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DE102008043546A1 - Strombegrenzungsvorrichtung und Verfahren zum Herstellen einer Strombegrenzungsvorrichtung für eine Steuerung - Google Patents

Strombegrenzungsvorrichtung und Verfahren zum Herstellen einer Strombegrenzungsvorrichtung für eine Steuerung Download PDF

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DE102008043546A1
DE102008043546A1 DE200810043546 DE102008043546A DE102008043546A1 DE 102008043546 A1 DE102008043546 A1 DE 102008043546A1 DE 200810043546 DE200810043546 DE 200810043546 DE 102008043546 A DE102008043546 A DE 102008043546A DE 102008043546 A1 DE102008043546 A1 DE 102008043546A1
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Germany
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alloy
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Mirko Gesellmann
Achim Herzog
Marc Waidmann
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • F02N11/0855Circuits specially adapted for starting of engines characterised by means for controlling the engagement or disengagement between engine and starter, e.g. meshing of pinion and engine gear during engine shutdown or after engine stop before start command, e.g. pre-engagement of pinion
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Abstract

Es wird eine Strombegrenzungsvorrichtung (5) für eine Steuerung zur definierten Bestromung einer elektrischen Maschine von einer Vorrichtung beschrieben. Um eine Strombegrenzungsvorrichtung in einer Steuerung integrierbar auszubilden, ist die Strombegrenzungsvorrichtung (5) aus mindestens einem Widerstand (R1, R2, R3) als Leistungswiderstand aus einer Widerstandslegierung ausgebildet.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Strombegrenzungsvorrichtung für eine Steuerung zur definierten Bestromung einer elektrischen Maschine von einer Vorrichtung. Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren zur Herstellung einer Strombegrenzungsvorrichtung für eine Steuerung zur definierten Bestromung einer elektrischen Maschine einer Vorrichtung.
  • Es ist bekannt, bei Nutzfahrzeugen einen Startermotor als elektrische Maschine mit einem kleineren Andrehstrom zu bestromen. Der Andrehstrom wird über das Bestromen einer Einzugswicklung im Starterrelais und dessen Widerstand bereit gestellt. Sobald ein Starterrelais eingespurt ist, wird der Startermotor direkt über eine Schaltvorrichtung vom Starterrelais mit der Starterbatterie verbunden.
  • Es sind Widerstandslegierungen zum Heizen in Heizvorrichtungen bekannt.
  • Es sind ferner klassische Leistungswiderstände als Draht- oder SMD-Bauelemente bekannt.
  • Ferner ist aus dem folgenden Stand der Technik bekannt, für Start-Stopp-Betriebsstrategien ein Starterritzel vom Startermotor während eines Auslaufens der Brennkraftmaschine zu beschleunigen und in den drehenden Zahnkranz einzuspuren.
  • Aus der DE 10 2006 011 644 A1 ist eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung mit einem Starterritzel und einem Zahnkranz einer Brennkraftma schine bekannt, wobei die Drehzahl des Zahnkranzes und des Starterritzels ermittelt werden, um das Starterritzel nach dem Ausschalten der Brennkraftmaschine mit im wesentlichen gleicher Drehzahl beim Auslaufen der Brennkraftmaschine einzuspuren. Das Starterritzel bleibt bis zum Andrehen der Brennkraftmaschine in einem eingespurten Zustand.
  • Die DE 10 2006 039 112 A1 beschreibt ein Verfahren zum Bestimmen der Drehzahl des Startermotors für einen Kfz-Verbrennungsmotor. Es wird ferner beschrieben, dass der Startermotor ein eigenes Starter-Steuergerät umfasst, um die Drehzahl des Startermotors zu berechnen und in einem Start-Stopp-Betrieb das Starterritzel vom Startermotor zu beschleunigen, wenn ein Selbststart des Verbrennungsmotors aufgrund gesunkener Drehzahl nicht mehr möglich ist. Das Ritzel wird mit synchroner Drehzahl in den Zahnkranz des auslaufenden Verbrennungsmotors eingerückt.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Strombegrenzungsvorrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass die Strombegrenzungsvorrichtung in einer Steuerung integrierbar ist.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch den Gegenstand der Patentansprüche 1 und 10 gelöst. Die abhängigen Ansprüche definieren bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.
  • Ein, der Erfindung zugrunde liegender Gedanke ist, die Strombegrenzungsvorrichtung möglichst einfach als ein Widerstandsmodul auszubilden, so dass es in eine Steuerung integrierbar ist. Ferner sollen mit dem Widerstandsmodul sehr hohe Ströme angesteuert werden können, um starke elektrische Maschinen, wie beispielsweise einen Startermotor für eine Brennkraftmaschine zu bestromen.
  • Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Strombegrenzungsvorrichtung mit mindestens einem Widerstand als Leistungswiderstand aus einer Widerstandslegierung hergestellt ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass die Strombegrenzungsvorrichtung als integriertes Modul in einer Steuerung ausbildbar ist. Bei einer besonders bevorzugten Anwendung ist die Strombegrenzungsvorrichtung in einer Steuerung für einen Starter motor als elektrische Maschine integriert eingebaut. Der Startermotor kann für eine längere Zeit somit auf eine konstante Drehzahl beschleunigt werden, um beispielsweise in einem Start-Stopp-Betrieb ein Starterritzel in einen Zahnkranz mit auslaufender Drehzahl einzuspuren. Der Startermotor wird somit umgekehrt zum bisher bekannten Stand der Technik zuerst beschleunigt und dann eingespurt und nicht umgekehrt erst eingespurt und dann beschleunigt. Um die Leistungselektronik in der Steuerung vor einer zu starken Wärmebelastung zu schützen, kann das Strombegrenzungsmodul alternativ separat zur Steuerung ausgebildet sein. Die Strombegrenzungsvorrichtung ist für Impulsbelastungen ausgelegt, um eine elektrische Maschine mit einem definierten Strom eine kurze Zeit zu betreiben.
  • Um einen verbesserten Anschluss auszubilden, sind bevorzugt Anschlüsse des mindestens einen Widerstands an der Strombegrenzungsvorrichtung aus einem elektrisch sehr gut leitfähigen anderen Metall oder Metalllegierung, insbesondere aus Kupfer, hergestellt.
  • Bevorzugt ist der mindestens eine Widerstand zur Wärmedämmung in einer Vergussmasse eingebettet. Die Vergussmasse ist bevorzugt eine Zementmasse. Weiter bevorzugt sind Anschlüsse in der Vergussmasse fest und nicht federnd verankert. Die Anschlüsse des mindestens einen Widerstands sind somit sicher in der Vergussmasse eingebunden und sicher eingegossen.
  • Um die Herstellung einer Steuerung mit der Strombegrenzungsvorrichtung kostengünstig zu vereinfachen, ist der mindestens eine Widerstand mit bondbaren Anschlüssen ausgebildet. Somit ist die Strombegrenzungsvorrichtung automatisiert und rechnergesteuert in der Steuerung herstellbar. Hierfür sind die Anschlüsse flächig ausgebildet.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Anschlüsse des mindestens einen Widerstandes schweiß- und/oder lötbar ausgebildet. Somit ist die Strombegrenzungsvorrichtung an bestehende Prozesse leicht anpassbar.
  • Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform, um verschiedene Stromstufen für eine elektrische Maschine, insbesondere einen Startermotor, bereit zu stellen, ist die Strombegrenzungsvorrichtung als Modul mit mehreren, insbesondere mit drei, Widerständen und besonders bevorzugt parallel angeordneten Widerständen, ausgebildet.
  • Um eine kompakte Strombegrenzungsvorrichtung zu realisieren, sind die Widerstände parallel angeordnet.
  • Mit mehreren Widerständen, die entweder einzeln, zusammen oder wechselseitig geschaltet werden können, kann der Startermotor mit verschiedenen Strömen definiert bestromt werden, um definierte Drehzahlen insbesondere bei Start-Stopp-Betriebsstrategien einer Brennkraftmaschine zu erreichen oder eine Kurbelwellenpositionierung durchzuführen, wenn der Startermotor mit definierten Strömen kurzzeitig beaufschlagt wird. Drei Widerstände sind beispielsweise ausreichend, um einen Andrehstrom mit einem Widerstand, einen konstanten Beschleunigungsstrom mit zwei Widerständen oder einen höheren Strom temporär für eine Kurbelwellenpositionierung einer Brennkraftmaschine zu realisieren.
  • Gemäß einer die Erfindung weiterbildenden Ausführungsform, um eine kompakt gebaute Strombegrenzungsvorrichtung zu schaffen, ist der mindestens eine Widerstand mit parallelen Lagen, insbesondere dreilagig, ausgebildet. Gemäß einer weiteren Ausführungsform können die Widerstandselemente auch dreidimensional gefaltet sein. Vorzugsweise sind die im Modul eingebauten Widerstände im wesentlichen mit einem gleich großen ohmschen Widerstand ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass das Modul einfacher aufgebaut ist, einfach fertigbar ist und die Widerstände auch im Betrieb wechselseitig einsetzbar sind. Natürlich ist es möglich, in alternativen Ausführungsformen Widerstände mit verschiedenen ohmschen Werten einzusetzen.
  • Um den thermischen Einfluss der Widerstandslegierung zwischen den Lagen untereinander noch besser auszuschließen, sind die Lagen mit einer in die Vergussmasse eingebetteten Isolierschicht, insbesondere einer Isolierfolie oder Abstandshaltern, von einander abgegrenzt ausgebildet.
  • Weiter bevorzugt, um die Strombegrenzungsvorrichtung sicher in einer Steuerung einzubauen, ist das Modul der Strombegrenzungsvorrichtung mit mehreren Widerständen in einem Metallprofil, besonders bevorzugt einem Aluminiumprofil, ausgebildet. Ein Aluminiumprofil hat den Vorteil, dass die Wärmeentwicklung besser gekapselt und als Wärmesenke eingesetzt werden kann. Das Modul wird in der Steuerung gemäß bekannten Prozessen eingeklebt und/oder geschraubt oder vernietet.
  • Eine derartige Strombegrenzungsvorrichtung hat den Vorteil, dass sie für Start-Stopp-Betriebsstrategien mit einem hohen Strom für den Startermotor für einen gezielten Hochlauf des Startermotors einsetzbar ist und dabei auftretende Stromimpulsbelastungen aushält. Das Modul ist dabei so dimensioniert, dass Impulsverlustleistungen im Kilowattbereich thermisch gepuffert an eine angebaute Wärmesenke kontinuierlich abgegeben werden können. Die elektrischen Anschlüsse an der Strombegrenzungsvorrichtung sind flächig auf einer Seite angeordnet, so dass notwendige Bondkräfte aufgrund des mechanischen Aufbaus beim Bonden einsetzbar sind und eine kostengünstige Massenfertigung für Großserien realisierbar ist.
  • Die Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Herstellen einer Strombegrenzungsvorrichtung dadurch gelöst, dass an eine Widerstandslegierung, vorzugsweise in Bandform, flächige Anschlüsse aus einem anderen Metall oder Metalllegierung, insbesondere aus Kupfer, angebracht werden, die Widerstandslegierung in Lagen umgebogen wird, wobei bevorzugt die Enden der Anschlüsse zur Oberfläche der Anschlüsse parallel nach unten abgebogen werden. Die Widerstandslegierung wird in einer Vergussmasse eingebettet, bevorzugt wird die Widerstandslegierung in ein Metallprofil eingesetzt und besonders bevorzugt wird zwischen den Lagen der Widerstandslegierung und dem Metallprofil vor dem Einbetten eine Isolierfolie eingesetzt oder durch Abstandshalter in der Vergussmasse sichergestellt. Somit ist eine Strombegrenzungsvorrichtung als Modul in einer Steuerung für eine elektrische Maschine und insbesondere einen Startermotor integrierbar und kostengünstig herstellbar. Die Strombegrenzungsvorrichtung kann Ströme für eine elektrische Maschine bei einem Start-Stopp-Betrieb definiert, temporär begrenzen.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar sind und diese Strombegrenzungsvorrichtung auch in anderen Schaltungsanwendungen eingesetzt werden kann.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 einen schematischen Schaltplan einer, in einer Steuerung eingebauten Strombegrenzungsvorrichtung,
  • 2 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Strombegrenzungsvorrichtung und
  • 3 eine perspektivische Ansicht einer zweiten besonderen Ausführungsform eines Leistungswiderstands.
  • Die 1 zeigt einen schematischen Schaltplan einer Steuerung 1 mit einer Startvorrichtung 2 für ein Kraftfahrzeug, die Start-Stopp-Betriebsstrategien ausführen kann und gegebenenfalls eine Kurbelwellenpositionierung einer Brennkraftmaschine 3 zum schnelleren und besseren Start realisieren kann.
  • Die Steuerung 1 umfasst zum definierten Bestromen eine Strombegrenzungsvorrichtung 5. Die Strombegrenzungsvorrichtung 5 begrenzt den Strom einer Batterie 6 auf definierte Ströme für den, als elektrische Maschine ausgebildeten Startermotor 4. In der in 1 gezeigten besonderen Ausführungsform umfasst die Strombegrenzungsvorrichtung 5 drei Widerstände R1, R2, R3 als Vorwiderstände. Die Vorwiderstände werden durch Schalter S1, S2, S3 in Stromstufen 31, 32, 33 über eine nicht im Einzelnen dargestellte Computersteuerung geschaltet, um Start-Stopp-Betriebsstrategien auszuführen. Aus Gründen einer einfacheren Fertigung und Montage sind die Widerstände R1, R2, R3 als kompaktes Modul hergestellt. Die Widerstände R1, R2, R3 haben im Wesentlichen den gleichen ohmschen Widerstand. Das Widerstandsmodul ist also in der Steuerung 1 integriert ausgebildet.
  • Die 2 zeigt eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Strombegrenzungsvorrichtung 5 in einer kompakten Bauform, wie sie beispielsweise in der 1 gezeigten Steuerung 1 eingebaut ist. Die Strombegrenzungsvorrichtung 5 umfasst drei parallel angeordnete Widerstände R1, R2, R3. Die Widerstände R1, R2, und R3 sind aus einem bandförmigen Widerstandsmaterial einer Widerstandslegierung, vorzugsweise aus Kanthal D, hergestellt. An den Enden der Widerstandslegierung sind Anschlüsse 11 bis 23 aus einem anderen Metall, beispielsweise Kupfer, hergestellt. Die Anschlüsse sind flächig ausgebildet und sind in einer transparent dargestellten, tatsächlich nicht transparenten Vergussmasse 8, die bevorzugt Zement, oder eine andere wärmeleitfähige Vergussmasse ist, eingebettet. Um eine kompakte Bauform zu realisieren ist das Widerstandsmaterial zu drei Lagen oder dreidimensional umgebogen.
  • Für eine verbesserte Wärmedämmung und Isolierung ist zwischen den einzelnen Lagen des Widerstandsmaterials eine Isolierung zum Beispiel eine Isolationsfolie 9, beispielsweise eine Kapton-Folie in die Vergussmasse eingebettet. Die drei Widerstände R1, R2, R3 sind von dem Aluminiumprofil 7 abgetrennt und von diesem als kompakt gebautes Modul umgeben.
  • Die 3 zeigt eine perspektivische Ansicht eines einzelnen Widerstands R1, der in die Vergussmasse 8 eingebettet ist. Zur Verbesserung und Verankerung von flächigen Anschlüssen 11, 21 sind die Enden 41, 42 der Anschlüsse parallel zu den Oberflächen der Anschlüsse 11 bis 23 gestuft und parallel zu den Oberflächen nach unten abgebogen. Somit sind die Enden 41, 42 auch in die Vergussmasse 8 eingebettet und fest verankert. Die Anschlüsse 11 bis 23 sind leicht in einem Bond-Verfahren bondbar. Die Anschlüsse 11 bis 23 sind ohne zusätzliche Fertigungsschritte sicher fixiert und nicht federnd angebracht. Außerdem können Bondkräfte auf die Anschlüsse für einen derartigen Aufbau aufgebracht werden. Impulsverlustleistungen im Kilowattbereich werden thermisch gepuffert und kontinuierlich an die angebaute Wärmesenke, dem Aluminiumprofil 7, abgegeben.
  • Gemäß einem erfindungsgemäßen Verfahren zum Herstellen einer Strombegrenzungsvorrichtung werden an einer Widerstandslegierung flächige Anschlüsse aus beispielsweise Kupfer angebracht, eine weitere Beschichtung zur Bereitstellung einer bondbaren Oberfläche ist als weitere Ausführungsform möglich. Die Widerstandslegierung wird für eine Bauform in Lagen umgebogen, wobei die Enden der Anschlüsse parallel zur Oberfläche der Anschlüsse gestuft nach unten abgebogen werden. Die Widerstandslegierung wird in einer Vergussmasse eingebettet und zur Befestigung in einer Startvorrichtung in ein Metallprofil eingesetzt. Diese Verfahrensschritte werden beispielsweise für drei nebeneinander liegende Widerstände ausgeführt.
  • Es ist somit ein Verfahren zum Herstellen und ein mechanischer Aufbau einer Strombegrenzungsvorrichtung 5 dargestellt worden, die eine Bondfähigkeit durch geeignete Anschlussmaterialien aufweist und somit in Großserien kostengünstig herstellbar ist. Die Figuren zeigen lediglich schematische nicht maßstabsgerechte Darstellungen. Im übrigen wird insbesondere auf die zeichnerischen Darstellungen für die Erfindung als wesentlich verwiesen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102006011644 A1 [0006]
    • - DE 102006039112 A1 [0007]

Claims (11)

  1. Strombegrenzungsvorrichtung (5) für eine Steuerung (1) zur definierten Bestromung einer elektrischen Maschine von einer Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Strombegrenzungsvorrichtung (5) mit mindestens einem Widerstand (R1, R2, R3) als Leistungswiderstand aus einer Widerstandslegierung ausgebildet ist.
  2. Strombegrenzungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlüsse (1123) des mindestens einen Widerstandes (R1, R2, R3) aus einem elektrischen sehr gut leitfähigem anderen Metall oder Metalllegierung, insbesondere Kupfer, hergestellt sind.
  3. Strombegrenzungsvorrichtung (5) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Widerstand (R1, R2, R3) in einer Vergussmasse (8) eingebettet ist.
  4. Strombegrenzungsvorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Widerstand (R1, R2, R3) mit bondbaren Anschlüssen (1123) ausgebildet ist.
  5. Strombegrenzungsvorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlüsse (1123) des mindestens einen Widerstandes (R1, R2, R3) schweiß- und/oder lötbar ausgebildet sind.
  6. Strombegrenzungsvorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Strombegrenzungsvorrichtung (5) als Modul mit mehreren, insbesondere drei Widerständen (R1, R2, R3) und besonders bevorzugt parallel angeordnet Widerständen ausgebildet ist.
  7. Strombegrenzungsvorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Widerstand (R1, R2, R3) mit parallelen Lagen, insbesondere dreilagig oder dreidimensional ausgebildet ist.
  8. Strombegrenzungsvorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen mit einer, in die Vergussmasse (8) eingebetteten Isolierschicht von einander abgegrenzt ausgebildet sind.
  9. Strombegrenzungsvorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Modul mit mehren Widerständen in einem Metallprofil, besonders bevorzugt einem Aluminiumprofil (7) ausgebildet ist.
  10. Verfahren zum Herstellen einer Strombegrenzungsvorrichtung (5) für eine Steuerung zur definierten Bestromung einer elektrischen Maschine von einer Vorrichtung, wobei an einer Widerstandslegierung flächige Anschlüsse (1123) aus einem anderen Metall oder Metalllegierung angebracht werden, die Widerstandslegierung in Lagen umgebogen wird und die Widerstandslegierung in einer Vergussmasse eingebettet wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Anschlüsse (1123) gestuft parallel gemäß der Oberfläche der Anschlüsse (1123) nach unten abgebogen werden und bevorzugt die Widerstandslegierung in ein Metallprofil eingesetzt wird und besonders bevorzugt zwischen den Lagen der Widerstandslegierung und dem Metallprofil vor dem Einbetten eine Isolierfolie oder Abstandshalter in der Vergussmasse eingesetzt wird.
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