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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Steuersystem für eine
mehrphasige elektrische Drehmaschine, die eine Spannung durch Betätigen
von Schaltelementen einer Energiewandlerschaltung an die mehrphasige
Drehmaschine anlegt.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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In
einem herkömmlichen Steuersystem für einen mehrphasigen
Elektromotor, wie zum Beispiel dem der
JP-9-312993 A , wird eine
Spannung eine Pulsbreite einer Rechteckwellenform moduliert, wenn
die Spannung der Recheckwellenform durch ein 120°-Erregungsverfahren(-System)
an einen dreiphasigen Elektromotor angelegt wird. In diesem System
wird eine Pulsbreitenmodulation bzw. PWM synchron zu dem Wechselzeitpunkt
eines Schaltens zum Anlegen der Spannung der Rechteckwellenform durchgeführt.
Dies unterdrückt Rauschen, wenn ein Schaltelement geschaltet
wird, welches die Pulbreitemodulation durchführt.
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Wenn
die PWM-Verarbeitung auf die vorhergehende Weise durchgeführt
wird, ändert sich das Nullpunktpotenzial eines bürstenlosen
Motors synchron zu der Pulsbreitenmodulation. Andererseits wird,
da der Nullpunkt des Elektromotors im Allgemeinen durch einen Isolator
in der Nähe eines Leiters angeordnet ist, das Nullpunktpotenzial
durch einen Kondensator äqulvalent an Masse gelegt. In
diesem Fall fließt, wenn sich das Nullpunktpotenzial synchron
zu der Pulbreitenmodulation ändert, ein Strom von dem Nullpunkt
durch den Isolator in die Seite des Leiters und kann der Strom ein
Rauschen werden.
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In
einem weiteren herkömmlichen Steuersystem für
eine mehrphasige elektrische Drehmaschine wird, wenn ein dreiphasiger
Elektromotor auf eine geberlose Weise angesteuert wird, ein Erregungsverfahren
von einer bestimmten Phase zu einer anderen Phase zweimal ausgeführt,
während sich die Phase ändert, um einen Anfangswert
des Drehwinkels zu erfassen, um dadurch den Drehwinkel festzulegen.
Auch dann, wenn der Drehwinkel eines Läufers, bevor das
Erregungsverfahren startet, auf einer nicht steuerbaren Bereich
festgelegt ist, welcher bezüglich des Enddrehwinkels nahe
einem elektrischen Winkel von 180° (Totpunkt) ist, da der Drehwinkel
daher durch zwei Erregungsverfahren zu dem Enddrehwinkel gesteuert
wird, kann der Drehwinkel des Elektromotors zu dem Enddrehwinkel
gesteuert werden. Das heißt, wenn der Drehwinkel des Läufers,
bevor das Erregungsverfahren startet, nahe dem Endpunkt ist, kann
der Läufer nicht durch das Erregungsverfahren zum Steuern
des Drehwinkels zu dem Enddrehwinkel geändert werden. Jedoch wird
das Erregungsverfahren zweimal durchgeführt, um es dadurch
zu ermöglichen, den Drehwinkel des Elektromotors zu dem
Enddrehwinkel zu steuern.
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Bei
den zweimaligen Erregungsverfahren schlägt die
JP 3244800 , die der
US 5 396 159 entspricht,
ein Verfahren vor, bei welchem die jeweiligen Erregungsverfahrenszeiten
derart festgelegt werden, dass eine Frequenz f1 (1/2 × (Verarbeitungszeit))
der ersten Verarbeitung, eine Frequenz f2 (1/2 × (Verarbeitungszeit))
der zweiten Verarbeitung und eine Eigenfrequenz F0 des Elektromotors
eine Beziehung von f1 > F0 > f2 erfüllen.
Als Ergebnis kann der Elektromotor sicher vorwärts gedreht
werden, wenn der Elektromotor startet.
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Eine
Konvergenzzeit, die erforderlich ist, wenn der Elektromotor erregt
wird, um den Drehwinkel zu einem gegebenen Winkel zu konvergieren, hängt
von einer Trägheit des Elektromotors und einer Reibung
zwischen dem Läufer und einem Lager ab. Das heißt,
die Konvergenzzeit ist länger, wenn die Trägheit
größer ist oder die Reibung kleiner ist. Aus diesem
Grund ist es, wenn die erste Erregungsverfahrenszeit auf der Grundlage
einer Eigenfrequenz in dem vorhergehenden Beispiel festgelegt wird,
wahrscheinlich, dass der Drehwinkel des Startzeitpunkts des zweiten
Erregungsverfahrens ein nicht steuerbarer Bereich wird, welcher
abhängig von dem Elektromotor nahe dem Totpunkt ist. In
diesem Fall kann der Elektromotor nicht zweckmäßig
gestartet werden.
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In
einem weiteren herkömmlichen Steuersystem für
eine mehrphasige elektrische Drehmaschine wird eine Läuferposition
durch Erfassen einer induzierten Spannung, welche in der Anschlussspannung
der Ständerwinklungen auftritt, ohne irgendeine Läuferpositions-Erfassungseinrichtung,
zum Beispiel ein Hall-Element, erfasst. Zum Beispiel wird, wenn ein
dreiphasiger bürstenloser DC- bzw. Gleichstrommotor durch
ein 120°-Erregeungsverfahren angesteuert wird, ein Positionssignal
auf der Grundlage eines Vergleichens der Anschlussspannung der offenen
Phase mit einer Referenzspannung erfasst. In diesem Fall wird, um
die Spannung, die an den Motor angelegt wird, und einen Strom zu
steuern, der in den Motor fliest, ein Pulsbreitenmodulationssteuern
oder ein Strombegrenzungsteuern durchgeführt.
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Ein Überschwingen
(eine zyklische Schwankung) tritt in der Anschlussspannung auf,
wenn sich das Erregen der Ständerwicklungen von einem ausgeschalteten
Zustand zu einem eingeschalteten Zustand unter dem PWM-Steuern oder
dem Strombegrenzungssteuern ändert. Wenn das Überschwingen in
der Anschlussspannung auftritt, tritt eine Phasenverschiebung (zeitlich Änderung)
in dem Positionssignal auf, das durch ein Vergleichen der Anschlussspannung
mit der Referenzspannung vorgesehen ist, was zu einer Drehunregelmäßigkeit,
Rauschen oder einem außer Schritt geraten einer Phase führt.
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Die
JP 3 308 680 schlägt
deshalb vor, ein Vergleichsergebnissignal der Anschlussspannung und
der Referenzspannung zu einem Abwärtszeitpunkt von dem
eingeschalteten Zustand zu dem ausgeschalteten Zustand des PWM-Signals
zu verriegeln. Deshalb kann das Positionssignal vorgesehen werden,
ohne durch Überschwingen beeinträchtigt zu werden,
welches in der Anschlussspannung auftritt. Jedoch ist es erforderlich,
eine Verriegelungsschaltung zu einem Mikrocomputer oder einer Logikschaltung
hinzuzufügen, welche bis jetzt als eine Schaltung einer
neuen Funktion angewendet worden ist, oder mit einer Verrieglungsschaltung
unterzubringen, die eine von Ressourcen ist, welche in einem Mikrocomputer
für einen anderen beabsichtigten Zweck eingebaut sind.
Als Ergebnis wird die Schaltung komplizierter.
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KURZFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist deshalb eine erste Aufgabe der Erfindung, ein Steuersystem für
eine mehrphasige elektrische Drehmaschine zu schaffen, welche im
Stande ist, geeignet ein Auftreten von Rauschen durch Betätigen
von Schaltelementen einer Energiewandlerschaltung zu unterdrücken,
wenn eine Spannung an die mehrphasige Drehmaschine angelegt wird.
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Es
ist eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Steuersystem
für eine elektrische Drehmaschine zu schaffen, welche einen
Drehwinkel einer elektrischen Drehmaschine durch einen Zwischenwinkel
zu einem Endwinkel in der Position steuert, um dadurch die Drehmaschine
zweckmäßig zu starten.
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Es
ist eine dritte Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Steuersystem
für eine mehrphasige elektrische Drehmaschine zu schaffen,
welches im Stande ist, ein Positionssignal ohne komplizierter Machen
eines Systemaufbaus genau zu erfassen.
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Diese
Aufgabe wird mit den in Anspruch 1, 4, 7, 12, 16, 17, 18 und 19
angegebenen Maßnahmen gelöst.
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Weitere
Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand abhängige
Ansprüche.
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Gemäß einem
ersten Aspekt zum Lösen der ersten Aufgabe wird eine Steuereinheit
für eine mehrphasige Drehmaschine geschaffen, welche von
einer Energiewandlerschaltung gesteuert wird, die eine Mehrzahl
von Schaltelementen aufweist. Die Steuereinheit betätigt
die Schaltelemente, um abwechselnd einen Zustand, in welchem eine
erste Phase zu einem Eingangsanschluss einer Seite eines hohen Potenzials
leitend gemacht ist und eine zweite Phase zu einem Eingangsanschluss
einer Seite eines niedrigen Potenzials leitend gemacht ist, und
einen Zustand zu wechseln, in welchem die erste Phase zu dem Eingangsanschluss
der Seite des niedrigen Potenzials leitend gemacht ist und die zweite
Phase zu dem Eingangsanschluss der Seite des hohen Potenzials leitend
gemacht ist. Die Steuereinheit moduliert daher eine Pulsbreite einer
Spannung einer Rechteckwellenform, die an die Drehmaschine angelegt ist.
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Alternativ
betreibt die Steuereinheit die Energiewandlerschaltung, um verbleibende
Phasen in eine erste Phase und eine zweite Phase zu teilen und abwechselnd
die erste Phase und die zweite Phase zu dem Eingangsanschluss der
Seite des hohen Potenzials und dem Eingangsanschluss der Seite des niedrigen
Potenzials leitend zu machen.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt zum Lösen der zweiten Aufgabe führt
eine Steuereinheit ein Verfahren durch, um zuzulassen, dass ein
Strom mehrmals von einer Phase in eine andere Phase einer Drehmaschine
fließt, während mindestens eine der einen Phase
und der anderen Phase gewechselt wird, um einen Drehwinkel der Drehmaschine
durch einen Zwischenwinkel zu einem Endwinkel zu steuern. Die Steuereinheit
bestimmt dadurch einen Anfangswert eines Drehwinkels, wenn die Drehmaschine
gestartet wird, gemäß dem Endwinkel. Eine erforderliche
Zeit, nachdem ein Verfahren unmittelbar vor einem letzten Verfahren
aus der Mehrzahl von Verfahren startet, bis das letzte Verfahren
startet, ist länger als eine erste Zeit festgelegt, während
welche ein Winkelintervall zwischen einem Sollwert des Drehwinkels
auf Grund des Verfahrens unmittelbar vor dem letzten Verfahren und
einem nicht steuerbaren Winkel bezüglich des Endwinkels
durch das Endverfahren als mit einer Änderungsamplitude
des Drehwinkels der Drehmaschine übereinstimmend angenommen
wird.
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Alternativ
wird das Verfahren unter einer Konvergenzbedingung, in der ein Ist-Drehwinkel
zu einem Sollwert des Drehwinkels durch das Verfahren unmittelbar
vor dem Endverfahren aus der Mehrzahl von Verfahren konvergiert
wird, zu dem Endverfahren gewechselt. Die Konvergenzbedingung ist
erfüllt, wenn die Änderung des Drehwinkels durch
das Verfahren unmittelbar vor dem Endverfahren gedämpft wird,
bis die Änderung des Drehwinkels in einen Bereich fällt,
welcher bezüglich des Sollwerts des Drehwinkels durch das
Verfahren unmittelbar vor dem Endverfahren gedämpft wird
und näher als der nicht steuerbare Winkel des Endverfahrens
ist.
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Gemäß einem
dritten Aspekt zum Lösen der dritten Aufgabe erzeugt eine
Steuereinheit ein Maskierungssignal, welches gleichzeitig gültig
gemacht wird, wenn oder bevor sich ein PWM-Signal für Schaltelemente
einer Energiewandlerschaltung von einem eingeschalteten Zustand
zu einem ausgeschalteten Zustand ändert, und ungültig
gemacht wird, nach dem eine gegebene Verzögerungszeit verstrichen
ist, nachdem sich das PWM-Signal von dem ausgeschalteten Zustand
zu dem eingeschalteten Zustand geändert hat. Die Steuereinheit
erzeugt ein Kommutierungssignal einer Logik unter der Bedingung,
in der eine Logik von Vergleichsignalen der jeweiligen Phasen, welche
als ein Vergleichsergebnis von Anschlussspannungen der Drehmaschine ausgegeben
wird, mit einer Referenzspannung einer regulären Logik übereinstimmt,
die nachfolgend mit einem Drehen der Drehmaschine geplant ist. Die
Energiewandlerschaltung erregt die Ständerwinklung auf
der Grundlage des PWM-Signals und des Kommutierungssignals.
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Alternativ
steuert die Energiewandlerschaltrung das Erregen der Drehmaschine
durch ein Stromsteuersignal an Stelle des PWM-Signals. Das Maskierensignal
wird verwendet, um das Vergleichsergebnis zu maskieren.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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Die
vorliegende Erfindung wird nahestehend anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert.
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Es
zeigt:
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1 ein
Systemschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels der
vorliegenden Erfindung;
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2 ein
Zeitablaufsdiagramm der Schaltsteuervorgänge gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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3A und 3B Schaltpläne
der Vorteile einer PWM-Verarbeitung gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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4A bis 4D Zeitablaufsdiagramme der
Simulationsergebnisse der PWM-Verarbeitung gemäß dem
ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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5A bis 5D Zeitablaufsdiagramme der
Simulationsergebnisse der PWM-Verarbeitung eines Vergleichsbeispiels;
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6A bis 6B Zeitablaufsdiagramme der
Simulationsergebnisse der PWM-Verarbeitung in einem ausgestalteten
Beispiel des ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung;
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7A bis 7D Zeitablaufsdiagramme der
Simulationsergebnisse einer herkömmlichen PWM-Verarbeitung
bezüglich des Beispiels eines 130°-Erregungsverfahens;
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8 ein
Systemschaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels gemäß der
vorliegenden Erfindung;
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9 ein
Zeitablaufsdiagramm eines Problems in einem Positionierungsverfahren;
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10A und 10B Zeitablaufsdiagramme
einer Positionierungsbetriebsart gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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11 ein
Flussdiagramm des Ablaufs eines Verfahrens zum Einstellen einer
ersten Positionierungszeit gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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12 ein
Flussdiagramm des Ablaufs eines Positionierungsverfahrens gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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13 ein
Flussdiagramm des Ablaufs eines Positionierungsverfahrens gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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14 Fig.
ein Flussdiagramm des Ablaufs eines Positionierungsverfahrens gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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15A und 15B Zeitablaufsdiagramme
einer Weise eines Einstellens einer ersten Positionierungszeit gemäß einem
ausgestalteten Beispiel der zweiten bis vierten Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung;
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16 ein
Schaltbild eines fünften Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung;
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17 ein
Wellenformdiagramm von Signalen, die an eine Phase U, eine Phase
V und eine Phase W angelegt werden, gemäß dem
fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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18 ein
Wellenformdiagramm eines PWM-Diagramms, eines Maskierungssignals
und einer Anschlussspannung einer offenen Phase gemäß dem
fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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19 eine
Tabelle der Erzeugungsreihenfolge der regulären Logik von
Vergleichssignalen Cu, Cv und Cw;
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20 ein
Schaltbild eines sechsten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung;
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21 ein
Wellenformdiagramm von Signalen, die an eine Phase U, eine Phase
V und eine Phase W angelegt werden, gemäß dem
sechsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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22 ein
Wellenformdiagramm eines PWM-Signals, eines Maskierungssignals und
einer Anschlussspannung einer offenen Phase gemäß dem
sechsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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23 ein
Schaltbild eines siebten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung;
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24 ein
Schaltbild eines achten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung;
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25 ein
Wellformdiagramm von Signalen, die an eine Phase U, eine Phase V
und eine Phase W angelegt werden, gemäß dem achten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
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26 ein
Schaltbild eines neunten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung; und
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27 ein
Schaltbild einer Stromsteuersignal-Erzeugungsschaltung gemäß einem
zehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Die
vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf verschiedene Ausführungsbeispiele
im Detail beschrieben, in welchen ein Steuersystem für eine
elektrische Drehmaschine als ein Steuersystem für einen
bürstenlosen Elektromotor in einem Fahrzeug angewendet
wird.
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Erstes Ausführungsbeispiel
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Es
wird zuerst auf 1 verwiesen. Ein bürstenloser
Elektromotor 2 ist ein dreiphasiger Elektromotor mit einem
Permanentmagnet als einen Läufer und ist als ein Aktor
einer Kraftstoffpumpe für eine Brennkraftmaschine vorgesehen,
welche in ein Fahrzeug eingebaut ist. Drei Phasen, das heißt
eine Phase U, eine Phase V und eine Phase W, des bürstenlosen
Motors 2 sind mit einer Energiewandlerschaltung 3,
wie zum Beispiel einem Wechselrichter, verbunden, welcher ein Energiewandler
einer Gleichgröße zu einer Wechselgröße
ist. Die Energiewandlerschaltung 3 ist eine dreiphasige
Energiewandlerschaltung und eine Spannung an einer Seite einer Batterie 12 wird
zweckmäßig an drei Phasen des bürstenlosen
Motors 2 angelegt. Genauer gesagt weist die Energiewandlerschaltung 3 eine
Parallelschaltung auf, die Schaltelemente SW1, SW2, Schaltelemente
SW3, SW4 und Schaltelemente SW5, SW6 beinhaltet, um jede von derartigen
drei Phasen zu der Seite der positiven Elektrode oder der Seite der
negativen Elektrode der Batterie 12 leitend zu machen.
Ein Verbindungspunkt, an welchem das Schaltelement SW1 und das Schaltelement
SW2 in Reihe geschaltet sind, ist mit der Phase U des bürstenlosen
Motors 2 verbunden. Ein Verbindungspunkt, an welchem das
Schaltelement SW3 und das Schaltelement SW4 in Reihe geschaltet
sind, ist mit der Phase V des bürstenlosen Motors 2 verbunden.
Weiterhin ist ein Verbindungspunkt, an welchem das Schaltelement
SW5 und das Schaltelement SW6 in Reihe geschaltet sind, mit der
Phase W des bürstenlosen Motors 2 verbunden. Die
Schaltelemente SW1 bis SW6 sind jeweils zu Freilaufdioden D1 bis
D6 parallel geschaltet.
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Jedes
der Schaltelemente SW1, SW3 und SW5 von Zweigen einer Seite eines
hohen Potentials (hohen Seite) der Reihenschaltungen ist aus einem p-Kanal-MOSFET
ausgebildet. Jedes der Schaltelemente S2, SW4 und SW6 von Zweigen
einer Seite eines niedrigen Potentials (niedrigen Seite) ist aus
einem n-Kanal-MOSFET ausgebildet. Die Freilaufdioden D1 bis D6 sind
parasitäre Dioden der MOSFET-Feldeffekttransistoren.
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Eine
elektronische Steuereinheit 20 ist vorgesehen, um den bürstenlosen
Motor 2 zu steuern und betätigt die Energiewandlerschaltung 3.
In diesem Beispiel wird ein Schaltsteuern hauptsächlich durch
ein 120°-Erregungsverfahren durchgeführt. Diese
Verarbeitung wird auf der Grundlage dessen durchgeführt,
dass ein Zeitpunkt (Nulldurchgangszeitpunkt), an welchem eine induzierte
Spannung die Nullpunktspannung (Referenzspannung Vr) des bürstenlosen
Motors 2 erreicht, unter Verwendung eines Zeitpunkts erfasst
wird, zu welchem die induzierte Spannung in den Anschlussspannungen
Vu, Vv und Vw der jeweiligen Phasen des bürstenlosen Motors 2 entwickelt
wird. Die Referenzspannung Vr wird durch Teilen der Anschlussspannungen
Vu, Vv und Vw der jeweiligen Phasen des bürstenlosen Motors 2 durch
widerstandsbehaftete Elemente Ru, Rv und Rw vorgesehen. Genauer
gesagt wird die geteilte Spannung durch ein Filter 27 gefiltert.
Der Nulldurchgangszeitpunkt ist auf einen Umkehrzeitpunkt des Ausgangssignals
von Komperatoren 21, 22 und 23 gerichtet,
die die Anschlussspannungen Vu, Vv und Vw der jeweiligen Phasen
mit der Referenzspannung Vr vergleichen. Zu einem Zeitpunkt (Regelungszeitpunkt),
der um einen gegebenen elektrischen Winkel (zum Beispiel 30°)
von dem Nulldurchgangszeitpunkt verzögert ist, wird das
Betätigen der Schaltelemente SW1 bis SW6 gewechselt. Die
Steuereinheit 20 beinhaltet eine Nulldurchgangs-Erfassungsschaltung 20a und
kann als eine Logikschaltung ausgelegt sein oder kann als ein programmierbarer
Computer ausgelegt sein, welcher eine zentrale Verarbeitungseinheit
und einen Speicher beinhaltet, der ein Steuerprogramm usw. speichert.
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In 2 zeigen
(a1) bis (f1) den Übergang einer Schaltbetriebsart der
Schaltelemente SW1 bis SW6 in dem 120°-Erregungsverfahren.
Genauer gesagt zeigt (a1) den Übergang eines Betriebssignals des
Schaltelements SW1 und zeigt (b1) den Übergang eines Betriebssignals
des Schaltelements SW3, zeigt (c1) den Übergang eines Betriebssignals des
Schaltelements SW5 und zeigt (d1) den Übergang eines Betriebssignals
des Schaltelements SW2, zeigt (e1) den Übergang eines Betriebssignals des
Schaltelements SW4 und zeigt (f1) den Übergang eines Betriebssignals
des Schaltelementes SW6.
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Wie
es in der Figur gezeigt ist, schalten sich die jeweiligen Schaltelemente
(SW1 bis SW6) für eine Dauer, die zueinander gleich ist,
einmal in einer Umdrehung (360°) des bürstenlosen
Motors 2 ein. Genauer gesagt überlappen, da die
Schaltelemente SW1, SW3 und SW5 des Zweigs einer hohen Seiten aufeinander
folgend um 120° eingeschaltet werden, die jeweiligen eingeschalteten
Dauern von derartigen Schaltelementen SW1, SW3 und SW5 einander nicht. Ähnlich überlappen,
da die Schaltelemente SW2, SW4 und SW6 des Zweigs einer niedrigen
Seite aufeinander folgend um 120° eingeschaltet werden,
die jeweiligen eingeschalteten Dauern von derartigen Schaltelementen
SW2, SW4 und SW6 ebenso einander nicht.
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In
der vorhergehenden Steuereinheit 20 wird, wenn ein Strom,
der in den bürstenlosen Motor 2 fließt,
einen Stromgrenzwert überschreitet, ein PWM-Steuern durch
Wiederholen eines abwechselndes Ein- und Ausschaltens des Schaltelements durchgeführt,
um einen Strom (eine Regelungshöhe) zu begrenzen, welcher
in den bürstenlosen Motor 2 fließt. Ähnlich
wird, wenn das Drehmoment und die Drehzahl des bürstenlosen
Motors 2 zu beschränken sind, das PWM-Steuern
durchgeführt. Bei dem Ausführen des PWM-Steuerns
wird die Erregungshöhe des bürstenlosen Motors 2 verglichen
mit der des 120°-Erregungsverfahrens verringert, wodurch
es möglich ist, den Strom zu beschränken oder
die Drehzahl zu beschränken. In 2 zeigen
(a2) bis (f2) die Schaltbetriebsarten der Schaltelemente SW1 bis
SW6 in dem PWM-Steuern. In 2 entsprechen (a2)
bis (f2) (a1) bis (f1).
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Wie
es in der Figur gezeigt ist, werden zwei Phasen, die mit dem Schaltelement
verbunden sind, das sich durch das 120°-Erregungsverfahren
einschaltet, abwechselnd zu einem Eingangsanschluss einer Seite
eines höheren Potentials (einer positiven Elektrode der
Batterie 12) der Energiewandlerschaltung 1 und
einem Eingangsanschluss einer Seite eines niedrigeren Potentials
(einer negativen Elektrode der Batterie 12) leitend gemacht.
In den jeweiligen zwei Phasen schalten sich die Schaltelemente SW1, SW3
und SW5 des Zweigs einer hohen Seite und die Schaltelemente SW2,
SW4 und SW6 eines Zweigs der niedrigeren Seite abwechselnd ein,
wenn eine von derartigen zwei Phasen an der Seite des Zweigs einer
höheren Seite eingeschaltet ist, wohin gegen die andere
Phase an der Seite eines Zweigs einer niedrigen Seite eingeschaltet
ist. Als Ergebnis wird eine Änderung des Nullpunktpotentials
des bürstenlosen Motors 2 unterdrückt.
Hier im weiteren Verlauf wird die vorhergehende Funktionsweise unter
Bezugnahme auf 3 beschrieben.
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3A stellt
beispielhaft einen Fall dar, in welchem das Schaltelement SW1 des
Zweigs der hohen Seite der Phase U und das Schaltelement SW4 des
Zweigs der niedrigen Seite der Phase V in den gleichen Schaltzustand
wie dem des 120°-Erregungsverfahrens unter dem PWM-Steuern
eingeschaltet werden. In diesem Fall wird die Anschlussspannung
Vu der Phase U die Spannung VB der Batterie 12 (genauer
gesagt ein Wert, der um die Spannungsabfallhöhe zwischen
der Source und dem Drain des Schaltelements SW1 höher als
die Spannung VB ist). In diesem Beispiel wird die Phase W, die die
verbleibende eine Phase ist, ein Zustand einer hohen Impedanz, da
die Schaltelemente SW5 und SW6 von beiden des Zweigs der hohen Seite
und des Zweigs der niedrigen Seite ausgeschaltet sind. Aus diesem
Grund wird die Spannung an dem Nullpunkt N des bürstenlosen
Motors 2 ungefähr „VB/2", wenn ein Einfluss
einer induzierten Spannung vernachlässigt wird.
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3B zeigt
einen Fall, in welchem der Schaltzustand von dem Zustand von 2A unter dem PWM-Steuern gewechselt wird.
Da der Strom in die Phase V vor einem Schalten geflossen ist, wird eine
elektromotorische Kraft, die zulässt, dass ein Strom in
der gleichen Richtung fließt, durch die Induktivitätskomponente
des bürstenlosen Motors 2 auch nach einem Schalten
entwickelt. Aus diesem Grund fließt ein Strom in die Phase
U von dem Schaltelement SW2 des Zweigs der niedrigen Seite der Phase
U, welche erneut eingeschaltet wird. In dieser Situation fließt
kein Strom in die Diode D2, welche zu dem Schaltelement SW2 parallel
geschaltet ist, da die Spannungsabfallhöhe zwischen der
Source und dem Drain des Schaltelements SW2 kleiner als die Spannungsabfallhöhe
der Diode D2 ist. Andererseits wird in dem Zustand von 3A,
da der Strom aus der Phase V fließt, eine elektromotorische
Kraft, die zulässt, dass der Strom in der gleichen Richtung fließt,
durch die Induktivitätskomponente des bürstenlosen
Motors 2 auch nach einem Schalten entwickelt. Aus diesem
Grund fließt ein Strom in das Schaltelement SW3 des Zweigs
der hohen Seite der Phase V, welches von der Phase V des bürstenlosen Motors 2 erneut
eingeschaltet wird. In dieser Situation ist der Grund, dass kein
Strom in die Diode D3 fließt, die zu dem Schaltelement
SW3 parallel geschaltet ist, dass die Spannungsabfallhöhe
zwischen der Source und dem Drain des Schaltelements SW3 kleiner
als die Spannungsabfallhöhe der Diode D2 ist.
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In
dem Zustand, der in 3B gezeigt ist, wird die Anschlussspannung
Vu der Phase U das Massepotential GND (genauer gesagt ein Wert,
der ungefähr die Spannungsabfallhöhe zwischen
der Source und dem Drain des Schaltelements SW4 niedriger als das
Massepotential GND ist). Die Anschlussspannung Vv der Phase V wird
durch Spannung VB der Batterie 12 (genauer gesagt ein Wert, der
ungefähr die Spannungsabfallhöhe zwischen der Source
und dem Drain des Schaltelements SW1 höher als die Spannung
VB ist). Dann wird die Phase V, die die verbleibende eine Phase
ist, der Zustand einer hohen Impedanz, da die Schaltelemente SW5 und
SW6 von beiden des Zweigs der hohen Seite und des Zweigs der niedrigen
Seite ausgeschaltet sind. Aus diesem Grund wird die Nullpunktspannung des
bürstenlosen Motors 2 ungefähr „VB/2",
wenn ein Einfluss einer induzierten Spannung vernachlässigt wird.
Das heißt, die Nullpunktspannung vor und nach einem Schalten
der 3A und 3B ändert
sich kaum. Aus diesem Grund kann die PWM-Verarbeitung durchgeführt
werden, während die Änderung der Nullpunktspannung
geeignet unterdrückt wird.
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Die 4A bis 4D zeigen
das Ergebnis der PWM-Verarbeitung. Genauer gesagt zeigt 4A den Übergang
einer Anschlussspannung in diesem Fall, zeigt 4B den Übergang
eines Phasenstroms, zeigt 4C den Übergang
der Nullpunktspannung und zeigt 4D den Übergang
eines Spannungsspektrums.
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Wie
es in 4C gezeigt ist, ändert
sich die Nullpunktspannung lediglich im Allgemeinen gleichmäßig
gemäß der induzierten Spannung. Aus diesem Grund
kann die Nullpunktspannung einfach den Nulldurchgangszeitpunkt erfassen,
welcher die Referenzspannung Vr ist. Genauer gesagt wird das Filter 27,
das eine ausreichend kleine Zeitkonstante aufweist, lediglich in 1 verwendet,
um dadurch zuzulassen, dass die Referenzspannung Vr stabilisiert wird.
Aus diesem Grund kann die Nulldurchgangs-Erfassungsschaltung 20a einfach
aufgebaut sein. Weiterhin wird ebenso, wie es in 4D gezeigt
ist, der Rauschpegel niedrig gehalten. Demgemäß kann
ein Ereignis, das ein Wechselstrom durch den Nullpunkt N des bürstenlosen
Motors 2 und einen Isolator unter dem PWM-Steuern in einen
angrenzenden Leiter fließt, geeignet vermieden werden und
kann das Gleichtaktrauschen geeignet unterdrückt oder vermieden
werden.
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Im
Gegensatz dazu zeigen die 5A bis 5D einen
Fall eines Vergleichsbeispiels, in welchem sich das Schaltelement,
das in dem eingeschalteten Zustand ist, in dem 120°-Erregungsverfahren
ein- oder ausschaltet. Die 5A bis 5D entsprechen
jeweils den 4A bis 4B.
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Wie
es in 5C gezeigt ist, ändert
sich in diesem Fall die Nullpunktspannung stark. Aus diesem Grund
wird, um den Nulldurchgangszeitpunkt zu erfassen, ein Verfahren
zum Erfassen des Nulldurchgangszeitpunkts, wie zum Beispiel ein
Verfahren eines Sperrens des Erfassungsverfahrens des Nulldurchgangszeitpunkts
während einer Änderungsdauer der Spannung, die
durch ein Schalten begleitet wird, komplizierter gemacht. Weiterhin
wird, wie es in 5D gezeigt ist, das Rauschen
groß. Aus diesem Grund fließt bei dem Ausführen
des PWM-Steuerns ein Wechselstrom in einen angrenzenden Leiter durch
den Nullpunkt N des Motors 2 und einen Isolator unter dem
PWM-Steuern und tritt ein Gleichtaktrauschen in dem Fahrzeug auf.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel werden die folgenden Vorteile vorgesehen.
- (1) Die erste Phase, die zu dem Eingangsanschluss
der Seite des hohen Potentials (der Seite der positiven Elektrode
der Batterie 12) der Energiewandlerschaltung 3 während
des 120°-Erregungsverfahrens leitend gemacht wird, und
die zweite Phase, die zu dem Eingangsanschluss der Seite des niedrigen
Potentials (der Seite der negativen Elektrode der Batterie 12 leitend
gemacht wird, werden abwechselnd zu dem Eingangsanschluss der Seite
eines hohen Potentials und dem Eingangsanschluss der Seite eines
niedrigen Potentials leitend gemacht, um das PWM-Steuern durchzuführen.
Als Ergebnis ist es möglich, geeignet ein Auftreten des
Rausches unter dem PWM-Steuern zu unterdrücken.
- (2) Es wird ein geberloses System angewendet, das eine Zeit,
die nach dem Nulldurchgangszeitpunkt, wenn die induzierte Spannung
des bürstenlosen Motors 2 die Referenzspannung
Vr wird, bis zu dem Wechselzeitpunkt des Betriebszustands des Schaltelements
auf Grund des 120°-Erregungsverfahrens auf der Grundlage
des Intervall des Nulldurchgangszeitpunkts erforderlich ist, berechnet.
In diesem Fall ist es, wenn sich die Nulldurchgangsspannung stark ändert,
erforderlich, den Nulldurchgangszeitpunkt zu erfassen, während
die Änderung maskiert ist. Jedoch entsteht gemäß dem
PWM-Steuern dieses Ausführungsbeispiels das vorhergehende
Problem nicht. Aus diesem Grund kann der bürstenlose Motor 2 durch
das geberlose System durch ein einfaches Verfahren angesteuert werden.
- (3) Es wird das 120°-Erregungsverfahren angewendet,
in dem ein Drehwinkel des bürstenlosen Motors 2 gleichmäßig
durch alle der Phasen geteilt wird, um die Winkelintervalle vorzusehen,
und es wird die Spannung der Rechteckwellenform an den bürstenlosen
Motor 2 angelegt, um in jedem der Verfahren nicht einander
zu überlappen. Als Ergebnis kann die Nullpunktspannung
geeigneter stabilisiert werden.
- (4) Es werden die Schaltelemente SW1 bis SW6 angewendet, in
welchen ein Paar von Anschlüssen (Source und Drain) zulässt,
dass ein Strom in die zwei Richtungen fließt. Als Ergebnis
kann, da der Strom, der in den Schaltelementen SW1 bis SW6 in der
Richtung fließt, die entgegen gesetzt zu der Stromflussrichtung
in den 120°-Erregungsverfahren unter dem PWM-Steuern ist,
der Energieverlust verglichen mit einem Fall verringert werden,
in welchem dieser Strom in die Dioden D1 bis D6 fließt.
-
Ausgestaltung des ersten Ausführungsbeispiels
-
Das
erste Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann
wie nachstehend beschrieben ausgestaltet werden.
-
Das
System, das die Spannung der Rechteckwellenform an den bürstenlosen
Motor 2 anlegt, ist nicht auf das 120°-Erregungsverfahren
beschränkt. Zum Beispiel kann ein 130°-Erregungsverfahren
angewendet werden, in welchem die jeweiligen Schaltelemente SW1
bis SW6 der jeweiligen Phasen alle 130° eingeschaltet werden.
In diesem Fall gibt es in jedem der Zweige eine Überlappungsdauer,
in der die Schaltelemente SW1, SW3 und SW5 (Schaltelemente SW2,
SW4 und SW6) einer Mehrzahl von Phasen sich gleichzeitig einschalten, auch
wenn das PWM-Steuern durch ein Verfahren durchgeführt wird,
das durch das vorhergehende Ausführungsbeispiel beispielhaft
dargestellt ist, wobei das Nulldurchgangspotential nicht als eine
Konstante wie in einem Fall gehalten wird, der in den 6A bis 6B gezeigt
ist. Jedoch ist auch in diesem Fall der Effekt eines Verringerns
des Rauschens beobachtet worden.
-
Die 6A bis 6D zeigen
einen Fall, in welchem das PWM-Steuern auf der Grundlage des Erregungsverfahrens
durchgeführt wird, welches den 4A bis 4D entspricht.
Wie es aus 6D zu verstehen ist, wird das
Rauschen auch in diesem Fall geeignet verringert. Im Gegensatz dazu
zeigen die 7A bis 7D einen
Fall, in welchem ein herkömmliches PWM-Steuern auf der
Grundlage des 130°-Erregungsverfahrens durchgeführt
wird. In diesem Beispiel entsprechen die 7A bis 7D den 6A bis 6D.
Wie es in den Figuren gezeigt ist, erhöht sich das Rauschen
verglichen mit dem Fall, der in den 6A bis 6D gezeigt
ist. Zum Vergleich wird in dem Beispiel, das in den 6A bis 6D gezeigt
ist, in der Überlappungsdauer eine Phase, in welcher der
Zweig der hohen Seite eingeschaltet wird, und eine Phase, in welcher der
Zweig der niedrigen Seite eingeschaltet wird, abwechselnd zu dem
Eingangsanschluss der Seite des hohen Potentials und dem Eingangsanschluss
der Seite des niedrigen Potentials leitend gemacht.
-
Das
Erregungssteuern, wenn kein PWM-Steuern durchgeführt wird,
ist nicht auf das 120°-Erregungssteuern oder das 130°-Erregungssteuern
beschränkt, sondern kann ein Steuersystem des Erregungswinkels,
das schmäler als 120° ist, oder ein Steuersystem
des Erregungswinkels sein, das breiter als 130° ist. In
dieser Situation ist es bevorzugt, dass das System ein Steuersystem
des Erregungswinkels von „120° ± 30°"
ist. Es ist bevorzugt, dass die Spannung der Rechteckwellenform,
welche an den bürstenlosen Motor 2 angelegt wird,
eine Spannung von „120° ± 30°"
ist.
-
Das
erste Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung und
seine Ausgestaltung stellt beispielhaft einen Fall dar, in welchem
die Pulsbreitenmodulation über die gesamte Dauer eines
Anlegens der Spannung der Rechteckwellenform durchgeführt wird,
ist jedoch nicht auf diese Aufgabe beschränkt. Zum Beispiel
kann zum Zwecke eines Durchführens des Steuerns einer Augenblickdrehmoments
die Pulsbreitenmodulation an lediglich dem Endabschnitt der Spannung
der Rechteckwellenform durchgeführt werden.
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Die
Anschlussspannungen Vu, Vv, Vw und die Referenzspannung Vr können
durch ein Mikrocomputerverfahren an Stelle der Komperatoren 21, 22 und 23 miteinander
verglichen werden.
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Die
Referenzspannung Vr kann eine Spannung, die der Nullpunktspannung
des bürstenlosen Motors 2 entspricht, oder an
Stelle einer virtuellen Nullpunktspannung „1/2" der Versorgungsspannung sein.
-
Das
Erfassen des Drehwinkels durch die induzierte Spannung des bürstenlosen
Motors
2 ist nicht auf ein Erfassen des Nulldurchgangszeitpunkts auf
der Grundlage der induzierten Spannung beschränkt. Zum
Beispiel kann die induzierte Spannung, die in der Anschlussspannung
des bürstenlosen Motors
2 auftritt, mit „1/2"
der Spannung der Batterie
2 verglichen werden. Zum Beispiel
kann, wie es in der
JP
11-18478 A offenbart ist, der Zeitpunkt, zu welchem ein
gegebener elektrischer Winkel anders als der Nulldurchgangszeitpunkt
vorgesehen wird, auf der Grundlage der induzierten Spannung erfasst werden.
Auch in diesem Fall kann die geberlose Verarbeitung einfach unter
Verwendung der Weise der vorliegenden Erfindung durchgeführt
werden, die im Stande ist, die Änderung der Nullpunktspannung
und die virtuelle Nullpunktspannung des bürstenlosen Motors
2 zu
unterdrücken.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf ein geberloses System beschränkt,
in welchem die Drehwinkelinformation des bürstenlosen Motors 2 auf
der Grundlage der induzierten Spannung erfasst wird und die Schaltelemente
SW1 bis SW6 auf der Grundlage der Drehwinkelinformation betätigt
werden. Zum Beispiel wird auch dann, wenn ein Drehwinkel-Erfassungsteil,
wie zum Beispiel ein Hall-Element, vorgesehen ist, das Anwenden
des vorliegenden Ausführungsbeispiels beim Verringern des
Rauschens wirksam, das durch die PWM-Verarbeitung verursacht wird.
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Die
Schaltelemente SW1, SW3 und SW5 des Zweigs der hohen Seite können
aus n-Kanal-MOS-Feldeffekttransistoren ausgebildet sein.
-
Das
Schaltelement, das zulässt, dass ein Strom bidirektional
fließt, ist nicht auf die MOS-Feldeffekttransistoren beschränkt.
Zum Beispiel kann das Schaltelement ein MIS-Feldeffekttransistor
sein. Ebenso ist das Schaltelement nicht auf den Feldeffekttransistor
beschränkt.
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Die
Schaltelemente SW1 bis SW6 sind nicht auf ein Element beschränkt,
dessen Paar von Anschlüssen (Drain and Source) zulässt,
dass ein Strom bidirektional fließt, sondern können
zum Beispiel ein Isolierschicht-Bipolartransistor bzw. IGBT sein.
-
Eine
Energieversorgungsquelle, die mit dem bürstenlosen Motor 2 verbunden
ist, ist nicht auf die Batterie 12 beschränkt,
sondern kann eine allgemeine Energieversorgungsquelle sein, die
eine im Wesentlichen Gleichgröße, wie zum Beispiel
eine Gleichgröße, erzeugt, die von einem Gleichrichter von
einem Energieversorgungsgenerator oder einer Wechselgroßen-Energieversorgungsquelle
erzeugt wird.
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Der
bürstenlose Motor 2 ist nicht auf den Aktor einer
Kraftstoffpumpe eines Fahrzeugs beschränkt, sondern kann
zum Beispiel ein Motor für einen Kühllüfter
in einem Fahrzeug sein. Weiterhin kann der bürstenlose
Motor 2 für ein Haushaltsgerät, wie zum
Beispiel einen Kühlschrank oder eine Waschmaschine sein.
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Die
Drehmaschine ist nicht auf den dreiphasigen bürstenlosen
Motor beschränkt, sondern kann ein anderer mehrphasiger
Elektromotor sein.
-
Zweites Ausführungsbeispiel
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In
dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
das in 8 gezeigt ist, ist eine Energiewandlerschaltung 3 auf
die gleiche Weise wie in dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung aufgebaut und steuert eine Steuereinheit 20 einen
bürstenlosen Motor 2 durch Betreiben der Energiewandlerschaltung 3.
In diesem Beispiel wird ein Schaltsteuern hauptsächlich
durch ein 120°-Erregungsverfahren durchgeführt.
Genauer gesagt wird ein Zeitpunkt (Nulldurchgangs-Zeitpunkt), zu
welchem eine induzierte Spannung die Nullpunktspannung (Referenzspannung
Vr) des bürstenlosen Motors 2 wird, durch einen
Zeitpunkt erfasst, zu welchem die induzierte Spannung in den Anschlussspannungen
Vu, Vv und Vw der jeweiligen Phasen des bürstenlosen Motors 2 auftritt.
Es wird angenommen, dass die Referenzspannung Vr durch Teilen der Anschlussspannungen
Vu, Vv und Vw der jeweiligen Phasen des bürstenlosen Motors 2 durch
widerstandsbehaftete Elemente RU, RV und RW vorgesehen wird. Es
wird angenommen, dass der Nulldurchgangszeitpunkt ein Umkehrzeitpunkt
des Ausgangssignals von Komperatoren 21, 22 und 23 ist,
die die Anschlussspannungen Vu, Vv und Vw der jeweiligen Phasen
mit der Referenzspannung Vr vergleichen. Das Betätigen
der Schaltelemente SW1 bis SW6 wird zu einem Zeitpunkt (Regelungszeitpunkt)
gewechselt, welcher um einen gegebenen elektrischen Winkel (zum
Beispiel 30°) von dem Nulldurchgangszeitpunkt verzögert
ist.
-
Das
PWM-Steuern wird durchgeführt, um einen Strom (eine Erregungshöhe)
zu beschränken, der in den bürstenlosen Motor 2 fließt,
wenn der Strom, der in den bürstenlosen Motor 2 fließt,
einen Stromgrenzwert überschreitet. Das PWM-Steuern wird
durch Sperren des eingeschalteten Betriebs durchgeführt,
wenn der Strom auch innerhalb einer Dauer von 120° den
Stromgrenzwert überschreitet, während welcher
die Schaltelemente SW1 bis SW6 durch das 120°-Erregungsverfahren
als eine zulässige Dauer ohne Betrieb einschalten. Die
Steuereinheit 20 kann als eine Logikschaltung ausgebildet
sein oder kann aus einem programmierten Computer ausgebildet, der
eine zentrale Verarbeitungseinheit und einen Speicher beinhaltet,
das darin ein Steuerprogramm usw. speichert.
-
Die
induzierte Spannung des bürstenlosen Motors 2 wird
mit der Drehung des bürstenlosen Motors 2 entwickelt.
Aus diesem Grund gibt es in dem geberlosen System, das den bürstenlosen
Motor 2 ansteuert, während der Drehwinkel auf
der Grundlage der induzierten Spannung des bürstenlosen
Motors 2 erfasst wird, ein derartiges Problem, wie der Anfangswert
des Drehwinkels vorgesehen wird, wenn der bürstenlose Motor 2 von
einem Zustand startet, in welchem die Drehzahl des bürstenlosen Motors 2 äußerst
niedrig ist. Aus diesem Grund wird, wenn der bürstenlose
Motor 2 startet, ein Erregungsverfahren von einer bestimmten
Phase zu einer anderen Phase 2 zweimal durchgeführt,
während die Phase geändert wird, um dadurch den
Läufer zu einer bestimmten Position (Winkel) zu steuern.
Auf diese Weise wird der Drehwinkel durch zwei Erregungsverfahren
zu einem Enddrehwinkel (zweiten Positionierungssollwinkel) gesteuert.
Aus diesem Grund kann der Drehwinkel des bürstenlosen Motors 2 auch dann
zu dem Enddrehwinkel gesteuert werden, wenn der Drehwinkel des Läufers,
bevor das Erregungsverfahren startet, ein nicht steuerbarer Winkel
(in der Nähe eines Totpunkts) ist, an welchem der Motor nicht
abhängig von dem Erregungsverfahren (zweiten Positionierungsverfahren)
zum Steuern des Drehwinkels zu dem Enddrehwinkel geändert
werden kann.
-
Jedoch
ist es in einer Kraftstoffpumpe in einem Fahrzeug wie in diesem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wahrscheinlich,
dass die Brennkraftmaschine versagt, zu starten, da kein Kraftstoff
der Brennkraftmaschine zugeführt werden kann, außer
das Positionierungsverfahren wird schnell durchgeführt.
-
Aus
diesem Grund ist es bevorzugt, das Positionierungsverfahren so schnell
wie möglich durchzuführen. Von dem vorhergehenden
Standpunkt wird es vorgeschlagen, dass das erste Erregungsverfahren
(erstes Positionierungsverfahren) zum Positionieren beendet ist,
bevor der Läufer des bürstenlosen Motors 2 stoppt,
und zu dem zweiten Positionierungsverfahren gewechselt wird. Jedoch
ist es bei diesem Ereignis, wenn der Drehwinkel in der Nähe des
Totpunkts ist, wenn das erste Positionierungsverfahren zu dem zweiten
Positionierungsverfahren gewechselt wird, wahrscheinlich, dass der
Sollwinkel nicht zu dem zweiten Positionierungssollwinkel gesteuert
werden kann. In 9 zeigt (a) den Übergang
einer Anschlussspannung, (b) den Übergang des elektrischen
Winkels und zeigt (c) den Übergang der Drehzahl.
-
Wie
es in der Figur gezeigt ist, kann, wenn der Drehwinkel des bürstenlosen
Motors 2 in der Nähe des Totpunkts ist, wenn das
erste Positionierungsverfahren zu dem zweiten Positionierungsverfahren
gewechselt wird, die Drehzahl nicht durch das zweite Positionierungsverfahren
geändert werden. Aus diesem Grund wird in diesem Fall,
da der Drehwinkel durch ein Startverfahren nach einem Positionieren
beendet werden muss, die Starteigenschaft verschlechtert.
-
Unter
den vorhergehenden Umständen werden eine erste Positionierungszeit
(erste erforderliche Zeit T1) und eine zweite Positionierungszeit (zweite
erforderliche Zeit T2) in einer Betriebsart eingestellt, die in 10A und 10B gezeigt
ist. 10A zeigt die Einstellungsbetriebsart
einer ersten erforderlichen Zeit T1. Wie es in der Figur gezeigt ist,
wird, wenn das erste Positionierungsverfahren durchgeführt
wird, der Drehwinkel (durchgezogene Linie) des bürstenlosen
Motors 2 zu dem ersten Positionierungssollwinkel konvergiert,
während der erste Positionierungssollwinkel (zweifach strichpunktierte
Linie) hauptsächlich gedämpft und oszilliert wird.
In diesem Beispiel ist eine Kurve, die durch ein Paar von gestrichelten
Linien angezeigt ist, auf ein Paar von Hüllkurven gerichtet,
welches ein Paar von Kurven ist, das das Maximum und Minimum des
Drehwinkels verbindet, welche von dem ersten Positionierungsverfahren
durchgeführt wird. Es ist möglich, den ersten
Positionierungssollwinkel und den zweiten Positionierungssollwinkel
zu wechseln, wenn das erste Positionierungsverfahren zu dem zweiten
Positionierungsverfahren gewechselt wird, während eine Zeit,
zu der der Totpunkt nicht vorhanden ist, innerhalb eines Bereichs
verstreicht, der von dem Paar von Hüllkurven umgeben ist.
Aus diesem Grund wird die Zeit, zu der die Hüllkurven nicht
den Totpunkt beinhalten, also eine erste erforderliche Zeit T1 bezeichnet.
-
10B zeigt die Einstellungsbetriebsart der zweiten
erforderlichen Zeit T2. Wie es in der Figur gezeigt ist, wird, wenn
das zweite Positionierungsverfahren durchgeführt wird,
der Drehwinkel (durchgezogene Linie) des bürstenlosen Motors 2 zu
dem zweiten Positionierungssollwinkel konvergiert, während
der zweite Positionierungssollwinkel (gestrichelte Linie) hauptsächlich
gedämpft und oszilliert wird. In diesem Beispiel ist eine
Kurve, die durch ein Paar von gestrichelten Linien angezeigt wird,
auf ein Paar von Hüllkurven gerichtet, welches ein Paar
von Kurven ist, das das Maximum und Minimum des Drehwinkels verbindet,
welches von dem zweiten Positionierungsverfahren durchgeführt
wird. Es ist möglich, geeignet den bürstenlosen
Motor 2 zu starten, wenn ein Bereich, der von dem Paar
von Hüllkurven umgeben ist, ein Bereich (zweiter Positionierungssollbereich)
wird, in dem das Startverfahren des bürstenlosen Motors 2 zweckmäßig
durchgeführt werden kann. Unter den vorhergehenden Umständen
wird es in diesem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung angenommen, dass eine Zeit, zu der der Bereich, der von
den Hüllkurven umgeben ist, mit dem zweiten Positionierungssollbereich übereinstimmt, als
eine zweite erforderliche Zeit T2 bezeichnet wird.
-
Es
ist bevorzugt, dass der zweite Positionierungssollbereich eine Breite
aufweist, die gleich oder kleiner als ein angrenzendes Drehwinkelintervall
von Drehwinkeln ist, welche hier als fest angenommen werden, wenn
er um den zweiten Positionierungssollwinkel zentriert ist, und sechs
Arten einer Erregung von einer von zwei beliebigen Phasen zu einer
anderen Phase des bürstenlosen Motors 2 fortgesetzt werden.
Es ist bevorzugter, dass der Zielbereich auf einen Bereich, in dem
eine Zeit, die erforderlich ist, bis der Start beendet worden ist,
gleich oder kleiner als eine gegebene Zeit sein kann, durch Messen
einer Beziehung zwischen der Zeit, die bis zu der Startbeendigung
des bürstenlosen Motors 2 erforderlich ist, und
dem Drehwinkel als die Anfangsbedingung im Voraus festgelegt wird.
-
Zum
Vergleich ist die zweite erforderliche Zeit T2 länger als
die erste erforderliche Zeit T1 festgelegt.
-
11 zeigt
ein Verfahren zum Einstellen der ersten erforderlichen Zeit T1 gemäß dem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das Verfahren
wird durchgeführt, bevor das Erzeugnis der Steuereinheit 21 des
bürstenlosen Motors ausgeliefert wird.
-
In
der vorhergehenden Verarbeitungsreihe wird zuerst in S10 eine Mehrzahl
von bürstenlosen Motoren 20 der Objektspezifikation
vorbereitet. In diesem Beispiel ist es bevorzugt, das die einzelne Differenz,
die als das Erzeugnis zugelassen ist, wieder gegeben wird. Das heißt,
es ist bevorzugt, das die Erzeugnisse ein Erzeugnis einer oberen
Grenzänderung und ein Erzeugnis einer unteren Grenzänderung
bezüglich der Trägheit der Läufer beinhalten. Im
nachfolgenden S12 wird das erste Positionierungsverfahren bezüglich
des jeweiligen bürstenlosen Motors 2 durchgeführt,
der derart vorbereitet ist. Als Ergebnis wird der Drehwinkel des
bürstenlosen Motors 2 um den ersten Positionierungssollwinkel gedämpft
und vibriert. Im nachfolgenden S14 wird die Dämpfung des
Drehwinkels des bürstenlosen Motors 2 überwacht.
Im nachfolgenden S16 wird in dem jeweiligen bürstenlosen
Motor 2, der mit „i" bezeichnet ist, eine Zeit
Ti, zu der die Amplitude der Änderung kleiner als ein oberer
Grenzwert Amax wird, berechnet. In diesem Beispiel ist der obere
Grenzwert Amax ein Drehwinkel zwischen dem Totpunkt des zweiten Positionierungsverfahrens
und dem ersten Positionierungssollwinkel. Dieses Verfahren berechnet
die Zeit Ti, die der ersten erforderlichen Zeit T1 entspricht, die
in 10A gezeigt ist, bezüglich des jeweiligen
bürstenlosen Motors 2.
-
Im
nachfolgenden S18 wird angenommen, dass eine Zeit Tj eines bestimmten
bürstenlosen Motors 2 (mit „j" bezeichnet)
eine erste erforderliche Zeit T1 ist. In diesem Beispiel ist es
bevorzugt, dass die Zeit Tj ungefähr der Maximalwert aus
der Zeit Ti ist, die in S16 berechnet wird.
-
Wie
es in 12 gezeigt ist, wird ein Startverfahren
des bürstenlosen Motors 2 gemäß diesem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung derart durchgeführt, dass die
erste erforderliche Zeit T1 und die zweite erforderliche Zeit T2
festgelegt werden. Dieses Verfahren wird wiederholt von der Steuereinheit 20 zum
Beispiel in einem gegebenen Zyklus durchgeführt.
-
In
der Verarbeitungsreihe wird zuerst in S20 ein Erregen von einer
bestimmten Phase zu einer anderen Phase durchgeführt, um
das erste Positionierungsverfahren durchzuführen. Dann
wird, wenn die erste erforderliche Zeit T1 verstrichen ist (JA in
S22), das zweite Positionierungsverfahren in S24 durchgeführt.
In diesem Beispiel wird ein Absolutwert einer Differenz zwischen
dem ersten Positionierungssollwinkel und dem zweiten Positionierungssollwinkel
als kleiner als 180° festgelegt. Dieses Festlegen basiert auf
einer Tatsache, dass der Totpunkt des zweiten Positionierungsverfahrens
die Position von 180° von dem zweiten Positionierungssollwinkel
ist. Dann startet, wenn die zweite gegebene Zeit T2 verstrichen
ist (JA in S26), der bürstenlose Motor 2 in S28.
-
Wie
es zuvor beschrieben worden ist, ist es in diesem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, da das zweite Positionierungsverfahren durchgeführt
wird, nachdem die erste angegebene Zeit T1 verstrichen ist, möglich,
zweckmäßig den Drehwinkel zu dem zweiten Positionierungssollwinkel
durch das zweite Positionierungsverfahren zu steuern. Weiterhin
wird der Drehwinkel in dem zweiten Positionierungssollbereich konvergiert,
um zu dem Startverfahren zu wechseln. Als Ergebnis kann der Start
verglichen mit einem Fall, in welchem der bürstenlose Motor 2 startet,
nachdem der bürstenlose Motor 2 an dem zweiten
Positionierungssollwinkel stoppt, obgleich der bürstenlose
Motor 2 zweckmäßig startet, schnell durchgeführt
werden.
-
Gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
werden die folgenden Vorteile vorgesehen.
- (1)
Eine Zeit, während welcher das erste Positionierungsverfahren
durchgeführt wird (erste erforderliche Zeit T1) wird länger
als eine Zeit gemacht, während welcher es angenommen wird, dass
das Winkelintervall zwischen dem ersten Positionierungssollwinkel
und dem Totpunkt des zweiten Positionierungsverfahrens mit der Änderungsamplitude
des Drehwinkels übereinstimmt. Als Ergebnis kann der Sollwinkel
durch das zweite Positionierungsverfahren sicher zu dem zweiten Positionierungssollwinkel
gesteuert werden.
- (2) Die erste gegebene Zeit T1 wird auf der Grundlage einer
Tatsache festgelegt, dass der Dämpfungsgrad der Änderung
des Drehwinkels, wenn die mehreren bürstenlosen Motoren 2 vorgesehen
werden und dem ersten Positionierungsverfahren unterzogen werden,
tatsächlich gemessen wird. Als Ergebnis kann die erste
gegebene Zeit T1 zweckmäßig eingestellt werden.
- (3) Die erste gegebene Zeit T1 wird auf der Grundlage einer
Zeit Ti festgelegt, während welcher die Änderungsamplitude
des Drehwinkels kleiner als das Winkelintervall zwischen dem ersten
Positionierungssollwinkel und dem Totpunkt des zweiten Positionierungsverfahrens
wird. Als Ergebnis kann die erste gegebene Zeit T1 zweckmäßiger
festgelegt werden.
- (4) Das Positionierungsverfahren wird durch zwei Erregungsverfahren
durchgeführt. Als Ergebnis kann das Verfahren der minimalen
Anzahl erzielt werden, die zum sicheren Steuern des Sollwinkels
zu dem Endwinkel erforderlich ist, und kann eine Zeit, die zum Starten
des bürstenlosen Motors 2 erforderlich ist, soweit
wie möglich verkürzt werden.
- (5) Die zweite erforderliche Zeit T2 wird länger als die
erste erforderliche Zeit T1 festgelegt. Als Ergebnis kann der bürstenlose
Motor 2 zweckmäßig gestartet werden.
- (6) Die zweite erforderliche Zeit T2 wird derart festgelegt,
dass der Änderungsbereich des Drehwinkels innerhalb des
zweiten Positionierungsbereichs fällt. Als Ergebnis kann
das Startverfahren, das dem zweiten Positionierungsverfahren nachfolgend
durchgeführt wird, zweckmäßig durchgeführt
werden.
-
Drittes Ausführungsbeispiel
-
In
dem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
wird das Startverfahren des bürstenlosen Motors 2 wiederholt
von der Steuereinheit 20 zum Beispiel in einem gegebenen
Zyklus durchgeführt, wie es in 13 gezeigt
ist.
-
In
der Verarbeitungsreihe wird das erste Positionierungsverfahren zuerst
in S30 durchgeführt. Das erste Positionierungsverfahren
steuert den Sollwinkel zu dem ersten Positionierungssollwinkel durch Zulassen,
dass ein Strom von einer bestimmten Phase des bürstenlosen
Motors 2 zu den verbleibenden zwei Phasen fließt.
Gemäß dem vorhergehenden Erregungsverfahren ist
es, da eine Kraft zum Verringern einer Phasenverschiebung des Drehwinkels
des bürstenlosen Motors 2 von dem ersten Positionierungssollwinkel
ausgeübt wird, möglich, die Konvergenzzeit bezüglich
des ersten Positionierungssollwinkels zu verringern. Aus diesem
Grund wird die Zeit (erste erforderliche Zeit T1), während
welcher das erste Positionierungsverfahren durchgeführt wird,
auf der Grundlage einer Zeit eingestellt, während welcher
die Änderungsamplitude des Drehwinkels kürzer
als das Winkelintervall zwischen dem ersten Positionierungssollwinkel
und dem Totpunkt des zweiten Positionierungsverfahrens in dem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist, und kann die erste erforderliche
Zeit t1 kürzer als die erste erforderliche Zeit T1 gemacht
werden.
-
Wenn
die Ausführungszeit des ersten Positionierungsverfahrens
die erste erforderliche Zeit t1 erreicht (JA in S32), wird das zweite
Positionierungsverfahren in S34 durchgeführt. In diesem
Verfahren fließt ein Strom von einer bestimmten Phase des bürstenlosen
Motors 2 zu den verbleibenden zwei Phasen, um den Sollwinkel
zu dem zweiten Positionierungssollwinkel zu steuern. Das erste Positionierungsverfahren
und das zweite Positionierungsverfahren sind in der Erregungsbetriebsart
zueinander unterschiedlich. Dann startet, wenn die zweite erforderliche
Zeit t2 (< zweite
erforderliche Zeit T2) verstrichen ist (JA in S36), der bürstenlose
Motor 2 in S38.
-
Gemäß dem
dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
werden die folgenden Vorteile weiterhin zusätzlich zu den
Vorteilen des zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung vorgesehen.
- (7) Das erste Positionierungsverfahren
wird zum Erregen der verbleibenden zwei Phasen von einer Phase des
bürstenlosen Motors 2 durchgeführt. Als
Ergebnis kann die Konvergenzzeit bezüglich des ersten Positionierungssollwinkels
verringert werden.
- (8) Das zweite Positionierungsverfahren wird zum Erregen der
verbleibenden zwei Phasen von einer Phase des bürstenlosen
Motors 2 durchgeführt. Als Ergebnis kann die Konvergenzzeit
bezüglich des zweiten Positionierungssollwinkels verringert werden.
-
Viertes Ausführungsbeispiel
-
In
dem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
wie es in 14 gezeigt ist, wird das Startverfahren
des bürstenlosen Motors 2 wiederholt von der Steuereinheit 20 zum
Beispiel zu einem gegebenen Zyklus ausgeführt.
-
In
der Verarbeitungsreihe wird das erste Positionierungsverfahren zuerst
in S40 durchgeführt. In dem ersten Positionierungsverfahren
gemäß diesem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung werden nachfolgend dem Erregungsverfahren,
das in dem vorhergehenden zweiten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung gezeigt ist, alle der Schaltelemente SW1,
SW3 und SW5 des Zweigs der hohen Seite oder alle der Schaltelemente
SW2, SW4 und SW6 des Zweigs der niedrigen Seite eingeschaltet, um
dadurch alle der Phasen des bürstenlosen Motors 2 kurz
zu schließen. Gemäß dem Verfahren zum
Kurzschließen von allen Phasen fließt ein Strom in
den bürstenlosen Motor 2 auf Grund der induzierten
Spannung, die von der Drehung des bürstenlosen Motors 2 verursacht
wird, und wird der Strom durch einen Einfluss, wie zum Beispiel
einem Widerstand in dem Strompfad, gedämpft.
-
Genauer
gesagt wird die Drehenergie gedämpft. Als Ergebnis kann
die Konvergenzzeit bezüglich des ersten Positionierungssollwinkels
verringert werden. Aus diesem Grund wird in diesem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung die erste erforderliche Zeit TT1, während
das erste Positionierungsverfahren durchgeführt wird, auf
der Grundlage einer Zeit eingestellt, während welcher die Änderungsamplitude
des Drehwinkels kürzer als das Winkelintervall zwischen
dem ersten Positionierungssollwinkel und dem Totpunkt des zweiten
Positionierungsverfahrens in dem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist, und kann die erste erforderliche
Zeit TT1 kürzer als die erste erforderliche Zeit T1 gemacht
werden.
-
Wenn
die Ausführungszeit des ersten Positionierungsverfahrens
die erste erforderliche Zeit TT1 erreicht (JA in S42), wird das
zweite Positionierungsverfahren in S44 durchgeführt. Ähnlich
werden in diesem Verfahren dem Erregungsverfahren nachfolgend, das
in dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
gezeigt ist, alle der Schaltelemente SW1, SW3 und SW5 des Zweigs
der hohen Seite oder alle der Schaltelemente SW2, SW4 und SW6 des
Zweigs der niedrigen Seite eingeschaltet, um dadurch alle der Phasen
des bürstenlosen Motors 2 kurz zu schließen.
Dann startet, wenn die zweite erforderliche Zeit t2 (< zweite erforderliche
Zeit T2) verstrichen ist (JA in S46), der bürstenlose Motor 2 in S48.
-
Gemäß dem
vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
werden die folgenden Vorteile weiterhin zusätzlich zu den
vorhergehenden jeweiligen Vorteilen des zweiten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung vorgesehen.
- (9)
Das erste Positionierungsverfahren beinhaltet zwei Verfahren des
Verfahrens zum Erregen einer anderen Phase von einer bestimmten
Phase des bürstenlosen Motors 2 und des Verfahrens
zum Kurzschließen von allen Phasen. Als Ergebnis kann die
Konvergenzzeit bezüglich des ersten Positionierungssollwinkels
verringert werden.
- (10) Das zweite Positionierungsverfahren beinhaltet zwei Verfahren
des Verfahrens zum Erregen einer anderen Phase von einer bestimmten Phase
des bürstenlosen Motors 2 und des Verfahrens zum
Kurzschließen von allen Phasen. Als Ergebnis kann die Konvergenzzeit
bezüglich des zweiten Positionierungssollwinkels verringert
werden.
-
Ausgestaltung der zweiten
bis vierten Ausführungsbeispiele
-
Die
zweiten bis vierten Ausführungsbeispiele können
wie folgt ausgestaltet und realisiert werden:
In dem vierten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beinhaltet
jedes des ersten Positionierungsverfahrens und des zweiten Positionierungsverfahrens
das Verfahren zum Kurzschließen von allen Phasen. Jedoch
kann das Verfahren zum Kurzschließen von allen Phasen in
irgendeinem der ersten und zweiten Positionierungsverfahren vorgesehen
sein. In diesem Fall ist es bevorzugt, das die erforderliche Zeit
auf den Wert in dem zweiten Ausführungsbeispiel in einem
Verfahren festgelegt wird, das kein Verfahren zum Kurzschließen
von allen Phasen aufweist.
-
Ähnlich
kann in dem ersten Positionierungsverfahren oder im zweiten Positionierungsverfahren gemäß dem
dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
die Dauer, während welcher das Verfahren zum Kurzschließen
von allen durchgeführt wird, an Stelle eines Durchführens
des Erregungsverfahrens über die gesamte der erforderlichen
Zeit vorgesehen sein. In diesem Fall ist es bevorzugt, dass die
erste erforderliche Zeit T1 oder die zweite erforderliche Zeit T2
kürzer als in dem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gemacht wird.
-
In
dem zweiten bis vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung wird in jedem der bürstenlosen Motoren 2 eine
Zeit, während welcher die Amplitude der Änderung
des Drehwinkels auf Grund des ersten Positionierungsverfahrens niedriger
als das Winkelintervall zwischen dem Sollwinkel des ersten Positionierungsverfahrens
und dem Totpunkt des zweiten Positionierungsverfahrens ist, gemessen.
Ein bestimmter gemessener Wert (ein Wert ungefähr dem Maximalwert),
welcher gemäß einer statistischen Verteilung von
derartigen gemessenen Werten bestimmt wird, wird als die erste erforderliche Zeit
T1 festgelegt. Jedoch kann zum Beispiel ein Wert, der sich aus einem
Addieren der Zeit von einem Zyklus der Änderung mit dem
Minimalwert ergibt, als die erste erforderliche Zeit T1 festgelegt
werden. Als Ergebnis kann, wie es in 15A gezeigt
ist, der bürstenlose Motor 2 der schnellsten Konvergenz schnell
gestartet werden, da das Verfahren zu dem zweiten Positionierungsverfahren
gewechselt werden kann, bevor der Drehwinkel festgelegt ist, obgleich
die schnellste Konvergenz nicht immer den Totpunkt vor einem Zyklus
bezüglich der erforderlichen Zeit erreicht.
-
Zum
Beispiel kann ein Wert, der durch Addieren von 5 ms zu dem Minimalwert
vorgesehen wird, als die erste erforderliche Zeit T1 festgelegt werden.
Als Ergebnis kann, wie es in 15B gezeigt
ist, der bürstenlose Motor 2 der schnellsten Konvergenz
schnell gestartet werden, da das Verfahren zu dem zweiten Positionierungsverfahren
gewechselt werden kann, bevor der Drehwinkel festgelegt ist, obgleich
die schnellste Konvergenz nicht bereits den Totpunkt vor „5
ms" bezüglich der ersten erforderlichen Zeit T1 erreicht.
-
Das
Festlegen der ersten erforderlichen Zeit T1 ist nicht auf die erste
erforderliche Zeit T1 auf der Grundlage eines Werts von ungefähr
dem Maximalwert der statistischen Verteilung oder dem Minimalwert
davon beschränkt. Zum Beispiel kann die erste erforderliche
Zeit T1 durch Addieren des halben Zyklus der Änderung oder
2,5 ms zu einer Zeit bestimmt werden, welche kleiner als das Winkelintervall
in dem Erzeugnis ist, das die mittlere Charakteristik (Mittencharakteristik)
aufweist. Als Ergebnis wird es erwartet, dass der Totpunkt nicht
erzeugt wird, wenn alle der in Massen gefertigten bürstenlosen
Motoren 2 von dem ersten Positionierungsverfahren zum zweiten
Positionierungsverfahren gewechselt werden. Da der Maximalwert der
Verzögerungszeit des Wechselzeitpunkts bezüglich
der Zeit, die kleiner als das Winkelintervall ist, auf ungefähr
einen Zyklus der Änderung oder ungefähr 5 ms festgelegt
werden kann, kann der bürstenlose Motor 2 schnell
starten.
-
Der
bürstenlose Motor 2 ist nicht auf einen Aktor
beschränkt, welcher in eine Kraftstoffpumpe eingebaut ist,
sondern kann zum Beispiel ein Aktor eines Lüfters sein,
welcher einen Kühler einer Brennkraftmaschine in einem
Fahrzeug kühlt. Weiterhin kann der bürstenlose
Motor 2 eine Datenaufzeichnungsvorrichtung oder eine Wiedergabevorrichtung sein,
welche in ein Fahrzeug-Navigationssystem eingebaut ist, das heißt
ein Elektromotor, der in einer Datenaufzeichnungsvorrichtung oder
einer Wiedergabevorrichtung eines Disk-Mediums, wie zum Beispiel
einer DVD bzw. Digital Versstile Disc, einer CD-ROM bzw. Compact
Disc Read Only Memory, oder einer Festplatte, vorgesehen ist. Ebenso
ist die Drehmaschine nicht auf den Motor beschränkt, sondern
kann ein Energiegenerator sein. Weiterhin ist der Lüfter
nicht beschränkt auf das, was in das Fahrzeug eingebaut
ist.
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Die
Energieversorgungsquelle ist nicht auf die Batterie 12 beschränkt,
sondern kann zum Beispiel ein Energiegenerator sein, der die Drehenergie der
in ein Fahrzeug eingebauten Brennkraftmaschine zu einer elektrischen
Energie wandelt.
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Fünftes Ausführungsbeispiel
-
In
dem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung, wie es in 16 gezeigt ist, erregt ein Steuersystem
aufeinander folgend Ständerwicklungen 2u, 2v, 2w eines
bürstenlosen Gleichstrommotors 2 von drei Phasen,
während sicher gestellt wird, dass eine Phase offen (nicht
erregt) ist, durch ein 120°-Erregungsverfahren und erfasst
eine Position eines Läufers (nicht gezeigt) auf der Grundlage
einer induzierten Spannung, die in den Anschlussspannungen Vu, Vv
und Vw der offenen Phase auftritt, um ein geberloses Ansteuern durchzuführen.
-
Eine
Energiewandlerschaltung 3, die als ein Erregungsteil wirkt,
beinhaltet Schaltelemente (MOSFETs) SW1, SW3 und SW5, die Zweige
einer hohen Seite ausbilden, und Schaltungselemente SW2, SW4 und
SW6, die Zweige einer niedrigen Seite ausbilden. Die Schaltelemente
SW1 bis SW6 sind mit jeweiligen Freilaufdioden D1 bis D6 ausgestattet.
Ein Gleichgrößenenergieversorgungsdraht 10 der
Energiewandlerschaltung 3 ist durch eine Diode 11 mit
einer Batterie 12 verbunden und ein Gleichgrößenenergieversorgungsdraht 13 der
Energiewandlerschaltung 3 ist mit Masse 14 verbunden.
Die Energieversorgungsdrähte 12 und 14 legen
eine Batteriespannung VB an.
-
Widerstände 15, 16 und 17 erzeugen
eine virtuelle Nullpunktspannung, Enden der Widerstände 15, 16 und 17 sind
mit den Ausgangsanschlüssen der Energiewandlerschaltung 3 verbunden
und die anderen Enden davon sind gemeinsam verbunden, um einen virtuellen
Nullpunkt N' auszubilden. Die virtuelle Nullpunktspannung weist
einen Amplitudenpegel in einem Änderungsbereich der induzierten
Spannungen auf, die in den Anschlussspannungen Vu, Vv und Vw auftreten,
und ist zum Erfassen des Änderungszeitpunkts der induzierten
Spannung geeignet. Ein pnp-Transistor 18 ist zwischen der
Batterie 12 und dem virtuellen Nullpunkt N' angeschlossen.
Eine Referenzspannungs-Erzeugungsschaltung 19 ist durch Widerstände 15, 16, 17,
den Transistor 18 und eine Steuereinheit 20 ausgebildet.
-
Komparatoren 21, 22 und 23 vergleichen
die Anschlussspannungen Vu, Vv, Vw, die direkt aus dem Ausgangsanschluss
der Energiewandlerschaltung 3 entwickelt werden, mit einer
Referenzspannung Vr (virtuelle Nullpunktspannung oder Vw), die in dem
virtuellen Nullpunkt N erzeugt wird, um jeweilige Vergleichssignale
Cu, Cv, Cw auszugeben. Erfassungsdrähte aus den Ausgangsanschlüssen
der Energiewandlerschaltung 3 zu den jeweiligen Komparatoren 21, 22 und 23 wirken
als ein Spannungserfassungsteil 24. Wenn die Ausgangsspannung
der Energiewandlerschaltung 3 geteilt wird, um die Anschlussspannungen
Vu, Vv und Vw zu teilen, wirkt die Teilerschaltung als das Spannungserfassungsteil 24.
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Die
Steuereinheit 20 ist aus einem Mikrocomputer ausgebildet
und führt ein Steuerprogramm aus, das in einem Speicher
(nicht gezeigt) gespeichert ist, um als das PWM-Signal-Erzeugungsteil, das
Maskierungssignal-Erzeugungsteil, das Referenzspannungs-Erzeugungsteil
(ein Teil davon), das Steuerteil und das Erregungsteil (ein Teil
davon) zu arbeiten. Die Erregungssignale, die aus der Steuereinheit 20 ausgegeben
werden, werden den Gates der Schaltelemente SW1 bis SW6 durch einen
Treiber 25 zugeführt.
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17 zeigt
in jeder (a) einer Phase U, (b) einer Phase V und (c) einer Phase
W eine Referenzspannung Vr (den jeweiligen Phasen gemeinsam), die
Anschlussspannungen Vu, Vv und Vw, die Vergleichssignale Cu, Cv
und Cw und Positionssignale Pu, Pv und Pw. Die Steuereinheit 20 führt
zum Beispiel die Drehzahl-Steuerberechnung aus und erzeugt ein PWM-Signal,
das ein Tastverhältnis aufweist, das der Amplitude der
Ausgangsspannung entspricht. Das PWM-Signal weist einen eingeschalteten
Zustand (Pegel H), in welchem die Versorgungsspannung an die Ständerwicklungen 2u, 2v und 2w angelegt
wird, und einen ausgestalteten Zustand (Pegel L) auf, in welchem
die Versorgungsspannung von den Ständerwicklungen 2u, 2v und 2w abgeblockt
wird.
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Die
Steuereinheit 20 als ein Steuerteil und das Erregungsteil
verschieben die Positionssignale Pu, Pv und Pw, welche später
beschrieben werden, um 30°, um Kommutierungssignale zu
erzeugen, und erregen die Zweige einer unteren Seite der jeweiligen Phasen
um 120° wiederum auf der Grundlage der Kommutierungssignale.
Ebenso steuert die Steuereinheit 20 die Zweige einer hohen
Seite der jeweiligen Phasen um 120° wiederum auf der Grundlage des
Erregungssignals, das von einer UND-Logikverknüpfung bezüglich
des Kommutierungssignals und des PWM-Signals erzeugt wird, mittels
PWM an. In dem 120°-Erregungsverfahren ist eine von drei
Phasen eine offene Phase mit einer Breite von 60° und wird
eine induzierte Spannung in der Anschlussspannung der offenen Phase
entwickelt.
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In
einer Periode, in der das PWM-Signal ein (der hohe Pegel H) ist,
ist die Versorgungsspannung VB-Vf (Vf ist eine Durchlassspannung
der Diode 11) zwischen die Anschlüsse der Ständerwicklungen
von irgendwelchen zwei Phasen durch das Schaltelement des Zweigs
der oberen Seite und des Zweigs der unteren Seite angelegt. Andererseits
wird in einer Periode, in der das PWM-Signal ausgeschaltet (der Pegel
L) ist, die Energieversorgung abgeblockt und fließt ein
Strom zurück zu den Ständerwicklungen von irgendwelchen
zwei Phasen durch die Schaltelemente und die Freilaufdioden des
Zweigs der niedrigen Seite.
-
Wenn
sich das PWM-Signal von dem ausgeschalteten Zustand (Pegel L) zu
dem eingeschalteten Zustand (Pegel H) ändert, tritt ein Überschwingen
in der Anschlussspannung auf. 18 zeigt
die Wellenformen des PWM-Signals, des Maskierungssignals und der
Anschlussspannung der offenen Phase. Um einen Einfluss von Überschwingen
unterscheidbar zu machen, sind eine Zeitdauer eines Überschwingens
und eine Maskierungsdauer auf eine hervorgehobene Weise gezeigt.
Wenn die Anschlussspannung der offenen Phase, auf welche das Überschwingen überlagert
ist, mit der virtuellen Nullpunktspannung wie sie ist verglichen
wird, wird das Vergleichssignal umgekehrt, obgleich die Anschlussspannung
der offenen Phase die virtuelle Nullpunktspannung nicht erreicht
und der Erfassungszeitpunkt der Positionssignale Pu, Pv und Pw aus
ist. Ebenso kann in einer Periode, in der das PWM-Signal ausgeschaltet
ist, da der Strom zurückfließt, und die Anschlussspannung
der offenen Phase in der Nähe des Massepegels festgelegt
ist, eine Änderung der induzierten Spannung nicht erfasst
werden.
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Unter
den vorhergehenden Umständen wird das Maskierungssignal
als Pegel H der ausgeschalteten Periode des PWM-Signals und der
Auftretensperiode eines Überschwingens gültig
gemacht und wird das Maskierungssignal eines Pegels L in anderen
Perioden ungültig gemacht. Genauer gesagt wird das Maskierungssignal gleichzeitig
dazu auf den Pegel H festgelegt, wenn sich das PWM-Signal von dem eingeschalteten
Zustand zu dem ausgeschalteten Zustand ändert, und wird
das Maskierungssignal auf dem Pegel L festgelegt, nachdem eine Verzögerungszeit
Td, die erforderlicht ist, um ein Überschwingen ausreichend
zu verringern, nachdem sich das PWM-Signal von dem ausgeschalteten
Zustand zu dem eingeschalteten Zustand geändert hat, verstrichen
ist. Die erforderliche Verzögerungszeit Td wird auf der
Grundlage der Überschwingzeitdauer von dem Auftreten eines Überschwingens,
welche im Voraus tatsächlich gemessen worden ist, bis zu
dem Auslöschen eines Überschwingens festgelegt,
und der Verzögerungsvorgang kann unter Verwendung von zum
Beispiel einem Zeitgeber (nicht gezeigt) durchgeführt werden.
-
Die
Steuereinheit 20 gibt eine Aus-Ansteuerspannung (VB) zu
dem Transistor 18 in einer Periode aus, in der das Maskierungssignal
der Pegel L ist, und gibt eine Ein-Ansteuerspannung (von VB-Vf oder niedriger)
zu dem Transistor 18 in einer Periode aus, in der das Maskierungssignal
der Pegel H ist. Als Ergebnis erzeugt das Referenzspannungs-Erzeugungsteil 19 die
Referenzspannung Vr, die abwechselnd die virtuelle Nullpunktspannung
und VB wiederholt, synchron zu dem Maskierungssignal, wie es in 17 gezeigt
ist. Mit dem Ausführen des Maskierungsverfahrens wird die
Referenzspannung Vr der ausgeschalteten Periode des PWM-Signals
und der Auftretensperiode eines Überschwingens die Spannung
VB, welche höher als die Maximalspannung VB-Vf ist, die
von den Anschlussspannungen Vu, Vv und Vw angenommen werden kann.
-
Mit
dem Ausführen des Maskierungsverfahrens ändern
sich die Vergleichssignale Cu, Cv und Cw zwischen dem Pegel H und
dem Pegel L synchronisiert zu dem Maskierungssignal in einer Periode des
halben Zyklus, in dem der Pegel H ursprünglich konstant
gehalten werden sollte, wie es in 17 gezeigt
ist. Um mit dieser Erscheinung fertig zu werden, berücksichtigt
die Steuereinheit 20 den konsistenten Pegel als die reguläre
Logik und erzeugt die Positionssignale Pu, Pv und Pw unter der Bedingung,
dass die Logik der Vergleichssignale Cu, Cv und Cw mit der regulären
Logik übereinstimmt, die bei dem Drehen des Motors 20 das
nächste Mal geplant ist.
-
Die
Erzeugungsfolge der regulären Logik der Vergleichssignale
Cu, Cv und Cw zu der Zeit eines normalen Drehens ist in 19 gezeigt.
Die Erzeugungsfolge wird zu der Zeit einer umgekehrten Drehung umgekehrt.
Zum Beispiel werden zu einer Zeit t1, wie in 17 gezeigt
ist, die Vergleichssignale Cu, Cv, Cw von L, L, H zu H, L, H geändert.
Da dies eine reguläre Änderung von 1 zu 2 in 19 ist, ändert
die Steuereinheit 20 das Positionssignal Pu von dem Pegel
L zu dem Pegel H. Zu einer Zeit t2, die t1 nachfolgt, ändern
sich, da das Maskierungssignal gültig gemacht ist, die
Vergleichssignale Cu, Cv, Cw von H, L, H zu L, L, L. Da die Pegel
nicht die reguläre Logik sind, hält die Steuereinheit 20 kontinuierlich das
Positionssignal Pu an dem Pegel H. Als Ergebnis werden die Positionssignale
Pu, Pv und Pw vorgesehen, von welchen ein Einfluss des Maskierungssignals
beseitigt ist.
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Wie
es zuvor beschrieben worden ist, werden die Anschlussspannungen
Vu, Vv, Vw mit der Referenzspannung Vr, die einen hohen Spannungspegel
aufweist, welcher einen Spannungsbereich überschreitet,
der von den Anschlussspannungen Vu, Vv und Vw vorgesehen werden
kann, in mindestens der ausgeschalteten Periode des PWM-Signals und
einer Periode verglichen, bis ein Überschwingen mit einem
Einschalten des PWM verschwindet. Als Ergebnis ist es möglich,
zu verhindern, dass die Zeitpunkte der Vergleichssignale Cu, Cv
und Cw auf Grund des Auftretens eines Überschwingens aus sind.
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Die
Steuereinheit 20 wendet die logische Änderung
nicht an, wenn die Logik der Vergleichssignale Cu, Cv und Cw nicht
mit der regulären Logik übereinstimmt, die nachfolgend
mit der Drehung des Motors 20 geplant ist. Als Ergebnis
beseitigt die Steuereinheit 20 die nicht erforderliche
Pegeländerung, die in den Vergleichssignalen Cu, Cv und
Cw auftritt, die von dem Maskierungsverfahren begleitet werden,
um dadurch zuzulassen, dass die richtigen Positionssignale Pu, Pv
und Pw vorgesehen werden. Die Steuereinheit 20 kann den
Motor 2 auf der Grundlage der Positionssignale Pu, Pv und
Pw auf die geberlose Weise ansteuern.
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Das
Referenzspannungs-Erzeugungsteil 19, das die Referenzspannung
Vr erzeugt, kann einfach durch ledigliches Hinzufügen eines
Transistors zu dem herkömmlichen Aufbau gebildet sein.
Aus diesem Grund muss das Referenzspannungs-Erzeugungsteil 19 keine
Ressource verwenden, die in dem Mikrocomputer vorgesehen ist, und
ist kostengünstig und einfach an dem herkömmlichen
Aufbau anzuwenden.
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Sechstes Ausführungsbeispiel
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In
dem sechsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
wie es in 20 gezeigt ist, weist das Referenzspannungs-Erzeugungsteil 32 einen
npn-Transistor 34 zwischen dem virtuellen Nullpunkt N'
und einer negativen Energieversorgungsquelle 33 auf. Eine
Spannung –Va, die niedriger als der Massepegel ist, wird
an den Transistor 34 angelegt.
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21 zeigt
ein Wellenformdiagramm, das 17 entspricht.
Die Steuereinheit 20 steuert die Zweige einer unteren Seite
mittels PWM an. Wenn sich das PWM-Signal von dem ausgeschalteten
Zustand (Pegel L) zu dem eingeschalteten Zustand (Pegel H) ändert,
tritt ein Überschwingen in der Anschlussspannung auf, wie
es in 22 gezeigt ist. Unter den Umständen
wird das Maskierungssignal als der Pegel H in der ausgeschalteten
Periode des PWM-Signals und der Auftretensperiode eines Überschwingens
gültig gemacht und wird das Maskierungssignal in anderen
Perioden als Pegel L ungültig gemacht, wie in dem fünften
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
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Die
Steuereinheit 20 gibt ein Aus-Ansteuersignal (–Va)
zu dem Transistor 34 in einer Periode aus, in der das Maskierungssignal
der Pegel L ist, und gibt eine Ein-Ansteuerspannung (–Va
+ Vf oder höher) zu dem Transistor 34 in einer
Periode aus, in der das Maskierungssignal der Pegel H ist. Mit dem
Ausführen des Maskierungsverfahrens wird die Referenzspannung
Vr in der ausgeschalteten Periode des PWM-Signals und der Auftretensperiode
eines Überschwingens eine Spannung –Va, welche
niedriger als die Minimalspannung 0V ist, die von den Anschlussspannungen
Vu, Vv und Vw angenommen werden kann. Als Ergebnis werden während
dieser Periode die Positionssignale Pu, Pv und Pw nicht erfasst.
Ein Einfluss des Maskierungssignals, welches in den Vergleichssignalen
Cu, Cv und Cw auftritt, wird auf die gleiche Weise wie der in dem
fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
beseitigt. Auf diese Weise werden auch in diesem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, das den Zweig einer unteren Seite mittels
PWM ansteuert, die gleichen Vorgänge und Vorteile wie diejenigen
in dem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung vorgesehen.
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Siebtes Ausführungsbeispiel
-
In
dem siebten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
wie es in 23 gezeigt ist, verwendet das
Referenzspannungs-Erzeugungsteil 19 eine geteilte Spannung
der Gleichspannung an Stelle der virtuellen Nullpunktspannung als
die Referenzspannung Vr in der Periode zum ungültig Machen
einer Maskierung. Widerstände 33 und 34,
die den gleichen Widerstandswert aufweisen, sind zwischen den Gleichgrößen-Energieversorgungsdrähten 10 und 13 in
Reihe geschaltet. Der gemeinsame Verbindungspunkt von derartigen
Widerständen 43 und 44 ist mit den invertierenden
Eingangsanschlüssen der Komparatoren 21, 22 und 23 und
dem Kollektor des Transistors 18 verbunden. Andere Aufbauten sind
identisch zu denjenigen des Steuersystems 1, das in dem
fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
beschrieben worden ist, und der gleiche Vorgang und die gleichen
Vorteile werden vorgesehen.
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Achtes Ausführungsbeispiel
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In
dem achten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
wie es in 24 gezeigt ist, ist das Referenzspannungs-Erzeugungsteil 52 aufgebaut
um kontinuierlich die virtuelle Nullpunktspannung zu den Komparatoren 21, 22 und 23 als
die Referenzspannung Vr auszugeben.
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Die
Vergleichssignale Cu, Cv und Cw, die aus den Komparatoren 21, 22 und 23 ausgegeben werden,
werden in ODER-Gatter 53, 54 und 55 eingegeben,
die ein Maskierungsteil sind, um Vergleichssignale Cu', Cv' und
Cw' zu erzeugen, welche ODER-Signale mit den Maskierungssignalen
sind, die aus der Steuereinheit 20 ausgegeben werden. Die
Steuereinheit 20 erachtet den konsistenten Pegel als die
reguläre Logik und erzeugt die Positionssignale Pu, Pv
und Pw unter der Bedingung, in der die Logik der Vergleichssignale
Cu', Cv' und Cw' mit der regulären Logik übereinstimmt,
die als Nächstes mit dem Drehen des Motors 2 geplant
ist.
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25 zeigt
ein Wellenformdiagramm, das (a) die Phase U, (b) die Phase V und
(c) die Phase W zeigt, wenn der Zweig einer hohen Seite durch das 120°-Erregungsverfahren
mittels PWM angesteuert wird. Die Referenzspannung V ist (VB – Vf)/2.
Wenn sich das PWM-Signal von dem ausgeschalteten Zustand zu dem
eingeschalteten Zustand ändert, tritt ein Überschwingen
in der Anschlussspannung auf. Als Ergebnis gibt es einen Fall, in
dem der Änderungszeitpunkt der Vergleichssignale Cu, Cv,
Cw auf Grund des Überschwingens aus ist. Unter den Umständen
werden in der Periode zum gültig Machen der Maskierung,
die die ausgeschaltete Periode des PWM-Signals und die Auftretensperiode
eines Überschwingens beinhaltet, die Vergleichssignale
Cu', Cv' und Cw' durch zwangsweises Machen der Pegel der Vergleichssignale
Cu, Cv und Cw zu dem Pegel H erzeugt.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden in
der ausgeschalteten Periode des PWM-Signals, in der die induzierte Spannung
nicht erfasst werden kann, und der Verzögerungsperiode,
die erforderlich ist, um ein Überschwingen ausreichend
zu verringern, nachdem sich das PWM-Signal von dem ausgeschalteten
Zustand zu dem eingeschalteten Zustand geändert hat, die Vergleichssignale
Cu, Cv und Cw maskiert. Als Ergebnis werden die Vergleichssignale
Cu', Cv' und Cw', die keine Phasenverschiebung aufweisen, und die
Positionssignale Pu, Pv und Pw vorgesehen. Da das Maskierungsteil
aus lediglich drei ODER-Gattern 53, 54 und 55 ausgebildet
werden kann, muss dieses Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung die Ressource nicht verwenden, die in dem Mikrocomputer
vorgesehen ist, und weist niedrige Kosten auf und ist einfach an
dem herkömmlichen Aufbau anzuwenden.
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Das
Maskierungsteil kann aus drei UND-Gattern an Stelle von drei ODER-Gattern 53, 54 und 55 ausgebildet
sein. In diesem Fall werden in der Periode zum gültig Machen
einer Maskierung, die die ausgeschaltete Periode des PWM-Signals
und die Auftretensperiode eines Überschwingens beinhaltet, die
Vergleichssignale Cu', Cv' und Cw' durch zwangsweises Machen der
Pegel der Vergleichssignale Cu, Cv und Cw zu dem Pegel L erzeugt.
Die Steuereinheit 20 erachtet den konsistenten Pegel als die
reguläre Logik und erzeugt die Positionssignale Pu, Pv
und Pw, wenn die Logik der Vergleichssignale Cu', Cv und Cw' mit
der regulären Logik übereinstimmt, wie es zuvor
beschrieben worden ist.
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Neuntes Ausführungsbeispiel
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In
dem neunten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
wie es in 26 gezeigt ist, werden npn-Transistoren 62, 63 und 64 als
das Maskierungsteil zwischen den Ausgangsanschlüssen der Komparatoren 21, 22 und 23 und
Masse 14 vorgesehen und wird das Maskierungssignal den
Basen der Transistoren 62, 63, und 64 von
der Steuereinheit 20 zugeführt.
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In
diesem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden
wie in dem Fall eines Verwendens der UND-Gatter in dem achten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung in der Periode zum gültig Machen
einer Maskierung, die die ausgeschaltete Periode des PWM-Signals
und die Auftretensperiode eines Überschwingens beinhaltet, die
Vergleichssignale Cu', Cv' und Cw' durch zwangsweises Machen der
Pegel der Vergleichssignale Cu, Cv und Cw zu dem Pegel L erzeugt.
Demgemäß werden die gleichen Vorgänge
und Vorteile wie diejenigen in dem achten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung vorgesehen.
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Zehntes Ausführungsbeispiel
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In
dem zehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
ist das Steuersystem aufgebaut, um ein Strombegrenzungssteuern an
Stelle des PWM-Steuerns durchzuführen. Das Strombegrenzungssteuern
besteht darin, die eingeschalteten/ausgeschalteten Zustände
der Schaltelemente SW1, SW3 und SW5 (16) derart
zu steuern, dass die Ströme, die in den Schaltelementen
SW1, SW3 und SW5 des Zweigs einer hohen Seite fließen,
gleich oder kleiner als ein gegebener Grenzwert werden.
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Deshalb
ist, wie es in 27 gezeigt ist, eine Stromsteuersignal-Erzeugungsschaltung 71 vorgesehen,
um das Schaltelement SW1 ein/auszuschalten. Der gleiche Aufbau wird
in den anderen Schaltelementen SW3 und SW5 angewendet. In der Figur
ist das Schaltelement SW2 des Zweigs der niedrigen Seite weggelassen.
Ein Abfrageschaltelement 72 eines n-Kanals, eine Diode 73,
ein npn-Transistor 74 und ein Widerstand 75 sind
zwischen den Gleichgrößen-Energieversorgungsdrähten 10 und 13 in
Reihe geschaltet. Das Schaltelement SW1 und das Schaltelement 72 weisen
Gates, die miteinander verbunden sind, und Drains auf, die miteinander
verbunden sind. Ein Operationsverstärker 76 nimmt
die jeweiligen Sourcepotentiale von derartigen Schaltelementen SW1
und 72 auf und steuert den Transistor 74 an. Ein
Komparator 77 nimmt die Spannung des Widerstands 75 und
eine Referenzspannung Vi auf, die aus der Referenzspannungs-Erzeugungsschaltung 78 ausgegeben
wird, um ein Stromsteuersignal auszugeben.
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Der
Operationsverstärker 76 steuert die Sourcepotentiale
der Schaltelemente SW1 und 72, um zueinander gleich zu
sein, so dass das Spiegelverhältnis Nm der Schaltelemente
SW1 und 72 konstant gehalten wird. Eine Diode 73 ist
angeschlossen, um den Rückwärtsfluss eines Stroms
zu verhindern. Ein Erfassungsstrom von 1/Nm eines Stroms, der in dem
Schaltelement SW1 fließt, fließt in den Widerstand 75.
Der Komparator 77 gibt das Stromsteuersignal des Pegels
H, wenn der Erfassungsstrom gleich oder größer
als der Grenzstrom ist, auf der Grundlage der Referenzspannung Vi
aus und gibt das Stromsteuersignal des Pegels L, wenn der Erfassungsstrom
niedriger als der Grenzstrom ist, auf der Grundlage der Referenzspannung
Vi aus. Die Steuereinheit 20 schaltet das Schaltelement
SW1 aus, wenn das Stromsteuersignal der Pegel H ist, und schaltet
das Schaltelement SW1 ein, wenn das Stromsteuersignal der Pegel
L ist.
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Auf
eine ähnliche Weise tritt in diesem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, das das Strombegrenzungssteuern durchführt,
ein Überschwingen in der Anschlussspannung auf, wenn sich das
Stromsteuersignal von dem ausgeschalteten Zustand (Pegel H) zu dem
eingeschalteten Zustand (Pegel L) ändert. Im Gegensatz
dazu können die Aufbauten der fünften bis neunten
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung angewendet
werden und kann verhindert werden, dass die Zeitpunkte eines Erzeugens
der Positionssignale Pu, Pv und Pw in der Phase verschoben werden.
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Ausgestaltungen der fünften
bis zehnten Ausführungsbeispiele
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In
dem siebten bis zehnten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung kann der Zweig der niedrigen Seite mittels PWM oder mittels
einer Strombegrenzung wie in dem sechsten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung angesteuert werden.
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In
dem fünften bis zehnten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung kann, wenn die Spannung des Nullpunkts N
des Motors 2 erfasst werden kann, die virtuelle Nullpunktspannung
oder die geteilte Spannung der Gleichspannung durch die tatsächliche
Nullpunktspannung ersetzt werden, um die Referenzspannung Vr zu
erzeugen.
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Die
Steuereinheit 20 kann das Maskierungssignal gültig
machen, bevor sich das PWM-Signal oder das Stromsteuersignal von
dem eingeschalteten Zustand zu dem ausgeschalteten Zustand ändern.
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Der
pnp-Transistor 18 kann durch einen npn-Transistor ersetzt
werden. Der npn-Transistor 34 kann durch einen pnp-Transistor
ersetzt werden. Ebenso kann ein Schaltelement oder ein Schaltnetz, wie
zum Beispiel ein FET, angewendet werden.
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Wenn
sich der Zweig einer höheren Seite und der Zweig einer
niedrigen Seite von dem eingeschalteten Zustand zu dem ausgeschalteten
Zustand ändern, tritt eine Freilaufspannung in der Anschlussspannung
der betrachteten Phase auf. Um dieses falsche Erfassen auf Grund
der Freilaufspannung zu verhindern, ist es bevorzugt, dass das Maskierungsverfahren
unter Verwendung eines anderen Maskierungssignals in einer gegebenen
Periode von einem Änderungszeitpunkt der Positionssignale
Pu, Pv und Pw durchgeführt wird.
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Der
bürstenlose Gleichstrommotor 2 ist nicht auf drei
Phasen beschränkt.
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Ein
zuvor beschriebenes erfindungsgemäßes Steuersystem
steuert eine mehrphasige Drehmaschine durch ein 120°-Erregungsverfahrung
und ein PWM-Verfahren. In dem 120°-Erregungsverfahren werden
jeweilige von Schaltelementen eines Zweigs einer hohen Seite und
von Schaltelementen eines Zweigs einer niedrigen Seite einer Energiewandlerschaltung
eingeschaltet. In dem PWM-Verfahren schalten sich die Schaltelemente
der Energiewandlerschaltung ein/aus, so dass zwei Phasen, die mit
den Schaltelementen verbunden sind, die in dem eingeschalteten Zustand
sind, abwechselnd zu einem Eingangsanschluss einer Seite eines hohen
Potentials und einem Eingangsanschluss einer Seite eines niedrigen
Potentials der Energiewandlerschaltung leitend gemacht werden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 9-312993
A [0002]
- - JP 3244800 [0005]
- - US 5396159 [0005]
- - JP 3308680 [0009]
- - JP 11-18478 A [0073]