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DE102008022223A1 - Etikett zur Warenkennzeichnung - Google Patents

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DE102008022223A1
DE102008022223A1 DE102008022223A DE102008022223A DE102008022223A1 DE 102008022223 A1 DE102008022223 A1 DE 102008022223A1 DE 102008022223 A DE102008022223 A DE 102008022223A DE 102008022223 A DE102008022223 A DE 102008022223A DE 102008022223 A1 DE102008022223 A1 DE 102008022223A1
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DE
Germany
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dye
reference fields
label
light
color
Prior art date
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Withdrawn
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DE102008022223A
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English (en)
Inventor
Marc Büttgenbach
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Bizerba SE and Co KG
Original Assignee
Bizerba SE and Co KG
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Publication date
Application filed by Bizerba SE and Co KG filed Critical Bizerba SE and Co KG
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/02Forms or constructions
    • G09F3/0291Labels or tickets undergoing a change under particular conditions, e.g. heat, radiation, passage of time

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Etikett mit einem temperatur- und/oder zeitsensitiven Indikatorfeld zur Überwachung einer Kühlkette, wobei der Indikator einen Farbstoff aufweist, der mittels Lichzt aktivierbar ist. Um eine gute Ablesbarkeit des Indikators zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, dass Referenzfelder unmittelbar neben dem Indikator angeordnet werden, die den Verlauf der Farbänderung über die Zeit nachbilden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Etikett zur Kennzeichnung von Waren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines Etiketts nach dem Oberbegriff des Anspruchs 8.
  • In der Praxis besteht das Bedürfnis, bei verderblichen Waren eine Kennzeichnung zur Kontrolle und Überwachung der Kühlkette zu schaffen. So ist zum Beispiel aus der DE 198 03 208 C2 ein Substrat zum Verpacken oder zum Anbringen an Produkten bekannt, welches einen Temperatur-Zeitindikator aufweist. Dort wird ein bestimmter Farbstoff mittels Lichteinstrahlung aufgeladen, und entlädt sich dann über die Zeit abhängig von der Umgebungstemperatur. Beim Entladen läuft eine fotochrome Reaktion ab, die dafür sorgt, dass der Farbstoff sich langsam entfärbt. Mittels eines solchen Indikators ist es möglich, die Kühlkette eines Produkts zu überwachen.
  • Aus der WO96/28714 ist ebenfalls ein über die Zeit und Temperatur integrierendes Etikett bekannt. Dort wird ein poröses Material verwendet, in welches ein Farbstoff langsam eindiffundiert und so einen Farbumschlag bewirkt. Aufgrund der temperaturabhängigen Diffusionsgeschwindigkeit kann bei diesem Etikett ein Rückschluss auf die Einhaltung der Kühlkette und die Frische des Produkts gezogen werden.
  • Für das menschliche Auge ist es jedoch oftmals schwierig den Indikator eindeutig zu beurteilen. Als Lösung dieses Problems ist in der WO96/28714 vorgesehen mehrere Referenzfelder zu verwenden, die verschiedene Farbintensitäten als Vergleichspunkte angeben. In der Praxis hat sich gezeigt, dass diese Lösung nur grobe Anhaltspunkte bietet und für eine hinreichend genaue Beurteilung nicht ausreicht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Etikett zu schaffen, das kostengünstig herstellbar ist und dabei für das bloße menschliche Auge insbesondere ohne die Zuhilfenahme zusätzlicher Messgeräte einfach und zuverlässig abzulesen ist.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Etikett gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1, sowie ein Herstellungsverfahren gemäß den Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst.
  • Das Etikett weist ein Trägermaterial auf, auf das in einem ersten Schritt mehrere Farbreferenzfelder aufgebracht werden, deren Farbintensität bzw. deren Farbdichte jeweils gegenüber dem Nachbarfeld abgestuft ist. Diese Referenzfelder werden mittels eines Druckverfahrens wie z. B. Offsetdruck oder Thermodruck oder Siebdruck oder Tintenstrahldruck oder Tampondruck unmittelbar aneinander grenzend auf das Trägermaterial aufgebracht. In einem zweiten Schritt wird ein mittels Licht aktivierbarer Farbstoff unmittelbar an die Farbreferenzfelder angrenzend auf das Trägermaterial aufgebracht. Als Trägermaterial kann z. B. ein Papier oder eine Folie aus einem Kunststoff verwendet werden. Es ist nur ein einziges Trägermaterial notwendig, um das Etikett herzustellen. Teure mehrstufige Herstellungsverfahren aus Laminaten bestehend aus mehreren Trägern sind nicht notwendig. Mit Hilfe dieses Verfahrens kann durch Verwendung einfacher Herstellungsverfahren, nämlich durch einfache und technisch übliche Druckmethoden, kostengünstig ein Etikett hergestellt werden. Das Etikett weist durch die an den Farbstoff unmittelbar angrenzenden Referenzfelder eine für das Auge gut ablesbare Vergleichstabelle auf.
  • Dabei ist vorgesehen, dass die Farbreferenzfelder in ihrer Farbintensität oder Farbdichte jeweils so abgestuft sind, dass der Verlauf für einen Betrachter einfach nachzuvollziehen ist von einem vollständig aufgeladenen, d. h. frischen Indikator bis hin zu einem entladenen, d. h. relativ lange bei hoher Temperatur gelagerten Indikator. Vorzugsweise ist eine Mehrzahl von abgestuften Referenzfeldern vorgesehen, vorzugsweise 8, 12 oder noch mehr Felder. Die Darstellung der Referenzfelder kann von diskreten Feldern bis hin zu einem Bereich mit kontinuierlichen Farbverlaufgehen, also von intensiv gefärbt (aufgeladen) bis hin zu entfärbt (entladen), um eine detaillierte Ablesemöglichkeit zu schaffen.
  • Um eine besonders gute Erkennbarkeit zu erreichen ist vorgesehen, dass die Farbreferenzfelder von dem mittels Licht aktivierbaren Farbstoff wenigstens bereichsweise überdeckt sind. So wird erreicht, dass eine direkte Vergleichbarkeit gegeben ist, zwischen den Farbreferenzfeldern und dem mittels Licht aktivierbaren Farbstoff. Besonders bei verschiedenen Lichtquellen und/oder je nach Umgebungsbeleuchtung kann der Farbeindruck des Indikatorfeldes variieren. Indem der Indikator und die Referenzfelder immer in derselben Umbebungsbeleuchtung betrachtet werden, wird erreicht, dass unabhängig von der gegebenen Beleuchtungssituation die Ablesbarkeit eindeutig ist.
  • In einer Ausführung ist vorgesehen, dass der Farbstoff die Farbreferenzfelder flächig überdeckt. Dies hat zur Folge, dass der aktivierte Farbstoff, der im Verlauf der Zeit seine Farbe von beispielsweise einem Dunkelblau oder einem Dunkelrot bis hin zu nahezu farblos ändert, die Farbreferenzfelder optisch vollständig abdeckt. Wird im Laufe der Zeit der Farbstoff infolge von Temperatur- und Lagerzeiteinflüssen entfärbt, so beeinflusst dies gleichzeitig die optische Durchlässigkeit des Farbstoffes. Abhängig von der Druckdichte und/oder der Farbintensität der Referenzfelder, werden diese nach und nach von dem Farbstoff optisch freigegeben, so dass es für das Auge möglich ist, den Zeitverlauf des Indikators nach Art einer Skala abzulesen.
  • Vorzugsweise kann vorgesehen sein, die Felder um ein Indikatorfeld in einer runden Form umlaufend anzuordnen, wobei das Indikatorfeld in der Mitte den Farbstoff trägt, so das die Anordnung an die Skala einer Uhr erinnert. Somit ist eine besonders einfache und intuitive Erfassung des Indikatormesswertes mit dem bloßen Auge möglich.
  • In einer alternativen Ausführung kann vorgesehen sein, dass der mittels Licht aktivierbare Farbstoff die Referenzfelder so überdeckt, dass die Referenzfelder nach Art eines Musters, insbesondere ein Punkt- oder Strichmuster mit Zwischenräumen aufgedruckt werden, wobei der mittels Licht aktivierbare Farbstoff nur in den Zwischenräumen aufgebracht wird. Das Muster kann dabei von beliebiger Form, insbesondere ein Streifenmuster, Punktmuster oder Strichmuster sein. Das Muster führt ebenfalls zu einem für das Auge einfach zu erkennenden Skaleneffekt, in dem jeweils der Bereich des Referenzfeldes dessen Farbdichte der temporären Farbdichte des sich langsam entfärbenden Farbstoffs entspricht, eine einheitliche Farbfläche bildet, wobei vor und nach dieser einheitlichen Farbfläche das aufgedruckte Muster resultierend aus den unterschiedlichen Farben der Referenzfelder und des dazwischen aufgebrachten Farbstoffes sichtbar ist. So wird ähnlich wie bei einer Uhr oder einer Skala eine Art Zeiger geschaffen, der mit der Zeit über die Referenzfelder entlang wandert und so den Zeit- und/oder Temperaturverlauf für das Auge einfach ablesbar darstellt.
  • Um für das Auge eine weitere Orientierungshilfe zu geben, kann vorgesehen sein, dass bei dem Indikatorfeld Skalenstriche vorgesehen sind, die die Referenzfelder von einander unterteilen, und so ein weiteres Hilfsmittel beim Ablesen des Indikatorfeldes darstellen.
  • Es ist vorgesehen, dass der mittels Licht aktivierbare Farbstoff des Indikatorfeldes, zu einem beliebigen Zeitpunkt aktiviert wird. Dieses erfolgt durch Bestrahlen des Indikatorfeldes mit Licht, wobei intensives Licht mit blauer, ultravioletter oder roter Wellenlänge verwendet werden kann, je nach chemischer Zusammensetzung des Indikators. Um das Indikatorfeld anschließend von weiteren Umwelteinflüssen abzuschotten ist vorgesehen, dass auf der Oberfläche des Indikatorfeldes ein Sperrfilter angebracht wird der aus dem Licht die entsprechende Wellenlänge herausfiltert mit der es möglich wäre den Indikator zu laden. Somit wird sichergestellt, dass über den Sperrfilter, der flächig auf dem Indikatorfeld angebracht, vorzugsweise mit diesem flächig verklebt wird, eine Manipulation nach Aktivierung des Indikators ausgeschlossen wird.
  • In einem weiteren Verarbeitungsschritt kann vorgesehen sein, dass das Trägermaterial um das Indikatorfeld herum mit Herstellungsdaten bzw. Produktdaten wie z. B. Preisdaten oder Gewichtsdaten bedruckt werden kann. Hierfür ist es vorteilhaft, wenn ein Thermotransferverfahren oder ein Thermodirektdruckverfahren verwendet wird, wobei das Trägermaterial des Etiketts entsprechend ausgebildet ist, so dass es entweder im Thermotransferverfahren oder im Thermodirektdruckverfahren bedruckt werden kann.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann weiter vorgesehen sein, dass das Trägermaterial auf der Rückseite eine selbstklebende Schicht aufweist, so dass es möglich ist, das bedruckte Etikett nach dem Druckvorgang auf einfache Art und Weise auf einem Produkt flächig zu verkleben. Somit wird verhindert, dass das Etikett von einem Produkt abgelöst werden kann. Man erhält somit eine zuverlässige Überwachung der Kühlkette eines Lebensmittelproduktes von dessen Zeitpunkt der Herstellung bis zu dessen Verkauf an einen Endverbraucher oder bis zu dessen Verbrauch.
  • Eine Anwendung des erfindungsgemäßen Etiketts ist nicht nur auf Lebensmittelprodukte beschränkt, es kann z. B. auch für Medizinprodukte oder Arzneimittel entsprechend eingesetzt werden.
  • In der Figur ist ein mögliches Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
  • Die Figur zeigt ein Etikett 1 bestehend aus einem flächigen Trägermaterial, auf dem ein Indikatorfeld 2 angebracht wurde. Das Indikatorfeld weist in der Mitte einen zeit- und temperatursensitiven Farbstoff 3 auf, der von Referenzfeldern 4 in kreisrunder Anordnung umgeben ist. Die Referenzfelder weisen jeweils eine unterschiedliche Farbintensität bzw. Druckdichte auf. Auf die Darstellung der unterschiedlichen Farbintensitäten bzw. Druckdichten wurde in der Figur zu Gunsten der besseren Übersichtlichkeit verzichtet. Im Zentrum des Indikatorfeldes ist nunmehr ausschließlich der Farbstoff 3 aufgebracht. Eine innere Grenze, dargestellt durch den Ring 41, beschreibt die Grenze der Referenzfelder nach innen. Eine äußere Grenze, dargestellt durch den Ring 31, beschreibt die äußere Grenze des Farbstoffes 3. Somit ist ersichtlich, dass es bei den Referenzfeldern 4 einen Bereich gibt, der von dem mittels Licht aktivierbaren Farbstoff 3 überdeckt ist.
  • Ferner weist das Etikett 1 noch einen Bereich auf, in dem die Referenzfelder ohne eine Überdeckung durch den Farbstoff dargestellt sind. Anhand dieser außen liegenden Referenzfelder ist es für das Auge auf einfache Art und Weise möglich, den gesamten möglichen Farbverlauf des Indikators zu erfassen.
  • Mittels der inneren Bereiche der Referenzfelder, die von dem Farbstoff überdeckt sind, wird nach Art einer Skala ein Farbverlauf nachgebildet. Der sich über die Zeit und/oder die Temperatur entfärbende Farbstoff, wird mit fortschreitender Zeit durchscheinend bzw. verändert seine Farbe, und so ergibt sich entsprechend der unterhalb des Farbstoffes angeordneten Referenzfelder bzw. deren Muster für das Auge eine optische Veränderung des Indikators, die so ausgestaltet ist, dass sich eine Anzeige analog einer Uhr ergibt. Um den Eindruck einer Uhr zu verstärken, sind in der Figur noch zusätzliche Skalenstriche 42 angebracht, die an ein Ziffernblatt erinnern sollen. Die Geschwindigkeit mit der sich das Indikatorfeld entfärbt ist dabei nicht nur von der Zeit, sondern auch von der Umgebungstemperatur und der ursprünglichen Aktivierungsenergie des Indikatorfeldes abhängig.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19803208 C2 [0002]
    • - WO 96/28714 [0003, 0004]

Claims (15)

  1. Etikett zur Kennzeichnung von Waren mit einem temperatur- und/oder zeitsensitiven Indikatorfeld (2), welches einen mittels Licht aktivierbaren Farbstoff (3) aufweist und auf seiner Oberseite mit einem Filter versehen ist und das Indikatorfeld mehrere Farbreferenzfelder (4) aufweist, deren Farbintensität und/oder Farbdichte jeweils gegenüber dem Nachbarfeld abgestuft ist und die umlaufend um das Indikatorfeld angeordnet sind. dadurch gekennzeichnet, dass die Farbreferenzfelder (4) von dem mittels Licht aktivierbaren Farbstoff (3) wenigstens bereichsweise überdeckt sind.
  2. Etikett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbreferenzfelder (4) auf demselben Trägermaterial (11) aufgedruckt sind das den mittels Licht aktivierbaren Farbstoff (3) trägt.
  3. Etikett nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Indikatorfeld (2) eine Skaleneinteilung mit äquidistant angeordneten langen und kurzen Skalenstrichen (42) aufweist.
  4. Etikett nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Skalenstriche (42) sich von außerhalb des mittels Licht aktivierbaren Farbstoffes (3) bis in den von Farbstoff überdeckten Bereich hinein erstrecken.
  5. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Farbreferenzfelder (4) in den von dem Farbstoff (3) überdeckten Bereichen ein Muster von mit Freiräumen abwechselnden Linien oder Punkten unterschiedlicher Farbintensität und/oder Farbdichte aufweisen und der Farbstoff in den überdeckten Bereichen nur in den Freiräumen zwischen den Linien oder Punkten aufgebracht ist.
  6. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter als UV-Sperrfilter ausgebildet ist und das Indikatorfeld (2) vollständig überdeckt.
  7. Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (11) als in einem Thermotransferverfahren oder in einem Thermodirektdruckverfahren bedruckbares Trägermaterial ausgebildet ist.
  8. Verfahren zum Herstellen eines Etiketts mit einem temperatur- und/oder zeitsensitiven Indikatorfeld und mehreren Referenzfeldern, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Schritt auf ein Trägermaterial (11) mehrere Farbreferenzfelder (4), deren Farbintensität und/oder Farbdichte jeweils gegenüber dem Nachbarfeld abgestuft ist, unmittelbar aneinander angrenzend aufgedruckt werden, und in einem zweiten Schritt ein mittels Licht aktivierbarer Farbstoff (3) unmittelbar an die Farbreferenzfelder (4) angrenzend auf das Trägermaterial (11) aufgebracht wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbreferenzfelder (4) von dem mittels Licht aktivierbaren Farbstoff (3) zumindest bereichsweise überdeckt werden.
  10. Verfahren nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, dass in den von dem Farbstoff überdeckten Bereichen für die Farbreferenzfelder (4) ein Muster aus Punkten und oder Linien gedruckt wird und der Farbstoff (3) in die Zwischenräume des Musters aufgebracht wird.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbreferenzfelder (4) in einer runden Anordnung aufgedruckt werden und der mittels Licht aktivierbare Farbstoff (3) in dem Zentrum der runden Anordnung aufgebracht wird.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in einem weiteren Schritt der Farbstoff (3) mittels UV-Licht aktiviert und danach mit einem UV-Sperrfilter abgedeckt wird.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der aktivierte Farbstoff (3) sich dunkel verfärbt so dass die überdeckten Bereiche der Farbreferenzfelder (4) optisch verdeckt werden.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in einem weiteren Schritt das Trägermaterial (11) mittels Thermodirektdruck oder mittels Thermotransferdruck bedruckt wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (11) mit Produktdaten und/oder Zeitdaten und/oder Aktivierungsdaten bedruckt wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1996028714A1 (en) 1995-03-10 1996-09-19 Minnesota Mining And Manufacturing Company Time-temperature integrating indicator device
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