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DE102008039861A1 - Gewebeprozessor - Google Patents

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DE102008039861A1
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reagent
tissue processor
retort
reagents
line
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Inventor
Michael Rapp
Marc Konrad
Markus Dobusch
Stefan Künkel
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Leica Instruments Singapore Pte Ltd
Original Assignee
Leica Biosystems Nussloch GmbH
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Publication date
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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
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    • G01N1/28Preparing specimens for investigation including physical details of (bio-)chemical methods covered elsewhere, e.g. G01N33/50, C12Q
    • G01N1/30Staining; Impregnating ; Fixation; Dehydration; Multistep processes for preparing samples of tissue, cell or nucleic acid material and the like for analysis
    • G01N1/31Apparatus therefor
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
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Abstract

Es wird ein Gewebeprozessor mit einer Retorte (2) zum Bearbeiten von histologischen Proben mit unterschiedlichen Reagenzien aus mehreren austauschbaren Reagenzienvorratsbehältern (3) beschrieben. Diese weisen jeweils eine Behälteröffnung auf und sind mit einem Leitungssystem (6) und einer Steuereinrichtung zum Verbringen von Reagenzien aus den Reagenzienvorratsbehältern (3) über mindestens eine Reagenzienleitung (11) in die Retorte (2) ausgestattet. Zusätzlich zu den Reagenzienvorratsbehältern (3) sind im Gewebeprozessor Systemflaschen (21) angeordnet. Die Reagenzienvorratsbehälter (3) und die Systemflaschen (21) sind über die zugehörigen Reagenzienleitungen (11) an einem Ventil (22) angeschlossen, wobei das Ventil (22) elektrisch mit der Steuereinrichtung verbunden ist. Ein Befüllen und/oder Entleeren der Systemflaschen (21) mit Reagenzien aus den Reagenzienvorratsbehältern (3) ist steuerbar ausgebildet.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Gewebeprozessor mit einer Retorte zum Bearbeiten von histologischen Proben mit unterschiedlichen Reagenzien, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Gewebeprozessoren werden zur automatischen Bearbeitung von histologischen Proben für eine nachfolgende Schnittpräparation mit einem Mikrotom und anschließender mikroskopischer Untersuchung verwendet. Das Gewebe der Probe muss zunächst in mehreren Stufen fixiert, entwässert, gereinigt, gehärtet und anschließend mit Paraffin stabilisiert werden. Dies erfolgt mit verschiedenen Reagenzien, denen die Proben ausgesetzt werden. Dabei werden die Proben auch mit gleichen Reagenzien mit unterschiedlichen Konzentrationen behandelt, so dass eine Vielzahl von Verfahrensschritten und eine Vielzahl von Reagenzienwechseln notwendig sind.
  • Ein Gewebeprozessor der eine weitgehend automatische Bearbeitung der Proben erlaubt, ist aus DE 10 2005 057 191 A1 und der DE 10 2005 057 201 A1 bekannt.
  • Der Gewebeprozessor weist eine Retorte als Bearbeitungsstation für die Proben auf. Die Retorte ist über ein Rohrsystem an mehrere handelsübliche, unterschiedliche Dimensionierungen aufweisende, Reagenzienvorratsbehälter für die verschiedenen Reagenzien angeschlossen. Über ein Pumpensystem und eine elektronische Steuerung lassen sich automatisch die jeweiligen Reagenzien von den Vorratsbehältern in die Retorte und zurück pumpen.
  • Die im Gewebeprozessor angeordneten Reagenzienvorratsbehälter müssen von Zeit zu Zeit entleert und durch unverbrauchte Reagenzien ersetzt werden. Dazu ist zum Verschließen der Behälteröffnung ein Verschlusssystem mit einem konisch geformten und innen hohl ausgebildeten Verschlussstopfen vorgesehen.
  • Durch den Hohlraum im Verschlussstopfen ist die Reagenzienleitung in den Reagenzienvorratsbehälter geführt. Zur Anpassung an unterschiedliche Bauhöhen der Reagenzienvorratsbehälter ist das Verschlusssystem mit einem flexiblen Faltenbalg ausgestattet, der im Innern die Reagenzienleitung und einen nach außen geführten Anschluss für eine Gasleitung aufweist. Die Gasleitung dient der Be- und Entlüftung der Reagenzienbehälter während der Entleerung und der Befüllung.
  • Mit dem konisch geformten Verschlussstopfen können Reagenzienvorratsbehälter mit unterschiedlichen Öffnungsdurchmessern angeschlossen werden, ohne dass dabei zusätzliche Adapter oder andere Umbauten am Gewebeprozessor vorgenommen werden müssen. Über die konische Ausbildung des Verschlussstopfens können auch unterschiedlich dimensionierte Reagenzienvorratsbehälter auf einfache Art und Weise gegen andere ausgetauscht werden.
  • In der Praxis haben sich diese direkt wechselbaren Reagenzienvorratsbehälter bewährt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass durch die große Bauform und Vielzahl der benötigten Reagenzien ein großer Platzbedarf für die Reagenzienvorratsbehälter besteht.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den eingangs beschriebenen Gewebeprozessor weiterzuentwickeln und dabei weiterhin einen direkten Wechsel von handelsüblichen, unterschiedlich dimensionierten Reagenzienvorratsbehälter zur ermöglichen, jedoch gleichzeitig den Platzbedarf für die Reagenzienbehälter zu minimieren.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass zusätzlich zu den Reagenzienvorratsbehältern im Gewebeprozessor kleiner dimensionierte Systemflaschen angeordnet und die Reagenzienvorratsbehälter und die Systemflaschen über die zugehörigen Reagenzienleitungen an einem Ventil angeschlossen sind. Über das Ventil, welches elektrisch mit der Steuereinrichtung verbunden ist, lassen sich die Systemflaschen aus den Reagenzienvorratsbehältern direkt Befüllen und/oder direkt Entleeren. Verbrauchte Reagenzien aus den Systemflaschen lassen sich auch in die Reagenzienvorratsbehälter zurückpumpen. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die Reagenzienvorratsbehälter weitgehend entleert sind und jetzt als Sammelbehälter für verbrauchte Reagenzien fungieren.
  • Es wird erreicht, dass verbrauchte Reagenzien in den Systemflaschen durch unverbrauchte Reagenzien in den größeren Reagenzienvorratsbehältern ersetzt und/oder regeneriert werden können, ohne dabei einen Austausch der jeweiligen Systemflaschen vornehmen zu müssen.
  • Die Retorte kann dabei weiterhin mit Reagenzien aus den Systemflaschen oder auch mit Reagenzien aus den Reagenzienvorratsbehältern befüllt und wieder entleert werden.
  • Die Systemflaschen zeichnen sich dadurch aus, dass diese gegenüber den Reagenzienvorratsbehältern eine kompaktere Bauform und einen an den vorhandenen Raum angepasste Dimensionierung aufweisen In einer Weiterbildung der Erfindung ist das Ventil über die Reagenzienleitung mit der Retorte verbunden. Das Befüllen und/oder Entleeren der Systemflaschen erfolgt mit Reagenzien aus den Reagenzienvorratsbehältern über die Retorte. Damit wird erreicht, dass nicht nur unverbrauchte Reagenzien aus den Reagenzienvorratsbehältern in die Systemflaschen gepumpt werden können, sondern wahlweise auch bereits benutzte Reagenzien mit geringerer Konzentration. Damit wird erreicht, dass verschiedene Systemflaschen gleiche Reagenzien in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist zum Verschließen der Behälteröffnung ein Verschlussstopfen vorgesehen, an den, zusätzlich zur Reagenzienleitung, eine Gasleitung zum Be- und Entlüften der Reagenzienvorratsbehälter angeschlossen ist. Damit wird erreicht, dass die durch Reagenziendämpfe angereicherte Luft aus dem Gewebeprozessor nicht unkontrolliert entweichen kann. Außerdem ist dadurch eine kontrollierte Be- und Entlüftung der Retorte möglich.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung ist die Gasleitung mit einer Pumpe verbunden. Damit lassen sich die Systemflaschen und/oder die Reagenzienvorratsbehälter über eine Druckänderung Befüllen oder Entleeren.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Retorte gasdicht ausgebildet und mit der Gasleitung verbunden. Das Befüllen und/oder Entleeren der Systemflaschen und/oder der Reagenzienvorratsbehälter erfolgt somit über eine direkte Druckänderung in der Retorte.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung sind die Reagenzien- und/oder die Gasleitung am Verschlussstopfen flexibel ausgebildet. Damit wird erreicht, dass unterschiedlich hohe Reagenzienvorratsbehälter angeschlossen werden können. Der bei den eingangs beschriebenen Gewebeprozessoren verwendete Faltenbalg kann somit hier entfallen.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung ist die Gasleitung an eine Filtereinrichtung angeschlossen. Die Filtereinrichtung kann dabei auch außerhalb des Gewebeprozessors vorgesehen sein. Damit wird erreicht, dass die teilweise gesundheitsschädlichen Reagenziendämpfe nicht unkontrolliert entweichen können.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Gasleitung mit einer Kondensatflasche zum Sammeln von kondensiertem Reagenziendampf verbunden. Dies ist notwendig, da die Reagenzien in der Retorte teilweise aufgeheizt werden und so entsprechende Reagenziendämpfe entstehen, die in den kälteren Gasleitungen außerhalb des Retortenbereichs kondensieren. Über einen entsprechenden Kondensatabscheider und die angeschlossene Kondensatflasche wird das Reagenzienkondensat gesammelt.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung ist das Ventil als Rotationsventil ausgebildet, an welchem die Retorte, die Systemflaschen sowie die Reagenzienvorratsbehälter jeweils über eine eigene Reagenzienleitung angeschlossen sind. Damit lassen sich die unterschiedlichsten Verbindungen herstellen.
  • Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels mit Hilfe der schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1: eine Ansicht des Gewebeprozessors mit Auszug;
  • 2: eine Darstellung der Reagenzienvorratsbehälter und der Systemflaschen;
  • 3a: eine Schnittdarstellung des Verschlussstopfens mit Reagenzien und Gasleitung;
  • 3b: eine Ansicht des Verschlusstopfens mit Reagenzien- und Gasleitung.
  • Die 1 zeigt eine Ansicht eines Gewebeprozessors 1 mit einer Retorte 2 zur Bearbeitung von Proben und einer Steuereinrichtung 5. Der Gewebeprozessor 1 ist mit einem Auszug 4 ausgestattet, der über Teleskopschienen 8 mit dem Gehäuse des Prozessors 1 verbunden ist. Der Auszug 4 weist zwei übereinander angeordnete Böden 17 als Auflage für mehrere Reagenzienvorratsbehälter 3 und Systemflaschen (nicht mit dargestellt) auf. Die Reagenzienvorratsbehälter 3 sind jeweils über ein Verschlusssystem 12 mit einem Leitungssystem verbunden, über das die Reagenzien aus den Reagenzienvorratsbehältern 3 in die Retorte 2 und von dort aus wieder zurück befördert werden. Ferner ist eine Gasleitung 16 vorgesehen, die an eine Filtereinrichtung 19 im Gewebeprozessor 1 angeschlossen ist und die aus den Reagenzienvorratsbehältern 3 austretende Dämpfe filtert.
  • Das Verschlusssystem 12 weist einen konisch geformten Verschlussstopfen 13 mit einer im Innern des Verschlussstopfens 13 geführten Reagenzienleitung 11 auf, die durch die Behälteröffnung 7 in das Innere des Reagenzienvorratsbehälters 3 ragt. Der Verschlussstopfen 13 ist beweglich gelagert, so dass unterschiedliche Bauhöhen der Reagenzienvorratsbehälter 3 ausgeglichen werden können.
  • Die 2 zeigt eine Detailansicht der Reagenzienvorratsbehälter 3 und der Systemflaschen 21 und die Verbindungen zu einem Rotationsventil 22 und der Retorte 2. Die Reagenzienvorratsbehälter 3 sind in dem Auszug 4 angeordnet und jeweils an das Verschlusssystem 12 angeschlossen. Jedes der Verschlusssysteme 12 ist mit einer eigenen Reagenzienleitung 11 und mit einer eigenen Gasleitung 16 ausgestattet. Die Reagenzienleitungen 11 sind mit dem Rotationsventil 22 verbunden.
  • Die Systemflaschen 21 weisen ebenfalls Reagenzienleitungen 11 und Gasleitungen 16 auf. Die Reagenzienleitungen 11 sind mit dem Rotationsventil 22 verbunden, sodass über das Rotationsventil 22 eine Verbindung zwischen den Reagenzienvorratsflaschen 3 und den Systemflaschen 21 herstellbar ist. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist hier jeweils nur eine einzige Reagenzienleitung 16 von den Reagenzienvorratsbehältern 3 und den Systemflaschen 21 zum Rotationsventil 22 dargestellt.
  • Die Gasleitungen 16 der Reagenzienvorratsbehälter 3 und die Gasleitungen 16 aus den Systemflaschen 21 sind an einen Kondensatabscheider 10 angeschlossen, so dass kondensierende Dämpfe hier über eine angeschlossene Kondensatleitung 9 in eine Kondensatflasche 20 geleitet werden. Dem Kondensatabscheider 20 ist eine abgehende Gasleitung 16 zugeordnet, die mit der Filtereinrichtung 19 verbunden ist.
  • Das Rotationsventil 22 ist über die Reagenzienleitung 11 an die Retorte 2 angeschlossen, so dass wahlweise eine Verbindung zwischen den Reagenzienvorratsbehältern 3 und den Systemflaschen 21 oder den Reagenzienvorratsbehältern 3 und der Retorte 2 oder den Systemflaschen 21 und der Retorte 2 herstellbar ist.
  • Die Retorte 2 ist druckdicht verschließbar ausgebildet und über die Gasleitung 16 mit einem Druckventil 6 und einer Pumpe 14 verbunden. Über die Pumpe 14 lässt sich eine Druckänderung in der Retorte 2 erzeugen um entweder die Reagenzienflüssigkeit in die Retorte hinein oder aus der Retorte wieder heraus zu pumpen. Durch das Rotationsventil 22 lassen sich die entsprechenden Behälter 3, 21 vorwählen.
  • Die elektrischen Verbindungen zwischen dem Rotationsventil 22, dem Kondensatabscheider 10, der Pumpe 14 mit der Steuereinrichtung 5 (1) ist aus Gründen der Übersicht nicht mit dargestellt.
  • Die 3a zeigt eine Schnittdarstellung des Verschlusssystems 12 mit dem Verschlussstopfen 13 und der im Innern geführten Reagenzienleitung 11, die außerhalb des Verschlussstopfens 13 spiralförmig angeordnet ist. Der Verschlussstopfen 13 ist mit Gasöffnungen 15 ausgestattet, die mit den Gasleitungen 16 verbunden sind. Über die Gasöffnungen 15 und die Gasleitungen 16 lassen sich die Reagenzienbehälter und die Systemflaschen Be- und Entlüften.
  • Die 3b zeigt eine Ansicht des Verschlusssystems 12 mit den spiralförmig aufgerollten Reagenzienleitungen 11 und einem Winkelstück 18, über welches die Gasleitung 16 mit den Gasöffnungen 15 verbunden ist.
  • 1
    Gewebeprozessor
    2
    Retorte
    3
    Reagenzienvorratsbehälter
    4
    Auszug
    5
    Steuereinrichtung
    6
    Druckventil
    7
    Behälteröffnung
    8
    Teleskopschiene
    9
    Kondensatleitung
    10
    Kondensatabscheider
    11
    Reagenzienleitung
    12
    Verschlusssystem
    13
    Verschlussstopfen
    14
    Pumpe
    15
    Ringöffnung
    16
    Gasleitung
    17
    Boden
    18
    Winkelstück
    19
    Filtereinrichtung
    20
    Kondensatflasche
    21
    Systemflasche
    22
    Rotationsventil
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005057191 A1 [0003]
    • - DE 102005057201 A1 [0003]

Claims (9)

  1. Gewebeprozessor (1) mit einer Retorte (2) zum Bearbeiten von histologischen Proben mit unterschiedlichen Reagenzien, mit mehreren austauschbaren Reagenzienvorratsbehältern (3), die jeweils mindestens eine Behälteröffnung (7) aufweisen und mit einem Leitungssystem und einer Steuereinrichtung (5) zum Verbringen von Reagenzien aus den Reagenzienvorratsbehältern (3) über mindestens eine Reagenzienleitung (11) in die Retorte (2), dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu den Reagenzienvorratsbehältern (3) im Gewebeprozessor (1) Systemflaschen (21) angeordnet sind und die Reagenzienvorratsbehälter (3) und die Systemflaschen (21) über die zugehörigen Reagenzienleitungen (11) mit mindestens einem Ventil (22) verbunden sind, wobei das Ventil (22) elektrisch mit der Steuereinrichtung (5) verbunden ist und ein Befüllen und/oder Entleeren der Systemflaschen (21) mit Reagenzien aus den Reagenzienvorratsbehältern (3) steuerbar ausgebildet ist.
  2. Gewebeprozessor (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (22) über die Reagenzienleitung (11) mit der Retorte (2) verbunden ist, wobei das Befüllen und/oder Entleeren der Systemflaschen (21) mit Reagenzien aus den Reagenzienvorratsbehältern (3) über die Retorte (1) erfolgt.
  3. Gewebeprozessor (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschließen der Behälteröffnung (7) ein Verschlussstopfen (13) vorgesehen ist, an den die Reagenzienleitung (11) und eine Gasleitung (16) zum Be- und Entlüften der Reagenzienvorratsbehälter (3) angeschlossen ist.
  4. Gewebeprozessor (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasleitung (16) mit einer Pumpe (14) verbunden ist und das Befüllen und/oder Entleeren der Systemflaschen (21) über eine Druckänderung erfolgt.
  5. Gewebeprozessor (1) nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Retorte (2) gasdicht ausgebildet und mit der Gasleitung (16) verbunden ist und das Befüllen und/oder Entleeren der Systemflaschen (21) über eine Druckänderung in der Retorte (2) erfolgt.
  6. Gewebeprozessor (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reagenzien- (11) und/oder Gasleitung (16) am Verschlussstopfen (13) flexibel ausgebildet sind.
  7. Gewebeprozessor (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasleitung (16) an eine Filtereinrichtung (19) angeschlossen ist.
  8. Gewebeprozessor (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasleitung (16) mit einer Kondensatflasche (26) zum Sammeln von kondensiertem Reagenziendampf verbunden ist.
  9. Gewebeprozessor (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (22) als Rotationsventil ausgebildet ist.
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