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DE102008030568A1 - Schloss mit einer Stützeinrichtung für eine schwenkbare Tür oder Klappe eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Schloss mit einer Stützeinrichtung für eine schwenkbare Tür oder Klappe eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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DE102008030568A1
DE102008030568A1 DE200810030568 DE102008030568A DE102008030568A1 DE 102008030568 A1 DE102008030568 A1 DE 102008030568A1 DE 200810030568 DE200810030568 DE 200810030568 DE 102008030568 A DE102008030568 A DE 102008030568A DE 102008030568 A1 DE102008030568 A1 DE 102008030568A1
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DE
Germany
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catch
locking bolt
support element
support
flap
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Withdrawn
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DE200810030568
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English (en)
Inventor
Ulrich Koestler
Thomas Drexl
Walter Widl
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Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
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    • E05B77/00Vehicle locks characterised by special functions or purposes
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Abstract

Schloss mit einer Stützeinrichtung für eine schwenkbare Tür oder Klappe (1) eines Kraftfahrzeugs, mit einer schwenkbaren Drehfalle (3), die von einem Schließbolzen (4) gegen eine Federkraft in eine Schließlage schwenkbar ist, in der eine federbelastete Sperrklinke (5) vor eine Raste (7) der Drehfalle (3) in ihre Verriegelungslage einfällt. Mit einem verstellbaren Stützelement (9), das bei von der Sperrklinke (5) verriegelter Drehfalle (3) von einem Federelement (10) etwa in Öffnungsrichtung der Tür oder Klappe (1) belastet ist. Das Stützelement (9) weist eine Sperrfläche (11) auf, die bei von der Sperrklinke (5) verriegelter Drehfalle (3) etwa in einer zur Drehfalle (3) relativen Verstellrichtung des Schließbolzens (4) keinen oder einen geringen Abstand von dem Schließbolzen (4) oder von einem mit der Klappe verbundenen Gegenstützelement aufweist und bei einer Belastung der Frontklappe mit einer vorgegebenen Kraftkomponente mit dem Schließbolzen (4) oder dem Gegenstützelement zusammenwirkend eine wesentliche Verlagerung des von der ve (4) relativ zur Drehfalle (3) in einer vorgegebenen Verstellrichtung verhindert.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schloss mit einer Stützeinrichtung für eine schwenkbare Tür oder Klappe eines Kraftfahrzeugs, mit den im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmalen.
  • Ein derartiges Schloss weist in der DE 100 58 044 A1 ein elastisches Stützelement auf, das beim Schließen des Schlosses mit dem Schließbolzen zusammen wirkend elastisch vorgespannt wird und bei in Schließlage von einer Sperrklinke verriegelter Drehfalle den Schließbolzen gegen einen Schenkel der Drehfalle in Öffnungsrichtung der Drehfalle belastet. In der von der Sperrklinke verriegelten Schließlage der Drehfalle ist eine eventuelle Verlagerung des von der Drehfalle hintergriffenen Schließbolzens gegenüber der Drehfalle in beiden zur Schließrichtung entgegen gesetzten Querrichtungen von der Drehfalle oder einem anderen Bauteil nicht verhindert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Schloss mit den Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruches 1 anzugeben, das in der von der Sperrklinke verriegelten Schließlage der Drehfalle eine Verlagerung des von einem Schenkel der Drehfalle hintergriffenen Schließbolzens gegenüber der Drehfalle in zumindest einer Querrichtung zur Schließrichtung des Schließbolzens verhindert.
  • Diese Aufgabe ist durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
  • Das erfindungsgemäße Schloss für eine schwenkbare Tür oder Klappe eines Kraftfahrzeugs weist eine schwenkbare Drehfalle auf, die von einem Schließbolzen ge gen eine Federkraft in eine Schließlage schwenkbar ist, in der eine Sperrklinke vor eine Raste der Drehfalle in ihre Verriegelungslage einfällt. In der von der Sperrklinke verriegelten Schließlage der Drehfalle könnte der Schließbolzen in einer Querrichtung zur Schließrichtung des Schließbolzens relativ zur Drehfalle verstellt werden. Dies wird durch das Schloss in zumindest einer Querrichtung zur Schließrichtung des Schließbolzens verhindert. Hierzu weist das Schloss ein verstellbares Stützelement auf, das von einem Federelement bei in Verriegelungslage die Drehfalle verriegelnder Sperrklinke etwa in Öffnungsrichtung der Tür oder Klappe belastet ist. Das Stützelement ist mit einer Sperrfläche versehen, die bei in Schließlage befindlicher Drehfalle und in Verriegelungslage befindlicher Sperrklinke etwa in einer Verstellrichtung des Schließbolzens gegenüber der verriegelten Drehfalle keinen oder einen geringen Abstand von dem Schließbolzen oder von einem mit der Klappe verbundenen Gegenstützelement aufweist. Bei einer beispielsweise unfallbedingten oder durch ein Anschieben des Kraftfahrzeugs bewirkten Belastung der Tür oder Klappe mit einer Kraftkomponente etwa in einer Verstellrichtung des von der Drehfalle gefangenen Schließbolzens relativ zur Drehfalle wirkt die Sperrfläche des Stützelements mit dem Schließbolzen oder dem Gegenstützelement derart kräftemäßig zusammen, dass die übertragene Kraft entweder etwa durch die Stützachse des Stützelements verläuft oder an dem Stützelement ein positives Drehmoment bewirkt, das den Schließbolzen etwa in seiner Öffnungsrichtung zu einem Schenkel der von der Sperrklinke verriegelten Drehfalle belastet und zwischen diesem Schenkel und dem Stützelement einklemmt. Ebenso kann dabei an dem Stützelement ein negatives Drehmoment bewirkt sein, das den Schließbolzen etwa in seiner Schließrichtung zu einem anderen Schenkel der von der Sperrklinke verriegelten Drehfalle belastet, der beispielsweise ausweichen kann, bis nach einem kleinen Verstellweg der Drehfalle über ihre Schließlage hinaus ein Anschlag die Verstellbewegung des Stützelements begrenzt, wodurch auch in diesem Fall eine wesentliche Verlagerung des Schließbolzens relativ zur Drehfalle in der zugeordneten Verstellrichtung verhindert ist. Ist die Tür oder Klappe eine Frontklappe eines Kraftfahrzeugs und mit einer Aufschlagschutzeinrichtung und/oder Fußgängerschutzeinrichtung versehen, die bei einem von einem Sensor erfassten eingetretenen oder bevorstehenden Aufprall beispielsweise eines Fußgängers und von der verriegelten Drehfalle gefangenem Schließbolzen einen von dem Schloss an einem in eine Schutzlage hochstellbaren Schlossträger verriegelten Bereich und/oder einen von dem Schloss entfernten Bereich der Frontklappe oder beide Bereiche gemeinsam in eine Schutzlage hochstellt, kann eine an der Frontklappe wirkende Kraft durch das zumindest bereichsweise Hochstellen der Frontklappe und/oder den unfallbedingten Aufprall auf die Frontklappe oder bei einem Anschieben des Kraftfahrzeugs bewirkt sein. Diese Kraft kann an der Frontklappe in der Querrichtung zur Schließrichtung des Schließbolzens eine Kraftkomponente aufweisen, die zur Vermeidung einer Querbewegung des in Schließlage von einem Schenkel der Drehfalle hintergriffenen Schließbolzens gegenüber der von der Sperrklinke verriegelten Drehfalle über die Sperrfläche des Stützelements und eventuell einem Schenkel der Drehfalle abgestützt wird. Eine wesentliche Verlagerung der Frontklappe gegenüber der Karosserie des Kraftfahrzeugs beispielsweise in Fahrtrichtung oder entgegen der Fahrtrichtung oder bei Verwendung von zwei entgegen gesetzt angeordneten Stützelementen in Fahrtrichtung und entgegen der Fahrtrichtung ist jeweils zuverlässig verhindert. Damit der Schließbolzen oder das Gegenstützelement bei in Schließlage befindlicher Drehfalle und in Verriegelungslage befindlicher Sperrklinke etwa in einer Querrichtung zur Schließrichtung des Schließbolzens keinen oder einen geringen Abstand von der Sperrfläche des Stützelements aufweist, ist das beispielsweise um eine Stützachse schwenkbare Stützelement von einem Federelement etwa in Öffnungsrichtung der Tür oder Klappe belastet und dadurch zumindest in der letzten Schließphase der Frontklappe entsprechend nah an dem Schließbolzen bzw. Gegenstützelement angeordnet. Um dies auch beim Auftreten von größeren Bauteiltoleranzen sicher zu stellen, kann vorgesehen sein, dass das Stützelement in verschiedenen radialen Abständen von seiner Stützachse mehrere Sperrflächen aufweist, die beispielsweise durch wenigstens einen treppenförmigen Umfangsbereich des Stützelements gebildet sind. Das von dem Federelement zum Schließbolzen bzw. zum Gegenstützelement belastete Stützelement kann sich in diesem Fall selbsttätig so auf den Schließbolzen bzw. das Gegenstützelement einstellen, dass in der verriegelten Schließlage der Drehfalle eine nächstkommende Sperrfläche des Stützelements etwa in der Querrichtung zur Schließrichtung des Schließbolzens keinen oder einen geringen Abstand von dem Schließbolzen bzw. dem Gegenstützelement aufweist und beim Auftreten der an der Tür oder Klappe bzw. an der Frontklappe wirkenden Kraft bzw. Kraftkomponente allein oder zusätzlich sperrend wirkt. Völlige Spielfreiheit zwischen dem Stützelement und dem Schließbolzen bzw. der Gegenstützfläche wird erreicht, wenn die Sperrfläche durch einen zur Schwenkach se des Stützelements exzentrischen Umfangsbereich des Stützelements gebildet ist, der in einem letzten Schließbereich beim Schließen der Tür oder Klappe bzw. Frontklappe unter der Kraft des vorgespannten Federelements an dem Schließbolzen bzw. an dem Gegenstützelement anliegt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung mit einer einzigen Figur näher erläutert, die einen vereinfachten Querschnitt durch ein zur Verriegelung einer geschlossenen Frontklappe eines Kraftfahrzeugs vorgesehenes Schloss in seiner Schließlage darstellt.
  • In der einzigen Figur ist ein Schloss mit einer Stützeinrichtung für eine schwenkbare Frontklappe 1 eines Kraftfahrzeugs dargestellt, die eine um eine Achse 2 schwenkbare Drehfalle 3 aufweist, die von einem Schließbolzen 4, der von dem vorderen Bereich der Frontklappe 1 nach unten absteht, gegen eine Federkraft in die dargestellte Schließlage schwenkbar ist, in der eine um eine Schwenkachse 6 schwenkbare und von einem nicht dargestellten Federteil federbelastete Sperrklinke 5 vor eine Raste 7 der Drehfalle 3 in die dargestellte Verriegelungslage selbsttätig einfällt.
  • Das Schloss weist ein um eine Stützachse 8 schwenkbares Stützelement 9 auf, das von einem vorgespannten Federelement 10 bei in der Verriegelungslage befindlicher Sperrklinke 5 gegen den Schließbolzen 4 in Öffnungsrichtung der Frontklappe 1 belastet ist. Das Stützelement 9 weist mehrere Sperrflächen 11 auf, die in der Figur sehr vereinfacht durch parallele Flächen dargestellt sind, die durch wenigstens einen treppenförmigen Umfangsbereich des Stützelements 9 gebildet sind.
  • Bei in der Schließlage befindlicher Drehfalle 3 und in der Verriegelungslage befindlicher Sperrklinke 5 weist eine dem Schließbolzen 4 nächstkommende Sperrfläche 11 etwa in einer Querrichtung 14 zur Schließrichtung 13 des Schließbolzens 4 gegenüber dem Schließbolzen 3 keinen oder einen geringen Abstand auf, wodurch eine wesentliche Verlagerung des von der verriegelten Drehfalle 3 gefangenen Schließbolzens 4 relativ zur Drehfalle 3 in einer zugeordneten Verstellrichtung 14, bei dem Ausführungsbeispiel etwa in Fahrtrichtung oder entgegen der Fahrtrichtung verhindert ist, wenn an der Frontklappe beispielsweise unfallbedingt oder durch das Hochstellen zumindest eines Bereiches der Frontklappe in eine hochgestellte Schutzlage oder beim Anschieben des Kraftfahrzeugs eine Kraft an der Frontklappe wirkt, die eine Kraftkomponente in der relativen Verstellrichtung des Schließbolzens gegenüber der Drehfalle quer zur Schließrichtung des Schließbolzens aufweist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel weist die Frontklappe 1 eine nicht dargestellte Aufschlagschutzeinrichtung und/oder Fußgängerschutzeinrichtung auf, die bei einem von einem Sensor erfassten eingetretenen oder bevorstehenden Aufprall beispielsweise eines Fußgängers und von der verriegelten Drehfalle 3 gefangenem Schließbolzen 4 einen von dem Schloss nicht verriegelten hinteren Bereich der Frontklappe 1 in eine Schutzlage hochstellt. Entweder durch das Hochstellen der Frontklappe 1 bei weiterhin geschlossenem Schloss und/oder den Aufprall auf die Frontklappe 1 oder beim Anschieben des Kraftfahrzeugs wird an der Frontklappe 1 eine Kraft mit einer Kraftkomponente in Verstellrichtung des Schließbolzens 4 bewirkt, die durch das Zusammenwirken einerseits einer Sperrfläche 11 des Stützelements 9 mit dem ein Gegenstützelement bildenden Schließbolzen 4 und andererseits eines Schenkels 12 der Drehfalle 3 mit dem Schließbolzen 4 keine wesentliche Verlagerung des Schließbolzens 4 gegenüber der Drehfalle 3 in der vorgesehenen Verstellrichtung 14, bei dem Ausführungsbeispiel in Fahrtrichtung bzw. entgegen der Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs bewirkt. Auf diese Weise ist zuminderst in diesen Fällen ein Anschlagen der Frontklappe 1 an einem benachbarten Bauteil des Kraftfahrzeugs zuverlässig verhindert. Beim Hochstellen lediglich des hinteren Bereiches der Frontklappe 1 wirkt der von der verriegelten Drehfalle 3 gefangene Schließbolzen 4 etwa als vordere Schwenkachse der Frontklappe 1.
  • Bei der Belastung der Frontklappe 1 mit einer Kraftkomponente etwa in einer Verstellrichtung des von der Drehfalle 3 gefangenen Schließbolzens 4 gegenüber der Drehfalle 3 wirkt eine Sperrfläche 11 des Stützelements 9 mit dem Schließbolzen 4 zusammen. Das Stützelement 9 wird dadurch um die Stützachse 8 in der Figur im Uhrzeigersinn um die Stützachse 8 drehbelastet, wodurch der ein Gegenstützelement bildende Schließbolzen 4 gegen den Schenkel 12 der Drehfalle 3 in Öffnungsrichtung der Drehfalle 3 belastet ist. Auf diese Weise verhindern das Stützelement 9 und der von der Sperrklinke 5 verriegelte Schenkel 12 der Drehfalle 3, die den Schließbolzen 4 einklemmen, gemeinsam eine wesentliche Verlagerung des Schließbolzens 4 in der vorgegebenen Querrichtung 14 zur Schließrichtung des Schließbolzens 4.
  • Die Erfindung kann auch von dem Ausführungsbeispiel abweichend realisiert werden. Das Stützelement ist über eine beliebige Kinematik beliebig beispielsweise gerade oder auf einer Kreisbahn verstellbar. Ist das Stützelement wie bei dem Ausführungsbeispiel um eine Stützachse schwenkbar, so kann die Schwenkachse an einer beliebigen Stelle ausgebildet und beispielsweise ortsfest angeordnet und/oder durch die Achse der Drehfalle oder durch die Schwenkachse der Sperrklinke gebildet sein. Die Tür oder Klappe kann an einem beliebigen Wandbereich, beispielsweise an einem Kraftfahrzeug vorgesehen sein. Um den Schließbolzen bei geschlossenem Schloss in zwei entgegen gesetzten Querrichtungen gegenüber der Schließrichtung des Schließbolzens zu fixieren, können zwei verstellbare Stützelemente mit jeweils wenigstens einer Sperrfläche vorgesehen sein, die jeweils von einem zugeordneten oder gemeinsamen Gegenstützelement, das durch den Schließbolzen oder ein anderes, mit der Tür oder Klappe verbundenes Bauteil gebildet sein kann, keinen oder einen geringen Abstand aufweisen. Die Sperrfläche kann einen beliebigen geraden und/oder gekrümmten Verlauf aufweisen und beispielsweise durch eine zur Schwenkachse des Stützelements exzentrisch ausgebildete Sperrfläche gebildet sein, die selbsteinstellend und damit spielfrei eine Fixierung des Schließbolzens in einer zur Schließrichtung des Schließbolzens vorgegebenen Querrichtung ermöglicht. Das Stützelement kann geradlinig oder auf einer beispielsweise gekrümmten Bahn verstellbar oder um eine Stützachse schwenkbar sein. Das Stützelement kann bei einer Belastung der Tür oder Klappe mit einer Kraftkomponente etwa in einer Verstellrichtung des von der Drehfalle gefangenen Schließbolzens relativ zur Drehfalle über seine Sperrfläche mit dem Schließbolzen oder dem Gegenstützelement derart kräftemäßig zusammen wirken, dass die übertragene Kraft entweder etwa durch die Stützachse des Stützelements verläuft oder an dem Stützelement ein positives oder negatives Drehmoment bewirkt, das den Schließbolzen etwa in seiner Öffnungsrichtung oder in seiner Schließrichtung zu einem Schenkel der von der Sperrklinke verriegelten Drehfalle belastet und zwischen diesem Schenkel und dem Stützelement einklemmt oder fixiert. Im erstgenannten Fall verhindert das Sperrelement allein und in den beiden anderen Fällen gemeinsam mit der Drehfalle eine Verlagerung des Schließbolzens in der vorgegebenen Querrichtung. Bewirkt die an der Sperrfläche des Sperrelements übertragene Kraft ein negatives Drehmoment, das den Schließbolzen etwa in seiner in seiner Schließrichtung zu einem Schenkel der von der Sperrklinke verriegelten Drehfalle belastet, ist zum Fixieren des Schließbolzens durch diesen Schenkel der Drehfalle und das Stützelement ein Anschlag erforderlich, an dem das Stützelement zumindest nach einem kleinen Verstellweg der Drehfalle über ihre Schließlage hinaus zur Anlage kommt. In all diesen Fällen ist eine wesentliche Verlagerung des Schließbolzens relativ zur Drehfalle in der zugeordneten Verstellrichtung verhindert. Die Sperrfläche des Stützelements kann beliebig, beispielsweise eben oder gekrümmt ausgebildet sein und/oder durch mehrere Sperrflächen gebildet sein die in verschiedenen radialen Abständen von der Stützachse des Stützelements ausgebildet sein können. Die Sperrfläche kann auch durch eine zur Stützachse des Stützelements exzentrische Sperrfläche gebildet sein, die eine spielfreie Fixierung der geschlossenen Tür oder Klappe bzw. Frontklappe in zumindest einer Querrichtung zur Schließrichtung des Schließbolzens ermöglicht.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10058044 A1 [0002]

Claims (9)

  1. Schloss mit einer Stützeinrichtung für eine schwenkbare Tür oder Klappe (1) eines Kraftfahrzeugs, mit einer schwenkbaren Drehfalle (3), die von einem Schließbolzen (4) gegen eine Federkraft in eine Schließlage schwenkbar ist, in der eine federbelastete Sperrklinke (5) vor eine Raste (7) der Drehfalle (3) in ihre Verriegelungslage einfällt, mit einem verstellbaren Stützelement (9), das bei von der Sperrklinke (5) verriegelter Drehfalle (3) von einem Federelement (10) etwa in Öffnungsrichtung der Tür oder Klappe (1) belastet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (9) eine Sperrfläche (11) aufweist, die bei von der Sperrklinke (5) verriegelter Drehfalle (3) etwa in einer zur Drehfalle (3) relativen Verstellrichtung des Schließbolzens (4) keinen oder einen geringen Abstand von dem Schließbolzen (4) oder von einem mit der Klappe verbundenen Gegenstützelement aufweist und bei einer Belastung der Frontklappe mit einer vorgegebenen Kraftkomponente mit dem Schließbolzen (4) oder dem Gegenstützelement zusammen wirkend eine wesentliche Verlagerung des von der verriegelten Drehfalle (3) gefangenen Schließbolzens (4) relativ zur Drehfalle (3) in einer vorgegebenen Verstellrichtung verhindert.
  2. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (9) geradlinig oder auf einer beispielsweise gekrümmten Bahn verstellbar oder um eine Stützachse (8) schwenkbar ist und bei einer Belastung der Tür oder Klappe (1) mit einer Kraftkomponente etwa in einer Verstellrichtung des von der Drehfalle (3) gefangenen Schließbolzens (4) relativ zur Drehfalle (3) die Sperrfläche (11) des Stützelements (9) mit dem Schließbolzen (4) oder dem Gegenstützelement zusammen wirkend zumindest eine zusätzliche Kraft an dem Schließbolzen (4) oder an dem Gegenstützelement bewirkt, die zumindest unterstützend eine wesentliche Verlagerung des Schließbolzens (4) relativ zur Drehfalle (3) in der zugeordneten Verstellrichtung (14) verhindert.
  3. Schloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (9) um eine Stützachse (8) schwenkbar ist und bei einer Belastung der Tür oder Klappe (1) mit einer Kraftkomponente etwa in einer Verstellrichtung des von der Drehfalle (3) gefangenen Schließbolzens (4) relativ zur Drehfalle (3) die Sperrfläche (11) des Stützelements (9) mit dem Schließbolzen (4) oder dem Gegenstützelement derart kräftemäßig zusammen wirkt, dass die übertragene Kraft entweder etwa durch die Stützachse (8) des Stützelements (9) verläuft oder an dem Stützelement (9) ein positives Drehmoment bewirkt, das den Schließbolzen (4) etwa in seiner Öffnungsrichtung zu einem Schenkel der von der Sperrklinke (5) verriegelten Drehfalle (6) belastet und zwischen diesem Schenkel und dem Stützelement (9) einklemmt oder an dem Stützelement (9) ein negatives Drehmoment bewirkt, das den Schließbolzen (4) etwa in seiner Schließrichtung zu einem anderen Schenkel der von der Sperrklinke (5) verriegelten Drehfalle (6) belastet und das Stützelement (9) nach einem durch die Belastung der Tür oder Klappe (1) bewirkten zumindest kleinen Verstellweg der Drehfalle (6) über ihre Schließlage hinaus an einem Anschlag zur Anlage kommt, wodurch jeweils eine wesentliche Verlagerung des Schließbolzens (4) relativ zur Drehfalle (3) in der zugeordneten Verstellrichtung (14) verhindert ist.
  4. Schloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrfläche (11) des Stützelements (9) eben oder gekrümmt ausgebildet ist oder zusätzlich das Stützelement (9) in verschiedenen radialen Abständen von der Stützachse (8) mehrere Sperrflächen (11) aufweist oder an einem Umfangsbereich mit einer zur Stützachse des Stützelements exzentrischen Sperrfläche versehen ist.
  5. Schloss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappe als Frontklappe (1) eines Kraftfahrzeugs ausgebildet ist und eine Aufschlagschutzeinrichtung und/oder Fußgängerschutzeinrichtung aufweist, die bei einem von einem Sensor erfassten eingetretenen oder bevorstehenden Aufprall beispielsweise eines Fußgängers und von der verriegelten Drehfalle (3) gefangenem Schließbolzen (4) entweder einen von dem Schloss entfernten Bereich der Frontklappe (1) und/oder einen von dem Schloss an einem in eine Schutzlage hochstellbaren Schlossträger verriegelten Bereich der Frontklappe in eine Schutzlage hochstellt und entweder durch das Hochstellen zumindest eines Bereiches der Frontklappe (1) in die Schutzlage und/oder den Aufprall auf die Frontklappe (1) oder beim Anschieben des Kraftfahrzeugs die Kraftkomponente in Verstellrichtung des Schließbolzens (4) bewirkt ist, die durch das Zusammenwirken einer Sperrfläche (11) des Stützelements (9) mit dem Gegenstützelement (4) und eventuell eines Schenkels (12) der Drehfalle (3) mit dem Schließbolzen (4) keine wesentliche Verlagerung des Schließbolzens (4) relativ zur Drehfalle (3) in der vorgesehenen Verstellrichtung (14) bewirken kann.
  6. Schloss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Drehfalle (3) relative Verstellrichtung des Schließbolzens (4) etwa in Fahrtrichtung (14) oder entgegen der Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs verläuft.
  7. Schloss nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei verstellbare Stützelemente mit jeweils wenigstens einer Sperrfläche vorgesehen sind, die jeweils von einem zugeordneten oder gemeinsamen Gegenstützelement keinen oder einen geringen Abstand aufweisen und im Zusammenwirken mit dem betreffenden Gegenstützelement etwa in entgegen gesetzten Richtungen eine wesentliche Verlagerung des Schließbolzens gegenüber der von der Sperrklinke verriegelten Drehfalle verhindern.
  8. Schloss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (9) an der Sperrklinke oder an der Drehfalle oder ortsfest schwenkbar angeordnet ist.
  9. Schloss nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement oder ein Stützelement von gegebenenfalls mehreren Stützelementen um die Schwenkachse der Sperrklinke oder der Drehfalle schwenkbar ist.
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