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DE102008034070A1 - Schließzylinder mit federkraftunterstützter Zylinderkernrückstellung - Google Patents

Schließzylinder mit federkraftunterstützter Zylinderkernrückstellung Download PDF

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Publication number
DE102008034070A1
DE102008034070A1 DE102008034070A DE102008034070A DE102008034070A1 DE 102008034070 A1 DE102008034070 A1 DE 102008034070A1 DE 102008034070 A DE102008034070 A DE 102008034070A DE 102008034070 A DE102008034070 A DE 102008034070A DE 102008034070 A1 DE102008034070 A1 DE 102008034070A1
Authority
DE
Germany
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cylinder core
cylinder
return spring
neutral position
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102008034070A
Other languages
English (en)
Inventor
Dirk Nieland
Stefan Heuer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilka Schliesstechnik GmbH
Original Assignee
Wilka Schliesstechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilka Schliesstechnik GmbH filed Critical Wilka Schliesstechnik GmbH
Priority to DE102008034070A priority Critical patent/DE102008034070A1/de
Publication of DE102008034070A1 publication Critical patent/DE102008034070A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
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    • E05B15/0073Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices means providing a stable, i.e. indexed, position of lock parts magnetically operated
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder mit einem Gehäuse (1), welches eine Gehäusebohrung (2) und einen Flanschabschnitt (3) aufweist, mit einem in der Gehäusebohrung (2) drehbar gelagerten Zylinderkern (4), der mit einem Schließglied (5) drehfest verbunden ist, wobei eine Rückstellfeder (6) vorgesehen ist, die beim Verdrehen des Zylinderkernes (4) aus einer Neutralstellung gespannt wird, um den aus der Neutralstellung verdrehten Zylinderkern (4) wieder in Richtung der Neutralstellung zurückzudrehen. Um einen gattungsgemäßen Schließzylinder herstellungstechnisch und gebrauchsvorteilhaft weiterzubilden, wird vorgeschlagen, dass ein Ende (6') der Rückstellfeder (6) an einem exzentrisch zur Drehachse (7) des Zylinderkernes (4) angeordneten Exzenterzapfen (8) angreift und das andere Ende (6'') der Rückstellfeder (6) in einer Kammer (9) des Flanschabschnittes (3) befestigt ist, mit einem Kippwerk, insbesondere Kipp-/Springwerk (11, 20), welches umkippt bzw. umspringt, wenn der Exzenterzapfen (8) beim Drehen des Zylinderkernes (4) seine der Neutralstellung gegenüberliegende Totpunktlage passiert.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder mit einem Gehäuse, welches eine Gehäusebohrung und einen Flanschabschnitt aufweist, mit einem in der Gehäusebohrung drehbar gelagerten Zylinderkern, der mit einem Schließglied drehfest verbunden ist, wobei eine Rückstellfeder vorgesehen ist, die beim Verdrehen des Zylinderkernes aus einer Neutralstellung gespannt wird, um den aus der Neutralstellung verdrehten Zylinderkern wieder in Richtung der Neutralstellung zurückzudrehen.
  • Ein derartiger Schließzylinder ist bekannt aus der DE 10 2004 048 231 A1 . Der dort beschriebene Schließzylinder besitzt eine Druckfeder, die auf ein Helix-Element wirkt. Die Feder und das Helix-Element sind dem Zylinderkern zugeordnet. Die Längskante des Helix-Elementes wird von einem gehäusefesten Abstaster abgetastet, so dass der Zylinderkern bei einer Verdrehung aus der Neutralstellung von der gespannten Druckfeder wieder in die Neutralstellung zurückgedreht wird. Der Rückstellmechanismus besitzt eine der Neutralstellung diametral gegenüberliegende Todpunktlage.
  • Eine mit einem Schließzylinder verbindbare Rückstelleinrichtung ist aus der DE 102 43 615 A1 vorbekannt. Der Zylinderkern ist hierbei mit einer Scheibe verbunden, der einen Exzenterzapfen trägt, an dem eine Zugfeder angreift.
  • Die DE 103 16 533 B3 beschreibt ebenfalls eine Exzenteranordnung zum automatischen Rückstellen des Zylinderkernes in eine Neutralstellung. Hier greift am Exzenter eine Druckfeder an.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Schließzylinder herstellungstechnisch und gebrauchsvorteilhaft weiterzubilden.
  • Gelöst wird die Aufgabe zunächst durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung. Die Unteransprüche stellen vorteilhafte Weiterbildungen aber auch eigenständige Lösungen der Aufgabe dar.
  • Zunächst und im Wesentlichen ist vorgesehen, dass ein Ende der Rückstellfeder direkt oder indirekt also unmittelbar oder mittelbar an einem exzentrisch zur Drehachse des Zylinderkernes angeordneten Exzenterzapfen angreift. Bei der Rückstellfeder kann es sich um eine Zugfeder oder um eine Druckfeder handeln. Das andere Ende der Rückstellfeder ist in einer Kammer des Flanschabschnittes befestigt. Dort kann ein Widerlager oder ein Befestigungszapfen vorgesehen sein. Ferner ist ein Kippwerk, insbesondere ein Kipp-/Springwerk vorgesehen, welches umkippt, bzw. umspringt, wenn der Exzenterzapfen beim Drehen des Zylinderkernes seine der Neutralstellung gegenüberliegende Todpunktlage passiert. Zufolge dieses Kippwerkes ist der Todpunktbereich, in dem die Rückstellkraft der gespannten Rückstellfeder nicht ausreicht, um den Zylinderkern selbsttätig in Richtung der Neutralstellung zurückzudrehen, vermindert. In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das andere Ende der Rückstellfeder an einem in der Kammer des Flanschabschnittes angeordneten Befestigungszapfen angreift, wobei der Befestigungszapfen dem Kippwerk, insbesondere Kipp-/Springwerk zugeordnet ist. Auch diese Weiterbildung trägt zur Verminderung des Todpunktbereiches bei. Das Kippwerk bzw. Kipp-/Springwerk kann einen um eine im Wesentlichen parallel zur Drehachse des Zylinderkernes angeordnete Schwenkachse schwenkbaren Befestigungszapfenträger in Form eines Schwenkhebels aufweisen. Das freie Ende des Befestigungsschwenkhebels trägt den Befestigungszapfen. Bevorzugt schwenkt der Schwenkhebel beim Passieren der Todpunktlage von einer Anlagestellung seines freien Endes an eine Wand der Kammer gegen eine gegenüberliegende Wand der Kammer. Der das Kipp-/Springwerk ausbildende Schwenkhebel liegt somit in seinen beiden stabilen Schwenkstellungen jeweils an einer Wand der Kammer der Flanschabschnittes an. Die Kammer des Flanschabschnittes kann zu einer Breitseite des Flanschabschnittes offen sein. Die der Öffnung zugeordnete Kammerwand kann dabei von einem Deckel ausgebildet sein. Das freie Endes des Schwenkhebels kann Anschlagnocken aufweisen, die jeweils an der Kammerwand anliegen. Hierdurch ist das freie Endes des Schwenkhebels geringfügig verbreitert. Ferner ist vorgesehen, dass die Rückstellfeder kurz vor Erreichen der Todpunktlage, insbesondere zufolge einer kurvengesteuerten Distanzierung des Befestigungszapfens vom Exzenterzapfen, eine Ergänzungsspannung erhält. Dies dient der Steigerung der Rückstellkraft in der Todpunktnähe und ebenfalls zur Verminderung des Todpunktbereichs. Während beim Stand der Technik der Todpunktbereich, in dem eine selbsttätige Drehung des Zylinderkerns zufolge der gespannten Rückstellfeder reibblockiert ist, bei bis zu 60° liegt, kann dieser Todpunktbereich zufolge der erfindungsgemäßen Maßnahmen auf weniger als die Hälfte reduziert werden. Die Ergänzungsspannung kann dadurch erreicht werden, dass der Befestigungszapfenträger kurz vor dem Passieren der Todpunktlage kurvengesteuert in Radialrichtung verlagert wird. Hierzu kann das dem Zylinderkern zugewandte Ende des Befestigungszapfenträgers eine Steuerkurve aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann aber auch der Zylinderkern eine Steuerkurve aufweisen. Diese Steuerkurven treten in Wirkung, wenn sich bei einer Betätigung des Schließzylinders der Zylinderkern seiner Todpunktstellung nähert. Zufolge der Kurvensteuerung wird der Befestigungszapfenträger in Radialrichtung zur Drehachse des Zylinderkernes verlagert. Dies führt zu der erwähnten Ergänzungsspannung der Rückstellfeder. Da sich dann der Befestigungszapfenträger unmittelbar am Zylinderkern abstützt, vermindert sich auch die Reibung des Zylinderkernes innerhalb der Gehäusebohrung. Das Ergänzungsspannen der Rückstellfeder kann mit einem Kipp-/Springwerk kombiniert werden. Bevorzugt bildet der Befestigungszapfenträger dann einen Schwenkhebel aus. Die Steuerkurve kann von zwei sich in einem Scheitel treffende Kurvenabschnitte gebildet sein. Der Scheitel entspricht dabei der Abstützstellung in der Todpunktlage. Die Steuerkurve des Zylinderkernes kann von einem Steuernocken ausgebildet sein. Läuft der Steuernocken auf der schräg verlaufenden Steuerflanke des Befestigungszapfenträgers auf, so wird Letzterer verlagert und auf den Steuernocken ein zusätzliches Drehmoment entgegen der Drehrichtung aufgebracht. Sobald der Steuernocken den Scheitel der Steuerkurve überwunden hat, wirkt auf ihn ein Drehmoment in Gegenrichtung. Handelt es sich bei dem Befestigungszapfenträger um einen Schwenkhebel, so verschwenkt er, wenn der Steuernocken den Scheitel überläuft. Der Schwenkhebel ist um eine Schwenkachse, die den Lagerabschnitt des Schwenkhebels ausbildet, drehbar im Flanschabschnitt des Gehäuses gelagert. Dabei verläuft die Schwenkachse parallel zur Drehachse des Zylinderkernes und benachbart zu letzterer. Die Schwenkachse wird dabei von der Feder gekreuzt.
  • Die eingangs genannte Aufgabe wird darüber hinaus auch durch die im Anspruch 10 angegebenen Merkmale und die darauf rückbezogenen Unteransprüche gelöst, wobei auch hier jeder der Unteransprüche eine eigenständige Lösung der Aufgabe darstellt.
  • Zunächst und im Wesentlichen ist vorgesehen, dass ein Ende der Rückstellfeder an einem exzentrisch zur Drehachse des Zylinderkerns angeordneten Exzenterzapfen angreift und das andere Ende der Rückstellfeder in einer Kammer des Flanschabschnittes befestigt ist, wobei der Exzenterzapfen beim Drehen des Zylinderkernes eine der Neutralstellung des Zylinderkernes gegenüberliegende Todpunktlage passiert und die Rückstellfeder kurz vor Erreichen der Todpunktlage, insbesondere zufolge einer Kurvensteuerung, eine Ergänzungsspannung erhält, zur Steigerung der Rückstellkraft der Todpunktlage. Diese Lösung ist ebenfalls mit einem Kipp-/Springwerk kombinierbar. Bevorzugt greift das eine Ende der Rückstellfeder an einem der Kammer zugeordneten Befestigungszapfen an. Zur Erzeugung der Ergänzungsspannung kann der Befestigungszapfen vom Exzenterzapfen kurvengesteuert distanziert werden. Dabei sitzt der Befestigungszapfen bevorzugt auf einem Befestigungszapfenträger, der zumindest in Radialrichtung zur Drehachse beweglich ist. Der Befestigungszapfenträger kann in einer Längsführung liegen. Er kann aber auch um eine Schwenkachse schwenkbar sein. Der Schwenkbarkeit kann eine lineare Verlagerbarkeit überlagert sein. Dabei kann bspw. eine Schwenkachse in ein Langloch eingreifen oder die Schwenkachse in einem Langloch gelagert sein. Der mit einem Schwenk- und/oder radial Bewegungsspiel im Flanschabschnitt gelagerte Befestigungszapfenträger stützt sich bevorzugt mit demjenigen Ende am Zylinderkern ab, welches abgewandt liegt zu dem Ende, an welchem die Rückstellfeder befestigt ist. Es reicht aus, wenn sich der Befestigungszapfenträger nur beim Passieren der Todpunktlage dort abstützt. Die Rückstellfeder kann auch hier von einer Zugfeder ausgebildet sein. Diese kann aber auch von einer Druckfeder ausgebildet sein. Im letzten Fall ist es von Vorteil, wenn die Druckfeder einen Kolben abstützt, der in einer dem Flanschabschnitt zugeordneten Führung geführt ist. Der Kopf des Kolben kann in einem Scheitel sich treffende Steuerkurven aufweisen, wobei der Scheitel im Bereich der Todpunktlage vom Exzenterzapfen passiert wird. Ferner ist es von Vorteil, wenn die Rückstellfeder sich an einem in Radialrichtung bezogen auf die Drehachse des Zylinderkernes geführten Stößel abstützt und sich mit ihrem anderen Ende an einem Widerlager abstützt. Der Kopf des Stößels beaufschlagt dann den Exzenterzapfen. Im Bereich der Abstützstelle des Lagerendes eines Schwenkhebels sind vorzugsweise auch hier am Zylinderkern Steuerkurven vorgesehen, die derart angeordnet und gestaltet sind, dass beim Passieren der Todpunktlage der Befestigungszapfenträger kurvengesteuert längs- und/oder schwenkverlagert wird. Das auf den Zylinderkern weisende Lagerende des Befestigungszapfenträgers bildet dabei bevorzugt ebenfalls eine Steuerkurve aus. Diese kann mit einer dem Zylinderkern zugeordnete Steuerkurve zusammenwirken. Letztere wird bevorzugt von einem Steuernocken ausgebildet. Der Steuernocken liegt bezogen auf die Drehachse des Zylinderkernes dem Exzenterzapfen diametral gegenüber. Es ist ebenfalls möglich, dass sich der Befestigungszapfenträger nicht an einer Schwenkachse, sondern in jeder Drehstellung des Zylin derkernes an einer Steuerkurve des Zylinderkernes abstützt. Die Steuerkurve kann von zwei Steuerflanken ausgebildet sein, die sich in einem Scheitelpunkt treffen. Die Steuerflanken können sich stumpfwinklig oder spitzwinklig dort treffen.
  • Die eingangs genannte Aufgabe wird darüber hinaus durch die im Anspruch 20 angegebene Lehre und die auf den Anspruch 20 rückbezogenen Unteransprüche gelöst.
  • Zunächst und im Wesentlichen ist vorgesehen, dass ein Ende der Rückstellfeder an einem exzentrisch zur Drehachse des Zylinderkernes angeordneten Exzenterzapfen angreift und das andere Ende der Rückstellfeder in einer Kammer der Flanschabschnitte befestigt ist. Dort ist das Ende der Rückstellfeder bevorzugt an einem Befestigungszapfen oder an einem Widerlager befestigt. Die Kammer wird von einer Längsseitenausfräsung des ansonsten einstückigen Schließzylindergehäuses ausgebildet. Diese Kammer kann einen in Radialrichtung bezogen auf die Drehachse des Zylinderkernes sich erstreckenden Schacht ausbilden, in dem der Befestigungszapfen schwenkbeweglich und/oder verschieblich gelagert ist. Bei einem verschieblich dort gelagerten Befestigungszapfenträger bildet die Schachtwandung eine Führung aus. Bei einem verschwenkbar dort gelagerten Befestigungszapfenträger bildet eine der Schachtwandungen eine Lagerbohrung oder eine Lagerausnehmung für die Schwenkachse des Schwenkhebels aus. Dabei kann die Lageröffnung so gestaltet sein, dass der Schwenkhebel auch ein Längsbewegungsspiel in Radialrichtung bezogen auf die Drehachse des Zylinderkernes besitzt. Bevorzugt ist die Schwenkachse des Schwenkhebels ein fest mit einem Lagerende des Schwenkhebels verbundener Stift. Dieser ist dann in eine Gehäusebohrung entweder lediglich mit Drehspiel oder aber auch mit längsbeweglichem Spiel eingesteckt. Es ist von besonderem Vorteil, wenn der Befestigungszapfen fest mit dem freien Ende des Schwenkhebels verbunden ist und zusammen mit der Materialstärke des Schwenkhebels eine Länge besitzt, die nur wenig kürzer ist, als die in Achsrichtung der Schwenkachse des Schwenkhebels gemessene Breite der Kammer. Hierdurch lässt sich der Schwenkhebel in einfacher Weise durch eine Steckmontage der Kammer zuordnen. Die fest mit dem Schwenkhebel verbundene Schwenkachse wird in die Lagerbohrung eingesteckt. Dies erfolgt bei geöffneter Kammer und bei in etwa quer aus der Kammer herausragendem Schwenkhebel. Anschließend wird die von einer Zugfeder gebildete Rückstellfeder mit ihren beiden Enden einerseits am Exzenterzapfen und andererseits am Befestigungszapfen befestigt. Dies erfolgt spannungslos. Der aus der Kammer herausragende Schwenkhebel wird dann unter Aufbringung einer Spannung auf die Rückstellfeder in die Kammer hineingeschwenkt, über die Todpunktlage hinaus, bis sein freies Ende an der Wandung der Kammer, welche den Kammerboden ausbildet, anliegt. In dieser Stellung kann die Schwenkachse nicht mehr aus der Lagerbohrung herausgezogen werden, da das axiale Bewegungsspiel bezogen auf die Schwenkachse zufolge des in der Kammer einliegenden Befestigungszapfens minimiert ist.
  • Die eingangs genannte Aufgabe wird darüber hinaus mit den im Anspruch 24 angegebenen Merkmalen gelöst, wobei zunächst und im Wesentlichen darauf abgestellt ist, dass zwei Magnete im Bereich der Todpunktlage ein Ergänzungsdrehmoment auf den Zylinderkern weg von der Todpunktlage und hin zur Neutrallage ausüben. Es ist ein erster Magnet vorgesehen, bei dem es sich um einen Permanentmagneten handelt, der dem Flanschabschnitt zugeordnet ist. Die Polung des Magneten ist bezogen auf die Drehachse des Zylinderkernes radialgerichtet. Ein zweiter Magnet ist dem Zylinderkern zugeordnet. Er liegt bevorzugt in einer Ausnehmung des Zylinderkernes und besitzt eine derartige Orientierung, dass er in der Todpunktlage dem ersten Magneten entgegengesetzt gepolt gegenüberliegt. Es liegt dann bspw. Südpol an Südpol, so dass sich die Magneten gegenseitig abstoßen. Wird der Zylinderkern geringfügig aus der Todpunktlage in eine der beiden Drehrichtungen gedreht, so erzeugt die absto ßende Magnetkraft ein in Richtung der Neutralstellung wirkendes Drehmoment auf den Zylinderkern. Auch diese Lösung kann mit einem Kippwerk kombiniert werden, wie es zuvor beschrieben worden ist. Das Kippwerk kann von einem Kipphebel in einem Kolben oder von einem Schwenkhebel ausgebildet werden. Ferner ist es möglich, eine zusätzliche Ergänzungsverspannung über die Rückstellfeder zu erzeugen, wie es zuvor beschrieben worden ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen erläutert: Es zeigen:
  • 1 einen Schließzylinder in der Breitseitendarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels, wobei der Flanschbereich eine durch eine Einfräsung erzeugte Kammer aufweist, die normalerweise von einem Deckel verdeckt ist, der Deckel aber nicht dargestellt ist,
  • 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II, wobei der Zylinderkern des Schließzylinders seine Neutralstellung einnimmt,
  • 3 eine Darstellung gemäß 2 mit aus der Neutralstellung gedrehtem Zylinderkern 4,
  • 4 eine Darstellung gemäß 3, bei der der Zylinderkern bis in eine der in 2 dargestellten Neutralstellung diametral gegenüberliegende Todpunktstellung verdreht ist, jedoch bevor der ein Kipp-/Springwerk bildende Schwenkhebel 12 umgekippt ist,
  • 5 eine Darstellung gemäß 4 mit geringfügig im Uhrzeigersinn weitergedrehtem Zylinderkern, wobei der Schwenkhebel 12 umgeschwenkt ist,
  • 6 eine Darstellung gemäß 2, jedoch in einer Montagestellung mit abgenommener Abdeckplatte 14,
  • 7 eine perspektivische Darstellung des Schließzylinders des ersten Ausführungsbeispiels mit entferntem Schließglied und geöffneter Seitenplatte 14,
  • 8 eine Darstellung gemäß 1 eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Schließzylinders,
  • 9 einen Schnitt gemäß der Linie IX-IX in 8, in dem der Zylinderkern 4 eine im Wesentlichen neutrale Stellung einnimmt, wobei sich der Exzenterzapfen 8 auf einer Steuerkurve 15 des Schwenkhebels 12 abstützt,
  • 10 eine Darstellung gemäß 9 jedoch mit im Uhrzeigersinn weitergedrehtem Zylinderkern 4,
  • 11 eine Darstellung gemäß 10 mit bis kurz vor die Todpunktstellung gedrehtem Zylinderkern 4, in welcher ein Steuernocken 18 im Bereich des Scheitels 15' der Steuerkurve 15 liegt,
  • 12 eine Darstellung gemäß 11, wobei der Zylinderkern 4 geringfügig weitergedreht ist, so dass der Steuernocken 18 den Scheitel 15' der Steuerkurve 15 passiert hat und der Schwenkhebel 12 umgeschwenkt ist,
  • 13 einen Schnitt gemäß der Linie XIII-XIII in 8,
  • 14 eine Darstellung gemäß 1 eines dritten Ausführungsbeispiels,
  • 15 einen Schnitt gemäß der Line XV-XV in 14, wobei der Exzenterzapfen 8 in einer Neutralstellung an der Steuerkurve 15 eines als Schieber gestalteten Befestigungszapfenträgers 12 anliegt,
  • 16 eine Darstellung gemäß 15, wobei der Zylinderkern geringfügig im Uhrzeigersinn weitergedreht ist,
  • 17 eine Darstellung gemäß 16, wobei der Zylinderkern bis kurz vor die Todpunktstellung weitergedreht worden ist, in welcher ein exzentrischer Steuernocken 18 auf dem Scheitel 15' der Steuerkurve 15 sitzt,
  • 18 eine Darstellung gemäß 17, wobei der Zylinderkern geringfügig über die in 17 dargestellte Stellung hinausgedreht worden ist, so dass der Steuernocken 18 auf der gegenüberliegenden Seite des Scheitels liegt,
  • 19 einen Schnitt gemäß der Linie XIX-XIX in 14,
  • 20 eine Darstellung gemäß 1 eines vierten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
  • 21 einen Schnitt gemäß der Linie XXI-XXI in 20, wobei ein Exzenterzapfen 8 nahe einer ersten Neutralstellung von einem Stößel 19 beaufschlagt an einer Steuerkurve 25'' des Stößels anliegt,
  • 22 eine Darstellung gemäß 21, wobei der Exzenterzapfen jedoch auf einen anderen Querabschnitt 25'' der Steuerkurve anliegt, wobei die Neutralstellung eine Zwischenstellung zwischen den beiden Stellungen gemäß 21 und 22 ist, in welcher der Exzenterzapfen 8 oberhalb des Scheitels 25' der Steuerkurve liegt,
  • 23 eine Darstellung gemäß 21, wobei der Zylinderkern ausgehend der Stellung in 21 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt ist, bis der Exzenterzapfen am Scheitel 25' der Steuerkurve liegt,
  • 24 eine Darstellung gemäß 23, in welcher der Zylinderkern ausgehend aus der Stellung gemäß 23 geringfügig im Uhrzeigersinn weitergedreht worden ist, bis der Exzenterzapfen 8 den Scheitel 25' überlaufen hat,
  • 25 einen Schnitt gemäß der Linie XXV-XXV in 20, in welcher dargestellt ist, dass ein Zapfen 41 die Hubbewegung des Stößels 19 in den in den 21 und 22 dargestellten Stellungen blockiert,
  • 26 eine Darstellung gemäß 1 eines fünften Ausführungsbeispiels der Erfindung,
  • 27 einen Schnitt gemäß der Linie XXVII-XXVII in 26 in einer Todpunktstellung des Zylinderkernes 4, in welcher eine Umfangssteuerfläche 8'' des Exzenterzapfens 8 an einem Scheitel 25' eines Kipphebels 20 anliegt,
  • 28 einen Schnitt gemäß der Linie XXVIII-XXVIII in 26 in einer Drehstellung des Zylinderkernes gemäß 24, in welcher sich ein dem Flanschabschnitt 3 zugeordneter Magnet 26 und ein dem Zylinderkern 4 zugeordneter Magnet 27 gegenpolig gegenüberliegen,
  • 29 eine Darstellung gemäß 27, wobei der Zylinderkern geringfügig in Richtung des Pfeiles in 27 weitergedreht worden ist und die Steu erkurve 8'' des Exzenterzapfens 8 den Scheitel 25' überlaufen hat, so dass der Kipphebel 20 umgekippt ist,
  • 30 eine Darstellung gemäß 28 in der Drehstellung des Zylinderkernes gemäß 29.
  • Bei dem in den 1 bis 7 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel handelt es sich um ein Doppelschließzylinder mit einem Zylindergehäuse 1, welches zwei miteinander fluchtende Gehäusebohrungen 2 ausbildet. In der rechten Gehäusebohrung steckt ein aus zwei Abschnitten 4, 4' bestehender Zylinderkern. Die beiden Zylinderkernabschnitte 4, 4' sind mit einem Zapfen 8 miteinander verbunden. Die Drehachse des Zylinderkernes 4 ist mit der Bezugsziffer 7 versehen. Der Zapfen 8 liegt exzentrisch zur Drehachse 7. An dem Exzenterzapfen 8 greift ein Hakenende 6' einer Zugfeder 6 ggf. unter Zwischenlage einer Lagerhülse, die den Exzenterzapfen umgibt, an. Das dem Hakenende 6' gegenüberliegende andere Hakenende 6'' der Zugefeder greift an einem Befestigungszapfen 10 an. Auch hier kann der Angriff an einer Lagerhülse erfolgen, die auf dem Befestigungszapfen 10 aufgesteckt ist. Der Befestigungszapfen 10 sitzt am freien Ende 12' eines Schwenkhebels 12. Der Schwenkhebel 12 bildet einen Befestigungszapfenträger und ist um die Schwenkachse 11 schwenkbar, die dem Lagerende 12'' zugeordnet ist. Die Schwenkachse 11 steckt mit einem durchmesserverminderten Abschnitt in einer Öffnung des Schwenkhebels 12. Sie ist fest mit dem Schwenkhebel 12 verbunden und zwar im Bereich des Lagerendes 12''. Ein durchmesservergrößerter Abschnitt 11' der Schwenkachse steckt in einer Lagerbohrung 17 einer Wandung einer Kammer 9 des Flanschabschnittes 3 des Gehäuses 1.
  • Die Kammer 9 des Flanschabschnittes 3 ist zur Seite des Flanschabschnittes 3 offen und durch Fräsen erzeugt. Bei dem Schließzylindergehäuse 1 handelt es sich um ein einteiliges Metallteil. Die Kammer 9 besitzt fluchtend zur Lager bohrung 17 eine Nische 34. Diese ist für die Montage des Schwenkhebels 12 erforderlich. Die axiale Länge des Befestigungszapfens, der ebenfalls klemmend in einer Bohrung des Schwenkhebels 12 steckt, ist so bemessen, dass seine Stirnseite unmittelbar vor einer Wandung der Kammer 9 liegt. In Richtung der Achse der Schwenkachse 11 besitzt der Schwenkhebel 12 somit nur einen geringen Bewegungsspielraum. Wird der Schwenkhebel etwa in die in 6 dargestellte Schwenkstellung und weiter bis in eine rechtwinklig aus der Kammer herausragende Stellung gedreht, so kann das Lagerende 12'' des Schwenkhebels in die Nische 34 bewegt werden, bis die gesamte Schwenkachse 11, 11' die Lagerbohrung 17 verlassen hat. Auf diese Weise ist eine einfache Montage des Schwenkhebels möglich. Der Schwenkhebel wird zunächst in einer rechtwinklig zur Erstreckungsrichtung der Kammer 9 abragenden Stellung in die Nische 34 eingesetzt. Sodann wird die Schwenkachse 11, 11' in die ihr zugeordnete Lagerbohrung gesteckt. Anschließend wird die Rückstellfeder 6 mit ihren Enden 6', 6'' um den Exzenterzapfen 8 bzw. den Befestigungszapfen 10 gelegt. In der Endphase wird dann der Schwenkhebel über die in 6 dargestellte Zwischenstellung in die in 2 dargestellte Stellung gebracht.
  • Die 2 zeigt eine Neutralstellung, in welcher der Exzenterzapfen 8 seinen geringsten Abstand zum Befestigungszapfen 10 besitzt. Der Schwenkhebel 12 liegt mit einem verbreiterten Abschnitt seines freien Endes 12', der von einem Anschlagnocken 35 gebildet wird, an einer Wandung 13 der Kammer 9 an. Die Zugfeder 6 steht unter Spannung und hält den Zylinderkern in der in 2 dargestellten Neutralstellung.
  • Wird der Zylinderkern 4 ausgehend der in 2 dargestellten Neutralstellung im Uhrzeigersinn gedreht, so wird die in 3 dargestellte Stellung erreicht, in der die Rückstellfeder gespannt worden ist. Wird der Zylinderkern 4 losgelassen, so sorgt die Rückstellkraft der Rückstellfeder 6 für ein selbsttätiges Zurückdrehen des Zylinderkernes 4 im Gegenuhrzeigersinn in die in 2 dargestellte Neutralstellung.
  • Wird der Zylinderkern 4 ausgehend der in 3 dargestellten Drehstellung weitergedreht, bis in die in 4 dargestellte Todpunktstellung, in welcher der Exzenterzapfen 8 seine größte Entfernung zum Befestigungszapfen 10 besitzt und Befestigungszapfen 10, Exzenterzapfen 8 und Drehachse 7 in etwa auf einer Linie liegen, so wirkt auf den Zylinderkern 4 kein ausreichend hohes Drehmoment, um den Zylinderkern 4 zurückzudrehen.
  • Wird der Zylinderkern 4 geringfügig aus der in 4 dargestellten Todpunktstellung im Uhrzeigersinn weiter bis in die Drehstellung gemäß 5 gedreht, so überschreitet die Verbindungslinie zwischen Befestigungszapfen 10 und Exzenterzapfen 8 den Drehpunkt der Schwenkachse 11. Dies hat zur Folge, dass das freie Ende 12' des Schwenkhebels 12 nicht mehr gegen die Wand 13, sondern in Gegenrichtung beaufschlagt wird. Dieses in Gegenrichtung wirkende Drehmoment führt zu einem Umkippen des Schwenkhebels 12 in die in 5 dargestellte Stellung, in welcher ein Anschlagnocken 35 an der Wand 14 der Kammer 9 anliegt. Diese Wand 14 wird von einem Deckel ausgebildet, mit dem die Ausfräsung verschlossen ist und der mittels in Gewindebohrungen eingeschraubter Schrauben dort gehalten ist.
  • Wird der Zylinderkern 4 geringfügig über die in 5 dargestellte Stellung weiter im Uhrzeigersinn gedreht, so erhöht sich das auf den Exzenterzapfen 8 ausgeübte Drehmoment im Uhrzeigersinn, bis es groß genug ist, die Reibungskräfte zwischen Zylinderwandung und Gehäusebohrungswandung zu überwinden, um den Zylinderkern 4 in die in 2 dargestellte Neutralstellung zurückzudrehen.
  • In der 7 ist das Schließglied 5 nicht dargestellt, sondern lediglich ein Kupplungsende 32, mit dem der Abschnitt 4' des Zylinderkernes mit dem Schließglied verbunden werden kann. Vom anderen Abschnitt 4 des Zylinderkernes ragt ein Befestigungszapfen 31 aus der Stirnseite der Gehäusebohrung 2. Dieser Befestigungszapfen 31 kann mit einem Drehknauf verbunden werden.
  • Bei dem in den 8 bis 13 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel wird die Rückstellfeder 6 ebenfalls von einer Zugfeder ausgebildet, deren eines Ende 6' an einem Exzenterzapfen 8 und deren anderes Ende 6'' an einem Befestigungszapfen 10 eines Schwenkhebels 12 angreifen. Auch hier besitzt der Schwenkhebel 12 eine Schwenkachse 11, mit der er schwenkbar gelagert ist.
  • Wie den 8 und 13 zu entnehmen ist, liegt die Schwenkachse 11 schwimmend in einer Lagerausnehmung 17 mit einem bezogen auf die Drehachse 7 radialen Bewegungsspielraum zwischen den Wandungen 17' der Lagerausnehmung 17.
  • Der Schwenkhebel 12 ist in diesem Ausführungsbeispiel zweiarmig und trägt mit seinem längeren Arm 12' den Befestigungszapfen 10. Das Ende des kürzeren Armes 12'', der mit Lagerarm bezeichnet wird, trägt an seinem Stirnende eine Steuerkurve 15. Die Steuerkurve 15 weist bezogen auf die Erstreckungsmittelachse des Schwenkhebels 12 eine klappsymmetrische Gestalt auf. In der Mitte bilden zwei Flanken der Steuerkurve 15 einen Scheitel 15'. Die beiden Flanken 15 der Steuerkurve haben einen leicht konkaven Verlauf.
  • Auch bei diesem Ausführungsbeispiel wirkt der Schwenkhebel 12 als Kipp-/Springwerk. Bei diesem Ausführungsbeispiel gibt es zwei dicht nebeneinanderliegende Ruhestellungen, nämlich die in 9 dargestellte Stellung, in welcher der Exzenterzapfen 8 an der Steuerkurve 15 anliegt. Wird ausgehend von dieser Drehstellung der Zylinderkern 4 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so überläuft der Exzenterzapfen 8 den Scheitel 15' der Steuerkurve 15, wobei gleichzeitig damit der Schwenkhebel 12 in Radialrichtung bezogen auf die Drehachse 7 verlagert wird. Dies ist wegen des Bewegungsspieles der Schwenkachse 11 in der Lagerausnehmung 17 möglich. Die zweite Ruhestellung entspricht einer klappsymmetrischen Betriebsstellung zu 9. Beim Überlaufen des Scheitels 15' springt der Schwenkhebel 12 um.
  • Während in den beiden Ruhestellungen und in den zuvor beschriebenen Zwischenstellungen, in der auch die Neutralstellung liegt, sich der Schwenkhebel 12 am Exzenterzapfen 8 abstützt, so dass durch die Rückstellfeder 6 nur eine geringe Kraft von der Wandung des Zylinderkernes 4 auf die Wandung der Gehäusebohrung 2 ausgeübt wird, stützt sich in der in 10 dargestellten Zwischenstellung der Zylinderkern 4 an der Gehäusebohrung 2 mit der Kraft der gespannten Zugfeder 6 ab.
  • Wird der Zylinderkern 4 aus der in 10 dargestellten Stellung weiter im Uhrzeigersinn verschwenkt, erreicht der Steuernocken 18 mit seiner Steuerfläche 18' die Steuerkurve 15. Bezogen auf die Drehachse 7 liegt der Steuernocken 18 dem Exzenterzapfen 8 diametral gegenüber. Da die Steuerkurve 15 des Schwenkhebels 12 in die Bewegungsbahn des Steuernockens 18 ragt, muss der Steuernocken 18 in Richtung des Scheitels 15' an der Steuerkurve 15 entlang gleiten, was mit einer Radialverlagerung des Schwenkhebels 12 einhergeht. Dies hat eine Ergänzungsspannung der Rückstellfeder 6 zur Folge. Die maximale Spannung ist etwa in der in 11 dargestellten Stellung erreicht, in welcher der Steuernocken 18 kurz vor dem Passieren des Scheitels 15' dargestellt ist. Zufolge der Steuerkurvenanlage und der Ergänzungsspannung der Rückstellfeder 6 wird in dieser dem Todpunkt nahen Drehstellung des Zylinderkernes ein ausreichend großes Drehmoment auf den Zylinderkern ausgeübt, um ihn in die in 9 dargestellte Ruhestellung zurückzudrehen. Dies erfolgt einerseits durch das durch die Rückstellfeder 6 auf den Exzenterzapfen 8 aus geübte Drehmoment und andererseits aufgrund der Schrägflankenanlage des Exzenterzapfens 8 gegen die Steuerkurve 15 des in Radialrichtung verschobenen Schwenkhebels 12. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel können die Hakenenden 6' und 6'' um Lagerhülsen greifen, die sich auf dem Exzenterzapfen 8 bzw. auf dem Befestigugnszapfen 10 befinden.
  • Bei einer geringfügigen Verlagerung des Zylinderkernes 4 im Uhrzeigersinn aus der in 11 dargestellten Drehstellung springt der Schwenkhebel 12 in die in 12 dargestellte Stellung um. Dabei überläuft der exzentrische Steuerzapfen 18 den Scheitel 15' der Steuerkurve 15. Ausgehend von der in 12 dargestellten Betriebsstellung reicht eine geringfügige Weiterdrehung des Zylinderkernes 4 aus, bis in eine zur 11 klappsymmetrische Betriebsstellung, um genügend hohe Kräfte aufzubauen, die den Zylinderkern 4 selbsttätig in eine zu 9 klappsymmetrische Ruhestellung zurückdrehen.
  • Bei der Darstellung des zweiten Ausführungsbeispiels ist das Schließglied 5 in der 7 nicht dargestellt. Dort ist lediglich ein Kupplungsende 32 dargestellt, welches mit einem Schließglied 5 verbindbar ist. Das dem Kupplungsende 32 gegenüberliegende Ende 31 bildet einen Befestigungszapfen zum Befestigen eines Drehknaufes aus.
  • Bei dem in den 14 bis 19 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel ist die Rückstellfeder ebenfalls eine Zugfeder und greift mit ihren Enden 6', 6'' an einem Exzenterzapfen 8 bzw. einen Befestigungszapfen 10 an.
  • Anders als bei dem zuvor beschrieben zweiten Ausführungsbeispiel ist der Befestigungszapfenträger 12 aber nicht schwenkbar in der Kammer 9 angeordnet. Der Befestigungzapfenträger ist vielmehr ein Schieber, der in der Kammer 9 geführt ist. Zur Führung des Schiebers dienen insbesondere zwei quer zur Erstreckungsrichtung, also in Achsrichtung der Drehachse 7 von dem Befesti gungsträger 12 abragende, voneinander beabstandete Wangen 37, deren voneinander wegweisende Flächen an den Wänden 13, 14 der Kammer gleitend anliegen. Ferner dient der Führung ein in Gegenrichtung abragender Flügel 38, in welchem ein Führungsstift 39 eingesteckt ist, der in einer Führungsausnehmung 40, die sich parallel zur Kammer 9 erstreckt, geführt ist.
  • Der Befestigungszapfen 10 befindet sich am zum Zylinderkern 4 entfernten Ende 12' des Befestigungszapfenträgers 12. Das dem Zylinderkern 4 benachbarte Ende 12'' des Befestigungszapfenträgers 12 bildet eine dachförmige Steuerkurve 15 aus. Ein mittlerer Scheitel 15' ist von zwei Flanken 15 flankiert, wobei die Flanken 15 einen konvexen Verlauf besitzen. Die Länge der Ausnehmung 40 definiert den radial Bewegungsraum des als Schieber ausgebildeten Befestigungszapfenträgers 12. Die beiden Seitenwandungen der Ausnehmungen 40 bilden Anschlagflächen für den Flügel 38. Die bezogen auf die Drehachse 7 lineare radiale Bewegbarkeit des Schiebers 12 ist so begrenzt, dass die Steuerkurve 15 in die Bewegungsbahn des Steuernockens 18 und auch des Exzenterzapfens 8 ragt. Der Steuernocken 18 und auch der Exzenterzapfen 8 können aber unter gleichzeitiger Spannung der Rückstellfeder 6 den Scheitel 15' der Steuerkurve 15 überlaufen, wobei gleichzeitig der Schieber 12 in Radialrichtung weg von der Drehachse 7 verlagert wird, unter gleichzeitiger Spannung der Rückstellfeder 6.
  • Dies erfolgt bspw. ausgehend von der in 15 dargestellten Drehstellung des Zylinderkernes 4, wenn der Zylinderkern 4 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird.
  • Wird ausgehend der 15 der Zylinderkern 4 im Uhrzeigersinn gedreht, so entfernt sich der Exzenterzapfen 8 von der Steuerkurve 15. Der Befestigungszapfenträger 12 wird dabei durch Anlage des Stiftes 39 am Ende der Ausbuchtung 40 gehalten. Ein Weiterdrehen, ausgehend der Zwischenstellung gemäß 16 im Uhrzeigersinn, führt in einer nicht dargestellten Zwischenstellung zu einer Beaufschlagung der Steuerkurve 15 durch die Wandung 18' des Steuernockens 18. Wird der Zylinderkern 4 weiter im Uhrzeigersinn gedreht, so muss sich der Betätigungszapfenträger 12 in Radialrichtung verlagern, bis etwa die in 17 dargestellte Betriebsstellung erreicht ist, in welcher die Steuerkurve 18' des Zylinderkerns 4 nur noch den Scheitel 15' der Steuerkurve 15 beaufschlagt. Während des Entlanggleitens des Steuernockens 18 auf der konvexen Steuerkurve 15 wird der Schieber linear verlagert, und zwar in Richtung weg von der Drehachse 7. Einhergehend damit erhält die Zugfeder 6 eine zusätzliche Spannung. Bis zu der in 17 dargestellten Todpunktlage entwickelt die Schrägflankenanlage der Steuerkurve 15 am Exzenterzapfen 8 eine ausreichend große Rückstellkraft, um den Zylinderkern 4 im Gegenuhrzeigersinn soweit zurückzudrehen, bis der Todpunktbereich des Exzenterzapfens 8 überwunden ist und die Rückstellfeder 6 ein ausreichend großes Drehmoment auf den Exzenterzapfen 8 ausübt, um den Zylinerkern 4 in Richtung der Neutralstellung zu drehen.
  • Wird ausgehend der Todpunktstellung gemäß 17 der Zylinderkern 4 im Uhrzeigersinn weitergedreht, so überläuft der Steuernocken 18 den Scheitel 15' und sobald der Steuernocken 18 auf der Steuerkurve 15 liegt, entwickelt der vorgespannte Schieber 12 eine ausreichende Kraft auf den Steuernocken 18, um ihn schrägflankengesteuert im Uhrzeigersinn zu verlagern, bis die Feder 6 am Exzenterzapfen 8 ein ausreichend großes Drehmoment ausübt, um den Zylinderkern 4 in Richtung der Neutralstellung selbsttätig zu verdrehen.
  • Auch bei den Darstellungen des dritten Ausführungsbeispiels ist der Befestigungsknauf und das Schließglied 5 nicht dargestellt, sondern lediglich ein Kupplungsende 32 und ein Befestigungszapfen 31.
  • Bei dem in den 20 bis 25 dargestellten vierten Ausführungsbeispiel ist die Rückstellfeder 6 als Druckfeder ausgebildet. In der auch hier durch Fräsen erzeugten Kammer 9 des Schließzylindergehäuses 1 befindet sich eine Wendelgangdruckfeder, deren erstes Ende 6' sich in einer Höhlung 19''' eines Stößels 19 abstützt und deren zweites Ende 6'' sich an einer Widerlagerfläche 22 der Kammer 9 abstützt. Der Stößel 19 ist beweglich in der Kammer 9 geführt, wobei die Bewegungsrichtung eine Radialrichtung bezogen auf die Drehachse 7 des Zylinderkernes 4 ist. Die Höhlung 19''' des Kolbens 19 wird von einem Schaft 19' ausgebildet. Die Stützfläche, die von dem Boden der Höhlung 19''' gebildet ist, in welcher sich die Feder 6 abstützt, ist einem Kopf 19' des Kolbens zugeordnet.
  • Der Kopf 19' des Kolbens 19 bildet eine Steuerkurve 25, 25' 25'' aus. Von einem in der Mitte liegenden Scheitel 25' gehen dachfirstartig zwei Steuerkurvenabschnitte 25 ab, die in miteinander fluchtende Steuerkurvenabschnitte 25'' übergehen. Die beiden Steuerkurvenabschnitte 25'' verlaufen etwa quer zur Verlagerungsrichtung des Kolbens 19.
  • Den 20, 23, 24 und 25 ist zu entnehmen, dass eine Stirnfläche des Zylinderkernes 4, der auch der Exzenterzapfen 8 zugeordnet ist, einen zentralen Anschlagzapfen 41 trägt. Zu diesem zentralen Anschlagzapfen 41 korrespondiert eine Ausbuchtung 24 des Stößels 19. Zufolge dieses Anschlages kann sich der Stößel nicht weiter in Radialrichtung in Richtung auf den Zylinderkern 4 verlagern, als es in 21 und 22 dargestellt ist. In diesen Drehstellungen des Zylinderkernes 4 liegt der Exzenterzapfen 8 an den Steuerkurvenabschnitten 25'' an. Von der Drehstellung in 21 kann der Zylinderkern 4 ohne Rückstellkraft durch die Neutralstellung hindurch bis in die 22 im Uhrzeigersinn gedreht werden. Dabei passiert der Exzenterzapfen 8 seine Neutralstellung, wenn er mit Abstand an der Scheitellinie 25' der beiden Steuerkurven 25 vorbeiläuft.
  • Wird der Zylinderkern 4 ausgehend der in 21 dargestellten Ruhestellung im Gegenuhrzeigersinn oder ausgehend von der in 22 dargestellten Ruhestellung im Uhrzeigersinn gedreht, so beaufschlagt der Exzenterzapfen 8 zunächst den quer zur Verlagerungsrichtung verlaufenden Steuerkurvenabschnitt 25', um dann anschließend auf der schräg verlaufenden Steuerkurve 25 bis hin zum Scheitel 25' entlang zu laufen.
  • Ausgehend der in 21 dargestellten Betriebsstellung erreicht der Zylinderkern 4 nach einer Drehung im Gegenuhrzeigersinn die in 23 dargestellte Todpunktstellung, in welcher der Exzenterzapfen 8 am Scheitel 25' anliegt. In dieser Betriebsstellung erreicht der Zylinderkern 4 einen Todpunktbereich, in welchem die Reibungskräfte größer sind, als die Rückstellkräfte. Wird der Zylinderkern geringfügig im Uhrzeigersinn aus der in 23 dargestellten Stellung zurückgedreht, so liegt sie Außenwandung des Exzenterzapfens 8 an der Steuerkurve 25 an. Diese bewirkt eine Schrägflächensteuerung auf den Exzenterzapfen 8 und steuert ihn nach links, bis er den Steuerkurvenabschnitt 25'' erreicht hat und dieser dann am Exzenterzapfen 8 angreift, um den Zylinderkern 4 in die in 21 dargestellte Stellung zurückzudrehen.
  • Wird der Zylinderkern 4 ausgehend der in 23 dargestellten Stellung weiter im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so erreicht er nach Überlaufen des Scheitels 25' die in 24 dargestellte Todpunktstellung. Eine geringfügige weitere Drehung des Zylinderkernes 4 im Gegenuhrzeigersinn führt dazu, dass der Exzenterzapfen 8 an der Steuerkurve 15 anliegt und schrägflankengesteuert nach rechts bewegt wird, bis er in den Bereich des Steuerkurvenabschnittes 25'' kommt. Dieser verlagert dann den Exzenterzapfen 8 weiter im Gegenuhrzeigersinn, bis die in 22 dargestellte Ruhestellung erreicht ist. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann der Exzenterzapfen 8 eine nicht dargestellte Hülse tragen.
  • Bei dem in den 26 bis 30 dargestellten fünften Ausführungsbeispiel wird die Rückstellfeder 6 ebenfalls von einer Druckfeder ausgebildet. Hierbei wird die Kammer 9 aber nicht von einer Breitseitenausfräsung, sondern von einer Radialbohrung in den Flanschabschnitt 3 des Schließzylindergehäuses 1 ausgebildet. Die Bohrung 9 ist hier mit einem Widerlagerstopfen 22 über einen Stift 30 verschlossen. Der Widerlagerstopfen 22 bildet einen Zapfen 22' aus, der in die Höhlung der Wendelgangdruckfeder 6 hineingreift. Das Ende 6'' der Wendelgangfeder 6 stützt sich auf dem Widerlagerstopfen 22 ab.
  • Das andere Ende 6' der Druckfeder 6 stützt sich am Boden einer Höhlung 19''' eines Kolbens 19 ab, der in der Bohrung 9 in Radialrichtung bezogen auf die Drehachse 7 des Zylinderkernes 4 geführt ist. Die Höhlung 19''' wird von einem Schaft 19' des Kolbens 19 ausgebildet. Rückwärtig der Anlagefläche, an der sich das Ende der Feder 6 abstützt bildet der Kolben 19 einen Kopf 19' aus, mit einer im Wesentlichen dachförmigen Stirnfläche.
  • Die Stirnfläche des Kopfes 19' besitzt eine Ausnehmung 24, in welcher ein Kipphebel 20 um eine Lagerachse 33 schwenkbar gelagert ist. Die Lagerachse 33 verläuft parallel zur Drehachse 7. Der Kipphebel 20 kann zwischen Anschlägen 23 und 23' schwenken.
  • Der Kipphebel 20 ragt mit einem Steuerkurvenabschnitt aus der Stirnseitenöffnung 24 heraus. Der aus der Öffnung 24 herausragende Abschnitt des Kipphebels 24 bildet zwei schräg zueinander verlaufende Steuerkurven 25 aus, die sich etwa mittig des Kipphebels 20 unter Ausbildung einer Scheitellinie 25' schneiden.
  • Auch bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Zylinderkern 4 von zwei Abschnitten 4, 4' ausgebildet, die über einen Exzenterzapfen 8 miteinander ver bunden sind. Der Exzenterzapfen 8 besitzt eine Hantelform, wobei die durchmesservergrößerten Endabschnitte 8' des Exzenterzapfens 8 mittels Stiften 29 mit den Abschnitten des Zylinderkernes 4, 4' verbunden sind.
  • Die lichte Weite zwischen den beiden Zylinderabschnitten 4, 4' ist geringer, als die entsprechende Breite des Schaftes 19'. Letzter kann eine Stufe 45 ausbilden, die gegen die Randkante der beiden aufeinander zuweisende Stirnflächen der Zylinderkernabschnitte 4, 4' stoßen kann.
  • Die Beaufschlagung des Exzenterzapfens 8 durch die Steuerkurve 25 übt auf den Zylinderkern 4 ein Drehmoment aus, welches den Zylinderkern 4 in Richtung seiner in den Zeichnungen nicht dargestellten Neutralstellung, in welcher der Exzenterzapfen 8 oben ist, beaufschlagt.
  • Wird der Zylinderkern 4 ausgehend der nicht dargestellten Neutralstellung im Gegenuhrzeigersinn, also in Richtung des Pfeils in 27 gedreht, so läuft der Exzenterzapfen 8 auf der linken Steuerkurve 25 des nach rechts gekippten Kipphebels 20 auf und komprimiert dabei die Druckfeder 6, indem er den Stößel 19 von der Drehachse 6 weg verlagert, bis der Exzenterzapfen 8 auf dem Scheitel 25' liegt. Dies entspricht einer Todpunktlage, in der die Rückstellkräfte kleiner als die Reibungskraft sind. Einhergehend mit der Drehbewegung wird die Druckfeder 6 gespannt. Wird der Zylinderkern 4 von der in 27 dargestellten Stellung geringfügig weitergedreht, so überlauft der Exzenterzapfen 7 den Scheitel 25' des Kipphebels 20. Letzterer kippt in Art eines Kipp-/Springwerkes nach links um, so dass jetzt der Exzenterzapfen 8 auf der rechten Schrägflanke 25 aufliegt, die in Art einer Schrägflankensteuerung den Exzenterzapfen 8 nach rechts beaufschlagt. Auf den Zylinderkern 4 wird dadurch ein Drehmoment im Gegenuhrzeigersinn ausgeübt, der den Zylinderkern 4 in Richtung der Neutralstellung zurückdreht.
  • Eine ähnliche Situation tritt auf, wenn ausgehend aus der Neutralstellung der Exzenterzapfen 8 in die in 29 dargestellte Drehstellung gebracht wird. In der in 29 dargestellten Drehstellung liegt der Exzenterzapfen 8 an der Schrägflanke 25 an, so dass auf ihn eine Schrägflankensteuerung in Gegenrichtung, also im Gegenuhrzeigersinn ausgeübt wird. Wird der Zylinderkern 4 aus der in 29 dargestellten Betriebsstellung weiter im Uhrzeigersinn verlagert, überlauft der Exzenterzapfen 8 den Scheitel 25' der Steuerkurve 5, so dass der Kipphebel 20 nach rechts umspringt. Dann wird der Exzenterzapfen 8 von der linken Steuerflanke 25 beaufschlagt und im Uhrzeigersinn in Richtung der Neutralstellung zurückgeschwenkt.
  • Das Rückstellmoment im Bereich der Todpunktlage wird durch Magnetkraft unterstützt. Hierzu sind die beiden in den 26, 28 und 30 dargestellten Magnete vorgesehen. Ein erster Magnet 26 steckt in einer Bohrung 44 des Flanschabschnittes 3, welche mit einer Madenschrauben 43 verschlossen ist. Die Polung des Magneten 26 liegt in Radialrichtung bezogen auf die Drehachse 7 des Zylinderkernes 4. Im Ausführungsbeispiel weist der Südpol zur Drehachse 7. Ein zweiter Magnet 27 steckt in einer Ausnehmung des Zylinderkernes 4 derart, dass in der Todpunktlage dessen Südpol dem Südpol des ersten Magneten 26 gegenüberliegt. Die Polachsen beider Magneten liegen somit in der Todpunktlage fluchtend in einer Radiallinie zur Drehachse 7 aber mit entgegengesetzter Polung. Die abstoßende Wirkung der beiden Magnete 26, 27 hat zur Folge, dass ein zusätzliches Drehmoment in Richtung der Neutralstellung auf den Zylinderkern 4 ausgeübt wird, wenn Letzter geringfügig aus der Todpunktlage in eine der beiden Drehrichtungen verlagert wird. Die von den Magneten verursachten Drehmomente sind in den 28 bzw. 30 mit Pfeilen gekennzeichnet.
  • Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehö rigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102004048231 A1 [0002]
    • - DE 10243615 A1 [0003]
    • - DE 10316533 B3 [0004]

Claims (26)

  1. Schließzylinder mit einem Gehäuse (1), welches eine Gehäusebohrung (2) und einen Flanschabschnitt (3) aufweist, mit einem in der Gehäusebohrung (2) drehbar gelagerten Zylinderkern (4), der mit einem Schließglied (5) drehfest verbunden ist, wobei eine Rückstellfeder (6) vorgesehen ist, die beim Verdrehen des Zylinderkernes (4) aus einer Neutralstellung gespannt wird, um den aus der Neutralstellung verdrehten Zylinderkern (4) wieder in Richtung der Neutralstellung zurückzudrehen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende (6') der Rückstellfeder (6) an einem exzentrisch zur Drehachse (7) des Zylinderkernes (4) angeordneten Exzenterzapfen (8) angreift und das andere Ende (6'') der Rückstellfeder (6) in einer Kammer (9) des Flanschabschnittes (3) befestigt ist, mit einem Kippwerk, insbesondere Kipp-/Springwerk (11, 20), welches umkippt bzw. umspringt, wenn der Exzenterzapfen (8) beim Drehen des Zylinderkernes (4) seine der Neutralstellung gegenüberliegende Todpunktlage passiert.
  2. Schließzylinder nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende (6'') der Rückstellfeder (6) an einem in der Kammer (9) des Flanschabschnittes (3) angeordneten Befestigungszapfen (10) angreift, wobei der Befestigungszapfen (10) dem Kippwerk, insbesondere Kipp-/Springwerk (11) zugeordnet ist.
  3. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Kippwerk bzw. Kipp-/Springwerk einen um eine im Wesentlichen parallel zur Drehachse (7) des Zylinderkernes (4) angeordnete Schwenkachse (11) schwenkbaren Befestigungszapfenträger (12) in Form eines Schwenkhebels aufweist, an dessen freien Ende (12') der Befestigungszapfen (10) sitzt.
  4. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (12) beim Passieren der Todpunktlage von einer Anlagestellung seines freien Endes (12') an einer Wand (13) der Kammer (9) gegen eine gegenüberliegende Wand (14) der Kammer (9) schwenkt und dort anliegt.
  5. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (6) kurz vor Erreichen der Todpunktlage, insbesondere zufolge einer kurvengesteuerten Distanzierung des Befestigungszapfens (10) vom Exzenterzapfen (8), eine Ergänzungsspannung erhält, zur Steigerung der Rückstellkraft in Todpunktnähe.
  6. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Kippwerk bzw. Kipp-/Springwerk einem von der Rückstellfeder (6) beaufschlagten Kolben (19) zugeordnet ist.
  7. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Kippwerk bzw. Kipp-/Springwerk ein um eine im Wesentlichen parallel zur Drehachse (7) des Zylinderkernes (4) angeordnete Schwenkachse (11) schwenkbarer Kipphebel (20) ist, der in einem Scheitel (25') winklig aufeinandertreffende Steuerkurven (25) ausbildet, an denen sich der Exzenterzapfen (8) abstützt.
  8. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphebel (20) zwischen zwei Anschlagflanken (23, 23') schwenkbar im Kopf (19') des Kolbens (19) gelagert ist.
  9. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphebel (20) in einer Stirnseitenöffnung (24) des Kopfes (19') des Kolbens (19) angeordnet ist.
  10. Schließzylinder mit einem Gehäuse (1), welches eine Gehäusebohrung (2) und einen Flanschabschnitt (3) aufweist, mit einem in der Gehäusebohrung (2) drehbar gelagerten Zylinderkern (4), der mit einem Schließglied (5) drehfest verbunden ist, wobei eine Rückstellfeder (6) vorgesehen ist, die beim Verdrehen des Zylinderkernes (4) aus einer Neutralstellung gespannt wird, um den aus der Neutralstellung verdrehten Zylinderkern (4) wieder in Richtung der Neutralstellung zurückzudrehen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende (6') der Rückstellfeder (6) an einem exzentrisch zur Drehachse (7) des Zylinderkernes (4) angeordneten Exzenterzapfen (8) angreift und das andere Ende (6'') der Rückstellfeder (6) in einer Kammer (9) des Flanschabschnittes (3) befestigt ist, wobei der Exzenterzapfen (8) beim Drehen des Zylinderkernes (4) eine der Neutralstellung des Zylinderkernes (4) gegenüberliegende Todpunktlage passiert und die Rückstellfeder (6) kurz vor Erreichen der Todpunktlage insbesondere zufolge einer Kurvensteuerung eine Ergänzungsspannung erhält, zur Steigerung der Rückstellkraft in Richtung der Neutralstellung.
  11. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende (6'') der Rückstellfeder (6) an einem der Kammer (9) zugeordneten Befestigungszapfen (10) angreift, und zur Erzeugung der Ergänzungsspannung der Befestigungszapfen (10) vom Exzenterzapfen (8) kurvengesteuert distanziert wird.
  12. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vohregehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungszapfen (10) an einem zumindest in Radialrichtung zur Drehachse (7) beweglichen Befestigungszapfenträger (12) sitzt.
  13. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass sich der mit einem schwenk- und/oder radialen Bewegungsspiel im Flanschabschnitt (3) gelagerte Befestigungszapfenträger (12) mit seinem dem dem Ende (6'') der Rückstellfeder (6) zugeordneten Ende (12') abgewandten Ende (12'') beim Passieren der Todpunktlage am Zylinderkern (4) abstützt.
  14. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungszapfenträger (12) um eine Achse (11) schwenkbar und/oder längsverschlieblich gelagert ist.
  15. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch einen in einer dem Flanschabschnitt (3) zugeordneten Führung (9) geführten Kolben (19), dessen Kopf (19') sich in einem Scheitel (25') treffende Steuerkurven (25) ausbildet, wobei der Scheitel (25') im Bereich der Todpunktlage vom Exzenterzapfen (8) passiert wird.
  16. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (6) eine Druckfeder ist, die sich mit einem Ende (6') an einem in Radialstellung bezogen auf die Drehachse (7) geführten Stößel (19) abstützt und sich mit ihrem anderen Ende (6'') an einem Widerlager (22) abstützt und der Kopf (19') des Stößels (19) den Exzenterzapfen (8) beaufschlagt.
  17. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch im Bereich der Abstützstelle des Endes (12') des Befestigungszapfenträgers (12) am Zylinderkern (4) vorgesehene Steuerkurven (15, 18'), die derart angeordnet und gestaltet sind, dass beim Passieren der Todpunktlage der Befestigungszapfenträger (12) kurvengesteuert längs- und/oder schwenkverlagert wird.
  18. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (12') des Befestigungszapfenträgers (12) eine Steuerkurve (15) ausbildet, die mit einer dem Zylinderkern (4) zugeordneten Steuerkurve (16) insbesondere eines Steuernockens (18) zusammenwirkt, wobei der Steuernocken (18) bezogen auf die Drehachse (7) dem Exzenterzapfen (8) diametral gegenüberliegt.
  19. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurve (15) zwei in einem Scheitelpunkt (15') aufeinandertreffende Steuerflanken ausbildet.
  20. Schließzylinder mit einem Gehäuse (1), welches eine Gehäusebohrung (2) und einen Flanschabschnitt (3) aufweist, mit einem in der Gehäusebohrung (2) drehbar gelagerten Zylinderkern (4), der mit einem Schließglied (5) drehfest verbunden ist, wobei eine Rückstellfeder (6) vorgesehen ist, die beim Verdrehen des Zylinderkernes (4) aus einer Neutralstellung gespannt wird, um den aus der Neutralstellung verdrehten Zylinderkern (4) wieder in Richtung der Neutralstellung zurückzudrehen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende (6') der Rückstellfeder (6) an einem exzentrisch zur Drehachse (7) des Zylinderkernes (4) angeordneten Exzenterzapfen (8) angreift und das andere Ende (6'') der Rückstellfeder (6) in einer Kammer (9) des Flanschabschnittes (3) insbesondere an einem Befestigungszapfen (10) oder an einem Widerlager (22) befestigt ist, wobei die Kammer (9) von einer Längsseitenausfräsung ausgebildet ist, die von einem Deckel (14) verschlossen ist.
  21. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schwenkachse (11) eines Schwenkhebels (12) ein fest mit einem Lagerende (12'') des Schwenkhebels (12) verbundener Stift ist, der in einer der Gehäusebohrung (2) benachbarten Lagerbohrung (17) eingesteckt ist.
  22. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungszapfen (10) fest mit dem freien Ende (12') des Schwenkhebels (12) verbunden ist und zusammen mit der Materialstärke des Schwenkhebels (12) eine Länge besitzt, die nur wenig kürzer ist, als die in Achsrichtung der Schwenkachse (11) gemessene Breite der Kammer (9).
  23. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (14) mit in Gewindebohrungen (28) des Flanschabschnittes (3) eingeschraubte Schrauben am Flanschabschnitt (3) befestigt ist.
  24. Schließzylinder mit einem Gehäuse (1), welches eine Gehäusebohrung (2) und einen Flanschabschnitt (3) aufweist, mit einem in der Gehäusebohrung (2) drehbar gelagerten Zylinderkern (4), der mit einem Schließglied (5) drehfest verbunden ist, wobei eine Rückstellfeder (6) vorgesehen ist, die beim Verdrehen des Zylinderkernes (4) aus einer Neutralstellung gespannt wird, um den aus der Neutralstellung verdrehten Zylinderkern (4) wieder in Richtung der Neutralstellung zurückzudrehen, wobei der Exzeterzapfen (8) beim Drehen des Zylinderkernes (4) eine der Neutralstellung des Zylinderkernes (4) gegenüberliegende Todpunktlage passiert, gekennzeichnet durch einen ersten, im Flanschabschnitt (3) angeordneten, in Radialrichtung bezogen auf die Drehachse (7) des Zylinderkernes gepolten Magneten (26) und einen zweiten, dem Zylinderkern (4) zugeordneten Magneten (27), welcher in der Todpunktlage dem ersten Magneten entgegengesetzt gepolt gegenüberliegt.
  25. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Flanschabschnitt (3) zugeordnete Permanentmagnet (26) in einer Kammer (9) des Flanschabschnittes (3) einliegt.
  26. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Zylinderkern (4) zugeordnete Permanentmagnet (27) in einer Ausnehmung des Zylinderkernes (4) einliegt.
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