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DE102008028891A1 - Wuchteinrichtung, Auswuchtsystem und Auswuchtverfahren - Google Patents

Wuchteinrichtung, Auswuchtsystem und Auswuchtverfahren Download PDF

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Publication number
DE102008028891A1
DE102008028891A1 DE200810028891 DE102008028891A DE102008028891A1 DE 102008028891 A1 DE102008028891 A1 DE 102008028891A1 DE 200810028891 DE200810028891 DE 200810028891 DE 102008028891 A DE102008028891 A DE 102008028891A DE 102008028891 A1 DE102008028891 A1 DE 102008028891A1
Authority
DE
Germany
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balancing
unit
imbalance
balancing device
mass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200810028891
Other languages
English (en)
Inventor
Willibald Königer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DITTEL MESSTECHNIK GmbH
Original Assignee
DITTEL MESSTECHNIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by DITTEL MESSTECHNIK GmbH filed Critical DITTEL MESSTECHNIK GmbH
Priority to DE200810028891 priority Critical patent/DE102008028891A1/de
Priority to PCT/EP2009/004400 priority patent/WO2009156095A1/de
Publication of DE102008028891A1 publication Critical patent/DE102008028891A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/30Compensating imbalance
    • G01M1/36Compensating imbalance by adjusting position of masses built-in the body to be tested
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/04Headstocks; Working-spindles; Features relating thereto
    • B24B41/042Balancing mechanisms
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/14Determining imbalance
    • G01M1/16Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested
    • G01M1/28Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested with special adaptations for determining imbalance of the body in situ, e.g. of vehicle wheels

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Wuchteinrichtung, insbesondere Wuchtkopf oder Wuchtring, für rotierende Einheiten, insbesondere für Spindeln von Werkzeugmaschinen, mit einer in die Wuchteinrichtung integrierten Prozesseinrichtung, die dazu ausgebildet ist, zumindest einen Teil eines die Wuchteinrichtung mit einbeziehenden Auswuchtprozesses durchzuführen, wobei die Prozesseinrichtung zusätzlich dazu ausgebildet ist, Daten und/oder Signale zu erfassen, zu verarbeiten und/oder zu speichern und/oder Prozesse auszuführen, die nicht den Auswuchtprozess betreffen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wuchteinrichtung, insbesondere einen Wuchtkopf oder einen Wuchtring, für rotierende Einheiten, insbesondere für Spindeln von Werkzeugmaschinen.
  • Derartige Wuchteinrichtungen sind beispielsweise in Form von elektromechanischen Wuchteinrichtungen bekannt, die sich dadurch auszeichnen, dass ein oder mehrere verstellbare, auch als Wuchtmassen bezeichnete Gewichte vorhanden sind, mit denen zur Kompensation einer vorhandenen Unwucht des jeweiligen rotierenden Gesamtsystems ein Wuchtvektor eingestellt werden kann. Des Weiteren sind so genannte Hydro-Wuchtsysteme bekannt, bei denen eine Flüssigkeit, insbesondere Kühlflüssigkeit, gezielt in eine Mehrzahl von unterschiedlichen, sich zusammen mit der rotierenden Einheit drehende Kammern eingespritzt wird.
  • Den bekannten Wuchteinrichtungen ist gemeinsam, dass sie zu kaum mehr in der Lage sind, als extern generierte Befehle auszuführen. Bekannte elektromechanische Wuchteinrichtungen mit verstellbaren Gewichten beispielsweise sind dazu ausgebildet, eine geringe Anzahl unterschiedlicher Befehlssignale zu empfangen, aufgrund derer bestimmte vorgegebene Verstellbewegungen der Gewichte durchgeführt werden, wobei die Verstellbewegung andauert, solange das entsprechende Steuersignal aktiv ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wuchteinrichtung mit verbesserten Einsatzmöglichkeiten zu schaffen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1 und insbesondere dadurch, dass in die Wuchteinrichtung eine Prozesseinrichtung integriert ist, die dazu ausgebildet ist, zumindest einen Teil eines die Wuchteinrichtung mit einbeziehenden Auswuchtprozesses durchzuführen, wobei die Prozesseinrichtung zusätzlich dazu ausgebildet ist, Daten und/oder Signale zu erfassen, zu verarbeiten und/oder zu speichern und/oder Prozesse auszuführen, die nicht den Auswuchtprozess betreffen.
  • Indem auf diese Weise die erfindungsgemäße Wuchteinrichtung zur Ausführung auswuchtprozessfremder Aufgaben ausgebildet ist und somit gewissermaßen eine ”intelligente” Wuchteinrichtung darstellt, wird in vorteilhafter Weise eine ohnehin für die Durchführung zumindest eines Teils des Auswuchtprozesses vorhandene Infrastruktur dazu genutzt, zusätzliche Aufgaben zu erfüllen.
  • Zu diesem Zweck kann vorgesehen sein, dass die Prozesseinrichtung zu einer bidirektionalen Kommunikation mit mindestens einer externen Steuereinrichtung des Auswuchtsystems und/oder mit einer übergeordneten Maschinensteuerung ausgebildet ist.
  • Eine derartige bidirektionale Kommunikation ermöglicht den Austausch von grundsätzlich beliebigen Daten, Befehlen, Steuersignalen und dergleichen in beiden Richtungen.
  • Gemäß einem weiteren möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die Prozesseinrichtung eine Erfassungs- und Verarbeitungseinrichtung für Signale und/oder Daten auf.
  • Hierdurch ist die erfindungsgemäße Prozesseinrichtung und somit die Wuchteinrichtung selbst mehr als ein bloßer Befehlempfänger. Vielmehr ist die Wuchteinrichtung aufgrund der integrierten Prozesseinrichtung selbst dazu in der Lage, auf der Grundlage der zugeführten Signale bzw. Daten bestimmte Berechnungen auszuführen und darauf basierende Steuersignale bzw. Befehle zu generieren.
  • Diese Prozesse können sich auf den eigentlichen Auswuchtprozess beziehen. Beispielsweise kann es sich bei den Daten um Daten einer zum Bestimmen der Unwucht der rotierenden Einheit vorgesehenen Messeinrichtung handeln. Ein Bezug dieser von der Prozesseinrichtung erfassbaren und verarbeitbaren Signale bzw. Daten zu dem Auswuchtprozess ist erfindungsgemäß aber nicht zwingend. Es kann sich grundsätzlich um beliebigen Zwecken dienende Daten bzw. Signale handeln.
  • Des Weiteren ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Prozesseinrichtung eine Speichereinrichtung für Daten umfasst. Diese Daten können sich auf die jeweils auszuwuchtende rotierende Einheit beziehen, beispielsweise auf die Spindel einer Werkzeugmaschine. Alternativ oder zusätzlich kann es sich auch um andere Daten handeln, beispielsweise um bestimmte Kenndaten eines an der Spindel angebrachten Werkzeugs, die nicht oder nur am Rande für den eigentlichen Auswuchtprozess benötigt werden, gleichwohl aber für den Betrieb der Spindel mit dem betreffenden Werkzeug von Bedeutung sind.
  • Insbesondere kann die in die Wuchteinrichtung integrierte Prozesseinrichtung aufgrund der integrierten Speichereinrichtung als ”Fahrtenschreiber” oder ”Datenlogger” dienen, mit dem beispielsweise bestimmte Parameter aufgezeichnet werden können, die den Betrieb und/oder den Zustand der Wuchteinrichtung selbst, der jeweils auszuwuchtenden rotierenden Ein heit (beispielsweise einer Spindel) oder einer übergeordneten Einrichtung (beispielsweise einer die Spindel enthaltenden Werkzeugmaschine) betreffen.
  • Ferner wird gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgeschlagen, dass die Prozesseinrichtung zum Erfassen, Verarbeiten und/oder Speichern von den Betrieb und/oder den Zustand der Einheit betreffenden Signalen und/oder Daten ausgebildet ist.
  • Wie eingangs bereits erwähnt, kann es sich bei der Wuchteinrichtung um eine elektromechanische Wuchteinrichtung handeln, die zumindest eine Wuchtmasse, welche zur Kompensation einer Unwucht der rotierenden Einheit verstellbar ist, und eine Antriebseinheit, insbesondere einen Elektromotor, zum Verstellen der Wuchtmasse umfasst. Hierbei kann die Wuchteinrichtung eine Positioniereinrichtung umfassen, durch die eine Mehrzahl von Positionen vorgegeben ist, in welche die Wuchtmasse verstellbar ist. Eine derartige Positioniereinrichtung ermöglicht insbesondere ein zielgerichtetes automatisches Auswuchten. Dieser Aspekt ist Gegenstand einer anderen Patentanmeldung der Anmelderin, so dass hierauf nicht näher eingegangen wird.
  • Im Falle einer elektromechanischen Wuchteinrichtung kann die Prozesseinrichtung dazu ausgebildet sein, insbesondere automatisch, aus einer gemessenen Unwucht der rotierenden Einheit eine Sollposition für die Wuchtmasse zu berechnen, in der die Wuchtmasse die Unwucht kompensiert, und die Wuchtmasse in die Sollposition zu verstellen. Hierbei wird ein ganz wesentlicher Teil des Auswuchtprozesses von der in die Wuchteinrichtung integrierten Prozesseinrichtung und somit von der Wuchteinrichtung selbst übernommen.
  • Die Lösung der Aufgabe erfolgt außerdem durch ein Auswuchtsystem für rotierende Einheiten, insbesondere für Spindeln von Werkzeugmaschinen, mit wenigstens einer in eine rotierende Einheit integrierte, an eine rotierende Einheit angebaute und/oder um eine rotierende Einheit herum montierte Wuchteinrichtung der hier angegebenen Art sowie mit einer Messeinrichtung zum Bestimmen einer Unwucht der rotierenden Einheit.
  • Zur Energieversorgung der Wuchteinrichtung und/oder zur Kommunikation zwischen einer externen Steuereinrichtung und der in die Wuchteinrichtung integrierten Prozesseinrichtung kann eine berührungslos arbeitende Übertragungseinrichtung vorgesehen sein.
  • Um ein Mehr-Ebenen-Auswuchten durchzuführen, kann gemäß einer weiteren Ausführungsform das Auswuchtsystem eine Mehrzahl von Wuchteinrichtungen umfassen, die dazu ausgebildet sind, an längs der Drehachse der rotierenden Einheit voneinander beabstandeten Stellen angeordnet zu werden. Einige oder alle der den Auswuchtprozess selbst betreffenden Aufgaben können dabei von einer der in die Wuchteinrichtungen integrierten Prozesseinrichtungen wahrgenommen werden. Alternativ ist es auch möglich, dass, insbesondere gemäß einem vorgegebenen Schema, die einzelnen Aufgaben auf die beiden Prozesseinrichtungen verteilt werden.
  • Außerdem wird die Aufgabe der Erfindung gelöst durch ein Verfahren zum, insbesondere automatischen, Auswuchten von rotierenden Einheiten, insbesondere Spindeln von Werkzeugmaschinen, mit wenigstens einer Wuchteinrichtung der hier angegebenen Art, wobei bei dem Verfahren eine Unwucht der Einheit gemessen wird und mittels der in die Wuchteinrichtung integrierten Prozesseinrichtung zumindest ein Teil eines die Wuchteinrichtung mit einbeziehenden Auswuchtprozesses durchgeführt wird.
  • Vorzugsweise wird das Verfahren bei, insbesondere mit Betriebs- oder Nenndrehzahl, rotierender Einheit durchgeführt.
  • Zur Ausführung eines Mehr-Ebenen-Auswuchtens kann das Verfahren mittels wenigstens zwei an längs der Drehachse der rotierenden Einheit voneinander beabstandeten Stellen angeordneten Wuchteinrichtungen durchgeführt werden.
  • Die Erfindung betrifft außerdem eine während des Betriebs rotierende Einheit, insbesondere eine Spindel einer Werkzeugmaschine, mit wenigstens einer Wuchteinrichtung der hier angegebenen Art oder mit einem Auswuchtsystem der hier angegebenen Art.
  • Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Werkzeugmaschine mit wenigstens einer Wuchteinrichtung der hier angegebenen Art oder mit einem Auswuchtsystem der hier angegebenen Art.
  • Die Erfindung wird im Folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
  • 1 schematisch eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Auswuchtsystems an einer während des Betriebs rotierenden Einheit,
  • 2 schematisch eine Ausführungsform eines Teils einer Positioniereinrichtung gemäß der Erfindung, und
  • 3a und 3b schematisch zwei Möglichkeiten zur Durchführung eines Mehr-Ebenen-Auswuchtens.
  • 1 zeigt schematisch in einer Ebene senkrecht zur Drehachse 45 eine Spindel 11 einer Werkzeugmaschine. Das erfindungsgemäße Auswuchtsystem, auf das nachstehend näher eingegangen wird, ist grundsätzlich in Verbindung mit beliebigen rotierenden Einheiten verwendbar, die es auszuwuchten gilt. Obwohl nachstehend von der Spindel 11 als auszuwuchtende Einheit die Rede ist, ist in der Praxis meist das Gesamtsystem relevant, das zusätzlich zur Spindel das an der Spindel befestigte Werkzeug, beispielsweise eine Schleifscheibe, die Spindellagerung und einen oder mehrere Aufnahmeflansche umfasst. Wenn also im Folgenden von der Spindel 11 als auszuwuchtende Einheit die Rede ist, dann ist darunter die jeweils in der Praxis relevante, auszuwuchtende Gesamtanordnung zu verstehen.
  • In der Praxis ist die Spindel 11 Bestandteil einer Werkzeugmaschine, die einer übergeordneten Maschinensteuerung 29 zugeordnet ist. Die Maschinensteuerung 29 kommuniziert in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer externen Steuereinrichtung 25, die Bestandteil eines erfindungsgemäßen Auswuchtsystems ist. Der Umfang der Aufgaben, die von der externen Steuereinrichtung 25 übernommen werden, kann im Rahmen der Erfindung variieren. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass für die Positionierung der Wuchtmassen, worauf nachstehend näher eingegangen wird, erforderliche Berechnungen von der externen Steuereinrichtung 25 vorgenommen werden. Gleichwohl ist es möglich, dass derartige Berechnungen und weitere Aufgaben von einer in die Wuchteinrichtung integrierten, während des Betriebs rotierenden Prozesseinrichtung 21 durchgeführt werden.
  • Bei der Steuereinrichtung 25 handelt es sich um eine ”externe” Komponente insofern, als die Steuereinrichtung 25 nicht Bestandteil des rotierenden Systems ist, sondern der stationären Seite zugeordnet ist.
  • Das erfindungsgemäße Auswuchtsystem umfasst des Weiteren eine Wuchteinrichtung, die in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel in die Spindel integriert ist und im Folgenden auch als Wuchtkopf bezeichnet wird. Wie eingangs bereits erwähnt, ist eine derartige Ausgestaltung der Wuchteinrichtung nicht zwingend, sondern die Erfindung umfasst auch auf andere Art und Weise mit der jeweiligen rotierenden Einheit zusammenwirkende Wuchteinrichtungen, beispielsweise anbaubare Wuchteinrichtungen oder Wuchtringe, die die jeweilige rotierende Einheit oder einen Bestandteil davon mittenfrei umschließen. Derartige Wuchtringe müssen nicht in Form eines geschlossenen Ringes vorliegen. Grundsätzlich ist es möglich, derartige Wuchteinrichtungen in Form von Ringsegmenten, die beispielsweise eine etwa C-förmige Struktur aufweisen, vorzusehen.
  • Die Energieversorgung der hier in die Spindel 11 integrierten Wuchteinrichtung sowie die Kommunikation zwischen der externen Steuereinrichtung 25 und der Wuchteinrichtung, insbesondere der in die Wuchteinrichtung integrierten Prozesseinrichtung 21, erfolgt durch eine berührungslos arbeitende Übertragungseinrichtung 27. Wie durch die beiden, mit entgegengesetzt gerichteten Pfeilsymbolen versehenen Linien angedeutet, ist mittels der Übertragungseinrichtung 27 eine bidirektionale Kommunikation mit der in die Spindel 11 integrierten Wuchteinrichtung möglich. Dies eröffnet mannigfaltige, bislang nicht in Verbindung mit Wuchteinrichtungen realisierbare Anwendungsmöglichkeiten.
  • Die hier in die Spindel 11 integrierte Wuchteinrichtung umfasst die bereits erwähnte integrierte Prozesseinrichtung 21 sowie zwei jeweils auf einer Kreisbahn um die Drehachse 45 bewegbare Wuchtmassen 13, denen jeweils ein Elektromotor 15 als Antriebseinheit mit einem entsprechenden Getriebe 47 zugeordnet ist. Die Darstellung der Anordnung dieser Komponenten in 1 ist rein schematisch zu verstehen. Wie beispielsweise eingangs in Verbindung mit den Wuchtmassen 13 bereits erwähnt, können die Wuchtmassen 13 in axialer Richtung beabstandet sein oder die gleiche axiale Lage bei unterschiedlichen radialen Lagen aufweisen.
  • Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass prinzipiell auch lediglich eine einzige verstellbare Wuchtmasse vorgesehen sein kann, die insbesondere nicht nur in Umfangsrichtung, sondern auch in radialer Richtung verstellbar ist, um den jeweils benötigten Wuchtvektor sowohl hinsichtlich Richtung als auch Betrag einstellen zu können.
  • Des Weiteren umfasst die Wuchteinrichtung eine Positioniereinrichtung 17, von der hier ein als geschlossener Ringstreifen ausgebildeter Codeträger 19 dargestellt ist. Auf die Positioniereinrichtung 17 wird nachstehend in Verbindung mit 2 näher eingegangen.
  • Der hier dargestellte Codering 19 ist einer der Wuchtmassen 13 zugeordnet und gemeinsam mit dieser Wuchtmasse 13 um die Drehachse 45 verdrehbar. Eine Verstellbewegung der Wuchtmasse 13 mittels des zugeordneten Elektromotors 15 hat folglich eine Bewegung des Coderings 19 zur Folge, und zwar relativ zu einem Codeleser 37 (vgl. 2), was zu einer Änderung des lesbaren Positionscodes führt.
  • Der anderen Wuchtmasse 13 ist ebenfalls ein entsprechender, nicht dargestellter Codering zugeordnet, der gemeinsam mit dieser Wuchtmasse 13 bewegbar ist. Die beiden Wuchtmassen 13 und somit die beiden Coderinge 19 sind unabhängig voneinander bewegbar, d. h. die Elektromotoren 15 sind unabhängig voneinander ansteuerbar, so dass die beiden Wuchtmassen 13 unabhängig voneinander in eine jeweils vorgegebene Position verstellt werden können.
  • Das erfindungsgemäße Auswuchtsystem umfasst des Weiteren eine Messeinrichtung 23, beispielsweise einen Schwingungsaufnehmer, der dazu dient, eine vorhandene Unwucht U zu bestimmen. Die Art und Weise der Ausgestaltung der Messeinrichtung 23 ist grundsätzlich beliebig.
  • Des Weiteren umfasst das Auswuchtsystem einen Drehsignalgeber, der einen die Drehzahl der rotierenden Spindel repräsentierenden Wert bereitstellt.
  • 1 zeigt außerdem eine Messeinrichtung 35, beispielsweise einen Temperatursensor, der kein zwingender Bestandteil des erfindungsgemäßen Auswuchtsystems ist. Dieser Sensor 35 veranschaulicht eine Besonderheit der erfindungsgemäßen Wuchteinrichtung, die darin besteht, dass die integrierte Prozesseinrichtung 21 nicht nur den Auswuchtprozess betreffende Aufgaben übernimmt, sondern zusätzlich dazu in der Lage ist, auswuchtfremde Funktionen zu erfüllen. Hierauf wird nachstehend näher eingegangen.
  • Der Schwingungsaufnehmer 23, der Drehsignalgeber 49 und der Sensor 35 können, wie durch gestrichelte Linien angedeutet, mit der externen Steuereinrichtung 25 kommunizieren, die für die nötige Datenerfassung, Signalaufbereitung und Signalverarbeitung sorgt, um auf der Basis dieser Informationen zumindest den wesentlichen Teil des Auswuchtprozesses zu steuern. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die erwähnten Komponen ten direkt mit der in die Wuchteinrichtung integrierten Prozesseinrichtung 21 verbunden sind, so dass eine Übertragung der Informationen an die externe Steuereinrichtung 25 nicht erforderlich ist. Insbesondere für diesen Fall ist die integrierte Prozesseinrichtung 21 mit einer Erfassungs- und Verarbeitungseinrichtung versehen, mit der die eingehenden Signale und/oder Daten erfasst und verarbeitet werden können. Auf diese Weise ist die hier in die Spindel 11 integrierte Wuchteinrichtung aufgrund ihrer integrierten Prozesseinrichtung 21 selbst in der Lage, die als Basis für die Steuerung des Auswuchtprozesses nötigen Informationen zu beschaffen bzw. zu generieren. Insofern handelt es sich bei der Wuchteinrichtung um eine ”intelligente” Wuchteinrichtung, die nicht lediglich extern generierte Steuersignale für die Elektromotoren 15 der Wuchtmassen 13 empfängt.
  • Des Weiteren ist die in die Wuchteinrichtung integrierte Prozesseinrichtung 21 in diesem Ausführungsbeispiel mit einer Speichereinrichtung 33 versehen. Hierdurch kann die Prozesseinrichtung 21 grundsätzlich beliebige Daten speichern, wobei diese Daten den Auswuchtprozess betreffen können, dies aber nicht zwingend erforderlich ist. Die zu speichernden Daten können beispielsweise den Betrieb und/oder den Zustand der Spindel 11 oder des mit der Spindel 11 verbundenen Werkzeugs auch im Hinblick auf auswuchtfremde Aspekte betreffen. Die Prozesseinrichtung 21 und somit die hier in die Spindel 11 integrierte Wuchteinrichtung dienen dadurch als ”Fahrtenschreiber” oder ”Datenlogger” für grundsätzlich beliebige Informationen.
  • Es ist auch möglich, in dem Datenspeicher 33 beispielsweise die Betriebssicherheit oder eine bestimmungsgemäße Verwendung des jeweiligen Werkzeugs betreffende Daten abzulegen. So weisen beispielsweise Schleifscheiben eine zulässige Maximaldrehzahl auf, der sich die Schleifscheibe aufgrund ihrer betriebsbedingten Abnutzung im Laufe der Betriebszeit nähert, da die wirksame Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe am Werkstück möglichst konstant bleiben soll. Indem dem Gesamtsystem derartige sicherheits- bzw. betriebsrelevante Daten mittels der Speichereinrichtung 33 der Prozesseinrichtung 21 zur Kenntnis gebracht werden, können diese Informationen automatisch während des Betriebs berücksichtigt werden. Diese Überwachung kann dann, sobald die betreffende Bedingung erfüllt ist, eine vorgegebene Reaktion auslösen, beispielsweise ein Warnsignal erzeugen.
  • Zur Durchführung des Auswuchtprozesses wird in dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel zunächst die vorhandene Unwucht U der Spindel 11 bzw. des die Spindel 11 und insbesondere das jeweilige Werkzeug umfassenden rotierenden Gesamtsystems bestimmt. Entweder mittels der externen Steuereinrichtung 25 oder der in die Wuchteinrichtung integrierten Prozesseinrichtung 21 werden aus der gemessenen Unwucht U Sollsignale für die beiden Wuchtmassen 13 berechnet. Für jede Position der erfindungsgemäßen Wuchteinrichtung ist die Auswuchtwirkung W der an dieser Position befindlichen Wuchtmasse 13 bekannt. Für jede Positionierung der beiden Wuchtmassen 13 ist folglich bekannt, wie sich die beiden Teil-Wuchtvektoren W zu einem resultierenden Wuchtvektor B addieren, so dass ausgehend von der durch die Messung hinsichtlich Richtung und Betrag bekannten Unwucht U diejenigen Sollpositionen für die beiden Massen berechnet werden können, die den gewünschten, die Unwucht U kompensierenden resultierenden Wuchtvektor W zur Folge haben.
  • Die Positionen, an denen sich die Wuchtmassen 13 sowohl bei einem Einschalten des Systems als auch während des Verstellvorgangs befinden, sind aufgrund der Positioniereinrichtung 17 eindeutig identifizierbar. Aus diesen eindeutig identifizierbaren Ist-Positionen der Wuchtmassen 13 und den zuvor berechneten Sollpositionen können die erforderlichen Verstellwege für die Wuchtmassen 13 berechnet werden.
  • 2 zeigt einen ringförmigen Codeträger 19, der in Umfangsrichtung magnetisierte Segmente aufweist. Der hierdurch realisierte Binärcode kann mittels eines Codelesers 37 gelesen werden, der entsprechend dem Codeträger 19 ringförmig ausgebildet ist und eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung verteilt angeordneten Hall-Sonden 51 umfasst.
  • Bei einer Verstellbewegung der betreffenden Wuchtmasse 13 (vgl. 1) wird der Codeträger 19 relativ zu dem Codeleser 37 verdreht, die im montierten Zustand koaxial zueinander und mit geringem axialen Abstand voneinander angeordnet sind. Die wesentliche Eigenschaft dieser Positioniereinrichtung ist, dass aufgrund der Nutzung dieses Single-Track-Graycode-Prinzips benachbarte, d. h. bei einer Drehung des Codelesers 19 relativ zum Codeleser 37 aufeinander folgende, Codes sich lediglich um ein Bit voneinander unterscheiden. Die Ortsauflösung der Positioniereinrichtung bestimmt sich durch die Anzahl der Magnetisierungsbereiche des Codeträgers 19 sowie der Sensoren 51 des Codelesers 37.
  • In der Praxis können problemlos Ortsauflösungen mit mehreren Tausend Drehstellungen über einen Winkel von 360° erreicht werden.
  • Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass das Zusammenwirken von magnetisierten Segmenten eines Kreisrings mit einer entsprechenden Anordnung von Hall-Sonden nur ein Beispiel für die Nutzung des Graycode-Prinzips darstellt. Es sind diesbezüglich grundsätzlich beliebige Ausgestaltungen der Positioniereinrichtung möglich. Auch die Nutzung des Gray-Code-Prinzips selbst ist nicht zwingend.
  • Die 3a und 3b zeigen zwei mögliche Varianten zur Durchführung eines Mehr-Ebenen-Auswuchtens einer rotierenden Einheit 11, beispielsweise einer relativ breiten Schleifscheibe.
  • Um an in axialer Richtung beabstandeten Ausgleichsebenen 43 auswuchten zu können, können gemäß 3a zwei separate Wuchteinrichtungen 39 zum Einsatz kommen, die in axialer Richtung voneinander beabstandet und beispielsweise jeweils an die rotierende Einheit 11 angebaut sind.
  • Alternativ kann gemäß 3b eine einzige Wuchteinrichtung 39 vorgesehen sein, die zwei axial beabstandete Wuchtbereiche 41 aufweist, wobei an jedem Wuchtbereich 41 wenigstens eine Wuchtmasse angeordnet ist. Auch auf diese Weise kann mit einer einzigen Wuchteinrichtung 39 an zwei axial beabstandeten Ausgleichsebenen 43 ausgewuchtet werden.
  • Die Wahl zwischen diesen beiden Varianten gemäß 3a und 3b erfolgt insbesondere in Abhängigkeit von den axialen Abmessungen der auswuchtenden rotierenden Einheit 11.
  • 11
    rotierende Einheit
    13
    Wuchtmasse
    15
    Antriebseinheit, Elektromotor
    17
    Positioniereinrichtung
    19
    Codeträger
    21
    Prozesseinrichtung
    23
    Messeinrichtung, Schwingungsaufnehmer
    25
    externe Steuereinrichtung
    27
    Übertragungseinrichtung
    29
    Maschinensteuerung
    31
    Erfassungs- und Verarbeitungseinrichtung
    33
    Speichereinrichtung
    35
    Messeinrichtung, Sensor
    37
    Codeleser
    39
    Wuchteinrichtung
    41
    Wuchtbereich
    43
    Ausgleichsebene
    45
    Bezugsachse
    47
    Getriebe
    49
    Drehsignalgeber
    51
    Hall-Sonden/Sensoren
    U
    Unwucht
    W
    Auswuchtwirkung
    B
    resultierender Wuchtvektor

Claims (17)

  1. Wuchteinrichtung, insbesondere Wuchtkopf oder Wuchtring, für rotierende Einheiten (11), insbesondere für Spindeln von Werkzeugmaschinen, mit einer in die Wuchteinrichtung integrierten Prozesseinrichtung (21), die dazu ausgebildet ist, zumindest einen Teil eines die Wuchteinrichtung mit einbeziehenden Auswuchtprozesses durchzuführen, wobei die Prozesseinrichtung (21) zusätzlich dazu ausgebildet ist, Daten und/oder Signale zu erfassen, zu verarbeiten und/oder zu speichern und/oder Prozesse auszuführen, die nicht den Auswuchtprozess betreffen.
  2. Wuchteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prozesseinrichtung (21) zu einer bidirektionalen Kommunikation mit mindestens einer externen Steuereinrichtung (25) des Auswuchtsystems und/oder einer Maschinensteuerung (29) ausgebildet ist.
  3. Wuchteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Prozesseinrichtung (21) eine Erfassungs- und Verarbeitungseinrichtung (31) für Signale und/oder Daten aufweist, insbesondere für Daten einer zum Bestimmen der Unwucht (U) der Einheit (11) vorgesehenen Messeinrichtung (23).
  4. Wuchteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prozesseinrichtung (21) eine Speichereinrichtung (33) für Daten umfasst.
  5. Wuchteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prozesseinrichtung (21) zum Erfassen, Verarbeiten und/oder Speichern von den Betrieb und/oder den Zustand der Einheit (11) betreffenden Signalen und/oder Daten ausgebildet ist.
  6. Wuchteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wuchteinrichtung zumindest eine Wuchtmasse (13), die zur Kompensation einer Unwucht (U) der Einheit (11) verstellbar ist, und eine Antriebseinheit (15), insbesondere einen Elektromotor, zum Verstellen der Wuchtmasse (13) umfasst.
  7. Wuchteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wuchteinrichtung eine Positioniereinrichtung (17) umfasst, durch die eine Mehrzahl von Positionen vorgegeben ist, in welche die Wuchtmasse (13) verstellbar ist.
  8. Wuchteinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Prozesseinrichtung (21) dazu ausgebildet ist, insbesondere automatisch, aus einer gemessenen Unwucht (U) der Einheit (11) eine Sollposition für die Wuchtmasse (13) zu berechnen, in der die Wuchtmasse (13) die Unwucht (U) kompensiert, und die Wuchtmasse (13) in die Sollposition zu verstellen.
  9. Wuchteinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausführung eines Mehr-Ebenen-Auswuchtens die Wuchteinrichtung wenigstens zwei an längs einer Achse der Wuchteinrichtung voneinander beabstandeten Stellen angeordnete Anordnungen von jeweils wenigstens einer Wuchtmasse (13) umfasst.
  10. Auswuchtsystem für rotierende Einheiten (11), insbesondere für Spindeln von Werkzeugmaschinen, mit wenigstens einer in eine Einheit (11) integrierbaren, an eine Einheit (11) anbaubaren und/oder um eine Einheit (11) herum montierbaren Wuchteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, und einer Messeinrichtung (23) zum Bestimmen einer Unwucht (U) der Einheit (11).
  11. Auswuchtsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Energieversorgung der Wuchteinrichtung und/oder zur Kommunikation zwischen einer externen Steuereinrichtung (25) und der in die Wuchteinrichtung integrierten Prozesseinrichtung (21) eine berührungslos arbeitende Übertragungseinrichtung (27) vorgesehen ist.
  12. Auswuchtsystem nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausführung eines Mehr-Ebenen-Auswuchtens eine Mehrzahl von Wuchteinrichtungen vorgesehen ist, die dazu ausgebildet sind, an längs der Drehachse der Einheit (11) voneinander beabstandeten Stellen angeordnet zu werden.
  13. Während des Betriebs rotierende Einheit (11), insbesondere Spindel einer Werkzeugmaschine, mit wenigstens einer Wuchteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 oder mit einem Auswuchtsystem nach einem der Ansprüche 10 bis 12.
  14. Werkzeugmaschine mit wenigstens einer Wuchteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 oder mit einem Auswuchtsystem nach einem der Ansprüche 10 bis 12.
  15. Verfahren zum, insbesondere automatischen, Auswuchten von rotierenden Einheiten (11), insbesondere Spindeln von Werkzeugmaschinen, mittels wenigstens einer in die Einheit (11) integrierten, an die Einheit (11) angebauten und/oder um die Einheit (11) herum montierten Wuchteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem eine Unwucht (U) der Einheit (11) gemessen wird, und mittels der in die Wuchteinrichtung integrierten Prozesseinrichtung (21) zumindest ein Teil eines die Wuchteinrichtung mit einbeziehenden Auswuchtprozesses durchgeführt wird.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren bei, insbesondere mit Betriebsdrehzahl, rotierender Einheit (11) durchgeführt wird.
  17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausführung eines Mehr-Ebenen-Auswuchtens das Verfahren mittels wenigstens zwei an längs der Drehachse der Einheit (11) voneinander beabstandeten Stellen angeordneten Wuchteinrichtungen durchgeführt wird.
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