DE3315622A1 - Druckgasschalter - Google Patents
DruckgasschalterInfo
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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- Circuit Breakers (AREA)
Description
b * ♦ ·
■ 5-
Wa/SC
Die Erfindung bezieht sich auf Druckgasschalter gemass
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Druckgasschalter nützen unter Anwendung des Differentialkolbenprinzips den bei hohen Strömen durch
den Lichtbogen in der Löschkammer erzeugten Druck zur Unterstützung des Schaltantriebs bei der Stromunterbrechung
·
Es ist ein Druckgasschalter gemäss dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 bekannt (DE-PS 1 130 028), bei welchem die mit dem beweglichen Kontakt kraftschlüssig verbundene
verschiebliche Trennwand längs der gesamten won ihr beim
Ausschaltv/organg zurückgelegten Strecke mit ihrem Rand
jeweils mit einem Teil der Innenfläche des Isolierstoffgehäuses
in dichtendem Kontakt steht. Die Löschkammer ist dort während des ganzen Ausschalt Vorgangs gasdicht
vom Expansionsraum getrennt. Auch sonst gibt es zwischen Löschkammer und Expansionsraum keine Verbindung. Erst
beim Wiedereinschalten öffnet sich ein zwangsläufig ziemlich enger Kanal durch den beweglichen Kontakt, der einen
Druckausgleich zwischen Löschkammer und Expansionsraum ermöglicht.
- r-
Bei einem derartigen Druckgasschalter wird der beim Ausschalten
worn Lichtbogen in der Löschkammer erzeugte Druck erst beim Wiedereinschalten - und auch dann gegen hohen
Strömungswiderstand - abgebaut. Ein rasches Wiedereinschalten
nach einer Stromunterbrechung ist dadurch sehr erschwert und erfordert hohen Kraftaufwand.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemässen Druckgasschalter
zu schaffen, bei welchem rasches Wiedereinschalten nach einer Stromunterbrechung problemlos und
mit massigem Kraftaufwand möglich ist.
Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, schafft einen gattungsgemässen Druckgasschalter,
bei welchem bereits gegen das Ende des Ausschaltvorgangs der in der Löschkammer herrschende hohe Druck abgebaut
wird. Ein sofortiges Wiedereinschalten ist daher ohne weiteres möglich.
Die Vorteile der Erfindung sind vor allem darin zu sehen, dass bei raschem Wiedereinschalten kein grosser mechanischer
Widerstand überwunden werden muss, was eine massigere Dimensionierung des Antriebs erlaubt, zumal derselbe bei
gattungsgemässen Schaltern beim Ausschalten grosser Ströme durch die Lichtbogenenergie unterstützt wird, also mit
Hinblick auf die Stromunterbrechung nicht sehr gross dimensioniert
zu sein braucht.
Ausserdem wird das vom Lichtbogen erhitzte Gas rasch mit
Kaltgas durchmischt und die normale dielektrische Festigkeit der Schaltstrecke nach dem Erlöschen des Lichtbogens
schnell wiederhergestellt.
Fin Druckausgleich mittels eines durch das Innere des
beweglichen Kontaktes geführten Kanals ist nicht erforderlich, daher kann ein solcher Kanal derart ausgebildet
. τ.
sein, dass er eine bessere Beblasung des Lichtbogens ermöglicht
.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen
Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 einen axialen Längsschnitt durch einen erfindungsgemässen
Druckgasschalter bei geschlossenen Kontakten und
Fig. 2 einen entsprechenden Längsschnitt, jedoch sind
die Kontakte geöffnet.
In den Figuren ist ein Druckgasschalter dargestellt, welcher in seinem grundsätzlichen Aufbau ein im wesentlichen zylindrisches
Gehäuse 10 aus Isolierstoff enthält sowie einen ausserhalb desselben liegenden, nicht näher bezeichneten
Expansionsraum. Das Gehäuse 10 enthält eine Löschkammer 40, in welcher ein an einer Scheibe 35 aus leitendem Material,
welche das Gehäuse 10 an seiner Stirnseite verschliesst, befestigter feststehender Abbrandkontakt 46
befestigt ist sowie einen hohlen beweglichen Abbrandkontakt 25 und eine Kompressions vor richtung mit einem mit
dem beweglichen Abbrandkontakt 25 verbundenen, hier als Zylinder 48 ausgebildeten beweglichen Teil und einem mit
dem Gehäuse 10 verbundenen, hier als Kolben 12 ausgebildeten feststehenden Teil. Durch den Kolben 12 führt ein
zentraler Gang 20, in welchem der bewegliche Abbrandkontakt 25 verschieblich geführt ist und der auf der der Kontaktanordnung
abgewandten Seite in eine mit dem Expansionsraum in Verbindung stehende Höhlung 21 übergeht, welche
grösseren Durchmesser aufweist als der Gang 20.
Der Zylinder 48 umschliesst zusammen mit dem Kolben 12
einen Kompressionsraum 51. Er enthält eine dem Kolben
■ s-
12 gegenüberlieqende Stirnwand 52 mit Blasöffnungen 55,
56, welche den Kompressionsraum 51 mit der Löschkammer 40 verbinden.
Der Zylinder 48 trägt auch eine Düse 50 aus Isolierstoff,
deren Engnis in der Ausschaltstellung (Fig. 2) zwischen dem Ende des beweglichen Abbrandkontaktes 25 und den löschkammerseitigen
Mündungen der Blasöffnungen 55, 56 einerseits und dem feststehenden Abbrandkontakt 46 andererseits
liegt sowie einen kreisringförmigen Flansch 49, welcher längs eines ersten Teils der won ihm beim Ausschaltvorgang
zurückgelegten Strecke jeweils mit einem Teil der Innenfläche des Gehäuses 10 derart in dichtendem
Kontakt steht, dass er dort eine gasdichte verschiebliche Trennwand zwischen der Löschkammer 40 und einer
mit dem Expansionsraum über Expansionsöffnungen 14, 15
in Verbindung stehenden Kammer 13 bildet.
Erfindungsgemäss weist das Gehäuse 10 einen Abschnitt
grösseren Innendurchmessers 11 auf, so dass längs eines zweiten Teils der vom Flansch 49 beim Ausschalt Vorgang
zurückgelegten Strecke die Innenfläche des Gehäuses 10 den Rand des Flansches 49 derart umgibt, dass zwischen
beiden ein positiver Abstand besteht.
Durch den Kolben 12 führt von der Höhlung 21 zum Kompressionsraum 51 ein mit einem Ventil versehener Einlasska-3
nal 30.
Durch den hohlen Abbrandkontakt 26 verläuft ein Auslasskanal
75, der löschkammer rs eitig in eine Enddüse 60 ausläuft
und am gegenüberliegenden Ende durch eine gasdichte
Barriere: 72 verschlossen ist. Er weist seitliche Oeff-0
η utuj ο η 70, 71 auf, die währond eines ersten Teils des
Ab ;.i c halt Vorgang s durch die Innenfläche des Gangs 20 verschlossen
sind und während eines zweiten Teils des Abschalt-
Vorgangs den Auslasskanal 75 mit der Höhlung 21 verbinden.
Der Flansch 49 ist gegenüber dem der Stirnseite des Gehäuses
10 zugewandten Ende der I solirrstoffdüse 50 zurückgesetzt
angeordnet; der Zylinder 48 trägt einen die Düse 50 konzentrisch umgebenden beweglichen Nennstromkontakt
47, welcher mit einem an der Scheibe 35 befestigten, als den feststehenden Abbrandkontakt 46 konzentrisch umgebenden
Kranz von Kontakt fingern ausgebildeten feststehender:
Nennstromkontakt 45 korrespondiert.
Zwischen dem feststehenden Abbrandkontakt 46 und dem feststehenden
Nennstromkontakt 45 münden die Löschkammer 40
mit dem Expansionsraum verbindende Auslassöffnungen 36,
37.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemässen Druckgasschalters
ist folgende:
Wenn der Schalter geschlossen ist (Fig. 1), ergibt sich ein Strompfad von der leitenden Platte 35 durch die parallelen
geschlossenen Kontaktpaare 45 - 47 und 46 - 25. Dabei können die Nennstromkontakte 45, 47 einen hohen
Dauerstrom führen.
Zum Oeffnen des Schalters übt der Anstrieb 26 eine Kraft
auf den beweglichen Abbrandkontakt 25 aus und bewegt ihn in die von der Stirnseite zur Rückseite des Gehäuses 10
weisende Richtung. Gleichzeitig bewegen sich auch der Zylinder 48 und die Düse 50, welche mit dem beweglichen
Abbrandkontakt 25 fest verbunden sind, in die gleiche Richtung. Während er sich zur offenen Position (Fig. 2)
bewegt, trennt sich der bewegliche Nennstromkontakt 47 v/om feststehenden Nennstromkontakt 45 und der Strom kommutiert
auf die noch geschlossenen Abbrandkontakte 46 und
Im Laufe der Verschiebung des Zylinders 48 verkleinert sich, während die Abbrandkontakte 46 und 25 noch in Kontakt
sind, der Kompressionsraum 51 zwischen dem Zylinder 48
und dem Kolben 12 und der Gasdruck in demselben beginnt zu steigen. Das Gas fliesst axial durch den Lichtbogen,
der sich zwischen den sich trennenden Kontakten 46 und 2 5 bildet.
Die vom Lichtbogen abgegebene Energie überträgt sich auf das Gas im Innern der Löschkammer 40 und erhöht dessen
Druck. Durch den steigenden Druck innerhalb der Löschkammer 40 entsteht eine Kraft, welche auf die radial nach aussen
vorstehenden Flächen des Zylinders 48, insbesondere den Flansch 49 wirkt. Diese Kraft wirkt in die selbe Richtung
wie die vom Antrieb 26 auf den Abbrandkontakt 25 ausgeübte. Ist der Lichtbogenstrom gross, so ist die vom Lichtbogen
an das in dnr Löschkammer 40 befindliche Gas abgegebene Energie und damit der Druck in derselben gleichfalls gross.
Folglich wird auf die bewegliche Kontaktanordnung auch eine qrössere Kraft ausgeübt, welche den Antrieb 26 dabei
unterstützt, dieselbe in die offene Position zu treiben. Der Druckanstieg in der Löschkammer 40 während des Ausschaltvorgangs
und damit die zusätzliche, die vom Antrieb ausgeübte Kraft unterstützende Kraft, die auf den Zylinder
48 wirkt, sind von der vom Lichtbogen erzeugten Lichtbogenenergie abhängig. Diese wiederum ist proportional zum
ausgeschalteten Strom. Folglich wird der Druck des Gases in der Löschkammer 40 und damit die auf den Zylinder 48
ausgeübte zusätzliche Kraft eine Funktion des geschalteten Stroms.
Während des AusschaltVorganges wird ein Punkt erreicht,
bf.'i welchem die «seitlichen Oeffnungen 70 und 71 des Abbrandkontaktes
25 den Ganq 20 verlassen. An diesem Punkt entttteht
für den Gasstrom ein Weg durch den Auslasskanal 7'>, so dass nun in zwei Richtungen Gas von der Löschkammer
40 durch de:η Lichtbogen und schliesslich in den Eχpansionaraum
fliessen kann; einerseits durch die Enddüse
60 des beweglichen Abbrandkontakts 25 und den den Auslasskanal
75, andererseits durch die feststehende Kontaktanordnung, bestehend aus dem feststehenden Abbrandkontakt
46 und dem den feststehenden Nennstromkontakt 45 bildenden
Kranz von Kontakt fingern und die Auslassöffnungen 36 und
37. Dieser doppelte Gasstrom bewirkt eine sichere und rasche Unterbrechung des Lichtbogens zwischen den Abbrandkontakten
46 und 25.
Während der bewegliche Zylinder 48 einen Punkt nahe dem rechten Anschlag erreicht, erreicht der Flansch 49 den
Abschnitt grösseren Innendurchmessers 11 des Gehäuses 10, wo der dichtende Kontakt zwischen dem Rand des Flansches
49 und der Innenfläche des Gehäuses 10 aufgehoben ist und zwischen beiden ein positiver Abstand besteht.
Dadurch kommuniziert dort die Löschkammer 40 mit der Kammer 13, die ihrerseits über die Expansionsöffnungen 14, 15
mit dem Expansionsraum verbunden ist. Der Ueberdruck in der Löschkammer 40 baut sich daher sehr schnell ab und
der Schalter kann sofort und mit geringem Kraftaufwand wieder geschlossen werden. Letzteres ist insofern sehr
wesentlich, als der Antrieb 26 im Hinblick auf den Ausschaltvorgang wegen der dann wirksamen Unterstützung durch
den in der Löschkammer 40 erzeugten Druck massig dimensioniert sein kann.
Zugleich ergibt sich eine rasche Durchmischung des in der Löschkammer 40 erhitzten Gases mit Kaltgas aus der
Kammer 13 und dem Expansionsraum. Eine rasche Wiederherstellung der normalen dielektrischen Festigkeit in der
Schaltstrecke wird dadurch wesentlich gefördert.
Claims (10)
- Patentanspruch eDruckgasschalter mit einem Expansionsraum, und, in einem länglichen Gehäuse (10) aus Isolierstoff, einer Löschkammer (40) mit mindestens einem ersten an einer Stirnseite des Gehäuses (10) angeordneten feststehenden Kontakt (feststehender Abbrandkontakt 46) und mindestens einem ersten beweglichen Kontakt (beweglicher Abbrandkontakt 25) sowie einem mit demselben kraftschlüssig verbunden beweglichen Teil einer Kompressionsv/orrichtung (Zylinder 48), welcher eine einen Kompressionsraum (51) wenigstens teilweise gegen die Löschkammer (40) begrenzende, mindestens eine Blasöffnung (55, 56) aufweisende Stirnwand (52) sowie eine der Stirnseite des Gehäuses (10) gegenüberliegende verschiebliche Trennwand (Flansch 49) enthält, welche mindestens längs eines ersten Teils der von ihr beim Ausschaltvorgang zurückgelegten Strecke mit ihrem Rand jeweils mit einem Teil der Innenfläche des Gehäuses (10) derart in dichtendem Kontakt steht, dass Sie die Löschkammer (40) dort gasdicht vom Expansionsraum trennt, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) derart ausgebildet ist, dass längs eines zweiten Teils der von der Trennwand (Flansch 49) beim Abschaltvorgang zurückgelegten Strecke der dichtende Kontakt zwischen dem Rand der Trennwand (Flansch 49) und der Innenfläche des Gehäuses (10) an wenigstens einem Teil des ersteren aufgehoben ist, so dass dort eine Verbindung der Löschkammer (40) zum Expansionsraum hergestellt ist.
- 2. Druckgasschalter nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, dass längs des zweiten Teils der von der Trennwand (Flansch 49) beim Ausschaltvorgang zurückgelegten Strecke jeweils ein Teil der Innenfläche des Gehäuses (10)M U V <den Rand der Trennwand (Flansch 49) derart umgibt, dass wenigstens längs eines Teils des letzteren zwischen beiden ein positiver Abstand besteht.
- 3. Druckgasschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressionsraum (51) mit dem Expansionsraum über ein Ventil, dessen Durchlassrichtung vom Gasraum zum Kompressionsraum (51) weist, verbunden ist.
- 4. Druckgasschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Expansionsraum und dem Kompressionsraum (51) durch einen Einlasskanal (30) hergestellt ist, welcher durch einen der Stirnwand (52) des Kompressionsraums (51) gegenüberliegenden feststehenden Teil der Kompressionsvorrichtung (Kolben 12) geführt ist.
- 5. Druckgasschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,mit einem durch den ersten beweglichen Kontakt (beweglicher Abbrandkontakt 25) geführten, mindestens in der Ausschaltstellung die Löschkammer (40) mit dem Gasraum verbindenden Auslasskanal (75), welcher mindestens während eines ersten Abschnitts des Ausschaltvorgangs verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der erste bewegliche Kontakt (beweglicher Abbrandkontakt 25) an seinem Ende eine Enddüse (60) aufweist, in welche der Auslasskanal (75) ausläuft und dass derselbe während eines zweiten Abschnitts des Ausschaltvorgangs offen ist.
- 6. Druckgasschalter nach Anspruch 5, bei welchem der erste be wogliche Kontakt (beweglicher Abbrandkontakt 25)H) durch einen Gang (20) im feststehenden Teil der Kompressionsvorrichtung (Kolben 12) geführt ist und mindestens eine in den Auslasskanal (75) mündende seitliche. 3.Oeffnung (70, 71) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine in den Auslasskanal (75) mündende seitliche Oeffnung (70, 71) während des ersten Abschnitts des Ausschaltvorgangs durch die Innenfläche des Gangs (20) im feststehenden Teil der Kompressionsvorrichtung (Kolben 12) verschlossen ist und während des zweiten Abschnitts des Ausschaltvorgangs den Auslasskanal (75) mit dem Expansionsraum verbindet.
- 7. Druckgasschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stirnseite des Gehäuses (10) mindestens eine die Löschkammer (40) mit dem Gasraum verbindende Auslassöffnung (36, 37) mündet.
- 8. Druckgasschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 7,bei welchem der bewegliche Teil der Kompressionseinrichtung als Zylinder (48) ausgebildet ist, welcher eine Düse (50) aus Isolierstoff trägt sowie einen kreisringförmigen Flansch (49), der als verschiebliche Trennwand wirkt, und der feststehende Teil der Kompressionseinrichtung als Kolben (12) ausgebildet ist und das Engnis der Düse (50) in der Ausschaltstellung zwischen dem Ende des ersten beweglichen Kontakts (beweglicher Abbrandkontakt 25) und den löschkammerseitigen Mündungen der Blasöffnungen (55, 56) in der Stirnwand (52) des Kompressionsraumes (51) einerseits und dem ersten feststehenden Kontakt (feststehender Abbrandkontakt 46) andererseits liegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (49) gegenüber dem der Stirnseite des Gehäuses (10) zugewandten Ende der Düse (50) zurückgesetzt angeordnet ist und die letztere an ihrer Aussenseite mindestens einen zweiten beweglichen Kontakt trägt, welcher als beweglicher Nennstromkontakt (47) ausgebildet ist und an der Stirnseite des Gehäuses (10) ein zweiter, als feststehender Nennstromkontakt (45) ausgebildeter Kontakt angeordnet ist, während der erste feststehendeKontakt als feststehender Abbrandkontakt (46) und der erste bewegliche Kontakt als beweglicher Abbrandkontakt (25) ausgebildet ist.
- 9. Druckgasschalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Feststehende Nennstromkontakt (45) als ein den feststehenden Abbrandkontakt (46) umgebender Kranz von Kontakt fingern ausgebildet ist.
- 10. Druckgasschalter nach den Ansprüchen 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine an der Stirnseite des Gehäuses (10) mündende, die Löschkammer (40) mit dem Expansionsraum verbindende Auslassöffnung (36, 37) in den zwischen dem feststehenden Nennstromkontakt (45) und dem feststehenden Abbrandkontakt (46) liegenden Teil der Löschkammer (40) mündet.
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