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DE102008030970B4 - Vorrichtung zur Pufferung einer Bedruckstoffbahn bei einem elektrografischen Druck- oder Kopiergerät - Google Patents

Vorrichtung zur Pufferung einer Bedruckstoffbahn bei einem elektrografischen Druck- oder Kopiergerät Download PDF

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Abstract

Vorrichtung zur Konditionierung und Pufferung einer Bedruckstoffbahn bei einem elektrografischen Druck- oder Kopiergerät,
a) bei der in einer Funktionseinheit (FE) eine auf einer Drehachse (24) angeordnete Konditionierwalze (18) zur Konditionierung der Bedruckstoffbahn (10) und eine Puffereinheit (19) mit einer ersten und einer zweiten benachbart der Konditionierwalze (18) angeordneten Pufferwalzen (20, 21) zur Pufferung der Bedruckstoffbahn (10) vorgesehen sind, wobei der Abstand der beiden Pufferwalzen (20, 21) voneinander mindestens dem Durchmesser der Konditionierwalze (18) entspricht,
b) bei der die Puffereinheit (19) um die Drehachse (24) der Konditionierwalze (18) schwenkbar angeordnet ist, und
c) bei der die Bedruckstoffbahn (10) zur Bildung einer Pufferzone derart um die Konditionierwalze (18) und die Pufferwalzen (20, 21) herum gelegt ist, dass sie zunächst an der Konditionierwalze (18) anliegt, dann zur Festlegung des Umschlingungswinkels der Bedruckstoffbahn um die Konditionierwalze (18) zur der ersten Pufferwalze (20) geführt ist und zur Pufferung um die erste Pufferwalze...

Description

  • Elektrografische Druck- oder Kopiergeräte sind bekannt, siehe z. B. WO 98/39691 A1 ( US 6,246,856 B1 ). Bei einem solchen Druck- oder Kopiergerät werden auf einem Ladungsbildträger, z. B. einem Fotoleiterband, durch einen Zeichengenerator Ladungsbilder der zu druckenden Bilder erzeugt. Anschließend wird der Ladungsbildträger an Entwicklerstationen, jeweils eine pro Farbe, vorbeibewegt. Diese transportieren z. B. aus Toner und Träger bestehenden Entwickler zum Ladungsbildträger. Entsprechend den Ladungsbildern auf dem Ladungsbildträger geht der Toner auf den Ladungsbildträger über und färbt diese ein. Die Tonerbilder werden im nächsten Schritt auf eine Bedruckstoffbahn umgedruckt und auf dieser fixiert. Der genaue Ablauf des Druckverfahrens kann WO 98/39691 A1 entnommen werden, deren Inhalt hiermit in die Offenbarung aufgenommen wird.
  • Das Druckgerät nach WO 98/39691 A1 weist ein Zuführmodul, ein Druckmodul, ein Fixiermodul und ein Nachverarbeitungsmodul auf. Das Zuführmodul führt eine Bedruckstoffbahn, z. B. eine Papierbahn, über einen Pufferspeicher dem Druckmodul zu. Dort wird die Bedruckstoffbahn so zwischen Druckwerken hindurchgeführt, dass die Tonerbilder auf die Bedruckstoffbahn umgedruckt werden können. Dann läuft die Bedruckstoffbahn in das Fixiermodul, in dem die Tonerbilder in der Bedruckstoffbahn fixiert werden. Anschließend wird die Bedruckstoffbahn dem Nachverarbeitungsmodul zuführt, in dem die Bedruckstoffbahn für den Einsatzfall aufbereitet wird. In den einzelnen Modulen muss die Bedruckstoffbahn gepuffert werden, um Abrisse der Bedruckstoffbahn zu verhindern. Weiterhin kann die Bedruckstoffbahn konditioniert werden, z. B. geglättet, befeuchtet oder gekühlt werden. Bei WO 98/39691 A1 ist z. B. hinter dem Fixiermodul eine Kühleinheit angeordnet, die die Bedruck stoffbahn kühlt bevor sie dem Nachbearbeitungsmodul zugeführt wird.
  • Aus US 5,805,969 A ist ein Druckgerät bekannt, bei dem hinter einer Fixierstation eine Glanzstation aus aufgeheizten Walzen angeordnet ist. Der Bedruckstoff wird über Kühlwalzen der Glanzstation zugeführt und von hinter der Glanzstation angeordneten Kühlwalzen übernommen.
  • EP 0 154 695 B1 offenbart ein Druckgerät, bei dem die Fixierung der Tonerbilder in einer Kammer erfolgt, durch die die Bedruckstoffbahn in einer Schlaufe hindurch geführt ist, in der am Eingang Kühlschlangen angeordnet sind und am Boden die Fixiereinheit.
  • DE 93 06 448 U1 beschreibt eine Glättwerksanordnung zur Behandlung einer Materialbahn in einem von einem Walzenpaar gebildeten Walzenspalt. Mindestens eine Walze soll beheizt sein. Die Glättwerksanordnung soll so gestaltet sein, dass die Materialbahn schnell eingelegt werden kann und zudem Wärmeverluste bei der beheizten Walze verringert werden. Um beide Ziele zu erreichen, sind hinter dem Walzenspalt Leitwalzen für die Materialbahn vorgesehen, die an einem schwenkbaren Hebel gelagert sind, so dass durch die Leitwalzen der Umschlingungswinkel der Materialbahn um die beheizte Walze einstellbar ist. Der Hebel kann in eine erste Position geschwenkt werden, bei der das Einlegen der Materialbahn erleichtert ist. In einer zweiten Position des Hebels und damit der Walzen wird die Umschlingung der Materialbahn zur Verringerung des Wärmeverlustes eingestellt.
  • US 4 952 281 A offenbart eine Vorrichtung, mit der Wellen in einer Papierbahn beseitigt werden sollen, bevor diese z. B. einem Schneidegerät zugeführt wird. Die Vorrichtung weist eine Stange auf, um die die Papierbahn geführt ist und die senkrecht zum Lauf der Papierbahn verschoben wer den kann. Der Umschlingungswinkel um die Stange wird durch zwei Walzen festgelegt, die entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung der Stange verschoben werden können. Die Papierbahn wird über Stützwalzen den Walzen zugeführt bzw. von diesen abgeführt.
  • EP 0 464 616 A1 beschreibt ein Zugwerk für eine Rotationsdruckmaschine. Die zugrunde liegende Aufgabe ist, die Papierbahn gespannt zu halten. Das Zugwerk weist eine Zugwalze, eine Umlenkwalze am Ausgang und eine Leitwalze am Eingang auf. Die Leitwalze kann um die Zugwalze geschwenkt werden, wobei der Umschlingungswinkel der Papierbahn um die Zugwalze und damit der Reibungsfaktor zwischen der Papierbahn und der Zugwalze eingestellt werden kann, so dass Schwankungen der Papierbahnspannung beim Einlauf in das Zugwerk über den Reibungsfaktor ausgeglichen werden können. Die Spannung der aus dem Zugwerk auslaufenden Papierbahn wird somit über Änderung des Reibungsfaktors zwischen Zugwalze und Papierbahn konstant gehalten.
  • Aus DE 15 04 058 C ergibt sich eine Vorrichtung zum Strecken einer dehnbaren Materialbahn in Längsrichtung. Die Vorrichtung weist eine Heizwalze, eine Kühlwalze und zwischen den beiden Walzen angeordnete Transportwalzen und Zugwalzen auf. Durch die Heizwalze wird die Materialbahn auf die zum Strecken erforderliche Temperatur aufgeheizt. Durch das Zugwalzenpaar wird die Materialbahn zum Strecken einer in Längsrichtung wirkenden Zugkraft unterworfen. Durch das hinter der Heizwalze liegende Transportwalzenpaar wird die Zugkraft der Zugwalzen von der Heizwalze ferngehalten. Nach der Streckung wird die Materialbahn durch die Kühlwalze gekühlt. Um die Länge der Streckzone einstellen zu können, ist das Zugwalzenpaar und/oder das Transportwalzenpaar schwenkbar ausgeführt.
  • Das der Erfindung zugrunde liegende Problem besteht darin, eine Vorrichtung anzugeben, bei der eine Puffereinheit für die Bedruckstoffbahn innerhalb einer Funktionseinheit mit einer Walze, insbesondere einer Konditionierwalze, Platz sparend angeordnet werden kann.
  • Dieses Problem wird gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • In der Funktionseinheit ist somit eine Puffereinheit für die Bedruckstoffbahn mit mindestens zwei Pufferwalzen angeordnet, die zur Pufferung der Bedruckstoffbahn um die Walze herum bewegbar ist. Besonders vorteilhaft ist die Vorrichtung, wenn die Walze ein Konditionierwalze zur Konditionierung der Bedruckstoffbahn ist. Mit der Konditionierwalze kann die Bedruckstoffbahn z. B. gekühlt, erwärmt oder geglättet werden. Dann besteht die Vorrichtung aus einer Kombination einer Konditionierwalze mit einer Puffereinheit, die Raum sparend ausgeführt ist.
  • Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Besonders vorteilhaft ist, dass der Umschlingungswinkel der Bedruckstoffbahn um die Konditionierwalze und damit die Konditionierwirkung durch die Stellung der Puffereinheit einstellbar ist.
  • Die Konditionierwalze kann auf einer feststehenden Drehachse angeordnet sein. Die Puffereinheit kann auf einer Lagerachse derart drehbar gelagert sein, dass sie um die Konditionierwalze herum bewegbar ist. Dann kann die Drehachse der Konditionierwalze als Lagerachse der Puffereinheit gewählt werden.
  • Die Realisierung der Puffereinheit weist mindestens zwei Pufferwalzen auf, um die die Bedruckstoffbahn zur Bildung einer Pufferzone herum gelegt ist. Dann kann die Bedruckstoffbahn von einer Einlegeposition, in der die Bedruckstoffbahn ohne Umschlingungswinkel auf der Konditionierwalze aufliegt, in eine Endposition bewegt werden, bei der der Umschlingungswinkel der Bedruckstoffbahn um die Konditionierwalze maximal ist. Der maximale Umschlingungswinkel kann z. B. ca. 250° betragen. In der Einlegeposition kann die Bedruckstoffbahn in die Funktionseinheit eingelegt werden.
  • Vorteilhaft ist, wenn die Puffereinheit zwei Pufferwalzen aufweist, deren Achsen auf einer Geraden liegen, wobei die Pufferwalzen derart zur Konditionierwalze angeordnet sind, dass die Bedruckstoffbahn zunächst an der Konditionierwalze anliegt, dann um die eine Pufferwalze herumgeführt ist, zur anderen Pufferwalze geführt ist und von dieser die Funktionseinheit verlässt.
  • Am Eingang der Funktionseinheit für die Bedruckstoffbahn können Eingangsstützwalzen für die Bedruckstoffbahn derart angeordnet werden, dass die Bedruckstoffbahn zur Oberfläche der Konditionierwalze geführt ist. Am Ausgang der Funktionseinheit können Ausgangsstützwalzen derart ange ordnet werden, dass sie die Bedruckstoffbahn von der Puffereinheit übernehmen. Dann kann die Bedruckstoffbahn von den Eingangsstützwalzen zur Oberfläche der Konditionierwalze geführt werden, in Abhängigkeit der Stellung der Puffereinheit die Konditionierwalze auf dem Weg zur einen Pufferwalze umschlingen, von dieser zur anderen Pufferwalze geführt werden und von dort zu den Ausgangsstützwalzen.
  • Anhand eines Ausführungsbeispieles, das in den Figuren dargestellt ist, wird die Erfindung weiter erläutert.
  • Es zeigen
  • 1 eine Ausführung der Vorrichtung mit der Puffereinheit und der Konditionierwalze;
  • 2 eine erste Stellung der Puffereinheit zur Konditionierwalze bei maximaler Umschlingung der Konditionierwalze;
  • 3 eine zweite Stellung der Puffereinheit zur Konditionierwalze bei minimaler Umschlingung der Konditionierwalze, bei der diese in Einlegeposition des Bedruckstoffs ist.
  • In 1 ist vom Druckgerät nach WO 98/39691 A1 nur der Weg der Bedruckstoffbahn 10 durch ein Druckmodul gezeigt. Von einem Eingangspufferspeicher 11 wird die Bedruckstoffbahn 10 zu einer Umdruckstation 12 geführt, in der die Bedruckstoffbahn 10 an einem Transferband 13 anliegt und das Tonerbild auf die Bedruckstoffbahn 10 übertragen wird. Anschließend wird die Bedruckstoffbahn 10 zu Eingangsstützwalzen 14, 15 geführt und von dort zu einer Funktionseinheit FE. Vor den Eingangsstützwalzen 14, 15 sind Eingangswalzen 16, 17 angeordnet, die die Bedruckstoffbahn 10 den Eingangsstützwalzen 14, 15 zuführen. Diese sind derart angeordnet, dass sie schwenkbar sind, so dass die Bedruckstoffbahn 10 leicht in das Druckmodul DM eingelegt werden kann. Die Funktionseinheit FE weist eine Walze 18 auf, zweckmäßiger Weise eine Konditionierwalze, und eine Puffereinheit 19 zur Pufferung der Bedruckstoffbahn 10. Die Puffereinheit 19 weist zwei Pufferwalzen 20, 21 auf, deren Achsen auf einer Geraden 22 liegen. Die Bedruckstoffbahn 10 wird um die Oberfläche der Konditionierwalze 18 herum gelegt, zur einen Pufferwalze 20 geführt und von dort zur anderen Pufferwalze 21. Von dort gelangt die Bedruckstoffbahn 10 zu Ausgangsstützwalzen 23 und dann verlässt die Bedruckstoffbahn 10 das Druckmodul DM und wird z. B. einem Fixiermodul FM zugeführt.
  • Die Puffereinheit 19 ist derart ausgeführt, dass sie um die Konditionierwalze 18 herum geschwenkt werden kann. Damit kann der Umschlingungswinkel ∝ der Bedruckstoffbahn 10 um die Konditionierwalze 18 eingestellt werden. Zusätzlich kann die Pufferlänge der Bedruckstoffbahn 10 eingestellt werden. Aus 1 sind zwei Stellungen der Puffereinheit 19 entnehmbar. In der ausgezogenen Ausführung der Puffereinheit 19 ist die maximale Umschlingung der Bedruckstoffbahn 10 um die Konditionierwalze 18 erreicht und damit die maximale Pufferlänge der Bedruckstoffbahn 10, die z. B. ca. den zweifachen Umfang der Konditionierwalze 18 beträgt. In der gestrichelten Ausführung der Puffereinheit 19 liegt die Bedruckstoffbahn 10 tangential an der Konditionierwalze 18 an. Diese Position ist zur Einlegung der Bedruckstoffbahn 10 in die Funktionseinheit FE geeignet.
  • 2 zeigt die Funktionseinheit FE, wenn diese die maximale Pufferlänge der Beduckstoffbahn 10 aufnehmen kann. In dieser Position ist die Puffereinheit 19 derart angeordnet, dass der Umschlingungswinkel ☐ um die Konditionierwalze 18 ca. 250° beträgt.
  • In 3 ist die Position der Puffereinheit 19 gezeigt, bei der die Bedruckstoffbahn 10 in die Funktionseinheit FE und damit in das Druckmodul DM eingelegt werden kann. Die Puffereinheit 19 liegt derart zur Konditionierwalze 18, dass die Bedruckstoffbahn 10 die Oberfläche der Konditionierwalze 18 tangential berührt.
  • Um diese Arbeitsweise der Funktionseinheit FE zu erreichen, ist die Puffereinheit 19 derart ausgeführt, dass sie um eine Lagerachse herum geschwenkt werden kann (in den Figuren nicht dargestellt). Als Lagerachse kann die Drehachse 24 der Konditionierwalze 18 verwendet werden. Damit kann erreicht werden, dass durch die Funktionseinheit FE aus Konditionierwalze 18 und Puffereinheit 19 zwei Aufgaben gelöst werden können:
    • – Durch die Konditionierwalze 18 kann die Bedruckstoffbahn 10 konditioniert werden, z. B. geglättet werden.
    • – Durch die Puffereinheit 19 kann die überschüssige Bedruckstoffbahn 10 aufgenommen werden.
  • Diese Anordnung von Konditionierwalze 18 und Puffereinheit 19 in der Funktionseinheit FE ermöglicht eine räumlich kompakte Ausführung der Funktionseinheit FE, wobei trotzdem zwei Aufgaben erfüllt werden:
    • – die Bedruckstoffbahn 10 kann konditioniert werden;
    • – die Bedruckstoffbahn 10 kann gepuffert werden.
  • Da die Puffereinheit 19 um die Konditionierwalze 18 geschwenkt werden kann, kann die Funktionseinheit FE als Rotationspuffer bezeichnet werden.
  • FM
    Fixiermodul
    FE
    Funktionseinheit
    10
    Bedruckstoffbahn
    11
    Eingangspufferspeicher
    12
    Umdruckstation
    13
    Transferband
    14
    Eingangsstützwalze
    15
    Eingangsstützwalze
    16
    Eingangswalze
    17
    Eingangswalze
    18
    Konditionierwalze
    19
    Puffereinheit
    20
    Pufferwalze
    21
    Pufferwalze
    22
    Gerade
    23
    Ausgangsstützwalzen
    24
    Drehachse
    Umschlingungswinkel

Claims (6)

  1. Vorrichtung zur Konditionierung und Pufferung einer Bedruckstoffbahn bei einem elektrografischen Druck- oder Kopiergerät, a) bei der in einer Funktionseinheit (FE) eine auf einer Drehachse (24) angeordnete Konditionierwalze (18) zur Konditionierung der Bedruckstoffbahn (10) und eine Puffereinheit (19) mit einer ersten und einer zweiten benachbart der Konditionierwalze (18) angeordneten Pufferwalzen (20, 21) zur Pufferung der Bedruckstoffbahn (10) vorgesehen sind, wobei der Abstand der beiden Pufferwalzen (20, 21) voneinander mindestens dem Durchmesser der Konditionierwalze (18) entspricht, b) bei der die Puffereinheit (19) um die Drehachse (24) der Konditionierwalze (18) schwenkbar angeordnet ist, und c) bei der die Bedruckstoffbahn (10) zur Bildung einer Pufferzone derart um die Konditionierwalze (18) und die Pufferwalzen (20, 21) herum gelegt ist, dass sie zunächst an der Konditionierwalze (18) anliegt, dann zur Festlegung des Umschlingungswinkels der Bedruckstoffbahn um die Konditionierwalze (18) zur der ersten Pufferwalze (20) geführt ist und zur Pufferung um die erste Pufferwalze (20) herum zur zweiten Pufferwalze (21) zurück geleitet ist und von dieser an der Konditionierwalze (18) vorbei zum Ausgang der Funktionseinheit (FE) geführt ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Puffereinheit (19) von einer Einlegeposition, bei der die Bedruckstoffbahn (10) auf der Konditionierwalze (18) aufliegend ohne Umschlingung der Pufferwalzen (20, 21) vom Eingang der Funktionseinheit (FE) zu deren Ausgang geführt ist, zu einer Endposition, bei der der Umschlingungswinkel um die Konditionierwalze (18) maximal ist, um die Konditionierwalze (18) herum bewegbar ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der der maximale Umschlingungswinkel der Bedruckstoffbahn (10) um die Konditionierwalze (18) 250° beträgt.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der am Eingang der Funktionseinheit (FE) für die Bedruckstoffbahn (10) Eingangsstützwalzen (14, 15) für die Bedruckstoffbahn (10) derart angeordnet sind, dass die Bedruckstoffbahn (10) zur Oberfläche der Konditionierwalze (18) geführt ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei der am Ausgang der Funktionseinheit (FE) Ausgangsstützwalzen (23) derart angeordnet sind, dass sie die Bedruckstoffbahn (10) von der Puffereinheit (19) übernehmen.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der die Bedruckstoffbahn (10) von den Eingangsstützwalzen (14, 15) zur Oberfläche der Konditionierwalze (18) geführt ist, in Abhängigkeit der Stellung der Puffereinheit (19) die Konditionierwalze (18) auf dem Weg zur ersten Pufferwalze (20) umschlingt, von dieser zur zweiten Pufferwalze (21) zurück geführt ist und von dort zu den Ausgangsstützwalzen (23).
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