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Die Erfindung betrifft eine Leuchtstofflampe für eine Hinterleuchtungseinrichtung eines Flüssigkristalldisplays (LCD), insbesondere eine Leuchtstofflampe mit externen Elektroden (EEFL), und sie betrifft auch ein LCD mit einer derartigen Leuchtstofflampe.
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Displays sollen niedrigen Energieverbrauch, geringe Dicke, geringes Gewicht und hohe Bildqualität aufweisen. Dabei gibt es selbstleuchtende Displays, wie Kathodenstrahlröhren (CRTs), Elektrolumineszenzdisplays (ELDs), Leuchtdioden (LEDs), Vakuumfluoreszenzdisplays (VFDs), Feldemissionsdisplays (FEDs) und Plasmadisplays (PDPs). Außerdem existieren nicht selbstleuchtende Displays, die also eine Hinterleuchtungseinrichtung benötigen, wie LCDs.
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Bei einem LCD werden Bilder unter Verwendung der optischen Anisotropie eines Flüssigkristalls dargestellt. Da durch ein LCD dargestellte Bilder besser erkennbar sind als diejenigen, die durch eine herkömmliche CRT angezeigt werden, und da der mittlere Energieverbrauch und damit die Heizstärke niedriger sind als bei einer CRT, wenn beide dieselbe Schirmgröße aufweisen, konzentrieren sich die Entwicklungen betreffend Displays der nächsten Generation auf LCDs, gemeinsam mit PDPs und FEDs.
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Da der bei einem LCD verwendete Flüssigkristall kein Material ist, das selbst Licht emittiert, sondern ein Material, das Licht empfängt und die durchgelassene Lichtmenge moduliert, ist eine zusätzliche Lichtquelle, d. h. eine Hinterleuchtungseinrichtung, dazu erforderlich, Licht auf eine LCD-Tafel zu strahlen.
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Bei einem LCD werden gewünschte Bilder allgemein dadurch angezeigt, dass der Bildinformation entsprechende Datensignale an matrixförmig angeordnete Pixel geliefert werden, um die Lichtdurchlässigkeit derselben einzustellen. Zu diesem Zweck verfügt ein LCD über eine LCD-Tafel, bei der ein Flüssigkristall zwischen ein Arraysubstrat und ein Farbfiltersubstrat eingefüllt ist, um Bilder auszugeben. An der Rückseite der LCD-Tafel ist eine Hinterleuchtungseinrichtung installiert, die Licht auf die Tafel emittiert, und es sind außerdem mehrere Gehäusekomponenten vorhanden, um die LCD-Tafel und die Hinterleuchtungseinrichtung aneinander zu befestigen.
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Auf dem Arraysubstrat und dem Farbfiltersubstrat sind eine gemeinsame Elektrode und eine Pixelelektrode ausgebildet, und diese beiden Substrate sind miteinander verbunden. Durch die genannten Elektroden wird ein elektrisches Feld an eine zwischen die Substrate eingefüllte Flüssigkristallschicht gelegt. Wenn die Spannung eines an die Elektrode angelegten Datensignals gesteuert wird, während gleichzeitig eine Spannung an die gemeinsame Elektrode angelegt wird, wird der Flüssigkristall der Flüssigkristallschicht durch seine dielektrische Anisotropie entsprechend dem elektrischen Feld zwischen der gemeinsamen Elektrode und der Pixelelektrode gedreht. Demgemäß wird Licht in jedem Pixel durchgelassen oder ausgeblendet, um so ein Zeichen oder Bild anzuzeigen.
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Die Hinterleuchtungseinrichtung dient zu Erzeugen von planarem Licht gleichmäßiger Helligkeit von einer als Lichtquelle verwendeten Leuchtstofflampe. Die Dicke und der Energieverbrauch des LCD hängen von der Hinterleuchtungseinrichtung ab, die so dünn wie möglich sein soll und deren Licht so effizient wie möglich genutzt werden soll.
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Hinterleuchtungseinrichtungen werden in solche vom Direkttyp, bei dem die Leuchtstofflampe an der Rückseite der LCD-Tafel angeordnet ist, um Licht direkt zur Vorderseite der Tafel durchzustrahlen, und einen Kantentyp eingeteilt, bei dem die Leuchtstofflampe an einer oder beiden Querseiten der LCD-Tafel angeordnet ist, wobei Licht durch eine Lichtleitplatte, eine Reflexionslage und andere Lagen reflektiert, gestreut und gesammelt werden kann und zur Vorderseite der Tafel durchgelassen werden kann.
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Eine Hinterleuchtungseinrichtung vom Kantentyp ist leicht herstellbar. Andererseits ist eine Hinterleuchtungseinrichtung vom Direkttyp für große LCDs relativ gut geeignet, wenn es um Licht gleichmäßiger Helligkeit geht.
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Derzeit sind die als Lichtquelle einer Hinterleuchtungseinrichtung verwendeten Leuchtstofflampen hauptsächlich als solche mit Kaltkathode (CCFL = Cold Cathode Fluorescent Lamp) realisiert. Derartige CCFLs sind bei Hinterleuchtungseinrichtungen vom Kantentyp leicht anwendbar, jedoch für den Direkttyp nicht geeignet. Der Grund hierfür ist der folgende. CCFLs werden auf solche Weise hergestellt, dass eine Lampenelektrode und eine Lampenleitung miteinander verlötet werden und der leitende Abschnitt zwischen ihnen durch einen Silikonkautschuk umhüllt wird. Wenn eine mit mehreren Lampen versehene Hinterleuchtungseinrichtung vom Direkttyp montiert wird, ist viel Herstellzeit dazu erforderlich, jede Lampe zu verlöten und jede Lampe durch Siliconkautschuk zu schützen. Auch ist es schwierig, jeweilige leitende Abschnitte zu schützen, wenn ein integrierter Lampenhalter verwendet wird.
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Bei einer CCFL wird eine zunehmende Spannung an die Elektroden an den beiden Enden derselben gelegt, bis eine Start- oder Zündspannung erreicht ist, ab der ein Strom geleitet wird. Wenn die Spannung über der Startspannung liegt, stabilisieren die Elektroden anschließend. Um kontinuierlich Licht zu emittieren, muss eine Wechselspannung an die Elektroden angelegt und aufrecht erhalten werden.
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Das eben Genannte gilt für eine einzelne Leuchtstofflampe. Bei einer Hinterleuchtungseinrichtung vom Direkttyp sind mehrere Leuchtstofflampen entsprechend zu betreiben.
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Daher wurde eine Hinterleuchtungseinrichtung, bei der eine CCFL verwendet wird, meistens als solche vom Kantentyp hergestellt. Demgemäß waren Lampen zu entwickeln, die auf einfache Weise bei einer Hinterleuchtungseinrichtung vom Direkttyp anwendbar sind. Dazu wurden Leuchtstofflampen mit externen Elektroden (EEFL = External Electrode Fluorescent Lamp) vorgeschlagen. Eine herkömmliche EEFL wird nun unter Bezugnahme auf die 1 und 2 erläutert.
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Die 1 ist eine schematische Ansicht, die die Struktur einer EEFL gemäß dem Stand der Technik zeigt. Die 2A ist ein Kurvenbild, das Änderungen des Lampenstroms abhängig von einer Lampenschwellenspannung Vth bei normaler Temperatur (25°C) bei dieser EEFL zeigt, und die 2B ist ein entsprechendes Kurvenbild, wie es sich bei niedriger Temperatur (0°C) ergibt.
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Abweichend vom Aufbau einer CCFL verfügt eine EEFL 10, wie sie in der 1 dargestellt ist, an beiden Seiten einer Glasröhre 11 über externe Elektroden 13 aus einem Metallmaterial, die außen an den beiden Enden der EEFL 10 ausgebildet sind. Durch diese externe Elektroden 13 polarisierte Ionen konzentrieren sich an den beiden Enden der EEFL 10, und diese Ionen vereinigen sich wieder beim Nulldurchgang eines Stroms, wie er bei hoher Spannung fließt. Durch diesen Prozess emittiert die EEFL 10 Licht.
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Wie es der Name sagt, sind die externen Elektroden 13 nicht innerhalb der EEFL 10 angeordnet, was bedeutet, dass sie in einem Ersatzschaltbild Kondensatoren bilden, die an den beiden Enden der EEFL 10 angeordnet sind. Demgemäß können mehrere Leuchtstofflampen 10 parallel betrieben werden. Daher kann die EEFL 10, wenn ein Inverter großer Leistung verwendet wird, trotz einfacherem Aufbau und auch einfacherem Aufbau des Inverters als bei einer CCFL effizient Licht emittieren.
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Im Allgemeinen hängen die elektrischen Eigenschaften einer Lampe vom Druck des eingefüllten Gases, vom Material der Glasröhre, vom Durchmesser der Lampe sowie der Lampenlänge ab. Dabei ist die Elektrode, d. h. die Länge einer externen Elektrode, der entscheidendste Faktor für die elektrischen Eigenschaften einer EEFL.
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Wenn die Länge L der externen Elektroden 13 kleiner wird, steigt die Lampenentladungsspannung VL wegen einer Verringerung der Kapazität der externen Elektroden 13 an. Jedoch wird der Entladungspfad länger. Demgemäß steigt die Lampenschwellenspannung Vth an.
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Wenn dagegen die Länge L der externen Elektroden 13 größer wird, wird der Entladungspfad kürzer, wodurch die Lampenschwellenspannung Vth fällt. Jedoch nimmt auch die Lampenentladungsspannung VL wegen einer Zunahme der Kapazität der externen Elektroden 13 ab.
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Bei einem LCD mit einer Hinterleuchtungseinrichtung vom Direkttyp sollte die Lampenentladungsspannung VL höher als die Lampenschwellenspannung Vth sein, um eine anfängliche teilweise Dunkelheit zu verhindern.
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Dabei bedeutet die Lampenentladungsspannung VL eine Lampenstabilisierungsspannung bei konstantem Strom durch die Röhre, d. h. die Lampenspannung, wenn drei Minuten nach dem Zünden der Lampe verstrichen sind. Die Lampenschwellenspannung Vth bedeutet die minimale Lampenspannung, die dazu erforderlich ist, die Lampe zu stabilisieren, nachdem an dieser ein Isolierschaden aufgetreten ist, da die Spannung in ein allmählich ansteigender Weise angelegt wird.
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Jedoch ändert sich bei einer EEFL gemäß dem Stand der Technik die Lampenspannung, wie es in den 2A und 2B dargestellt ist, in solcher Weise, dass die Lampenentladungsspannung VL unter die Lampenschwellenspannung Vth fällt, wenn die Temperatur in der Umgebung der Lampe von der normalen Temperatur auf eine relativ niedrige Temperatur fällt. So leuchtet die Leuchtstofflampe bei niedriger Temperatur nicht in perfekter Weise, was dazu führt, dass die Qualität eines Bilds auf einem LCD, bei dem eine derartige Leuchtstofflampe verwendet ist, beeinträchtigt ist.
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Die
US 6,331,064 B1 betrifft eine Flüssigkristallanzeige und beschreibt eine für eine Hinterleuchtungsvorrichtung der Flüssigkristallanzeige verwendete Entladungslampe. Die Entladungslampe weist eine Glasröhre, die im Inneren mit einem Leuchtstoffmaterial beschichtet und mit einem Entladungsgas gefüllt ist, sowie eine Masseelektrode und eine Hochspannungselektrode auf. Die Masseelektrode verfügt über eine benachbart angeordnete Hilfselektrode, die so ausgestaltet ist, dass eine Erhöhung der Helligkeit in Längsrichtung der Entladungslampe verhindert wird. Hier ist sowohl die Masseelektrode als auch die Hilfselektrode jeweils über eine eigene Leitung mit der Spannungsquelle verbunden.
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Die
US 5 514 934 A zeigt eine Entladungslampe, eine Bildanzeigevorrichtung, die dieselbe verwendet, und ein Herstellverfahren für eine Entladungslampe. Die gezeigten Entladungsröhren weisen eine Glasröhre, die mit Inertgas gefüllt ist, und außenliegende Elektroden auf, die sich über die gesamte Länge der Glasröhre erstrecken. Hier sind die externen Elektroden entlang der Länge der Glasröhre mittels eines isolierenden Bauteils voneinander elektrisch getrennt und in einem Kreissegment nicht ausgebildet, das den Lichtausgangsteil darstellt. Ein fluoreszierendes Material ist in der Glasröhre im Bereich der Elektroden ausgebildet. Alternativ kann auch jeweils in Längsrichtung eine externe Elektrode auf einer Hälfte der Glasröhre und die andere externe Elektrode auf der anderen Hälfte der Glasröhre ausgebildet sein. Ferner kann auch eine Vielzahl von externen Elektroden paarweise über die gesamte Länge der Glasröhre ausgebildet werden.
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Die
US 2006 / 0 273 707 A1 und die
KR 10 2006 0 126 136 A beschreiben eine Fluoreszenzlampe mit externen Elektroden und eine Anzeigevorrichtung mit denselben. Hier weist eine Leuchtstoffröhre mit externen Elektroden erste und zweite Kappenelektroden auf, die auf äußeren Oberflächen der Glasröhre an gegenüberliegenden Enden der Glasröhre angebracht sind. Die Glasröhre ist mit einem Entladungsgas gefüllt und weist auf einer inneren Oberfläche eine fluoreszierende Materialschicht auf. Die ersten und zweiten Kappenelektroden verfügen ferner über erste bis vierte Leitungselektroden, von denen sich jeweils zwei von jeder Kappenelektrode aus erstrecken. Dabei ist eine dieser beiden Leitungselektroden als gerade Linie entlang der Glasröhre ausgebildet und die andere Leitungselektrode ist zunächst als gerade Linie ausgebildet und windet sich dann um die Glasröhre in Richtung der Mitte der Glasröhre.
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Die
US 2006 / 0 145 619 A1 offenbart eine Lampe für eine Hinterleuchtungseinheit. Hier weist eine Fluoreszenzlampe mit externen Elektroden eine Lampe zum Emittieren von Licht unter Verwendung von fluoreszierenden Substanzen auf, die auf der gesamten inneren Oberfläche der Lampe angebracht sind. An den Enden der Lampe sind erste und zweite externe Elektroden ausgebildet. Ferner sind zwischen den ersten und zweiten externen Elektroden erste und zweite Teilungselektroden angeordnet, um eine Vielzahl von Teilabschnitten auszubilden, die mit Trennwänden voneinander getrennt sind, und jeweils als unabhängige Lampen betrieben werden können.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leuchtstofflampe mit externen Elektroden (EEFL) mit verbesserter Entladestart- oder Zündcharakteristik bei niedriger Temperatur sowie ein LCD mit einer derartigen EEFL zu schaffen.
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Diese Aufgabe ist durch die EEFL gemäß dem beigefügten Anspruch 1 und das LCD gemäß dem beigefügten Anspruch 12 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand abhängiger Ansprüche.
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Bei der erfindungsgemäßen EEFL ist die Struktur der verwendeten Elektroden geändert, was dazu führt, dass die erfindungsgemäße Leuchtstofflampe bei niedriger Starttemperatur nicht mehr teilweise abgedunkelt ist.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand von durch Figuren veranschaulichten Ausführungsformen näher erläutert.
- 1 zeigt schematisch den Aufbau einer EEFL gemäß dem Stand der Technik;
- 2A ist ein Kurvenbild, das Änderungen des Lampenstroms abhängig von der Lampenschwellenspannung Vth bei normaler Temperatur (25°) in einer EEFL gemäß dem Stand der Technik zeigt;
- 2B ist ein der 2A entsprechendes Kurvenbild, jedoch für eine niedrige Temperatur (0°C);
- 3 ist eine Schnittansicht, die schematisch eine EEFL gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt;
- 4 ist eine vergrößerte Ansicht, die schematisch eine Seite der EEFL gemäß der 3 zeigt;
- 5 ist eine vergrößerte Schnittansicht, die schematisch eine Seite der EEFL gemäß der 3 zeigt, wobei eine gemeinsame Elektrode in Kontakt mit einer Hauptelektrode und einer Unterelektrode dargestellt ist;
- 6 ist eine Schnittansicht, die schematisch eine EEFL gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung zeigt;
- 7 ist eine vergrößerte Ansicht, die schematisch eine Seite der EEFL gemäß der 6 zeigt; und
- 8 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die ein LCD mit einer EEFL gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt.
Wie es in der 3 dargestellt ist, verfügt eine EEFL 100 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung über eine Entladungsglasröhre 101, die innen mit einem Leuchtstoffmaterial beschichtet ist und mit einem Entladungsgas gefüllt ist, sowie externe Elektroden 103, zu denen die beiden Enden der Glasröhre 101 umschließende Hauptelektroden 103a und Unterelektroden 103b gehören, die von den Hauptelektroden 103a jeweils um einen speziellen Abstand entfernt sind und ebenfalls an der Außenseite der Glasröhre 101 ausgebildet sind.
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Hierbei umfasst, wie es in der 4 dargestellt ist, die Länge L jeder externen Elektrode 103 die Länge L1 der Hauptelektrode 103a, die Länge L2 der Unterelektrode 103b sowie die Länge L3 eines Strahlungsabschnitts 101a zwischen den Elektroden.
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Die Länge L1 der Hauptelektrode 103a nimmt mindestens die Hälfte der Gesamtlänge L der externe Elektroden 103 ein.
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Die Hauptelektrode 103a wird vorzugsweise aus einer Legierung von Nickel (Ni) und Eisen (Fe) hergestellt. Die Unterelektrode 103b wird vorzugsweise aus einem Metallband aus Kupfer (Cu) oder einem Metallmaterial wie Ni, Fe oder Niob (Nb) hergestellt.
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Ein LCD ist ein nicht strahlendes Display, und es benötigt eine Hinterleuchtungseinrichtung. Wenn LCDs größer werden, müssen die verwendeten Hinterleuchtungseinrichtungen entsprechend größer sein, und es müssen längere Leuchtstofflampen in ihnen angeordnet werden.
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Wenn die EEFL 100 länger wird, sollte auch die für die Entladung in ihr sorgende externe Elektrode 103 länger werden. Jedoch ist der nicht strahlende Abschnitt mit der Länge L der externen Elektrode 103 ausgebildet, was die Helligkeit verringert.
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Durch das Unterteilen jeder externen Elektrode 103 in eine Elektrode 103a und eine Unterelektrode 103b, und durch Ausbilden des Strahlungsabschnitts 101a dazwischen, kann die Fläche der externen Elektrode 103 minimiert werden, d. h., ihre Länge L. Die nicht strahlende Fläche ist dadurch verringert, dass ein Teil zum Herstellen der externen Elektrode durch eine strahlende Fläche ersetzt wird, durch die Licht abgestrahlt wird.
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Wie es in der 5 dargestellt ist, ist unter der EEFL 100 eine gemeinsame Elektrode 107 angeordnet, die elektrisch mit der externen Elektrode, d. h. der Hauptelektrode 103a und der Unterelektrode 103b verbunden ist.
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Hierbei ist die Länge D der gemeinsamen Elektrode 107 kleiner als die Länge L der externen Elektrode 103, d. h. die Summe aus der Länge L1 der Hauptelektrode 103a, der Länge L2 der Unterelektrode 103b und der Länge L3 des Strahlungsabschnitts 101a zwischen den Elektroden.
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Wenn die Länge D der gemeinsamen Elektrode 107 größer als die Länge L der externen Elektrode 103 ist, kann sich der verlängerte Abschnitt der gemeinsamen Elektrode 107 in das Strahlungsgebiet der Glasröhre 101 erstrecken, was dazu führt, dass die Leuchteffizienz abnimmt.
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Wenn die Unterelektrode 103b der externen Elektrode 103 von der Elektrode 103a getrennt ist, fällt die Lampenschwellenspannung Vth, während die Lampenentladungsspannung VL ansteigt, wenn eine Spannung an die gemeinsame Elektrode 107 gelegt wird. Demgemäß ist der Effekt einer teilweisen Abdunklung (P-Faktor) bei einer anfänglich niedrigen Temperatur verringert. D. h., dass durch Aufrechterhalten des Entladungspfads mit derselben Länge wie bei einer herkömmlichen Unterelektrode die anfängliche Zündspannung auf einem konstanten Wert gehalten werden kann. Auch kann die Lampenentladungsspannung VL dadurch erhöht werden, dass der Kapazitätswert verringert wird, zu dem es durch eine Verkleinerung der Elektrodenfläche kommt.
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Insbesondere werden umso vorteilhaftere Effekte erzielt, je niedriger der P-Faktor (Vth/VL x 100 %) ist, um diesen P-Faktor bei niedriger Temperatur zu verbessern.
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Wenn elektrische Eigenschaften der EEFL 100 gemäß der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung mit solchen der beschriebenen EEFL gemäß dem Stand der Technik verglichen werden, ergibt sich, wenn die Lampenschwellenspannung Vth auf konstantem Wert gehalten wird und der P-Faktor durch eine Erhöhung der Lampenentladungsspannung VL abnimmt, eine Verbesserung des Effekts einer teilweisen Abdunklung bei niedriger Anfangstemperatur, wie sie sich bei der herkömmlichen EEFL dadurch ergibt, dass diese bei anfänglich niedriger Temperatur nicht oder nur teilweise leuchtet.
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Wenn beispielsweise die Länge der externen Elektrode der herkömmlichen EEFL 40 mm beträgt, hat die Lampenschwellenspannung Vth einen Wert von 1624 Veff, und die Lampenentladungsspannung VL hat einen Wert von 1572 Veff. Hierbei ergibt sich der P-Faktor zu Vth/VL x 100 % = 103,4 %.
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Wenn andererseits die Länge der Hauptelektrode 103a 20 mm beträgt und die Länge der Unterelektrode 103b bei der EEFL 100 gemäß der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung 3 mm beträgt, hat die Lampenschwellenspannung Vth bei diesem Beispiel einen Wert von 1675 Veff, während die Lampenentladungsspannung VL einen Wert von 1904 Veff aufweist. Dabei ergibt sich der P-Faktor zu Vth/VL x 100 % = 88,0 %.
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Wie oben angegeben, kann durch die Erfindung der Effekt einer teilweisen Abdunklung bei anfänglich niedriger Temperatur verringert werden.
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Nun werden eine EEFL gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung sowie ein LCD unter Verwendung derselben unter Bezugnahme auf die 6 und 7 erläutert.
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Die EEFL 200 gemäß der nun beschriebenen Ausführungsform der Erfindung, wie sie in der 6 dargestellt ist, verfügt wiederum über eine Entladungsglasröhre 201, die im Inneren mit einem Leuchtstoffmaterial beschichtet ist und mit einem Entladungsgas gefüllt ist, sowie externen Elektroden, zu denen beide Enden der Glasröhre 101 umschließende Hauptelektroden 203a und von diesen um einen speziellen Abstand entfernte Unterelektroden 203b gehören, die an der Außenseite der Glasröhre 201 ausgebildet sind. Außerdem verbinden Elektrodenverbindungsleitungen 205 die Hauptelektroden 203a und die Unterelektroden 203b miteinander.
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Hierbei umfasst, wie es in der 6 dargestellt ist, die Länge L jeder externen Elektrode die Länge L1 der Hauptelektrode 203a, die Länge L2 der Unterelektrode 203b und die Länge L3 eines Strahlungsabschnitts 201a zwischen den Elektroden.
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Die Länge L1 der Hauptelektrode 203a nimmt mindestens die Hälfte der Gesamtlänge L der externen Elektrode 203 ein.
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Die Hauptelektrode 203a besteht wieder vorzugsweise aus einer Legierung von Ni und Fe. Die Unterelektrode 203b besteht wiederum vorzugsweise aus einem Metallband aus Cu oder einem Metallmaterial wie Ni, Fe, Nb.
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Betreffend die vergrößerte Länge verwendeter Leuchtstofflampen bei größeren Hinterleuchtungseinrichtungen für größere LCDs gilt dasselbe, wie es bei der ersten Ausführungsform der Erfindung ausgeführt wurde.
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Wenn die EEFL 200 länger wird, sollte auch die für die Entladung in ihr sorgende externe Elektrode 203 länger werden. Jedoch ist der nicht strahlende Abschnitt mit der Länge L der externen Elektrode 203 ausgebildet, was die Helligkeit verringert.
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Durch das Unterteilen jeder externen Elektrode 203 in eine Elektrode 203a und eine Unterelektrode 203b, und durch Ausbilden des Strahlungsabschnitts 201a dazwischen, kann die Fläche der externen Elektrode 203 minimiert werden, d. h., ihre Länge L. Die nicht strahlende Fläche ist dadurch verringert, dass ein Teil zum Herstellen der externen Elektrode durch eine strahlende Fläche ersetzt wird, durch die Licht abgestrahlt wird.
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Wie es in der 7 dargestellt ist, ist unter der Hauptelektrode 203a der externen Elektrode eine gemeinsame Elektrode 207 angeordnet, die elektrisch mit der Hauptelektrode 203a verbunden ist. Da hierbei die Hauptelektrode 203a durch die Elektrodenverbindungsleitung 205 mit der Unterelektrode 203b verbunden ist, ist auch die gemeinsame Elektrode 207 elektrisch mit der Unterelektrode 203b verbunden.
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Hierbei entspricht die Länge D der gemeinsamen Elektrode 207 der Länge L der externen Elektrode, d. h. der Länge L1 der Hauptelektrode 203a, oder die Länge D ist kleiner.
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Wenn die Länge D der gemeinsamen Elektrode 207 größer als die Länge L der externen Elektrode wäre, würde sich der verlängerte Teil der gemeinsamen Elektrode 207 in das Strahlungsgebiet der Glasröhre 201a erstrecken, was zu einer Beeinträchtigung der Leuchteffizienz führen würde.
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Wenn die Unterelektrode 203b der externen Elektrode von der Hauptelektrode 203a getrennt ist, fällt die Lampenschwellenspannung Vth, während die Lampenentladungsspannung VL zunimmt, wenn eine Spannung an die gemeinsame Elektrode 207 gelegt wird. Demgemäß wird der Effekt einer teilweisen Abdunklung (P-Faktor) bei anfänglich niedriger Temperatur verringert.
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Insbesondere ist es umso vorteilhafter, je niedriger der P-Faktor (Vth/VL x 100 %) liegt, wenn er bei der anfänglich niedrigen Temperatur zu verbessern ist.
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Beim Vergleich der elektrischen Eigenschaften der EEFL 200 mit denen der EEFL gemäß dem Stand der Technik ergeben sich dieselben Ergebnisse wie beim erläuterten Vergleich zwischen der EEFL 100 gemäß der ersten Ausführungsform und der EEFL gemäß dem Stand der Technik.
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So wird, gemäß der Erfindung, die Lampenschwellenspannung Vth auf einem konstanten Wert gehalten, und der P-Faktor wird durch Erhöhen der Lampenentladungsspannung VL verringert, wodurch sich der Effekt einer teilweisen Abdunklung bei anfänglich niedriger Temperatur, der sich dadurch ergibt, dass die EEFL gemäß dem Stand der Technik bei anfänglich niedriger Temperatur nicht leuchtet oder nur teilweise leuchtet, verringert ist.
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D. h., dass durch Aufrechterhalten des Entladungspfads auf derselben Länge wie bei der EEFL gemäß dem Stand der Technik die Lampenschwellenspannung Vth auf konstantem Wert gehalten werden kann. Auch kann die Lampenentladungsspannung VL dadurch erhöht werden, dass der Kapazitätswert verringert wird, zu dem es durch eine Verringerung der Elektrodenfläche kommt.
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Nun wird ein LCD mit einer EEFL gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf die 8 erläutert.
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Dieses LCD verfügt, wie es aus der 8 erkennbar ist, über mehrere Leuchtstofflampen 100, die in ihrem Inneren mit einem Leuchtstoffmaterial beschichtet sind, um Licht zu emittieren, ein Außengehäuse 121 zum Fixieren und Halten der Leuchtstofflampen 100 sowie eine Streuplatte 123 und Lichtstreueinheiten 125a, 125b, 125c, die zwischen die Leuchtstofflampen 100 und eine LCD-Tafel 141 eingesetzt sind.
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Hierbei dienen die Lichtstreueinheiten 125a, 125b, 125c dazu, zu verhindern, dass sich die Form der Leuchtstofflampen 100 auf der Anzeigefläche der LCD-Tafel 141 zeigt, d. h., es wird für eine Lichtquelle mit gleichmäßiger Helligkeitsverteilung gesorgt.
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An der Innenseite des Außengehäuses 121 ist eine Lampenreflexionsplatte (nicht dargestellt) angeordnet, um von den Leuchtstofflampen 100 erzeugtes Licht konzentriert auf die Anzeigeeinheit der LCD-Tafel 141 zu strahlen, wodurch der Lichtnutzungsgrad verbessert wird.
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Jede externe Elektrode 103 der Leuchtstofflampen 100 besteht aus einer Hauptelektrode 103a und einer Unterelektrode 103b, die um einen konstanten Abstand voneinander entfernt sind. Unter der Hauptelektrode 103a und der Unterelektrode 103b ist eine gemeinsame Elektrode 107 angeordnet, mit der die genannten Elektroden elektrisch verbunden sind.
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Bei diesem LCD wird über die gemeinsame Elektrode 107, die mit den an den beiden Enden jeder der Leuchtstofflampen 100 ausgebildeten externen Elektrode 103 verbunden ist, eine Spannung angelegt, wodurch über die Hauptelektrode 103a und die Unterelektrode 103b, die eine jeweilige der externen Elektroden 103 bilden, in der jeweiligen Leuchtstofflampe 100 ein elektrisches Feld erzeugt wird, wodurch jede Leuchtstofflampe Licht emittiert.
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Durch die Streuplatte 123 und die Lichtstreueinheiten 125a, 125b, 125c ist dafür gesorgt, dass das von den Leuchtstofflampen 100 emittierte Licht auf die LCD-Tafel 141 fällt.
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Die EEFL gemäß der Erfindung sowie das LCD unter Verwendung derselben zeigen die folgenden Effekte.
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Bei einem LCD unter Verwendung einer EEFL gemäß der Erfindung ist der Effekt einer teilweisen Abdunklung bei einer anfänglich niedrigen Temperatur, wie er sich bei einer EEFL gemäß dem Stand der Technik dadurch ergibt, dass bei der anfänglich niedrigen Temperatur kein Leuchten oder nur ein teilweises Leuchten auftritt, verringert, da die Lampenschwellenspannung Vth auf einem konstanten Wert gehalten wird und der P-Faktor aufgrund einer Erhöhung der Lampenentladungsspannung VL verringert ist, so dass die Qualität eines auf dem Schirm des LCD angezeigten Bilds verbessert werden kann.
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Bei der EEFL gemäß der Erfindung und dem LCD unter Verwendung derselben sind die externen Elektroden an den beiden Enden der Lampe in Hauptelektroden und Unterelektroden unterteilt, die um einen konstanten Abstand voneinander entfernt sind. Durch eine jeweilige gemeinsame Elektrode wird eine Spannung an die Hauptelektroden und die Unterelektroden angelegt, wodurch die Lampenschwellenspannung Vth abgesenkt ist und die Lampenentladungsspannung VL erhöht ist, wodurch der genannte Effekt einer teilweisen Abdunklung bei anfänglich niedriger Temperatur verringert ist.
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Bei einer EEFL gemäß der Erfindung ist, im Vergleich mit einer EEFL gemäß dem Stand der Technik der P-Faktor dadurch verringert, dass die Lampenschwellenspannung Vth auf konstantem Wert gehalten ist und die Lampenentladungsspannung VL erhöht ist, was dazu führt, dass der genannte Effekt einer teilweisen Abdunklung bei anfänglich niedriger Temperatur verringert ist.