DE102008029061B4 - Aggregatelager für Kraftfahrzeuge - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Aggregatelager für Kraftfahrzeuge, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
- Ein Aggregatelager ist aus der
bekannt. Dabei sind der zentrale, in Hauptbelastungsrichtung auf Druck beanspruchte Lagerkörper und der ringförmige, auf Zug oder Schub beanspruchte Lagerkörper in Reihe geschaltet und beeinflussen sich dementsprechend latent gegenseitig. Die Hydraulikkammer der zugeschalteten hydraulischen Dämpfung und deren Ausgleichskammer liegen beide unterhalb der besagten, gummielastischen Lagerkörper, wodurch das Aggregatelager relativ voluminös ist und einen entsprechenden Einbauraum erfordert, der in Kraftfahrzeugen häufig nicht zur Verfügung steht.JP S60-231 040 A - Aus der
DE 29 32 131 A1 ist ein gattungsgemäßes Aggregatelager bekannt, bei dem ein zentrischer Lagerkörper und ein ringförmiger Lagerkörper getrennt voneinander an Gehäusewänden eines äußeren Lagergehäuses abgestützt sind. Aus derDE 103 00 967 A1 ist ein weiteres Aggregatelager bekannt, bei dem zwischen einer oberen Ringwand des Lagergehäuses und einem Anschlussteil ein gummielastischer ringförmiger Zuganschlag ausgebildet ist. Aus derDE 35 07 781 C2 ist ein Lagergehäuse bekannt, in dessen Lagergehäuse ein ringförmiges, als Drosselelement dienendes Kanalteil eingesetzt ist, das mit einer Hydraulikkammer und mit einer Ausgleichskammer strömungstechnisch verbunden ist. Aus derUS 4 688 776 A ist ein Aggregatelager bekannt, bei dem das Lagergehäuse zweiteilig ausgeführt ist, wobei die beiden Gehäuseteile miteinander in Flanschverbindung sind. - Aufgabe der Erfindung ist es, ein Aggregatelager bereitzustellen, das sowohl baulich und fertigungstechnisch als auch in der schwingungstechnischen Auslegung verbessert ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung enthalten die Unteransprüche.
- Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass der zentrische Lagerkörper und der ringförmige oder ovale Lagerkörper getrennt voneinander im Lagergehäuse abgestützt sind. Daraus resultiert neben einer baulich gedrängten Anordnung der Vorteil, dass der zentrische Lagerkörper und der ringförmige Lagerkörper weitgehend schwingungstechnisch getrennt auslegbar sind. Die zur Kraftübertragung und Lebensdauerauslegung erforderlichen Steifigkeiten insbesondere in Belastungsrichtung können verwirklicht werden, ohne die übrigen Steifigkeiten insbesondere im hochfrequenten Schwingungsbereich nachteilig zu beeinflussen.
- Dabei kann in bevorzugter Weise der zentrische Lagerkörper mittel- oder unmittelbar am Boden des Lagergehäuses abgestützt sein, während die Hydraulikkammer um den zentrischen Lagerkörper herum angeordnet ist. Daraus resultiert eine kompaktere, besonders niedrig bauende Konstruktion des Aggregatelagers mit günstiger Abstützung der statischen Belastung.
- Des weiteren kann besonders bevorzugt der ringförmige Lagerkörper radial außen an einer Umfangswand des Lagerkörpers und radial innenliegend an einer nach unten offenen Haltetasse des Trägerteils befestigt sein, wodurch ggf. auftretende Querkräfte z. B. beim Durchfahren von Kurven des Kraftfahrzeuges zuverlässig und ohne komfortmindernde Lagerverhärtungen aufnehmbar sind.
- Zur Erzielung einer vorteilhaften Kraft-Weg-Kennlinie und anderer Kennwerte des Aggregatelagers kann zudem das ringförmige Lagerteil im montierten Zustand innerhalb des Lagergehäuses in Belastungsrichtung vorgespannt sein.
- Zur Eingrenzung der Aggregatebewegungen insbesondere bei irregulären Belastungen (Überfahren von Hindernissen, etc.) können zwischen einer oberen Ringwand des Lagergehäuses und der Haltetasse des Trägerteils ein gummielastischer, ringförmiger Zuganschlag ausgebildet sein, der baulich besonders bevorzugt unmittelbar an den ringförmigen Lagerkörper angeformt ist. Ferner kann in Gegenrichtung an der oberen Ringwand des Lagerkörpers ein ringförmiger Druckanschlag angeordnet sein, der mit einer an dem Anschlussteil befestigten Aggregatestütze zusammenwirkt und Überbelastungen der im Aggregatelager eingesetzten Lagerkörper zuverlässig ausschließt.
- Des weiteren kann in vorteilhafter Weiterbildung der Begrenzungsanschläge an der oberen Ringwand des Aggregatelagers ein gummielastischer Radialanschlag vorgesehen sein, der mit einer an dem Anschlussteil befestigten Aggregatestütze funktionell derart zusammenwirkt, dass auch unzulässige Querkräfte zuverlässig aufnehmbar sind.
- Dabei können in fertigungstechnisch günstiger Weise der Druckanschlag und der Radialanschlag durch ein einheitliches, an der Ringwand festgelegtes Bauteil gebildet sein.
- Zur Sicherstellung einer auch im hochfrequenten Schwingungsbereich besonders wirksamen Schwingungsdämpfung des Aggregatelagers können im Lagergehäuse und unterhalb des ringförmigen Lagerkörpers ein ringförmiges, als Drosselelement dienendes Kanalteil eingesetzt sein, das mit der Hydraulikkammer einerseits und der Ausgleichskammer andererseits strömungstechnisch verbunden ist. Insbesondere kann das Kanalteil als Doppelstock-Düsensystem mit zwei oder mehr übereinander liegenden Umfangskanälen ausgebildet sein.
- Besonders bevorzugt kann ferner das Kanalteil mit einer radial ausgerichteten, zum Boden des Lagergehäuses teilweise beabstandeten Ringwand versehen sein, in die eine der Hydraulikkammer benachbarte Entkopplungsmembran integriert ist. Damit gelingt es, über das am Aggregatelager auftretende Anregungsspektrum eine günstige, durchgängige Schwingungsisolation einzustellen sowie einen zusätzlichen Abstimmungsparameter zwischen dynamischer Steifigkeit und Dämpfung zu schaffen.
- Die Ringwand des Kanalteils kann montagegünstig im montierten Zustand zwischen dem zentralen Lagerkörper und dem Boden des Lagergehäuses fest eingespannt sein.
- Ferner kann in besonders bevorzugter Weise das Lagergehäuse zweiteilig ausgeführt sein und einen radial ausgerichteten Befestigungsflansch aufweisen, wobei die Trennebene der beiden Lagergehäuseteile in radialer Ausrichtung durch den Befestigungsflansch verläuft. Dies ermöglicht eine in der Fertigung einfache Konfiguration der Bauteile des Aggregatelagers verbunden mit einer unkomplizierten Montage.
- Dazu kann der ringförmige Lagerkörper mit einem anvulkanisierten Außenring und das darunter positionierte, ringförmige Kanalteil zwischen dem Boden des Lagergehäuses einerseits und einer Ringschulter in der Umfangswand des oberen Lagergehäuseteils im Lagergehäuse gehalten sein.
- Schließlich ist die mit der Hydraulikkammer strömungstechnisch verbundene Ausgleichskammer zumindest teilweise um die Umfangswand des Lagergehäuses herum ausgebildet, so dass Hydraulikkammer und Ausgleichskammer praktisch neben einander liegen und somit eine besonders gedrängte, niedrige Bauweise des Aggregatelagers ermöglichen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im Folgenden näher erläutert. Die anliegende, schematische Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch ein Aggregatelager für Kraftfahrzeuge mit einem Gehäuse, in das ein zentrischer Lagerkörper, ein ringförmiger Lagerkörper und eine hydraulische Dämpfungseinrichtung integriert sind.
- Das insgesamt mit
10 bezeichnete Aggregatelager ist zwischen einer nur teilweise dargestellten, an einem Geschwindigkeits-Wechselgetriebe eines Kraftfahrzeuges befestigten Stütze12 und an einer aufbauseitigen Aufnahme (nicht dargestellt) des Kraftfahrzeuges als Getriebelager angeordnet. Das Aggregatelager10 kann jedoch auch als Motorlager eingesetzt sein. - Das Aggregatelager
10 weist ein äußeres Lagergehäuse14 auf, das sich aus einem oberen Gehäuseteil16 und einem unteren Gehäuseteil18 zusammensetzt. Die beiden Gehäuseteile16 ,18 sind mit radial abragenden Befestigungsflanschen16a ,18a mit einer einheitlichen Trennebene20 versehen, in denen wie ersichtlich Befestigungsbohrungen vorgesehen sind, die zur Befestigung der beiden Gehäuseteile16 ,18 aneinander und an der besagten, aufbauseitigen Aufnahme dienen. - In dem Lagergehäuse
14 des Aggregatelagers10 ist ein zentrischer, gummielastischer Lagerkörper22 angeordnet, der als Lagerblock mit einer oberen, nach unten offenen Haltetasse24 , einer unteren Anschlagscheibe26 und einem als Anschlussteil dienenden, nach oben abragenden Gewindebolzen28 ausgeführt ist. Über den Gewindebolzen28 ist der Lagerkörper22 bzw. dessen Haltetasse24 mit der Stütze12 fest verbunden, wobei sich der Gewindebolzen28 durch einen büchsenförmigen Vorsprung12a der Stütze12 erstreckt und mit einer Gewindemutter30 befestigt ist. Das Anschlussteil28 kann aber auch anders ausgeführt sein, z. B. als ein nach oben abragender Lagerkern mit einem Gewindeanschluss. - An seiner unteren Anschlagscheibe
26 ist der zentrische Lagerkörper22 am Boden32 des Gehäuses14 in noch zu beschreibender Weise abgestützt, so dass der Lagerkörper22 in Hauptbelastungsrichtung Z (Gewichtsbelastung) gesehen überwiegend auf Druck belastet ist. - Ferner ist an der Haltetasse
24 an deren Umfangswand24a ein ringförmiger, sich etwa radial erstreckender, gummielastischer Lagerkörper34 befestigt, der über einen äußeren Lagerring34a an einer rotationssymmetrischen Umfangswand36 des Gehäuses14 abgestützt ist. - An den ringförmigen Lagerkörper
34 ist eine die Haltetasse24 übergreifende, gummielastische Ringwulst34b angeformt, die im Zusammenwirken mit der oberen Ringwand38 des Gehäuses14 einen Zuganschlag bildet, der ein irreguläres Ausfedern des Aggregatelagers10 ausschließt. - Des weiteren ist an der besagten Ringwand
38 an deren Außenfläche ein ringförmiger, gummielastischer Druckanschlag40 eingesetzt, der sich bei einer übermäßigen Druckbeaufschlagung des Aggregatelagers10 wie ersichtlich an der Stütze12 anlegt und ein weiteres Einfedern verhindert. - An den ringförmigen Druckanschlag
40 , der über eine anvulkanisierte Ringscheibe40a in einer korrespondierenden Ringnut der Ringwand38 befestigt ist, ist ferner ein flanschförmiger, mit einem Ringbund versehener Radialanschlag40b angeformt, der in eine zentrische Ausnehmung38a der Ringwand38 eingeknöpft ist und der zur Vermeidung unzulässiger Querbelastungen des Aggregatelagers10 mit dem in die Ausnehmung38a einragenden, büchsenförmigen Vorsprung12a der Stütze12 in Wirkverbindung gerät. - Um den zentrischen Lagerkörper
22 herum und unterhalb des ringförmigen Lagerkörpers34 ist in dem Gehäuse14 eine Hydraulikkammer42 einer hydraulischen Dämpfungseinrichtung des Aggregatelagers10 ausgebildet, die gehäuseseitig durch die Umfangswand36 und den Boden32 begrenzt ist. Die Dämpfungseinrichtung ist soweit nicht beschrieben bekannter Funktion. - Ferner ist in dem unteren Gehäuseteil
18 des Lagergehäuses14 eine teilweise um die Umfangswand36 sich erstreckende Ausgleichskammer44 definierten Volumens angeordnet, mit entsprechenden äußeren Begrenzungswänden18b . - In die Hydraulikkammer
42 ist ein ringförmiges, als Drosselelement wirkendes Kanalteil46 eingesetzt, das in nicht ersichtlicher Weise mit der Hydraulikkammer42 einerseits und der Ausgleichskammer44 andererseits strömungstechnisch verbunden ist. Die Überströmöffnungen sind entsprechend versetzt zueinander ausgerichtet. - Das Kanalteil
46 ist dabei zur Erzielung großer Kanallängen als Doppelstock-Düsensystem mit zwei übereinander liegenden, strömungstechnisch miteinander verbundenen Umfangskanälen46a ,46b ausgebildet. - Des weiteren ist das Kanalteil
46 mit einer radial ausgerichteten, zum Boden32 des Lagergehäuses14 teilweise beabstandeten Ringwand46c versehen, in die eine der Hydraulikkammer42 benachbarte Entkopplungsmembran48 integriert ist. - Die Ringwand
46c des Kanalteils46 ist im montierten Zustand zwischen dem zentralen Lagerkörper22 bzw. dessen Anschlagscheibe26 und dem Boden32 des Lagergehäuses14 fest eingespannt. - Zudem sind der ringförmige Lagerkörper
34 mit seinem anvulkanisierten Außenring34a und das darunter positionierte, ringförmige Kanalteil46 zwischen dem Boden32 des Lagergehäuses14 einerseits und einer Ringschulter36a in der Umfangswand36 des oberen Gehäuseteils16 im Lagergehäuse14 in axialer Richtung gehalten. - Der ringförmige Lagerkörper
34 ist dabei so hergestellt, dass mit seinem Einbau in das Lagergehäuse14 beim Zusammenfügen der beiden Gehäuseteile16 ,18 des Lagergehäuses14 der Lagerkörper34 in Belastungsrichtung Z nach oben vorgespannt wird und somit der auftretenden Gewichtslast am Aggregatelager10 mit entgegenwirkt. - Wie der Zeichnung und der vorstehenden Beschreibung entnehmbar ist, sind die beiden Lagerkörper
22 ,34 innerhalb des Lagergehäuses14 getrennt abgestützt, so dass in der Hauptbelastungsrichtung Z gesehen der zentrische Lagerkörper22 im wesentlichen auf Druck und der ringförmige Lagerkörper34 auf Zug/Schub belastet ist. Die Lagerkörper22 ,34 können somit so ausgeführt werden, dass keine Eigenresonanzen in relevanten Frequenzbereichen auftreten und die Druck- sowie Zug/Schubbelastungen in den Lagerkörpern22 ,34 in günstigen Bereichen liegen. - Der ringförmige Lagerkörper
34 stellt zugleich die obere Begrenzung der Hydraulikkammer42 bzw. die wirksame Pumpfläche der hydraulischen Dämpfungseinrichtung dar, so dass in Verbindung mit großen Kanallängen des Doppelstock-Düsensystems46a ,46b des Kanalteils46 günstige Dämpfungswerte bzw. Lagerkennungen erzielbar sind. Die Entkopplungsmembrane48 ermöglicht ferner eine weitere Optimierung der dynamischen Steifigkeit des Aggregatelagers10 . - Mittels der beschriebenen Anschläge
34b ,40 ,40b werden ggf. auftretende Überbelastungen des Aggregatelagers10 in allen Belastungsrichtung ausgeschlossen, wobei durch entsprechende Geometrien der Anschläge34b ,40 ,40b deren Funktion progressiv ausgelegt werden kann.
Claims (15)
- Aggregatelager für Kraftfahrzeuge, mit einem befestigbaren Lagergehäuse (
14 ) und einem schwingungsisolierten Anschlussteil (28 ), wobei zwischen dem Anschlussteil (28 ) und dem Lagergehäuse (14 ) in Hauptbelastungsrichtung (Z) gesehen ein zentrischer, auf Druck belasteter, gummielastischer Lagerkörper (22 ) und ein ringförmiger, auf Zug/Schub belasteter, gummielastischer Lagerkörper (34 ) in dem Lagergehäuse (14 ) vorgesehen sind, die beide mit dem Anschlussteil (28 ) verbunden sind, wobei der zentrische Lagerkörper (22 ) und der ringförmige Lagerkörper (34 ) getrennt voneinander an Gehäusewänden (36 ) des Lagergehäuses (14 ) abgestützt sind, wobei in dem Lagergehäuse (14 ) eine mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllte Hydraulikkammer (42 ) mit Drosselelementen (46 ) und eine Ausgleichskammer (44 ) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Hydraulikkammer (42 ) strömungstechnisch verbundene Ausgleichskammer (44 ) zumindest teilweise um die Umfangswand (36 ) des Lagergehäuses (14 ) herum ausgebildet ist. - Aggregatelager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrische Lagerkörper (
22 ) mittel- oder unmittelbar am Boden (32 ) des Lagergehäuses (14 ) abgestützt ist, und dass die Hydraulikkammer (42 ) um den zentrischen Lagerkörper (22 ) herum angeordnet ist. - Aggregatelager nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Lagerkörper (
34 ) radial außen an einer Umfangswand (36 ) des Lagerkörpers (34 ) abgestützt ist und radial innenliegend an einer nach unten offenen Haltetasse (24 ) des Anschlussteils (28 ) befestigt ist. - Aggregatelager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmige Lagerkörper (
34 ) im montierten Zustand innerhalb des Lagergehäuses (14 ) in Radialrichtung (x/y) definiert vorgespannt ist. - Aggregatelager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer oberen Ringwand (
38 ) des Lagergehäuses (14 ) und dem Anschlussteil (28 ) ein gummielastischer, ringförmiger Zuganschlag (34b ) ausgebildet ist. - Aggregatelager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuganschlag (
34b ) unmittelbar an den ringförmigen Lagerkörper (34 ) angeformt ist. - Aggregatelager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass oberseitig am Lagergehäuse (
14 ) ein ringförmiger Druckanschlag (40 ) angeordnet ist, der mit einer an dem Anschlussteil (28 ) befestigten Aggregatestütze (12 ) zusammenwirkt. - Aggregatelager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Lagergehäuse (
14 ) ein gummielastischer Radialanschlag (40b ) vorgesehen ist, der mit einer an dem Anschlussteil (28 ) befestigten Aggregatestütze (12 ) zusammenwirkt. - Aggregatelager nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckanschlag (
40 ) und der Radialanschlag (40b ) durch ein einheitliches, an der Ringwand (38 ) festgelegtes Bauteil gebildet ist. - Aggregatelager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Lagergehäuse (
14 ) und unterhalb des ringförmigen Lagerkörpers (34 ) ein ringförmiges, als Drosselelement dienendes Kanalteil (46 ) eingesetzt ist, das mit der Hydraulikkammer (42 ) einerseits und der Ausgleichskammer (44 ) andererseits strömungstechnisch verbunden ist. - Aggregatelager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanalteil (
46 ) als Mehrstock-Düsensystem mit mehreren übereinander liegenden Umfangskanälen (46a ,46b ) ausgebildet ist. - Aggregatelager nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Kanalteil (
46 ) mit einer radial ausgerichteten, zum Boden (32 ) des Lagergehäuses (14 ) teilweise beabstandeten Ringwand (46c ) versehen ist, in die eine der Hydraulikkammer (42 ) benachbarte Entkopplungsmembran (48 ) integriert ist. - Aggregatelager nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringwand (
46c ) des Kanalteils (46 ) im montierten Zustand zwischen dem zentralen Lagerkörper (22 ) und dem Boden (32 ) des Lagergehäuses (14 ) fest eingespannt ist. - Aggregatelager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagergehäuse (
14 ) zweiteilig ausgeführt ist und einen radial ausgerichteten Befestigungsflansch (16a ,18a ) aufweist, wobei die Trennebene (20 ) der beiden Gehäuseteile (16 ,18 ) in radialer Ausrichtung durch den Befestigungsflansch (16a ,18a ) verläuft. - Aggregatelager nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Lagerkörper (
34 ) mit einem anvulkanisierten Außenring (34a ) und das darunter positionierte, ringförmige Kanalteil (46 ) zwischen dem Boden (32 ) des Lagergehäuses (14 ) einerseits und einer Ringschulter (36a ) in der Umfangswand (36 ) des oberen Gehäuseteils (16 ) im Lagergehäuse (14 ) gehalten sind.
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Owner name: TRELLEBORG AUTOMOTIVE GERMANY GMBH, 56203 HOEH, DE Owner name: AUDI AG, 85057 INGOLSTADT, DE |
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