DE102005022966B3 - Aseptische Probenahmestation - Google Patents
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Abstract
Um bei einer aseptischen Probenahmestation mit einem verschließbaren Behälter (9) zur Aufnahme einer zu untersuchenden Flüssigkeit zuverlässige Meßergebnisse zu erzielen, ist der Behälter (9) in einem luftdicht abgeschlossenen Gehäuse (8) an einer Behälterhalteeinrichtung (10) angeordnet und in eine erste Stellung (22), eine zweite Stellung (23) und eine dritte Stellung (24) bringbar, wobei der Behälter (9) in der ersten Stellung (22) einem Dampfstrahl ausgesetzt ist, in der zweiten Stellung (23) mit der zu untersuchenden Flüssigkeit strömungsmäßig verbindbar ist und in der dritten Stellung (24) verschließbar ist.
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine aseptische Probenahmestation mit einem verschließbaren Behälter zur Aufnahme einer zu untersuchenden Flüssigkeit oder Flüssigkeitsprobe, wobei der Behälter in einem luftdicht abgeschlossenen Gehäuse an einer Behälterhalteeinrichtung angeordnet und in mehrere Stellungen bringbar ist und dabei in einer Stellung mit der zu untersuchenden Flüssigkeit über eine Rohrleitung strömungsmäßig verbunden ist.
- Eine derartige Probenahmestation ist durch die
DE 28 16 484 A1 bekannt. Zur Aufrechterhaltung der Sterilität ist innerhalb des Gehäuses ein UV-Strahler angeordnet. Nachteiligerweise kann jedoch die Rohrleitung durch frühere Verschmutzungen bakteriell kontaminiert sein oder beim Herausnehmen des Behälters aus dem Gehäuse können in der Luft befindliche Bakterien in den Behälter gelangen, so daß das Ergebnis der Untersuchung verfälscht wird. - Durch die
ist ein Fermenter mit einem Tauchrohr und einer Probeentnahmevorrichtung bekannt. Die Probeentnahmevorrichtung weist in einem Gehäuse mehrere Probegläser auf, welche in unterschiedliche Stellungen derart bringbar sind, daß die zu untersuchende Flüssigkeit über eine Rohrleitung mit den Probegläsern verbunden wird. Nach der Entnahme der Probe werden die benutzten Leitungen mittels Druckluft und Dampf sterilisiert. Bei einer Entnahme der Probegläser können ebenfalls in der Luft befindliche Bakterien das Meßergebnis verfälschen.AT 274 712 - Durch die
EP 0 448 912 A2 , dieEP 0 172 838 B1 , dieDE 44 32 599 C2 und dieDE 39 35 050 C1 sind weitere Probenahmevorrichtungen mit einem Behälter zur Aufnahme einer zu untersuchenden Flüssigkeit bekannt. - Bei einer weiteren bekannten Probenahmestation handelt es sich im wesentlichen um eine Flasche, welche mit einer Flüssigkeitsprobe aus einem Tank gefüllt wird. Die Flüssigkeit ist ein Lebensmittel, wie beispielsweise Milch, oder ein chemisches Produkt, an die sehr hohe hygienische Anforderungen gestellt werden. Es ist deshalb erforderlich, eine eventuelle bakterielle Kontamination der Flüssigkeit zu messen, wobei die abgefüllte Flüssigkeitsprobe in einem Labor auf Bakterien untersucht wird. Beim Abfüllen der Flüssigkeitsprobe können in der Luft befindliche Bakterien wie Schimmelsporen in die Flasche gelangen, so daß das Ergebnis der Untersuchung auch hier verfälscht wird.
- Die Aufgabe der Erfindung wird somit darin gesehen, die Probenahmestation der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, daß ein sicheres Meßergebnis gewährleistet ist.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß eine aseptische Probenahmestation gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechend dem kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs ausgebildet ist.
- Bei der erfindungsgemäßen Probenahmestation wird der Behälter in das Gehäuse eingebracht und bei geschlossenem Gehäuse mittels des Dampfstrahls gereinigt. Die Reinigung bewirkt zusätzlich, daß auch alle sonstigen in dem Gehäuse befindlichen Gegenstände und auch die Luft innerhalb des Gehäuses mitgereinigt werden, so daß das gesamte Innere des Gehäuses keimfrei ist. Der Dampfstrahl kann grundsätzlich an beliebiger Stelle in das Gehäuse eingeführt werden. Wird der Dampfstrahl jedoch über die gleichen Leitungen wie die Flüssigkeitsprobe zugeführt, dann müssen diese Zuführleitungen nicht mehr separat, beispielsweise auch durch einen heißen Dampfstrahl, steril gemacht werden, so daß ein einziger Dampfstrahl genügt. Deshalb wird der Dampfstrahl über ein aseptisches Ventil und eine Rohrleitung zugeführt, welche auch zur Zuführung der Flüssigkeitsprobe geeignet sind. Anschließend wird der Behälter in die zweite Stellung geschwenkt und mit der Flüssigkeitsprobe gefüllt. Der Behälter wird nun in die dritte Stellung gebracht und verschlossen. In dieser dritten Stellung wirkt der Behälter mit einer einen Deckel des Behälters haltenden Verschlußeinrichtung zum Verschließen des Behälters zusammen. Danach wird das Gehäuse geöffnet und der Behälter zur weiteren Untersuchung herausgenommen. Die Flüssigkeitsprobe in dem Behälter ist vollkommen steril, so daß die Meßergebnisse nicht mehr durch eine Kontamination der Luft beeinflußt werden.
- Beim Abfüllen der Flüssigkeitsprobe steht der Behälter in der Regel senkrecht mit der Öffnung nach oben. Beim Dampfstrahlen weist die Öffnung des Behälters nach unten, damit kondensierter Dampf aus dem Behälter auslaufen kann. Eine Ausführungsform der Erfindung sieht deshalb vor, daß der Behälter in der ersten Stellung um 180° gegenüber der zweiten Stellung verschwenkt ist. Die Verschwenkung erfolgt über eine Betätigung der Behälterhalteeinrichtung. Diese wird auch genutzt, um zweckmäßigerweise den Behälter in die dritte Stellung zu verschieben.
- Grundsätzlich kann das Gehäuse von beliebiger Form sein. Von besonderem Vorteil ist es jedoch, wenn das Gehäuse zylinderförmig ausgebildet ist. Dadurch wird der in das Gehäuse eindringende Dampfstrahl in eine kreisförmige Wirbelbewegung versetzt, wodurch der mit der Öffnung nach unten weisende Behälter besonders gut gereinigt wird.
- Um das Einsetzen und Entnehmen des Behälters in und aus der Behälterhalteeinrichtung zu erleichtern, sieht eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung vor, daß die Behälterhalteeinrichtung zentrisch an einer verschwenkbaren Seitenwand des Gehäuses angeordnet ist. Der Behälter kann somit bei geöffneter Seitenwand außerhalb des Gehäuses eingesetzt und entnommen werden und es ist kein umständliches Handhaben innerhalb des Gehäuses erforderlich. Damit die Reinigung des Behälters und das Befüllen des Behälters von außen kontrolliert werden kann, sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die verschwenkbare Seitenwand ein Schauglas aufweist.
- Damit der Behälter bei geschlossenen Gehäuse von außen betätigt werden kann, ist zweckmäßigerweise außerhalb des Gehäuses ein Stellhebel zum Verschwenken und Verschieben des Behälters in seine drei Stellungen vorhanden Vorteilhafterweise ist der Stellhebel an dem außerhalb des Gehäuses angeordneten Teil der Behälterhalteeinrichtung angebracht.
- Die Probenahmestation wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert, ein Ausführungsbeispiel zeigt. Hierbei stellen dar:
-
1 : einen Längsschnitt durch die Probenahmestation mit einem in abgebrochener Darstellung gezeigten Tank, -
2 : eine Vorderansicht nach1 und -
3 : einen Querschnitt nach1 . - Die aseptische Probenahmestation
1 ist an einem Tank2 befestigt, welcher mit einer zu untersuchenden Flüssigkeit gefüllt ist. An einer Seitenwand3 des Tanks2 ist ein aseptisches Ventil4 angebracht, welches strömungsmäßig mit einer Dampfeintrittsleitung5 und einer Rohrleitung6 verbunden ist. Die Rohrleitung6 verläuft über eine Eintrittsöffnung7 in das Innere eines luftdicht abgeschlossenen Gehäuses8 , welches die Probenahmestation1 im wesentlichen umgibt. Im Bereich der Eintrittsöffnung7 ist die Rohrleitung6 mit einer Oberseite des Gehäuses8 verschweißt. Die Probenahmestation1 weist einen Behälter9 nur Aufnahme der Flüssigkeitsprobe, eine Behälterhalteeinrichtung10 für den Behälter9 und eine Verschlußeinrichtung11 zum Verschließen des Behälters9 auf. Das Gehäuse8 ist zylinderförmig ausgebildet und die Behälterhalteeinrichtung10 ist zentrisch an einer verschwenkbaren Seitenwand12 des Gehäuses8 angeordnet. Die Seitenwand12 besteht aus einem zentrisch angeordneten durchsichtigen Schauglas, welches gegen einen äußeren Metallrahmen13 wie beispielsweise einem kreisförmigen Flansch verschließbar ist. An der Seitenwand12 ist ein Schwenkhebel14 einer Schwenkeinrichtung15 angebracht, um die Seitenwand12 zu öffnen und zu schließen. Damit das ansonsten vollständig verschweißte Gehäuse nach Schließen der Seitenwand12 luftdicht verschlossen ist, ist zwischen der Seitenwand12 und dem Metallrahmen13 ein Dichtring16 vorgesehen. Die Behälterhalteeinrichtung10 besteht aus einem außerhalb des Gehäuses8 befindlichen Außenteil17 mit einem Stellhebel18 und einer Mittelachse19 , welche über eine luftdicht abgeschlossene Durchführung durch das Schauglas12 in das Innere des Gehäuses8 geführt ist. Am freien Ende der Mittelachse19 ist ein senkrecht zur Mittelachse19 verlaufender Quersteg20 befestigt, welcher eine Klammerhalterung21 zur Aufnahme des Behälters9 aufweist. Mittels des Stellhebels18 kann der in die Klammerhalterung21 eingesetzte Behälter9 in eine erste Stellung22 , eine zweite Stellung23 und eine dritte Stellung24 gebracht werden. In der ersten Stellung22 ist der Behälter9 dem Dampfstrahl ausgesetzt, welcher über die Rohrleitung6 zugeführt wird. In der zweiten Stellung wird der Behälter9 durch Öffnen des Ventils4 mit der Flüssigkeitsprobe aus dem Tank2 befällt. In der dritten Stellung24 wird der Behälter9 mit einem Deckel25 durch die zweite Verschlußeinrichtung11 verschlossen. Ausgehend von der ersten Stellung22 wird die Stellung23 dadurch erreicht, daß der Stellhebel18 um 180° verschwenkt wird. Von der zweiten Stellung23 ausgehend wird die dritte Stellung24 dadurch erreicht, daß der Stellhebel18 um einen vorgegebenen Wert verschoben wird. Zum Aufdrücken des Deckels25 auf den Behälter9 ist an der Verschlußeinrichtung11 ein von außen betätigbarer Druckknopf26 vorgesehen. Für den Auslaß von Flüssigkeiten oder des Dampfkondensats aus dem Gehäuse8 ist am tiefsten Punkt des Gehäuses8 ein Auslaß27 vorgesehen. - Bei Betrieb der erfindungsgemäßen aseptischen Probenahmestation wird bei geöffneter Seitenwand
11 der offene Behälter9 in die Klammerhalterung21 der Behälterhalteeinrichtung10 eingesetzt. Der Deckel25 des Behälters9 wird in die Verschlußeinrichtung11 eingesetzt. Danach wird die Seitenwand12 geschlossen und der Stellhebel18 geschwenkt, so daß der Behälter9 in die Stellung22 mit seiner Öffnung nach unten in Richtung des Auslasses27 gelangt. Über die Dampfeintrittsleitung5 und die Rohrleitung7 wird ein heißer Dampfstrahl in das Gehäuse8 geblasen. Damit wird sowohl die spätere Zuleitung der Flüssigkeitsprobe als auch alle innerhalb des Gehäuses8 befindlichen Gegenstände wie der Behälter9 , der Deckel25 und die Innenluft steril gereinigt. Da in der Stellung22 der Behälter9 mit seiner Öffnung nach unten weist, kann der in den Behälter9 eintretende heiße Dampf auch wieder ausfließen, so daß beim späteren Befüllen des Behälters9 mit der Flüssigkeitsprobe kein restliches Dampfkondensat in dem Behälter9 übrig bleibt. Durch die zylinderförmige Ausbildung des Gehäuses8 beschreibt der heiße Dampfstrahl nach seinem Eintritt in das Gehäuse8 eine kreisförmige Bewegung mit anschließender Wirbelbewegung, wie insbesondere aus2 ersichtlich, so daß der mit seiner Öffnung nach unten weisenden Behälter9 besonders gut gereinigt wird. Nach Beendigung des Reinigungsvorganges wird der Behälter9 um 180° geschwenkt und kommt mit seiner Öffnung direkt unterhalb des freien Endes der Rohrleitung6 , so daß der Behälter9 nun mit einer Flüssigkeitsprobe befüllt werden kann. Hierzu wird das aseptische Ventil4 geöffnet und die im Tank2 befindliche Flüssigkeit gelangt in den Behälter9 . Da zuvor mittels des Dampfes die gesamte Zuleitung für die Flüssigkeitsprobe gereinigt wurde, wird die Flüssigkeitsprobe auch bei der Zuführung in den Behälter9 nicht kontaminiert. Sobald der Behälter gefüllt ist, wird er aus seiner Stellung23 in die Stellung24 mittels des Stellhebels18 verschoben. Über den von außen betätigbaren Druckknopf26 wird der Deckel25 auf den Behälter aufgeschraubt und angedrückt. Da das Befüllen und das Verschließen des Behälters9 in einer sterilen Atmosphäre erfolgte, ist die Flüssigkeitsprobe innerhalb des Behälters9 nicht durch Bakterien in den Zuleitungen oder in der Luft kontaminiert, so daß eine eventuell gemessene Kontamination der Flüssigkeitsprobe auch tatsächlich einer Kontamination der Flüssigkeit im Tank2 entspricht. Das Meßergebnis der Flüssigkeitsprobe ist damit sehr zuverlässig. Zum Bestimmen des Meßergebnisses wird die Seitenwand12 mit der daran angebrachten Behälterhalteeinrichtung10 geöffnet und der verschlossene Behälter9 wird entnommen. Bei Durchführung einer zweiten Probe beginnt der Vorgang wieder wie vorstehend beschrieben mit dem Einsetzen des Behälters9 in die Behältereinrichtung10 bei geöffneter Seitenwand12 . Da mit der aseptischen Probenahmestation zuverlässige Meßergebnisse über die Kontamination der Flüssigkeit im Tank2 erzielt werden, können die bisher im Stand der Technik erreichten unzuverlässigen Meßergebnisse, welche meist zu einem Entsorgen der vermeintlich kontaminierten Flüssigkeit im Tank geführt haben, vermieden werden.
Claims (8)
- Aseptische Probenahmestation mit einem verschließbaren Behälter (
9 ) zur Aufnahme einer zu untersuchenden Flüssigkeit oder Flüssigkeitsprobe, wobei der Behälter (9 ) in einem luftdicht abgeschlossenen Gehäuse (8 ) an einer Behälterhalteeinrichtung (10 ) angeordnet und in mehrere Stellungen (22 ,23 ,24 ) bringbar ist und dabei in einer Stellung (23 ) mit der zu untersuchenden Flüssigkeit über eine Rohrleitung (6 ) strömungsmäßig verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (9 ) in einer ersten Stellung (22 ) einem Dampfstrahl ausgesetzt ist, welcher über ein aseptisches Ventil (4 ) und die Rohrleitung (6 ) zugeführt wird, welche auch zur Zuführung der Flüssigkeitsprobe geeignet sind, in einer zweiten Stellung (23 ) mit der zu untersuchenden Flüssigkeit strömungsmäßig verbindbar ist und in einer dritten Stellung (24 ) verschließbar ist, wobei der Behälter (9 ) mit einer einen Deckel (25 ) des Behälters (9 ) haltenden Verschlußeinrichtung (11 ) zum Verschließen des Behälters (9 ) zusammenwirkt. - Probenahmestation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (
9 ) in der ersten Stellung (22 ) um 180° gegenüber der zweiten Stellung (23 ) verschwenkt ist. - Probenahmestation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (
9 ) mit der Behälterhalteeinrichtung (10 ) in die dritte Stellung (24 ) verschiebbar ist. - Probenahmestation nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (
8 ) zylinderförmig ausgebildet ist. - Probenahmestation nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälterhalteeinrichtung (
10 ) zentrisch an einer verschwenkbaren Seitenwand (12 ) des Gehäuses (8 ) angeordnet ist. - Probenahmestation nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die verschwenkbare Seitenwand (
12 ) ein Schauglas aufweist. - Probenahmestation nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb des Gehäuses (
8 ) ein Stellhebel (18 ) zum Verschwenken und Verschieben des Behälters (9 ) in seine drei Stellungen (22 ,23 ,24 ) vorhanden ist. - Probenahmestation nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellhebel (
18 ) an dem außerhalb des Gehäuses (8 ) angeordneten Außenteil (17 ) der Behälterhalteeinrichtung (10 ) angebracht ist.
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Legal Events
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| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
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