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DE102008028630A1 - Elektromagnetische Vorrichtung - Google Patents

Elektromagnetische Vorrichtung Download PDF

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DE102008028630A1
DE102008028630A1 DE200810028630 DE102008028630A DE102008028630A1 DE 102008028630 A1 DE102008028630 A1 DE 102008028630A1 DE 200810028630 DE200810028630 DE 200810028630 DE 102008028630 A DE102008028630 A DE 102008028630A DE 102008028630 A1 DE102008028630 A1 DE 102008028630A1
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DE
Germany
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component
coils
anchor component
anchor
housing
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200810028630
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English (en)
Inventor
Hartmut Berg
Borgar Dipl.-Ing. Pfeiffer
Manfred Dipl.-Ing. Rufer
Mathias Dr. Jotter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KUHNKE AUTOMATION GMBH & CO. KG, 23714 MALENTE, DE
Original Assignee
Kuhnke Automotive & Co KG GmbH
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Publication date
Application filed by Kuhnke Automotive & Co KG GmbH filed Critical Kuhnke Automotive & Co KG GmbH
Priority to DE200810028630 priority Critical patent/DE102008028630A1/de
Publication of DE102008028630A1 publication Critical patent/DE102008028630A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/14Pivoting armatures
    • H01F7/145Rotary electromagnets with variable gap
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/16Rectilinearly-movable armatures
    • H01F2007/1692Electromagnets or actuators with two coils

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  • Electromagnetism (AREA)
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  • Power Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Abstract

Die elektromagnetische Vorrichtung weist mindestens zwei getrennt voneinander bestrombare Spulen auf und ein drehbar gelagertes gemeinsames Ankerbauteil, das in einer ersten Stellung den magnetischen Kreis der ersten Spule und in einer zweiten Stellung den magnetischen Kreis der zweiten Spule schließt. Es sind Federmittel vorgesehen, die das Ankerbauteil bei nicht bestromten Spulen in einer dazwischen liegenden Zwischenstellung halten.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine elektromagnetische Vorrichtung, bei der mittels einer Spule ein Anker bewegt wird.
  • Zur elektromagnetischen Steuerung von beispielsweise Weichen zählt es zum Stand der Technik, Schrittmotoren oder Magnetantriebe einzusetzen. Bei Schrittmotoren kann eine Vielzahl von Stellungen oder Zwischenstellungen angefahren werden, es ist jedoch in der Regel eine aufwändige Steuerung und ggf. Sensorik erforderlich, um ein Anfahren der gewünschten Positionen zu gewährleisten. Darüber hinaus bedingt das Anfahren stets eine gewisse zeitliche Verzögerung. Auch ist in stromlosem Zustand die Position unbestimmt. Insoweit günstiger sind Magnetantriebe, die jedoch in der Anzahl der möglichen Stellungen stark eingeschränkt sind. Auch sind diese in unbestromtem Zustand nicht lagestabil. Insoweit zählt es zwar bei Linearmagnetantrieben zum Stand der Technik, eine Rastvorrichtung vorzusehen, welche den Anker in unbestromtem Zustand lagefixiert, doch weist eine solche Rastvorrichtung den Nachteil auf, dass sie verschleißbehaftet ist und zudem zusätzliche Geräusche verursacht, was bei einer Vielzahl von Anwendungen von Nachteil ist.
  • Vor diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine elektromagnetische Vorrichtung so auszubilden, dass sie mit geringem technischen Aufwand eine möglichst große Zahl von lagestabilen und rastfreien Positionen bildet.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung angegeben.
  • Die elektromagnetische Vorrichtung gemäß der Erfindung weist mindestens zwei getrennt voneinander bestrombare Spulen auf und ein drehbar gelagertes gemeinsames Ankerbauteil, das in einer ersten Stellung den magnetischen Kreis der ersten Spule und in einer zweiten Stellung den magnetischen Kreis der zweiten Spule schließt. Es sind darüber hinaus Federmittel vorgesehen, die das Ankerbauteil bei nicht bestromten Spulen in einer dazwischen liegenden Zwischen-, vorzugsweise Mittelstellung halten.
  • Grundgedanke der vorliegenden Erfindung ist es, das Ankerbauteil mittels der Federmittel bei nicht bestromten Spulen rastfrei in einer Zwischenstellung zu halten, so dass sich einerseits diese Zwischenstellung selbsttätig und zuverlässig einstellt, andererseits dies jedoch rastfrei, d. h. ohne Geräuschentwicklung und ohne Verschleiß erfolgt. Auf Grund dieser federmittelbestimmten Zwischenstellung wird eine zusätzliche definierte Stellung der Vorrichtung geschaffen, die sowohl im Betrieb als dritte Stellung, nämlich beim Abschalten der Bestromung der Spulen definiert erzeugt werden kann als auch außerhalb des Betriebs, wenn die Vorrichtung vollständig abgeschaltet ist, eine definierte Stellung gewährleistet. Die erfindungsgemäße Ausbildung ist zudem konstruktiv einfach und somit kostengünstig herstellbar.
  • Vorteilhaft sind dabei die Federmittel vorzugsweise unmittelbar auf das Ankerbauteil wirksam und zwar derart, dass deren Federkraft in Bewegungsrichtung des Ankerbauteils und/oder in Gegenrichtung wirksam ist.
  • Vorteilhaft sind die Federmittel vorgespannt, derart, dass diese in der Zwischenstellung auf den Anker wirksam sind und damit diese Zwischenstellung auch gegen eine gewisse Gegenkraft beibehalten können.
  • Vorteilhaft ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung das Ankerbauteil zweischenklig ausgebildet und zwischen den Schenkeln drehbar gelagert, derart, dass der eine Schenkel der ersten und der andere Schenkel der zweiten Spule zugeordnet ist. Die Schenkel können dabei grundsätzlich in frei wählbaren Winkeln zueinander angeordnet sein, um den örtlichen Raum- oder sonstigen Anforderungen angepasst zu werden. Vorteilhaft sind die Spulen auf einem gemeinsamen Jochbauteil angeordnet, so dass die Vorrichtung mit nur wenigen Bauteilen bei geringem Raumbedarf realisierbar ist.
  • Wenn, was gemäß einer Weiterbildung der Erfindung von Vorteil ist, die Spulen nebeneinander angeordnet sind, dann können sie einen gemeinsamen, zwischen den Spulen angeordneten Jochabschnitt aufweisen. Da die Spulen typischerweise einzeln und nicht gleichzeitig bestromt werden, kann ein einfach dimensionierter Jochabschnitt für beide Spulen genutzt werden, wodurch Material und Bauraum gespart wird. Dabei sind die Spulen vorzugsweise parallel zueinander angeordnet, da dann besonders platzsparend ein doppel-W-förmiges Jochbauteil und ein dieses an einer Seite abschließendes, weitgehend geradliniges Ankerbauteil, also ein Bauteil einfacher Geometrie Verwendung finden kann.
  • Dabei ist vorteilhaft der gemeinsame Jochabschnitt des Jochbauteils mit dem Ankerbauteil magnetisch wirksam verbunden, und zwar bevorzugt in dem Bereich zwischen den Schenkeln, also dort, wo das Ankerbauteil drehbar gelagert ist.
  • Die Federmittel können gemäß der Erfindung durch eine oder auch mehrere Druck-, Zug- oder Torsionsfedern gebildet sein. Bevorzugt sind die Federmittel gemäß der Erfindung durch Druckfedern gebildet, und zwar so, dass sie vorzugsweise jeweils einen Schenkel des Ankerbauteils kraftbeaufschlagen. Eine solche Anordnung führt zu kleinen Baugrößen. Ungeachtet dessen ist es auch denkbar, die Federmittel zu beiden Seiten nur eines Schenkels angreifen zu lassen, um die Zwischenstellung bei nicht bestromten Spulen definiert zu erreichen. Die Federn sind dabei so angeordnet und dimensioniert, dass sich die durch die Federkräfte auf das Ankerbauteil wirkenden Momente in der Zwischenstellung aufheben, so dass das Ankerbauteil in der Zwischenstellung kraft- und momentausgeglichen ist.
  • Jochbauteil und Ankerbauteil müssen aus magnetisch leitendem Material gebildet sein, das Jochbauteil kann typischerweise als Blechpaket, das Ankerbauteil als Profilabschnitt, Gussteil oder in sonstiger Weise formgebend aus magnetisch leitendem Material gebildet sein. Die typischerweise einstückig mit dem Jochbauteil ausgebildeten Spulenkerne dienen zur Aufnahme der typischerweise aus elektrisch gut leitenden Metalldrähten (Kupfer) gebildeten Spulen. All diese Bauteile, d. h. Jochbauteil mit Spulenkern, Ankerbauteil, die Spulen sowie die Federmittel sind zweckmäßigerweise in einem gemeinsamen, z. B. aus Kunststoff bestehenden Gehäuse oder Teilgehäuse angeordnet.
  • Kostengünstig in der Herstellung, raumsparend in der Anordnung und hinsichtlich der aufzubringenden Kräfte besonders geeignet ist eine Blattfeder, die innerhalb des Gehäuses eingespannt ist und sich zwischen Ankerbauteil und Gehäuse erstreckt. Diese die Federmittel bildende Blattfeder wirkt zweckmäßigerweise auf beide Schenkel als Druckfeder und ist hier besonders geeignet, da die Federwege typischerweise kurz sind. Alternativ kann auch eine entsprechende Drahtfeder vorgesehen sein.
  • Um die Drehbewegung des Ankerbauteils nutzen zu können, ist es vorteilhaft, das Ankerbauteil drehfest mit einer Welle zu verbinden und diese Welle drehbar innerhalb des Gehäuses zu lagern und aus diesem herauszuführen, so dass die Vorrichtung lediglich gehäuseseitig befestigt werden muss, um die Drehbewegung der Welle zur Positionierung beispielsweise einer Klappe oder dergleichen mittels der Welle nutzen zu können.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist vielseitig einsetzbar, besonders vorteilhaft als Antrieb für eine Sortierweiche in einer Sortiereinrichtung oder einer Sortieranlage, beispielsweise zum Sortieren von Geld oder von Post.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 in stark vereinfachter Explosionsdarstellung den Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
  • 2 in vergrößerter Darstellung einen Querschnitt durch die montierte Vorrichtung gemäß 1.
  • Die anhand der 1 und 2 dargestellte Vorrichtung weist ein aus Transformatorblechen aufgebautes Jochbauteil 1 auf, welches zwei parallel zueinander angeordnete Spulenkerne 2 sowie einen dazwischen und parallel zu den Spulenkernen 2 angeordneten gemeinsamen Jochabschnitt 3 aufweist. Auf der vom gemeinsamen Jochabschnitt 3 abgewandten Seite der Spulenkerne 2 ist ebenfalls parallel hierzu jeweils ein Jochabschnitt 4 ausgebildet, so dass sich die in 2 erkennbare Doppel-W-Form des Jochbauteils ergibt. Auf den Spulenkernen 2 sitzen eine erste Spule 5, und zwar auf dem in 2 unten dar gestellten Spulenkern 2, und eine zweite Spule 6 auf dem in 2 oben dargestellten Spulenkern 2. Diese Spulen 5, 6 sind unabhängig voneinander bestrombar.
  • Die Jochabschnitte 3 und 4 sowie die Spulenkerne 2 sind nahe ihren Enden magnetisch durch ein Ankerbauteil 7 verbunden, das drehbar um eine Achse 8 gelagert ist und einen ersten Schenkel 9 aufweist, der in 2 nach unten gerichtet ist und mit der Spule 5 zusammenwirkt, sowie einen zweiten Schenkel 10, der in 2 nach oben gerichtet ist und mit der zweiten Spule 6 zusammenwirkt. Der gemeinsame Jochabschnitt 3 ist mit geringem Spiel bis an den mittleren Teil des Ankerbauteils 7 herangeführt, das in diesem Bereich entsprechend gerundet ausgebildet ist, so dass sich der Abstand zwischen dem freien Ende des gemeinsamen Jochabschnitts 3 und dem Ankerbauteil 7 bei Schwenkbewegungen des Ankerbauteils 7 um die Achse 8 herum nicht verändert und somit der magnetische Fluss über den gemeinsamen Jochabschnitt 3 zum Ankerbauteil 7 hin bzw. umgekehrt gewährleistet ist.
  • Die Funktion der durch Jochbauteil 1 mit den darauf sitzenden Spulen 5 und 6 und Ankerbauteil 7 gebildeten elektromagnetischen Vorrichtung ist an sich bekannt. Bei Bestromung der Spule 5 wird der Schenkel 9 an den Spulenkern 2 dieser Spule 5 gezogen und das Ankerbauteil 7 in Darstellung gemäß 2 gegen den Uhrzeigersinn bewegt. Bei Bestromung der Spule 6 wird das Ankerbauteil 7 um die Achse 8 in 2 im Uhrzeigersinn geschwenkt und der magnetische Kreis der Spule 6 geschlossen.
  • Um sicherzustellen, dass bei Nichtbestromung der Spulen 5, 6 das Ankerbauteil 7 die in 2 dargestellte neutrale Zwischenstellung einnimmt, in welcher die Schenkel 9 und 10 mit Abstand zu den Spulenkernen 2 angeordnet sind, ist eine Blattfeder 11 vorgesehen. Diese Blattfeder 11, die sich im Wesentlichen parallel zum Ankerbauteil 7 erstreckt, ist endseitig innerhalb eines Gehäuses 12 eingespannt, und zwar in der in 1 dargestellten unteren Gehäusehälfte 12a. Die Blattfeder 11 ist vorgespannt, derart, dass sie mit je einem Abschnitt 11a bzw. 11b auf den Schenkel 10 bzw. den Schenkel 9 drückt und zwar derart, dass auf den Schenkel 9 in 2 eine entgegen Uhrzeigersinn gerichtete Kraft ausgeübt wird, wohingegen auf den Schenkel 10 eine in 2 im Uhrzeigersinn wirkende Kraft ausgeübt wird. Da die Kraftangriffspunkte der Abschnitte 11a und 16 im gleichen Abstand von der Achse 8 sind, sind die dadurch gebildeten Momente gleich hoch, so dass das Ankerbauteil 7 in der in 2 dargestellten Zwischenstellung fixiert ist, wenn die Spulen 5 und 6 nicht bestromt sind.
  • Um die Drehbewegung des Ankerbauteils 7 nach außen hin zu übertragen, ist eine Welle 13 vorgesehen, die drehfest mit dem Ankerbauteil 7 verbunden ist und deren freies Ende durch das Gehäuse 12 nach außen geführt ist und dort mechanisch mit dem entsprechend zu steuernden Teil einer Weiche verbunden werden kann. Auf der Welle 13 sitzen zwei Lager 14, mit denen das Ankerbauteil 7 zu beiden Seiten innerhalb des Gehäuses 12 gelagert ist, und zwar zum einen in der unteren Gehäusehälfte 12a und zum anderen in der oberen Gehäusehälfte 12b.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Blattfeder 12 in seitlichen Ausnehmungen zwischen den Gehäusehälften 12a und 12b einerseits sowie im Bereich zwischen einer Stirnseite des Gehäuses 12 und dem Ankerbauteil 7 formschlüssig gehalten. Die Gehäusehälften 12a und 12b, welche die Lager, das Jochbauteil 1, das Ankerbauteil 7 sowie die Feder 11 aufnehmen, sind über zwei Zapfen 15 unter Einschluss des Jochbauteils 1 miteinander verbunden. Das Jochbauteil 1 weist hierzu zwei Ausnehmungen 16 auf, in welche die Zapfen 15 eingreifen. Das Gehäuse 12 ist als Teilgehäuse ausgebildet, umgibt den Jochbauteil 1 also nur in Teilbereichen (oben, unten und teilweise seitlich) wie aus 1 ersichtlich ist.
  • 1
    Jochbauteil
    2
    Spulenkerne
    3
    gemeinsamer Jochabschnitt
    4
    seitliche Jochabschnitte
    5
    erste Spule
    6
    zweite Spule
    7
    Ankerbauteil
    8
    Achse des Ankerbauteils
    9
    erster Schenkel des Ankerbauteils
    10
    zweiter Schenkel des Ankerbauteils
    11
    Blattfeder
    11a
    Andruckabschnitt 12 der Feder
    11b
    Andruckabschnitt 12 der Feder
    12
    Gehäuse
    12a
    untere Gehäusehälfte
    12b
    obere Gehäusehälfte
    13
    Welle
    14
    Lager
    15
    Zapfen
    16
    Ausnehmungen

Claims (13)

  1. Elektromagnetische Vorrichtung mit mindestens zwei getrennt voneinander bestrombaren Spulen (5, 6) und einem drehbar gelagerten gemeinsamen Ankerbauteil (7), das in einer ersten Stellung den magnetischen Kreis der ersten Spule (5) und in einer zweiten Stellung den magnetischen Kreis der zweiten Spule (6) schließt und mit Federmitteln (11), die das Ankerbauteil (7) bei nicht bestromten Spulen (5, 6) in einer dazwischen liegenden Zwischenstellung halten.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Federmittel (11) in Bewegungsrichtung des Ankerbauteils (7) und/oder in Gegenrichtung dazu kraftwirksam sind.
  3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Federmittel (11) in der Zwischenstellung des Ankerbauteils (7) vorgespannt sind.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Ankerbauteil (7) zweischenklig ausgebildet, zwischen den Schenkeln (9, 10) drehbar gelagert und der eine Schenkel (9) der ersten und der andere Schenkel (10) der zweiten Spule (5, 6) zugeordnet ist.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Spulen (5, 6) auf einem gemeinsamen Jochbauteil (1) angeordnet sind.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Spulen (5, 6) vorzugsweise parallel nebeneinander angeordnet sind und einen gemeinsamen zwischen den Spulen (5, 6) angeordneten Jochabschnitt (3) aufweisen.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der gemeinsame Jochabschnitt (3) mit dem Ankerbauteil (7) magnetisch wirksam verbunden ist, und zwar vorzugsweise in dem Bereich zwischen den Schenkeln (9, 10).
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Federmittel (11) durch Druckfedern gebildet sind, die vorzugsweise jeweils einen Schenkel (9, 10) des Ankerbauteils (7) kraftbeaufschlagen, wobei die Federn (11) so angeordnet und dimensioniert sind, dass sich die durch die Federkräfte auf das Ankerbauteil (7) wirkenden Momente in der Zwischenstellung aufheben.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Spulen (5, 6), das Jochbauteil (1), das Ankerbauteil (7) und die Federmittel (11) in einem gemeinsamen vorzugsweise aus Kunststoff gebildeten Gehäuse (12) angeordnet sind.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Federmittel (11) durch eine Blattfeder (11) gebildet sind, die innerhalb des Gehäuses (12) eingespannt ist und sich zwischen Ankerbauteil (7) und Gehäuse (12) erstreckt.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Federmittel (11) durch eine Drahtfeder gebildet ist, die innerhalb des Gehäuses (12) eingespannt ist und sich zwischen Ankerbauteil (7) und Gehäuse (12) gelagert ist.
  12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Ankerbauteil (7) drehfest mit einer Welle (13) verbunden ist, die drehbar innerhalb des Gehäuses (12) gelagert ist.
  13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche den Antrieb für eine Sortierweiche in einer Sortiereinrichtung oder Sortieranlage bildet.
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