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DE102008025478A1 - Vorrichtung zum Messen des Flüssigkeitsstandes - Google Patents

Vorrichtung zum Messen des Flüssigkeitsstandes Download PDF

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DE102008025478A1
DE102008025478A1 DE102008025478A DE102008025478A DE102008025478A1 DE 102008025478 A1 DE102008025478 A1 DE 102008025478A1 DE 102008025478 A DE102008025478 A DE 102008025478A DE 102008025478 A DE102008025478 A DE 102008025478A DE 102008025478 A1 DE102008025478 A1 DE 102008025478A1
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liquid level
sensor
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voltage
cycle
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Yasunori Shimada-shi Kawaguchi
Kenichi Shimada-shi Tanaka
Toshio Shimada-shi Oike
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Yazaki Corp
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Yazaki Corp
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Abstract

Eine Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes enthält einen Sensor, der in einem Behälter angeordnet ist, in dem eine Flüssigkeit aufbewahrt wird, und der einen variablen Widerstand hat, der einen Widerstandswert in Verbindung mit der Änderung des Flüssigkeitsstandes ändert, um ein Spannungssignal entsprechend dem Widerstandswert des variablen Widerstandes auszugeben, wenn eine Spannung daran angelegt wird, und einen Stromversorgungs-Schaltkreis, der die Spannung periodisch in einem vorher festgelegten Zyklus an den Sensor anlegt. Eine Leitungs-Zeit, in der der Stromversorgungs-Schaltkreis die Spannung an den Sensor anlegt, ist gleich oder kleiner als 40 ms pro Zyklus.

Description

  • HINTERGRUND
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes und spezieller eine Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes, die sich dazu eignet, eine restliche Menge an Kraftstoff eines Fahrzeugs zu messen, wie z. B. eines Motorfahrzeugs, das einen elektrolytischen Kraftstoff benutzt, wie z. B. Alkohol, wie Ethanol oder Methanol, oder einen auf Alkohol basierenden Kraftstoff, der solche Alkohole enthält.
  • Ein Beispiel für eine herkömmliche Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes ist in 9 gezeigt. Eine Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes 101, wie in 9 gezeigt, hat einen Sensor 102, der in einem Behälter angeordnet ist, in dem eine Flüssigkeit aufbewahrt wird. Der Sensor 102 hat einen variablen Widerstand 103, der einen Widerstandswert ändert, indem ein Kontakt sich in Verbindung mit einem Flüssigkeitsstand bewegen kann, um dadurch ein Spannungssignal auszugeben, das dem Widerstandswert des variablen Widerstandes 3 entspricht, wenn eine vorher festgelegte Spannung an den Sensor angelegt wird. Zusätzlich dazu enthält die Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes 101 einen Stromversorgungs-Schaltkreis 104, der eine Spannung an den Sensor 102 anlegt (siehe zum Beispiel Patent-Dokument Nr. 1).
  • Ein Beispiel für die Konfiguration des Sensors 102 ist in 10 gezeigt. Der in 10 gezeigte Sensor 102 enthält einen Arm 111, an dessen entfernten Ende ein Schwimmer 110, der angepasst ist, auf der Flüssigkeit zu schwimmen, angebracht ist, einen Rahmen 112, der drehbar einen Teil des nahen Endes des Arms 111 trägt, eine Leiterplatte 113, die am Rahmen 112 montiert ist, und ein Kontaktelement 114, das am nahem End-Teil des Arms 111 bereitgestellt wird. Ein nicht gezeigter Widerstand ist auf der Oberfläche der Leiterplatte 113 ausgebildet, und eine vorher festgelegte Spannung wird vom Stromversorgungs-Schaltkreis 104 an diesen Widerstand angelegt. Das Kontaktelement 114 dreht sich um eine Rotationsachse des Arms 111 in Verbindung mit der Drehung des Arms 111 und schiebt sich über den Widerstand auf der Leiterplatte 113 (siehe zum Beispiel Patent-Dokument Nr. 4).
  • Ein Ende des Widerstandes der Leiterplatte 113 und das Kontaktelement 114 sind elektrisch mit Ausgangsanschlüssen 115, bzw. 116 des Sensors 102 verbunden. Der Schwimmer 110 steigt und fällt in Verbindung mit einer Änderung des Flüssigkeitsstandes, und der Arm 111 dreht sich in Verbindung mit der Änderung des Schwimmers 110, was bewirkt, dass das Kontaktelement 114 sich über den Widerstand schiebt, wodurch sich ein Widerstandswert eines Teils des Widerstandes, der zwischen dem Ende, an dem der Widerstand mit dem Ausgangsanschluss 115 verbunden ist, und dem Kontaktelement 114 liegt (im Folgenden als erster Bereich des Widerstandes bezeichnet) sich ändert. Der variable Widerstand 103 besteht aus dem Widerstand und dem Kontaktelement 114. Die an den Widerstand angelegte Spannung wird entsprechend dem Widerstandswert des ersten Bereichs des Widerstandes geteilt, und die an diesen ersten Bereich angelegte Spannung wird zwischen den Ausgangsanschlüssen 115, 116 als Ausgangssignal des Sensors 102 gemessen.
  • Mit erneutem Bezug auf 9 erhält die Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes 101 das Ausgangssignal des Sensors 102 in einem Verarbeitungs-Schaltkreis 105 und steuert ein Anzeigeinstrument 106 an, das auf der Grundlage des so erhaltenen Signals die restliche Menge der Flüssigkeit anzeigt.
  • Wenn die restliche Menge des Kraftstoffs eines Fahrzeugs, wie z. B. eines Motorfahrzeugs, gemessen wird, wird der Sensor 102 der Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes 101 übrigens in einem Kraftstofftank angeordnet, und in den letzten Jahren wird Bio-Ethanol und ähnliches als Kraftstoff für ein Fahrzeug benutzt. Auf Alkohol basierender Kraftstoff, wie Bio-Ethanol, ist eine elektrolytische Flüssigkeit, und wenn die verschiebbaren Kontakt-Oberflächen des Widerstandes und des Kontaktelementes 114 des Sensors 102 der elektrolytischen Flüssigkeit ausgesetzt werden, findet eine elektrochemische Reaktion, wie eine elektrolytische Korrosion, auf den verschiebbaren Kontakt-Oberflächen statt, wenn daran eine Spannung angelegt wird, und als Folge davon verschlechtern sich die Oberflächen des verschiebbaren Kontaktes, und hierdurch erhöht sich der Kontaktwiderstand am Kontakt-Teil, was eine genaue Messung verhindert. Um Nachteile wie diesen zu vermeiden, wird ein Verfahren vorgeschlagen, in dem eine Spannung periodisch in einem vorher festgelegten Zyklus an den Sensor angelegt wird (siehe zum Beispiel die Patent-Dokumente Nr. 1 bis 3)
    • [Patent-Dokument Nr. 1] JP-A-2002-214023
    • [Patent-Dokument Nr. 2] JP-A-63-138215
    • [Patent-Dokument Nr. 3] JP-A-2006-214828
    • [Patent-Dokument Nr. 4] JP-B-3898913
  • Obwohl die Zeit des leitenden Zustandes (Einschaltzeit) hier einen wichtigen Faktor bei der elektrochemischen Reaktion, wie z. B. einer elektrolytischen Korrosion, bildet, wird in den oben angegebenen Patent-Dokumenten Nr. 1 bis 3 nichts über eine zu bevorzugende Zeit des leitenden Zustandes pro Zyklus ausgesagt, und bei Vorrichtungen zum Messen eines Flüssigkeitsstandes nach dem Stand der Technik wurden keine ausreichenden Gegenmaßnahmen getroffen.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Die Erfindung wurde angesichts dieser Situation gemacht, und es ist eine ihrer Aufgaben, eine Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes bereitzustellen, mit dem ein Flüssigkeitsstand mit hoher Genauigkeit über eine lange Zeit gemessen werden kann, sogar wenn sie einer elektrolytischen Flüssigkeit ausgesetzt ist.
  • Das Ziel wird durch eine Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes gemäß der unter (1) bis (6) im Folgenden beschriebenen Erfindung erreicht.
    • (1) Eine Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes umfasst: Einen Sensor, der in einem Behälter bereitgestellt wird, in dem eine Flüssigkeit aufbewahrt wird, und der einen variablen Widerstand hat, der einen Widerstandswert in Verbindung mit der Änderung des Flüssigkeitsstandes ändert, um ein Spannungssignal entsprechend dem Widerstandswert des variablen Widerstandes auszugeben, wenn eine Spannung an den Sensor angelegt wird; und einen Stromversorgungs-Schaltkreis, der die Spannung periodisch in einem vorher festgelegten Zyklus an den Sensor anlegt, wobei die Leitungs-Zeit, in der der Stromversorgungs-Schaltkreis die Spannung an den Sensor anlegt, gleich oder kleiner als 40 ms pro Zyklus ist.
    • (2) Vorzugsweise ist die Leitungs-Zeit gleich oder kleiner als 15 ms pro Zyklus.
    • (3) Vorzugsweise ist die Leitungs-Zeit größer als 1 ms pro Zyklus.
    • (4) Vorzugsweise ist die Leitungs-Zeit im Wesentlichen 5 ms pro Zyklus.
    • (5) Vorzugsweise ist ein Verhältnis der Leitungs-Zeit in einem Zyklus 50% oder weniger.
    • (6) Vorzugsweise enthält der variable Widerstand: Erste leitfähige Muster und zweite leitfähige Muster, die sich parallel zueinander erstrecken; und ein Kontaktelement, das auf den ersten leitfähigen Mustern und den zweiten leitfähigen Mustern in Verbindung mit der Änderung des Flüssigkeitsstandes verschoben wird. Die Leitungs-Zeit pro Zyklus wird auf eine vorher festgelegte Zeit eingestellt, so dass eine Zeit, die vergeht, bis ein Strom, der zum ersten und zweiten leitfähigen Muster fließt, eine steigende Tendenz anzeigt, gleich oder größer als 60 Sekunden ist, wenn die Spannung an den Sensor in einem Zustand angelegt wird, in dem ein Kontakt-Teil zwischen dem Kontaktelement und dem ersten und dem zweiten leitfähigen Muster elektrisch isoliert ist.
  • Entsprechend der Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes, die konfiguriert ist, wie oben beschrieben wurde, wird sogar wenn die Messvorrichtung einer elektrolytischen Flüssigkeit ausgesetzt ist, die elektrochemische Reaktion, wie z. B. die elektrolytische Korrosion, unterdrückt, die andernfalls an den Kontaktteilen des variablen Widerstandes auftreten würde. Das Folgende wird als Grund dafür betrachtet, dass die elektrochemische Reaktion unterdrückt wird. Moleküle, die an einer chemischen Reaktion beteiligt sind, müssen eine Energie-Barriere überwinden, bevor sie in ein Produkt umgewandelt werden. Bei der elektrolytischen Korrosion müssen an dem Kontaktpunkt, wie in 4 gezeigt, Moleküle eine Barriere der potentiellen Energie überwinden, die auf einer metallischen Oberfläche des Kontaktteils vorhanden ist. Wenn die gegebene Energie die potentielle Energie durch Energiezufuhr überschreitet, werden die Moleküle aktiviert, um Elektronen auszusenden und werden dann ionisiert, um eluiert zu werden. In dem Fall, dass die Leitungs-Zeit pro Zyklus 40 ms oder weniger beträgt, werden die metallischen Moleküle am Kontaktteil nicht angeregt, um vom Grundzustand S1 in den angeregten Zustand S2 zu kommen, und kehren somit in den Grundzustand S1 zurück. Die Leitungs-Zeit pro Zyklus ist vorzugsweise 15 ms oder weniger, vorzugsweise mehr als 1 ms, aber gleich oder kleiner als 15 ms, und noch mehr vorzuziehen ist im Wesentlichen 5 ms. Im Fall, dass die Leitungs-Zeit pro Zyklus 1 ms oder kleiner ist, besteht die Gefahr, dass die Abtastzeit zu kurz ist, wenn das Ausgangssignal des Sensors abgetastet wird. Der Grund dafür ist, dass der Anstieg des Ausgangssignals des Sensors, das in einen A/D-Wandler einzugeben ist, durch einen Kondensator verzögert wird, der zwischen dem Sensor und dem A/D-Wandler eingefügt sein kann, um einen direkten Stromfluss in den A/D-Wandler zu verhindern. Zusätzlich dazu ist, da die Zeit, die die Moleküle benötigen, in den Grundzustand S1 zurückzukehren, größer ist als die Zeit für die Anregung, das Verhältnis der Leitungs-Zeit pro Zyklus vorzugsweise 50% oder weniger.
  • Zusätzlich dazu wird, wenn die Spannung an den Sensor so angelegt wird, dass das erste und das zweite leitfähige Muster des variablen Widerstandes vom Kontaktelement elektrisch isoliert ist, ein Kondensator zwischen dem ersten und dem zweiten leitfähigen Muster ausgebildet. Wenn die angelegte Spannung größer ist als die Spannungsfestigkeit, wird eine Elektrolyse auf dem ersten und dem zweiten leitfähigen Muster erzeugt, die Elektroden des Kondensators bilden, und es fließt ein Strom. Die Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes, die so konfiguriert ist, wie oben beschrieben wurde, wählt eine besser geeignete Leitungs-Zeit auf der Grundlage der Leitungs-Zeit und temporären Charakteristiken bis zu einem Zeitpunkt, an dem der Wert des Stromes ansteigt, indem auf die Tatsache geachtet wird, dass je länger die Zeit, die benötigt wird, bis der Wert des Stroms beginnt zu steigen, es um so schwieriger ist, die Metalle des ersten und des zweiten leitfähigen Musters zu eluieren, und es um so schwieriger ist, die eluierten Metall-Ionen zu bewegen. Die Metall-Ionen, die eluiert wurden, bewegen sich von der Anode zur Kathode hauptsächlich durch Migration, wenn ihnen Energie zugeführt wurde, während sie sich durch Dispersion oder Konvektion bewegen, wenn ihnen keine Energie zugeführt wurde. Da wenn sie sich durch Dispersion oder Konvektion bewegen, die Metall-Ionen in verschiedenen Richtungen zwischen dem ersten und dem zweiten leitfähigen Muster bewegen (dispergieren), wird die Bewegungs-Geschwindigkeit der Metall-Ionen, die sich zur Kathoden-Seite des leitfähigen Musters der beiden leitfähigen Muster bewegen, klein. Das heißt, die elektrochemische Reaktion wird unterdrückt. Zusätzlich dazu wird, wenn die Leitungs-Zeit pro Zyklus 15 ms oder weniger beträgt, die Zeit, die benötigt wird, bis der Stromwert beginnt zu steigen, 60 Sekunden oder mehr, wodurch die Tendenz von Metall-Ionen, das Eluieren zu unterdrücken, beträchtlich ansteigt.
  • Gemäß der Erfindung kann, sogar wenn der Sensor einer elektrolytischen Flüssigkeit ausgesetzt wird, die elektrochemische Reaktion, wie z. B. die elektrolytische Korrosion, an den Kontaktteilen des variablen Widerstandes des Sensors unterdrückt werden, wobei der Flüssigkeitsstand weiter über eine lange Zeitdauer mit hoher Genauigkeit gemessen werden kann.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die oben angegebenen Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlicher, wenn bevorzugte beispielhafte Ausführungen mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen detailliert beschrieben werden, wobei:
  • 1 ein Diagramm ist, das eine schematische Konfiguration einer Ausführung einer Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes gemäß der Erfindung zeigt;
  • 2 ein Diagramm ist, das einen Sensor zur Verwendung in der in 1 gezeigten Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes zeigt;
  • 3 ein Diagramm ist, das einen Hauptteil des in 2 gezeigten Sensors zeigt;
  • 4 ein Diagramm ist, das einen Energiezustand in einem Reaktionsprozess der elektrolytischen Korrosion zeigt;
  • 5 ein Graph ist, der die Ergebnisse von Messungen an Sensor-Ausgängen bezüglich der Ausführung und eines Vergleichs-Beispiels zeigt;
  • 6 ein Graph ist, der die Ergebnisse von Messungen von Sensor-Widerstandswerten bezüglich der Ausführung und der Vergleichs-Beispiele zeigt;
  • 7 ein Graph ist, der die Ergebnisse von Messungen an Sensor-Widerstandswerten bezüglich der Ausführung zeigt;
  • 8 ein Graph ist, der die Ergebnisse von Messungen an Stromwerten bezüglich der Ausführung und eines Vergleichs-Beispiels zeigt;
  • 9 ein Diagramm ist, das ein Beispiel einer herkömmlichen Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes zeigt; und
  • 10 ein Diagramm ist, das ein Beispiel eines Sensors zur Verwendung in der herkömmlichen Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes zeigt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEISPIELHAFTER AUSFÜHRUNGEN
  • Im Folgenden wird eine bevorzugte Ausführung der Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
  • 1 ist ein Diagramm, das eine schematische Konfiguration einer Ausführung einer Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes gemäß der Erfindung zeigt, 2 ist ein Diagramm, das einen Sensor zur Verwendung in der in 1 gezeigten Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes zeigt, und 3 ist ein Diagramm, das einen Hauptteil des in 2 gezeigten Sensors zeigt.
  • Wie in 1 gezeigt, enthält eine Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes 1 dieser Ausführung einen Sensor 2, der in einem Behälter angeordnet ist, in dem eine Flüssigkeit aufbewahrt wird. Der Sensor 2 hat einen variablen Widerstand 3, der einen Widerstandswert ändert, indem ein Kontakt sich in Verbindung mit der Änderung eines Flüssigkeitsstandes bewegen kann, und ein Spannungssignal ausgibt, das einem Widerstandswert des variablen Widerstandes 3 entspricht, wenn eine vorher festgelegte Spannung daran angelegt wird. Zusätzlich dazu enthält die Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes 1 einen Stromversorgungs-Schaltkreis 4, der eine vorher festgelegte Spannung an den Sensor anlegt (siehe zum Beispiel Patent-Dokument Nr. 1).
  • Mit Bezug auf 2 enthält der Sensor 2 einen Arm 11, an dessen entfernten Ende ein Schwimmer 10, der angepasst ist, auf der Flüssigkeit zu schwimmen, angebracht ist, einen Rahmen 12, der drehbar einen Teil des nahen Endes des Arms 11 trägt, eine Leiterplatte 13, die am Rahmen 12 montiert ist, und ein Kontaktelement 14, das am nahem End-Teil des Arms 11 bereitgestellt wird.
  • Wie in 3 gezeigt, werden ein erstes leitfähiges Muster 15 und ein zweites leitfähiges Muster 16 auf einer Oberfläche der Leiterplatte 13 bereitgestellt, und dieses erste leitfähige Muster 15 und das zweite leitfähige Muster 16 erstrecken sich parallel zueinander in einer bogenähnlichen Form um eine Rotationsachse 0 des Arms 11 (siehe 2). Ein leitfähiger Eingangs-/Ausgangs-Teil 17 wird an einem Ende des ersten leitfähigen Musters 15 bereitgestellt, und der leitfähige Eingangs-/Ausgangs-Teil 18 wird an einem Ende des zweiten leitfähigen Musters 16 bereitgestellt.
  • Das erste leitfähige Muster 15, das sich auf einer Seite des Außendurchmessers des Sensors 2 befindet, wird durch eine Vielzahl leitfähiger Segmente 15a gebildet, die in Umfangsrichtung in vorher festgelegten Abständen angeordnet sind, und durch einen Widerstand 15b, der die Vielzahl leitfähiger Segmente 15a elektrisch miteinander verbindet. Zusätzlich dazu wird das zweite leitfähige Muster 16 durch eine Vielzahl leitfähiger Segmente 16a gebildet, die in Umfangsrichtung in vorher festgelegten Abständen angeordnet sind, und durch einen Verbinder 16b, der die Vielzahl leitfähiger Segmente 16a miteinander verbindet.
  • Die leitfähigen Segmente 15a des ersten leitfähigen Musters 15 und die leitfähigen Segmente 16a des zweiten leitfähigen Musters 16 werden aus zum Beispiel Silber-Palladium ausgebildet, das eine ausgezeichnete Korrosionsfestigkeit aufweist, und der Widerstand 15 wird aus zum Beispiel Ruthenium-Oxid ausgebildet, das eine ausgezeichnete Korrosionsfestigkeit aufweist.
  • Zwei Kontakte 19, 20, die elektrisch miteinander verbunden sind, werden auf dem Kontaktelement 14 bereitgestellt. Das Kontaktelement 14 dreht sich um die Rotationsachse 0 des Arms 11, während es mit der Drehung des Arms 11 verbunden ist und gleitet über die leitfähigen Segmente 15a des ersten leitfähigen Musters 15 am Kontakt 19, um mit einem der leitfähigen Segmente 15a verbunden zu werden. Gleichzeitig gleitet das Kontaktelement 14 über die leitfähigen Segmente 16a des zweiten leitfähigen Musters 16 am Kontakt 20, um mit einem der leitfähigen Segmente 16a verbunden zu werden. Durch diese Konfiguration wird die Länge des Widerstandes 15b, der in einem Schaltkreis eingefügt ist, der zwischen dem leitfähigen Eingangs-/Ausgangs-Teil 17 und dem leitfähigen Eingangs-/Ausgangs-Teil 18 liegt, geändert, wodurch der Widerstandswert des Schaltkreises geändert wird. Der variable Widerstand 3 besteht nämlich aus dem ersten leitfähigen Muster 15, dem zweiten leitfähigen Muster 16 und dem Kontaktelement 14.
  • Der Sensor 2 enthält auch einen festen Widerstand 7, der mit dem leitfähigen Eingangs-/Ausgangs-Teil 17 an dessen einem Ende verbunden ist, um in Reihe mit dem variablen Widerstand 3 angeschlossen zu sein. Eine vorher festgelegte Spannung wird durch den Stromversorgungs-Schaltkreis 4 an den variablen Widerstand 3 und den festen Widerstand 7 angelegt.
  • Der Schwimmer 10 steigt und fällt in Verbindung mit einer des Flüssigkeitsstandes, und der Arm 11 dreht sich in Verbindung mit solchen Änderungen des Schwimmers 10. Das Kontaktelement 14 dreht sich in Verbindung mit der Drehung des Arms 11, wodurch sich der Widerstandswert des variablen Widerstandes 3 ändert. Die an den variablen Widerstand 3 und den festen Widerstand 7 angelegte Spannung wird entsprechend einem Verhältnis des Widerstandswertes des variablen Widerstandes 3 zum Widerstandswert des festen Widerstandes 7 geteilt, und die so geteilte Spannung, die an den variablen Widerstand 3 anzulegen ist, wird zwischen den leitfähigen Eingangs-/Ausgangs-Teilen 17, 18 als Ausgangssignal des Sensors 2 gemessen.
  • Hier wird, wenn die verschiebbaren Kontaktflächen der leitfähigen Segmente 15a des ersten leitfähigen Musters 15, die leitfähigen Segmente 16a des zweiten leitfähigen Musters 16 und die Kontakte 19, 20 des Kontaktelementes 14, das heißt die Kontakt-Teile, der elektrolytischen Flüssigkeit ausgesetzt sind, in dem Fall, dass die Spannung normal, zum Beispiel ohne Unterbrechung, an den Sensor angelegt wird, der Leiter des ersten leitfähigen Musters 15 auf der Anodenseite korrodieren, und andererseits werden Metall-Ionen, die aus dem ersten leitfähigen Muster 15 eluiert werden, im zweiten leitfähigen Muster 16 auf der Kathoden-Seite abgesondert. Die Metalle, die sich so abgesondert haben, tendieren dazu, leicht zu einem Isolator zu werden, und wenn die verschiebbaren Kontaktoberflächen der leitfähigen Segmente 16a des zweiten leitfähigen Musters 16 mit der isolierenden Substanz bedeckt sind, steigt der Kontaktwiderstand an den Kontakt-Teilen und unterbricht eine genaue Messung.
  • Dann wird in der Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes dieser Ausführung der Stromversorgungs-Schaltkreis 4 so konstruiert, dass er die Spannung periodisch in einem vorher festgelegten Zyklus an den Sensor 2 anlegt, und eine Leitungs-Zeit, in der die Spannung an den Sensor 2 angelegt wird, wird auf 40 ms oder weniger pro Zyklus eingestellt, wobei sogar wenn die Kontakt-Teile der elektrolytischen Flüssigkeit ausgesetzt sind, die elektrochemische Reaktion, wie z. B. die elektrolytische Korrosion an den Kontakt-Teilen unterdrückt wird. Ein Verhältnis der Leitungs-Zeit pro Zyklus, das heißt ein Tastverhältnis, wird vorzugsweise als 50% oder weniger genommen.
  • Mit erneutem Bezug auf 1 erhält die Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes 1 die Spannung zwischen den leitfähigen Eingangs-/Ausgangs-Teilen 17, 18 des Sensors 2 als Ausgangssignal des Sensors 2 an einem Verarbeitungs-Schaltkreis 5. Man beachte, dass der Verarbeitungs-Schaltkreis 5 das Ausgangssignal des Sensors synchron zum Zyklus erhält, mit dem der Stromversorgungs-Schaltkreis 4 die Spannung an den Sensor 2 anlegt. Dann steuert der Verarbeitungs-Schaltkreis 5 auf der Grundlage des so erhaltenen Ausgangssignals des Sensors 2 ein Anzeigeinstrument 6 als Anzeige-Vorrichtung zur Anzeige einer restlichen Menge der Flüssigkeit an.
  • [Beispiele]
  • Um die Effektivität der Erfindung zu überprüfen, wurden Vorrichtungen zum Messen eines Flüssigkeitsstandes, wie die Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes 1, angefertigt, denen verschiedene Leitungs-Zeiten der Sensoren 2 gegeben wurden, die so angefertigten Vorrichtungen zum Messen eines Flüssigkeitsstandes wurden für 500 Stunden in mit Ethanol gemischtes Benzin getaucht und anschließend wurden die Ausgangssignale der entsprechenden Sensoren 2 gemessen. Die Messbedingungen werden unten angegeben. Man beachte, dass die Messungen mit in einer Position, in die die Kontakt-Elemente 14 sich drehen, wenn der Flüssigkeitsstand in den Behältern sich auf den untersten Stand geändert hat, befestigten Kontakt-Elementen 14 ausgeführt wurden. Zusätzlich dazu wurden die Messungen mit in die Flüssigkeit getauchten Leiterplatten 13 durchgeführt.
  • [Messbedingungen]
  • Material der leitfähigen Segmente 15a, 16a: Silber-Palladium
    Material des Widerstandes 15b: Ruthenium-Oxid
    An den Sensor 2 angelegte Spannung: 16V
    Konzentration des mit Ethanol gemischten Benzins: 30%
    Temperatur des mit Ethanol gemischten Benzins: 60°C
    Zyklus: 100 ms
  • Die Ergebnisse der Messung sind in 5 gezeigt. Man beachte, dass in einem in 5 gezeigten Graphen Ausgangssignale der entsprechenden Sensoren als Verhältnis über Ausgangssignalen der Sensoren, bevor sie in die Flüssigkeit eingetaucht wurden, wobei diese Ausgangssignale als Referenz benutzt wurden, gezeigt werden. Man kann aus den in 5 gezeigten Ergebnissen der Messungen sehen, dass wenn die Leitungs-Zeit zum Sensor 2 40 ms oder weniger ist, das Anstiegs-Verhältnis des Ausgangssignals des Sensors 0,4% oder weniger ist und in einen Bereich fällt, der keine Unterbrechung der Messung von Flüssigkeitsständen darstellt. Der Grund dafür ist, dass der Kontaktwiderstand an den Kontakt-Teilen nicht ansteigt, und mit anderen Worten kann man sehen, dass die elektrochemische Reaktion, wie z. B. elektrolytische Korrosion an den Kontakt-Teilen unterdrückt wird.
  • Zusätzlich dazu wurde die Leitungs-Zeit pro Zyklus zum Sensor 2 unter den oben beschriebenen Messbedingungen an den Vorrichtungen zum Messen eines Flüssigkeitsstandes auf 10 ms, 20 ms, 40 ms, 60 ms und auf den normal eingeschalteten Zustand eingestellt, um Änderungen des Widerstandswertes der variablen Widerstände 3 über der Zeit zu messen, wobei die Ergebnisse in 6 gezeigt werden. Zusätzlich dazu wurde die Leitungs-Zeit pro Zyklus zum Sensor 2 unter den oben beschriebenen Messbedingungen auf 5 ms eingestellt, um Änderungen des Widerstandswertes des variablen Widerstandes 3 über der Zeit zu messen, wobei die Ergebnisse in 7 gezeigt werden.
  • Aus den in 6 gezeigten Ergebnissen der Messungen sieht man, dass wenn die Leitungs-Zeit zum Sensor 2 40 ms oder weniger ist, die Änderung (der Anstieg) des Widerstandswertes des variablen Widerstandes 3 kleiner als 2Ω ist und in einen Bereich fällt, der keine Unterbrechung der Messung der Flüssigkeitsstände darstellt. Ferner sieht man aus dem in 7 gezeigten Ergebnis der Messung, dass wenn die Leitungs-Zeit zum Sensor 2 pro Zyklus 5 ms ist, fast keine Änderung des Widerstandswertes des variablen Widerstandes 3 erkennbar ist, und somit 5 ms als Leitungs-Zeit pro Zyklus besonders vorzuziehen ist.
  • Als nächstes wurden das erste leitfähige Muster 15 und das zweite leitfähige Muster 16 der Sensoren 2 der Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes 1 einzeln in mit Ethanol gemischtes Benzin getaucht, während ihre Positionsbeziehungen auf dem Sensor 2 beibehalten und Kondensatoren ausgebildet wurden. Dann wurde eine Spannung an das erste leitfähige Muster 15 und das zweite leitfähige Muster 16 angelegt, während die Leitungs-Zeit pro Zyklus verschieden geändert wurde, um die Ströme zu messen, die durch beide Muster 15, 16 flossen. Die Messbedingungen werden unten beschrieben.
  • [Messbedingungen]
  • Material der leitfähigen Segmente 15a, 16a: Silber-Palladium
    Material des Widerstandes 15b: Ruthenium-Oxid
    An den Sensor 2 angelegte Spannung: 16V
    Konzentration des mit Ethanol gemischten Benzins: 30%
    Temperatur des mit Ethanol gemischten Benzins: 18°C
    Zyklus: 100 ms
  • Die Messergebnisse pro Leitungs-Zeit und die Zeiten, in denen der Stromwert eine steigende Tendenz zeigte, sind in 8 gezeigt. Man sieht aus den in 8 gezeigten Messergebnissen, dass wenn die Leitungs-Zeit pro Zyklus 15 ms oder weniger beträgt, die Zeit, die benötigt wird, bis der Stromwert beginnt zu steigen, 60 Sekunden oder mehr beträgt, und dass die Tendenz, das Eluieren von Metall-Ionen zu unterdrücken, beträchtlich erhöht wurde.
  • Somit kann, wie oben beschrieben, indem die Spannung periodisch im vorher festgelegten Zyklus an den Sensor 2 angelegt wird, und die Leitungszeit, während der die Spannung an den Sensor 2 auf 40 ms oder weniger pro Zyklus eingestellt wird, sogar wenn die Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes 1 der elektrolytischen Flüssigkeit ausgesetzt wird, die chemische Reaktion, wie z. B. die elektrolytische Korrosion, an den Kontakt-Teilen des variablen Widerstandes des Sensors 2 unterdrückt werden, wodurch der Flüssigkeitsstand mit hoher Genauigkeit über eine lange Zeitdauer gemessen werden kann.
  • Man beachte, dass die Erfindung nicht auf die Ausführung beschränkt ist, die oben beschrieben wurde, sondern auf verschiedene Arten nach Bedarf frei geändert, abgewandelt und verbessert werden kann. Zusätzlich dazu sind die Materialien, Konfigurationen, Abmessungen, numerischen Werte, Formen, Anzahlen, Standorte der beteiligten Elemente der oben beschriebenen Ausführung beliebig und somit nicht eingeschränkt, vorausgesetzt die Erfindung kann erzielt werden.
  • Die vorliegende Patentanmeldung basiert auf der japanischen Patentanmeldung Nr. 2007-281972 , eingereicht am 30. Oktober 2007, deren Inhalt hier als Referenz mit aufgenommen wird.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 2002-214023 A [0006]
    • - JP 63-138215 A [0006]
    • - JP 2006-214828 A [0006]
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Claims (9)

  1. Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes, umfassend: Einen Sensor, der in einem Behälter angeordnet ist, in dem eine Flüssigkeit aufbewahrt wird, und der einen variablen Widerstand hat, der einen Widerstandswert in Verbindung mit einem Flüssigkeitsstand ändert, um ein Spannungssignal entsprechend dem Widerstandswert des variablen Widerstandes auszugeben, wenn eine Spannung an den Sensor angelegt wird; und einen Stromversorgungs-Schaltkreis, der die Spannung periodisch in einem vorher festgelegten Zyklus an den Sensor anlegt, wobei eine Leitungs-Zeit, in der der Stromversorgungs-Schaltkreis die Spannung an den Sensor anlegt, gleich oder kleiner als 40 ms pro Zyklus ist.
  2. Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes, wie in Anspruch 1 dargelegt, wobei die Leitungs-Zeit gleich oder kleiner als 15 ms pro Zyklus ist.
  3. Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes, wie in Anspruch 2 dargelegt, wobei die Leitungs-Zeit größer als 1 ms pro Zyklus ist.
  4. Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes, wie in Anspruch 1 dargelegt, wobei die Leitungs-Zeit im Wesentlichen 5 ms pro Zyklus ist.
  5. Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes, wie in Anspruch 1 dargelegt, wobei ein Verhältnis der Leitungs-Zeit in einem Zyklus 50% oder weniger ist.
  6. Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes, wie in Anspruch 2 dargelegt, wobei ein Verhältnis der Leitungs-Zeit in einem Zyklus 50% oder weniger ist.
  7. Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes, wie in Anspruch 3 dargelegt, wobei ein Verhältnis der Leitungs-Zeit in einem Zyklus 50% oder weniger ist.
  8. Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes, wie in Anspruch 4 dargelegt, wobei ein Verhältnis der Leitungs-Zeit in einem Zyklus 50% oder weniger ist.
  9. Vorrichtung zum Messen eines Flüssigkeitsstandes, wie in Anspruch 1 dargelegt, wobei der variable Widerstand folgendes umfasst: Erste leitfähige Muster und zweite leitfähige Muster, die sich parallel zueinander erstrecken; und ein Kontaktelement, das auf den ersten leitfähigen Mustern und den zweiten leitfähigen Mustern in Verbindung mit der Änderung des Flüssigkeitsstandes verschoben wird; und wobei die Leitungs-Zeit pro Zyklus auf eine vorher festgelegte Zeit eingestellt wird, so dass eine Zeit, die vergeht, bis ein Strom, der zum ersten und zweiten leitfähigen Muster fließt, eine steigende Tendenz anzeigt, gleich oder größer als 60 Sekunden ist, wenn die Spannung an den Sensor in einem Zustand angelegt wird, in dem ein Kontakt-Teil zwischen dem Kontaktelement und dem ersten und dem zweiten leitfähigen Muster elektrisch isoliert ist.
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