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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Gassackes
aus zumindest einem Gewebezuschnitt mit einem innerhalb des Gassackes angeordneten
Fangband sowie einen Gassack mit einer Öffnung zum Einführen eines
Gasgenerators oder von Entfaltungsgas mit einem im Inneren angeordneten
Fangband.
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Gassäcke oder
Airbags, insbesondere Seitenairbags, die sich neben einen Fahrzeuginsassen erstrecken
sollen, müssen
im Normalzustand zusammengelegt innerhalb des Fahrzeuges untergebracht werden,
um einen Fahrzeuginsassen nicht zu stören und gleichzeitig eine sichere
Entfaltung zu gewährleisten.
Dazu sind die Gassäcke
oder Airbags eingerollt oder zusammengefaltet und an dafür geeigneten Stellen
innerhalb der Fahrzeugkarosserie untergebracht. Bei Vorliegen entsprechender
Sensordaten wird ein innerhalb des Gassackes angeordneter oder mit
diesem verbundener Gasgenerator aktiviert und leitet Entfaltungsgas
in den Gassack ein, so dass sich dieser entfaltet und sich zwischen
den Fahrzeuginsassen und einer Fahrzeugstruktur bewegt. Insbesondere
bei einem Seitenairbag ist es aufgrund der geringen Abstände eines
Fahrzeuginsassen zur Seitenwand notwendig, dass sich der Gassack
möglichst
schnell entfaltet. Ebenfalls ist es wichtig, dass sich der Gassack
in die richtige Richtung entfaltet und eine ausreichende Stabilität aufweist.
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Zum
Erreichen einer ausreichenden Stabilität ist es vorgesehen, dass in
einem Gassack ein Fangband angeordnet ist, um eine Ausdehnung des Gassackes
beim Entfaltungsvorgang in einer bestimmten Richtung zu begrenzen.
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Neben
den Abmessungen und der Anordnung des Gassackes spielt für die möglichst
störungsfreie
und schnelle Entfaltung auch die Art und Weise der Faltung und des
Zusammenlegens des Gassackes eine Rolle. Darüber hinaus ist es notwendig,
dass der Gassack stabil und sicher in der Normalposition gelagert
werden kann. Ebenfalls soll der Gassack möglichst einfach herzustellen
sein.
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Um
dieses zu erreichen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass ein Gassack
aus zumindest einem Gewebezuschnitt mit innerhalb des Gassackes
angeordneten Fangband hergestellt wird, indem zunächst ein
Ende eines Fangbandes auf einer Innenseite des Gewebezuschnittes
befestigt wird. Dieses Befestigen kann beispielsweise durch Vernähen, Verkleben
oder Verschweißen
erfolgen. Unter Innenseite wird dabei diejenige Seite des Gewebezuschnittes
verstanden, die sich im entfalteten Zustand des Gassackes innen
befindet. Dieses Befestigen erfolgt zweckmäßigerweise dann, wenn der Gassackzuschnitt
einlagig ausgebreitet auf einer Arbeitsunterlage liegt, eine solche
Anordnung ist jedoch nicht unbedingt zwingend. Anschließend wird
das zweite Ende des Fangbandes an der Innenseite des Gewebezuschnittes
unter Umfassung eines Verbindungsbereiches befestigt. Dieser Verbindungsbereich
ist derjenige Bereich des Gewebezuschnittes des Gassackes, der sich
zwischen den Enden des Fangbandes befindet. Anschließend muss
sichergestellt werden, dass die Gewebezuschnittsaußenseiten
aufeinander liegen, also dass das Fangband sich außerhalb
des Gewebezuschnittes, der bevorzugt klappsymmetrisch ausgebildet
ist und aufeinander liegt, angeordnet ist. Die Innenseite der Gewebezuschnitte liegen
somit außen,
das Fangband umgibt einen Teil des bereits zweilagig aufeinander
liegenden Gewebezuschnitts, beispielsweise an einer Verbindungsnaht
oder entlang einer Klapplinie.
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Anschließend wird
eine Reißnaht
zwischen dem Fangband und einer Unterkante des Gassackes angebracht,
wobei diese Reißnaht
sich nicht über
die gesamte Breite des Gassackzuschnittes erstrecken muss. Der Gassack
kann in dem Stadium des Anbringens der Reißnaht soweit geschlossen sein,
dass ein zumindest teilweise geschlossener Sack ausgebildet wird.
Nach dem Anbringen der Reißnaht
wird der Gassackabschnitt oberhalb der Reißnaht, also derjenige Gassackabschnitt,
der jenseits der Öffnung
zum Einleiten von Entfaltungsgas oder zum Einführen eines Gasgenerators angeordnet
ist, zusammengelegt, beispielsweise gefaltet oder gerollt. Die Größe der Faltung
richtet sich dabei nach der Größe desjenigen
Gassackbereiches, der sich unterhalb der Reißnaht befindet, da nach dem
Zusammenlegen des oberen Gassackabschnittes dieser in den unteren
Gassackabschnitt hineingestülpt
wird, beispielsweise indem der untere Gassackabschnitt über die Reißnaht hinweg über den
zusammengelegten Gassackabschnitt hinüber gelegt wird. Sofern dies
notwendig ist, werden offene Abschnitte des unterhalb der Reißnaht gelegenen
Gassackabschnittes verschlossen, beispielsweise vernäht, so dass
der fertig zusammengelegte Gassack an einer Seite von der Reißnaht begrenzt
wird, den zusammengelegten oberen Gassackabschnitt in sich aufnimmt
und zusätzlich
eine Öffnung
für das
Einleiten des Entfaltungsgases oder Einführen des Gasgenerators aufweist.
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Sofern
der Gewebezuschnitt einstückig
ausgebildet ist, kann der Verbindungsbereich durch Zusammenklappen
des Gewebezuschnittes ausgebildet werden. Dabei werden die Gewebezuschnittsaußenseiten
aufeinander gelegt, wobei der Gewebezuschnitt klappsymmetrisch ausgebildet
ist, um keine Gewebeüberstände nach
dem Vernähen
bzw. Verbinden der beiden Lagen des Gewebezuschnittes zu erhalten.
Die Klapplinie, entlang derer der Gewebezuschnitt geklappt wird,
erspart eine entsprechende Verbindungsnaht. Dabei wird zunächst an
einem Flügel
des klappsymmetrischen Gewebezuschnittes das Fangband auf der Innenseite
aufgenäht,
der Gewebezuschnitt zusammengeklappt und anschließend nach
dem Umlegen des Fangbandes um den Verbindungsbereich das zweite
Ende auf dem anderen Flügel
des Gewebezuschnittes befestigt, beispielsweise angenäht, angeschweißt oder
verklebt.
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Alternativ
können
zwei oder mehrere Gewebezuschnitte verwendet werden, um den Gassack
zu bilden. Dabei werden zwei im Wesentlichen identische Gewebezuschnitte
außenseitig
aufeinander gelegt, so dass die Gewebezuschnittsinnenseiten außen liegen.
Nach dem Verbinden zumindest einer Seitenkante miteinander wird
dann das Fangband, wie oben beschrieben, an beiden Innenseiten befestigt
und anschließend
der Gewebezuschnitt verschlossen oder zumindest teilweise verschlossen. Das
Schließen
erfolgt um den Umfang des Gewebezuschnittes insoweit, dass das Fangband
sich im Bereich des geschlossenen Gassackzuschnittes befindet. Der
geschlossene Umfang sollte sich bis zur Reißnaht erstrecken.
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Da
der Verbindungsbereich in der Regel größer als die Länge des
Fangbandes ist, ist es vorgesehen, dass der Verbindungsbereich zusammengefaltet
oder eingerollt wird, bevor das zweite Ende des Fangbandes befestigt
wird. Ein Teil des Gassackzuschnittes wird somit von dem Fangband
umfasst.
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Der
Verbindungsbereich nimmt in der Regel nur einen Teil des Gassackumfanges
ein. Der Rest des Gassackumfanges kann dann nach Befestigung des
zweiten Endes des Fangbandes unter Ausbildung einer Öffnung an
der Unterkante des Gassackzuschnittes verschlossen werden. Dies
ermöglicht es,
dass auch das zweite Ende des Fangbandes befestigt werden kann,
wenn das Fangbandende flach auf einem einlagigen Gewebezuschnitt
aufliegt.
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An
dem unteren Ende des Gewebezuschnittes kann eine Öffnung zum
Einführen
eines Gasgenerators oder einer Zuleitung eines Entfaltungsgases offen
gelassen werden, gegebenenfalls können die Gewebezuschnittsabschnitte,
die sich unterhalb der Reißnaht
befinden, erst nach dem Umlegen und Umhüllen des zusammengefalteten
oberen Gassackabschnittes verschlossen werden, um so das Hineinstülpen zu
erleichtern.
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Zwischen
der Reißnaht
und dem Fangband kann eine Trennebene angeordnet werden, die den Gassack
in zwei Kammern trennt, wobei diese Trennebene bevorzugt durchlässig für das Entfaltungsgas ist.
Die Trennebene kann durch Verbinden von überstehenden Gewebezuschnittsabschnitten
gebildet werden, die nach dem Hineinstülpen des zusammengelegten Gassackabschnittes
in Richtung auf die Reißnaht überstehen
und zueinander in Deckung gebracht werden können. Diese überstehenden
Gewebezuschnittsabschnitte können
durch Verbinden mehrerer Gewebeteile ausgebildet werden, beispielsweise
durch das Verbinden entsprechender Zuschnitte für einen oberen Gassackabschnitt
und einen unteren Gassackabschnitt, an denen auf eine einfache Art
und Weise ein entsprechender Gewebezuschnittsabschnitt vorgesehen
werden kann. Bei einer Klapplösung
werden dann zwei oder drei Gewebeteile benötigt, während bei einem flächigen Aufeinanderlegen
und Zusammennähen
insgesamt vier Gewebeteile benötigt
werden.
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Der
Gassack mit einer Öffnung
zum Einführen
eines Gasgenerators oder von Entfaltungsgas mit einem im Inneren
angeordneten Fangband sieht erfindungsgemäß vor, dass im zusammengelegten, nicht
entfalteten Zustand ein Gassackabschnitt, der im entfalteten Zustand
der Öffnung
gegenüberliegt,
in einer von dem Gewebezuschnitt gebildeten Tasche untergebracht
ist, wobei die Tasche an einer Seite von einer Reißnaht begrenzt
ist, und der in der Tasche befindliche Gassackabschnitt das Fangband aufweist.
Das Fangband dient zur Begrenzung der Ausdehnung des gefüllten Gassackes.
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Der
Gassackabschnitt ist in die Tasche hineingestülpt und die Innenseite des
Gewebes des Gassackabschnittes liegt der Innenseite des Gewebes
der Tasche gegenüber.
Dadurch wird gewährleistet,
dass die in der Regel beschichtete Innenseite des Gewebes einander
gegenüberliegt
und die Außenseite
des Gassackgewebes hineingestülpt
und zusammengefaltet innerhalb einer Tasche untergebracht ist.
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Zwischen
dem Fangband und der Reißnaht kann
eine Trennebene angeordnet sein, die zumindest eine Durchtrittsöffnung für das Entfaltungsgas aufweist,
so dass ein zweikammeriges System für den Gassack ausgebildet wird.
Dies ist insbesondere bei Seitenairbags von Vorteil, um unterschiedliche Entfaltungsgeschwindigkeiten,
Füllungsgrade
und Standzeiten für
einen Kopfairbag und einen Thoraxairbag bereitzustellen.
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Zwischen
Befestigungsstellen des Fangbandes an dem Gewebe des Gassackes,
wobei das Fangband an der Innenseite des Gewebes angenäht ist,
ist ein Verbindungsbereich des Gassackes angeordnet, der eingerollt
oder zusammengelegt ist, damit das in der Regel kurze Fangband den
Gewebeabschnitt umgeben kann, der im entfalteten Zustand einen Teil
der Gassackaußenwandung
bildet.
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Nachfolgend
werden Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand der beigefügten
Figuren näher erläutert. Gleiche
Bezugzeichen in den Figuren bezeichnen gleiche Elemente. Es zeigen:
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1 bis 6 – verschiedene
Stadien des Verfahrens in einer ersten Ausgestaltungsform mit einem
zweikammerigen Airbag; sowie
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8 bis 14 – verschiedene
Stadien des Verfahrens in einer Variante mit einem einkammerigen
Airbag.
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In
der 1 ist schematisch ein Gassack 1 in einem
Anfangsstadium seiner Herstellung gezeigt. Der Gassack 1 weist
einen ersten Gewebezuschnitt 2 für eine Thoraxkammer und einen
zweiten Gewebezuschnitt 3 für eine Kopfkammer auf. Es ist
ebenso vorgesehen, dass der Gassack als ein Thorax-Pelvis-Airbag
eingesetzt wird, die Erfindung ist nicht auf die Anwendung als Kopf-Thorax-Airbag
beschränkt. Beide
Gewebezuschnitte 2, 3 sind über eine Naht 4, beispielsweise
eine Nähnaht,
Klebenaht oder Schweißnaht
miteinander verbunden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Gassack 1 aus insgesamt
vier Gewebezuschnitten hergestellt, da die Kopf- und die Thoraxkammer
aus je zwei Gewebezuschnitten hergestellt werden. Grundsätzlich besteht
jedoch auch die Möglichkeit,
dass sowohl die Kopfkammer als auch die Thoraxkammer aus je einem
Gewebezuschnitt hergestellt werden, die entlang einer Falzlinie
gefaltet und aufeinander gelegt werden. Um dann eine Kammer herzustellen,
muss ein Vernähen
nicht mehr über
den gesamten Außenumfang
erfolgen, vielmehr kann die Naht entlang der Falzlinie wegfallen.
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In
dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist an dem Gewebezuschnitt 3 für die Kopfkammer ein Fangband 5 in
Gestalt eines Gewebestreifens über eine
erste Befestigungsnaht 6 festgelegt. Das Fangband 5 kann
vor oder nach dem Befestigen des Gewebezuschnittes 3 für die Kopfkammer
an dem Gewebezuschnitt 2 für die Thoraxkammer befestigt
werden. Aus Gründen
einer verbesserten Handhabkarkeit ist es zweckmäßig, das Fangband 5 vor
dem Befestigen des Gewebezuschnittes 3 an dem Gewebezuschnitt 2 anzubringen.
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Der
Gewebezuschnitt 2 ist so gestaltet, dass nach dem Befestigen
des Gewebezuschnittes 3 ein Gewebebereich 7 übersteht,
der im vorliegenden Ausführungsbeispiel
eine halbmondförmige
Kontur aufweist. Der Gewebebereich 7 dient zur Ausbildung einer
Trennebene zwischen der Kopfkammer und der Thoraxkammer. Der Gewebebereich 7 wird
durch die Naht 4 in Richtung Thoraxkammer begrenzt. In
der 1 ist die Ansicht auf die Innenseite der Gewebezuschnitte 2, 3 gezeigt.
Eine Kombination zweier, im Wesentlichen identischer Gewebezuschnitte
wird angefertigt, ohne jedoch das Fangband 5 vorzusehen. Diese
Kombination der zweiten Gewebezuschnitte wird dann auf die als Außenseite
vorgesehene Seite als zweite Gewebelage aufgelegt. Die so mit ihren Außenseiten
aufeinander liegenden Gewebezuschnitte werden an dem Kopfbereich
mit einer ersten Naht 31 miteinander verbunden. Diese Naht 31 erstreckt
sich ungefähr über die
Hälfte
des Gewebezuschnittes 3 für die Kopfkammer. Alternativ
zu der Verbindungsnaht 31 kann in diesem Bereich auch der Gewebezuschnitt 3 gefaltet
werden.
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Der
Bereich mit der Verbindungsnaht 31 oder der Falznaht wird
dann eingerollt oder gefaltet, anschließend wird das Fangband 5 auf
die zweite Lage des Gewebezuschnittes 3 bzw. auf den zweiten
Gewebezuschnitt 30 aufgelegt, wie es in der 3 in
einer Schnittdarstellung gezeigt ist. Das Fangband 5 wird
dann mittels einer zweiten Befestigungsnaht 8 an der zweiten
Lage des Gewebezuschnittes 3 bzw. an dem zweiten, korrespondierend
zu dem ersten Gewebezuschnitt 3 ausgebildeten zweiten Gewebezuschnitt 30 befestigt.
Zwischen den beiden Befestigungsnähten 6, 8 des
Fangbandes 5 ist ein Verbindungsbereich 16b ausgebildet,
der bereits einen Teil des geschlossenen Gassackes, vorliegend einen
Teil der Kopfkammer, ausbildet.
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Nach
dem Zusammenrollen oder Zusammenfalten des Verbindungsbereiches 16 und
dem Befestigen des Fangbandes 5 mittels der zweiten Befestigungsnaht 8 wird über eine
zweite Naht 32 die Kopfkammer geschlossen. Optional kann
eine Reißnaht 9 angebracht
werden, die oberhalb der Naht 4 angeordnet ist. Dies ist
in der 4 dargestellt. In der 4 ist ebenfalls
gezeigt, dass der Gewebezuschnitt 2 für die Thoraxkammer an seinen
Seiten durch Verbindungsnähte 21, 22 an
den Seitenkanten geschlossen wird. An dem unteren Ende ist die Thoraxkammer
mit einer Öffnung 23 versehen.
In dem Fertigungszustand, wie er in der 4 dargestellt
ist, ist der Gassack 1 an seinem äußeren Umfang vollständig geschlossen,
lediglich an dem unteren Ende an der Unterkante ist eine Öffnung 23 ausgebildet. Die
Gewebebereiche 7 für
die Ausbildung einer Trennebene 17 sind noch nicht miteinander
verbunden und befinden sich wie zwei Klappen auf einander gegenüberliegenden
Seiten des Gassackes.
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In
der 5 ist eine mögliche
Faltung der Kopfkammer gezeigt, die entlang dreier Faltlinien 10, 11, 12 im
Rahmen einer Zickzackfaltung oder einer anderen Faltung zusammengelegt
werden kann. Vorher kann ein Teil der Kopfkammer entlang einer diagonalen
Achse eingeklappt werden, so dass eine im Wesentlichen dreieckige
Kontur entsteht. Eine solchermaßen
zusammengefaltete Kopfkammer wird dann nach innen in die Thoraxkammer
hineingestülpt.
Anschließend
werden beide Gewebebereiche 7 aufeinander gelegt, so dass
die Außenseiten
aufeinander liegen. Anschließend
wird durch eine Umfangsnaht 24 eine Verbindung zwischen
den Gewebebereichen 7 hergestellt. In den Gewebebereichen 7 oder
in der Umfangsnaht 24 können
Durchtrittsöffnungen
für Entfaltungsgas
aus der Thoraxkammer in die Kopfkammer vorgesehen sein.
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In
der 6 ist der Zustand gezeigt, in dem die Gewebebereiche 7 miteinander
verbunden sind und die zusammengefaltete Kopfkammer 20 sich
innerhalb der Thoraxkammer 2 befindet. Oberhalb der Öffnung 23 kann
eine Reißnaht 13 vorgesehen
sein, um zu verhindern, dass die Kopfkammer 20 zu weit in
die Thoraxkammer hineingeschoben wird. Durch das Verbinden der Gewebebereiche 7 wird
eine Trennebene 17 zwischen der Kopfkammer 20 und
der Thoraxkammer ausgebildet. Um den Gassack fertigzustellen, wird
der untere Bereich der Thoraxkammer, der sich unterhalb der Reißnaht 13 befindet, nach
oben umgeschlagen, wie durch die Pfeile angedeutet ist. Dadurch
wird die Reißnaht 13 zu
einer innen liegenden Abschlussnaht und die Innenseiten des Gewebezuschnittes 2 werden
auf den oben liegenden Bereich oberhalb der Reißnaht 13 aufgelegt. Die Reißnaht 13 ist
dabei so angeordnet, dass der Bereich unterhalb der Reißnaht 13 vollständig über den
Bereich oberhalb der Reißnaht 13 gestülpt werden
kann.
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Der
Zustand, in dem die Kopfkammer 20 und der obere Teil der
Thoraxkammer mit den zusammengenähten
Gewebebereichen 7 in dem Gewebezuschnitt 2 der
Thoraxkammer hineingestülpt
ist, ist in der 7 dargestellt. Anders ausgedrückt wird
der untere Teil der Thoraxkammer umgestülpt und nimmt den oberen Teil
des Gassackes auf. Die Unterkante mit der Öffnung 23 befindet
sich in der Darstellung der 7 nunmehr
oben und wird durch eine Abschlussnaht 14 verschlossen,
so dass sich ein zusammengelegtes Paket ergibt. Gegebenenfalls kann noch
eine Öffnung
für das
Einführen
eines nicht dargestellten Gasgenerators in dem Paket ausgebildet sein,
die nach dem Einführen
eines Gasgenerators verschlossen wird. Die Unterkante des Gassackes
ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
dasjenige Ende der Thoraxkammer, das der Kopfkammer gegenüberliegt.
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Die 8 bis 14 zeigen
Stadien der Herstellung eines einkammerigen Gassackes 1.
Die 8 ist eine Draufsicht auf einen ersten Gassackzuschnitt 3,
an dem ein Fangband 5 in Gestalt einer Stoffbahn über eine
erste Befestigungsnaht 6 befestigt ist. Dargestellt ist
die Innenseite des Gewebezuschnittes 3. Auf der Rückseite,
Außenseite
an Außenseite
anliegend, ist ein zweiter Gewebezuschnitt 30 aufgelegt,
der identisch zu dem ersten Gewebezuschnitt 3 ausgebildet
ist. Beide Gewebezuschnitte 3, 30 werden entlang
einer ihrer Seitenkanten über
eine Naht 31 miteinander verbunden, insbesondere vernäht. Die
Verbindungsnaht 31 erstreckt sich entlang einer Seitenkante
und im Wesentlichen über
die Hälfte
des oberen Querbereiches der Gewebezuschnitte 3, 30.
Unterhalb des Fangbandes 5 wird eine Reißnaht 13 angebracht,
die sich zwischen dem Fangband 5 und dem unteren Ende des
Gassackes 1 erstreckt. Nach dem Zusammennähen der
beiden Gewebezuschnitte 3, 30 wird der Bereich
mit der ersten Verbindungsnaht 31 in Richtung auf die Befestigungsnaht 6 des
Fangbandes 5 zusammengefaltet oder zusammengerollt. Anschließend wird
das Fangband über
den zusammengerollten oder zusammengelegten Verbindungsbereich 16 des
Gassackes 1 übergeschlagen
und mit einer zweiten Befestigungsnaht 8 an dem zweiten
Gewebezuschnitt 30 befestigt. Dieser Zustand ist in Schnittdarstellung
in der 10 dargestellt. Die 11 zeigt
diesen Zustand in schematischer, perspektivischer Darstellung, wobei
die beiden Gewebezuschnitte 3, 30 aufgeklappt
sind. Anschließend
werden die beiden Gewebezuschnitte 3, 30 aufeinander
gelegt, so dass die Außenseiten der
Gewebezuschnitte 3, 30 aufeinander liegen. Anschließend wird
eine zweite Naht 32 ausgeführt, um die zweiten Seitenkanten
der Gewebezuschnitte 3, 30 miteinander zu verbinden.
Dabei wird an der Unterkante des Gassackes eine Öffnung 23 offen gelassen.
In dem in der 12 dargestellten Zustand ist der
Gassack bis auf die Öffnung 23 an
der Unterkante geschlossen. Zwischen der Unterkante und dem Fangband 5 ist
die Reißnaht 13 angeordnet.
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Entlang
der Faltlinien 10, 11, 12 kann anschließend der
Gassack zusammengefaltet werden. Der obere Teil des Gassackes liegt
dann zusammengefaltet aufeinander und der untere Teil des Gassackes,
also derjenige Teil, der sich zwischen der Reißnaht 13 und der Unterkante
des Gassackes befindet, wird, wie in 13 angedeutet, über den
bereits zusammengefalteten oberen Teil des Gassackes übergestülpt. Die
Außenseite
des Gassackes liegt somit außen,
während
die Reißnaht 13 einen
Abschluss des Paketes bildet. Die Öffnung 23 kann durch
eine Abschlussnaht 14 teilweise oder vollständig verschlossen
werden. Gegebenenfalls kann eine Öffnung zum Einführen eines
Gasgenerators verbleiben.
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Statt
einer Ausgestaltung aus zwei Gewebezuschnitten 3, 30 kann
der Gassack auch aus einem einzigen Gewebezuschnitt ausgebildet
sein, der entlang einer Seitenkante umgelegt wird, wobei sich diese
Falzkante in einem Bereich erstreckt, der dem der ersten Verbindungsnaht 31 entspricht.
Sofern es erforderlich ist, kann noch ein Teil am oberen Ende mit einer
Naht verschlossen werden, um einen halb geschlossenen Zustand, so
wie in der 8 dargstellt, zu erzeugen.
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Ebenfalls
ist es möglich,
den vernähten
Gassack, so wie er in den 7 oder 14 dargestellt ist,
weiter zu falten, um ihn auf das gewünschte Packmaß zu bringen.