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DE102008040158A1 - Verfahren und Steuergerät zur Ansteuerung von Personenschutzmitteln für ein Fahrzeug - Google Patents

Verfahren und Steuergerät zur Ansteuerung von Personenschutzmitteln für ein Fahrzeug Download PDF

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DE102008040158A1
DE102008040158A1 DE200810040158 DE102008040158A DE102008040158A1 DE 102008040158 A1 DE102008040158 A1 DE 102008040158A1 DE 200810040158 DE200810040158 DE 200810040158 DE 102008040158 A DE102008040158 A DE 102008040158A DE 102008040158 A1 DE102008040158 A1 DE 102008040158A1
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pulse
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Andreas Rupp
Matthias Siemss
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/01Electrical circuits for triggering passive safety arrangements, e.g. airbags, safety belt tighteners, in case of vehicle accidents or impending vehicle accidents
    • B60R21/017Electrical circuits for triggering passive safety arrangements, e.g. airbags, safety belt tighteners, in case of vehicle accidents or impending vehicle accidents including arrangements for providing electric power to safety arrangements or their actuating means, e.g. to pyrotechnic fuses or electro-mechanic valves

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Abstract

Es wird ein Verfahren und ein Steuergerät zur Ansteuerung von Personenschutzmitteln für ein Fahrzeug vorgeschlagen, wobei für die Ansteuerung wenigstens ein Zündstrom erzeugt wird. Auf den Zündstrom wird Einfluss genommen indem eine Zündstromregelung realisiert wird. Die Zündstromregelung ist zumindest teilweise unabhängig von einer Zündstrommessung ausgeführt.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren bzw. ein Steuergerät zur Ansteuerung von Personenschutzmitteln für ein Fahrzeug nach der Gattung der unabhängigen Patentansprüche.
  • Aus DE 37 29 785 C1 ist es bereits bekannt, dass bei einem Verfahren zur Ansteuerung von Personenschutzmitteln bezüglich des Zündstroms entweder die Spannung an einem Energiereservekondensator oder die Spannung über dem Zündelement bzw. Zündstrom gemessen wird um festzustellen, wann dem Zündelement genug Energie zur Verfügung gestellt wurde, so dass für das jeweilige Zündelement ein vorbestimmter Energiebetrag maximal verwendet wird. Damit ist es möglich, mit einem Kondensator mehrere Zündelemente auch nacheinander zu zünden, auch wenn eines der Zündelemente in Folge der Zündung einen Kurzschluss aufweist.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Das erfindungsgemäße Verfahren bzw. das erfindungsgemäße Steuergerät zur Ansteuerung von Personenschutzmitteln für ein Fahrzeug mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche haben demgegenüber den Vorteil, dass nunmehr eine Zündstromregelung zumindest teilweise unabhängig von einer Zündstrommessung durchgeführt wird. Damit ist eine autarke Zündstrommessung möglich, mit der die Dauer des real gelieferten Zündstroms detektiert werden kann, so dass ein besserer Nachweis für den bereitgestellten Zündstrom vorliegt. Folglich werden der Zündstromregler, der den geforderten Zündstrom regelt, und die Zündstrommessung, die die Aussage trifft, ob ein minimal ausreichender Zündstrom fließt unabhängig voneinander ausgeführt. Damit wird vermieden, dass Einzelfehler in der Zündstromregelung zu nicht gerechtfertigten Ergebnissen im Nachweis führen. Die autarke Zündstrommessung wird demnach vorzugsweise für eine Dokumentation des Zündstromflusses genutzt.
  • Vorliegend bedeutet die Ansteuerung von Personenschutzmitteln die Aktivierung solchen Personenschutzmittel wie ein Airbag, Gurtstraffer, crashaktive Kopfstützen usw.
  • Die Erzeugung des Zündstroms kann aus einer Batteriespannung oder aber insbesondere aus einer Energiereserve bspw. einem oder mehreren Kondensatoren erfolgen. Die darin üblicherweise bei Spannungen von ungefähr 40 V gespeicherte Energie wird spannungsmäßig abwärts gewandelt und ist dann für die Verwendung als Zündstrom bereit.
  • Die Einflussnahme auf den Zündstrom kann sich in unterschiedlichster Art und Weise ausprägen. Wie es aus dem kennzeichnenden Teil hervorgeht, kann diese Einflussnahme durch eine Regelung erfolgen, es ist jedoch auch möglich, eine Steuerung vorzusehen und insbesondere eine Abschaltung des Zündstroms.
  • Die Zündstromregelung kann aus allen möglichen Reglern aufgebaut sein. Dazu zählen insbesondere die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Regler. Zumindest teilweise unabhängig davon wird die Zündstrommessung ausgeführt. Damit wird eine Einflussnahme der Zündstromregelung auf die Zündstrommessung vermieden. Dennoch können Schaltungsstrukturen sowohl von der Zündstromregelung als auch von der Zündstrommessung gemeinsam verwendet werden. Die Zündstromregelung regelt den Zündstrom, der für die Ansteuerung der Personenschutzmittel verwendet wird auf einen vorbestimmten Wert ein, während die Zündstrommessung lediglich zur Erfassung des aktuellen Strommesswerts dient.
  • Ein Steuergerät ist vorliegend ein elektrisches Gerät, das Sensorsignale verarbeitet und in Abhängigkeit davon an Steuersignale, vorliegend den Zündstrom, ausgibt. Dies ist insbesondere für eine Vielzahl von Personenschutzmitteln vorteilhaft.
  • Unter der Zündstrombereitstellungsschaltung ist die Schaltung zu verstehen, die den Zündstrom bereitstellt, also beispielsweise der Energiereservekondensator mit einem Abwärtswandler. Auch ein Leistungsschalter, wie es ein Transistor ist, kann hierunter verstanden werden.
  • Der Zündstromregler führt die Funktion der Zündstromregelung aus. Dafür weist der Zündstromregler eine Rückkopplung auf, um einen Regelmechanismus zu installieren. Auch hierbei wird zunächst ein Messwert erfasst und in Abhängigkeit von einem Vergleich dieses Messwerts mit einem vorgegebenen Wert erfolgt dann die Ansteuerung im Regelkreis.
  • Die Zündstrommessschaltung dient nun dazu, den Zündstrom zu messen, wobei der Zündstromregler zumindest teilweise unabhängig von der Zündstrommessung ausgeführt ist. Durch diese Unabhängigkeit wird vermieden, dass ein Zündstromregler Einfluss auf die Zündstrommessung nimmt.
  • Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen und Weiterbildungen sind vorteilhafte Verbesserungen des in den unabhängigen Patentansprüchen angegebenen Verfahrens bzw. Steuergeräts zur Ansteuerung von Personenschutzmitteln möglich.
  • Es ist dabei vorteilhaft, dass die Zündstromregelung und die Zündstrommessung jeweils mittels unterschiedlichen Schwellwertvergleichen ausgeführt werden. D. h. sowohl die Zündstromregelung als auch die Zündstrommessung weisen jeweils voneinander unabhängige Schwellwertvergleiche auf, um einmal die Regelung und zum anderen die Messung durchzuführen. Die Schwellwertvergleiche können hard- und/oder softwaremäßig ausgeführt werden.
  • Es ist weiterhin vorteilhaft, dass die Zündstromregelung dadurch ausgeführt wird, dass der wenigstens eine Zündstrom in zwei Pfade aufgeteilt wird, wobei ein erster Spannungsabfall an einem Widerstand im ersten Pfad mit einem zweiten Spannungsabfall an einem ersten Referenzwiderstands in Folge eines ersten Referenzstroms verglichen wird und die Zündstromregelung in Abhängigkeit von diesem ersten Vergleich erfolgt. Die Aufteilung in zwei Pfade kann beispielsweise dazu verwendet werden, einen Pfad mit einem hohen Anteil und einen mit einem niedrigen Anteil des Zündstroms vorzusehen. D. h. unter den Pfaden werden üblicherweise parallele Stromzweige verstanden. Die Messung erfolgt dann in dem Teil mit dem niedrigeren Strom. Der Referenzwiderstand ist vorgegeben und der Referenzstrom wird bspw. von einer Stromquelle oder einem anderen vorhandenen Strom im System abgeleitet.
  • Darüber hinaus ist vorteilhaft, dass im ersten Pfad weniger Strom als im zweiten Pfad fließt, vorzugsweise im Verhältnis 1:40. Dies gibt ein Beispiel dafür wieder, wie die Aufteilung auf die beiden Pfade geschehen kann, so dass im ersten Pfad ein geringer Strom für die Messung fließt und im zweiten Pfad der große Anteil des Zündstroms für die Ansteuerung der Personenschutzmittel.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, dass die Zündstrommessung dadurch ausgeführt wird, dass der erste Spannungsabfall mit einem dritten Spannungsabfall an einem zweiten Referenzwiderstand in Folge eines zweiten Referenzstroms verglichen wird, wobei in Abhängigkeit von dem zweiten Vergleich ein Zähler gestartet wird. Vorliegend wird der erste Pfad mit dem ersten Spannungsabfall an dem Widerstand gemeinsam sowohl von der Zündstromregelung als auch von der Zündstrommesung verwendet. Die Unabhängigkeit besteht jedoch im dritten Spannungsabfall an dem zweiten Referenzwiderstand der ungleich dem ersten Referenzwiderstand ist in Folge eines zweiten Referenzstroms der ungleich des ersten Referenzstroms ist. Dabei können die Größen gleich sein, aber es handelt sich um unterschiedliche Referenzwiderstände und unterschiedliche Ströme. In Abhängigkeit von diesem zweiten Vergleich wird ein Zähler gestartet. Der Zähler zählt die Zeit für die der mindestens eine Zündstrom über einer vorgegebenen Schwelle die durch den zweiten Referenzwiderstand definiert wird, liegt. Dies ist für Dokumentationszwecke und eine Crashanalyse von Nutzen. Vorteilhafter Weise erfolgt eine Dokumentation in Abhängigkeit von diesem zweiten Vergleich und dem Stand des Zählers.
  • Es ist weiterhin von Vorteil, dass für die Zündstromregelung ein Zündstromtreiber verwendet wird, der vorzugsweise als Sense FET Struktur vorliegt.
  • Vorteilhafter Weise weisen der Zündstromregler und die Zündstrommessschaltung jeweilige Schwellwertvergleiche für ihre jeweilige Funktion auf. Die Funktion bedeutet dabei die Regelung und zum anderen die Strommessung.
  • Darüber hinaus ist es von Vorteil, dass der Zündstromregler an einen Zündstromtreiber für die Regelung des wenigstens einen Zündstroms angeschlossen ist. Damit wird die Rückführung beschrieben, nämlich der Regler nimmt Einfluss auf den Treiber, der selbst den Zündstrom bereitstellt. Dies kann durch geschickte Schaltungsmaßnahmen einfach vorgesehen sein. Dieser Anschluss kann beispielsweise bei dem sogenannten Sense FET Treiber an die Verbindungsleitung für die beiden Gates vorgesehen sein. Ein solcher Abtastfeldeffekttransistor oder Sense FET ist gemäß der DE 198 23 140 A1 beschrieben. Alternative wäre noch ein ΔUBE Regler zur Regelung bzw. zur Strombegrenzung möglich. Diese Schaltung begrenzt den Strom, wenn die Spannung über den Shunt zu groß wird, indem ein NPN-Transistorpaar einem Feldeffekttransistor die Gatespannung abschnürt.
  • Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Es zeigen 1 ein Blockschaltbild des erfindungsgemäßen Steuergeräts mit einer geschlossenen Komponenten, 2 ein Schaltbild der Erfindung, 3 ein ersten Flussdiagramm und 4 ein zweites Flussdiagramm.
  • 1 zeigt in einem Blockschaltbild das erfindungsgemäße Steuergerät SG mit angeschlossenen Komponenten DCU und PS in einem Fahrzeug FZ. Das Sensorsteuergerät DCU überträgt Sensorsignale die Unfallrelevant sind an das Steuergerät SG und dabei an die Schnittstelle IF. Die Schnittstelle IF kann hard- und/oder softwaremäßig ausgeführt sein. Vorliegend ist sie beispielsweise Teil eines so genannten System-ASICs, der verschiedenste Funktionen des Steuergeräts SG beherbergt. Die Schnittstelle IF überträgt die Sensordaten über einen SPI-BUS (serial periferial interface) an einen Mikrocontroller μC. Der Mikrocontroller μC wendet einen oder mehrere Auslösealgorithmus auf die Sensordaten an um herauszufinden, ob die Personenschutzmittel PS anzusteuern sind oder nicht. Trifft der Mikrocontroller μC eine Ansteuerungsentscheidung dann überträgt er ein Ansteuerungssignal ebenfalls über den SPI-BUS an die Ansteuerschaltung FLIC, die erfindungsgemäß ausgebildet ist. Die Ansteuerschaltung FLIC sorgt für eine Bestromung der Personenschutzmittel PC um diese zu aktivieren.
  • Vorliegend sind nur die Komponenten dargestellt, die zum Verständnis der Erfindung notwendig sind. Andere für den Betrieb notwendige Komponenten sind der Einfachhalt halber weggelassen worden.
  • Wie oben angegeben, liegt die Erfindung vorliegend im Halbleiterbaustein FLIC. Dieser Baustein kann aus einem oder mehreren integrierten Schaltkreisen bestehen, insbesondere kann er auch Teil des System-ASICs sein. Teile der Erfindung können sich auch außerhalb der integrierten Schaltkreise befinden.
  • Die Erfindung besteht aus einer Zündstromregelung, die dafür gedacht ist, den Zündstrom auf einen vorgegebenen Wert einzustellen. Diese Vorgabe kann aus einem Speicher entnommen werden oder sie kann sich auch adaptiv aus der Situation ergeben. Die autarke Zündstrommessung dient vorzugsweise für den Nachweis, dass der Zündstrom für die gemessene Zeit über einem bestimmten Niveau vorgelegen hat. Dies dient als Nachweis dafür, dass das Steuergerät korrekt funktioniert hat.
  • Sowohl für die Zündstromregelung als auch für die Zündstrommessung ist letztlich ein jeweiliger Schwellwertvergleich kennzeichnend, um einen Messwert qualifizieren zu können. Dies wird vorliegend mit unterschiedlichem Schwellwertvergleich durchgeführt, die unabhängig voneinander aufgebaut sind.
  • 2 erläutert dies anhand eines Schaltbildes der Zündkreisschaltung FLIC, wobei nur der erfindungsrelevante Teil dargestellt ist. Von einer Versorgung VER wird die Energie für den Zündstrom bereitgestellt. Dies kann bspw. aus einem Energiereservekondensator bspw. einem Elektrolytkondensator und einem Abwärtswandler ausgeführt werden. Der Strom verteilt sich hierbei auf die vier Zweige, nämlich die beiden Referenzzweige (Pfade), die durch die Referenzwiderstände R1 und R2 gekennzeichnet sind, den Shunt-Widerstand RS, der zum Stromtreiber ZT gehört und dem ersten Zweig, der keinen Widerstand aufweist. Auch dieser erste Zweig oder Pfad gehört, wie der zweite Pfad mit dem Shunt RS zum Zündstromtreiber ZT. Vorliegend wird der Zündstromtreiber ZT als sogenannter Sense FET ausgeführt mit den zwei Pfaden, die im Verhältnis den Strom mit 1:x aufteilen. Die beiden Transistoren T1 und T2 dienen hierbei als Treiber, sie werden über die Zündstromregelung angesteuert. Über die Sourceausgänge der Transistoren T1 und T2, die vorliegend als Feldeffekttransistoren ausgebildet sind, wird der Zündstrom den Personenschutzmitteln PS zugeführt.
  • U1 und U2 sind Stromquellen. Die Stromquellen U1 und U2 haben einen fest definierten Stromwert und erzeugen über den Widerständen R1 und R2 je einen festen Spannungsabfall. Diese Spannungsabfälle werden in den Komparatoren K1 und K2 mit dem Spannungsabfall über RS verglichen und regeln entsprechend den Zündstrom oder detektieren einen ausreichenden Zündstrom.
  • Die Zündstromregelung steuert dann in Abhängigkeit von dem Vergleich die Transistoren T1 und T2 über deren Basis bzw. Gate an und beeinflusst so die Höhe des Zündstroms. Dabei ist nur der erste Pfad relevant, da beispielsweise das Verhältnis 1:40 zwischen den beiden Pfaden ist.
  • Der zweite Vergleich am Komparator K2 dient zur Initialisierung eines Zählers Z der dann mit dem Takt TA bspw. des Steuergeräts von 500 ms hoch zählt. Der Zähler wird beispielsweise wieder gestoppt, wenn der Zündstrom unter ein gewisses Niveau fällt, was durch den Widerstand R2 und die Stromquelle U2 festgelegt ist. Damit kann dann die Zeit gemessen werden, für die der Zündstrom über einer vorgegebenen Schwelle liegt. Dies wird dann in einen Crashrekorder oder einen anderen Speicher eingeschrieben, um für die Crashanalyse zur Verfügung zu stehen.
  • Die Komparatoren K1 und K2 werden in der dem Fachmann bekannten Art und Weise aufgebaut.
  • 3 erläutert in einem Flussdiagramm das erfindungsgemäße Verfahren. Im Verfahrensschritt 300 wird der Zündstrom von der Zündstrombereitstellungsschaltung bereitgestellt bzw. erzeugt. In den Verfahrensschritten 301 bzw. 302 erfolgt unabhängig voneinander die Regelung bzw. Messung des Zündstroms.
  • In 4 wird in einem weiteren Flussdiagramm das erfindungsgemäße Verfahren beschrieben. Im Verfahrensschritt 400 erfolgt die Ansteuerungsentscheidung durch den Mikrocontroller μC auf Basis der Unfallsensorsignale. Im Verfahrensschritt 401 wird der Zündstrom auf zwei Pfade abgespalten. Im Verfahrensschritt 402 erfolgt die Messung am Shunt-Widerstand RS. Diese Messung wird zum einen im Verfahrensschritt 403 vom Komparator K1 mit einem durch den Widerstand R1 und die Stromquelle U1 vorgegebenen Wert verglichen. In Abhängigkeit davon erfolgt im Verfahrensschritt 404 eine Regelung. Es kann sein, dass keine Regelung erfolgt und zurück zum Verfahrensschritt 402 gesprungen wird. Parallel dazu läuft die Zündstrommessung in dem der Spannungsabfall am Widerstand RS vom Komparator K2 mit einem vorgegebenen Wert verglichen wird. Liegt der Wert darunter, dann wird zu Verfahrensschritt 402 zurückgesprungen. Liegt der Wert über dem vorgegebenen Wert, dann wird zu Verfahrensschritt 406 gesprungen und ein Zähler wird initialisiert. Dieser Zähler läuft solange der Zündstrom über dem vorgegebenen Wert ist. Danach erfolgt die Dokumentation im Verfahrensschritt 407 wie lange der Zündstrom über dem Schwellwert gelegen hat.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3729785 C1 [0002]
    • - DE 19823140 A1 [0019]

Claims (10)

  1. Verfahren zur Ansteuerung von Personenschutzmitteln (PS) für ein Fahrzeug (FZ), wobei für die Ansteuerung wenigstens ein Zündstrom erzeugt wird, wobei auf den Zündstrom Einfluss genommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfluss durch eine Zündstromregelung realisiert wird, wobei zumindest teilweise unabhängig von der Zündstromregelung eine Zündstrommessung ausgeführt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündstromregelung und die Zündstrommessung jeweils mittels unterschiedlichen Schwellwertvergleichen ausgeführt werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündstromregelung dadurch ausgeführt wird, dass der wenigstens eine Zündstrom in zwei Pfade aufgeteilt wird, wobei ein erster Spannungsabfall an einem Widerstand in einem ersten Pfad mit einem zweiten Spannungsabfall an einem ersten Referenzwiderstand in Folge eines ersten Referenzstroms verglichen wird und die Zündstromregelung in Abhängigkeit von diesem ersten Vergleich erfolgt.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Pfad weniger Strom als im zweiten Pfad fließt, vorzugsweise im Verhältnis 1:40.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündstrommessung dadurch ausgeführt wird, dass der erste Spannungsabfall mit einem dritten Spannungsabfall an einem zweiten Referenzwiderstand (R2) in Folge eines zweiten Referenzstroms verglichen wird, wobei in Abhängigkeit von dem zweiten Vergleich ein Zähler (Z) gestartet wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dokumentation in Abhängigkeit vom zweiten Vergleich und dem Stand des Zählers (Z) erfolgt.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Zündstromregelung ein Zündstromtreiber (ZT) verwendet wird, der vorzugsweise als Sense FET Struktur vorliegt.
  8. Steuergerät zur Ansteuerung von Personenschutzmitteln (PS) für ein Fahrzeug (FZ) mit: – einer Zündstrombereitstellungsschaltung zur Bereitstellung wenigstens eines Zündstroms für die Ansteuerung, – einem Zündstromregler zur Regelung des wenigstens einen Zündstroms, – einer Zündstrommessschaltung zur Messung des wenigstens eine Zündstroms, wobei der Zündstromregler zumindest teilweise unabhängig von der Zündstrommessung ausgeführt ist.
  9. Steuergerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zündstromregler und die Zündstrommessschaltung jeweilige Schwellwertvergleiche für ihre jeweilige Funktion aufweisen.
  10. Steuergerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zündstromregler an einem Zündstromtreiber für die Regelung des wenigstens einen Zündstroms angeschlossen ist.
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