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DE102008026583A1 - Verfahren zur Herstellung von Kraftstoffadditiven aus Glycerin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kraftstoffadditiven aus Glycerin Download PDF

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DE102008026583A1
DE102008026583A1 DE102008026583A DE102008026583A DE102008026583A1 DE 102008026583 A1 DE102008026583 A1 DE 102008026583A1 DE 102008026583 A DE102008026583 A DE 102008026583A DE 102008026583 A DE102008026583 A DE 102008026583A DE 102008026583 A1 DE102008026583 A1 DE 102008026583A1
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DE
Germany
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propanol
heterogeneous catalyst
catalyst
glycerol
conversion
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Withdrawn
Application number
DE102008026583A
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English (en)
Inventor
Alexandra Dr. Große Böwing
Aurel Dr. Wolf
Leslaw Prof. Dr. Mleczko
Guo Daishi
Liao Dr. Jiangping
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer Technology Services GmbH
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Publication date
Application filed by Bayer Technology Services GmbH filed Critical Bayer Technology Services GmbH
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/60Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by elimination of -OH groups, e.g. by dehydration
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/10Liquid carbonaceous fuels containing additives
    • C10L1/14Organic compounds
    • C10L1/18Organic compounds containing oxygen
    • C10L1/182Organic compounds containing oxygen containing hydroxy groups; Salts thereof
    • C10L1/1822Organic compounds containing oxygen containing hydroxy groups; Salts thereof hydroxy group directly attached to (cyclo)aliphatic carbon atoms
    • C10L1/1824Organic compounds containing oxygen containing hydroxy groups; Salts thereof hydroxy group directly attached to (cyclo)aliphatic carbon atoms mono-hydroxy

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kraftstoffadditiven aus Glycerin in Gegenwart heterogener Katalysatoren.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kraftstoffadditiven aus Glycerin in Gegenwart heterogener Katalysatoren.
  • Im Zuge der Herstellung von Fettsäurealkylestern aus Ölen und Fetten, die Glyceride der Fettsäuren umfassen (z. B. Biodiesel), entsteht als wesentliches Nebenprodukt solcher Verfahren Glycerin. Die gerade benannten Fettsäurealkylester werden weltweit vermehrt hergestellt, um diese als Dieselkraftstoff in Verbrennungskraftmaschinen weiter zu verwenden.
  • Aus einem Mol der oben genannten Glyceride (insbesondere Triglyceride) entsteht ein Mol Glycerin. Die zunehmende Produktionsmenge an Biodiesel führt demzufolge zu großen Mengen an Glycerin, sowohl in Form von Rohglycerin, als auch in Form von Glycerin, das in höherer Reinheit für pharmazeutische Anwendungen verwendet werden kann. Aufgrund der hohen Mengen an Glycerin fällt der erzielbare Verkaufserlös, so dass daher eine wirtschaftlich vorteilhafte, andere Verwendung des Glycerins erstrebenswert ist, die mit der oben erwähnten Herstellung von Fettsäurealkylestern korreliert.
  • Glycerin wird gegenwärtig in Kosmetika als Feuchtigkeitsspender, als Frostschutzmittel, Schmierstoff und als Weichmacher verwendet und wird darüber hinaus bei der Herstellung von Kunststoffen, Microchips, Farbstoffen sowie Zahnpasta benötigt. Glycerin wird weiter als Zusatzstoff von pharmazeutischen Produkten verwendet. Auch als Lebensmittelzusatzstoff findet Glycerin Anwendung als Feuchthaltemittel (z. B. bei Datteln oder Kaugummi) und trägt hier die Bezeichnung E 422.
  • Es folgt also, dass Glycerin im Wesentlichen in Anwendungen verwendet wird, die nicht dazu in der Lage sind, die aus der Produktion der Fettsäurealkylester resultierenden Mengen gänzlich einer wirtschaftlich vorteilhaften Verwendung zuzuführen. Demzufolge ist eine durch obiges Verfahren erzeugte Überproduktion an Glycerin nachteilig.
  • Eine im Zusammenhang mit der Herstellung von Fettsäurealkylestern zur Verwendung in Verbrennungskraftmaschinen sinnvolle Alternative wäre daher aus dem entstehenden Glycerin einen Stoff zu gewinnen, der ebenfalls in Verbrennungskraftmaschinen vorteilhaft verwendet werden kann. Solche Stoffe sind zum Beispiel 1-Propanol, 2-Propanol oder Ethanol, die als Kraftstoffadditiv verwendet werden können.
  • In der US 2005/0244312 A1 wird ein Verfahren zur Herstellung von 1,2-Propan-diol aus Glycerin, Hydroxyaceton oder Laktaldeyd. Das offenbarte Verfahren umfasst eine Hydrierung des Glycerins in Gegenwart heterogener Katalysatoren, die Palladium, Nickel, Rhodium, Kupfer, Zink, Chrom und Kombinationen derselben umfassen. Es wird weiter offenbart, dass ein bevorzugter Katalysator ein gemischter Kupferoxid/Chromoxid-Katalysator ist, der auch Bariumoxid und/oder Manganoxid umfassen kann, die offenbarungsgemäß die Stabilität des Katalysators erhöhen. Die Temperaturen, bei denen die Hydrierung ausgeführt wird, können von 150°C bis 250°C betragen, während der Druck zwischen 1 und 25 bar betragen kann. Eine Gewinnung von 1-Propanol, 2-Propanol, Ethanol oder einem nicht hydroxylierten Keton wird nicht offenbart. Das gewünschte 1,2-Propan-diol soll gemäß der Offenbarung als Frostschutzmittel verwendet werden.
  • In der EP 0 523 015 A2 wird ein Verfahren zur Herstellung von zweiwertigen Alkoholen aus oxidierten Stoffen umfassend ein bis drei Kohlenstoffatome offenbart. Speziell wird offenbart, dass mittels einer Hydrierung von Glycerin in Gegenwart eines Kupfer-Zink-Katalysators, der auch Aluminiumoxid umfassen kann, bei Temperaturen von mindestens 200°C unter Drücken von 50 bis 200 bar hauptsächlich 1,2-Propan-diol hergestellt werden kann. Als Nebenprodukt wird in den Ausführungsbeispielen eine geringe Menge an 1-Propanol und Ethanol offenbart. Es wird nicht offenbart, wie eine Erhöhung des Anteils an gebildetem 1-Propanol oder Ethanol erreicht werden kann, bzw. ob und wie 2-Propanol gewonnen werden kann.
  • Das offenbarte Verfahren ist nachteilig, weil die resultierende Menge an 1-Propanol oder Ethanol gegenüber den anderen Reaktionsprodukten gering ist, so dass bei einer geplanten weiteren Verwendung des 1-Propanol oder Ethanol diese zunächst einer aufwändigen Reinigung unterzogen werden müsste. Dies macht die Anwendung des Verfahrens zur Erzeugung von Kraftstoffadditiven basierend auf 1-Propanol wirtschaftlich unattraktiv.
  • Die EP 0 713 849 B1 nimmt Bezug auf die EP 0 523 015 A2 und offenbart ein gegenüber letzterem modifiziertes Verfahren zur Herstellung von 1,2-Propan-diol. Es wird offenbart, dass bei Temperaturen zwischen 180°C bis 270°C und Drücken zwischen 100 und 700 bar in Gegenwart eines im wesentlichen Trägermaterialien freien heterogenen Katalysators umfassend die Metalle Kobalt, Kupfer, Mangan und Molybdän, sowie Phosphorsäure und Phosphat hohe Ausbeuten an 1,2-Propan-diol erhalten werden können. Es wird weiter offenbart, dass durch die Hydrierung auch eine Herstellung von einwertigen Alkoholen möglich sei. Nach wie vor entsteht als Nebenprodukt nach dem Verfahren der EP 0 713 849 B1 1-Propanol in geringen Mengen als Nebenprodukt. Dies insbesondere bei Drücken oberhalb von 700 bar. Diese Drücke werden in der Offenbarung der EP 0 713 849 B1 daher als unvorteilhaft beschrieben.
  • Neben den Verfahren zur Herstellung von 1,2-Propan-diol ist weiter bekannt, dass durch die sogenannte „Pinacol-Umlagerung” aus diesem in Gegenwart von homogenen Säurekatalysatoren Propanal erhalten werden kann.
  • So offenbart Kevin P. Herily (Kevin P. Herily, „Kinetics of the Pinacol Rearrangement of Propane-1,2-diol", Aust. J. Chem., 1981, 34: 107–114), dass ausgehend von einer Lösung von 0,05 mol/L 1,2-Propan-diol in Perchlorsäure bei 110,6°C mit zunehmender Molarität der Perchlorsäure mehr Propanal gebildet wird. Es wird weiter offenbart, dass solche Lösungen von 1,2-Propan-diol in 4-molarer Perchlorsäure mit zunehmender Temperatur ebenfalls eine Zunahme der Umlagerungsgeschwindigkeit zu Propanal aufweisen. Eine weitere Umsetzung des Propanal zu 1-Propanol wird nicht offenbart. Das offenbarte Umlagern ist unvorteilhaft, weil es nur in geringen Mengen geschieht und außerdem durch homogene Katalyse ausgeführt wird, womit ein aufwändiges Abtrennen des homogenen Katalysators (Perchlorsäure) notwendig wird.
  • Ausgehend von Propanal oder Aceton ist bekannt, dass in Gegenwart von Edelmetallkatalysatoren eine Hydrierung von Propanal oder Aceton zu Propanol ausgeführt werden kann.
  • So offenbaren G. M. R. van Druten und V. Ponec (G. M. R. van Druten and V. Ponec, „Hydrogenation of carbonylic compounds Part I: Competitive hydrogenation of propanal and acetone over noble metal catalysts", Appl. Catalysis A: General, 2000: 153–162), dass in Gegenwart von Platin, Palladium, Rhodium, oder mit Gallium veredeltem Platin auf Aerosilträgern 1-Propanal oder Aceton mit Wasserstoff zu 1-Propanol oder 2-Propanol umgesetzt werden kann. Das offenbarte Herstellen von 1-Propanol oder 2-Propanol aus 1-Propanal oder Aceton wird bei einem Druck von 1,1 bar und einer Temperatur zwischen 100°C und 130°C ausgeführt. Es wird weiter offenbart, dass insbesondere Platin und Rhodium Katalysatoren für den Umsatz von 1-Propanal zu 1-Propanol geeignet sind. Es wird nicht offenbart, wie ausgehend von Glycerin 1-Propanal erhalten werden kann.
  • In der US 5,866,725 wird ein Verfahren zur Herstellung von 1-Propanol aus 1-Propanal offenbart, bei dem der Umsatz in Gegenwart eines porösen Kobaltkatalysators ausgeführt wird. Das Verfahren wird gekennzeichnet durch die Tatsache, dass nicht mehr als 3 Gew.-% Wasser im Eduktgemisch enthalten sind. Der poröse Kobaltkatalysator ist ein Raney-Katalysator, der durch eine Laugung einer Legierung umfassend Kobalt mit z. B. Natronlauge erhalten wird. Der Katalysator kann auf einem Träger aufgebracht sein oder nicht. Es wird weiter offenbart, dass der Umsatz in Form einer Hydrierung bei Temperaturen von 100°C bis 160°C bei einem Druck von 6,9 bis 48 bar ausgeführt werden kann. Zur Befreiung des Reaktionsproduktes von unerwünschtem Dipropylether sowie von Propylpropionat wird dieses einer fraktionierten Destillation unterworfen. Es wird nicht offenbart, wie aus Glycerin oder anderen Stoffen das hochreine Propanal erhalten werden kann, das für das Verfahren notwendig ist.
  • Ausgehend vom Stand der Technik besteht also die Aufgabe ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, das es ermöglicht, ausgehend von großen Mengen Glycerin, in wirtschaftlicher Weise in Kraftstoffadditive umzusetzen.
  • Es wurde überraschend gefunden, dass diese Aufgabe durch ein Verfahren zur Herstellung von Kraftstoffadditiven aus Glycerin, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es die Schritte
    • (1) Umsatz von Glycerin mit Wasserstoff zu einem Zwischenprodukt, umfassend 1,2-Propan-diol, in Gegenwart eines hetereogenen Katalysators in einer ersten Reaktionszone,
    • (2) weiterer Umsatz des Zwischenproduktes zu Kraftstoffadditiven, umfassend 1-Propanol und/oder 2-Propanol und/oder Ethanol in Gegenwart eines hetereogenen Katalysators in einer zweiten Reaktionszone,
    umfasst, gelöst werden kann.
  • Glycerin bezeichnet im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung eine Flüssigkeit oder ein Gas, das mindestens 50 Gew.-% Glycerin umfasst. Bevorzugt werden Flüssigkeiten oder Gase verwendet, die mindesten 80 Gew.-% Glycerin umfassen. Solche bevorzugten Flüssigkeiten werden zum Beispiel aus Verfahren zur Fettsäurealkylesterproduktion aus Ölen und Fetten gewonnen. Die Gase werden in einfacher Form durch Verdampfen der entsprechenden Flüssigkeiten gewonnen.
  • Das Zwischenprodukt bezeichnet im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung ein Gas oder eine Flüssigkeit, die 1,2-Propan-diol umfasst. Das Zwischenprodukt kann aber auch Hydroxyaceton oder Laktaldehyd umfassen. Bevorzugt umfasst das Zwischenprodukt mindestens 80 Gew.-% 1,2-Propan-diol, besonders bevorzugt mehr als 90 Gew.-% 1,2-Propan-diol.
  • Kraftstoffadditive sind im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung üblicherweise Flüssigkeiten oder Gase umfassend 1-Propanol und/oder 2-Propanol und/oder Ethanol. Bevorzugt sind es Gemische mit einem Anteil von 1-Propanol und 2-Propanol oberhalb von 50 Gew.-%. Besonders bevorzugt ist es eine Flüssigkeit oder ein Gas mit einem Anteil von 1-Propanol oberhalb von 40 Gew.-%.
  • Die Kraftstoffadditive können gegebenenfalls auch noch Verunreinigungen umfassen. Solche Verunreinigungen umfassen üblicherweise Hydroxyaceton und/oder Ethoxyethen und/oder Aceton und/oder Propanal und/oder Acetaldehyd.
  • Der heterogene Katalysator des Umsatzes gemäß Schritt (1) des erfindungsgemäßen Verfahrens ist üblicherweise ein Katalysator, der gemischte Oxide von Kupfer und Chrom umfasst oder Platin umfasst. Umfasst der Katalysator Oxide von Kupfer und Chrom, so umfasst er bevorzugt auch Barium. Besonders bevorzugt umfassen die erfinungsgemäßen Katalysatoren des Schrittes (1) darüber hinaus auch noch Aluminiumoxid, Zirkonoxid, Siliziumdioxid und/oder Titandioxid oder Mischungen der vorgenannten.
  • Der Umsatz in der ersten Reaktionszone gemäß des Schrittes (1) wird üblicherweise bei einer Temperatur von 100°C bis 400°C ausgeführt. Bevorzugt bei einer Temperatur von 150°C bis 350°C. Besonders bevorzugt bei einer Temperatur von 180°C bis 200°C. Der absolute Druck, bei dem der Umsatz gemäß Schritt (1) ausgeführt wird, ist üblicherweise 5 bis 30 bar, bevorzugt 10 bis 25 bar.
  • Der Umsatz gemäß Schritt (1) wird darüber hinaus üblicherweise bei einem molaren Überschuss von Wasserstoff gegenüber Glycerin ausgeführt. Bevorzugt liegt der molare Überschuss zwischen 5 bis 150.
  • Die angegebenen Betriebsparameter sind besonders vorteilhaft, weil Sie einen Umsatz gemäß Schritt (1) unter vergleichsweise geringem Energieeinsatz erlauben. Insbesondere der gegenüber den bekannten Verfahren zur Herstellung von 1,2-Propan-diol geringe Druck, bei vergleichbaren Temperaturen führt zu einer wirtschaftlich vorteilhaften Betriebsweise.
  • Der heterogene Katalysator des Umsatzes gemäß Schritt (2) des erfindungsgemäßen Verfahrens ist üblicherweise ein Katalysator, der gemischte Oxide von Kupfer und Chrom oder mindestens einen Stoff ausgewählt aus der Liste, enthaltend Platin, Palladium, Nickel, Ruthenium und Kobaltoxid umfasst. Bevorzugt umfasst der Katalysator Oxide von Kupfer und Chrom und Barium oder er umfasst Platin. Ebenfalls bevorzugt umfasst der Katalysator auch noch Aluminiumoxid, Zirkonoxid, Siliziumdioxid, Titandioxid, Zinndioxid und/oder Cerdioxid oder Mischungen der vorgenannten. Besonders bevorzugt umfasst der Katalysator entweder Oxide von Kupfer und Chrom und Barium, oder Platin auf Aluminiumoxid oder Zirkonoxid.
  • Der Umsatz in der zweiten Reaktionszone gemäß des Schrittes (2) wird üblicherweise bei einer Temperatur von 150°C bis 400°C ausgeführt. Bevorzugt bei einer Temperatur von 200°C bis 350°C. Der absolute Druck, bei dem der Umsatz gemäß Schritt (2) ausgeführt wird, ist üblicherweise 5 bis 30 bar, bevorzugt 10 bis 25 bar.
  • Die angegebenen Betriebsparameter sind besonders vorteilhaft, weil Sie einen Umsatz gemäß Schritt (2) unter vergleichsweise geringem Energieeinsatz erlauben.
  • Die Katalysatoren sowohl in der ersten Reaktionszone als auch in der zweiten Reaktionszone können als Festbett oder als Fließbett vorliegen. Bevorzugt liegen die Katalysatoren als Fließbett vor.
  • Die Katalysatoren sowohl der ersten Reaktionszone, als auch der zweiten Reaktionszone liegen üblicherweise in Form von Schüttungen vor, die lose im Falle eines Fließbetts und gepackt und begrenzt durch geeignete Maßnahmen, wie etwa Gitter im Falle eines Festbetts vorliegen. Weitere geeignete Maßnahmen Festbetten zu erhalten sind dem Fachmann allgemein bekannt.
  • Das hiermit offenbarte Verfahren und seine bevorzugten Varianten sind besonders vorteilhaft, weil es möglich ist den Reaktionsweg von Glycerin zu Kraftstoffadditiven in nur zwei Reaktionszonen auszuführen. Dies ist überraschend, weil der Reaktionsweg nur in Einzelschritten bekannt ist, wie dies bereits dargelegt wurde und daher eine einfache Kombination dieser Erkenntnisse ein Verfahren nahelegen würde, dass mindestens drei Reaktionszonen mit unterschiedlichen Katalysatoren und unterschiedlichen Reaktionsbedingungen vorhanden sein müssten. Durch die erfindungsgemäß verwendeten zwei Reaktionszonen kann hierdurch ein wirtschaftlich vorteilhaftes Verfahren erhalten werden. Zudem sind die Betriebsparameter der beiden hier offenbarten Umsätze ähnlich, so dass die Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens ähnlich und damit gegebenenfalls für beide Umsätze in analoger Weise zu verwenden sind, was das Verfahren signifikant vereinfacht.
  • Weiter ist das hier offenbarte neue Verfahren besonders vorteilhaft, weil es in einfacher Weise ein Verfahren zur Herstellung von Biodiesel, wie sie etwa in der deutschen Patentanmeldung mit dem Aktenzeichen DE 10 2007 061872.9 offenbart werden, integriert werden kann und so der dort gewonnene Kraftstoff mit Kraftstoffadditiven veredelt werden kann.
  • Eine bevorzugte Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist weiter dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator des Schrittes (1) und der Katalysator des Schrittes (2) der gleiche sind.
  • In dieser bevorzugten Weiterentwicklung wird das Verfahren damit in einem verfahrenstechnischen Schritt ausgeführt. Das Verfahren ist damit dadurch gekennzeichnet, dass Umsatz und weiterer Umsatz in Gegenwart des heterogenen Katalysators in einer Reaktionszone ausgeführt werden.
  • Die bevorzugte Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird üblicherweise bei einer Temperatur von 150°C bis 400°C ausgeführt. Bevorzugt bei einer Temperatur von 200°C bis 350°C. Der absolute Druck bei Ausführung gemäß der bevorzugten Weiterentwicklung ist üblicherweise 5 bis 30 bar, bevorzugt 10 bis 25 bar. Der molare Überschuss an Wasserstoff, bezogen auf Glycerin eingangs der Reaktionszone beträgt üblicherweise zwischen 5 und 150.
  • Der für die bevorzugte Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendete Katalysator umfasst Oxide von Kupfer und Chrom und umfasst Barium sowie Aluminiumoxid. Bevorzugt ist der Katalysator ein 2CuO·Cr2O3 Katalysator, der mit Barium dotiert ist und sich auf einem Aluminiumoxid-Träger befindet oder mit Aluminiumoxid gemischt ist. Ebenfalls bevorzugt ist der Katalysator ein Platin-Katalysator, der sich auf einem Aluminiumoxid-Träger befindet oder mit Aluminiumoxid gemischt ist.
  • Alternativ kann der Katalysator auch Mischungen der gerade genannten Katalysatoren mit Platin und Aluminiumoxid und/oder Zirkoniumoxid umfassen.
  • Die bevorzugte Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens basiert auf der überraschenden Erkenntnis, dass der Umsatz gemäß des Schrittes (1) und des Schrittes (2) in unmittelbarer zeitlicher Folge oder gegebenenfalls gleichzeitig möglich ist, ohne dass signifikante Einbußen an Umsatz befürchtet werden müssen. Es wurde weiter überraschend gefunden, dass ein 2CuO·Cr2O3 Katalysator, der mit Barium dotiert ist und sich auf einem Aluminiumoxid-Träger befindet oder mit Aluminiumoxid gemischt ist alleine einen Gesamtumsatz von Glycerin zu Kraftstoffadditiven ermöglicht. Gleiches gilt für den Platin-Katalysator, der sich auf einem Aluminiumoxid-Träger befindet oder mit Aluminiumoxid gemischt ist.
  • Die bevorzugte Weiterentwicklung des Verfahrens ist besonders vorteilhaft, weil hierdurch in nur einem Prozessschritt in einer Reaktionszone Glycerin zu Kraftstoffadditiven umgesetzt werden kann. Dies führt zu einer wirtschaftlich vorteilhaften Ausführung, da nur einmal Vorrichtungen zum Umsatz des Glycerins bereitgestellt werden müssen, so dass die Kraftstoffadditive im Zweifel auch noch einer nachfolgenden Reinigung von Verunreinigungen unterworfen werden können, ohne dass ihre wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit gänzlich verloren ginge.
  • Die Weiterentwicklung ist außerdem aus dem gleichen Grund, wie das zu Grunde liegende offenbarte Verfahren vorteilhaft, weil es in einfacher Weise in Verfahren zur Herstellung von Biodiesel, wie sie etwa in der deutschen Patentanmeldung mit dem Aktenzeichen DE 10 2007 061872.9 offenbart werden, integriert werden kann, und so der dort gewonnene Kraftstoff mit Kraftstoffadditiven direkt veredelt werden kann.
  • Sowohl die Kraftstoffadditive aus dem erfindungsgemäßen Verfahren, als auch jene, erhalten nach der bevorzugten Weiterentwicklung, können wie bereits erwähnt gegebenenfalls noch Verunreinigungen umfassen.
  • In einer Weiterentwicklung der Verfahren kann daher im Fall des erfindungsgemäßen Verfahrens nach dem Umsatz oder nach dem weiteren Umsatz eine Reinigung vorgesehen werden. Im Fall der bevorzugten Weiterentwicklung des Verfahrens kann nach diesem eine Reinigung vorgesehen werden.
  • Die Reinigung erfolgt üblicherweise durch eine Destillation oder Rektifikation in dem Fachmann allgemein bekannten Ausführungsformen.
  • Im erfindungsgemäßen Verfahren ist eine Destillation oder Rektifikation nach dem Umsatz und vor dem weiteren Umsatz bevorzugt, die bei Temperaturen von 150°C bis 180°C unter Umgebungsdruck (1013 hPa) ausgeführt wird. Besonders bevorzugt bei Temperaturen von 160°C bis 170°C.
  • Eine solche Reinigung in Form einer Destillation oder Rektifikation ist besonders vorteilhaft, weil hierdurch im erfindungsgemäßen Verfahren insbesondere Hydroxyaceton, das unter Normaldruck einen Siedepunkt von etwa 145°C hat, abgetrennt werden kann. Damit kann dieses im weiteren Umsatz nicht mehr zu anderen Verunreinigungen umgesetzt werden, die gegebenenfalls noch einmal einzeln am Ende des erfindungsgemäßen Verfahrens abgetrennt werden müssten.
  • Die aus den erfindungsgemäßen Verfahren und ihren bevorzugten Weiterentwicklungen gewonnenen Kraftstoffadditive sind geeignet zur Verwendung in Verbrennungskraftmaschinen, sowohl nach dem Otto-Zyklus als auch nach dem Diesel-Zyklus. Darüber hinaus können Sie auch zur Verbrennung in anderen Verbrennungskraftmaschinen, wie z. B. Turbinen verwendet werden. Insbesondere sind die erhaltenen Kraftstoffadditive gemäß der europäischen Norm EN 228 verwendbar.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Beispielen näher erläutert, ohne sie jedoch hierdurch darauf zu beschränken.
  • Beispiele
  • Beispiel 1: Herstellung eines 2CuO·Cr2O3 Katalysators:
  • In einem Festbettreaktor wurden 0,5 g 2CuO·Cr2O3 (Fa. Sigma-Aldrich) verdünnt mit Quarzsand vorgelegt und für 1 h, bei 300°C, 14 bar mit einer Wasserstoff-Flussrate von 180 ml/min vorbehandelt.
  • Bei dem Festbettreaktor handelte es sich um einen Quarzglasreaktor mit einem Innendurchmesser von 7,5 mm, der durch einen Ofen beheizt wurde. Die Länge, über die sich im Inneren des Festbettreaktors die Katalysatorschüttung befand, betrug 30 mm. Am Ausgang des Festbettreaktors wurde ein Kondensator vorgesehen, um gegebenenfalls die Reaktionsmischung kondensiert abfangen zu können. Der Festbettreaktor besaß Vorrichtungen, um in seinem Inneren einen isobaren Betrieb zu ermöglichen.
  • Beispiele 2–3: Herstellung weiterer Katalysatoren
  • Analog zu Beispiel 1 wurden 2CuO·Cr2O3/Ba (2CuO·Cr2O3 dotiert mit Barium, Fa. Sigma-Aldrich; Beispiel 2) sowie auf Aluminiumoxid geträgertes Platin (Pt/Al2O3, Fa. Sigma-Aldrich; Beispiel 3) vorbehandelt, um erfindungsgemäße Katalysatoren zu erhalten.
  • Beispiele 4–7: Umsatz gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren
  • Ein Festbettreaktor, wie er in Beispiel 1 beschrieben ist, wurde verwendet. Nach dem Festbettreaktor befand sich wiederum ein Kondensator, aus dem jeweils Proben (0,2 μl) entnommen wurden, die mittels eines Gaschromatographen (Agilent 6890 N mit FI-Detektor und DM-WAX-Säule „30 m × 250 μm × 0,25 μm”) analysiert wurden.
  • Der Gaschromatograph wurde mit einer Eingangstemperatur von 300°C, einer Detektortemperatur von 250°C, bei einem Splitverhältnis von 50/1 und einem Temperaturprogramm von 40 bis 240°C bei einer Temperaturrampe von 10 K/min unter Verwendung von Stickstoff als Trägergas betrieben.
  • Aus den Analyseergebnissen kann der Umsatz an Glycerin (errechnet nach
    Figure 00100001
    sowie die Selektivität von 1,2-Propan-diol bezüglich Glycerin (1,2-PD, errechnet nach
    Figure 00100002
    erhalten werden. Die einzelnen Ergebnisse der Beispiele 4 bis 7 sind zusammen mit den Betriebsbedingungen des Festbettreaktors in Tabelle 1 zusammengefasst.
  • Die Katalysatoren wurden jeweils analog zu Beispiel 1 mit Quarzsand verdünnt und als Katalysatorschüttung dem Festbettreaktor zugegeben. Tabelle 1: Umsatz Glycerin, Selektivität zu 1,2-PD und Betriebsbedingungen gemäß Beispiel 4 bis 7
    Bsp. Katalysator Glycerin [ml/min] H2/Glycerin [mol/mol] T [°C] p [bar] Umsatz Glycerin [%] Selektivität 1,2-PD [%]
    4 Gemäß Beispiel 1 0,02 30 200 14 97 95
    5 Gemäß Beispiel 2 0,02 30 200 14 93 88
    6 Gemäß Beispiel 3 0,02 30 200 14 43 85
    7 Gemäß Beispiel 1 0,005 1200 180 24 91 99
  • Beispiele 8–9: Weiterer Umsatz gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren
  • Analog zu den Beispielen 4 bis 7 wurde der weitere Umsatz in Festbettreaktoren gemäß Beispiel 1 ausgeführt und analysiert. Der Umsatz an 1,2-PD ergibt sich in analoger Weise zu jenem des Glycerins, entsprechendes gilt für die Selektivitäten von 1-Propanol (1-P), 2-Propanol (2-P) und Ethanol (E) bezüglich 1,2-PD. Die einzelnen Ergebnisse der Beispiele 8 bis 9 sind zusammen mit den Betriebsbedingungen des Festbettreaktors in Tabelle 2 zusammengefasst. Tabelle 2: Umsatz 1,2-PD, Selektivität zu 1-P, 2-P, E und Betriebsbedingungen gemäß Beispiel 8 und 9
    Bsp. Katalysator 1,2-PD [ml/min] H2 [ml/min] T [°C] p [bar] Umsatz 1,2-PD [%] Selektivität 1-P [%] Selektivität 2-P [%] Selektivität E [%]
    8 Gemäß Beispiel 2 0,02 180 330 14 97 9,5 44 8
    9 Gemäß Beispiel 3 0,02 180 330 14 99 5,5 46 9
  • Beispiel 10: Umsatz in einer Reaktionszone gemäß bevorzugter Weiterentwicklung
  • Analog zu den Beispielen 4 bis 7 wurde ein Umsatz in nur einer Reaktionszone von Glycerin in Festbettreaktoren gemäß Beispiel 1 ausgeführt und analysiert. Der Katalysator war der gemäß Beispiel 1.
  • Der Umsatz an Glycerin wird gemäß Beispiel 4 bis 7 ermittelt. Die Selektivitäten von 1-P, 2-P, und E ergeben sich in analoger Weise zu jenen der Beispiele 8–9, mit dem Unterschied, dass sie nun bezüglich Glycerin und nicht bezüglich 1,2-PD ermittelt werden. Die einzelnen Ergebnisse sind zusammen mit den Betriebsbedingungen des Festbettreaktors in Tabelle 3 zusammengefasst. Tabelle 3: Umsatz Glycerin, Selektivität zu 1-P, 2-P, E; Betriebsbedingungen gemäß Beispiel 10
    Bsp. Katalysator Glycerin [ml/min] H2 [ml/min] T [°C] p [bar] Umsatz Glycerin [%] Selektivität 1-P [%] Selektivität 2-P [%] Selektivität E [%]
    10 Gemäß Beispiel 1 0,02 180 330 14 99 17,5 28 13
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 2005/0244312 A1 [0007]
    • - EP 0523015 A2 [0008, 0010]
    • - EP 0713849 B1 [0010, 0010, 0010]
    • - US 5866725 [0015]
    • - DE 102007061872 [0032, 0040]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - Kevin P. Herily, „Kinetics of the Pinacol Rearrangement of Propane-1,2-diol”, Aust. J. Chem., 1981, 34: 107–114 [0012]
    • - G. M. R. van Druten and V. Ponec, „Hydrogenation of carbonylic compounds Part I: Competitive hydrogenation of propanal and acetone over noble metal catalysts”, Appl. Catalysis A: General, 2000: 153–162 [0014]
    • - EN 228 [0046]

Claims (11)

  1. Verfahren zur Herstellung von Kraftstoffadditiven aus Glycerin, dadurch gekennzeichnet, dass es die Schritte (1) Umsatz von Glycerin mit Wasserstoff zu einem Zwischenprodukt, umfassend 1,2-Propan-diol, in Gegenwart eines hetereogenen Katalysators in einer ersten Reaktionszone, (2) weiterer Umsatz des Zwischenproduktes zu Kraftstoffadditiven, umfassend 1-Propanol und/oder 2-Propanol und/oder Ethanol in Gegenwart eines hetereogenen Katalysators in einer zweiten Reaktionszone, umfasst.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der heterogene Katalysator für den Umsatz (1) entweder gemischte Oxide von Kupfer und Chrom umfasst oder Platin umfasst.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der heterogene Katalysator für den Umsatz (1) auch Aluminiumoxid, Zirkonoxid, Siliziumdioxid und/oder Titandioxid oder Mischungen der vorgenannten umfasst.
  4. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der heterogene Katalysator für den weiteren Umsatz (2), entweder gemischte Oxide von Kupfer und Chrom oder mindestens einen Stoff ausgewählt aus der Liste, enthaltend Platin, Palladium, Nickel, Ruthenium oder Kobaltoxid umfasst.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der heterogene Katalysator für den weiteren Umsatz (2) auch Aluminiumoxid, Zirkonoxid, Siliziumdioxid, Titandioxid, Zinndioxid und/oder Cerdioxid oder Mischungen der vorgenannten umfasst.
  6. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Schritt (1) bei einer Temperatur von 100°C bis 400°C und einem Druck von 5 bis 30 bar ausgeführt wird.
  7. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Schritt (2) bei einer Temperatur von 150°C bis 400°C und einem Druck von 5 bis 30 bar ausgeführt wird.
  8. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator in Schritt (1) und Schritt (2) der gleiche ist.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Umsatz (1) und weiterer Umsatz (2) in einer Reaktionszone ausgeführt werden.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass es bei 150°C bis 400°C und 5 bis 30 bar ausgeführt wird.
  11. Verwendung der nach einem Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche hergestellten Kraftstoffadditive in Verbrennungskraftmaschinen, sowohl nach dem Otto-Zyklus als auch nach dem Diesel-Zyklus.
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