[go: up one dir, main page]

DE102008013831B4 - Trennvorrichtung zum Trennen von zumindest zwei elektrischen Stromkreisen sowie Kraftfahrzeug mit dieser - Google Patents

Trennvorrichtung zum Trennen von zumindest zwei elektrischen Stromkreisen sowie Kraftfahrzeug mit dieser Download PDF

Info

Publication number
DE102008013831B4
DE102008013831B4 DE200810013831 DE102008013831A DE102008013831B4 DE 102008013831 B4 DE102008013831 B4 DE 102008013831B4 DE 200810013831 DE200810013831 DE 200810013831 DE 102008013831 A DE102008013831 A DE 102008013831A DE 102008013831 B4 DE102008013831 B4 DE 102008013831B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
separating device
separating
recess
housing
separators
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE200810013831
Other languages
English (en)
Other versions
DE102008013831A1 (de
Inventor
Franz-Josef Lietz
Markus Moszynski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Auto Kabel Management GmbH
Original Assignee
Auto Kabel Management GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Auto Kabel Management GmbH filed Critical Auto Kabel Management GmbH
Priority to DE200810013831 priority Critical patent/DE102008013831B4/de
Publication of DE102008013831A1 publication Critical patent/DE102008013831A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102008013831B4 publication Critical patent/DE102008013831B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H39/00Switching devices actuated by an explosion produced within the device and initiated by an electric current
    • H01H39/006Opening by severing a conductor
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H39/00Switching devices actuated by an explosion produced within the device and initiated by an electric current
    • H01H2039/008Switching devices actuated by an explosion produced within the device and initiated by an electric current using the switch for a battery cutoff

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Abstract

Trennvorrichtung zum Trennen von zumindest zwei elektrischen Stromkreisen, insbesondere von zwei Energieleitern in einem Kraftfahrzeug, mit – einem Gehäuse (4), – zumindest zwei jeweils zumindest eine Ausnehmung (8a, 8b) aufweisenden an dem Gehäuse (4) angeordneten Anschlussstücken (6a, 6b), – zumindest zwei Trennstücken (14a, 14b), von denen jeweils zumindest ein Teil in einer der Ausnehmungen (8a, 8b) zumindest teilweise verschiebbar angeordnet ist und – zumindest einem, die Trennstücke (14a, 14b) zumindest teilweise in den Ausnehmungen (8a, 8b) verschiebenden Trennmittel (18), – wobei im geschlossen Zustand der Trennvorrichtung (2) jedes der Trennstücke (14a, 14b) jeweils zumindest teilweise derart in der zugehörigen Ausnehmung (8a, 8b) angeordnet ist, dass zwischen jedem der Trennstücke (14a, 14b) und dem zugehörigen, die jeweilige Ausnehmung (8a, 8b) aufweisenden Anschlussstück (6a, 6b) jeweils eine elektrisch leitende Verbindung gebildet und – wobei im getrennten Zustand das zumindest eine Trennmittel (18) durch die Trennstücke...

Description

  • Der Gegenstand betrifft eine Trennvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeugenergieleiter, mit einem Gehäuse und Anschlussstücken. Der Gegenstand betrifft auch ein Kraftfahrzeug mit einer solchen Trennvorrichtung.
  • Die elektrische Absicherung von Energieleitern, insbesondere von Kraftfahrzeugenergieleitern, stellt einen sicherheitsrelevanten Bereich der Kraftfahrzeugtechnik dar. Insbesondere Kraftfahrzeugenergieleiter, welche einen hohen Strom tragen, wie beispielsweise das Starterkabel, das Generatorkabel, die Hauptbatterieleitung und weitere, elektrische Versorgungsenergien innerhalb eines Kraftfahrzeugs tragende Leitungen müssen bei Unfällen schnell von der Batterie getrennt werden. Bei Kurzschlüssen kann es zu kurzzeitigen Strömen von mehreren einhundert Ampere kommen, welche zu Funkenbildungen führen können. Hierdurch können sich Kraftstoffe entzünden. Dies muss sicher verhindert werden.
  • In der Vergangenheit wurden Trennvorrichtungen vorgeschlagen, bei denen die Energieleitung mittels pyrotechnischer Trennmittel durchtrennt wurde. Diese pyrotechnische Trennung wird herkömmlicherweise entweder durch mechanisches Durchtrennen der Energieleitungen erreicht, oder durch ein ”Herausschießen” eines Bolzens aus einem Zylinder, wobei im geschlossenen Zustand ein Strompfad zwischen dem Bolzen und dem Zylinder gebildet ist.
  • Es hat sich jedoch gezeigt, dass im Kraftfahrzeug Anwendungen vorhanden sind, bei denen nicht nur ein Energieleiter von der Hauptbatterieleitung getrennt werden muss, sondern zum gleichen Zeitpunkt zwei elektrisch voneinander getrennte Energieleiter. Dies ist mit den bekannten Verfahren nicht möglich, da diese jeweils einen Energieleiter durchtrennen bzw. den Strompfad eines Energieleiters auftrennen. Somit lag dem Gegenstand die Aufgabe zugrunde, eine Trennvorrichtung zur Verfügung zu stellen, welche gleichzeitig zumindest zwei Energieleiter sicher voneinander trennt. Insbesondere für Energieleiter, welche unterschiedliche Ströme und Spannungen tragen, kann es notwendig sein, diese gleichzeitig, jedoch elektrisch getrennt voneinander, zu unterbrechen.
  • Zur Losung dieser Aufgabe wird eine Trennvorrichtung mit einem Gehäuse vorgeschlagen. Die Trennvorrichtung weist zumindest zwei jeweils zumindest eine Ausnehmung aufweisende, an dem Gehäuse angeordnete Anschlussstücke auf. Darüber hinaus sind zumindest zwei in einer jeweiligen Ausnehmung verschiebbar angeordnete Trennstücke vorgesehen. Schließlich sind Trennmittel vorgesehen, welche die Trennstücke in der Ausnehmung verschieben. Zur gleichzeitigen, elektrisch jedoch voneinander isolierten Trennung der beiden Anschlussstücke an den Trennstücken wird vorgeschlagen, dass in einem geschlossenen Zustand die Trennstücke derart in der Ausnehmung angeordnet sind, dass sich jeweils ein Strompfad zwischen den Anschlussstücken und den Trennstücken bildet und dass in einem geöffneten Zustand die Trennmittel die Trennstücke derart in den Ausnehmungen verschieben, dass die Strompfade getrennt sind.
  • Zur Lösung der Aufgabe wird weiterhin ein Kraftfahrzeug mit einer beschriebenen Trennvorrichtung vorgeschlagen.
  • Im geschlossenen Zustand verläuft ein Strompfad über die Trennstücke in die Anschlussstücke. Bei einem Unfall oder sonstigen sicherheitsrelevanten Situationen, bei denen die elektrische Verbindung unterbrochen werden muss, kann mit Hilfe der Trennmittel der elektrische Strompfad zwischen den Trennstücken und den Anschlussstücken gleichzeitig durch Verschieben der Trennstücke in den Aufnahmen getrennt werden. Somit stellt der Gegenstand eine Trennvorrichtung zur Verfügung, welche gleichzeitig, elektrisch jedoch voneinander getrennt, zwei verschiedene Strompfade unterbrechen kann. Insbesondere bei Mehrspannungsanwendungen, bei denen nicht nur ein elektrischer Energieleiter mit einer einzigen Spannung in dem Kraftfahrzeug gesichert werden muss, sondern zumindest zwei verschiedene elektrische Energieleiter mit unterschiedlichen Spannungen gesichert werden müssen, bietet die gegenständliche Trennvorrichtung eine Sicherung auf kleinstem Bauraum. Ferner ist nur ein Trennmittel vorzusehen, um gleichzeitig zwei Strompfade zu durchtrennen, was eine Kosteneinsparung für die Trennmittel von zumindest 50% bedeutet. Insbesondere bei pyrotechnischen Trennmitteln kann dies einen erheblichen Anteil der Gesamtkosten der Trennvorrichtung ausmachen.
  • Um eine sichere Durchtrennung der Strompfade zu gewährleisten, wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Anschlussstück mit seiner Ausnehmung in das Gehäuse ragt. Dadurch, dass die Ausnehmung eines Anschlussstückes in das Gehäuse ragt, kann dieses stabil und ortsfest in dem Gehäuse verankert werden. Bei einer Durchtrennung mittels der Trennmittel kann hierdurch verhindert werden, dass sich die Anschlussstücke verschieben. Durch ein Auslösen der Trennmittel soll gegenständlich erreicht werden, dass sich die Trennstücke relativ zu den Anschlussstücken bewegen, derart, dass im geöffneten Zustand die Strompfade getrennt sind. Durch das Hineinragen der Ausnehmungen in das Gehäuse kann eine Verschiebung der Anschlussstücke in dem Gehäuse sicher vermieden werden.
  • Eine weitere Sicherung gegen Verschiebungen kann gemäß eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels dadurch erreicht werden, dass die Ausnehmung in einer Ausnehmung des Gehäuses angeordnet ist. Beispielsweise können die Ausnehmungen der Anschlussstücke als auch die Ausnehmungen in dem Gehäuse Bohrungen sein. Ist die Ausnehmung des Anschlussstückes in der Ausnehmung des Gehäuses angeordnet, so kann eine Verschiebung des Anschlussstückes verhindert werden, da die Ausnehmung des Gehäuses das Anschlussstück zumindest gegen Verschiebungen in zwei Raumrichtungen schützt.
  • Insbesondere wird vorgeschlagen, dass gemäß eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels die Ausnehmung des Anschlussstückes einen Kragen aufweist, derart, dass der Kragen in die Ausnehmung des Gehäuses eingreift. Somit kann die Ausnehmung des Anschlussstückes sicher in der Ausnehmung des Gehäuses verankert werden. Der Kragen kann in der Art einer Niet in der Ausnehmung des Gehäuses angeordnet werden. Bei einer Verschiebung der Trennstücke durch die Trennmittel innerhalb der Ausnehmung der Anschlussstücke kann durch die Verankerung der Anschlussstücke in der Ausnehmung des Gehäuses eine Verschiebung der Anschlussstücke verhindert werden.
  • Eine gute Verankerung der Anschlussstücke innerhalb des Gehäuses wird gemäß eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels dadurch erreicht, dass zumindest ein Anschlussstück L-förmig gebildet ist. Hierbei kann eine Fläche des L-förmig gebildeten Anschlussstückes mit der Ausnehmung versehen sein und innerhalb des Gehäuses angeordnet sein. Eine normal zu dieser Fläche angeordnete Fläche des Anschlussstückes kann aus dem Gehäuse herausragen. Der herausragende Teil des Anschlussstückes kann für eine Aufnahme eines Schraubbolzens oder als Kabelschuh gebildet sein, so dass dieses Anschlussstück zum Anschluss an einen Kraftfahrzeugenergieleiter verwendet werden kann.
  • Eine besonders einfache Durchtrennung der Strompfade der beiden Anschlussstücke mittels eines Trennmittels kann dadurch erreicht werden, dass die Anschlussstücke an einander gegenüberliegenden Gehäusewänden angeordnet sind. In diesem Falle kann durch eine Verschiebung der Trennmittel in einer Richtung zwischen die Trennstücke eine Verschiebung der Trennstücke in den Anschlussstücken derart erreicht werden, dass die Strompfade aufgetrennt werden.
  • In diesem Falle ist es insbesondere von Vorteil, wenn die Ausnehmungen der Anschlussstücke im Wesentlichen koaxial zueinander angeordnet sind. In diesem Falle sind die Ausnehmungen der Anschlussstücke koaxial an einander gegenüberliegenden Gehäusewänden angeordnet. Eine besonders gute Durchtrennung der Strompfade kann dadurch erreicht werden, dass das Trennstück im Wesentlichen normal zu der Fläche der Ausnehmung des Anschlussstückes verschiebbar ist. In diesem Falle kann das Trennstück koaxial mit der Ausnehmung verschoben werden.
  • Gemäß eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels kann das Anschlussstück mit der Ausnehmung und dem Kragen innerhalb des Gehäuses angeordnet sein, und ein Teil des Anschlussstückes kann zum Anschluss an einen Energieleiter aus dem Gehäuse herausgeführt sein. Von außerhalb des Gehäuses kann das Trennstück in die Ausnehmung des Anschlussstücks hereinragen. Hierfür kann gemäß eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels ein der Ausnehmung des Anschlussstückes entsprechender Vorsprung an dem Trennstück angeordnet sein. Dieser Vorsprung kann von außerhalb des Gehäuses in das Gehäuse durch die Ausnehmung hindurch geführt sein.
  • Um einen elektrischen Strompfad herzustellen, kann der Vorsprung des Trennstücks derart gebildet sein, dass er einen elektrisch leitenden Abschnitt aufweist. Im geschlossenen Zustand kann der elektrisch leitende Abschnitt gemäß eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels in einem Passsitz mit der Ausnehmung verankert sein. Ein elektrischer Kontakt zwischen dem elektrisch leitenden Abschnitt des Vorsprungs und dem Kragen bzw. der Ausnehmung des Anschlussstücks ist notwendig, um einen Strompfad herzustellen.
  • Um im Auslösefall den Strompfad zu trennen, wird vorgeschlagen, dass der Vorsprung des Trennstücks gemäß eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels einen elektrisch isolierenden Abschnitt aufweist. Dieser elektrisch isolierende Abschnitt kann mittels der Trennmittel im geöffneten Zustand in die Ausnehmung verschoben werden, so dass der elektrisch leitende Abschnitt in keinem weiteren elektrischen Kontakt mit dem Anschlussstück mehr steht.
  • Insbesondere ist bevorzugt, wenn das Trennstück aus dem Gehäuse, zumindest teilweise, durch die Ausnehmung herausgedrückt wird. Dies kann mittels der Trennmittel geschehen. Es wird vorgeschlagen, dass der Vorsprung ausgehend von der Fläche des Anschlussstückes zunächst den elektrisch leitenden Abschnitt und anschließend den elektrisch isolierenden Abschnitt aufweist. Im geschlossenen Zustand kann der Vorsprung derart in die Ausnehmung hineinragen, dass ein elektrischer Strompfad gebildet ist. Mittels der Trennmittel kann der Vorsprung aus dem Gehäuse herausgedrückt werden, so dass lediglich der elektrisch isolierende Abschnitt mit dem Anschlussstück in Kontakt steht.
  • Aus diesem Grunde wird gemäß eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels vorgeschlagen, dass der Vorsprung im geschlossenen Zustand derart in der Ausnehmung des Anschlussstückes angeordnet ist, dass der elektrisch leitende Abschnitt in Kontakt mit dem Anschlussstück ist.
  • Um im Falle eines Unfalles oder sonstiger sicherheitskritischer Bedingungen eine Auftrennung des Strompfades zu gewährleisten, wird gemäß eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels vorgeschlagen, dass der Vorsprung im geöffneten Zustand derart in der Ausnehmung des Anschlussstückes verschoben ist, dass der elektrisch isolierende Abschnitt in Kontakt mit dem Anschlussstück ist. Auch ist es möglich, dass der Vorsprung gänzlich aus dem Gehäuse herausgedrückt wird, so dass kein weiterer elektrischer Kontakt mit dem Anschlussstück besteht. Dadurch, dass der elektrisch isolierende Abschnitt gemäß des vorteilhaften Ausführungsbeispiels in weiteren Kontakt mit dem Anschlussstück verbleibt, wird verhindert, dass nach dem Durchtrennen durch äußere Einflüsse das Trennstück wieder in das Gehäuse hineingedrückt wird und ein Strompfad erneut aufgebaut wird. Insbesondere ist vorgeschlagen, dass die Trennmittel das Trennstück derart aus dem Gehäuse herausdrücken, dass der elektrisch isolierende Abschnitt im geöffneten Zustand in einem Passsitz oder Presssitz mit der Ausnehmung ist.
  • Um zu erreichen, dass die Trennmittel ohne Verkanten die Trennstücke aus dem Gehäuse herausbewegen können, wird vorgeschlagen, dass der elektrisch isolierende Abschnitt in Richtung der Trennmittel geneigt ist, derart, dass sich in Trennrichtung verjüngende Trennmittel das Trennstück verschieben können.
  • Zum Trennen der Strompfade wird vorgeschlagen, dass die Trennmittel in Trennrichtung bewegt werden. Durch das Bewegen der Trennmittel in Trennrichtung wird erreicht, dass die Trennstücke aus den Anschlussstücken, insbesondere den Ausnehmungen der Anschlussstücke, herausbewegt werden, so dass zumindest der elektrisch isolierende Abschnitt der Trennstücke in den Anschlussstücken verbleibt. Um ein sauberes Trennen ohne Verkanten zu erreichen, wird gemäß eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels vorgeschlagen, dass die Trennmittel in Trennrichtung konisch verjüngend geformt sind. Im Auslösefall werden die Trennmittel mit sehr hoher Geschwindigkeit in Trennrichtung bewegt. Um Verkantungen zu vermeiden, wird gemäß eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels vorgeschlagen, dass der isolierende Abschnitt eine mit dem Trennmitteln korrespondierende Mantelfläche aufweist. Hierdurch kann der die Trennstücke trennende Teil der Trennmittel leicht in die Trennstücke eingreifen und diese auseinander schieben.
  • Eine sichere Durchtrennung der Trennstücke mittels der Trennmittel wird dadurch erreicht, dass die Trennmittel durch eine pyrotechnische Zündpille in Trennrichtung bewegbar sind. In einem Crashfall kann eine Zündpille gezündet werden, welche die Trennmittel in Trennrichtung ”schießt”. Durch die Bewegung der Trennmittel in Trennrichtung können die Trennstücke aus der Ausnehmung der Anschlussstücke herausbewegt werden, insbesondere kann der Strompfad durchtrennt werden. Liegen die Trennstücke auf gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses, können die Trennmittel durch ihre Bewegung in Trennrichtung zwischen die Trennstücke verschoben werden, derart, dass die Trennstücke aus dem Gehäuse heraus bewegt werden.
  • In diesem Falle ist es von besonderem Vorteil, wenn die Trennmittel sich in Trennrichtung im Wesentlichen normal zur Verschieberichtung der Trennstücke bewegen. Hierdurch können die Trennmittel zwischen die Trennstücke verschoben werden, woraufhin sich die Trennstücke normal zur Trennrichtung bewegen.
  • Für den Anschluss von Energieleitern, welche durch die Trennvorrichtung abgesichert sind, wird vorgeschlagen, dass die Trennmittel aus dem Gehäuse herausragende Anschlussbolzen aufweisen. An diesen Anschlussbolzen können elektrische Energieleiter angeschlossen werden. Im Fehlerfall, d. h. bei Zünden der Zündpille, werden die Trennmittel aktiviert und durchtrennen den elektrischen Strompfad zwischen Trennstücken und Anschlussstücken, so dass die elektrischen Energieleiter, welche an den Anschlussbolzen angeschlossen sind, stromlos gesetzt werden.
  • Wie bereits zuvor erwähnt, wird gemäß eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels vorgeschlagen, dass die Anschlussstücke für den Anschluss an einen Energieleiter eines Kraftfahrzeugs gebildet sind. Insbesondere im Kraftfahrzeug ist eine gute Absicherung im Crashfall gegen Überströme notwendig, um Funken zu verhindern. Insbesondere bei batteriebetriebenen Anwendungen kann es im Kurzschlussfall zu extrem hohen Strömen von mehreren hundert Ampere kommen, welche sicher verhindert werden müssen. Hierzu dient die gegenständliche Trennvorrichtung.
  • Nachfolgend wird der Gegenstand anhand einer Ausführungsbeispiele zeigenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine Ansicht eines Gehäuses mit Anschlussstücken;
  • 2 eine Ansicht eines Gehäuses mit Anschlussstücken, Trennstücken und Trennmitteln;
  • 3 eine Ansicht gemäß 2, bei der ein Trennmittel bereits im eingebauten Zustand dargestellt ist;
  • 4 eine Ansicht einer Trennvorrichtung im geschlossenen Zustand;
  • 5 eine Ansicht einer Trennvorrichtung im geöffneten Zustand;
  • 6 eine Ansicht eines Gehäuses im geschlossenen Zustand, mit aus dem Gehäuse herausragenden Anschlussbolzen;
  • 7 eine Ansicht gemäß 6 im geöffneten Zustand.
  • 1 zeigt eine Trennvorrichtung 2 in einem teilweise zusammengebauten Zustand. Die Trennvorrichtung 2 ist mit einem Gehäuse 4 und zwei Anschlussstücken 6a, 6b dargestellt. Die Anschlussstücke 6a, 6b weisen Ausnehmungen 8a, 8b auf. Wie zu erkennen ist, ist eine jeweilige Ausnehmung 8a, 8b als Bohrung ausgeführt, wobei die Ausnehmung 8a, 8b einen Kragen 10a aufweist. Der Kragen 10a ist so geformt, dass er mit einer Ausnehmung 12a in dem Gehäuse 2 korrespondiert. Das Anschlussstück 6b ist derart dargestellt, dass der Kragen bereits in der Ausnehmung des Gehäuses 4 angeordnet ist. Das Anschlussstück 6a ist in einem noch nicht zusammengebauten Zustand dargestellt, wobei der Kragen 10a noch nicht in der Ausnehmung 12a des Gehäuses 2 angeordnet ist. Das Anschlussstück 6a kann mit dem Gehäuse 2 verbunden werden, indem der Kragen 10a in die Ausnehmung 12a gedrückt wird. Dies kann beispielsweise als Press- oder Passsitz erfolgen.
  • Wie zu erkennen ist, sind die Anschlussstücke 6a, 6b L-förmig geformt. Die Fläche der Ausnehmung 8a, 8b ist normal zur aus dem Gehäuse 4 herausragenden Fläche des Anschlussstücks 6. Senkrecht zu diesen beiden Flächen weisen die Anschlussstücke 6a, 6b eine weitere Fläche auf, welche eine Aufnahme für einen Anschlussbolzen, beispielsweise eine Bohrung, aufweisen. Hierdurch ist es möglich, die Anschlussstücke 6a, 6b mit Anschlussbolzen oder Schrauben zu verbinden, um elektrische Verbindungen herzustellen.
  • 2 zeigt das Gehäuse 4 mit den Anschlussstücken 6a, 6b in einem noch nicht zusammengebauten Zustand. Ferner dargestellt sind Trennstücke 14a, 14b, eine Führung 16 für Trennmittel 18 sowie eine Zündpille 20 und ein Kontakt 22.
  • In der gezeigten Darstellung ist die Zündpille 20 und deren Anschluss 22 bereits im Gehäuse 4 verbaut. Das Trennmittel 18 ist als konischer Bolzen geformt. Der Bolzen weist mit seiner Zylinderfläche in Richtung der Zündpille 20. Durch die Führung 16 ist eine transversale Bewegung des Trennmittels 18 in Richtung der Anschlussstücke 6a, 6b möglich.
  • Neben dem Trennmittel 18 sind die Trennstücke 14a, 14b dargestellt. Die Trennstücke 14a, 14b weisen Vorsprünge 24a, 24b auf. Die Vorsprünge 24a, 24b sind aus zwei verschiedenen Materialien gebildet. Im Bereich der Fläche der Trennstücke 14a, 14b ist der Vorsprung aus einem leitenden Material, insbesondere dem gleichen Material wie dem Rest des Trennstücks 14, gebildet. Im sich vom Trennstück 14a, 14b aus erstreckenden Bereich, weiter entfernt von der Fläche des Trennstücks 14a, 14b, ist der Vorsprung 24a, 24b aus einem nichtleitenden Material hergestellt. Ferner weisen die Trennstücke 14a, 14b auf ihrer Oberseite Anschlussbolzen 26a, 26b auf. Über die Anschlussbolzen 26a, 26b können elektrische Kontakte mit elektrischen Energieleitern hergestellt werden.
  • 3 zeigt die in 2 bereits dargestellte Trennvorrichtung 2, bei der das Trennstück 14a bereits mit dem Anschlussstück 6a zusammengebaut ist. Wie zu erkennen ist, ragt der Vorsprung 24a des Trennstücks 14a in die Ausnehmung 8a des Anschlussstückes 6a. Im zusammengebauten Zustand ist das Trennstück 14a so tief in die Ausnehmung 8a hineingedrückt, dass der Vorsprung 24 mit seinem elektrisch leitenden Abschnitt in Kontakt mit dem Kragen 10a und der Ausnehmung 8a ist. Der elektrisch nicht leitende Abschnitt des Vorsprungs 24a ragt in das Innere des Gehäuses 4, insbesondere in den Verschiebebereich des Trennmittels 18 hinein.
  • Wie an dem Trennstück 14b zu erkennen ist, ist der nichtleitende Abschnitt des Vorsprungs 24b geneigt geformt. In Richtung des Trennmittels 18 ist der Vorsprung 24b angeschrägt. Zeichnerisch angedeutet ist, dass die dem Trennmittel 18 zugeneigte Mantelfläche des Vorsprungs 24b an die Mantelfläche des Trennmittels 18 angepasst ist. Hierdurch kann der Vorsprung 24b im eingebauten Zustand, wie auch der Vorsprung 24a im eingebauten Zustand, eng an der äußeren Fläche des Trennmittels 18 anliegen.
  • Die Funktion der Trennvorrichtung 2 ist in den 4 und 5 dargestellt.
  • In 4 ist zur Verdeutlichung lediglich der nichtleitende Bereich der Vorsprünge 24a, 24b der Trennmittel 14a, 14b dargestellt. Wie zu erkennen ist, sind diese Abschnitte eng an dem Trennmittel 18 anliegend. Dies ist der geschlossene Zustand. In diesem zusammengebauten Zustand steht der elektrisch leitende Bereich des Vorsprungs 24a, 24b in Kontakt mit dem Kragen 10a, 10b der Ausnehmung 8a, 8b, so dass ein Strompfad über Anschlussstück 6a, Kragen 10a, Vorsprung 24a zu Trennstück 14a sowie ein Strompfad über Anschlussstück 6b, Kragen 10b, Vorsprung 24b zu Trennstück 14b gebildet ist.
  • 5 zeigt die Trennvorrichtung 2 im geöffneten Zustand. Wie zu erkennen ist, ist das Trennmittel 18 in Trennrichtung 19 verschoben. Diese Verschiebung erfolgt durch Zünden der pyrotechnischen Zündpille 20 mittels eines elektrischen Impulses, welcher über den Anschluss 22 an die Zündpille 20 angelegt wird beispielsweise von einem Airbag-Steuergerät. Die pyrotechnische Zündpille 20 explodiert, und der Gasdruck katapultiert das Trennmittel 18 in Trennrichtung 19. Durch die Bewegung des Trennmittels 18 in Trennrichtung 19 werden die nichtleitenden Bereiche der Vorsprünge 24a, 24b senkrecht zur Trennrichtung 19 aus dem Gehäuse 4 herausgedrückt. Dadurch, dass die Flächen der Vorsprünge 24a, 24b der Mantelfläche des Trennmittels 18 angepasst sind, erfolgt dieses Herausdrücken ohne mechanisches Verkanten.
  • Dadurch, dass die Trennmittel 14a, 14b bzw. die Vorsprünge 24a, 24b aus dem Gehäuse 2 herausgedrückt werden, wird der Kontakt zwischen dem leitenden Abschnitt des Vorsprungs 24a, 24b und dem Kragen 10a, 10b aufgelöst. Nunmehr steht lediglich der nichtleitende Abschnitt des Vorsprungs 24a, 24b in Kontakt mit dem Kragen 10a, 10b. Der Strompfad über den leitenden Bereich des Vorsprungs 24a, 24b und den Kragen 10a, 10b ist getrennt.
  • Dadurch, dass durch die Bewegung des Trennmittels 18 in Trennrichtung 19 sowohl das Trennstück 14a als auch das Trennstück 14b aus dem Gehäuse 4 zumindest so weit herausgedrückt werden, dass lediglich der nichtleitende Abschnitt des Vorsprungs 24a, 24b in Kontakt mit dem Kragen 10a, 10b steht, ist es möglich, gleichzeitig zwei elektrische Strompfade voneinander zu trennen. Sowohl der Strompfad über Anschlussstück 6a zu Anschlussbolzen 26a als auch über Anschlussstück 6b zu Anschlussbolzen 26b wird durch Bewegung des Trennmittels 18 in Trennrichtung 19 gleichzeitig unterbrochen. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn die Ausnehmungen 8a, 8b der Anschlussstücke 6a, 6b auf gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses 4 angeordnet sind. Insbesondere können die Ausnehmungen 8a, 8b auf einer Achse angeordnet sein, so dass die Bewegungen der Vorsprünge 24a, 24b entlang einer Achse gegenläufig sind.
  • 6a, 6b zeigt eine Trennvorrichtung 2 mit einem Gehäuse 4, wobei das Gehäuse 4 mit einem Deckel 4a versehen ist. Wie zu erkennen ist, weist der Deckel 4a Langlöcher 4b auf, aus denen die Anschlussbolzen 26a, 26b herausragen. Im geschlossenen Zustand sind die Anschlussbolzen 26a, 26b in der gezeigten Position in den Langlöchern 4b angeordnet.
  • Im geöffneten Zustand, d. h. wenn das Trennmittel 18 in Trennrichtung 19 verschoben wurden, woraufhin das Trennstück 14a, 14b ebenfalls verschoben werden, sind die Anschlussbolzen 26a, 26b in der in 7 gezeigten Position in den Langlöchern 4b angeordnet. Durch die Verschiebung der Trennmittel, bzw. der Vorsprünge 24a, 24b der Trennmittel 14a, 14b aus dem Gehäuse 4 heraus, verschieben sich auch die Anschlussbolzen 26a, 26b. Um diese Verschiebung zu ermöglichen, sind die Langlöcher 4b vorgesehen.
  • Mit Hilfe der gegenständlichen Trennvorrichtung ist es möglich, zwei voneinander elektrisch getrennte Stromkreise gleichzeitig mit Hilfe nur eines Trennmittels zu durchtrennen.

Claims (21)

  1. Trennvorrichtung zum Trennen von zumindest zwei elektrischen Stromkreisen, insbesondere von zwei Energieleitern in einem Kraftfahrzeug, mit – einem Gehäuse (4), – zumindest zwei jeweils zumindest eine Ausnehmung (8a, 8b) aufweisenden an dem Gehäuse (4) angeordneten Anschlussstücken (6a, 6b), – zumindest zwei Trennstücken (14a, 14b), von denen jeweils zumindest ein Teil in einer der Ausnehmungen (8a, 8b) zumindest teilweise verschiebbar angeordnet ist und – zumindest einem, die Trennstücke (14a, 14b) zumindest teilweise in den Ausnehmungen (8a, 8b) verschiebenden Trennmittel (18), – wobei im geschlossen Zustand der Trennvorrichtung (2) jedes der Trennstücke (14a, 14b) jeweils zumindest teilweise derart in der zugehörigen Ausnehmung (8a, 8b) angeordnet ist, dass zwischen jedem der Trennstücke (14a, 14b) und dem zugehörigen, die jeweilige Ausnehmung (8a, 8b) aufweisenden Anschlussstück (6a, 6b) jeweils eine elektrisch leitende Verbindung gebildet und – wobei im getrennten Zustand das zumindest eine Trennmittel (18) durch die Trennstücke (14a, 14b) zumindest teilweise derart in den Ausnehmungen (8a, 8b) verschoben ist, dass die elektrisch leitenden Verbindungen getrennt sind.
  2. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Anschlussstücke (6a, 6b) einen Abschnitt mit einer Ausnehmung (8a, 8b) aufweist, der in das Gehäuse ragt.
  3. Trennvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils einer der Abschnitte jeweils in einer Ausnehmung (12a) des Gehäuses (4) angeordnet ist.
  4. Trennvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Ausnehmungen (8a, 8b) einen Kragen (10a) aufweist, derart, dass der Kragen (10a) jeweils in eine Ausnehmung (12a) des Gehäuses eingreift.
  5. Trennvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Anschlussstück (6a, 6b) L-förmig gebildet ist, derart, dass die Richtung der die Ausnehmung (8a, 8b) aufweisende Flächen normal zu einer aus dem Gehäuse (4) herausragenden Fläche des Anschlussstückes (6a, 6b) ist.
  6. Trennvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstücke (6a, 6b) an einander gegenüberliegenden Wänden des Gehäuses (4) angeordnet sind.
  7. Trennvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (8a, 8b) der an dem Gehäuse angeordneten Anschlussstücke (6a, 6b) auf gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses (4) auf einer gemeinsamen Achse angeordnet sind.
  8. Trennvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschieberichtung zumindest eines der Trennstücke (14a, 14b) normal zu der Fläche der Ausnehmung (8a, 8b) ist.
  9. Trennvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Trennstücke (14a, 14b) einen zu der zugehörigen Ausnehmung (8a, 8b) des Anschlussstücks (6a, 6b) korrespondierenden Vorsprung (24) aufweist.
  10. Trennvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (24a, 24b) einen elektrisch leitenden Abschnitt aufweist.
  11. Trennvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (24a, 24b) einen elektrisch isolierenden Abschnitt aufweist.
  12. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (24a, 24b) ausgehend von der Fläche des zumindest einen Trennstückes (14a, 14b) zunächst den elektrisch leitenden Abschnitt und daran anschließend den elektrisch isolierenden Abschnitt aufweist.
  13. Trennvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (24a, 24b) im geschlossenen Zustand derart in der Ausnehmung (8a, 8b) des Anschlussstückes (6a, 6b) angeordnet ist, dass der elektrisch leitende Abschnitt in elektrisch leitendem Kontakt mit dem Anschlussstück (6a, 6b) ist.
  14. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (24a, 24b) im getrennten Zustand derart in der Ausnehmung (8a, 8b) des Anschlussstückes (6a, 6b) verschoben ist, dass der elektrisch isolierende Abschnitt in Kontakt mit dem Anschlussstück (6a, 6b) ist.
  15. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Trennmittel (18) zugewandte Teil des elektrisch isolierenden Abschnitts angeschrägt ist, derart, dass ein sich in Trennrichtung (19) verjüngendes Trennmittel (18) das zumindest eine Trennstück (14a, 14b) verschieben kann.
  16. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Trennmittel (18) in Trennrichtung (19) konisch verjüngend geformt ist.
  17. Trennvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der isolierende Abschnitt in einem Teil eine zu dem zumindest einen Trennmittel (18) korrespondierende Mantelfläche aufweist.
  18. Trennvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine pyrotechnische Zündpille (20) zum Bewegen des zumindest einen Trennmittels (18) in Trennrichtung (19) aufweist.
  19. Trennvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennrichtung (19) des zumindest einen Trennmittels (18) normal zur Verschieberichtung der Trennstücke (14a, 14b) ist.
  20. Trennvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennmittel (14a, 14b) aus dem Gehäuse (4) ragende Anschlussbolzen (26a, 26b) aufweisen.
  21. Kraftfahrzeug mit Energieleitern und einer Trennvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieleiter mit den Anschlussstücken (6a, 6b) elektrisch leitend verbunden sind.
DE200810013831 2008-03-12 2008-03-12 Trennvorrichtung zum Trennen von zumindest zwei elektrischen Stromkreisen sowie Kraftfahrzeug mit dieser Expired - Fee Related DE102008013831B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200810013831 DE102008013831B4 (de) 2008-03-12 2008-03-12 Trennvorrichtung zum Trennen von zumindest zwei elektrischen Stromkreisen sowie Kraftfahrzeug mit dieser

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200810013831 DE102008013831B4 (de) 2008-03-12 2008-03-12 Trennvorrichtung zum Trennen von zumindest zwei elektrischen Stromkreisen sowie Kraftfahrzeug mit dieser

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102008013831A1 DE102008013831A1 (de) 2009-09-17
DE102008013831B4 true DE102008013831B4 (de) 2012-01-26

Family

ID=40952981

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200810013831 Expired - Fee Related DE102008013831B4 (de) 2008-03-12 2008-03-12 Trennvorrichtung zum Trennen von zumindest zwei elektrischen Stromkreisen sowie Kraftfahrzeug mit dieser

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102008013831B4 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010015240B4 (de) 2010-04-15 2012-02-16 Auto-Kabel Managementgesellschaft Mbh Trennvorrichtung für Kraftfahrzeugenergieleiter und deren Verwendung
DE102016222339A1 (de) * 2016-11-15 2018-05-17 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Pyrotechnischer schalter und zwischenkreis-entladungssystem
DE102017106117B3 (de) * 2017-03-22 2018-07-12 Auto-Kabel Management Gmbh Elektrischer Schließer sowie KFZ mit einem elektrischen Schließer

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29613221U1 (de) * 1996-04-04 1996-10-17 Kabelkonfektion Gebauer & Griller Gmbh, Wien Vorrichtung zur Unterbrechung des Stromflusses in einem Kabel
DE69604870T2 (de) * 1995-07-13 2000-02-17 Societe Anonyme Dite: Carrier Kheops Bac, Le Mans Elektrische Sicherheits-Schalteinrichtung für Fahrzeuge
DE10209626A1 (de) * 2002-03-05 2003-10-02 Mbb Airbag Systems Gmbh Pyrotechnischer Schalter
DE102004003425A1 (de) * 2004-01-23 2005-08-11 Hella Kgaa Hueck & Co. Verriegelbarer Batterietrennschalter
DE102004012304A1 (de) * 2004-03-11 2005-10-13 Auto Kabel Managementgesellschaft Mbh Stromunterbrecher für Batterieleitungen
DE102006024991A1 (de) * 2006-05-30 2007-12-06 Abb Technology Ag Verfahren zur Löschung eines Störlichtbogens innerhalb einer Mittel- und Hochspannungsschaltanlage, sowie Kurzschlusseinrichtung selbst

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE69604870T2 (de) * 1995-07-13 2000-02-17 Societe Anonyme Dite: Carrier Kheops Bac, Le Mans Elektrische Sicherheits-Schalteinrichtung für Fahrzeuge
DE29613221U1 (de) * 1996-04-04 1996-10-17 Kabelkonfektion Gebauer & Griller Gmbh, Wien Vorrichtung zur Unterbrechung des Stromflusses in einem Kabel
DE10209626A1 (de) * 2002-03-05 2003-10-02 Mbb Airbag Systems Gmbh Pyrotechnischer Schalter
DE102004003425A1 (de) * 2004-01-23 2005-08-11 Hella Kgaa Hueck & Co. Verriegelbarer Batterietrennschalter
DE102004012304A1 (de) * 2004-03-11 2005-10-13 Auto Kabel Managementgesellschaft Mbh Stromunterbrecher für Batterieleitungen
DE102006024991A1 (de) * 2006-05-30 2007-12-06 Abb Technology Ag Verfahren zur Löschung eines Störlichtbogens innerhalb einer Mittel- und Hochspannungsschaltanlage, sowie Kurzschlusseinrichtung selbst

Also Published As

Publication number Publication date
DE102008013831A1 (de) 2009-09-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3545541B1 (de) Trennvorrichtung mit lichtbogenunterbrechung
DE102011103834B4 (de) Schaltsystem für kraftfahrzeugenergieleiter, mit einem solchen schaltsystem ausgestattetes kraftfahrzeug sowie verfahren zum trennen eines strompfades
EP2847829A1 (de) Elektrische reihenklemme
EP3525223B1 (de) Pyrotechnischer schalter
DE102018109824B3 (de) Hochvoltschalter, Hochvoltbordnetz in einem Kraftfahrzeug und Verfahren zum Betreiben eines Hochvoltschalters
WO2017129334A1 (de) Hochvoltbordnetzsystem mit einer pyrotechnischen trennvorrichtung, und verfahren zum betreiben des hochvoltbordnetzsystems
DE102018206056B3 (de) Schaltschütz
DE4422249A1 (de) Vorrichtung zum Unterbrechen des Stromflusses in dem Massekabel einer Kraftfahrzeugbatterie
EP3888112A1 (de) Elektrischer schliesser
DE4430284B4 (de) Einrichtung für Kraftfahrzeuge zur unfallbedingten Trennung einer elektrischen Energiequelle von einem Bordnetz
DE102008013831B4 (de) Trennvorrichtung zum Trennen von zumindest zwei elektrischen Stromkreisen sowie Kraftfahrzeug mit dieser
DE102016216829A1 (de) Trenneinrichtung zum Trennen einer elektrischen Verbindung zwischen zwei Komponenten eines Kraftfahrzeugs, sowie Vorrichtung mit einer solchen Trenneinrichtung
WO2013072002A1 (de) Steckverbindung
EP1760844B1 (de) Stecker oder Kuppler einer Steckverbindung für die Anwendung im Fahrzeugbereich mit einer Kurzschlussbrücke
DE102015225521B4 (de) Vorrichtung zum Schalten eines elektrischen Stromkreises, Fahrzeug mit einer solchen Vorrichtung sowie ein Verfahren zu deren Betrieb
DE9015524U1 (de) Überbrückungsvorrichtung zur Verwendung bei elektrischen Verbindern
DE102012018270B4 (de) Steckverbinderanordnung
EP3154104B1 (de) Batteriepack mit trennvorrichtung
DE102004012304A1 (de) Stromunterbrecher für Batterieleitungen
DE102009025425B4 (de) Elektrische Trennvorrichtung sowie Fahrzeug damit
DE102020112918B4 (de) Elektrische Trennvorrichtung, System mit einer Trennvorrichtung sowie Verfahren zur Herstellung einer Trennvorrichtung
DE102005049955A1 (de) Verbindungsvorrichtung zur elektrischen Hochstromverbindung
DE102011121958B4 (de) Elektrischer Schließer sowie Verwendung eines Schließers in einem Kraftfahrzeug
DE102011106517B4 (de) Gasgenerator und Fahrzeugsicherheitssystem
DE102010015240B4 (de) Trennvorrichtung für Kraftfahrzeugenergieleiter und deren Verwendung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final

Effective date: 20120427

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee