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DE102008038353A1 - Magnetische Haltevorrichtung - Google Patents

Magnetische Haltevorrichtung Download PDF

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DE102008038353A1
DE102008038353A1 DE200810038353 DE102008038353A DE102008038353A1 DE 102008038353 A1 DE102008038353 A1 DE 102008038353A1 DE 200810038353 DE200810038353 DE 200810038353 DE 102008038353 A DE102008038353 A DE 102008038353A DE 102008038353 A1 DE102008038353 A1 DE 102008038353A1
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Germany
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permanent magnet
holding
magnetizable
carrier component
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Withdrawn
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DE200810038353
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English (en)
Inventor
Kai Trebesius
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F7/00Signs, name or number plates, letters, numerals, or symbols; Panels or boards
    • G09F7/02Signs, plates, panels or boards using readily-detachable elements bearing or forming symbols
    • G09F7/04Signs, plates, panels or boards using readily-detachable elements bearing or forming symbols the elements being secured or adapted to be secured by magnetic means

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine magnetische Haltevorrichtung zum Halten eines Gegenstands an einem Trägerbauteil, das einen flächenhaften magnetisierbaren Abschnitt aufweist, mit einem Permanentmagneten und einer Haftfläche, die zur Befestigung der Haltevorrichtung mit dem Trägerbauteil in Kontakt bringbar ist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Permanentmagnet verschiebbar in der Haltevorrichtung gelagert ist und eine Verstelleinrichtung vorgesehen ist, mit der der Permanentmagnet so verschiebbar und damit der Abstand des Permanentmagneten zu der Haftfläche so veränderbar ist, dass die senkrecht zu der Haftfläche verlaufende magnetische Kraftkomponente des Permanentmagneten veränderbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine magnetische Haltevorrichtung zum Halten eines Gegenstandes an einem Trägerbauteil, das einen flächenhaften magnetisierbaren Abschnitt aufweist, mit einem Permanentmagneten und einer Haftfläche, die zur Befestigung der Haltevorrichtung mit dem Trägerbauteil in Kontakt bringbar ist. Derartige Haltevorrichtungen können durch magnetische Haftkräfte an Unterlagen mit einer magnetisierbaren Befestigungsoberfläche befestigt werden. An den Haltevorrichtungen können wiederum Gegenstände gehalten werden, beispielsweise Papier bei einem Einsatz als Büromagnet, aber auch schwerere Gegenstände. Gerade bei schweren von der Vorrichtung zu haltenden Gegenständen sind starke Magneten erforderlich. Diese sind zum einen aufgrund ihrer Magnetfeldstärke mit Vorsicht zu behandeln. Außerdem sind Vorrichtungen mit solchen Magneten schwer von den jeweiligen Trägerbauteilen zu entfernen.
  • Zur Lösung dieses Problems wird in JP 2005 107 243 vorgeschlagen, den Magneten mittels eines Betätigungshebels zwischen einer Befestigungsposition, in der die Vorrichtung magnetisch an der Oberfläche eines Trägerbauteils haftet, und einer gelösten Position, in der der Magnet von der Oberfläche des Trägerbauteils entfernt ist, zu verkippen. In der entfernten Position ist die Haltevorrichtung leicht von dem Trägerbauteil entfernbar. In DE 103 21 622 A1 wird für ein Magnetpinnwandsystem vorgeschlagen, einen Magneten rotierbar in einem Gehäuse auszubilden, wobei der Magnet über ein Betätigungselement aus einer Freigabeposition, in der die Wirkung der Magnetkräfte aufgehoben ist, in eine Klemmposition rotierbar ist, in der der Magnet durch Magnetkräfte an die Oberfläche eines Trägerbauteils gezogen wird. In JP 2001 175 207 A wird eine Haltevorrichtung beschrieben, die Betätigungselemente aufweist, bei deren Pressen durch einen Benutzer die von der Haltevorrichtung auf ein Trägerbauteil ausgeübte magnetische Kraft so verringert wird, dass die Haltevorrichtung in einfacher Weise von dem Trägerbauteil entfernt werden kann.
  • Je nach Art des von der Haltevorrichtung zu haltenden Gegenstandes bestehen unterschiedliche Anforderungen an die magnetischen Haftkräfte. Daher sind die Haltevorrichtungen meist individuell an ihren jeweiligen Einsatzzweck angepasst. Dies verringert den Einsatzbereich. In DE 201 195 9597 U1 wird daher ein Organisationsmagnet vorgeschlagen, der zwei gegenüberliegende Haftflächen besitzt, die einen unterschiedlichen Abstand zu einem Magneten der Vorrichtung aufweisen. Auf diese Weise sind zwei unterschiedliche Haftkräfte auswählbar. Dazu ist jedoch ein aufwendiges Abnehmen und Umdrehen der Vorrichtung erforderlich. Außerdem ist die mit der bekannten Vorrichtung erreichbare Flexibilität in der Praxis nicht immer zufriedenstellend.
  • Ausgehend von dem erläuterten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Haltevorrichtung der eingangsgenannten Art bereitzustellen, die bei einfacher Bedienung eine große Flexibilität hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten bietet.
  • Diese Aufgabe wird durch eine magnetische Haltevorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung sowie den Figuren.
  • Für eine magnetische Haltevorrichtung der eingangs genannten Art wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass der Permanentmagnet verschiebbar in der Haltevorrichtung gelagert ist und eine Verstelleinrichtung vorgesehen ist, mit der der Permanentmagnet so verschiebbar und damit der Abstand des Permanentmagneten zu der Haftfläche so veränderbar ist, dass die senkrecht zu der Haftfläche verlaufende magnetische Kraftkomponente des Permanentmagneten veränderbar ist.
  • Erfindungsgemäß sind im an das Trägerbauteil angesetzten Zustand der Haltevorrichtung unterschiedliche Abstände des Permanentmagneten zu der Haftfläche und damit zu der Oberfläche des Trägerbauteils einstellbar. Auf diese Weise ist die Haltevorrichtung mit unterschiedlichen magnetischen Haftkräften entsprechend den unterschiedlichen Abständen selbsthaltend an dem Trägerbauteil mit seinem flächenhaften magnetisierbaren Abschnitt befestigbar. Die Einstellung des Abstands des Permanentmagneten kann beispielsweise durch einen Bediener erfolgen. Die magnetische Haftkraft, die die Haltevorrichtung durch den Permanentmagneten, der insbesondere kein Elektromagnet ist, bereitstellen kann, ist die zum Entfernen der Haltevorrichtung senkrecht zur Befestigungsoberfläche erforderliche Kraft. Sie hängt insbesondere vom Abstand des Permanentmagneten von der Oberfläche des Trägerbauteils ab. Zwischen dem Magneten und dieser Oberfläche kann ein Luftspalt bestehen. Darüber hinaus hängt die Haftkraft von der Größe der jeweiligen Kontaktfläche zwischen der Vorrichtung und dem Trägerbauteil, den Werkstoffeigenschaften und der Rauheit der Kontaktfläche ab.
  • Im auf das Trägerbauteil aufgesetzten Zustand der Vorrichtung dient die Haftfläche als Abstandhalter.
  • Die Haltevorrichtung kann zum Halten von unterschiedlichen Gegenständen dienen, beispielsweise Leuchten, Möbel, insbesondere Kleinmöbel, Haken, Kleider etc. Die Vorrichtung ist auch als Büromagnet verwendbar, beispielsweise zur Befestigung von Papier durch Einklemmen zwischen der Haltevorrichtung und dem Trägerbauteil.
  • Durch die erfindungsgemäße Verschiebbarkeit des Permanentmagneten und damit der Einstellbarkeit der von ihm ausgeübten magnetischen Kraft können auch sehr starke Magnete in weiten Bereichen gefahrlos eingesetzt werden. So ist das Entfernen der Magnete von Trägerbauteilen in einfacher Weise möglich, da der Permanentmagnet in eine weitgehend lastfreie Einstellung gebracht werden kann, in der nur eine geringe magnetische Kraft wirkt. Gleichzeitig können von der Vorrichtung auch schwere Lasten gehalten werden, indem der Permanentmagnet mit einem entsprechend geringen Abstand zu der Haftfläche und damit zu dem Trägerbauteil eingestellt wird. Es kann somit in einfacher Weise eine Art Haltevorrichtung für eine Vielzahl unterschiedlicher Einsatzzwecke genutzt werden.
  • Es ist erfindungsgemäß möglich, dass das Trägerbauteil selbst den flächenhaften magnetisierbaren Abschnitt aufweist. Es ist aber auch denkbar, dass der magnetisierbare Abschnitt von der Haltevorrichtung bereitgestellt wird, insbesondere einen Teil der Haltevorrichtung bildet. Auf diese Weise können mit der Haltevorrichtung auch Gegenstände an nicht magnetisierbaren Trägerbauteilen befestigt werden. Flächenhaft bedeutet in diesem Zusammenhang eine flächenhafte Ausdehnung aufweisend, wobei diese Fläche eben oder in beliebiger Weise gekrümmt sein kann.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung kann der Permanentmagnet in Richtung seiner maximalen Magnetkraft verschiebbar sein. Dies kann insbesondere in Richtung einer Verbindungsachse zwischen den Polen des Magneten sein. Beispielsweise bei zylindrischen Magneten mit an gegenüberliegenden Enden des Zylinders angeordneten magnetischen Polen kann die Verschiebung also in Richtung der Zylinderachse erfolgen. Auf diese Weise wird ein besonders geringer Bauraum durch die Vorrichtung beansprucht.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung kann durch das Verschieben des Permanentmagneten eine Vielzahl unterschiedlicher Abstände des Permanentmagneten zu der Haftfläche einstellbar sein. Die Flexibilität der Vorrichtung wird auf diese Weise erhöht. Für eine besonders genaue Einstellbarkeit kann der Permanentmagnet stufenlos verschiebbar sein. Es ist aber auch denkbar, den Permanentmagneten stufenweise verschiebbar auszubilden.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung kann die von dem Permanentmagneten auf das Trägerbauteil ausgeübte magnetische Haltekraft in jeder Verschiebeposition ausreichend hoch sein, um die Haltevorrichtung selbsthaltend an dem Trägerbauteil zu befestigen. Au diese Weise wird ein besonders ergonomischer Gebrauch erreicht, wobei keine zusätzliche Ablagefläche für den Nichtgebrauch der Vorrichtung erforderlich ist. Um sicherzustellen, dass die Haltevorrichtung auch bei Verwendung starker Magneten und von Personen mit geringer Körperkraft auch von massiven magnetisierbaren Metallflächen von Trägerbauteilen sicher entfernt werden kann, kann die von dem Permanentmagneten auf das Trägerbauteil ausgeübte magnetische Haltekraft bei dem größten einzustellenden Abstand des Permanentmagneten ausreichend gering sein, so dass die Haltevorrichtung manuell von dem Trägerbauteil entfernt werden kann. Sofern eine Verwendung als Sicherungsmagnet (Vandalismusschutz) gewünscht ist, kann vorgesehen sein, dass die von dem Permanentmagneten auf das Trägerbauteil ausgeübte magnetische Haltekraft bei dem geringsten einzustellenden Abstand des Permanentmagneten ausreichend hoch ist, so dass die Haltevorrichtung nicht manuell von dem Trägerbauteil entfernt werden kann.
  • Für eine vorteilhafte Ästhetik, aber auch zum Schutz der Vorrichtung, kann diese ein Gehäuse aufweisen, in dem der Permanentmagnet verschiebbar gelagert ist. Es ist jedoch auch ein (z. B. abschirmendes) Gehäuse denkbar, das mit dem Permanentmagneten gemeinsam verschoben werden kann. Um auch eine innerhalb des Gehäuses vorgesehene Befestigungsfläche zu ermöglichen, kann das Gehäuse eine Öffnung aufweisen, die im an das Trägerbauteil angesetzten Zustand der Vorrichtung dem Trägerbauteil zugewandt ist. Zum Schutz der Vorrichtung und insbesondere des Magneten vor Verschmutzung und Beschädigung kann das Gehäuse den Permanentmagneten aber auch allseitig umschließen. Auf diese Weise wird auch sichergestellt, dass beispielsweise ein als Metallgewebe ausgebildeter magnetisierbarer Abschnitt des Trägerbauteils beim Anheben des Magneten nicht in das Gehäuse hinein gezogen wird. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung kann das Gehäuse zumindest teilweise aus einem magnetisierbaren Material bestehen. Auf diese Weise wird eine Abschirmung des Magnetfelds des Permanentmagneten ermöglicht. Das Gehäuse kann in jeder Verschiebeposition des Permanentmagneten seine Form und Dimension beibehalten. Dadurch wird eine gleichmäßige Optik erreicht und es besteht ein größerer Schutz gegen Vandalismus, da die Funktion der Vorrichtung verborgen ist. Das Gehäuse kann beispielsweise die Form eines Kegels, eines Kegelabschnitts oder eines Kugelabschnitts oder ähnliche Formen besitzen. Insbesondere durch ein verjüngendes Gehäuse, wobei bei einer Ausgestaltung als Kegel oder Kugelabschnitt die Basis jeweils an einer Oberfläche des Trägerbauteils anliegt, wird ein guter Schutz vor Vandalismus erreicht, da die Vorrichtung kaum greif- oder verschiebbar ist. Ebenfalls für einen Vandalismusschutz durch Verbergen der Funktion der Vorrichtung kann das Gehäuse selbst zumindest einen Teil der Verstelleinrichtung bilden. Die Verstelleinrichtung kann aus dem gesamten Gehäuse, jedoch auch nur aus einem Teil des Gehäuses bestehen. Ebenso kann das Gehäuse selbst einen Teil eines von der Haltevorrichtung zu haltenden Gegenstands bilden. Damit ist die Vorrichtung in eine Vielzahl unterschiedlicher Gegenstände, beispielsweise Uhren, Schilder, Möbelplatten, Radios etc. integrierbar.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung kann die Verstelleinrichtung zumindest teilweise manuell betätigbar sein. Auf diese Weise wird eine einfache Verstellbarkeit erreicht. Wiederum zum Erreichen eines hohen Schutzes vor Vandalismus kann die Verstelleinrichtung mit einem Werkzeug betätigbar sein. Selbstverständlich kann die Verstelleinrichtung auch nur teilweise mit dem Werkzeug betätigt werden, beispielsweise bei einer kombinierten manuellen Betätigung und Werkzeugbetätigung. Das Werkzeug kann ein speziell für die Verstelleinrichtung angepasstes Werkzeug, beispielsweise ein Dreikant, ein Mehrlochschlüssel oder ähnliches sein. Die Verstelleinrichtung kann dann nur mit diesem Spezialwerkzeug betätigt werden. Dies bietet einen hohen Vandalismusschutz, so dass die Vorrichtung auch an frei zugänglichen, in Außenbereichen angeordneten Trägerbauteilen vorgesehen sein kann.
  • Zum Erreichen maximaler Haftkräfte kann der Permanentmagnet in seiner geringsten Abstandseinstellung in Kontakt mit dem Trägerbauteil bringbar sein.
  • Um in besonders platzsparender Weise hohe Verstellkräfte aufbringen zu können, kann die Verstelleinrichtung ein Gewinde aufweisen, wobei der Permanentmagnet durch Verdrehen des Gewindes verschiebbar ist. Die Verstelleinrichtung kann dann eine Gewindebohrung sowie eine Schraube oder einen Gewindebolzen aufweisen, wobei der Permanentmagnet durch Verdrehen der Schraube oder des Gewindebolzens in der Gewindebohrung verschiebbar ist. So kann beispielsweise in der einfachsten Form eine Gewindebohrung vorgesehen sein, in die ein Schaft mit einem Außengewinde eingreift, der den Permanentmagneten trägt. Durch ein Verdrehen des Schafts in der Gewindebohrung kann der Abstand des Magneten eingestellt werden. Die Schraube oder der Gewindebolzen können also mit dem Permanentmagneten verbunden sein.
  • Gemäß einer alternativen Ausgestaltung kann die Verstelleinrichtung eine Flüssigkeit aufweisen, die zwischen einem ersten Raum und einem zweiten Raum verlagert werden kann, wobei der Permanentmagnet durch das Verlagern der Flüssigkeit verschiebbar ist. In diesem Fall ist also beispielsweise ein hydraulisches Verschieben des Magneten möglich. Außerdem sind dabei in einfacher Weise Kraftübersetzungen und Kraftumlenkungen möglich. Um zusätzlich einen Kurzschluss des magnetischen Feldes zu erreichen und damit den erforderlichen Verstellweg des Magneten zu verkürzen, kann die Flüssigkeit ein Ferrofluid sein.
  • Für einen besseren Halt der Vorrichtung auf dem Trägerbauteil und einen erhöhten Oberflächenschutz kann zumindest ein Teil der Haftfläche eine reibungsfördernde Oberfläche aufweisen.
  • Die Haltevorrichtung kann weiterhin eine Positionsanzeige aufweisen, die eine Verschiebeposition des Permanentmagneten anzeigt. Anhand der Verschiebeposition kann auf die von dem Magneten ausgeübte Magnetkraft geschlossen werden. Gerade bei in einem Gehäuse angeordneten Magneten steht sonst keine Information zu der jeweiligen Verschiebeposition zur Verfügung. Es ist auch möglich, dass die Haltevorrichtung die aufgrund der jeweiligen Verschiebeposition des Permanentmagneten eingestellte magnetische Haltekraft anzeigt. Es wird also abhängig von dem jeweils eingestellten Abstand des Permanentmagneten zu der Haftfläche und damit dem Trägerbauteil eine relative Haftkraft angezeigt. Dazu kann beispielsweise eine Skala vorgesehen sein. Dies verbessert die Ergonomie der Vorrichtung. Es ist auch möglich, eine Anzeigeeinrichtung vorzusehen, die die zum Lösen der Haltevorrichtung von dem Trägerbauteil bei dem kleinsten einzustellenden Abstand des Permanentmagneten erforderliche Kraft anzeigt. Die Messung dieser Kraft kann beim Anheben des Magneten innerhalb der Haltevorrichtung aus seiner geringsten Abstandseinstellung, also seiner stärksten Stellung, gemessen werden. Dazu kann die auf die Verstelleinrichtung, beispielsweise eine Schraube, zum Anheben des Magneten aus seiner geringsten Abstandseinstellung aufzubringende Kraft festgestellt werden. Die Kraft kann beispielsweise durch eine elastische Verformung gemessen werden und in üblichen Einheiten angezeigt werden. Somit kann eine maximale Haftkraft der Haltevorrichtung an jedem beliebigen Befestigungsort angezeigt werden, bevor eine Last angebracht wird. Dies erhöht die Betriebssicherheit.
  • In besonders einfacher Weise insbesondere hinsichtlich der Herstellung kann der Permanentmagnet ein handelsüblicher Standardpermanentmagnet sein. Um auch bei kleinen Größen der Vorrichtung hohe Magnetkräfte ausüben zu können, kann es sich bei dem Permanentmagneten auch um einen Selten–Erden-Magneten handeln, beispielsweise einen Neodym-Magneten (zum Beispiel Neodym-Eisen-Bor-Magneten) oder andere seltene Erden.
  • Die Haltevorrichtung kann Verbindungsmittel zur Befestigung einer Vielzahl unterschiedlicher Aufsätze zum Halten von Gegenständen an der Haltevorrichtung aufweisen. Bei den Verbindungsmitteln kann es sich beispielsweise um Gewindebohrungen handeln, in die Schrauben, Haken etc. eingesetzt werden können. Die Verbindungsmittel übernehmen die Funktion eines Dübels, ohne dass eine Bohrung in dem Trägerbauteil vorgesehen werden muss. Es kann dieselbe Festigkeit wie bei einer Dübelverbindung erreicht werden, ohne dass das Trägerbauteil verändert werden muss. Außerdem ist die Vorrichtung jederzeit einfach lösbar.
  • Es ist auch möglich, dass die Haltevorrichtung ein einen flächenhaften magnetisierbaren Abschnitt aufweisendes Bauteil besitzt, das an einem nicht magnetisierbaren Trägerbauteil befestigbar ist. In diesem Fall kann mit der Haltevorrichtung also ein Bauteil mitgeliefert werden, das auch an nicht magnetisierbaren Trägerbauteilen befestigbar ist. Durch eine Befestigung des Bauteils in konventioneller Weise auf dem nicht magnetisierbaren Trägerbauteil, beispielsweise mit Schrauben oder in Bohrungen o. ä., kann die Vorrichtung dann auf beliebigen, auch nicht magnetisierbaren Untergründen befestigt werden. Auf diese Weise ist eine Vielzahl unterschiedlicher Verbindungen möglich, beispielsweise Holzmöbelverbindungen, Verbindungen im Ladenbau, Messebau etc. Das magnetisierbare Bauteil dient als Adapter zwischen dem nicht magnetisierbaren Trägerbauteil und der magnetischen Haltevorrichtung.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe auch durch ein Haltesystem umfassend mindestens ein Trägerbauteil mit einem flächenhaften magnetisierbaren Abschnitt und mindestens einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung.
  • Erfindungsgemäß kann der flächenhafte magnetisierbare Abschnitt des Trägerbauteils eine magnetisierbare Schicht sein, beispielsweise eine massive Metallschicht. Die magnetisierbare Schicht kann die Oberfläche des Trägerbauteils bilden. Es ist aber auch denkbar, die magnetisierbare Schicht unter einer magnetisch permeablen, die Oberfläche des Trägerbauteils bildenden Schicht anzuordnen.
  • Ebenfalls ist es möglich, dass der flächenhafte magnetisierbare Abschnitt ein magnetisierbares Netz ist. Durch eine solche Gitterstruktur des magnetisierbaren Abschnitts kann das Gewicht der Trägerbauteile minimiert werden. Wiederum kann dann das magnetisierbare Netz unter einer magnetisch permeablen, die Oberfläche des Trägerbauteils bildenden Schicht angeordnet sein.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigen schematisch:
  • 1 eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung gemäß einer ersten Ausgestaltung in einer perspektivischen Ansicht,
  • 2 die Haltevorrichtung aus 1 in einem Querschnitt,
  • 3 eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel in einer Schnittdarstellung,
  • 4 eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel in einer teilgeschnittenen perspektivischen Ansicht,
  • 5 eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel in einem Querschnitt, und
  • 6 eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel in einem Querschnitt.
  • Soweit nichts anderes bestimmt ist, bezeichnen in den Figuren gleiche Bezugszeichen gleiche Gegenstände. In 1 und 2 ist eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung 10 mit einem Gehäuse 12 dargestellt. Das Gehäuse 12 besitzt an seiner Unterseite eine Haftfläche 14, mit der die Haltevorrichtung 10 an einem Trägerbauteil 16, vorliegend einem Trägerbauteil 16 aus einer magnetisierbaren Metallschicht anbringbar ist. Dazu ist die Haftfläche 14 mit der Oberfläche des Trägerbauteils 16 in Kontakt bringbar. Das Gehäuse 12 besitzt eine Öffnung 18 an seiner dem Trägerbauteil 16 im angesetzten Zustand zugewandten Unterseite. Die Haltevorrichtung 10 besitzt weiterhin einen in dem Gehäuse 12 angeordneten zylinderförmigen Permanentmagneten 20, vorliegend einen Neodymmagneten 20. Der Magnet 20 weist in dem Beispiel zwei in Zylinderachsrichtung hintereinander angeordnete, magnetische Pole (Nord- und Südpol) auf. Der Magnet 20 ist über eine Schraube 22 in einer Verstelleinrichtung 24 gehalten. Die Verstelleinrichtung 24 ist ebenfalls als Schraube mit einem Außengewinde 26 und einem Schraubenkopf 28 ausgebildet. Das Außengewinde 26 der Verstelleinrichtung 24 greift in ein korrespondierendes Innengewinde des Gehäuses 12 ein. Durch ein Verdrehen der Verstelleinrichtung 24 kann auf diese Weise der Magnet 20 in dem Gehäuse 12 in Richtung seiner maximalen Magnetkraft stufenlos verschoben werden, wie schematisch durch den Pfeil 25 in 1 angedeutet. Der Magnet 20 wird also in Richtung seiner Polachse verschoben. Dadurch kann der Abstand des Magneten 20 zu der Haftfläche 14 und der Oberfläche des Trägerbauteils 16 stufenlos verändert werden. Auf diese Weise ist die senkrecht zu der Haftfläche 14 verlaufende magnetische Kraftkomponente des Magneten 20 ebenfalls stufenlos veränderbar. Dadurch wiederum kann die Haltevorrichtung 10 mit einer Vielzahl unterschiedlicher Haftkräfte an dem Trägerbauteil 16 selbsthaltend gehalten werden, sei dies an einer horizontalen (über Kopf oder nicht), vertikalen oder anders orientierten Trägerbauteiloberfläche.
  • In dem Gehäuse 12 ist außerdem eine Gewindebohrung vorgesehen, in die ein Haken 29 eingesetzt ist. An dem Haken 29 kann ein gewünschter Gegenstand von der Haltevorrichtung 10 gehalten werden.
  • In 3 ist eine Haltevorrichtung 30 nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die Haltevorrichtung 30, die in 3 an einer vertikalen Wand als Trägerbauteil 36 befestigt ist, weist ein Gehäuse 32 auf, in dem ein zylindrischer Magnet 33 wiederum in Richtung seiner maximalen Magnetkraft verschiebbar angeordnet ist. Über eine Schraube 34 als Verstelleinrichtung 34 kann der Magnet 33 verschoben werden. Im Gegensatz zu der Vorrichtung 10 aus 1 und 2, die vollständig manuell betätigbar ist, ist zum Verschieben des Magneten 33 bei der Vorrichtung 30 aus 3 ein Werkzeug erforderlich, vorliegend ein Sechskantschlüssel. Dazu weist die Schraube 34 einen entsprechenden Sechskanteingriff 35 auf. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Vorrichtung 30 nicht manuell von dem Trägerbauteil 36 entfernt werden kann, wenn der Magnet 33 in seiner stärksten Stellung steht. Dies ist insbesondere bei offen zugänglich angeordneten Haltevorrichtungen vorteilhaft. In dem in 3 dargestellten Beispiel ist weiterhin ein mit dem Magneten 33 verschiebbares magnetisierbares Gehäuse in Form eines Topfmagneten 37 vorgesehen. Der Topfmagnet 37 besitzt an seinem in 3 oberen Ende einen Vorsprung 38, der sich bei einem Verschieben des Magneten 33 und des verschiebbaren Gehäuses 37 entlang einer relativen Anzeigevorrichtung 39 ebenfalls verschiebt. Die Anzeigevorrichtung 39 kann beispielsweise eine Skala oder ähnliches aufweisen, auf der der Abstand des Magneten 33 und damit die von der Vorrichtung ausgeübte Haltekraft abgelesen werden kann. Schließlich ist bei dem in 3 gezeigten Beispiel die Haltevorrichtung 30 mit dem zu haltenden Gegenstand 31, vorliegend einem Kerzenhalter 31, integriert ausgebildet.
  • 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung 40. Die Haltevorrichtung 40 ist weitgehend ähnlich aufgebaut wie die Haltevorrichtung 10 aus den 1 und 2. Sie weist ebenfalls ein Gehäuse 42 auf, in dem ein Permanentmagnet 50 vorgesehen ist. Das Gehäuse 42 besitzt einen zylindrischen Innenteil 41, in dem der Magnet 50 angeordnet ist. Der zylindrische Innenteil 41 geht am oberen Ende in ein Gehäuseoberteil 43 über, welches eine überstehende Griffplatte 43 bildet. Der Gehäuseinnenteil 41 bildet gemeinsam mit der Griffplatte 43 eine Verstelleinrichtung 54 zum Verstellen des Magneten 50. Die Verstellung kann manuell über die Griffplatte 43 erfolgen. Außerdem besitzt das Gehäuse 42 einen ebenfalls zylindrischen Außenteil 45, der ein grobes Innengewinde 56 aufweist. Der Magnet 50 ist auf eine Grundplatte 51 aufgeklebt, die drei im Abstand von 120° zueinander angeordnete Stifte 53 aufweist, die durch entsprechende Schlitze in dem Gehäuseinnenteil 41 geführt sind. Die Stifte 53 greifen in das Innengewinde 56 ein. Durch Drehen der Griffplatte 43 gegen das Gehäuseaußenteil 45 wird die Grundplatte 51 mitgenommen und dadurch gemeinsam mit dem Magneten 50 hoch oder herunter geschraubt. Mit einer Haftfläche 44 kann die Haltevorrichtung 40 an einem in 4 nicht näher dargestellten Trägerbauteil befestigt werden.
  • In 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung 60 dargestellt. Die Haltevorrichtung 60 besitzt ein kegelförmiges Gehäuse 62, dessen Basis eine Haftfläche 64 aufweist, die mit der Oberfläche eines Trägerbauteils 66 in Kontakt bringbar ist. Die Haftfläche 64 wird bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 5 jedoch durch eine aus einem magnetisch permeablen Material bestehende Grundplatte 65 gebildet, die einen eingelassenen, das Gehäuse abschließenden Boden darstellt. Die Grundplatte 65 wird beispielsweise an das Gehäuse 62 geklebt. An ihrer Unterseite kann die Grundplatte 65 eine reibungsfördernde Schicht aufweisen. Die Haltevorrichtung 60 wird durch die von dem Magneten 70 ausgeübte magnetische Haltekraft an dem Trägerbauteil 66 gehalten.
  • In dem Gehäuse 62 ist wiederum ein zylindrischer Permanentmagnet 70 verschiebbar gelagert. Dazu ist als Verstelleinrichtung 74 eine Sechskantschraube vorgesehen, durch deren Drehung der Magnet 70 in Richtung seiner maximalen Magnetkraft stufenlos in dem Gehäuse 62 verschiebbar ist. Zur Betätigung der Verstelleinrichtung 74 ist ein Werkzeug, vorliegend ein Sechskantschlüssel 75 erforderlich. Ein weiterer Sechskantschlüssel 77 kann in das Gehäuse 62 eingebracht werden. Mit diesem kann das schwer greifbare Gehäuse 62 beim Verdrehen der Schraube 74 festgehalten werden.
  • 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung 80, das zur Verbindung von Möbeln dient. In dem dargestellten Beispiel werden durch die Vorrichtung 80 zwei die Ecke eines Möbelstücks bildende Platten 100, 103 verbunden. Dabei bildet die zweite Platte 103 beispielsweise einen an der ersten Platte 100 als Trägerbauteil zu befestigenden Gegenstand. Die erste Platte 100 weist ein Sackloch 101 auf, in das ein Stift 82 aus magnetisierbarem Material eingesetzt ist. Senkrecht zu dem Sackloch 101 weist die erste Platte 100 eine zweite seitlich in dem Sackloch mündende Bohrung 102 auf. Der Stift 82 besitzt eine Ausnehmung, die verhindert, dass dieser im montierten Zustand verrutscht. Durch die zweite Platte 103 ist ein Loch 104 mit Senkung gebohrt, das im an die erste Platte 100 angesetzten Zustand mit der Bohrung 102 in der ersten Platte 100 fluchtet. In dem Loch 104 sitzt eine Hülse 84 mit Innengewinde und einem Senkkopf 86 mit Sechskantantrieb. In dem Innengewinde ist eine Schraube 88 geführt, die sich an ihrem der Hülse 84 abgewandten Ende verdickt und einen Permanentmagneten 90 trägt, der an seinem Ende eine querzylindrische Ausnehmung besitzt. Mit dieser Ausnehmung sitzt der Magnet 90 auf dem Stift 82. Die Hülse 84 bildet dabei gemeinsam mit der Schraube 88 eine Verstelleinrichtung zum Verstellen des Magneten 90. Durch ein Drehen der Hülse 84 über den Kopf 86 lässt sich der Magnet 90 von dem Stift 82 abziehen und die Verbindung der Platten 100, 103 dosieren bzw. lösen. In dem in 6 dargestellten Zustand ist die Haltekraft maximal und die Möbelverbindung nicht oder nur schwer per Hand lösbar. Bei dieser Ausgestaltung wird der flächenhafe magnetisierbare Abschnitt der Platte 100 als Trägerbauteil durch den Stift 82 gebildet und somit von der Haltevorrichtung zur Verfügung gestellt. Mit der Haltevorrichtung 80 aus 6 können also auch nicht magnetiserbare Platten 100, 103, beispielsweise Holzplatten 100, 103 verbunden werden.
  • Sämtliche der in den Figuren dargestellten Trägerbauteile 16, 36, 66, mit Ausnahme des Trägerbauteils 100 aus 6, weisen jeweils selbst einen magnetisierbaren Abschnitt auf, insbesondere sind sie mit einer magnetisierbaren Schicht versehen, die die Oberfläche der Trägerbauteile bildet.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 2005107243 [0002]
    • - DE 10321622 A1 [0002]
    • - JP 2001175207 A [0002]
    • - DE 2011959597 U1 [0003]

Claims (40)

  1. Magnetische Haltevorrichtung zum Halten eines Gegenstands an einem Trägerbauteil, das einen flächenhaften magnetisierbaren Abschnitt aufweist, – mit einem Permanentmagneten und einer Haftfläche, die zur Befestigung der Haltevorrichtung mit dem Trägerbauteil in Kontakt bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, – dass der Permanentmagnet (20) verschiebbar in der Haltevorrichtung (10) gelagert ist und eine Verstelleinrichtung (24) vorgesehen ist, mit der der Permanentmagnet (20) so verschiebbar und damit der Abstand des Permanentmagneten (20) zu der Haftfläche (14) so veränderbar ist, dass die senkrecht zu der Haftfläche (14) verlaufende magnetische Kraftkomponente des Permanentmagneten (20) veränderbar ist.
  2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (20) in Richtung seiner maximalen Magnetkraft verschiebbar ist.
  3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Verschieben des Permanentmagneten (20) eine Vielzahl unterschiedlicher Abstände des Permanentmagneten (20) zu der Haftfläche (14) einstellbar ist.
  4. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (20) stufenlos verschiebbar ist.
  5. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (20) stufenweise verschiebbar ist.
  6. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem Permanentmagneten (20) auf das Trägerbauteil (16) ausgeübte magnetische Haltekraft in jeder Verschiebeposition des Permanentmagneten (20) ausreichend hoch ist, um die Haltevorrichtung (10) selbsthaltend an dem Trägerbauteil (16) zu befestigen.
  7. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem Permanentmagneten (20) auf das Trägerbauteil (16) ausgeübte magnetische Haltekraft bei dem größten einzustellenden Abstand des Permanentmagneten (20) ausreichend gering ist, so dass die Haltevorrichtung (10) manuell von dem Trägerbauteil (16) entfernt werden kann.
  8. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem Permanentmagneten (20) auf das Trägerbauteil (16) ausgeübte magnetische Haltekraft bei dem geringsten einzustellenden Abstand des Permanentmagneten (20) ausreichend hoch ist, so dass die Haltevorrichtung (10) nicht manuell von dem Trägerbauteil (16) entfernt werden kann.
  9. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) ein Gehäuse (12) aufweist, in dem der Permanentmagnet (20) verschiebbar gelagert ist.
  10. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung ein Gehäuse aufweist, das mit dem Permanentmagneten (20) gemeinsam verschoben werden kann.
  11. Haltevorrichtung nach Anspruch 9 oder Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) eine Öffnung (18) aufweist, die im an das Trägerbauteil (16) angesetzten Zustand der Haltevorrichtung (10) dem Trägerbauteil (16) zugewandt ist.
  12. Haltevorrichtung nach Anspruch 9 oder Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) den Permanentmagneten (20) allseitig umschließt.
  13. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) zumindest teilweise aus einem magnetisierbaren Material besteht.
  14. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) in jeder Verschiebeposition des Permanentmagneten (20) seine Form und Dimension beibehält.
  15. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) die Form eines Kegels, eines Kegelabschnitts oder eines Kugelabschnitts besitzt.
  16. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) zumindest einen Teil der Verstelleinrichtung (24) bildet.
  17. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) einen Teil eines von der Haltevorrichtung (10) zu haltenden Gegenstands bildet.
  18. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (24) zumindest teilweise manuell betätigbar ist.
  19. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (24) mit einem Werkzeug betätigbar ist.
  20. Haltevorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug ein speziell für die Verstelleinrichtung angepasstes Werkzeug ist.
  21. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug ein Schlüssel ist.
  22. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (20) in seiner geringsten Abstandseinstellung in Kontakt mit dem Trägerbauteil (16) bringbar ist.
  23. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (24) ein Gewinde (26) aufweist, wobei der Permanentmagnet (20) durch Verdrehen des Gewindes (26) verschiebbar ist.
  24. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (24) eine Gewindebohrung sowie eine Schraube (22) oder einen Gewindebolzen aufweist, wobei der Permanentmagnet (20) durch Verdrehen der Schraube (22) oder des Gewindebolzens in der Gewindebohrung verschiebbar ist.
  25. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (24) eine Flüssigkeit aufweist, die zwischen einem ersten Raum und einem zweiten Raum verlagert werden kann, wobei der Permanentmagnet (20) durch das Verlagern der Flüssigkeit verschiebbar ist.
  26. Haltevorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit ein Ferrofluid ist.
  27. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Haftfläche (14) eine reibungsfördernde Oberfläche aufweist.
  28. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) eine Positionsanzeige aufweist, die eine Verschiebeposition des Permanentmagneten anzeigt.
  29. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) die aufgrund der jeweiligen Verschiebeposition des Permanentmagneten (20) eingestellte magnetische Haltekraft anzeigt.
  30. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) eine Anzeigeeinrichtung aufweist, die die zum Lösen der Haltevorrichtung (10) von dem Trägerbauteil (16) bei dem kleinsten einzustellenden Abstand des Permanentmagneten (20) erforderliche Kraft anzeigt.
  31. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (20) ein handelsüblicher Standardpermanentmagnet ist.
  32. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (20) ein Seltene-Erden-Magnet ist.
  33. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) Verbindungsmittel zur Befestigung einer Vielzahl unterschiedlicher Aufsätze (29) zum Halten von Gegenständen an der Haltevorrichtung (10) aufweist.
  34. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (10) ein einen flächenhaften magnetisierbaren Abschnitt aufweisendes Bauteil besitzt, das an einem nicht magnetisierbaren Trägerbauteil (66) befestigbar ist.
  35. Haltesystem umfassend mindestens ein Trägerbauteil (16) mit einem flächenhaften magnetisierbaren Abschnitt und mindestens eine Haltevorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  36. Haltesystem nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass der flächenhafte magnetisierbare Abschnitt des Trägerbauteils (16) eine magnetisierbare Schicht (16) ist.
  37. Haltesystem nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetisierbare Schicht (16) die Oberfläche des Trägerbauteils (16) bildet.
  38. Haltesystem nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetisierbare Schicht unter einer magnetisch permeablen, die Oberfläche des Trägerbauteils (16) bildenden Schicht angeordnet ist.
  39. Haltesystem nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass der flächenhafte magnetisierbare Abschnitt ein magnetisierbares Netz ist.
  40. Haltesystem nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetisierbare Netz unter einer magnetisch permeablen, die Oberfläche des Trägerbauteils (16) bildenden Schicht angeordnet ist.
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DE10321622A1 (de) 2003-05-13 2004-12-02 Drumm Gmbh Magnetpinnwandsystem
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