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DE102008055950A1 - Verfahren zum Bedrucken eines Hörgeräts und entsprechendes Hörgerät - Google Patents

Verfahren zum Bedrucken eines Hörgeräts und entsprechendes Hörgerät Download PDF

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DE102008055950A1
DE102008055950A1 DE200810055950 DE102008055950A DE102008055950A1 DE 102008055950 A1 DE102008055950 A1 DE 102008055950A1 DE 200810055950 DE200810055950 DE 200810055950 DE 102008055950 A DE102008055950 A DE 102008055950A DE 102008055950 A1 DE102008055950 A1 DE 102008055950A1
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DE
Germany
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powder
component
component surface
paint layer
hearing device
Prior art date
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Ceased
Application number
DE200810055950
Other languages
English (en)
Inventor
Markus Heerlein
Matthias Jorgas
Harald Klemenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sivantos Pte Ltd
Original Assignee
Siemens Medical Instruments Pte Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Medical Instruments Pte Ltd filed Critical Siemens Medical Instruments Pte Ltd
Priority to DE200810055950 priority Critical patent/DE102008055950A1/de
Publication of DE102008055950A1 publication Critical patent/DE102008055950A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/26Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used
    • B41M5/36Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used using a polymeric layer, which may be particulate and which is deformed or structurally changed with modification of its' properties, e.g. of its' optical hydrophobic-hydrophilic, solubility or permeability properties
    • B41M5/366Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used using a polymeric layer, which may be particulate and which is deformed or structurally changed with modification of its' properties, e.g. of its' optical hydrophobic-hydrophilic, solubility or permeability properties using materials comprising a polymeric matrix containing a polymeric particulate material, e.g. hydrophobic heat coalescing particles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/26Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used
    • B41M5/398Processes based on the production of stickiness patterns using powders

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Abstract

Hörgeräte sollen mit hoher Qualität bedruckt werden können. Daher wird ein Druckverfahren bereitgestellt, bei dem ein Pulver (12) auf eine Oberfläche eines Bauteils (10) des Hörgeräts aufgebracht wird. Mittels eines Lasers oder einer anderen Lichtquelle (13) wird das Pulver (12) lokal geschmolzen, so dass sich das geschmolzene Pulver mit der Bauteiloberfläche verbindet. Die Pulverrückstände, die nicht geschmolzen sind, werden von der Bauteiloberfläche schließlich entfernt, so dass nur noch das Druckmotiv auf der Oberfläche verbleibt. Eine ähnliche Drucktechnik kann dadurch realisiert werden, dass eine Lackschicht auf das Bauteil (10) aufgebracht wird und diese mittels eines Lasers lokal ausgehärtet wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken eines Hörgeräts. Darüber hinaus betrifft die vorliegende Erfindung ein Hörgerät mit einem Bauteil und einer Farbschicht, die lokal auf der Oberfläche des Bauteils aufgetragen ist.
  • Hörgeräte sind tragbare Hörvorrichtungen, die zur Versorgung von Schwerhörenden dienen. Um den zahlreichen individuellen Bedürfnissen entgegenzukommen, werden unterschiedliche Bauformen von Hörgeräten wie Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HdO), Hörgerät mit externem Hörer (RIC: receiver in the canal) und In-dem-Ohr-Hörgeräte (IdO), z. B. auch Concha-Hörgeräte oder Kanal-Hörgeräte (ITE, CIC), bereitgestellt. Die beispielhaft aufgeführten Hörgeräte werden am Außenohr oder im Gehörgang getragen. Darüber hinaus stehen auf dem Markt aber auch Knochenleitungshörhilfen, implantierbare oder vibrotaktile Hörhilfen zur Verfügung. Dabei erfolgt die Stimulation des geschädigten Gehörs entweder mechanisch oder elektrisch.
  • Hörgeräte besitzen prinzipiell als wesentliche Komponenten einen Eingangswandler, einen Verstärker und einen Ausgangswandler. Der Eingangswandler ist in der Regel ein Schallempfänger, z. B. ein Mikrofon, und/oder ein elektromagnetischer Empfänger, z. B. eine Induktionsspule. Der Ausgangswandler ist meist als elektroakustischer Wandler, z. B. Miniaturlautsprecher, oder als elektromechanischer Wandler, z. B. Knochenleitungshörer, realisiert. Der Verstärker ist üblicherweise in eine Signalverarbeitungseinheit integriert. Dieser prinzipielle Aufbau ist in 1 am Beispiel eines Hinterdem-Ohr-Hörgeräts dargestellt. In ein Hörgerätegehäuse 1 zum Tragen hinter dem Ohr sind ein oder mehrere Mikrofone 2 zur Aufnahme des Schalls aus der Umgebung eingebaut. Eine Signalverarbeitungseinheit 3, die ebenfalls in das Hörgerätegehäuse 1 integriert ist, verarbeitet die Mikrofonsignale und verstärkt sie. Das Ausgangssignal der Signalverarbeitungseinheit 3 wird an einen Lautsprecher bzw. Hörer 4 übertragen, der ein akustisches Signal ausgibt. Der Schall wird gegebenenfalls über einen Schallschlauch, der mit einer Otoplastik im Gehörgang fixiert ist, zum Trommelfell des Geräteträgers übertragen. Die Energieversorgung des Hörgeräts und insbesondere die der Signalverarbeitungseinheit 3 erfolgt durch eine ebenfalls ins Hörgerätegehäuse 1 integrierte Batterie 5.
  • Aus kosmetischen Gründen kann es gewünscht sein, die Oberfläche eines Hörgeräts farbig zu gestalten beziehungsweise zu bedrucken. Da die Oberfläche von Hörgeräten typischerweise jedoch gekrümmt, uneben beziehungsweise unregelmäßig ist, ist das farbige Bedrucken mit gängigen Methoden meist unmöglich und führt zumindest zu schlechter Druckqualität. Auch die Farbgebung der gewünschten Motive mit üblichen Drucktechniken lässt vielfach zu wünschen übrig.
  • Bislang werden hauptsächlich die drei folgenden Drucktechniken verwendet: Zum einen der Tampondruck, mit dem sich Kunststoffkörper nach dem Prinzip des Tiefdrucks bedrucken lassen. Das Material des Druckstempels kann Oberflächeneinflüsse bis zu einem gewissen Grad kompensieren. Darüber hinaus ist eine Färbetechnik bekannt, bei der Farbpigmentkugeln in das Bauteilmaterial eingebracht werden. Diese werden durch Heizelemente aktiviert, platzen auf und geben die Farbe frei. Dies ist mit dem bekannte Thermosublimationsdruck vergleichbar.
  • Eine weitere Drucktechnik besteht darin, Farbpigmente in das Bauteilmaterial einzubringen. Diese werden durch so genanntes „Lasermarking” verbrannt. Die Farben entstehen durch die Oxidation. Allen bekannten Druckverfahren ist jedoch gemeinsam, dass, wie oben erwähnt, eine nicht sehr hohe Druckqualität erreicht werden kann.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, ein gekrümmtes Hörgerätegehäuse mit verbesserter Qualität be drucken zu können und ein entsprechendes Druckverfahren bereitzustellen. Außerdem soll ein entsprechendes Hörgerät zur Verfügung gestellt werden.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum Bedrucken eines Hörgeräts durch Aufbringen eines Pulvers (z. B. einer Mischung aus Farbpigmenten und schmelzbarem Harz, Wachs, bzw. Bindemitteln im allgemeinen) auf eine Bauteiloberfläche des Hörgeräts und lokales Schmelzen des Pulvers mittels mindestens einer Lichtquelle, z. B. eines Lasers, eines Beamers oder Diaprojektors, zur parallelen, divergenten, konvergenten, einseitigen oder mehrseitigen Bestrahlung, so dass sich das geschmolzene Pulver (bzw. Pulvermischung) mit der Bauteiloberfläche verbindet, und Entfernen von Pulverrückständen, die nicht geschmolzen sind, von der Bauteiloberfläche.
  • Darüber hinaus wird erfindungsgemäß bereitgestellt ein Verfahren zum Bedrucken eines Hörgeräts durch Aufbringen einer Lackschicht auf eine Bauteiloberfläche des Hörgeräts und lokales Aushärten der Lackschicht mittels mindestens einer Lichtquelle, z. B. eines Lasers, eines Beamers oder Diaprojektors, zur parallelen, divergenten, konvergenten, einseitigen oder mehrseitigen Bestrahlung, so dass sich die Lackschicht an vorbestimmten Stellen mit der Bauteiloberfläche fester verbindet, und Entfernen von Lackrückständen, die nicht ausgehärtet sind, von der Bauteiloberfläche.
  • Ferner wird erfindungsgemäß bereitgestellt ein Hörgerät mit einem Bauteil und einer Farbschicht, die lokal auf der Oberfläche des Bauteils aufgetragen ist, wobei die Farbschicht eine Pulverlackschicht ist.
  • In vorteilhafter Weise ist es durch das Laser-Pulverlackieren beziehungsweise das Laserlackieren möglich, sehr genaue Grafiken auf gekrümmte beziehungsweise unregelmäßige Oberflächen aufzubringen. Insbesondere ist dies auch bei üblichen Hörgerätegehäusen möglich, so dass nicht spezielle Bauteilmateria lien für die Färbung beziehungsweise Bedruckung notwendig sind.
  • Das Pulver, das auf die Bauteiloberfläche des Hörgeräts aufgebracht wird, kann ein Lackpulver sein. Dieses schmilzt beim Auftreffen des Laserstrahls bzw. der Bestrahlung, und ergibt eine hochqualitative Lackschicht.
  • Darüber hinaus kann in einem Zwischenraum auf der Bauteiloberfläche zwischen zwei Stellen mit geschmolzenem Pulver ein anderes Pulver aufgetragen und geschmolzen werden. Dadurch lassen sich beispielsweise mehrfarbige Drucke realisieren beziehungsweise bedruckte Oberflächen glätten.
  • Im Falle der Beschichtung der Bauteiloberfläche mit Lack und Aushärten mit dem Laser können die Lackrückstände mit einem Lösungsmittel entfernt werden. Hierdurch lässt sich überflüssiger Lack praktisch rückstandsfrei von der Oberfläche rasch entfernen.
  • Ebenso wie bei der Pulverlackierung kann bei der Laseraushärtung des Lacks in einem Zwischenraum auf der Bauteiloberfläche zwischen zwei Stellen mit ausgehärtetem Lack ein anderer Lack aufgetragen und ausgehärtet werden. Dies kann ebenso wieder für den Mehrfarbendruck beziehungsweise die Glättung der Oberfläche zweckdienlich sein.
  • Bei den vorgestellten Druckverfahren kann bei der Steuerung des Lasers oder des/der Strahler, eine vorgegebene Krümmung der Bauteiloberfläche berücksichtigt werden. Hierzu werden beispielsweise die aus einem Rapid-Prototyping-Verfahren (oder von einem 3D-Modell oder einer sonstigen Datenquellen) bekannten Bauteiloberflächendaten für die Führung des Lasers beziehungsweise die räumliche Drehung des Hörgeräts bei der Bestrahlung eingesetzt.
  • Darüber hinaus kann über dem geschmolzenen Pulver beziehungsweise der ausgehärteten Lackschicht eine Versiegelungsschicht aufgebracht werden. Diese kann den Abrieb reduzieren und gegebenenfalls spezielle Oberflächeneigenschaften (z. B. schmutz- oder wasserabweisend) erzeugen.
  • Die vorliegende Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert, in denen zeigen:
  • 1 den prinzipiellen Aufbau eines Hörgeräts gemäß dem Stand der Technik;
  • 2 eine Prinzipskizze zum Auftragen des Pulvers beziehungsweise Lacks auf einem Bauteil;
  • 3 eine Skizze zum partiellen Aushärten des Pulvers beziehungsweise Lacks;
  • 4 ein Druckmotiv nach dem Beseitigen von Lack- beziehungsweise Pulverrückständen;
  • 5 das Versiegeln eines Drucks und
  • 6 das Auffüllen von Zwischenräumen bei einem Druck.
  • Die nachfolgend näher geschilderten Ausführungsbeispiele stellen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung dar.
  • Das in 2 dargestellte Bauteil 10 ist vollkommen eben. Es kann sich bei dem Bauteil aber auch um ein gekrümmtes Gehäuse oder ein anderes gekrümmtes Bauteil eines Hörgeräts, wie z. B. Tragehaken, externer Hörer und dergleichen handeln. Mithilfe eines Zerstäubers 11 wird die Oberfläche des Bauteils 10 mit einem farbigen Pulver bestäubt beziehungsweise die Oberfläche des Bauteils 10 mit dem Lack besprüht. Dadurch ergibt sich auf der Bauteiloberfläche eine leicht entfernbare beziehungsweise lösbare Pulver- oder Lackschicht 12.
  • Im Falle des Auftragens von Pulver auf die Oberfläche des Bauteils 10 wird gemäß 3 ein gewünschtes Motiv mit einem Laser 13 in die Staub- beziehungsweise Pulverschicht 12 geschrieben. Dabei schmilzt die Pulverschicht 12 lokal und verbindet sich an diesen Stellen mit der Bauteiloberfläche. Andernfalls, wenn es sich bei der Schicht 12 um eine aufgesprühte Lackschicht handelt, lässt sich diese mittels des Lasers 13 lokal aushärten. Auch dies führt dazu, dass sich der Lack in den Regionen, in denen der Laser auf die Lackschicht trifft, fest mit der Bauteiloberfläche verbinden.
  • Nach der lokalen Bestrahlung mit dem Laser 13 wird der nicht benötigte Anteil der Pulver- beziehungsweise Lackschicht 12 von der Bauteiloberfläche 10 gemäß 4 entfernt. Dabei wird entweder das unausgehärtete Pulver weggeblasen oder der nicht gebundene beziehungsweise nicht ausgehärtete Lack mit einem Lösungsmittel (z. B. Alkohol) ähnlich wie beim Thermotransferdruck abgewaschen. Übrig bleibt auf der Bauteiloberfläche das ausgehärtete beziehungsweise aufgeschmolzene oder aufgeschweißte Druckmotiv 14.
  • Für die Haltbarkeit des Drucks kann es notwendig sein, die bedruckte Oberfläche zu versiegeln. Dazu wird beispielsweise gemäß 5 die Oberfläche des Bauteils 10 mit einer Versiegelungsschicht 15 versiegelt. Für die Versiegelung kann beispielsweise Klarlack verwendet werden. Die Versiegelungsschicht 15 erstreckt sich dabei sowohl über die bedruckten als auch die nicht bedruckten Bereiche der Bauteiloberfläche. Damit ergibt sich auf dem Bauteil eine geschlossene Schutzschicht.
  • Darüber hinaus kann der Bedarf bestehen, dass eine weitere Farbe auf dem Bauteil aufgebracht wird. Dazu kann erneut Lack beziehungsweise Pulver auf das Bauteil 10 aufgebracht werden und der Prozess gemäß den 2 bis 4 wiederholt werden. Somit lassen sich Lackschichten in gewünschter Dicke oder Motive in verschiedenen Farben auf das Bauteil 10 aufbringen.
  • Weiterhin kann gemäß 6 gewünscht sein, dass die Oberfläche nach dem Bedrucken geglättet wird. Hierzu können die Zwischenräume zwischen den Teilen des Druckmotivs 14 mit einem klaren oder andersfarbigen Lack als das Druckmotiv 14 gefüllt werden. Erneut werden dann die aufgefüllten Bereiche ausgehärtet beziehungsweise aufgeschmolzen oder aufgeschweißt. Die Füllung 16 gewährleistet dann eine annähernd glatte Oberfläche des bedruckten Bauteils 10.
  • Da aufgrund der Laserbestrahlung der Bauteiloberfläche kein körperlicher Kontakt mit einem Druckwerkzeug notwendig ist, ist der Druck in vorteilhafter Weise nicht mehr abhängig von der Form der Oberfläche. Somit lassen sich eben auch gekrümmte Oberflächen des Hörgeräts exakt bedrucken.
  • Die Laserdrucktechnik hat darüber hinaus den Vorteil, dass die aufzubringende Farbe exakt bestimmt werden kann. Außerdem ist durch die Laserdrucktechnik ohne weiteres ein Mehrfarbendruck möglich. Ein weiterer Vorteil dieser Technik besteht darin, dass durch die Anzahl der Wiederholungen der Druckvorgänge die Schichtdicke der Farbschichten genau bestimmt werden kann.

Claims (10)

  1. Verfahren zum Bedrucken eines Hörgeräts gekennzeichnet durch – Aufbringen eines Pulvers (12) auf eine Bauteiloberfläche des Hörgeräts und – lokales Schmelzen des Pulvers (12) mittels mindestens einer Lichtquelle (13), so dass sich das geschmolzene Pulver (14) mit der Bauteiloberfläche verbindet, und – Entfernen von Pulverrückständen, die nicht geschmolzen sind, von der Bauteiloberfläche.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Pulver (12) ein Lackpulver ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei in einem Zwischenraum auf der Bauteiloberfläche zwischen zwei Stellen mit geschmolzenem Pulver ein anderes Pulver (16) aufgetragen und geschmolzen wird.
  4. Verfahren zum Bedrucken eines Hörgeräts gekennzeichnet durch – Aufbringen einer Lackschicht auf eine Bauteiloberfläche des Hörgeräts und – lokales Aushärten der Lackschicht mittels einer Lichtquelle (13), so dass sich die Lackschicht an vorbestimmten Stellen mit der Bauteiloberfläche fester verbindet, und – Entfernen von Lackrückständen, die nicht ausgehärtet sind, von der Bauteiloberfläche.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die Lackrückstände mit einem Lösungsmittel entfernt werden.
  6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, wobei in einem Zwischenraum auf der Bauteiloberfläche zwischen zwei Stellen mit ausgehärtetem Lack ein anderer Lack aufgetragen und ausgehärtet wird.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei bei örtlichen Steuerung der Lichtquelle (13) eine vorgegebene Krümmung der Bauteiloberfläche berücksichtigt wird.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei über dem geschmolzenen Pulver (14) beziehungsweise der ausgehärteten Lackschicht eine Versiegelungsschicht aufgebracht wird.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Bauteiloberfläche eine Oberfläche des Gehäuses des Hörgeräts ist.
  10. Hörgerät mit – einem Bauteil (10) und – einer Farbschicht, die lokal auf der Oberfläche des Bauteils aufgetragen ist, dadurch gekennzeichnet, dass – die Farbschicht eine Pulverlackschicht ist.
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