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DE102008044866A1 - Mobile Holzverarbeitungsanlage - Google Patents

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DE102008044866A1
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Rudolf Prokesch
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Procon Maschinen- U Industrieanlagen GmbH
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Procon Maschinen U Indust GmbH
Procon Maschinen- U Industrieanlagen GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00Forestry
    • A01G23/003Collecting felled trees
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00Forestry
    • A01G23/003Collecting felled trees
    • A01G23/006Log skidders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Anlage ist ein in den Bergwald gebrachtes geländegängiges motorbetriebenes Geräteträger-Fahrzeug (1), dass zwischen stehenden Bäumen und Baumstümpfen (13) mittels Drahtseilen (8) fest verspannt und gesichert ist. Zwischen diesem und dem Transportbehälter (12) in einer unteren Hanglage ist eine Transport-Luftseilbahn (10) oder eine Schlauchleitung (11) als Transport-Komponenten angeordnet.
Besonderes Anwendungsgebiet ist die Ast- sowie Baumstamm-Abtrennung, sind Hackarbeiten, Holzzerkleinerungen sowie deren Abtransport unmittelbar in und von stark hängigen Bergwäldern.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine mobile Holzverarbeitungsanlage die für Ast- sowie Baumstamm-Abtrennung, für Hackarbeiten, für Holzverkleinerung und für Holzschnitzelherstellung sowie für den hangabwärts gerichteten Abtransport der in der Anlage zerkleinerten Holzstücke und hergestellten Holzschnitzel ausgebildet ist. Die mobile Holzverarbeitungsanlage ist unmittelbar in hängigen Bergwäldern einsetzbar.
  • Die Anwendung derartiger mobiler Holzverarbeitungsanlagen ist bekannter Stand der Technik, wobei eine maschinelle Ausstattung für in der Regel nur ein ausgewähltes Verfahren für die Abtrennung, Zerkleinerung oder für die Verarbeitung realisiert ist. Die Zerkleinerung und Trennung von aus den Wäldern bereitgestellten Holz erfolgt in den Sägewerken, die weitere Verarbeitung von Holz, die Herstellung von Holzschnitzeln, von Holzspänen und Holzmehl erfolgt in speziell ausgestatteten Werkstätten und Fabriken. In Abhängigkeit vom Einsatzort der Holzverarbeitungsanlage ist deren Mobilität durch Kranumsetzungen, durch Ausstattung mit Rädern oder durch Aufsetzung auf Raupenketten-Fahrzeuge gewährleistet.
  • Beispiele für mit Rädern verfahrbare mobile Holzverarbeitungsanlagen sind Gegenstand von
  • Als Raupenketten-Fahrzeuge sind mobile Holzverarbeitungsanlagen unter anderem in
  • beschrieben.
  • Als Stand der Technik für zum Beispiel in hängigen Bergwäldern zum Einsatz gebrachten Holzverarbeitungsanlagen mit Transporteinrichtungen für die Abführung von Holzstämmen und Holzstücken werden unter anderem in
  • beschrieben.
  • Nachteilig ist bei diesen, als Stand der Technik benannten Lösungen, dass die mobilen Holzverarbeitungsanlagen nicht unmittelbar in hängigen Bergwäldern einsetzbar sind. Zur Sicherung einer stabilen Lage während der Holzverarbeitung und zur Realisierung eines rationellen hangabwärts gerichteten Abtransportes der zerkleinerten Holzstücke und der hergestellten Holzschnitzel in steilen Hanglagen fehlen geeignete Funktions- und Sicherungskomponenten.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung eine mobile Holzverarbeitungsanlage mit diesen Funktions- und Sicherungskomponenten auszustatten.
  • Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine mobile Holzverarbeitungsanlage so auszubilden, dass sie unmittelbar in hängigen Bergwäldern einsetzbar ist und Ast- und Baumstamm-Abtrennungen, Hackarbeiten, Holzzerkleinerungen oder auch Holzschnitzel-Herstellung ebenso möglich sind, wie der unmittelbare hangabwärts gerichtete Abtransport der zerkleinerten Holzstücke und hergestellten Holzschnitzel.
  • Das Problem wird durch den Patentanspruch 1 gelöst.
  • Die entwickelte mobile Holzverarbeitungsanlage ist so konzipiert, dass sie
    • – ein geländegängiges motorbetriebenes Geräteträger-Fahrzeug oder Geräteträgerschlitten,
    • – zwischen Bäumen und Baumstümpfen mittels Drahtseilen fest und sicher verspannt und arretiert,
    • – einen in die waagerechte Funktionslage schwenk- und arretierbaren Gestellaufbau für Hack- und Zerkleinerungswerkzeuge und Sammelbehälter sowie
    • – eine Transport-Luftseilbahn oder eine flexible Schlauchleitung bis zu einem in unterer Hanglage abgestellten Transportbehälter
    als Funktions- und Sichrungskomponenten umfasst.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Patentansprüchen 2 und 3 angegeben. Sie betreffen die Abstützung des Gestellaufbaues und die Anordnung und Ausstattung der Transport-Luftseilbahn.
  • Die Erfindung ist vereinfacht an einigen Ausführungsbeispielen in den Figuren dargestellt und im folgenden Teil der Beschreibung näher erläutert:
  • 1 eine Ansicht eines Geräteträger-Fahrzeuges mit flexibler Schlauchleitung
  • 2 eine Draufsicht nach 1
  • 3 eine Ansicht eines Geräteträger-Schlittens und einer Transport-Luftseilbahn
  • Die in 1 und 2 dargestellte mobile Holzverarbeitungsanlage ist ein geländegängiges motorbetriebenes Geräteträger-Fahrzeug 1 und befindet sich an einem Steilhang eines Bergwaldes 9 mit einer Hanglage von beispielsweise 30°. In dieser Funktionsstellung ist die Anlage mittels Drahtseilen 8 an und zwischen stehenden Bäumen und Baumstümpfen 13 fest verspannt und gegen Kippen gesichert sowie arretiert. Im Gestellaufbau 4 auf dem Geräteträger-Fahrzeug 1 sind die Hack- und Zerkleinerungswerkzeuge 5, sowie deren Antriebe, ein Sammelbehälter 6 für zerkleinerte Holzstücke und die oberen Enden der flexiblen Schlauchleitung 11, als Transportkomponente zu dem in einer unteren Hanglage abgestellten unteren Transportbehälter 12, angeordnet. Gegenüber dem in einer hangnahen Schräglage befindlichen Untergestell 3 ist der Gestellaufbau 4 des Geräteträger-Fahrzeuges 1 mittels Scharnier- und Kugelgelenken 7 gelenkig mit diesen verbunden, einstellbar gelagert und auf der freien talseitig angehobenen Seite steif abgestützt.
  • Die in 3 dargestellte mobile Holzverarbeitungsanlage ist ein Geräteträger-Schlitten 2 der mittels Drahtseilen 8 in seiner Funktionsposition an einem Steilhang eines Bergwaldes 9 an mehreren stehenden Bäumen und Baum stumpfen 13 festverspannt und gegen Kippen gesichert sowie arretiert ist. Zwischen dem Untergestell 3 des Geräteträgerschlittens 2, dem Sammelbehälter 6 am Gestellaufbau 4 und stehenden Bäumen 13 oder Stützen 14 in einer oberen Hanglage und dem unteren Transportbehälter 12 sowie Stützen 14, in einer unteren Hanglage, ist eine Transport-Luftseilbahn 10 mit Transport gondeln installiert und mit Drahtseilen 13 festverspannt arretiert.
  • Die rollengehängten Transportgondeln sind mit trogartigen Transportbehältern 16 für kleiner Holzstücke ausgestattet. Die Anzahl der Stützen 14 bestimmt sich aus der Länge des Steilhanges des Bergwaldes 9 und aus dem Transportgewicht der Holzstücke.
  • 1
    Geräteträger-Fahrzeug
    2
    Geräteträger-Schlitten
    3
    Untergestell
    4
    Gestellaufbau
    5
    Hack- und Zerkleinerungswerkzeuge
    6
    Sammelbehälter
    7
    Scharnier- und Kugelgelenke
    8
    Drahtseile
    9
    Steilhang eines Bergwaldes
    10
    Transport-Luftseilbahn
    11
    flexible Schlauchleitung
    12
    unterer Transportbehälter
    13
    Bäume, Baumstümpfe
    14
    Stützen
    15
    Greifelemente an 10
    16
    trogartige Transportbehälter an 10
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 20120163 U1 [0003]
    • - DE 8712976 [0003]
    • - DE 20213171 U1 [0003]
    • - DE 29917342 U1 [0003]
    • - DE 9218332 U1 [0004]
    • - DE 29916346 U1 [0004]
    • - EP 0893216 B1 [0005]
    • - DE 10354265 B4 [0005]

Claims (3)

  1. Mobile Holzverarbeitungsanlage, die für Ast- sowie Baumstammabtrennung, für Holzarbeiten, für Holzzerkleinerung und für Holzschnitzel-Herstellung sowie für den hangabwärts gerichteten Abtransport der in der Anlage zerkleinerten Holzstücke und hergestellten Holzschnitzel ausgebildet ist und unmittelbar in hängigen Bergwäldern einsetzbar ist. dadurch gekennzeichnet, dass ein in den Bergwald gebrachtes geländegängiges motorbetriebenes Geräteträger-Fahrzeug (1) oder ein Geräteträger-Schlitten (2) an und zwischen stehenden Bäumen und Baumstümpfen (13) mit Drahtseilen (8) fest verspannt und gegen Kippen gesichert sowie arretiert ist und dass ein Gestellaufbau (4) für Hack- und Zerkleinerungswerkzeuge (5), deren Antriebe sowie für mindestens einen Sammelbehälter (6) und für die oberen Enden von Transportkomponenten (10, 11) in eine annähernd waagerechte Funktionslage gegenüber dem hangschräg angeordneten Untergestell (3) des Geräteträger-Fahrzeuges (1) oder des Geräteträger-Schlittens (2), schwenk- und arretierbar ist und dass zwischen dem Sammelbehälter (6) auf dem Geräteträger-Fahrzeug (1) oder auf dem Geräteträger-Schlitten (2) und einem in einer unteren Hanglage abgestellten unteren Transportbehälter (12) eine Transport-Luftseilbahn (10) mit Transportgondeln oder eine aus miteinander verketteten Rohrelementen bestehende flexible Schlauchleitung (11) angeordnet ist.
  2. Mobile Holzverarbeitungsanlage nach Patentanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Gestellaufbau (4) gegenüber dem Untergestell (3) des Geräteträger-Fahrzeuges (1) oder des Geräteträger-Schlittens (2) mittels Scharnier- oder Kugelgelenken (7), beide miteinander gelenkig verbindend, einstellbar gelagert und auf der freien, talseitig angehobenen Seite steif abgestützt ist.
  3. Mobile Holzverarbeitungsanlage nach Patentanspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Transport-Luftseilbahn (10) an stehenden Bäumen (13) mit Drahtseilen (8) festumspannt, arretiert und durch hangabwärts in Abständen miteinander angeordneten Stützen (14) stabilisiert sowie gesichert ist und die rollengehängten Transportgondeln wahlweise mit Greifelementen (15) oder mit trogartigen Transportbehältern (16) ausgestaltet sind.
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