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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zuführen von Wäschestücken zu einer Mangel oder einer
sonstigen Wäschebehandlungseinrichtung
gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Vorrichtungen
der hier angesprochenen Art dienen zum maschinellen Zuführen von
Wäschestücken zu
einer Mangel oder einer anderen Wäschebehandlungseinrichtung.
Ein Wäschestück wird
mit gegenüberliegenden
Ecken einer Kante von Hand in Beladeklammern eingegeben. Die Beladeklammern übergeben
das Wäschestück an Spreizklammern. Von
den Spreizklammern wird das Wäschestück ausgebreitet
bzw. gespreizt. Jedes an den Spreizklammern hängende ausgebreitete Wäschestück wird dann
mit der ausgebreiteten Vorderkante voran auf einen Zuführförderer oder
eine Ablegeleiste und von dieser auf den Zuführförderer abgelegt. Vom Zuführförderer wird
dann das Wäschestück im ausgebreiteten
Zustand der Mangel oder einer sonstigen Wäschebehandlungseinrichtung
zugeführt.
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Damit
auch große
Wäschestücke frei
hängend
von den Spreizklammern ausgebreitet werden können, ist es erforderlich,
die Spreizklammern entsprechend hoch anzuordnen. Damit die Bedienungsperson
das Wäschestück nicht
so weit anheben muss, um es frei herunterhängend in die Beladeklammern
einzuhängen,
ist es aus der
EP 0
554 205 B1 bekannt, die Beladeklammern an Schlitten anzuordnen,
die in ansteigenden Schienen zu höher liegenden Spreizklammern
verfahrbar sind. Nachdem von den die Beladeklammern tragenden Schlitten
das Wäschestück an den
Schienen hochgefahren und an die Spreizklammern übergeben worden ist, müssen die
leeren Beladeklammern an den Schienen wieder zurückgefahren werden in die untere
Beladestellung. Die Bedienungs person muss deshalb an der jeweiligen
Beladestation warten, bis die leeren Beladeklammern wieder in die
untere Beladestellung zurückgefahren
sind. Dadurch wird der Durchsatz der bekannten Vorrichtung verringert.
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Aus
der
DE 41 43 070 A1 sind
Vorrichtungen zum Zuführen
von Wäschestücken zu
einer Mangel bekannt, bei der die an Klammern hängenden Wäschestücke von einer Beladestation
an die Spreizeinrichtung übergeben
werden. Bei einer dieser Vorrichtungen weisen die Beladestation
und die Spreizeinrichtung eigene Klammern auf. Es ist aber nicht
offenbart, wie die Beladestation ausgebildet ist.
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Aus
der
DE 38 44 764 C2 geht
eine Vorrichtung zum Zuführen
von Wäschestücken zu
einer Mangel hervor, bei der an Transportklammern hängende Wäschestücke durch
zusätzliche
spezielle Überführungsorgane
an die Spreizklammer der Spreizeinrichtung übergegeben werden. Bei dieser Vorrichtung
werden die Wäschestücke mittels
mehrerer Übergabevorgänge von
den Transportklammern an die Spreizklammern übergeben, was zeitaufwendig
ist und die Zuverlässigkeit
des Übergabevorgangs
beeinträchtigt.
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Die
EP 0 548 797 A1 offenbart
eine Vorrichtung zum Zuführen
von Wäschestücken zu
einer Mangel, bei der die Wäschestücke manuell
direkt in die Spreizklammern der Spreizeinrichtung eingegeben werden
müssen.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Zuführen von
Wäschestücken zu
einer Mangel oder einer sonstigen Wäschebehandlungseinrichtung
zu schaffen, die eine größere Eingabeleistung
ermöglicht.
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Eine
Vorrichtung zur Lösung
dieser Aufgabe weist die Merkmale des Anspruchs 1 auf. Dadurch, dass
die jeweilige Fördereinrichtung
mindestens einen Förderer
mit einem umlaufenden Förderstrang aufweist
und jedem umlaufenden Förderer
mindestens eine an seinem Förderstrang
befestigte Beladeklammer zugeordnet ist, brauchen die leeren Klammern
nicht mehr vom Schlitten an der Schiene zurückgefahren zu werden. Die Beladeklammern
werden vielmehr auf der vom jeweiligen Förderer gebildeten endlosen
Bahn von der Übergabestelle
im Bereich der Spreizklammern zur Beladestelle zurückgefahren.
Der endlose Förderer
ermöglicht
höhere Transportgeschwindigkeiten,
und zwar insbesondere weil die zu bewegenden Teile der umlaufend
angetriebenen Förderer
leichter sind als der bei der bekannten Vorrichtung an einer Schiene
verfahrbare Schlitten.
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Bei
einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist vorgesehen, dass jeder Förderer
mehrere, vorzugsweise mit Abstand aufeinanderfolgende, Beladeklammern
aufweist. Insbesondere sind die Beladeklammern direkt dem Förderer zugeordnet,
so dass der jeweilige Förderer
die Beladeklammern nicht nur weiterbewegt, sondern auch trägt. Durch
die Zuordnung mehrerer Beladeklammern zu jedem Förderer steht an der Beladestelle
auch dann zur Aufnahme eines nächsten
Wäschestücks mindestens
eine leere Beladeklammer zur Verfügung, wenn wenigstens eine
Beladeklammer am Förderer
bereits mit einem Wäschestück beladen ist.
Die Förderer üben so eine
Art Speicherfunktion zum zeitweisen Zwischenspeichern mindestens
eines an Beladeklammern hängenden
Wäschestücks aus
und es sind nur sehr kurze Wege erforderlich, bis die nächste leere
Beladeklammer sich wieder in der Beladestation befindet.
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Nach
einer Weiterbildung der Erfindung weist die jeder Beladestation
zugeordnete Fördereinrichtung
zwei umlaufende Förderer
auf. Vorzugsweise sind die beiden Förderer jeder Fördereinrichtung parallel
verlaufend mit Abstand nebeneinander angeordnet und/oder synchron
umlaufend antreibbar. Den beiden Ecken des Wäschestücks ist dann jeweils ein eigener
Förderer
zugeordnet. Die benachbarten Ecken der Vorderkante jedes Wäschestücks lassen sich
so besonders einfach in eine Beladeklammer jedes Förderers
eingeben. Die separaten Förderer
mit Beladeklammern für
jeweils eine Ecke des Wäschestücks lassen
sich in einem gewünschten,
vorteilhaften Abstand zwischen den Beladeklammern zum Halten gegenüberliegender
Ecken der Vorderkante des Wäschestücks anordnen.
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Bei
einer vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung weist jeder Förderer einen
endlosen Förderstrang
auf. Der Förderstrang
jedes Förderers
ist um horizontale Drehachsen aufweisende Umlenk- und Antriebstrommeln
geführt.
Die Trume jedes endlosen Förderstrangs
liegen so übereinander
zur Bildung eines Ober- und Untertrums. Vor allem am Obertrum sind
die Beladeklammern für
die Bedienungsperson zum Einhängen
der jeweiligen Ecke eines Wäschestücks leicht
zugänglich.
Als Förderstränge kommen
bevorzugt Gurte, Riemen, Seile oder Ketten in Betracht. Insbesondere
flache, gurtartige Riemen können
als Zahnriemen ausgebildet sein, wodurch ein zuverlässiger Synchronlauf
der beiden Förderer
der jeweiligen Beladestation gewährleistet
ist.
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Dem
Förderstrang
jedes Förderers
sind mehrere mit Abstand aufeinanderfolgende Beladeklammern zugeordnet.
Vorzugsweise sind die Beladeklammern mit gleichmäßigen Abständen an dem jeweiligen Förderstrang
befestigt. Insbesondere erfolgt diese Befestigung so, dass die Beladeklammern auf
dem Obertrum und unter dem Untertrum des endlosen Förderstrangs
verteilt sind. Weil die Zugstränge der
Förderer
endlos ausgebildet sind, eignen sie sich besonders für mehrere
Beladeklammern. Dadurch steht an der jeweiligen Beladestation nach
dem Anhängen
eines Wäschestücks an ein
Paar nebeneinanderliegende Beladeklammern sehr rasch das nächste Beladeklammerpaar
zur Verfügung,
weil dazu die umlaufenden Antriebsstränge nur um eine kurze Strecke,
nämlich
den Abstand zweier aufeinanderfolgender Beladeklammern, weitertransportiert werden
müssen.
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Es
ist bevorzugt vorgesehen, die Beladeklammern schwenkbar am jeweiligen
Förderer
anzuordnen. Vorzugsweise sind die Beladeklammern gegenüber dem
Förderstrang
verschwenkbar. Die Beladeklammern können so zum Einhängen eines
Wäschestücks eine
andere Position einnehmen als zum Übergeben des Wäschestücks an die
Spreizklammern. Weil die Übergabe
des Wäschestücks von
den Beladeklammern an die Spreizklammern nur in einer bestimmten
Relativposition der Beladeklammern zu den Spreizklammern stattfinden
sollte, ermöglicht
es die Verschwenkbarkeit der Beladeklammern gegenüber dem
Förderstrang
zum Einhängen
eines Wäschestücks die
Beladeklammern in eine ergonomisch günstige Position zu verschwenken.
Bevorzugt weisen die länglichen
Klemmmäuler
der Beladeklammern zum Einhängen
eines Wäschestücks an der Beladestellung
einen etwa senkrechten oder leicht schrägen Verlauf zum Förderstrang
auf. Die länglichen
Klammermäuler
weisen dann schräg
nach oben, zeigen also zur Bedienungsperson. Hingegen sind zum Übergeben
des Wäschestücks an die Spreizklammern
die länglichen
Klemmmäuler
durch Verschwenken der Beladeklammern parallel zum Verlauf des Förderstrangs
im Bereich der Übergabe des
Wäschestücks an die
Spreizklammern ausgerichtet. Dadurch ist eine besonders zuverlässige Übergabe
des Wäschestücks an die
Spreizklammern möglich.
Vor allem können
die Ecken oder Eckbereiche eines Wäschestücks leichter aus den Klemmmäulern der
Beladeklammern herausrutschen, nachdem die Spreizklammern die Ecken
bzw. Eckbereiche ergriffen haben.
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Die
Beladeklammern können
frei verschwenkbar am jeweiligen Förderer angeordnet sein. Dann
erfolgt ein selbstständiges
Verschwenken der Beladeklammern, wenn diese umgelenkt werden vom
Obertrum zum Untertrum des Förderers
und umgekehrt. Es ist aber auch denkbar, die Beladeklammern gezielt
verschwenkbar am Förderer
anzuordnen. Dann sind den Beladeklammern Schwenkantriebe zugeordnet,
die gezielt gesteuert die Beladeklammern gegenüber dem Förderer verschwenken. Bei den
Schwenkantrieben kann es sich um pneumatische Schwenkantriebe oder
Zwangsführungen
handeln.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Spreizklammern so
an die beiden Förderer
jeder Fördereinrichtung
heranfahrbar, insbesondere hinter die beiden Förderer einer jeweiligen Beladestation
fahrbar, dass von einer jeweiligen Beladeklammer jedes Förderers
eine Ecke des Wäschestücks an eine
Spreizklammer übergebbar
ist. Die Förderer
lassen eine übergabegerechte
Bewegung der Beladeklammern relativ zu den Spreizklammern zu, wodurch
die Ecken des jeweiligen Wäschestücks einfach
und zuverlässig
von den Beladeklammern an die Spreizklammern überggebar sind.
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Bevorzugt
ist vorgesehen, die zu den Spreizklammern weisenden Enden der Förderer den Spreizklammern
bzw. der Spreizeinrichtung so zuzuordnen, dass beim oder kurz vor
dem Umlenken der Förderstränge an den
zu den Spreizklammern weisenden Enden der Förderer die Beladeklammern sich
an den Spreizklammern vorbeibewegen. Dabei wird beim Weitertransport
der Beladeklammern von den Förderern
ein rasches Überholen
der Spreizklammern herbeigeführt,
wodurch eine zuverlässige Übergabe
des Wäschestücks von
den Beladeklammern an die Spreizklammern zustande kommt.
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Die Übergabe
der Ecken des jeweiligen Wäschestücks an die
Spreizklammern geschieht vorzugsweise "fliegend", nämlich
beim Vorbeibewegen der Beladeklammern an den zur Übergabe
der Ecken der Wäschestücke stillstehenden
Spreizklammern. Hierbei können
die Beladeklammern mit unveränderter
Geschwindigkeit weiterbewegt werden. Es ist aber auch denkbar, die
Förderer
mit variablen Antrieben zu versehen, so dass die Beladeklammern
je nach Bedarf mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten antreibbar
sind. Insbesondere kann vorgesehen sein, während der Übergabephase der Ecken des
jeweiligen Wäschestücks an die
Spreizklammern die Förderer
langsamer anzutreiben, so dass die Beladeklammern sich mit verringerter
Geschwindigkeit zur Übergabe
des Wäschestücks an den
stillstehenden Spreizklammern vorbeibewegen. Denkbar ist es schließlich auch,
die Beladeklammern zur Übergabe des
Wäschestücks an die
Spreizklammern kurzzeitig anzuhalten, also die Förderer momentan abzustoppen.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Beladeklammern einer
freiliegenden Seite des jeweiligen umlaufenden Förderstrangs zugeordnet, und
zwar vorzugsweise hieran befestigt. Bei der freiliegenden Seite
des jeweiligen umlaufenden Förderstrangs
handelt es sich bevorzugt um die Oberseite des Obertrums und die
Unterseite des Untertrums. Vor allem die Anordnung der Beladeklammern
auf dem Obertrum führt
dazu, dass die Beladeklammern von Bedienungspersonen ergonomisch günstig zugänglich sind
zum einfachen und ermüdungsfreien
Einhängen
der Wäschestücke in die auf dem
Obertrum hochstehenden Beladeklammern. Nach dem Einhängen gelangen
die die Ecken eines Wäschestücks haltenden
Beladeklammern in den Bereich des Untertrums, wodurch das Wäschestück unter
der jeweiligen Fördereinrichtung
hängend
zu den höher
gelegenen Spreizklammern transportierbar ist, wobei das Wäschestück gleichzeitig
angehoben wird. Bevor die Beladeklammern wieder zum Obertrum auf
der Oberseite der Fördereinrichtung gelangen,
wird das Wäschestück von den
unter dem jeweiligen Untertrum hängenden
Beladeklammern an die Spreizklammern übergeben, wodurch die leeren
Beladeklammern beim Zurückbewegen
entlang des Obertrums den Förderer
nicht stören.
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Bei
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung ist jeder
Fördereinrichtung
eine Messeinrichtung zur Ermittlung der Länge einer Kante des Wäschestücks, vorzugsweise
einer Vorderkante des Wäschestücks, zugeordnet.
Das Wäschestück fährt beim
Transport zu den Spreizklammern an der Messeinrichtung vorbei, wodurch
die Messeinrichtung zuverlässig
und vor allem ohne Zeitverlust die Länge des vorderen Rands des
Wäschestücks misst
oder es misst die Messeinrichtung die noch durchhängende Vorderkante
des noch nicht gestreckten Wäschestücks unmittelbar
nach der Übergabe
desselben an die Spreizklammern.
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Bevorzugt
ist die jeder Fördereinrichtung
zugeordnete Messeinrichtung zwischen den mit Abstand nebeneinander
angeordneten Förderern
angeordnet. Dadurch lässt
sich die Messeinrichtung platzsparend unterbringen und auf einfache
Weise mit der hinsichtlich der Länge
zu messenden Kante, insbesondere Vorderkante, des zwischen zwei
Beladeklammern an gegenüberliegenden
Ecken gehaltenen Wäschestücks in Kontakt
bringen.
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Die
Messeinrichtung lässt
sich auf verschiedene Weise realisieren. Bevorzugt weist die Messeinrichtung
einen Messstab auf, der an einem Ende um eine quer zu seiner Längsachse
verlaufende Drehachse verschwenkbar ist. Der Messstab ist dadurch
zwischen den beiden benachbarten Förderern jeder Fördereinrichtung
bewegbar, wobei der zu messende obere Rand des Wäschestücks beim Transport zu den Spreizklammern
zur Anlage an den Messstab kommt und diesen so weit verschwenkt, dass
nach der Messung der vordere Rand des Wäschestücks am freien Ende des Messstabs
vorbei zu den Spreizklammern gelangen kann.
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Es
ist gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Vorrichtung vorgesehen, die
Höhe der
Beladestellen, an denen jeweils eine Ecke eines Wäschestücks in die
Beladeklammern manuell eingehängt
wird, veränderlich
auszubilden. So kann jede Bedienungsperson die Beladestellen, an
denen sie tätig
wird, individuell auf die für
sie gewünschte Höhe, insbesondere
eine ergonomisch günstige
Höhe, einstellen.
Die Höhenverstellung
der Beladestellen kann auf verschiedene Weisen geschehen. So ist es
möglich,
die Beladeklammern entlang des schrägen Obertrums der Förderer mit
unterschiedlichen Abständen
zum unteren freien Ende jedes Förderers anzuhalten.
Infolge des schrägen
Verlaufs des Obertrums stoppen die Beladeklammern dann in unterschiedlichen
Höhen zum
Einhängen
der Ecken des jeweiligen Wäschestücks. Es
ist aber auch denkbar, die Förderer
um die zu den Spreizklammern weisenden Enden zu verschwenken, wodurch
die Beladestellen im Bereich des tieferliegenden freien Endes jedes
Förderers
unterschiedliche Höhen
einnehmen können.
Schließlich
ist es auch denkbar, die Förderer als
Ganze hochzufahren oder abzusenken, wodurch die Beladestellen, an
denen die Ecken eines Wäschestücks in die
Beladeklammern von der Bedienungsperson manuell eingehängt werden,
sich in der Höhe
entsprechend ändern.
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Bevorzugt
sind von den Bedienungspersonen eingestellte individuelle Höhen der
Beladestellen in einer Steuerung der Vorrichtung abspeicherbar. Jede
Bedienungsperson kann daraufhin zum Arbeitsbeginn ihre individuell
eingestellte Höhe
der Beladestellen aus der Steuerung abrufen. Es werden die Beladestellen
dann automatisch auf das von der jeweiligen Bedienungsperson gewünschte Höhenniveau eingestellt.
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Ein
bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In
dieser zeigen:
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1 eine
perspektivische Gesamtansicht der Vorrichtung,
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2 eine
Seitenansicht der Vorrichtung,
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3 eine
perspektivische Ansicht einer Fördereinrichtung
im Bereich einer Beladestation der Vorrichtung,
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4 eine
Seitenansicht der Fördereinrichtung
der 3, und
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5 eine
Einzelheit V aus der 2 im Bereich der Übergabe
eines Wäschestücks von
einer Beladeklammer an eine Spreizklammer.
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Die
hier gezeigte Vorrichtung dient dazu, in den Figuren nicht gezeigte
Wäschestücke, und
zwar vor allem große
Wäschestücke, einer
Mangel oder einer sonstigen Wäschebehandlungseinrichtung
zuzuführen.
Die Mangel oder eine sonstige Wäschebehandlungs einrichtung
sind in den Figuren nicht gezeigt. Sie sind in Eingaberichtung 10 hinter
der Vorrichtung angeordnet.
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Die
Vorrichtung verfügt über einen
von mindestens einem Gurtförderer
gebildeten Zuführförderer 11,
der ein Wäschestück im ausgestreckten
Zustand in Eingaberichtung 10 zur hinter dem Zuführförderer 11 befindlichen
Mangel oder einer sonstigen Wäschebehandlungseinrichtung
transportiert. In Eingaberichtung 10 gesehen vor dem Zuführförderer 11 weist
die Vorrichtung eine Spreizeinrichtung 12 auf, die im Wesentlichen
mindestens eine quer zur Eingaberichtung 10 verlaufende
Schiene 13 aufweist, an der im gezeigten Ausführungsbeispiel
zwei Spreizklammern 14 verfahrbar sind. Es ist aber auch
denkbar, dass die Spreizeinrichtung 12 mehrere Paare von
Spreizklammern 14 aufweist, die an der gleichen Schiene 13 oder
separaten Schienen verfahrbar sind. Die beiden Spreizklammern 14 der
hier gezeigten Vorrichtung sind durch unterschiedliche Antriebe 15, 16 unabhängig voneinander
längs der
Schiene 13 quer zur Eingaberichtung 10 verfahrbar.
Des Weiteren verfügt
die hier gezeigte Vorrichtung über
drei Beladestationen 17, die in Eingaberichtung 10 gesehen vor
der Spreizeinrichtung 12 angeordnet sind. Auf beiden Seiten
neben einer mittigen Beladestation 17 sind zwei außermittige
Beladestationen 17 angeordnet. Die Beladestationen 17 sind
gleich ausgebildet. Abweichend vom gezeigten Ausführungsbeispiel kann
die Vorrichtung auch mehr als drei Beladestationen 17 oder
weniger als drei Beladestationen 17 aufweisen. Gegebenenfalls
ist nur eine einzige Beladestation 17 vorhanden.
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Jeder
der gleich ausgebildeten Beladestationen 17 weist eine
Fördereinrichtung 18 mit
einem zu den Spreizklammern 14 hin schräg ansteigenden Verlauf auf
zum maschinellen Anheben jeweils eines Wäschestücks. Ein unteres freies Ende
der Fördereinrichtung 18 befindet
sich im Bereich einer Beladestelle 19. Ein gegenüberliegendes
oberes Ende der Fördereinrichtung
korrespondiert mit der Spreizeinrichtung 12, insbesondere
den Spreizklammern 14 derselben. Die Fördereinrichtung 18 verfügt über zwei
parallele, gleich ausgebildete Förderer 20.
Die Förderer 20 jeder
Fördereinrichtung 18 verlaufen
mit Abstand parallel zueinander.
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Erfindungsgemäß ist jeder
Förderer 20 als ein
umlaufend antreibbarer Förderer
ausgebildet. Dazu verfügt
jeder Förderer 20 über einen
endlosen Fördererstrang,
bei dem es sich im gezeigten Ausführungsbeispiel um einen flachen,
gurtartigen Zahnriemen 21 handelt. Der Zahnriemen 21 jedes
Förderers 20 ist
an der unteren Beladestelle 19 an einer um eine horizontale
Drehachse drehbaren Umlenktrommel 22 umgelenkt. Am gegenüberliegenden
oberen Ende vor der Spreizeinrichtung 12 ist der Zahnriemen 21 jedes
Förderers 20 um
eine ebenfalls eine horizontale Drehachse aufweisende Antriebstrommel 23 gelenkt.
Die Antriebstrommeln 23 beider Förderer 20 der jeweiligen
Fördereinrichtung 18 werden
zusammen gleichermaßen
synchron angetrieben von einem. einzigen Antriebsmotor 24,
bei dem es sich im gezeigten Ausführungsbeispiel um einen Elektromotor,
insbesondere einen frequenzgeregelten und/oder polumschaltbaren
Elektromotor, handelt. Der endlose Zahnriemen 21 jedes
Förderers 20 weist
zwischen der Umlenktrommel 22 und der Antriebstrommel 23 ein
oben liegendes, schräg
ansteigendes Obertrum 25 und ein dazu parallel verlaufendes,
unteres Untertrum 26 auf.
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Bei
der hier gezeigten Vorrichtung ist jeder Förderer 20 mit mehreren
gleich ausgebildeten Beladeklammern 27 versehen. Im gezeigten
Ausführungsbeispiel
weist jeder Förderer 20 drei
gleiche Abstände
zueinander aufweisende Beladeklammern 27 auf. Es ist aber
auch denkbar, jedem Förderer 20 eine
größere oder
kleinere Anzahl von Beladeklammern 27 zuzuordnen, wobei
jeder Förderer 20 auch nur
eine einzige Beladeklammer 27 aufweisen kann. Die Beladeklammern 27 sind
auf den glatten, außen liegenden
Seiten des Zahnriemens 21 befestigt. Demzufolge tragen
die Oberseite des Obertrums 25 und die Unterseite des Untertrums 26 Beladeklammern 27.
Die Beladeklammern 27 der nebeneinander liegenden Förderer 20 jeder
Fördereinrichtung 18 sind
so den Zahnriemen 21 zugeordnet, dass sich immer zwei Beladeklammern 27 auf
einer gedachten horizontalen Linie gegenüberliegen, wodurch gegenüberliegende
Ecken einer Vorderkante des Wäschestücks in die
gegenüberliegenden
Beladekammern 27 einhängbar
sind, so dass die Beladeklammern 27 jedes Förderers 20 einer
Fördereinrichtung 18 benachbarte
Ecken des Wäschestücks auf
einer gedachten horizontalen Linie liegend halten.
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Die
Beladeklammern 27 sind den Zahnriemen 21 schwenkbar
zugeordnet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
sind dazu die Beladeklammern 27 um horizontale Schwenkachsen 37 gegenüber dem Zahnriemen 21 verschwenkbar.
Gehalten sind die schwenkbaren Beladeklammern 27 von jeweils
einer Halteplatte 38, die fest mit dem Zahnriemen 21 durch Schrauben
und/oder Kleben verbunden ist. Durch die Verschwenkbarkeit gegenüber dem
Zahnriemen 21 können
die Beladeklammern 27 in eine einerseits zum Einhängen des
Wäschestücks durch
die jeweilige Bedienungsperson ergonomisch günstige Position gebracht werden
und andererseits in eine hiervon abweichende Position zur Übergabe
des Wäschestücks an die
Spreizklammern 14 gelangen. Das Verschwenken der Beladeklammern 27 erfolgt
selbsttätig
bei der Umlenkung der Zahnriemen 21 sowohl an der unteren
Beladestelle 19 als auch an der oberen Übergabestelle an die Spreizklammern 14.
Zum manuellen Einhängen
eines Wäschestücks in die
sich am unteren Ende des Obertrums 25 jedes Zahnriemens 21 befindenden
Beladeklammern 27 sind diese so verschwenkt, dass sie in
Richtung der Beladestelle 19 vor der Halteplatte 38 liegen
und sich auf dem Obertrum 25 abstützen, vorzugsweise auf Anschlagpuffern.
Dabei sind die länglichen
Klemmmäuler 28 der
Beladeklammern 27 so ausgerichtet, dass sie senkrecht zur
Ebene des Obertrums 25 verlaufen und nach oben hin zum
leichten Einhängen
eines Wäschestücks offen
sind. Im Bereich des Untertrums 26 sind die Beladeklammern 27 um
vorzugsweise etwa 90° so
verschwenkt, dass sie unter der jeweiligen Halteplatte 38 hängen, wobei
die Beladeklammern 27 an die Halteplatte 28 angeschwenkt
sind und sich hierbei derart abstützen, dass die länglichen Klemmmäuler 28 der
Beladeklammern 27 etwa parallel zum Untertrum 26 jedes
Zahnriemens 21 verlaufen, und zwar mit nach unten zur Beladestelle 19 weisenden Öffnung.
Dabei befindet sich die Schwenkachse 37 etwas oberhalb
der Beladeklammern 27, so dass durch die von dem an den
Beladeklammern 27 hängenden
Wäschestück ausgeübte Kraft
die Beladeklammern 27 nicht weiter gegen den Uhrzeigersinn
bezogen auf die Darstellung in der 5 verschwenken
kann und so die Klemmmäuler 28 der
Beladeklammern 27 ihre etwa parallele Ausrichtung zum Untertrum 26 ihres
Zahnriemens 21 zwangsweise beibehalten.
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Die
Fördereinrichtungen 18 unterschiedlicher
Beladestationen 17 werden unabhängig voneinander diskontinuierlich
angetrieben. Durch den unabhängigen
Antrieb kann an jeder Beladestation 17 zu einem unterschiedlichen
Zeitpunkt ein Wäschestück in ein
Paar Beladeklammern 27 eingehängt werden. Das Einhängen eines
Wäschestücks in zwei
benachbarte Beladeklammern 27 der jeweiligen Fördereinrichtung 18 erfolgt
beim momentanen Stillstand des Antriebs der Förderer 20. Dann befinden
sich die Beladeklammern 27 in der in der 3 gezeigten
Position. Dabei befinden sich die unteren Beladeklammern 27 auf
dem Obertrum 25 des jeweiligen Zahnriemens 21 dicht
vor der unteren Beladestelle 19. Die Beladeklammern 27 befinden
sich dann in der Nähe der
unteren Umlenktrommel 22, und zwar im Endbereich des Obertrums 25 des
jeweiligen Zahnriemens 21. In diese Beladeklammern 27 wird
von der jeweiligen Bedienungsperson an der Beladestelle 19 ein Wäschestück mit gegenüberliegenden
Ecken in die neben einanderliegenden Beladeklammern 27 der
jeweiligen Fördereinrichtung 18 eingehängt durch
von oben erfolgendes Einschieben der Ecken oder Eckbereiche des
Wäschestücks in die
Klemmmäuler 28 der
beiden benachbarten Beladeklammern 27. Die Beladeklammern 27 befinden
sich am unteren Ende des Obertrums 25 jedes Zahnriemens 21 in
einer zum Einhängen
eines Wäschestücks ergonomisch besonders
günstigen
Position. Die Bedienungsperson kann in die ihr zugerichteten Beladeklammern 27,
nämlich
die Klemmmäuler 28 derselben,
die benachbarten Ecken einer Vorderkante des Wäsche stücks leicht einschieben, wobei
das Wäschestück nur teilweise
angehoben zu werden braucht, so dass die jeweilige Bedienungsperson
das Wäschestück ohne
große
körperliche
Anstrengung in die ihr zugerichteten, freien Beladeklammern 27 an
der unteren Beladestelle 19 der Fördereinrichtung 18 einhängen kann.
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Während sich
zwei nebeneinanderliegende Beladeklammern 27 der jeweiligen
Fördereinrichtung 18 stillstehend
an der Beladestelle 19 befinden, ist ein Paar Beladeklammern 27 mit
einem daran hängenden
Wäschestück zwischen
den gegenüberliegenden
Enden der Fördereinrichtung 18 am
Untertrum 26 positioniert, während das dritte Paar Beladeklammern 27 nahe
der oberen Antriebstrommel 23 auf dem Obertrum 25 eine
Wartestellung einnimmt. Dadurch befinden sich bei der zum Einhängen eines Wäschestücks momentan
stillstehenden Fördereinrichtung 18 keine
Beladeklammern 27 im Bereich der Spreizklammern 14,
so dass während
des Einhängens
eines neuen Wäschestücks die
Spreizklammern 14 beliebig verfahren werden können, ohne
dabei mit einer Beladeklammer 27 zu kollidieren.
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Nach
dem Einhängen
eines Wäschestücks in die
Beladeklammern 27 an der Beladestelle 19 werden
die Förderer 20 gleichermaßen synchron vom
Antriebsmotor 24 umlaufend angetrieben, und zwar nur um
den Abstand benachbarter Beladeklammern 27 an jedem Zahnriemen 21.
Beim hier gezeigten Ausführungsbeispiel
mit drei jedem Zahnriemen 21 zugeordneten Beladeklammern 27 brauchen
die beiden Zahnriemen 21 synchron um nur ein Drittel ihrer
Länge angetrieben
zu werden. Dann befinden sich nachfolgende leere Beladeklammern 27 wieder an
der unteren Beladestelle 19. Es handelt sich hierbei um
die Beladeklammern 27, aus denen zuletzt ein Wäschestück an die
Spreizklammern 14 übergeben worden
ist und die bei der Eingabe des vorherigen Wäschestücks sich am oben liegenden
Ende des jeweiligen Obertrums 25 nahe der Antriebstrommel 23 befanden.
Nachdem die beiden nächsten
beiden Beladeklammern 27 entlang der Obertrume 25 zur
Beladestelle 17 heruntergefahren worden sind, befinden
sich die ein zuvor an die Beladestation 17 angehängtes Wäschestück haltenden
Beladeklammern 27 in einer Zwischenstellung 29 unter
der Fördereinrichtung 18,
nämlich
im Verlauf der Untertrume 26 der Zahnriemen 21.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel haben
sich die ein Wäschestück tragenden
Beladeklammern 27 dabei etwa um ein Drittel der Länge des Untertrums 26 von
den unteren Umlenktrommeln 22 an der Beladestelle 19 entfernt.
Dabei hängt
das von den Beladeklammern 27 gehaltene Wäschestück unterhalb
der Fördereinrichtung 18.
In dieser Zwischenstellung 29 ist das zuletzt eingegebene
Wäschestück sozusagen
gespeichert, bis es als nächstes
durch weiteren umlaufenden Antrieb der Förderer 20 an die Spreizklammern 14 der
Spreizeinrichtung 12 übergeben
wird.
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Die Übergabe
eines Wäschestücks von
den Beladeklammern 27 an die Spreizklammern 14 erfolgt
während
des Antriebs der Förderer 20.
Dabei überholen
die Beladeklammern 27 die im Bereich der Beladeklammern 27 gefahrenen,
stillstehenden Spreizklammern 14 der Spreizeinrichtung 12.
Dieses Überholen
der Spreizklammern 14 von den Beladeklammern 27 erfolgt
am oberen Ende des Untertrums 26 jedes Zahnriemens 21,
und zwar kurz vor der Umlenkung der Zahnriemen 21 an den
Antriebstrommeln 23 der Förderer 20. (5).
Zur Übergabe
des Wäschestücks von
den Beladeklammern 27 an die Spreizklammern 14 sind
die an der jeweiligen Schiene 13 der Spreizeinrichtung 12 von
einem Schlitten 30 verfahrbaren Spreizklammern 14 so
gerichtet, dass ein längliches
Klemmmaul 31 jeder Spreizklammer 14 parallel mit
Abstand zum Untertrum 26 jedes Zahnriemens 21 verläuft, also
die Schrägstellung
der Spreizklammern 14, insbesondere ihrer Klemmmäuler 31,
dem schräg
ansteigenden Verlauf der Förderer 20 entspricht.
Dabei weisen die offenen Enden der Klemmmäuler 31 nach unten
in Richtung zur Beladestelle 19.
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Die
Spreizklammern 14 und die Beladeklammern 27 sind
derart bemessen bzw. am Schlitten 30 einerseits und am
jeweiligen Zahnriemen 21 andererseits angeordnet, dass
die Klemmmäuler 28 und 31 insbesondere
quer zur Eingaberichtung 10 zur Deckung miteinander gelangen.
Damit dabei die Beladeklammern 27 die Spreizklammern 14 überholen können, verfügt jede
Beladeklammer 27 über
zwei voneinander beabstandete, parallele Klemmmäuler 28. Zwischen
diesen gleich ausgebildeten Klemmmäulern 28 jeder Beladeklammer 27 passt
die verhältnismäßig schmal
ausgebildete Spreizklammer 14 mit nur einem einzigen Klemmmaul 31 hindurch.
Dadurch können
die beiden parallelen Klemmmäuler 28 jeder
Beladeklammer 27 an gegenüberliegenden Seiten der Spreizklammer 14 vorbeifahren.
Bei diesem Vorbeifahren oder Überholen
tritt die schmale Spreizklammer 14 durch einen Zwischenraum 32 zwischen
den parallelen Klemmmäulern 28 der
jeweiligen Beladeklammer 27 hindurch, wobei die Übergabe
der jeweiligen Ecke bzw. des jeweiligen Eckbereichs des Wäschestücks von
der Beladeklammer 27 an die Spreizklammer 14 erfolgt,
und zwar während
des umlaufenden Antriebs des Förderers 20.
Sobald – vorzugsweise
durch Sensoren, beispielsweise Fotozellen 43, detektiert – sich das Klemmmaul 31 der
jeweiligen Spreizklammer 14 zwischen den Klemmmäulern 28 der
jeweiligen Beladeklammer 27 befindet, wird die Spreizklammer 14 durch
beispielsweise einen pneumatischen Druckmittelzylinder geschlossen.
Gleichzeitig werden die Klemmmäuler 28 jeder
der beiden Beladeklammern 27 an der Beladestation 17 geöffnet. Dieses öffnen erfolgt
durch Verschwenken eines zweiarmigen Klemmhebels 33, der
um eine vorzugsweise etwa mittige horizontale Schwenkachse 34 verdrehbar
ist. Das Ver schwenken der Klemmhebel 33 erfolgt durch Vorbeilaufen
eines freien Endes 35 jedes Klemmhebels 33 an
einer einen entsprechenden kurvenförmigen Verlauf aufweisenden
Kulisse 36, die feststehend am Gehäuse der jeweiligen Beladestation 17 angeordnet
ist.
-
Mindestens
einer Beladestation
17 ist eine Messeinrichtung zugeordnet.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel
verfügt
jede Beladestation
17 über
eine Messeinrichtung. Mit der jeweiligen Messeinrichtung ist die
Länge des
vorderen bzw. oberen Rands des jeweiligen Wäschestücks ermittelbar. Die Messeinrichtungen
sämtlicher
Beladestationen
17 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel
gleichermaßen
durch jeweils einen verschwenkbaren Messstab
39 gebildet.
Der Messstab
39 ist mit einem Ende an einem Drehwinkelgeber
40 gelagert
und dadurch um eine horizontale Drehachse
41, die quer
zur Längsachse des
Messstabs
39 verläuft,
verschwenkbar. Dadurch ist der Messstab
39 in einer vertikalen
Ebene um die horizontale Drehachse
41 beweglich. Diese
vertikale Ebene liegt mittig zwischen den beiden Förderern
20 jeder
Fördereinrichtung
18.
Die vertikale Ebene schneidet eine gedachte horizontale Verbindungslinie
zwischen den beiden Spreizklammern
14 oder benachbarter
Beladeklammern
27 an den nebeneinander liegenden Zahnriemen
21 der
jeweiligen Fördereinrichtung
18.
Das Messprinzip des Messstabs
39 mit dem Drehwinkelgeber
40 entspricht
der
EP 0 548 797 A1 .
Hierauf wird voll inhaltlich Bezug genommen. Demnach gelangt der
Messstab
39 zur Anlage an die durchhängende Vorderkante des zwischen den
Spreizklammern
14 momentan gehaltenen Wäschestücks. Während des Beginns des Spreizens des
Wäschestücks von
den Spreizklammern
14 wird der an der durchhängenden
Vorderkante des Wäschestücks anliegende
Messstab
39 verschwenkt, und zwar in Bezug auf die Darstellung
der
3 im Uhrzeigersinn. Der Messstab
39 wird
so weit vom oberen Rand des Wäschestücks mitgenommen
und dabei verschwenkt, bis das freie Endes des Messstabs
39 außer Kontakt
mit der durchhängenden
Vorderkante des Wäschestücks gelangt.
Anhand des vom Drehwinkelgeber
40 festgestellten Verschwenkwinkel
des Messstabs
39 ist rechnerisch die Länge der Vorderkante des Wäschestücks ermittelbar.
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Im
Bereich des Untertrum 26 eines Zahnriemens 21 jeder
Fördereinrichtung 18 ist
die Fotozelle 42 fest angeordnet. Die Fotozelle 42 befindet
sich kurz vor dem oberen Ende der Fördereinrichtung 18. Die
Anordnung der Fotozelle 42 ist dabei so getroffen, dass
sie das Entlangbewegen eines an den Beladeklammern 27 hängenden
Wäschestücks oder das
Entlangbewegen einer Beladeklammer 27 detektiert. Dabei
gibt die Fotozelle 42 ein Startsignal, womit der Weg des
Antriebs der Förderer 20 ermittelt wird.
Bei Erreichen eines bestimmten Wegs, der von der Relativanordnung
der Spreizklammern 14 zur Fördereinrichtung 18 abhängig ist,
erfolgt automatisch ein Schließen
der beiden zur Übernahme
eines Wäschestücks an die
jeweilige Beladestation 17 herangefahrenen Spreizklammern 14.
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Mindestens
ein weiteres Sensormittel ist dem unteren Ende der Fördereinrichtung 18 zugeordnet.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel
handelt es sich dabei um zwei einen geringen Abstand zueinander
aufweisende Fotozellen 42. Die Fotozellen 42 dienen
dazu, das Vorhandensein eines in die Beladeklammern 27 an
der Beladestelle 19 eingehängten Wäschestücks zu detektieren. Wird das
Vorhandensein eines Wäschestücks festgestellt,
kann automatisch der Antrieb der Förderer 20 gestartet
werden, wenn die sonstigen Voraussetzungen dazu erfüllt sind,
insbesondere an der jeweiligen Beladestation 17 zwei Spreizklammern 14 präsent sind
und dadurch an der jeweiligen Beladestation 17 die Übergabe
eines Wäschestücks an die
Spreizklammern 16 erfolgen kann.
-
Gestoppt
werden die Förderer 20 der
jeweiligen Beladestation 17 entweder in Abhängigkeit
vom Signal einer Fotozelle 42 oder anhand des beim Antrieb
der Förderer 20 ständig ermittelten
zurückgelegten
Weges desselben. Dabei kann in einer Steuerschaltung der Fördereinrichtung 18 gegebenenfalls eingestellt
werden, mit welchem Abstand vom unteren Ende der Förderer 20,
also der Beladestelle 19, der momentane Antrieb der Förderer 20 kurzzeitig gestoppt
wird zum Einhängen
eines Wäschestücks in die
beiden sich momentan an der Beladestelle 19 befindenden
Beladeklammern 27. Es kann so individuell – je nach
Größe der Bedienungsperson – eingestellt
werden, in welcher Höhe,
also wie weit vor den unteren Umlenktrommeln 22, der Antrieb
der Förderer 20 zum
Einhängen
eines Wäschestücks gestoppt werden
soll. Dieser eingestellte Wert bleibt in der Steuerung so lange
abgespeichert, bis eine Veränderung
vorgenommen wird. Dadurch stoppen die Beladeklammern 27 an
der Beladestelle 19 stets in der gleichen eingegebenen
Position, der der von der jeweiligen Bedienungsperson gewünschten
Höhe zum Einhängen eines
Wäschestücks in die
Beladeklammern 27 entspricht. Wenn eine Bedienungsperson die
Arbeit beginnt, werden durch Eingeben eines individuellen Kennzeichens,
zum Beispiel einer Personalnummer, von der Steuerung die Beladeklammern 27 automatisch
auf die von dieser Bedienungsperson zuvor eingestellte Höhe gebracht.
-
- 10
- Eingaberichtung
- 11
- Zuführförderer
- 12
- Spreizeinrichtung
- 13
- Schiene
- 14
- Spreizklammer
- 15
- Antrieb
- 16
- Antrieb
- 17
- Beladestation
- 18
- Fördereinrichtung
- 19
- Beladestelle
- 20
- Förderer
- 21
- Zahnriemen
- 22
- Umlenktrommel
- 23
- Antriebstrommel
- 24
- Antriebsmotor
- 25
- Obertrum
- 26
- Untertrum
- 27
- Beladeklammer
- 28
- Klemmmaul
- 29
- Zwischenstellung
- 30
- Schlitten
- 31
- Klemmmaul
- 32
- Zwischenraum
- 33
- Klemmhebel
- 34
- Schwenkachse
- 35
- freies
Ende
- 36
- Kulisse
- 37
- Schwenkachse
- 38
- Halteplatte
- 39
- Messstab
- 40
- Drehwinkelgeber
- 41
- Drehachse
- 42
- Fotozelle
- 43
- Fotozelle