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DE102008033157B3 - Stabilisiertes Trägerelement für eine elastische Hülse, Bausatz und Montageverfahren - Google Patents

Stabilisiertes Trägerelement für eine elastische Hülse, Bausatz und Montageverfahren Download PDF

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DE102008033157B3
DE102008033157B3 DE102008033157A DE102008033157A DE102008033157B3 DE 102008033157 B3 DE102008033157 B3 DE 102008033157B3 DE 102008033157 A DE102008033157 A DE 102008033157A DE 102008033157 A DE102008033157 A DE 102008033157A DE 102008033157 B3 DE102008033157 B3 DE 102008033157B3
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DE102008033157A
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Inventor
Thilo Simonsohn
Markus Hardi
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Tyco Electronics Raychem GmbH
Original Assignee
Tyco Electronics Raychem GmbH
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Abstract

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Trägerelement für eine elastische Hülse, insbesondere auf ein Holdout für eine Kabelmuffe. Das Trägerelement (100) umfasst ein rohrförmiges Aufweitungselement (116), das mit einer Innenwandung der elastischen Hülse (202) in Anlage bringbar ist und so ausgebildet ist, dass es die elastische Hülse (202) in einem vormontierten radial expandierten Zustand hält. Zum Stabilisieren des Trägerelements dient ein Stützkörper (102), der im vormontierten Zustand der elastischen Hülse (202) wenigstens teilweise in dem Aufweitungselement (116) zum Stabilisieren des Innendurchmessers des Aufweitungselements (116) aufgenommen ist, wobei der Stützkörper (102) so ausgebildet ist, dass er vor der Montage der elastischen Hülse (202) zerstörungsfrei aus dem Aufweitungselement (116) entnehmbar ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Trägerelement für eine elastische Hülse, insbesondere auf ein Holdout für eine Kabelmuffe. Bei der Verbindung von Kabeln, der Reparatur von Defektstellen oder bei Abzweigungen kommen häufig sogenannte Kaltschrumpfmuffen oder Abdeckungsschläuche zum Einsatz. Diese sind aus einem elastischen Material, beispielsweise einem Silikonkautschuk, das in einem vorexpandierten Zustand über der abzudeckenden Region, beispielsweise dem Verbindungsbereich zweier Kabel, positioniert wird und dann aus dem vorexpandierten Zustand zurückgekehrt in seine ursprüngliche Abmessung, die so gewählt ist, dass die Kaltschrumpfmuffe beispielsweise gegenüber einem Kabelmantel abzudichten vermag.
  • Um eine solche elastische Hülse in dem vorexpandierten Zustand zu halten, ist bekannt, die Hülse im gedehnten Zustand auf einem im Wesentlichen rohrförmigen Träger, einem sogenannten Holdout, zu montieren. Der Träger kann beispielsweise aus einem helikal gewickelten Band bestehen, das so gewickelt ist, dass es ein Rohr mit einem Durchmesser bildet, der größer ist als der Durchmesser der elastischen Hülse im entspannten Zustand. In diesem radial gedehnten Zustand wird der Bausatz über dem Kabel, das sowohl ein Energiekabel wie auch ein Telekommunikationskabel sein kann, positioniert und der Träger wird durch kontinuierliches Herausziehen des Bandes aus dem inneren der Hülse entfernt. Grundsätzlich ist erstrebenswert, ein solches gewickeltes Holdout so dünn wie möglich herzustellen, da durch die Art der Entfernung viel Abfall erzeugt wird und dadurch die Kosten der Montage steigen sowie die Wanddicke die Expansionsrate zusätzlich erhöht.
  • Darüber hinaus soll der Innendurchmesser der vorexpandierten Hülse so gering wie möglich sein, damit die Dehnungskräfte, die auf die Hülse ausgeübt werden, so gering wie möglich gehalten werden. Das heißt, der Innendurchmesser des Trägers wird so gewählt, dass er nur knapp über dem Außendurchmesser der abzudeckenden Anordnung liegt.
  • Mit den bekannten Spiralholdouts tritt aber das Problem auf, dass der Innendurchmesser des Holdouts sich nach dem Montieren der elastischen Hülse von dem ursprünglichen kreisförmigen Querschnitt zu einem ovalen Querschnitt deformiert. Dadurch weist der Innenquerschnitt wie bei einer Ellipse nunmehr eine große Halbachse auf, deren Länge über dem gewünschten ursprünglichen Radius liegt, und eine kleine Halbachse, die kürzer ist als der ursprüngliche Radius zuzüglich des für das Durchziehen des Bandes notwendigen Raumes.
  • Dies führt dazu, dass der Bausatz nicht mehr über den Außendurchmesser des auf die runde Form ausgelegten abzudeckenden Bereichs geschoben werden kann. Dieser Effekt tritt bereits unmittelbar nach der Montage der vorexpandierten Hülse auf dem Holdout und auch bei Raumtemperatur auf. So lässt sich beobachten, dass ein Innendurchmesser bekannter Holdouts sich von ursprünglich 84 mm auf 75 bis 78 mm in Folge einer derartigen Abflachung verringert. Eine weitere Verformung tritt über längere Zeiträume auf. Für die meisten Anwendungen ist in diesem Beispiel ein Mindestwert für den Innendurchmesser von 80 mm gefordert.
  • Aus der US 5,844,170 ist bekannt, zur Vermeidung von Deformationen an derartigen Spiralholdouts ein zweites Spiralholdout vorzusehen, dass zur Stützung des primären Holdouts in dessen Innerem angeordnet ist. Dieses so genannte sekundäre Holdout wird erst unmittelbar vor der Montage entfernt.
  • Der Nachteil dieser Lösung ist zum einen darin zu sehen, dass es sich bei dem sekundären Holdout ebenfalls wieder um eine Spirale handelt, die durch Aufziehen entfernt wird und auf diese Weise vergleichsweise viel Abfall produziert. Zum anderen muss zum Erreichen eines ausreichenden Stützeffekts eine vergleichsweise stabile und daher teure Spirale verwendet werden. Weiterhin verlängert die erforderliche Demontage der sekundären Holdoutspirale die Montagezeiten signifikant, wenn sehr lange Bereiche gestützt werden sollen. Daher ist in der bekannten Anordnung auch nicht über den gesamten Bereich eine sekundäre Spirale vorgesehen, sondern lediglich in einem eng begrenzten Bereich mit erhöhter Belastung.
  • Die DE 60315653 T2 offenbart eine Aufweitungsvorrichtung für eine Kaltschrumpfhülse, wobei die Aufweitungsvorrichtung, in dieser Druckschrift als „Kernelement” bezeichnet, einen einstückig angeformten gleitfähigen Abschnitt aufweist, der über einen mechanisch steifen Körperteilabschnitt 22 zurückgeklappt werden kann. Auf diese Weise wird erreicht, dass der Vorgang des Entfernens des Holdouts erleichtert wird. Diese Druckschrift hebt ausdrücklich hervor, dass der gleitfähige Bereich einstückig an dem Kernelement angeformt ist.
  • Die DE 69711454 T2 bezieht sich auf eine kompakte Abdeckvorrichtung, die einen Kaltschrumpfschlauch verwendet. Um die Länge der Anordnung im vormontierten Zustand mög lichst kurz zu halten, wird die Kaltschrumpfhülse zurückgeklappt und jeweils auf zwei konzentrisch ineinander liegende Holdouts gestützt. Die beiden Holdouts gemäß dieser Druckschrift treten aber nicht miteinander in Wechselwirkung, sondern nur jeweils mit einem ihnen zugeordneten Bereich der elastischen Hülse, und werden nicht bereits vor dem Montieren über dem Kabel entfernt, sondern erst während der eigentlichen Montage.
  • Es besteht daher das Bedürfnis, ein Trägerelement für eine elastische Hülse, insbesondere für eine Anwendung bei Kabelmuffenbausätzen, anzugeben, das formstabil und kostengünstig herstellbar ist und die Montagezeit so kurz wie möglich hält. Weiterhin besteht das Bedürfnis nach einer möglichst abfallarmen und damit umweltverträglichen Lösung.
  • Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.
  • Dabei basiert die vorliegende Erfindung auf der Idee, dass eine Deformation einer elastischen Hülse, beispielsweise eines Kabelmuffenbausatzes, bei dem eine Kabelmuffe im vorexpandierten Zustand auf einem Aufweitungselement gehalten ist, verhindert werden kann, wenn das Aufweitungselement durch einen zusätzlichen Stützkörper stabilisiert wird, der unmittelbar vor der Montage des Bausatzes entfernt wird. Erfindungsgemäß hat der Stützkörper eine rohrförmige Gestalt und ist so ausgebildet, dass er vor der Montage der Kabelmuffe zerstörungsfrei aus dem Aufweitungselement entnehmbar ist. Auf diese Weise wird einerseits die Deformation des Aufweitungselements verhindert und es wird andererseits sichergestellt, dass die vorexpandierte Kabelmuffe schnell in einem montierbaren Zustand ist. Der unzerstörte Stützkörper kann dann wieder für eine erneute Anwendung eingesetzt werden.
  • Beispielsweise kann der Stützkörper an seiner Außenwandung, die mit dem Aufweitungselement in Anlage ist, mit einer Vielzahl von in Längsrichtung verlaufenden Stützrippen versehen sein, die radial umlaufend an dem Umfang des Stützkörpers verteilt angeordnet sind. Auf diese Weise reduziert sich die Reibung verursachende Fläche signifikant und der Stützkörper kann unmittelbar vor der Montage der Kabelmuffe mit relativ geringem Kraftaufwand entfernt werden.
  • Um die Menge des verwendeten Materials für den Stützkörper so gering wie möglich zu halten, muss im Zusammenspiel mit dem jeweiligen zu stützenden Spiralholdout ein Optimum für die folgenden Parameter gefunden werden: Die Anzahl der Rippen, die Wandstärke und die Länge der Rippen, der innere Durchmesser des Ringelements, die wirksame Kontaktfläche zwischen den Rippen und der inneren Oberfläche des Spiralaufweitungselements; die Oberflächenstruktur in diesen Montagebereichen und die mögliche Schmierung zwischen den Elementen in den Kontaktbereichen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann der Stützkörper auch mehrteilig ausgeführt sein, um das Entfernen zu erleichtern. So kann er beispielsweise durch zwei identische Stützelemente gebildet sein, die in zueinander entgegengesetzte Längsrichtungen der elastischen Hülse herausgezogen werden können.
  • Um das Entnehmen des Stützkörpers zu erleichtern, können Eingriffsmittel zum Betätigen durch einen Monteur an dem Stützkörper angeordnet sein. Dies kann beispielsweise ein Zugband sein, dass durch entsprechende Öffnungen in dem Stützkörper geführt ist. Ein solches Zugband stellt eine vergleichsweise einfache und kostengünstige Art der Betätigung dar.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Aufweitungselement, das die eigentliche Expandierung der elastischen Hülse durchführt, ein Spi ralholdout, das durch ein flaches Band gebildet ist, welches helikal gewickelt ist, um eine rohrförmige Gestalt anzunehmen. Durch Ausüben einer Zugkraft auf ein nach außen geführtes Ende dieses Bandes kann das Holdout für die eigentliche Montage der elastische Hülse kontinuierlich entfernt werden. Für einen Fachmann ist aber klar, dass die erfindungsgemäße Anordnung mit einem Stützkörper, der im vormontierten Zustand die Formstabilität des Aufweitungselements sichert und zerstörungsfrei entfernbar ist, auch für andere Technologien von Aufweitungselementen anwendbar ist. Beispielsweise könnte das Aufweitungselement durch Entfernen eines Nahtbereichs kollabieren oder aus einem spröden Material hergesellt sein, das nach Zerschlagen entfernt werden kann.
  • Die wesentliche Grundidee der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass auch bei an sich nicht langzeitformstabilen Aufweitungselementen das Vorsehen eines zusätzlichen zerstörungsfrei entnehmbaren Stützkörpers Lagerzeiten bis zu drei Jahre auch bei Temperaturen über 40°C problemlos ermöglicht.
  • Auf besonders kostengünstige Weise kann der Stützkörper durch ein Extrusionsverfahren aus Kunststoff hergestellt sein und auf die passende Länge durch Zuschnitt gekürzt werden.
  • Um das Herausziehen des Stützkörpers vor der Montage der auf dem Aufweitungselement montierten Hülse zu erleichtern, kann der Stützkörper an seiner Außenwandung mit einem Schmiermittel versehen sein, so dass der Reibung zu der Innenwandung des Aufweitungselements verringert wird.
  • Um ein sogenanntes kaltes Verschweißen zwischen dem Stützkörper und dem Aufweitungselement zu verhindern, ist es vorteilhaft, diese beiden Bauteile aus unterschiedlichen Materialien herzustellen. Für die Herstellung des Stützkörpers bietet sich ein kostengünstiges thermoplastisches Material wie beispielsweise Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) an. Dieser extrudierte Stützkörper kann zusätzlich mit einer Außenschicht eines Materials mit geringer Reibung koextrudiert werden. Ein solches Material ist z. B. Polytetrafluorethylen (PTFE, „Teflon”).
  • Damit die Reibungskräfte, die beim Entfernen des Stützkörpers wirksam werden, reduziert werden können, können gemäß weiterer vorteilhafter Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Stützkörpers eine oder mehrere der Stützrippen entfernbar oder klappbar ausgestaltet sein, sodass sie nicht mit dem Aufweitungselement in Verbindung stehen, wenn der gesamte Stützkörper entfernt werden soll.
  • Alternativ kann der Stützkörper auch durch Unterteilung in Längsrichtung in zwei oder mehr Segmente aufgeteilt werden, die vor der Endmontage nacheinander herausgezogen werden, wobei die Kontaktflachen zwischen den einzelnen Segmenten so ausgestaltet sind, dass die Reibungskraft zum Entfernen eines Segments jeweils geringer ist, als die Reibungskraft zwischen dem Stützkörper und dem Aufweitungselement, wenn der gesamte Stützkörper entfernt werden soll.
  • Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird diese anhand der in den nachfolgenden Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei werden gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen und gleichen Bauteilbezeichnungen versehen. Es zeigen:
  • 1 eine Ansicht in Einführrichtung auf einen Stützkörper gemäß einer ersten Ausführungsform;
  • 2 einen Längsschnitt durch den Stützkörper der 1;
  • 3 ein Detail aus 1;
  • 4 ein erstes Detail aus 2;
  • 5 ein zweites Detail aus 2;
  • 6 eine Ansicht in Einführrichtung auf einen Stützkörper gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform;
  • 7 einen Längsschnitt durch den Stützkörper der 6;
  • 8 ein Detail der 6;
  • 9 ein erstes Detail aus 7;
  • 10 ein zweites Detail aus 7;
  • 11 eine weitere Querschnittsform für den Stützkörper gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 12 eine weitere Querschnittsform für den Stützkörper gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 13 eine weitere Querschnittsform für den Stützkörper gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 14 eine weitere Querschnittsform für den Stützkörper gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 15 eine weitere Querschnittsform für den Stützkörper gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 16 eine weitere Querschnittsform für den Stützkörper gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 17 eine weitere Querschnittsform für den Stützkörper gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 18 eine weitere Querschnittsform für den Stützkörper gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 19 eine perspektivische Ansicht eines Kabelmuffenbausatzes im vormontierten Zustand;
  • 20 eine Ansicht von vorne auf die Anordnung der 19;
  • 21 eine perspektivische Ansicht der Anordnung aus 19 während des Entfernens des Stützkörpers;
  • 22 eine weitere perspektivische Ansicht während des Entfernens des Stützkörpers;
  • 23 eine Ansicht von vorne auf einen vormontierten Kabelmuffenbausatz gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform,
  • 24 eine gedrehte perspektivische Ansicht der Anordnung aus 23;
  • 25 eine schematische Darstellung eines Stützkörpers mit beweglicher Stützrippe im durch Stabilisatorelemente fixierten Zustand;
  • 26 eine schematische Darstellung des Stützkörpers aus 25 nach Entfernen der Stabilisatorelemente;
  • 27 eine schematische Darstellung eines Stützkörpers mit entfernbarer Stützrippe;
  • 28 eine schematische Darstellung eines längsgeteilten Stützkörpers.
  • 1 ist eine Ansicht in Montagerichtung auf einen Stützkörper 102 gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. In der hier gezeigten Ausführungsform hat der Stützkörper 102 eine im Wesentlichen rohrförmige Gestalt mit einen Innendurchmesser 104. An der Außenwandung des Rohres ist eine Vielzahl von in Längsrichtung verlaufender Stützrippen 106 angeordnet. In der hier gezeigten spezielle Anordnung sind insgesamt acht Stützrippen 106 entlang dem Umfang eines Ringelements 114 des Stützkörpers gleichmäßig verteilt angeordnet. Ihre Außenflächen definieren einen kreisförmigen äußeren Umfang 108 mit einem äußeren Durchmesser 110 von beispielsweise 120 mm.
  • Der äußere Durchmesser 110 ist so gewählt, dass der benötigte minimale Innendurchmesser des Aufweitungselements, in welches der Stützkörper 102 eingeführt wird, stets eingehalten werden kann. Der Stützkörper 102 ist in der Lage, ein Aufweitungselement bis zu drei Jahre und auch bei erhöhter Temperatur vor dem Kollabieren und vor einer Deformation zu bewahren.
  • Die in den 1 bis 5 gezeigte Geometrie stellt insbesondere für die Anwendung in Aufweitungselementen mit durch Innendurchmessern um 80 mm eine vorteilhafte Ausgestaltung dar, die bezüglich der Anzahl der Stützrippen, der Wandstärke und der Länge der Stützrippen 106 sowie bezüglich des Innendurchmessers 104 des Ringelements 114 sowie der Stärke des Ringelements an die auftretenden Kräfte optimal angepasst ist.
  • Damit der Stützkörper zerstörungsfrei unmittelbar vor der eigentlichen Montage entfernt werden kann, ist die Kontaktfläche entlang dem äußeren Umfang 108 so gering wie möglich gehalten und die Oberflächenausgestaltung dieser Kontaktfläche mit dem Aufweitungselement ist entsprechend optimiert. Es hat sich gezeigt, dass eine Oberflächenbeschaffenheit „wie extrudiert” die besten Ergebnisse liefert, wenn gleichzeitig eine Schmierung mit Fetten erfolgt, wie sie bei üblichen Verbindungskörpern und Rejacketing-Hülsen verwendet werden.
  • Damit für einen Bediener der Stützkörper 102 leicht greifbar ist, weist der Stützkörper in der Nähe des Randbereiches zwei vorzugsweise einander gegenüberliegende Öffnungen 112 auf. Wie aus der Zusammenschau mit den 19 bis 21 ersichtlich ist, kann durch diese Öffnungen 112 ein Zugband gefädelt werden, an welchem ein Monteur zum Entfernen des Stützkörpers 102 Zugkraft ausüben kann. Die Öffnungen 112 können z. B. in den Stützkörper 102 gebohrt werden. Als Zugband eignet sich beispielsweise ein Kabelbinder. Alternativ können aber auch beliebige andere Betätigungselemente wie beispielsweise Metall- oder Kunststoffstäbe angebracht werden.
  • Für geringere benötigte Außendurchmesser 110 kann die Anzahl von Stützrippen 106 reduziert werden. Abhängig von der mechanischen Last, welche die vorgedehnten Elemente einer Kabelmuffe ausüben, kann auch die Breite der Stützrippen reduziert werden.
  • Ein Beispiel für eine solche weitere Ausführungsform eines Stützkörpers 102 ist in den 6 bis 10 gezeigt. Hier sind insgesamt sechs Stützrippen 106 gleichmäßig entlang des Umfangs des inneren Ringelements 114 des Stützkörpers 102 verteilt.
  • Die Anordnung der 6 bis 10 ist beispielsweise für Außendurchmesser 110 von etwa 30 mm gut geeignet. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Kontaktfläche zwischen den Stützrippen 106 und der Innenwandung des Aufweitungselements groß genug ist, um zu verhindern, dass die Stützrippen 106 das Aufweitungselement durchdringen oder die Nahtstellen unbeabsichtigt öffnen. Bei sehr geringen Durchmessern 110 kann auf das Ringelement 114 sogar ganz verzichtet werden, solange verhindert werden kann, dass die Stützrippen 106 einknicken. Die Rippen weisen eine Verrundung der Ecken von beispielsweise R 0,5 mm auf. Dadurch kann der Entstehung von Knicken im Holdout vorgebeugt werden. Das Verhältnis zwischen Höhe und Wanddicke der Stützrippen ist unter Berücksichtigung des Übergangsradius R3 in 8 so auszulegen, dass nicht infolge der Ovalität des Holdouts die Rippen seitlich weggebogen werden können.
  • Auch bei der hier gezeigten Ausführungsform sind Öffnungen 112 vorgesehen, in die ein geeignetes Zugband eingefädelt werden kann, um den Stützkörper 102 vor der Montage zu entfernen. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform können zwei gleichartige Stützkörper von zwei Seiten in eine vorexpandierte Hülse eingeführt werden und durch Zug in zwei einander entgegengesetzten Richtungen vor der Montage entfernt werden. Dies verringert die Reibungskräfte für jedes einzelne Stützelement, weil die effektive Länge des Kontakts zwi schen dem Stützkörper und dem Aufweitungselement jeweils nur die Hälfte der benötigten Gesamtlänge ausmacht.
  • Der Durchmesser des Umfangs 108 kann etwa gleich groß oder aber auch geringer als ein Durchmesser des Aufweitungselements sein. Wichtig ist, dass die Grenzwerte für den minimalen Innendurchmesser des Aufweitungselements, wie er für die Montage benötigt wird, eingehalten bleiben. Wenn der Durchmesser des Umfangs 108 zu nahe bei dem Innendurchmesser des Aufweitungselements liegt, kann es nämlich sein, dass im Laufe der Zeit die Zugkräfte, die erforderlich sind, um den Stützkörper 102 vor der Montage zu entfernen, zu hoch werden. Beispielsweise kann bei einem ursprünglichen Innendurchmesser des Holdouts von 83 mm der Durchmesser des Umfangs 108 des Stützkörpers in vorteilhafter Weise etwa 80 mm betragen.
  • Die 11 bis 18 zeigen verschiedene mögliche Querschnittsgeometrien für Stützkörper 102.
  • Die unterschiedlichen Geometrien sind dabei für verschiedene Kräfteverhältnisse und Längen von aufzuweitenden Hülsen jeweils optimiert.
  • Wichtig ist, dass einerseits der Innendurchmesser des Aufweitungselements 116 eingehalten bleibt, dass andererseits aber die beim Entfernen des Stützkörpers aufzuwendenden Zugkräfte gering genug sind, dass ein Monteur diese Arbeit problemlos mehrfach täglich durchführen kann. Die 16 und 18 zeigen Ausführungsformen mit vergrößerter Auflagefläche, wobei der Stützkörper aus 18 zusätzliche Stützrippen für das Ringelement aufweist, um die Wandstärke zu verringern.
  • Die 19 und 20 zeigen einen Bausatz für eine Kabelmuffe im lagerfähigen Zustand. Der komplette Bausatz 200 umfasst eine elastische Hülse 202, die auf einem Trägerelement 100 vorexpandiert angeordnet ist. Erfindungsgemäß umfasst das Trägerelement 100 ein Aufweitungselement 116 und einem Stützkörper 102. Das Aufweitungselement 116 ist hier durch ein Standardspiralholdout gebildet. Der Stützkörper 102 hat hier den in 1 gezeigten Aufbau. Durch die Öffnungen 112 ist ein Zugband 118, beispielsweise ein Kabelbinder gezogen.
  • Die hier gezeigte Anordnung ist als Bausatz mindestens drei Jahre lang auch bei erhöhter Temperatur formstabil.
  • Mit Bezug auf die 21 und 22 wird nunmehr die Vorbereitung zur Montage beschrieben. Wie in 21 gezeigt, ergreift ein Monteur das Zugband 118 und übt Zugkraft in Richtung 120 aus. Dadurch gleitet der Stützkörper 102 aus dem Aufweitungselement 116 heraus und kann zerstörungsfrei entfernt werden. Der Stützkörper 102 kann dann dem Herstellungsprozess wieder zugeführt werden und in einem weiteren Aufweitungselement positioniert werden. Erfindungsgemäß können zwei gleichartige Stützkörper 102 mit jeweils der halben erforderlichen Länge vorgesehen sein und in Richtung 120 sowie in die entgegengesetzte Richtung vor der Montage der expandierten Hülse 202 entfernt werden. Selbstverständlich können auch mehr als zwei gleichartige oder verschieden geformte Stützkörper 102 eingesetzt werden.
  • 23 und 24 zeigen einen Bausatz 200 mit einem Stützelement gemäß einem weiteren Design, bei dem anstelle des rohrförmigen Kerns ein geschlossener Kern 122 vorgesehen ist. Eine durchgängige Bohrung erlaubt hier das Einfädeln des Zugbandes 118.
  • Um die Reibungskräfte, die beim Entfernen des Stützkörpers 102 aus dem Aufweitungselement 116 wirksam sind, zu verringern, lassen sich an dem Stützkörper 102 verschiedene Modifikationen vornehmen, die nachfolgend mit Bezug auf die 25 bis 28 im Detail erläutert werden sollen.
  • Um die Reibung zwischen der Außenfläche des Stützkörpers 102 und der Innenwandung des Aufweitungselements 116 vor dem Entfernen des Stützkörpers zu verringern, kann, wie in den 25 und 26 gezeigt ist, eine oder mehrere Stützrippen 106 so ausgestaltet sein, dass sie beweglich ist. Dies kann, wie in diesen Figuren gezeigt, durch einen Scharnierbereich 101 erreicht werden, der ein Umklappen der Stützrippe 106 ermöglicht. Damit die Stützrippe erst mittelbar vor dem Entfernen umklappt, können, wie in 25 dargestellt, zwei Stabilisatorelemente 103 vorgesehen sein. Die Stabilisatorelemente 103 stützen sich, durch entsprechende Nuten 105 an dem Ringelement 114 gehalten, gegen die Stützrippe 106 einerseits und gegen das Ringelement 114 andererseits ab. Wenn der Stützkörper 102 entfernt werden soll, zieht ein Monteur zunächst die Stützelemente 103 in Längsrichtung heraus, sodass die Stützrippe 106 um das Scharnier 101 herum in Richtung 107 (oder in die Gegenrichtung – abhängig davon, welches der Stabilisatorelemente 103 zuerst entfernt wird) umklappt. Auf diese Weise wird die Anlagefläche zwischen Stützkörper und Aufweitungselement reduziert und somit die Reibungskräfte verringert. Der Stützkörper kann leichter und mit weniger Kraftaufwand entfernt werden.
  • In 27 ist eine weitere Variante eines Stützkörpers gezeigt, bei dem vor dem Entfernen des Stützkörpers aus dem Aufweitungselement die wirksame Anlagefläche reduziert wird, indem eine oder mehrerer Stützrippen unwirksam gemacht werden. Bei der in 27 gezeigten Ausführungsform geschieht dies dadurch, dass die Stützrippe 106 nicht einstückig an dem Ringelement 114 angeformt ist, sondern entfernbar ausgestaltet ist. Bei der in 27 gezeigten Ausführungsform sind ausgewählte Stützrippen durch ein Stützelement 109 und ein Verbindungselement 111 gebildet. Das Verbindungselement 111 ist in einer an dem Ringelement 114 angeordneten Nut 113 längsverschieblich gehalten. Die durch die beiden Elemente 109 und 111 gebildete Stützrippe ist so ausgestaltet, dass sie die Kräfte in radialer Richtung aufnehmen kann, ohne seitlich weggebogen zu werden.
  • Vor dem Entfernen des Stützkörpers 102 kann nun entweder nur das Stützelement 109 oder aber zusätzlich auch das Haltelement 111 durch Ziehen in Längsrichtung entfernt werden, wodurch sich, wie im Fall der 26, die Reibung signifikant verringert.
  • Sowohl im Fall der 25 und 26 wie auch im Fall der 27 sollten die entfernbaren Stützrippen entlang des Umfangs mit einem Winkel von 90° angeordnet werden. Alle Grenzflächen sollten mit einem Schmierstoff versehen sein. Grundsätzlich kann das Halteelement 111 auch fest in der Nut 113 gehalten sein, beispielsweise durch eine Klebeverbindung.
  • Eine weitere Möglichkeit, die zum Herausziehen des Stürzkörpers 102 benötigten Kräfte zu verringern, besteht darin, den Stützkörper 102 in longitudinaler Richtung zu unterteilen. Dies ist schematisch anhand der Querschnittsdarstellung der 28 gezeigt.
  • Der Stützkörper 102 ist durch drei miteinander verbundene Stützkörpersegemente 115 gebildet. Die Kontaktflächen 117, an denen diese Segmente 115 miteinander verbunden sind, können durch einen Schmierstoff in ihrer Reibung zwischen einander reduziert sein. Durch Zug in longitudinaler Richtung können die Segmente 115 nacheinander entfernt werden und die aufzuwendenden Kräfte bleiben gering, vorausgesetzt, dass die Kontaktflächen 117 zwischen den Segmenten eine ausreichend geringe Reibung aufweisen.
  • Bei der in 28 gezeigten Ausführungsform ist der Stützkörper 102 durch drei identische Segmente 115 gebildet. Für einen Fachmann ist aber klar, dass auch andere Arten der radialen Segmentierung mit in longitudinaler Richtung verlaufenden Nahtstellen möglich ist.
  • Die Kontaktflächen 117, an denen diese Segmente 115 miteinander verbunden sind, müssen nicht vollflächig über die gesamte Kontaktfläche formschlüssig aneinander liegen, sondern können sich zur Verminderung der Reibungskräfte beispielsweise nur an den Rastnasen berühren. Sie können zusätzlich durch einen Schmierstoff in ihrer Reibung zwischen einander reduziert sein. Die Elemente 115 müssen außerdem nicht zwangsläufig identisch sein. Insbesondere kann mindestens ein Element Kontaktflächen in einem Winkel abweichend zur radialen Richtung aufweisen, um so die Reibungskräfte und damit die Ziehkräfte dieses Elementes zusätzlich zu reduzieren. Ungleiche Elemente 115 können sich zum Zwecke der Verminderung der Ziehkräfte auch hinsichtlich der Anzahl und Ausbildung der Rippen unterscheiden. Bezugszeichenliste:
    Bezugszeichen Beschreibung
    100 Trägerelement
    101 Scharnierbereich an der Stützrippe
    102 Stützkörper
    103 Stabilisatorelement
    104 Innendurchmesser des Stützkörpers
    105 Nut am Ringelement
    106 Stützrippen
    107 Umklapprichtung der Stützrippe
    108 äußerer Umfang des Stützkörpers
    109 Stützelement
    110 äußerer Durchmesser des Stützkörpers
    111 Verbindungselement
    112 Öffnungen für Betätigungselement
    113 Nut für Verbindungselement
    114 Ringelement
    115 Längsgeteiltes Stützkörpersegment
    116 Aufweitungselement
    118 Betätigungselement (Zugband)
    120 Zugrichtung
    122 geschlossener Kern
    200 Kabelmuffenbausatz
    202 expandierte elastische Hülse
    R3 Übergangsradius zwischen Stützrippe und Ringelement

Claims (20)

  1. Trägerelement für eine elastische Hülse (202) umfassend: ein rohrförmiges Aufweitungselement (116), das mit einer Innenwandung der elastischen Hülse (202) in Anlage bringbar ist und so ausgebildet ist, dass es die elastische Hülse (202) in einem vormontierten radial expandierten Zustand hält; dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (100) weiterhin umfasst: einen zusätzlichen Stützkörper (102) zum Stabilisieren des Innendurchmessers des Aufweitungselements (116), der im vormontierten Zustand der elastischen Hülse (202) wenigstens teilweise in dem Aufweitungselement (116) aufgenommen ist, wobei der Stützkörper (102) so ausgebildet ist, dass er vor dem Positionieren der elastischen Hülse (202) über einem abzudeckenden Bereich zerstörungsfrei aus dem Aufweitungselement (116) entnehmbar ist.
  2. Trägerelement nach Anspruch 1, wobei der Stützkörper (102) einen in longitudinaler Richtung verlaufenden Kern (114, 122) aufweist, der an seiner Außenwandung mit einer Vielzahl von in Längsrichtung verlaufenden Stützrippen (106) versehen ist, die radial umlaufend an dem Umfang verteilt angeordnet sind und die mit dem Aufweitungselement (116) in Anlage sind.
  3. Trägerelement nach Anspruch 2, wobei mindestens eine Stützrippe (106) entfernbar ausgestaltet ist.
  4. Trägerelement nach Anspruch 2, wobei mindestens eine Stützrippe (106) beweglich ausgestaltet ist.
  5. Trägerelement nach Anspruch 4, wobei die mindestens eine bewegliche Stützrippe (106) einen in Längsrichtung verlaufenden Scharnierbereich (101), um den die Stützrippe schwenkbar ist, aufweist.
  6. Trägerelement nach Anspruch 5, wobei die mindestens eine bewegliche Stützrippe (106) im Auslieferungszustand durch mindestens ein Stabilisatorelement (103) fixiert ist.
  7. Trägerelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Stützkörper (102) in einer Richtung quer zu seiner Längsachse mindestens einmal geteilt ist.
  8. Trägerelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Stützkörper (102) in einer Richtung entlang seiner Längsachse mindestens in mindestens zwei Segmente (115) unterteilt ist.
  9. Trägerelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Stützkörper (102) mit Eingriffsmitteln zum Betätigen durch einen Monteur versehen ist.
  10. Trägerelement nach Anspruch 9, wobei die Eingriffsmittel ein Zugband (118) umfassen, das durch Öffnungen (112) in dem Stützkörper (102) geführt ist.
  11. Trägerelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Aufweitungselement (116) durch ein flaches Band gebildet ist, welches helikal gewickelt ist, um eine rohrförmige Gestalt anzunehmen.
  12. Trägerelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Stützkörper (102) durch ein Extrusionsverfahren aus Kunststoff hergestellt ist.
  13. Trägerelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Stützkörper (102) an Kontaktflächen, die mit dem Aufweitungselement (116) in Anlage sind, mit einem Schmierstoff versehen ist.
  14. Trägerelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Aufweitungselement (116) und der Stützkörper (102) aus unterschiedlichen Materialien hergestellt sind.
  15. Bausatz umfassend ein Trägerelement (100) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche und mindestens eine elastische Hülse (202), die auf dem Trägerelement (100) vorexpandiert angeordnet ist.
  16. Bausatz nach Anspruch 15, wobei die elastische Hülse (202) eine Abdeckung für eine Kabelverbindung ist.
  17. Verfahren zum Montieren einer elastischen Hülse (202) zum Abdecken eines Verbindungsbereichs eines Kabels mit den folgenden Schritten: Bereitstellen eines Bausatzes (200) nach Anspruch 15 oder 16; Entfernen des Stützkörpers (102) durch Anlegen von Zugkraft in Längsrichtung; Positionieren der auf dem Trägerelement vorexpandierten elastischen Hülse (202) über dem Kabel neben dem abzudeckenden Bereich, um das Herstellen einer elektrischen Verbindung zu erlauben; Verschieben der auf dem Trägerelement vorexpandierten elastischen Hülse (202) über den abzudeckenden Bereich, nachdem die elektrische Verbindung hergestellt wurde; Entfernen des Aufweitungselements (116) zum Fixieren der elastischen Hülse (202) in einem endmontierten Zustand.
  18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei der Stützkörper (102) zwei- oder mehrteilig ausgebildet ist und durch Ziehen in zwei entgegengesetzte Richtungen aus dem Aufweitungselement (116) herausgezogen wird.
  19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, wobei das Aufweitungselement (116) durch ein flaches Band gebildet ist, welches helikal gewickelt ist, um eine rohrförmige Gestalt anzunehmen, und durch Herausziehen des Bandes aus der elastischen Hülse (202) entfernt wird.
  20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, wobei der Stützkörper (102) durch Schläge oder eine Drehbewegung vor dem Herausziehen gelockert wird.
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