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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Montage
einer Möbelauszugsführung für Auszugselemente,
insbesondere Schubkästen, nach den Oberbegriffen der Ansprüche
1 und 19.
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Bei
der Montage einer Möbelauszugsführung an einem
Möbelkorpus ist es notwendig, die Korpusbefestigungsanordnung – nach
dem Stand der Technik zumeist gebildet aus einer Führungsschiene – am
Möbelkorpus zu verankern bzw. zu befestigen. Es ist bekannt,
die Führungsschiene nach Art eines Führungswinkels
auszubilden, der einen am Möbelkorpus festlegbaren Korpusschenkel
aufweist, der am Möbelkorpus mittels Befestigungsmitteln
wie Schrauben, Zapfen oder Dübeln befestigt wird, und einen
Tragschenkel, der als Führungsschiene dient oder eine solche
trägt. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise aus
der
EP 0 791 313 bekannt.
Zum technologischen Hintergrund werden ferner die
US 6 585 336 B2 und die
DE 39 33 406 A1 sowie
die
AT 399 262 genannt.
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Verbesserungsbedarf
besteht insbesondere in Hinsicht auf die Montage von Möbelauszugsführung
mit relativ kleinen Korpusschenkeln, da bei derartigen Ausführungsformen
in der Regel die Befestigungsmittel nur relativ schwer zugänglich
sind.
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Die
Erfindung hat die Aufgabe, dieses Problem zu beheben.
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Die
Erfindung löst diese Aufgabe in Hinsicht auf die Vorrichtung
durch den Gegenstand des Anspruchs 1 und in Hinsicht auf das Verfahren
durch den Gegenstand des Anspruchs 19.
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Die
Erfindung schafft eine Möbelauszugsführung für
Auszugselemente, die eine Korpusbefestigungsanordnung mit wenigstens
einem oder mehreren Korpusbefestigungsteil(en) aufweist, die mit
Hilfe von Befestigungsmitteln an einer Möbelkorpuswand befestigbar
ist, wobei ein als Ganzes bzw. Gesamtheit bewegliches Schienenpaket
vorgesehen ist, welches zur Montage bzw. vor der Montage der Befestigungsmittel
in eine Montagestellung bewegbar ist, vorzugsweie in eine solche
Montagestellung, in welcher die Befestigungsmittel stirnseitig zugänglich sind.
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Vorzugsweise
wird die Möbelauszugsführung in der Montagestellung
an den Möbelbauer geliefert, der sie am Möbel
montiert, dann das Schienenpaket in die Gebrauchsstellung bewegt
und dann ein Auszugselement aufsetzt. Derart ist die Montage einfach
und besonders schnell und unkompliziert zu realisieren.
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Besonders
bevorzugt sind die Befestigungsmittel in der Montagestellung des
Schienenpakets mit einem senkrecht zur Möbelkorpuswand
ausgerichteten Werkzeug zugänglich und das Schienenpaket
ist als Gesamtheit aus dieser Montagestellung in die Gebrauchstellung
zurückbewegbar, in welcher das Auszugselement ein- und
ausfahrbar ist.
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Als
Befestigungsmittel können z. B. Schrauben oder Spreizdübel
eingesetzt sein.
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Gerade
bei stirnseitig zu drehenden Schrauben ist die Erfindung besonders
vorteilhaft, da sie eine gute Zugänglichkeit zu den Schrauben
sichert.
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Nach
einer Variante wird die Relativbeweglichkeit zwischen dem Schienenpaket
und der Korpusbefestigungsanordnung dagegen durch eine Relativverdrehbarkeit
dieser Bauelemente bzw. Baugruppen realisiert.
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Nach
einer alternativen Variante, die auf Schwenklager verzichtet, wird
die Beweglichkeit zwischen dem Schienenpaket und dem der Korpusbefestigungsanordnung
durch dagegen durch eine Relativverschieblichkeit dieser Bauelemente/Baugruppen
realisiert.
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Nach
einer vorteilhaften Variante sind die Korpusbefestigungsteile als
wenigstens einer oder mehrere Korpuswinkel auszulegen, welche jeweils einen
am Möbelkorpus festlegbaren Korpusschenkel aufweisen und
einen hierzu winklig – vorzugsweise senkrecht – ausgerichteten
Tragschenkel.
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Vorteilhaft
ergänzt wird die Erfindung durch Arretierungsmittel, welche
derart ausgelegt sind, dass sie die Verschwenkbarkeit des Schienenpakets blockieren.
Diese Arretierungsmittel können lösbar sein und
dazu dienen, das Schienenpaket vor der Montage und/oder in der die
Gebrauchsstellung zu arretieren.
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Es
ist ferner auch denkbar und einfach zu realisieren, wenn die Möbelauszugsführung
eine Höhenverstelleinrichtung aufweist, mit welcher die
Höhe und/oder die Ausrichtung des Schienenpakets an einer
oder mehreren Stellen relativ zu der Korpusbefestigungseinrichtung
verstellbar sind.
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Vorteilhafte
Varianten der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
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Nachfolgend
wird die Erfindung unter Bezug auf die Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen
näher beschrieben, wobei auch weitere Vorteile der Erfindung
deutlich werden. Es zeigen:
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1 eine
erste perspektivische Anordnung einer Möbelauszugsführung
bei oder vor der Montage;
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2 die
Anordnung aus 1 nach der Montage an einer
(hier nicht dargestellten) Möbelkorpuswand;
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3a, b eine perspektivische und eine schnittartige
Ansicht von Teilbereichen der Möbelauszugsführung
aus 1 und 2;
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4 eine
erste perspektivische Anordnung einer zweiten Möbelauszugsführung
bei oder vor der Montage;
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5 die
Anordnung aus 4 nach der Montage an einer
(hier nicht dargestellten) Möbelkorpuswand;
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6 eine
erste perspektivische Anordnung einer dritten Möbelauszugsführung
bei oder vor der Montage;
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7a, b die Anordnung aus 6 nach
der Montage an einer (hier nicht dargestellten) Möbelkorpuswand
in zwei Ansichten;
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8a, b; 9a,
b eine erste perspektivische Anordnung einer vierten Möbelauszugsführung
bei oder vor der Montage;
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10a, b, c die Anordnung aus 8 und 9 nach
der Montage an einer (hier nicht dargestellten) Möbelkorpuswand
in zwei Ansichten.
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1 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer ersten Möbelauszugsführung 1 für
Auszugselemente, wie einen Schubkasten, die eine Korpusbefestigungsanordnung 2 mit
wenigstens einem oder mehreren Korpusbefestigungsteil(en) – hier
zwei Korpuswinkeln 3 – aufweist, die mit Hilfe
von Befestigungsmitteln wie hier Schrauben 4 oder Spreizdübeln,
die durch Befestigungslöcher 21 eines Lochmusters
der Korpuswinkel eingeschraubt werden, an einer Möbelkorpuswand
befestigbar ist. Wie aus 2 ersichtlich, sind diese Schrauben 4 im
Endmontagezustand, welcher in dieser Fig. dargestellt ist, nicht
stirnseitig mit einem Schraubendreher zugänglich.
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An
der Korpusbefestigungsanordnung 3 ist hier zur Lösung
dieses Problems ein relativ zu dieser Anordnung derart als Ganzes
bzw. Gesamtheit bewegliches Schienenpaket 5 angeordnet,
dass das gesamte Schienenpaket 5 zur Montage bzw. vor der Montage
der Befestigungsmittel relativ zu der Korpusbefestigungsanordnung 2 in
eine Montagestellung bewegbar ist, in welcher die Befestigungsmittel wie
die Schrauben 4 insbesondere mit einem senkrecht zur Möbelkorpuswand
ausgerichteten Werkzeug wie einem Schraubendreher an der Möbelwand festlegbar
sind.
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Bei
dem Ausführungsbeispiel der 1 wird dies
dadurch realisiert, dass das Schienenpaket 5 relativ zur
Korpusbefestigungsanordnung in eine derartige Lage verschwenkbar
ist. Dabei ist das Schienenpaket 5 schwenkbar an den Korpusbefestigungsteilen – hier
den Korpuswinkeln 3, festgelegt.
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Die
Korpuswinkel 3 weisen jeweils einen am Möbelkorpus
festlegbaren Korpusschenkel 6 zum Festlegen an einer in 1 nicht
dargestellten Möbelkorpuswand auf und einen hierzu winklig – vorzugsweise
senkrecht – ausgerichteten Tragschenkel 7, der
sich entsprechend zu 1 senkrecht zur Möbelkorpuswand
erstreckt.
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Das
Schienenpaket 5 ist jeweils über Schwenklager 8 schwenkbar
mit dem Tragschenkel 7 verbunden, die hier aus einer Anrollung
als Schwenklagerauge 19 am freien Ende der Tragschenkel 7 und
aus in diese Anrollung eingreifenden Lagerzapfen 18 am
Schie nenpaket 5 gebildet werden. Die Schwenklager 8 können
auch in anderer Weise realisiert werden, die gewählte Anordnung
ist aber konstruktiv besonders einfach zu realisieren.
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Das
Schienenpaket 5 weist eine Führungs- bzw. Tragschiene 9 auf
sowie ggf. einen Mittelschiene 10 und eine Laufschiene 11,
welche mit Fanghaken 26 oder dgl. an einem Auszugselement
festlegbar ist. Die Führungsschiene 9 dient in
der Endmontagestellung der 2 als untere
Tragschiene, auf welcher die Mittelschiene 10 und die Laufschiene 11 laufen.
Das Schwenklager 8 verbindet dabei die Führungsschiene 9 und
den Tragschenkel 7 schwenkbar direkt oder über
zwischengeschaltete Bauteile miteinander.
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Die
Drehachse des Schwenklagers 8 ist parallel oder jedenfalls
nahezu parallel zur Ausziehrichtung des Schienenpakets 5 ausgerichtet.
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Zur
Montage ist das Schienenpaket in eine Montageposition (1)
geschwenkt, in welcher die (Befestigungs-)Schrauben 4 mit
einem Schraubendreher in eine Möbelwand einschraubbar sind.
Nach der Montage wird das Schienenpaket 5 einfach nur in die
Position der 2 geschwenkt, in welcher ein Auszugselement
auf das Schienenpaket 5 aufsetzbar sowie ein- und ausfahrbar
ist. Das Schienenpaket 5 ist quasi als separate Einheit
handhabbar. Durch das Schwenklager kann man nahezu jedes Bohrbild am
Korpusschenkel realisieren und zur Montage nutzen. Vorzugsweise
beträgt der Schwenkwinkel 90°. Er kann aber auch
etwas kleiner oder größer als 90° sein.
Beträgt er z. B. 60°, wird immerhin bereits eine bessere
Zugänglichkeit erreicht, die z. B. dazu genutzt werden
kann, um als Flügelschrauben ausgebildete Befestigungselemente
von Hand einzuschrauben.
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Vorzugsweise
wird das Schienenpaket in der Montagestellung der 1 an
den Möbelbauer geliefert, welcher es dann montiert und
schließlich nach dem Anziehen der Schrauben 4 das
Schienenpaket 5 in die Endmontagestellung bzw. in die Gebrauchsstellung
der 2 verschwenkt. Die ist bei allen dargestellten
Ausführungsformen so oder analog durch Verschieben realisierbar.
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Vorzugsweise
sind ferner Arretierungsmittel vorgesehen, welche derart ausgelegt
sind, dass sie die Verschwenkbarkeit des Schienenpakets 5 blockieren
können, wenn eine vorgegebene Arretierungsstellung erreicht
ist.
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Hier
erfolgt diese Arretierung nach der Montage des Korpusbefestigungsteils 3 an
einer Möbelkorpuswand und nach dem Verschwenken des Schienenpakets 5 in
die Gebrauchsstellung (2), in welcher ein auf das Schienenpaket 5 aufgesetztes Auszugselement
ein- und ausfahrbar ist.
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Die
Arretierungsmittel können auf verschiedene Weise realisiert
werden, so nach 1 und 2 als korrespondierende
Rastmittel 12, 13 an der Führungsschiene 9 und
am Tragwinkel 7, welche in der Montagestellung der 1 nicht
ineinandergreifen und welche beim Verschwenken in die Gebrauchsstellung
der 2 in ihre Raststellung verschwenkt werden, in
welche sie das Schienenpaket 5 an dem Tragschenkel 7 unverschwenkbar
arretieren, d. h., das Schwenk- bzw. Drehlager 8 wird blockiert.
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Die
Rastmittel 12, 13 können derart ausgelegt
werden, dass die Verrastung vorzugsweise werkzeugbetätigt
wieder lösbar ist, was im Wartungsfall von Vorteil sein
kann.
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Es
sind auch andere Arretierungsmittel denkbar, so Schrauben oder Stifte
oder dgl., die in der Stellung der 2 in miteinander
fluchtende Bohrungen am Tragschenkel 7 und am Schienenpaket 5 eingesetzt
werden (hier nicht dargestellt).
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Wie
insbesondere aus 3 ersichtlich, ist es möglich,
die Möbelauszugsführung um eine Höhenverstelleinrichtung
zu ergänzen. Der Schwenklagerzapfen 3 ist an einer
Auflagerplatte 16 angeordnet, welche das eigentliche Schienenpaket 5 trägt.
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Die
Höhenverstelleinrichtung wird hier durch Stellschrauben,
vorzugsweise Rändelschrauben 14 gebildet, die
einerseits in Gewindebohrungen 22 der Auflagerplatte 16 einschraubbar
sind und andererseits drehbar aber axial fixiert in einer Bohrung 15 am eigentlichen
Schienenpaket 5 – hier in einer Halteplatte 17 unterhalb
der Führungsschiene 9, welche mit der Führungsschiene 9 verbunden
ist, gehalten sind. Durch Verschrauben der Rändelschrauben 14 wird
der Abstand zwischen der Halteplatte 17 und der Auflagerplatte 16 verändert,
was eine Höhenverstellung des Schienenpaketes 5 erlaubt.
Da hier an den zwei Korpuswinkeln 3 jeweils derartige Höhenverstelleinrichtungen
vorgesehen sind, kann das Schienenpaket 5 auch relativ
zur Drehachse der Schwenklage etwas geneigt werden, um beispielsweise
die Frontblende eines Schubkastens auszurichten. Derart wird das
Ausrichten eines Schubkastens nach der Montage mit besonders einfachen
Mitteln möglich. Die Achse des Schwenklagers 8 bleibt
im Rahmen dieser Höhenverstellung im Sinne der Ansprüche
im Wesentlichen parallel zur Auszugsrichtung.
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Die
Schrauben 14 und die Schraubbohrung 16 können
selbstverständlich auch in anderer als in der dargestellten
Art und Weise am Tragschenkel 7 und am Schienenpaket 5 angeordnet/ausgebildet sein.
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Wie
bereits ausgeführt, ist es ein besonderer Vorteil, dass
an der Korpusbefestigungsanordnung 3 ein relativ zu dieser
derart als Ganzes bewegliches Schienenpaket 5 angeordnet
ist, dass das gesamte Schienenpaket 5 zur Montage in eine
Montagestellung bewegbar ist, in welcher die Schrauben 4 insbesondere
mit einem senkrecht zur Möbelkorpuswand ausgerichteten
Werkzeug wie einem Schraubendreher an der Möbelwand festlegbar
sind. Dies kann aber auch auf andere Weise als in 1 und 2 dargestellt
erreicht werden.
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So
ist es denkbar, das wenigstens eine Schwenklager 8 an anderer
Stelle und/oder zwischen anderen Elementen der Möbelauszugsführung
vorzusehen.
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Insbesondere
ist es denkbar, dass Schwenklager 8 unterhalb (1, 2, 3)
oder oberhalb (4, 5) der Befestigungsmittel – hier
der Schrauben 4 – vorzusehen. Um bei oberhalb
liegenden Schwenklagern eine sog. Einhandmontage zu ermöglichen,
kann die Montageposition durch Schwergängigkeit im Schwenklager 8 selbst
oder durch eine lösbare Rastung in der Montageposition das
Hantieren beim Befestigen erleichtert werden.
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So
kann beispielsweise auch oberhalb oder unterhalb des Korpusschenkels,
welcher an die Möbelkorpuswand angeschraubt wird, direkt
das Schwenklagerauge 19 ausgebildet sein, welches von dem
Schwenklagerzapfen 18 durchsetzt ist, welcher in axialer
Verlängerung ein korrespondierendes Schwenklagerauge 19' eines
Tragwinkels 20 durchsetzt, der das Schienenpaket trägt.
Damit kann der Tragwinkel 20 mit dem Schienenpaket relativ
zum Korpuswinkel 3, der hier auf eine Korpusplatte mit dem
Schwenklagerauge reduziert ist, „nach oben” verschwenkt
werden.
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Federn 23 zwischen
den Platten 16, 17 sorgen dafür, dass
das Schienenpaket 5 gedämpft abgestützt
wird.
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Das
gesamte Schienenpaket 5 ist derart zur Montage (4)
in eine Stellung oberhalb der Schrauben 4 verschwenkbar,
so dass diese gut zugänglich sind.
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Da
das Schienenpaket 5 hier konstruktionsbedingt nach dem
Verschwenken in die Gebrauchsstellung (5) in dieser
selbsttätig verbleibt, kann – muß aber
nicht – derart auf ein besonderes Arretierungsmittel zum
Blockieren der Verschwenkbarkeit sogar verzichtet werden. Es ist
beispielhaft ein Rastelement 28 in 4 gezeigt,
dass nach dem Schwenken in die Gebrauchsstellung seitlich Pos. 20 übergreift.
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Die
in 4 dargestellten Schrauben 14 dienen wiederum
der Höhenverstellung, die hier zwischen den Tragwinkeln 20 und
dem Schienenpaket 5 vorgesehen ist.
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Die
Relativbewegung zwischen dem Schienenpaket 5 und der Korpusbefestigungsanordnung 2 zur
Montageerleichterung kann nicht nur mittels Drehlagern/Schwenklagern
realisiert werden sondern auch auf andere Weise.
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So
können eine oder mehrere Kulissen 24 an der Korpusbefestigungsanordnung 2 ausgebildet sein,
mit deren Hilfe das Schienenpaket 5 aus einer Stellung,
in welcher die Befestigungsmittel wie Schrauben 4 nicht
so verdeckt werden, dass sie von einem senkrecht zur Korpuswand
angesetzten Werkzeug zugänglich sind (6),
in die Gebrauchsstellung verschiebbar sind, in welcher die Befestigungsmittel
abgedeckt werden (7). Dabei sind zwar die Korpusschenkel 8 entsprechend
lang auszugestalten. Es gibt aber Einbausituationen, in welcher
auch diese Anordnung vorteilhaft ist.
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Es
ist nach 6 z. B. denkbar, dass die Kulissen 24 vertikal
direkt in den Korpusschenkeln 6 von Korpuswinkeln 3 ausgebildet
sind und dass das Schienenpaket 5 auf einem oder mehreren
Schlittenwinkelstücken 25 aufliegt, welcher/welche
verschieblich in die Kulissen 24 eingreift, so dass das
Schienenpaket wiederum in eine Stellung oberhalb (6) (oder
unterhalb; hier nicht dargestellt) der Befestigungsmittel 4 verschieblich
ist, so dass die Schrauben 4 zugänglich werden.
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Der
Hintergriff der in den Kulissen geführten Elemente ist,
da für den Fachmann ohne weiteres vorstellbar, hier nicht
dargestellt. Der Hintergriff könnte auf zylindrischen Elementen
in Form von beweglich zur Kulisse durch Taumeln erzeugten Köpfen
bestehen, die versenkt in Pos. 3 auf der Seite zur Korpuswand laufen.
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Auch
bei der Ausführung nach 6 können die
Arretierungsmittel und/oder die Höhenverstelleinrichtung
vorgesehen sein.
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Nach 8 sind
die Kulissen 24 nicht im Korpusschenkel 6 der
Korpuswinkel 3 ausgebildet sondern im Tragwinkel 7,
der, damit das Schienenpaket 5 in eine Stellung zum Ansetzen
eines Betätigungswerkzeuges in senkrechter Verlängerung
der Schrauben 4 bewegbar ist, abschnittsweise nicht senkrecht
zur Möbelkorpuswand ausgerichtet ist sondern jedenfalls
in seinem vom Korpusschenkel abgewandten Endabschnitt 27 schräg
nach unten gewinkelt ist, so dass das Schienenpaket auf seinem Schlitten
in eine Kippstellung verschieblich ist, in welcher die Schrauben 4 freigegeben
sind. Der Endabschnitt 27 könnte sich auch beispielsweise
in einer Viertelkreisbiegung nach unten hin erstrecken.
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In 9 ist
die Montagedarstellung gezeigt und in 10 die
End-Montage- bzw. Gebrauchstellung.
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Auch
hier ist ein Vorverrasten des Schienenpakets in der Montagestellung
denkbar.
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- 1
- Möbelauszugsführung
- 2
- Korpusbefestigungsanordnung
- 3
- Korpusbefestigungsteil
- 4
- Schrauben
- 5
- Schienenpaket
- 6
- Korpusschenkel
- 7
- Tragschenkel
- 8
- Schwenklager
- 9
- Führungsschiene
- 10
- Mittelschiene
- 11
- Laufschiene
- 12,
13
- Rastmittel
- 14
- Rändelschrauben
- 15
- Bohrung
- 16
- Auflagerplatte
- 17
- Halteplatte
- 18
- Schwenklagerzapfen
- 19
- Schwenklagerauge
- 20
- Tragwinkel
- 21
- Befestigungslöcher
- 22
- Gewindebohrungen
- 23
- Federn
- 24
- Kulisse
- 25
- Schlittenwinkelstücke
- 26
- Fanghaken
- 27
- Endabschnitt
- 28
- Rastelement
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - EP 0791313 [0002]
- - US 6585336 B2 [0002]
- - DE 3933406 A1 [0002]
- - AT 399262 [0002]