[go: up one dir, main page]

DE102008041295A1 - Mobiles Navigationsgerät und diesbezügliches Verfahren - Google Patents

Mobiles Navigationsgerät und diesbezügliches Verfahren Download PDF

Info

Publication number
DE102008041295A1
DE102008041295A1 DE102008041295A DE102008041295A DE102008041295A1 DE 102008041295 A1 DE102008041295 A1 DE 102008041295A1 DE 102008041295 A DE102008041295 A DE 102008041295A DE 102008041295 A DE102008041295 A DE 102008041295A DE 102008041295 A1 DE102008041295 A1 DE 102008041295A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
navigation device
vehicle
mobile navigation
image
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102008041295A
Other languages
English (en)
Inventor
Achim Rafalczik
Anes Hodzic
Rainer Garnitz
Wolfgang Niehsen
Mathias Garrelts
Jochen Wingbermuehle
Thomas Wiechers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE102008041295A priority Critical patent/DE102008041295A1/de
Priority to PCT/EP2009/059425 priority patent/WO2010020512A1/de
Priority to EP09780926A priority patent/EP2316003A1/de
Publication of DE102008041295A1 publication Critical patent/DE102008041295A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R1/00Optical viewing arrangements; Real-time viewing arrangements for drivers or passengers using optical image capturing systems, e.g. cameras or video systems specially adapted for use in or on vehicles
    • B60R1/20Real-time viewing arrangements for drivers or passengers using optical image capturing systems, e.g. cameras or video systems specially adapted for use in or on vehicles
    • B60R1/29Real-time viewing arrangements for drivers or passengers using optical image capturing systems, e.g. cameras or video systems specially adapted for use in or on vehicles for viewing an area inside the vehicle, e.g. for viewing passengers or cargo
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00
    • G01C21/26Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00 specially adapted for navigation in a road network
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R2300/00Details of viewing arrangements using cameras and displays, specially adapted for use in a vehicle
    • B60R2300/20Details of viewing arrangements using cameras and displays, specially adapted for use in a vehicle characterised by the type of display used
    • B60R2300/207Details of viewing arrangements using cameras and displays, specially adapted for use in a vehicle characterised by the type of display used using multi-purpose displays, e.g. camera image and navigation or video on same display

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)
  • Navigation (AREA)

Abstract

Um ein mobiles Navigationsgerät (10) sowie ein Verfahren zum Bereitstellen mindestens einer zusätzlichennavigationsbezogenen Funktionalität und/oder mindestens einer zusätzlichen Fahrerassistenzfunktion bei einem derartigen mobilen Navigationsgerät (10) so weiterzuentwickeln, dass zusätzliche Fahrzeugführer- und/oder Fußgängerfunktionalitäten realisiert werden können, wird mindestens eine zugeordnete, insbesondere integrierte, Bildaufnahmeeinheit oder Kamera (30) vorgeschlagen.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein mobiles Navigationsgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein diesbezügliches Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 6.
  • Stand der Technik
  • Mobile Navigationsgeräte finden in den vergangenen Jahren steigende Akzeptanz, denn derartige Geräte bieten neben der konventionellen Fahrzeugnavigation, die auf G[lobal]P[ositioning]S[ystem]-Daten, Gyrodaten und/oder Kartendaten basiert, auch eine Fußgängernavigationsfunktion, die basierend auf GPS-Signalen den Benutzer zum gewünschten Ziel leitet.
  • Die heutzutage erhältlichen mobilen Navigationsgeräte zeichnen sich durch eine graphische oder sprachliche Ausgabefunktion für Kartendaten aus, die mittels unterschiedlicher Speichermedien auf das Navigationsgerät aufgespielt werden können.
  • Des Weiteren können mobile Navigationsgeräte mit zusätzlichen, nicht navigationsrelevanten Funktionalitäten ausgestattet werden, zum Beispiel mit einem MP3-Player. Im Regelfall ist heutzutage kein rein mobiles Navigationsgerät (außer P[ersonal]D[igital]A[ssitant]s oder sogenannten SmartPhones) mit einer Bildaufnahmeeinheit oder Kamera(einheit) ausgestattet.
  • Andererseits ist in modernen Fahrzeugen eine Vielzahl unterschiedlicher Assistenzfunktionen, zum Beispiel betreffend eine adaptive Verkehrsführung (ACC = Adaptive Cruise Control) und/oder eine Warnung bei Verlassen der Fahrspur (LDW = Lane Departure Warning) enthalten, die den Fahrer bei der Fahrt unterstützen und in sicherheitskritischen Situationen warnen. Derartige Systeme sind in der Lage, eine kritische Situation zu erkennen und eine Warnung mit Hilfe der passenden Anzeigesysteme an den Fahrer zu schicken, sei es optisch, akustisch und/oder haptisch.
  • Des Weiteren ist im Stand der Technik zu berücksichtigen, dass zur videobasierten Überwachung des Umfelds eines Kraftfahrzeugs sowie für die Realisierung von Fahrerassistenzfunktionen, die eine zusätzliche automatische Bildauswertung erfordern (Spurassistenz, Verkehrszeichenerkennung und dergleichen), neben fest im Kraftfahrzeug verbauten Kameras bereits auch abgesetzte, nachträglich zu montierende Kameramodule vorgeschlagen wurden.
  • Exemplarisch ist hier das für Personenkraftwagen vorgesehene Fahrerassistenzsystem FAS 100 der Firma ALAN Electronics GmbH zu nennen. Dieses vom Hersteller als intelligent bezeichnete Videoanalysesystem, das die mittels Digitalkamera erfassten Bilder der Fahrbahn in Bruchteilen von Sekunden auswertet, wozu dient ein A[pplication]S[pecific]I[ntegrated]C[ircuit]-Videoprozessor dient, weist ein Kameramodul und eine Steuerungseinheit auf. Das Kameramodul wird in der Mitte der Frontscheibe (unterhalb des Rückspiegels) angebracht, und die Steuerungseinheit findet auf dem Armaturenbrett oder in einer Klemmhalterung Platz.
  • Für derartige Kameramodule wurden im Falle von rein anzeigenden Funktionen insbesondere auch die drahtlose Bildübertragung an ein für den Fahrzeugführer einsehbares Display und die Energieversorgung aus einer Akku(mulatoren)einheit vorgeschlagen. Als Display wurden unter an derem auch mobile Computer vorgeschlagen.
  • Weiterhin wurde im Stand der Technik, zum Beispiel in der Druckschrift WO 2004/074046 A1 , der Einsatz mobiler Computer, auch von Handys, von Mobiltelephonen und von P[ersonal]D[igital]A[ssitant]s, mit integrierter Kamera für videobasierte Fahrerassistenzfunktionen beschrieben. Hierbei wurde vorgeschlagen, dass das Bildverarbeitungsmodul und die Anzeigeeinheit durch einen Kleinstcomputer, insbesondere durch ein Mobiltelephon oder durch einen Palmtop oder durch einen Personal Digital Assistent (PDA), gebildet werden.
  • Hierbei stellt die Integration des Bildverarbeitungsmoduls im Fahrzeuginnenraum sicher, dass dieses Bildverarbeitungsmodul keinen starken Temperaturschwankungen bzw. Extremtemperaturen ausgesetzt ist. Dadurch, dass das Bildverarbeitungsmodul und die Anzeige der Bildverarbeitungsvorrichtung durch das Prozessormodul und das Display des Kleinstcomputers gebildet werden, können die Anforderungen an die elektromechanische Stabilität und an die Langlebigkeit dieses bekannten Systems erheblich reduziert werden.
  • Des Weiteren sei zum Stand der Technik aufmerksam gemacht
    • – auf die Druckschrift WO 2006/132522 A1 , in der eine kombinierte Anzeige von Livebild und Navigationshinweisen, zum Beispiel von Richtungspfeilen, für ein mobiles Navigationssystem vorgeschlagen wird, sowie
    • – auf die Druckschrift WO 2007/101755 A1 , in der ein Verfahren und eine Anordnung zur Anzeige mindestens eines Navigationshinweises eines Navigationssystems in einem Fahrzeug vorgeschlagen wird, wobei ein Ausschnitt der Fahrzeugumgebung von einer Kamera aufgenommen und als Umgebungsbildfolge mittels einer Anzeigeeinheit angezeigt wird, wobei der Navigationshinweis ebenfalls mittels der Anzeigeeinheit angezeigt wird, und wobei bei Bewegung des Fahrzeugs die Position des mindestens einen Navigationshinweises innerhalb der Umgebungsbildfolge in Abhängigkeit von der relativ zum Fahrzeug erfolgenden Bewegung der Umgebung verändert wird.
  • Darstellung der vorliegenden Erfindung: Aufgabe, Lösung, Vorteile
  • Ausgehend von den vorstehend dargelegten Nachteilen und Unzulänglichkeiten sowie unter Würdigung des umrissenen Stands der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein mobiles Navigationsgerät der im technischen Gebiet genannten Art sowie ein Verfahren der im technischen Gebiet genannten Art so weiterzuentwickeln, dass zusätzliche Fahrzeugführer- und/oder Fußgängerfunktionalitäten realisiert werden können.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch ein mobiles Navigationsgerät mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen sowie durch ein Verfahren mit den im Anspruch 6 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind in den jeweiligen Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Die vorliegende Erfindung beruht auf der Ausrüstung oder Ausstattung eines mobilen Navigationsgeräts mit mindestens einer Bildaufnahmeeinheit oder mit mindestens einer Kamera(einheit), das heißt auf der Implementierung mindestens einer Bildaufnahmeeinheit oder mindestens einer Kamera in einem mobilen Navigationsgerät.
  • Die Ausrüstung oder Ausstattung eines mobilen Navigationsgeräts mit mindestens einer Bildaufnahmeeinheit oder mit mindestens einer Kamera ermöglicht zusätzliche Funktionalitäten. Die Bildaufnahmeeinheit oder Kamera ermöglicht die Aufnahme der Fußgängerrouten, die direkt abge speichert werden können und/oder als Routenführung an Bekannte weitergegeben werden können, und erspart das umständliche Mitnehmen von zusätzlichen Aufnahmegeräten, zum Beispiel von Digitalkameras.
  • Wenn die Bildaufzeichnungseinheit oder Kamera für die vorgenannten Funktionen nicht oder nicht nur verwendet wird, kann sie (auch) für die Realisierung von Fahrerassistenzfunktionen eingesetzt werden.
  • Hierbei nutzt die vorliegende Erfindung in ihren unterschiedlichen Ausprägungen
    • – die in einem mobilen Navigationsgerät ohnehin verbaute oder
    • – mindestens eine mit einem mobilen Navigationsgerät verbundene externe
    Kamera zur Realisierung von konventionellerweise auf diesen Geräten vorhandenen anzeigenden und/oder warnenden Fahrerassistenzfunktionen.
  • Mithin werden mittels der vorliegenden Erfindung die in einem mobilen Navigationsgerät ohnehin vorhandenen Komponenten, wie etwa Prozessor oder Rechner, Display oder Anzeigeeinheit und gegebenenfalls Bildaufnahmeeinheit oder Kamera, zu nutzen, um zusätzlich zu heutzutage üblichen Einsatzzwecken weitere kundenwertige, insbesondere Fahrerassistenz-, Funktionen zu realisieren. Auf diese Weise kann, auch durch reine Softwarekomponenten, der Kundennutzen mobiler Navigationsgeräte gegenüber konventionellen Systemen auf kostengünstige Weise erhöht werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft schließlich die Verwendung mindestens eines mobilen Navigationsgeräts gemäß der vorstehend dargelegten Art und/oder eines Verfahrens gemäß der vorstehend dargelegten Art für videobasierte Fahrzeugführerassistenzfunktionen und/oder für videobasierte Fußgängerassistenzfunktionen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Wie bereits vorstehend erörtert, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu wird einerseits auf die dem Anspruch 1 sowie dem Anspruch 6 nachgeordneten Ansprüche verwiesen, andererseits werden weitere Ausgestaltungen, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung nachstehend anhand des durch 1 veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Es zeigt:
  • 1 in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel für ein mobiles Navigationsgerät gemäß der vorliegenden Erfindung, das nach dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung arbeitet.
  • Bester Weg zur Ausführung der vorliegenden Erfindung
  • An das in 1 exemplarisch dargestellte mobile Navigationsgerät 10 ist über mindestens ein Bildverarbeitungsmodul 20 mindestens ein Kameramodul 30 angeschlossen, wobei das Kameramodul 30 im mobilen Navigationsgerät 10 implementiert oder integriert sein kann oder, wie anhand 1 veranschaulicht, drahtgebunden oder drahtlos mit dem mobilen Navigationsgerät 10 verbunden sein kann.
  • Das von mindestens einer derartigen Kamera 30 aufgenommene Bild wird an das (optionale) Bildverarbeitungsmodul 20 übertragen, wobei das Bildverarbeitungsmodul 20 im mobilen Navigationsgerät 10 integriert sein kann oder, wie anhand 1 veranschaulicht, separat ausgeführt sein kann oder im Kameramodul 30 integriert sein kann, sei es in einer Realisierung als Hardware und/oder in einer Realisierung als Software, zum Beispiel in Form einer Bild-/Videoverarbeitungssoftware als Bestandteil mindestens eines Softwarekerns oder Software-Kernels.
  • Das an das Bildverarbeitungsmodul 20 übertragene Bild wird dort verarbeitet und nach einem oder mehreren derartigen Verarbeitungsschritten entweder vollständig oder in Auszügen, sei es unverändert oder modifiziert, mittels des mobilen Navigationsgeräts 10 zur Anzeige gebracht, sei es auf dem Display 12 des mobilen Navigationsgeräts 10 selbst oder auf einem an das mobile Navigationsgerät 10 angeschlossenen externen Display 12.
  • Durch dieses Anzeigen ist dokumentiert, dass die in der Bildverarbeitung gewonnenen Informationen für die Fahrerassistenz verwendet werden können, zum Beispiel in Form
    • – mindestens eines Warnhinweises für den Fahrzeugführer und/oder mindestens einen etwaig anwesenden Beifahrer und/oder
    • – mindestens einer Projektion mindestens einer Führungslinie, zum Beispiel in Videosequenzen.
  • Alternativ wird das Bild nicht angezeigt, sondern lediglich eine von einer Bildverarbeitung situationsabhängig generierte Warnung und/oder Nachricht vom mobilen Navigationsgerät 10 weiterverarbeitet und/oder gespeichert und/oder ausgegeben.
  • Ausgehend davon, dass mobile Navigationsgeräte in ihrer konventionellen Ausgestaltung portable Geräte ohne Bildaufnahmefunktionalität und/oder ohne Telephonfunktionalität sind, bietet die vorliegende Erfindung also den Vorteil, dass mit der Kamera 30, zusätzliche Fahrerassistenz-Funktionalitäten realisiert werden können.
  • Wenn die Kamera 30 von anderen Applikationen nicht verwendet wird, zum Beispiel wenn das mobile Navigationsgerät 10 an die Fahrzeuginfrastruktur angeschlossen ist, kann die Kamera 30 für die Überwachung der Verkehrssituation verwendet werden. Die aufgenommenen Videosequenzen oder digitalen Photos werden mit der Bildbearbeitungssoftware 20 bearbeitet, um zum Beispiel den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen zu messen oder um ein Verlassen der gewählten Fahrspur zu erkennen.
  • Basierend auf diesen Informationen, die in der Bildverarbeitung 20 gewonnen werden, kann der Fahrzeugführer durch unterschiedliche Warnmechanismen vor einer gefährlichen Situation rechtzeitig gewarnt werden, was zur Unfallvermeidung beiträgt.
  • Des Weiteren können die von der Kamera 30 aufgenommenen Bild-/Videosequenzen als Basis für weiterführende Navigationsanwendungen verwendet werden (zum Beispiel sogenanntes Videonavi), in denen Richtungspfeile der Routenführung direkt in die Bildsequenz projiziert werden können.
  • Die vorliegende Erfindung bietet damit die Möglichkeit, die vorhandenen Ressourcen, zum Beispiel Kamera 30 und Rechenleistung des mobilen Navigationsgeräts 10, optimal zu nutzen und zusätzliche Fahrerassistenz-Funktionalitäten zu realisieren.
  • Hinsichtlich derartiger zusätzlicher Fahrerassistenz-Funktionalitäten kommt die Realisierung unterschiedlicher, im Folgenden aufgelisteter und kurz beschriebener Fahrerassistenzfunktionen auf einem mobilen Navigationsgerät 10 in Frage, wobei das mobile Navigationsgerät 10 entweder über eine interne Kamera verfügt oder drahtgebunden bzw. per Funkübertragung, also drahtlos an mindestens eine externe Kamera 30 angebunden ist (vgl. 1).
  • Die Kamera 30 überwacht hierbei
    • – den Innenraum (vgl. nachstehend Aufmerksamkeitsüberwachung, Kinderüberwachung/Laderaumüberwachung, videounterstützte Kommunikation) und/oder
    • – das Umfeld (vgl. nachstehend Rückfahrkamera, Seitenkameras, Blindspot-Überwachung oder Totpunktüberwachung, Fahrspurverlassenswarnung, Verkehrszeichenerkennung, Videonavigation, aufbereitetes Nachtbild, P[oint]O[f]I[nterest] aus Fahrzeugführerperspektive/georeferenzierte Videos)
    des Fahrzeugs.
  • Bei der Aufmerksamkeitsüberwachung im Innenraum eines Fahrzeugs werden die Bilder der nach innen auf den Fahrzeugführer gerichteten Kamera 30 mit Methoden der digitalen Bildverarbeitung derart analysiert, dass aufgrund der Augenlidaktivität, der Blickrichtung und/oder der Körperhaltung auf die Aufmerksamkeit und/oder den Ermüdungszustand des Fahrzeugführers rückgeschlossen werden kann. Zeigt der Fahrzeugführer Ermüdungserscheinungen oder ist der Fahrzeugführer in kritischen Situationen unaufmerksam, so erfolgt eine Warnung aus dem mobilen Navigationsgerät 10.
  • Bei der Kinderüberwachung/Laderaumüberwachung im Innenraum eines Fahrzeugs werden die Bilder der den Fondbereich (Rücksitz) und/oder des Laderaums eines Personen- oder Lastkraftwagens aufnehmenden Kamera 30 im Anzeigebereich oder auf dem Display 12 des mobilen Navigationsgeräts 10 angezeigt.
  • Bei der videounterstützten Kommunikation im Innenraum eines Fahrzeugs wird zum Vereinfachen der Kommunikation zwischen dem Fahrzeugführer bzw. dem Beifahrer und den Passagieren im Fond ein der Videotelephonie ähnliches System verwendet, das Blickkontakt zwischen den Kommu nikationspartnern ermöglicht, ohne dass sich der Fahrzeugführer bzw. der Beifahrer nach hinten umdrehen muss.
  • Hierzu werden die Gesichter der Passagiere mit der Kamera 30 erfasst. Die Bildanzeige erfolgt auf dem Display 12 des mobilen Geräts 10. Optionalerweise kann ein Rückkanal vom Fahrzeugführer bzw. vom Beifahrer zum Passagier/zu den Passagiere realisiert werden, wenn die Rücksitze mit Anzeigeeinheiten bzw. mit Displays ausgestattet sind.
  • Bei der Rückfahrfunktion im Umfeld eines Fahrzeugs wird das Bild der Rückfahrkamera 30 auf dem Display 12 des mobilen Navigationsgeräts 10 angezeigt. Im angezeigten Bild oder neben das angezeigte Bild können optionalerweise Hilfslinien oder andere Symbole oder Zahlen eingeblendet werden, die den Fahrzeugführer beim Einparken des Fahrzeugs und/oder beim Manövrieren des Fahrzeugs unterstützen. Diese Hilfsinformationen können mit Methoden der automatischen und/oder digitalen Bildverarbeitung 20 aus den Bildern der Kamera 30 gewonnen werden.
  • Bei der Seitenkamerafunktion im Umfeld eines Fahrzeugs werden die Bilder einer oder mehrerer Kameras 30, die das laterale oder seitliche Umfeld des Fahrzeugs und/oder die Fahrzeugseiten beobachten, auf dem Display 12 des mobilen Navigationsgeräts 10 angezeigt. Im angezeigten Bild oder neben das angezeigte Bild können optionalerweise Hilfslinien oder andere Symbole oder Zahlen eingeblendet werden, die den Fahrzeugführer beim Durchfahren enger Tore oder bei vergleichbaren Manövern unterstützen. Diese Hilfsinformationen können mit Methoden der automatischen und/oder digitalen Bildverarbeitung 20 aus den Bildern der Kamera(s) 30 gewonnen werden.
  • Bei der Blindspot-Überwachung oder Totpunktüberwachung im Umfeld eines Fahrzeugs werden die Bilder einer oder mehrerer Kameras 30, die das lateral rückwärtige oder seitlich rückwärtige Umfeld des Fahrzeugs überwachen, auf dem Display 12 des mobilen Navigationsgeräts 10 angezeigt. Mit Methoden der automatischen und/oder digitalen Bildverarbeitung 20 werden herannahende Personenkraftwagen in diesem Bereich erkannt. Besteht eine Kollisionsgefahr, zum Beispiel bei einem Spurwechsel zum Überholen, so erfolgt eine Warnung.
  • Bei der Fahrspurverlassenswarnung im Umfeld eines Fahrzeugs werden Fahrspurmarkierungen links des Fahrzeugs und/oder rechts des Fahrzeugs von einer oder mehreren geeignet positionierten Kameras 30 beobachtet. Beim unaufmerksamen Überfahren der Linien erfolgt eine Warnung über das mobile Navigationsgerät 10.
  • Bei der Verkehrszeichenerkennung im Umfeld eines Fahrzeugs werden die Bilder einer grob in Fahrtrichtung ausgerichteten Kamera 30 mit Methoden der automatischen und/oder digitalen Bildverarbeitung 20 mit dem Ziel der Erkennung von Verkehrszeichen ausgewertet.
  • Eine mögliche zu erkennende Zeichenklasse sind hierbei Geschwindigkeitsbegrenzungen sowie deren Aufhebung. Werden derartige Zeichen automatisch erkannt, so sind diese Informationen gegenüber einer gespeicherten Karte wesentlich aktueller und können genutzt werden, um den Fahrzeugführer zum Beispiel bei Überschreitung der aktuell zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu warnen.
  • Eine weitere mögliche Zeichenklasse sind Überholverbote sowie deren Aufhebung. Auch hier kann der Fahrzeugführer auf aktuell gültige Beschränkungen hingewiesen werden. Eine Anzeige des erkannten Zeichens hat zudem eine Gedächtnisfunktion, das heißt der Fahrzeugführer kann prüfen, ob er während einer Unaufmerksamkeitsphase an einem entsprechenden Zeichen vorbei gefahren ist.
  • Eine verbesserte Ausbaustufe der vorgenannten Varianzen besteht in der zusätzlichen Erkennung von einschränkenden Zusatzzeichen, etwa der Einschränkung ”Bei Nässe”. Hier kann eine sinnvolle Ausprägung bereits in der reinen Detektion der Anwesenheit solcher Zusatzzeichen bestehen. Der Fahrzeugführer erhält dann lediglich den zusätzlichen Hinweis, dass ein Zeichen nur eingeschränkt gültig ist. Eine Information über die Art der Einschränkung kann gegeben werden, wenn das Zeichen nicht nur detektiert, sondern erkannt wird. Die zuverlässige Erkennung der Zusatzzeichen ist aufgrund ihrer großen Vielfalt und angesichts der vergleichsweise geringen Abmessungen jedoch sehr anspruchsvoll.
  • Eine andere mögliche Zeichenklasse sind die dreieckigen Gefahrenzeichen, wie etwa Wildwechsel, Steinschlag und dergleichen. Werden diese Zeichen erkannt, so kann ein entsprechender Hinweis über das mobile Navigationsgerät 10 ausgegeben werden. Weiterhin besteht auch hier die Möglichkeit, die erkannten und/oder detektierten Zeichen nur anzuzeigen, um eine Erinnerungsfunktion zu realisieren.
  • Ein Zeichentyp, der in Form einer Sonderfunktion ausgeführt werden kann, ist das Zeichen ”Einfahrt verboten” (= roter Kreis mit weißem Querbalken) an Auffahrten. Wird dieses Zeichen auf der rechten Seite des Fahrzeugs erkannt, so wird der Fahrzeugführer vom mobilen Navigationsgerät 10 vor einem Auffahren entgegen der Fahrtrichtung (sogenannter ”Geisterfahrer”) gewarnt.
  • Weitere mögliche Zeichenklassen sind Hinweistafeln und Ortsschilder. Diese können im einfachsten Fall nur detektiert und als Ausschnitt des Eingangsbilds auf dem mobilen Navigationsgerät 10 im Sinne einer Erinnerungsfunktion angezeigt werden. In einer weiteren Ausbaustufe können Ortseingangs- und Ortsausfahrtsschilder als solche erkannt werden und anhand dieser Information die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit modifiziert werden.
  • Grundidee einer Videonavigation im Umfeld eines Fahrzeugs ist die gleichzeitige Anzeige eines in Fahrtrichtung orientierten Livebilds der Kamera 30 mit Navigationshinweisen, insbesondere mit Richtungspfeilen auf dem Display 12 des mobilen Navigationsgeräts 10. Ein wichtiger Vorteil dieser Anzeigeform ist die Möglichkeit, das relevante Umfeld des Fahrzeugs während des Ablesens des mobilen Navigationsgeräts 10 im Blick zu behalten.
  • Neben einer nebeneinander liegenden Anzeige von Livebild und Navigationshinweisen können die Navigationshinweise in fortgeschritteneren Systemen auch teiltransparent oder überdeckend in das Livebild eingeblendet werden. Dies kann insbesondere auch unter Berücksichtigung der Perspektive des Bilds erfolgen, so dass zum Beispiel der Eindruck entsteht, ein Richtungspfeil befände sich direkt auf der Fahrbahn vor dem Fahrzeug.
  • In einer ersten Ausbaustufe einer derartigen Videonavigation werden hierzu die Richtungspfeile statisch an eine mittlere Perspektive angepasst. Spätere Ausbaustufen erlauben
    • – durch Methoden der automatischen und/oder digitalen Bildverarbeitung 20 und/oder
    • – durch Zusatzsensorik
    die Nachführung der eingeblendeten Pfeile beim Gieren oder Nicken des Fahrzeugs sowie die Berücksichtigung des Verlaufs der Fahrspur vor dem Fahrzeug.
  • Zur Anzeige eines Livebilds auf dem Display 12 des mobilen Navigationsgeräts 10, etwa für eine Videonavigation, kann neben dem unveränderten Bild der Kamera 30 auch ein mittels Bildverarbeitung aufbereitetes Bild genutzt werden. Eine Aufbereitung kenn insbesondere nachts genutzt werden, um die Aufmerksamkeit des Fahrzeugführers auf bestimmte Bildbereiche zu lenken und/oder die Sichtbarkeit von Objekten vor dem Fahr zeug zu verbessern. Möglich ist hier auch eine Umschaltung von Tagbild auf Nachtbild, die analog zur Umschaltung zwischen Tagdarstellung und Nachtdarstellung der Karte erfolgt.
  • In Verbindung mit dem mobilen Navigationssystem 10 kann eine in Fahrtrichtung ausgerichtete Kamera 30 auch dazu genutzt werden, einzelne Aufnahmen eines Orts von Interesse (sogenannter POI = Point Of Interest) aus Perspektive des Fahrzeugführers zu machen und diese Aufnahmen mit der Positionsinformation zu speichern. Soll ein auf diese Art und Weise gespeicherter Ort später wieder angefahren werden, so kann dies durch Auswahl des entsprechenden Bilds aus einer Liste erfolgen. Der Fahrzeugführer sieht das Bild des Orts, den er ansteuern will, aus seiner Perspektive.
  • Für komplexe Streckenabschnitte, zum Beispiel für Kreisverkehre mit mehreren Ausfahrten, kann auch eine Videoaufnahme zur Dokumentation des richtigen Wegs aus Sicht des Fahrzeugführers aufgezeichnet und gegebenenfalls anderen (nachfolgenden) Fahrzeugführern zur Verfügung gestellt werden.
  • Für Motorradfahrer kann auf analoge Weise die Möglichkeit einer Videoaufnahme eines besonders ansprechenden Streckenabschnitts geschaffen werden. Das aufgenommene Video kann anschließend gemeinsam mit den zugehörigen Geokoordinaten, zum Beispiel auf einem Webserver, als Information für Gleichgesinnte bereit gestellt werden.
  • Kombinationen der vorgenannten Funktionalitäten, zum Beispiel eine Warnung nur bei Unaufmerksamkeit des Fahrzeugführers, sind ebenfalls möglich.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - WO 2004/074046 A1 [0009]
    • - WO 2006/132522 A1 [0011]
    • - WO 2007/101755 A1 [0011]

Claims (15)

  1. Mobiles Navigationsgerät (10), gekennzeichnet durch mindestens eine zugeordnete, insbesondere integrierte, Bildaufnahmeeinheit oder Kamera (30) zur Realisierung mindestens einer zusätzlicher navigationsbezogener Funktionalität und/oder mindestens einer zusätzlichen Fahrerassistenzfunktion.
  2. Mobiles Navigationsgerät gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildaufnahmeeinheit oder Kamera (30) drahtgebunden oder drahtlos mit dem mobilen Navigationsgerät (10) verbunden ist.
  3. Mobiles Navigationsgerät gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildaufnahmeeinheit oder Kamera (30) – als Rückkamera zum Beobachten des rückwärtigen Bereichs des Fahrzeugs und/oder – als Seitenkamera zum Beobachten mindestens eines lateralen oder seitlichen Bereichs des Fahrzeugs ausgebildet ist und – dass aus den Bildern der Rückkamera oder der Seitenkamera zusätzliche Iinformationen mittels der Bildverarbeitung (20) erhaltbar sind.
  4. Mobiles Navigationsgerät gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch mindestens eine der Bildaufnahmeeinheit oder Kamera (30) nachgeschaltete Bildverarbeitung (20), insbesondere Bildverarbeitungsmodul oder Bildverarbeitungssoftware.
  5. Mobiles Navigationsgerät gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildverarbeitung (20) – im mobilen Navigationsgerät (10) integriert ist oder – als separate Einheit oder als separates Modul ausgeführt ist oder – in der Bildaufnahmeeinheit oder Kamera (30) integriert ist.
  6. Verfahren zum Bereitstellen mindestens einer zusätzlicher navigationsbezogenen Funktionalität und/oder mindestens einer zusätzlichen Fahrerassistenzfunktion bei einem mobilen Navigationsgerät (10), gekennzeichnet durch das Auswerten des mindestens einen Bilds mindestens einer dem mobilen Navigationsgerät (10) zugeordneten, insbesondere im mobilen Navigationsgerät (10) integrierten, Bildaufnahmeeinheit oder Kamera (30).
  7. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Aufmerksamkeitsüberwachung im Innenraum eines Fahrzeugs das Bild der auf den Fahrzeugführer gerichteten Bildaufnahmeeinheit oder Kamera (30) mittels Bildverarbeitung (20), insbesondere mittels mindestens eines Bildverarbeitungsmoduls oder mittels Bildverarbeitungssoftware, analysiert wird.
  8. Verfahren gemäß Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Überwachung, insbesondere bei der Kinderüberwachung und/oder bei der Laderaumüberwachung, im Innenraum eines Fahrzeugs das Bild der den Fondbereich, insbesondere Rücksitz, und/oder des Laderaums aufnehmenden Bildaufnahmeeinheit oder Kamera (30) im Anzeigebereich oder auf dem Display (12) des mobilen Navigationsgeräts (10) angezeigt wird.
  9. Verfahren gemäß mindestens einem der Ansprüche 6 bis 8, da durch gekennzeichnet, dass bei der videounterstützten Kommunikation im Innenraum eines Fahrzeugs die Gesichter der Fahrzeugpassagiere mit der Bildaufnahmeeinheit oder Kamera (30) erfasst und im Anzeigebereich oder auf dem Display (12) des mobilen Navigationsgeräts (10) angezeigt werden.
  10. Verfahren gemäß mindestens einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Blindspot-Überwachung oder Totpunktüberwachung im Umfeld eines Fahrzeugs das lateral rückwärtige oder seitlich rückwärtige Umfeld des Fahrzeugs mittels der Bildaufnahmeeinheit oder Kamera (30) überwacht wird, insbesondere mittels der Bildverarbeitung (20) im lateral rückwärtigen oder seitlich rückwärtigen Umfeld herannahende Fahrzeuge erkannt werden.
  11. Verfahren gemäß mindestens einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, – dass bei der Fahrspurverlassenswarnung im Umfeld eines Fahrzeugs Fahrspurmarkierungen links des Fahrzeugs und/oder rechts des Fahrzeugs von der Kamera (30) beobachtet werden und – dass beim unaufmerksamen Überfahren mindestens einer Linie mindestens eine Warnung über das mobile Navigationsgerät (10) ausgegeben wird.
  12. Verfahren gemäß mindestens einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verkehrszeichenerkennung im Umfeld eines Fahrzeugs das Bild der zumindest grob in Fahrtrichtung ausgerichteten Kamera (30) mittels Bildverarbeitung (20) in Bezug auf das Erkennen mindestens eines Verkehrszeichens ausgewertet wird.
  13. Verfahren gemäß mindestens einem der Ansprüche 6 bis 12, da durch gekennzeichnet, dass bei der Videonavigation im Umfeld eines Fahrzeugs mindestens ein in Fahrtrichtung orientiertes Livebild der Kamera (30) gleichzeitig mit mindestens einem Navigationshinweis, insbesondere mit mindestens einem Richtungspfeil, im Anzeigebereich oder auf dem Display (12) des mobilen Navigationsgeräts (10) angezeigt wird.
  14. Verfahren gemäß mindestens einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche navigationsbezogene Funktionalität und/oder die zusätzliche Fahrerassistenzfunktion nur bei mittels der Kamera (30) festgestellter Unaufmerksamkeit des Fahrzeugführers aktiviert wird.
  15. Verwendung eines mobilen Navigationsgeräts (10) gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5 und/oder eines Verfahrens gemäß mindestens einem der Ansprüche 6 bis 14 für videobasierte Fahrzeugführerassistenzfunktionen und/oder für videobasierte Fußgängerassistenzfunktionen.
DE102008041295A 2008-08-18 2008-08-18 Mobiles Navigationsgerät und diesbezügliches Verfahren Ceased DE102008041295A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008041295A DE102008041295A1 (de) 2008-08-18 2008-08-18 Mobiles Navigationsgerät und diesbezügliches Verfahren
PCT/EP2009/059425 WO2010020512A1 (de) 2008-08-18 2009-07-22 Mobiles navigationsgerät und diesbezügliches verfahren
EP09780926A EP2316003A1 (de) 2008-08-18 2009-07-22 Mobiles navigationsgerät und diesbezügliches verfahren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008041295A DE102008041295A1 (de) 2008-08-18 2008-08-18 Mobiles Navigationsgerät und diesbezügliches Verfahren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102008041295A1 true DE102008041295A1 (de) 2010-02-25

Family

ID=41171039

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102008041295A Ceased DE102008041295A1 (de) 2008-08-18 2008-08-18 Mobiles Navigationsgerät und diesbezügliches Verfahren

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP2316003A1 (de)
DE (1) DE102008041295A1 (de)
WO (1) WO2010020512A1 (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011078264A1 (de) * 2011-06-29 2013-01-03 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Kommunikationssystem und Verfahren
FR2978097A1 (fr) * 2011-07-22 2013-01-25 Peugeot Citroen Automobiles Sa Systeme d'aide pour fournir des images de synthese a un conducteur de vehicule, a moyens de traitement et/ou moyens d'affichage deportes dans un terminal
DE102013203653A1 (de) * 2013-03-04 2014-09-04 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Außenbildeinblendung für Center Display
DE102014119323A1 (de) * 2014-12-22 2016-06-23 Connaught Electronics Ltd. Verfahren zum Erzeugen einer personenspezifischen Information eines Fahrzeuginsassen, Einrichtung und Kraftfahrzeug
US9726512B2 (en) 2013-07-15 2017-08-08 Audi Ag Method for operating a navigation system, navigation system and motor vehicle
DE102016220947A1 (de) 2016-10-25 2018-06-28 Ford Global Technologies, Llc Fahrerassistenzsystem
DE102019128010A1 (de) * 2019-10-17 2021-04-22 Audi Ag Verfahren zur Ermittlung einer Position, Verfahren zur Steuerung einer Position und Computerprogrammprodukt
DE102022129115B3 (de) 2022-11-03 2023-11-02 Audi Aktiengesellschaft Verfahren und System zum Darstellen eines Fondbereichs

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112097759A (zh) * 2020-08-18 2020-12-18 北京视域四维城市导向系统规划设计有限公司 智能导航系统

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004074046A1 (de) 2003-02-22 2004-09-02 Daimlerchrysler Ag Bildverarbeitungssystem für kraftfahrzeuge
WO2006132522A1 (en) 2005-06-06 2006-12-14 Tomtom International B.V. Navigation device with camera-info
WO2007101755A1 (de) 2006-03-07 2007-09-13 Robert Bosch Gmbh Verfahren und anordnung zur anzeige von navigationshinweisen

Family Cites Families (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19736774A1 (de) * 1997-08-23 1999-02-25 Bosch Gmbh Robert Verfahren zur Informationsanzeige in einem Kraftfahrzeug
DE19842176A1 (de) * 1998-09-15 2000-03-16 Bosch Gmbh Robert Verfahren und Vorrichtung zur Verkehrszeichenerkennung und Navigation
US6266442B1 (en) * 1998-10-23 2001-07-24 Facet Technology Corp. Method and apparatus for identifying objects depicted in a videostream
DE19937489B4 (de) * 1999-08-07 2009-07-09 Volkswagen Ag Verfahren zur Überwachung eines Fahrspurwechsels eines Kraftfahrzeuges
DE19938267B4 (de) * 1999-08-12 2007-01-25 Volkswagen Ag Verfahren und Einrichtung zur elektronischen Erkennung von Verkehrszeichen in Kraftfahrzeugen
AU2001243285A1 (en) * 2000-03-02 2001-09-12 Donnelly Corporation Video mirror systems incorporating an accessory module
DE10053315C2 (de) * 2000-10-27 2003-03-20 Audi Ag Verfahren zum Detektieren von Verkehrszeichen und Vorrichtung zu dessen Ausführung
JP2006119965A (ja) * 2004-10-22 2006-05-11 Mitsubishi Fuso Truck & Bus Corp 車載型警報システム
US7301464B2 (en) * 2005-05-24 2007-11-27 Electronic Data Systems Corporation Process and method for safer vehicle navigation through facial gesture recognition and operator condition monitoring
DE102006007343A1 (de) * 2006-02-17 2007-08-30 Robert Bosch Gmbh Bilderfassungseinrichtung für ein Fahrerassistenzsystem
US20070233361A1 (en) * 2006-03-30 2007-10-04 Ford Global Technologies, Llc Centralized Image Processing For An Automobile With A Navigation System
DE102007001099A1 (de) * 2007-01-04 2008-07-10 Siemens Ag Fahrerassistenzsystem zur Verkehrszeichenerkennung
WO2008086656A1 (fr) * 2007-01-16 2008-07-24 Shenzhen Gospell Smarthome Electronic Co., Ltd Dispositif de rétrovision doté d'un gps et destiné à un véhicule

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004074046A1 (de) 2003-02-22 2004-09-02 Daimlerchrysler Ag Bildverarbeitungssystem für kraftfahrzeuge
WO2006132522A1 (en) 2005-06-06 2006-12-14 Tomtom International B.V. Navigation device with camera-info
WO2007101755A1 (de) 2006-03-07 2007-09-13 Robert Bosch Gmbh Verfahren und anordnung zur anzeige von navigationshinweisen

Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011078264A1 (de) * 2011-06-29 2013-01-03 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Kommunikationssystem und Verfahren
DE102011078264B4 (de) 2011-06-29 2021-09-16 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Kommunikationssystem und Verfahren
FR2978097A1 (fr) * 2011-07-22 2013-01-25 Peugeot Citroen Automobiles Sa Systeme d'aide pour fournir des images de synthese a un conducteur de vehicule, a moyens de traitement et/ou moyens d'affichage deportes dans un terminal
WO2013014382A1 (fr) * 2011-07-22 2013-01-31 Peugeot Citroen Automobiles Sa Système d'aide pour fournir des images de synthèse à un conducteur de véhicule, à moyens de traitement et/ou moyens d'affichage déportés dans un terminal
DE102013203653A1 (de) * 2013-03-04 2014-09-04 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Außenbildeinblendung für Center Display
US9726512B2 (en) 2013-07-15 2017-08-08 Audi Ag Method for operating a navigation system, navigation system and motor vehicle
DE102014119323A1 (de) * 2014-12-22 2016-06-23 Connaught Electronics Ltd. Verfahren zum Erzeugen einer personenspezifischen Information eines Fahrzeuginsassen, Einrichtung und Kraftfahrzeug
DE102014119323B4 (de) 2014-12-22 2022-06-09 Connaught Electronics Ltd. Verfahren zum Erzeugen einer personenspezifischen Information eines Fahrzeuginsassen, Einrichtung und Kraftfahrzeug
DE102016220947A1 (de) 2016-10-25 2018-06-28 Ford Global Technologies, Llc Fahrerassistenzsystem
DE102019128010A1 (de) * 2019-10-17 2021-04-22 Audi Ag Verfahren zur Ermittlung einer Position, Verfahren zur Steuerung einer Position und Computerprogrammprodukt
DE102022129115B3 (de) 2022-11-03 2023-11-02 Audi Aktiengesellschaft Verfahren und System zum Darstellen eines Fondbereichs

Also Published As

Publication number Publication date
WO2010020512A1 (de) 2010-02-25
EP2316003A1 (de) 2011-05-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102008041295A1 (de) Mobiles Navigationsgerät und diesbezügliches Verfahren
EP2479077B1 (de) Verfahren zum Betrieb eines eine auf einen Überholvorgang bezogene Empfehlung ausgebenden Fahrerassistenzsystems eines Kraftfahrzeugs und Kraftfahrzeug
DE102004008867B4 (de) Bildverarbeitungssystem für Kraftfahrzeuge
DE102009027547B4 (de) Assistenzsystem für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Assistieren eines Fahrers eines Kraftfahrzeugs
WO2008061890A1 (de) Verfahren zur drahtlosen kommunikation zwischen fahrzeugen
DE112013007100B4 (de) Navigationsvorrichtung
DE102008028303A1 (de) Anzeigesystem und Programm
DE102017211821A1 (de) Systeme und Verfahren zur Minimierung einer Fahrerablenkung von einem Head-Up Display (HUD) in einem Fahrzeug
DE102018203462A1 (de) Verfahren zur Berechnung einer Einblendung von Zusatzinformationen für eine Anzeige auf einer Anzeigeeinheit, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens sowie Kraftfahrzeug und Computerprogramm
DE102017122261A1 (de) Verfahren zum Überwachen eines Umgebungsbereiches eines Kraftfahrzeugs sowie Kamerasystem
DE112015001128T5 (de) Anzeigeobjektinformationsanzeigevorrichtung
DE102013216490A1 (de) System zur Bereitstellung eines Signals für ein Objekt in der Umgebung des Systems
DE102010060225A1 (de) Fahrzeuginformationsanbietevorrichtung
DE102008028374A1 (de) Verfahren zur kombinierten Ausgabe eines Bildes und einer Lokalinformation, sowie Kraftfahrzeug hierfür
DE102016209240A1 (de) Fahrassistenzvorrichtung und fahrassistenzverfahren
DE112019007195T5 (de) Anzeigesteuerungseinrichtung, anzeigesteuerungsverfahren und anzeigesteuerungsprogramm
DE102010054221A1 (de) Verfahren zur Assistenz eines Fahrers bei Spurwechseln und Spurwechselassistenzsystem
DE102021126603A1 (de) Messung des Fahrsicherheitsquotienten für Fahrer
DE112020006319T5 (de) Fahrassistenzvorrichtung, fahrassistenzverfahren und programm
DE102019116836A1 (de) Einblendschnittstellen für rückspiegelanzeigen
DE102017122543A1 (de) Verfahren zum Unterstützen eines Fahrers eines Kraftfahrzeugs beim Überholen eines Objektes sowie Fahrerassistenzsystem
DE102017201538A1 (de) Verfahren zum Verarbeiten von Daten über ein in einer Umgebung eines ersten Fahrzeugs befindliches Objekt
EP2922293A1 (de) Verfahren zur Überwachung des Fahrzeuginnenraums und des Fahrzeugaußenraums
DE102017209370B4 (de) Verfahren zur Ermittlung einer Überholinformation
DE102014206202A1 (de) Sonnenblende mit einer elektronischen Bildanzeigevorrichtung sowie Verfahren zu deren Betrieb

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R016 Response to examination communication
R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final