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DE102008026762A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Betreiben einer integrierten Schaltung - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Betreiben einer integrierten Schaltung Download PDF

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DE102008026762A1
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logic state
logical state
logical
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DE102008026762A
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English (en)
Inventor
Stefan Dietrich
Peter SCHRÖGMEIER
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Qimonda AG
Original Assignee
Qimonda AG
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Publication date
Application filed by Qimonda AG filed Critical Qimonda AG
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Abstract

Das Verfahren zum Betreiben einer integrierten Schaltung einschließlich des Schrittes eines Schreibens zu einer Speicherzelle, die einen ersten und einen zweiten logischen Zustand annehmen kann, und wobei eine Änderung von dem zweiten logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand länger dauert als eine Änderung von dem ersten logischen Zustand zu dem zweiten logischen Zustand, umfasst ein Lesen des logischen Zustands der Speicherzelle, ein Ändern des logischen Zustands zu dem ersten logischen Zustand oder Halten desselben in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem gelesenen logischen Zustand der Speicherzelle, und ein Ändern des logischen Zustands zu dem zweiten logischen Zustand oder Halten desselben in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem logischen Zustand, der geschrieben werden soll.

Description

  • Ausführungsbeispiele der Erfindung beziehen sich auf ein Schreiben zu Speicherzellen.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Betreiben einer integrierten Schaltung, eine integrierte Schaltung und ein Datenverarbeitungssystem mit verbesserten Charakteristika zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1, eine Schaltung gemäß Anspruch 17, Anspruch 34 und Anspruch 35 und ein System gemäß Anspruch 39 gelöst.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein schematisches Flussdiagramm eines Verfahrens zum Schreiben zu einer Speicherzelle gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 2 ein Zeitdiagramm für einen versteckten Schreibzugriff für einen Leitfähige-Überbrückung-Direktzugriffsspeicher (CBRAM, CBRAM = Conductive-Bridging-Random-Access-Memory) gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 3 ein Zeitdiagramm für einen versteckten Schreibzugriff für einen Phasenänderung-Direktzugriffsspeicher (PCRAM, PCRAM = Phase-Change-Random-Access-Memory) gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 4 ein schematisches Blockdiagramm eines Speichergeräts gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 5 eine schematische elektrische Schaltung eines Speichergeräts zum Schreiben zu Speicherzellen gemäß einem Ausführungsbeispiel;
  • 6 ein simuliertes Zeitdiagramm für einen versteckten Schreibzugriff auf einen CBRAM gemäß einem Ausführungsbeispiel; und
  • 7 eine schematische Zeichnung eines Computersystems gemäß einem Ausführungsbeispiel.
  • Unter Bezugnahme auf die zugehörigen 17 werden Erläuterungen und Ausführungsbeispiele bezüglich des Verfahrens zum Betreiben einer integrierten Schaltung einschließlich des Schritts eines Schreibens zu einer Speicherzelle und einer integrierten Schaltung mit einer Speicherzelle zum Schreiben zu der Speicherzelle beschrieben.
  • 1 zeigt ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben einer integrierten Schaltung einschließlich des Schritts eines Schreibens zu einer Speicherzelle. Das Verfahren betrifft eine Speicherzelle bei einem Schritt 1, die einen ersten und einen zweiten logischen Zustand annehmen kann, wobei eine Änderung von dem zweiten logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand länger dauert als eine Änderung von dem ersten logischen Zustand zu dem zweiten logischen Zustand. Zuerst wird bei einem Schritt 3 der logische Zustand der Speicherzelle gelesen. Abhängig von dem gelesenen logischen Zustand der Speicherzelle wird der logische Zustand der Speicherzelle bei einem Schritt 5 zu dem ersten logischen Zustand geändert oder in dem ersten logischen Zustand gehalten. Abhängig von den Daten, die geschrieben werden sollen, wird der logische Zustand dann bei einem Schritt 7 zu dem zweiten logischen Zustand geändert oder in dem ersten logischen Zustand gehalten.
  • Die in 1 gezeigten Schritte konzentrieren sich auf eine Speicherzelle. Die Schritte können jedoch parallel für mehrere Speicherzellen durchgeführt werden. Bei dem Schritt 3 beispielsweise wird eine vorbestimmte Mehrzahl von Speicherzellen gelesen, wie beispielsweise ein Feld von Speicherzellen, und der Inhalt derselben wird gespeichert oder gesichert, um bei dem Schritt 7 verfügbar zu sein. Beispielsweise wird der anfängliche Zustand derselben, der gelesen wird, in einem flüchtigen Speicherelement gepuffert. Bei dem Schritt 5 wird die vorbestimmte Mehrzahl von Speicherzellen „vorbereitet". Das heißt, diese Speicherzellen, die sich bereits in dem ersten logischen Zustand befinden, werden in demselben gehalten, und die anderen werden in den ersten logischen Zustand schaltet. Die Daten, die bei dem Schritt 7 geschrieben werden sollen, können dann beispielsweise neue Daten oder die alten Daten, die bei dem Schritt 3 ausgelesen wurden, und einige der Daten oder alle Daten sein, die durch neue Daten überschrieben werden. Das heißt, vor dem Schritt 7 können neue Daten in einen Puffer geschrieben worden sein, in den die Daten, die bei dem Schritt 3 ausgelesen werden, gesichert worden sein können. Dieses Überschreiben kann logische Zustände aller Speicherzellen oder lediglich einen Teil derselben beeinflussen. Bei dem Schritt 7 werden somit einige der Speicherzellen zurück in den anfänglichen Zustand derselben schaltet, während andere den Zustand derselben relativ zu dem Schritt 3 nicht ändern.
  • Durch die Vorbereitung der Speicherzellen bei dem Schritt 5 können Daten, die geschrieben werden sollen, zu den Speicherzellen schneller geschrieben werden, weil lediglich die Zeit betrachtet werden muss, die zum Schalten von dem ersten in den zweiten logischen Zustand nötig ist. Das langsamere Schalten von dem zweiten in den ersten logischen Zustand kann in einer Zeit versteckt sein, die dem Empfang der Daten vorangeht, die geschrieben werden sollen. Leistung kann eingespart werden durch ein Schalten lediglich dieser Speicherzellen in den ersten logischen Zustand, die sich nicht bereits in diesem Zustand befinden. Durch ein Sichern und Puffern der Daten, die vor dem Vorbereitungs schritt ausgelesen werden, wird zusätzlich lediglich zu einem Abschnitt der Mehrzahl von Speicherzellen geschrieben, ohne die Informationen der anderen Speicherzellen zu verlieren. Zudem kann der Puffer als ein flüchtiger Speicher implementiert sein und kann schnell sein, so dass mehrere Schreibvorgänge bzw. Schreiboperationen an den gepufferten Daten mit einer hohen Frequenz durchgeführt werden, bevor der Schritt 7 durchgeführt wird.
  • Die Speicherzelle oder die Mehrzahl von Speicherzellen kann ein Teil eines Speicherarrays sein oder in demselben angeordnet sein. Beispielsweise kann die Speicherzelle oder die Mehrzahl von Speicherzellen ein Speicherarray bilden, um wie ein dynamischer Direktzugriffsspeicher (DRAM, DRAM = Dynamic-Random-Access-Memory) zu erscheinen, zu agieren und zu reagieren. Jede Speicherzelle kann mit einer Auswahl- oder Wortleitung und mit einer Erfassungs- oder Bitleitung verbunden sein. Die Speicherzellen können in einer Matrix angeordnet sein, die Zeilen und Spalten aufweist, wobei eine Mehrzahl von Speicherzellen, die mit einer Wortleitung verbunden sind, eine Zeile bilden und Speicherzellen, die mit einer Bitleitung verbunden sind, eine Spalte bilden (siehe auch 5).
  • Die Speicherzelle oder die Mehrzahl von Speicherzellen kann in einer integrierten Schaltung (IC, IC = integrated circuit) angeordnet sein, die eine Logikschaltungsanordnung aufweisen kann. Die Schaltungsanordnung kann beispielsweise einen oder mehrere Prozessoren umfassen. Allgemeiner gesagt kann die Schaltungsanordnung eine Datenverarbeitungseinheit aufweisen. Bei der Einheit kann es sich beispielsweise um eine Zentralprozessoreinheit (CPU, CPU = central-processor-unit) oder einen Digitalsignalprozessor (DSP) handeln. Die Schaltungsanordnung kann beispielsweise auch eine kundenspezifische Logik, anwendungsspezifische integrierte Schaltungen (ASIC, ASIC = application-specific-integrated circuits) und/oder Logikgatterarrays umfassen. Es ist ferner möglich, dass die integrierte Schaltung zusätzliche her kömmliche Speichergeräte umfasst, beispielsweise DRAM-Speicher oder einen herkömmlichen Flash-Speicher.
  • Eine Speicherzelle kann durch ein Speicherelement gebildet sein, das an einer Seite mit einem ersten Anschluss eines schaltbaren Weges eines Auswahltransistors und an der anderen Seite mit einem bestimmten Potential verbunden ist, wie beispielsweise Masse. Bei dem Auswahltransistor wiederum kann ein zweiter Anschluss des schaltbaren Wegs desselben mit einer Erfassungsleitung verbunden sein, während ein Steueranschluss des Auswahltransistors mit einer Auswahlleitung verbunden sein kann. Das Speicherelement kann durch ein Widerstandselement gebildet sein. Die hier interessierenden Speicherzellen jedoch sind nicht auf Widerstandselemente begrenzt. Vielmehr kann der logische Zustand einer Speicherzelle durch den Widerstandswert eines Widerstandselements, durch die Magnetisierung eines Magnetelements, durch die Kapazität eines Kondensators oder irgendeines Elements dargestellt sein, das zum Bilden von zumindest zwei stabilen logischen Zuständen geeignet ist. Die Speicherzelle kann eine nichtflüchtige Speicherzelle sein.
  • Speicher, bei denen die Speicherzelle als ein schaltbarer oder änderbarer Widerstand gebildet ist, beispielsweise ein Leitfähige-Überbrückung-Direktzugriffsspeicher (CBRAM) oder Phasenänderung-Direktzugriffsspeicher (PCRAM), weisen typischerweise eine relativ lange Schaltzeit zum Ändern des logischen Zustands der Speicherzelle auf. Bei einem PCRAM beispielsweise kann die Schaltzeit von dem hochohmigen in den niederohmigen Zustand, ein SETZEN-Prozess bzw. SET-Prozess genannt, mehr als 150 ns betreffen und kann länger als der umgekehrte Prozess dauern. Bei einem CBRAM kann die Schaltzeit von dem niederohmigen in den hochohmigen Zustand, ein LÖSCHEN-Prozess bzw. ERASE-Prozess genannt, ebenfalls relativ lang sein, d. h. länger als der umgekehrte Vorgang.
  • Bei Anwendungen, bei denen diese Speichertypen als ein Ersatz für einen herkömmlichen dynamischen Direktzugriffsspeicher (DRAM) betrieben werden sollen, kommt es zu Problemen, weil die Spezifikation von herkömmlichen DRAMs vorschreibt, dass eine Speicherzelle innerhalb eines Spaltenzugriffs beschrieben werden sollte. Für eine typische DRAM-Betriebsfrequenz von etwa 200 MHz wäre beispielsweise eine Schaltzeit zwischen den logischen Zuständen der Speicherzellen von weniger als 5 Nanosekunden erwünscht. Die folgenden Ausführungsbeispiele sprechen dieses Problem zum Teil an. Diese Ausführungsbeispiele jedoch können ohne weiteres auf andere Anwendungen als einem DRAM-Ersatz übertragen werden und folglich sind diese Ausführungsbeispiele weder auf einen PCRAM noch auf einen CBRAM begrenzt und sind nicht auf DRAM-Zeitverläufe bzw. DRAM-Zeitsteuerungen (DRAM-Timings) begrenzt.
  • Um einen DRAM mit einem Speicher zu ersetzen, der derartige Speicherzellen aufweist, wäre eine DRAM-ähnliche Operation nötig. Eine DRAM-ähnliche Operation bedeutet beispielsweise, dass bei dem Speicher auf eine Aktivierung einer Zeile hin durch ein Anlegen eines Aktivieren-Befehls bzw. Aktivierungsbefehls eine vollständige Seite ausgelesen wird. Gemäß folgenden Ausführungsbeispielen wird das Lesen durch Leseschaltungen realisiert, wie beispielsweise On-Pitch-Spannungsverstärker oder -Erfassungsverstärker. „On-Pitch" bedeutet, dass jede Spaltenadresse einen eigenen Spaltenverstärker aufweist, der derselben zugeordnet ist, d. h. bei einer Seitenlänge von n gibt es n Verstärker, die parallel arbeiten. Zum Lesen von Speicherzellen, die ein Widerstandselement mit der Hilfe von Spannungsverstärkern aufweisen, kann eine Spannungsdifferenz an einer aktiven Bitleitung und einer benachbarten Bitleitung, die als eine Referenz verwendet wird, zu der Differenz zwischen der Speicherbereichsbetriebsspannung und Masse verstärkt werden.
  • Bei der nachfolgenden Beschreibung der Zeitdiagramme in 2 und 3 wird angenommen, dass das Speichergerät in dem Fall von 2 ein CBRAM bzw. in dem Fall von 3 ein PCRAM ist. Ferner wird angenommen, dass das Speichergerät Erfassungsverstärker aufweist, die Gruppen von Speicherzellen zugewiesen sind, die beispielsweise durch einen Schalter mit/von den Speicherzellen verbunden oder abgetrennt werden können. Zudem beruht die folgende Beschreibung von 2 und 3 auf der Annahme, dass das Speichergerät eine Steuerschaltung aufweist, die konfiguriert ist, um den Schalter zu steuern und um Steuerbefehle zum Lesen und Schreiben zu den Speicherzellen einzuleiten. Die Steuerschaltung kann ferner konfiguriert sein, um den Schalter zu öffnen, um die Speicherzelle elektrisch von dem Erfassungsverstärker abzutrennen, und um den Schalter auf einen Vorladebefehl hin erneut zu schließen, um die Speicherzelle und den Erfassungsverstärker zu verbinden. Obwohl diese Annahmen das Verständnis der folgenden Beschreibung erleichtern, ist zu beachten, dass andere Implementierungen ebenfalls möglich sind.
  • Unter Bezugnahme auf 2 wird ein Verfahren zum Betreiben einer integrierten Schaltung einschließlich des Schrittes eines Schreibens zu einer Speicherzelle eines CBRAM mit einem Zeitdiagramm erläutert, das ein Differenztaktsignal 10 mit einem positiven Takt und einem jeweiligen negativen Takt aufweist. Das Zeitdiagramm weist 10 Perioden des Differenztaktsignals 10 auf, die mit 0–10 aufgezählt sind. Ferner ist eine Befehlssequenzzeile 12 gezeigt, die einen Aktivierungsbefehl (ACT, ACT = activate = aktivieren) 12a, einen Nichtoperationsbefehl (NOP, NOP = non-Operation command) 12b, einen Schreibbefehl (WR, WR = write = schreiben) 12c und einen Vorladebefehl (PRE, PRE = precharge = vorladen) 12d aufweist. Die Daten, die zu der Speicherzelle geschrieben werden sollen, sind in der Datenzeile 14 gezeigt. Zeile 16 zeigt die Schlüsselwörter der jeweiligen Operationen und zeigt die Dauer derselben. Im Detail sind die Leseoperation 16a, das simultane Erfassen und Löschen 16b von Zellen, das Programmieren 16c von Zellen auf einen PRE-Befehl 12c hin und schließlich das Schließen 16d der aktivierten Wortleitung gezeigt. Der Spannungs- oder Signalpegel der Bitleitung ist für zwei Fälle gezeigt. Fall 18a bezieht sich auf den Fall, bei dem abhängig von den Daten 32, die geschrieben werden sollen, der logische Zustand der Speicherzelle in den zweiten logischen Zustand geändert 33 wird – d. h., in dem Fall des CBRAM zu dem niederohmigen Zustand, und bei dem eine so genannte SET-Operation durchgeführt wird. Kurve 18b zeigt den Bitleitungspegel für den anderen Fall, falls abhängig von den Daten, die geschrieben werden sollen, der logische Zustand des Speicherzustands in dem ersten logischen Zustand gehalten wird. Für sowohl den Fall 18a, bei dem die Speicherzelle in den zweiten logischen Zustand geändert wird, als auch 18b, bei dem die Speicherzelle in dem ersten logischen Zustand gehalten wird, ist die Situation an dem Erfassungsverstärker (SA; SA = sense amplifier) in den Kurven 20a bzw. 20b gezeigt. Die Kurve 20a zeigt den Spannungspegel an dem Erfassungsverstärker, falls der logische Zustand, der zu der Speicherzelle geschrieben werden soll, der niederohmige Zustand ist. Die Kurve 21b zeigt den Spannungspegel an dem Erfassungsverstärker, falls der logische Zustand, der zu der Speicherzelle geschrieben werden soll, der hochohmige Zustand ist. Das Zeitintervall tRAS 26 zeigt die so genannte Zeilenzugriffsübernahmezeit bzw. Zeilenzugriff-Strobe-Zeit (RAS = row access strobe = Zeilenzugriffsübernahme), die hinsichtlich DRAM-Zeitcharakteristika die Zeit zwischen einem Aktivierungsbefehl und einem Vorladebefehl angibt. Ferner kann das Zeitintervall tRP 28 die Zeilenvorladezeit genannt werden (RP = row precharge) und gibt hinsichtlich DRAM-Zeitverläufen die Zeit an, die benötigt wird, um die Bitleitungen vorzuladen. Die Zeitintervalle tRAS 26 und tRP 28 bilden das Zeitintervall tRC 30, die so genannte Zeilenzykluszeit (RC = row cycle), die hinsichtlich DRAM-Zeitverläufen die minimale Zeit zwischen zwei Aktivierungsbefehlen angibt.
  • Bei dem CBRAM kann der hochohmige Zustand den oben erwähnten ersten Zustand darstellen, dessen jeweiliger Spannungspegel schwieriger und zeitraubender zu erreichen ist als der niederohmige Zustand, der wiederum dem zweiten logischen Zustand zugeordnet sein kann. Die LÖSCHEN-Operation, d. h. die Änderung des logischen Zustands des CBRAM von dem niederohmigen Zustand in den hochohmigen Zustand, ist aufgrund einer hohen Spannung, die an eine niederohmige Zelle angelegt sein kann, schwieriger anzunehmen. Die Änderung ist deshalb pegelkritisch.
  • Ein DRAM-ähnliches Schreiben zu einer derartigen CBRAM-Zelle kann von Außen betrachtet erreicht werden, wie es im Folgenden beschrieben ist. Nach einem Anlegen eines ACT-Befehls 12a wird eine Speicherzelle oder eine Mehrzahl von Speicherzellen, die mit einer Wortleitung verbunden sind, wie beispielsweise eine Seite, ausgewählt und wird der vorliegende logische Zustand der jeweiligen Speicherzellen über die jeweiligen Bitleitungen ausgelesen, die mit den zugeordneten Erfassungsverstärkern verbunden sind. Der logische Zustand kann nun in dem Erfassungsverstärker verstärkt werden, wobei nach dem Verstärken des vorliegenden logischen Zustands der Erfassungsverstärker und die Bitleitung abgetrennt werden. Bei einer herkömmlichen DRAM-Technologie stellen hohe Spannungen, die an den Speicherzellen anliegen, die Ladungen der Speicherzellen wieder her. Hohe Spannungen an Widerstandsspeicherzellen, wie dieselben beispielsweise bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel betrachtet werden, bewirken jedoch eine Belastung für die Zellen, d. h. beschädigen die Speicherzellen. Folglich ermöglicht ein Abtrennen des Verstärkers von der Bitleitung nach dem Verstärkungsprozess ein Verringern der Belastung, die an die Zellen angelegt wird. Gemäß einigen Ausführungsbeispielen wird diese Wirkung zum Realisieren des Schreibzugriffs ausgenutzt.
  • Bei einer DRAM-Technologie wird mit einem Anlegen eines AKTIVIEREN-Befehls eine Zeilenadresse ausgewählt und werden die jeweiligen Speicherzellen in die jeweiligen Verstärker ausgelesen. Da das Verstärken der kleinen Signale der DRAM-Speicherzellen etwas Zeit benötigt, ist die Zeilenzugriffszeit herkömmlicherweise länger als die Spaltenzugriffszeit. Nach einem Anlegen eines ACT-Befehls 12a können ein NOP-Befehl 12b und ein WR-Befehl 12c folgen. Gerade nach einem Einsetzen des Schreib- oder jeweiligen Lesebefehls wird die Spaltenadresse vorgelegt und kann deshalb die Spaltenadresse starten.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird die obige Anforderung, eine DRAM-Leistungsfähigkeit durch eine Verwendung eines nichtflüchtigen Speichers zu emulieren, auf die folgende Weise kopiert. Alle Speicherzellen einer ausgewählten Seite werden nach einem Empfangen eines ACT-Befehls in den zugeordneten Erfassungsverstärkern ausgelesen. Danach können die Erfassungsverstärker elektrisch von der Bitleitung und den Speicherzellen abgetrennt werden. Nach der Abtrennung wird der Spaltenzugriff, der in einer kurzen Zeitperiode durchgeführt werden muss, mit den Daten, die zu bestimmten Spaltenadressen der aktivierten Seiten geschrieben werden sollen, durch ein Zugreifen auf die abgetrennten Erfassungsverstärker und nicht die Speicherzellen selbst durchgeführt. Die Daten, die aus den Speicherzellen gelesen werden, auf die kein Schreibzugriff stattfindet, können unverändert in dem jeweiligen Erfassungsverstärker verbleiben. Die Bitleitungen, und daher die Speicherzellen, bleiben abgetrennt, wie es erforderlich ist. Somit können sowohl Lese- als auch Schreibzugriffe auf bestimmte Adressen auf der aktivierten Seite in genau der gleichen Weise und insbesondere mit der gleichen Frequenz wie bei einem DRAM durchgeführt werden. Anders ausgedrückt werden bei dieser Stufe des Schreibzugriffs die Daten 14, die geschrieben werden sollen, lediglich zu den jeweiligen Erfassungsverstärkern der aktivierten Seite geschrieben. Die Speicherzellen werden durch die Daten nicht beeinflusst. Dies ist durch die Kurven 20a und 20b gezeigt, die die Logikzustandsänderung innerhalb der Erfassungsverstärker darstellen. Die Kurven 20a und 20b zeigen den Spannungspegel an dem Erfassungsverstärkerknoten abhängig von dem logischen Zustand, der zu der jeweiligen Speicherzelle geschrieben werden soll. Die genaue Spaltenadresse für einen nachfolgenden Schreibzugriff, der durch einen Schreibbefehl 12c ausgelöst wird, ist dann bekannt.
  • Innerhalb des Vorbereitungsschritts werden alle Speicherzellen der aktivierten Seite in dem Fall des CBRAM in den niederohmigen Zustand geändert. Dies wird durch ein Übertragen dieser Speicherzellen in den niederohmigen Zustand vorgenommen. Abhängig von dem vorliegenden logischen Zustand derselben, der ausgelesen und temporär gesichert wurde, werden jedoch lediglich derartige Speicherzellen zu dem ersten logischen Zustand geändert, die sich nicht bereits in dem ersten logischen Zustand befanden. Speicherzellen, die bereits den ersten logischen Zustand aufweisen, werden in dem ersten logischen Zustand gehalten, d. h. es wird keine Schreiboperation zu derartigen Speicherzellen durchgeführt, und dadurch wird keine Leistung für diese Zellen verbraucht. Das heißt, direkt nach dem Trennen des Erfassungsverstärkers und der Bitleitung voneinander, um die Speicherzellen abzutrennen, werden alle Speicherzellen der aktivierten Seite, die den ersten Zustand nicht aufweisen, überschrieben, so dass dieselben den ersten logischen Zustand annehmen. Derartige Speicherzellen einer aktivierten Seite, die bereits den ersten logischen Zustand aufweisen, werden in dem ersten logischen Zustand gehalten. Aufgrund der Trennung des Erfassungsverstärkers von der Speicherzelle, die mit der Bitleitung verbunden ist, die zum Erfassungsverstärker führt, kann der versteckte Schreibzugriff auf die Speicherzellen parallel zu dem Erfassen des Erfassungsverstärkers und dem jeweiligen Schreibzugriff auf den Erfassungsverstärker durchgeführt werden, wie es bei 16 beschrieben ist. Dieses parallele Wirksamsein ist in dem Zeitintervall 16b schematisch gezeigt, das ein Erfassen und Löschen zu der gleichen Zeit zeigt. Nach dem Durchführen dieser Operation werden alle Speicherzellen der aktivierten Seite „gelöscht" und weisen deshalb den ersten logischen Zustand auf. Die verfügbare Zeit zum Lesen und Löschen der Speicherzellen, die nicht bereits den ersten logischen Zustand aufweisen, beträgt tRAS 26. Das Ergebnis des Lesens des ersten logischen Zustands kann verwendet werden, um zu entscheiden, welche der Speicherzellen von dem aktuellen logischen Zustand in den ersten logischen Zustand geändert werden sollen, und welche unverändert belassen werden können, weil dieselben bereits den ersten logischen Zustand aufweisen. Um zu entscheiden, welche Speicherzellen bereits den ersten logischen Zustand aufweisen, kann das Auslesen einen Vergleich des Speicherzellenzustands mit einem Referenzsignal betreffen. Das Referenzsignal kann äquivalent zu einem ersten oder einem zweiten logischen Zustand sein. Der Vergleich kann beispielsweise mit einer Komparatoreinheit durchgeführt werden, die unterscheiden kann, ob ein logischer Zustand in einer Speicherzelle von einem Referenzzustand unterschiedlich ist.
  • Nach dem Abschluss aller Spaltenoperationen kann ein Zeilenvorladebefehl 12d (PRE-Befehl) durchgeführt werden, um die aktivierte Seite zu schließen. Während des jeweiligen Zeitintervalls tRP 28, das kürzer als das Zeitintervall tRAS 26 ist, kann der zweite Teil der Schreiboperation eingefügt sein. Man erinnert sich, dass die Daten, die am Beginn des Schreibzugriffs in die Erfassungsverstärker ausgelesen wurden, Daten, die immer noch in denselben gespeichert sind, oder Daten sein können, die aus den jeweiligen Speicherzellen gelesen wurden und durch neue Daten überschrieben wurden, die zu den Speicherzellen geschrieben werden sollen. Bevor der Auswahltransistor geschlossen wird, wird die Verbindung zwischen dem Erfassungsverstärker und der Bitleitung mit der gekoppelten Speicherzelle wieder eingerichtet, wodurch sich die folgende Situation für den CBRAM ergeben kann.
  • Eine Seite der Speicherzelle, wie beispielsweise die Anode, weist eine Spannung VPL > 0 auf. Wie es oben beschrieben ist, wird nach dem Anlegen des AKTIVIEREN-Befehls eine LÖSCHEN-Operation durchgeführt, an deren Ende die Zelle hochohmig ist. Die Bitleitung wird am Ende des LÖSCHEN-Prozesses auf VPL gesetzt (siehe Kurve 18a, b in 2). Die Spannungsdifferenz bei dem zugeordneten Differenz-Erfassungsverstärker beläuft sich auf VPL-Masse-Spannung. Falls sich die Daten, die schließlich zu den Speicherzellen geschrieben werden sollen, in dem hochohmigen Zustand befinden, d. h. die Zelle nach dem VORLADEN-Befehl gelöscht werden soll, beträgt die Bitleitungsspannung VPL, entsprechend dem Zustand des Erfassungsverstärkers nach dem letzten Schreibprozess. Deshalb beträgt die Spannung über die Zelle 0 Volt und es wird keine LÖSCHEN-Operation ausgelöst. Somit wird die Speicherzelle nicht belastet. Mittels des ersten Schreibvorgangs am Anfang befindet sich die Zelle bereits in einem gelöschten Zustand, so dass das Ziel durch den vorhergehenden versteckten Schreibzugriff erreicht wurde.
  • Wenn gemäß den Daten, die geschrieben werden sollen, die Speicherzelle programmiert werden soll (SETZEN-Operation), d. h. die Zelle den niederohmigen oder den zweiten Zustand annehmen soll, dann beträgt die Bitleitungsspannung, die durch den Zustand des Erfassungsverstärkers nach dem letzten Schreibprozess 20a gegeben ist, Masse. Deshalb beträgt die Spannung über die Speicherzelle VPL und es wird eine Programmieroperation ausgelöst, um den logischen Zustand der Speicherzelle von dem ersten in den zweiten logischen Zustand zu ändern. Es werden lediglich notwendige Speicherzellen überschrieben.
  • Der Puffer oder Erfassungsverstärker ist in der Lage, die Daten, die am Anfang des Schreibzugriffs gelesen werden, zumindest so lange zu speichern, bis ein Vorladebefehl durchgeführt wird, so dass der logische Zustand einer Speicherzelle, zu der kein neuer logischer zustand ge schrieben werden musste, nach einem Verbinden des Puffers mit der jeweiligen Speicherzelle und einem Zurückschreiben des jeweiligen logischen Zustands abhängig von dem gespeicherten logischen Zustand erneut den korrekten logischen Zustand derselben aufweist. Das heißt, Speicherzellen von Spaltenadressen einer Seite, auf die kein externer Schreibzugriff stattfindet, weisen nach einem Fertigstellen des vollständigen Schreibzugriffs wieder den anfänglichen logischen Zustand derselben auf.
  • Wie es oben beschrieben ist, kann der Spaltenzugriff, der innerhalb eines kleines Zeitbudgets bzw. Zeitrahmens durchgeführt werden kann, auf einen Schnittstellenabschnitt beschränkt sein, der sich bis einschließlich zu dem Erfassungsverstärker erstreckt. Nach einem Lesen des vorliegenden logischen Zustands einer Speicherzelle können der Erfassungsverstärker und die Bitleitungen abgetrennt worden sein. Somit können sowohl Lese- als auch Schreibzugriffe auf die aktivierte Seite auf genau die gleiche Weise durchgeführt werden, d. h. durch ein Zugreifen auf den Puffer des Erfassungsverstärkers und insbesondere mit der gleichen Frequenz wie bei einem DRAM.
  • Zu der gleichen Zeit, d. h. während des oben erwähnten Lese- oder Schreibzugriffs auf den Puffer des Erfassungsverstärkers oder direkt nachdem die Bitleitungen abgetrennt wurden, kann ein Schreibzugriff ausgelöst oder vorbereitet werden. Zum Beispiel werden alle Speicherzellen in einen vorbestimmten Zustand geschaltet, der eine schnellere Änderung zu dem anderen Zustand ermöglicht als umgekehrt. Insbesondere sind eventuell bloß diese Zellen bei dem Auslöse- oder Vorbereitungsprozess betroffen, die nicht bereits den ersten logischen Zustand aufweisen. Die zuletzt genannten Speicherzellen können durch eine Verwendung des Ergebnisses des Auslesens bestimmt werden, das den Abtrennungen der Bitleitung von dem Erfassungsverstärker vorangeht, wie beispielsweise durch einen Vergleich der logi schen Zustände des Ausleseergebnisses der Speicherzelle durch eine Verwendung von zugeordneten Komparatoreinheiten.
  • Die Speicherzellen, die bei der Vorbereitung betroffen sind, werden von einem aktuellen Zustand in den vorbestimmten Zustand geschaltet, ein Prozess, der zeitraubender und/oder pegelkritischer zu erzielen ist als der umgekehrte Prozess eines Schaltens der Zellen von dem vorbestimmten Zustand in den anderen Zustand. Für einen CBRAM ist die zeitraubendere Zustandsänderung LÖSCHEN, gemäß der ein hoher Spannungspegel an eine niederohmige Zelle angelegt werden muss, was schwierig sein kann, den jeweiligen Spannungspegel anzunehmen.
  • Bei einem PCRAM lautet dieser zeitraubendere Prozess SETZEN, der beispielsweise mehr als 150 Nanosekunden benötigen kann, was zeitkritisch sein kann. In 3 ist ein Verfahren zum Schreiben zu einer Speicherzelle für einen PCRAM gezeigt. Das Zeitdiagramm in 3 zeigt ähnlich 2 einen Differenztakt 10 und eine Befehlszeile 12 mit dem jeweiligen ACT-Befehl 12a, NOP-Befehl 12b, WR-Befehl 12c und einem PRE-Befehl 12d. Ferner ist der Spannungspegel an der Bitleitung für beide oben erwähnten Fälle 22a und 22b gezeigt. Der Spannungspegel der Erfassungsverstärkerknoten ist mit den jeweiligen zwei Kurven 24a und 24b angegeben, die den zwei möglichen Zuständen entsprechen, die zu der Speicherzelle geschrieben werden sollen. Abgesehen davon sind das Zeitintervall tRAS 26, das Zeitintervall tRP 28 und das Zeitintervall tRC 30 gezeigt. Die Zeitlinie 17 mit den Schlüsselwörtern beschreibt die tatsächliche durchgeführte Operation und die Dauer derselben, d. h. die Leseoperation 17a, das simultane Erfassen und Setzen 17b von Zellen, das Rücksetzen 17c von Zellen auf einen PRE-Befehl 12d hin und das Schließen 17d der Wortleitung.
  • Für den PCRAM gibt es wiederum zwei Schreibzugriffe, SETZEN und RÜCKSETZEN, wobei die SETZEN-Operation zeitraubender ist, d. h. es dauert eine längere Zeit, um den PCRAM in einen niederohmigen, z. B. kristallinen, Zustand zu bringen, als die umgekehrte RÜCKSETZEN-Operation. Nach einem Anlegen einer SETZEN-Operation kann eine PCRAM-Speicherzelle einen niederohmigeren Zustand als nach dem Anlegen der RÜCKSETZEN-Operation aufweisen, was wiederum zu einem hochohmigen Zustand der Speicherzelle führen kann. Das heißt, in dem Fall des PCRAM entspricht der oben erwähnte erste logische Zustand dem niederohmigen Zustand, der durch ein Anlegen einer SETZEN-Operation an die Speicherzelle erreicht werden kann.
  • Wie es in 3 beschrieben ist, werden nach dem Anlegen eines ACT-Befehls 12a, der von einem NOP-Befehl 12b und einem nachfolgenden WR-Befehl 12c gefolgt sein kann, die Speicherzellen zu einem Puffer ausgelesen, der wiederum ein Differenz-Erfassungsverstärker sein kann. Nach dem Lesen des Inhalts der Speicherzellen werden die Erfassungsverstärker von den zugeordneten Bitleitungen abgetrennt. Folglich kann einerseits der Spaltenzugriff, der innerhalb einer kleinen Zeitperiode durchgeführt werden kann und deshalb zeitkritisch ist, auf einen Schnittstellenabschnitt des PCRAM begrenzt sein, der sich bis einschließlich zu dem Erfassungsverstärker erstreckt, und alle Speicherzellen können durch ein Anwenden einer SETZEN-Operation parallel in den vorbestimmten, d. h. in dem Fall des PCRAM den niederohmigen Zustand geschaltet werden. Dies ist bei 17b schematisch gezeigt. Insbesondere kann der Vorbereitungsschritt auf Speicherzellen beschränkt sein, die den ersten logischen Zustand nicht bereits aufweisen. Das heißt, der erste logische Zustand wird lediglich zu diesen Speicherzellen geschrieben, die wiederum durch diese SETZEN-Operation zu dem ersten logischen Zustand geändert werden. Die Speicherzellen, die so vorbereitet werden sollen, können durch eine Verwendung des Ergebnisses des Auslesens vor der Abtrennung der Bitleitungen von dem Erfassungsverstärker bestimmt werden, wie beispielsweise durch einen Vergleich der logischen Zustände der Speicherzelle, die in zugeordneten Analysierschaltungen oder Komparatoreinheiten ausgelesen werden. Die anderen Speicherzellen, d. h. diese, die bereits den ersten Zustand annehmen, können unverändert belassen werden und es wird keine überflüssige Schreiboperation an diesen Speicherzellen durchgeführt. Wie es bereits oben beschrieben ist, kann dieser erste versteckte Schreibzugriff auf die Speicherzellen parallel zu dem zeitkritischen Spaltenzugriff vorgenommen werden, der auf die Erfassungsverstärker begrenzt ist. Nach der Vorbereitungsoperation befinden sich die gesamten Speicherzellen einer Seite in einem „monochromen" Zustand, d. h. dem vorbestimmten Zustand. Das heißt, der Inhalt aller Speicherzellen der Seite weist den gleichen logischen Zustand auf. Die relevante Zeit für diese Operation ist durch tRAS 26 angegeben.
  • Nach dem Abschluss aller Spaltenoperationen kann ein Zeilenvorladebefehl 12d, der die aktivierte Seite schließt, ausgelöst werden. Dann kann der zweite, weniger zeitraubende oder einen weniger schwierig anzunehmenden Spannungspegel aufweisende Schreibzugriff gestartet werden. Bevor ein Auswahltransistor für die Speicherzellen eventuell an der Seite geschlossen wird, wird die Verbindung zwischen dem Erfassungsverstärker und der Bitleitung erneut wieder eingerichtet. Die Anode der Speicherzellen kann bei Masse liegen. Nach dem ACT-Befehl 12a wurde eine SETZEN-Operation durchgeführt, möglicherweise für die gesamte Seite. Die Bitleitung wird nach einem Abschluss des SETZEN-Prozesses zu Masse gesetzt. Deshalb beträgt die Spannungsdifferenz der zwei Erfassungssignale bei dem Differenz-Erfassungsverstärker V-Masse, wobei V > 0 gelten kann.
  • Wenn eine SETZEN-Operation nach dem VORLADEN-Befehl 12d durchgeführt werden soll, beträgt die Bitleitungsspannung, die durch den Zustand des Erfassungsverstärkers nach dem letzten Schreibprozess gegeben ist, Masse. Die Spannung über die Zelle beträgt somit 0 Volt und es wird keine SETZEN-Operation ausgelöst und die Zelle wird ebenfalls nicht belastet. Durch den ersten Schreibvorgang am Anfang befindet sich die Zelle bereits in einem SETZEN-Zustand, dem ersten logischen Zustand oder dem Zustand, der zeitraubender zu erreichen oder bei dem es schwieriger ist, den jeweiligen Spannungspegel zu erreichen, und das Ziel wurde erreicht. Wenn eine RÜCKSETZEN-Operation 17c an der Zelle durchgeführt werden soll, beläuft sich die Bitleitungsspannung, die durch den Zustand des Erfassungsverstärkers nach dem letzen Schreibprozess 24a gegeben ist, auf V. Folglich beträgt die Spannung über die Speicherzellen V und kann ein RÜCKSETZEN-Strom während eines RÜCKSETZEN-Pulses 19 fließen, um die Speicherzellen von dem ersten logischen Zustand, d. h. dem SETZEN-Zustand, zu dem zweiten logischen Zustand, d. h. dem RÜCKSETZEN-Zustand, zu ändern. Die Zeit, die für den zweiten Schreibzugriff verfügbar ist, beträgt tRP 28.
  • Der beschriebene Schreibzugriff kann ein Ändern lediglich von Zellen, die den ersten Zustand nicht aufweisen, zu dem zweiten Zustand aufweisen, wodurch ein Schreibbefehl vorbereitet wird. Die Speicherzellen werden eventuell weniger belastet, weil kein Spannungs-/Stromfluss für diese vorhanden ist, die bereits den ersten Zustand aufweisen. Zudem ist es machbar, dass ein Spaltenzugriff zu 100 kompatibel mit einer DRAM-Spezifikation durchgeführt werden kann. Insbesondere können die Zeitgebungen gleichermaßen kritisch mit Bezug auf jeweilige Zeitgebungsperioden gewählt werden. Das zeitraubendere Schreiben, d. h. SETZEN, in dem Fall eines PCRAM und LÖSCHEN in dem Fall eines CBRAM kann in Zeilenzeitbereiche verlagert werden, die typischerweise weniger kritisch mit Bezug auf bestimmte Zeitgebungen als Spaltenzeitbereiche spezifiziert sind. Anders ausgedrückt kann durch die Unterteilung des Schreibzugriffs die zeitraubendere oder spannungspegelkritischere Operation der längeren Zeit (tRAS) zugeordnet werden, die weniger zeitraubende oder spannungskritischere der kürzeren (tRP). Es gibt beispielsweise bei einem CBRAM zwei Schreibzugriffe, nämlich LÖSCHEN und PROGRAMMIEREN, und bei einem PCRAM gibt es SETZEN und RÜCKSETZEN. In jedem Fall ist eine der zwei schwieriger durchzuführen, bzw. zeitraubender zu erreichen und/oder weist einen Spannungspegel auf, der schwierig anzunehmen ist. Während des tatsächlichen Schreibzugriffs nach der Vorbereitung der Speicherzellen befinden sich Speicherzellen, die nicht beschrieben werden sollen, weil dieselben nämlich bereits den richtigen Wert aufweisen, in dem vorbestimmten Zustand derselben und müssen nicht belastet werden. Das heißt, es liegt kein Spannungsabfall/Stromfluss vor. Da der Erfassungsverstärker während des Spaltenzugriffs kippt bzw. flipt, ist eventuell jedes Bit in dem Erfassungsverstärker automatisch korrekt, wenn die Seite geschlossen wird. Der Erfassungsverstärker kann ohne Änderung verwendet werden, um den Wert desselben in die Zelle zu schreiben. Einerseits kann ein Seitenzugriff irgendeine Anzahl von Spaltenadressen bis zu einer Spaltenadresse umfassen. Andererseits kann jede Zelle maximal zweimal innerhalb eines Seitenzugriffs beschrieben werden, was die Lebensdauer der Speicherzellen erhöht bzw. die Schreibbeständigkeit erhöht.
  • Anders ausgedrückt betrifft ein Ausführungsbeispiel zum Betreiben einer integrierten Schaltung einschließlich des Schritts des Schreibens eine Verlagerung der zeitraubenderen Schreiboperation beispielsweise in Widerstandsspeicherzellen mit Spannungserfassungsverstärkern in den weniger zeitraubenden Zeilenzeitbereich. Zudem kann verglichen mit einem DRAM bei einem Trennen des Erfassungsverstärkers und der Bitleitung und einem Verwenden der Erfassungsverstärker als einem Pufferspeicher ein unveränderter Spaltenzugriff möglich sein. Die gelesenen Daten einer Speicherzelle können verglichen werden, ob der gespeicherte logische Zustand der zeitraubend zu erreichende ist oder nicht, und der Schreibzugriff kann durch ein Schreiben, basierend auf einem Vergleich des ersten logischen Zustands, lediglich zu derartigen Zellen der aktivierten Zelle, die den zweiten logischen Zustand aufweisen, vorbereitet werden. Ein Ausführungsbeispiel für einen Schreibzugriff betrifft ferner ein Unterteilen des Schreibzugriffs in unterschiedlich zeitraubende und/oder spannungspegelkritische Zugriffe, die temporär getrennt sind, d. h. der Vorbereitungsprozess und der folgende Umkehrprozess. Ferner werden die Speicherzellen aufgrund geringerer Belastung und einer verbesserten Beständigkeit durch ein Schreiben am Ende des Seitenzugriffs geschützt. Wie es oben beschrieben ist, kann der versteckte Schreibvorgang eine Auswertung des gelesenen Werts einer Zelle nach dem Lesen derselben betreffen, um zu entscheiden, ob der LÖSCHEN- oder SETZEN-Prozess für diese Speicherzelle durchgeführt werden muss. Durch diese Maßnahme müssen Zellen, die sich bereits in dem LÖSCHEN- oder SETZEN-Zustand befinden, nicht erneut beschrieben werden, wodurch sich Strom-/Leistungseinsparungen und eine geringere Belastung für die Speicherzellen ergeben können.
  • Das bedeutet, ein Ändern lediglich derartiger Speicherzellen zu dem ersten logischen Zustand, die nicht bereits den ersten logischen Zustand aufweisen, kann dazu führen, dass die Speicherzellen durchschnittlich weniger belastet werden. Um den logischen Zustand der Speicherzelle zu ändern, kann beispielsweise eine hohe Spannung an die Speicherzelle angelegt werden, was eine Belastung für die Speicherzelle bewirken kann. Dies bedeutet, dass die Beständigkeit der Speicherzelle verlängert werden kann. Zusätzlich kann der Leistungsverbrauch des Zugriffs verringert werden, da abhängig von dem anfänglichen Speicherinhalt der Speicherzellen nicht alle Zellen geändert werden müssen.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel wird ein Schreiben eines logischen Zustands in eine Mehrzahl von Speicherzellen einer Speichervorrichtung, die mit einer Auswahlleitung bzw. einer Erfassungsleitung verbunden ist, auf die folgende Weise erzielt. Jede Speicherzelle kann einen von zwei oder mehr logischen Zuständen einnehmen, wobei ein Schreiben eines ersten Zustands zu einer Speicherzelle eine Zeit t1 benötigt, was länger als eine Zeit t2 ist, die benötigt wird, um einen anderen logischen Zustand in die Speicherzelle zu schreiben. Der Schreibprozess weist ein Auslesen des logischen Zustands einer Mehrzahl von Speicherzellen, ein Vergleichen des logischen Zustands jeder Speicherzelle mit einem logischen Referenzzustand in zugeordneten Komparatoren, ein Schreiben des ersten Zustands zu Speicherzellen, die sich nicht bereits in diesem Zustand befinden, basierend auf dem Ergebnis des Vergleichs und ein Schreiben von Speicherzellen zu einem anderen logischen Zustand als dem ersten Zustand basierend auf den Daten, die geschrieben werden sollen, und/oder dem Ergebnis des Vergleichs auf.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann eine Speicherzelle einen von zwei logischen Zuständen, einen ersten und einen zweiten logischen Zustand, annehmen, wobei eine Änderung von dem zweiten logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand in der Speicherzelle eine längere Zeit benötigt als die Änderung von dem ersten logischen Zustand zu dem zweiten logischen Zustand. Das Lesen kann mittels Leseschaltungen, wie beispielsweise Erfassungsverstärkern, durchgeführt werden, von denen jeder mit/von einem jeweiligen Teilsatz der Speicherzellen mittels eines jeweiligen Schalters, wie beispielsweise einem Transistor, verbindbar und abtrennbar ist und als ein Speicherpuffer dient. Nach einem Lesen der logischen Zustände einer Mehrzahl von Speicherzellen werden die Ergebnisse dieses Lesens verwendet, um zu entscheiden, welche der Speicherzellen von dem aktuellen logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand geändert werden sollen und welche unverändert belassen werden, weil dieselben bereits den ersten logischen Zustand annehmen, und die Änderung der jeweiligen Speicherzelle wird durchgeführt. Dies kann ein Öffnen der zuvor erwähnten Schalter betreffen, um die Speicherzellen elektrisch von den Leseschaltungen während Zustandsänderungen abzutrennen. Anders ausgedrückt nehmen abhängig von dem logischen Zustand, der bereits in der Speicherzelle gespeichert ist, wie derselbe bei dem Lesen der Speicherzellen erhalten wird, alle Speicherzellen den ersten Zustand an. Nachdem die Speicherzellen derart vorbereitet wurden, können neue Daten, die geschrieben werden sollen, verwendet werden, um Daten, die außerhalb der Speicherzellen gepuffert sind, zu ändern oder zu überschreiben, wie dieselben aus den Speicherzellen ausgelesen werden und in den zuvor erwähnten ausgelesenen Zellen resident sind. Die Daten, die geschrieben werden sollen, können bei mehreren Schreibbefehlen gesammelt werden. Innerhalb der gepufferten Daten kann sich ferner der gepufferte Zustand einer bestimmten Speicherzelle mehr als einmal ändern, bevor die gepufferten Daten zurück zu den Speicherzellen geschrieben werden. Die Änderung oder Überschreibung kann durch ein Schreiben der geänderten oder überschriebenen Daten zu den Speicherzellen auf die Speicherzellen übertragen werden. Erneut kann eine Auswertung der geänderten oder überschriebenen Daten oder der Daten, die verwendet werden, um die ungeänderten, gelesenen und gespeicherten Daten zu ändern oder zu überschreiben, verwendet werden, um gemäß den Daten, die aktuell außerhalb der Speicherzellen gepuffert sind, den zweiten Schreibprozess auf diese Speicherzellen zu beschränken, die einen anderen Speicherzustand als den ersten Speicherzustand annehmen müssen. Erneut kann der zweite Schreibprozess ein Verbinden der Speicherzellen mit den jeweiligen Ausleseschaltungen betreffen.
  • Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel kann eine Mehrzahl von Speicherzellen in einer Seite angeordnet sein, wobei diese Seite wiederum aus mehreren Segmenten mit einer bestimmten Anzahl von Speicherzellen bestehen kann und wobei ein Schreiben zu den Speicherzellen durchgeführt werden kann, so dass jedes Segment der Seite nacheinander beschrieben wird. Bis ein Segment beschrieben wurde, kann ein Signal, beispielsweise ein Belegt-Signal, zu einer jeweiligen Steuerschaltung geliefert werden, um anzugeben, dass der Schreibprozess für das Segment noch im Gang ist. Dies kann für die verschiedenen Segmente in Folge vorgenommen werden. Falls alle Speicherzellen eines Segments bereits den ersten logischen Zustand zu der Zeit aufweisen, zu der die Speicherzellen vorbereitet werden müssen, muss keine derselben zu dem ersten logischen Zustand geändert werden und das Signal kann unmittelbar angeben, dass das nächste Segment beschrieben werden kann. Aufgrund dessen kann die Gesamtzeit zum Schreiben dieses ersten Zustands zu den Speicherzellen einer Seite, die eine Mehrzahl von Segmenten aufweist, verringert werden.
  • Es ist auch machbar, eines der versteckten Schreibkonzepte, die hierin beschrieben sind, auch für so genannte Strommodus-Erfassungsverstärker zu verwenden. Stromerfassungsverstärker weisen ein wesentlich größeres Layout als Spannungserfassungsverstärker auf. Dies führt zu der Tatsache, dass dieselben eventuell nicht on-pitch platziert werden können und die Bitleitungen, die zu einem Erfassungsverstärker gehören, sequentiell eine nach der anderen ausgelesen werden. Das versteckte Schreibkonzept kann jedoch immer noch wie beschrieben nach diesem sequentiellen Lesen verwendet werden. Aber die DRAM-Zeitgebung, die den zeitlichen Abstand zwischen dem Aktivierungsbefehl und dem ersten möglichen Spaltenzugriff bestimmt, sollte entspannt werden.
  • Es ist ferner machbar, das versteckte Schreibkonzept für andere Erfassungskonzepte zu verwenden, wie beispielsweise ein Stromverschiebungskonzept.
  • 4 zeigt ein schematisches Blockdiagramm eines Speichergeräts zum Schreiben zu einer Speicherzelle. Das Speichergerät kann eine Speicherzelle 120, die in der Lage ist, einen ersten und einen zweiten logischen Zustand anzunehmen, wobei eine Änderung von dem zweiten logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand länger dauert als eine Änderung von dem ersten logischen Zustand zu dem zweiten logischen Zustand, und eine Leseschaltung 124 aufweisen, die beispielsweise durch einen Schalter 122 mit der Speicherzelle 120 verbunden sein kann. Zudem kann dasselbe eine Steuerschaltung 126 aufweisen, die konfiguriert ist, um auf ein Aktivierungssignal hin eine Änderung des logischen Zustands der Speicherzelle zu dem ersten logischen Zustand einzuleiten oder dieselbe in dem ersten logischen Zustand zu halten, abhängig von dem gelesenen logischen Zustand der Speicherzelle 120. Die Steuerschaltung kann ferner den logischen Zustand der Speicherzelle zu dem zweiten logischen Zustand ändern oder dieselbe in dem ersten logischen Zustand halten, abhängig von dem logischen Zustand, der geschrieben werden soll. Die Leseschaltung 120 oder die Steuerschaltung 126 können eine Komparatoreinheit aufweisen, um den logischen Zustand des Speichers 120 zu analysieren, und basierend auf dem Ergebnis kann die Steuerschaltung 126 den logischen Zustand der Speicherzelle 120 zu dem ersten logischen Zustand ändern oder dieselbe in dem ersten logischen Zustand halten. Die Steuerschaltung 126 kann ferner konfiguriert sein, um beispielsweise auf ein Aktivierungssignal hin den Schalter 122 zu öffnen, um die Speicherzelle elektrisch von der Leseschaltung abzutrennen, und um den Schalter erneut zu schließen, um die Speicherzelle und die Leseschaltung zu verbinden. Es ist auch machbar, dass eine Rücksetzschaltung (in 4 nicht gezeigt), die durch die Steuerschaltung 126 angewiesen wird, den logischen Zustand der Speicherzelle zu dem ersten logischen Zustand ändert oder denselben in dem ersten logischen Zustand hält, abhängig von dem logischen Zustand der gelesenen Speicherzelle.
  • In 5 ist exemplarisch ein Blockschaltungsdiagramm dargestellt, das ein Speichergerät zum Durchführen des Verfahrens zum Betreiben einer integrierten Schaltung zeigt.
  • Das exemplarische Speichergerät weist ein Speicherarray 50 auf, das eine Matrix aufweist, die durch Wortleitungen 55a; 55b und Bitleitungen 60a; 60b; 60c; 60d gebildet ist. Die Größe oder ein Abschnitt des Arrays 50, das in 5 gezeigt ist, ist lediglich ein Beispiel und kann verändert werden. Jede Speicherzelle 52a; 52b; 52c; 52d ist mit einer Wortleitung und mit einer Bitleitung verbunden. Wie es exemplarisch für die Speicherzelle 52a gezeigt ist, kann jede Speicherzelle einen Auswahltransistor 53a und ein Speicherelement 54a aufweisen. Das Speicherelement 54b kann durch ein Widerstandsspeicherelement gebildet sein, das auf einer Seite mit einem Anschluss eines schaltbaren Wegs eines Auswahltransistors 53a und auf der anderen Seite mit einem bestimmten Potential, wie beispielsweise Masse verbunden ist. Der Auswahltransistor 53a wiederum kann einen zweiten Anschluss eines schaltbaren Wegs aufweisen, der mit der Erfassungsleitung, d. h. der Bitleitung 60a, verbunden ist, wobei ein Steueranschluss des Auswahltransistors 53a mit der jeweiligen Auswahlleitung oder Wortleitung 55a verbunden ist. Unter zusätzlicher Bezugnahme auf 2 und 3 wird im Folgenden der Betrieb des Speichergeräts erläutert. Nach einem Aktivieren 12a einer Wortleitung wird der logische Zustand von jeder der Speicherzellen, die mit dieser Wortleitung verbunden sind, zu den jeweiligen Differenz-Erfassungsverstärkern 66a; 66b ausgelesen 16a; 17a und in denselben gespeichert. Durch ein Aktivieren der Wortleitung 0 (WL0) 55a beispielsweise wird der logische Zustand der Speicherzellen 52a und 52c über die Bitleitungen 60a bzw. 60c zu den jeweiligen Erfassungsverstärkern 66a und 66b ausgelesen 16a; 17a. Zum Erfassen 16b; 17b benötigt der Differenz-Erfassungsverstärker zwei Erfassungssignale, wobei z. B. ein Signal das Bitleitung-Wahr-Signal (BLT, BLT = bit line true) 60a; 60c ist und das andere das Bitleitung-Komplementär (BLC, BLC = bit line complementary) 60b; 60d ist. Bei dem oben beschriebenen Beispiel wird der Speicherzustand der Speicherzelle 50a durch den Erfassungsverstärker 66a, der mit der Speicherzelle 52a verbunden ist, über das BLT 60a ausgelesen. Das BLC des Differenz-Erfassungsverstärkers 66a ist mit der Speicherzelle 52b verbunden, die nicht aktiviert ist. Die Differenz-Erfassungsverstärker 66a; 66b können von den Bitleitungen des Speicherarrays durch Trennschalter 70a; 70b abgetrennt werden. Eine Steuerschaltung 71 kann die Trennschalter 70a; 70b steuern. Nach dem Lesen der Speicherzellen der aktivierten Seite und dem Abtrennen der Erfassungsverstärker von den Bitleitungen kann simultan zu dem Erfassen in den Erfassungsverstärkern der versteckte Schreibvorgang 16b; 17b, um den logischen Zustand der Speicherzellen zu dem ersten logischen Zustand zu ändern, ebenfalls durch eine Steuerschaltung durchgeführt werden. Dies ist schematisch durch die Kästen 75a; 75b dargestellt, die angeben, dass für einen PCRAM ein SETZEN-Puls 17b durchgeführt wird und für einen CBRAM eine Operation LÖSCHEN 16b durchgeführt wird.
  • Die Erfassungsverstärker 66a; 66b können herkömmliche Erfassungsverstärker sein, die kreuzgekoppelte p- und n-Kanal-Feldeffekttransistoren (p- und n-Kanal-FET; FET = Field-Effect-Transistor) sowie einen Knoten 68a und 68b aufweisen. Der Knoten 68a ist mit einer Steuerpegelpotentialquelle 96 (PCS) verbunden, die Schaltungen und Verstärker 96a aufweisen kann, um eine bestimmte Spannung zu erzeugen. Für den PCRAM kann der SETZEN-Puls erzeugt werden und für den CBRAM die notwendige Spannung V. Der Knoten 68b ist mit einer Steuerbar-Potential-Quelle 94 (NCS) für das Erfassungssignal gekoppelt, die beispielsweise einen Invertierer bzw. Inverter 94a aufweist.
  • Ein externer Schreibzugriff 90; 12b mit jeweiligen Daten 92; 14 kann mit einer Schreiblogik 87 durchgeführt werden, die einen Schreibtreiber 85 aufweist, der die Daten, die geschrieben werden sollen, die zwei möglichen logischen Zustände, über zwei verbindbare Wege 86a und 86b an Schalter 81a, 81b zu den Erfassungsverstärkern 66a und 66b weiterleitet. Die Schalter 81a und 81b können Transistoren sein, wobei die Datenleitungen 86a und 86b mit einem Anschluss des schaltbaren Wegs des Transistors 81a, 81b verbunden sind und bei denselben ein zweiter Anschluss des schaltbaren Weges desselben mit den jeweiligen Erfassungsverstärkern 66a, 66b verbunden sein kann. Ein Steueranschluss der Transistoren 81a bis 81b kann mit der so genannten Chipauswahlleitung 80 verbunden sein, die die Datenleitung 86a und 86b mit den jeweiligen Erfassungsverstärkern verbindet, falls die Daten zu der zugeordneten Speicherzelle geschrieben werden sollen. Das bedeutet, dass die Chipauswahlleitung als eine Adressauswahlleitung wirkt.
  • Während eines Schreibzugriffs 12c können die Daten, die zu einer bestimmten Adresse geschrieben werden sollen, verwendet werden, um Daten, die in dem Erfassungsverstärker gepuffert sind, zu ändern oder zu überschreiben 32, und die Daten, die geschrieben werden sollen, können in mehreren Schreibbefehlen gesammelt werden. Die Daten, die am Anfang des Schreibzugriffs gelesen und in dem Erfassungsverstärker gespeichert werden, können nach dem Anwenden des ACT-Befehls in diesen Erfassungsverstärkern gehalten werden, falls dieselben nicht durch Daten eines externen Schreibzugriffs überschrieben werden. Ferner kann sich innerhalb der gepufferten Daten der gepufferte Zustand einer bestimmten Speicherzelle mehr als einmal ändern, bevor die gepufferten Daten in dem Erfassungsverstärker zurück zu den Speicherzellen geschrieben werden. Die Änderung oder Überschreibung kann nach einem Anwenden eines Vorladebefehls 12d und erneutem Verbinden des Erfassungsverstärkers und der Bitleitungen durch den Trennschalter auf die Speicherzellen durch ein Schreiben der geänderten oder überschriebenen Daten zu den Speicherzellen übertragen werden. Die Daten von unveränderten Speicherzellen können ebenfalls zu den Speicherzellen zurück geschrieben werden. Wiederum kann eine Auswertung der geänderten oder überschriebenen Daten oder der Daten, die verwendet werden, um die ungeänderten Daten, die immer noch in dem Puffer gespeichert sind, zu ändern oder zu überschreiben, verwendet werden, um gemäß den Daten, die aktuell in dem Erfassungsverstärker gepuffert sind, den zweiten Schreibprozess auf diese Speicherzellen einzuschränken, die einen anderen Speicherzustand als den ersten logischen Speicherzustand angenommen haben. Der zweite Schreibprozess kann erneut ein Verbinden der Speicherzellen mit den jeweiligen Ausleseschaltungen und ein Überschreiben, wie es oben beschrieben ist, von lediglich notwendigen Speicherzellen betreffen. Danach kann die Wortleitung, beispielsweise 55a, geschlossen werden 16d; 17d.
  • Das Auslesen der Speicherzellen einer aktivierten Seite am Anfang kann einen Vergleich des logischen Zustands der Speicherzellen mit dem Referenzsignal betreffen. Das Referenzsignal kann äquivalent zu einem ersten oder einem zweiten logischen Zustand sein. Der Vergleich kann beispielsweise mit einer Komparatoreinheit oder einer Analysatorschaltung durchgeführt werden, die unterscheiden kann, ob ein logischer Zustand in einer Speicherzelle sich von einem Referenzzustand unterscheidet. Die Komparatoreinheit ist in 5 nicht gezeigt, aber kann mit einer Steuereinheit 71 verbunden sein, die den ersten versteckten Schreibzugriff durchführt, dargestellt durch die Kästen 75a; 75b.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann ein Speichergerät oder eine Speichervorrichtung Halbleiterelemente oder Schaltungen, Ausleseschaltungen, aufweisen, die zum Vergleichen oder Auswerten des logischen Zustands einer Mehrzahl von zugeordneten Speicherzellen in der Lage sind. Basierend auf dem Ergebnis dieses Vergleichs oder dieser Auswertung wird der erste Zustand bzw. der erste logische Zustand lediglich zu Speicherzellen geschrieben, die den ersten logischen Zustand nicht bereits aufweisen. Die Speichervorrichtung kann eine Mehrzahl von Speicherzellen aufweisen, die zum Annehmen und Speichern eines ersten und eines zweiten logischen Zustands in der Lage sind, wobei eine Änderung von dem zweiten logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand eine längere Zeit benötigt als eine Änderung von dem ersten logischen Zustand zu dem zweiten logischen Zustand. Trennungsschalter können zwischen die Ausleseschaltungen und die zugeordneten Speicherzellen geschaltet sein. Eine Steuerschaltung kann die Trennschalter sowie das Überschreiben der gepufferten Daten in den Ausleseschaltungen durch eine Verwendung der Daten, die geschrieben werden sollen, steuern, um die oben erwähnte Schreibprozedur zu steuern.
  • 5 ist ein exemplarischen Blockschaltungsdiagramm, das vier Speicherzellen darstellt, die mit Spannungsverstärkern durch vier Bitleitungen verbunden sind, die als zwei Bitleitungspaare organisiert sind. Die Spannungsversorgungen sind mit PCS und NCS bezeichnet. Trennschalter können mit Spannungsverstärkern von der Bitleitung gekoppelt sein. Die Schaltungen für den ersten Schreibzugriff können in dem Bitleitungsbereich angeordnet sein, der zweite Schreibzugriff kann global gesteuert sein.
  • Das Speichergerät mit der Speicherzelle oder der Mehrzahl von Speicherzellen kann in einer integrierten Schaltung (IC) angeordnet sein, die eine Logikschaltungsanordnung aufweisen kann. Die Schaltungsanordnung kann beispielsweise einen oder mehrere Prozessoren umfassen. Der Prozessor kann eine Zentralprozessoreinheit (CPU) oder ein Digitalsignalprozessor (DSP) sein. Die Schaltungsanordnung kann ferner eine kundenspezifische Logik umfassen, was beispielsweise anwendungsspezifische integrierte Schaltungen (ASIC) und/oder eine programmierbare Gatterlogik (PAL, PAL = programmable gate logic), ein feldprogrammierbares Gatterarray (FPGA, FPGA = field-programmable-gate-array), ein komplex programmierbares Logikbauelement oder eine Speichersteuerung bedeutet. Es ist auch machbar, dass die integrierte Schaltung zusätzliche herkömmliche Speichergeräte umfasst, beispielsweise DRAM-Speicher oder einen herkömmlichen Flash-Speicher.
  • 6 zeigt exemplarisch eine Simulation des oben erwähnten versteckten Schreibkonzepts für einen CBRAM. Die Spannungspegel für das Bitleitung-Komplementär 100a, das Bitleitung-Wahr 100b und über eine Speicherzelle, die mit einer „0" als einem logischen Zustand 105a und einer „1" als einem anderen logischen Zustand 105b beschrieben werden soll, sind gezeigt. Die jeweiligen Operationen lauten Lesen 107, Erfassen 108, paralleles Löschen von Zellen 111, Kippen des Erfassungsverstärkers durch Schreiben 109 und Vorladen 110.
  • 7 zeigt ein schematisches Blockdiagramm eines Computers 200 oder eines Computersystems, das eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) 210, ein Speichergerät 220, ein Ausgabegerät 240, ein Eingabegerät 230 und möglicherweise ein Peripheriegerät 250 aufweist. Das Speichergerät 220 kann eine Speicherzelle aufweisen, die in der Lage ist, einen ersten und einen zweiten logischen Zustand anzunehmen, wobei eine Änderung von dem zweiten logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand länger dauert als eine Änderung von dem ersten logischen Zustand zu dem zweiten logischen Zustand. Ferner eine Leseschaltung, die mit der Speicherzelle verbindbar ist, und eine Steuerschaltung, die konfiguriert ist, um abhängig von dem logischen Zustand der gelesenen Speicherzelle eine Änderung des logischen Zustands der Speicherzelle zu dem ersten logischen Zustand oder ein Halten des logischen Zustands der Speicherzelle in dem ersten logischen Zustand zu bewirken, und abhängig von dem logischen Zustand, der geschrieben werden soll, eine Änderung des logischen Zustands der Speicherzelle zu dem zweiten logischen Zustand oder ein Halten des logischen Zustands der Speicherzellen in dem ersten logischen Zustand zu bewirken.
  • Es ist zu beachten, dass in einem typischen Fall ein Ausführungsbeispiel der Erfindung Leistungs- oder Zeiteinsparungen oder eine erhöhte Beständigkeit oder eine Kombination derselben erreichen kann.
  • Die Ausführungsbeispiele, die mit Bezug auf die Figuren umrissen sind, können auch auf Technologien angewandt werden, bei denen eine erste Menge an Energie für eine Änderung von dem zweiten logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand verwendet wird und ein Aufwenden dieser ersten Menge an Energie zu einer Änderung führt, die längere Zeit dauert als eine Änderung von dem ersten logischen Zustand zu dem zweiten logischen Zustand. Aber die Technologien können eine unterschiedliche Konfiguration ermöglichen, wobei die Zeit für eine Änderung von dem zweiten logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand, die eine zweite Menge an Energie aufwendet, die gleiche Zeit wie eine Änderung von dem ersten logischen Zustand zu dem zweiten logischen Zustand dauern kann. Ähnliche Betrachtungen gelten für ein Austauschen des ersten und des zweiten Zustands.
  • Während das Vorhergehende insbesondere mit Bezug auf spezielle Ausführungsbeispiele desselben gezeigt und beschrieben wurde, wird Fachleuten auf dem Gebiet ersichtlich, dass verschiedene andere Änderungen an der Form und an Einzelheiten vorgenommen werden können, ohne von der Wesensart und dem Schutzbereich derselben abzuweichen. Es ist zu erkennen, dass verschiedene Änderungen bei einem Anpassen an unterschiedliche Ausführungsbeispiele vorgenommen werden können, ohne von den breiter gefassten Konzepten abzuweichen, die hierin offenbart und durch die folgenden Ansprüche eingeschlossen sind.

Claims (41)

  1. Verfahren zum Betreiben einer integrierten Schaltung einschließlich des Schrittes eines Schreibens zu einer Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d), die einen ersten und einen zweiten logischen Zustand annehmen kann, wobei eine Änderung von dem zweiten logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand in der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) eine längere Zeit dauert als eine Änderung von dem ersten logischen Zustand zu dem zweiten logischen Zustand, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist: Lesen (3) eines logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d); Ändern (5) des logischen Zustands zu dem ersten logischen Zustand oder Halten desselben in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem gelesenen logischen Zustand der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d); und Ändern (7) des logischen Zustand zu dem zweiten logischen Zustand oder Halten desselben in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem logischen Zustand, der geschrieben werden soll.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem das Verfahren an einer Mehrzahl von Speicherzellen durchgeführt wird, die einer Seite eines Speichergeräts zugewiesen sind.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, bei dem das Lesen (3) ein Speichern des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) in einem zugeordneten Puffer aufweist.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 3, bei dem der Puffer einen Erfassungsverstärker aufweist.
  5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, das ferner ein Analysieren des gelesenen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) aufwiest.
  6. Verfahren gemäß Anspruch 5, bei dem das Analysieren ein Vergleichen des gelesenen logischen Zustands mit einem Referenzzustand aufweist, der den ersten oder den zweiten logischen Zustand darstellt.
  7. Verfahren gemäß Anspruch 5 oder 6, bei dem das Ändern (7) des logischen Zustands zu dem zweiten logischen Zustand ein Anlegen von Leistung an die Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d), um den logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand zu ändern, oder ein Anlegen von keiner Leistung an die Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d), um denselben in dem ersten logischen Zustand zu halten, basierend auf dem Analysieren des gelesenen logischen Zustands aufweist.
  8. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 3 bis 7, das ferner ein Entkoppeln der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) und des zugeordneten Puffers aufweist.
  9. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem das Ändern (5) des logischen Zustands zu dem ersten logischen Zustand oder das Halten desselben in dem ersten logischen Zustand während einer Zeilenzugriffsübernahmezeit tRAS stattfindet.
  10. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 3 bis 9, bei dem der logische Zustand, der in dem zugeordneten Puffer gespeichert ist, durch den logischen Zustand überschrieben wird, der zu der zugeordneten Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) geschrieben werden soll.
  11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem der Puffer auf ein Empfangen eines Vorladebefehls von einer Speichersteuereinheit hin mit der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) gekoppelt wird.
  12. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem abhängig von dem logischen Zustand, der geschrieben werden soll, das Ändern (7) des logischen Zustands zu dem zweiten logischen Zustand oder das Halten desselben in dem ersten logischen Zustand während einer Vorladezeit tRP stattfindet.
  13. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, bei dem der logische Zustand, der geschrieben werden soll, dem gelesenen logischen Zustand der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) oder einem logischen Zustand entspricht, der auf einen externen Schreibzugriff hin geschrieben wird.
  14. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, bei dem der erste und der zweite logische Zustand durch Widerstandswerte eines Widerstandselements oder durch Magnetisierungswerte eines Magnetelements oder durch Kapazitätswerte eines Kapazitätselements dargestellt sind.
  15. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, bei dem die Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) eine nichtflüchtige Speicherzelle ist.
  16. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 2 bis 15, bei dem das Lesen (3) der Mehrzahl von Speicherzellen in Folge in Einheiten von Segmenten durchgeführt wird.
  17. Integrierte Schaltung, die folgende Merkmale aufweist: eine Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d), die in der Lage ist, einen ersten und einen zweiten logischen Zustand anzunehmen, wobei eine Änderung von dem zweiten logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand bei der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) länger dauert als eine Änderung von dem ersten logischen Zustand zu dem zweiten logischen Zustand; eine Leseschaltung, die mit der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) verbindbar ist; und eine Steuerschaltung, die konfiguriert ist, um eine Änderung des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem ersten logischen Zustand oder ein Halten des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem gelesenen logischen Zustand der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu bewirken, und um eine Änderung des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem zweiten logischen Zustand oder ein Halten des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem logischen Zustand, der geschrieben werden soll, zu bewirken.
  18. Integrierte Schaltung gemäß Anspruch 17, die ferner ein Speicherarray aufweist, das in Zeilen und Spalten von Speicherzellen gebildet ist, wobei die Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) eine der Speicherzellen ist.
  19. Integrierte Schaltung gemäß Anspruch 18, bei der jede Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) einen Auswahlschalter aufweist, über den die Speicherzellen mit einer jeweiligen Leseschaltung verbindbar sind, wobei der Auswahlschalter über eine Wortleitung steuerbar ist, so dass die Speicherzellen eine Seite bilden.
  20. Integrierte Schaltung gemäß Anspruch 19, bei der die Seite in Segmente unterteilt ist, von denen jedes einen Teilsatz von Speicherzellen aufweist, wobei die Steuerschaltung angepasst ist, um die Änderung des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem ersten logischen Zustand oder ein Halten des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem gelesenen logischen Zustand der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu bewirken, und um eine Änderung des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem zweiten logischen Zustand oder ein Halten des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem logischen Zustand, der geschrieben werden soll, in jedem der Segmente zu bewirken.
  21. Integrierte Schaltung gemäß Anspruch 20, bei der jede Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) oder jede Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) eines Segments über eine Bitleitung mit einer zugeordneten Leseschaltung gekoppelt ist.
  22. Integrierte Schaltung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 21, bei der die Leseschaltung einen Schalter aufweist, um die Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) und die zugeordnete Leseschaltung zu koppeln oder zu entkoppeln.
  23. Integrierte Schaltung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 22, bei der die Leseschaltung als ein Erfassungsverstärker gebildet ist.
  24. Integrierte Schaltung gemäß Anspruch 23, bei der der Erfassungsverstärker als ein Stromerfassungsverstärker oder als ein Stromverschiebungserfassungsverstärker gebildet ist.
  25. Integrierte Schaltung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 234, bei der die Steuerschaltung eine Analysatorschaltung aufweist, die angepasst ist, um ein Signal zu liefern, das von dem gelesenen logischen Zustand der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) abhängt, und wobei die Steuerschaltung auf das Signal anspricht, um zu entscheiden, ob der logische Zustand der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem ersten logischen Zustand verändert werden soll oder in dem ersten logischen Zustand gehalten werden soll.
  26. Integrierte Schaltung gemäß Anspruch 25, bei der die Analysatorschaltung eine Komparatorschaltung aufweist, zu der der gelesene logische Zustand der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) und ein Referenzzustand, der den ersten oder den zweiten logischen Zustand darstellt, gekoppelt wird, um ein Signal zu liefern, das angibt, ob der logische Zustand der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem ersten logischen Zustand geändert werden soll oder in dem ersten logischen Zustand gehalten werden soll.
  27. Integrierte Schaltung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 26, bei der die Leseschaltung einen Puffer aufweist, der angepasst ist, um auf eine Verbindung der Leseschaltung mit der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) hin den gelesenen logischen Zustand der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu Puffern, und durch Daten, die zu den Speicherzellen geschrieben werden sollen, während einer Abtrennung von der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) überschreibbar ist.
  28. Integrierte Schaltung gemäß Anspruch 27, bei der die Steuerschaltung angepasst ist, um die Änderung des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem zweiten logischen Zustand oder ein Halten des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) in dem ersten logischen Zustand durch ein Bewirken einer Wiederverbindung der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) und der Leseschaltung zu bewirken.
  29. Integrierte Schaltung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 28, bei der die Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) durch ein Widerstandselement, ein Magnetelement oder ein Kapazitätselement gebildet ist.
  30. Integrierte Schaltung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 29, bei der die Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) als eine nichtflüchtige Speicherzelle gebildet ist.
  31. Integrierte Schaltung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 30, wobei die integrierte Schaltung ferner eine Logikschaltungsanordnung aufweist.
  32. Integrierte Schaltung gemäß Anspruch 31, bei der die Logikschaltungsanordnung eine Datenverarbeitungseinheit aufweist.
  33. Integrierte Schaltung gemäß Anspruch 31 oder 32, bei der die Logikschaltungsanordnung eine Zentralprozessoreinheit (CPU) oder einen Digitalsignalprozessor (DSP) aufweist.
  34. Integrierte Schaltung, die folgende Merkmale aufweist: eine Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d), die in der Lage ist, einen ersten und einen zweiten logischen Zustand anzunehmen, wobei eine Änderung von dem zweiten logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand länger dauert als eine Änderung von dem ersten logischen Zustand zu dem zweiten logischen Zustand; eine Einrichtung zum Lesen des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d); eine Einrichtung zum Ändern des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem ersten logischen Zustand oder Halten desselben in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem gelesenen logischen Zustand der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d); und eine Einrichtung zum Ändern des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem zweiten logischen Zustand oder Halten desselben in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem logischen Zustand, der geschrieben werden soll.
  35. Integrierte Schaltung, die folgende Merkmale aufweist: eine Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d), die in der Lage ist, einen ersten und einen zweiten logischen Zustand anzunehmen, wobei eine Änderung von dem zweiten logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand länger dauert als eine Änderung von dem ersten logischen Zustand zu dem zweiten logischen Zustand; einen Puffer; einen Schalter, der zwischen die Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) und den Puffer geschaltet ist; eine Leseschaltung; eine Rücksetzschaltung; und eine Steuerschaltung, die konfiguriert ist, um ein Öffnen des Schalters zu bewirken, um die Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) von dem Puffer abzutrennen, um einen gepufferten Zustand aus dem Puffer zu lesen, um die Rücksetzschaltung anzuweisen, abhängig von dem gelesenen gepufferten Zustand den logischen Zustand der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem ersten logischen Zustand zu ändern oder denselben in dem ersten logischen Zustand zu halten, um ein Ändern des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem zweiten logischen Zustand oder ein Halten desselben in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem logischen Zustand, der geschrieben werden soll, zu bewirken, und um ein Schließen des Schalters zu bewirken, um die Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) und den Puffer zu verbinden.
  36. Integrierte Schaltung gemäß Anspruch 35, bei der die Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) durch ein Widerstandselement, ein Magnetelement oder ein Kapazitätselement gebildet ist.
  37. Integrierte Schaltung gemäß Anspruch 35 oder 36, die ferner ein Speicherarray mit Speicherzellen aufweist, die in Zeilen und Spalten angeordnet sind, wobei die Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) eine der Speicherzellen aufweist, und wobei jede Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) einen Auswahlschalter aufweist, über den die Speicherzellen mit der jeweiligen Leseschaltung verbindbar sind, wobei der Auswahlschalter über eine Wortleitung steuerbar ist, so dass die Speicherzellen eine Seite bilden.
  38. Integrierte Schaltung gemäß Anspruch 37, bei der die Seite in Segmente unterteilt ist, die jeweils einen Teilsatz der Mehrzahl von Speicherzellen aufweisen, wobei die Steuerschaltung angepasst ist, um die Änderung des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem ersten logischen Zustand oder ein Halten des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem gelesenen logischen Zustand der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu bewirken, und um eine Änderung des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem zweiten logischen Zustand oder ein Halten des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem logischen Zustand, der geschrieben werden soll, in jedem der Segmente zu bewirken.
  39. Datenverarbeitungssystem, das zumindest eine integrierte Schaltung aufweist, wobei die integrierte Schaltung folgende Merkmale aufweist: eine Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d), die in der Lage ist, einen ersten und einen zweiten logischen Zustand anzunehmen, wobei eine Änderung von dem zweiten logischen Zustand zu dem ersten logischen Zustand länger dauert als eine Änderung von dem ersten logischen Zustand zu dem zweiten logischen Zustand; eine Leseschaltung, die mit der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) verbindbar ist; und eine Steuerschaltung, die konfiguriert ist, um eine Änderung des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem ersten logischen Zustand oder ein Halten des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem gelesenen logischen Zustand der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu bewirken, und um eine Änderung des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) zu dem zweiten logischen Zustand oder ein halten des logischen Zustands der Speicherzelle (120; 52a; 52b; 52c; 52d) in dem ersten logischen Zustand abhängig von dem logischen Zustand, der geschrieben werden soll, zu bewirken.
  40. Datenverarbeitungssystem gemäß Anspruch 39, das ferner eine Datenverarbeitungseinheit und eine Speichersteuerung aufweist.
  41. Datenverarbeitungssystem gemäß Anspruch 40, bei dem die Datenverarbeitungseinheit eine Zentralprozessoreinheit (CPU) oder einen Digitalsignalprozessor (DSP) aufweist.
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