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DE102008023502B4 - Vakuumschaltröhre - Google Patents

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DE102008023502B4
DE102008023502B4 DE200810023502 DE102008023502A DE102008023502B4 DE 102008023502 B4 DE102008023502 B4 DE 102008023502B4 DE 200810023502 DE200810023502 DE 200810023502 DE 102008023502 A DE102008023502 A DE 102008023502A DE 102008023502 B4 DE102008023502 B4 DE 102008023502B4
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Abstract

Vakuumschaltröhre (1) mit einem Festkontakt (17) und einem bezüglich des Festkontakts beweglich angeordneten Bewegkontakt (19) zum Schalten von Strom und Spannung, wobei der Bewegkontakt (19) mit einem verschiebbar angeordneten, eine Wandung (7) der Vakuumschaltröhre durchgreifenden Kontaktbolzen (9) verbunden ist und wobei der Festkontakt (17) und der Bewegkontakt (19) den Hauptstrompfad der Vakuumschaltröhre bilden, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktbolzen (9) bei Verschieben in Richtung Schaltröhrenaußenraum (35) einen elektrischen Kontakt zwischen dem Festkontakt (17) und dem Bewegkontakt (19) schließt und beim Verschieben in Richtung Schaltröhreninnenraum (33) den elektrischen Kontakt öffnet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vakuumschaltröhre mit einem Festkontakt und einem bezüglich des Festkontakts beweglich angeordneten Bewegkontakt zum Schalten von Strom und Spannung, wobei der Bewegkontakt mit einem verschiebbar angeordneten, eine Wandung der Vakuumschaltröhre durchgreifenden Kontaktbolzen verbunden ist.
  • Eine derartige Vakuumschaltröhre ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 26 33 543 A1 bekannt. Zum Begriff der Vakuumschaltröhre ist anzumerken, dass sich im deutschsprachigen Raum der Begriff „Schaltröhre” für derartige Vakuumschalter eingebürgert hat. Im Rahmen dieser Beschreibung soll jedoch unter einer Vakuumschaltröhre nicht nur ein zylinderförmiges Bauteil verstanden werden, vielmehr können Vakuumschaltröhren auch andere Formen aufweisen, beispielsweise können sie als quaderförmige Bauteile ausgebildet sein.
  • Die deutsche Patentschrift DE 100 30 670 C2 offenbart eine Vakuumschaltröhre mit zwei Kontaktsystemen. Ein erstes Kontaktsystem umfasst ein bewegbares Kontaktstück und ein feststehendes Kontaktstück, die zum Schalten von Strom und Spannung vorgesehen sind. Dabei ist das erste Kontaktsystem so ausgestaltet, dass ein Kontaktbolzen bei Verschieben in Richtung Schaltröhrenaussenraum den elektrischen Kontakt zwischen den Kontaktstücken öffnet. Ein zweites Kontaktsystem umfasst einen Erdungskontakt für die Vakuumschaltröhre.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vakuumschaltröhre und eine Anordnung mit einer Vakuumschaltröhre anzugeben, bei der ein elektrischer Kontakt zwischen dem Bewegkontakt und dem Festkontakt unter Aufwendung nur geringer mechanischer Kräfte geöffnet bzw. im geöffneten Zustand gehalten werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Vakuumschaltröhre mit einem Festkontakt und einem bezüglich des Festkontakts beweglich angeordneten Bewegkontakt zum Schalten von Strom und Spannung, wobei der Bewegkontakt mit einem verschiebbar angeordneten, eine Wandung der Vakuumschaltröhre durchgreifenden Kontaktbolzen verbunden ist, wobei der Festkontakt und der Bewegkontakt den Hauptstrompfad der Vakuumschaltröhre bilden und wobei der Kontaktbolzen bei Verschieben in Richtung Schaltröhrenaußenraum einen elektrischen Kontakt zwischen dem Festkontakt und dem Bewegkontakt schließt und beim Verschieben in Richtung Schaltröhreninnenraum den elektrischen Kontakt öffnet.
  • Bei dieser Vakuumschaltröhre schließt der Kontaktbolzen bei Verschiebung in Richtung Schaltröhrenaußenraum (d. h. bei Verschieben in Richtung des die Vakuumschaltröhre umgebenden Außenraums) den elektrischen Kontakt zwischen dem Festkontakt und dem Bewegkontakt; beim darauffolgenden Verschieben des Kontaktbolzens in Richtung Schaltröhreninnenraum (d. h. in Richtung des von der Vakuumschaltröhre bzw. von dem Gehäuse der Vakuumschaltröhre eingeschlossenen Volumens) öffnet der Kontaktbolzen den elektrischen Kontakt zwischen dem Festkontakt und dem Bewegkontakt.
  • Dabei ist insbesondere vorteilhaft, dass beim Verschieben des Kontaktbolzens in Richtung Schaltröhreninnenraum die zum Verschieben auf den Kontaktbolzen aufgebrachte Antriebskraft sich gleichsinnig mit der Kraft überlagert, die aufgrund des im Schaltröhreninnenraum herrschenden Vakuums und des im Schaltröhrenaußenraum herrschenden normalen Luftdrucks auf den Kontaktbolzen und den daran befestigten Bewegkontakt wirkt (Addition der Antriebskraft und der Kraft des Luftdrucks). Dabei wirken die Antriebskraft und die aufgrund der Druckunterschiede zwischen Schaltröhrenaußenraum und Schaltröhreninnenraum entstehende Kraft in die gleiche Richtung, d. h. die beiden Kräfte verstärken sich. Dadurch ist für das Öffnen bzw. Offenhalten des elektrischen Kontakts zwischen dem Bewegkontakt und dem Festkontakt nur eine geringe Antriebskraft notwendig. Die erfindungsgemäße Vakuumschaltröhre lässt sich also besonders leicht in den ausgeschalteten Zustand überführen bzw. in diesem halten. Bei einer leichtgängigen Lagerung des Kontaktbolzens in der Wandung der Vakuumschaltröhre kann sogar erreicht werden, dass überhaupt keine zusätzliche Antriebskraft zum Öffnen oder Offenhalten des elektrischen Kontakts notwendig ist, sondern dass der geschlossene elektrische Kontakt nach Lösen einer den Kontaktbolzen festhaltenden Arretierung selbsttätig öffnet und danach aufgrund der Kraft des Luftdrucks im geöffneten Zustand gehalten wird.
  • Die Vakuumschaltröhre kann so ausgestaltet sein, dass der Festkontakt hohlzylinderförmig ausgebildet ist und der Kontaktbolzen den Festkontakt (axial) durchgreift. Dadurch kann vorteilhafterweise ein besonders kompakter Aufbau der Vakuumschaltröhre erreicht werden.
  • Die Vakuumschaltröhre kann auch so ausgestaltet sein, dass der Bewegkontakt bezüglich des hohlzylinderförmigen Festkontakts deckelförmig ausgebildet ist. Ein derartiger Bewegkontakt wird auch als Topfkontakt bezeichnet.
  • Die Vakuumschaltröhre kann so realisiert sein, dass im eingeschalteten Zustand der Vakuumschaltröhre der Bewegkontakt eine stirnseitige Öffnung des hohlzylinderförmigen Festkontakts zumindest teilweise verschließt.
  • Die Vakuumschaltröhre kann so ausgestaltet sein, dass im eingeschalteten Zustand der Vakuumschaltröhre eine kreisringförmige Stirnfläche des hohlzylinderförmigen Festkontakts den Bewegkontakt berührt. Über diese kreisringförmige Stirnfläche fließt der zu schaltende Strom vom Festkontakt zum Bewegkontakt bzw. in umgekehrter Richtung.
  • Die Vakuumschaltröhre kann dabei so ausgestaltet sein, dass mindestens Teile der Oberfläche eines im Innenraum des hohlzylinderförmigen Festkontakts angeordneten Abschnitts des Kontaktbolzens aus lichtbogenbeständigem Material bestehen.
  • Die Vakuumschaltröhre kann auch so realisiert sein, dass mindestens Teile der inneren Mantelfläche des hohlzylinderförmigen Festkontakts aus lichtbogenbeständigem Material bestehen.
  • Die Vakuumschaltröhre kann so gestaltet sein, dass mindestens Teile der dem Bewegkontakt abgewandten Stirnfläche des hohlzylinderförmigen Festkontakts aus lichtbogenbeständigem Material bestehen.
  • Beim Einsatz von lichtbogenbeständigem Material bei den vorstehend genannten Ausführungsformen der Vakuumschaltröhre ist besonders vorteilhaft, dass bei Ausbildung eines (unerwünschten) Lichtbogens zwischen dem Kontaktbolzen des Bewegkontakts und dem hohlzylinderförmigen Festkontakt Beschädigungen der Oberfläche des Kontaktbolzens und des Festkontakts minimiert bzw. vermieden werden.
  • Weiterhin kann auch die innenliegende Oberfläche des deckelförmigen bzw. topfförmigen Bewegkontakts mindestens teilweise aus lichtbogenbeständigem Material bestehen, wodurch auch der Bewegkontakt vor Beschädigungen bei auftretenden Lichtbögen geschützt wird.
  • Die beschriebene Vakuumschaltröhre kann mit Vorteil eingesetzt werden in einer Anordnung mit einer ersten Vakuumschaltröhre der beschriebenen Art und mit einer zweiten Vakuumschaltröhre mit einem Festkontakt und einem bezüglich des Festkontakts beweglich angeordneten Bewegkontakt, wobei der Bewegkontakt mit einem verschiebbar angeordneten, eine Wandung der zweiten Vakuumschaltröhre durchgreifenden Kontaktbolzen verbunden ist, und dieser Kontaktbolzen bei Verschieben in Richtung Schaltröhreninnenraum der zweiten Vakuumschaltröhre einen elektrischen Kontakt zwischen dem Festkontakt und dem Bewegkontakt schließt und bei Verschieben in Richtung Schaltröhrenaußenraum der zweiten Vakuumschaltröhre den elektrischen Kontakt öffnet, und der Kontaktbolzen der ersten Vakuumschaltröhre mechanisch mit dem Kontaktbolzen der zweiten Vakuumschaltröhre gekoppelt ist.
  • Bei dieser Anordnung wird eine erste Vakuumschaltröhre der oben beschriebenen Art kombiniert mit einer zweiten Schaltröhre, wie sie als solche bereits aus der Druckschrift DE 26 33 543 A1 bekannt ist. Der Kontaktbolzen der ersten Vakuumschaltröhre ist dabei mechanisch gekoppelt mit dem Kontaktbolzen der zweiten Vakuumschaltröhre. Die Kopplung erfolgt derart, dass beim Verschieben des Kontaktbolzens der ersten Vakuumschaltröhre in Richtung Schaltröhreninnenraum der ersten Vakuumschaltröhre gleichzeitig der Kontaktbolzen der zweiten Vakuumschaltröhre in Richtung Außenraum der zweiten Vakuumschaltröhre verschoben wird. Umgekehrt wird beim Verschieben des Kontaktbolzens der ersten Vakuumschaltröhre ein Richtung Schaltröhrenaußenraum der ersten Vakuumschaltröhre der gekoppelte Kontaktbolzen der zweiten Vakuumschaltröhre in Richtung Schaltröhreninnenraum der zweiten Vakuumschaltröhre verschoben. Beide Kontaktbolzen können sich durch die Kopplung nur jeweils mit gleichem Richtungssinn bewegen. Bei einer derartigen Anordnung ist besonders vorteilhaft, dass beim Einschalten der ersten Vakuumschaltröhre auch die zweite Vakuumschaltröhre einschaltet bzw. beim Ausschalten der ersten Vakuumschaltröhre auch die zweite Vakuumschaltröhre ausschaltet. Mit anderen Worten wird beim Schließen des elektrischen Kontakts zwischen dem Festkontakt und dem Bewegkontakt der ersten Vakuumschaltröhre auch der elektrische Kontakt zwischen dem Festkontakt und dem Bewegkontakt der zweiten Vakuumschaltröhre geschlossen. Umgekehrt wird auch beim Öffnen des elektrischen Kontakts zwischen dem Festkontakt und dem Bewegkontakt der ersten Vakuumschaltröhre auch der elektrische Kontakt zwischen dem Festkontakt und dem Bewegkontakt der zweiten Vakuumschaltröhre geöffnet. Mittels einer derartigen Anordnung von einer ersten und einer zweiten Vakuumschaltröhre lassen sich vielfältige elektrische Schaltungen (insbesondere Serienschaltungen von Vakuumschaltröhren) realisieren, bei denen Schalter in etwa gleichzeitig geschlossen oder geöffnet werden müssen.
  • Die Anordnung kann auch so ausgestaltet sein, dass der Kontaktbolzen der ersten Vakuumschaltröhre in den Kontaktbolzen der zweiten Vakuumschaltröhre übergeht. Dadurch wird eine starre Kopplung der beiden Kontaktbolzen erreicht.
  • Die Anordnung kann aber auch so ausgestaltet sein, dass der Kontaktbolzen der ersten Vakuumschaltröhre und der Kontaktbolzen der zweiten Vakuumschaltröhre unter Zwischenschaltung eines mechanischen Feder- oder Dämpfungselements miteinander gekoppelt sind. Dabei ist vorteilhaft, dass eventuell auftretende Erschütterungen gedämpft werden, mechanische Spannungen aufgenommen werden oder eventuell auftretende Ungenauigkeiten bei den beweglichen Kontaktbolzen, Bewegkontakten und/oder Festkontakten ausgeglichen werden.
  • Im Folgenden werden anhand der Figuren Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert. Dabei ist in
  • 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vakuumschaltröhre und in
  • 2 ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung mit einer erfindungsgemäßen Vakuumschaltröhre dargestellt.
  • In 1 ist in einer Schnittdarstellung eine zylinderförmige Vakuumschaltröhre 1 dargestellt. Diese Vakuumschaltröhre 1 weist ein Vakuumschaltröhrengehäuse auf, welches im Ausführungsbeispiel ein erstes hohlzylinderförmiges Gehäuseteil 3 aus Keramik und ein zweites hohlzylinderförmiges Gehäuseteil 5 aus Keramik aufweist. Eine erste Stirnfläche des ersten hohlzylinderförmigen Gehäuseteils 3 ist mit einer kappenförmigen Wandung 7 aus Edelstahlblech versehen, welche von einem Kontaktbolzen 9 durchgriffen wird. Der Kontaktbolzen 9 ist mittels eines Schiebelagers 11 verschiebbar an der Wandung 7 gelagert, wobei mittels eines Faltenbalges 13 eine vakuumdichte Verschiebung des Kontaktbolzens 9 ermöglicht wird. Die zweite Stirnfläche des ersten Gehäuseteils 3 ist mit einem ringförmigen Flansch 15 vakuumdicht verbunden, der einen im Inneren der Vakuumschaltröhre 1 angeordneten hohl zylinderförmigen Festkontakt 17 trägt. Der Kontaktbolzen 9 durchgreift den hohlzylinderförmigen Festkontakt 17 axial und trägt an seinem freien Ende im Inneren der Vakuumschaltröhre einen Bewegkontakt 19.
  • Der ringförmige Flansch 15 dient als Stromzuführung für den Festkontakt 17, während der Kontaktbolzen 9 als Stromzuführung für den Bewegkontakt 19 dient. Der Festkontakt 17 und der Bewegkontakt 19 sind zum Schalten von Strom und Spannung geeignet.
  • Der Festkontakt 17 und der Bewegkontakt 19 stellen sogenannte Hauptkontakte der Vakuumschaltröhre dar, d. h. Kontakte, die zum Schalten von hohen Strömen und hohen Spannungen geeignet sind. Solche Kontakte werden gelegentlich auch als hauptstromführende Kontakte bezeichnet bzw. als Kontakte, welche den Hauptstrompfad einer Vakuumschaltröhre bilden. Diese Kontakte sind im Ausführungsbeispiel für große Ströme ausgelegt, so dass die Vakuumschaltröhre beispielsweise zum Abschalten von hohen Kurzschlussströmen einsetzbar ist.
  • Der ringförmige Flansch 15 ist weiterhin mit einem aus Edelstahl bestehenden vierten Gehäuseteil 21 verbunden, welches die Form eines dünnwandigen Hohlzylinders hat. Dieses vierte Gehäuseteil 21 ist vakuumdicht mit einer Stirnfläche des zweiten Gehäuseteils 5 verbunden, welches an der dem vierten Gehäuseteil gegenüberliegenden Stirnfläche vakuumdicht mit einer (beispielsweise aus Edelstahlblech bestehenden) zweiten Kappe 23 verbunden ist. Die zweite Kappe 23 bildet eine der Wandung 7 gegenüberliegende zweite Wandung 23. Die vakuumdichten Verbindungen zwischen den einzelnen Gehäuseteilen, dem ringförmigen Flansch 15 und dem Schiebelager 11 sind als Lötverbindungen realisiert.
  • Das zweite Gehäuseteil 5 isoliert die zweite Kappe 23 von dem Potential des Festkontakts 17, so dass die zweite Gehäusekappe 23 auf einem schwebenden Potential (einem sog. floatenden Potential) liegt. Das zweite Gehäuseteil 5 ist optional. Wenn das zweite Gehäuseteil 5 weggelassen wird, dann geht das vierte Gehäuseteil 21 unmittelbar in die Gehäusekappe 23 über; die Gehäusekappe 23 liegt dann auf dem elektrischen Potential des Festkontakts 17.
  • Die Innenflächen des aus Keramik bestehenden ersten Gehäuseteils 3 und des zweiten Gehäuseteils 5 sind in an sich bekannter Weise mittels Dampfschirmen 25, 27, 29 und 31 vor Abscheidung von bei Schaltvorgängen entstehendem Metalldampf geschützt.
  • Der die Wandung 7 der Vakuumschaltröhre 1 durchgreifende Kontaktbolzen 9 ist verschiebbar angeordnet: Er lässt sich durch einen außerhalb der Vakuumschaltröhre angeordneten (in der 1 nicht dargestellten) Schaltröhrenantrieb in Richtung Schaltröhreninnenraum (also in Richtung des Pfeiles 33) und in Richtung des Schaltröhrenaußenraumes (also in Richtung des Pfeiles 35) verschieben. In der 1 ist die Vakuumschaltröhre 1 im ausgeschalteten Zustand dargestellt, d. h. zwischen dem Festkontakt 17 und dem Bewegkontakt 19 besteht kein elektrischer Kontakt. Wenn der Kontaktbolzen 9 in Richtung Schaltröhrenaußenraum verschoben wird (Pfeil 35), dann bewegt sich der an dem Kontaktbolzen 9 angeordnete Bewegkontakt 19 auf den feststehenden Festkontakt 17 zu; bei Berührung des Bewegkontakts 19 mit dem Festkontakt 17 wird ein elektrischer Kontakt zwischen dem Festkontakt und dem Bewegkontakt geschlossen. Die Vakuumschaltröhre befindet sich dann im eingeschalteten Zustand. Im eingeschalteten Zustand fließt der Strom vom Kontaktbolzen 9 über den Bewegkontakt 19, den Festkontakt 17 zum ringförmigen Flansch 15 und von diesem aus der Vakuumschaltröhre 1 hinaus.
  • Im eingeschalteten Zustand der Vakuumschaltröhre verschließt der Bewegkontakt 19 die dem Bewegkontakt 19 zugewandte stirnseitige Öffnung des hohlzylinderförmigen Festkontakts 17 zumindest teilweise; eine kreisringförmige Stirnfläche 43 des hohlzylinderförmigen Festkontakts 17 berührt dabei den Bewegkontakt 19.
  • Wenn im eingeschalteten Zustand der Vakuumschaltröhre der Kontaktbolzen 9 in Richtung Schaltröhreninnenraum (Pfeil 33) verschoben wird, dann bewegt sich der Bewegkontakt 19 von dem Festkontakt 17 weg, der elektrische Kontakt zwischen dem Festkontakt 17 und dem Bewegkontakt 19 wird geöffnet; die Vakuumschaltröhre 1 geht in den ausgeschalteten Zustand über. Beim Öffnen des elektrischen Kontaktes können zwischen dem Festkontakt und dem Bewegkontakt Lichtbögen entstehen. Um Beschädigungen durch diese Lichtbögen zu minimieren bzw. auszuschließen sind der Bewegkontakt 19, der Festkontakt 17 und/oder der Kontaktbolzen 9 zumindest teilweise mit lichtbogenbeständigem Material versehen bzw. bestehen aus solchem lichtbogenbeständigen (hochfesten) Material. Im Ausführungsbeispiel der 1 bestehen Teile der Oberfläche des Kontaktbolzens 9, die sich beim Öffnen des elektrischen Kontakts zwischen dem Bewegkontakt 19 und dem Festkontakt 17 im Innenraum des hohlzylinderförmigen Festkontakts 17 befinden, aus solchem lichtbogenbeständigen Material. In einer anderen Ausführungsform könnte beispielsweise aber auch die gesamte Oberfläche des Kontaktbolzens 9 (oder die Oberfläche des Abschnitts des Kontaktbolzens 9, der an den Bewegkontakt 19 angrenzt) aus lichtbogenbeständigem Material bestehen.
  • Das lichtbogenbeständige Material kann beispielsweise in Form einer in den Kontaktbolzen 9 eingelassenen Hülse 37 oder einer auf den Kontaktbolzen 9 aufgeschobenen Hülse ausgebildet sein; bei anderen Ausführungsbeispielen für Vakuumschaltröhren kann bei dem Kontaktbolzen 9 jedoch auch auf lichtbogenbeständiges Material völlig verzichtet werden, so dass der gesamte Kontaktbolzen 9 beispielsweise aus Kupfer bestehen kann.
  • Die innere Mantelfläche des hohlzylinderförmigen Festkontakts 17 besteht ebenfalls aus lichtbogenbeständigem Material. Im Ausführungsbeispiel der 1 bestehen zusätzlich die beiden Stirnflächen des hohlzylinderförmigen Festkontakts 17 aus lichtbogenbeständigem Material. Im Ausführungsbeispiel ist also sowohl eine dem Bewegkontakt 19 abgewandte Stirnfläche 41 als auch eine dem Bewegkontakt 19 zugewandte Stirnfläche 43 des hohlzylinderförmigen Festkontakts 17 aus lichtbogenbeständigem Material gebildet.
  • Als lichtbogenbeständiges Material könnte beispielsweise ein üblicherweise für Vakuumschaltröhren verwendetes Kontaktmaterial auf der Basis von Kupfer-Chrom eingesetzt werden. Es könnte aber als solches lichtbogenbeständiges Material auch Edelstahl oder ein anderes hitzeunempfindliches (refraktäres) Material verwendet werden.
  • Im Ausführungsbeispiel ist der Bewegkontakt 19 als ein als solcher bekannter Topfkontakt in RMF-Ausführung (RMF = Radialmagnetfeld) realisiert. Der Bewegkontakt 19 besteht dabei aus einem Kontaktträger 45, welcher zur Erzeugung des radialen Magnetfeldes mit Schlitzen versehen ist. Der Kontaktträger 45 trägt eine Kontaktscheibe 47 aus hochfestem, lichtbogenbeständigem Material. Die innere Mantelfläche sowie die Bodenfläche des topfförmigen Bewegkontaktes 19 besteht ebenfalls zumindest teilweise aus lichtbogenbeständigem Material 49.
  • Der hohlzylinderförmige Festkontakt 17 weist im Ausführungsbeispiel ebenfalls eine Topfform auf, er stellt auch einen Topfkontakt dar. Der hohlzylinderförmige Festkontakt 17 weist einen Kontaktträger 49 auf, welcher eine Kontaktscheibe 51 aus lichtbogenbeständigem Material trägt. Auch der Kontaktträger 49 ist mit Schlitzen versehen, welche im Zusammenwirken mit den Schlitzen des Kontaktträgers 45 das radial ausgerichtete Magnetfeld (RMF) erzeugen; der Festkontakt 17 ist also auch ein RMF-Kontakt.
  • In anderen Ausführungsbeispielen könnten der Festkontakt 17 und der Bewegkontakt 19 aber auch als sogenannte AMF-Kontakte (AMF = axiales Magnetfeld) ausgestaltet sein oder der Festkontakt und der Bewegkontakt könnten überhaupt keine Schlitze aufweisen, wodurch besonders einfach herzustellende Kontakte vorlägen.
  • In einem anderen Ausführungsbeispiel könnte die Vakuumschaltröhre auch so aufgebaut sein, dass lediglich Teile 37 der Oberfläche des Kontaktbolzens 9 sowie die Kontaktscheiben 47 und 51 aus lichtbogenbeständigem Material bestehen, wohingegen die von dem Bewegkontakt 19 abgewandte Stirnfläche 41, die innere Mantelfläche 39 des Festkontakts 17, die innere Mantelfläche des Bewegkontakts 19 und/oder die innen liegende Bodenfläche 49 des Bewegkontakts 19 aus billigerem, nur mäßig lichtbogenbeständigen Material (beispielsweise Kupfer) bestehen könnten.
  • Die beschriebenen Vakuumschaltröhren können insbesondere auch als ein träges Sicherungselement eingesetzt werden, indem im geschlossenen Zustand des elektrischen Kontakts der Kontaktbolzen 9 arretiert wird und im Auslösefall der Sicherung der Kontaktbolzen freigegeben wird. Daraufhin öffnet aufgrund des Druckunterschiedes zwischen Innenraum und Außenraum der Vakuumschaltröhre – wie oben beschrieben – selbsttätig der elektrische Kontakt zwischen dem Bewegkontakt und dem Festkontakt, und die Vakuumschaltröhre geht in ihren ausgeschalteten Zustand über, d. h. die als Sicherung dienende Vakuumschaltröhre unterbricht den Stromfluss. Daraufhin verbleibt die Vakuumschaltröhre sicher im geöffneten Zustand, bis der elektrische Kontakt mittels einer von außen auf den Kontaktbolzen wirkenden Antriebskraft wieder geschlossen wird.
  • In 2 ist eine Anordnung mit zwei Vakuumschaltröhren dargestellt. Im unteren Teil der 2 ist eine erste Vakuumschaltröhre 101 dargestellt, deren Aufbau der in der 1 dargestellten und beschriebenen Vakuumschaltröhre ähnelt. Diese erste Vakuumschaltröhre 101 weist einen ersten Festkontakt 103 und einen bezüglich des ersten Festkontakts 103 verschieblich angeordneten ersten Bewegkontakt 105 auf. Der erste Festkontakt 103 sowie der erste Bewegkontakt 105 sind zum Schalten von Strom und Spannung geeignet. Der erste Bewegkontakt 105 wird von einem verschiebbar angeordneten, eine Wandung 107 der ersten Vakuumschaltröhre 101 durchgreifenden Kontaktbolzen 109 getragen. Wie im Zusammenhang mit der 1 ausführlich erläutert, schließt beim Verschieben des ersten Kontaktbolzens 109 in Richtung Schaltröhrenaußenraum der ersten Vakuumschaltröhre 101 (d. h. in Richtung des Pfeils 113) der elektrische Kontakt zwischen dem ersten Festkontakt 103 und dem ersten Bewegkontakt 105. Beim Verschieben des ersten Kontaktbolzens 109 in Richtung Schaltröhreninnenraum der ersten Vakuumschaltröhre 101 (Pfeil 111) öffnet der elektrische Kontakt zwischen dem ersten Festkontakt 103 und dem ersten Bewegkontakt 105 wieder.
  • Im Unterschied zu der Vakuumschaltröhre der 1 bestehen bei der ersten Vakuumschaltröhre 101 lediglich Teile 115 der Oberfläche des Kontaktbolzens 109 sowie Kontaktscheiben 117 und 119 aus lichtbogenbeständigem Material, während die von dem Bewegkontakt 105 abgewandte Stirnfläche, die innere Mantelfläche des Festkontakts 103, die innere Mantelfläche des Bewegkontakts 105 und die innen liegende Bodenfläche des Bewegkontakts 105 aus billigerem Kupfer bestehen. Natürlich können diese aus Kupfer bestehenden Oberflächen aber auch mit einem lichtbogenbeständigen Material versehen werden.
  • Im oberen Teil der 2 ist eine zweite Vakuumschaltröhre 120 dargestellt, welche einen Festkontakt 122 und einen bezüglich dieses Festkontakts 122 verschieblich angeordneten Bewegkontakt 124 aufweist. Der Bewegkontakt wird von einem verschiebbar angeordneten, eine Wandung 126 der zweiten Vakuumschaltröhre 120 durchgreifenden Kontaktbolzen 128 getragen. Wenn dieser Kontaktbolzen 128 in Richtung Schaltröhreninnenraum der zweiten Vakuumschaltröhre 120 (d. h. in Richtung des Pfeils 130) verschoben wird, dann schließt der elektrische Kontakt zwischen dem Festkontakt 122 und dem Bewegkontakt 124. Wird daraufhin der Kontaktbolzen 128 in Richtung des Schaltröhrenaußenraumes der zweiten Vakuumschaltröhre 120 verschoben (d. h. in Richtung des Pfeils 132), dann öffnet der geschlossene Kontakt zwischen dem Festkontakt 122 und dem Bewegkontakt 124 der zweiten Vakuumschaltröhre 120 wieder.
  • Der Kontaktbolzen 109 der ersten Vakuumschaltröhre 101 ist mechanisch mit dem Kontaktbolzen 128 der zweiten Vakuumschaltröhre 120 gekoppelt. Im Ausführungsbeispiel ist die Kopplung derart realisiert, dass eine außerhalb der ersten Vakuumschaltröhre 101 liegende Stirnfläche des Kontaktbolzens 109 der ersten Vakuumschaltröhre 101 mit einer Stirnfläche des Kontaktbolzens 128 der zweiten Vakuumschaltröhre 120 starr verbunden ist, wobei diese Stirnfläche des Kontaktbolzens 128 außerhalb der zweiten Vakuumschaltröhre 120 liegt. Der Kontaktbolzen 109 der ersten Vakuumschaltröhre 101 geht also in den Kontaktbolzen 128 der zweiten Vakuumschaltröhre 120 über, ist beispielsweise mit diesem verschraubt.
  • An dem Kontaktbolzen 128 der zweiten Vakuumschaltröhre 120 ist ein Antriebs- und Stromzuführungsbolzen 134 befestigt, welcher zum einen zur Stromzuführung sowohl für den Bewegkontakt 124 der zweiten Vakuumschaltröhre 120 als auch für den Bewegkontakt 105 der ersten Vakuumschaltröhre 101 dient. Darüber hinaus wird über diesen Bolzen 134 auch eine Antriebskraft sowohl für den Bewegkontakt 124 der zweiten Vakuumschaltröhre 120 als auch für den Bewegkontakt 105 der ersten Vakuumschaltröhre 101 eingeleitet. Wie mittels eines Doppelpfeils 136 angedeutet, wird mittels dieser Antriebskraft die erste Vakuumschaltröhre 101 und die zweite Vakuumschaltröhre 120 gleichzeitig eingeschaltet bzw. ausgeschaltet.
  • In einem anderen Ausführungsbeispiel sind die Kontaktbolzen der beiden Vakuumschaltröhren jedoch nicht starr gekoppelt, sondern die Kopplung erfolgt unter Zwischenschaltung eines Feder- und/oder Dämpfungselements. Ein solches Federelement und/oder Dämpfungselement kann beispielsweise aus einem im wesentlichen kreiszylinderförmigen Elastomer-Körper bestehen, welcher den Kontaktbolzen 109 der ersten Vakuumschaltröhre 101 elastisch mit dem Kontaktbolzen 128 der zweiten Vakuumschaltröhre 120 verbindet.
  • Es wurde eine Vakuumschaltröhre beschrieben, bei der der elektrische Kontakt zwischen dem Bewegkontakt und dem Festkontakt mit nur geringen externen Kräften bzw. ohne externe Kräfte (kraftlos) geöffnet und/oder offengehalten werden kann. Darüber hinaus wurde eine Anordnung mit einer derartigen Vakuumschaltröhre und einer zweiten Vakuumschaltröhre beschrieben, bei der bei der erstgenannten Vakuumschaltröhre der elektrische Kontakt ebenfalls mit nur geringen Kräften oder kraftlos geöffnet und/oder offengehalten werden kann. Mit dieser Anordnung lassen sich weiterhin sehr einfach und in einer konstruktiv kompakten Ausgestaltung zwei Vakuumschaltröhren gleichzeitig öffnen bzw. schließen, ohne dass mechanische Elemente zur Umlenkung oder Umkehrung der Richtung einer Antriebskraft vorgesehen zu sein brauchen.

Claims (12)

  1. Vakuumschaltröhre (1) mit einem Festkontakt (17) und einem bezüglich des Festkontakts beweglich angeordneten Bewegkontakt (19) zum Schalten von Strom und Spannung, wobei der Bewegkontakt (19) mit einem verschiebbar angeordneten, eine Wandung (7) der Vakuumschaltröhre durchgreifenden Kontaktbolzen (9) verbunden ist und wobei der Festkontakt (17) und der Bewegkontakt (19) den Hauptstrompfad der Vakuumschaltröhre bilden, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktbolzen (9) bei Verschieben in Richtung Schaltröhrenaußenraum (35) einen elektrischen Kontakt zwischen dem Festkontakt (17) und dem Bewegkontakt (19) schließt und beim Verschieben in Richtung Schaltröhreninnenraum (33) den elektrischen Kontakt öffnet.
  2. Vakuumschaltröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Festkontakt (17) hohlzylinderförmig ausgebildet ist und der Kontaktbolzen (9) den Festkontakt (17) durchgreift.
  3. Vakuumschaltröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bewegkontakt (19) bezüglich des hohlzylinderförmigen Festkontakts (17) deckelförmig ausgebildet ist.
  4. Vakuumschaltröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im eingeschalteten Zustand der Vakuumschaltröhre (1) der Bewegkontakt (19) eine stirnseitige Öffnung des hohlzylinderförmigen Festkontakts (17) zumindest teilweise verschließt.
  5. Vakuumschaltröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im eingeschalteten Zustand der Vakuumschaltröhre (1) eine kreisringförmige Stirnfläche (43) des hohlzylinderförmigen Festkontakts (17) den Bewegkontakt (19) berührt.
  6. Vakuumschaltröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens Teile (37) der Oberfläche des Kontaktbolzens (9) aus lichtbogenbeständigem Material bestehen.
  7. Vakuumschaltröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens Teile der Oberfläche eines im Innenraum des hohlzylinderförmigen Festkontakts (17) angeordneten Abschnitts des Kontaktbolzens (9) aus lichtbogenbeständigem Material bestehen.
  8. Vakuumschaltröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens Teile der inneren Mantelfläche (39) des hohlzylinderförmigen Festkontakts (17) aus lichtbogenbeständigem Material bestehen.
  9. Vakuumschaltröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens Teile der dem Bewegkontakt (19) abgewandten Stirnfläche (41) des hohlzylinderförmigen Festkontakts (17) aus lichtbogenbeständigem Material bestehen.
  10. Anordnung mit einer ersten Vakuumschaltröhre (101) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und mit einer zweiten Vakuumschaltröhre (120) mit einem Festkontakt (122) und einem bezüglich des Festkontakts beweglich angeordneten Bewegkontakt (124), wobei der Bewegkontakt (124) mit einem verschiebbar angeordneten, eine Wandung (126) der zweiten Vakuumschaltröhre (120) durchgreifenden Kontaktbolzen (128) verbunden ist, und dieser Kontaktbolzen (128) bei Verschieben (130) in Richtung Schaltröhreninnenraum der zweiten Vakuumschaltröhre (120) einen elektrischen Kontakt zwischen dem Festkontakt (122) und dem Bewegkontakt (124) schließt und bei Verschieben (132) in Richtung Schaltröhrenaußenraum der zweiten Vakuumschaltröhre (120) den elektrischen Kontakt öffnet, und der Kontaktbolzen (109) der ersten Vakuumschaltröhre (101) mechanisch mit dem Kontaktbolzen (128) der zweiten Vakuumschaltröhre (120) gekoppelt ist.
  11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktbolzen (109) der ersten Vakuumschaltröhre (101) in den Kontaktbolzen (128) der zweiten Vakuumschaltröhre (120) übergeht.
  12. Anordnung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktbolzen (109) der ersten Vakuumschaltröhre (101) und der Kontaktbolzen (128) der zweiten Vakuumschaltröhre (120) unter Zwischenschaltung eines mechanischen Feder- oder Dämpfungselements miteinander gekoppelt sind.
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