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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zuführen von Wäschestücken
zu einer Wäschebehandlungseinrichtung, insbesondere einer
Mangel, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Zuführen
von Wäschestücken zu einer Wäschebehandlungseinrichtung,
insbesondere einer Mangel, gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 8.
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Wäschestücke
werden in gewerblichen Wäschereien von einer sogenannten
Eingabemaschine ausgebreitet und so einer nachfolgenden Wäschereimaschine,
insbesondere einer Mangel, zugeführt bzw. eingegeben. Die
Eingabemaschine verfügt über eine Spreizeinrichtung
mit mindestens zwei quer zur Zuführrichtung verfahrbaren
Spreizklammern und einen Zuführförderer. Von den
Spreizklammern der Spreizeinrichtung wird das Wäschestück
ausgebreitet durch Strecken einer Vorderkante desselben. Das gestreckte
Wäschestück wird dann von der Spreizeinrichtung
direkt auf den Zuführförderer oder an eine Eingabeleiste übergeben,
die das Wäschestück auf den Zuführförderer
aufzieht. Vom Zuführförderer wird das ausgebreitete
Wäschestück in Eingaberichtung zur Wäschebehandlungseinrichtung
transportiert und in diese eingegeben.
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Die
Wäschestücke werden durch eine Beladeeinrichtung
bzw. eine Fördereinrichtung zu den Spreizklammern transportiert,
wobei benachbarte Ecken der Vorderkante des Wäschestücks
in Transportklammern an der Fördereinrichtung hängen.
Zwischen der Fördereinrichtung und der Spreizeinrichtung
erfolgt eine Übergabe des jeweiligen Wäschestücks
von den Transportklammern an die Spreizklammern.
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Nachteilig
beim bekannten Zuführen von Wäschestücken
zu einer Wäschebehandlungseinrichtung, insbesondere einer
Mangel, ist das Ausbreiten der Wäschestücke mittels
der Spreizeinrichtung. Die benachbarten Ecken der Vorderkante des
Wäschestücks werden üblicherweise nah
beieinanderliegend von den zusammengefahrenen Spreizklammern übernommen
oder an diese übergeben. Die Spreizklammern müssen
dann nahezu über die gesamte Länge der Vorderkante,
also die gesamte Breite des Wäschestücks, auseinandergefahren
werden, um das Wäschestück auszubreiten. Das ist
zeitaufwendig.
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Der
Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Zuführen von Wäschestücken
zu einer Wäschebehandlungseinrichtung, insbesondere einer
Mangel, zu schaffen, die hohe Zuführleistungen gewährleisten.
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Ein
Verfahren zur Lösung dieser Aufgabe weist die Maßnahmen
des Anspruchs 1 auf. Dadurch, dass das Wäschestück
bereits im Bereich der Fördereinrichtung mindestens teilweise,
vorzugsweise größtenteils, ausgebreitet bzw. gespreizt
wird und das ausgebreitete Wäschestück von der
Fördereinrichtung an die Spreizklammern übergeben
bzw. mittels der Spreizklammern von der Fördereinrichtung übernommen
wird, braucht das Wäschestück von der Spreizeinrichtung
nur noch endgespreizt zu werden. Dazu brauchen die Spreizklammern
nicht mehr über die gesamte Breite des Wäschestücks
auseinandergefahren zu werden, sondern nur noch über einen Rest
der Breite. Die zum Ausbreiten jedes Wäschestücks
benötigte Zeit verringert sich dadurch. Demzufolge ermöglichst
das erfindungsgemäße Verfahren kürzere
Taktzeiten beim Zuführen von Wäschestücken
zu einer Behandlungseinrichtung, insbesondere einer Mangel, weil
das erfindungsgemäße Verfahren ein Vorausbreiten
oder auch Vorspreizen der Wäschestücke vorsieht,
so dass in der nachfolgenden Spreizeinrichtung die Wäschestücke
nur noch endgespreizt werden müssen.
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Gemäß einer
bevorzugten Weiterbildung des Verfahrens ist vorgesehen, dass die
Länge einer Kante des Wäschestücks zwischen
zwei benachbarten Kanten, und zwar insbesondere die auszubreitende
Vorderkante, im Bereich der Fördereinrichtung gemessen
wird, und zwar vorzugsweise vor dem Vorausbreiten des Wäschestücks
von der Fördereinrichtung. Dadurch ist die Größe
des Wäschestücks, insbesondere die Breite zwischen
benachbarten Kanten der Vorderkante des Wäschestücks,
bekannt, bevor das Wäschestück von der Fördereinrichtung vorausgebreitet
und von der Spreizeinrichtung vollständig ausgebreitet
wird. Die bekannte Breite des Wäschestücks kann
herangezogen werden zum individuellen Vorausbreiten, insbesondere
zur Festlegung des Umfangs des Vorausbreitens, aber auch zum gezielt
positionierten Auseinanderfahren der Spreizklammern zum vollständigen
Ausbreiten des Wäschestücks. Denkbar ist es aber
auch, die Breite des jeweiligen Wäschestücks auf
andere Weise zu bestimmen, beispielsweise durch Ablesen von einem Datenträger
am jeweiligen Wäschestück, insbesondere einem
Chip. Es kann dann auch die bekannte Breite des Wäschestücks
zum Vorspreizen und/oder Endspreizen desselben herangezogen werden,
ohne dass im Bereich der Fördereinrichtung die Breite des Wäschestücks
gemessen werden muss.
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Es
ist des Weiteren vorgesehen, die benachbarten Ecken der Vorderkante
jedes Wäschestücks, insbesondere diese haltenden
Transportklammern, in unterschiedliche, parallele Förderstrecken
der Fördereinrichtung einzuschleusen. Die unterschiedlichen,
parallelen Förderstrecken befinden sich zumindest vor der
Spreizeinrichtung. Dabei sind diese bevorzugt derart vor der Spreizeinrichtung
angeordnet, dass eine Übergabe der Ecken des jeweiligen
Wäschestücks von den Förderstrecken an
die Spreizklammern der Spreizeinrichtung erfolgen kann.
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Die
parallelen Förderstrecken vor der Spreizeinrichtung weisen
einen Abstand zueinander auf, der dem Abstand der die Vorderkante
des Wäschestücks begrenzenden Ecken des Wäschestücks nach
dem Vorspreizen entspricht. Wenn dann die benachbarte Ecken des
jeweiligen Wäschestücks haltenden Transportklammern
in die parallelen Förderstrecken einfahren, wird die Vorderkante
des Wäschestücks größtenteils
ausgebreitet, nämlich vorausgebreitet bzw. vorgestreckt.
Das Vorspreizen des jeweiligen Wäschestücks erfolgt
so quasi automatisch, wenn das jeweilige Wäschestück
von der Fördereinrichtung zu bzw. entlang den Förderstrecken vor
die Spreizeinrichtung transportiert wird.
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Nach
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen,
die das jeweilige Wäschestück an gegenüberliegenden
Eckbereichen haltenden Transportklammern zumindest während des
Ausbreitens, insbesondere Vorausbreiten bzw. Vorspreizen, anzutreiben.
Dadurch wird sichergestellt, dass sich die Transportklammern beim
Ausbreiten des Wäschestücks weiterbewegen, und
zwar vor allem gleichmäßig, nämlich synchron.
Die beim Ausbreiten des Wäschestücks durch Entlangbewegen
der dieses haltenden Transportklammern an unterschiedlichen Förderstrecken
bzw. Förderstreckenabschnitten erforderliche Kraft kann
so zuverlässig aufgebracht werden, ohne dass die Gefahr
besteht, dass die Transportklammern auf den Förderstrecken beim
Vorausbreiten ins Stocken geraten oder sich nicht gleichmäßig
weiterbewegen.
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Bei
einer bevorzugten Ausgestaltung des Verfahrens sind mehr als zwei
parallele Förderstrecken vor der Spreizeinrichtung vorgesehen.
Die Abstände zwischen jeweils zwei parallelen, Förderstrecken
sind unterschiedlich, so dass durch Einschleusen der die Ecken des
Wäschestücks haltenden Transportklammern in jeweils
zwei ausgewählte parallele Förderstrecken der
Abstand der die Förderkante des jeweiligen Wäschestücks
begrenzenden Ecken und damit das Maß der Vorspreizung der
Vorderkante des Wäschestücks variiert werden kann. Dadurch
ist es möglich, unterschiedlich breite Wäschestücke
in Abhängigkeit von ihrer bekannten oder vorher gemessenen
Breite soweit wie möglich vorauszubreiten bzw. vorzustrecken,
so dass von den Spreizklammern der Spreizeinrichtung das Wäschestück
nur noch geringfügig weiter ausgebreitet werden muss.
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Eine
Vorrichtung zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe weist
die Merkmale des Anspruchs 8 auf. Demnach ist vorgesehen, dass die Fördereinrichtung
vor der Spreizeinrichtung mindestens zwei parallele Förderstrecken
aufweist, die über einen solchen Abstand zueinander verfügen,
dass die an unterschiedlichen Förderstrecken sich befindenden
Transportklammern die gegenüberliegenden Ecken des Wäschestücks
mit vorausgebreiteter Vorderkante halten. Das Vorausbreiten der
Vorderkante des Wäschestücks erfolgt so zwangsläufig
beim Zufördern des Wäschestücks zur Spreizeinrichtung,
indem die die Ecken des Wäschestücks haltenden Transportklammern
vor der Spreizeinrichtung auf den entsprechende Abstände
aufweisenden Förderstrecken entlangtransportiert werden.
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Bei
einer bevorzugten Ausgestaltung der Vorrichtung verfügt
die Fördereinrichtung über mehr als zwei, vorzugsweise
vier, parallele Förderstrecken. Die Förderstrecken
sind bezogen auf die Mitte der Spreizeinrichtung symmetrisch vor
der Spreizeinrichtung angeordnet. Bevorzugt sind dabei die Förderstrecken
paarweise auf verschiedene Seiten der Spreizeinrichtung verteilt,
also links und rechts gegenüber der Mitte der Spreizeinrichtung,
die der Bahnmitte des nachfolgenden Zuführförderers
entspricht. Die Abstände zwischen jeweils zwei mit gleichen
Abständen zur Mitte der Spreizeinrichtung auf unterschiedlichen
Seiten derselben angeordneten Förderstrecken sind bevorzugt
unterschiedlich. Zwei innenliegende Förderstrecken auf
gegenüberliegenden Seiten der Mitte der Spreizeinrichtung
liegen dichter zusammen als zwei äußere Förderstrecken. Dabei
ist der Abstand zwischen den Förderstrecken auf der gleichen
Seite jeder Spreizeinrichtung kleiner als der Abstand zwischen den
benachbarten innenliegenden Förderstrecken auf gegenüberliegenden Seiten
der Spreizeinrichtung. Dadurch lassen sich mit vier Förderstrecken
drei verschiedene Abstände der Ecken der Vorderkante mit
jeweils vorauszu breitenden Wäschestücken realisieren.
Große Wäschestücke, die einbahnig mittig
vom Zuführförderer der Wäschebehandlungseinrichtung
zugeführt werden, können so unterschiedlich weit
vorgestreckt werden, je nachdem, ob es sich um maximal breite Wäschestücke
oder schmalere Wäschestücke handelt, die nur eine
einbahnige Eingabe erfordern. Noch kleinere Wäschestücke,
die zweibahnig vom Zuführförderer der Wäschebehandlungseinrichtung
zuführbar sind, indem jede Seite des Zuführförderers
eine Bahn bildet, werden entweder gar nicht vorausgebreitet, sondern
nur soweit, dass sie über die jeweilige Seite, also eine
Bahnhälfte des Zuführförderers, nicht
hinausstehen.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der Vorrichtung weisen die vor der Spreizeinrichtung
angeordneten Förderstrecken der Fördereinrichtung aufrechte
Streckenabschnitte auf. Vorzugsweise handelt es sich um senkrechte
Streckenabschnitte. Die Streckenabschnitte sind den Spreizklammern derart
zugeordnet, dass von den auf den aufrechten Streckenabschnitten
entlangbewegten Transportklammern die Ecken des daran gehaltenen
Wäschestücks an die Spreizklammern übergebbar
sind bzw. die Spreizklammern die Ecken des Wäschestücks von
den Transportklammern übernehmen können. Dadurch
ist das Übergeben der Ecken des Wäschestücks
von der Fördereinrichtung zur Spreizeinrichtung nach Art
eines fliegenden Wechsels möglich, indem beim Vorbeibewegen
der auf den senkrechten Streckenabschnitten aufwärts- oder
abwärtsbewegten Transportklammern an den Spreizklammern
die Übergabe der Ecken des Wäschestücks
von den Transportklammern an die Spreizklammern stattfindet.
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Die
Fördereinrichtung weist nach einem weiteren Vorschlag der
Erfindung mindestens eine Beladestation auf. In der Beladestation
wird das jeweilige Wäschestück mit zwei benachbarten
Ecken einer Kante, insbesondere der Vorderkante, manuell in aufeinanderfolgenden
Transportklammern der Fördereinrichtung eingehängt.
Es können mehrere Beladestationen vorgesehen sein, damit
mehrere Personen unabhängig voneinander Wäschestücke
in die Transportklammern einhängen können.
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Es
ist des Weiteren vorgesehen, dass die Fördereinrichtung
im Bereich ihrer Beladestation einen schräg oder senkrecht
ansteigenden Verlauf aufweist. Dadurch können die Wäschestücke
von der jeweiligen Bedienungsperson auf einem ergonomisch günstigen
niedrigen Niveau in die Transportklammern der Fördereinrichtung
eingehängt werden. Durch den ansteigenden Verlauf der Fördereinrichtung
im Bereich jeder Beladestation erfolgt anschließend ein
Anheben der Wäschestücke, so dass die Wäschestücke
an der Fördereinrichtung frei herunterhängend
bis zur Spreizeinrichtung der Eingabemaschine weitertransportierbar
sind.
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Bei
einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Fördereinrichtung
im Bereich jeder Beladestation und vorzugsweise auch daran anschließende
Förderstreckenabschnitte einbahnig ausgebildet. Entlang
des einbahnigen Teils der Fördereinrichtung werden alle
Transportklammern hintereinander weitertransportiert. Durch Abzweigung,
Weichen oder dergleichen folgen hinter dem einbahnigen Abschnitt
der Fördereinrichtung mehrbahnige Abschnitte mit parallel
nebeneinanderliegenden Förderstrecken, die in Eingaberichtung
des Zuführförderers verlaufen. Von dem einbahnigen
Streckenabschnitt der Fördereinrichtung, in dem die Transportklammern hintereinander
laufen, werden die Transportklammern in den mehrbahnigen Streckenabschnitt
mit parallelen Förderstrecken durch Weichen oder sonstige Verzweigungen
umorientiert. Das Umorientieren der Transportklammern erfolgt derart,
dass die beiden benachbarte Ecken der Vorderkante des Wäschestücks
haltenden Transportklammern in unterschiedliche mit Abstand nebeneinanderliegende
Streckenabschnitte, vorzugsweise Förderstrecken, gelangen, wodurch
das Wäschestück umorientiert wird, indem es in
eine Position gebracht wird, indem der vordere Rand des Wäschestücks
quer zur Eingaberichtung verläuft. Durch das Umorientieren
der beiden ein Wäschestück haltenden Transportklammern
in unterschiedliche parallele Förderstrecken der Fördereinrichtung
findet ein Vorausbreiten des Wäschestücks statt,
indem die Transportklammern in solche nebeneinanderliegenden Förderstrecken
eingeschleust werden, die einen Abstand zueinander aufweisen, der
dem Maß entspricht, auf das das jeweilige Wäschestück
vorausgebreitet werden soll. Durch Auswahl entsprechender Förderstrecken
erreichen die beiden ein Wäschestück haltenden
Transportklammern einen Abstand zueinander, der noch etwas kleiner
ist als die Breite des vorderen Rands des Wäschestücks,
aber der Durchhang der Vorderkante des Wäschestücks
bereits größtenteils reduziert ist, nämlich
nur noch verhältnismäßig klein ist. Bei
mehr als zwei parallelen Förderstrecken vor der Spreizeinrichtung
werden die Spreizklammern zu solchen Förderstrecken geleitet,
bei denen entsprechend der Größe, insbesondere
Breite, des Wäschestücks die Vorderkante desselben
weitestgehend vorausgebreitet ist. Bei kleinen Wäschestücken
werden die diese haltenden beiden Transportklammern in Förderstrecken
auf der einen oder anderen Seite neben der Mitte der Spreizeinrichtung
geleitet, so dass eine mehrbahnige Eingabe kleinerer Wäschestücke
mittels der Eingabemaschine erfolgen kann.
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Zumindest
in den Förderstrecken oder Förderstreckenabschnitten
vor der Spreizeinrichtung werden die beiden benachbarte Ecken des
jeweiligen Wäschestücks haltenden Transportklammern
entlang unterschiedlichen Förderstrecken gleichermaßen
angetrieben, so dass das Wäschestück mit einer Ausrichtung
quer zur Eingaberichtung an die Spreizeinrichtung herantransportiert
wird. Vor allem werden die gegenüberliegende Eckbereiche
jeweils eines Wäschestücks haltenden Transportklammern
im Bereich derjenigen Förderstreckenabschnitte angetrieben,
auf denen ein Vorausbreiten des Wäschestücks erfolgt.
Dadurch wird ein zuverlässiges gleichmäßiges
Strecken bzw. Vorausbreiten des Wäschestücks gewährleistet,
insbesondere eine gleichmäßige, synchrone Vorwärtsbewegung
der Transportklammern auf den das Vorausbreiten hervorrufenden Förderstreckenabschnitten
gewährleistet. Der Antrieb der Transportklammern auf den
Förderstreckenabschnitten erfolgt bevorzugt durch separate,
umlaufend angetriebene Förderstränge, insbesondere
umlaufend angetriebene Bürstenbänder. Die Förderstränge
sind neben den Schienen angeordnet, an bzw. in denen die Transportklammern
entlanglaufen. Eine solche Anordnung lässt die Platzierung
des jeweiligen Förderstrangs an denjenigen Schienenabschnitten
neben den Schienen zu, in denen ein Vorausbreiten, nämlich
weitestgehendes Spreizen, des jeweiligen Wäschestücks
stattfindet.
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Die
Auswahl derjenigen Förderstrecken oder Streckenabschnitte,
in die die beiden jedes Wäschestück haltenden
Spreizklammern vom einbahnigen Streckenabschnitt durch Weichen oder
dergleichen zum mehrbahnigen Streckenabschnitt, vorzugsweise den
Förderstreckenabschnitten, überführt
werden, wird durch die Steuerung anhand der bekannten Breite des
vorderen Randes des Wäschestücks, vorzugsweise
anhand der zuvor gemessenen Breite des vorderen Rands des Wäschestücks,
festgelegt, indem die beiden das Wäschestück haltenden
Transportklammern in die vorgesehenen bzw. passenden Förderstrecken
vor der Spreizeinrichtung gezielt eingeschleust werden.
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Gemäß einer
bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die
Fördereinrichtung mindestens einen Speicher für
einen Vorrat von an Transportklammern hängenden Wäschestücken
aufweist. Dadurch kann die Eingabemaschine unabhängig von
der Leistung der Bedienungspersonen, die die Wäschestücke
an den Beladestationen manuell an die Transportklammern der Fördereinrichtung
anhängen, betrieben werden. Aus dem Speicher werden die
Wäschestück gezielt abgerufen, sobald die Spreizeinrichtung
frei ist zur Aufnahme eines nächsten Wäschestücks.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand
der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung
zeigen:
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1 eine
schematische Draufsicht auf eine Vorrichtung nach einem ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung,
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2 eine
vergrößerte Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß eines
alternativen Ausführungsbeispiels im Bereich des Vorausbreitens
des oberen Rands des Wäschestücks vor der Übergabe
desselben an die Spreizklammern der Eingabemaschine, und
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3 einen
vergrößert dargestellten Schnitt III-III in der 2 durch
eine eine Förderstrecke bildende Schiene und dem daneben
angeordneten Antriebsstrang für eine längs der
Schiene verfahrbare Transportklammer.
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Die
hier gezeigte Vorrichtung weist eine Eingabemaschine 10 auf,
die bezogen auf die Eingaberichtung 11 vor einer in der
Figur nicht gezeigten Mangel oder einer anderen Wäschebehandlungseinrichtung
angeordnet ist. Die Vorrichtung verfügt des Weiteren über
eine Fördereinrichtung 17, von der einzelne nicht
gezeigte Wäschestücke zur Eingabemaschine 10 transportierbar
sind.
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Die
Eingabemaschine 10 weist einen Zuführförderer 12 auf,
von dem ausgebreitete Wäschestücke zur Mangel
transportierbar und in die Mangel eingebbar sind. Die Eingabemaschine 10 kann
entweder einbahnig oder mehrbahnig betrieben werden. Außerdem
kann die Eingabemaschine 10 so ausgebildet sein, dass sie
einen gemischten ein- oder zweibahnigen Betrieb zulässt.
Beim einbahnigen Betrieb wird jeweils ein Wäschestück
mittig bezogen auf die in Eingaberichtung 11 verlaufende
Längsmittelachse 13 des Zuführförderers 12 zur
Mangel oder einer sonstigen Wäschebehandlungseinrichtung
transportiert. Die einbahnige Betriebsweise der Eingabemaschine 10 eignet
sich besonders für größere Wäschestücke,
deren Breite, das heißt die Länge der in Eingaberichtung 11 voraneilenden,
ausgestreckten Vorderkante, größer ist als die
halbe Breite des Zuführförderers 12.
Bei der zweibahnigen Betriebsweise der Eingabemaschine 10 werden
kleinere Wäschestücke mit einer Breite, die kleiner
ist als die halbe Breite des Zuführförderers 12,
unabhängig voneinander auf jeder sich auf gegenüberliegenden
Seiten der Längsmittelachse 13 befindenden Bahnhälfte des
Zuführförderers 12 der Mangel oder einer
sonstigen Wäschebehandlungseinrichtung zugeführt.
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In
Eingaberichtung 11 gesehen ist vor dem Zuführförderer 12 eine
Spreizeinrichtung 14 angeordnet. Die Spreizeinrichtung 14 weist
im gezeigten Ausführungsbeispiel ein Spreizklammerpaar
aus zwei Spreizklammern 15 auf, die an einer gemeinsamen
oder zwei getrennten Schienen verfahrbar sind, die vorzugsweise über
die gesamte Breite des Zuführförderers 12 quer
zur Eingaberichtung 11 verlaufen. Es ist auch denkbar,
dass die Spreizeinrichtung 14 mehr als zwei Spreizklammern 15 aufweist,
beispielsweise zwei Spreizklammerpaare. Von den Spreizklammern 15 wird
jeweils ein Wäschestück vor dem Zuführförderer 12 ausgebreitet
durch Strecken der an gegenüberliegenden Ecken von den
Spreizklammern 15 gehaltenen Vorderkante des Wäschestücks.
Außerdem wird von den Spreizklammern 15 das jeweilige
Wäschestück mittig zur jeweiligen Bahn, nämlich
bei einbahniger Eingabe mittig zur Längsmittelachse 13 und
bei zweibahniger Eingabe mittig zur jeweiligen Bahnhälfte,
zentriert. Von den Spreizklammern 15 wird das ausgebreitete
Wäschestück mit der gestreckten Vorderkante voran
direkt oder indirekt (bei zwischengeschalteter Eingabeleiste) auf
die in Eingaberichtung 11 umlaufend angetriebenen Fördergurte 16 des
Zuführförderers 12 abgelegt.
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Die
Fördereinrichtung 17 transportiert die Wäschestücke
nach und nach zur Spreizeinrichtung 14 der Eingabemaschine 10.
Die hier gezeigte Fördereinrichtung 17 verfügt über
auf Schienen 18 verfahrbare Transportklammern 19.
Die Transportklammern 19 laufen längs abfallender
Abschnitte der Schienen 18 selbsttätig, das heißt
ohne einen Antrieb in Förderrichtung 17.
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Die
gezeigte Fördereinrichtung 17 ist endlos ausgebildet
zur umlaufenden Fortbewegung der Transportklammern 19 in
einem oder mehreren Schienenkreisläufen. Dazu ist ein Förderstreckenabschnitt 20 vorgesehen,
durch den die Transportklammern 19 hintereinander hindurchtransportiert
werden. Die Fördereinrichtung 17 verfügt
neben dem einbahnigen Förderstreckenabschnitt 20 über
einen in Eingaberichtung 11 darauffolgenden mehrbahnigen
Förderstreckenabschnitt 21. Der mehrbahnige Förderstreckenabschnitt 21 weist
zunächst zwei Förderstrecken 22, 23 auf.
An jede dieser Förderstrecken 22, 23 wiederum
schließen sich im gezeigten Ausführungsbeispiel
zwei Förderstrecken 24, 25 einerseits
und 26, 27 andererseits des Förderstreckenabschnitts 21 an.
Der einbahnigen Förderstreckenabschnitt 20 der
gezeigten Fördereinrichtung 17 ist also mehrfach
verzweigt, indem hieran in Eingaberichtung 11 zunächst
zwei Förderstrecken 22, 23 und dann vier
parallele Förderstrecken 24, 25, 26 und 27 anschließen.
Zur Verzweigung der Förderstrecken dienen Weichen 28, 29 und 30.
Die vier parallelen Förderstrecken 24, 25, 26 und 27 enden
vor der Spreizeinrichtung 14, und zwar so, dass von den Transportklammern 19 der
jeweiligen Förderstrecke 24, 25, 26 bzw. 27 ein
Wäschestück an die Spreizklammern 15 der
Spreizeinrichtung 14 übergebbar sind oder die
Spreizklammern 15 ein Wäschestück von
den Transportklammern 19 übernehmen können.
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Der
mehrbahnige Förderstreckenabschnitt 21 ist symmetrisch
zur Längsmittelachse 13 der Eingabemaschine 10 verzweigt.
Die Förderstrecken 22 und 23 liegen dazu
auf gegenüberliegenden Seiten der Längsmittelachse 13.
Genauso sind die Förderstrecken 24 und 25 einerseits
sowie 26 und 27 andererseits auf unterschiedliche
Seiten der Längsmittelachse 13 der Eingabemaschine
verteilt. Dabei verlaufen alle Förderstrecken 24, 25, 26 und 27 parallel zueinander
und parallel zur Eingaberichtung 11. Mit anderen Worten
verlaufen die Förderstrecken 24, 25, 26 und 27 in
Eingaberichtung 11. Die Förderstrecken 24, 25, 26 und 27 sind
derart symmetrisch zur Längsmittelachse 13 des
Zuführförderers 12 angeordnet, dass auf
jeder Seite der Längsmittelachse 13 zwei Förderstrecken 24, 25 und 26, 27 sich
befinden, wobei die Abstände der innenliegenden Förderstrecken 25 und 26 gegenüber
der Längsmittelachse 13 gleich sind. Auch sind
die Abstände der außenliegenden Förderstrecken 24 und 27 gegenüber
der Längsmittelachse 13 gleich. Folglich verfügen
auch die beiden auf jeder Seite der Längsmittelachse 13 angeordneten
Förderstrecken 24 und 25 einerseits und 26 sowie 27 andererseits über
untereinander gleiche Abstände. Diese Abstände
zwischen den Förderstrecken 24 und 25 sowie
den Förderstrecken 26 und 27 sind aber
kleiner als der Abstand der innenliegenden Förderstrecken 25 und 26 auf
gegenüberliegenden Seiten der Längsmittelachse 13,
während der Abstand zwischen den innenliegenden Förderstrecken 25 und 26 wiederum
kleiner ist als zwischen den außenliegenden Förderstrecken 24 und 27.
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Beim
Ausführungsbeispiel der 2 erfolgt ein
Antrieb der Transportklammern 19 längs der Schienen 18 im
Bereich mindestens eines Teils der Förderstrecken 24, 25, 26 und 27 und
der Weichen 28, 29 und 30. Bevorzugt
erfolgt auch ein Antrieb der Transportklammern 19 in Endbereichen
der Förderstrecken 22 und 23 vor den
Weichen 29 und 30. Gegebenenfalls kann ein Antrieb
der Transportklammern 19 in anderen Bereichen der Schienen 18 erfolgen,
insbesondere dort, wo die Bereiche dieser Schienen nicht abwärtsgerichtet
verlaufen, sondern horizontalgerichtet oder sogar ansteigend.
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Der
Antrieb der Transportklammern 19 vor, in und hinter den
Weichen 29 und 30 erfolgt durch separate umlaufend
angetriebene Förderstränge 36, die im
gezeigten Ausführungsbeispiel als endlose Bürstenbänder
ausgebildet sind. Jeder Förderstrecke 24, 25, 26 und 27 vor
der Eingabemaschine 10 ist ein eigener umlaufender Förderstrang 36 mit
einem Antrieb 37 zugeordnet. Beim Antrieb 37 kann
es sich um einen elektromotorischen Antrieb mit gegebenenfalls einem
Getriebe handeln.
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Wie
insbesondere die 3 zeigt, weist jeder umlaufende
Förderstrang 36 eine endlose Kette 38 auf,
die in an einem gemeinsamen Trägerstrang 40 befestigte
Führungen 39 entlanggleitet. An der Oberseite
der Kette 38, und zwar vorzugsweise an jedem Kettenglied
derselben, sind seitlich abstehende, horizontale Borstenbündel 41 oder
auch einzelne Borsten angeordnet. Die Kette 38 mit der
Vielzahl der daran befestigten Borsten bündel 41 bildet
das sogenannte Bürstenband. Die Borstenbündel 41 ragen auf
der vom Trägerstrang 40 weggerichteten Außenseite
der Führungen 39 seitlich nach außen.
Die Förderstränge 36 sind derart an einer
Seite neben und etwas unterhalb der Schiene 18 zur Bildung
der jeweiligen Förderstrecke 24, 25, 26 und 27 angeordnet, dass
die Borstenbündel 41 eines zu den Schienen 18 weisenden
Trums 42 des umlaufenden Förderstrangs 36 in
Eingriff mit der jeweiligen Transportklammer 19 kommen.
Vorzugsweise greifen die Borstenbündel 41 hinter
die Klemmhebel 43 auf der zum Förderstrang 36 weisenden
Seite der Transportklammern 19. Die von den mit den Transportklammern 19 in
Eingriff stehenden Borstenbündel 41 auf die Transportklammern 19 ausgeübte
Kraft dient zum Antrieb der Transportklammern 19 längs
der Förderstrecken 24, 25, 26 und 27,
wenn der Förderstrang vom Antrieb 37 umlaufend
angetrieben wird. Hierbei stützen sich die Borstenbündel 41 derart
hinter dem jeweiligen Klemmhebel 43 ab, dass dieser beim
Weiterbewegen der jeweiligen Transportklammer 19 im schließenden
Sinne beaufschlagt wird, also durch den Antrieb der Transportklammern 19 vom
Förderstrang 36 die Klemmhebel 43 nicht
geöffnet werden. Die Borstenbündel 41 dienen
zum gleichmäßigen Antrieb der Transportklammern 19 aller
Förderstrecken 24, 25, 26 und 27.
Darüber hinaus führen die elastischen Borstenbündel 41 bzw.
die elastischen Borsten zu einem sanften Ankuppeln des Förderstrangs 36 an
die jeweilige Transportklammer 19. Außerdem sind
während des Weitertransports der Transportklammern 19 längs
der Schiene 18 Bewegungen der Transportklammern 19 relativ
zur Schiene 18, und zwar in Querrichtung, möglich.
Die elastischen Borstenbündel 41 ermöglichen
auch ein sanftes Auffahren einer Transportklammer 19 auf
eine vorangehende Transportklammer 19, insbesondere eine
stehende Transportklammer 19, indem durch entsprechendes
Verformen der Borsten nachfolgende Borstenbündel 41 an
einer stillstehenden Transportklammer 19 vorbeibewegbar
sind. Der Antriebsstrang 36 mit dem seitlich abstehenden
elastischen Borstenbündel 41 oder Borsten arbeitet
so praktisch nach dem Prinzip eines Stauförderers.
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Die
allesamt gleich ausgebildeten Förderstrecken 24, 25, 26 und 27 verfügen
vor dem Zuführförderer 12 über
einen U-förmigen Verlauf aus zwei parallelen aufrechten,
vorzugsweise senkrechten, Förderstrecken 31, die
am unteren Ende über einen halbkreisförmigen Bogen
verbunden sind. Der zur Spreizeinrichtung 14 weisende senkrechte
Förderstrang 31 jeder Förderstrecke 24, 25, 26 und 27 sind
so dicht vor der Spreizeinrichtung 14 angeordnet, dass
die auf dem jeweiligen zur Spreizeinrichtung 14 weisenden
senkrechten Förderstrang 31 hochtransportierten
Transportklammern 19 die jeweils gehaltene Ecke des Wäschestücks
beim Vorbeibewegen an den vor den Transportklammern 19 positionierten
Spreizklammern 15 die Ecken des jeweiligen Wäsche stücks
an die Spreizklammern 15 übergeben bzw. die Ecken
des Wäschestücks von den Spreizklammern 15 aus
den Transportklammern 19 übernehmbar sind.
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Die
leeren Transportklammern 19 werden über die Eingabemaschine 10 hinweg
in Eingaberichtung 11 gesehen hinter die Eingabemaschine 10 transportiert
und dort wieder in den einbahnigen Förderstreckenabschnitt 20 eingeschleust.
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Die
Fördereinrichtung 17 weist mindestens eine Beladestation 32 auf.
Im Bereich der Beladestation 32 werden von einer Bedienungsperson
Wäschestücke nach und nach mit benachbarten Ecken einer
oberen Kante in aufeinanderfolgende Transportklammern 19 eingehängt.
Die Beladestation 32 ist dem einbahnigen Förderstreckenabschnitt 20 zugeordnet.
Vorzugsweise befindet sich die Beladestation 32 in einem
von der Eingabemaschine 10 entfernten Stelle des ersten
Förderstreckenabschnitts 20. Auf diese Weise kann
der zwischen der Beladestation 32 und dem Ende der einbahnigen
Förderstrecke 20 sich befindende Abschnitt der
Fördereinrichtung 17 als Speicher für
mehrere an Transportklammern 19 hängende Wäschestücke
dienen. Es ist aber auch denkbar, mehrere an Transportklammern 19 hängende
Wäschestücke im Bereich des nachfolgenden Förderstreckenabschnitts 21 vor
der Spreizeinrichtung 14 zu speichern, insbesondere im
Bereich der Förderstrecken 22 und 23.
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Die
Beladestation 32 weist bevorzugt einen schrägen
oder senkrechten Förderstrang 33 auf, der so bemessen
ist, dass die Bedienungsperson 34 die Ecken des jeweiligen
Wäschestücks in ergonomisch günstiger
Weise in die nachfolgenden Transportklammern 19 der Fördereinrichtung 17 einhängen kann.
Infolge des senkrechten oder schrägen Anstiegs des Förderstrangs 33 wird
das Wäschestück nach dem Einhängen der
benachbarten Ecken desselben in aufeinanderfolgende Transportklammern 19 von
der Fördereinrichtung 17 angehoben, so dass beim
Weitertransport die Wäschestücke frei von den Transportklammern 19 herunterhängen,
ohne den Boden zu berühren.
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Abgesehen
von den senkrechten Fördersträngen 31 und 33 sind
die Schienen 18 zur Bildung der übrigen Teile
der Förderstreckenabschnitte 20 und 21 unter
einer Hallendecke angeordnet.
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Die
Fördereinrichtung 17 kann mit mehreren Beladestationen 32 versehen
sein. Beispielsweise kann dazu eine zweite Beladestation 32 – wie
in der Figur gestrichelt angedeutet – neben der ersten
Beladestation 32 angeordnet sein. Der zweiten zusätzlichen
Belade station 32 ist ein paralleler Förderstrang 35 zugeordnet,
der über Weichen oder dergleichen mit dem Förderstreckenabschnitt 20 verbunden
ist.
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Die
Erfindung ist nicht auf die Fördereinrichtung 17 mit
den in der 1 und 2 gezeigten
unterschiedlichen Verläufen beschränkt. Vielmehr
eignen sich beliebige Verläufe der Fördereinrichtung 17 zur
Realisierung der Erfindung.
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Der
Fördereinrichtung
17, vorzugsweise jeder Beladestation
32,
kann eine Messeinrichtung für die Breite des jeweiligen
Wäschestücks zugeordnet sein. Die Messeinrichtung
ist bevorzugt so ausgebildet, dass sie die Breite des Wäschestücks
ermittelt, ohne dass dazu der zu messende vordere Rand des Wäschestücks
gespreizt sein muss. Die Messung der Länge des vorderen
Rands des Wäschestücks, also das Maß,
auf das die Spreizklammern
15 der Spreizeinrichtung
14 die
Vorderkante des Wäschestücks vor dem Auflegen
desselben auf den Zuführförderer
12 spreizen
müssen, erfolgt vorzugsweise automatisch. Die Vermessung
kann mechanisch erfolgen, beispielsweise wie es im
europäischen Patent 0 548
797 B1 beschrieben ist oder auch elektronisch mittels Lichttaster.
Alternativ kann die Breite des vorderen Rands des Wäschestücks
auch in einer Steuerung der Vorrichtung eingegeben werden. Auch
ist es denkbar, die Breite des Wäschestücks von
einem demselben zugeordneten Datenträger, beispielsweise
einem Chip, auszulesen. In Abhängigkeit von der Breite
des jeweiligen Wäschestücks erfolgt die Festlegung,
in welchem Maße das Wäschestück von der Fördereinrichtung
17 vor
der Spreizeinrichtung
14 vorausgebreitet werden muss oder
kann. Dementsprechend werden die benachbarte Ecken des Wäschestücks
haltenden Transportklammern
19 in die entsprechenden unterschiedlichen
Förderstrecken
24,
25,
26 bzw.
27 eingeschleust.
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Nachfolgend
wird das erfindungsgemäße Verfahren anhand der
beschriebenen Vorrichtung erläutert:
An der jeweiligen
Beladestation 32 hängt eine Bedienungsperson 34 jeweils
ein Wäschestück mit zwei benachbarten Ecken einer
Kante, vorzugsweise einer Vorderkante, in aufeinanderfolgende Transportklammern 19 des
Förderstreckenabschnitts 20 der Fördereinrichtung 17 ein.
Die Transportklammern 19 befinden sich dabei auf einer
solchen Höhe gegenüber der jeweiligen Bedienungsperson 34,
dass diese ermüdungsfrei, und zwar gegebenenfalls im Sitzen, die
Ecken des jeweiligen Wäschestücks in die Transportklammern 19 eingeben
kann. Entlang des aufrecht gerichteten Förderstrangs 33 im
Bereich der Beladestation 32 wird dann das an zwei aufeinanderfolgenden
Transportklammern 19 hängende Wäschestück
hochgefahren auf das Niveau des einbahnigen Förderstreckenabschnitts 20 der
Fördereinrichtung 17, in dem sie den Boden nicht
mehr berühren.
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Im
Bereich der jeweiligen Beladestation 32 oder einer anderen
Stelle des darauffolgenden Förderstreckenabschnitts 20 werden
mechanisch oder elektrisch die Länge des zwischen den Transportklammern 19 gehaltenen
Randes des Wäschestücks im durchhängenden
Zustand ermittelt und für die Steuerung des weiteren Verfahrensablaufs
bereitgestellt. Alternativ kann die Breite des Wäschestücks bzw.
die Länge des vorderen Rands desselben aus einem Datenspeicher
des Wäschestücks ausgelesen werden. Der Förderstreckenabschnitt 20 zwischen der
jeweiligen Beladestation 32 und dem nachfolgenden Förderstreckenabschnitt 21 oder
auch die Förderstrecken 22 und 23 des
Förderstreckenabschnitts 21 können eine
größere Anzahl von an Transportklammern 19 hängenden
Wäschestücken aufnehmen und somit eine Mehrzahl
von Wäschestücken zwischenspeichern.
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Am
Ende des Förderstreckenabschnitts 20 wird das
jeweils vorderste Wäschestück mit den beiden dieses
haltenden Transportklammern 19 zum Weitertransport längs
des Förderstreckenabschnitts 21 ausgeschleust,
wobei das Wäschestück umorientiert wird, indem
die Vorderkante des Wäschestücks nunmehr quer
zur Eingaberichtung 11 ausgerichtet ist, wozu die beiden
das Wäschestück haltenden Transportklammern 19 auf
unterschiedliche Förderstrecken 24, 25, 26 bzw. 27 gelangen.
Je nachdem, wie groß die vorher gemessene oder bekannte
Breite des Wäschestücks ist, werden die dieses
haltenden Transportklammern 19 mittels entsprechender Stellungen
der Weichen 28, 29 bzw. 30 über
die Förderstrecke 22 zu den Förderstrecken 24 und 25, über
die Förderstrecke 23 zu den Förderstrecken 26 und 27 oder über
die Förderstrecken 22 und 23 zu den Förderstrecken 24 und 27 bzw. 25 und 26 geleitet.
Damit die Transportklammern 19 sicher mindestens die Weichen 29 und 30 durchlaufen,
werden sie von den als Bürstenbänder mit seitlich
abstehenden Borstenbündeln 41 ausgebildeten Fördersträngen 36 vor
allem in den Bereichen der Weichen 29 und 30 angetrieben.
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Große
Wäschestücke mit langer Vorderkante, die eine
einbahnige Eingabe erfordern, werden durch entsprechende Stellungen
der Weichen 28, 29 und 30 über
die Förderstrecken 22 und 23 zu den außenliegenden
Förderstrecken 24 und 27 vor die Spreizeinrichtung 14 transportiert.
Durch das Einschleusen der beiden das Wäschestück
an gegenüberliegenden Ecken haltenden Transportklammern 19 in
die außenliegenden Förderstrecken 24 und 27 erfolgt
ein nahezu vollständiges Ausbreiten, insbesondere ein Vorausbreiten
oder Vorspreizen des Wäschestücks vor der Spreizeinrichtung 14.
Bei diesem Vorausbreiten wird die Vorderkante des Wäschestücks
größtenteils gestreckt. Die Vorderkante ist nach
dem Vorausbreiten aber noch nicht vollständig gestreckt.
Die Transportklammern 19 weisen auf den Förderstrecken 24 und 27 einen
Abstand auf, bei dem die Vorderkante mehr als 50% und bis zu 90% gestreckt
ist, also der Abstand der Transportklammern 19 um 50% bis
90% der Breite des Wäschestücks entspricht. Kleinere
Wäschestücke, die auch eine einbahnige Eingabe
erfordern, weil sie eine Breite aufweisen, die größer
ist als die halbe Breite des Zuführförderers 12,
werden über die Förderstrecken 22 und 23 zu
den innenliegenden parallelen Förderstrecken 25 und 26 mit
einem geringeren Abstand gegenüber den außenliegenden
Förderstrecken 24 und 27 geleitet. Dadurch
werden auch kleinere Wäschestücke vorausgebreitet,
aber noch nicht vollständig gestreckt. Kleinere Wäschestücke
können so auch zwischen 50% und 90% ihrer Breite von der Fördereinrichtung 17 vor
der Spreizeinrichtung 14 vorausgestreckt werden. Noch kleinere
Wäschestücke, die eine zweibahnige Eingabe zulassen,
also eine Breite aufweisen, die kleiner ist als die halbe Breite
des Zuführförderers 12, werden entweder über die
Förderstrecke 22 oder 23 mit auf diesen
noch hintereinander laufenden Transportklammern 19 zu den Förderstrecken 24 und 25 oder 26 und 27 geleitet. Dabei
kommt es bei der Übergabe des jeweiligen Wäschestücks
von der Förderstrecke 22 oder 23 zu den
Förderstrecken 24 und 25 bzw. 26 und 27 auch zu
einer Umorientierung des Wäschestücks quer zur Eingaberichtung 11.
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Die
auf unterschiedlichen Seiten der Spreizeinrichtung 14 vorgesehenen
Förderstrecken 24 und 25 einerseits und 26 und 27 andererseits
weisen verhältnismäßig geringe Abstände
zueinander auf. Demzufolge werden kleinere Wäschestücke überhaupt
nicht oder nur sehr gering vorausgebreitet, bevor diese zur mehrbahnigen
Eingabe an die Spreizklammern 15 der Spreizeinrichtung 14 übergeben werden.
-
Die Übergabe
des jeweiligen Wäschestückes von den dieses an
gegenüberliegenden Ecken haltenden Transportklammern 19 an
die Spreizklammern 15 der Spreizeinrichtung 14 erfolgt
am zur Spreizeinrichtung 14 weisenden aufrechten, insbesondere
senkrechten, Förderstrang 31 der jeweiligen Förderstrecke 24, 25, 26 oder 27.
Diese aufrechten Förderstränge 31 sind
so dicht vor der Spreizeinrichtung 14 angeordnet, dass
beim Vorbeilaufen der während der Übergabe weiterhin
angetriebenen Transportklammern 19 an den Spreizklammern 15 die
Ecken des Wäschestücks an die Spreizeinrichtung 14 transferiert
werden. Dabei kommt es zu einer fliegenden bzw. kontinuierlichen Übergabe
der jeweiligen Ecke des Wäschestücks von einer
Transportklammer 19 an die vor dieselben gefahrene Spreizklammer 15 der
Spreizeinrichtung 14 bzw. zu einer Übernahme der
Ecke von der jeweiligen Spreizklammer 15 aus der Transportklammer 19.
Die 1 zeigt schematisch die Übergabe eines
Wäschestücks von den Transportklammern 19 der
innenliegenden Förderstrecken 25 und 26 auf
gegenüberliegenden Seiten der Längsmittelachse 13 des
Zuführförderers 12. Nachdem die Steuerung
die Transportklammern 19 mit dem Wäschestück
in die innenliegenden Förderstrecken 25 und 26 eingefädelt
hat, gibt sie an die Spreizeinrichtung 14 ein Signal zum
Verfahren der Spreizklammern 15 vor die aufrechten Förderstränge 31 der
innenliegenden Förderstrecken 25 und 26. Dabei
sind die Spreizklammern 15 schon so weit auseinandergefahren,
dass sie das von der Fördereinrichtung 17 vorausgebreitete
Wäschestück im vorausgebreiteten Zustand mit nur
noch geringfügig durchhängender Vorderkante übernehmen.
Nach der Übernahme des Wäschestücks von
der Spreizeinrichtung 14 brauchen dann die Spreizklammern 15 nur
noch geringfügig auseinandergefahren zu werden, um die
Vorderkante des Wäschestücks so weit zu strecken,
dass es im Wesentlichen ganz gestreckt ist und mit kaum noch durchhängender
Vorderkante direkt oder indirekt an den Zuführförderer 12 übergeben
werden kann.
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Bei
breiteren Wäschestücken, die von den außenliegenden
Förderstrecken 24 und 27 vorausgebreitet
werden, werden die Spreizklammern 15 vor die senkrechten
Förderstränge 31 der außenliegenden
Förderstrecken 24 und 27 gefahren, um
von diesen das vorausgebreitete Wäschestück zu übernehmen.
Auch ein großes Wäschestück braucht dann nur
noch bis zum im Wesentlichen vollständigen Strecken der
Vorderkante von den Spreizklammern 15 endausgebreitet zu
werden.
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Bei
kleineren Wäschestücken, die eine zweibahnige
Eingabe zulassen, werden die Spreizklammern 15 vor die
senkrechten Förderstränge 31 der Förderstrecken 24 und 25 bzw. 26 und 27 gefahren,
je nachdem, ob das jeweilige Wäschestück auf die
linke oder rechte Bahn des Zuführförderers 12 abgelegt
werden soll. In diesem Fall, wo infolge der dicht nebeneinanderliegenden
Förderstrecken 24 und 25 bzw. 26 und 27 der
vordere Rand des Wäschestücks kaum vorausgebreitet
wird, erfolgt das nahezu gesamte Ausbreiten des Wäschestücks
und Strecken des vorderen Rands desselben mittels der Spreizklammern 15 der
Spreizeinrichtung 14. Da kleine Wäschestücke
nur einen geringen Verfahrweg der Spreizklammern 15 erfordern,
hat dieses keinen nennenswerten Einfluss auf die Eingabeleistung
der Eingabemaschine 10.
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Infolge
der vorzugsweise durch eine Messung vor dem Vorausbreiten bekannten
Breite des Wäschestücks kann dieses vom Förderstreckenabschnitt 20 im
Verlauf des nachfolgenden Förderstreckenabschnitts 21 in
einen entsprechenden Abstand zueinander aufweisenden Förderstrecken 25, 26 oder 24, 27 eingeschleust
werden, wodurch die Wäschestücke entsprechend
vorausgebreitet werden. Große Wäschestücke
werden durch Einschleusen in die außenliegenden Förderstrecken 24 und 27 entsprechend
ihrer großen Breite genauso vorausgebreitet als kleinere
Wäschestücke, die zum Vorausbreiten in die dichter
zusammenliegenden Förderstrecken 25 und 26 eingeschleust
werden. Die Spreizklammern 15 brauchen danach nur noch
ein kurzes Stück auseinander zu fahren, um die Vorderkante
des Wäschestücks vollständig zu strecken,
wobei die Spreizklammern 15 so weit auseinander gefahren
werden, dass ihr Abstand etwa der durch vorheriges Messen bekannten
Breite des Wäschestücks entspricht.
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Die
nach dem Übergeben des Wäschestücks an
die Spreizeinrichtung 14 leeren Transportklammern 19 werden über
die Eingabemaschine 10 hinweg entlang den Förderstrecken 24, 25, 26 bzw. 27 hinter
die Eingabemaschine 10 gefahren und dort wieder in den
Anfang des einbahnigen Förderstreckenabschnitts 20 eingeschleust,
wodurch die Transportklammern 19 innerhalb der Fördereinrichtung 17 in
einem geschlossenen Kreislauf geführt werden. Bei mehreren
nebeneinanderliegenden Beladestationen 32 werden die leeren
Transportklammern 19 verteilt auf die unterschiedlich parallel
nebeneinanderliegenden Förderstränge 33 des
Förderstreckenabschnitts 20, so dass an allen
Beladestationen 32 stets ein ausreichender Vorrat leerer
Transportklammern 19 zur Verfügung steht.
-
- 10
- Eingabemaschine
- 11
- Eingaberichtung
- 12
- Zuführförderer
- 13
- Längsmittelachse
- 14
- Spreizeinrichtung
- 15
- Spreizklammer
- 16
- Fördergurt
- 17
- Fördereinrichtung
- 18
- Schiene
- 19
- Transportklammer
- 20
- Förderstreckenabschnitt
- 21
- Förderstreckenabschnitt
- 22
- Förderstrecke
- 23
- Förderstrecke
- 24
- Förderstrecke
- 25
- Förderstrecke
- 26
- Förderstrecke
- 27
- Förderstrecke
- 28
- Weiche
- 29
- Weiche
- 30
- Weiche
- 31
- senkrechter
Förderstrang
- 32
- Beladestation
- 33
- Förderstrang
- 34
- Bedienungsperson
- 35
- paralleler
Förderstrang
- 36
- Antriebsstrang
- 37
- Antrieb
- 38
- Kette
- 39
- Führung
- 40
- Trägerstrang
- 41
- Borstenbündel
- 42
- Trum
- 43
- Klemmhebel
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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