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DE102008049340B3 - Insektengitter zum Einsetzen in einen Fensterrahmen - Google Patents

Insektengitter zum Einsetzen in einen Fensterrahmen Download PDF

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DE102008049340B3
DE102008049340B3 DE102008049340A DE102008049340A DE102008049340B3 DE 102008049340 B3 DE102008049340 B3 DE 102008049340B3 DE 102008049340 A DE102008049340 A DE 102008049340A DE 102008049340 A DE102008049340 A DE 102008049340A DE 102008049340 B3 DE102008049340 B3 DE 102008049340B3
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/52Devices affording protection against insects, e.g. fly screens; Mesh windows for other purposes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Abstract

Ein Insektengitter zum Einsetzen in einen Fensterrahmen weist ein umlaufendes Spannrahmenprofil und ein von dem Spannrahmenprofil gehaltenes Gitterelement auf. Das Spannrahmenprofil weist zumindest abschnittsweise an seiner Außenseite eine Aufnahmenut auf, in die ein Abdichtelement einsetzbar ist, welches auf Kontakt mit dem Fensterrahmen steht. Zur Befestigung des Insektengitters am Fensterrahmen ist ein Befestigungselement vorgesehen, das mit dem Spannrahmenprofil verbunden ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Insektengitter zum Einsetzen in einen Fensterrahmen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Bekannt sind Insektengitter, bestehend aus einem umlaufenden Spannrahmenprofil sowie einem vom Spannrahmenprofil gehaltenen Gitterelement, das in einen Fensterrahmen eingesetzt und im Fensterrahmen festgeklemmt wird. Um das Insektengitter gegen ein Herausfallen nach außen zu sichern, kann am Spannrahmenprofil eine nach außen überstehende, schmale Klemmleiste (Fahne) ausgebildet sein, die mit dem Schließen des Fensters gegen den Fensterrahmen gedrückt wird. Die Fahne liegt hierbei an einem Dichtungsprofil an, welches am Fensterrahmen angeordnet ist. Insbesondere bei im Extrusionsverfahren hergestellten Dichtungsprofilen, die einen PVC-Anteil enthalten und verhältnismäßig steif ausgebildet sind, ist aber aufgrund der Fahne des Insektengitters für das Schließen des Fensters ein verhältnismäßig starker Anpressdruck erforderlich, der das Schließen des Fensters erschwert. Zudem unterliegt das Dichtungsprofil einer erhöhten Belastung, was zu einer vorzeitigen Alterung führen kann. Dieses Problem wird bei zusätzlichen Sicherheitsbeschlägen, die aus Sicherheitsgründen vorgesehen sein können, auf Grund des weiter ansteigenden Schließdruckes noch erhöht.
  • Aus der DE 93 12 934 U1 ist ein Insektengitter zum Einsetzen in einen Fensterrahmen bekannt, wobei das Insektengitter ein umlaufendes Spannrahmenprofil aufweist, welches Träger eines Gitterelementes ist. Zur Befestigung des Insektengitters am Fensterrahmen ist ein mit dem Spannrahmenprofil verbundenes Befestigungselement in Form einer Z-förmigen Edelstahlklammer vorgesehen. Eine zusätzliche Haltekraft wird über ein umlaufendes Dichtungselement in Form einer Bürstendichtung erzielt, die auf der Außenseite des Spannrahmenprofils angeordnet ist und eine Reibkraft zwischen dem Spannrahmenprofil und dem Fensterrahmen erzeugt.
  • Auch bei diesem Insektengitter ist aufgrund der Reibkraft, welche für das sichere Halten des Insektengitters im Fensterrahmen erforderlich ist, ein erhöhter Anpressdruck notwendig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, mit einfachen Maßnahmen ein Insektengitter zum Einsetzen in einen Fensterrahmen zu schaffen, bei dem der Anpressdruck beim Schließen des Fensters nicht oder zumindest nicht wesentlich erhöht ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
  • Das erfindungsgemäße Insektengitter wird in einen Fensterrahmen eingesetzt und weist ein umlaufendes Spannrahmenprofil sowie ein von dem Spannrahmenprofil gehaltenes Gitterelement wie beispielsweise ein Drahtgitter auf. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Spannrahmenprofil zumindest abschnittsweise an seiner Außenseite mit einer Aufnahmenut versehen ist, die zur Aufnahme eines Abdichtelementes dient, welches im eingesetzten Zustand des Insektengitters auf Kontakt mit dem Fensterrahmen steht. Dem Abdichtelement kommt eine Abdichtfunktion zu, über das Abdichtelement wird ein enger Kontakt zwischen dem Spannrahmenprofil und dem Fensterrahmen geschaffen.
  • Des Weiteren ist zur Befestigung des Insektengitters am Fensterrahmen ein Befestigungselement vorgesehen, das mit dem Spannrahmenprofil verbunden ist. Das Befestigungselement sichert das Insektengitter am Fensterrahmen gegen ein unbeabsichtigtes Herausfallen.
  • Mit dieser Ausführung wird eine funktionale Aufteilung der aus dem Stand der Technik bekannten Klemmleiste auf zwei separat ausgeführte Bauteile erreicht. Dies hat den Vorteil, dass jedes Bauteil speziell auf seinen jeweiligen Einsatzzweck hin optimiert werden kann. So genügt es beispielsweise, als Abdichtelement ein verhältnismäßig weiches Bauteil zu verwenden, dem keine Klemm- oder Stützfunktion zukommt, sondern das nur die Aufgabe hat, zum Schutz vor Insekten einen dichten Abschluss zwischen dem Spannrahmenprofil und dem Fensterrahmen herzustellen. Die Position des Abdichtelementes kann außerdem mit Abstand zum Befestigungselement gewählt werden, so dass zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten bei der konstruktiven Ausführung des Spannrahmenprofils gegeben sind.
  • Das Befestigungselement ist separat vom Abdichtelement ausgeführt und kann ebenso wie das Abdichtelement auf seinen speziellen Einsatzzweck hin optimiert werden. Das Befestigungselement ist gemäß bevorzugter Ausführung als eigenständiges Bauteil ausgeführt, welches mit dem Spannrahmenprofil zu verbinden ist. Grundsätzlich möglich ist aber auch eine einteilige Ausführung von Spannrahmenprofil und Befestigungselement.
  • Für eine sichere Verbindung und Halterung des Insektengitters am Fensterrahmen ist es im Prinzip ausreichend, als Befestigungselement eine winkelförmige Befestigungslasche vorzusehen, welche einenends mit dem Spannrahmenprofil verbunden wird und anderenends am Fensterrahmen gehalten ist, insbesondere an dem am Fensterrahmen umlaufenden Dichtprofil anliegt und bei geschlossenem Fenster vom Fensterflügel gegen das Dichtprofil gedrückt wird. Die Befestigungslasche kann verhältnismäßig schmal ausgebildet sein, beispielsweise mit einer Breite von 10 mm, so dass auch nur über diese verhältnismäßig geringe Breite ein erhöhter Druck am umlaufenden Dichtprofil am Fensterrahmen besteht. Im Unterschied zur Ausführung aus dem Stand der Technik liegt somit nur über einen sehr begrenzten Abschnitt ein zusätzliches Bauteil am Dichtprofil an, das dementsprechend weniger belastet wird, so dass zum einen der Anpressdruck geringer ist und die Schließkräfte reduziert sind und zum andern das Dichtprofil weniger belastet wird und entsprechend eine erhöhte Lebensdauer besitzt. Dadurch können Dichtprofile aus einem verhältnismäßig steifen Material eingesetzt werden, beispielsweise Dichtprofile mit einem PVC-Anteil, welche im so genannten Koextrusionsverfahren gemeinsam mit dem Fensterrahmenprofil gefertigt und an diesem angespritzt werden.
  • Zweckmäßigerweise werden über den Umfang des Insektengitters verteilt nur wenige derartige Befestigungselemente eingesetzt, was grundsätzlich für eine sichere Halterung des Insektengitters ausreicht. Es genügt, beispielsweise lediglich an der oberen und unteren Leiste des Spannrahmenprofils des Insektengitters jeweils zwei als Befestigungslaschen ausgeführte Befestigungselemente vorzusehen.
  • Es kann zweckmäßig sein, zusätzlich zu der Kombination von in die Aufnahmenut am Spannrahmenprofil eingesetztem Abdichtelement und Befestigungselement am Spannrahmenprofil auch noch eine einteilig mit dem Profil ausgebildete Klemmleiste bzw. Fahne vorzusehen, die wie im Stand der Technik die Funktion von Abdichtung und Befestigung in sich vereinigt. In dieser Ausführung sind zweckmäßigerweise die Klemmleiste sowie die Aufnahmenut mit darin eingesetztem Abdichtelement und Befestigungselement an unterschiedlichen Seiten des Spannrahmenprofils angeordnet.
  • Gemäß bevorzugter Ausführung ist aber vorgesehen, dass auf die Klemmleiste verzichtet wird und dass die Aufnahmenut mit dem Abdichtelement sich über den gesamten Umfang des Spannrahmenprofils erstreckt. Die Befestigungselemente werden wie vorbeschrieben an ausgewählten Positionen am Spannrahmenprofil angeordnet.
  • Gemäß weiterer bevorzugter Ausbildung weist das Spannrahmenprofil einen Profilkörper auf sowie einen stirnseitig am Profilkörper überstehenden Profilabschnitt, in den die Aufnahmenut für das Abdichtelement eingebracht ist. Der Profilkörper dient zur Aufnahme und Befestigung des Gitterelementes, der Trägerabschnitt, welcher am Profilkörper übersteht, dient zweckmäßigerweise sowohl zur Aufnahme des Befestigungselementes als auch der Aufnahmenut für das Abdichtelement. Auf diese Weise wird eine räumliche Trennung zwischen den Verbindungs- und Abdichtelementen einerseits und dem Gitterelement des Insektengitters andererseits erreicht, wodurch besser auf räumliche und konstruktive Gegebenheiten am Fenster Rücksicht genommen werden kann.
  • Zweckmäßigerweise liegen die Aufnahmenut für das Abdichtelement sowie ein Klemmvorsprung, welcher zur Befestigung des Befestigungselementes dient, auf gegenüberliegenden Seiten an dem Trägerabschnitt. Der Klemmvorsprung befindet sich insbesondere auf der dem Profilkörper zugewandten Seite des Trägerabschnittes und wird im fertig montierten Zustand von dem Befestigungselement hintergriffen, das zu diesem Zweck gemäß bevorzugter Ausführung als winkelförmige Befestigungslasche ausgebildet ist.
  • Gemäß weiterer bevorzugter Ausführung ist das Abdichtelement als eine Bürste ausgeführt, die aus einem Grundkörper mit daran gehaltenen Borsten besteht, wobei der Grundkörper in der Aufnahmenut aufgenommen ist und die Borsten aus der Aufnahmenut nach außen ragen und im montierten Zustand an der zugewandten Seite des Fensterrahmens anliegen. Da das Abdichtelement keine Halte- oder Klemmkräfte übertragen muss, können grundsätzlich verhältnismäßig weiche Abdichtelemente verwendet werden.
  • Auf der Außenseite des Spannrahmenprofils kann mindestens ein Rastelement angeordnet sein, das mit einem nach außen überstehenden Rastnoppen versehen ist, welcher im eingesetzten Zustand des Insektengitters in einer Raststellung mit dem Fensterrahmen steht. Das Rastelement ermöglicht ein Einrasten des Insektengitters im Fensterrahmen. Vorteilhafterweise sind zwei derartige Rastelemente beispielsweise an der Oberseite des Insektengitters vorgesehen.
  • Gemäß weiterer vorteilhafter Ausführung ist am Spannrahmenprofil mindestens eine Stellschraube angeordnet, die über die Außenseite des Spannprofils herausragt und über die die gewünschte Klemmkraft des Insektengitters im Fensterrahmen einstellbar ist. Die Stellschraube wird insbesondere in den Profilkörper des Spannrahmenprofils eingeschraubt, wobei die freie Stirnseite der Stellschraube am Fensterrahmen anliegt, so dass über ein Verdrehen der Stellschraube die Position des Spannrahmenprofils relativ zum Fensterrahmen einstellbar ist.
  • Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Insektengitters kommt bei einem Einsatz bei zweiflügeligen Fenstern ohne Mittelholm (Stulpfenster) zum Tragen. Bei derartigen Fenstern können auch bei eingesetztem Insektengitter beide Fensterflügel geöffnet werden, da im Unterschied zum Stand der Technik beide Fensterflügel frei beweglich sind, wohingegen bei Ausführungen aus dem Stand der Technik das Dichtungsprofil an einem Fensterflügel vom Insektengitter hintergriffen wird, so dass dieser Fensterflügel nicht geöffnet werden kann.
  • Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
  • 1 einen Schnitt durch einen Fensterrahmen mit eingesetztem Insektengitter,
  • 2 eine vergrößerte Darstellung des oberen Abschnittes eines Spannrahmenprofils des Insektengitters,
  • 3 der untere Abschnitt des Spannrahmenprofils des Insektengitters,
  • 4 der untere Abschnitt des Spannrahmenprofils des Insektengitters in Einzeldarstellung.
  • In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Wie in den 1 bis 4 dargestellt, umfasst das Insektengitter 1 aus einem rechteckförmigen, umlaufenden Spannrahmenprofil 2, das Träger eines Gitterelementes 3 ist, welches von dem Spannrahmenprofil 2 eingerahmt ist und getragen wird. Im montierten Zustand ist das Insektengitter 1 in einen Fensterrahmen 4 eines Fensters eingesetzt und in dem Fensterrahmen 4 sicher gehalten. Benachbart zur offenen Seite des Fensterrahmens 4 ist an diesem ein umlaufendes Dichtprofil 6 befestigt, an dem im geschlossenen Zustand ein schwenkbar angeordneter Fensterflügel 5 anliegt. Das Dichtprofil 6 wird insbesondere im Koextrusionsverfahren gemeinsam mit dem Fensterrahmen 4 hergestellt und an den Fensterrahmen 4 angespritzt.
  • Das Spannrahmenprofil 2 des Insektengitters 1 weist einen Profilkörper 7 auf, an dem stirnseitig ein Trägerabschnitt 8 einstückig angeformt ist. In den Trägerabschnitt 8 ist eine Aufnahmenut 9 eingebracht, in die ein Abdichtelement 10 eingesetzt ist. Die Aufnahmenut 9 ist zur Außenseite des Spannrahmenprofils 2 geöffnet. Das Abdichtelement 10 ist gemäß bevorzugter Ausführung als Bürste ausgebildet, deren Bürstenkörper 11 in die Aufnahmenut 9 eingesetzt ist, wobei am Bürstenkörper 11 gehaltene Borsten 12 durch die Öffnung der Aufnahmenut 9 nach außen herausragen. Im eingesetzten Zustand liegen die Borsten 12 auf Kontakt zum Fensterrahmen 4 und sorgen auf diese Weise für einen dichten Abschluss zwischen dem Insektengitter 1 und dem Fensterrahmen 4.
  • Am Profilkörper 7 des Spannrahmenprofils 2 ist des Weiteren ein Winkelabschnitt 13 einstückig angeformt, an dem das Gitterelement 3 befestigt wird. Der Winkelabschnitt 13 erstreckt sich im wesentlichen vertikal zu dem Trägerabschnitt 8, der im eingesetzten Zustand auf Kontakt zum Fensterrahmen 4 liegt. Der Profilkörper 7 ist als im Querschnitt rechteckförmiges Hohlprofil ausgebildet, wobei der Trägerabschnitt 8 als Verlängerung der außenliegenden Schmalseite des rechteckigen Profils und ein Teil des Winkelabschnitts 13 annähernd als Verlängerung der Längsseite des rechteckförmigen Profils des Profilkörpers 7 ausgebildet sind.
  • Der Trägerabschnitt 8 des Spannrahmenprofils 2 nimmt außerdem ein Befestigungselement 14 auf, welches als winkelförmige Befestigungslasche ausgeführt ist und an einem Klemmvorsprung 15 gehalten ist, welcher am Trägerabschnitt 8 auf der der Aufnahmenut 9 gegenüberliegenden Seite und dem Profilkörper 7 zugewandt ausgebildet ist. Ein Schenkel des Befestigungselementes 14 liegt an der Innenseite des Trägerabschnittes 8 an, wobei die freie Stirnseite dieses Schenkels U-förmig umgebogen ist und um den Klemmvorsprung 15 gelegt ist. Der zweite, um 90° umgebogene Schenkel des Befestigungselementes 14 liegt am Dichtprofil 6 an und wird bei geschlossenem Fenster von dem Fensterflügel 5 gegen das Dichtprofil 6 gedrückt.
  • Auf der dem Fensterrahmen 4 zugewandten Außenseite befindet sich am Spannrahmenprofil 2 ein als separates Bauteil ausgeführtes Rastelement 16, das sich über die Schmalseite des Profilkörpers 7 sowie zum Teil auf der Außenseite des Trägerabschnittes 8 erstreckt und Träger eines Rasthöckers bzw. -noppens 17 ist. Mit dem Einschieben des Insektengitters 1 in den Fensterrahmen 4 von der Innenseite des Fensters aus überwindet der Rastnoppen 17 am Rastelement 16 einen Druckpunkt an der innen liegenden Seite des Dichtprofils 6 und gelangt in eine Rastposition, in der das Insektengitter 1 auch bei geöffnetem Fensterflügel 5 sicher gehalten ist.
  • Am unteren Abschnitt des Spannrahmenprofils 2 ist in den Profilkörper 7 eine Stellschraube 18 eingeschraubt. Die Stellschraube 18 überragt die Außenseite des Spannrahmenprofils 2 und liegt auf Kontakt zum Fensterrahmen 4. Über die Stellschraube 18 kann die Position des Insektengitters 1 innerhalb des Fensterrahmens 4 eingestellt werden.
  • Zweckmäßigerweise sind am oberen, in Querrichtung verlaufenden Abschnitt und am unteren, ebenfalls in Querrichtung verlaufenden Abschnitt des Spannrahmenprofils 2 jeweils zwei winkelförmige Befestigungslaschen 14 vorgesehen. Außerdem sind am oberen, in Querrichtung verlaufenden Abschnitt auch zwei Rastelemente 16 angeordnet.

Claims (10)

  1. Insektengitter zum Einsetzen in einen Fensterrahmen, mit einem umlaufenden Spannrahmenprofil (2) und einem von dem Spannrahmenprofil (2) gehaltenen Gitterelement (3), wobei zur Befestigung des Insektengitters (1) am Fensterrahmen (4) ein Befestigungselement (14) vorgesehen ist, das mit dem Spannrahmenprofil (2) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannrahmenprofil (2) zumindest abschnittsweise an seiner Außenseite eine Aufnahmenut (9) aufweist, in die ein Abdichtelement (10) einsetzbar ist, welches im eingesetzten Zustand des Insektengitters (1) auf Kontakt mit dem Fensterrahmen (4) steht, dass das Spannrahmenprofil (2) einen Profilkörper (7) und einen stirnseitig am Profilkörper (7) überstehenden Trägerabschnitt (8) aufweist, in den die Aufnahmenut (9) für das Abdichtelement (10) eingebracht ist, dass der Trägerabschnitt (8) Träger des Befestigungselements (14) ist und einen dem Profilkörper (7) zugewandten Klemmvorsprung (15) aufweist, welcher von dem Befestigungselement (14) hintergriffen ist.
  2. Insektengitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (14) als separates Bauteil ausgeführt ist, das mit dem Spannrahmenprofil (2) zu verbinden ist.
  3. Insektengitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (14) auf der nach innen weisenden Seite des Trägerabschnitts (8) gehalten ist.
  4. Insektengitter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (14) als winkelförmige Befestigungslasche ausgeführt ist.
  5. Insektengitter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdichtelement (10) als Bürste ausgebildet ist, deren Borsten (12) das Spannrahmenprofil (2) nach außen überragen.
  6. Insektengitter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Außenseite des Spannrahmenprofils (2) mindestens ein Rastelement (16) angeordnet ist, das mit einem überstehenden Rastnoppen (17) versehen ist, der im eingesetzten Zustand des Insektengitters (1) in einer Raststellung mit dem Fensterrahmen (4) steht.
  7. Insektengitter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass nur an zwei gegenüberliegenden Seiten des Spannrahmenprofils (2) Befestigungselemente (14) angeordnet sind.
  8. Insektengitter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Spannrahmenprofil (2) mindestens eine Stellschraube (18) angeordnet ist, die über die Außenseite des Spannprofils herausragt.
  9. Insektengitter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellschraube (18) in den Profilkörper (7) des Spannrahmenprofils (2) einzuschrauben ist.
  10. Insektengitter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannrahmenprofil (2) aus Aluminium besteht.
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