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DE102008021814A1 - Schraubenspindelpumpe - Google Patents

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DE102008021814A1
DE102008021814A1 DE200810021814 DE102008021814A DE102008021814A1 DE 102008021814 A1 DE102008021814 A1 DE 102008021814A1 DE 200810021814 DE200810021814 DE 200810021814 DE 102008021814 A DE102008021814 A DE 102008021814A DE 102008021814 A1 DE102008021814 A1 DE 102008021814A1
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DE
Germany
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screw pump
spindle
pump according
fluid connection
housing
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200810021814
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Räbiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leistritz Pumpen GmbH
Original Assignee
Leistritz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leistritz AG filed Critical Leistritz AG
Priority to DE200810021814 priority Critical patent/DE102008021814A1/de
Publication of DE102008021814A1 publication Critical patent/DE102008021814A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2/00Rotary-piston machines or pumps
    • F04C2/08Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
    • F04C2/12Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type
    • F04C2/14Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons
    • F04C2/16Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons with helical teeth, e.g. chevron-shaped, screw type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C13/00Adaptations of machines or pumps for special use, e.g. for extremely high pressures
    • F04C13/001Pumps for particular liquids
    • F04C13/002Pumps for particular liquids for homogeneous viscous liquids
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C15/00Component parts, details or accessories of machines, pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C2/00 - F04C14/00
    • F04C15/0042Systems for the equilibration of forces acting on the machines or pump
    • F04C15/0049Equalization of pressure pulses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Abstract

Schraubenspindelpumpe, mit einem Gehäuse, in dem eine Antriebsspindel und wenigstens eine gegenläufige Laufspindel mit ineinander eingreifenden Profilabschnitten aufgenommen sind, durch die mehrere Druckkammern gebildet werden, wobei die Schraubenspindelpumpe (1) ein Mittel zum Erzeugen wenigstens einer Fluidverbindung zwischen wenigstens zwei Bereichen unterschiedlichen Drucks aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schraubenspindelpumpe, mit einem Gehäuse, in dem eine Antriebsspindel und wenigstens eine gegenläufige Laufspindel mit ineinander eingreifenden Profilabschnitten aufgenommen sind, durch die mehrere Druckkammern gebildet werden.
  • Schraubenspindelpumpen werden zur Förderung von Fluiden unterschiedlicher Art eingesetzt. Die Antriebsspindel und die wenigstens eine Laufspindel weisen Gewindeprofile auf, die gemeinsam mit dem Gehäuse Verdrängerräume bilden, durch die das Fluid axial von der Saugseite zur Druckseite befördert wird.
  • Bei der Förderung der Fluide versucht man das Auftreten von Kavitation möglichst zu vermeiden. Insbesondere sollen Kavitationszustände in geschlossenen Druckkammern und starke Druckpulsationen an der Auslassseite vermieden werden. Als Kavitation bezeichnet man den Phasenübergang eines Fluids zwischen dem gasförmigen und flüssigen Zustand, der sich durch die plötzliche Entstehung von Gasblasen in der Flüssigkeit und dem plötzlichen Zusammenfallen von Gasblasen äußert. Kavitation wird durch die im Bereich der Spindeln auftretenden großen Druckabsenkungen verursacht und führt zu hohen mechanischen Beanspruchungen des Gehäuses und der Spindeln, was zu vorzeitigem Verschleiß und Beschädigungen führen kann.
  • 1 zeigt eine herkömmliche einflutige Schraubenspindelpumpe 1, mit einem Gehäuse 2, in dem eine Antriebsspindel 3 und eine gegenläufige Laufspindel 4 mit ineinander eingreifenden Profilabschnitten 5, 6 aufgenommen sind. Die Profilabschnitte 5, 6 bilden zusammen mit der Innenseite des Gehäuses 2 mehrere axial nebeneinander angeordnete Druckkammern 7, 8, 9, in denen der Kammerdruck von der Saugseite 10 zur Druckseite 11 zunimmt.
  • Um die Kavitationsneigung zu verringern ist es bereits vorgeschlagen worden, das Gewindeprofil der Spindeln zu ändern, dies führt allerdings zu einer Reduzierung des volumetrischen Wirkungsgrads und ist daher keine praktikable Lösung. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, dass es nicht möglich ist, mit einer bestimmten Profilgeometrie sowohl Fluide mit niedriger Viskosität als auch Fluide mit hoher Viskosität mit einem optimalen Wirkungsgrad zu fördern.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schraubenspindelpumpe anzugeben, mit der Fluide mit unterschiedlichen Viskositäten optimal gefördert werden können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Schraubenspindelpumpe der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass sie ein Mittel zum Erzeugen wenigstens einer Fluidverbindung zwischen zwei Bereichen unterschiedlichen Drucks aufweist.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass durch die vorgesehene Fluidverbindung zwischen zwei Bereichen unterschiedlichen Drucks eine Rückströmung von einem Bereich mit höherem Druck zu einem stromaufwärts angeordneten Bereich mit niedrigerem Druck erzeugt werden kann, wodurch gezielt eine Druckerhöhung in dem stromaufwärts liegenden Bereich bewirkt wird. Durch diese Druckerhöhung wird die Kavitationsneigung und die Druckpulsation verringert, insbesondere bei Fluiden mit hoher Viskosität. Beim Fördern dieser Medien kann Kavitation wesentlich verringert oder sogar unterdrückt werden, sodass kein kavitationsbedingter Verschleiß auftritt. Die erfindungsgemäße Maßnahme des Vorsehens einer Fluidverbindung zwischen zwei Bereichen unterschiedlichen Drucks beeinflusst nicht das Profil der Spindeln, sodass die Spindelgeometrie so gewählt werden kann, dass der volumetrische Wirkungsgrad optimal ist.
  • Eine Variante der Erfindung sieht vor, dass die Fluidverbindung zwischen einer Druckkammer und einem Auslass ausgebildet ist. Alternativ oder zusätzlich kann die oder eine Fluidverbindung zwischen zwei Druckkammern ausgebildet sein.
  • Gemäß einer Weiterbildung kann es vorgesehen sein, dass die Fluidverbindung in dem Gehäuse und/oder in der Antriebsspindel und/oder in wenigstens einer Laufspindel ausgebildet ist. Die Position der Fluidverbindung kann somit in Abhängigkeit von den geometrischen Verhältnissen der Schraubenspindelpumpe geändert oder angepasst werden.
  • Vorzugsweise ist die Fluidverbindung bei der erfindungsgemäßen Schraubenspindelpumpe als Fluidkanal ausgebildet. Durch den Fluidkanal strömt das geförderte Medium von dem Bereich mit hohem Druck zu dem Bereich mit niedrigem Druck bzw. von einer Druckkammer zu einer Druckkammer mit niedrigerem Druck, wodurch sich dort eine Druckerhöhung ergibt. Es kann vorgesehen sein, dass der Fluidkanal aus radialen und axialen Abschnitten besteht, die vergleichsweise einfach herzustellen sind.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass der Fluidkanal zur Einstellung einer Rückströmung zwischen den Bereichen unterschiedlichen Drucks wahlweise in einen geöffneten oder einen ganz oder teilweise geschlossenen Zustand bringbar ist. Somit kann das erfindungsgemäß vorgesehen Mittel des Erzeugens einer Fluidverbindung lediglich bei Bedarf eingesetzt werden, beispielsweise wenn Fluide mit hoher Viskosität gefördert werden. Andernfalls, wenn Fluide mit niedriger Viskosität gefördert werden, kann der Fluidkanal geschlossen werden, sodass die erfindungsgemäße Schraubenspindelpumpe wie eine herkömmliche Schraubenspindelpumpe betrieben werden kann.
  • In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, dass in der Antriebsspindel und/oder der oder wenigstens einer Laufspindel und/oder in dem Gehäuse wenigstens ein Ventilelement zum Öffnen und Schließen des Fluidkanals angeordnet ist. Das Ventilelement ermöglicht eine bedarfsabhängige Nutzung des erfindungsgemäß vorgesehenen Fluidkanals, indem dieser mittels des Ventilelements ganz oder teilweise geöffnet oder geschlossen werden kann. Somit kann das Maß der Druckerhöhung bzw. der internen Rückströmung durch ein mehr oder weniger starkes Öffnen des Fluidkanals eingestellt werden.
  • Im Rahmen der Erfindung kann es auch vorgesehen sein, dass das Ventilelement in einer axialen, einen Abschnitt des Fluidkanals bildenden Ausnehmung des Gehäuses oder der Antriebsspindel oder der Laufspindel aufgenommen und im Wesentlichen stabförmig ausgebildet ist. Vorzugsweise kann das Ventilelement als Rundstab ausgebildet sein, der zumindest in einem Abschnitt eine Querschnittsfläche aufweist, bei der aus einer Kreisfläche ein Segment ausgespart ist. Insbesondere kann die Querschnittsfläche halbmond- oder sichelförmig ausgebildet sein. Ein derart ausgebildetes Ventilelement kann beispielsweise axial in eine Bohrung der Antriebsspindel oder der Laufspindel eingeschoben werden und stellt auf diese Weise die Fluidverbindung zwischen den wenigstens zwei Bereichen unterschiedlichen Drucks bzw. den Druckkammern her. Durch eine Verdrehung des stabförmigen Ventilelements kann der wirksame Querschnitt des Fluidkanals zwischen den Extremlagen „vollständig geschlossen” und „vollständig offen” eingestellt werden, um das Maß der Druckerhöhung an die Viskosität des zu fördernden Mediums anzupassen.
  • Die erfindungsgemäße Schraubenspindelpumpe kann mehrere, vorzugsweise zwei bis vier über den Umfang verteilte Ventilelemente aufweisen.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert. Die Figuren sind schematische Darstellungen und zeigen:
  • 1 eine herkömmliche einflutige Schraubenspindelpumpe in einer geschnittenen Ansicht;
  • 2 eine in Axialrichtung geschnittene Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Schraubenspindelpumpe;
  • 3 einen Schnitt durch die Schraubenspindelpumpe von 2 in Radialrichtung;
  • 4 verschiedene Positionen eines Ventilelements;
  • 5 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schraubenspindelpumpe in einer axial geschnittenen Ansicht;
  • 6 die Schraubenspindelpumpe von 5 in einer radial geschnittenen Ansicht; und
  • 7 verschiedene Positionen des Ventilelements.
  • 2 zeigt einen Teil einer Spindel einer zweiflutigen Schraubenspindelpumpe in einer axial/radial geschnittenen Ansicht. Die Spindel 12, bei der es sich entweder um eine Antriebsspindel oder eine Laufspindel handeln kann, ist mit einem Gewindeprofil 13 versehen, das im eingebauten Zustand mit einem gegenläufigen Gewindeprofil der anderen Spindel kämmt, wodurch die axial bewegten Druckkammern erzeugt werden. Wie in 2 gezeigt ist, weist die Spindel 12 zwei radiale Fluidkanäle 14, 15 auf, die sich von der Außenseite des Profils 13 bis zu einem axialen Fluidkanal 16 erstrecken, der exzentrisch in der Spindel 12 angeordnet ist. in den axialen Fluidkanal 16 ist ein Ventilelement 17 eingesetzt, das stabförmig ausgebildet ist und dessen aus der Spindel 12 herausragender Abschnitt einen kreisförmigen Querschnitt aufweist. Insgesamt sind drei exzentrisch angeordnete Ventilelemente vorhanden. Bei anderen Ausführungen kann ein einziges zentrisch angeordnetes Ventilelement vorgesehen sein. An der entgegengesetzten, inneren Seite weist das Ventilelement 17 hingegen eine kreissegmentförmige Querschnittsfläche auf, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel sichelförmig ausgebildet ist. Dadurch wird eine Fluidverbindung zwischen einer Druckkammer 18 (Auslass) und einer Druckkammer 19 über den radialen Fluidkanal 14, den axialen Fluidkanal 16 und den radialen Fluidkanal 15 gebildet, der zu einer Druckerhöhung in der Druckkammer 19 und einer Rückströmung des Fluids von der Druckkammer 18 (Auslass) in die Druckkammer 19 führt. Dieser Effekt führt dazu, dass die Kavitationsneigung bei Fluiden mit hoher Viskosität durch die Erhöhung des Drucks in der Druckkammer 19 vermindert wird. Es wird ein lineares Druckprofil erzeugt und die Auslasspulsation verringert. Gleichzeitig kann das Gewindeprofil 13 der Spindel 12 und dementsprechend das Gewindeprofil der wenigstens einen weiteren Spindel so gestaltet werden, dass bei niedrigen Viskositäten ein optimaler volumetrischer Wirkungsgrad erreicht wird. Somit ist die in 2 gezeigte Schraubenspindelpumpe sowohl für die Förderung von Fluiden mit hohen Viskositäten als auch für niedrige Viskositäten geeignet.
  • 3 zeigt die Schraubenspindelpumpe von 2 in einer radial geschnittenen Ansicht. In 3 ist erkennbar, dass sich an den radialen Fluidkanal 15 der axiale Fluidkanal 16 anschließt, wodurch eine Fluidverbindung geschaffen wird, die eine Rückströmung des Fluids ermöglicht.
  • 4 zeigt verschiedene Positionen des Ventilelements 17, das in den axialen Fluidkanal 16 eingesetzt ist. In der linken Ansicht von 4 ist die Fluidverbindung geöffnet, sodass sich eine Rückströmung des Fluids einstellt. Das stabförmige Ventilelement 17 ist drehbar und kann in einer bestimmten Position arretiert werden, sodass die eingestellte Relativposition zwischen dem sichelförmigen Querschnitt und dem axialen Fluidkanal 16 unverändert bleibt. In der mittleren Ansicht von 4 befindet sich das Ventilelement 17 in einer um etwa 90° gedrehten Stellung. Dadurch ist der wirksame Querschnitt der Fluidverbindung verringert, wodurch sich eine geringere Rückströmung einstellt. Diese Position ist für Fluide mit einer bestimmten Viskosität optimal.
  • In der rechten Ansicht von 4 ist das Ventilelement 17 nochmals um etwa 90° gedreht worden. In dieser Stellung verschließt der sichelförmige Abschnitt des Ventilelements 17 den radialen Fluidkanal 15, sodass das geförderte Medium nicht von dem axialen Fluidkanal 16 in den radialen Fluidkanal 15 strömen kann. Diese Position ist beispielsweise für Fluide mit niedriger Viskosität optimal. Dementsprechend kann das Ventilelement 17 vor der Inbetriebnahme der Schraubenspindelpumpe jeweils an die Viskosität des geförderten Fluids angepasst werden, um dieses optimal, das heißt ohne Auftreten von Kavitation in den Druckkammern und ohne Auslasspulsationen zu fördern.
  • Die 5 und 6 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel einer Schraubenspindelpumpe in einer axial geschnittenen bzw. einer radial geschnittenen Ansicht, bei der radiale Fluidkanäle 20, 21 und ein axialer Fluidkanal 22 eine Fluidverbindung zwischen einem Auslass 23 und einer Druckkammer 24 bilden, die von der Innenseite des Gehäuses 25 begrenzt werden. Wenn das Ventilelement 17 wie in 5 gezeigt axial eingesetzt ist, entsteht eine Fluidverbindung von dem Auslass 23 über den radialen Fluidkanal 20, den axialen Fluidkanal 22 und den radialen Fluidkanal 21 bis zur Druckkammer 24, wodurch sich dort ein höherer Kammerdruck einstellt, der die Kavitationsneigung und die Druckpulsation bei der Kammeröffnung zur Auslassseite in der gewünschten Weise verringert.
  • 7 zeigt das in den axialen Fluidkanal 22 eingesetzte Ventilelement 17 in verschiedenen Stellungen. In der obersten Ansicht ist die Fluidverbindung geöffnet, sodass das Fluid ungehindert von dem Auslass 23 in die Druckkammer 24 strömen kann. In der mittleren Ansicht ist der Fluidkanal teilweise geschlossen, wodurch sich eine geringere Rückströmung einstellt. In der unteren Ansicht ist der Fluidkanal vollständig geschlossen, sodass keine Rückströmung vorhanden ist.

Claims (13)

  1. Schraubenspindelpumpe, mit einem Gehäuse, in dem eine Antriebsspindel und wenigstens eine gegenläufige Laufspindel mit ineinander eingreifenden Profilabschnitten aufgenommen sind, durch die mehrere Druckkammern gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenspindelpumpe (1) ein Mittel zum Erzeugen wenigstens einer Fluidverbindung zwischen wenigstens zwei Bereichen unterschiedlichen Drucks aufweist.
  2. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluidverbindung zwischen einer Druckkammer und einem Auslass ausgebildet ist.
  3. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ode eine Fluidverbindung zwischen zwei Druckkammern (18, 19, 23, 24) ausgebildet ist.
  4. Schraubenspindelpumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluidverbindung in dem Gehäuse (25) und/oder in der Antriebsspindel und/oder in wenigstens einer Laufspindel ausgebildet ist.
  5. Schraubenspindelpumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluidverbindung als Fluidkanal (14, 15, 16, 20, 21, 22) ausgebildet ist.
  6. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Fluidkanal (14, 15, 16, 20, 21, 22) aus radialen und axialen Abschnitten besteht.
  7. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Fluidkanal (14, 15, 16, 20, 21, 22) zur Einstellung einer Rückströmung zwischen den Bereichen unterschiedlichen Drucks wahlweise in einen geöffneten oder einen ganz oder teilweise geschlossenen Zustand bringbar ist.
  8. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Antriebsspindel und/oder der oder wenigstens einer Laufspindel und/oder in dem Gehäuse wenigstens ein Ventilelement (17) zum Öffnen, Einstellen eines gewünschten Strömungsquerschnitts und Schließen des Fluidkanals (14, 15, 16, 20, 21, 22) angeordnet ist.
  9. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilelement (17) in einer axialen, einen Abschnitt des Fluidkanals (16, 22) bildenden Ausnehmung des Gehäuses (25) oder der Antriebsspindel oder der Laufspindel aufgenommen und im Wesentlichen stabförmig ausgebildet ist.
  10. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das stabförmige Ventilelement (17) zumindest in einem Abschnitt eine Querschnittsfläche aufweist, bei der aus einer Kreisfläche ein Segment ausgespart ist.
  11. Schraubenspindelpumpe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsfläche halbmond- oder sichelförmig ausgebildet ist.
  12. Schraubenspindelpumpe nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein zentrisches Ventilelement oder mehrere, vorzugsweise zwei bis vier über den Umfang verteilte Ventilelemente (17) aufweist.
  13. Schraubenspindelpumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie als einflutige oder zweiflutige Schraubenspindelpumpe ausgebildet ist, wobei bei einer zweiflutigen Schraubenspindelpumpe beide Saugseiten jeweils ein Mittel zum Erzeugen wenigstens einer Fluidverbindung zwischen wenigstens zwei Bereichen unterschiedlichen Drucks aufweisen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102021133173A1 (de) 2021-12-15 2023-06-15 Audi Aktiengesellschaft Schraubenspindelpumpe zur Förderung eines Fluids sowie Fluidkreislauf mit einer solchen Schraubenspindelpumpe
DE102022207330A1 (de) 2022-07-19 2024-01-25 Vitesco Technologies GmbH Spindelpumpenstufe, Fluidfördervorrichtung und Kraftfahrzeug

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DE102021133173A1 (de) 2021-12-15 2023-06-15 Audi Aktiengesellschaft Schraubenspindelpumpe zur Förderung eines Fluids sowie Fluidkreislauf mit einer solchen Schraubenspindelpumpe
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