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DE102008025969A1 - Seitenschubgerät - Google Patents

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DE102008025969A1
DE102008025969A1 DE102008025969A DE102008025969A DE102008025969A1 DE 102008025969 A1 DE102008025969 A1 DE 102008025969A1 DE 102008025969 A DE102008025969 A DE 102008025969A DE 102008025969 A DE102008025969 A DE 102008025969A DE 102008025969 A1 DE102008025969 A1 DE 102008025969A1
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DE
Germany
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fork
push rod
hand
side thruster
forks
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102008025969A
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English (en)
Inventor
Florian Dipl.-Ing. Rieger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rieger & Rieger GbR (vertretungsberechtigte Gesellschafterin Lydia Rieger 04158 Leipzig)
Rieger & Rieger GbR Vertretung
Original Assignee
Rieger & Rieger GbR (vertretungsberechtigte Gesellschafterin Lydia Rieger 04158 Leipzig)
Rieger & Rieger GbR Vertretung
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Filing date
Publication date
Application filed by Rieger & Rieger GbR (vertretungsberechtigte Gesellschafterin Lydia Rieger 04158 Leipzig), Rieger & Rieger GbR Vertretung filed Critical Rieger & Rieger GbR (vertretungsberechtigte Gesellschafterin Lydia Rieger 04158 Leipzig)
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/08Masts; Guides; Chains
    • B66F9/10Masts; Guides; Chains movable in a horizontal direction relative to truck

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezweckt für ein Flurförderfahrzeug mit einer Gabel ein konstruktiv einfaches Seitenschubgerät, das als Anbaugerät zur seitlichen Entnahme von Paletten aus Regalen oder dergleichen geeignet ist. Das Seitenschubgerät soll die seitliche Entnahme von Paletten erleichtern und gewährleisten, dass beim Ausstapeln und Einstapeln quer zur Fahrtrichtung des Flurförderfahrzeugs keine zusätzlichen Kippmomente auftreten können. Das Seitenschubgerät weist einen U-förmigen Grundrahmen auf, der aus einem hinteren Querrahmenteil (1) und seitlichen Führungsschienen (2) für einen rollengeführten Gabelwagen (9) gebildet wird, der quer zur Fahrtrichtung des Flurfördergerätes gesehen verschiebbar und einerseits mit einem Paar Gabelzinken (14) zur Lastaufnahme einer Palette und auf der gegenüberliegenden Seite mit einer handbetätigten Schubstange (18) versehen ist. Das Seitenschubgerät wird als Anbaugerät zum seitlichen Einstapeln oder Ausstapeln in einem handbedienten Lager eingesetzt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Seitenschubgerät für ein Flurförderfahrzeug mit einer Gabel in einem handbedienten Lager, das als Anbaugerät zur seitlichen Entnahme von Paletten aus Regalen oder dergleichen vorgesehen ist.
  • Herkömmliche Flurförderfahrzeuge mit Gabelzinken weisen zur Vergrößerung der Lastaufnahme und der Verlagerung des Schwerpunktes vergleichsweise große Abmessungen in Längsrichtung auf. Aus diesem Grund sind sie für den Einsatz in schmalen Gängen nicht geeignet. In einem handbedienten Lager werden überwiegend Elektro-Deichselstapler eingesetzt, die ein möglichst geringes Gewicht aufweisen sollen. Die seitliche Lastaufnahme ist daher aufgrund der Schwerpunktverlagerung mit besonderen Schwierigkeiten verbunden.
  • In der DE 1053409 ist ein motorgetriebenes Flurförderfahrzeug mit einem Hebeaufsatz als Baueinheit zur seitlichen Entnahme beschrieben, das auf einer minimalen Gangfläche eingesetzt wird, die der Fahrzeugbreite entspricht. Die Hebevorrichtung ist auf einem horizontalen Rahmen mit einer Drehtafel angeordnet, die um eine vertikale Achse mittels Kugellager drehbar gelagert ist. Die Gabelzinken laufen mit Rädern in U-förmigen Führungsschienen. Die vorderen Räder sind derart ausgestaltet, dass sie bei der Querverschiebung am Boden stehen, wodurch der Schwerpunkt der Ladung immer zwischen den Führungsrädern liegt.
  • Die drehbar auf einem Drehteller befestigten Führungsschienen erfordern ein großes Kugellager mit großem Durchmesser, was vergleichsweise konstruktiv aufwendig ist. Auf diese Weise können die Gabelzinken der Hebevorrichtung in verschiedene Richtungen gedreht werden, insbesondere nach rechts und nach links, so dass beide Seiten des Lagergestells in einem Durchgang bedient werden können. Für das seitliche Ausschieben der Gabelzinken ist eine hydraulische Antriebsvorrichtung vorgesehen. Beim Ausschieben der Hebevorrichtung treten die vorderen Führungsräder aus den Führungsschienen heraus. Das Absenken der Führungsräder auf den Boden wird mit Hilfe eines Stangenmechanismus vorgenommen.
  • Eine Drehvorrichtung als Anbaugerät für einen Gabelstapler wird in der DE 7033925 U1 beschrieben. Der Gabelstapler soll in engen Durchgängen eingesetzt werden, in denen es schwierig ist das Fahrzeug in Fahrtrichtung zu drehen. Die Drehvorrichtung besteht aus zwei auf die Gabel des Gabelstaplers aufschiebbaren Befestigungsteilen, auf denen ein um eine vertikale Achse schwenkbarer Dreharm angeordnet ist, an dessen Stirnseite wiederum Gabeln befestigt sind. Die Plattform und die auf ihr aufliegende Unterseite des Dreharms sind als Lagerfläche ausgebildet. Wenn eine Ladung in einem engen Durchgang aufgenommen werden soll, wird lediglich der Schwenkarm von Hand um den notwendigen Winkel gedreht. Eine Palette oder dgl. wird mit den Gabeln aufgenommen oder abgesetzt. Das Aufnehmen erfordert mehrmaliges Rangieren mit den lenkbaren Hinterrädern. Dabei ist das Manövrieren einer Ladung in und aus dem Laderaum durch Vor- und Rückwärtsfahren des Staplers unter Drehung der hinteren Räder offensichtlich nicht einfach, weil ein Seitenschubgerät nicht vorhanden ist.
  • Eine vergleichbare Einrichtung mit einem auf den Gabelzinken aufmontierten Lagerbock wird in der DE 31 49 002 A1 beschrieben. Mit einer Gelenkeinrichtung mit schwenkbaren Greifeinrichtungen kann jeder Punkt in einem Umkreis des Gabelstaplers erreicht werden. Die Seitenverschiebung erfolgt manuell auf einem Bogenkreis, während die Bewegung in Hubrichtung mit den Gabelzinken des Hubstaplers vorgenommen wird.
  • In der DE 10 2005 009 361 A1 wird ein Flurförderfahrzeug mit einem Paar Gabelzinken beschrieben, die höhenverstellbar an einem Hubmast angeordnet sind. Der Hubmast insgesamt ist an einer Gelenkanordnung mit einem Querlenker und einem Längslenker angebracht. Durch Betätigung der Schwenklager können beliebige Positionen im Raum zum Abstapeln einer Palette oder zum Kommissionieren angesteuert werden. Die Schwenkbewegungen der Gelenkarmglieder erfordern eine gesteuerte und koordinierte Bewegung mittels einer Steuereinrichtung, um eine geradlinige Verschiebebewegungen einer Lasttraggabel zu realisieren. Aufgrund der größeren Reichweite des Lastaufnahmemittels besteht der Nachteil einer geringeren Stabilität im Bereich der Seitenschubbewegung.
  • In der DE 3141215 A1 wird ebenfalls ein Fördergerät mit einer Seitenschubeinrichtung vorgeschlagen, die schwenkbar an einer Hubplatte montiert ist. Diese Ausführung hat ebenfalls zum Nachteil, dass der Auslegerarm beim Seitenschub stabilisiert werden muss. Des Weiteren sind Anbaugeräte an Flurförderfahrzeugen bekannt, die mit einem am Fahrwerk angeordneten Seitenschieber ausgerüstet sind. In der DE 10104910 A1 wird eine Seitenschiebereinrichtung für Hubstapler mit einem Hubmast beschrieben, die mit einer ersten Rahmenanordnung und mit einer zweiten, gegenüber der ersten Rahmenanordnung waagrecht verschiebbare Rahmenanordnung versehen ist. Diese Seitenschiebereinrichtungen weisen Antriebe für die Relativbewegung der beiden Rahmenanordnungen auf. Die Seitenschiebereinrichtungen sind zur seitlichen Verschiebung einer Last oder zum Verstellen des Gabelabstandes vorgesehen. Durch die Bautiefe und das Eigengewicht des Anbaugerätes wird die Tragfähigkeit der Seitenschiebereinrichtung begrenzt. Darüber hinaus sind die bekannten Seitenschiebereinrichtungen vergleichsweise konstruktiv aufwendig.
  • Die Erfindung bezweckt für ein Flurförderfahrzeug mit einer Gabel ein konstruktiv einfaches Seitenschubgerät, das als Anbaugerät zur seitlichen Entnahme von Paletten aus Regalen oder dergleichen geeignet ist. Das Seitenschubgerät soll die seitliche Entnahme von Paletten erleichtern und gewährleisten, dass beim Ausstapeln und Einstapeln quer zur Fahrtrichtung des Flurförderfahrzeugs keine zusätzlichen Kippmomente auftreten können.
  • Erfindungsgemäß weist das Seitenschubgerät einen U-förmigen Grundrahmen auf, der aus einem hinteren Querrahmenteil und seitlichen Führungsschienen für einen rollengeführten Gabelwagen gebildet wird, der quer zur Fahrtrichtung gesehen verschiebbar und einerseits mit einem Paar Gabelzinken zur Lastaufnahme einer Palette und auf der gegenüberliegenden Seite mit einer handbetätigten Schubstange versehen ist. Das handbetätigte Seitenschubgerät weist einen vergleichsweise konstruktiv einfachen Aufbau auf. Auf diese Weise kann das Seitenschubgerät ohne größeren Aufwand zusammen mit einem vorhandenen Flurförderfahrzeug eingesetzt werden.
  • Gegenüber bekannten Seitenschiebereinrichtungen besteht der Vorteil, dass die Tragfähigkeit bei seitlicher Lastaufnahme verbessert werden kann. Bei manueller Betätigung des Seitenschubgeräts mit einer verlängerten am Gabelwagen angelenkten Schubstange kann die seitliche Verlagerung des Schwerpunkts durch die Gegenkraft der bedienenden Person zumindest teilweise ausgeglichen werden. Aufgrund der manuellen Betätigung mittels Schubstange wird eine konstruktiv einfache Herstellung ermöglicht und eine kippsichere seitliche Lastaufnahme bewerkstelligt. Durch den Anbau eines Seitenschubgerätes mit Gabelzinken zur seitlichen Entnahme kann der Einsatzbereich eines herkömmlichen Flurförderfahrzeugs ohne konstruktive Änderungen erweitert werden.
  • Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert werden. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Im Einzelnen zeigt
  • 1 das Seitenschubgerät in der Draufsicht,
  • 2 das Seitenschubgerät in einer Seitenansicht in schematischer Darstellung.
  • Das in 1 schematisch dargestellte Seitenschubgerät weist einen U-förmigen Grundrahmen auf. Der Grundrahmen wird durch ein hinteres Querrahmenteil 1 und zwei seitliche Führungsschienen 2 gebildet. Das hintere Querrahmenteil 1 ist ein stabiles Rechteckprofil an dem zwei U-Profile als Führungsschienen 2 befestigt sind. Auf der Unterseite der Führungsschienen 2 sind gleichmäßig und mittig beabstandet zwei Gabeltaschen 3 für die Gabel 4 eines Flurfördergerätes angeordnet. Die Gabel 4 des Flurfördergeräts ist in 2 angedeutet. Das Flurförderfahrzeug ist nicht weiter dargestellt. Bei dem Flurförderfahrzeug handelt es sich im Wesentlichen um einen Elektro-Deichselstapler, der bevorzugt in einem handbetätigten Lager eingesetzt wird. Den Gabeltaschen 3 zugeordnet ist eine in 2 ersichtliche Klemmeinrichtung 5 zum Arretieren der Gabel 4. In dem Ausführungsbeispiel besitzt die Klemmeinrichtung 5 eine Klemmschraube 6 mit einem Klemmschuh 7 und einer Feststellmutter 8, mit welcher der Grundrahmen des Seitenschubgeräts an der Gabel 4 des Flurförderfahrzeugs festgeklemmt, gesichert und das vorhandene vertikale Spiel zwischen der Gabel 4 und den Gabeltaschen 3 aufgehoben wird. Somit ist eine horizontale Neigung der Führungsschienen 2 ausgeschlossen und die Last wird sicher geführt.
  • In den U-Profilen der Führungsschiene 2 ist ein rollengeführter Gabelwagen 9 quer zur Fahrtrichtung des Flurfördergerätes gesehen verschiebbar gelagert. Der Gabelwagen 9 besteht aus einem viereckigen Rahmengestell mit einer Vorderstrebe 11 und einer hinteren Querstrebe 12 sowie mit zwei rechtwinklig angeordneten Seitenstreben 13. Die Vorderstrebe 11 ist zur Lastaufnahme einer Palette mit zwei Gabelzinken 14 versehen. Die Seitenstreben 13 weisen jeweils zwei Radachsen 15 für Spurkranzräder 16 auf. Wenigstens zwei Spurkranzräder 16 sind in der Verschieberichtung hintereinander angeordnet, um ein leichtes und störungsfreies Verschieben des Gabelwagens 9 zu ermöglichen.
  • Die hintere Querstrebe 12 ist mit einer Befestigungseinrichtung 17 zur Arretierung und schwenkbeweglichen Lagerung der Schubstange 18 versehen. Die Befestigungseinrichtung 17 weist mindestens einen Schwenkbolzen 19 für die Schubstange 18 und Steckbolzen 21 auf, mit dem die Schubstange 18 in Radialrichtung in unterschiedlichen Winkelstellungen arretierbar ist. Die unterschiedlichen Winkelstellungen sind erforderlich, um die Betätigung der Schubstange 18 bei verschiedenen Hubhöhen des Flurförderfahrzeugs zu ermöglichen. Außerdem kann die Schubstange 18 mit Knickgelenken 22 versehen werden. Durch die Knickgelenke 22 wird das Einschlagen der Schubstange 18 in unterschiedlichen Richtungen nach oben und nach unten ermöglicht, so dass diese beim Transport nicht weiter hinderlich ist. Darüber hinaus kann die Schubstange teleskopierbar ausgebildet werden. Zur Sicherung des Transports ist der Gabelwagen 9 mit einer Verriegelungseinrichtung 23 versehen, die an der hinteren Querstrebe 12 angreift. Die Verriegelungseinrichtung 23 ist beispielsweise eine in 2 ersichtliche federgespannte Sperrklinke. Mit der Sperrklinke ist ist der Gabelwagen 9 bezüglich des Grundrahmens in der Transportstellung fixierbar. Eine zweite Sicherungseinrichtung 24 kann am Gabelwagen 9 angeordnet werden.
  • Um die seitliche Lastaufnahme einer Palette vom Boden und von Regalen zu ermöglichen, wird in folgenden Arbeitsschritten vorgegangen. Zunächst erfolgt die Aufnahme des Seitenschubgerätes mit dem Flurförderfahrzeug. Die Aufnahme des Seitenschubgerätes ist davon abhängig, ob die Regale einer Regalwand von rechts oder von links befüllt oder entfacht werden müssen. Die Gabel 4 des Flurförderfahrzeugs wird soweit angehoben, dass diese in die Gabeltaschen 3 des Seitenschubgeräts einfahren kann. Danach wird die Klemmschraube 6 der Klemmeinrichtung 5 fest angezogen. Vor dem Verfahren des Flurförderfahrzeugs ist zu kontrollieren, dass der Gabelwagen 9 mit Hilfe der Verriegelungseinrichtung 23 und der Sicherungseinrichtung 24 tatsächlich arretiert ist.
  • Das Seitenschubgerät wird auf einen geringen Abstand an die Regalwand herangefahren. Der Abstand zwischen dem Seitenschubgerät und der zu bestückenden Regalwand darf nicht mehr als 100 mm betragen. In der vorgesehenen Position wird das Seitenschubgerät in die entsprechende Hubhöhe angehoben. In der vorgesehenen Hubhöhe muss der Hubmotor des Flurförderfahrzeugs aus Sicherheitsgründen abgeschaltet werden. Vor dem Bestücken der Regalwand wird die Verriegelungseinrichtung 23 und die Sicherungseinrichtung 24 gelöst. Damit wird der Gabelwagen 9 freigegeben. Durch Betätigung der Schubstange 18 kann der Gabelwagen 9 mit der Palette in das Regal eingefahren werden. Das vollständige Absetzen erfolgt durch das Absenken der Gabel 4 des Flurförderfahrzeugs. Durch eine weitere Betätigung der Schubstange 18 wird abschließend der Gabelwagen 9 aus dem Regal gezogen bis die Verriegelungseinrichtung 23 einrastet. Danach kann das Seitenschubgerät abgesenkt werden. Das Ausfachen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 1053409 [0003]
    • - DE 7033925 U1 [0005]
    • - DE 3149002 A1 [0006]
    • - DE 102005009361 A1 [0007]
    • - DE 3141215 A1 [0008]
    • - DE 10104910 A1 [0008]

Claims (7)

  1. Seitenschubgerät für ein Flurförderfahrzeug mit einer Gabel in einem handbedienten Lager, das als Anbaugerät zum seitlichen Einstapeln oder Ausstapeln von Paletten aus Regalen oder dergleichen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenschubgerät einen U-förmigen Grundrahmen aufweist, der aus einem hinteren Querrahmenteil (1) und seitlichen Führungsschienen (2) für einen rollengeführten Gabelwagen (9) gebildet wird, der quer zur Fahrtrichtung des Flurfördergerätes gesehen verschiebbar und einerseits mit einem Paar Gabelzinken (14) zur Lastaufnahme einer Palette und auf der gegenüberliegenden Seite mit einer handbetätigten Schubstange (18) versehen ist.
  2. Seitenschubgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die rechtwinklig mit dem Querrahmenteil (1) angeordneten Führungsschienen (2) U-Schienen sind, die auf der Unterseite mit Gabeltaschen (3) zur Aufnahme der Gabel (4) eines Flurförderfahrzeugs versehen sind.
  3. Seitenschubgerät nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabeltaschen (3) mit einer Klemmeinrichtung (5) oder mit einer Klemmschraube (6) zum Arretieren der Gabel (4) eines Flurförderfahrzeugs versehen sind, wobei durch das Festklemmen der Klemmschraube (6) das vorhandene vertikale Spiel zwischen der Gabel (4) und den Gabeltaschen (3) aufgehoben wird.
  4. Seitenschubgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gabelwagen (9) ein viereckiges Rahmengestell aufweist, das an der Vorderstrebe (11) mit den Gabelzinken (14) und an den gegenüberliegenden Seitenstreben (13) mit Radachsen (15) für Spurkranzräder (16) versehen ist, wobei die hintere Querstrebe (12) eine Einrichtung zur Arretierung und schwenkbeweglichen Lagerung der Schubstange (18) aufweist.
  5. Seitenschubgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange (18) in Radialrichtung in unterschiedlichen Stellungen des Schwenkwinkels arretierbar ist.
  6. Seitenschubgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange (18) mit mindestens einem Knickgelenk (22) versehen und/oder teleskopierbar ausgebildet ist.
  7. Seitenschubgerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gabelwagen (9) mittels einer an der hinteren Querstrebe (12) angreifenden Verriegelungseinrichtung (23) sowie Sicherungseinrichtung (24) bezüglich des Grundrahmens in der Transportstellung fixierbar ist.
DE102008025969A 2007-06-06 2008-05-30 Seitenschubgerät Withdrawn DE102008025969A1 (de)

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