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DE102008034180B4 - Wegleitsystem und Verfahren zur Wegfindung und Verortung von Fußgängern - Google Patents

Wegleitsystem und Verfahren zur Wegfindung und Verortung von Fußgängern Download PDF

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DE102008034180B4
DE102008034180B4 DE200810034180 DE102008034180A DE102008034180B4 DE 102008034180 B4 DE102008034180 B4 DE 102008034180B4 DE 200810034180 DE200810034180 DE 200810034180 DE 102008034180 A DE102008034180 A DE 102008034180A DE 102008034180 B4 DE102008034180 B4 DE 102008034180B4
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Abstract

Wegeleitsystem (10) zur Verortung und Wegfindung von Fußgängern in einem abgeschlossenen Bereich, umfassend ein Datenbankmittel (110), das räumliche Informationen bezüglich des abgeschlossenen Bereichs enthält, die eine dreidimensionale Darstellung zumindest eines Teilbereichs des abgeschlossenen Bereichs in Echtzeit erlauben, ein Zieleingabemittel (140), das angepaßt ist, zumindest einen in dem abgeschlossenen Bereich angeordneten Zielpunkt festzulegen, ein Wegbestimmungsmittel (120), das angepaßt ist, einen Weg innerhalb des abgeschlossenen Bereichs zwischen einem Startpunkt und dem Zielpunkt zu bestimmen, ein Visualisierungsmittel (130), das angepaßt ist, aus den räumlichen Informationen und dem bestimmten Weg in Echtzeit eine dreidimensionale Darstellung zu erstellen, und ein Darstellungsmittel (150), das angepaßt ist, die dreidimensionale Darstellung wiederzugeben, wobei der Weg in Form einer Linienführung (315) in der dreidimensionalen Darstellung angezeigt wird, und weiterhin umfassend ein Perspektivwahlmittel (330) zum Auswählen der Perspektive der dreidimensionalen Darstellung zwischen einer Ego-Perspektive und/oder einer Führungs-Perspektive und/oder einer exozentrischen Perspektive und/oder einer Senkrechtperspektive und/oder einer Gesamtperspektive, wobei die Perspektive während der Darstellung änderbar ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wegeleitsystem sowie ein Verfahren zur Wegfindung und Verortung von Fußgängern, insbesondere zur Wegfindung und Verortung von Fußgängern in einem abgeschlossenen Bereich.
  • Wegeleitsysteme dienen dazu, innerhalb von abgeschlossenen Bereichen wie etwa Gebäuden oder Arealen (z. B. Flughäfen, Einkaufszentren, Messegeländen) die Fragen der Verortung und der Wegfindung zu beantworten. Die Nutzer sind typischerweise Menschen, die sich zu Fuß – auch unter Nutzung von Rolltreppen und Fahrstühlen – durch den abgeschlossenen Bereich bewegen. Wegeleitsysteme werden manchmal auch als Navigationssysteme und/oder Kundenleitsysteme bezeichnet.
  • Das Zurechtfinden und Orientieren in großen Gebäudekomplexen (Messen, Einkaufszentren, Firmenzentralen, Flughäfen etc.) gestaltet sich oft als überaus schwierig. Beispielsweise können GPS-Signale in diesen Gebäuden oft nicht empfangen werden bzw. sind zu ungenau. Soweit vorhanden müssen Übersichtspläne mühevoll interpretiert werden. Weiterhin benötigen solche Übersichtspläne typischerweise viel Platz und müssen häufig ausgetauscht werden, um aktuell zu sein. Eine neuere Entwicklung sind Wegeleitsysteme bzw. indoor-Navigationssysteme, bei denen nach der Zieleingabe über einen öffentlich zugänglichen Touchscreen bzw. ein Kiosksystem der Weg in einer Karte angezeigt wird. Alle bisherigen Systeme haben aber gemeinsam, daß sie den dreidimensionalen Raum nur zweidimensional darstellen. Raum- bzw. Weginformationen verarbeitet und erinnert der Mensch jedoch dreidimensional (sog. mental oder cognitive map). Wenn der Nutzer sich mit der verebneten Information aus der Kartendarstellung auf den Weg begibt, wird er den Raum nur schwerlich „wiedererkennen”. Gerade bei großen mehrgeschossigen Gebäuden ist die Darstellung sehr mangelhaft. Anstatt das Gebäude „als Ganzes” darzustellen, müssen mehrere Kartenausschnitte hintereinander oder nebeneinander betrachtet werden. Insbesondere verlangt die verebnete Kartendarstellung ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen vom Nutzer.
  • Die US 2003/0060978 A1 beschreibt ein Zielführungssystem, einen Zielführungsserver, ein Benutzerterminal, ein Zielführungsverfahren, ein computerlesbares Speichermedium, das ein Programm enthält, das auf einem Computer Informationen zur Zielführung in einem Gebäude erzeugt, ein Zielführungsdaten-Beschaffungssystem, einen Zielführungsdaten-Beschaffungsserver, ein Zielführungsdaten-Beschaffungsterminal, ein Zielführungsdaten-Beschaffungsverfahren sowie ein computerlesbares Speichermedium, das ein Programm enthält, das einen Computer zur Beschaffung von Zielführungsdaten in einem Gebäude ausstattet.
  • Die US 2002/0093541 A1 beschreibt eine graphenbasierte visuelle Navigation durch räumliche Umgebungen.
  • Die US 6 424 264 B1 beschreibt ein System zur Echtzeit-Lokalisierung von Personen in einer vorgegebenen Umgebung.
  • Im Hinblick auf das oben Gesagte ist es daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Wegeleitsystem bereitzustellen, das zumindest einige der oben angesprochenen Probleme überwindet.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Wegeleitsystem nach Anspruch 1 sowie ein Verfahren zur Wegfindung von Fußgängern in einem abgeschlossenen Bereich gemäß Anspruch 24. Weitere Aspekte, Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung sowie den beigefügten Zeichnungen.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird ein Wegeleitsystem zur Verortung und Wegfindung von Fußgängern in einem abgeschlossenen Bereich bereitgestellt. Das Wegeleitsystem umfaßt ein Datenbankmittel, das räumliche Informationen bezüglich des abgeschlossenen Bereichs enthält, die eine dreidimensionale Darstellung zumindest eines Teilbereichs des abgeschlossenen Bereichs in Echtzeit erlauben. Weiterhin umfaßt das Wegeleitsystem ein Zieleingabemittel, das angepaßt ist, zumindest einen in dem abgeschlossenen Bereich angeordneten Zielpunkt festzulegen, sowie ein Wegbestimmungsmittel, das angepaßt ist, einen Weg innerhalb des abgeschlossenen Bereichs zwischen einem Startpunkt und dem Zielpunkt zu bestimmen. Darüber hinaus weist das Wegeleitsystem ein Visualisierungsmittel auf, das angepaßt ist, aus den räumlichen Informationen und dem bestimmten Weg in Echtzeit eine dreidimensionale Darstellung zu erstellen, und ein Darstellungsmittel, das angepaßt ist, die dreidimensionale Darstellung wiederzugeben, wobei der Weg in Form einer Linienführung in der dreidimensionalen Darstellung angezeigt wird. Weiterhin umfaßt das Wegeleitsystem ein Perspektivwahlmittel zum Auswählen der Perspektive der dreidimensionalen Darstellung zwischen einer Ego-Perspektive und/oder einer Führungs-Perspektive und/oder einer exozentrischen Perspektive und/oder einer Senkrechtperspektive und/oder einer Gesamtperspektive, wobei die Perspektive während der Darstellung änderbar ist.
  • Das Wegeleitsystem gemäß den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung erlaubt die dreidimensionale Darstellung des Weges im abgeschlossenen Bereich. Typischerweise wird dies mittels Virtual-Reality-Technik (VR-Technik) erreicht. Auf diese Weise kann beispielsweise das Innere eines komplexen Gebäudes so dargestellt werden, wie es für den Nutzer in Wirklichkeit aussieht. Somit kann der Weg auch in Gänze aus verschiedenen Perspektiven gezeigt werden und der Nutzer den Weg z. B. schon vorab virtuell ablaufen. Das System ist selbsterklärend, die Beantwortung der Wegeabfrage erfolgt in Sekundenschnelle, und ein Algorithmus errechnet den günstigsten Weg und stellt ihn dar. Auf diese Weise kann ein Nutzer die gesamte Gebäudestruktur, seine eigene Position, das gewählte Ziel und den günstigsten Weg dorthin sehen. Aufgrund der dreidimensionalen Darstellung in Echtzeit (VR-Technik) ist das System weitgehend selbsterklärend, so daß keine oder zumindest kaum Lese- und/oder Sprachkenntnisse zum Verständnis benötigt werden. Weiterhin wird der abgeschlossene Bereich „als Ganzes” dargestellt. Es werden nicht, wie üblich, verschiedene Stockwerkskarten hinter- oder nebeneinander präsentiert. Durch den Verzicht auf die Kartendarstellung können Objekte dreidimensional dargestellt werden, so daß diese Objekte später problemlos wiedererkannt werden können. Das System vermittelt sogenanntes Routen- und Übersichtswissen, das die höchste Form des räumlichen Wissens darstellt. Durch den Einsatz der VR-Technik kann die dargestellte Umgebung in einfacher Weise aktualisiert werden.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung sind das Datenbankmittel, das Wegbestimmungsmittel und das Visualisierungsmittel in einer Zentraleinheit angeordnet, das Zieleingabemittel und das Darstellungsmittel in einer Terminaleinheit, wobei die Zentraleinheit und die Terminaleinheit über eine Datenverbindung miteinander verbunden sind. Gemäß einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind das Datenbankmittel und das Wegbestimmungsmittel in einer Zentraleinheit angeordnet, das Zieleingabemittel, das Visualisierungsmittel und das Darstellungsmittel in einer Terminaleinheit, wobei die Zentraleinheit und die Terminaleinheit über eine Datenverbindung miteinander verbunden sind.
  • Das Wegeleitsystem gemäß der vorliegenden Erfindung ist mithin so flexibel, daß die dreidimensionale Echtzeitdarstellung entweder auf einem Zentralsystem, beispielsweise einem zentralen Server, oder aber unabhängig in einer jeweiligen Terminaleinheit berechnet werden kann.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel bewegt sich eine Ansicht der dreidimensionalen Darstellung des abgeschlossenen Bereichs entlang des Weges vom Startpunkt zum Zielpunkt. Dabei wird der Weg in Form einer Linienführung in der dreidimensionalen Darstellung angezeigt, wobei die Linienführung aus wenigstens einem Wegsegment gebildet und der Startpunkt und oder der Zielpunkt hervorgehoben sein können. Beispielsweise kann die Linienführung als dreidimensionaler Balken, als dreidimensionale Röhre, als zweidimensionales Band oder als Pfeil ausgebildet sein.
  • Weiterhin umfaßt das Wegeleitsystem ein Perspektivwahlmittel zum Auswählen der Perspektive der dreidimensionalen Darstellung zwischen einer Ego-Perspektive und/oder einer Führungs-Perspektive und/oder einer exozentrischen Perspektive und/oder einer Senkrechtperspektive und/oder einer Gesamtperspektive. Das Wegeleitsystem bietet dem Nutzer mithin verschiedene Perspektiven, so daß er den Weg schon vorab virtuell beschreiten kann (beispielsweise in der Ich- bzw. egozentrische Perspektive), bevor er ihn dann real geht. Zusätzlich oder alternativ kann der Nutzer das Gebäude und den Weg in seiner Gesamtheit sehen (beispielsweise in der Vogel- bzw. exozentrische Perspektive). Der Nutzer kann sein Ziel anschließend sicher ansteuern, da er den Weg schon einmal virtuell gelaufen ist und ihm das gesamte Gebäude nach Betrachtung bekannt ist. Durch den Einsatz der VR-Technik kann jeder Raum im Gebäude bzw. jeder Abschnitt des abgeschlossenen Bereichs aus einer beliebigen Perspektive dargestellt werden. Desweiteren können durch die VR-Technik mehrere Perspektiven gleichzeitig nebeneinander oder ineinander (PiP = Picture in Picture) angezeigt werden, um die Vorteile aller Perspektiven zu kombinieren.
  • Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Terminaleinheit weiterhin eingerichtet, die Entfernung von dem aktuell dargestellten Punkt auf dem Weg zum Zielpunkt auszugeben, wobei typischerweise die Entfernung zum Zielpunkt und/oder die Dauer bis zum Erreichen des Zielpunkts optisch und/oder akustisch ausgegeben wird. Dabei wird unter der Dauer insbesondere die sogenannte „Moving Duration”, d. h. die Dauer der tatsächlichen Bewegung vom Startort zum Zielort, verstanden, die von der einstellbaren „Moving Speed”, d. h. der Bewegungsgeschwindigkeit, abhängt. Dabei ist zu beachten, daß die Abspieldauer und die tatsächliche Dauer („Moving Duration”) voneinander unabhängig sind. Dies hat den Vorteil, daß das virtuelle Ablaufen schnell geschehen kann und somit die Benutzeranfrage schnell beantwortet wird.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Terminaleinheit einen berührungssensitiven Bildschirm und/oder ein Zeigegerät und/oder eine Tastatur und/oder eine Spracheingabevorrichtung umfassen, wobei die Terminaleinheit insbesondere eine graphische Benutzeroberfläche aufweisen kann. Typischweise kann die graphische Benutzeroberfläche einen Darstellungsbereich zur Wiedergabe der dreidimensionalen Darstellung des Weges und einen Zielwahlbereich zum Eingeben des Zielpunkts umfassen. Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann die graphische Benutzeroberfläche weiterhin einen Perspektivwahlbereich und/oder einen Entfernungsangabebereich umfassen.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird die räumliche Information als Menge reeller Zahlentripel bereitgestellt. Insbesondere kann die räumliche Information in Form von CAD-Daten des abgeschlossenen Bereichs bereitgestellt sein. Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann ein Wegenetz in dem abgeschlossenen Bereich durch Knoten und Kanten in dem Datenbankmittel repräsentiert sein. Die Kanten können beispielsweise durch lineare Splines oder aber auch Splines höheren Grades repräsentiert sein. Insbesondere kann dabei eine jeweilige Kante mit zugehörigen Kosten bzw. einer Kostenfunktion belegbar sein. Das Wegbestimmungsmittel könnte dann eingerichtet sein, bei der Ermittlung des Weges die Kosten der Kanten zu berücksichtigen. Insbesondere kann das Wegbestimmungsmittel eingerichtet sein, den Weg mit den geringsten Gesamtkosten zu ermitteln. Dabei kann die Kostenfunktion proportional zur realen Länge der Kante sein. Auf diese Weise wird durch die Minimierung der Kostenfunktion der kürzeste Weg ermittelt. Gemäß einer anderen Ausführungsform kann die Kostenfunktion jedoch auch die „Beschwerlichkeit” eines bestimmten Weges, beispielsweise aufgrund von Treppen oder ähnlichen Hindernissen, widerspiegeln. Auf diese Weise könnte beispielsweise der beste individuelle Weg für eine bestimmte Personengruppe wie z. B. gehbehinderte oder blinde Personen durch Minimierung der Kostenfunktion ermittelt werden.
  • Gemäß noch einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung kann das Wegeleitsystem weiterhin ein Steuerungsmittel umfassen, das angepaßt ist, die Wegermittlung durch das Wegermittlungsmittel zu steuern. Beispielsweise kann das Steuerungsmittel eingerichtet sein, Kosten für Kanten festzulegen und/oder Kanten und/oder Knoten zu löschen. Auf diese Weise können über das Steuerungsmittel beispielsweise aktuelle Störungen in der Gebäudetechnik berücksichtigt werden. So können beispielsweise die „Kosten” einer ausgefallenen Rolltreppe deutlich erhöht werden, da die Rolltreppe zwar noch benutzbar aber nicht mehr so bequem ist. Fällt z. B. ein Fahrstuhl vollständig aus, so könnten dessen „Kosten” auf unendlich gesetzt werden bzw. die den Fahrstuhl repräsentierende Kante könnten zumindest vorübergehend gelöscht werden. Gemäß anderen Weiterbildungen kann das Steuerungsmittel die 3D-Darstellung des abgebildeten Raums und/oder die möglichen ansteuerbaren Zielpunkte beeinflussen. Darüber hinaus können mittels des Steuerungsmittels textliche und/oder bildliche Informationen an den Nutzer bereitgestellt werden. Die mittels des Steuerungsmittels erzeugten Änderungen können unmittelbar aktualisiert und dem Nutzer sofort bereitgestellt werden.
  • Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann die Zentraleinheit eingerichtet sein, aus der dreidimensionalen Echtzeitdarstellung weitere Formate für verschiedene Ausgabemedien (z. B. Drucker oder mobile Geräte) abzuleiten. Insbesondere kann beispielsweise eine Filmsequenz erstellt werden und diese Filmsequenz an eine mobile Terminaleinheit übermittelt werden. Auf diese Weise könnte das Wegeleitsystem für mobile Terminaleinheiten, wie beispielsweise Handhelds, Mobiltelefone, etc., angepaßt werden. Die mobile Applikation für das Wegeleitsystem kann beispielsweise über Bluetooth, Infrarot oder per Kabel aus dem Internet oder an einem Terminal heruntergeladen bzw. auf das mobile Gerät transferiert werden. In diesem Fall wird die Darstellung typischerweise nicht echtzeitlich gerendert, sondern als Filmsequenz vorberechnet und ausgegeben. Dies erfolgt beispielsweise mittels „animierter GIFs”, die mit Hilfe eines typischerweise in Java erzeugten MIDlets ausgegeben werden können. In einem anderen Beispiel kann die Applikationsoberfläche des Wegeleitsystems in einem Handy-Browser aufgerufen werden (z. B. OperaMini). Da die 3D-Darstellung selbst bei einer geringen Auflösung noch sehr informativ ist, werden nur kleine Dateigrößen benötigt.
  • Gemäß noch einer Ausführungsform ist das Wegeleitsystem eingerichtet, für eine jeweilige Zielwahl eines Nutzers einen Identifikationscode zu erzeugen und an den Nutzer auszugeben. Dies kann insbesondere in größeren Komplexen bedeutsam sein, wenn dort mehrere Terminaleinheiten aufgestellt sind. Dann kann das Wegeleitsystem eingerichtet sein, nach Eingabe des Identifikationscodes an einer Terminaleinheit den Weg vom Standort dieser Terminaleinheit zu der auf dem Weg zum ausgewählten Zielpunkt nächstliegend angeordneten Terminaleinheit und/oder zum Zielpunkt darzustellen. Auf diese Weise wird der Nutzer in übersichtlichen Wegstücken von einem Terminal zum nächsten geführt, bis er an seinem Zielpunkt ankommt. Aufgrund der übersichtlich langen Teilstücke verliert der Nutzer nicht die Orientierung, da er sich lediglich den Weg für das nächste Teilstück merken muß. Weiterhin kann dieser Identifikationscode auch durch andere Medien (z. B. in Form eines Barcodes auf einer Eintrittskarte oder einem Flugticket) bereitgestellt werden. Der Zielcode (z. B. die Flugnummer) kann von der Zentraleinheit in einen Zielpunkt „übersetzt” werden.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Verfahren zur Wegfindung von Fußgängern in einem abgeschlossenen Bereich das Bereitstellen räumlicher Informationen bezüglich des abgeschlossenen Bereichs, die eine dreidimensionale Darstellung zumindest eines Teilbereichs des abgeschlossenen Bereichs in Echtzeit erlauben. Weiterhin umfasst das Verfahren das Festlegen zumindest eines in dem abgeschlossenen Bereich angeordneten Zielpunkts, das Bestimmen eines Wegs innerhalb des abgeschlossenen Bereichs zwischen einem Startpunkt und dem Zielpunkt, das Erstellen einer dreidimensionalen Darstellung in Echtzeit aus den räumlichen Informationen und dem bestimmten Weg, und das Wiedergeben der dreidimensionalen Darstellung. Typischerweise wird dabei eine Ansicht der dreidimensionalen Darstellung des abgeschlossenen Bereichs entlang des Weges vom Startpunkt zum Zielpunkt bewegt. Weiterhin kann der Weg in Form einer Linienführung, beispielsweise als dreidimensionaler Balken, als dreidimensionale Röhre oder als zweidimensionales Band, in der dreidimensionalen Darstellung angezeigt werden. Typischerweise kann der Nutzer eine Perspektive der dreidimensionalen Darstellung zwischen einer Ich-Perspektive und/oder einer Führungs-Perspektive und/oder einer exozentrischen Perspektive und/oder einer Senkrechtperspektive auswählen.
  • Anhand der beigefügten Zeichnungen werden nun Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung erläutert. Dabei zeigt:
  • 1 ein Wegeleitsystem gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • 2 ein Wegeleitsystem gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • 3 verschiedene Perspektiven, wie sie in einem Wegeleitsystem gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellbar sind.
  • 4 eine graphische Oberfläche gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • 5 die graphische Oberfläche aus 4 mit einer anderen Perspektivdarstellung.
  • 6 eine graphische Oberfläche gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • 7 die graphische Oberfläche aus 6 mit einer anderen Perspektivdarstellung.
  • 8 einen Vergleich desselben Weges in zwei verschiedenen Perspektivdarstellungen.
  • 9 ein Wegeleitsystem gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • 10 ein Wegeleitsystem mit mehreren Terminaleinheiten gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
  • In der folgenden Beschreibung wird Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genommen, in denen gleichartige Elemente mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet sind.
  • Die 1 zeigt die schematische Darstellung eines Wegeleitsystems 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das Wegeleitsystem 10 dient zur Verortung und Wegfindung von Fußgängern in einem abgeschlossenen Bereich. Das Wegeleitsystem 10 umfaßt eine Zentraleinheit 20 und mindestens eine Terminaleinheit 30, die über eine Datenverbindung 40 miteinander verbunden sind. Typischerweise ist die Zentraleinheit 20 als Zentralrechner oder Server ausgebildet. Dagegen kann die Terminaleinheit 30 als ortsfeste Einheit, wie sie etwa aus Kiosksystemen bekannt ist, oder auch als mobile Einheit ausgebildet sein. Die Datenverbindung 40 kann kabelgebunden und/oder drahtlos, etwa als WLAN, ausbildet sein. Selbstverständlich kann das Wegeleitsystem 10 so eingerichtet sein, daß es sowohl ortsfeste als auch mobile Terminaleinheiten 30 beinhalten kann. Dabei können gleichzeitig kabelgebundene und drahtlose Kommunikationsverbindungen 40 zwischen Zentraleinheit 20 und Terminaleinheit 30 eingerichtet sein.
  • Die Zentraleinheit 20 umfaßt ein Datenbankmittel 110, das räumliche Informationen bezüglich des abgeschlossenen Bereichs enthält. Die räumlichen Informationen erlauben eine dreidimensionale Darstellung zumindest eines Teilbereichs des abgeschlossenen Bereichs in Echtzeit. Beispielsweise kann die räumliche Information als Menge reeller Zahlentripel in dem Datenbankmittel 110 bereitgestellt werden. Insbesondere kann die räumliche Information in Form von CAD-Daten des abgeschlossenen Bereichs bereitgestellt sein. Weiterhin kann in dem Datenbankmittel 110 ein Wegenetz in dem abgeschlossenen Bereich durch Knoten und Kanten in dem Datenbankmittel repräsentiert sein. Die Kanten können beispielsweise durch lineare Splines oder aber auch Splines höheren Grades repräsentiert sein. Die Zentraleinheit 20 weist weiterhin ein Wegbestimmungsmittel 120 auf, das angepaßt ist, einen Weg innerhalb des abgeschlossenen Bereichs zwischen einem Startpunkt und einem Zielpunkt zu bestimmen. Solche Verfahren zur Wegbestimmung sind dem Fachmann grundsätzlich bekannt und werden daher hier nicht weiter erläutert. Darüber hinaus weist das Wegeleitsystem ein Visualisierungsmittel 130 auf, das angepaßt ist, aus den räumlichen Informationen und dem bestimmten Weg in Echtzeit eine dreidimensionale Darstellung zu erstellen. Typischerweise wird dies mittels Virtual-Reality-Technik erreicht.
  • Bei dem Wegeleitsystem 10 gemäß 1 umfaßt die Terminaleinheit 30 ein Zieleingabemittel 140, das angepaßt ist, zumindest einen in dem abgeschlossenen Bereich angeordneten Zielpunkt festzulegen. Zu diesem Zweck kann die Terminaleinheit 30 einen berührungssensitiven Bildschirm und/oder ein Zeigegerät und/oder eine Tastatur und/oder eine Spracheingabevorrichtung umfassen, wobei die Terminaleinheit insbesondere eine graphische Benutzeroberfläche aufweisen kann. Typischweise umfaßt die graphische Benutzeroberfläche einen Zielwahlbereich zum Eingeben des Zielpunkts. Der auf diese Weise durch das Zieleingabemittel 140 festgelegte Zielpunkt wird dann an die Zentraleinheit 20 über die Datenverbindung 40 weitergegeben. Dort ermittelt dann das Wegbestimmungsmittel 120 den geeigneten Weg, woraufhin das Visualisierungsmittel 130 in Echtzeit eine entsprechende dreidimensionale Darstellung dieses Weges erzeugt. Diese in Echtzeit erzeugte dreidimensionale Darstellung des Weges wird über die Datenverbindung 40 an ein Darstellungsmittel 150 übermittelt, das angepaßt ist, die dreidimensionale Darstellung auf der Terminaleinheit 30 wiederzugeben.
  • Typischerweise ist der Startpunkt des Weges bei Kiosksystemen festgelegt und entspricht dem Standort des Terminals. Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfaßt das Wegeleitsystem 10 jedoch auch ein Starteingabemittel, über das der Startpunkt des Weges festgelegt werden kann. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Terminaleinheit als mobiles Gerät ausgeführt ist, oder das Wegeleitsystem beispielsweise auf einem nicht im Gebäude befindlichen Rechner in einem Webbrowser aufgerufen wird, um sich einen Weg anzeigen zu lassen. Das Starteingabemittel und das Zieleingabemittel können dabei in demselben Bereich realisiert sein. Beispielsweise kann zuerst ein Startpunkt und anschließend ein Zielpunkt abgefragt werden.
  • Die 2 zeigt ein Wegeleitsystem 10 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Darin sind das Datenbankmittel 110 und das Wegbestimmungsmittel 120 ebenso wie in 1 in einer Zentraleinheit 20 angeordnet. Gleichermaßen sind das Zieleingabemittel 140 sowie das Darstellungsmittel 150 in einer Terminaleinheit 30. Im Unterschied zu dem in 1 gezeigten System ist in dem Ausführungsbeispiel der 2 jedoch das Visualisierungsmittel 130 nicht in der Zentraleinheit 20 sondern in der Terminaleinheit 30 angeordnet. Diese Ausführungsform erfordert eine gewisse Rechenleistung der Terminaleinheit 30, da diese aus den von der Zentraleinheit 20 gelieferten Rohdaten in Echtzeit die dreidimensionale Ansicht erzeugen muß. Allerdings ist in dieser Ausführungsform eine geringere Anforderung an die Bandbreite der Datenverbindung 40 gestellt, da nicht die vollständigen graphischen Darstellungen sondern nur die Rohdaten von der Zentraleinheit 20 an die Terminaleinheit 30 übertragen werden müssen.
  • Das Wegeleitsystem gemäß den beiden in den 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispielen erlaubt die dreidimensionale Darstellung eines Weges vom Nutzerstandort zu einem nutzerdefinierten Zielpunkt im abgeschlossenen Bereich. Typischerweise wird dies mittels Virtual-Reality-Technik (VR-Technik) erreicht. Auf diese Weise kann beispielsweise das Innere eines komplexen Gebäudes so dargestellt werden, wie es für den Nutzer in Wirklichkeit aussieht. Somit kann der Weg auch in Gänze aus verschiedenen Perspektiven gezeigt werden und der Nutzer den Weg z. B. schon vorab virtuell entlang gehen. Das System ist selbsterklärend, die Beantwortung der Wegeabfrage erfolgt in Sekundenschnelle, und ein Algorithmus errechnet den günstigsten Weg und stellt ihn dar. Auf diese Weise kann ein Nutzer die gesamte Gebäudestruktur, seine eigene Position, das gewählte Ziel und den günstigsten Weg dorthin sehen. Aufgrund der dreidimensionalen Darstellung in Echtzeit (VR-Technik) ist das System selbsterklärend, so daß keine oder zumindest kaum Lese- und/oder Sprachkenntnisse zur Bedienung benötigt werden. Weiterhin wird der abgeschlossene Bereich „als Ganzes” dargestellt. Es werden nicht, wie üblich, verschiedene Stockwerkskarten hinter- oder nebeneinander präsentiert. Durch den Verzicht auf die Kartendarstellung können Objekte dreidimensional dargestellt werden, so daß diese Objekte später problemlos wiedererkannt werden können. Das System vermittelt Routen- und Übersichtswissen, das die höchste Form des räumlichen Wissens darstellt. Durch den Einsatz der VR-Technik kann die dargestellte Umgebung in einfacher Weise aktualisiert werden.
  • In der 3 sind verschiedene Perspektiven dargestellt, unter denen ein Nutzer des Wegeleitsystems gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung wählen kann. Dabei zeigt 3A die sogenannte Ego-Perspektive, in der der Weg durch den abgeschlossenen Bereich so dargestellt wird, wie er aus der eigenen Perspektive des Nutzers aussähe. Insofern kann sich der Nutzer ein gutes Bild von seinem Weg machen. Ein anderes Beispiel einer auszuwählenden Perspektive ist die in 3B dargestellte sogenannte Führungs-Perspektive, in der ein „Führer” oder Avatar den Nutzer entlang des geeigneten Weges führt. Eine andere Ansicht erhält der Nutzer, wenn er sich den Weg in der in 3D gezeigten Senkrechtperspektive darstellen läßt. Ebenso ist eine in 3C gezeigte exozentrischen Perspektive wählbar, in der der Weg von schräg oben gezeigt ist und somit eine gewisse Übersichtsinformation enthält. Schließlich kann sich der Nutzer den Weg auch in einer sogenannten Gesamtperspektive, die in 3E gezeigt ist, darstellen lassen. In der Gesamtperspektive wird das Gesamtgebäude dargestellt, so daß dem Nutzer dreidimensionales Übersichtswissen vermittelt wird. Mittels der Gesamtperspektive kann der Nutzer den Weg zum gewünschten Ziel mit einem Blick erfassen und erhält somit rasch die Antwort auf seine Anfrage. Das Wegeleitsystem bietet dem Nutzer mithin verschiedene Perspektiven, so daß er den Weg schon vorab virtuell beschreiten kann (beispielsweise in der Ich- bzw. egozentrische Perspektive), bevor er ihn dann real geht. Zusätzlich oder alternativ kann der Nutzer das Gebäude und den Weg in seiner Gesamtheit sehen (beispielsweise in der Vogel- bzw. exozentrische Perspektive). Der Nutzer kann sein Ziel anschließend sicher ansteuern, da er den Weg schon einmal virtuell gelaufen ist und ihm das gesamte Gebäude nach Betrachtung bekannt ist. Durch den Einsatz der VR-Technik kann jeder Raum im Gebäude bzw. jeder Abschnitt des abgeschlossenen Bereichs aus einer beliebigen Perspektive dargestellt werden. Insbesondere ist das System dadurch nicht auf die fünf oben genannten Perspektivdarstellungen beschränkt sondern es können auch andere Perspektiven, beispielsweise auf spezielle Anwendungen angepaßte Perspektiven, dargestellt werden.
  • In 4 ist eine graphische Oberfläche 300 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt. Die graphische Oberfläche 300 umfaßt einen Darstellungsbereich 310, in dem die vom Visualisierungsmittel 130 erzeugte dreidimensionale Darstellung des Weges angezeigt wird. In dem Darstellungsbereich 310 in 4 ist beispielhaft der Weg in Ego-Perspektive gezeigt. Dabei wird der Weg mittels einer Linienführung 315 markiert. Die Linienführung 315 ist gemäß 4 als grüne, in Bodenhöhe verlaufende dreidimensionale Röhre realisiert. Selbstverständlich kann die Linienführung 315 auch in anderer Form verwirklicht werden, beispielsweise als dreidimensionaler Balken, als zweidimensionales Band oder als Pfeil bzw. Pfeile.
  • Die graphische Oberfläche 300 weist weiterhin einen Zielwahlbereich 320 auf. Der Zielwahlbereich 320 ist so eingerichtet, daß der Nutzer im Zielwahlbereich 320 einen Zielpunkt im abgeschlossenen Bereich auswählen kann. Es können im Zielwahlbereich 320 auch vorbestimmte festgelegte Zielpunkte anwählbar sein. Diese vorbestimmten Zielpunkte können beispielsweise bestimmte Geschäfte in einem Einkaufscenter, bestimmte Sachbearbeiter in einer Behörde, bestimmte Gates in einem Flughafen oder bestimmte Tiergehege in einem Zoo sein. Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Terminaleinheit 30 weiterhin eingerichtet, die Entfernung von dem aktuell dargestellten Punkt auf dem Weg zum Zielpunkt auszugeben, wobei typischerweise die Entfernung zum Zielpunkt und/oder die Dauer bis zum Erreichen des Zielpunkts optisch und/oder akustisch ausgegeben wird. Dazu kann die Terminaleinheit 30 beispielsweise einen Lautsprecher aufweisen. Weiterhin kann die Terminaleinheit 30 ein Eingabemittel aufweisen. Dieses Eingabemittel kann einen berührungssensitiven Bildschirm und/oder ein Zeigegerät (z. B. eine Computermaus) und/oder eine Tastatur und/oder eine Spracheingabevorrichtung umfassen.
  • Gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung kann die graphische Benutzeroberfläche 300 weiterhin einen Perspektivwahlbereich 330 aufweisen. In diesem Bereich kann durch Auswählen einer bestimmten Darstellungsart die Perspektive, in der die dreidimensionale Echtzeitdarstellung angezeigt wird, geändert werden. Beispielsweise kann durch Aktivieren des entsprechenden Icons im Perspektivwahlbereich 330 von der in 4 dargestellten Ego-Perspektive auf die in 5 dargestellte exozentrische Perspektive gewechselt werden. Selbstverständlich kann auch auf jede andere darstellbare Perspektive, insbesondere auch auf die Führungsperspektive, die Senkrechtperspektive und/oder die Gesamtperspektive, gewechselt werden.
  • In 5 ist der Avatar 340 gezeigt, der den ausgewählten Weg zum Zielpunkt hin geht. Weiterhin zeigt 5, daß auch Textinformation 350 wie etwa Stockwerksangaben, Raumbeschreibungen etc. in die dreidimensionale Echtzeitdarstellung eingeblendet werden können. Insbesondere können auch der Startpunkt und/oder der Zielpunkt hervorgehoben dargestellt werden.
  • Die 6 zeigt eine graphische Oberfläche gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Darin zeigt 6 die Darstellung eines Gebäudes in exozentrischer Perspektive, wobei in den einzelnen Räumen des Gebäudes die Marken der jeweiligen Geschäfte sowie die Besuchertoiletten als Text- bzw. Logoinformation 350 eingeblendet sind. Auf diese Weise kann ein Nutzer nicht nur den Weg zu dem von ihm gesuchten Ladengeschäft auffinden sondern erhält zusätzliche Informationen darüber, an welchen anderen Geschäften er auf seinem Weg vorbeikommt. Auf diese Weise läßt sich ein Einkauf effektiver planen. Demgegenüber zeigt 7 denselben Weg in Ego-Perspektive. Dabei ist die Fortsetzung des Weges in der darüberliegenden Etage als unterhalb der Geschoßdecke verlaufende Linienführung dargestellt. Auf diese Weise erhält der Nutzer Informationen über den Verlauf des Weges in der darüberliegenden Etage, ohne diese Etage zu „begehen”.
  • In 8 ist ein Vergleich desselben Weges in zwei verschiedenen Perspektivdarstellungen gezeigt. Darin zeigen die oberen Darstellungen 8a den Weg aus der egozentrischen Perspektive, d. h. so, wie sich der Weg dem Nutzer anschließend real darstellen wird. Auf diese Weise wird ein realistischer Eindruck des Weges beim Nutzer geschaffen. Hingegen zeigt die 8b den Weg in exozentrischer Perspektive und vermittelt dem Nutzer auf diese Weise zusätzliche dreidimensionale Übersichtsinformation. Insbesondere kann es für einen Nutzer lohnend sein, sich denselben Weg aus verschiedenen Perspektiven anzusehen oder zumindest bestimmte komplizierte Bereiche im Gebäude aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Dazu kann in der Terminaleinheit 30, insbesondere auf der graphischen Benutzeroberfläche 300, auch die Möglichkeit des Vor- und Zurückspulens der dreidimensionalen Echtzeitdarstellung eingerichtet sein. Beispielsweise könnten die Funktionen „Vorwärts”, „Rückwärts” und „Pause” mittels Icons angezeigt werden, die den entsprechenden Tasten bei Video- oder Audiowiedergabegeräten ähneln. Auf diese Weise vermittelt sich die Funktionalität intuitiv und auch ohne entsprechende Sprachkenntnisse der jeweiligen Landessprache. Ebenso könnte eine Funktion zum schnelleren Vor- und/oder Rücklauf der dreidimensionalen Darstellung bereitgestellt sein. Auf diese Weise wird es dem Nutzer erleichtert, eine bestimmte Stelle auf dem Weg anzusteuern.
  • In 9 ist ein Wegeleitsystem 10 gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung schematisch dargestellt. Das Wegeleitsystem 10 gleicht im wesentlichen dem in 1 dargestellten Wegeleitsystem, weist jedoch noch ein Steuerungsmittel 90 auf. Das Steuerungsmittel 90 ist mit der Zentraleinheit 20 verbunden, so daß das Steuerungsmittel 90 das Datenbankmittel 110 und/oder das Wegermittlungsmittel 120 steuern kann. Das Zusammenwirken von Steuerungsmittel 90 und Zentraleinheit 20 wird nun genauer erläutert. In dem Datenbankmittel 110 wird die räumliche Information typischerweise als Menge reeller Zahlentripel bereitgestellt. Insbesondere kann die räumliche Information in Form von CAD-Daten des abgeschlossenen Bereichs bereitgestellt sein. Weiterhin kann in dem Datenbankmittel 110 ein Wegenetz in dem abgeschlossenen Bereich durch Knoten und Kanten in dem Datenbankmittel repräsentiert sein. Die Kanten können beispielsweise durch lineare Splines oder aber auch Splines höheren Grades repräsentiert sein. Weiterhin kann dabei eine jeweilige Kante mit zugehörigen Kosten bzw. einer Kostenfunktion belegbar sein. Beispielsweise ist das Wegbestimmungsmittel 120 so eingerichtet, die Kosten der Kanten bei der Ermittlung des Weges zu berücksichtigen. Insbesondere kann das Wegbestimmungsmittel 120 den Weg mit den geringsten Gesamtkosten ermitteln. Dabei kann die Kostenfunktion proportional zur realen Länge der Kante sein. Auf diese Weise wird durch die Minimierung der Kostenfunktion der kürzeste Weg ermittelt. Gemäß einer anderen Ausführungsform kann die Kostenfunktion jedoch auch die „Beschwerlichkeit” eines bestimmten Weges, beispielsweise aufgrund von Treppen oder ähnlichen Hindernissen, widerspiegeln. Auf diese Weise könnte beispielsweise der beste Weg für eine gehbehinderte oder eine blinde Person durch Minimierung der Kostenfunktion ermittelt werden.
  • In diese Wegermittlung durch das Wegbestimmungsmittel 120 kann nun mittels des Steuerungsmittels 90 steuernd eingegriffen werden. Beispielsweise kann das Steuerungsmittel 90 eingerichtet sein, Kosten für Kanten festzulegen und/oder Kanten und/oder Knoten zu löschen. Auf diese Weise können über das Steuerungsmittel 90 beispielsweise aktuelle Störungen in der Gebäudetechnik berücksichtigt werden. So können beispielsweise die „Kosten” einer ausgefallenen Rolltreppe deutlich erhöht werden, da die Rolltreppe zwar noch benutzbar aber nicht mehr so bequem ist. Fällt z. B. ein Fahrstuhl vollständig aus, so könnten dessen „Kosten” auf unendlich gesetzt werden bzw. die den Fahrstuhl repräsentierende Kante könnte vorübergehend gelöscht werden. Auf diese Weise wird der defekte Fahrstuhl bei der Wegermittlung gänzlich unberücksichtigt gelassen. Typischerweise ist das Steuerungsmittel 90 in ein Facility Management System integriert und wird vom Betreiber des Gebäudes überwacht. Das Steuerungsmittel 90 kann weiterhin dazu verwendet werden, um Inhalte zu aktualisieren. Beispielsweise kann die Neueröffnung oder das Schließen eines Ladengeschäfts über das Steuerungsmittel in das Wegeleitsystem eingespeist werden.
  • Gemäß anderen Weiterbildungen kann das Steuerungsmittel 90 die 3D-Darstellung des abgebildeten Raums beeinflussen. Dabei werden typischerweise die Perspektiven nicht geändert, da sie nutzerspezifisch sind. Weiterhin kann das Steuerungsmittel 90 die auswählbaren Zielpunkte beeinflussen, so daß beispielsweise (auch nur für eine bestimmte Zeit) gesperrte Gebäudebereiche nicht anwählbar sind. Ebenfalls können über das Steuerungsmittel textliche und/oder bildliche Informationen dem Nutzer zur Verfügung gestellt werden. Dies kann beispielsweise in einem bestimmten Bereich der Nutzeroberfläche erfolgen. Im folgenden werden einige Beispiele für die Nutzung des Steuerungsmittels 90 angegeben. In einem Beispiel sind die Fahrstühle in einem Gebäude ausgefallen. Der Gebäudebetreiber kann dann die Fahrstühle über das Steuerungsmittel von der Wegberechnung ausschließen. Der Ausschluß kann beispielsweise über eine Erhöhung der Kosten im Rahmen des Wegenetzes erfolgen. Das Wegbestimmungsmittel errechnet dann eine Alternativroute, die die gesperrten Fahrstühle umgeht. In einem anderen Beispiel wechselt in einem Bürogebäude ein Angestellter die Abteilung. Die für das Wegeleitsystem zuständige Person ändert dann einfach das in der 3D-Darstellung sichtbare Türschild des Büroraums und aktualisiert die im Zielwahlbereich angebotenen Ziele und deren Position im 3D-Raum, sodaß der Angestellte an seinem neuen Arbeitsplatz von einem Nutzer gefunden werden kann. Gemäß einem anderen Beispiel wechselt in einem Einkaufszentrum der Inhaber eines Ladengeschäfts. Der Gebäudebetreiber ändert die Farben des Ladens gemäß des Corporate Designs des Neuinhabers und wechselt das in der 3D-Darstellung sichtbare Logo des Ladens aus. Außerdem könnte der Betreiber eines Einkaufszentrums innerhalb des dargestellten Raums z. B. Werbetafeln anordnen, die auf besondere Angebote der jeweiligen Ladengeschäfte verweisen. Gemäß noch einem Beispiel werden in einem bestimmten Bereich der Nutzeroberfläche allgemeine Informationen zu dem entsprechenden Gebäude/Areal/Bereich eingeblendet, wie etwa spezielle (befristete) Aktionen, Sonderangebote, oder Veranstaltungen. Alle diese Änderungen bzw. Informationen können sofort aktualisiert und dem Nutzer unmittelbar zur Verfügung gestellt werden.
  • In 10 ist ein Wegeleitsystem mit mehreren Terminaleinheiten 30 gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt. Dabei liegt die nichteinschränkende Annahme zugrunde, daß es sich bei dem abgeschlossenen Bereich um ein weitläufiges und/oder mit einem komplexen Wegenetz ausgestattetes Areal bzw. Gebäude handelt. Gemäß dieser Ausführungsform ist das Wegeleitsystem eingerichtet, für eine jeweilige Zielwahl eines Nutzers einen Identifikationscode zu erzeugen und an den Nutzer auszugeben. So erhält beispielsweise der Nutzer, der von der Terminaleinheit am Startort START zu der Terminaleinheit am Zielort ZIEL gelangen möchte, nach Eingabe des Zielortes einen Identifikationscode zugewiesen und ausgegeben. Anschließend wird dem Nutzer der Weg vom Standort der Terminaleinheit am Ort START zu der auf dem Weg zum ausgewählten Zielpunkt ZIEL nächstliegend angeordneten Terminaleinheit angezeigt. Dies erfolgt gemäß einem der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele. Folgt der Nutzer diesem Weg und gelangt zur nächstgelegenen Terminaleinheit, dann kann er seinen Identifikationscode an dieser nächstgelegenen Terminaleinheit eingeben. Aufgrund des Identifikationscodes kann die nächstgelegene Terminaleinheit beispielsweise den Zielpunkt ZIEL und/oder den Weg dahin ohne weitere Berechnungen ermitteln. Beispielsweise kann diese Information zentral im Datenbankmittel 110 oder einem speziell dafür vorgesehenen Speichermittel der Zentraleinheit und für jede Terminaleinheit 30 zugreifbar abgelegt sein. Die zweite Terminaleinheit zeigt nun wieder das Wegstück zur nächsten Terminaleinheit an usw. Auf diese Weise wird der Nutzer in übersichtlichen Wegstücken von einem Terminal 30 zum nächsten geführt, bis er an seinem Zielpunkt ZIEL ankommt. Aufgrund der übersichtlich langen Teilstücke verliert der Nutzer nicht die Orientierung, da er sich lediglich den Weg für das nächste Teilstück merken muß. Weiterhin ermöglicht der Identifikationscode die schnelle und sichere Eingabe der Zielauswahl (z. B. mittels eines berührungslosen Scanners).
  • Im Hinblick auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung wird der Fachmann erkennen, daß das Wegeleitsystem für fest verortete Kiosksysteme bzw. Touchscreen-Terminals in den Eingangs- und Kreuzungsbereichen von Gebäuden konzipiert werden kann. Gleichermaßen kann das Wegeleitsystem aber auch über das Internet (z. B. mittels ADSL oder UMTS) von jedem vernetzten Rechner aus aufgerufen werden. Gegenüber einem üblichen Gebäudeplan muß keine Karte aufwendig interpretiert und dabei umständlich gesucht werden, wo sich der Nutzer auf dieser Karte befindet. Weiterhin muß das angestrebte Ziel nicht auf der Karte lokalisiert werden, wobei insbesondere nicht die Blickrichtung ermittelt und der kürzeste Weg heraussucht werden muß. Durch das Wegeleitsystem werden dem Nutzer erhebliche Mühen und Zeit erspart. Des Weiteren können Kundenströme kanalisiert werden. Das Wegeleitsystem vermittelt überdies ein modernes Image und besitzt zusätzlich „Erlebnischarakter”. Erstmals wird bei dem Wegeleitsystem gemäß den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung VR-Technologie in ein Indoor-Wegeleitsystem integriert. Durch den Einsatz von VR kann der Inhalt des 3D-Raums in einfacher Weise aktualisiert werden. Der Weg kann auf einem Server individuell errechnet und auf dem Client (Terminal) dreidimensional dargestellt werden. Das System bietet verschiedene Perspektiven zur Darstellung, zwischen denen beliebig gewechselt werden kann. Weiterhin können Bereiche (z. B. Fahrstühle) vom Gebäude-Betreiber in Sekundenschnelle gesperrt werden.
  • Weiterhin kann das oben beschriebene Wegeleitsystem in allen gängigen Internet-Browsern betrieben werden. Dabei kann eine installationsfreie Applet-Version des Wegeleitsystems erstellt werden, die lediglich einen (kostenfreien) 3D-Player benötigt. Aufgrund der Verwendung bestimmter ISO-Formate wird eine Übertragung auf mobile Geräte ermöglicht.
  • Weiterhin wird das Gebäude oder Areal „als Ganzes” dargestellt. D. h. es werden dem Nutzer nicht verschiedene Kartenebenen für verschiedene Stockwerke hintereinander präsentiert. Dadurch wird Routen- und Übersichtswissen vermittelt. Weiterhin können durch den Verzicht auf die Karten-Darstellung im 3D-Raum Objekte dreidimensional präsentiert werden, so daß der Weg anschließend problemlos wiedererkannt werden kann. Die Informationen können schnell und verständlich an den Nutzer ausgegeben werden, da das System insbesondere selbsterklärend ist und besondere Lese- und Sprachkenntnisse nicht oder kaum benötigt werden.
  • Das Wegeleitsystem kann plattformunabhängig sein, wobei die Darstellung innerhalb eines Internet-Browsers und unter Einsatz eines geeigneten Darstellungsmittels erfolgen kann. Wird das Wegeleitsystem als plattformunabhängige Version bereitgestellt, muß es weder installiert werden noch nimmt es Schreibvorgänge auf dem darstellenden Rechner vor. Ein integrierter Algorithmus erkennt, ob und was für ein Darstellungsmittel auf der Terminaleinheit installiert ist und startet den jeweils am besten geeigneten Player. Insbesondere kann die Wegeleitsystem-Anwendung so auf mobilen Terminalgeräten, wie etwa PDAs oder Mobiltelefonen, abgerufen werden. Insbesondere bei solchen mobilen Anwendungen wäre es auch möglich, aus der dreidimensionalen Echtzeitdarstellung eine Filmsequenz zu erstellen und diese Filmsequenz als dreidimensionale Darstellung an die mobile Terminaleinheit zu übermitteln. Auf diese Weise kann der Rechen- und Darstellungsaufwand auf dem mobilen Terminalgerät verringert werden.
  • Das in dieser Anmeldung beschriebene Wegeleitsystem läßt sich insbesondere vorteilhaft anwenden von Betreibern von Flughäfen und Bahnhöfen, Betreibern von Kaufhäusern und Shopping-Centern, Touristikunternehmen und Hotel-Betreibern, Messebetreibern, Universitäten, Wohnungsgesellschaften, Veranstaltern von Großereignissen, Betreibern von Museen und Bibliotheken, Behörden/Ämtern/Firmenzentralen sowie von Betreibern von Krankenhäusern. Insbesondere können durch das Wegeleitsystem Personaleinsparungen und Rationalisierung erreicht werden. Das eingesetzte Personal kann maßgeblich entlastet werden, wenn man berücksichtigt, daß ungefähr 85 Prozent aller Kundenfragen im Einzelhandel Orientierungsfragen sind und etwa 20 Prozent der Arbeitszeit des Personals in Anspruch nehmen. Weiterhin kann eine Kostenreduzierung erreicht werden, da beispielsweise Übersichtspläne nicht verändert, gedruckt und ausgetauscht werden müssen. Über geeignete Kostenfunktionen kann das Wegeleitsystem die Behindertenfreundlichkeit eines Gebäudes oder eines anderen abgeschlossenen Bereichs erhöhen.
  • Die vorliegende Erfindung wurde anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Diese Ausführungsbeispiele sollten keinesfalls als einschränkend für die vorliegende Erfindung verstanden werden.

Claims (35)

  1. Wegeleitsystem (10) zur Verortung und Wegfindung von Fußgängern in einem abgeschlossenen Bereich, umfassend ein Datenbankmittel (110), das räumliche Informationen bezüglich des abgeschlossenen Bereichs enthält, die eine dreidimensionale Darstellung zumindest eines Teilbereichs des abgeschlossenen Bereichs in Echtzeit erlauben, ein Zieleingabemittel (140), das angepaßt ist, zumindest einen in dem abgeschlossenen Bereich angeordneten Zielpunkt festzulegen, ein Wegbestimmungsmittel (120), das angepaßt ist, einen Weg innerhalb des abgeschlossenen Bereichs zwischen einem Startpunkt und dem Zielpunkt zu bestimmen, ein Visualisierungsmittel (130), das angepaßt ist, aus den räumlichen Informationen und dem bestimmten Weg in Echtzeit eine dreidimensionale Darstellung zu erstellen, und ein Darstellungsmittel (150), das angepaßt ist, die dreidimensionale Darstellung wiederzugeben, wobei der Weg in Form einer Linienführung (315) in der dreidimensionalen Darstellung angezeigt wird, und weiterhin umfassend ein Perspektivwahlmittel (330) zum Auswählen der Perspektive der dreidimensionalen Darstellung zwischen einer Ego-Perspektive und/oder einer Führungs-Perspektive und/oder einer exozentrischen Perspektive und/oder einer Senkrechtperspektive und/oder einer Gesamtperspektive, wobei die Perspektive während der Darstellung änderbar ist.
  2. Wegeleitsystem nach Anspruch 1, wobei das Datenbankmittel (110), das Wegbestimmungsmittel (120) und das Visualisierungsmittel (130) in einer Zentraleinheit (20) angeordnet sind, und wobei das Zieleingabemittel (140) und das Darstellungsmittel (150) in einer Terminaleinheit (30) angeordnet sind, wobei die Zentraleinheit (20) und die Terminaleinheit (30) über eine Datenverbindung (40) miteinander verbunden sind.
  3. Wegeleitsystem nach Anspruch 1, wobei das Datenbankmittel (110) und das Wegbestimmungsmittel (120) in einer Zentraleinheit (20) angeordnet sind, und wobei das Zieleingabemittel (140), das Visualisierungsmittel (130) und das Darstellungsmittel (150) in einer Terminaleinheit (30) angeordnet sind, wobei die Zentraleinheit (20) und die Terminaleinheit (30) über eine Datenverbindung (40) miteinander verbunden sind.
  4. Wegeleitsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich eine Ansicht der dreidimensionalen Darstellung des abgeschlossenen Bereichs entlang des Weges vom Startpunkt zum Zielpunkt bewegt.
  5. Wegeleitsystem nach Anspruch 1, wobei die Linienführung aus wenigstens einem Wegsegment gebildet ist und der Startpunkt und/oder der Zielpunkt hervorgehoben sind.
  6. Wegeleitsystem nach Anspruch 1 oder 5, wobei die Linienführung als dreidimensionaler Balken, als dreidimensionale Röhre, als zweidimensionales Band oder als Pfeil ausgebildet ist.
  7. Wegeleitsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Terminaleinheit (30) weiterhin eingerichtet ist, die Entfernung von dem aktuell dargestellten Punkt auf dem Weg zum Zielpunkt auszugeben.
  8. Wegeleitsystem nach Anspruch 7, wobei die Entfernung zum Zielpunkt und/oder die Dauer bis zum Erreichen des Zielpunkts optisch und/oder akustisch ausgegeben wird.
  9. Wegeleitsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 8, wobei die Terminaleinheit (30) einen berührungssensitiven Bildschirm und/oder ein Zeigegerät und/oder eine Tastatur und/oder eine Spracheingabevorrichtung umfaßt.
  10. Wegeleitsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 9, wobei die Terminaleinheit (30) eine graphische Benutzeroberfläche (300) aufweist, und wobei die graphische Benutzeroberfläche einen Darstellungsbereich (310) zur Wiedergabe der dreidimensionalen Darstellung des Weges und einen Zielwahlbereich (320) zum Eingeben des Zielpunkts umfaßt.
  11. Wegeleitsystem nach Anspruch 10, wobei die graphische Benutzeroberfläche (300) weiterhin den Perspektivwahlbereich (330) und/oder einen Entfernungsangabebereich umfaßt.
  12. Wegeleitsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die räumliche Information als Menge reeller Zahlentripel bereitgestellt ist.
  13. Wegeleitsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei ein Wegenetz in dem abgeschlossenen Bereich durch Knoten und Kanten in dem Datenbankmittel (110) repräsentiert ist.
  14. Wegeleitsystem nach Anspruch 13, wobei eine jeweilige Kante mit zugehörigen Kosten belegbar ist, und wobei das Wegbestimmungsmittel (120) eingerichtet ist, bei der Ermittlung des Weges die Kosten der Kanten zu berücksichtigen.
  15. Wegeleitsystem nach Anspruch 14, wobei das Wegbestimmungsmittel (120) eingerichtet ist, den Weg mit den geringsten Gesamtkosten zu ermitteln.
  16. Wegeleitsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin umfassend ein Steuerungsmittel (90), das angepaßt ist, die Wegermittlung durch das Wegermittlungsmittel (120) zu steuern.
  17. Wegeleitsystem nach Anspruch 16, wobei das Steuerungsmittel (90) eingerichtet ist, Kosten für Kanten festzulegen.
  18. Wegeleitsystem nach Anspruch 16 oder 17, wobei das Steuerungsmittel (90) eingerichtet ist, Kanten und/oder Knoten zu löschen.
  19. Wegeleitsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 18, wobei die Zentraleinheit (20) eingerichtet ist, aus der dreidimensionalen Echtzeitdarstellung eine Filmsequenz zu erstellen und diese Filmsequenz als dreidimensionale Darstellung an die Terminaleinheit (30) zu übermitteln.
  20. Wegeleitsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Wegeleitsystem (10) eingerichtet ist, für eine jeweilige Zielwahl eines Nutzers einen Identifikationscode zu erzeugen und an den Nutzer auszugeben.
  21. Wegeleitsystem nach Anspruch 20, weiterhin umfassend mehrere Terminaleinheiten (30), wobei das Wegeleitsystem (10) eingerichtet ist, nach Eingabe des Identifikationscodes an einer Terminaleinheit den Weg vom Standort dieser Terminaleinheit zu der auf dem Weg zum ausgewählten Zielpunkt nächstliegend angeordneten Terminaleinheit und/oder zum Zielpunkt darzustellen.
  22. Verfahren zur Wegfindung und Verortung von Fußgängern in einem abgeschlossenen Bereich, umfassend das Bereitstellen räumlicher Informationen bezüglich des abgeschlossenen Bereichs, die eine dreidimensionale Darstellung zumindest eines Teilbereichs des abgeschlossenen Bereichs in Echtzeit erlauben, das Festelegen zumindest eines in dem abgeschlossenen Bereich angeordneten Zielpunkts, das Bestimmen eines Wegs innerhalb des abgeschlossenen Bereichs zwischen einem Startpunkt und dem Zielpunkt, das Erstellen einer dreidimensionale Darstellung in Echtzeit aus den räumlichen Informationen und dem bestimmten Weg und das Wiedergeben der dreidimensionalen Darstellung, wobei der Weg in Form einer Linienführung in der dreidimensionalen Darstellung angezeigt wird, und wobei eine Perspektive der dreidimensionalen Darstellung zwischen einer Ich-Perspektive und/oder einer Führungs-Perspektive und/oder einer exozentrischen Perspektive und/oder einer Senkrechtperspektive während der Darstellung änderbar ist.
  23. Verfahren nach Anspruch 22, wobei eine Ansicht der dreidimensionalen Darstellung des abgeschlossenen Bereichs entlang des Weges vom Startpunkt zum Zielpunkt bewegt wird.
  24. Verfahren nach Anspruch 22, wobei die Linienführung aus zumindest einem Wegsegment gebildet wird.
  25. Verfahren nach Anspruch 22 oder 24, wobei die Linienführung als dreidimensionaler Balken, als dreidimensionale Röhre oder als zweidimensionales Band ausgebildet wird.
  26. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 25, wobei die Entfernung von dem aktuell dargestellten Punkt auf dem Weg zum Zielpunkt ausgegeben wird.
  27. Verfahren nach Anspruch 26, wobei die Entfernung optisch und/oder akustisch ausgegeben wird.
  28. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 27, wobei ein Wegenetz in dem abgeschlossenen Bereich durch Knoten und Kanten in dem Datenbankmittel repräsentiert wird.
  29. Verfahren nach Anspruch 28, wobei eine jeweilige Kante mit zugehörigen Kosten belegt wird, und wobei bei der Ermittlung des Weges die Kosten der Kanten berücksichtigt werden.
  30. Verfahren nach Anspruch 28 oder 29, wobei der Weg mit den geringsten Gesamtkosten ermittelt wird.
  31. Verfahren nach einem der Ansprüche 28 bis 30, wobei Kosten für Kanten festgelegt werden.
  32. Verfahren nach einem der Ansprüche 28 bis 31, wobei Kanten und/oder Knoten gelöscht werden.
  33. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 32, wobei aus der dreidimensionalen Echtzeitdarstellung eine Filmsequenz erstellt wird und diese Filmsequenz als dreidimensionale Darstellung an eine Terminaleinheit übermittelt wird.
  34. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 33, wobei für eine jeweilige Zielwahl eines Nutzers ein Identifikationscode erzeugt wird und an den Nutzer ausgegeben wird.
  35. Verfahren nach Anspruch 34, wobei weiterhin nach Eingabe des Identifikationscodes an einer von mehreren Terminaleinheiten der Weg vom Standort dieser Terminaleinheit zu der auf dem Weg zum ausgewählten Zielpunkt nächstliegend angeordneten Terminaleinheit und/oder zum Zielpunkt dargestellt wird.
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