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DE102008043927A1 - Vorrichtung zur Speicherung eines Gases sowie Verfahren zur Entnahme eines Gases aus einem Sorptionsspeicher - Google Patents

Vorrichtung zur Speicherung eines Gases sowie Verfahren zur Entnahme eines Gases aus einem Sorptionsspeicher Download PDF

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DE102008043927A1
DE102008043927A1 DE102008043927A DE102008043927A DE102008043927A1 DE 102008043927 A1 DE102008043927 A1 DE 102008043927A1 DE 102008043927 A DE102008043927 A DE 102008043927A DE 102008043927 A DE102008043927 A DE 102008043927A DE 102008043927 A1 DE102008043927 A1 DE 102008043927A1
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DE
Germany
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pressure
gas
sorption
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predetermined working
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Withdrawn
Application number
DE102008043927A
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Gottwick
Jan-Michael Graehn
Werner Gruenwald
Ian Faye
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Publication of DE102008043927A1 publication Critical patent/DE102008043927A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17CVESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
    • F17C11/00Use of gas-solvents or gas-sorbents in vessels
    • F17C11/005Use of gas-solvents or gas-sorbents in vessels for hydrogen
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B3/00Hydrogen; Gaseous mixtures containing hydrogen; Separation of hydrogen from mixtures containing it; Purification of hydrogen
    • C01B3/0005Reversible uptake of hydrogen by an appropriate medium, i.e. based on physical or chemical sorption phenomena or on reversible chemical reactions, e.g. for hydrogen storage purposes ; Reversible gettering of hydrogen; Reversible uptake of hydrogen by electrodes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entnahme eines Gases aus einem Sorptionsspeicher (5), bei dem Gas bis zum Erreichen eines vorgegebenen Arbeitsdrucks (49) bei einer konstanten Entnahmetemperatur entnommen wird, danach weiter Gas bei der gleichen Entnahmetemperatur bis zum Erreichen eines minimalen Entnahmedrucks (51) entnommen wird und das nach Erreichen des vorgegebenen Arbeitsdrucks entnommene Gas auf den vorgegebenen Arbeitsdruck (53) komprimiert wird. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zur Speicherung eines Gases, umfassend einen Sorptionsspeicher (5) sowie mindestens eine Entnahmeleitung (15), über den Gas aus aus dem Sorptionsspeicher (5) entnommen werden kann, wobei die Entnahmeleitung (15) mit einem Kompressor (21) verbunden ist, in dem Gas, das dem Sorptionsspeicher (5) bei einem Druck unterhalb einem vorgegebenen Arbeitsdruck entnommen wird, auf den vorgegebenen Arbeitsdruck komprimierbar ist.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entnahme eines Gases aus einem Sorptionsspeicher. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Speicherung eines Gases gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 9.
  • Zur Speicherung von Gasen, beispielsweise gasförmigen Kohlenwasserstoffen oder Wasserstoff, werden heute im Allgemeinen Druckgastanks eingesetzt. Diese können sowohl in stationären Anwendungen, zum Beispiel zur Beheizung von Gebäuden, oder in mobilen Anwendungen, so zum Beispiel in gasbetriebenen Kraftfahrzeugen, zum Einsatz kommen. Hinsichtlich der mobilen Anwendungen sind Druckgastanks in der Regel für einen Systemdruck von 200 bar ausgelegt und werden in ein mit gasförmigem Kraftstoff betriebenes Kraftfahrzeug eingebaut. Die Speicherung erfolgt dabei in üblicher Weise bei Umgebungstemperatur. Nachteil von Druckgastanks ist unter anderem, dass insbesondere beim Einsatz in Kraftfahrzeugen besondere Sicherheitsanforderungen gestellt werden.
  • Neben Druckspeichern geht die Tendenz derzeit dahin, Sorptionsspeicher einzusetzen. Sorptionsspeicher enthalten im Allgemeinen ein hochporöses Material. Hierzu eignen sich zum Beispiel Aktivkohle, Zeolithe oder metallorganische Gerüstverbindungen (Metal Organic Frameworks, MOF) mit hoher innerer Oberfläche. Das Gas wird im hochporösen Material adsorbiert und hierdurch gespeichert. Ein Sorptionsspeicher für Wasserstoff ist zum Beispiel aus US 6,672,077 bekannt. Der Sorptionsspeicher ist hierbei mit einem Doppelmantel ausgeführt, der mit flüssigem Stickstoff gekühlt wird. Durch die Kühlung wird die Speicherkapazität des Sorptionsspeichers erhöht, da bei einer niedrigeren Temperatur bei gleich bleibendem Druck eine größere Menge an Gas aufgenommen werden kann.
  • Das Entleeren des Gasspeichers erfolgt im Allgemeinen bei der Speichertemperatur des Gastanks. Da das Gas üblicherweise mit einem erhöhten Druck eingesetzt wird, kann Gas bis zu diesem Druck, dem Arbeitsdruck, ohne zusätzlichen Energieaufwand entnommen werden. Aufgrund der höheren Speicherkapazität mit niedrigerer Temperatur ist jedoch noch eine nicht zu vernachlässigende Gasmenge im Speicher enthalten. Eine vollständige Leerung ist nicht möglich. Um das Gas aus dem Speicher zu entnehmen wird deshalb derzeit der Speicher erwärmt und das Gas bei Arbeitsdruck entnommen. Alternativ ist auch ein Aufheizen des Speicherbehälters möglich und eine Entnahme wiederum bei konstanter Temperatur. Dies hat jedoch einerseits den Nachteil, dass Energie zugeführt werden muss, um den Speicher zu erwärmen und andererseits ebenfalls Energie benötigt wird, um nach vollständiger Entnahme den Speicher wieder auf Speichertemperatur abzukühlen.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Entnahme eines Gases aus einem Sorptionsspeicher umfasst folgende Schritte:
    • (a) Entnehmen von Gas bis zum Erreichen eines vorgegebenen Arbeitsdrucks bei einer konstanten Entnahmetemperatur,
    • (b) Entnehmen von Gas nach Erreichen des vorgegebenen Arbeitsdrucks bei der gleichen Entnahmetemperatur wie in Schritt (a), bis zum Erreichen eines minimalen Entnahmedrucks,
    • (c) Komprimieren des in Schritt (b) entnommenen Gases auf den vorgegebenen Arbeitsdruck.
  • Durch die Entnahme des Gases auch unterhalb des Arbeitsdrucks aus dem Sorptionsspeicher und die anschließende Kompression auf den vorgegebenen Arbeitsdruck ist es nicht mehr notwendig, Energie zum Heizen und Kühlen des Sorptionsspeichers aufzuwenden. Zudem ist die Energie, die benötigt wird, um das Gas auf den vorgegebenen Arbeitsdruck zu komprimieren, kleiner als die Energie, die zum Heizen und Kühlen des Sorptionsspeichers benötigt wird.
  • Um das Gas nach Entnahme aus dem Sorptionsspeicher auf den vorgegebenen Arbeitsdruck komprimieren zu können, ist bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Speicherung eines Gases, die einen Sorptionsspeicher sowie mindestens eine Entnahmeleitung, über die Gas aus dem Sorptionsspeicher entnommen werden kann, umfasst, die Entnahmeleitung mit einem Kompressor verbunden. In dem Kompressor ist das Gas, das dem Sorptionsspeicher bei einem Druck unterhalb dem vorgegebenen Arbeitsdruck entnommen wird, auf den vorgegebenen Arbeitsdruck komprimierbar.
  • Unter einem Sorptionsspeicher ist erfindungsgemäß ein Gasspeicher zu verstehen, der ein hochporöses Material enthält, in dem ein zu speicherndes Gas durch Adsorption gebunden werden kann. Geeignete hochporöse Materialien sind zum Beispiel metallorganische Gerüstverbindungen (MOF), Zeolithe oder Aktivkohle. Auch Mischungen daraus sind denkbar, werden jedoch üblicherweise nicht eingesetzt.
  • Geeignete poröse metallorganische Gerüstverbindungen sind zum Beispiel beschrieben in US 5,648,508 , EP-A 0 790 253 , M. O-Keeffe et al., J. Sol. State Chem., 152 (2000), Seite 3 bis 20, H. Lee et al., Nature 402 (1999), Seite 276, M. Eddaoudi et al., Topics in Catalysis 9 (1999), Seite 105 bis 111, B. Chen et al., Science 291 (2001), Seite 1021 bis 1023 und DE-A 101 11 230 .
  • Um die Speicherkapazität des Sorptionsspeichers zu erhöhen, wird dieser im Allgemeinen gekühlt. Die Entnahmetemperatur, bei der das Gas aus dem Absorptionsspeicher entnommen wird, entspricht dabei vorzugsweise der Speichertemperatur. Um den Sorptionsspeicher kühlen zu können, ist dieser zum Beispiel mit einem Doppelmantel und einer außenliegenden Isolierung ausgestattet. Alternativ ist es auch möglich, zum Beispiel Kühlschlangen oder ähnliche Kühlvorrichtungen im Inneren des Sorptionsspeichers vorzusehen. Die Kühlung erfolgt im Allgemeinen mit flüssigem Stickstoff. Hierbei ist der Einsatz des Kühlmediums jedoch abhängig vom zu speichernden Gas und der Temperatur, auf die der Sorptionsspeicher gekühlt werden soll. Bei höheren Temperaturen zur Speicherung eignet sich zum Beispiel auch flüssiges Kohlendioxid oder ein beliebiges anderes Kältemittel. Wenn die Speicherung bei niedrigeren Temperaturen erfolgen soll, kann zum Beispiel Helium als Kühlmittel eingesetzt werden.
  • Durch die Isolierung, mit der der Sorptionsspeicher umschlossen ist, wird vermieden, dass der Sorptionsspeicher von der Umgebung aufgewärmt wird. Zudem wird die zur Kühlung des Sorptionsspeichers benötigte Energie reduziert.
  • Der vorgegebene Arbeitsdruck, auf den das Gas komprimiert werden muss, sobald dieses bei einem Druck unterhalb dem vorgegebenen Arbeitsdruck entnommen wird, ist abhängig vom Verbraucher, der mit dem Gas aus dem Sorptionsspeicher versorgt werden soll. So ist zum Beispiel bei einem Gastransport über eine Leitung, die Ventildrosseln oder ähnliche Einbauten enthält, ein Minimaldruck erforderlich, um bei vorgegebenen Ventilquerschnitten bzw. Leitungsquerschnitten die gewünschte Gasmasse bereitstellen zu können. Dies ist zum Beispiel bei Einsatz des Sorptionsspeichers zur Brennstoffspeicherung beispielsweise für ein Kraftfahrzeug oder zum Betrieb einer Brennstoffzelle notwendig, um die gewünschte Brennleistung zu erreichen. So ist es zum Beispiel möglich, dass bei einem Druck unterhalb des vorgegebenen Arbeitsdrucks Leistungseinbußen hingenommen werden müssen oder sogar Gasdosierventile nicht mehr öffnen. Übliche Gasverbraucher in einem Kraftfahrzeug sind zum Beispiel Verbrennungsmotoren bei gasbetriebenen Verbrennungskraftmaschinen oder Brennstoffzellen. Bei einer stationären Verwendung des Sorptionsspeichers sind zum Beispiel Feuerungsanlagen oder ebenfalls Brennstoffzellen als Verbraucher denkbar. Auch hier kann ein zu niedriger Druck zu Problemen bei der Gasversorgung führen, so dass das Gas mit einem ausreichenden Arbeitsdruck den Verbrauchern zugeführt werden muss.
  • Das im Sorptionsspeicher gespeicherte Gas ist ebenfalls abhängig vom Verbraucher, der mit dem Gas versorgt werden soll. Bei einer Verbrennungskraftmaschine ist das im Sorptionsspeicher gespeicherte Gas zum Beispiel ein gasförmiger Kohlenwasserstoff, beispielsweise Erdgas, Methan, Ethan, Propan oder Butan, insbesondere Erdgas oder Methan. Bei einer Brennstoffzelle als Verbraucher ist das im Sorptionsspeicher gespeicherte Gas im Allgemeinen Wasserstoff.
  • Wenn der Sorptionsspeicher als Wasserstoffspeicher eingesetzt wird, lässt sich jedoch auch jeder beliebige andere Verbraucher, der Wasserstoff benötigt, aus dem Sorptionsspeicher versorgen.
  • Der minimale Entnahmedruck, bis zu dessen Erreichen Gas aus dem Sorptionsspeicher entnommen werden kann, ist zum einen abhängig vom Umgebungsdruck zum anderen vom eingesetzten Kompressor. So ist es zum Beispiel möglich, mit einem geeigneten Kompressor auch noch Gas aus dem Sorptionsspeicher zu saugen, wenn der Druck bereits unter den Umgebungsdruck gefallen ist. Auf diese Weise lässt sich der Sorptionsspeicher nahezu vollständig entleeren.
  • Als Kompressor, der eingesetzt wird, um einerseits den Sorptionsspeicher zu entleeren und andererseits um das Gas auf den vorgegebenen Arbeitsdruck zu komprimieren, lässt sich jeder beliebige, dem Fachmann bekannte Kompressor einsetzen. Üblicherweise eingesetzte Kompressoren sind zum Beispiel Hubkolbenverdichter, Membranverdichter, Schraubenverdichter, Rotationsverdichter, Flüssigkeitsringverdichter, Rootsgebläse, Drehzahnverdichter und Scrollverdichter.
  • Um den Sorptionsspeicher zu befüllen wird das Gas unter Druck in den Sorptionsspeicher eingebracht. Bei Einsatz eines geeigneten Kompressors, beispielsweise bei einem Hubkolbenverdichter oder einem Rootsgebläse ist es möglich, die Förderrichtung umzukehren und so über die Entnahmeleitung den Sorptionsspeicher auch zu befüllen. Alternativ ist es jedoch auch möglich und bevorzugt, dass der Sorptionsspeicher einen von der Entnahmeleitung getrennten Anschluss zum Befüllen aufweist. Der Sorptionsspeicher wird dann über den Anschluss zum Befüllen mit dem zu speichernden Gas befüllt und über die Entnahmeleitung entleert.
  • Um das dem Sorptionsspeicher entnommene Gas mit dem Kompressor auf den Arbeitsdruck zu verdichten, ist es bevorzugt, wenn die Vorrichtung zur Speicherung des Gases weiterhin eine Steuereinheit umfasst, mit der der Kompressor angesteuert wird. Der Steuereinheit wird hierzu vorzugsweise der Druck des Gases im Sorptionsspeicher als auch der Druck am Ausgang des Kompressors als Eingangsgrößen zugeführt. Der Kompressor kann dann so angesteuert werden, dass dieser das Gas auf einen konstanten Druck komprimiert. Hierzu ist es einerseits möglich, die Kompressorleistung zu variieren, andererseits ist es auch möglich, den Kompressor bei Bedarf an- und auszuschalten und mit einer kon stanten Leistung zu betreiben. Bevorzugt ist es jedoch, die Leistung des Kompressors kontinuierlich zu ändern.
  • Um auch das Gas, das bei einem Druck oberhalb des vorgegebenen Arbeitsdrucks aus dem Sorptionsspeicher entnommen wird, auf den vorgegebenen Arbeitsdruck zu bringen, ist es weiterhin bevorzugt, wenn parallel zum Kompressor ein Drosselventil vorgesehen ist, in dem das Gas auf den vorgegebenen Arbeitsdruck entspannt werden kann. Das Drosselventil wird ebenfalls vorzugsweise durch die Steuereinheit angesteuert. Insbesondere ist es bevorzugt, wenn das Drosselventil in einem Bypass zum Kompressor in der Entnahmeleitung aufgenommen ist. So wird das dem Sorptionsspeicher entnommene Gas bis zum Erreichen des vorgegebenen Arbeitsdrucks über das Drosselventil geleitet und nach Erreichen des vorgegebenen Arbeitsdrucks bei einem Druck unterhalb dem vorgegebenen Arbeitsdruck durch den Kompressor. Hierzu ist es zum Beispiel möglich ein 3-Wege-Ventil vorzusehen, welches entweder die Leitung vom Sorptionsspeicher zum Drosselventil oder die Leitung vom Sorptionsspeicher zum Kompressor öffnet. Das 3-Wege-Ventil wird dabei ebenfalls vorzugsweise durch die Steuereinheit angesteuert. Auf diese Weise ist es möglich, dass das Gas immer mit konstantem Druck, nämlich vorzugsweise dem vorgegebenen Arbeitsdruck, zum Verbraucher transportiert wird.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Speicherung eines Gases,
  • 2 das Verfahren zur Entnahme des Gases in einem Speicherkapazität-Druck-Diagramm am Beispiel von Wasserstoff.
  • Ausführungsformen der Erfindung
  • In 1 ist schematisch eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Speicherung eines Gases dargestellt.
  • Eine Vorrichtung 1 zur Speicherung eines Gases umfasst einen Tank 3, der einen Sorptionsspeicher 5 enthält. Der Sorptionsspeicher 5 ist ein geeignetes poröses Material, in dem Gas adsorbieren kann. Geeignete Materialien für den Sorptionsspeicher 3 sind zum Beispiel Aktivkohle, Zeolithe oder poröse metallorganische Gerüstverbindungen. Besonders bevorzugt ist der Sorptionsspeicher 5 eine metallorganische Gerüstverbindung.
  • Das Material des Sorptionsspeichers, insbesondere die metallorganische Gerüstverbindung enthält Poren, insbesondere Mikro- und/oder Mesoporen. Mikroporen sind definiert als solche mit einem Durchmesser von 2 nm oder kleiner und Mesoporen sind definiert durch einen Durchmesser im Bereich von 2 bis 50 nm, jeweils entsprechend nach der Definition, wie sie in Pure Applied Chem. 45, Seite 71 ff., insbesondere auf Seite 79 (1976) angegeben ist. Die Anwesenheit von Mikro- und/oder Mesoporen kann mit Hilfe von Sorptionsmessungen überprüft werden, wobei diese Messungen die Aufnahmekapazität der Sorptionsmaterialien für Stickstoff bei 77 K gemäß DIN 66131 und/oder DIN 66134 bestimmen.
  • Die spezifische Oberfläche einer eingesetzten metallorganischen Gerüstverbindung beträgt vorzugsweise – berechnet nach dem Langmuir-Modell (DIN 66131, DIN 66134) für eine metallorganische Gerüstverbindung in Pulverform bei mehr als 5 m2/g, mehr bevorzugt über 10 m2/g, mehr bevorzugt mehr als 50 m2/g, weiter mehr bevorzugt mehr als 500 m2/g, weiter mehr bevorzugt mehr als 1000 m2/g und besonders bevorzugt mehr 1500 m2/g.
  • Formkörper aus einer metallorganischen Gerüstverbindung können eine niedrigere spezifische Oberfläche besitzen; vorzugsweise jedoch mehr 10 m2/g, mehr bevorzugt als 50 m2/g, weiter mehr bevorzugt mehr als 500 m2/g und insbesondere mehr als 1000 m2/g.
  • Bei einer metallorganischen Gerüstverbindung kann die Porengröße zum Beispiel durch die Wahl eines geeigneten Liganden und/oder der mindestens zweizähnigen organischen Verbindung gesteuert werden. Allgemein gilt, dass je größer die organische Verbindung desto größer die Porengröße ist. Vorzugsweise beträgt die Porengröße von 0,2 nm bis 30 nm, besonders bevorzugt liegt die Porengröße im Bereich von 0,3 nm bis 3 nm bezogen auf das kristalline Material.
  • In einem Formkörper aus einer metallorganischen Gerüstverbindung treten jedoch auch größere Poren auf, deren Größenverteilung variieren kann. Vorzugsweise wird jedoch mehr als 50% des gesamten Porenvolumens, insbesondere mehr als 75%, von Poren mit einem Porendurchmesser bis zu 1000 nm gebildet. Vorzugsweise wird jedoch ein Großteil des Porenvolumens von Poren aus zwei Durchmesserbereichen gebildet. Es ist daher weiter bevorzugt, wenn mehr als 25% des gesamten Porenvolumens, insbesondere mehr als 50% des gesamten Porenvolumens von Poren gebildet wird, die in einem Durchmesserbereich von 100 nm bis 800 nm liegen und wenn mehr als 15% des gesamten Porenvolumens, insbesondere mehr als 25% des gesamten Porenvolumens von Poren gebildet wird, die in einem Durchmesserbereich von bis zu 10 nm liegen. Die Porenverteilung kann zum Beispiel mittels Quecksilber-Porosimetrie bestimmt werden.
  • Erfindungsgemäß wird der Sorptionsspeicher 5 zur Erhöhung der Aufnahmekapazität gekühlt. Zur Kühlung ist es zum Beispiel möglich, den Sorptionsspeicher 3 mit einem Doppelmantel zu umschließen. Der Doppelmantel kann dann mit einem geeigneten Kühlmittel durchströmt werden. Alternativ ist es jedoch zum Beispiel jedoch auch möglich, geeignete Austauschmittel im Inneren des Sorptionsspeichers vorzusehen, um den Sorptionsspeicher 5 zu kühlen. Als Austauschmittel können im Sorptionsspeicher 5 zum Beispiel Rohrschlangen oder Wärmetauscherplatten enthalten sein. Diese werden dann ebenfalls von einem geeigneten Kühlmittel durchströmt. In Abhängigkeit vom zu speichernden Gas und der Temperatur, bei der Gas gespeichert werden soll, eignen sich unterschiedliche Kühlmittel. Bevorzugt wird der Sorptionsspeicher 5 jedoch mit flüssigem Stickstoff gekühlt. Die Verwendung von flüssigem Stickstoff erlaubt im Allgemeinen eine Kühlung des Sorptionsspeichers auf bis zu 77 K.
  • Um zu vermeiden, dass sich der Sorptionsspeicher 5 durch Wärmeaustausch mit der Umgebung aufwärmt und um hierdurch auch die benötigte Kühlleistung zum Kühlen des Sorptionsspeichers 5 zu reduzieren, ist der Sorptionsspeicher 5 von einer Wärmeisolierung 9 umschlossen.
  • In der hier dargestellten Ausführungsform ist der Sorptionsspeicher 5 mit einem Anschluss 11 versehen, über den der Sorptionsspeicher 5 mit dem zu speichernden Gas befüllt werden kann. Hierzu wird der Anschluss 11 mit einer Zulaufleitung verbunden. Um ein Ausströmen des Gases aus dem Sorptionsspeicher 5 über den Anschluss 11 zu vermeiden und zudem ein Befüllen zur erlauben, ist im Anschluss 11 ein Betankungsventil 13 aufgenommen. Das Betankungsventil 13 ist zum Beispiel ein Rückschlagventil, das öffnet, sobald der Druck in der Zulaufleitung größer ist als der Druck im Sorptionsspeicher 5. Ein Druck im Sorptionsspeicher 5, der größer ist als der in der Zulaufleitung führt dazu, dass das Betankungsventil 13 schließt. Hierdurch wird vermieden, dass Gas aus dem Sorptionsspeicher 5 über den ersten Anschluss 11 ausströmen kann.
  • Über eine Entnahmeleitung 15 wird Gas aus dem Sorptionsspeicher 5 entnommen. Solange der Druck im Sorptionsspeicher 5 höher ist als ein vorgegebener Arbeitsdruck strömt das Gas in der hier dargestellten Ausführungsform über einen Bypass 17, in dem ein Entnahmeventil 19 angeordnet ist. Durch das Entnahmeventil 19 lässt sich die Menge und der Druck des Gases, das über den zweiten Anschluss 15 entnommen wird, einstellen. So ist es zum Beispiel möglich, das Gas so zu entnehmen, dass der Druck in der Entnahmeleitung 15 nach dem Bypass 17 jeweils dem vorgegebenen Arbeitsdruck entspricht. Um die Entnahme des Gases aus dem Sorptionsspeicher 5 zu beenden kann das Entnahmeventil 19 zum Beispiel geschlossen werden.
  • Sobald der Druck im Sorptionsspeicher 5 unter den vorgegebenen Arbeitsdruck fällt wird das über die Entnahmeleitung 15 entnommene Gas über einen Kompressor 21 geführt. In dem Kompressor 21 wird das aus dem Sorptionsspeicher 5 entnommene Gas auf den vorgegebenen Arbeitsdruck komprimiert. Als Kompressor 21 eignet sich dabei jeder beliebige, dem Fachmann bekannte Kompressor.
  • Um das Gas aus dem Sorptionsspeicher 5 wahlweise über den Kompressor 21 oder das Entnahmeventil 19 entnehmen zu können, ist in der Entnahmeleitung 15 ein 3-Wege-Ventil 23 aufgenommen. Das 3-Wege-Ventil 23 lässt sich so schalten, dass das aus dem Sorptionsspeicher 5 ausströmende Gas entweder über den Bypass 17 und das Entnahmeventil 19 strömt oder alternativ durch den Kompressor 21.
  • Der vorgegebene Arbeitsdruck ist, wie vorstehend bereits beschrieben, vom Einsatzzweck des im Sorptionsspeicher 5 gespeicherten Gases abhängig. So lässt sich der Sorptionsspeicher 5 zum Beispiel einsetzen um einen Brennstoff zu speichern. Der Brennstoff kann zum Beispiel zum Betrieb einer gasbetriebenen Verbrennungskraftmaschine eingesetzt werden. Auch ist es zum Beispiel denkbar, dass das Gas zum Betrieb einer Gasturbine verwendet wird. Bevorzugt wird ein erfindungsgemäßer Sorptionsspeicher 5 jedoch auch zum Speichern eines Brennstoffs für eine Brennstoffzelle eingesetzt. Als Brenngas für eine Brennstoffzelle eignen sich zum Beispiel Wasserstoff oder gasförmige Kohlenwasserstoffe wie Methan oder Erdgas.
  • Wenn der Sorptionsspeicher 5 zur Speicherung eines Brenngases für eine Brennstoffzelle eingesetzt wird, so liegt der vorgegebene Arbeitsdruck im Allgemeinen im Bereich von 1 bis 20 bar, bevorzugt im Bereich von 2 bis 15 bar. Bei Verwendung des Sorptionsspeichers 5 zum Betrieb einer Brennstoffzelle liegt der Arbeitsdruck vorzugsweise im Bereich von 3 bis 5 bar.
  • Um diesen Arbeitsdruck zu erreichen und den Sorptionsspeicher 5 möglichst effektiv nutzen zu können, das heißt möglichst sämtliches im Sorptionsspeicher 5 gespeicherte Gas einzusetzen, wird der Kompressor 21 eingesetzt, mit dem das Gas aus dem Sorptionsspeicher 5 auf den vorgegebenen Arbeitsdruck komprimiert werden kann, sobald das Gas aus dem Sorptionsspeicher 5 mit einem Druck unterhalb dem vorgegebenen Arbeitsdruck entnommen wird. Die Entnahme des Gases aus dem Sorptionsspeicher 5 bei einem Druck unterhalb des vorgegebenen Arbeitsdrucks erlaubt es, den Sorptionsspeicher 5 konstant zu temperieren. Eine Erwärmung, um weiteres Gas zu entnehmen, ist nicht notwendig. Hierdurch kann Energie, die anderenfalls benötigt würde, um den Sorptionsspeicher 5 zu erwärmen, gespart werden. Der Energiebedarf zum Betrieb des Kompressors 21 ist im Allgemeinen niedriger als der Energiebedarf, der benötigt würde, um den Sorptionsspeicher 5 zunächst aufzuwärmen und zum erneuten Befüllen wieder abzukühlen.
  • Wenn auf den ersten Anschluss 11 zum Befüllen verzichtet werden soll, so ist es in der hier dargestellten Ausführungsform alternativ auch möglich, den Sorptionsspeicher 5 über den zweiten Anschluss 15 zu befüllen. In diesem Fall erfolgt das Befüllen des Sorptionsspeichers zum Beispiel über den Bypass 17 und das Entnahmeventil 19. Bei Einsatz eines Kompressors 21, der ein Durchströmen entgegen der Förderrichtung erlaubt, ist es auch möglich, den Sorptionsspeicher 5 zum Beispiel über die Leitung zu befüllen, in der der Kompressor 21 aufgenommen ist.
  • Wenn ein Kompressor 21 eingesetzt wird, der ein Durchströmen mit dem im Sorptionsspeicher 5 enthaltenen Gas erlaubt, ohne betrieben zu werden, ist es alternativ auch möglich, auf den Bypass 17 zu verzichten und das Gas immer über den Kompressor 21 strömen zu lassen. Eine Einstellung der Fördermenge bzw. des gewünschten Drucks ist dann zum Beispiel durch Verwendung eines Entnahmeventils möglich, das in Strömungsrichtung entweder vor dem Kompressor 21 oder hinter dem Kompressor 21 in der Entnahmeleitung 15 angeordnet ist.
  • Zur Steuerung der Entnahme des Gases aus dem Sorptionsspeichers 5 ist weiterhin eine Steuereinheit 25 umfasst. Mit der Steuereinheit 25 wird zum einen das 3-Wege-Ventil 23 angesteuert, um entweder den Bypass 17 oder die Leitung über den Kompressor 21 anzusteuern. Weiterhin kann mit der Steuereinheit 25 auch das Entnahmeventil 19 zur Einstellung des Drucks und des zu entnehmenden Gases eingestellt werden. Weiterhin wird über die Steuereinheit 25 vorzugsweise auch der Kompressor 21 angesteuert, so dass mit dem Kompressor 21 unabhängig vom Druck im Sorptionsspeicher 5 das Gas auf den vorgegebenen Arbeitsdruck komprimiert wird. Um das Gas im Kompressor 21 auf den vorgegebenen Arbeitsdruck komprimieren zu können bzw. im Entnahmeventil 19 auf den vorgegebenen Arbeitsdruck entspannen zu können, ist in der Entnahmeleitung 15 hinter dem Kompressor 21 und dem Entnahmeventil 19 ein erster Drucksensor 27 positioniert. Der erste Drucksensor 27 befindet sich dabei vorzugsweise an einer Position der Entnahmeleitung 15, die sich hinter der Einmündung des Bypasses 17 in die Entnahmeleitung 15 befindet. Alternativ wäre es jedoch auch möglich, den Druck mit Hilfe von Drucksensoren zum Beispiel unmittelbar hinter dem Kompressor 21 und im Bypass 17 hinter dem Entnahmeventil 19 zu messen. Bevorzugt ist jedoch ein einzelner Drucksensor.
  • Mit Hilfe eines zweiten Drucksensors 29 wird der Druck im Sorptionsspeicher 5 erfasst. Solange der Druck im Sorptionsspeicher 5 oberhalb dem vorgegebenen Arbeitsdruck liegt, wird das Gas über dem Bypass 17 und das Entnahmeventil 19 entnommen. Sobald der mit dem zweiten Drucksensor 29 erfasste Druck im Sorptionsspeicher 5 auf den vorgegebenen Arbeitsdruck bzw. einen Druck unterhalb dem vorgegebenen Arbeitsdruck sinkt, wird das 3-Wege-Ventil 23 umgeschaltet und das Gas aus dem Sorptionsspeicher 5 über den Kompressor 21 entnommen.
  • Zusätzlich wird im Sorptionsspeicher 5 vorzugsweise mit Hilfe eines Temperatursensors 31 auch die Temperatur gemessen. Vorzugsweise wird der Sorptionsspeicher 5 so gekühlt, dass die Temperatur im Sorptionsspeicher 5 konstant bleibt. Dies lässt sich mit Hilfe des Temperatursensors 31 überwachen. Der Kühlkreislauf, zur Einstellung der Temperatur im Sorptionsspeicher 5 wird dabei vorzugsweise ebenfalls über die Steuereinheit 25 gesteuert.
  • Durch Verwendung des Kompressors 21 lässt sich Gas aus dem Sorptionsspeicher 5 entnehmen, bis ein minimaler Entnahmedruck erreicht wurde. Der minimale Entnahmedruck ergibt sich aus der Leistung des Kompressors 21 bzw. dem Umgebungsdruck. Je nach Leistung des Kompressors 21 ist es zum Beispiel möglich, Gas aus dem Sorptionsspeicher 5 zu entnehmen, bis ein Druck unterhalb dem Umgebungsdruck erreicht worden ist. Im Allgemeinen wird jedoch Gas aus dem Sorptionsspeicher 5 nur bis zum Erreichen des Umgebungsdruckes entnommen.
  • In 2 ist der Entnahmevorgang in einen Speicherkapazität-Druck-Diagramm am Beispiel für Wasserstoff dargestellt. Weiterhin sind in 2 Adsorptions-Isothermen für Wasserstoff an einem Cu3(BTC)2-MOF (Basolite C300-STR 3.5 der BASF SE) dargestellt.
  • Auf der Abszisse 41 ist der Druck p des Wasserstoffs in bar dargestellt. Die Ordinate 43 zeigt den Gehalt an Wasserstoff in mol pro 50 kg MOF. Im Diagramm sind Adsorptionsisothermen 45 bei unterschiedlichen Temperaturen dargestellt. Die jeweilige Temperatur der Adsorptionsisotherme ist dieser zugeordnet. Es lässt sich erkennen, dass die Speicherkapazität des Sorptionsspeichers mit zunehmender Temperatur abnimmt und jeweils eine geringere Menge an Wasserstoff vom Sorptionsspeicher aufgenommen werden kann. Auch ist zu erkennen, dass die Beladung an Wasserstoff bei niedrigen Temperaturen bereits bei klei nen Drücken sehr viel höher ist als die maximal mögliche Beladung bei einer höheren Temperatur.
  • Anhand des Verlaufs der Isothermen ist zu erkennen, dass bei gleich bleibendem Druck durch eine Temperaturerhöhung Gas aus dem Speicher entnommen werden kann. Diese Temperaturerhöhung führt jedoch dazu, dass zunächst Energie zugeführt werden muss, um den Sorptionsspeicher aufzuheizen und anschließend erneut Energie benötigt wird, um diesen wieder abzukühlen. Erfindungsgemäß wird deshalb das Gas, in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel der Wasserstoff, bei konstanter Temperatur entnommen. Der Sorptionsspeicher wird mit Hilfe von flüssigem Stickstoff auf eine Temperatur von 80 K gekühlt. Dies entspricht einem Siededruck des Stickstoffs von 1,2 bar. Der Sorptionsspeicher wird mit Wasserstoff befüllt, bis ein Druck von 20 bar herrscht. Der maximale Füllstand des Sorptionsspeichers ist mit einem Punkt mit Bezugszeichen 47 dargestellt. Der Wasserstoff wird im Sorptionsspeicher nun bei konstanter Temperatur von 80 K entnommen, bis der vorgegebene Arbeitsdruck erreicht ist. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel liegt der vorgegebene Arbeitsdruck bei 5 bar. Das Erreichen des vorgegebenen Arbeitsdruckes ist mit einem Punkt mit dem Bezugszeichen 49 markiert. Bei Erreichen des vorgegebenen Arbeitsdruckes ist, wie in 2 gut zu erkennen ist, noch eine große Menge an Wasserstoff im Sorptionsspeicher enthalten. Dieser wird dem Sorptionsspeicher weiter bei konstanter Temperatur von 80 K entnommen, bis ein minimaler Entnahmedruck erreicht ist. Der Punkt, an dem der minimale Entnahmedruck erreicht ist, ist mit dem Bezugszeichen 51 gekennzeichnet. Der minimale Entnahmedruck ist zum Beispiel der Umgebungsdruck oder ein beliebiger Druck unterhalb des Umgebungsdrucks, der mit Hilfe des Kompressors 21 im Sorptionsspeicher erzielt werden kann.
  • Das dem Sorptionsspeicher mit einem Druck unterhalb dem vorgegebenen Arbeitsdruck entnommene Gas wird nach der Entnahme auf den vorgegebenen Arbeitsdruck komprimiert. Beispielhaft ist dies in 2 für das bei dem minimalen Entnahmedruck entnommene Gas dargestellt. Das Gas wird auf den geforderten vorgegebenen Arbeitsdruck von 5 bar komprimiert. Der Punkt, auf den das Gas komprimiert wird, ist mit dem Bezugszeichen 53 gekennzeichnet. Durch das Komprimieren auf den vorgegebenen Arbeitsdruck erfolgt eine Aufheizung des Gases, in diesem Fall des Wasserstoffs.
  • Neben der Speicherung von Wasserstoff lässt sich auch jedes beliebige andere Gas in einem Sorptionsspeicher speichern und auf die erfindungsgemäße Art entnehmen. Auch ist es möglich, bei einer von 80 K verschiedenen Temperatur Gas im Sorptionsspeicher zu speichern. Die Speichertemperatur ist dabei abhängig vom eingesetzten Kühlmedium und dem zu speichernden Gas.
  • Bei einer verbleibenden Wasserstoffmasse im Sorptionsspeicher von 2,5 kg bei Erreichen des vorgegebenen Arbeitsdrucks ergibt sich ein Energieaufwand zum Komprimieren des Gases auf den vorgegebenen Arbeitsdruck von 5 bar von 1,75 MJ, wenn davon ausgegangen wird, dass die gesamte Wasserstoffmasse von 2,5 kg von 0,5 auf 5 bar komprimiert werden müsste. Der tatsächliche Energieaufwand ist jedoch kleiner, da für einen großen Teil des Wasserstoffs eine Kompression von einem höheren Druck als 0,5 bar notwendig ist.
  • Zusätzlich ergibt sich der Kühlaufwand für die Kühlung des Speichermaterials beim Beladen des Speichers von 80 K auf 77 K, der einen Energieaufwand von 1,35 MJ erfordert. Die Temperatur von 77 K ist dabei die Temperatur des flüssigen Stickstoffs, mit dem der Speicher gekühlt wird.
  • Daraus ergibt sich eine Summe von 3,1 MJ, die benötigt wird, um den Sorptionsspeicher nahezu vollständig entladen und wieder beladen zu können. Der Energieaufwand liegt dabei bei ungefähr 0,5% der gespeicherten Energie.
  • Im Unterschied dazu wird bei einer Entnahme des Wasserstoffs durch Aufheizen werden demgegenüber 8,4 MJ an Energie zum Heizen des Sorptionsspeichers benötigt und weitere 41,9 MJ, um den Sorptionsspeicher wieder auf Speichertemperatur abzukühlen. Das heißt, dass insgesamt für Heizung und Kühlung des Speichers 50,3 MJ aufgewendet werden müssen. Dies entspricht 8,4% der im Wasserstoff gespeicherten Energie.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Claims (16)

  1. Verfahren zur Entnahme eines Gases aus einem Sorptionsspeicher (5), folgende Schritte umfassend: (a) Entnehmen von Gas bis zum Erreichen eines vorgegebenen Arbeitsdrucks (49) bei einer konstanten Entnahmetemperatur, (b) Entnehmen von Gas nach Erreichen des vorgegebenen Arbeitsdrucks bei der gleichen Entnahmetemperatur wie in Schritt (a), bis zum Erreichen eines minimalen Entnahmedrucks (51), (c) Komprimieren des in Schritt (b) entnommenen Gases auf den vorgegebenen Arbeitsdruck (53).
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgegebene Arbeitsdruck ein Druck zwischen minimalem Entnahmedruck und maximalem Fülldruck des Sorptionsspeichers ist.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der minimale Entnahmedruck der Druck ist, der im Sorptionsspeicher herrscht, wenn bei Entnahmetemperatur kein Gas mehr entnommen werden kann.
  4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das im Sorptionsspeicher gespeicherte Gas Wasserstoff oder ein gasförmiger Kohlenwasserstoff ist.
  5. Verfahren gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der gasförmige Kohlenwasserstoff Erdgas, Methan, Ethan, Propan oder Butan, vorzugsweise Erdgas oder Methan, ist.
  6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sorptionsspeicher als Gasspeicher für eine Brennstoffzelle verwendet wird.
  7. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgegebene Arbeitsdruck der Systemdruck der Brennstoffzelle ist.
  8. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sorptionsspeicher auf die Entnahmetemperatur temperiert wird.
  9. Vorrichtung zur Speicherung eines Gases, umfassend einen Sorptionsspeicher (5) sowie mindestens eine Entnahmeleitung (15), über den Gas aus dem Sorptionsspeicher (5) entnommen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahmeleitung (15) mit einem Kompressor (21) verbunden ist, in dem Gas, das dem Sorptionsspeicher (5) bei einem Druck unterhalb einem vorgegebenen Arbeitsdruck entnommen wird, auf auf den vorgegebenen Arbeitsdruck komprimierbar ist.
  10. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sorptionsspeicher (5) Zeolith, Aktivkohle oder metallorganische Gerüstverbindungen enthält.
  11. Vorrichtung gemäß Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sorptionsspeicher (5) gegenüber der Umgebung isoliert ist.
  12. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass weiterhin eine Vorrichtung zur Kühlung des Sorptionsspeichers umfasst ist.
  13. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahmeleitung (15) einen Bypass (17) umfasst, der vor dem Kompressor (21) aus der Entnahmeleitung (15) abzweigt und nach dem Kompressor (21) wieder in die Entnahmeleitung (15) mündet.
  14. Vorrichtung gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Bypass (17) ein Drosselventil (19) aufgenommen ist.
  15. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung (25) zur Ansteuerung des Kompressors (21) und gegebenenfalls des Drosselventils (19) umfasst ist.
  16. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass in der Entnahmeleitung (15) vor und hinter dem Kompressor (21) jeweils mindestens ein Drucksensor (27, 29) aufgenommen ist.
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