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DE112007001628T5 - Offsetrotationsdruckmaschine und Betriebsverfahren dafür - Google Patents

Offsetrotationsdruckmaschine und Betriebsverfahren dafür Download PDF

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DE112007001628T5
DE112007001628T5 DE112007001628T DE112007001628T DE112007001628T5 DE 112007001628 T5 DE112007001628 T5 DE 112007001628T5 DE 112007001628 T DE112007001628 T DE 112007001628T DE 112007001628 T DE112007001628 T DE 112007001628T DE 112007001628 T5 DE112007001628 T5 DE 112007001628T5
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DE
Germany
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web
tension
downstream
tug
upstream
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Withdrawn
Application number
DE112007001628T
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English (en)
Inventor
Shinichiro Senoo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Heavy Industries Machinery Systems Co Ltd
Original Assignee
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Heavy Industries Ltd filed Critical Mitsubishi Heavy Industries Ltd
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/18Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)
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Abstract

Offsetrotationsdruckmaschine, umfassend:
einen Druckabschnitt, der auf eine Bahn druckt, die transportiert wird;
einen Stromaufwärts-Schlepper, der stromaufwärts des Druckabschnitts vorgesehen ist und der eine Zugspannung der Bahn einstellt und die Bahn stromabwärts transportiert;
einen Stromabwärts-Schlepper, der stromabwärts des Druckabschnittes vorgesehen ist und die Bahn bei einer höheren Transportgeschwindigkeit als derjenigen des Stromaufwärts-Schleppers transportiert; und
eine Zugspannungssteuereinheit, welche die Zugspannung der Bahn steuert, wobei
die Zugspannungssteuereinheit einen Spannungslöse-Betriebsmodus aufweist, bei dem eine Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper kleiner ist als eine Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper während des Drucks.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Offsetrotationsdruckmaschine und ein Verfahren zum Betrieb derselben.
  • Hintergrund
  • Eine Offsetrotationsdruckmaschine, wie eine kommerzielle Offsetpresse, ist eine Maschine, in der eine aus einer Papierzufuhr kontinuierlich ausgelassene Rollenbahn in ihrer Zugspannung an einer Zuführeinheit eingestellt wird und dann nacheinander durch einen Druckabschnitt, eine Trocknungseinheit, eine Kühleinheit, eine Bahnpfadeinheit und eine Faltvorrichtung hindurchgeht, um zu einem gefalteten Blatt prozessiert zu werden, das während dieser Zeit einem gewünschten Druck unterworfen wird.
  • Bei dieser Offsetrotationsdruckmaschine werden Schlepper („drags"), nämlich ein Kühlungsschlepper, ein Bahnpfadschlepper und ein Faltungsschlepper, die eine Transportgeschwindigkeit anlegen, die höher oder niedriger als die Stromaufwärts-Bandtransportgeschwindigkeit ist, in der Kühleinheit, der Bahnpfadeinheit bzw. der Faltvorrichtung bereitgestellt.
  • Der Kühlschlepper und der Bahnenpfadschlepper legen entsprechende Transportgeschwindigkeiten bei einem konstanten Verhältnis (Schlepprate) relativ zu dem Stromaufwärts-Schlepper an und führen eine Zugsteuerung durch, bei der eine geeignete Zugspannung an die Bahn angelegt wird, um die Zugspannung der Bahn zwischen dem Druckabschnitt und der Bahnpfadeinheit zu stabilisieren.
  • Der Faltschlepper zieht die Bahn bei einer vorgegebenen Geschwindigkeit höher als derjenigen an der stromaufwärtigen Seite und legt die für einen Faltvorgang erforderliche Zugspannung an die Bahn an.
  • Bei der Offsetbahndruckmaschine werden verschiedene vorbereitende Operationen durchgeführt, neben denjenigen während des Druckens, und die meisten dieser vorbereitenden Operationen werden in einem Zustand durchgeführt, in dem der Zylinder entkoppelt ist, während die Bahn bei niedriger Geschwindigkeit transportiert wird.
  • Zu diesem Zeitpunkt werden bei der konventionellen Offsetrotationsdruckmaschine Kühlschlepper und Bahnpfadschlepper mit denselben Einstellungen betrieben, die während des Druckens verwendet werden.
  • Da sie mit entkoppeltem Zylinder durchgeführt werden, ist die Bahn nicht in Eingriff mit oder in Unterstützung durch irgendwelche Drucktuchzylinder, Walzen oder dergleichen zwischen der Einführeinheit und der Kühleinheit. Auf diese Weise wird, weil die Länge, über die die Bahn frei wird, d. h. die Länge, über die die Bahn nicht beschränkt ist, signifikant größer als während des Druckens, können Falten (längs laufende Falten) in der Bahn an einem stromaufwärtigen Bereich in Laufrichtung der Bahn in der Kühleinheit auftreten, d. h. einem Bereich wo die Unterstützung (Beschränkung) der Bahn endet.
  • Diese Art von "Falte" tendiert dazu, aufzutreten, wenn die Bahn aus dünnem Papier ist. Wenn Falten in der Bahn auf diese Weise auftreten, gibt es eine Tendenz dafür, dass Papierbruch aufgrund der Falten auftritt, was eine signifikante Minderung der Produktivität der Druckpresse verursacht.
  • Eine Art der Reduktion des Auftretens von Falten ist es, keine Zugpannungssteuerung in der Einführeinheit während des Niedriggeschwindigkeitsbetriebes durchzuführen; dies ist jedoch inadäquat.
  • Eine andere Art, das Auftreten von Falten durch Steuern der Spannung durch Änderung des Kühlschleppers zum Durchführen von Zugsteuerung zu verhindern, ist wie im Patentdokument 1 und Patentdokument 2 beschrieben, vorgeschlagen worden.
  • Mit dem in Patentdokument 1 offenbarten Ansatz wird eine Zugspannungssteuerung nur während des Niedriggeschwindigkeitsbetriebs durchgeführt und mit dem in Patentdokument 2 offenbarten Ansatz wird eine Zugspannungssteuerung zu allen Zeitpunkten durchgeführt, d. h. während des Druckens und des Niedriggeschwindigkeitsbetriebs.
    • Patentdokument 1: Japanische ungeprüfte Patentanmeldung, Veröffentlichungsnummer HEI 6-122188
    • Patentdokument 2: Japanische ungeprüfte Patentanmeldung, Veröffentlichungsnummer 2000-127352
  • Offenbarung der Erfindung
  • Jedoch, um die Zugspannung zu steuern, gibt es, weil es notwendig ist, teure Vorrichtungen und Steuermittel hinzuzufügen, ein Problem dahingehend, dass die Herstellkosten steigen.
  • Zusätzlich muss die Zugspannung gemessen werden; jedoch ist bei der konventionellen Offsetrotationsdruckmaschine ein Zugspannungsdetektor allgemein zwischen der Kühleinheit und der Bahnpfadeinheit platziert. Bei seiner Verwendung ist es, weil die Zugspannung zwischen der Kühleinheit und der Bahnpfadeinheit kontrolliert wird, nicht möglich, Falten zu verhindern, die an einem Einlass der Kühleinheit auftreten. Entsprechend sollte der Zugspannungsdetektor unmittelbar vor der Kühleinheit angeordnet sein, dies ist jedoch im Hinblick auf eine Verfärbung aufgrund von Kontakt mit der Walze, in welcher der Zugspannungsdetektor platziert ist, von Kosten und von Gegenmaßnahmen gegen eine Erhitzung während des Betriebs schwierig zu realisieren.
  • Weiterhin ist, wenn die Zugspannung während beispielsweise Niedriggeschwindigkeitsbetrieb klein ist, die Bewegung der Bahn unstabil; daher ist es unmöglich, die Detektionsgenauigkeit des Zugspannungsdetektors aufrecht zu erhalten. Dementsprechend gibt es ein Problem dahingehend, dass eine stabile Zugspannungssteuerung nicht durchgeführt werden kann. Wenn die Bewegung der Bahn beachtlich instabil wird, kann der Zugspannungsdetektor beschädigt werden, was möglicherweise zur Unfähigkeit der Durchführung der Steuerung führt.
  • Die vorliegende Erfindung ist im Lichte der oben beschriebenen Probleme gemacht worden und eine Aufgabe derselben ist das Bereitstellen einer Offsetrotationsdruckmaschine, die weniger teuer ist und in der Lage ist, kontinuierlich Falten zu verhindern, die in einer Bahn während des Niedriggeschwindigkeitsbetriebes auftreten, und ein Verfahren zum Betreiben derselben bereitzustellen.
  • Um die obigen Probleme zu lösen, verwendet die vorliegende Erfindung die nachfolgenden Lösungen.
  • Spezifisch ist ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Offsetrotationsdruckmaschine einschließlich eines Druckabschnitts, der auf eine Bahn, die transportiert wird, druckt; ein Stromaufwärts-Schlepper, der stromaufwärts des Druckabschnittes angeordnet ist und der eine Zugspannung der Bahn einstellt und die Bahn stromabwärts transportiert; ein Stromabwärts-Schlepper, der stromabwärts des Druckabschnittes vorgesehen ist und der die Bahn bei einer höheren Transportgeschwindigkeit als derjenigen des Stromaufwärts-Schleppers transportiert; und eine Zugspannungssteuereinheit, welche die Zugspannung der Bahn steuert, wobei die Zugspannungssteuereinheit einen Zugspannungs-Lösetriebsmodus aufweist, in dem eine Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper kleiner als eine Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper während des Druckens ist.
  • Auf diese Weise, weil der Zugspannungs-Lösebetriebsmodus, in dem die Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper während des Druckens klein gemacht wird, bereitgestellt wird, wenn Falten dazu tendieren, während des Niedriggeschwindigkeitsbetriebes aufzutreten, wird die Transportgeschwindigkeitsdifferenz (Zugwert) zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper unter Verwendung des Zugspannungs-Lösetriebsmodus klein gemacht.
  • Wenn die Transportgeschwindigkeitsdifferenz (Zugwert) zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper klein gemacht wird, wird die an die durch den Druckabschnitt hindurchgehende Bahn angelegte Spannung klein. Dementsprechend kann verhindert werden, dass Falten an einem Stromabwärts-Schlepperbereich auftreten.
  • Zusätzlich kann im Zugspannungs-Lösebetriebsmodus, weil Zugkontrolle einfach durch Ändern des Zugwerts des Stromabwärts-Schleppers auf eine kleinere Einstellung durchgeführt wird, welcher die Bahn bei einer höheren Geschwindigkeit als der Stromaufwärts-Schlepper transportiert, stabiler Betrieb realisiert werden und es muss keine Vorrichtung, keine Sequenz und kein Zugspannungsdetektor zur Steuerung hinzugefügt werden, wodurch ein Ansteigen der Herstellkosten verhindert wird.
  • Der verwendete Stromaufwärts-Schlepper ist beispielsweise ein Einführschlepper und der Stromabwärts-Schlepper ist beispielsweise ein Kühlschlepper oder ein Bahnpfadschlepper.
  • Im Zugspannungs-Lösebetriebsmodus kann eine Mehrzahl von Zugwerten bereitgestellt und gemäß den Bedingungen ausgewählt werden. Zusätzlich kann der Zugwert kontinuierlich variieren.
  • Zusätzlich wird im ersten Aspekt die Transportgeschwindigkeitsdifferenz im Zugspannungs-Lösebetriebsmodus vorzugsweise anhand des Papiertyps eingestellt.
  • Dadurch wird es möglich, zwischen der Implementierung des Zugspannungs-Lösebetriebsmodus, zum Ermöglichen einer Änderung zum kleineren Zugwert nur bei Verwendung dünnen Papiers, in dem Falten gerne auftreten, oder alternativ der Nichtimplementierung des Zugspannungs-Lösebetriebsmodus bei Verwendung von dickem Papier mit hoher Steifheit auszuwählen.
  • Zusätzlich ist ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Betriebsverfahren für eine Offsetrotationsdruckmaschine, die einen Druckabschnitt beinhaltet, der auf eine Bahn druckt, die transportiert wird; einen Stromaufwärts-Schlepper, der stromaufwärts des Druckabschnitts vorgesehen ist und eine Zugspannung der Bahn einstellt und die Bahn stromabwärts transportiert; ein Stromabwärts-Schlepper, der stromabwärts des Druckabschnittes vorgesehen ist und die Bahn bei einer höheren Geschwindigkeit als derjenigen des Stromaufwärts-Schleppers transportiert; und eine Zugspannungssteuereinheit, welche die Zugspannung der Bahn steuert, wobei, wenn die Transportgeschwindigkeit der Bahn niedriger ist als während des Druckens, die Zugspannungssteuereinheit einen Zugspannungs-Lösebetrieb durchführt, indem eine Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper kleiner gemacht wird als eine Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper während des Druckens.
  • Auf diese Weise, wenn die Transportgeschwindigkeit der Bahn niedriger als während des Druckens ist, weil die Zugspannungssteuereinheit den Zugspannungs-Lösebetrieb durchführt, bei dem die Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper kleiner gemacht wird als die Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper während des Druckens, ist es möglich, die an die durch den Druckabschnitt hindurchgehende Bahn angelegte Zugspannung zu vermindern. Indem das gemacht wird, kann verhindert werden, dass Falten am Stromabwärts-Schlepperbereich auftreten.
  • Zusätzlich ist im Zugspannungs-Lösebetrieb, weil eine konventionelle Zugsteuerung einfach durch Ändern auf eine kleinere Einstellung des Zugwerts des Stromabwärts-Schleppers durchgeführt wird, welcher die Bahn bei einer höheren Geschwindigkeit als der Stromaufwärts-Schlepper transportiert, ein stabiler Betrieb für die Offsetrotationsdruckmaschine, die unter Verwendung dieses Verfahrens betrieben wird, möglich, und es müssen nicht eine Vorrichtung, eine Abfolge oder ein Zugspannungsdetektor für die Steuerung hinzugefügt werden, wodurch ein Ansteigen bei den Herstellkosten verhindert wird.
  • Der verwendete Stromabwärts-Schlepper ist beispielsweise ein Einführschlepper, und der Stromabwärts-Schlepper ist beispielsweise ein Kühlschlepper oder ein Bahnpfadschlepper.
  • Im Zugspannungs-Lösebetriebsmodus kann eine Mehrzahl von Zugwerten bereitgestellt und gemäß den Bedingungen ausgewählt werden. Zusätzlich kann der Zugwert kontinuierlich variieren.
  • Zusätzlich wird im ersten Aspekt die Transportgeschwindigkeitsdifferenz im Zugspannungs-Lösebetriebsmodus vorzugsweise anhand des Papiertyps eingestellt.
  • Dadurch wird es möglich, zwischen der Implementierung des Zugspannungs-Lösebetriebsmodus, zum Ermöglichen einer Änderung zum kleineren Zugwert nur bei Verwendung dünnen Papiers, in dem Falten gerne auftreten, oder alternativ der Nichtimplementierung des Zugspannungs-Lösebetriebsmodus bei Verwendung von dickem Papier mit hoher Steifheit auszuwählen.
  • Bei der Offsetrotationsdruckmaschine gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung, weil sie mit dem Zugspannungs-Lösebetriebsmodus versehen ist, bei dem die Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper während des Druckens klein gemacht wird, kann verhindert werden, dass Falten am Stromabwärts-Schlepperteil auftreten.
  • Zusätzlich kann im Zugspannungs-Lösebetriebsmodus, weil die konventionelle Zugsteuerung einfach durch Ändern auf eine kleinere Einstellung des Zugwerts des Stromabwärts-Schleppers durchgeführt wird, der die Bahn bei einer höheren Geschwindigkeit als der Stromaufwärts-Schlepper transportiert, stabiler Betrieb realisiert werden und eine Vorrichtung, eine Sequenz oder ein Zugspannungsdetektor zur Steuerung müssen nicht hinzugefügt werden, womit ein Ansteigen in den Herstellungskosten verhindert wird.
  • Mit dem Betriebsverfahren für die Offsetrotationsdruckmaschine gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung kann verhindert werden, wenn die Transportgeschwindigkeit der Bahn niedriger als während des Druckens ist, weil die Zugspannungssteuereinheit den Zugspannungs-Lösevorgang durchführt, bei dem die Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper kleiner gemacht wird als die Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper während des Druckens, dass Falten am Stromabwärts-Schlepperbereich auftreten.
  • Zusätzlich ist im Zugspannungs-Lösebetrieb, weil die konventionelle Zugsteuerung einfach durch Ändern auf eine kleinere Einstellung des Zugwerts des Stromabwärts-Schleppers durchgeführt wird, der die Bahn bei einer höheren Geschwindigkeit als der Stromaufwärts-Schlepper transportiert, ein stabiler Betrieb für die unter Verwendung dieses Verfahrens betriebene Offsetrotationsdruckmaschine möglich, und es müssen keine Vorrichtung, keine Sequenz oder kein Zugspannungsdetektor zur Steuerung hinzugefügt werden, was ein Ansteigen der Herstellungskosten verhindert.
  • Kurze Beschreibung von Zeichnungen
  • [1] 1 ist eine Frontansicht, die schematisch die Gesamtkonfiguration einer Offsetrotationsdruckmaschine gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • [2] 2 ist ein Blockdiagramm, das eine Zugspannungs-Lösesteuereinheit gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • [3] 3 ist ein Zeitnahmendiagramm, das ein Beispiel eines Verfahrens zum Betreiben einer Offsetrotationsdruckmaschine gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • [4] 4 ist ein Flussdiagramm eines Zugspannungs-Lösebetriebsmodus gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Bester Modus zum Ausführen der Erfindung
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird untenstehend unter Bezugnahme auf 1 bis 4 beschrieben.
  • Bei dieser Ausführungsform wird die vorliegende Erfindung auf eine Offsetrotationsdruckmaschine 1 vom opponierten Drucktuchtyp angewendet, die einen Mehrfarbdruck auf beide Seiten einer Bahn durchführt.
  • 1 ist eine schematische Ansicht, welche die Gesamtkonfiguration der Offsetrotationsdruckmaschine 1 zeigt.
  • Die Offsetrotationsdruckmaschine 1 hat eine Papierzufuhr 3, eine Einführeinheit 5, einen Druckabschnitt 7, eine Trocknereinheit 9, eine Kühleinheit 11, eine Bahnpfadeinheit 13 und eine Faltvorrichtung 15.
  • Der Papierzuführer 3 liefert eine Bahn 17 und ist dafür konfiguriert, zwei Papierrollen 19 zu halten, auf welche die Bahn 17 in eine Rolle aufgewickelt ist.
  • Wenn Papier von einer der Papierrollen 19 geliefert wird, wird die andere Papierrolle 19 als Vorbereitung auf das Papierspleißen geladen. Wenn die verbleibende Menge an Bahn 17 auf der einen Papierrolle 19 klein wird, wird sie mit der Bahn 17 auf der anderen Papierrolle 19 verspleißt. Gleichermaßen wird, während die Bahn 17 von der anderen Papierrolle 19 zugeführt wird, die eine Papierrolle 19 für die Vorbereitung zum Papierspleißen geladen.
  • Auf diese Weise wird die Bahn 17 kontinuierlich aus der Papierzufuhr zur stromabwärtigen Seite herausgelassen.
  • Zusätzlich weist die Welle jeder Papierrolle 19 eine Papierzuführbremse zum Regulieren der Papierzufuhr auf.
  • Die Einführeinheit 5 hat einen Einführschlepper (Stromaufwärts-Schlepper) 21, Tänzerwalzen 23 und einen Spannungsvariation absorbierenden Dämpfer 25.
  • Der Einführschlepper 21 ist ein Bereich, der die Bahn 17 kontinuierlich aus den Papierrollen 19 zieht und der ausgebildet ist, von einem wellenlosen Einführeinheits-Motor 29 mit einer kontinuierlich variablen Übersetzung 29a angetrieben zu werden. Hier wird eine Konfiguration, in der der Einführschlepper 21 die Bahn 17 mit einer Walze hält, verwendet.
  • Die Tänzerwalzen 23 sind im Wesentlichen rechtwinklig zur Transportrichtung der Bahn 17 angeordnete und parallel zur Bahn 17 angeordnete Walzen. Die Tänzerwalzen 23 sind elastisch durch Luftzylinder (nicht gezeigt) in vertikaler Richtung (d. h. in einer Richtung weg von der laufenden Oberfläche der Bahn 17) gehaltert.
  • Wenn die Zugspannung der Bahn 17 klein ist, werden die Tänzerwalzen 23 vom Luftzylinder abgesenkt, um die Spannung der Bahn 17 zu steigern und wenn die Zugspannung der Bahn 17 groß ist, werden die Tänzerwalzen 23 gegen die Luftzylinder angehoben, um die Zugspannung der Bahn 17 zu vermindern.
  • Ein Spannungsvariation absorbierender Dämpfer 25 ist ein Dämpfer, der Variationen in der Zugspannung der Bahn 17 absorbiert.
  • Im Druckabschnitt 7 sind Druckeinheiten 31, deren Anzahl der Anzahl von Druckfarben entspricht, Seite an Seite in einer Richtung vorgesehen, in der die Bahn 17 transportiert wird.
  • Bei dieser Ausführungsform sind vier Druckeinheiten 31 vorgesehen, die zum Drucken von Zyan, Gelb, Magenta bzw. Schwarz verwendet werden. Farbdruck wird durch Mischen dieser Farben durchgeführt.
  • Die Druckeinheiten 31 sind alle mit einem Paar von Plattenzylindern 33 und einem Paar von Drucktuchzylindern 35 versehen, um doppelseitigen Druck zu gestatten. Das Paar Drucktuchzylinder 35 ist so angeordnet, dass sie zueinander weisen, wobei die Bahn 17 dazwischen eingefügt wird, und die so funktionieren, dass sie gegeneinander drücken.
  • Dämpfvorrichtungen und Tintenvorrichtungen (nicht gezeigt) sind um die Umfangsoberflächen der entsprechenden Plattenzylinder 33 bereitgestellt. Die Dämpfvorrichtungen liefern Dämpfwasser an um die Plattenzylinder 33 herum angebrachte Druckplatten und die Tintenvorrichtungen liefern Tinte an die Druckplatten.
  • Die Druckeinheiten 31 sind dazu konfiguriert, unabhängig jeweils von wellenlosen Druckabschnitt-Motoren 32 angetrieben zu werden.
  • Zusätzlich, obwohl in der Zeichnung nicht gezeigt, wird ein Automatikregistersensor am Auslass der vierten Druckeinheit 31 oder an der Bahnpfadeinheit 13 vorgesehen.
  • Der Automatikregistersensor detektiert den Farbverschiebungsbetrag jeder Farbe, um die Registrierung durch Antreiben eines Orientierungsregistermotors (nicht gezeigt), der für die Plattenzylinder 33 vorgesehen ist, gemäß dem detektierten Farbverschiebungsbetrag jeder Farbe einzustellen, so dass der Farbverschiebungsbetrag jeder Farbe dazu gebracht wird, sich Null zu nähern.
  • Die Trockeneinheit 9 hat eine Funktion zum Erhitzen und Trocknen der Bahn 17, auf der der Druck durch den Druckabschnitt 7 auf seinen beiden Seiten ausgeführt worden ist.
  • Die Kühleinheit 11 ist mit einer Mehrzahl von Kühltrommeln 37 versehen. Die Bahn 17, die in der Trockeneinheit 9 erhitzt worden ist, wird dazu gebracht, in einer solchen Weise hindurchzugehen, dass sie die Umfangsoberfläche jeder Kühltrommel 37 kontaktiert, wodurch die Bahn 17 gekühlt wird.
  • Zusätzlich bildet die zweite Kühltrommel einen Kühlschlepper (Stromabwärts-Schlepper) 39. Ähnlich zum oben beschriebenen Einführschlepper 21 ist der Kühlschlepper 39 konstituiert, um von einem wellenlosen Kühleinheit-Motor 41 mit einer kontinuierlich variablen Übersetzung 41a angetrieben zu werden. Zusätzlich hat der Kühlschlepper 39 auch eine Walze zum Halten der Bahn 17.
  • Die Bahnpfadeinheit 13 wird durch eine Mehrzahl von Führungswalzen gebildet und hat einen Bahnpfadschlepper 43 stromab davon.
  • Ähnlich zum oben beschriebenen Einführschlepper 21 ist der Bahnpfadschlepper 43 dafür konfiguriert, von einem wellenlosen Bahnpfadeinheits-Motor 45 mit einer kontinuierlich variablen Übertragung 45a angetrieben zu werden.
  • Der Bahnpfadschlepper 43 hat die Funktion, die Spannung der Bahn 17 einzustellen, um sie der Faltvorrichtung 15 zuzuführen, und weist ebenfalls eine Walze zum Halten der Bahn 17 auf.
  • Hier kann die Bahnpfadeinheit 13 eine Schneidfunktion zum Längsschneiden (Schlitzen) der Bahn 17 nach Bedarf aufweisen.
  • Ein Abschnittsensor (nicht gezeigt) ist direkt vor dem Einlass der Bahnpfadeinheit 13 bereitgestellt.
  • Der Abschnittsensor detektiert die Phase des gesamten Bildes, um eine Abschneide-(Schnittposition)Einstellung durch Antreiben eines Vollbreiten-Kompensationsmotors (nicht gezeigt) in der Bahnpfadeinheit 13 gemäß der detektierten Phase durchzuführen, was es möglich macht, dass die Phase des Bildes zu derjenigen der Faltvorrichtung ausgerichtet wird, um so die Bahn 17 an einer geeigneten Position zu schneiden.
  • Die Bahn 17 wird in der Falteinheit 15 mittels einer dreieckigen Platte 47 auf der Hälfte gefaltet, geht dann wiederum durch die Einlasswalzen 49 und Faltschlepper (Kniffwalzen) 51, wird geschnitten und an einer vorgegebenen Position in eine gewünschte Form gefalteten Blatts durch einen Schnittzylinder 53 und einen Faltzylinder 55 geschnitten und gefaltet und wird dann nach außen abtransportiert. Hier haben die Faltzüge 51 auch einen wellenlosen Faltschleppereinheitsmotor 52.
  • Zusätzlich sind als Ansatz zum Detektieren des Spannungszustandes der Bahn 17, ein direkt vor dem Druckabschnitt angeordneter Einführspannungsmeißel 57 und ein am Einlass der Bahnpfadeinheit 13 angeordneter Bahnpfadspannungsmeißel 59 vorgesehen.
  • Die Offsetrotationsdruckmaschine 1 weist eine Steuereinheit 60 einschließlich einer Zugspannungssteuereinheit 61 und einer virtuellen Wellensteuereinheit 62 auf. Hier steuert die virtuelle Wellensteuereinheit 62 Phasen des wellenlosen Einführeinheits-Motors 29, des wellenlosen Druckabschnittsmotors 32, des wellenlosen Kühleinheitsmotors 41, des wellenlosen Bahnpfadeinheitsmotors 45 und des wellenlosen Faltschleppereinheitsmotors 52 synchron zu einer virtuellen Welle, wodurch eine Drucksteuerung ähnlich einer konventionellen Antriebssteuerung, die eine echte Welle verwendet, realisiert wird.
  • Die Zugspannungssteuereinheit 61 weist eine Funktion zum Steuern des Betriebs für den Einführschlepper 21, den Kühlschlepper 39 und den Bahnpfadschlepper 43 und zum Steuern der Zugspannung der transportierten Bahn 17 auf. Zusätzlich werden die Faltschlepper 51 so gesteuert, dass sie mit einer konstanten Zugrate in Bezug auf die Steuerung dieser Schlepper ziehen.
  • Durch Bezugnahme auf ein Selektionsergebnis aus dem Einführspannungsmeißel 57 steuert die Zugspannungssteuereinheit 61 die Spannung so, dass das Ergebnis eine Zielspannung wird. Spezifisch wird in der Einführeinheit 5 durch Betreiben des wellenlosen Einführeinheitsmotors 29, der eine kontinuierlich variable Übersetzung hat, so dass die Tänzerwalzen 23 bei einer im Wesentlichen konstanten Position positioniert sind, und durch Einstellen einer Umfangsgeschwindigkeit des Einführschleppers 21 (Transportgeschwindigkeit der Bahn 17) die Zugspannung so gesteuert, dass die Zugspannung der Bahn 17 eine Zielspannung wird.
  • Zusätzlich stellt ein Operator manuell die Umfangsgeschwindigkeit des Kühlschleppers 39 und des Bahnpfadschleppers 43 auf eine gewünschte Zugspannung gemäß einer Ablesung von Bahnpfadspannungsmeißel 59 ein, womit ein neues Zugsteuersystem realisiert wird, in dem die Zugspannung bei einer konstanten Zugrate stabilisiert ist.
  • Zusätzlich wird Zugsteuerung in der Kühleinheit 11 und der Bahnpfadeinheit 13 ausgeübt, indem der wellenlose Kühleinheitenmotor 41 und der wellenlose Bahnpfadeinheitenmotor 45 betrieben werden, um mit einer Umfangsgeschwindigkeit (Transportgeschwindigkeit der Bahn 17) des Kühlschleppers 39 und einer Umfangsgeschwindigkeit des Bahnpfadschleppers 43 (Transportgeschwindigkeit der Bahn 17) mit einem konstanten Umfangsgeschwindigkeitsverhältnis (Zugwert) relativ zu einer Umfangsgeschwindigkeit eines Stromaufwärts-Schleppers angetrieben zu werden. Hier ist der Zugwert ein Wert, der anzeigt, ob die Umfangsgeschwindigkeit der Zugwalzen höher oder niedriger in Bezug auf die Geschwindigkeit des Druckabschnitts oder der Faltvorrichtung sein sollte.
  • Der Zugwert des Kühlschleppers 39 wird beispielsweise auf 0,06% gesetzt. Bei dieser Konfiguration wird die Umfangsgeschwindigkeit des Kühlschleppers 39 so gesteuert, dass sie 100,06% der Transportgeschwindigkeit des Druckabschnitts 7 beträgt.
  • Die Zugspannungssteuereinheit 61 verfügt über eine Zugspannungs-Lösesteuereinheit 63, die in einem Zugspannungs-Lösebetriebsmodus TM läuft. 2 ist ein Blockdiagramm, das im Umriss die Konfiguration der Zugspannungs-Lösesteuereinheit 63 zeigt.
  • Die Zugspannungs-Lösesteuereinheit 63 weist eine Eingabeeinheit 65, eine Ausgabeeinheit 67, eine Entscheidungseinheit 69, eine Normalzugswert-Speichereinheit 71, eine erste Löse-Zugwert-Speichereinheit 73, eine zweite Löse-Zugwert-Speichereinheit 75, eine dritte Löse-Zugwert-Speichereinheit 77 und eine vierte Löse-Zugwert-Speichereinheit 79 auf.
  • Die Eingabeeinheit empfängt beispielsweise ein Basisgewicht, eine Papierbreite und eine Transportgeschwindigkeit der Bahn 17 von einer Produktionssteuervorrichtung.
  • Die Eingabeeinheit 65 empfängt Informationen zu Basisgewicht etc. der Bahn 17 aus der Produktionssteuervorrichtung, um die Papiersorte, hauptsächlich die Papierdicke, in der Entscheidungseinheit 69 zu bestimmen. Jegliche Art von Information kann empfangen werden, solange sie mit der Papierdicke korreliert, wie etwa ein Zugspannungsvoreinstellwert aus der Produktionssteuervorrichtung oder ein Zugspannungseinstellwert oder ein Zugspannungswert der Einführeinheit 5 während des Druckens. Wenn beispielsweise ein Wert nicht direkt erhalten wird, kann ein Backup-System verwendet werden, um ihn durch Umwandlung unter Verwendung einer Korrelationsdatenbasis, einer Korrelationsfunktion oder dergleichen zu erhalten.
  • Normalzugwertspeichereinheit 71 speichert einen Zugwert während des Druckens, beispielsweise 0,06%; die erste Löse-Zugwert-Speichereinheit 73 speichert einen ersten Löse-Zugwert, beispielsweise 0%; die zweite Löse-Zugwert-Speichereinheit 75 speichert einen zweiten Löse-Zugwert, beispielsweise 0,01%; die dritte Löse-Zugwert-Speichereinheit 77 speichert einen dritten Löse-Zugwert, beispielsweise 0,02% und die vierte Löse-Zugwert-Speichereinheit 79 speichert einen vierten Löse-Zugwert, beispielsweise 0,04%.
  • Unter allen diesen in der Normalzugwert-Speichereinheit 71, der ersten Löse-Zugwert-Speichereinheit, der zweiten Löse-Zugwert-Speichereinheit 75, der dritten Löse-Zugwert-Speichereinheit 77 und der vierten Löse-Zugwert-Speichereinheit 79 gespeicherten Zugwerte bestimmt die Entscheidungseinheit 69 einen optimalen Zugwert, basierend auf der Informationseingabe an die Eingabeeinheit 65 und sendet den ausgewählten Zugwert an die Ausgabeeinheit 67.
  • Die Ausgabeeinheit 67 betreibt den wellenlosen Kühleinheitenmotor 41 mit kontinuierlich variabler Übersetzung, basierend auf dem ausgewählten Zugwert, der aus der Entscheidungseinheit 69 geschickt wird.
  • Bei dieser Ausführungsform wählt die Entscheidungseinheit 69 einen aus einer Mehrzahl von Zugwerten; jedoch ist es auch möglich, beispielsweise eine Zugwertfunktion bereitzustellen, die kontinuierlich gemäß den Papierartbedingungen variiert und die Entscheidungseinheit 69 kalkuliert einen Zugwert gemäß der Papierart, und der Zugwert des Berechnungsergebnisses wird an die Zugeinheit 67 geliefert.
  • Der Betrieb der oben beschriebenen Offsetrotationsdruckmaschine 1 gemäß dieser Ausführungsform wird nunmehr beschrieben.
  • Als Erstes wird der Druckbetrieb beschrieben.
  • Eine Rotationsantriebskraft aus dem wellenlosen Einführeinheitenmotor 29 wird an den Einführschlepper 21 der Einführeinheit 5 übertragen. Der Einführschlepper 21 wird drehend bei einer vorgegebenen Druckgeschwindigkeit auf Basis eines Befehls aus der Zugspannungssteuereinheit 61 angetrieben.
  • Die aus der Papierzufuhr 3 ausgelassene Bahn 17 wird durch den Einführschlepper 21 herausgezogen, auf eine konstante Zielspannung durch die Tänzerwalzen 23 eingestellt und dann dem Druckabschnitt 7 zugeführt.
  • Im Druckabschnitt 7, werden unter Zuführung von dämpfendem Wasser und von Tinte an jede Druckeinheit 31 auf den um die Plattenzylinder 33 herum angebrachten Druckplatten gebildete Bilder auf die Drucktuchzylinder 35 transferiert.
  • Die übertragenen Bilder werden auf beide Seiten der Bahn 17 übertragen, die zwischen den Drucktuchzylindern 35 und 35 hindurchgeht, und der Druck wird ausgeführt.
  • Beim Hindurchgehen durch vier Druckeinheiten 31, werden Schwarz, Zyan, Magenta und Gelb auf die Bahn 17 gedruckt, wodurch der Farbdruck durchgeführt wird.
  • Die Bahn 17, die im Druckabschnitt 7 gedruckt wird, wird in der Trockeneinheit 9 erhitzt, um die Tinte zu trocknen.
  • Als Nächstes geht die Bahn 17 hindurch, um eine Umfangsoberfläche jeder Kühltrommel 37 in der Kühleinheit 11 zu kontaktieren, und wird durch jede Kühltrommel 37 gekühlt.
  • Zu diesem Zeitpunkt wird eine Rotationsantriebskraft aus dem wellenlosen Kühleinheitenmotor 41 an den Kühlschlepper 39 übertragen. Der Kühlschlepper 39 wird rotationell angetrieben, auf Basis eines Befehls aus der Zugspannungssteuereinheit 61 bei einer vorgegebenen Zugrate relativ zur Druckgeschwindigkeit (Umfangsgeschwindigkeit des Einführschleppers 21), beispielsweise einer durch Addieren von 0,06% erhaltenen Umfangsgeschwindigkeit. Dadurch wird die Spannung der Bahn 17 im Druckabschnitt 7 stabil, weil die im Druckabschnitt 7 transportierte Bahn 17 gezogen wird und daran Zugspannung angelegt wird, wodurch eine überlegene Bedruckung durchgeführt wird.
  • Die in der Kühleinheit 11 gekühlte Bahn 17 wird rotational durch den Bahnpfadschlepper 43 der Bahnpfadeinheit 13, bei einer durch Addieren oder Subtrahieren einer vorgegebenen Zugrate erhaltenen Umfangsgeschwindigkeit angetrieben. Dadurch wird die Bahn 17 an die Faltvorrichtung 15 geliefert, wobei ihre Spannung adjustiert ist.
  • Die Bahn 17, die in Längsrichtung durch eine dreieckige Platte 31 gefaltet wird und in die Faltvorrichtung 15 hineingeht, wird durch die Einführwalzen 49 geführt und dann stromab durch die Faltschlepper 51 transportiert.
  • Die Bahn 17 wird geschnitten (Querschnitt) und bei einer vorgegebenen Position in eine gewünschte Form von gefaltetem Blatt gefaltet, durch den Schneidzylinder 53 und den Faltzylinder 55 und wird dann nach außen transportiert.
  • Als Nächstes wird der Betrieb bis zum Beginn des nachfolgenden Drucks nach Abschluss des Druckens unter Bezugnahme auf die 3 und 4 beschrieben.
  • 3 ist ein Zeitdiagramm, das die temporale Änderung der Rotationsgeschwindigkeit der Druckeinheit 31 und der Laufgeschwindigkeit der Bahn 17 beim Durchführen von Drucktuchreinigung während der Zeit zwischen Abschluss des Drucks und Start des Drucks zeigt. 4 ist ein Flussdiagramm, welches den Betrieb unter Verwendung des Zugspannungs-Lösebetriebsmodus zeigt.
  • Zusätzlich zeigt in 3 die durchgezogene Linie die Laufgeschwindigkeit der Bahn an und die Zweipunkt-Strichlinie zeigt die Rotationsgeschwindigkeit der Druckeinheit an. Teile, bei denen die durchgehende Linie und die Zweipunkt-Strichlinie überlappen, werden nur durch die durchgezogene Linie angezeigt.
  • Nach Abschluss eines Druckprozesses A wird ein Geschwindigkeitsreduktionsprozess B durchgeführt, bei dem die Transportgeschwindigkeit der Bahn 17 von einer vorgegebenen Produktionsgeschwindigkeit bis zu einem angehaltenen Zustand reduziert wird.
  • Zu diesem Zeitpunkt wird eine Konstantgeschwindigkeitsperiode relativ kurzer Dauer für die Laufgeschwindigkeit (d. h. Rotationsgeschwindigkeit der Druckeinheit 31) der Bahn 17 vorgesehen, deren Geschwindigkeit reduziert worden ist und während dieser Periode wird ein Tintenmengen-Reduktionsprozess G durchgeführt, bei dem eine Menge an Tinte in einer Tintenwalzengruppe vermindert wird.
  • Weiterhin wird während der Geschwindigkeitsreduktion eine Zylinderentkoppelung durchgeführt, bei der die Bahn 17 und die Drucktuchzylinder 35 jeder Druckeinheit 31 im Druckabschnitt 7 außer Eingriff gebracht werden.
  • Im Geschwindigkeitsreduktionsprozess G kann die Zugspannung, die an die Bahn 17 angelegt wird, welche durch den Druckabschnitt 7 hindurchgeht, unter Verwendung eines Zugspannungs-Lösebetriebsmodus TM vermindert werden, der später beschrieben wird.
  • Weil es eine Tendenz dazu gibt, dass Knicke in der Bahn 17 auftreten, insbesondere nach Zylinderentkoppelung M, ist es bevorzugt, das Auftreten von Knicken unter Verwendung des Zugspannungs-Lösebetriebsmodus TM zu vermindern.
  • Weil die Transportgeschwindigkeit der Bahn 17 sich sehr stark ändert, wird in diesem Fall der Zugwert vorzugsweise unter Berücksichtigung der Transportgeschwindigkeit verändert.
  • Während der Druckbetrieb angehalten ist, kann die Bahn 17 mit der niedrigsten Geschwindigkeit transportiert werden, d. h. einer niedrigen Laufgeschwindigkeit, um so Reinigung der Drucktücher, Entfernung von Papierspleißteilen zum Vermeiden des Übertrocknens der Bahn 17 in der Trockeneinheit 9 und so weiter durchzuführen.
  • Hier wird eine Beschreibung für einen Fall gegeben, bei dem ein Drucktuchreinigungsprozess C durch Betreiben der Transportgeschwindigkeit der Bahn 17 bei dieser niedrigen Laufgeschwindigkeit durchgeführt wird.
  • In diesem Fall wird die Spannung der Bahn 17 im in 4 gezeigten Zugspannungs-Lösebetriebsmodus TM gesteuert.
  • Als Erstes wird bestimmt, ob der Zugspannungs-Lösebetriebsmodus TM verwendet wird (Schritt S1).
  • Wenn der Zugspannungs-Lösebetriebsmodus TM verwendet wird (JA), wird die aktuell eingestellte Umfangsgeschwindigkeit des Kühlschleppers 39, d. h. der Umfangsgeschwindigkeit während des Drucks, spezifisch ein Zugwert während des Drucks in der Normalzugwert-Speichereinheit 71 gespeichert (Schritt S2).
  • Als Nächstes wählt die Entscheidungseinheit 69 einen zu verwendenden Zugwert aus den Zugwerten in der ersten Löse-Zugwert-Seichereinheit 73 bis vierten Löse-Zugwert-Seichereinheit 79 aus, basierend auf dem Basisgewicht, das von der Produktionssteuervorrichtung gesendet wird und das an der Eingangseinheit 65 eingegeben wird. In diesem Fall wird ein kleiner Zugwert ausgewählt, da Falten dazu tendieren, in der Bahn 17 aufzutreten, wenn das Basisgewicht derselben klein wird.
  • Der ausgewählte Zugwert wird aus der Ausgabeeinheit 67 zum wellenlosen Kühleinheitenmotor 41 gesendet und die Umfangsgeschwindigkeit des Kühlschleppers 39 wird verändert (Schritt S3).
  • Weil die Drucktuchzylinder 35 zum Reinigen der Drucktücher rotiert werden müssen, wird die Offsetrotationsdruckmaschine 1 bei niedriger Laufgeschwindigkeit betrieben (Schritt S4). Bei diesem langsamen Betrieb wird die Bahn 17 bei niedriger Laufgeschwindigkeit transportiert.
  • Zu dieser Zeit wird der Kühlschlepper 39 basierend auf einem kleineren Zugwert als dem geänderten Zugwert während des Druckens betrieben.
  • Auf diese Weise wird, wenn der Zugwert (Transportgeschwindigkeitsdifferenz) des Kühlschleppers 39 relativ zum Einführschlepper 21 klein gemacht wird, die an die durch den Druckabschnitt 7 hindurchgehende Bahn 17 angelegte Zugspannung klein. Dementsprechend kann verhindert werden, dass Falten im Bereich des Kühlschleppers 39 auftreten.
  • Selbst wenn eine dünne Bahn 17 mit einem niedrigen Basisgewicht verwendet wird, beispielsweise 54 g/m2, ist, falls der Zugwert des Kühlschleppers 39 beispielsweise 0% ist, die Menge an gezogenem Papier im Wesentlichen konstant. Dementsprechend treten kaum Falten in der Kühleinheit 11 auf.
  • Zusätzlich kann beim Zugspannungslöse-Betriebsmodus TM, weil eine konventionelle Zugsteuerung einfach durch Ändern des Zugwerts des Kühlschleppers 39 auf eine kleinere Einstellung durchgeführt wird, was die Bahn 17 mit einer höheren Geschwindigkeit transportiert als den Einführschlepper 21, ein stabiler Betrieb realisiert werden und eine Vorrichtung, Abfolge oder ein Zugspannungsdetektor zur Steuerung müssen nicht hinzugefügt werden, womit ein Anstieg bei der Herstellungskosten vermieden wird.
  • Andererseits, wenn der Zugspannungslöse-Betriebsmodus TM in Schritt S1 nicht verwendet wird (NEIN), schreitet der Prozess zu Schritt S4 fort, wo ein Kühlschlepper 39 bei niedriger Laufgeschwindigkeit betrieben wird, basierend auf dem Zugwert während des Druckens.
  • Auf diese Weise ist es möglich, zwischen einer Implementierung des Zugspannungslöse-Betriebsmodus zum Ermöglichen der Änderung auf einen kleineren Zugwert nur dann, wenn dünnes Papier verwendet wird, bei dem Falten dazu tendieren aufzutreten, oder alternativ dem Nichtimplementieren des Zugspannungslöse-Betriebsmodus bei Verwendung von dickem Papier mit hoher Steifheit auszuwählen.
  • Es wird ein Drucktuchreinigungsprozess C durchgeführt, um die Drucktücher während des langsamen Betriebs zu reinigen (siehe 3).
  • Nach Abschluss des Drucktuchreinigungsprozesses C wird der nächste Betriebszustand, d. h. eine Betriebsanweisung, bestimmt (Schritt S5).
  • Wenn die Betriebsanweisung Halt ist, sendet die Entscheidungseinheit 69 einen Zugwert während des Druckens (während des Normalbetriebs), der in der Normalzugwert speichereinheit 71 gespeichert ist, an den wellenlosen Kühleinheitenmotor 41 über die Ausgabeeinheit 67 und die Umfangsgeschwindigkeit des Kühlschleppers 39 wird geändert (wiederhergestellt) (Schritt S6). Danach wird der Betrieb der Offsetrotationsdruckmaschine 1 angehalten (Schritt S7).
  • Wenn die Betriebsanweisung Beschleunigen lautet, sendet die Entscheidungseinheit 69 den Zugwert während des Druckens (während des Normalbetriebs), der in der Normalzugwert-Speichereinheit 71 gespeichert ist, an den wellenlosen Kühleinheitenmotor 41 über die Ausgabeeinheit 67 und die Umfangsgeschwindigkeit des Kühlschleppers 39 wird geändert (wiederhergestellt) (Schritt S8). Danach wird der Betrieb der Offsetrotationsdruckmaschine 1 beschleunigt (Schritt S9).
  • Nach Abschluss des Drucktuchreinigungsprozesses C während des langsamen Betriebs wird der Betrieb der Offsetrotationsdruckmaschine 1 angehalten.
  • Danach wird die Offsetrotationsdruckmaschine 1 zum Starten des Druckbetriebs reaktiviert, gefolgt von einem Druckprozess.
  • Beim Druckprozess wird ein Voreinstellprozess D zum Voreinstellen der Offsetrotationsdruckmaschine gemäß den Druckbedingungen durchgeführt, während die Bahn 17 bei niedriger Laufgeschwindigkeit läuft.
  • Als Nächstes wird ein Trockeneinheits-Heizprozess E durchgeführt, in welchem die Bahn 17 bei im Wesentlichen konstanter Geschwindigkeit (Heizgeschwindigkeit) transportiert wird, die höher ist als die niedrige Laufgeschwindigkeit, um die Trockeneinheit 9 wieder zu erhitzen.
  • Es wird ein Reinigungsflüssigkeits-Entfernungsprozess H zum Entfernen einer Reinigungsflüssigkeit von den Drucktuchzylindern 35 durchgeführt, parallel zum Trockeneinheitsheizprozess E, indem die Druckeinheiten 31 individuell bei hoher Geschwindigkeit rotiert werden.
  • Zu diesem Zeitpunkt wird eine Reservezufuhr von Tinte der Tintenwalzengruppe gemeinsam mit dem Reinigungsflüssigkeits-Entfernungsprozess H zugeführt.
  • Danach schreitet der Prozess zu einem Beschleunigungsprozess F zum Erhöhen der Transportgeschwindigkeit der Bahn 17 fort.
  • Während die Transportgeschwindigkeit der Bahn 17 im Beschleunigungsprozess F gesteigert wird, werden die Transportgeschwindigkeit der Bahn 17 und die Geschwindigkeit jeder Druckeinheit 31 synchronisiert und Zylindereingriff N wird durchgeführt, bei dem die Drucktuchzylinder 35 in jeder Druckeinheiten 31 mit der Bahn 17 in Eingriff kommen.
  • Nach dem Zylindereingriff N wird die Bahn 17 bei im Wesentlichen konstanter Einstellgeschwindigkeit transportiert und es wird ein Einrichtprozess J für die Farbeinstellung und zum Einstellen der Registrierung der Bahn 17 durchgeführt.
  • Nach dem Einstellprozess J, allerdings in der Zeichnung nicht gezeigt, wird die Geschwindigkeit graduell von der Einstellgeschwindigkeit bis zur Produktionsgeschwindigkeit erhöht und dann wird das Drucken ausgeführt.
  • Bei diesem Druckprozess kann die an die Bahn 17, welche durch den Druckabschnitt 7 hindurchgeht, angelegte Zugspannung unter Verwendung des Zugspannungslöse-Betriebsmodus TM reduziert werden.
  • Insbesondere da es eine Tendenz dazu gibt, dass Falten in der Bahn 17 vor dem Zylindereingriff M auftreten, wird bevorzugt, das Auftreten der Falten unter Verwendung des Zugspannungslöse-Betriebsmodus TM zu reduzieren.
  • In diesem Fall wird, weil die Transportgeschwindigkeit der Bahn 17 signifikant variiert, der Zugwert auch unter Berücksichtigung der Transportgeschwindigkeit verändert.
  • Obwohl die Offsetrotationsdruckmaschine 1 und das Betriebsverfahren derselben als eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben werden, ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt; verschiedene Modifikationen können gemacht werden, solange sie nicht vom Geist der vorliegenden Erfindung abweichen.
  • Beispielsweise wird bei dieser Ausführungsform der Kühlschlepper 39 als ein Stromabwärts-Schlepper verwendet; jedoch kann der Bahnpfadschlepper 43 verwendet werden, oder sowohl der Kühlschlepper 39 als auch der Bahnpfadschlepper 43 können verwendet werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Offsetrotationsdruckmaschine bereitzustellen, die zur Kostenminderung und zuverlässigen Vermeidung von Falten, die in einer Bahn während Niedriggeschwindigkeitsbetrieb auftreten, in der Lage ist. Eine Offsetrotationsdruckmaschine (1) enthält eine Druckabschnitt (7), der auf eine Bahn (17) druckt, welche transportiert wird; einen Einführschlepper (21), der stromaufwärts des Druckabschnitts (7) vorgesehen ist und eine Zugspannung der Bahn (17) einstellt und sie stromabwärts transportiert; einen Kühlschlepper (39), der stromabwärts des Druckabschnittes (7) vorgesehen ist und die Bahn (17) bei einer höheren Transportgeschwindigkeit als derjenigen des Einführschleppers (21) transportiert; und eine Zugspannungssteuereinheit (61), welche eine Zugspannung der Bahn (17) steuert. Die Zugspannungssteuereinheit (61) weist einen Zugspannungslöse-Betriebsmodus (TM) auf, bei dem eine Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Kühlschlepper (39) und dem Einführschlepper (21) kleiner ist als eine Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Kühlschlepper (39) und dem Einführschlepper (21) während des Drucks.
  • 1
    Offsetrotationsdruckmaschine
    7
    Druckabschnitt
    17
    Bahn
    21
    Einführschlepper
    39
    Kühlschlepper
    43
    Bahnpfadschlepper
    61
    Zugspannungssteuereinheit
    63
    Zugspannungs-Lösesteuereinheit
    TM
    Zugspannungs-Lösebetriebsmodus
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 6-122188 [0012]
    • - JP 2000-127352 [0012]

Claims (4)

  1. Offsetrotationsdruckmaschine, umfassend: einen Druckabschnitt, der auf eine Bahn druckt, die transportiert wird; einen Stromaufwärts-Schlepper, der stromaufwärts des Druckabschnitts vorgesehen ist und der eine Zugspannung der Bahn einstellt und die Bahn stromabwärts transportiert; einen Stromabwärts-Schlepper, der stromabwärts des Druckabschnittes vorgesehen ist und die Bahn bei einer höheren Transportgeschwindigkeit als derjenigen des Stromaufwärts-Schleppers transportiert; und eine Zugspannungssteuereinheit, welche die Zugspannung der Bahn steuert, wobei die Zugspannungssteuereinheit einen Spannungslöse-Betriebsmodus aufweist, bei dem eine Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper kleiner ist als eine Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper während des Drucks.
  2. Offsetrotationsdruckmaschine gemäß Anspruch 1, wobei die Transportgeschwindigkeitsdifferenz im Zugspannungslöse-Betriebsmodus anhand des Papiertyps eingestellt wird.
  3. Betriebsverfahren für eine Offsetrotationsdruckmaschine, beinhaltend: einen Druckabschnitt, der auf eine Bahn druckt, die transportiert wird; einen Stromaufwärts-Schlepper, der stromaufwärts des Druckabschnittes vorgesehen ist und der eine Zugspannung der Bahn einstellt und die Bahn stromabwärts transportiert; einen Stromabwärts-Schlepper, der stromabwärts des Druckabschnittes vorgesehen ist und der die Bahn bei einer höheren Transportgeschwindigkeit als derjenigen des Stromaufwärts-Schlepper transportiert; und eine Zugspannungssteuereinheit, welche die Zugspannung der Bahn steuert, wobei, wenn die Transportgeschwindigkeit der Bahn niedriger ist als während des Drucks, die Zugspannungssteuereinheit einen Zugspannungslösebetrieb durchführt, bei dem eine Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper kleiner gemacht wird als eine Transportgeschwindigkeitsdifferenz zwischen dem Stromabwärts-Schlepper und dem Stromaufwärts-Schlepper während des Drucks.
  4. Betriebsverfahren für eine Offsetrotationsdruckmaschine gemäß Anspruch 3, wobei die Transportgeschwindigkeitsdifferenz während des Spannungslösebetriebs anhand eines Papiertyps eingestellt wird.
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