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DE102008030380A1 - Rückhaltesystem für Insassen eines Fahrzeugs - Google Patents

Rückhaltesystem für Insassen eines Fahrzeugs Download PDF

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DE102008030380A1
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DE
Germany
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seat
occupant
vehicle
restraint system
construction
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Withdrawn
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DE200810030380
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English (en)
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Lars Dr. Krüger
Karl Dipl.-Ing. Möhle
Zoltan Dr.-Ing. Zomotor
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Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/16Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
    • B60R21/20Arrangements for storing inflatable members in their non-use or deflated condition; Arrangement or mounting of air bag modules or components
    • B60R21/207Arrangements for storing inflatable members in their non-use or deflated condition; Arrangement or mounting of air bag modules or components in vehicle seats
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/16Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
    • B60R21/23Inflatable members
    • B60R21/231Inflatable members characterised by their shape, construction or spatial configuration
    • B60R21/23138Inflatable members characterised by their shape, construction or spatial configuration specially adapted for side protection
    • B60R2021/23146Inflatable members characterised by their shape, construction or spatial configuration specially adapted for side protection seat mounted

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Rückhaltesystem (1) für einen Insassen auf einem Sitz eines Fahrzeugs. Erfindungsgemäß weist eine Sitzkonstruktion (2) und/oder ein Fahrzeugsitz eine im Sicherheitsfall den Insassen vollständig umschließende Rückhaltevorrichtung auf.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Rückhaltesystem für Insassen eines Fahrzeugs nach den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Nach dem Stand der Technik sind als Rückhaltesysteme Sicherheitsgurte bekannt. Diese haben die Aufgabe, die Insassen eines Fahrzeugs im Sicherheitsfall im Sitz zurückzuhalten. Die Funktion der Sicherheitsgurte kann dabei durch Gurtstraffer verbessert werden. Diese ziehen im Sicherheitsfall den Sicherheitsgurt enger an den Körper des Insassen, so dass der Sicherheitsgurt den Insassen möglichst dicht an der Sitzlehne halten kann. Auf diese Weise wird eine durch die Massenträgheit verursachte zu weite Vorverlagerung des Insassen verhindert.
  • Weitere Rückhaltesysteme nach dem Stand der Technik sind Gassäcke, die an verschiedenen Punkten des Fahrzeugs positioniert sind und sich im Sicherheitsfall mit Gas füllen, um den Insassen zurückzuhalten, kinetische Energie abzubauen und den Insassen vor dem Aufprall auf Teile des Fahrzeugs zu schützen. Diese Gassäcke sind in verschiedenen Ausführungen und Positionierungen im Fahrzeug bekannt, zum Beispiel als Frontairbags oder Seitenairbags für Fahrer bzw. Beifahrer.
  • Nach dem Stand der Technik wird zur passiven Sicherung der Insassen von Fahrzeugen eine Kombination aus Sicherheitsgurten mit Gurtstraffern und mehreren Gassäcken verwendet. Allerdings schränken insbesondere die Sicherheitsgurte die Bewegungsfreiheit der Insassen erheblich ein. Des Weiteren besteht die Gefahr, dass bei ungünstigen Sitzpositionen, zum Beispiel bei nach vorn gebeugter Sitzposition, sowohl Gassäcke als auch Sicherheitsgurte ihre Funktion nicht mehr vollumfänglich erfüllen können. Ein Weglassen des Sicherheitsgurtes, um die Bewegungsfreiheit der Insassen zu erhöhen, ist nicht sinnvoll, da der Sicherheitsgurt in der Kombination mit Gassäcken das Hauptinstrument der Sicherung der Insassen darstellt und ohne Sicherheitsgurt die Schutzwirkung der Gassäcke erheblich vermindert ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rückhaltesystem für Insassen eines Fahrzeugs anzugeben, welches die Bewegungsfreiheit der zu sichernden Person verbessert.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Rückhaltesystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Ein erfindungsgemäßes Rückhaltesystem für Insassen eines Fahrzeugs besteht aus einer Sitzkonstruktion und/oder einem Fahrzeugsitz mit integrierter Rückhaltevorrichtung, die eine im Sicherheitsfall zu schützende Person vollständig umschließt und ihre kinetische Energie im Sicherheitsfall vollständig absorbiert. Innerhalb dieses Systems kann sich der Insasse frei bewegen und ohne Verlust an Sicherheit jede gewünschte Körperhaltung einnehmen.
  • Insbesondere bei der Verwendung dieses Systems als Kindersitz bietet dies den Vorteil, dass die Ablenkung des Fahrers reduziert wird, wenn Kinder mehr Bewegungsfreiheit haben, aber die Schutzfunktion des Systems jederzeit gesichert ist.
  • In einer weiteren Ausführungsform können für die Ausgestaltung des Rückhaltesystems auch zusätzliche Komfortmerkmale für den Insassen berücksichtigt werden. So ist unter Umständen auch eine Integration mindestens einer Klimatisierung und/oder mindestens einer Multimedia-Einrichtung in das Rückhaltesystem möglich, womit eine Individualisierung dieser Komponenten verbunden ist.
  • Bei einer Verwendung dieses Rückhaltesystems für den Fahrzeugführer müssen unter Umständen die Bedienungselemente des Verkehrsmittels derart geändert werden, dass ein Bedienen des Fahrzeuges möglich ist, ohne dass sich dabei Körperteile des Fahrzeugführers außerhalb des Rückhaltesystems befinden.
  • Eine Einstiegsöffnung der Sitzkonstruktion und/oder des Fahrzeugsitzes ist dabei vorzugsweise im Sicherheitsfall mittels aufblasbarer Gassäcke verschließbar. Durch Verschluss der Einstiegsöffnung im Sicherheitsfall ist ein Herausgleiten des Insassen aus dem Rückhaltesystem nicht möglich. Der Insasse ist vom Rückhaltesystem vollständig umschlosssen und geschützt.
  • In Kraftfahrzeugen ist die Einstiegsöffnung des Rückhaltesystems vorzugsweise in Fahrtrichtung gerichtet, da dies ein leichtes Einsteigen und während der Fahrt eine Blickrichtung in Fahrtrichtung ermöglicht. Des Weiteren ist so durch die Gassäcke an der Öffnung des Rückhaltesystems im Sicherheitsfall auch die am wahrscheinlichsten auftretende Richtung zu absorbierender kinetischer Energie der Insassen abgesichert, da der Frontalaufprall die häufigste Form von Fahrzeugunfällen darstellt.
  • In einer alternativen Ausführungsform des Rückhaltesystems sind in die Sitzkonstruktion und/oder den Fahrzeugsitz seitlich aufblasbare Gassäcke und zwischen diesen angeordneter reißfester Stoff integriert. Im Sicherheitsfall werden diese Gassäcke aktiviert und spannen sich um den Insassen herum nach vorn auf, wobei sie sich vor dem Insassen berühren, so dass dieser vollständig umschlossen ist.
  • Der zwischen den Gassäcken befindliche reißfeste Stoff, z. B. ein Tuch, ein Gewebe, ein engmaschiges Netz, wird dabei gespannt, so dass sich zusammen mit den Gassäcken eine geschlossene Hülle um den Insassen bildet. Es wird also eine Vorrichtung gebildet, die die Bewegung des Insassen aufgrund seiner Massenträgheit im Sicherheitsfall bremst und seine kinetische Energie aufnimmt und in Form von Dehnung des reißfesten Stoffs abbaut.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist die Sitzkonstruktion und/oder der Fahrzeugsitz mit einer Polsterung zur Absorption kinetischer Energie ausgekleidet. Auf diese Weise ist es unerheblich, in welcher Richtung ein Aufprall des Fahrzeugs erfolgt, d. h. in welche Richtung die zu absorbierende kinetische Energie des Insassen wirkt. Durch das auf diese Weise ausgestattete, den Insassen umgebende Rückhaltesystem ist der Insasse jederzeit geschützt.
  • In einer alternativen Ausführungsform bildet die Polsterung auch das Gehäuse der Sitzkonstruktion. Insbesondere bei einer nur temporären Verwendung dieses Rückhaltesystems, beispielsweise als nachgerüsteter Kindersitz, kann es bei Nichtgebrauch leicht ausgebaut und Platz sparend verstaut werden.
  • Das Gehäuse der Sitzkonstruktion und/oder Teile des Fahrzeugsitzes sind schalenförmig ausgeführt. Vorzugsweise sind diese schalenförmigen Teile des Gehäuses der Sitzkonstruktion und/oder schalenförmige Teile des Fahrzeugsitzes im Sicherheitsfall um den Insassen herum bewegbar ausgebildet. Diese bewegbaren Teile können so, ähnlich der Funktionsweise einer Muschel, zu dem Insassen hinbewegt und an dessen Körper angelegt werden bzw. diesen relativ fest umschließen, so dass er sich innerhalb des Rückhaltesystems im Sicherheitsfall nur noch eingeschränkt bewegen kann und eine Verletzungsgefahr dadurch minimiert wird.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass Insassen im erfindungsgemäß ausgestalteten Rückhaltesystem mehr Bewegungsfreiheit zur Verfügung steht. Die Insassen können sich innerhalb des Systems frei bewegen, auch ein Anschnallen mittels Sicherheitsgurten ist nicht mehr nötig. Der Schutz der Insassen im Sicherheitsfall bleibt aber trotzdem erhalten bzw. wird gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten Rückhaltesystemen, wie Sicherheitsgurte und/oder Gassäcke, noch erhöht, da das Rückhaltesystem um den Insassen herum angeordnet ist und diesen im Sicherheitsfall vollständig umschließt. Auf diese Weise ist im Sicherheitsfall sowohl eine Absorption kinetischer Energie in jeder Richtung sichergestellt, als auch der Insasse gegen eindringende Teile des eigenen Fahrzeugs oder des Fahrzeugs eines Unfallgegners geschützt.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand einer Zeichnung näher erläutert.
  • Dabei zeigen:
  • 1 eine seitliche Darstellung eines erfindungsgemäßen Rückhaltesystems, und
  • 2 eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Rückhaltesystems von oben.
  • Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Rückhaltesystems 1. In die Sitzkonstruktion 2 sind seitlich und oben schlauchförmige Gassäcke 3 integriert. Zwischen diesen Gassäcken 3 ist jeweils ein reißfester Stoff 4 angeordnet.
  • Im Sicherheitsfall werden diese Gassäcke 3 aktiviert und spannen sich um den Insassen herum nach vorn auf, wobei sie sich vor dem Insassen berühren, so dass dieser vollständig umschlossen ist.
  • Der zwischen den Gassäcken 3 befindliche reißfeste Stoff 4, z. B. ein Tuch, ein Gewebe, ein engmaschiges Netz, wird dabei gespannt, so dass sich zusammen mit den Gassäcken 3 eine geschlossene Hülle um den Insassen bildet. Es wird also eine Vorrichtung gebildet, welche die durch Massenträgheit verursachte Bewegung des Insassen im Sicherheitsfall bremst und seine kinetische Energie aufnimmt und in Form von Dehnung des reißfesten Stoffs 4 abbaut.
  • Alternativ zu der dargestellten Anordnung mehrerer parallel übereinander entfaltbaren Gassäcken 3 mit mehreren Stoffstreifen kann das Rückhaltesystem 1 aus zwei unteren und zwei oberen Gassäcken 3 und jeweils einem zwischen einem oberen und einem unteren Gassack 3 entfaltbaren und spannbaren einzelnen Stoff 4, z. B. ein flächiges Netz oder ein flächiges Tuch, gebildet sein.
  • In einer alternativen, nicht näher dargestellten Ausführungsform des Rückhaltesystems 1 ist die Umhüllung als permanent vorhandene feste Schale ausgeführt, an deren Innenseite eine Polsterung zur Absorption kinetischer Energie angeordnet ist. In diesem Fall sind vorzugsweise an der Einstiegsöffnung Gassäcke angeordnet, welche die Einstiegsöffnung im Sicherheitsfall verschließen.
  • Die Einstiegsöffnung ist zweckmäßigerweise nach vorn, d. h. in Fahrtrichtung angeordnet, um sowohl das Einsteigen zu erleichtern als auch eine Blickrichtung in Fahrtrichtung zu ermöglichen. Des Weiteren ist so durch die Gassäcke an der Öffnung des Rückhaltesystems im Sicherheitsfall auch die am wahrscheinlichsten auftretende Richtung zu absorbierender kinetischer Energie der Insassen abgesichert, da der Frontalaufprall die häufigste Form von Fahrzeugunfällen darstellt.
  • Durch den Verschluss der Einstiegsöffnung mittels Gassäcken ist ein Herausgleiten des Insassen aus der Rückhaltevorrichtung 1 nicht mehr möglich und der Insasse im Sicherheitsfall geschützt.
  • In einer weiteren, nicht näher dargestellten Ausführungsform des Rückhaltesystems 1 ist die den Insassen umgebende, schalenförmige Umhüllung im Sicherheitsfall beweglich angeordnet, so dass das Rückhaltesystem 1 im Sicherheitsfall ähnlich einer Muschel automatisch verschließbar ist. Dies hat den Vorteil, dass der Insasse im Sicherheitsfall sofort von dem Rückhaltesystem 1 fest umschlossen ist und sich innerhalb des Rückhaltesystems 1 nicht mehr bewegen kann, was die Verletzungsgefahr reduziert.
  • Die Ausführung des Rückhaltesystems 1 als schalenförmige Ummantelung hat als einen weiteren Vorteil, dass der Insasse im Sicherheitsfall besonders gut gegen in das Fahrzeug eindringende Teile eines möglichen Unfallgegners bzw. gegen Teile des eigenen Fahrzeugs geschützt ist.
  • In einer alternativen, nicht näher dargestellten Ausführungsform ist die Polsterung zur Absorption der kinetischen Energie, die den Insassen des Rückhaltesystems 1 umgibt, gleichzeitig auch als eigenständige Schale des Rückhaltesystems 1 gefertigt. Eine weitere feste Schale als Ummantelung des Insassen entfällt bei dieser Ausführungsform. Dies hat den Vorteil, dass bei einem nur temporären Einsatz des Rückhaltesystems 1 im Fahrzeug diese Variante des Rückhaltesystems 1 Platz sparend zusammenklappbar und leicht verstaubar ist, beispielsweise wenn dieses als Kindersitz verwendet wird.
  • 2 zeigt eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Rückhaltesystems 1 von oben. Mehrere schlauchförmige Gassäcke 3 sind im Sicherheitsfall seitlich über die gesamte Höhe des Sitzes bzw. des Insassen am Insassen vorbeigeführt und vor diesem verschlossen. Durch den zwischen diesen Gassäcken 3 angebrachten reißfesten Stoff 4, welcher durch die Gassäcke 3 entfaltet und gespannt wird, sowie durch die Gassäcke 3 selbst, ist der Insasse im Sicherheitsfall vollständig umschlossen. Durch diese Umhüllung wird der Insasse aufgefangen und dessen kinetische Energie abgebaut.
  • In einer weiteren Ausführungsform des Rückhaltesystems 1 werden auch an der Oberseite der Sitzkonstruktion 2 Gassäcke 3 im Sicherheitsfall über den Kopf des Insassen nach vorn geführt, so dass auch bei einer Drehbewegung des Fahrzeugs infolge einer unfallbedingten Überrollbewegung der Insasse des Rückhaltesystems 1 gesichert ist.

Claims (7)

  1. Rückhaltesystem (1) für einen Insassen auf einem Sitz eines Fahrzeugs, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sitzkonstruktion (2) und/oder ein Fahrzeugsitz eine im Sicherheitsfall den Insassen vollständig umschließende Rückhaltevorrichtung aufweist.
  2. Rückhaltesystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltvorrichtung mindestens ein oder mehrere im Sicherheitsfall aufblasbare Gassäcke umfasst, die im Sicherheitsfall eine Einstiegsöffnung der Sitzkonstruktion (2) und/oder des Fahrzeugsitzes verschließen.
  3. Rückhaltesystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aufblasbare Gassäcke (3) sowie zwischen diesen angeordneter reißfester Stoff (4) in die Sitzkonstruktion (2) und/oder den Fahrzeugsitz seitlich integriert sind.
  4. Rückhaltesystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzkonstruktion (2) und/oder der Fahrzeugsitz mit einer Polsterung zur Absorption kinetischer Energie ausgekleidet ist.
  5. Rückhaltesystem (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterung das Gehäuse der Sitzkonstruktion (2) bildet.
  6. Rückhaltesystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse der Sitzkonstruktion (2) und/oder Teile des Fahrzeugsitzes schalenförmig ausgeführt sind.
  7. Rückhaltesystem (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass schalenförmige Teile des Gehäuses der Sitzkonstruktion (2) und/oder schalenförmige Teile des Fahrzeugsitzes im Sicherheitsfall um den Insassen herum bewegbar ausgebildet sind.
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