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QUERVERWEIS AUF EINSCHLÄGIGE
ANMELDUNGEN
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Diese
Anmeldung beansprucht den Nutzen der am 03. August 2007 eingereichten
koreanischen Patentanmeldung
Nr. 10-2007-0078171 und der am 12. März 2008 eingereichten
koreanischen Patentanmeldung
Nr. 10-2008-0022717 , die hiermit durch Bezugnahme in ihrer
Gesamtheit so eingeschlossen wird, als sei sie hier vollständig
dargelegt.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft ein Bekleidungsbehandlungsgerät, genauer,
ein Bekleidungsbehandlungsgerät, das Geräusche
verringern kann, die durch eine Ausrüstungskammer erzeugt
werden, in der verschiedene Arten von Einrichtungen installiert sind.
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Erörterung der einschlägigen
Technik
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Ein
Bekleidungsbehandlungsgerät ist allgemein ein Gerät,
das Bekleidung in bessere Zustände bearbeitet. In den letzten
Jahren wurde ein Bekleidungsbehandlungsgerät populär,
das verschiedene Appretierfunktionen ausüben kann, wie
das Entfernen von Knittern, Gerüchen und/oder statischer
Elektrizität von Bekleidung.
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Ein
derartiges Bekleidungsbehandlungsgerät verfügt über
eine zusätzliche Ausrüstungskammer zum Aufnehmen
verschiedener Arten von Einrichtungen, die für die oben
angegebenen Funktionen sorgen. Jedoch erzeugen einige der in der
Ausrüstungskammer installierten Einrichtungen Wärme hoher
Temperatur, was die Lebensdauer der anderen in der Ausrüstungskammer
installierten Einrichtungen und Teile verringern kann. Aus diesem
Grund ist die Ausrüstungskammer an einer Seite mit einer
Einlassöffnung versehen, durch die Luft in sie eingelassen
wird. Die durch die Einlassöffnung eingelassene Luft wird
dazu verwendet, die in der Ausrüstungskammer installierten
Einrichtungen zu kühlen.
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Jedoch
ist die Einlassöffnung offen, mit dem Ergebnis, dass Geräusche,
wie sie durch die verschiedenen Arten von in der Ausrüstungskammer
installierten Einrichtungen erzeugt werden, durch sie nach außen
aus der Ausrüstungskammer ausgelassen werden. Auch wird
Staub von außen durch die Einlassöffnung in die
Ausrüstungskammer eingelassen. Während des Betriebs
des Bekleidungsbehandlungsgeräts, ist daher dasselbe sehr
laut, und die verschiedenen Arten von Einrichtungen in der Ausrüstungskammer
desselben können aufgrund von in die Ausrüstungskammer
eingelassenem Staub zerstört werden.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Demgemäß ist
die Erfindung auf ein Bekleidungsbehandlungsgerät gerichtet,
das eines oder mehrere Probleme aufgrund von Einschränkungen und
Nachteilen bei der einschlägigen Technik im Wesentlichen
vermeidet.
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Bekleidungsbehandlungsgerät
zu schaffen, das Geräusche verringern kann, wie sie während
seines Betriebs erzeugt werden.
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Zusätzliche
Vorteile, Aufgaben und Merkmale der Erfindung werden teilweise in
der folgenden Beschreibung dargelegt, und teilweise werden sie dem
Fachmann beim Studieren des Folgenden ersichtlich, oder sie ergeben
sich beim Ausüben der Erfindung. Die Ziele und andere Vorteile
der Erfindung können durch die Struktur, wie sie in der
schriftlichen Beschreibung und den hier vorliegenden Ansprüchen sowie
den beigefügten Zeichnungen speziell dargelegt sind, realisiert
und erreicht werden.
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Um
dieses Ziel und andere Vorteile zu erreichen, und gemäß dem
Zweck der Erfindung, wie sie realisiert wurde und hier umfassend
beschrieben wird, ist ein Bekleidungsbehandlungsgerät mit
Folgendem versehen: einem Schrank; einem im Schrank ausgebildeten
Aufnahmeraum zum Aufnehmen von Bekleidung; einer Luftzuführeinrichtung
und einer Feuchtigkeitszuführeinrichtung zum Liefern getrockneter
Luft bzw. von Feuchtigkeit in den Aufnahmeraum; einer Ausrüstungskammer,
die im Schrank ausgebildet ist, um die Heißluft- und die
Dampfzuführeinrichtung aufzunehmen, wobei sie eine Einlassöffnung
zum Einlassen von Außenluft aufweist, die in sie durch
die Einlassöffnung einzulassen ist, um die Heißluft-
und die Dampfzuführeinrichtung zu kühlen; und
einer Geräuschverhinderungseinrichtung, die an der Einlassöffnung
installiert ist, um zu verhindern, dass in der Ausrüstungskammer
erzeugte Geräusche durch die Einlassöffnung aus
dieser ausgelassen werden.
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Bei
einer Ausführungsform verfügt die Geräuschverhinderungseinrichtung über
eine Hohlleitung, die sich ausgehend von der Einlassöffnung
zur Innen- oder zur Außenseite der Ausrüstungskammer erstreckt
und nach oben geneigt angeordnet ist.
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Genauer
gesagt, verfügt die Hohlleitung über ein erstes
Ende, das direkt mit der Einlassöffnung verbunden ist,
und ein zweites Ende, das an der Seite entgegengesetzt zum ersten
Ende ausgebildet ist und höher als dasselbe angeordnet
ist.
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Bei
einer anderen Ausführungsform verfügt die Geräuschverhinderungseinrichtung über
mehrere Strömungskanäle, die in der Einlassöffnung
angeordnet sind und miteinander verbunden sind. Vorzugsweise sind
die Strömungskanäle in einer Wand des Schranks
ausgebildet, und sie stehen mit der Ausrüstungskammer bzw.
der Außenseite des Bekleidungsbehandlungsgeräts
in Verbindung. Auch sind die Strömungskanäle auf
Zickzackweise angeordnet, mit dem Ergebnis, dass sie mit einer Labyrinthstruktur aufgebaut
sind.
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Genauer
gesagt, verfügt die Geräuschverhinderungseinrichtung über
einen ersten Strömungskanal, der sich in einer ersten Richtung
erstreckt, und einen zweiten Strömungskanal, der sich vom
ersten Strömungskanal in einer zweiten Richtung entgegengesetzt
zur ersten Richtung erstreckt.
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Vorzugsweise
verfügt die Ausrüstungskammer ferner über
eine Hilfseinlassöffnung, die am Boden der Ausrüstungskammer
ausgebildet ist, um es zu ermöglichen, Außenluft
durch sie in die Ausrüstungskammer einzulassen. Die Hilfseinlassöffnung ist
benachbart zur Saugseite eines Gebläselüfters angeordnet.
Auch ist die Hilfseinlassöffnung kleiner als die Einlassöffnung.
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Es
ist zu beachten, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung
als auch die folgende detaillierte Beschreibung der Erfindung beispielhaft
und erläuternd sind und dazu vorgesehen sind, für
eine weitere Erläuterung der beanspruchten Erfindung zu
sorgen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
beigefügten Zeichnungen, die enthalten sind, um für
ein weiteres Verständnis der Erfindung zu sorgen, und die
in diese Anmeldung eingeschlossen sind und einen Teil derselben
bilden, veranschaulichen mindestens eine Ausführungsform
der Erfindung, und sie dienen gemeinsam mit der Beschreibung dazu,
das Prinzip der Erfindung zu erläutern. In den Zeichnungen
ist Folgendes dargestellt:
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1 ist
eine Vorderansicht zum Veranschaulichen eines Bekleidungsbehandlungsgeräts gemäß der
Erfindung;
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2 ist
eine Vorderansicht zum teilweise Veranschaulichen des Innenaufbaus
des in der 1 dargestellten Bekleidungsbehandlungsgeräts;
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3 ist
eine perspektivische Ansicht zum Veranschaulichen einer Ausrüstungskammer
des in der 1 dargestellten Bekleidungsbehandlungsgeräts;
und
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4 und 5 sind
Schnittansichten zum jeweiligen Veranschaulichen von Geräuschverhinderungseinrichtungen,
wie sie in einer Einlassöffnung des in der 1 dargestellten
Bekleidungsbehandlungsgeräts installiert sind.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Nun
wird detailliert auf die bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung Bezug genommen, zu denen in den beigefügten
Zeichnungen Beispiele veranschaulicht sind. Wo immer es möglich
ist, sind in allen Zeichnungen dieselben Bezugszahlen dazu verwendet,
dieselben oder ähnliche Teile zu kennzeichnen.
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Die 1 ist
eine Vorderansicht zum Veranschaulichen eines Bekleidungsbehandlungsgeräts gemäß der
Erfindung, und die 2 ist eine Vorderansicht zum
Veranschaulichen des Inneren einer Ausrüstungskammer des
in der 1 dargestellten Bekleidungsbehandlungsgeräts.
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Wie
es in den 1 und 2 dargestellt ist,
verfügt ein Bekleidungsbehandlungsgerät 100 gemäß der
Erfindung über einen Schrank 101, der im Wesentlichen
das gesamte äußere Aussehen des Bekleidungsbehandlungsgeräts
bildet. Im Schrank 101 ist, an seiner Oberseite, ein Aufnahmeraum 110 zum
Aufnehmen von Bekleidung ausgebildet. Tatsächlich ist im
oberen Teil des Schranks 101 des Bekleidungsbehandlungsgeräts
ein Innenschrank vorhanden, und der Aufnahmeraum 110 ist
in diesem ausgebildet. Ein derartiger Innenschrank ist am Schrank 101 befestigt
und demgemäß stationär. Im Schrank 101 ist,
an der Unterseite desselben, eine Ausrüstungskammer 120 ausgebildet,
in der verschiedene Arten von zum Behandeln der im Aufnahmeraum 110 aufgenommenen
Bekleidung erforderlichen Einrichtungen. Auch sind am Boden des Schranks 101 Beine 102 zum
Tragen des Bekleidungsbehandlungsgeräts 100 montiert.
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Gemäß der 2 ist
in der Ausrüstungskammer 120 eine Luftzuführeinrichtung 130 zum
Liefern getrockneter und heißer Luft, wie sie zum Trocknen der
im Aufnahmeraum 110 aufgenommenen Bekleidung erforderlich
ist, installiert. Die 2 veranschaulicht eine Luftzuführeinrichtung 130 unter
Verwendung einer Wärmepumpe. Die Wärmepumpe erzeugt
die erwärmte und getrocknete Luft unter Verwendung einer
Art eines Kühlzyklus, und sie liefert die erzeugte und
getrocknete Luft in den Aufnahmeraum 110. Selbstverständlich
kann als Luftzuführeinrichtung 130 ein Elektroheizer
oder verschiedene andere Einrichtungen verwendet werden.
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In
der Ausrüstungskammer 120 ist ein Zuführtrakt 150 zum
Liefern der durch die Luftzuführeinrichtung 130 erzeugten
getrockneten Luft in den Aufnahmeraum 110 installiert.
An einer Seite des den Aufnahmeraum 110 bestimmenden Bodens
ist ein Einlass 111 ausgebildet, und an der anderen Seite des
Bodens ist ein Auslass 112 ausgebildet, so dass die von
der Luftzuführeinrichtung 130 gelieferte heiße
und getrocknete Luft in den Aufnahmeraum 110 eingeleitet
wird und dann umgewälzt wird. Auch sind der Einlass 111 und
der Auslass 112 mit der einen bzw. der anderen Seite des
Zuführtrakts 150 verbunden. Außerdem
ist im Trakt 150 ein Umwälzlüfter 151 zum
Umwälzen heißer und getrockneter Luft installiert.
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In
der Ausrüstungskammer 120 ist auch eine Feuchtigkeitszuführeinrichtung 140 zum
Erzeugen von Feuchtigkeit und zum Liefern erzeugter Feuchtigkeit
an den Aufnahmeraum 110 installiert. Die Feuchtigkeitszuführeinrichtung 140 könnte
Nebel, der feine Wassertröpfchen in flüssiger
Phase enthält, oder Dampf, der eine Dampfphase von Wasser
ist, nutzen, um den Aufnahmeraum 110 mit Feuchtigkeit zu
versorgen. Die vorliegende Anmeldung beschreibt nachfolgend eine
Feuchtigkeitszuführeinrichtung 140 unter Verwendung
von Dampf. Jedoch könnte eine Feuchtigkeitszuführeinrichtung 140 unter
Verwendung von Nebel zum selben Zweck beim Bekleidungsbehandlungsgerät
angewandt werden. Zwischen der Feuchtigkeitszuführeinrichtung 140 und dem
Aufnahmeraum 110 ist eine Dampfzuführleitung 144 angeschlossen,
so dass der durch die Feuchtigkeitszuführeinrichtung 140 erzeugte
Dampf in den Aufnahmeraum 110 geliefert wird.
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Die
Feuchtigkeitszuführeinrichtung 140 zum Erzeugen
von Dampf verfügt über ein Gehäuse 141 zum
Aufnehmen von Wasser, einen im Gehäuse 141 installierten
Heizer 142 und einen Wasserpegelsensor 143 zum
Erfassen des Wasserpegels im Gehäuse 141. Die
Feuchtigkeitszuführeinrichtung 140 kann entweder
mit einer Wasserleitungs-Anschlusskonstruktion aufgebaut sein, bei
der sie direkt mit einer Wasserzuführquelle zum Zuführen
von Wasser verbunden ist, so dass das Wasser direkt an sie geliefert wird,
oder mit einer Kassettenkonstruktion, bei der ein Benutzer eine
vorbestimmte Wassermenge in das Gehäuse 141 gibt.
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Wie
bereits beschrieben, werden die getrocknete Luft und der Dampf durch
die Luftzuführeinrichtung 130 und die Feuchtigkeitszuführeinrichtung 140 in
den Aufnahmeraum 110 geliefert. Derartige getrocknete und
heiße Luft sowie Dampf entfernen Knitter, Gerüche
und/oder statische Elektrizität von Beklei dung. Demgemäß kann
die Bekleidung durch das Bekleidungsbehandlungsgerät 100 in
einen Zustand appretiert werden, der optimal zum unmittelbaren Tragen
ist. Jedoch erzeugen die Luftzuführeinrichtung 130 und
die Feuchtigkeitszuführeinrichtung 140 eine große
Wärmemenge, weswegen es erforderlich ist, derartige Wärme
zu verringern, um eine Zerstörung oder Verformung der anderen
im Aufnahmeraum installierten Einrichtungen zu verhindern.
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Die 3 ist
eine perspektivische Ansicht zum Veranschaulichen des Inneren der
Ausrüstungskammer 120, und die 4 ist
eine Schnittansicht zur 3.
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Wie
es in der 3 dargestellt ist, ist an einer
Seite der Ausrüstungskammer 120, genau gesagt,
an der Seitenwand des Schranks 101, eine Einlassöffnung 121 ausgebildet,
so dass Luft, die dazu erforderlich ist, die in der Ausrüstungskammer 120 erzeugte
Wärme zu verringern, durch die Einlassöffnung 121 in
diese Ausrüstungskammer 120 eingeleitet wird.
Auch ist in der Ausrüstungskammer 120 ein Gebläse 160 zum
Erzeugen einer Saugkraft, wie sie dazu erforderlich ist, Luft durch
die Einlassöffnung 121 einzuleiten, auf solche
Weise in der Ausrüstungskammer 120 angebracht,
dass es um einen vorbestimmten Abstand von der Einlassöffnung 121 entfernt
ist.
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Das
Gebläse 160 verfügt über einen
Gebläselüfter 161, einen Antriebsmotor 162 zum
Liefern einer Antriebskraft an diesen, und ein Lüftergehäuse 163 zum
Leiten der Strömungsrichtung von vom Gebläselüfter 161 ausgelassener
Luft, das diesen umgibt.
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Jedoch
erzeugt nicht nur das Gebläse 160, sondern auch
die anderen Einrichtungen 130 und 140 während
des Betriebs des Bekleidungsbehandlungsgeräts 100 starke
Geräusche, die durch die Einlassöffnung 121 aus
dem Bekleidungsbehandlungsgerät 100 austreten
können. Aus diesem Grund verfügt das Bekleidungsbehandlungsgerät 100 ferner über
eine Geräuschverhinderungseinrich tung, die es erlaubt,
Luft durch die Einlassöffnung 121 in die Ausrüstungskammer 120 einzulassen,
jedoch verhindert, dass in dieser erzeugte Geräusche aus
ihr ausgegeben werden.
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Wie
es in der 4 dargestellt ist, kann die Geräuschverhinderungseinrichtung
eine Hohlleitung 170 aufweisen, die sich mit geneigter
Konstruktion ausgehend von der Einlassöffnung 121 erstreckt.
Die Hohlleitung 170 kann sich zur Innen- oder zur Außenseite
der Einlassöffnung 121 erstrecken; jedoch ist
es bevorzugt, dass die Hohlleitung 170 so installiert ist, das
sie sich, unter Berücksichtigung eines gefälligen Aussehens
des Bekleidungsbehandlungsgeräts und der Raumnutzung der
Ausrüstungskammer, zur Innenseite der Ausrüstungskammer 120 erstreckt.
Insbesondere ist es bevorzugt, dass die Hohlleitung 170 so
installiert ist, dass sie sich unter einer Neigung zur Oberseite
der Ausrüstungskammer 120 erstreckt. Die Hohlleitung 170 verfügt über
ein erstes Ende 171 in direkter Verbindung mit der Einlassöffnung 121 und
ein zweites Ende 172, das an der vom ersten Ende 171 abgewandten
Seite ausgebildet ist. Die Hohlleitung 170 ist vorzugsweise
so angeordnet, dass das zweite Ende 172 höher
als das erste Ende 171 liegt. D. h., dass die Hohlleitung 170 so
angeordnet ist, dass sie aufgrund der Anordnung des ersten und zweiten
Endes 171 und 172 nach oben geneigt sein kann,
wie es bereits beschrieben wurde.
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Da
die Hohlleitung 170 so angeordnet ist, dass sie nach oben
geneigt ist, ermöglicht sie es, Außenluft in die
Ausrüstungskammer 120 einzuleiten, jedoch wirkt
sie als Hindernis in Bezug auf Geräusche, wie sie von der
Luftzuführeinrichtung 130, der Feuchtigkeitszuführeinrichtung 140 und
dem Gebläse 160, die in der Ausrüstungskammer 120 installiert sind,
erzeugt werden. Demgemäß verringert die Hohlleitung 170 aus
der Ausrüstungskammer 120 ausgegebene Geräusche.
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Auch
wird, wenn staubhaltige Luft durch die Hohlleitung 170 in
die Ausrüstungskammer 120 eingeleitet wird, der
Staub durch die Reibung zwischen ihm und der Innenfläche
der Hohlleitung 170 von der Luft abgetrennt. Außerdem
rutscht der von der Luft abgetrennte Staub entlang der Hohlleitung 170 aus der
Ausrüstungskammer 120 heraus, mit dem Ergebnis,
dass verhindert ist, dass er in die Ausrüstungskammer 120 eingeführt
wird.
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Indessen
kann, da die Geräuschverhinderungseinrichtung an der Einlassöffnung 121 installiert ist,
das Gebläse 160 nicht direkt mit dieser verbunden
werden. Demgemäß ist das Gebläse 160 beabstandet
von der Einlassöffnung 121 installiert, durch die
Luft in die Ausrüstungskammer 120 eingelassen wird.
Das Lüftergehäuse 163 des Gebläses 160 ist am
Boden der Ausrüstungskammer 120 befestigt.
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Die 5 veranschaulicht
eine andere Geräuschverhinderungseinrichtung, die eine ähnliche Funktion
ausübt.
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Wie
es in der 5 dargestellt ist, verfügt
die Geräuschverhinderungseinrichtung über mehrere Strömungskanäle 180,
die in der Einlassöffnung 121 angeordnet sind
und miteinander verbunden sind. Die Strömungskanäle 180 sind
in der Wand des Schranks 101 ausgebildet. Die Strömungskanäle 180 stehen
mit der Ausrüstungskammer 120 bzw. der Außenseite
des Bekleidungsbehandlungsgeräts 100 in Verbindung,
so dass die Grundfunktion der Einlassöffnung 121 erzielt
wird, d. h. es wird Außenluft durch sie in die Ausrüstungskammer 120 eingelassen.
Genauer gesagt, verfügt die Geräuschverhinderungseinrichtung über
einen ersten Strömungskanal 181a, der sich in
einer ersten Richtung erstreckt, und einen zweiten Strömungskanal 181b,
der sich ausgehend vom ersten Strömungskanal 181a in
einer zweiten Richtung entgegengesetzt zur ersten Richtung erstreckt.
Die erste und die zweite Richtung können Richtungen nach
oben bzw. unten sein, wie es in der 5 dargestellt
ist, und umgekehrt. Auch können die erste und die zweite
Richtung entgegengesetzte horizontale Richtungen sein. Wie bereits
beschrieben, sind der erste und der zweite Strömungskanal 181a und 181b auf
Zickzackweise angeordnet, und in der Einlassöffnung 121 ist
eine Trennwand 181 angeordnet, um den ersten und den zweiten
Strömungskanal 181a und 181b voneinander
zu trennen. Im Ergebnis sind die Strömungskanäle 180 mit
Labyrinthstruktur aufgebaut.
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Indessen
sind, wie es in den 3 und 5 dargestellt
ist, am Boden der Ausrüstungskammer 120 ferner
Hilfseinlassöffnungen 122 und 123 ausgebildet,
so dass Außenluft, außer durch die Einlassöffnung 121,
in die Ausrüstungskammer eingelassen werden kann. Wie bereits
beschrieben, ist der Boden der Ausrüstungskammer 120,
d. h. der Boden des Schranks 101, durch die Beine 102 um
ein vorbestimmtes Stück vom Boden entfernt. Demgemäß kann
Außenluft gleichmäßig durch die Hilfseinlassöffnungen 122 und 123 in
die Ausrüstungskammer 120 eingelassen werden.
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Die
Hilfseinlassöffnungen 122 und 123 können
für ein gleichmäßiges Einlassen von Außenluft benachbart
zum Gebläse 160 angeordnet sein. Auch sind, da
das Gebläse 160 benachbart zur Einlassöffnung 121 angeordnet
ist, wie bereits beschrieben, die Hilfseinlassöffnungen 122 und 123 benachbart
zur Einlassöffnung 121 angeordnet.
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Die
Hilfseinlassöffnungen können über eine auf
der Saugseite des Gebläses 160 ausgebildete erste
Hilfseinlassöffnung 122 und eine auf der Auslassseite
des Gebläses 160 angeordnete zweite Hilfseinlassöffnung 123 verfügen.
Die angesaugte Luftmenge wird durch die an verschiedenen Positionen
liegenden Hilfseinlassöffnungen 122 und 123 stark
erhöht. Jedoch sind die Menge, die Geschwindigkeit und
der Druck der Luft an der Auslassseite des Gebläses 160 sehr
groß. Demgemäß kann die durch die zweite
Hilfseinlassöffnung 123 eingelassene Luft auf
die vom Gebläse 160 ausgelassene Luft treffen,
mit dem Ergebnis, dass starke Geräusche erzeugt werden
können. Aus diesem Grund ist es bevorzugt, die Ausrüstungskammer 120 nur
mit der ersten Hilfseinlassöffnung 122 zu versehen,
um die Erzeugung von Geräuschen einzugrenzen.
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Jede
der Hilfseinlassöffnung 122 und 123 kann über
mehrere kleine Schlitze verfügen, die nebeneinander angeordnet
sind. Die mehreren kleinen Schlitze sind effektiver als ein einzelnes
großes Loch, um zu verhindern, dass in der Ausrüstungskammer 120 erzeugte
Geräusche aus dem Bekleidungsbehandlungsgerät
austreten. Auf dieselbe Weise kann die Einlassöffnung 121 mehrere
Schlitze aufweisen. Auch weist, da das Gebläse 160 hauptsächlich
Außenluft durch die Einlassöffnung 121 ansaugt,
dieselbe eine Größe auf, die größer
als die der Hilfseinlassöffnungen 122 und 123 ist.
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Da
die Einlassöffnung 121 an der Seitenwand der Ausrüstungskammer 120 ausgebildet
ist, wohingegen die Hilfseinlassöffnungen 122 und 123 am
Boden derselben ausgebildet sind, verläuft die Strömungsrichtung
der durch die Hilfseinlassöffnungen 122 und 123 eingelassenen
Luft orthogonal zur Strömungsrichtung der durch die Einlassöffnung 121 eingelassenen
Luft. D. h., dass Außenluft gleichzeitig in zwei verschiedenen
Richtungen in die Ausrüstungskammer 120 eingelassen
wird. Demgemäß sind die durch die jeweiligen Einlassöffnungen 121, 122 und 123 laufenden
Luftmengen im Vergleich zum Fall stark verringert, bei dem Außenluft
nur durch eine einzelne Öffnungseinheit eingelassen wird.
Aus diesem Grund sind die Drücke, wie sie an den jeweiligen
Einlassöffnungen 121, 122 und 123 erzeugt werden,
verringert, und daher sind auch Geräusche verringert, wie
sie durch Luft erzeugt werden, wenn solche durch die jeweiligen
Einlassöffnungen 121, 122 und 123 strömt.
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Auch
werden bei der Konstruktion, bei der eine einzelne Einlassöffnung
verwendet wird, starke Geräusche erzeugt, und das Einlassen
von Luft in die Ausrüstungskammer 120 wird nicht
gleichmäßig erzielt, wenn die Einlassöffnung
durch Fremdstoffe verstopft ist. Bei der Konstruktion, bei der mehrere
Einlassöffnungen 121, 122 und 123 verwendet
werden, wie bereits beschrieben, kann andererseits Luft gleichmäßig
durch die restlichen Einlassöffnungen auch dann eingelassen
werden, wenn einer der Einlassöffnungen verstopft ist.
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Wie
es aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, zeigt das Bekleidungsbehandlungsgerät
gemäß der Erfindung den Effekt einer Verringerung
von Geräuschen, wie sie während des Betriebs desselben
erzeugt werden.
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Für
den Fachmann ist es ersichtlich, dass an der Erfindung verschiedene
Modifizierungen und Variationen vorgenommen werden können,
ohne dass dadurch vom Grundgedanken oder Schutzumfang der Erfindungen
abgewichen würde. So soll die Erfindung die Modifizierungen
und Variationen ihrer selbst abdecken, vorausgesetzt, dass sie in
den Schutzumfang der beigefügten Ansprüche und
deren Äquivalente fallen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - KR 10-2007-0078171 [0001]
- - KR 10-2008-0022717 [0001]