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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf verbesserte Systeme
und Verfahren für die Navigation von medizinischen Geräten.
Genauer gesagt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine verbesserte
Bildregistrierung und Navigation eines chirurgischen Geräts
in einer Patientenanatomie.
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Medizinische
Praktiker wie beispielsweise Ärzte, Chirurgen und andere
Medizinfachleute verlassen sich beim Durchführen einer
medizinischen Prozedur oft auf Technologie, wie dies beispielsweise bei
bildgestützten chirurgischen Eingriffen oder Untersuchungen
der Fall ist. Ein Trackingsystem kann beispielsweise Positionierungsinformationen
für das medizinische Instrument in Bezug auf den Patienten oder
ein Referenzkoordinatensystem liefern. Ein medizinischer Praktiker
kann das Trackingsystem zu Rate ziehen, um sich über die
Position des medizinischen Instrumentes zu vergewissern, wenn sich
das Instrument nicht in der Sichtlinie des Praktikers befindet.
Ein Trackingsystem kann auch die pre-chirurgische Planung unterstützen.
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Das
Tracking- oder Navigationssystem erlaubt es dem medizinischen Praktiker,
die Anatomie des Patienten zu visualisieren und die Position und Ausrichtung
des Instruments nachzuverfolgen. Der medizinische Praktiker kann das
Trackingsystem nutzen, um zu bestimmen, wann das Instrument an der gewünschten
Stelle positioniert ist. Der medizinische Praktiker kann einen gewünschten
Bereich lokalisieren und diesen bearbeiten, wobei er andere Strukturen
vermeidet. Eine erhöhte Präzision bei der Lokalisierung
von medizinischen Instrumenten innerhalb des Körpers des
Patienten kann durch die Ermöglichung einer verbesserten
Kontrolle über kleinere Instrumente eine weniger invasive
medizinische Prozedur gewährleisten, die den Patienten
weniger belastet. Verbesserte Kontrolle und Präzision bei
kleineren, feineren Instrumenten kann auch das Risiko mindern, welches
mit stärker invasiven Prozeduren wie beispielsweise einer
offenen Operation verbunden ist.
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So
verfolgen medizinische Navigationssysteme den genauen Standort eines
chirurgischen Instruments in Bezug auf multidimensionale Bilder
der Anatomie eines Patienten nach. Zusätzlich werden bei
medizinischen Navigationssystemen Visualisierungswerkzeuge verwendet,
um dem Chirurgen Ansichten dieses chirurgischen Instruments zu liefern, welche
mit der Anatomie eines Patienten coregistriert sind. Diese Funktion
wird typischerweise gewährleistet, indem Komponenten des
medizinischen Navigationssystems auf einem oder mehreren Rollwagen unterzubringen,
welche durch den ganzen Operationsraum bewegt werden können.
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Bei
den Trackingsystemen kann es sich beispielsweise um Ultraschall-,
Inertialpositions-, optische oder elektromagnetische Trackingsysteme
handeln. Bei optischen Trackingsystemen können LEDs, Mikroskope
und Kameras zur Anwendung kommen, um die Bewegung eines Objekts
in einem 2D- oder 3D-Patientenraum nachzuverfolgen. Bei elektromagnetischen
Trackingsystem können Spulen als Empfänger und Sender
eingesetzt werden. Elektromagnetische Trackingsysteme können
in Form von Sätzen aus drei Senderspulen und drei Empfängerspulen
konfiguriert sein, wie beispielsweise einer Industriestandard-Spulenarchitektur(ISCA)-Konfiguration. Elektromagnetische
Trackingsysteme können auch mit einer einzelnen Senderspule
konfiguriert sein, die beispielsweise mit einer Anordnung von Empfängerspulen
oder aber einer Anordnung von Senderspulen mit einer einzigen Empfängerspule
verwendet werden können. Magnetfelder, die von der/den
Senderspule(n) generiert werden, können von der/den Empfängerspule(n)
erkannt werden. Für die gewonnenen Parametermessungen können
Positions- und Ausrichtungsinformationen für die Sender
und/oder Empfängerspule(n) bestimmt werden.
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Bei
der medizinischen und chirurgischen Bildgebung, wie beispielsweise
der intraoperativen oder preoperativen Bildgebung, werden Bilder
von einer Region des Körpers des Patienten zu verschiedenen
Zeitpunkten vor, während oder nach der chirurgischen Prozedur
erzeugt. Die Bilder werden verwendet, um eine laufende Prozedur
unter Einsatz eines chirurgischen Werkzeugs oder Instruments zu
unterstützen, das beim Patienten angewendet und in Bezug
auf ein Referenzkoordinatensystem nachverfolgt wird, welches anhand
der Bilder erzeugt wird. Bildgestützte Chirurgie ist von
besonderem Nutzen bei chirurgischen Prozeduren wie der Hirnchirurgie
und bei arthroskopischen Prozeduren am Knie, dem Handgelenk, der
Schulter oder der Wirbelsäule, sowie bestimmten Typen der
Angiographie, Herzprozeduren, interventioneller Radiologie, kranialen
Prozeduren am Ohr, Nase, Hals oder Sinus und Biopsien, bei denen
Röntgenbilder eingesetzt werden können, um ein
bei der Prozedur eingesetztes Werkzeug oder Instrument anzuzeigen,
in Bezug auf seine Position zu korrigieren oder anderweitig zu navigie ren.
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Sämtliche
Bereiche der Chirurgie erfordern sehr genaue Planung und Kontrolle
bei der Platzierung einer verlängerten Sonde oder eines
anderen Gegenstandes in Gewebe oder Knochen, die intern liegen oder
nur schwer direkt einzusehen sind. Insbesondere bei der Gehirnchirurgie
werden stereotaktische Rahmen, die einen Eintrittspunkt, einen Sondewinkel
und eine Sondentiefe definieren, verwendet, um einen Zugang zu Bereichen
des Gehirns zu erhalten, was im Allgemeinen in Verbindung mit zuvor
erstellten dreidimensionalen diagnostischen Bildern, wie beispielsweise
MRI, PET oder CT-Abtastbildern geschieht, welche genaue Bilder vom
Gewebe liefern. Solche Systeme Haben sich auch bei der Positionierung
von Pedikelschrauben in der Wirbelsäule als nützlich
erwiesen, bei der die visuellen und fluoroskopischen Bildgebungsrichtungen
eine Axialansicht eventuell nicht erfassen können, um ein
Profil eines Einfügungsweges in Knochen zu zentrieren.
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Wenn
sie zusammen mit vorhandenen CT-, PET- oder MRI-Bildsätzen
verwendet werden, definieren die zuvor aufgezeichneten diagnostischen Bildsätze
ein dreidimensionales gradliniges Koordinatensystem, entweder durch
deren Präzisionsscanformation oder die Raummathematik ihrer
Rekonstruktionsalgorithmen. Allerdings kann es wünschenswert
sein, die verfügbaren intraoperativen fluoroskopischen
Ansichten und anatomischen Merkmale, die von der Oberfläche
oder in den fluoroskopischen Bildern sichtbar sind, mit Merkmalen
in den diagnostischen 3-D-Bildern und mit externen Koordinaten von verwendeten
Werkzeugen zu korrelieren. Die Korrelation wird oft durch die Lieferung
von implantierten Passermarken und/oder der Zugabe von extern sicht baren
oder nachverfolgbaren Markern durchgeführt, welche abgebildet
werden können. Die Registrierung kann auch durch die Bereitstellung
eines externen Headsets erfolgen, das in Kontakt mit dem Kopf des
Patienten ist. Passermarker oder ein Headset können unter
Verwendung einer Tastatur, Maus oder einer anderen Zeigevorrichtung
in den verschiedenen Bildern identifiziert werden. So können
gemeinsame Sätze von Koordinaten-Registrierungspunkten
in verschiedenen Bildern identifiziert werden. Die gemeinsamen Sätze
von Koordinatenregistrierungspunkten können auch auf automatischem Wege
durch eine externe Koordinatenmessungsvorrichtung wie beispielsweise
eine auf geeignete Weise programmierten handelsüblichen
optischen Trackinganordnung nachverfolgt werden. Anstelle von abbildbaren
Passermarken, die beispielsweise sowohl in fluoroskopischen als
auch MRI- oder CT-Bildern abgebildet werden können, können
solche Systeme auch zu einem Großteil mit einfachem optischen
Tracking des chirurgischen Werkzeugs arbeiten, wobei bei ihnen ein
Initialisierungsprotokoll verwendet werden kann, bei dem ein Chirurg
auf eine Anzahl von Knochenvorsprüngen oder andere erkennbare
anatomische Merkmale zeigt oder diese berührt, um externe
Koordinaten in Bezug auf die Patientenanatomie zu definieren und
das Softwaretracking der anatomischen Merkmale zu initiieren.
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Allerdings
sind einige Nachteile mit den vorangegangenen Registrierungs- oder
Korrelationstechniken verbunden. Die Identifizierung von Passermarken,
Markern oder einem Headset unter Verwendung einer Tastatur oder
Maus kann zeitaufwendig sein. Es könnte wünschenswert
sein, die erforderliche Zeitmenge zur Durchführung einer
medizinischen Prozedur zu reduzieren. Zudem kann die Registrierung
von externen Markern oder einem Headset nicht so genau sein, wie
dies eventuell wünschenswert wäre. Viele chirurgische
Prozeduren werden innerhalb einer Patientenanatomie durchgeführt. Bildregistrierungstechniken,
bei denen Punkte korreliert werden, die außerhalb einer
Patientenanatomie liegen, können zu einem resultierenden
3-D-Datensatz führen, bei dem sich die genausten Punkte
außerhalb der Patientenanatomie befinden. Daher kann es
wünschenswert sein, Punkte innerhalb der Patientenanatomie
zu korrelieren.
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Im
Allgemeinen werden bildgestützte Chirurgiesysteme mit einem
Bilddisplay betrieben, das im Sichtfeld eines Chirurgen positioniert
ist und das einige Bedienfelder wie beispielsweise ein ausgewähltes MRI-Bild
und einige Röntgen- oder fluoroskopische Ansichten zeigt,
die aus verschiedenen Winkeln aufgenommen worden sind. Dreidimensionale
diagnostische Bilder haben typischerweise eine räumliche Auflösung,
die auch bis auf innerhalb einer sehr geringen Toleranz genau sind,
wie beispielsweise bis auf einen Millimeter oder weniger. Dagegen
können fluoroskopische Ansichten verfälscht sein.
Die fluoroskopischen Ansichten sind insofern schattengraphisch,
als dass sie die Dichte des gesamten Gewebes darstellen, durch welches
der konische Röntgenstrahl gedrungen ist. Bei Werkzeug-Navigationssystemen
kann das für den Chirurgen sichtbare Display ein Bild eines
chirurgischen Werkzeugs, eines Biopsieinstruments, einer Pedikelschraube,
einer Sonde oder einer anderen Vorrichtung zeigen, die auf ein fluoroskopisches
Bild projiziert wird, so dass der Chirurg die Ausrichtung des chirurgischen
Instruments in Bezug auf das Bild der Patientenanatomie visualisieren
kann. Es kann auch ein geeignetes rekonstruiertes CT- oder MRI-Bild
angezeigt werden, das den nachverfolgten Koordinaten einer Sondenspitze
entsprechen kann.
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Unter
den Systemen, die für die Implementierung solcher Displays
vorgeschlagen worden sind, stützen sich viele auf die Nachverfolgung
der Position und der Ausrichtung eines chirurgischen Instruments in
externen Koordinaten. Die verschiedenen Koordinatensätze
können durch Robotermechanik-Links und Codiergeräte
definiert werden, oder sie werden, was üblicher ist, durch
eine fixierte Patientenstütze, zwei oder mehr Empfängern
wie beispielsweise Videokameras, die an der Stütze befestigt
sein können, und einer Vielzahl von Signalelementen definiert,
die an einer Schiene oder einem Rahmen auf dem chirurgischen Instrument
befestigt sind, wodurch es ermöglicht wird, die Position
und Ausrichtung des Werkzeugs in Bezug auf die Patientenstütze
und den Kamerarahmen automatisch durch Triangulation zu bestimmen,
so dass verschiedene Transformationen zwischen den entsprechenden
Koordinaten berechnet werden können. Dreidimensionale Trackingsysteme,
bei denen zwei Videokameras und eine Vielzahl von Sendern oder anderen
Positionssignalisierungselementen verwendet werden, sind seit langer
Zeit im Handel erhältlich und können leicht an
solche Operationsraumsysteme angepasst werden. Ähnliche
Systeme können auch externe Positions-Koordinaten bestimmen,
und zwar unter Verwendung von handelsüblich erhältlichen
Schallabschattungssystemen, bei denen drei oder mehr akustische
Sender ausgelöst werden und ihr Schall von mehreren Empfänger erkannt
wird, um ihre relativen Abstände von den Erkennungsanordnungen
zu bestimmen und so durch einfache Triangulation die Position und
Ausrichtung der Rahmen oder Stützen zu bestimmen, auf denen die
Sender montiert sind. Zusätzlich können auch elektromagnetische
Trackingsysteme, wie sie oben beschrieben werden, verwendet werden.
Wenn nachverfolgte Passermarken in den diagnostischen Bildern auftauchen,
ist es möglich, die Transformation zwischen Operationsraum-Koordinaten
und den Koordinaten des Bildes zu definieren.
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In
letzter Zeit ist eine Anzahl von Systemen vorgeschlagen worden,
bei denen die Genauigkeit der diagnostischen 3-D-Bilddatensätze
ausgenutzt wird, um die Genauigkeit der Operationsraumbilder durch
Anpassung der 3-D-Bilder an Muster zu verbessern, welche in intraoperativen
fluoroskopischen Bildern auftauchen. Bei diesen Systemen können Tracking-
und Matching-Kantenprofile von Knochen verwendet werden, wobei ein
Bild morphologisch auf das andere umgeformt wird, um eine Koordinatentransformation
oder einen anderen Korrelationsprozess zu bestimmen. Die Prozedur
der Korrelation von Bildern mit geringerer Qualität und
nicht-planaren fluoroskopischen Bildern mit Bildern in den 3-D-Bilddatensätzen
kann zeitaufwendig sein. Bei Techniken, bei denen Passermarken oder
hinzugefügte Marker verwendet werden, kann ein Chirurg
einem langen Initialisierungs-Protokoll oder einer langsamen und rechnungsintensiven
Prozedur folgen, um Marker innerhalb verschiedener Bildsätze
zu identifizieren und zu korrelieren. All diese Faktoren hatten
Auswirkungen auf die Geschwindigkeit und Nützlichkeit der
intraoperativen Bildführung oder der Navigationssysteme.
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Die
Korrelation von Patientenanatomie- oder intraoperativen fluoroskopischen
Bildern mit zuvor zusammengestellten diagnostischen 3-D-Bilddatensätzen
kann auch durch die dazwischenkommende Bewegung der abgebildeten
Strukturen zwischen der Zeit der ursprünglichen Bildgebung
und der intraoperativen Bildgebungs-Prozedur verkompliziert werden, was
insbesondere bei Weichgewebestrukturen der Fall ist. Daher können
Transformationen zwischen drei oder mehr Koordinatensystemen für
zwei Bildsätze und den physischen Koordinaten in dem Operationsraum
eine große Anzahl von Registrierungspunkten erfordern,
um eine effektive Korrelation zu gewährleisten. Für
das Spinal-Tracking zur Positionierung von Pedikelschrauben kann
die Trackingvorrichtung auf zehn oder mehr Punkten auf einem einzigen
Wirbel initialisiert werden, um eine geeignete Genauigkeit zu erreichen.
In den Fällen, in denen eine abweichende Patientenpositionierung
oder eine veränderte Gewebecharakteristik wie beispielsweise ein
wachsender Tumor die Gewebedimension oder die Position zwischen
den Bildgebungssitzungen tatsächlich verändert,
können weitere verwirrende Faktoren auftauchen.
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Wenn
das bildgestützte Tracking darauf abzielt, eine Operation
auf einer starren oder Knochen-Struktur nahe der Oberfläche
zu definieren, wie es bei der Platzierung von Pedikelschrauben in
der Wirbelsäule der Fall ist, kann die Registrierung alternativ
ohne die fortlaufende Referenz an Trackingbilder vor sich gehen,
und zwar durch die Verwendung einer Computer-Modeling-Prozedur,
bei der eine Werkzeugspitze jeden der sämtlichen Knochenvorsprünge
berührt und dort initialisiert wird, um deren Koordinaten
und Anordnung festzulegen, in Bezug auf welche die Bewegung der
Wirbelsäule als Ganzes durch die anfängliche optische
Registrierung dargestellt wird und das Werkzeug dann in Bezug auf
die Position dieser Vorsprünge nachverfolgt wird, während
eine virtuelle mechanische Darstellung der Wirbelsäule
mit einem an der Wirbelsäule befestigten Trackingelement
oder Rahmen gestaltet wird. Bei solch einer Prozedur kann auf eine
zeitaufwendige und berechnungsintensive Korrelation der verschiedenen
Bildsätze aus verschiedenen Quellen verzichtet werden,
und durch das Ersetzen der optischen Nachverfolgung von Punkten
kann die Anzahl von Röntgenbestrahlungen, die verwendet
werden, um die Werkzeugposition in Bezug auf die Patientenanatomie
mit dem geeigneten Grad an Genauigkeit effektiv zu bestimmen, eliminiert
oder reduziert werden.
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Daher
bleibt es weiterhin äußerst wünschenswert,
einfache Niedrigdosis- und Niedrigkosten-Fluoroskopbilder für
die chirurgische Orientierungshilfe zu verwenden, dabei aber auch
gleichzeitig verbesserte Genauigkeit für kritische Werkzeugpositionierung
zu erzielen.
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In
der medizinischen Bildgebung sind Bildarchivierungs- und Kommunikationssysteme
(PACS) Computer oder Netzwerke, die der Speicherung, Abrufung, dem
Austausch und der Darstellung von Bildern dienen. Vollständige
PACS handhaben Bilder von verschiedenen Modalitäten, wie
beispielsweise Ultrasonographie, Magnetresonanz-Bildgebung, Positronen-Emissions-Tomographie,
Computertomographie, Endoskopie, Mammographie und Radiographie.
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Die
Registrierung ist ein Prozess der Korrelation von zwei Koordinatensystemen,
wie beispielsweise einem Patientenbild-Koordinatensystem und einem
elektromagnetischen Tracking-Koordinatensystem. Es können
mehrere Verfahren verwendet werden, um die Koordinaten in Bildgebungsanwendungen
zu registrieren. In einem Bild befinden sich "bekannte" oder zuvor
definierte Objekte. Ein bekanntes Objekt umfasst einen Sensor, der
bei einem Trackingsystem verwendet wird. Sobald sich der Sensor
in dem Bild befindet, ermöglicht der Sensor die Registrierung
der beiden Koordinatensysteme.
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U.S.-Patent Nr. 5.829.444 von
Ferre et al., das am 3. November 1998 erteilt wurde, bezieht sich auf
ein Verfahren zur Nachverfolgung und Registrierung beispielsweise
unter Verwendung eines Headsets. Ein Patient trägt bei
der Aufzeichnung der Abtastbilder ein Headset mitsamt strahlungsdurchlässigen
Markern. Auf der Grundlage der zuvor definierten Referenzeinheitsstruktur
kann die Referenzeinheit dann automatisch die Positionen der Referenzeinheit auf
den abgetasteten Bildern lokalisieren, wodurch sie eine Ausrichtung
der Referenzeinheit in Bezug auf die abgetasteten Bilder identifiziert.
Ein Feldgenerator kann mit der Referenzeinheit verbunden sein, um
ein Positionscharakteristikfeld in dem Bereich zu generieren. Wenn
eine relative Position eines Feldgenerators in Bezug auf die Referenzeinheit
bestimmt wurde, kann die Registrierungseinheit nachfolgend eine
geeignete Darstellungsfunktion generieren. Nachverfolgte Flächen
können dann in Bezug auf die gespeicherten Bilder lokalisiert
werden.
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Allerdings
bringt die Registrierung unter Verwendung einer Referenzeinheit,
die sich auf dem Patienten und entfernt von der Fluoroskopkamera
befindet, aufgrund der Entfernung zwischen der Referenzeinheit und
dem Fluoroskop Ungenauigkeiten in die Koordinaten-Registrierung
ein. Zudem ist die Referenzeinheit, die sich auf dem Patienten befindet,
typischerweise klein, da andernfalls die Einheit die Bildabtastung
beeinträchtigen kann. Eine kleinere Referenzeinheit kann
nur weniger genaue Positionsmessungen erzeugen und somit die Registrierung beeinträchtigen.
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Typischerweise
wird ein Referenzrahmen, der bei einem Navigationssystem verwendet
wird, vor der chirurgischen Navigation auf eine Anatomie registriert.
Die Registrierung des Referenzrahmens beeinträchtigt die
Genauigkeit eines navigierten Werkzeugs in Bezug auf das angezeigte
fluoroskopische Bild.
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Zudem
besteht der Bedarf danach, die Menge der ionisierenden Strahlung,
der ein Patient während einer medizinischen Prozedur ausgesetzt
wird, zu reduzieren. Bei vorangegangenen Verfahren der medizinischen
Instrumentennavigation wurde eine kontinuierliche fluoroskopische
Bildgebung verwendet, während ein Gerät durch
die Anatomie eines Patienten hindurch bewegt wurde. Durch jedes
fluoroskopische Bild kann die effektive Dosis, die ein Patient erhält,
erhöht werden. Daher ist eine Technik, welche die Gesamtmenge
der fluoroskopischen Bildgebung und somit der empfangenen Dosis
reduziert, besonders begrüßenswert.
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Ferner
besteht der Wunsch nach einem verbesserten Verfahren der Sinuplastienavigation,
und insbesondere einem Navigationsverfahren, das nicht auf Passermarken,
Oberflächenmarker, Headsets oder manuelle Navigation angewiesen
ist. Vorangegangene Verfahren der Sinuplastienavigation stützten
sich auf endoskopische visuelle oder fluoroskopische Beobachtung
der Sinuplastienavigation.
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Daher
besteht der Bedarf an einem medizinischen Navigationssystem mit
einer vereinfachten Bildregistrierungsprozedur, niedrigeren Strahlungsdosen,
verbesserter Bildregistrierungs-Genauigkeit und einer reduzierten
Zeit für eine medizinische Navigationsprozedur.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Bestimmte
Ausführungsformen der vorliegende Erfindung liefern Systeme
und Verfahren zur verbesserten medizinischen Gerätenavigation.
Bestimmte Ausführungsformen umfassen ein System zur Erfassung
eines ersten Bildes einer Patientenanatomie, eines zweiten Bildes
einer Patientenanatomie und die Erzeugung eines registrierten Bildes durch
die Anwendung von bildgestützten Registrierungstechniken,
die auf das erste und zweite Bild angewendet werden. Andere Ausführungsformen
legen Systeme und Verfahren zur Navigation eines Sinuplastie-Geräts
innerhalb einer Patientenanatomie unter Verwendung von einem oder
mehreren registrierten Bilder dar.
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Diese
und andere Merkmale der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden
detaillierten Beschreibung besprochen beziehungsweise dargelegt.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
vorangegangene Zusammenfassung sowie die nachfolgende detaillierte
Beschreibung von bestimmten Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung kann besser nachvollzogen werden, wenn sie im Zusammenhang
mit den angehängten Zeichnungen gelesen wird. Zum Zwecke
der Illustration der Erfindung werden in den Zeichnungen bestimmte Ausführungsformen
gezeigt. Es sei allerdings darauf hingewiesen, dass die vorliegende
Erfindung nicht auf die in den angehängten Zeichnungen
gezeigten Anordnungen und Instrumentenausstattungen beschränkt
ist.
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1 illustriert
ein Sinuplastie-System, das gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
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2A, 2B,
und 2C illustrieren die Verwendung einer Sinuplastie-Vorrichtung
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
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3 illustriert
ein beispielhaftes chirurgisches Navigationssystem, das gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
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4 illustriert
eine beispielhafte Anzeigevorrichtung, die gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
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5 illustriert
ein medizinisches Navigationssystem gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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6 illustriert
ein Verfahren zur Navigation einer medizinischen Vorrichtung gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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1 illustriert
ein beispielhaftes Sinuplastie-System 100, wie es gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
Das Sinuplastie-System 100 umfasst eine Sinuplastie-Vorrichtung 120,
einen Leitdraht 122, einen Katheterballon 124 und
eine Kanüle 126. Das Sinuplastie-System 100,
das in 1 illustriert wird, befindet sich im Inneren der
Kranialregion 110 eines Patienten. Die Kranialregion 110 des
Patienten umfasst fer ner einen Sinusgang 112 und einen
Sinusgang 114. Genauer gesagt befindet sich die Sinuplastie-Vorrichtung 120 im
Sinusgang 112 des Patienten. Ein Sinusgang wird auch mit
dem Begriff Ostium bezeichnet. Die Sinuplastie-Vorrichtung 120 umfasst
mehrere Komponenten, wozu der Leitdraht 122, der Katheterballon 124 und
die Kanüle 126 gehören.
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Bei
der Sinuplastie handelt es sich um eine medizinische Prozedur, bei
der eine Vorrichtung zur Vergrößerung eines Sinusgangs
eines Patienten verwendet wird. Genauer gesagt wird die Sinuplastie-Vorrichtung 120,
wie in dem vereinfachten Beispiel von 1 illustriert,
in die Kranialregion 110 eines Patienten eingebracht. Die
Sinuplastie-Vorrichtung 120 kann durch ein Nasenloch des
Patienten eingeführt werden. Bei der Sinuplastie-Vorrichtung 120 wird
der Leitdraht 122 verwendet, um in den Sinusgang 112 einzudringen.
Um den anfänglichen Zutritt zum Sinus zu erhalten, kann
die Sinuplastie-Vorrichtung 120 unter endoskopischer Visualisierung
in die Patientenanatomie eingeführt werden. Nachdem der
Leitdraht 122 den Sinusgang 112 ereicht hat, führt
die Sinuplastie-Vorrichtung 120 den Katheterballon 124 in
den Sinusgang 112. Der Katheterballon 124 wird
gleichmäßig am Leitdraht 122 entlang
geführt, um den blockierten oder verengten Sinusgang 112 zu
erreichen. Nachdem der Katheterballon in den Sinusgang 112 eingetreten
ist, pumpt die Sinuplastie-Vorrichtung 120 den Katheterballon 124 auf.
Bei der Ausdehnung des Katheterballons 124 kommt der vergrößerte
Katheterballon 124 in Kontakt mit dem Sinusgang 112.
Die Sinuplastie-Vorrichtung 120 fährt mit dem
weiteren Aufpumpen des Katheterballons 124 fort, wobei
sie weiterhin Druck auf den Sinusgang 112 ausübt.
Der erhöhte Druck vom ausgedehnten Katheterballon 124 bewirkt,
dass sich das innere Volumen des Sinusgangs 112 ausdehnt. Nachdem
der Sinusgang 112 ausreichend erweitert worden ist, pumpt
die Sinuplastie-Vorrichtung 120 den Katheterballon 124 ab.
Die Sinuplastie-Vorrichtung 120 wird, mitsamt Leitdraht 122 und
Katheterballon 124, aus der Kranialregion 110 des
Patienten entfernt. Der Sinusgang 112 bleibt vergrößert,
nachdem der Katheterballon 12 abgepumpt und entfernt worden
ist. Der restrukturierte Sinusgang 112 ermöglicht eine
normale Sinusfunktion und -drainage.
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2A, 2B,
und 2C illustrieren die Verwendung einer Sinuplastie-Vorrichtung 220 gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung. Die Sinuplastie-Vorrichtung 220,
die in 2A, 2B, und 2C zum
Einsatz kommt, ähnelt der in 1 illustrierten
Vorrichtung. Die Sinuplastie-Vorrichtung 220 umfasst einen
Leitdraht 222, einen Katheterballon 224 und eine
Kanüle 226. Die Kranialregion 210 des Patienten
umfasst ferner einen Sinusgang 212 und einen Sinusgang 214.
Wie in 2A gezeigt wird, ist der Sinusgang 212 verkleinert
und eng, während der Sinusgang 214 relativ offen
und gesund ist. Genauer gesagt befindet sich die Sinuplastie-Vorrichtung 220 in
der Sinushöhle 212 des Patienten.
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Ähnlich
wie in der oben gezeigten 1 kann die
Sinuplastie-Vorrichtung 220 in die Kranialregion des Patienten
eingeführt werden. Wie in 2A gezeigt,
wird der Leitdraht 222 durch den verengten Sinusgang 212 geführt.
Als nächstes führt die Sinuplastie-Vorrichtung 220 den
Ballonkatheter 224 am Leitdraht 222 entlang in
den verengten Sinusgang 212.
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2B illustriert
die Erweiterung des verengten Sinusgangs 212. Nachdem der
Ballonkatheter 224 in den verengten Sinusgang 212 eingetreten ist,
pumpt die Sinuplastie-Vorrichtung 220 den Ballonkatheter 224 auf.
Wie in 2B gezeigt, übt das vergrößerte
Volumen des Ballonkatheters 224 einen Druck auf das Innere
des Sinusgangs 212 aus. Der steigende Druck vom Ballonkatheter 224 drückt
gegen die Innenwende des verengten Sinusgangs 212 und führt
dazu, dass sich der verengte Sinusgang 212 erweitert. Nachdem
der Ballonkatheter 224 für ausreichende Zeit ausgedehnt
worden ist, pumpt die Sinuplastie-Vorrichtung 220 den Katheterballon 224 ab.
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2C illustriert
den Effekt auf einen verengten Sinusgang 212 nach der Benutzung
der Sinuplastie-Vorrichtung 220 zur Ausführung
einer Sinuplastie-Prozedur. Wie in 2C gezeigt,
sind Leitdraht 222 und Ballonkatheter 224 aus
dem verengten Sinusgang 212 entfernt worden. Wie auch immer,
im Gegensatz zu 2A ist der Sinusgang 212 nicht mehr
verengt. Selbst nachdem die Sinuplastie-Vorrichtung 220 entfernt
worden ist, bleibt der Sinusgang 212 relativ offen, wie
der Sinusgang 214.
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3 illustriert
ein beispielhaftes chirurgisches Navigationssystem, das gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
genauer gesagt ein chirurgisches Navigationssystem, das in verschiedenen
Hals-, Nasen- und Ohren(HNO)-Operationen und anderen kranialen Prozeduren
verwendet wird. Die Ausführungsform, die in 3 illustriert
wird, kann auch für medizinische Prozeduren in anderen
Bereichen der Anatomie eines Patienten verwendet werden.
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Das
chirurgische Navigationssystem 300 umfasst eine Sinuplastie-Vorrichtung 320,
eine medizinische Bildgebungsmodalität 340 und
einen Arbeitsplatz 360. Die Sinuplastie-Vorrichtung umfasst ferner
eine Kanüle 322 und einen Ballonkatheter 324. Die
medizinische Bildgebungsmodalität 340 umfasst ferner
einen C-Arm 342, einen Imager 344, und einen Empfänger 346.
Der Arbeitsplatz 360 umfasst ferner einen Bildprozessor 361,
ein Display 362, und eine Eingabevorrichtung 364.
In 3 wird auch ein Patient mit einer Kranialregion 310 gezeigt.
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Die
Sinuplastie-Vorrichtung 320 umfasst ebenso wie die oben
beschriebe Vorrichtung einen Leitdraht 322, einen Ballonkatheter 324 und
eine Kanüle 326. Die Sinuplastie-Vorrichtung 320 kann
optional eine Endoskopkamera enthalten. Die Sinuplastie-Vorrichtung 320 funktioniert
ebenfalls ähnlich wie die oben beschriebe Vorrichtung.
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Bei
der medizinischen Bildgebungsmodalität 340 kann
es sich um einen beliebigen Typ von medizinischer Bildgebungsvorrichtung
handeln, welche in der Lage ist, Bilder von der Modalität
eines Patienten zu erfassen. Die medizinische Bildgebungsmodalität 340 kann
optional Bilder mittels einer Vielzahl von verschiedenen Bildgebungsmodalitäten
erfassen. In einem Beispiel umfasst die medizinische Bildgebungsmodalität 340 einen
Fluoroskopimager 344 und einen Fluoroskop-Empfänger 346,
der gegenüber dem Fluoroskopimager 344 auf dem
C-Arm 342 montiert ist. In einem anderen Beispiel umfasst
die medizinische Bildgebungsmodalität ferner einen 3D-Datensatzimager 344 und
einen 3D-Datensatz-Empfänger 346. Die medizinische
Bildgebungsmodalität 340 kann preoperative, intraoperative
und postoperative Bilddaten erfassen.
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Die
medizinische Bildgebungsmodalität 340 kann den
C-Arm 342 in eine Vielzahl von Positionen bewegen. Der
C-Arm 342 bewegt sich um einen Patienten oder ein anderes
Objekt herum, um Bilder vom Patienten aus verschiedenen Winkeln
oder Perspektiven zu erzeugen. In einer Position können
der Imager 344 und der Empfänger 346 ein
Bild von der Anatomie eines Patienten erzeugen. Der C-Arm kann sich
in eine Vielzahl von Positionen bewegen, um 2D- und 3D-Bilder von
der Anatomie eines Patienten zu erfassen. Aspekte der Bildgebungssystem-Variabilität
können unter Verwendung von Trackingelementen in Verbindung
mit einer Kalibrierungs-Befestigung oder Korrekturvorrichtung bearbeitet
werden, um für die Werkzeugnavigation und den Arbeitsplatzdisplay
fluoroskopische Bilder mit verbesserter Genauigkeit zu liefern.
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Der
Arbeitsplatz 360 kann einen Bildprozessor 361,
ein Display 362 und eine Eingabevorrichtung 364 umfassen.
Die Komponenten des Arbeitsplatzes 360 können
innerhalb einer einzelnen Vorrichtung integriert werden oder sich
in einer Vielzahl von unabhängigen Vorrichtungen befinden.
Der Bildprozessor 361 kann mehrere Funktionen ausführen.
Erstens kann der Bildprozessor 361 die medizinische Bildgebungsmodalität 340 so
steuern, dass sie Bildgebungsdaten einer Anatomie eines Patienten
erfasst. Außerdem kann der Bildprozessor 361 mit
einem PACS-System kommunizieren, um Bilddaten zu speichern und abzurufen.
Außerdem kann der Bildprozessor 361 Daten an das
im Folgenden beschriebe Display 362 liefern. Ferner kann
der Bildprozessor eine Vielzahl von Bildverarbeitungsfunktionen
durchführen. Zu diesen Funktionen können die 2D/3D-Bildverarbeitung,
die Navigation eines 3D-Datensatzes von einer Patientenanatomie
sowie die Bildregistrierung gehören.
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Der
Bildprozessor 361 kann ein 3D-Modell oder eine 3D-Darstellung
aus einer Bildgebungsquelle erzeugen, welche einen 3D-Datensatz
einer Patientenanatomie erfasst. Der Bildprozessor 361 kann mit
dem Display 362 kommunizieren, um die 3D-Darstellung auf
dem Display 362 anzuzeigen. Der Bildprozessor 361 kann
in Reaktion auf eine Benutzereingabe entsprechende Operationen an
den 2D/3D-Bilddaten ausführen. Beispielsweise kann der Bildprozessor
unterschiedliche Ansichten und Perspektiven des 3D-Datensatzes berechnen,
um es dem Benutzer zu ermöglichen, durch den 3D-Raum zu
navigieren.
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Der
Bildprozessor 361 kann ein oder mehrere 2D-Bilder auf einem
3D-Datensatz von der Anatomie eines Patienten registrieren. Beispielsweise
können ein oder mehrere 2D fluoroskopische Standbilder
auf einem 3D-CT-Datensatz der Kranialregion eines Patienten registriert
werden. In einer Ausführungsform geht die Registrierung
der 2D-Bilder auf dem 3D-Datensatz automatisch vor sich. Ein Vorteil dieser
Ausführungsform besteht in der Möglichkeit, mehr
als einen Satz von medizinischen Bildgebungsdaten ohne die Verwendung
von Passermarkern, einem Headset oder manueller Registrierung zu
registrieren. Die vom Bildprozessor 361 durchgeführte
automatische Bildregistrierung kann die Zeitmenge reduzieren, die
zur Registrierung der Bilddatensätze notwendig ist. Zusätzlich
kann die bildgestützte automatische Registrierung im Vergleich
zur Verwendung von anderen Registrierungstechniken zu einer verbesserten
Genauigkeit führen.
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Das
Display 362 kann so betrieben werden, dass es während
einer medizinischen Prozedur ein oder mehrere Bilder anzeigt. Das
Display 362 kann im Arbeitsplatz 360 integriert
oder auch eine eigenständige Einheit sein. Das Display 362 kann
eine Vielzahl von Bildern in einer Vielfalt von Bildgebungsmodalitäten
anzeigen. In einem Beispiel kann das Display 362 verwendet
werden, um ein Video von einer Endoskopkamera zu liefern. In anderen
Beispielen kann das Display 362 eine 2D-Ansicht von einem 3D-Bilddatensatz
liefern. In einem anderen Beispiel kann das Display 362 fluoroskopische
Bilddaten in Form eines statischen Fluoroskopiebildes oder eines fluoroskopischen
Videos liefern. In einem weiteren Beispiel kann das Display 362 eine
Kombination von Bildern und Bilddatentypen liefern. Weitere Beispiele und
Ausführungsformen von Displays werden im Folgenden beschrieben.
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Die
Eingabevorrichtung 364 von Arbeitsplatz 360 kann
eine Computermaus, eine Tastatur, ein Joystick, Mikrophon oder eine
beliebige Vorrichtung sein, die von einem Bediener verwendet wird,
um Eingaben in den Arbeitsplatz 360 vorzunehmen. Beim Bediener
kann es sich um einen Menschen oder eine Maschine handeln. Die Eingabevorrichtung kann
verwendet werden, um durch einen 3D-Datensatz einer Patientenanatomie
zu navigieren, das Display 362 zu verändern oder
eine chirurgische Vorrichtung wie beispielsweise die Sinuplastie-Vorrichtung 320 zu
steuern.
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Die
Komponenten des chirurgischen Navigationssystems 300 können
beispielsweise über eine verkabelte und/oder kabellose
Kommunikationsverbindung kommunizieren, wobei es sich beispielsweise
um separate und/oder zu verschiedenen Graden integrierte Systeme
handeln kann.
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Der
Arbeitsplatz 360 kann mit der medizinischen Bildgebungsmodalität 340 beispielsweise über verka belte
und/oder kabellose Kommunikationsverbindungen kommunizieren. Beispielsweise
kann der Arbeitsplatz 360 die Aktionen der medizinischen
Bildgebungsmodalität 340 kontrollieren. Zusätzlich
kann die medizinische Bildgebungsmodalität 340 die
erfassten Bilddaten an den Arbeitsplatz 360 liefern. Ein Beispiel
solch einer Kommunikation wäre die Kommunikation über
ein Computernetzwerk. Außerdem können die medizinische
Bildgebungsmodalität 340 und der Arbeitsplatz 360 mit
einem PACS-System kommunizieren. Ferner können die medizinische Bildgebungsmodalität 340,
der Arbeitsplatz 360 und das PACS-System zu unterschiedlichen
Graden integriert werden.
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In
einem anderen Beispiel kann der Arbeitsplatz 360 mit der
Sinuplastie-Vorrichtung 320 verbunden werden. Genauer gesagt
kann die Sinuplastie-Vorrichtung 320 durch eine beliebige
elektrische oder Kommunikationsverbindung mit dem Arbeitsplatz 360 verbunden
werden. Die Sinuplastie-Vorrichtung 320 kann Video- oder
Standbilder vom angeschlossenen Endoskop an den Arbeitsplatz 360 liefern.
Zusätzlich kann der Arbeitsplatz 360 Kontrollsignale
an die Sinuplastie-Vorrichtung 320 schicken, um das Aufpumpen
und/oder Abpumpen des Ballonkatheters 324 anzuordnen.
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Das
chirurgische Navigationssystem 300 führt die Nachverfolgung,
Steuerung und/oder Führung eines medizinischen Instrumentes
durch, das sich im Körper des Patienten befindet. Genauer
gesagt und wie in 3 illustriert, kann das chirurgische
Navigationssystem 300 eine medizinische Vorrichtung, die
bei einer HNO-Prozedur oder einer anderen Operation verwendet wird,
nachverfolgen, steuern und/oder führen. Ein Benutzer kann
den Arbeitsplatz 360 so bedienen, dass er die Bildgebungsdaten
der chirurgischen Vorrichtung in Bezug auf die Patientenanatomie
einsehen kann. Zudem kann der Benutzer die Bewegung der chirurgischen
Vorrichtung innerhalb der Patientenanatomie über den Arbeitsplatz 360 kontrollieren.
Alternativ kann der Benutzer die Bewegung der chirurgischen Vorrichtung manuell
kontrollieren. Das Display 362 kann die Position der chirurgischen
Vorrichtung innerhalb der Patientenanatomie anzeigen.
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Beim
Betrieb erfasst die preoperative Bildgebungsmodalität ein
oder mehrere preoperative Bilder von einer Patientenanatomie. Die
preoperative Bildgebungsmodalität kann eine beliebige Vorrichtung umfassen,
die in der Lage ist, ein Bild einer Patientenanatomie zu erfassen,
wie beispielsweise eine medizinisch-diagnostische Bildgebungsvorrichtung. In
einer Ausführungsform erfasst die preoperative Bildgebungsmodalität
ein oder mehrere preoperative 3D-Datensätze der Kranialregion 310 eines
Patienten. Der preoperative 3D-Datensatz kann von einer Vielfalt
von Bildgebungsmodalitäten erfasst werden, wozu auch Computertomographie
und Magnetresonanz gehören. Der preoperative 3D-Datensatz
ist auf keine bestimmte Bildgebungsmodalität beschränkt. Ebenso
kann die preoperative Bildgebungsmodalität auch eines oder
mehrere preoperative 2D-Bilder von der Kranialregion 310 eines
Patienten erfassen. Die preoperativen 2D-Bilder können
von einer Vielfalt von Bildgebungsmodalitäten erfasst werden,
wozu auch Fluoroskope zu zählen sind. Alternativ können
die oben beschrieben preoperativen Bilder stattdessen im Verlauf
einer medizinischen Prozedur oder eines chirurgischen Eingriffs
erfasst werden.
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Die
preoperative Bildgebung kann auf einem Computer oder einem beliebigen
anderen elektronischen Medium gespeichert werden. Insbesondere können
die preoperati ven 3D-Datensätze und preoperativen 2D-Bilder
im Arbeitsplatz 360, einem PACS-System oder einer beliebigen
anderen Speichervorrichtung gespeichert werden.
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Die
medizinische Bildgebungsmodalität 340 erfasst
eines oder mehrere intraoperative Bilder der Patientenanatomie.
Insbesondere erfasst die medizinische Bildgebungsmodalität 340 ein
oder mehrere intraoperative fluoroskopische Bilder der Kranialregion 310 des
Patienten aus einer oder mehreren Positionen des C-Arms 342.
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Die
intraoperativen fluoroskopischen Bilder von der Kranialregion 310 des
Patienten werden an den Arbeitsplatz 360 übermittelt.
Zusätzlich greift der Arbeitsplatz 360 auf den
preoperativen 3D-Datensatz von Kranialregion 310 des Patienten
zu. Dann stimmt der Bildprozessor 361 die intraoperativen
fluoroskopischen Bilder mit dem preoperativen 3D-Datensatz ab.
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Der
Bildprozessor 361 stimmt den 3D-Datensatz mit den fluoroskopischen
Bildern ab, indem er bildgestützte Registrierungstechniken
anwendet. Wie oben erwähnt, kann die Registrierung automatisch
vor sich gehen, und zwar auf der Grundlage der Merkmale der Bilddaten.
Der Bildprozessor 361 kann eine Vielfalt von Bildregistrierungstechniken
verwenden. Das Originalbild wird oft als Referenzbild bezeichnet,
und das Bild, das auf dem Referenzbild abgetragen werden soll, wird
als Zielbild bezeichnet.
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Der
Bildprozessor 361 kann kennzeichnungsgestützte
Registrierungstechniken verwenden, wobei identifizierbare Merkmale
einer Patientenanatomie verglichen werden. Kennzeichnungsgestützte Techniken
können homologe Strukturen der Vielzahl von Datensätzen
identifizieren und eine Transformation ermitteln, bei welcher die
identifizierbaren Punkte der Bilder am besten überlagert
werden. Der Bildprozessor 361 kann auch nicht-kennzeichnungsgestützte
Registrierungstechniken anwenden. nicht-kennzeichnungsgestützte
Registrierungstechniken können eine räumliche
Transformation durchführen, bei der der Index der Differenz
zwischen den Bilddaten minimiert wird. Der Bildprozessor kann auch
starre und/oder elastische Registrierungstechniken zur Registrierung
der Bilddatensätze verwenden. Zusätzlich kann
der Bildprozessor Ähnlichkeitsmaß-Registrierungsalgorithmen
wie beispielsweise Maximalwahrscheinlichkeit, Annäherungs-Maximalwahrscheinlichkeit,
Kullback-Leibler-Divergenz und gegenseitige Information verwenden.
Der Bildprozessor 361 kann eine Bildregistrierungstechnik
verwenden, die auf einer Grauskala beruht.
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Der
Bildprozessor 361 kann auch bereichsgestützte
Verfahren und merkmalgestützte Verfahren anwenden. Für
bereichsgestützte Bildregistrierungsverfahren betrachtet
der Algorithmus die Struktur des Bildes über Korrelationsmetriken,
Fourier-Eigenschaften und andere Mittel der Strukturanalyse. Allerdings
wird bei den meisten merkmalgestützten Verfahren, anstatt
die Gesamtstruktur der Bilder zu betrachten, eine Feinabstimmung
von deren Darstellung in Bezug auf die Korrelation der Bildmerkmale vorgenommen:
Linien, Kurven, Punkte, Linienüberkreuzungen, Grenzen,
etc.
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Bildregistrierungsalgorithmen
können auch entsprechend dem Transformationsmodell klassifiziert
werden, das verwendet wird, um den Referenzbildraum zum Zielbildraum
in Bezug zu setzen. Die erste große Kategorie der Transformationsmodelle umfasst
lineare Transformationen, die eine Kombination aus Übersetzung,
Drehung, globaler Skalierung, Scherung und Perspektiven-Komponenten
darstellt. Lineare Transformationen sind in ihrer Natur global, so
dass sie nicht in der Lage sind, lokale Verformungen abzubilden.
Normalerweise werden Perspektiven-Komponenten nicht für
die Registrierung benötigt, so dass in diesem Fall die
lineare Transformation eine affine ist.
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Die
zweite Kategorie umfasst 'elastische' oder 'nicht-starre' Transformationen.
Diese Transformationen ermöglichen lokale Krümmung
(Warping) der Bildmerkmale, so dass sie eine Unterstützung
für lokale Verformungen liefern. Nicht-starre Transformationsansätze
umfassen Polynomwarping, Interpolation of Smooth Basis Funktionen
(thinplate splines und wavelets), und physikalische Kontinuummodelle (viscous
fluid models – Modelle viskoser Flüssigkeiten
und large deformation diffeomorphisms – Großunterschiedsdiffeomorphismen).
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Bildregistrierungs-Verfahren
können auch anhand des Typs von Suche klassifiziert werden,
der benötigt wird, um die Transformation zwischen zwei Bilddomains
zu berechnen. Bei suchgestützten Verfahren wird der Effekt
von verschiedenen Bildverformungen bewertet und verglichen. Bei
direkten Verfahren, wie beispielsweise dem Lucas-Kanade-Verfahren
und phasengestützten Verfahren, wird eine Einschätzung
der Bildverformung anhand von lokalen Bildstatistiken berechnet
und dann zur Aktualisierung des eingeschätzten Bildes zwischen
zwei Domänen verwendet.
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Eine
weitere nützliche Klassifizierung ist die zwischen Einzel-Modalitäts-
und Multi-Modalitäts-Registrierungsalgorithmen. Einzel-Modalitäts-Registrierungsalgo rithmen
sind diejenigen, die zur Registrierung von Bildern der selben (d.
h. unter Verwendung der selben Art von Bildgebungsvorrichtung erfassten)
Modalität gedacht sind, während Multi-Modalitäts-Registrierungsalgorithmen
diejenigen sind, die für die Registrierung von Bildern
gedacht sind, die unter Verwendung von unterschiedlichen Bildgebungsvorrichtungen
erfasst worden sind.
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Auf
Bildähnlichkeit beruhende Verfahren werden in großem
Umfang in der medizinischen Bildgebung verwendet. Ein grundlegendes
auf Bildähnlichkeit beruhendes Verfahren besteht aus einem Transformationsmodell,
das auf Referenzbild-Koordinaten angewendet wird, um die ihnen entsprechenden
Koordinaten im Zielbild zu lokalisieren, einer Bildähnlichkeitsmetrik,
welche den Grad der Entsprechung zwischen den Merkmalen in beiden
Bildräumen quantifiziert, der von einer bestimmten Transformation
erreicht wurde, und einem Optimierungsalgorithmus, durch den versucht
wird, die Bildähnlichkeit durch die Veränderung
der Transformationsparameter zu maximieren.
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Die
Auswahl eines Bildähnlichkeitsmaßes hängt
von der Natur der zu registrierenden Bilder ab. Zu den gängigen
Beispielen für Bildähnlichkeitsmaße gehören
Kreuzkorrelation, gegenseitige Information, Quadratmittel-Differenz
und Ratio Image Uniformity. Gegenseitige Information und ihre Variante,
normalisierte gegenseitige Information, sind die beliebtesten Bildähnlichkeitsmaße
zur Registrierung von Multimodalitätsbildern. Kreuzkorrelation,
Quadratmittel-Differenz und Ratio Image Uniformity werden gängigerweise
für die Registrierung von Bildern derselben Modalität
verwendet.
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Nachdem
der Bildprozessor 361 eine Vielzahl von Bilddaten registriert
hat, kann eine chirurgische Vorrichtung navigiert und in der Anatomie
eines Patienten nachverfolgt werden. Genauer gesagt kann, nachdem
die fluoroskopischen Bilder auf den 3D-Datensatz registriert wurden,
die Sinuplastie-Vorrichtung 320 gleichzeitig auf den fluoroskopischen Bildern
und dem 3D-Datensatz navigiert werden. Während die Vorrichtung
innerhalb der Anatomie eines Patienten bewegt wird, kann der Bildprozessor 361 die
Position der Sinuplastie-Vorrichtung 320, wie sie im 3D-Raum
als Resultat der Registrierung der fluoroskopischen Bilder mit dem
3D-Datensatz angezeigt wird, aktualisieren.
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Während
einer medizinischen Prozedur können weitere intraoperative
Bilder erfasst werden. Die zusätzlichen intraoperativen
Bilder können ebenfalls auf den vorhandenen 3D-Raum registriert
werden, der aus früheren Registrierungen der zwei Sätze
von Bilddaten resultiert. Beispielsweise können zusätzliche
Fluoroskopbilder aufgenommen werden, nachdem eine Sinuplastie-Prozedur
begonnen hat. Diese aktualisierten fluoroskopischen Bilder können
auf den vorhandenen 3D-Raum registriert werden, der durch die Registrierung
der früheren fluoroskopischen Bilder mit dem preoperativen
CT-Datensatz entstanden ist. Die aktualisierte erneute Registrierung
kann die Genauigkeit des 3D-Raums verbessern, der zur Navigation
der Sinuplastie-Vorrichtung 320 verwendet wird.
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Während
der Sinuplastie-Prozedur wird die Sinuplastie-Vorrichtung 320 zur
entsprechenden Stelle navigiert. Wie oben beschrieben wird der Ballonkatheter 324 aufgepumpt,
um den Sinusgang zu weiten. Während des Aufpumpens des
Ballonkatheters 324 kann der Imager 342 eine fluo roskopische Live-Bildgebung
erreichen. Die fluoroskopische Live-Bildgebung kann auf dem Display 362 angezeigt werden,
um es einem Benutzer zu ermöglichen, die Weitung zu überwachen,
während diese vor sich geht. Die fluoroskopische Live-Bildgebung
kann auch verwendet werden, um den 3D-Raum durch erneute Registrierung
zu aktualisieren. Dann bedient der Benutzer den Ballonkatheter 324,
um das Aufpumpen anzuhalten und mit dem Abpumpen zu beginnen. Nachdem
der Ballonkatheter 324 abgepumpt worden ist, kann die Sinuplastie-Vorrichtung 320 entfernt werden.
Zusätzliche fluoroskopische Bilder können erfasst
werden, um die Anatomie eines Patienten nach der Entfernung der
Sinuplastie-Vorrichtung 324 zu betrachten, so dass sichergestellt
wird, dass die Prozedur erfolgreich verlaufen ist. Vorangegangene Verfahren
der medizinischen Gerätenavigation stützten sich
auf kontinuierliche fluoroskopische Live-Videobildgebung während
der gesamten medizinischen Prozedur. Bei einer Ausführungsform
des medizinischen Navigationssystems 300 werden nur ein oder
mehrere fluoroskopische Standaufnahmen verwendet, um die medizinische
Vorrichtung zu navigieren. Ein Vorteil dieser verbesserten Systemausführungsform
ist eine geringere effektive Gesamtdosis an ionisierender Strahlung.
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Das
chirurgische Navigationssystem 300 ist nicht auf die Verwendung
mit einer Sinuplastie-Vorrichtung 320 beschränkt.
Vielmehr kann das chirurgische Navigationssystem 300, das
in 3 illustriert wird, zur Nachverfolgung und Navigation
einer beliebigen medizinischen Vorrichtung verwendet werden, die
in der Anatomie eines Patienten platziert werden kann. Beispielsweise
können, sobald die Registrierung durchgeführt
ist, chirurgische Werkzeuge, Kanülen, Katheter, Endoskope
oder beliebige andere chirurgische Vorrichtungen innerhalb der Patientenanatomie gleichzeitig
auf den fluoroskopischen Bildern und dem 3D-Datensatz navigiert
werden. Zusätzlich kann das chirurgische Navigationssystem 300 in
einem beliebigen Bereich der Anatomie eines Patienten, nicht nur
in der Kranialregion 310 des Patienten, verwendet werden.
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In
einer alternativen Ausführungsform kann die Sinuplastie-Vorrichtung 320 mittels
einer mechanischen Vorrichtung, wie beispielsweise einem Roboterarm,
bedient werden. Beispielsweise kann ein Chirurg eine Eingabevorrichtung 364,
die mit dem Computer 360 verbunden ist, verwenden, um den
Roboterarm zu führen und zu kontrollieren. Der Roboterarm
kann wiederum die Bewegung der Sinuplastie-Vorrichtung 320 kontrollieren.
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4 illustriert
eine beispielhafte Anzeigevorrichtung, die gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
Das Display 462 kann ähnlich wie die oben beschrieben
Displays funktionieren. Die Anzeigevorrichtung 462 kann
ferner Fenster 410, Fenster 420, Fenster 430,
Fenster 440, und Fenster 450 umfassen. Die Fenster
der Anzeigevorrichtung 462 können einem Benutzer
eine Vielfalt von visuellen Informationen liefern. Beispielsweise
können die Fenster anteroposteriore, laterale und axiale
Ansichten von einer Vielfalt von Bildgebungsmodalitäten
anzeigen, wozu auch CT, MR oder Fluoroskop, 3D-Rendering-Ansichten
und endoskopische Bilder oder Video zu zählen sind. Zusätzlich kann
das Display 362 Textdaten liefern, die sich auf eine medizinische
Prozedur beziehen. Wie in 4 gezeigt,
liefert das Fenster 410 eine anteroposteriore CT-Ansicht,
das Fenster 420 liefert eine laterale CT-Ansicht, das Fenster 430 liefert
eine axiale CT-Ansicht, das Fenster 440 liefert eine Fluoroskopansicht,
und das Fenster 450 liefert Textdaten, die sich auf die
medizinische Prozedur beziehen.
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5 illustriert
ein medizinisches Navigationssystem 500 gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung. Das Navigationssystem 500 umfasst
einen Arbeitsplatz 560, eine Bildgebungsmodalität 540,
ein PACS 590, eine chirurgische Vorrichtung 520 und
ein Display 562. Der Arbeitsplatz 560 umfasst
ferner einen Regler 580, einen Datenspeicher 581,
eine Display-Funktionseinheit 582, eine Navigationsschnittstelle 583,
eine Netzwerkschnittstelle 584, einen chirurgischen Vorrichtungsregler 585 und einen
Bildprozessor 561. Der Arbeitsplatz 560 ist konzeptionell
illustriert als eine Ansammlung von Modulen, aber kann unter Verwendung
einer beliebigen Kombination von zweckbestimmten Hardwareplatten,
Digitalsignalprozessoren, feldprogrammierbaren Gatearrays und Prozessoren
implementiert werden. Alternativ können die Module unter
Verwendung eines handelsüblichen Computers mit einem einzigen Prozessor
oder mehreren Prozessoren implementiert werden, wobei die funktionalen
Operationen auf die Prozessoren verteilt sind. Beispielsweise könnte
es wünschenswert sein, einen zweckbestimmten Prozessor
für Bildregistrierungsberechnungen sowie einen zweckbestimmten
Prozessor für Visualisierungsoperationen zu haben. Als
weitere Option können die Module unter Verwendung einer
Hybridkonfiguration implementiert werden, in der bestimmte Modulfunktionen
unter Verwendung von zweckbestimmter Hardware durchgeführt
werden, während die verbleibenden Modulfunktionen unter
Verwendung eines handelsüblichen Computers durchgeführt
werden. Ein Regler 580 kann den Betrieb der Module regulieren. Der
Regler 580, Datenspeicher 581, die Display-Funktionseinheit 582,
die Navigationsschnittstelle 583, die Netzwerkschnittstelle 584,
der chirurgische Vor richtungsregler 585 und der Bildprozessor 561 sind
Module des Arbeitsplatzes 560. Als solches stehen die Module
durch einen Systembus des Arbeitsplatzes 560 in Kommunikation
miteinander. Bei dem Systembus kann es sich um PCI, PCIe oder einen
beliebigen anderen entsprechenden Systembus handeln.
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Wie
in 5 gezeigt, kommuniziert der Arbeitsplatz 560 mit
der Bildgebungsmodalität 540, dem PACS 590,
der chirurgischen Vorrichtung 520 und dem Display 562.
Bei der Kommunikation kann es sich um eine beliebige Form der kabellosen und/oder
verkabelten Kommunikation handeln. Der Regler 580 des Arbeitsplatzes 560 kann
die Netzwerkschnittstelle 584 bedienen, so dass sie mit
anderen Elementen des Systems 500 kommuniziert. Beispielsweise
kann es sich bei der Netzwerkschnittstelle 584 um eine
verkabelte oder kabellose Ethernet Card handeln, die über
ein Lokalnetzwerk mit dem PACS 590 oder der Bildgebungsmodalität 540 kommuniziert.
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Beim
Betrieb funktioniert der Arbeitsplatz 560 so, dass er die
chirurgische Vorrichtung 520 navigiert. Genauer gesagt
verwendet der Arbeitsplatz 560 den Bildprozessor 561,
um eine Vielzahl von Bilddatensätzen zu registrieren und
die chirurgische Vorrichtung dann in den registrierten Bildraum
zu navigieren. In einem Beispiel erfasst eine Bildgebungsmodalität
ein oder mehrere preoperative Bilder einer Patientenanatomie. In
einer bevorzugten Ausführungsform umfassen die preoperativen
Bilder 3D-Daten, genauer gesagt, Computertomographie- oder Magnetresonanz-Bilder
der Patientenanatomie. Die preoperativen Bilder können
im PACS 590 gespeichert werden.
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Während
einer medizinischen Prozedur kann ein Benutzer den Arbeitsplatz 560 so
bedienen, dass er ein chirurgisches Instrument 520 in die
Anatomie eines Patienten navigiert. Der Benutzer kann den Arbeitsplatz
mittels einer Maus, einer Tastatur, Steuerkugel, Touchscreen, stimmaktivierten
Befehlen oder einer beliebigen anderen Eingabevorrichtung bedienen.
Der Regler 580 beginnt den Navigationsprozess, indem er
auf die preoperativen Bilddaten zugreift. Der Regler 580 weist
die Netzwerkschnittstelle 584 an, die preoperativen Bilddaten
aus dem PACS 590 abzurufen. Der Regler 580 lädt
die preoperativen Bilddaten in den Datenspeicher 581. Der
Datenspeicher 581 kann eine RAM, eine Flash Memory, ein
Festplattenlaufwerk, eine Kassette, CD-ROM, DVD oder ein beliebiges
anderes geeignetes Datenspeichermedium sein.
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Als
nächstes kann ein Benutzer die chirurgische Vorrichtung 520 so
bedienen, dass sie eine medizinische Prozedur bei einem Patienten
durchführt. In einer typischen Ausführungsform
platziert ein Benutzer die chirurgische Vorrichtung 520 innerhalb
der Anatomie eines Patienten. Der Arbeitsplatz 560 kann so
betrieben werden, dass er Ansichten der chirurgischen Vorrichtung 520 innerhalb
der Patientenanatomie anzeigt. Der Regler 580 kommuniziert
mit der Bildgebungsmodalität, um intraoperative Bilddaten der
Patientenanatomie zu erfassen. In einem Beispiel umfasst die Bildgebungsmodalität 540 ein
Fluoroskop, das sich auf einem C-Arm befindet. Der Regler 580 weist
die Bildgebungsmodalität an, ein oder mehrere fluoroskopische
Bilder an einer oder mehreren Positionen des C-Arms zu erfassen.
Die Bildgebungsmodalität 540 übermittelt
die intraoperativen Bilddaten an den Regler 580. Die intraoperativen Bilddaten
können Bilder der chirurgischen Vorrichtung 520 innerhalb der
Patientenanatomie umfassen. Die Kommunikation zwischen Bildgebungsmodalität 540 und
Regler 580 kann durch die Netzwerkschnittstelle 584,
oder eine beliebige andere Schnittstelle des Arbeitsplatzes 540 verlaufen,
die für die Kommunikation mit anderen Vorrichtungen verwendet
wird. Eine Schnittstelle kann eine Hardware-Vorrichtung oder Software
sein.
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Der
Regler 580 platziert die intraoperativen Bildgebungsdaten
im Datenspeicher 581. Der Regler 580 weist den
Bildprozessor 561 an, Bildgebungsfunktionen an den preoperativen
und intraoperativen Bilddaten vorzunehmen. Beispielsweise kann der Regler 580 den
Bildprozessor instruieren, ein oder mehrere intraoperative Fluoroskopbilder
mit dem preoperativen CT-Bilddatensatz zu registrieren. Der Bildprozessor 561 registriert
die preoperativen und postoperativen Bilddaten unter Verwendung
der Bildregistrierungstechniken, die in dem vorliegenden Antrag
an anderer Stelle beschrieben worden sind. In einer bevorzugten
Ausführungsform beruht die Bildregistrierung auf Bildern,
und zwar ohne die Verwendung von Passermarken, Headsets oder manueller Eingabe
durch einen Benutzer. Die Bildregistrierung kann auch automatisch,
ohne Eingabe durch einen Benutzer, erfolgen. Beispielsweise kann,
wenn intraoperative Bilder erfasst werden, der Bildprozessor 561 die
intraoperativen Bilder ohne weitere Eingaben durch den Benutzer
auf preoperativen Bildern registrieren. In einem anderen Beispiel
kann der Bildprozessor 361, wenn weitere intraoperative
Bilder erfasst werden, die neu erfassten intraoperativen Bilder erneut
auf dem bereits vorhandenen registrierten Bild registrieren, und
zwar ohne weitere Eingaben seitens des Benutzers. Der Bildprozessor 561 erzeugt
als Ergebnis der Bildregistrierung ein registriertes Bild. In einem
Bei spiel kann es sich bei dem registrierten Bild um ein 3-D-Bild
handeln, das die Position der chirurgischen Vorrichtung 520 innerhalb
der Patientenanatomie angibt. Der Bildprozessor 561 übermittelt
das registrierte Bild an die Display-Funktionseinheit 582.
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Die
Navigationsschnittstelle 583 kann so betrieben werden,
dass sie verschiedene Aspekte kontrolliert, die mit der Navigation
der chirurgischen Vorrichtung 520 innerhalb der Patientenanatomie
im Zusammenhang stehen. Beispielsweise kann die Navigationsschnittstelle 583 den
Regler 580 auffordern, zusätzliche intraoperative
Bilder von der Bildgebungsmodalität 540 zu erfassen.
Die Navigationsschnittstelle 583 kann zusätzliche
intraoperative Bildgebung auf der Grundlage einer Benutzereingabe, einem
Zeitintervall, einer Position der chirurgischen Vorrichtung 520 oder
einem beliebigen anderen Kriterium anfordern. Ferner kann ein Benutzer
die Navigationsschnittstelle 583 so bedienen, dass eine
kontinuierliche intraoperative Bildgebung angefordert wird. Beispiele
für eine kontinuierliche intraoperative Bildgebung können
fluoroskopische Live-Videobildgebung oder ein Video umfassen, das
von einer Endoskopkameravorrichtung geliefert wird. Ein Benutzer
kann die Navigationsschnittstelle 583 auch so bedienen,
dass das Format, der Stil, der Ansichtspunkt, die Modalität
oder andere Charakteristiken der Bilddaten verändert werden,
die von Display 562 angezeigt werden. Die Navigationsschnittstelle 583 kann diese
Benutzereingaben an die Display-Funktionseinheit 582 übermitteln.
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Die
Display-Funktionseinheit 582 liefert visuelle Daten an
Display 562. Die Display-Funktionseinheit 582 kann
ein registriertes Bild vom Bildprozessor 561 erhalten.
Die Display-Funktionseinheit liefert dann einen graphischen Ausgang,
der mit dem registrierten Bild oder beliebigen anderen verfügbaren
Anzeigedaten im Zusammenhang steht. Beispielsweise kann die Display-Funktionseinheit 582 ein
3D-Bild auf der Grundlage des registrierten Bildes liefern. Die Display-Funktionseinheit 582 kann
ein 3D-Rendering-Bild oder eine Dreiebenen-Rendering-Ansicht des
3D-Rendering-Bildes an das Display 562 ausgeben. Die Display-Funktionseinheit 582 kann
Anzeigeansichten des registrierten Bildes aus einer beliebigen Perspektive
ausgeben. Außerdem kann die Display-Funktionseinheit 582 Video-,
Graphik- oder Textdaten ausgeben, die mit einer medizinischen Prozedur
im Zusammenhang stehen.
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In
einer alternativen Ausführungsform kann die Navigationsschnittstelle 583 mit
der chirurgischen Vorrichtung 520 kommunizieren. Insbesondere
kann die chirurgische Vorrichtung einen Positionierungssensor umfassen,
der Veränderungen der Position der chirurgischen Vorrichtung 520 messen
kann. Der Positionierungssensor kann ein elektromagnetischer oder
interner Sensor sein. Wenn die chirurgische Vorrichtung 520 ihre
Position verändert, kann der Positionierungssensor Daten
an die Navigationsschnittstelle 583 übermitteln.
Die Navigationsschnittstelle 583 berechnet die Positionsveränderung
auf der Grundlage der vom Sensor empfangnen Daten. Alternativ kann
der Positionierungssensor in einem Prozessor integriert sein, um
die Positionsveränderung zu berechnen und eine aktualisierte
Position an die Navigationsschnittstelle 583 zu liefern.
Die Navigationsschnittstelle 583 liefert Daten, welche
die Positionsveränderung der chirurgischen Vorrichtung 520 betreffen,
an den Bildprozessor 561. Der Bildprozessor 561 kann
betrieben werden, um die Position der chirurgischen Vorrichtung 520 innerhalb
des registrierten Bildes auf der Grundlage der mit der Positionsveränderung
im Zusammenhang stehenden Daten zu aktualisieren.
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In
einer weiteren alternativen Ausführungsform umfasst das
medizinische Navigationssystem 500 einen tragbaren Arbeitsplatz 560 mit
einer relativ kleinen Grundfläche (z. B. ungefähr
1000 cm2). Gemäß verschiedenen
alternativen Ausführungsformen kann eine beliebige geeignete
kleinere oder größere Grundfläche verwendet
werden. Das Display 562 kann im Arbeitsplatz 562 integriert
werden. Verschiedene Displaykonfigurationen können zur
Verbesserung der Operationsraumökonomie, der Anzeige von verschiedenen
Ansichten oder der Anzeige von Informationen für Personal
an verschiedenen Standorten verwendet werden. Beispielsweise kann
ein erstes Display im medizinischen Navigationssystem enthalten
sein, und ein zweites Display, das größer ist
als das erste Display, wird auf einen tragbaren Rollwagen montiert.
Alternativ können ein oder mehrere der Displays auf einen
chirurgischen Kranarm montiert werden. Der chirurgische Kranarm
kann auf der Decke montiert, an einem chirurgischen Tisch befestigbar
oder auf einem tragbaren Rollwagen montiert sein.
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6 illustriert
ein Verfahren zur Navigation einer medizinischen Vorrichtung gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Als erstes werden
in Schritt 610 preoperative Bilder einer Patientenanatomie
erfasst. Wie oben beschrieben, kann es sich bei den preoperativen
Bilddaten um eine 3D-Bildgebungsmodalität wie beispielsweise
Computertomographie oder Magnetresonanz-Bildgebung handeln. Die
preoperativen Bilddaten können in einem PACS gespeichert
werden.
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Als
nächstes werden in Schritt 620 intraoperative
Bilder der Patientenanatomie erfasst. Während der medizinischen
Prozedur können weitere Bilddaten erfasst werden. Beispielsweise
kann eine Fluoroskop-Bildgebungsvorrichtung, die auf einem C-Arm montiert
ist, ein oder mehrere Bilder einer Patientenanatomie erfassen.
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In
Schritt 630 werden die intraoperative Bilddaten auf den
preoperativen Bilddaten registriert. Die preoperativen Bilddaten
und die intraoperativen Daten werden unter Verwendung der oben beschriebenen
Bildregistrierungstechniken registriert. Beispielsweise kann ein
Bildgebungsarbeitsplatz bildgestütztene Registrierungstechniken
auf die preoperativen und intraoperativen Bilddaten anwenden, um
ein registriertes Bild zu erzeugen. In einem Beispiel umfasst das
registrierte Bild 3D-Bilddaten der Patientenanatomie. Die preoperativen
Bildgebungsdaten können aus einem PACS-System abgerufen
werden.
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Eine
medizinische Vorrichtung wird in Schritt 640 innerhalb
der Patientenanatomie platziert. Bei der medizinischen Vorrichtung
kann es sich um ein Instrument handeln, das in einer medizinischen
Prozedur verwendet wird. In einem Beispiel ist die medizinische
Vorrichtung eine Sinuplastie-Vorrichtung, wie sie oben beschrieben
wird.
-
Die
medizinische Vorrichtung wird in Schritt 650 innerhalb
der Patientenanatomie navigiert. Das oben erwähnte registrierte
Bild der Patientenanatomie wird auf einer Anzeigevorrichtung angezeigt. Ferner
wird die Position der medizinischen Vorrichtung innerhalb der Patientenanato mie
im registrierten Bild angezeigt. Die medizinische Vorrichtung kann
innerhalb der Patientenanatomie bewegt werden. Während
sich die Position der medizinischen Vorrichtung innerhalb der Patientenanatomie
verändert, verändert sich auch die Position der
medizinischen Vorrichtung innerhalb des registrierten Bildes.
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In
Schritt 660 können aktualisierte intraoperative
Bildgebungsdaten erfasst werden. Zu einer beliebigen Zeit nach der
Erzeugung des registrierten Bildes können zusätzliche
intraoperative Bilddaten erfasst werden. Beispielsweise können
zusätzliche intraoperative Bilddaten erfasst werden, nachdem die
medizinische Vorrichtung in die Patientenanatomie eingeführt
worden ist. In einem anderen Beispiel werden zusätzliche
intraoperative Bilddaten erfasst, bevor eine medizinische Vorrichtung
in Betrieb gesetzt wird.
-
Als
nächstes werden in Schritt 670 die aktualisierten
intraoperativen Bilddaten auf den Bilddaten registriert, die zuvor
in Schritt 630 registriert worden waren. Die zusätzlichen
intraoperativen Bilddaten, welche in Schritt 660 erfasst
worden sind, werden erneut auf das registrierte Bild registriert,
das in Schritt 630 erzeugt worden ist. Dadurch entsteht
ein aktualisiertes registriertes Bild. Das aktualisierte registrierte Bild
kann ein genaueres Bild der Patientenanatomie und der Position der
medizinischen Vorrichtung innerhalb der Patientenanatomie liefern.
Eine Vielzahl von intraoperativen Bildern, die einer Vielzahl von Bildgebungsmodalitäten
zuzuordnen sind, können erfasst und erneut auf einem registrierten
Bild registriert werden.
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Dann
wird in Schritt 680 eine medizinische Vorrichtung innerhalb
der Patientenanatomie betrieben. Wie oben beschrieben, kann es sich
bei der medizinischen Vorrichtung um ein beliebiges medizinisches
oder chirurgisches Instrument handeln, das innerhalb der Patientenanatomie
platziert wird. In einem spezifischen Beispiel kann die medizinische Vorrichtung
eine Sinuplastie-Vorrichtung sein. Beim Betrieb wird die Sinuplastie-Vorrichtung
zu einem verengten oder blockierten Sinusgang innerhalb der Kranialregion
des Patienten navigiert. Nachdem die Sinuplastie-Vorrichtung unter
Verwendung des registrierten Bildes an die gewünschte Stelle
navigiert worden ist, kann eine Bildgebungsmodalität zusätzliche
intraoperative Bilder erfassen, um ein aktualisiertes registriertes
Bild zu erzeugen. Das aktualisierte registrierte Bild verifiziert,
dass die Sinuplastie-Vorrichtung erfolgreich an die gewünschte
Stelle navigiert worden ist. Als nächstes nimmt die Sinuplastie-Vorrichtung
ihren Betrieb auf. Genauer gesagt weitet sich der Ballonkatheter,
um den verengten Sinusgang zu weiten. Nachdem die Sinuplastie-Vorrichtung
den Sinusgang erweitert hat, wird die Sinuplastie-Vorrichtung abgepumpt.
In einem Beispiel kann ein Fluoroskop während des Auf-
und Abpumpprozesses eine fluoroskopische Live-Bildgebung liefern.
-
Schließlich
wird in Schritt 690 die medizinische Vorrichtung aus der
Patientenanatomie entfernt. Die medizinische Vorrichtung kann unter
Verwendung von aktualisierten registrierten Bildern während
des Entfernungsprozesses navigiert werden.
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Es
gibt mehrere alternative Ausführungsformen des beschriebenen
Verfahrens. In einer Ausführungsform werden keine preoperativen
Bilder erfasst. Stattdessen wird mehr als ein intraoperatives Bild
erfasst. In einer anderen Ausführungsform werden intraoperative
Bilder erfasst, nachdem eine medizinische Vorrichtung innerhalb
der Patientenanatomie platziert worden ist. In anderen Ausführungsformen werden
weitere intraoperative Bilder nach dem Einsatz der Sinuplastie-Vorrichtung
und der Entfernung der Sinuplastie-Vorrichtung erfasst.
-
In
alternativen Ausführungsformen können einer oder
mehrere der in 6 aufgelisteten Schritte weggelassen
werden. Außerdem sind die in 6 aufgelisteten
Schritte nicht auf die spezifische Reihenfolge beschränkt,
in der sie beschrieben werden.
-
Wie
im Folgenden beschrieben werden wird, liefern bestimmte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung neben fluoroskopischen 2D-Bildern intraoperative
Navigation auf 3D-Computertomographie(CT)-Datensätzen,
wie beispielsweise der kritischen Axialansicht. In bestimmten Ausführungsformen
wird der CT-Datensatz über Korrelation mit anteroposterioren
und lateralen fluoroskopischen Standardbildern intraoperativ auf
den Patienten registriert. Zusätzliche 2D-Bilder können
während des Verlaufs der Prozedur erfasst und navigiert
werden, ohne dass die Notwendigkeit besteht, den CT-Datensatz erneut
zu registrieren.
-
Bestimmte
Ausführungsformen liefern Werkzeuge, welche die Platzierung
von Multilevel-Prozeduren ermöglichen. Onscreen-Templates
können verwendet werden, um die Länge und Größe
eines Implantats auszuwählen. Das System kann sich den Standort
der Implantate merken, die auf verschiedenen Ebenen platziert worden
sind. Ein Benutzer kann während der Platzierung von zusätzlichen
Implantaten ge speicherte Overlays als Referenz aufrufen. Zusätzlich
helfen bestimmte Ausführungsformen dabei, Trial-and-Error-Anpassung
von Komponenten durch die Durchführung navigierter Messungen
zu eliminieren. In bestimmten Ausführungsformen erscheinen auf
dem Bildschirm Anmerkungen neben relevanter Anatomie und Implantaten.
-
Bei
bestimmten Ausführungsformen wird eine Korrelation auf
der Grundlage des Registrierungsalgorithmus verwendet, um eine verlässliche Registrierung
zu gewährleisten. Standardmäßige anteroposteriore
und laterale fluoroskopische Bilder können erfasst werden.
Es wird ein vertebraler Bereich ausgewählt, und die Bilder
werden registriert. Die Auswahl des vertebralen Bereichs wird beispielsweise
durch das Richten eines navigierten Instruments auf die tatsächliche
Anatomie durchgeführt.
-
So
unterstützen bestimmte Ausführungsformen einen
Chirurgen bei der Lokalisierung von anatomischen Strukturen an einer
beliebigen Stelle des menschlichen Körpers, entweder während
offener oder perkutaner Prozeduren. Bestimmte Ausführungsformen
können beispielsweise in lumbalen und/oder sakralen Wirbelsäulenabschnitten
verwendet werden. Bestimmte Ausführungsformen bieten DICOM-Komplianz
und Unterstützung bei Gantryneigung und/oder variablen
Schichtabständen. Bestimmte Ausführungsformen
liefern Auto-Windowing und Zentrierung in Bezug auf gespeicherte
Profile. Bestimmte Ausführungsformen liefern beispielsweise einen
auf Korrelation beruhenden 2D/3D-Registrierungsalgorithmus und erlauben
eine Mehrebenen-Resektion in Echtzeit.
-
Sämtliche
Ausführungsformen werden oben unter Verweis auf Zeichnungen
beschrieben. Diese Zeichnungen illustrieren bestimmte Details bei
spezifischen Ausführungsformen, in denen die Systeme und
Verfahren und Programme der vorliegenden Erfindung implementiert
werden. Allerdings soll die Beschreibung der Erfindung mit Hilfe
von Zeichnungen nicht dahingehend ausgelegt werden, dass dadurch die
Erfindung irgendwelchen Einschränkungen unterliegt, die
mit den in den Zeichnungen gezeigten Merkmalen im Zusammenhang steht.
Die vorliegende Erfindung betrachtet Verfahren, Systeme und Programmprodukte
auf beliebigen maschinenlesbaren Medien zur Umsetzung ihrer Betriebsfunktionen.
Wie oben angemerkt, können die Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung unter Verwendung eines vorhandenen Computerprozessors
oder durch einen Spezial-Computerprozessor implementiert werden, der
für diesen oder andere Zwecke mit eingeschlossen ist, oder
aber durch ein hartverkabeltes System.
-
Wie
oben erwähnt, umfassen Ausführungsformen innerhalb
des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung Programmprodukte, welche
maschinenlesbare Medien aufweisen, die maschinenausführbare
Befehle oder Datenstrukturen tragen beziehungsweise enthalten, die
auf ihnen gespeichert sind. Bei solchen maschinenlesbaren Medien
kann es sich um beliebige erhältliche Medien handeln, auf die
von einem Mehrzweck- oder Spezial-Computer oder einem anderen mit
einem Prozessor ausgestatteten Gerät zugegriffen werden
kann. Beispielsweise können solche maschinenlesbaren Medien
RAM, ROM, PROM, EPROM, EEPROM, Flash, CD-ROM oder einen anderen
optischen Diskspeicher, magnetischen Diskspeicher oder andere magnetische
Speichervorrichtungen oder eine beliebiges anderes Medium umfassen,
das verwendet werden kann, um einen gewünschten Programmcode
in Form von maschinenausführbaren Befehlen oder Datenstrukturen zu
tragen oder zu spei chern, auf welche von einem Mehrzweck- oder Spezialcomputer
oder einem anderen mit einem Prozessor ausgestatten Gerät
zugegriffen werden. Wenn Informationen über ein Netzwerk
oder eine andere Kommunikationsverbindung (entweder hartverkabelt,
kabellos oder eine Kombination aus hartverkabelt und kabellos) an
ein Gerät übermittelt oder geliefert werden, sieht
das Gerät die Verbindung entsprechend als maschinenlesbares Medium
an. Daher kann jede solche Verbindung zutreffend als maschinenlesbares
Medium bezeichnet werden. Kombinationen der oben genannten sind ebenfalls
im Umfang der maschinenlesbaren Medien enthalten. Maschinenausführbare
Befehle umfassen beispielsweise Befehle und Daten, die einen Mehrzweck-Computer,
Spezialcomputer oder Spezial-Prozessorgeräte dazu veranlassen,
eine bestimmte Funktion oder Gruppe von Funktionen auszuführen.
-
Ausführungsformen
der Erfindung werden im allgemeinen Kontext von Verfahrenschritten
beschrieben, die in einer Ausführungsform durch ein Programmprodukt
implementiert werden können, das maschinenausführbare
Befehle, wie beispielsweise einen Programmcode, umfasst, der beispielsweise
in Form von Programmmodulen vorliegt, die von Geräten in
einer vernetzten Umgebung ausgeführt werden. Im Allgemeinen
umfassen Programmmodule, Programme, Objekte, Komponenten, Datenstrukturen,
etc., die bestimmte Aufgaben erfüllen oder bestimmte abstrakte
Datentypen implementieren. Maschinenausführbare Befehle,
dazugehörige Datenstrukturen und Programmmodule stellen
Beispiele für Programmcodes für Ausführungsschritte des
hier vorgestellten Verfahren dar. Die spezifischen Sequenzen von
solch ausführbaren Befehlen oder dazugehörigen
Datenstrukturen stellen Beispiele für entsprechende Aktionen
zur Implementierung der in diesen Schritten beschrieben Funktionen
dar.
-
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können in einer Netzwerkumgebung
unter Verwendung von logischen Verbindungen zu einem oder mehreren
entfernten, mit Prozessoren ausgestatteten Computern ausgeführt
werden. Logische Verbindungen können ein Lokal-Netzwerk
(LAN) und ein Großraum-Netzwerk (WAN) umfassen, die hier
als Beispiel und keinesfalls in einschränkendem Sinne aufgeführt
werden. Solche Netzwerkumgebungen sind in Büro- oder Firmennetzwerken,
Computernetzwerken, Intranets und dem Internet gängig,
wobei bei ihnen eine Vielzahl von verschiedenen Kommunikationsprotokollen
verwendet wird. Auf diesem Gebiet fachkundige Personen werden sich
darüber im Klaren sein, dass solche Netzwerkcomputer-Umgebungen
typischerweise viele Typen von Computersystem-Konfigurationen umfassen,
wozu auch PCs, tragbare Vorrichtungen, Multi-Prozessor-Systeme, auf
Mikroprozessoren beruhende oder programmierbare Verbraucherelektronik,
Netzwerk-PCs, Mikrocomputer, Großrechner, u. ä.
gehören. Ausführungsformen der Erfindung können
auch in verteilten Computer-Umgebungen ausgeführt werden,
in denen die Aufgaben von lokalen und entfernten Verarbeitungsvorrichtungen
ausgeführt werden, die (entweder durch hartverkabelte Links,
kabellose Links oder durch eine Kombination aus hartverkabelten
oder kabellosen Links) durch ein Kommunikationsnetzwerk verbunden
sind. In einer verteilten Computer-Umgebung können Programmmodule
sowohl in lokalen als auch entfernten Datenspeichervorrichtungen
enthalten sein.
-
Ein
beispielhaftes System zur Implementierung des Gesamtsystems oder
Teilen der Erfindung kann eine Mehrzweckcomputervorrichtung in Form eines
Computers sein, der eine Verarbeitungseinheit, einen System-Datenspeicher
und einen Systembus umfasst, der die verschiedenen System komponenten
miteinander verbindet, wozu auch die Verbindung von System-Datenspeicher
zur Verarbeitungseinheit gehört. Der System-Datenspeicher
kann eine Read Only Memory (ROM) und Random Access Memory (RAM)
umfassen. Der Computer kann auch ein magnetisches Festplattenlaufwerk
zum Ablesen von und Schreiben auf einem Magnetfestplattenlaufwerk,
ein magnetisches Plattenlaufwerk zum Ablesen von und Schreiben auf
einer herausnehmbaren Magnetdisk, und ein optisches Plattenlaufwerk
zum Ablesen von und Schreiben auf einer herausnehmbaren optischen Disk
wie beispielsweise einer CD ROM oder anderen optischen Medien umfassen.
Die Laufwerke und die zu ihnen gehörenden maschinenlesbaren
Medien ermöglichen eine nicht-volatile Speicherung von
maschinenausführbaren Befehlen, Datenstrukturen, Programmmodulen
und anderen Daten für den Computer.
-
Die
vorangegangene Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung
ist zu Zwecken der Illustration und Beschreibung durchgeführt
worden. Sie soll nicht umfassend sein oder die Erfindung auf die
spezifische vorgestellte Form beschränken, und es sind
Modifikationen und Variationen im Lichte der obigen Erkenntnisse
möglich, oder sie können bei der praktischen Umsetzung
der Erfindung gewonnen werden. Die Ausführungsformen sind
ausgewählt und beschrieben worden, um die Prinzipien der
Erfindung und ihre praktische Anwendung zu erklären, so dass
es einer auf diesem Gebiet fachkundigen Person ermöglicht
wird, die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen
und mit verschiedenen Modifikationen umzusetzen, wie sie für
die spezifische Anwendung geeignet sind.
-
Auf
diesem Gebiet fachkundige Personen werden sich darüber
im Klaren sein, dass die hier vorgestell ten Ausführungsformen
auf die Formierung eines beliebigen medizinischen Navigationssystems angewendet
werden können. Bestimmte Merkmale der Ausführungsformen
des beanspruchten Gegenstandes sind entsprechend der hier gegebenen
Beschreibung illustriert worden, wobei aber auf diesem Gebiet fachkundigen
Personen viele Modifikationen, Ersetzungen, Veränderungen
und Äquivalente einfallen werden. Obwohl sämtliche
Funktionsblocks und Verhältnisse zwischen diesen detailliert
beschrieben worden sind, wird von auf diesem Gebiet fachkundige Personen
zusätzlich in Betracht gezogen, dass sämtliche
der Operationen ohne die Verwendung der anderen Operationen angewendet
werden können, oder aber es können zusätzliche
Funktionen oder Verhältnisse zwischen den Funktionen aufgestellt werden,
wobei sie weiterhin dem beanspruchten Gegenstand entsprechen. Es
sei daher darauf hingewiesen, dass die angehängten Patentansprüche sämtliche
solche Modifikationen und Veränderungen einschließen
sollen, die der Wesensart der Ausführungsformen des beanspruchten
Gegenstandes entsprechen.
-
Eine
oder mehrere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
liefern verbesserte Systeme und Verfahren für die verbesserte
medizinische Gerätenavigation. Genauer gesagt liefert eine
Ausführungsform ein System mit einer automatischen Registrierung
einer Vielzahl von Bildgebungsmodalitäten. Die Ausführungsformen
beschreiben Systeme und Verfahren zur Bildregistrierung ohne die
Verwendung von Passermarken, Headsets oder manueller Registrierung.
So legen die Ausführungsformen ein vereinfachtes Verfahren
der Bildregistrierung in einer verkürzten Zeit dar, durch
welches eine medizinische Vorrichtung innerhalb einer Patientenanatomie
navigiert werden kann. Außerdem legen die Ausführungsformen
die Navigation einer medizinischen Vor richtung in eine Patientenanatomie
dar, und zwar mit einer reduzierten Anzahl von fluoroskopischen
Bildern, was zu niedrigeren Strahlungsdosen für die Patienten
führt. Zusätzlich liefern die verbesserten Systeme
und Verfahren der Bildregistrierung eine verbesserte Genauigkeit
der registrierten Bilder.
-
Obwohl
die Erfindung unter Verweis auf bestimmte Ausführungsformen
beschrieben worden ist, wird sich eine auf diesem Gebiet fachkundige
Person darüber im Klaren sein, dass verschiedene Veränderungen
vorgenommen und Äquivalente eingesetzt werden können,
ohne dass dabei eine Abweichung vom Schutzumfang der Erfindung erfolgt.
Zudem können viele Modifikationen vorgenommen werden, um
eine bestimmte Situation oder ein bestimmtes Material den Erkenntnissen
der Erfindung anzupassen, ohne dass dabei eine Abweichung von deren Schutzumfang
vorliegt. Daher ist vorgesehen, dass die Erfindung nicht auf die
spezifischen dargelegten Ausführungsformen beschränkt
ist, sondern alle Ausführungsformen umfasst, die unter
den Schutzumfang der angehängten Patentansprüche
fallen.
-
Bestimmte
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung liefern Systeme 300, 500 und
Verfahren für eine verbesserte Navigation von medizinischen
Vorrichtungen 320, 520. Bestimmte Ausführungsformen
umfassen die Erfassung eines ersten Bildes einer Patientenanatomie,
eines zweiten Bildes der Patientenanatomie und die Erzeugung eines
registrierten Bildes auf der Grundlage des ersten und zweiten Bildes.
Bestimmte bevorzugte Ausführungsformen legen Systeme 300, 500 und
Verfahren für die automatische Bildregistrierung ohne die
Verwendung von Passermarken, Headsets oder manueller Registrierung
dar. Somit legen die Ausführungs formen ein vereinfachtes
Verfahren der Bildregistrierung dar, mit Hilfe dessen eine medizinische
Vorrichtung 320, 520 innerhalb einer Patientenanatomie
navigiert werden kann. Ferner legen die Ausführungsformen
die Navigierung einer medizinischen Vorrichtung 320, 520 in einer
Patientenanatomie mit verringerter ionisierender Strahlungsaussetzung
dar. Zusätzlich gewährleisten die verbesserten
Systeme 300, 500 und Verfahren der Bildregistrierung
eine verbesserte Genauigkeit der registrierten Bilder. Unter „Registrierung" und ähnlichen
abgeleiteten Begriffen wird die Überführung in übereinstimmende
Ausrichtung verstanden.
-
- 100
- Sinuplastie-System
- 110
- Kranialregion
- 112
- Sinusgang
- 114
- Sinusgang
- 120
- Sinuplastie-Vorrichtung
- 122
- Leitdraht
- 124
- Katheterballon
- 126
- Kanüle
- 210
- Kranialregion
- 212
- Sinusgang
- 214
- Sinusgang
- 220
- Sinuplastie-Vorrichtung
- 224
- Ballonkatheter
- 226
- Kanüle
- 300
- chirurgisches
Navigationssystem
- 310
- Kranialregion
- 320
- Sinuplastie-Vorrichtung
- 322
- Leitdraht
- 324
- Ballonkatheter
- 326
- Kanüle
- 340
- medizinische
Bildgebungsmodalität
- 344
- Fluoroskopimager
- 346
- Fluoroskop-Empfänger
- 360
- Arbeitsplatz
- 361
- Bildprozessor
- 362
- Display
- 364
- Eingabevorrichtung
- 410
- Fenster
- 420
- Fenster
- 430
- Fenster
- 440
- Fenster
- 450
- Fenster
- 462
- Anzeigevorrichtung
- 500
- Navigationssystem
- 520
- chirurgische
Vorrichtung
- 540
- Bildgebungsmodalität
- 560
- Arbeitsplatz
- 561
- Bildprozessor
- 562
- Display
- 580
- Regler
- 581
- Datenspeicher
- 582
- Display-Funktionseinheit
- 583
- Navigationsschnittstelle
- 584
- Netzwerkschnittstelle
- 585
- chirurgischer
Vorrichtungsregler
- 590
- PACS
- Fig.
6
- Flussdiagramm
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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