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DE102008039603B3 - Fliehkraftabscheider - Google Patents

Fliehkraftabscheider Download PDF

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DE102008039603B3 DE102008039603A DE102008039603A DE102008039603B3 DE 102008039603 B3 DE102008039603 B3 DE 102008039603B3 DE 102008039603 A DE102008039603 A DE 102008039603A DE 102008039603 A DE102008039603 A DE 102008039603A DE 102008039603 B3 DE102008039603 B3 DE 102008039603B3
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
    • B04C5/22Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed with cleaning means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C5/00Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
    • B04C5/12Construction of the overflow ducting, e.g. diffusing or spiral exits
    • B04C5/13Construction of the overflow ducting, e.g. diffusing or spiral exits formed as a vortex finder and extending into the vortex chamber; Discharge from vortex finder otherwise than at the top of the cyclone; Devices for controlling the overflow

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  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Cyclones (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Fliehkraftabscheider mit einem Einlaufzylinder (4), einem unterhalb des Einlaufzylinders (4) angeordneten Kegel (6), einem unterhalb des Kegels (6) angeordneten Bunker (8) und einem von oben in den Einlaufzylinder (4) eingeführten Tauchrohr (10), zeichnet sich dadurch aus, dass innerhalb des Tauchrohres (10) eine Reinigungseinrichtung zum Reinigen der Innenseite des Tauchrohres (10) während des Betriebs des Fliehkraftabscheiders angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Fliehkraftabscheider mit einem Einlaufzylinder, einem unterhalb des Einlaufzylinders angeordneten Kegel und einem von oben in den Einlaufzylinder eingeführten Tauchrohr, wobei innerhalb des Tauchrohres eine Reinigungseinrichtung zum Reinigen der Innenseite des Tauchrohres während des Betriebes des Fliehkraftabscheiders angeordnet ist.
  • Ein gattungsgemäßer Fliehkraftabscheider ist beispielsweise aus der DE 1 863 855 U bekannt. Bei dem dort beschriebenen Fliehkraftabscheider besteht die Reinigungseinrichtung aus einer wendelförmigen Schaberfläche, die an einer zentralen Stange im Tauchrohr angeordnet ist. Ihre Fläche ist dabei so breit zu halten, dass die Gasströmung durch ihren dynamischen Druck ein ausreichendes Drehmoment überträgt.
  • Derartige Fliehkraftabscheider oder Zyklone dienen zur Absonderung von in Gasen enthaltenen festen Partikeln. Diese entstehen beispielsweise bei der Produktion von Holzwerkstoffen wie Spanplatten, MDF oder OSB. Dabei werden größere Mengenströme an Holzpartikeln und Holzstäuben pneumatisch beispielsweise in Silos oder Bunker gefördert oder durch eine dafür vorgesehene geeignete Transportvorrichtung, beispielsweise ein Redler, Transportband oder Kettenförderer, entfernt werden. Bedingt durch diese Stoffströme sind hierzu auch große Volumenströme Luft notwendig. Zur späteren Trennung der Feststoffe, beispielsweise Holzbestandteile oder Staub, von den Gasen, beispielsweise Luft, werden üblicherweise gattungsgemäße Fliehkraftabscheider verwendet.
  • Das Gas-Partikel-Gemisch wird in den Einlaufzylinder beispielsweise tangential eingeblasen und so auf eine kreisförmige Bahn gebracht. Durch die Verjüngung des nach unten anschließenden Kegels nimmt die Winkelgeschwindigkeit zu, sodass die festen Partikel durch die Fliehkraft an die Kegelwände geschleudert werden. Von dort rutschen sie der Schwerkraft folgend in den unterhalb des Kegels angeordneten Bunker, in dem sie zwischengespeichert werden. Das Gas selbst verlässt den Kegel durch das von oben in den Einlaufzylinder eingeführte Tauchrohr. Zur Drallrückgewinnung können am Tauchrohr Auslaufspiralen vorgesehen sein, die sich insbesondere bei geringen Druckdifferenzen des Zyklons als sinnvoll erweisen. Alternativ erfolgt der Gasaustritt durch eine sogenannte Austrittsschnecke.
  • In laufendem Betrieb sind diese Zyklone meist wartungsarm. Es kann jedoch, insbesondere bei zum Anhaften neigenden Stäuben, zu Ablagerungen, insbesondere zu Anhaftungen im Tauchrohr kommen. Dadurch nimmt die Austrittsgeschwindigkeit des Gases ab, wodurch sich die Ablagerungen im Tauchrohr noch verstärken. Das Tauchrohr wachst langsam von innen zu. Wird ein bestimmter Volumenstrom, der durch das Tauchrohr abgeführt wird, unterschritten, reißt die rotierende Strömung ab und der Fliehkraftabscheider arbeitet nicht mehr. In diesem Fall muss die angeschlossene Anlage abgestellt und der Fliehkraftabscheider durch aufwändige manuelle Reinigung wieder funktionstüchtig gemacht werden. Dies ist kosten- und zeitintensiv.
  • Daher ist innerhalb des Tauchrohres eine Reinigungseinrichtung zum Reinigen der Innenseite des Tauchrohres während des Betriebes des Fliehkraftabscheiders angeordnet. Zudem ist unterhalb des Kegels ein Bunker angeordnet, in dem die festen Partikel zwischengespeichert werden.
  • Dadurch, dass während des Betriebs des Fliehkraftabscheiders die Innenseite des Tauchrohres gereinigt werden kann, können eventuell entstehende anhaftende Ablagerungen im Tauchrohr während des Betriebs entfernt werden. Dadurch ist es nicht mehr nötig, den Fliehkraftabscheider und die daran angeschlossene Anlage abzuschalten, wodurch die Standzeit und die Verfügbarkeit der Anlage deutlich verlängert und damit die Produktionskosten verringert werden.
  • Bei der in der DE 1 863 855 U beschriebenen Reinigungseinrichtung eines Fliehkraftabscheiders wird die Reinigungseinrichtung durch das von der Gasströmung übertragene Drehmoment in Rotation versetzt. Die Größe dieses Drehmomentes und damit die Drehgeschwindigkeit der Reinigungseinrichtung hängen dabei neben der Geschwindigkeit des Gasstromes hauptsächlich von der Fläche der Schaberfläche ab. Nachteilig ist daher, dass keine Möglichkeit besteht, die Rotationsgeschwindigkeit der Schaberfläche zu beeinflussen, sobald die Reinigungseinrichtung in den Fliehkraftabscheider eingebaut wurde. Zudem kommt es durch die relativ große Fläche der Reinigungseinrichtung zu einer relativ starken Beeinflussung des Gasstromes innerhalb des Fliehkraftabscheiders.
  • Aus der DE 71 33 369 U ist eine Vorrichtung zum Entleeren von schwer fließfähigen Schüttgütern aus Speicher- und Durchlaufbehältern bekannt. Dabei wird am radial äußeren Ende eines drehbar gelagerten Kragarmes ein Seil oder eine Kette angeordnet. Wird der Kragarm in Rotation versetzt, schabt die Kette oder das Seil an der Innenwand des Speicherbehälters entlang und löst so dort festsitzende Schüttgüter. Da sich die Druckschrift jedoch nicht mit Fliehkraftabscheidern sondern mit Speicher- und Durchlaufbehältern befasst, muss der Kragarm über einen Elektromotor in Rotation versetzt werden. Die dafür notwendigen Antriebseinrichtungen sind umfangreich und kostspielig und benötigen zusätzlich relativ viel Platz und Energie.
  • Aus der DE 198 22 183 A1 ist ein Fliehkraftabscheider ohne Reinigungseinrichtung bekannt, bei dem die Gase durch eine Turbine, die im oberen Teil des Fliehkraftabscheiders angeordnet ist, beschleunigt werden, um so das Abscheiderergebnis zu verbessern. Diese Turbine ist für Geschwindigkeiten bis 200.000 Umdrehungen pro Minute ausgelegt. Insbesondere bei diesen hohen Rotationsgeschwindigkeiten kann es dadurch, dass die rotierende Reinigungseinrichtung zu einer Unwucht führt, zu Beschädigungen des Fliehkraftabscheiders kommen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Fliehkraftabscheider so zu verbessern, dass auch bei hohen Rotationsgeschwindigkeiten und Drehzahlen eine Beschädigung des Fliehkraftabscheiders sicher vermieden wird.
  • Die Aufgabe wird mit einem Fliehkraftabscheider mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß umfasst die Reinigungseinrichtung einen Dreharm, der an einem Ende drehbar um eine Drehachse gelagert ist, die mit einer Symmetrieachse des Tauchrohres zusammenfällt und ein am anderen Ende des Dreharms angeordnetes Reinigungselement. Zudem ist über die vorzugsweise aus zwei Wälzlagern bestehende Lagerung des Dreharms die Rotationsgeschwindigkeit des Dreharms um die Drehachse einstellbar. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die auf das Reinigungselement wirkenden Fliehkräfte nach oben begrenzt sind, wodurch Beschädigungen des Tauchrohres durch zu große auf das Tauchrohr wirkende Kräfte vermieden werden. Vorzugsweise ist die Rotationsgeschwindigkeit des Dreharmes um die Drehachse durch eine externe Bremse oder ein Getriebe einstellbar.
  • Das Tauchrohr hat in aller Regel einen kreisförmigen Querschnitt. Der Dreharm wird so gelagert, dass die Drehachse, um die er drehbar ist, mit der Symmetrieachse des Tauchrohres zusammenfällt. Die Länge des Dreharms ist beispielsweise an dem Radius des Tauchrohres oder der oberen Kammer oder Austrittsschnecke angepasst.
  • Am in Bezug auf die Drehachse radial äußeren Ende des Dreharms ist ein Reinigungselement angeordnet. Wird im Betrieb des Fliehkraftabscheiders der Dreharm gedreht, entfernt das Reinigungselement an der Innenseite des Tauchrohres anhaftende Ablagerungen. Diese fallen nach unten durch den Kegel des Fliehkraftabscheiders und werden mit den anderen Partikeln, die dem Gas-Partikel-Gemisch entzogen wurden, im Bunker oder einem Silo gesammelt oder durch eine dafür vorgesehene Transportvorrichtung, beispielsweise einen Redler, Transportband oder Kettenförderer, entfernt.
  • Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Länge des Reinigungselementes entspricht vorzugsweise der Länge des Tauchrohres. So ist gewährleistet, dass über die gesamte Länge des Tauchrohres anhaftende Ablagerungen entfernt werden und ein genügender Durchfluss des Gases sichergestellt werden kann.
  • Vorzugsweise ist das Reinigungselement als eine Metallkette ausgebildet. Wird der Dreharm im Betrieb des Fliehkraftabscheiders in Rotation versetzt, wirkt auf die Kette die Fliehkraft, sodass sie bezogen auf die Rotationsachse radial nach außen gedrückt wird. Somit kommt sie über die gesamte Länge des Tauchrohres in Kontakt mit der Innenwand. Dabei werden an der Innenwand des Tauchrohres anhaftende Ablagerungen über die gesamte Länge des Tauchrohres sicher entfernt. Das Reinigungselement ist beispielsweise auch als Seil, Stab oder eine Stange aus Metall oder Kunststoff ausgebildet.
  • Vorzugsweise ist der Dreharm durch im Betrieb des Fliehkraftabscheiders auftretende Luftströme drehbar. In diesem Fall ist kein zusätzlicher Antrieb für die Reinigungseinrichtung nötig, sodass zudem Energie und Betriebskosten gespart werden. Das Gas-Partikel-Gemisch wird so in den Einlaufzylinder eingeleitet, dass es im Fliehkraftabscheider rotiert. Diese Rotation des Gases setzt sich auch im Tauchrohr fort, in dem das Gas nach oben abgesaugt wird. Durch die Rotation der Luft im Tauchrohr oder in der oberen Kammer oder der Austrittsschrecke wird auch die Reinigungseinrichtung in die zur Reinigung notwendige Rotation versetzt.
  • Besonders vorteilhaft ist zwischen dem Bunker und dem Kegel ein Apexkegel angeordnet. Damit wird vermieden, dass der im Fliehkraftabscheider entstehende Wirbel bereits im Bunker befindliche Partikel wieder herausreißt. Durch den entlang der Symmetrieachse des Fliehkraftabscheiders befindlichen Apexkegel verbleibt lediglich ein ringförmiger Schlitz zwischen dem Kegel und dem Apexkegel, durch den die Partikel in den Bunker oder das Silo gelangen oder durch eine dafür vorgesehene Transportvorrichtung, beispielsweise einen Redler, ein Transportband oder einen Kettenförderer, entfernt werden können.
  • Dadurch, dass anhaftende Ablagerungen im Tauchrohr durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Fliehkraftabscheiders wirksam verhindert werden, kommt es nur noch sehr selten zu Wartungs- und Reinigungsstillständen in diesen Anlagen. Eine Verstopfung des Tauchrohres findet nicht mehr statt. Auf diese Weise sind die Standzeiten der Anlagen deutlich verlängert und die Wartungs- und Betriebskosten verringert.
  • Mit Hilfe einer Zeichnung wird nun ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
  • Die Figur zeigt einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Fliehkraftabscheider.
  • Ein Gas-Partikel-Gemisch wird durch einen Schlitzeinlauf 2 in einen Einlaufzylinder 4 eingeleitet. Durch diese Art der Einleitung kommt es im Einlaufzylinder 4 zu einer Rotationsbewegung des Gas-Partikel-Gemisches. Unterhalb des Einlaufzylinders 4 ist ein Kegel 6 angeordnet. Das Gas-Partikel-Gemisch gelangt, der Schwerkraft folgend, weiter nach unten und erreicht so den Kegel 6. Durch den sich nach unten verjüngenden Querschnitt des Kegels 6 und die konstante Geschwindigkeit des Gas-Partikel-Gemischs in Umfangsrichtung nehmen die auf die Partikel im Gas-Partikel-Gemisch wirkenden Fliehkräfte stetig zu. Die Partikel werden folglich an die Kegelwand geschleudert und dabei in spiralförmigen Bahnen entlang des Kegels 6 nach unten in einen Bunker 8 befördert. In anderen Ausführungsbeispielen können die Partikel in ein Silo befördert oder durch eine Transportvorrichtung, wie einen Redler, ein Transportband oder einen Kettenförderer, entfernt werden.
  • Das von den Partikeln, beispielsweise Holzpartikel und/oder -stäube, gereinigte Gas, beispielsweise Luft, verlässt den Fliehkraftabscheider durch ein Tauchrohr 10.
  • Da die auf die Partikel im Gas-Partikel-Gemisch wirkenden Fliehkräfte von der Masse der Partikel abhängig sind, werden kleine Partikel, wie beispielsweise Stäube, dem Gas-Partikel-Gemisch schlechter entzogen als größere Partikel, beispielsweise Späne. Daher sind in der Luft, die den Fliehkraftabscheider durch das Tauchrohr 10 verlässt, noch feine Stäube enthalten. Insbesondere wenn es sich dabei um haftende Stäube handelt, setzen sich diese an einer Innenwand des Tauchrohrs 12 ab. Dadurch verringern sie den zum Transport der Luft zur Verfügung stehenden Querschnitt des Tauchrohrs 10 und beeinträchtigen so die Funktion des Fliehkraftabscheiders.
  • Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist in der oberen Kammer oder der Austrittsschnecke 20 eine Reinigungseinrichtung angeordnet. Aber auch am oberen Ende des Tauchrohres 10 kann durch Verlängerung der Achse die Reinigungseinrichtung montiert werden. Diese besteht aus einem Dreharm 14 und einem Reinigungselement 16, das im gezeigten Ausführungsbeispiel als Metallkette ausgebildet ist.
  • Der Dreharm 14 ist an einem Ende um eine Symmetrieachse A des Tauchrohres 10 drehbar gelagert. Dafür sind zwei koaxial angeordnete Wälzlager 18a, 18b vorgesehen, die sich außerhalb des Tauchrohres 10 befinden. Die Länge des Dreharms 14 ist im in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel etwas länger gewählt als der Radius R des Tauchrohres 10, da sich der Dreharm 14 in der oberen Kammer oder der Austrittsschnecke 20 befindet. Das Reinigungselement 16 ist am radial äußeren Ende des Dreharms 14 angebracht.
  • Beim Betrieb des Fliehkraftabscheiders wird durch die spezielle Art der Einleitung des Gas-Partikel-Gemisches durch den Schlitzeinlauf 2 das Gas in Rotation um die Symmetrieachse A gebracht. Diese Rotation hält auch im Tauchrohr 10 an. Durch diese Rotation oder die Rotation in der oberen Kammer oder der Austrittsschnecke 20 wird die Reinigungseinrichtung mit dem Dreharm 14 und dem Reinigungselement 16 in Rotation versetzt. Über das Lager 18 kann die maximal mögliche Rotationsgeschwindigkeit des Dreharms 14 begrenzt werden. So ist gewährleistet, dass die vom Reinigungselement 16 auf das Tauchrohr 10 wirkende Fliehkraft einen vorbestimmten Wert nicht überschreitet und es nicht zu Beschädigungen des Tauchrohrs 10 kommen kann.
  • Auf diese Weise ist gewährleistet, dass sich an der Innenwand 12 des Tauchrohres 10 keine größeren haftenden Ablagerungen bilden können, die zur Verstopfung und Funktionsuntüchtigkeit des Fliehkraftabscheiders führen können und manuell entfernt werden müssen. Auf diese Weise sind die Standzeiten des Fliehkraftabscheiders deutlich verlängert worden.
  • A
    Symmetrieachse
    R
    Radius
    2
    Schlitzeinlauf
    4
    Einlaufzylinder
    6
    Kegel
    8
    Bunker
    10
    Tauchrohr
    12
    Innenwand des Tauchrohres
    14
    Dreharm
    16
    Reinigungselement
    18
    Lager
    18a
    Wälzlager
    18b
    Wälzlager
    20
    obere Kammer/Austrittsschnecke

Claims (6)

  1. Fliehkraftabscheider mit einem Einlaufzylinder (4), einem unterhalb des Einlaufzylinders (4) angeordneten Kegel (6) und einem von oben in den Einlaufzylinder (4) eingeführten Tauchrohr (10), wobei innerhalb des Tauchrohres (10) eine Reinigungseinrichtung zum Reinigen der Innenseite des Tauchrohres (10) während des Betriebes des Fliehkraftabscheiders angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Kegels (6) ein Bunker (8) angeordnet ist, dass die Reinigungseinrichtung einen Dreharm (14) mit einem daran angeordneten Reinigungselement (16) aufweist, dass der Dreharm (14) an seinem einen Ende um eine mit der Symmetrieachse (A) des Tauchrohres (10) zusammenfallenden Drehachse drehbar gelagert ist, dass das Reinigungselement (16) am anderen Ende des Dreharmes (14) angeordnet ist und dass über die Lagerung (18) des Dreharmes (14) eine Rotationsgeschwindigkeit des Dreharmes (14) um die Drehachse einstellbar ist.
  2. Fliehkraftabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Reinigungselementes (16) der Länge des Tauchrohres (10) entspricht.
  3. Fliehkraftabscheider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungselement (16) eine Metallkette ist.
  4. Fliehkraftabscheider nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dreharm (14) durch im Betrieb des Fliehkraftabscheiders auftretende Luftströme drehbar ist.
  5. Fliehkraftabscheider nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung (18) aus zwei koaxial angeordneten Wälzlagern (18a, 18b) gebildet wird.
  6. Fliehkraftabscheider nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Bunker (8) und Kegel (6) ein Apexkegel angeordnet ist.
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