[go: up one dir, main page]

DE102008037961A1 - Schellenverschluss für eine Rohrschelle - Google Patents

Schellenverschluss für eine Rohrschelle Download PDF

Info

Publication number
DE102008037961A1
DE102008037961A1 DE102008037961A DE102008037961A DE102008037961A1 DE 102008037961 A1 DE102008037961 A1 DE 102008037961A1 DE 102008037961 A DE102008037961 A DE 102008037961A DE 102008037961 A DE102008037961 A DE 102008037961A DE 102008037961 A1 DE102008037961 A1 DE 102008037961A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamp
pipe
bracket
folded
concave curvature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE102008037961A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102008037961B4 (de
Inventor
Carsten Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidt Carsten De
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE102008037961.1A priority Critical patent/DE102008037961B4/de
Publication of DE102008037961A1 publication Critical patent/DE102008037961A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102008037961B4 publication Critical patent/DE102008037961B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/08Down pipes; Special clamping means therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/08Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing
    • F16L3/10Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing divided, i.e. with two members engaging the pipe, cable or protective tubing
    • F16L3/1008Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing divided, i.e. with two members engaging the pipe, cable or protective tubing with two members engaging the pipe, cable or tubing, both being made of thin band material completely surrounding the pipe
    • F16L3/1025Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing divided, i.e. with two members engaging the pipe, cable or protective tubing with two members engaging the pipe, cable or tubing, both being made of thin band material completely surrounding the pipe the members being joined by quick-acting means
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/08Down pipes; Special clamping means therefor
    • E04D2013/084Means for fixing down pipes to structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Rohrschelle, umfassend ein Befestigungselement zur Festlegung der Rohrschelle an einer Hauswand sowie zwei Schellenbügel, wobei ein erster und ein zweiter Schellenbügel eine konkave Krümmung besitzen, die im Wesentlichen einen Halbkreis beschreibt und zur Aufnahme eines Rohres dient und wobei der erste und der zweite Schellenbügel an den Enden der konkaven Krümmung beidfseitig jeweils einen korrespondierenden Teil einer Steckverbindung aufweisen. Die Steckverbindung ian den Enden der konkaven Krümmung je einen abgekanteten Abschnitt aufweist und der zweite Schellenbügel an den Enden der konkaven Krümmung je einen komplementären abgekanteten Abschnitt aufweist, wobei der Komplementäre abgekantete Abschnitt mindestens zwei weitere Abkantungen aufweist, so dass der komplementäre abgekantete Abschnitt im geschlossenen Zustand der Rohrschelle den abgekanteten Abschnitt formschlüssig umgreift.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Rohrschelle umfassend ein Befestigungselement zur Festlegung der Rohrschelle an einer Hauswand sowie zwei Schellenbügel.
  • Die senkrecht zum Erdboden verlaufenden Fallrohre zur Dachentwässerung von Gebäuden müssen gegen vertikales Abrutschen gesichert werden. Dabei kommen üblicherweise Fallrohrschellen zum Einsatz, die in der Hauswand verankert und unterhalb einer auf dem Fallrohr aufgelöteten Zinkwulst geschlossen werden.
  • Das Schließen der Schellen erfolgt üblicherweise mittels einer oder zweier Schrauben. In der Ausführungsform mit einer Schraube sind die beiden Schellenhälften bereits an einer Seite über ein Scharnier verbunden. Häufiger werden jedoch Rohrschellen verwendet, die in zwei Hälften vorliegen und mit zwei Schrauben geschlossen werden müssen.
  • Daher müssen bei der praktischen Ausführung der Installationsarbeiten entsprechendes Werkzeug und die nötigen Verbrauchsmaterialien in ausreichender Menge von dem Monteur mitgeführt werden. Insbesondere bei Arbeiten auf Gerüsten besteht dabei die Gefahr, dass Materialien nicht zur Hand sind oder dem Monteur während der Installationsarbeiten entgleiten. Zudem ist die herkömmliche Montage von Rohrschellen zeitaufwändig. Der geübte Installateur benötigt für die Monatage einer Rohrschelle immerhin ungefähr zwei Minuten. Somit besteht der Bedarf nach einer vereinfachten Rohrschelle.
  • Ein weiterer Nachteil bei der herkömmlichen Montage von Fallrohren ist die Zinkwulst, die zur Sicherung gegen vertikales Abrutschen auf das Rohr aufgelötet wird. Neben der ästhetischen Beeinträchtigung werden für den Lötvorgang ebenfalls Verbrauchsmaterialien und Werkzeuge sowie weitere Hilfsmittel benötigt, die die damit verbundenen Nachteile mit sich bringen. Die DE 102 60 375.8 offenbart eine alternative Sicherung gegen vertikales Abrutschen, wobei ein Halteelement einen Haltestift aufweist, der das zu sichernde Rohr durchstößt und somit in seiner Position fixiert. Eine neue und vereinfachte Rohrschelle sollte sowohl mit derartigen als auch mit herkömmlichen Abrutschsicherungen kombinierbar sein.
  • Es ist somit die Aufgabe der Erfindung eine Rohrschelle zur Verfügung zu stellen, die ohne zusätzliche Materialien und Werkzeuge einfach und mit wenigen Handgriffen geschlossen werden kann.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird in vorteilhafter Weise mit einer Rohrschelle mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weitere bevorzugte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Die Erfindung betrifft eine Rohrschelle umfassend ein Befestigungselement zur Festlegung der Rohrschelle an einer Hauswand sowie zwei Schellenbügel, wobei ein erster Schellenbügel und ein zweiter Schellenbügel eine konkave Krümmung besitzen, die im wesentlichen einen Halbkreis beschreibt und zur Aufnahme eines Rohres dient und dass der erste Schellenbügel und der zweite Schellenbügel an den Enden der konkaven Krümmung beidseitig jeweils einen korrespondierenden Teil einer Steckverbindung aufweisen.
  • Die erfindungsgemäße Rohrschelle besteht also aus zwei Schellenbügeln, die jeweils eine konkave Innenkrümmung aufweisen. Im geschlossenen Zustand der Rohrschelle bilden die beiden konkaven Innenkrümmungen eine zentrale Öffnung, die das zu montierende Rohr aufnimmt. Vorzugsweise ist der erste Schellenbügel, der der Hauswand zugewandte Teil der Rohrschelle und der zweite Schellenbügel der der Hauswand abgewandte Teil der Rohrschelle. Erfindungsgemäß können die Schellenhälften allerdings auch in umgekehrter Reihenfolge an der Hauswand montiert werden. Befestigungselemente einer Rohrschelle zur Befestigung an der Hauswand sind dem Fachmann bekannt. Die erfindungsgemäße Rohrschelle kann mit allen gängigen Befestigungsmitteln an der Hauswand montiert werden.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung ist das Befestigungselement an dem ersten Schellenbügel und zwar vorzugsweise zentral an der Außenseite der konkaven Krümmung befestigt.
  • Der erfindungsgemäße erste Schellenbügel weist an den Enden der konkaven Innenkrümmung jeweils einen abgekanteten Abschnitt auf und der zweite Schellenbügel besitzt an den beiden Enden der konkaven Innenkrümmung jeweils einen komplementären abgekanteten Abschnitt. Der abgekantete und der komplementäre abgekantete Abschnitt sind derart ausgestaltet, dass der komplementäre abgekantete Abschnitt mindestens zwei weitere Abkantungen aufweist, so dass der komplementäre abgekantete Abschnitt im geschlossenen Zustand der Rohrschelle den abgekanteten Abschnitt formschlüssig umgreift.
  • Die erfindungsgemäße Rohrschelle kann also durch ein einfaches Einschieben des abgekanteten Abschnitts in den komplementären abgekanteten Abschnitt geschlossen werden. Somit handelt es sich bei dem Verschluss der erfindungsgemäßen Rohrschelle um eine einfache Steckverbindung, für deren Verschluss weder zusätzliches Werkzeug noch weiteres Verbrauchsmaterial benötigt werden. Gerade im täglichen Arbeitsablauf auf Gerüsten ist dies von großem Vorteil, da weder Werkzeug noch Verbrauchsmaterialien dem Monteur fehlen oder entgleiten können. Die Montagezeit wird somit in vorteilhafter Weise auf bis zu fünf Sekunden verkürzt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die abgekanteten Abschnitte rechteckig ausgestaltet. Dabei sind die abgekanteten Abschnitte derart angeordnet, dass sie von dem Mittelpunkt des von der konkaven Krümmung definierten Kreises fortweisen und vorzugsweise parallel zur Längsachse des zu montierenden Rohres verlaufen. Somit sind die abgekanteten Abschnitte in der geschlossenen Form der Rohrschelle parallel zur Hauswand ausgerichtet.
  • Vorteilhafterweise wird der erste Schellenbügel bestehend aus der konkaven Krümmung und je einem abgekanteten Abschnitt an den beiden Enden der Krümmung an einem Stück gefertigt. Insbesondere kann der erste Schellenbügel gestanzt oder geprägt werden. Alternativ kann der abgekantete Abschnitt auch an die konkave Krümmung angesetzt, vorzugsweise angeschweißt oder angelötet werden. Dabei sind der abgekantete Abschnitt und die Rohrschelle vorzugsweise gleich dick, weisen also eine gleiche Wandstärke auf.
  • In einer weiteren Ausgestaltung sind die abgekanteten Abschnitte gegenüber der Längsachse des zu montierenden Rohres um 1° bis 20°, vorzugsweise um 5° bis 15°, noch bevorzugter um 10° geneigt. In einem ersten Fall, bei dem der erste Schellenbügel der der Hauswand zugewandte Schellenbügel ist, ist die Neigung der abgekanteten Abschnitte derart ausgelegt, dass der untere Rand des abgekanteten Abschnitts von der Senkrechten in Richtung der konkaven Krümmung zurückverlagert ist. Ist der erste Schellenbügel der der Hauswand abgewandte Schellenbügel, so ist die Neigung der abgekanteten Abschnitte derart ausgelegt, dass der untere Rand der abgekanteten Abschnitte von der Senkrechten der konkaven Krümmung wegverlagert ist. Mittels dieser Neigung wird im geschlossenen Zustand ein erhöhter Druck auf das Rohr ausgeübt, wodurch zusätzlich zu anderen Sicherungen gegen vertikales Abrutschen eine Klemmkraft auf das Rohr aufgebracht wird. Zudem kann die Rohrschelle bei einem geneigten abgekanteten Abschnitt nur von oben geschlossen und auch nur nach oben wieder geöffnet werden. Eine Schwerkraft bedingte, ungewollte Öffnung der Rohrschelle wird dadurch vermieden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weisen die abgekanteten Abschnitte an einem der freien Enden rechteckige Aussparungen auf. Dabei sind die Aussparungen vorzugsweise genauso tief, wie die abgekanteten Abschnitte breit sind, d. h. die Tiefe der Aussparungen entspricht vorzugsweise der Wandstärke der abgekanteten Abschnitte. Diese Aussparung ist geeignet einen Steg des komplementären abgekanteten Abschnitts des zweiten Schellenbügels aufzunehmen. Im geschlossenen Zustand der Rohrschelle ist der komplementäre abgekantete Abschnitt in der rechteckigen Aussparung des abgekanteten Abschnitts eingerastet. Vorzugsweise weist der abgekantete Abschnitt am äußeren Ende der rechteckigen Aussparung eine weitere rechteckige Aussparung oder Abschrägung auf. Die zweite rechteckige Aussparung bzw. Abschrägung dient dazu, einen zum Öffnen der Rohrschelle geeigneten Hebel anzusetzen oder mit einer entsprechenden Zange unter den komplementären abgekanteten Abschnitt greifen zu können.
  • Vorzugsweise besitzen die abgekanteten Abschnitte eine raue Oberfläche oder sind mit einem Material beschichtet, das eine raue oder stumpfe Oberfläche aufweist. Insbesondere soll dadurch die Haftreibung zwischen dem abgekanteten Abschnitt und dem komplementären abgekanteten Abschnitt erhöht werden.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht der komplementäre abgekantete Abschnitt aus zwei rechteckigen Teilabschnitten und einem die Teilabschnitte verbindenden Steg. Teilabschnitte und Steg sind dabei derart angeordnet, dass sie eine U-förmige Öffnung bilden. Im geschlossenen Zustand der Rohrschelle ist der abgekantete Abschnitt des ersten Schellenbügels in der U-förmigen Öffnung des komplementären abgekanteten Abschnitts des zweiten Schellenbügels positioniert.
  • Erfindungsgemäß sind komplementären abgekanteten Abschnitte derart ausgestaltet, dass die U-förmige Öffnung von dem Mittelpunkt des von der Rohrschelle im geschlossenen Zustand gebildeten Kreises fortweist. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung verlaufen die Teilabschnitte parallel zur Längsachse des zu montierenden Rohres und damit im geschlossenen Zustand der Rohrschelle auch parallel zur Hauswand. In einer weiteren Ausgestaltung sind die Teilabschnitte gegenüber der Längsachse des zu montierenden Rohres um 1° bis 20°, vorzugsweise um 5° bis 15°, noch bevorzugter um 10° geneigt. Wenn der zweite Schellenbügel der der Hauswand abgewandte Schellenbügel ist, ist die Neigung derart ausgelegt, dass der untere Rand des komplementären abgekanteten Abschnitts von der Senkrechten der konkaven Krümmung wegverlagert ist. Ist der zweite Schellenbügel der der Hauswand zugewandte Schellenbügel, ist die Neigung der Teilabschnitte derart ausgelegt, dass der untere Rand des komplementären abgekanteten Abschnitts von der Senkrechten in Richtung der konkaven Krümmung zurückverlagert. Erfindungsgemäß sind die Neigungswinkel der abgekanteten Abschnitte der komplementären abgekanteten Abschnitte bei den beiden Schellenbügel einer Rohrschelle gleich.
  • Vorzugsweise sind die beiden Teilabschnitte der komplementären abgekanteten Abschnitte gleichgroß. Die Verbindung der beiden Teilabschnitte mittels des Stegs erfolgt vorzugsweise über die lange Seite der rechteckigen Teilabschnitte. Insbesondere wird bei gleichgroßen Teilabschnitten und einer Verbindung über die lange Seite ein komplementärer abgekanteter Abschnitt realisiert, der von oben auf den abgekanteten Abschnitt des ersten Schellenbügels aufgesteckt wird. Vorzugsweise entspricht die Länge des Stegs der Länge der rechteckige Aussparung des abgekanteten Abschnitts, so dass der Steg im geschlossenen Zustand der Rohrschelle in der erfindungsgemäßen rechteckige Aussparung positioniert ist. Der komplementäre abgekantete Abschnitt greift also von oben um den abgekanteten Abschnitt herum.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die beiden Teilabschnitte auf beiden Seiten des Stegs unterschiedlich groß. Vorzugsweise ist der Teilabschnitt kleiner, welche dem anderen Schellenbügel zugewandt ist. Die Verbindung der beiden Teilabschnitte mittels des Stegs erfolgt vorzugsweise über die kurze Seite der rechteckigen Teilabschnitte. In dieser Ausgestaltung wird vorzugsweise ein komplementärer abgekanteter Abschnitt realisiert, bei dem die beiden Teilabschnitte seitlich um den abgekanteten Abschnitt herumgreifen. Der Steg des komplementären abgekanteten Abschnitts ist dann an der Außenseite der Rohrschelle positioniert und der Schellenverschluss ist nach oben nicht abgeschlossen. Insbesondere weisen abgekantete und komplementär abgekantete Abschnitte in dieser Form eine Neigung auf, um ein Durchrutschen der zweiten Halbschelle nach unten und dadurch ein unabsichtliches Öffnen der Rohrschelle zu verhindern.
  • Vorteilhafterweise wird der zweite Schellenbügel bestehend aus der konkaven Krümmung und je einem komplementäre abgekanteten Abschnitt an den beiden Enden der Krümmung an einem Stück gefertigt. Insbesondere kann der zweite Schellenbügel gestanzt, geprägt oder gebogen werden. Alternativ kann der komplementäre abgekantete Abschnitt auch an die konkave Krümmung angesetzt, vorzugsweise angeschweißt oder angelötet werden. Dabei sind komplementärer abgekanteter Abschnitt und Rohrschelle vorzugsweise gleich dick, weisen also die gleiche Wandstärke auf.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist der abgekantete Abschnitt eine weitere Abkantung auf, die vorzugsweise rechteckig ausgestaltet ist. Der komplementäre mehrfach abgekantete Abschnitt weist erfindungsgemäß ebenfalls eine zusätzliche Abkantung auf, die vorzugsweise rechteckig ausgestaltet ist.
  • Die beschriebenen Abkantungsformen des abgekanteten und des komplementären abgekanteten Abschnitts sind Beispiele, welche die erfindungsgemäße Steckverbindung erläutern aber den Umfang der Erfindung nicht beschränken sollen. Erfindungsgemäß sind alle Kombinationen aus abgekantetem und komplementärem abgekanteten Abschnitt umfasst, bei denen die beiden Teile formschlüssig ineinander greifen, das Schließen der Schelle durch ein ineinander stecken/schieben oder ähnliches erfolgt und zum Schließen keine weiteren Hilfsmittel benötigt werden. Die genaue Anzahl der Abkantungen und deren Winkel sind im Rahmen verschiedener Ausführungsformen frei zu wählen. Insbesondere sind auch runde Abkantungen erfindungsgemäß mit umfasst, solange die beiden Hälften des Steckverschlusses formschlüssig ineinander greifen.
  • Vorzugsweise wird die Rohrschelle aus allen dem Fachmann bekannten geeigneten Materialien gefertigt. Insbesondere wird die erfindungsgemäße Rohrschelle aus Stahl, vorzugsweise aus verzinktem Stahl hergestellt. Alternativ kann die erfindungsgemäße Rohrschelle auch aus Kunststoff oder jedem anderen geeigneten Material gefertigt werden, das eine geeignete Härte aufweist und entsprechend geformt werden kann.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist an dem ersten Schellenbügel ein Dorn positioniert, der dazu geeignet ist, das Rohr zu durchstechen und in der vertikalen Position zu fixieren. Vorzugsweise ist der Dorn aus einem beliebigen harten Material gefertigt, das geeignet ist, das Fallrohr zu durchstoßen, insbesondere Stahl, vorzugsweise Edelstahl.
  • Die Befestigung des Rohres mittels eines das Rohr durchstoßenden Dorns bietet gegenüber allen bekannten Befestigungsvorrichtungen den Vorteil, dass deutlich weniger Material verbraucht wird. Dadurch wird gleichzeitig eine Reduzierung der Produktionskosten erreicht. Ein direkt im ersten Schellenbügel positionierter Dorn reduziert weiterhin die Montagehandgriffe und die Gefahr benötigtes Werkzeug oder Zubehör während der Montage nicht zur Hand zu haben.
  • Um zu verhindern, dass nach dem Durchstoßen Wasser aus dem Rohr austritt, ist auf dem Dorn vorzugsweise eine Dichtung positioniert, die das Rohr nach dem Durchstoßen abdichtet. Diese Dichtung ist vorteilhafterweise als Kugel ausgestaltet, die auf der Spitze des Dorns positioniert ist und während des Transports des Schellenbügels gleichzeitig als Sicherung gegen Verletzungen wirkt. Bei der Montage des Rohres wird dann zuerst die Sicherung und anschließend das Rohr durchstoßen, wobei die Sicherung auf dem Dorn als Dichtung in Richtung der Halbschelle gedrückt wird. Eine erfindungsgemäße Sicherung besteht vorzugsweise aus Gummi, Silikon, PTFE oder anderen geeigneten Kunststoffen.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist der der Hauswand zugewandte Schellenbügel in der Mitte der das Rohr aufnehmenden konkaven Krümmung eine zentrale Einkerbung auf. In der zentralen Einkerbung ist vorzugsweise ein Dorn zum Durchstoßen des Rohres montiert.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Dorn auf einem Halteelement angebracht, das komplementär zu der zentralen Einkerbung in dem der Hauswand zugewandten Schellenbügel ausgebildet ist. Insbesondere besitzt das Halteelement im Abstand der Wandstärke der Rohrschelle jeweils einen Quersteg, wobei jeweils ein Quersteg auf beiden Seiten des der Hauswand zugewandten Schellenbügels positioniert ist, wenn das Halteelement in der zentralen Einkerbung liegt. Durch dieses Ausgestaltung des Halteelements wird der Dorn beim Durchstoßen des Rohres von der Rohrschelle abgestützt und in seiner Position fixiert.
  • Vorteilhafterweise werden bei der Verwendung des Dorns keine Zinkwülste mehr zur Sicherung gegen ein vertikales Verrutschen des Rohres benötigt.
  • Bei der Verwendung einer Rohrschelle mit einer zentralen Einkerbung und dem darin positionierten Dorn, ist das Rohr auch ohne Zinkwülste gegen ein vertikales Abrutschen gesichert. Mit dieser Ausführungsform werden sowohl Material und Zeit gespart als auch gestalterische Möglichkeiten eröffnet. In die erfindungsgemäße Rohrschelle können zur Gestaltung des Fallrohrs Ornamente verschiedener Art integriert werden. Dabei sind die Ornamente nicht an die Breite der Rohrschelle gebunden, sondern können nach oben oder unten über diese hinausragen.
  • In einer weiteren Ausgestaltung kann der Quersteg verbreitert sein und eine zusätzliche Wulst aufweisen. Dabei ist die Wulst an dem der Hauswand zugewandten Quersteg positioniert. Ferner erfolgt die Verbreiterung vorzugsweise zu der unteren Seite des der Hauswand zugewandten Schellenbügels hin, d. h. zu der der zentralen Einkerbung gegenüberliegenden Seite hin. Die Wulst ist derart ausgestaltet, dass sie den der Hauswand zugewandten Schellenbügel auf der unteren Seite umfasst. Dies verhindert, dass das Halteelement aus der zentralen Einkerbung des der Hauswand zugewandten Schellenbügels nach oben verschoben werden kann. Insbesondere ist dies wichtig, wenn das Halteelement auf der dem Dorn gegenüberliegenden Seite als Vorrichtung zur Verankerung, d. h. als Befestigungselement ausgelegt ist. in einer bevorzugten Ausgestaltung ist der der Hauswand zugewandte Schellenbügel der erste Schellenbügel. In einer weiteren Ausgestaltung kann der der Hauswand zugewandte Schellenbügel auch der zweite Schellenbügel sein.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Beispielen und Figuren näher beschrieben, soll aber nicht auf diese beschränkt werden.
  • Kurze Beschreibung der Figuren
  • 1 zeigt die erfindungsgemäße Rohrschelle im geschlossenen Zustand im Überblick
  • 2 zeigt eine erfindungsgemäße Rohrschelle mit einem komplementären abgekanteten Abschnitt am zweiten Schellenbügel, der von oben den abgekanteten Abschnitt des ersten Schellenbügels formschlüssig umgreift.
  • 3 zeigt eine erfindungsgemäße Rohrschelle mit einem komplementären abgekanteten Abschnitt am zweiten Schellenbügel, der seitlich den abgekanteten Abschnitt des ersten Schellenbügels formschlüssig umgreift.
  • 4 zeigt einen ersten Schellenbügel mit einer zentralen Einkerbung in der ein Dorn zur vertikalen Abrutschsicherung des Rohres positioniert ist.
  • Ausführliche Beschreibung der Figuren
  • 1 zeigt eine Übersicht einer erfindungsgemäßen Rohrschelle 10 im geschlossenen Zustand. Die Rohrschelle 10 besteht aus einem ersten Schellenbügel 12 und einem zweiten Schellenbügel 14. Beide Schellenbügel besitzen eine konkave Krümmung 18, die geeignet ist, ein Rohr aufzunehmen. An dem Ende der konkaven Krümmung 18 des ersten Schellenbügels 12 befindet sich ein abgekanteter Abschnitt 20. Der zweite Schellenbügel 14 weist an dem Ende der konkaven Krümmung 18 einen komplementären abgekanteten Abschnitt 30 auf, wobei der komplementäre abgekantete Abschnitt 30 den abgekanteten Abschnitt 20 im geschlossenen Zustand der Rohrschelle 10 formschlüssig umgreift.
  • Eine Vorrichtung zur Verankerung 60 der Rohrschelle 10 in der Hauswand ist mittig auf der Rückseite des ersten Schellenbügels 12 positioniert.
  • 2A zeigt eine Detailansicht des erfindungsgemäßen Steckverschlusses der Rohrschelle 10. Die Bezugszeichen gelten analog wie in 1. Der abgekantete Abschnitt 20 des ersten Schellenbügels 12 wird von oben von dem komplementären abgekanteten Abschnitt 30 am zweiten Schellenbügel 14 formschlüssig umgriffen.
  • Der komplementäre abgekantete Abschnitt 30 besteht aus zwei Teilabschnitten 32a und 32b und einem die Teilabschnitte 32 verbindenden Steg 34. Der Steg 34 erstreckt sich nicht über die gesamte lange Seite 40 der Teilabschnitte 32a, sondern endet mit der Länge 44 vor dem Übergang auf die konkave Krümmung 18. Der Teilabschnitt 32b besitzt dieselbe Länge 44, wie der Steg 34. Die beiden Teilabschnitte 32a und 32b und der Steg 34 bilden eine U-förmige Öffnung 36 aus, in der der abgekantete Abschnitt 20 im geschlossenen Zustand der Rohrschelle 10 liegt. Der komplementäre abgekantete Abschnitt 30 ist derart ausgestaltet, dass er von oben den abgekanteten Abschnitt 20 umfasst. Abgekanteter Abschnitt 20 und erster Schellenbügel 12 sowie komplementärer abgekanteter Abschnitt 30 und zweiter Schellenbügel 14 weisen die gleiche Wandstärke 28 auf.
  • 2B zeigt den ersten Schellenbügel 12 in der Außenansicht. An der konkaven Krümmung 18 liegt das zu montierende Rohr 16 an. Der abgekantete Abschnitt 20 ist als rechteckiger Teilabschnitt mit der langen Seite 40 und der kurzen Seite 42 ausgestaltet. An der oberen langen Seite 40 weist der abgekantete Abschnitt 20 eine rechteckige Aussparung 26 auf. Die rechteckige Aussparung 26 erstreckt sich nicht über die gesamte lange Seite 40 des abgekanteten Abschnitts 20. Die Länge 44 der rechteckigen Aussparung 26 entspricht der Länge 44 des Stegs 34 in 2A. Am Ende der rechteckigen Aussparung 26 ist eine weitere rechteckige Aussparung angeordnet, die in diesem Falle schräg nach unten ausläuft. Abgekanteter Abschnitt 20 und erster Schellenbügel 12 weisen die gleiche Wandstärke 28 auf.
  • In 3 ist eine alternative Ausführungsform der Rohrschelle 10 mit dem erfindungsgemäßen Schellenverschluss gezeigt. Der erste Schellenbügel 12 weist am Ende der konkaven Krümmung 18, in der das Rohr 16 geführt wird, den abgekanteten Abschnitt 20 auf. Der abgekantete Abschnitt 20 ist rechteckig ausgestaltet. Am Ende der konkaven Krümmung 18 des zweiten Schellenbügels 14 befindet sich ein komplementärer abgekanteter Abschnitt 30. Der komplementäre abgekantete Abschnitt 30 besteht aus zwei Teilabschnitten 32a und 32b sowie dem die Teilabschnitte 32 verbindenden Steg 34. Die beiden Teilabschnitte 32a und 32b sowie der Steg 34 bilden eine U-förmige Öffnung 36. Der komplementäre abgekantete Abschnitt 30 ist derart ausgestaltet, dass er seitlich den abgekanteten Abschnitt 20 umfasst. Das bedeutet, der Steg 34 befindet sich auf der kurzen Seite 42 des abgekanteten Abschnitts 20. Der erste Teilabschnitt 32b ist kleiner als der zweite Teilabschnitt 32a, damit der erste Teilabschnitt 32b im geschlossenen Zustand der Rohrschelle 10 nicht an den ersten Schellenbügel 12 stößt. Die Wandstärken 28 der Schellenbügel (12 und 14) sind gleich und entsprechen den Wandstärken 28 der abgekanteten Abschnitte 20 und der komplementären abgekanteten Abschnitte 30.
  • 3B zeigt einen ersten Schellenbügel 12 in der Außenansicht, der die bevorzugte Neigung des abgekanteten Abschnitts 20 aufweist. Von der Senkrechten ausgehend sind die abgekanteten Abschnitte 20 im unteren Bereich in Richtung der konkaven Krümmung 18 zurückversetzt. Das führt zu einer Gesamtneigung des abgekanteten Abschnitts 20.
  • 4A zeigt eine weitere Ausgestaltung des ersten Schellenbügels 12 mit der konkaven Krümmung 18 und den beiden abgekanteten Abschnitten 20. In der Mitte der konkaven Krümmung 18 weist der erste Schellenbügel 12 eine zentrale Einkerbung 50 auf. Diese zentrale Einkerbung 50 dient dazu, eine alternative Sicherung gegen vertikales Abrutschen aufzunehmen.
  • 4B zeigt den ersten Schellenbügel 12 mit der zentralen Einkerbung 50 in der Aufsicht. In der zentralen Einkerbung 50 ist ein Halteelement 54 positioniert, das auf der Seite der konkaven Krümmung 18 einen Dorn 52 besitzt. Der Dorn 52 durchstößt das Rohr 16 im montierten Zustand und dient somit als Sicherung gegen vertikales Abrutschen. Um den Austritt von Wasser aus dem durchstoßenen Rohr 16 zu verhindern, ist am Ende des Dorns 52 auf dem Halteelement 54 eine Dichtung 62 positioniert. Das Halteelement 54 weist ferner zwei Querstege 56 auf, die auf beiden Seiten des ersten Schellenbügels 12 positioniert sind. Mittels der Querstege 56 ist der Dorn 52 beim Durchstoßen des Rohres 16 fixiert und nach hinten abgestützt. An dem dem Dorn 52 gegenüber liegenden Ende des Halteelements 54 befindet sich eine Vorrichtung zur Verankerung 60. Mittels dieser Vorrichtung zur Verankerung 60 kann die Rohrschelle 10 direkt, beispielsweise in der Hauswand, befestigt werden.
  • 10
    Rohrschelle
    12
    erster Schellenbügel
    14
    zweiter Schellenbügel
    16
    montiertes Rohr
    18
    konkave Krümmung
    20
    abgekanteter Abschnitt
    26
    rechteckige Aussparung
    28
    Wandstärke
    30
    komplementär abgekanteter Abschnitt
    32
    Teilabschnitt
    34
    Steg
    36
    U-förmige Öffnung
    40
    lange Seite
    42
    kurze Seite
    44
    Länge
    50
    zentrale Einkerbung
    52
    Dorn
    54
    Halteelement
    56
    Quersteg
    60
    Vorrichtung zur Verankerung
    62
    Dichtung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10260375 [0005]

Claims (25)

  1. Rohrschelle (10) umfassend ein Befestigungselement zur Festlegung der Rohrschelle (10) an einer Hauswand sowie zwei Schellenbügel, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Schellenbügel (12) und ein zweiter Schellenbügel (14) eine konkave Krümmung (18) besitzen, die im wesentlichen einen Halbkreis beschreibt und zur Aufnahme eines Rohres dient und dass der erste Schellenbügel (12) und der zweite Schellenbügel (14) an den Enden der konkaven Krümmung (18) beidseitig jeweils einen korrespondierenden Teil einer Steckverbindung aufweisen.
  2. Rohrschelle (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schellenbügel (12) an den Enden der konkaven Krümmung (18) je einen abgekanteten Abschnitt (20) aufweist und dass der zweite Schellenbügel (14) an den Enden der konkaven Krümmung (18) je einen komplementären abgekanteten Abschnitt (30) aufweist, wobei der komplementäre abgekantete Abschnitt (30) mindestens zwei weitere Abkantungen aufweist, so dass der komplementäre abgekantete Abschnitt (30) im geschlossenen Zustand der Rohrschelle (10) den abgekanteten Abschnitt (20) formschlüssig umgreift.
  3. Rohrschelle (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die abgekanteten Abschnitte (20) rechteckig ausgebildet sind.
  4. Rohrschelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die abgekanteten Abschnitte (20) von dem Mittelpunkt des von der konkaven Krümmung (18) definierten Kreises fortweisen.
  5. Rohrschelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die abgekanteten Abschnitte (20) parallel zu der Längsachse eines zu montierenden Rohres verlaufen.
  6. Rohrschelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die abgekanteten Abschnitte (20) gegenüber der Längsachse eines zu montierenden Rohres um 1° bis 20°, vorzugsweise um 5° bis 15°, noch bevorzugter um 10°, geneigt sind.
  7. Rohrschelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die abgekanteten Abschnitte (20) des ersten Schellenbügels (12) oder zweiten Schellenbügels (14) an einem der freien Ecken eine rechteckige Aussparung (26) aufweisen.
  8. Rohrschelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die rechteckige Aussparung (26) an dem freien Ende eine weitere rechteckige Aussparung (26) aufweist, die vorzugsweise zum freien Ende hin schräg verläuft.
  9. Rohrschelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die abgekanteten Abschnitte (20) eine raue Oberfläche aufweisen.
  10. Rohrschelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement an dem ersten Schellenbügel (12), vorzugsweise zentral an der Außenseite der konkaven Krümmung (18) positioniert ist.
  11. Rohrschelle (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der komplementäre abgekantete Abschnitt (30) aus zwei rechteckigen Teilabschnitten (32) und einem die Teilabschnitte (32) verbindenden Steg (34) besteht.
  12. Rohrschelle (10) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilabschnitte (32) und der Steg (34) eine U-förmige Öffnung (36) bilden.
  13. Rohrschelle (10) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilabschnitte (32) gleichgroß oder unterschiedlich groß sind.
  14. Rohrschelle (10) nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (34) die Teilabschnitte (32) über eine lange Seite (40) oder über eine kurze Seite (42) verbindet.
  15. Rohrschelle (10) nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Länge (44) des Stegs (34) einer Länge (44) der rechteckigen Aussparung (26) entspricht.
  16. Rohrschelle (10) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (34) im geschlossenen Zustand der Rohrschelle (10) in der rechteckigen Aussparung (26) positioniert ist.
  17. Rohrschelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass an dem ersten Schellenbügel (12) ein Dorn (52) positioniert ist, der dazu geeignet ist ein Rohr zu durchstechen und in der vertikalen Position zu fixieren.
  18. Rohrschelle (10) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (52) aus einem harten Werkstoff, vorzugsweise Edelstahl, besteht.
  19. Rohrschelle (10) nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dichtung (62) auf dem Dorn (52) positioniert ist, die dazu geeignet ist, ein zu montierendes Rohr nach dem Durchstoßen abzudichten.
  20. Rohrschelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schellenbügel (12) in der Mitte der konkaven Krümmung (18) eine zentrale Einkerbung (50) aufweist.
  21. Rohrschelle (10) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (52) in der zentralen Einkerbung (50) positioniert ist.
  22. Rohrschelle (10) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (52) auf einem Halteelement (54) angebracht ist, das komplementär zu der zentralen Einkerbung (50) ausgebildet ist.
  23. Rohrschelle (10) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (54) im Abstand der Wandstärke (28) des ersten Schellenbügels (12) jeweils einen Quersteg (56) aufweist, wobei jeweils ein Quersteg (56) auf beiden Seiten des ersten Schellenbügels (12) positioniert ist, wenn das Halteelement (54) in der zentralen Einkerbung (50) liegt.
  24. Rohrschelle (10) nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen Hauswand und erstem Schellenbügel (12) positionierte Quersteg (56) verbreitert ist und eine Wulst aufweist, die den ersten Schellenbügel (12) auf der der zentralen Einkerbung (50) gegenüberliegenden Seite umfasst.
  25. Rohrschelle (10) nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (54) auf der dem Dorn (52) gegenüberliegenden Seite als Vorrichtung zur Verankerung (60) ausgelegt ist.
DE102008037961.1A 2008-08-13 2008-08-13 Schellenverschluss für eine Rohrschelle Active DE102008037961B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008037961.1A DE102008037961B4 (de) 2008-08-13 2008-08-13 Schellenverschluss für eine Rohrschelle

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102008037961.1A DE102008037961B4 (de) 2008-08-13 2008-08-13 Schellenverschluss für eine Rohrschelle

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102008037961A1 true DE102008037961A1 (de) 2010-02-18
DE102008037961B4 DE102008037961B4 (de) 2015-06-03

Family

ID=41528033

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102008037961.1A Active DE102008037961B4 (de) 2008-08-13 2008-08-13 Schellenverschluss für eine Rohrschelle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102008037961B4 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110645413A (zh) * 2019-09-24 2020-01-03 珠海格力智能装备有限公司 卡箍结构及净水装置

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US867169A (en) * 1906-08-11 1907-09-24 Walter Thomas Split sleeve.
US1260951A (en) * 1918-01-25 1918-03-26 Harry H Baker Bracket.
GB272144A (en) * 1927-03-16 1927-06-09 Frederick John Gould Improved clamp for pipes and the like
DE1899226U (de) * 1963-11-23 1964-08-20 Heinz Simon Rohrschelle aus kunststoff, insbesondere zur verlegung von kunststoff-rohrleitungen.
DE10260375A1 (de) 2002-12-13 2004-07-15 Carsten Schmidt Regenfallrohr-Haltevorrichtung
EP1544527A1 (de) * 2003-12-17 2005-06-22 Raccorderie Metalliche S.p.A. Rohrschelle zur Wandbefestigung von Leitungen

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US867169A (en) * 1906-08-11 1907-09-24 Walter Thomas Split sleeve.
US1260951A (en) * 1918-01-25 1918-03-26 Harry H Baker Bracket.
GB272144A (en) * 1927-03-16 1927-06-09 Frederick John Gould Improved clamp for pipes and the like
DE1899226U (de) * 1963-11-23 1964-08-20 Heinz Simon Rohrschelle aus kunststoff, insbesondere zur verlegung von kunststoff-rohrleitungen.
DE10260375A1 (de) 2002-12-13 2004-07-15 Carsten Schmidt Regenfallrohr-Haltevorrichtung
EP1544527A1 (de) * 2003-12-17 2005-06-22 Raccorderie Metalliche S.p.A. Rohrschelle zur Wandbefestigung von Leitungen

Also Published As

Publication number Publication date
DE102008037961B4 (de) 2015-06-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102017108586B3 (de) Scharnier für ein Schaltschrankgehäuse sowie ein entsprechendes Schaltschrankgehäuse und Montageverfahren
EP3464980B1 (de) Schlauchschelle
DE102017117002A1 (de) Vorrichtung zum Befestigen eines Bauteils an einem Trägerbauteil
AT514072B1 (de) Befestigungselement
EP1319133B1 (de) Blechklammer
EP1439364A1 (de) Halter für einen Wärmeübertrager
EP1326045A2 (de) Anschlussvorrichtung für wenigstens einen Rohrteil sowie Verfahren zur Herstellung einer Verbindung mit einer solchen Anschlussvorrichtung
DE102008037961B4 (de) Schellenverschluss für eine Rohrschelle
AT520803B1 (de) Schubladenseitenwand
DE29620839U1 (de) Vorrichtung zum Befestigen eines Einbaugeräts in Form einer Einbauspüle o.dgl. in einer Arbeitsplatte
EP2594165B1 (de) Klemmhalterung zur Befestigung eines Objekts, insbesondere einer Seilspannvorrichtung für eine Sonnen- und/oder Blickschutzvorrichtung, an einem Fenster- oder Türrahmen
EP2369215A1 (de) Steckverbindung
DE2230309A1 (de) Befestigungsklammer und verfahren zu ihrer anbringung
DE202011052021U1 (de) Klemmhalterung zur Befestigung eines Objekts, insbesondere einer Seilspannvorrichtung für einen Sonnen- und/oder Blickschutzvorrichtung, an einem Fenster- oder Türrahmen
EP0919759B1 (de) Schlauchklemme
DE102009000649A1 (de) Befestigungsvorrichtung zur Anordnung an einer Montageschiene
EP3348735B1 (de) Halteklammer für eine dachpfanne
DE29921834U1 (de) Rohrhalterung für einen Dachrinnenentwässerungsrohrstrang
DE4410900A1 (de) Sanierungselement für Kanäle, Drainage-, Deponierohre u. dgl.
DE10308659B3 (de) Halter für Blitzschutz-Leiter, insbesondere Flachbandhalter
EP1316753A2 (de) Anschlussvorrichtung für wenigstens einen Rohrteil sowie Verfahren zur Herstellung einer Verbindung mit einer solchen Anschlussvorrichtung
DE19651168C2 (de) Rastvorrichtung für eine Steckkupplung zum Ankuppeln eines Schlauches in einen Rohrstutzen
EP0717224B1 (de) Rohrhalter
DE19818916C2 (de) Bauteilverbindung
DE102008064302B4 (de) Fenster

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final
R082 Change of representative
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: SCHMIDT, CARSTEN, DE

Free format text: FORMER OWNER: SCHMIDT, CARSTEN, 13627 BERLIN, DE