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DE102008055900A1 - Lenkeinrichtung für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Lenkeinrichtung für ein Kraftfahrzeug Download PDF

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DE102008055900A1
DE102008055900A1 DE200810055900 DE102008055900A DE102008055900A1 DE 102008055900 A1 DE102008055900 A1 DE 102008055900A1 DE 200810055900 DE200810055900 DE 200810055900 DE 102008055900 A DE102008055900 A DE 102008055900A DE 102008055900 A1 DE102008055900 A1 DE 102008055900A1
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DE
Germany
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steering
motor vehicle
steering angle
control
sensor
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DE200810055900
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Karl-Heinz Dipl.-Ing. Roess
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Mercedes Benz Group AG
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Daimler AG
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/04Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear
    • B62D5/0457Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear characterised by control features of the drive means as such
    • B62D5/046Controlling the motor
    • B62D5/0469End-of-stroke control
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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    • B62D6/00Arrangements for automatically controlling steering depending on driving conditions sensed and responded to, e.g. control circuits
    • B62D6/002Arrangements for automatically controlling steering depending on driving conditions sensed and responded to, e.g. control circuits computing target steering angles for front or rear wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Lenkeinrichtung (1) für ein Kraftfahrzeug mit einer Möglichkeit, den Wendekreis variabel einzustellen. Mit Unterstützung einer elektromechanischen Servolenkung (EPS) (8) lässt sich ein maximaler Lenkeinschlag elektronisch einstellen und dadurch der Wendekreis variabel auf geänderte äußere Randbedingungen anpassen, wie zum Beispiel an unterschiedliche Größen von Rad und Reifen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lenkeinrichtung für ein Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Die DE 20 2004 020852 U1 zeigt eine solche Lenkeinrichtung, bei der ein Lenkeinschlag mit Hilfe einer Anschlagscheibe begrenzt ist. Die Anschlagscheibe ist hierzu an einer Zahnstange des Lenkgetriebes angeordnet, liegt an zumindest einem Lenkanschlag der Zahnstange an und verringert einen Verstellweg der Zahnstange in Axialrichtung. Durch unterschiedliche Stärken zumindest einer solchen Anschlagscheibe lässt sich eine Axialbewegung der Zahnstange unterschiedlich stark einschränken. Da sich die Axialbewegung der Zahnstange direkt auf eine Stellung der Räder auswirkt, wird durch die Begrenzung der Axialbewegung der Zahnstange auch der Wendekreis eines Kraftfahrzeugs beeinflusst. Dabei werden durch eine maximal mögliche Axialbewegung der Zahnstange ein maximaler Lenkeinschlag und ein minimaler Wendekreis eines Fahrzeugs definiert.
  • Fahrwerke werden üblicherweise nach dem Ackermann-Gesetz ausgelegt. Dabei ist ein möglicher Einschlag der Räder durch Packaging-Vorgaben definiert. Zur Einstellung eines maximalen Lenkungshubs des Lenkgetriebes werden alle Toleranzen einer Lenkung, angrenzender Bauteile und von Rädern und Reifen sowie notwendige Freigänge zwischen drehenden und stehenden Bauteilen berücksichtigt. Im Falle eines mechanischen Endanschlags, der den maximalen Lenkungshub des Lenkgetriebes begrenzt, muss auch eine größte Dimensionierung aller auf das Fahrzeug zugelassenen Kombinationen von Rad, Reifen und Schneeketten so lenkbar sein, dass die Räder ohne Reibung an feststehenden Bauteilen drehbar sind. Durch diesen voreingestellten maximalen Lenkungshub ergibt sich ein minimal möglicher Wendekreis, der allerdings auf die Verwendung von kleineren Dimensionen einer anderen auf das Fahrzeug zugelassenen Kombination von Rad, Reifen und Schneeketten nicht optimiert ist. In diesem Fall wird eine nicht unwesentliche Verringerung des Wendekreises und somit eine Erhöhung des Fahrkomforts verschenkt. Besonders nachteilig an dieser Konstruktionsweise ist die geringe Flexibilität bei der Anpassung des Wendekreises an häufig eintretende Umrüstungen und somit Veränderungen von äußeren Randbedingungen bezüglich des Lenkungshubs des Lenkgetriebes, wie zum Beispiel die Verwendung anderer Rad-/Reifengrößen oder der Einsatz von Schneeketten. Eine solche Anpassung an die Änderung der äußerer Randbedingungen, wie oben beschrieben, ist zwar nach dem Stand der Technik möglich, allerdings ist dies mit erheblichem technischen Aufwand verbunden und verursacht Kosten in einer Höhe, die eine nachträgliche Anpassung des Lenkungshubes des Lenkgetriebes, des Lenkeinschlags der Lenkung und damit des Wendekreises des Fahrzeugs nach zum Beispiel einem Aufziehen der Schneeketten nicht praktikabel macht.
  • Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich nun mit dem Problem, für eine Lenkeinrichtung eine verbesserte oder zumindest eine andere Ausführungsform anzugeben, die sich insbesondere dadurch auszeichnet, dass der Wendekreis, beziehungsweise der maximale Lenkeinschlag möglichst einfach angepasst werden kann. Dabei soll eine einfache und kostengünstige Anpassung nach einer Umrüstung und unter Berücksichtigung der damit veränderten äußeren Randbedingungen, wie zum Beispiel nach Umrüsten der Räder oder Reifen oder nach dem Aufziehen von Schneeketten, möglich sein.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, den Lenkeinschlag der Lenkung zum Verändern eines minimalen Wendekreises elektronisch einstellbar auszubilden, wodurch der Wendekreis insbesondere bei einem Kraftfahrzeug optimiert ist. Bei einer solchen Ausführungsform ist eine Anpassung an geänderte äußere Randbedingungen einfach vorzunehmen.
  • In einer besonderen Ausführungsform lässt sich durch zusätzlich verbaute oder schon vorhandene Sensoren des Fahrzeugs die Änderung solcher äußerer Randbedingungen automatisch detektieren. So lässt sich zum Beispiel über ein schon vorhandenes elektronisches Stabilitätsprogramm der Einsatz von Schneeketten erkennen. Über eine Schlupferkennung, ein installiertes Navigationssystem oder einen Geschwindigkeitsmesser und über ein Drehzahlmesser der Räder lassen sich die Räder- /Reifengröße bestimmen. Hierbei ist eine automatische Anpassung des maximalen Lenkeinschlags und somit des minimalen Wendekreises aufgrund der detektierten äußeren Randbedingungen möglich.
  • Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Zeichnung und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnung.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung anhand der Zeichnung näher erläutert.
  • Die einzige 1 zeigt in einer schematischen Darstellung eine Lenkeinrichtung in Wirkverbindung mit einer Steuerungs-/Regelungseinrichtung unter Berücksichtigung vorhandener Sensorik.
  • Entsprechend 1 umfasst eine Lenkeinrichtung 1 eine Lenkung 2, eine Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3 und eine Sensorik 4. Die Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3 ist über eine Wirkverbindung 5 mit der Lenkung 2 und über eine Wirkverbindung 6 mit der Sensorik 4 verbunden. Die Sensorik 4 kann zusätzliche elektronische Endgeräte wie zum Beispiel ein Navigationssystem (NAVI) 7 integrieren, elektronischen Komponenten eines Kraftfahrzeugs, wie zum Beispiel eine elektromechanische Servolenkung (EPS) 8 oder ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) 9 aufweisen, mit Sensoren 10, wie zum Beispiel mit einem Drehzahlmesser der Räder, einem Geschwindigkeitsmesser, einem Zeitmesser oder dergleichen ausgestattet sein. Die Lenkung 2 kann, falls das Kraftfahrzeug mit einer Servolenkung ausgestattet ist, einen Servomotor 11 aufweisen. Im Falle einer kraftentkoppelten Lenkung kann die Lenkung 2 mit einem Rückwirkungsmotor 12 ausgestattet sein. Eine Zahnstange 13 der Lenkung 2 ist üblicherweise mit mechanischen Endanschlägen 14, 14' versehen, wobei zusätzliche Anschläge 15, 15' vorhanden sein können.
  • Bei der Lenkeinrichtung 1 kann ein maximaler Lenkeinschlag zum Verändern eines minimalen Wendekreises elektronisch durch eine Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3 auf grund eingehender Signale der Sensorik 4 eingestellt werden. Dabei ist die Wirkverbindung 5 zwischen Lenkung 2 und Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3 multidirektional ausgebildet. Somit kann zum Beispiel die Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3 den maximalen Lenkeinschlag begrenzen oder aber von der Lenkung 2 eine Information darüber erhalten, dass zum Beispiel aufgrund eines Defekts der maximal mögliche Lenkeinschlag nicht einstellbar ist. Des Weiteren ist die Wirkverbindung 6 zwischen der Sensorik 4 und der Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3 ebenfalls multidirektional ausgeformt. Somit kann aufgrund der durch die Sensorik 4 detektierten äußeren Randbedingungen, wie zum Beispiel aufgrund eines Radwechsel, der Lenkeinschlag über die Wirkverbindung 6 durch die Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3 angepasst werden. Zusätzlich dazu kann die Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3, zum Beispiel im Fall eines Nichterreichens des errechneten, maximalen Lenkeinschlags, weitere Informationen von der Sensorik 4 einfordern, um das auftretende Problem bzw. den jeweils gültigen maximalen Lenkeinschlag zu verifizieren.
  • Die Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3 kann zum Beispiel mit dem Navigationssystem (NAVI) 7 und/oder dem ESP zusammenwirken, das zur Verifizierung der Rad-/Reifengröße herangezogen werden kann. Die elektromechanische Servolenkung (EPS) 8 lässt sich zur Bestimmung des aktuellen Lenkeinschlages heranziehen, indem zum Beispiel die Stellung eines programmgesteuerten Elektrostellmotors der elektromechanischen Servolenkung (EPS) 8 ausgelesen wird. Aufgrund des Schlupfverhaltens lässt sich über das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) 9 detektieren, ob eine Schneekette verwendet wird. Auch die Signale der weiteren Sensoren 10 lassen sich mit der Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3 verarbeiten und zur Einstellung des maximalen Lenkeinschlags heranziehen.
  • Die Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3 kann den Lenkeinschlag über schon vorhandene Motoren der Lenkeinrichtung 1, wie zum Beispiel über den Servomotor 11 der Servolenkung oder über den Rückwirkungsmotor 12 bei kraftentkoppelter Lenkung, begrenzen. In diesem Fall stellt die Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3 am jeweiligen Elektromotor bei Erreichen des maximalen Lenkeinschlags ein entsprechendes, einen Anschlag simulierendes Moment ein. Alternativ kann bei einer anderen Ausführungsform die Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3 auf die in diesem Fall elektromechanisch verstellbar ausgestalteten Anschläge 15, 15' steuernd einwirken und variiert damit die axiale Begrenzung der Bewegung der Zahnstange 13.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3 in die vorhandene elektromechanische Servolenkung (EPS) 8 integriert. In diesem Fall wird durch die elektromechanische Servolenkung (EPS) 8, die mit der Funktionalität der Steuerungs-/Regelungseinrichtung 3 ausgestattet ist, der Lenkeinschlag an die Änderung äußerer Randbedingungen angepasst. Dabei ist weiterhin ein maximal möglicher Lenkungshub durch mechanische Endanschläge 14, 14' definiert, so dass bei optimaler Dimensionierung der äußeren Randbedingungen kein Schleifen der Kombinationen von Rad, Reifen und Schneeketten auftreten kann. Hierbei werden durch die elektromechanische Servolenkung (EPS) 8 die Lenkanschläge zur Begrenzung des Lenkeinschlags elektronisch realisiert. Mithin wird der Lenkungshub auf die Rad-/Reifenkombination eingestellt. Ein solcher elektronischer Endanschlag wird durch die elektromechanische Servolenkung (EPS) 8 erzeugt, indem der Elektromotor der elektromechanischen Servolenkung (EPS) 8 ein entsprechendes Moment einstellt, wodurch ein Weiterdrehen der Lenkung verhindert ist. Somit kann der maximale Lenkeinschlag variiert werden und der Wendekreis je nach Kombination von Rad, Reifen und Schneeketten optimal eingestellt werden. Weiterhin ist es möglich den Lenkungshub auf die jeweilige Rad-Reifen-Kombination einzustellen.
  • In einer anderen Ausführungsform können zusätzlich zu den vorstehenden Möglichkeiten der elektromechanischen Servolenkung (EPS) 8 Toleranzen bezüglich des Lenkeinschlages reduziert werden. Nach dem derzeitigen Stand der Technik werden für Lenkgetriebe Toleranzen von ± 1,5 mm toleriert. Damit werden ca. 30 cm im Wendekreis verschenkt und es kann Unsymmetrie zwischen Rechts- und Linkseinschlag entstehen. Diese Toleranzen lassen sich umgehen, indem nach der Endmontage der maximale Lenkungshub gemessen wird, der Lenkeinschlag von rechts nach links definiert wird und dieser ermittelte maximale Lenkeinschlag von rechts nach links um den notwendigen Freigang der Räder/Reifen reduziert wird. Ein notwendiger kleinerer Lenkeinschlag als dieser maximal bestimmte kann dann durch einen elektromechanischen Anschlag mittels der elektromechanischen Servolenkung (EPS) 8 realisiert werden.
  • Des Weiteren kann die Lenkeinrichtung 1 bei einer solchen Ausführungsform eine automatische Erkennung der Reifen-/Rädergrößen aufweisen. Dazu kann ein Raderkennungssensor verwendet werden, der der Steuerungs-/Regelungseinrichtung 2 die exakte Rad-/Reifengröße mitteilt. Zum Beispiel ist es durch Einsatz der RFID-Technik möglich, eine mit zumindest einem RFID-Tag versehene Kombination von Rad und Reifen mit der Information über die exakte Größe von Rad und Reifen auszustatten. Es wäre aber auch die Berechnung des Durchmessers von Rad und Reifen aus den Informationen des Dreh zahlmessers der Räder und des Geschwindigkeitssensors möglich oder man könnte bei einem Reifenwechsel die Größe von Rad und Reifen manuell über einen Bordcomputer des Fahrzeugs einstellen.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist bei Einsatz einer Schneekette dieses automatisch, zum Beispiel über ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) 9, aufgrund des veränderten Schlupfverhaltens detektierbar oder manuell über den Bordcomputer des Kraftfahrzeugs eingebbar. In beiden Fällen wird bei erkannter oder geschalteter Schneekette automatisch eine Reduzierung des Lenkeinschlages vorgenommen, um den notwendigen Freigang einzuhalten.
  • Zusätzlich oder alternativ zu den in den vorhergehenden Ausführungsformen beschriebenen Möglichkeiten ist auch ein gezieltes Bremsen oder Beschleunigen eines oder mehrerer Räder beim Wenden zur Optimierung des Wendekreises, insbesondere zur Verringerung des Wendekreises, denkbar. Wenn beim Wenden gezielt Räder abgebremst werden, kann der Wendekreis vergrößert oder verkleinert werden. Ein mögliches extremes Beispiel sind kleine Bagger ohne Lenkung, bei denen durch selektives Bremsen oder durch gegenseitiges Antreiben der Räder das Fahrzeug lenkbar ist. Diese Technik kann aber auch dazu herangezogen werden, das Lenken bzw. das Wenden zu unterstützen, indem zum Beispiel ein Bremsdruck am kurveninneren Rad dieses Rad abbremst, ohne es dabei vollständig zu blockieren.
  • Des Weiteren ist durch Berücksichtigung von Lenkeinschlag und Abfederung bei jeder Kombination von Rad und Reifen eine weitere Optimierungsmöglichkeit für den Wendekreis vorhanden. Dabei wird die Bewegungsfreiheit einer Kombination von Rad und Reifen durch zwei überlagerte Bewegungen, nämlich den Lenkeinschlag und den durch die Abfederung hervorgerufenen Federweg, definiert. Beide Wege zusammen können durch eine Glockenkurve beschrieben werden, die aufgrund des detektierten Federweges den maximal erlaubten Lenkungseinschlag bei vorgegebener Kombination von Rad und Reifen wiedergibt. Aus einer solchen vorab ermittelten Glockenkurve kann bei einem aufgrund der Abfederung des Kraftfahrzeugs auftretenden Federweg und unter Berücksichtigung der verwendeten Kombination von Rad und Reifen der maximale Lenkeinschlag ermittelt und damit der Wendekreis optimiert werden.
  • 1
    Lenkeinrichtung
    2
    Lenkung
    3
    Steuerungs-Regelungseinrichtung
    4
    Sensorik
    5
    Wirkverbindung
    6
    Wirkverbindung
    7
    Navigationsgerät
    8
    Elektromechanische Servolenkung
    9
    Elektronisches Stabilitätsprogramm
    10
    Sensoren
    11
    Servomotor
    12
    Rückwirkungsmotor
    13
    Zahnstange
    14, 14'
    mechanische Endanschlag
    15, 15'
    Anschlag
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 202004020852 U1 [0002]

Claims (1)

  1. Lenkeinrichtung für ein Kraftfahrzeug dadurch gekennzeichnet, dass zum Verändern eines minimalen Wendekreises des Kraftfahrzeugs ein maximaler Lenkeinschlag der Lenkeinrichtung (1) elektronisch einstellbar ist.
DE200810055900 2008-11-05 2008-11-05 Lenkeinrichtung für ein Kraftfahrzeug Withdrawn DE102008055900A1 (de)

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