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DE102008049409A1 - Asphaltiermaschine mit einem einstellbaren Ballastsystem und Verfahren dafür - Google Patents

Asphaltiermaschine mit einem einstellbaren Ballastsystem und Verfahren dafür Download PDF

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Publication number
DE102008049409A1
DE102008049409A1 DE102008049409A DE102008049409A DE102008049409A1 DE 102008049409 A1 DE102008049409 A1 DE 102008049409A1 DE 102008049409 A DE102008049409 A DE 102008049409A DE 102008049409 A DE102008049409 A DE 102008049409A DE 102008049409 A1 DE102008049409 A1 DE 102008049409A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ballast
paving machine
screed
operating configuration
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008049409A
Other languages
English (en)
Inventor
Toby A. Saint Michael Frelich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caterpillar Paving Products Inc
Original Assignee
Caterpillar Paving Products Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Caterpillar Paving Products Inc filed Critical Caterpillar Paving Products Inc
Publication of DE102008049409A1 publication Critical patent/DE102008049409A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/48Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for laying-down the materials and consolidating them, or finishing the surface, e.g. slip forms therefor, forming kerbs or gutters in a continuous operation in situ

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Abstract

Eine Asphaltiermaschine (10) weist einen Rahmen (12) auf mit einem Behälter (28), einer Bohle (24) und einer Transportvorrichtung (30), um Beschichtungsmaterial zwischen dem Behälter (28) und der Bohle (24) zu transferieren. Ein Ballastsystem (40) der Asphaltiermaschine (10) weist einen Betätiger oder Aktuator (48) auf, und zwar konfiguriert zur Einstellung einer beweglichen Ballast, derart dass eine flüssige Ballast (45) die Asphaltiermaschine (10) umschaltet zwischen Ballastzuständen entsprechend den unterschiedlichen Betriebskonfigurationen davon.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Offenbarung bezieht sich allgemein auf Asphaltiermaschinen und Verfahren und bezieht sich insbesondere auf das Umschalten einer Asphaltiermaschine zwischen unterschiedlichen Ballastzuständen um unterschiedliche Maschinenoperations- oder Betriebskonfigurationen zu ermöglichen.
  • Hintergrund
  • In der Bauindustrie und damit in Beziehung stehenden Industrien wird eine große Verschiedenheit von unterschiedlichen Asphaltiermaschinen verwendet, um eine Matte bzw. Straßen- bzw. Asphaltdecke aus Beschichtungsmaterial abzuscheiden, und zwar typischerweise ein Asphaltmaterial, wobei die Abscheidung auf einer Arbeitsoberfläche erfolgt. Derartige Maschinen sind normalerweise selbst angetrieben und umfassen einen Behälter für das Beschichtungsmaterial, einen Screed bzw. eine Bohle für die Verteilung und Kompaktierung des Beschichtungsmaterials auf einer Arbeitsoberfläche und eine Transporteinrichtung, die das Beschichtungsmaterial von dem Behälter zu der Bohle transferiert oder überträgt. Ein Merkmal, welches den meisten Bauarten von Asphaltiermaschinen gemeinsam ist, ist die einstellbare Tragvorrichtung für die Bohle, welche mit einem Rahmen der Asphaltiermaschine gekoppelt ist und verwendet werden kann, um die Bohle von einer abgesenkten Beschichtungsposition in eine höhere Position zum Transports anzuheben. Da ein Teil der Funktion der Bohlen darin besteht das Beschichtungsmaterial zu kompaktieren, sind diese typischerweise schwer. Bohlen besitzen oftmals 25% oder mehr des Gesamtgewichtes der zugehörigen Asphaltiermaschine. In der abgesenkten Position wird der größte Teil des Gewichtes der Bohle von der Arbeitsoberfläche getragen, wobei die Bohle auf dem Beschichtungsmaterial läuft oder "schwebt", dem Beschichtungsmaterial, das durch die Asphaltiermaschine verteilt wird. Wenn sich die Bohle in der angehobenen Position befindet, so ruht die Bohle nicht auf der Arbeitsoberfläche und das gesamte Gewicht wird typischerweise durch die Tragvorrichtung aufgenommen.
  • Wenn eine Asphaltiermaschine von einem Zustand, in dem die Bohle abgesenkt ist zu einem Zustand in dem die Bohle angehoben ist, eingestellt wird, so kann sich der Schwerpunkt der Asphaltiermaschine in signifikanterweise ändern. Insbesondere dann, wenn die Bohle abgesenkt wird, und der größte Teil oder das gesamte Gewicht durch die Arbeitsoberfläche getragen wird, hat der Schwerpunkt der Asphaltiermaschine die Tendenz relativ weit nach vorne zu liegen. Dieses Phänomen ist im Allgemeinen entgegengesetzt zu dem was erwünscht ist, da das Gewicht zum hinteren Ende hin die Zugfähigkeit verbessern könnte, wenn die Bohle abgesenkt ist. Wenn die Bohle angehoben ist, so hat der Schwerpunkt die Tendenz sich zum hinteren Teil der Maschine zu bewegen. Dies ist ebenfalls im Allgemeinen entgegengesetzt zu dem was erwünscht ist, da die Maschinenstabilität leiden kann, der Lauf behindert wird und möglicherweise rechtliche Anforderungen für öffentliche Straßen und dergleichen verletzt werden.
  • In einem Bemühen eine Maschine zu konstruieren, die in zuverlässiger Weise ausreichend Zug für das Beschichten besitzt, aber ebenfalls Stabilität zum Antrieb der Maschine, wenn sie nicht beschichtet, haben Ingenieure typischerweise Zusatzgewicht an bestimmten Stellen an der Asphaltiermaschine strategisch angeordnet. Es ist üblich, dass die hinteren Reifen einer Asphaltiermaschine mit einer Flüssigkeit wie beispielsweise Wasser, Propylen-Glykol usw. gefüllt werden. Aus solidem Stahl bestehende Platten können auch an den Asphaltiermaschinen an Stellen zum vorderen Ende hin befestigt werden. Die Hinzufügung von zusätzlicher fester Masse kann das Ausmaß verringern, mit dem sich der Schwerpunkt ändert, wenn die Bohle zwischen einer angehobenen Position und einer gesenkten Position bewegt wird, und kann ferner dabei helfen sie herzustellen, dass hinreichend Gewicht hinter entsprechenden Positionen in unterschiedlichen Maschinenzuständen verbleibt. Obwohl diese Strategien erfolgreich waren, ergibt sich doch reichlich Raum für Verbesserungen.
  • Die vorliegende Offenbarung richtet sich auf eines oder mehrere der oben genannten Probleme oder Nachteile.
  • Zusammenfassung
  • Gemäß einem Aspekt weist eine Asphaltiermaschine einen Rahmen mit einem Behälter (Fülltrichter) und einer Bohle auf, sowie einem Transportelement konfiguriert zum Transfer von Beschichtungsmaterial vom Behälter zu der Bohle. Die Asphaltiermaschine weist auch Erdeingriffselemente auf, die am Rahmen befestigt sind, und ferner ein Ballastsystem mit einem ersten Ballastzustand zum Betrieb der Asphaltiermaschine in einer ersten Betriebskonfiguration und mindestens einen weiteren Ballastzustand zum Betrieb der Asphaltiermaschine in einem zweiten Betriebszustand. Das Ballastsystem weist einen Betätiger (Aktuator) auf und zwar konfiguriert zur Einstellung eines beweglichen Ballastes um zwischen Ballastzuständen umzuschalten.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt wird ein Verfahren zum Betrieb einer Asphaltiermaschine vorgesehen, die einen Rahmen mit einem Behälter aufweist, eine Bohle und eine Transportvorrichtung konfiguriert zum Transport eines Beschichtungsmaterials vom Behälter zu der Bohle. Das Verfahren umfasst die folgenden Schritte: Einstellen der Asphaltiermaschine zwischen einer ersten Betriebskonfiguration und einer zweiten Betriebskonfiguration und Befehlen des Umschaltens der Asphaltiermaschine zwischen einem ersten Ballastzustand entsprechend der ersten Betriebskonfiguration und einen zweiten Ballastzustand entsprechend der zweiten Betriebskonfiguration.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt ist ein Ballastsystem vorgesehen, und zwar für eine Asphaltiermaschine mit einem Rahmen, mit einem Behälter, einer Bohle und einer Transportvorrichtung konfiguriert zum Transport von Beschichtungsmaterial vom Behälter zu der Bohle, wobei das Ballastsystem ein erstes Ballasttragelement aufweist, konfiguriert zur Anbringung an dem Rahmen der Asphaltiermaschine an einer ersten Stelle und ein zweites Ballasttragelement konfiguriert zur Anbringung am Rahmen der Asphaltiermaschine an einer zweiten Stelle. Das Ballastsystem weist ferner eine Betätigungsvorrichtung auf, und zwar konfiguriert zum Einstellen eines beweglichen Ballasts zwischen Ballasttragelementen, um die Asphaltiermaschine zwischen einem Ballastzustand zum Betrieb der Asphaltiermaschine in einer ersten Betriebskonfiguration und einem zweiten Ballastzustand zum Betrieb der Asphaltiermaschine in einem zweiten Betriebskonfiguration umzuschalten.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht einer Asphaltiermaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel in einer ersten Betriebskonfiguration; und
  • 2 ist eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht einer Asphaltiermaschine gemäß einem Ausführungsbeispiel in einer zweiten Betriebskonfiguration.
  • Detaillierte Beschreibung
  • In 1 ist eine Asphaltiermaschine 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Asphaltiermaschine 10 kann eine, mit Eigenantrieb versehene Maschine sein, und zwar mit einem Rahmen 12, mit einem Satz von hinteren Erdeingriffselementen 14 und einem Satz von vorderen Erdeingriffselementen 16, die damit gekuppelt sind. Ein Motor 60 ist vorgesehen und derart konfiguriert, dass die hinteren Erdeingriffselemente 14 über die Interaktion mit einer Antriebsachse 18 angetrieben werden können. Ein Kraftstofftank 62 ist vorgesehen und liefert Kraftstoff an den Motor 60 in üblicherweise. Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann Motor 60 und Kraftstofftank 62 in einem Motorraum 62 in einer allgemein üblichen Anordnung angeordnet werden. Ein (nicht ge zeigtes) hydrostatisches Antriebssystem kann mit dem Motor gekuppelt sein, um die hintere Antriebsachse 18 in einigen Ausführungsbeispielen anzutreiben. In 1 weisen die Erdeingriffselemente 16 und 14 Erdeingriffsräder auf, und zwar einschließlich beispielsweise von Gummireifen, wobei jedoch klar ist, dass die vorliegende Erfindung auch bei Asphaltiermaschinen verwendbar ist, die einen Satz von Erdeingriffsketten aufweisen oder irgendeine andere Antriebsanordnung. Die Maschine 10 kann ferner ein Vorderende 20 und ein Hinterende 22 aufweisen. Ein Behälter 28 zum Speichern von Beschichtungsmaterial 100 kann benachbart zum vorderen Ende 20 vorgesehen sein, wohingegen eine Bohle 24 benachbart zum hinteren Ende 22 angeordnet sein kann. Ein Transportsystem 30 ist am Rahmen 12 angebracht und konfiguriert zum Transport von Beschichtungsmaterial 100 vom Behälter 28 zur Bohle 24, und zwar in üblicherweise.
  • Bohle 24 kann aus einer ersten abgesenkten Position in eine angehobene Position verstellt werden. Eine Bedienerstation 11 ist am Rahmen 12 angebracht und weist einen Satz von Sohlensteuerungen 54 auf und auch andere verschiedne Maschinensteuerungen. In einem Ausführungsbeispiel können die Sohlensteuerungen 54 aus elektronischen Steuerungen bestehen wodurch eine Bedienperson an der Station 11 die Bohle 24 einstellen kann und zwar zwischen den entsprechenden Positionen bezüglich des Rahmens 12. Eine Bohlentragvorrichtung 26 kann hydraulische oder andere Aktuatoren umfassen, wobei die Bohlentragvorrichtung 26 zwischen Bohle 24 und Rahmen 12 gekuppelt ist. Auf diese Weise können die Bohlensteuervorrichtungen 54 geeignet sein, die Bohlentragvorrichtung 26 zu betätigen, um die Bohle 24 zwischen ihren entsprechenden Positionen einzustellen. Typischerweise ist es erwünscht, die Bohle 24 in einer abgesenkten Position, wie in 1 gezeigt, zu positionieren und zwar während des Beschichtens. Der Hauptteil, möglicherweise das gesamte Gewicht einer Bohle 24 wird typischerweise auf dem Beschichtungsmaterial, welches auf einer Arbeitsoberfläche W abgeschieden wird, getragen, und zwar über ein Transportsystem 30, wenn die Asphaltiermaschine 10 über oder längs der Arbeitsoberfläche W bewegt wird, so kann die Bohle 24 den Asphalt in eine Matte 101 kompaktieren. Man erkennt, dass die Bohle 24 nur einen abgesenkten Zustand aufweist, wie diese in 1 gezeigt ist und einen angehobenen Zustand, wobei aber in bestimmten Ausführungsbeispielen ein Bereich von Positionen zwischen dem abgesenkten Zustand und dem abgehobenen Zustand der Bohle vorgesehen sein könnte. Die Bohle 24 könnte auch eine Bohle mit verbreiterbarer Breite sein, um unterschiedliche Beschichtungsbreiten zu ermöglichen oder aber auch könnte die Bohle Bohlenheizvorrichtungen aufweisen, sowie andere Subsysteme.
  • Wenn die Maschine 10 durch Fahren beispielsweise einer öffentlichen Strasse zu einer unterschiedlichen Arbeitsfläche fährt oder einfach auf einer Transportmaschine, so ist es typischerweise erwünscht, die Bohle 24 aus ihrer abgesenkten Position in eine angehobene Position zu verstellen. 2 zeigt die Maschine 10 in einer zweiten Betriebskonfiguration, wo die Bohle relativ zu der Arbeitsoberfläche W angehoben ist. Es sei bemerkt, dass die hier beschriebenen unterschiedlichen "Arbeits- oder Betriebskonfigurationen" als unterschiedliche Zustände der Maschine selbst angesehen werden, im Gegensatz zu einem Maschinenzustand und externen Faktoren, die nicht Teil der Maschine sind. Beispielsweise besitzt eine Maschine einen beladenen Zustand, wo ein Material aufbewahrt und einen entladenen Zustand, wo kein Material aufbewahrt wird, wobei man hier nicht vernünftigerweise auf zwei unterschiedliche "Betriebskonfigurationen" Bezug nehmen würde.
  • Eine relative Beabstandung zwischen der Bohle 24 und der Arbeitsoberfläche W wird über den Abstand D angegeben, obwohl klar sein sollte, dass eine "angehobene" Position wie sie hier ins Auge gefasst wird, oder irgendeine andere Position sein könnte, die sich von der unterscheidet, wo ein Maximalgewicht der Bohle 24 auf einer Arbeitsoberfläche rot. Somit könnte die Betätigung der Tragvorrichtung zum Tragen eines Teils des Gewichtes der Bohle 24 ohne Anheben der Bohle 24 von der Beschichtungsmaterialmatte als eine angehobene Position bezeichnet werden. Wie oben diskutiert, die Einstellung einer konventionellen Asphaltiermaschine zwischen einer ersten Betriebskonfiguration, wo die Bohle abgesenkt ist und einer zweiten Betriebskonfiguration, wo die Bohle angehoben ist, kann bewirken, dass der Schwerpunkt der Ma schine sich von vorne nach hinten verschiebt. Die vorliegende Offenbarung sieht einzigartige Mittel vor, um die Lage des Schwerpunkts C der Maschine 10 dann zu steuern, wenn die Bohle 24 zwischen ihrer relativen Positionen eingestellt wird. Man erkennt, dass Ausführungsbeispiele ins Auge gefasst werden, wo eine Änderung des Ortes, des Schwerpunkts C gesperrt ist und auch Ausführungsbeispiele, wo die Lage eines Schwerpunkts C sich ändert, wie im Folgenden beschrieben.
  • Aus diesem Grunde weist die Asphaltiermaschine 10 ein Ballastsystem 40 auf, welches einen ersten Ballastzustand besitzt, um die Maschine in eine erste Betriebskonfiguration zu betreiben, wo die Bohle 24 abgesenkt ist, und mindestens einen anderen Ballastzustand zum Betrieb der Asphaltiermaschine 10 in eine zweite Betriebskonfiguration, wo die Bohle 24 angehoben ist. Das Ballastsystem 40 könnte auch einen Bereich von Ballastzuständen besitzen, beispielsweise entsprechend einer relativen Proportion des Gewichts der Bohle 24, welches auf der Arbeitsoberfläche W getragen wird. Ein Bereich von Ballastzuständen könnte auch vorgesehen werden, um die sich verändernde Masse des Beschichtungsmaterials im Vorratsbehälter 28 zu verändern, eine Masse von an Bord befindlichen Kraftstoff im Kraftstofftank 62 usw. In weiteren Fällen könnte das Ballastsystem 40 Ballastzustände besitzen zum Beschichten unterschiedlicher Oberflächen wie beispielsweise aufwärtsverlaufender Oberflächen gegenüber nach unten verlaufenden Oberflächen oder seitlich geneigten Oberflächen. Jede dieser Bedingungen oder Zustände könnte mit unterschiedlichen Belastzuständen entsprochen werden und somit mit unterschiedlichen optimalen Gewichtsverteilungen der Asphaltiermaschine 10.
  • Das Ballastsystem 40 kann einen Sensor 52 aufweisen, der mit der Bohlentragvorrichtung 26 gekuppelt ist und zwar konfiguriert zum Abfühlen des Zustands des Ortes, der Aktivierung usw. der Bohlentragvorrichtung 26 oder des Zustands der Lage oder den Änderungen der Bohle 24. Der Sensor 52 könnte auch noch andere Faktoren abfühlen, die eine bekannte Beziehung mit der Bohle 24 besitzen oder mit der Bohlentragvorrichtung 26 um zu ermöglichen, dass bestimmt wird, ob die Bohle 24 sich in ihrer angehobenen Position oder in ihrer abgesenkten Position befindet oder in Einstellung ist. Eine elektronische Steuerung 50 kann mit dem Sensor 52 gekoppelt sein, derart, dass er das Schalten des Ballastsystems 40 befehlen kann und zwar zwischen oder unter seinen Ballastzuständen, um Änderungen in der Betriebskonfiguration der Maschine 10 zu berücksichtigen, die Änderungen in der Position der Bohle 24, entsprechen.
  • Das Ballastsystem 40 kann auf diese Weise über eine elektrische Steuereinheit 50 eingestellt werden, um die Lage des Schwerpunkts C zu steuern und zwar basierend, mindestens teilweise auf der Lage der Bohle 24. Man erkennt, dass viele unterschiedliche Mittel vorgesehen sein können, um zu bestimmen, ob die Bohle 24 angehoben oder abgesenkt ist oder derzeit eingestellt wird. Beispielsweise könnte der Sensor 52 einen Positionssensor oder einen Strömungssensor aufweisen, und zwar gekoppelt bzw. gekuppelt mit dem Hydraulikzylinder der Tragvorrichtung 26. Der Sensor 52 könnte auch einen Magnetsensor gekoppelt mit dem Rahmen 12 aufweisen, der die Lage oder Bewegung eines Teils der Bohle 24 detektiert. In weiteren Ausführungsbeispielen, beispielsweise dort wo die Sohlensteuerungen 54 elektronische Steuerungen aufweisen, könnte ein Steuersignal von den Sohlensteuerungen 54 durch die elektronische Steuereinheit 50 empfangen und verwendet werden um darauf ansprechend das Ballastsystem 40 zwischen seinen Ballastzuständen umzuschalten.
  • In einem Ausführungsbeispiel kann das Ballastsystem 40 ein erstes Ballasttragelement 42 aufweisen, um einen beweglichen Ballast zu tragen, und zwar positioniert in einer nach vorne gelegenen Stelle des Rahmens 12, wobei ein zweites Ballasttragelement 44 ebenfalls zum Tragen des beweglichen Ballasts vorgesehen ist und zwar positioniert an einer nach hinten gelegenen Stelle des Rahmens 12. Die nach vorne gelegene Stelle des Elements 42 kann unterhalb des Transportsystems 30 liegen und benachbart zum Front- oder Vorderende 20, wo hingegen die hintere Lage des Elements 44 oberhalb der Antriebsachse 18 sich befinden kann und nach vorne gegenüber der Bohle 24. In anderen Ausführungsbeispielen können die vorderen und hinteren Lagen unterschiedlich sein, von den Lagen wie sie in den 1 und 2 dargestellt sein. Darüberhinaus gilt Folgendes: statt zwei Ballasttragelementen zu verwenden, könnten mehr als zwei Ballasttragelemente in anderen Ausführungsbeispielen verwendet werden. Anstelle des einfachen Bewegens eines beweglichen Ballasts zwischen einer vorderen Stelle und einer hinteren Stelle könnten eines oder mehrere bewegliche Ballastelemente von Seite zur Seite der Maschine 10 bewegt werden oder positioniert werden in einem Bereich von Stellen zwischen dem Vorderende 20 und dem Hinterende 22. Das Ballastsystem 40 könnte auch ansprechend auf Gewichtsverteilungsänderungen betätigt werden, die sich aus der Änderung der Menge des Beschichtungsmaterials im Behälter 28 und/oder dem Verbrauch von Kraftstoff im Kraftstofftank 62 ergeben.
  • In jedem Falle kann das Ballastsystem 40 mindestens einen Aktuator oder Betätiger aufweisen, der konfiguriert ist zur Einstellung eines beweglichen Ballasts zwischen Elementen 42 und 44. In einem Ausführungsbeispiel kann der Betätiger 48 eine Pumpe aufweisen, wie beispielsweise eine Zwei-Richtungs-Pumpe, konfiguriert zum Transfer von einem flüssigen Ballast 45 zwischen Element 44 und Element 42 über eine Strömungsmittelleitung 46. Der Betätiger oder Aktuator 48 kann mit der Steuereinheit 50 gekuppelt sein, derart, dass die Steuereinheit 50 die Aktivierung des Betätigers 48 befehlen kann, um in die eine oder andere der Richtungen zu pumpen, um flüssigen Ballast 45 zwischen den Elementen 44 und 42 zu bewegen. Zu diesem Zweck könnte jedes der Elemente 42, 44 ein Flüssigkeitsreservoir aufweisen, getrennt vom Kraftstofftank 42, zwischen welchem flüssigem Ballast 45 transferiert wird, abhängig von den Betriebsbedingungen. In anderen Ausführungsbeispielen könnten mehrfache Pumpen in Mehrfachströmungsmittelleitungen positioniert sein und verwendet werden oder es könnte eine Einrichtungspumpe verwendet werden, um die Strömungsrichtung zwischen Elementen 42 und 44 über Ventile usw. umzukehren.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Wie oben diskutiert zeigt 1 eine Maschine 10 in einer Betriebskonfiguration geeignet zum Beschichten bzw. Asphaltieren. Die Bohle 24 befindet sich in einer abgesenkten Position und "schwimmt" auf Matte 101, wobei das Beschichtungsmaterial kompaktiert wird, typischerweise unter Berücksichtigung weiterer Bearbeitung durch Kompaktoren usw. Das Conveyor- oder Transportsystem 30 kann im Betrieb Beschichtungsmaterial 100 von einem Behälter 28 zur Bohle 24 übertragen. Flüssiger Ballast 45 ist zumindest vorherrschend und womöglicherweise vollständig innerhalb des Flüssigkeitsreservoirs 44: Es gibt mehrere Fälle in denen es erwünscht ist, die Maschine 10 von dem Betriebskonfiguration bzw. -zustand gemäß 1 in dem Betriebszustand bzw. Betriebskonfiguration gemäß 2 zu bringen. Beispielsweise könnte die Asphaltiermaschine 10 einen Abschnitt der Arbeitsoberfläche W der beschichtet werden soll vollenden, die Abscheidung von Beschichtungsmaterial aufhören und zu einer anderen Fläche oder einem anderen Gebiet fahren und die Beschichtung dort beginnen. Alternativ könnte die Asphaltiermaschine 10 in ihren zweiten Betriebskonfiguration wie 2 gezeigt, eingestellt werden, wo die Arbeit an einen bestimmten Arbeitstag beendet ist und die Maschine 10 zu einem Aufbewahrungsplatz gefahren werden muss, auf einen Lastwagen geladen werden muss usw.
  • Wenn es erwünscht ist die Asphaltiermaschine 10 einzustellen kann ein Benutzer an der Benutzerstation 11, Steuerungen 54 aktivieren, um die Einstellung der Bohle 24 zu befehlen und zwar von der abgesenkten Beschichtungsposition in deren angehobenen Position. Die elektronische Steuereinheit 50 kann einen Befehl empfangen zur Anhebung der Bohle 24 und darauf ansprechend Befehle an die Tragvorrichtung 26 oder eine zugehörige hydraulische Steuervorrichtung ausgeben um beispielsweise anzufangen die Bohle 24 anzuheben. Man erkennt auch, dass die Tragvorrichtung 26 hydraulisch gesteuert werden könnte und dass die Steuerungen 54 eine Steuervorrichtung aufweisen könnte, die mit einem Pilotventil usw. gekuppelt ist. Der Sensor 52 o der ein anderes geeignetes Abfühl- oder Detektionssystem kann das Anheben der Bohle 24 abfühlen und ein entsprechendes Signal an die elektronische Steuereinheit 50 ausgeben. Die elektronische Steuereinheit 50 kann ein Signal vom Sensor 52 empfangen und darf ansprechend die Aktivierung eines Betätigers oder Aktuators 48 befehlen, den Übergang des flüssigen Ballasts 45 vom Reservoir 44 zum Reservoir 42 zu beginnen.
  • Es ist erinnerlich, dass das Anheben einer Bohle aus einer abgesenkten Position, wo diese auf einer Arbeitsfläche getragen ist, in eine angehobene Position bewirken kann, dass sich die Lage eines Schwerpunktes der Asphaltiermaschine nach hinten verschiebt. Gemäß der vorliegenden Offenbarung kann die Übertragung von flüssigem Ballast 45 vom Reservoir 40 zum Reservoir 42 die Änderung der Lage des Schwerpunkts C sperren, wenn die Bohle 24 angehoben wird, oder kann die Lage des Schwerpunkts C in eine optimale Stellung oder Lage für die Arbeitsmaschine 10 mit angehobener Bohle 24 bringen. Beispielsweise kann der Ballast 45 eine Masse besitzen, die ausreicht um die Bewegung des Schwerpunkts C nach vorne für das Fahren zu gestatten oder dass die Masse des Ballast kann derart sein, dass der Schwerpunkt C nach hinten bewegt wird, und zwar weniger als dies der Fall wäre, durch Einstellen der Bohle in ihrer angehobenen Position. Ferner gilt Folgendes: die Masse des Ballasts 45 könnte derart sein, dass deren Bewegung zwischen Flüssigkeitsreservoirs 42 und 44 exakt die Änderung der Lage des Schwerpunkts C ausgleicht, eine Änderung, die andernfalls eintreten würde durch Einstellen der Bohle 24 zwischen einer abgesenkten Position und einer angehobenen Position. Sobald die Bohle 24 angehoben ist, wie in 2 gezeigt, und flüssiger Ballast 45 zum Reservoir 42 gepumpt ist, befindet sich die Asphaltiermaschine 10 in einer Konfiguration geeignet für das Fahren über Straßen. Wenn die Asphaltiermaschine 10 wiederum anfängt zu beschichten, so kann der Prozess im Allgemeinen rückwärts ablaufen, wobei der dickflüssige Ballast 45 zurück zum Reservoir 44 gepumpt wird, und die Bohle 24 abgesenkt wird.
  • Die vorliegende Offenbahrung sieht beträchtliche Vorteile gegenüber Asphaltiermaschinen des Standes der Technik vor. Statt Beladens einer Asphaltier maschine mit einer stationären Masse, wie beispielsweise befestigter Metallplatten und dergleichen, kann die tatsächliche Gewichtungsverteilung der Asphaltiermaschine gemäß Notwendigkeiten gesteuert werden. Demgemäß wird verschwendete Energie, verschwendete Materialen und verschwendete Bemühungen vermieden, die mit festen Ballastelementen verbunden sind. Ferner kann die Verwendung eines Ballastsystems in der Asphaltiermaschine gemäß Beschreibung, die Einhaltung rechtlicher Reglementierungen, die sich auf Maschinenstabilität für das Fahren und dergleichen beziehen, erleichtern.
  • Die vorliegende Erfindung ist lediglich für veranschaulichende Zwecke gegeben und sollte nicht zur Einschränkung des Rahmens der vorliegenden Offenbarung in irgendeiner Weise verwendet werden. Der Fachmann erkennt, dass verschiedene Modifikationen gemacht werden können, und zwar gegenüber den beiden Ausführungsbeispielen ohne den Rahmen der vorliegenden Offenbarung zu verlassen. Beispielsweise sei bemerkt: obwohl die vorstehende Beschreibung die Änderung der Lage eines flüssigen Ballasts betont, um unterschiedliche Maschinenbetriebskonfigurationen zu akkommodieren, ist die vorliegende Erfindung oder Offenbarung nicht darauf beschränkt. Beispielsweise kann anstelle des Pumpens von flüssigem Ballast zwischen Flüssigkeitsreservoirs ein festes Ballastelement mittels eines Aktuators bewegt werden, und zwar zwischen unterschiedlichen Positionen der Asphaltiermaschine 10. In einem derartigen Ausführungsbeispiel könnten die Ballasttragelemente 42, 44 mechanische Tragelemente aufweisen, wobei jedes konfiguriert ist, um einen beweglichen festen Ballast zu tragen und zwar an entsprechenden vorderen und hinteren Stellen oder an anderen Stellen, die als geeignet erscheinen. Darüber hinaus kann anstelle eines Aktuators oder Betätigers, der eine Pumpe ist, wie beispielsweise Aktuator 48, der verwendete Aktuator in einem festen Ballastsystem ein hydraulischer oder anderer ausfahrbarer Aktuator sein. In weiteren Ausführungsbeispielen könnte anstelle eines flüssigen Ballastes, wie beispielsweise Wasser, Kraftstoff, Propylen-Glycol, Kalzium-Chlorid-Wasser usw. ein Ballst aus festen Materialen verwendet werden mit Strömungsmitteleigenschaften wie beispielsweise Kugellager und dergleichen.
  • Andere Aspekte, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus dem Studium der beigefügten Zeichnungen und der beigefügten Ansprüche.

Claims (10)

  1. Eine Asphaltiermaschine (10), die Folgendes aufweist: einen Rahmen (12) mit einem Behälter (28), einer Bohle (24) und Transportmittel (30) konfiguriert zum Transfer von Beschichtungsmaterial vom Behälter (28) zur Bohle (24); Erdeingriffselemente (14, 16) angebracht am Rahmen (12); und ein Ballastsystem (40) mit einem ersten Ballastzustand zum Betrieb der Asphaltiermaschine (10) in einer ersten Betriebskonfiguration und mit mindestens einem weiteren Ballastzustand zum Betrieb der Asphaltiermaschine (10) in einer zweiten Betriebskonfiguration, wobei das Ballastsystem (40) einen Aktuator oder Betätiger (48) aufweist, konfiguriert zur Einstellung eines beweglichen Ballastes (45) zum Umschalten zwischen den erwähnten Ballastzuständen.
  2. Asphaltiermaschine (10) nach Anspruch 1, wobei die Bohle (24) relativ zum Rahmen (12) bewegbar ist zwischen einer Beschichtungsposition entsprechend einer ersten Betriebskonfiguration der Asphaltiermaschine (10) und einer Fahrposition entsprechend einer zweiten Betriebskonfiguration der Asphaltiermaschine (10); wobei das Ballastsystem (40) geeignet ist zur Steuerung einer Lage des Schwerpunkts der Asphaltiermaschine (10) ansprechend auf die Bewegung der Bohle (24) zwischen der Beschichtungsposition der Fahrposition; und wobei das Ballastsystem (40) ferner einen Sensor (52) aufweist mit einer Ausgangsgröße, die eine Anzeige bildet von einer Betriebskonfiguration und/oder einer Änderung in einer Betriebskonfiguration der Asphaltiermaschine (10) und ferner mit einer Steuervorrichtung (50), die konfiguriert ist zur Steuerung der Betätiges (48) basierend mindestens teilweise auf einer Ausgangsgröße des Sensors (52).
  3. Asphaltiermaschine (10) nach Anspruch 2, wobei die Maschine (10) ein Vorderende (20) und ein Hinterende (22) aufweist; wobei das Ballastsystem (40) ferner ein erstes Tragelement (44) für einen beweglichen Ballast (45) aufweist, der positioniert ist an einer hinteren Stelle des Rahmens (12) und ferner mit einem zweiten Tragelement (42) für einen beweglichen Ballast (45), der an einer vorderen Stelle des Rahmens (12) positioniert ist; wobei der Betätiger (48) konfiguriert ist zur Einstellung des beweglichen Ballasts (45) zwischen den erwähnten Tragelementen (42, 44), wenn zwischen den Ballastzuständen umgeschaltet wird; wobei das Ballastsystem (40) ein Flüssigkeitsballastverteilungssystem (40) aufweist, und die ersten und zweiten Tragelemente (44, 42) ein erstes und ein zweites Flüssigkeitsreservoir (44, 42) für einen flüssigen Ballast (45) aufweisen; und wobei der Betätiger (48) eine Pumpe aufweist, und zwar konfiguriert zur Übertragung des flüssigen Ballasts (45) zu den ersten und zweiten Reservoirs (44, 42), dann, wenn die Umschaltung zwischen den Ballastzuständen erfolgt.
  4. Asphaltiermaschine (10) nach Anspruch 3, wobei die Asphaltiermaschine (10) eine Antriebshinterachse (18) aufweist, gekuppelt mit den Erdeingriffselementen (14) und wobei der Behälter (28) nach vorne gegenüber der hinteren Antriebsachse (18) angeordnet ist; und wobei ferner die hintere Stelle oberhalb der hinteren Antriebsachse (18) liegt und nach vorne gegenüber der Bohle (24) und wobei die vordere Stelle unterhalb der Transportmittel (30) angeordnet ist.
  5. Ein Verfahren zum Betrieb einer Asphaltiermaschine (10) mit einem Rahmen (12) mit einem Behälter (28), einer Bohle (24) und einer Transportvorrichtung (30) konfiguriert zum Transfer von Beschichtungsmaterial von dem Behälter (28) zur Bohle (24) und wobei das Verfahren die folgenden Schritte vorsieht: Einstellen der Asphaltiermaschine (10) zwischen einer ersten Betriebskonfiguration und einer zweiten Betriebskonfiguration; Befehlen des Umschaltens der Asphaltiermaschine (10) zwischen einem ersten Ballastzustand entsprechend der ersten Betriebskonfiguration und einem zweiten Ballastzustand entsprechend der zweiten Betriebskonfiguration.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei ferner ein Schritt der Steuerung einer Lage des Schwerpunkts der Asphaltiermaschine (10) mindestens teilweise über den Befehlsschritt vorgesehen ist, wobei der Einstellschritt des Bewegens der Bohle (24) zwischen einer abgesenkten Beschichtungsposition und einer angehobenen Fahrposition umfasst, und wobei der Schritt des Steuerns einer Lage des Schwerpunkts der Asphaltiermaschine (10) das Bewegen eines Ballasts zwischen einer vorderen Stelle und einer hinteren Stelle der Asphaltiermaschine (10) umfasst.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei der Befehlsschritt die Ausgabe eines Pumpenaktivierungsbefehls an eine Zwei-Richtungs-Pumpe (48) des Ballastsystem (45) umfasst und wobei der Steuerschritt den Transfer des flüssigen Ballasts (45) zwischen einem ersten Flüssigkeitsreservoir (42) an der vorderen Stelle und einen zweiten Flüssigkeitsreservoir (44) an der hinteren Stelle umfasst.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei ferner ein Schritt des Abfühlens von Betriebskonfiguration der Asphaltiermaschine (10) und/oder einer Änderung einer Betriebskonfiguration der Asphaltiermaschine (10) vorgesehen ist.
  9. Ein Ballastsystem (40) für eine Asphaltiermaschine (10) mit einem Rahmen (12) mit einem Behälter (28), einer Bohle (24) und einem Transportmittel (30) konfiguriert zum Transfer eines Beschichtungsma terials von dem Behälter (28) zu der Bohle (24), wobei das Ballastsystem Folgendes aufweist: ein erstes Ballasttragelement (44), konfiguriert zur Anbringung am Rahmen (12) der Asphaltiermaschine (10) an einer ersten Stelle; ein zweites Ballasttragelement (42), konfiguriert zur Anbringung am Rahmen (12) der Asphaltiermaschine (10) an einer zweiten Stelle; und ein Betätiger (48), konfiguriert zur Einstellung eines beweglichen Ballasts (45) zwischen den Ballasttragelementen (42, 44) zum Umschalten der Asphaltiermaschine (10) zwischen einem ersten Ballastzustand zum Betrieb der Asphaltiermaschine (10) in einer ersten Betriebskonfiguration und einem zweiten Ballastzustand zum Betrieb der Asphaltiermaschine (10) in einer zweiten Betriebskonfiguration.
  10. Ballastsystem (40) nach Anspruch 9, wobei ferner Folgendes vorgesehen ist: ein Sensor (52) konfiguriert zum Abfühlen von mindestens einem von Folgendem: eine Betriebskonfiguration der Asphaltiermaschine (10) und eine Änderungen in einer Betriebskonfiguration der Asphaltiermaschine (10); und wobei eine Steuervorrichtung (50) konfiguriert ist zur Ausgabe von Steuersignalen an den Betätiger (48) in einer Art und Weise die anspricht auf die Eingangsgrößen vom Sensor (52); wobei der Betätiger oder Aktuator (48) eine Zwei-Richtungs-Pumpe (48) aufweist, und wobei die ersten und zweiten Ballasttragelemente (42, 44) Flüssigkeitsreservoirs (44, 42) aufweisen, die konfiguriert sind zur Anbringung am Rahmen (12) der Asphaltiermaschine (10) an einer vorderen Stelle bzw. einer hinteren Stelle; und wobei die Reservoirs strömungsmittelmäßig mit der Zwei-Richtungs-Pumpe (48) verbunden sind.
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