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DE102008044160A1 - Verfahren zum Unterstützen und/oder zumindest teilweise automatischen Durchführen eines Einparkvorgangs eines Kraftfahrzeugs sowie Einparkassistenzvorrichtung - Google Patents

Verfahren zum Unterstützen und/oder zumindest teilweise automatischen Durchführen eines Einparkvorgangs eines Kraftfahrzeugs sowie Einparkassistenzvorrichtung Download PDF

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DE102008044160A1
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DE
Germany
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parking
sensor
motor vehicle
assisting
during
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102008044160A
Other languages
English (en)
Inventor
Markus Koehler
Michael Scherl
Matthias Haug
Uwe Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Publication of DE102008044160A1 publication Critical patent/DE102008044160A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/16Anti-collision systems
    • G08G1/168Driving aids for parking, e.g. acoustic or visual feedback on parking space
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D15/00Steering not otherwise provided for
    • B62D15/02Steering position indicators ; Steering position determination; Steering aids
    • B62D15/027Parking aids, e.g. instruction means
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/16Anti-collision systems
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  • Control Of Driving Devices And Active Controlling Of Vehicle (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Unterstützen und/oder zumindest teilweise automatischen Durchführen eines Einparkvorgangs eines Kraftfahrzeugs (1) in eine während eines dem Einparkvorgang vorausgehenden Vermessungsvorgangs mit mindestens einem ersten Sensor (7) vermessende Parklücke (3), wobei das Kraftfahrzeug (1) über mindestens einen zweiten Sensor (8) verfügt, der in einem Normalbetrieb während des Einparkvorgangs zur Abstandsüberwachung verwendet wird. Dabei ist vorgesehen, dass bei einer Funktionsunfähigkeit des zweiten Sensors (8) der Einparkvorgang in einem die von dem ersten Sensor (7) ermittelten Vermessungswerte berücksichtigenden Hilfsbetrieb dennoch unterstützt beziehungsweise durchgeführt wird. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Einparkassistenzvorrichtung (9).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Unterstützen und/oder zumindest teilweise automatischen Durchführen eines Einparkvorgangs eines Kraftfahrzeugs in eine während eines dem Einparkvorgang vorausgehenden Vermessungsvorgangs mit mindestens einem ersten Sensor vermessene Parklücke, wobei das Kraftfahrzeug über mindestens einen zweiten Sensor verfügt, der in einem Normalbetrieb während des Einparkvorgangs zur Abstandsüberwachung verwendet wird. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Einparkassistenzvorrichtung.
  • Stand der Technik
  • Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Verfahren zum Unterstützen und/oder zumindest teilweise automatischen Durchführen eines Einparkvorgangs eines Kraftfahrzeugs bekannt. Ein Beispiel hierfür sind semiautonome Verfahren. Diese geben Hinweise an einen Fahrer des Kraftfahrzeugs, wie das Kraftfahrzeug in die Parklücke manövriert werden kann. Komplexere Systeme beziehungsweise Verfahren beherrschen eine Längs- und/oder Quersteuerung des Kraftfahrzeugs, können also beispielsweise das Lenken automatisch durchführen und dem Fahrer lediglich die Längssteuerung des Kraftfahrzeugs überlassen oder aber das Kraftfahrzeug vollständig automatisch einparken, indem sowohl die Längssteuerung als auch die Quersteuerung des Kraftfahrzeugs automatisch durchgeführt wird. Solche Systeme sind beispielsweise aus der DE 3813083 A1 bekannt.
  • Dem Einparkvorgang vorausgehend wird mittels des ersten Sensors die Parklücke vermessen, beispielsweise indem das Kraftfahrzeug an dieser vorbeifährt und dabei mit zum Beispiel seitlich ausgerichteten ersten Sensoren Vermessungswerte aufnimmt. Die ersten Sensoren können als Bestandteil einer Sensorik zur Parklückenvermessung betrieben werden. Während des Einparkens wird mindestens ein zweiter Sensor verwendet, um den Vorgang zu überwachen. Beispielsweise sind zweite Sensoren im Bug und im Heck des Kraftfahrzeugs angeordnet und überwachen den in Längsrichtung verfügbaren Platz bis zu einem die Parklücke begrenzenden Hindernis. Liegen keine Daten des zweiten Sensors vor, so brechen die bekannten Verfahren bisher den Einparkvorgang beziehungsweise die Einparkunterstützung ab oder lassen einen Start des systemunterstützten Einparkvorgangs erst gar nicht zu. Der Fahrer des Kraftfahrzeugs muss das Kraftfahrzeug in der Folge selbst einparken.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Demgegenüber weist das Verfahren zum Unterstützen und/oder zumindest teilweise automatischen Durchführen des Einparkvorgangs des Kraftfahrzeugs mit den in Anspruch 1 genannten Merkmalen den Vorteil auf, dass der unterstützte beziehungsweise zumindest teilweise automatisch durchgeführte Einparkvorgang trotzdem ermöglicht beziehungsweise fortgesetzt werden kann. Dies wird erfindungsgemäß erreicht, indem eine Funktionsfähigkeit des zweiten Sensors vor dem zumindest teilweisen automatisch durchgeführten Einparkvorgang überprüft wird und dass bei einer festgestellten Funktionsunfähigkeit des zweiten Sensors der Einparkvorgang in einem die von dem ersten Sensor ermittelten Vermessungswerte berücksichtigenden Hilfsbetrieb dennoch unterstützt beziehungsweise durchgeführt wird. Der erste und der zweite Sensor sind dabei Sensoren, wie sie üblicherweise im Kraftfahrzeugbereich eingesetzt werden. Also beispielsweise Radar-, Sonar-, Infrarot- und/oder Lidar-Systeme. Mittels des zweiten Sensors kann bei dem Normalbetrieb während des Einparkvorgangs beispielsweise auf temporäre Hindernisse durch das Verfahren reagiert oder eine ungenaue Vermessung der Parklücke mittels des ersten Sensors durch Korrektur ausgeglichen werden. Letzterer ist häufig als Teil einer Sensorik zur Parklückenvermessung vorgesehen beziehungsweise stellt eine solche dar. Die Funktionsunfähigkeit des zweiten Sensors kann beispielsweise durch einen Defekt des Sensors oder eine Verschmutzung verursacht werden. Sobald die Funktionsunfähigkeit des zweiten Sensors festgestellt wurde, soll das Verfahren in dem Hilfsbetrieb durchgeführt werden. In diesem werden die von dem ersten Sensor ermittelten Vermessungs werte verwendet, um das Kraftfahrzeug zumindest teilweise automatisch einzuparken beziehungsweise den Fahrer des Kraftfahrzeugs dabei zu unterstützen. Zu diesem Zweck muss die Parklücke vor dem Einparkvorgang mittels des ersten Sensors hinreichend genau vermessen werden. Das Verfahren beurteilt also die Genauigkeit beziehungsweise die Qualität der von dem ersten Sensor ermittelten Vermessungswerte und entscheidet anhand dieser, ob der Einparkvorgang unterstützt beziehungsweise automatisch durchgeführt werden kann. Beispielsweise kann als Bedingung verwendet werden, dass die Begrenzung der Parklücke beidseitig – also sowohl in als auch entgegen einer Fahrrichtung des Kraftfahrzeugs – festgestellt werden muss. Nur in diesem Fall kann das Verfahren beurteilen, ob die Parklücke eine ausreichende Größe für das Einparken des Kraftfahrzeugs aufweist. In dem Hilfsbetrieb kann die Funktionalität des Verfahrens auch lediglich teilweise verfügbar sein. Beispielsweise kann ein in einem Normalbetrieb vollautomatisch einparkendes Verfahren mit dem Hilfsbetrieb lediglich den Fahrer unterstützen. Eine solche Einschränkung der Funktion kann je nach Genauigkeit der Vermessungswerte beziehungsweise je nach Leistungsfähigkeit des ersten Sensors beurteilt werden. Die Entscheidung darüber, ob der Einparkvorgang fortgesetzt oder überhaupt gestartet wird, kann davon abhängig gemacht werden, ob die Größe der vermessenen Parklücke einen Sicherheitsabstand für den Einparkvorgang zulässt, welcher auch unter der Annahme einer ungenauen Parklückenvermessung gewährleistet, dass keine Kollision mit den vermessenen Parklückenbegrenzungen auftreten kann. Die Möglichkeit, den Einparkvorgang ohne Parkraumsensierung mittels des zweiten Sensors fortzusetzen oder zu starten, steigt mit der Genauigkeit der Parklückenvermessung mittels des ersten Sensors. Daher muss diese durch eine geeignete Sensorik zur Parklückenvermessung sichergestellt werden. Das Verfahren kann bei vollautomatischen Einparksystemen, insbesondere aber bei informierenden, selbstlenkenden oder in anderer Weise teilautonomen Einparksystemen, Anwendung finden. Durch das beschriebene Verfahren wird der Bedienkomfort entscheidend erhöht, da sich das Verfahren nicht vollständig deaktiviert und das Einparken weiterhin mit Unterstützung des Verfahrens möglich bleibt.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass ein Fahrer des Kraftfahrzeugs vor und/oder während des Einparkvorgangs auf den Hilfsbetrieb hingewiesen wird. Der Fahrer wird also über den Ausfall des zweiten Sensors informiert. Damit wird der Fahrer zunächst auf die Funktionsunfähigkeit des zweiten Sensors hingewiesen und außerdem auf eine möglicherweise eingeschränkte Funktion des Verfahrens während des Unterstützens oder des Durchführens des Einparkvorgangs. Somit wird dem Fahrer mitgeteilt, dass die Funktionsfähigkeit des Verfahrens während des Einparkvorgangs durch ihn überwacht werden sollte.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Fahrer die Durchführung des Einparkvorgangs in dem Hilfsbetrieb bestätigen muss. Bevor das Verfahren den Einparkvorgang durchführt, muss der Fahrer über die weitere Vorgehensweise entscheiden. Von dem Fahrer wird also die Bestätigung verlangt, dass er von der Funktionsunfähigkeit des zweiten Sensors beziehungsweise der möglichen Einschränkung der Funktionalität des Verfahrens unterrichtet wurde und dennoch eine Fortsetzung des Einparkvorgangs wünscht. Hierzu kann dem Fahrer die Abschätzung des Verfahrens über die Genauigkeit der Vermessungswerte, die mit dem ersten Sensor ermittelt wurden, mitgeteilt werden. Der Fahrer muss also über den Ausfall der Parkraumsensorik, also des zweiten Sensors, und mögliche Konsequenzen informiert werden. Hierzu zählen insbesondere Hindernisse, auf die der Fahrer selbst reagieren muss. Dem Fahrer muss insbesondere klargemacht werden, dass die Beobachtung des Umfeldes im weiteren Verlauf nicht mehr von dem Verfahren in gewohntem Umfang übernommen werden kann. Er wird dann aufgefordert, mittels einer Eingabe beziehungsweise Bestätigung das Starten oder Fortsetzen des Einparkvorgangs zu bestätigen. Trat die Funktionsunfähigkeit des zweiten Sensors während des Einparkvorgangs auf, so kann der Einparkvorgang nach der Bestätigung an dieser Stelle fortgeführt werden. Ansonsten wird der Einparkvorgang gestartet.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass während und/oder nach dem Vermessungsvorgang eine Einparktrajektorie bestimmt wird. Dies erfolgt auf Grundlage der Vermessungswerte des ersten Sensors. Die Einparktrajektorie ist der Weg, welcher von dem Verfahren dem Fahrer vorgeschlagen beziehungsweise abgefahren wird. Bei dem Bestimmen der Einparktrajektorie wird die maximale Ungenauigkeit der Parklückenvermessung mittels des ersten Sensors berücksichtigt. Die Bestimmung kann während des Bemessungsvorgangs und/oder anschließend erfolgen.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Hilfsbetrieb nur durchgeführt wird, wenn die Parklücke eine Mindestgröße aufweist. Die Parklücke wird aus den von dem ersten Sensor ermittelten Vermessungswerten bestimmt. Die Mindestgröße bestimmt dabei die Größe der Parklücke, welche nicht unterschritten werden darf, um einen sicheren Einparkvorgang zu gewährleisten. In die Mindestgröße gehen beispielsweise Ungenauigkeiten der Parklückenvermessung mittels des ersten Sensors ein. Das bedeutet, dass die Entscheidung, ob der Einparkvorgang fortgesetzt oder gestartet wird oder nicht, davon abhängt, ob die vermessene Parklücke einen Sicherheitsabstand für den Einparkvorgang zulässt, welcher auch unter der Annahme einer ungenauen Parklückenvermessung gewährleistet, dass keine Kollision mit den vermessenen Parklückenbegrenzungen – also beliebigen, die Parklücke begrenzenden Hindernissen – auftreten kann.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Mindestgröße unter Berücksichtigung von Toleranzen, insbesondere einer Messgenauigkeit des ersten Sensors, gewählt wird. Wie bereits beschrieben, hängt die Mindestgröße vor allem von der Messgenauigkeit des ersten Sensors ab. Es kann aber weiterhin auch berücksichtigt werden, mit welcher Genauigkeit die Einparktrajektorie abgefahren werden kann. Außerdem enthält die Mindestgröße fahrzeugspezifische Daten, insbesondere Abmessungen des Kraftfahrzeugs, möglicher Wendekreis und ähnliche Werte.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass eine Längssteuerung und/oder Quersteuerung des Kraftfahrzeugs durchgeführt wird. Neben einem rein informierenden, das heißt unterstützenden Betrieb, ist auch das zumindest teilweise automatische Durchführen des Einparkvorgangs vorgesehen. Zu diesem Zweck wird sowohl die Geschwindigkeit – für die Längssteuerung – und/oder der Lenkwinkel – für die Quersteuerung – des Kraftfahrzeugs gesteuert beziehungsweise geregelt.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Einparkassistenzvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß den vorstehenden Ausführungen. Die Einparkassistenzvorrichtung ist dabei insbesondere Bestandteil eines Kraftfahrzeugs.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne dass eine Beschränkung der Erfindung erfolgt. Es zeigt die einzige
  • Figur ein Kraftfahrzeug sowie eine durch weitere Kraftfahrzeuge begrenzte Parklücke.
  • Die Figur zeigt ein Kraftfahrzeug 1, das sich in Richtung eines Pfeils 2 bewegt. In Fahrtrichtung vor dem Kraftfahrzeug 1 befindet sich eine Parklücke 3. Die Parklücke 3 ist von weiteren Kraftfahrzeugen 4 und 5 begrenzt. Weiterhin ist die Parklücke 3 durch einen Fahrbahnrand 6 begrenzt. Das Kraftfahrzeug 1 weist erste Sensoren 7 und zweite Sensoren 8 auf. Die ersten Sensoren 7 dienen dabei der Erfassung von Hindernissen – wie den weiteren Kraftfahrzeugen 4 und 5 –, welche sich seitlich von dem Kraftfahrzeug 1 befinden und sind Bestandteile einer Sensorik zur Parklückenvermessung. Dagegen erfassen die zweiten Sensoren 8 Hindernisse, welche sich vor und hinter dem Kraftfahrzeug 1 befinden. Während eines Vorbeifahrens in Richtung des Pfeils 2 des Kraftfahrzeugs 1 an der Parklücke 3 wird diese mittels den ersten Sensoren 7 vermessen, womit die Daten über die Parklücke als Vermessungswerte vorliegen. Auf diese Weise kann beispielsweise eine Länge der Parklücke 3 bestimmt werden.
  • Nach dem Vorbeifahren des Kraftfahrzeugs 1 an der Parklücke 3 kann ein Einparkvorgang in einem Normalbetrieb gestartet werden. In dem Normalbetrieb werden die zweiten Sensoren 8 permanent verwendet, um die Vermessungswerte zu aktualisieren beziehungsweise neu hinzugekommene oder nicht mehr vorhandene Hindernisse bei den Vermessungswerten zu berücksichtigen. Das Einparken des Kraftfahrzeugs 1 kann dabei zumindest teilweise automatisch durchgeführt werden oder alternativ der Fahrer des Kraftfahrzeugs bei dem Einparkvorgang unterstützt werden. Zu diesem Zweck verfügt das Kraftfahrzeug 1 über eine Einparkassistenzvorrichtung 9, welche in dem dargestellten Beispiel sowohl eine Längs- als auch eine Quersteuerung des Kraftfahrzeugs 1 vornehmen kann, um dieses in die Parklücke 3 einzuparken. Beispielsweise durch Verschmutzung oder einen technischen Defekt kann es vorkommen, dass die zweiten Sensoren 8 nicht verfügbar sind. Liegt eine solche Funktionsunfähigkeit der zweiten Sensoren 8 vor, so soll der Einparkvorgang des Kraftfahrzeugs 1 in einem Hilfsbetrieb dennoch unterstützt beziehungsweise durchgeführt werden. Dabei werden die von den ersten Sensoren 7 ermittelten Vermessungswerte berücksichtigt.
  • Stellt die Einparkassistenzvorrichtung 9 fest, dass die zweiten Sensoren 8 funktionsunfähig sind, so wird der Fahrer des Kraftfahrzeugs auf den Hilfsbetrieb hin gewiesen. Eine Funktionsunfähigkeit kann beispielsweise dann festgestellt werden, wenn ein Bodenecho nicht detektiert werden kann oder wenn eine Resonanzfrequenz eines Schallwandlerelements von einer vorgegebenen Resonanzfrequenz abweicht.
  • Nach einem bspw. akustischen oder optischen Hinweis auf den Hilfsbetrieb muss der Fahrer das Durchführen des Einparkvorgangs in dem Hilfsbetrieb bestätigen, beispielsweise über eine Betätigung eines Bedienelements. Weist zudem die Parklücke 3 eine ausreichende Größe – die Mindestgröße – auf, so führt die Einparkassistenzvorrichtung 9 trotz der Funktionsunfähigkeit der zweiten Sensoren 8 den Einparkvorgang durch. Dabei werden die von den ersten Sensoren 7 ermittelten Vermessungswerte berücksichtigt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3813083 A1 [0002]

Claims (8)

  1. Verfahren zum Unterstützen und/oder zumindest teilweise automatischen Durchführen eines Einparkvorgangs eines Kraftfahrzeugs (1) in eine während eines dem Einparkvorgang vorausgehenden Vermessungsvorgangs mit mindestens einem ersten Sensor (7) vermessene Parklücke (3), wobei das Kraftfahrzeug (1) über mindestens einen zweiten Sensor (8) verfügt, der in einem Normalbetrieb während des Einparkvorgangs zur Abstandsüberwachung verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Funktionsunfähigkeit des zweiten Sensors (8) der Einparkvorgang in einem die von dem ersten Sensor (7) ermittelten Vermessungswerte berücksichtigenden Hilfsbetrieb dennoch unterstützt beziehungsweise durchgeführt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fahrer des Kraftfahrzeugs (1) vor und/oder während des Einparkvorgangs auf den Hilfsbetrieb hingewiesen wird.
  3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrer die Durchführung des Einparkvorgangs in dem Hilfsbetrieb bestätigen muss, bevor dieser unterstützt bzw. durchgeführt wird.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass während und/oder nach dem Vermessungsvorgang eine Einparktrajektorie bestimmt wird.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsbetrieb nur durchgeführt wird, wenn die Parklücke (3) eine Mindestgröße aufweist.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mindestgröße unter Berücksichtigung von Toleranzen, insbesondere einer Messgenauigkeit des ersten Sensors (7), gewählt wird.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längssteuerung und/oder Quersteuerung des Kraftfahrzeugs (1) durchgeführt wird.
  8. Einparkassistenzvorrichtung (9) zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
DE102008044160A 2008-11-28 2008-11-28 Verfahren zum Unterstützen und/oder zumindest teilweise automatischen Durchführen eines Einparkvorgangs eines Kraftfahrzeugs sowie Einparkassistenzvorrichtung Withdrawn DE102008044160A1 (de)

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