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DE102008011613A1 - Turbolader mit einer Betätigungseinrichtung zum Öffnen und Schließen eines Wastegate-Kanals - Google Patents

Turbolader mit einer Betätigungseinrichtung zum Öffnen und Schließen eines Wastegate-Kanals Download PDF

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DE102008011613A1
DE102008011613A1 DE102008011613A DE102008011613A DE102008011613A1 DE 102008011613 A1 DE102008011613 A1 DE 102008011613A1 DE 102008011613 A DE102008011613 A DE 102008011613A DE 102008011613 A DE102008011613 A DE 102008011613A DE 102008011613 A1 DE102008011613 A1 DE 102008011613A1
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Germany
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wastegate
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turbocharger according
iron core
flap
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Ceased
Application number
DE102008011613A
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Herfurth
Achim Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Automotive GmbH
Original Assignee
Continental Automotive GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Continental Automotive GmbH filed Critical Continental Automotive GmbH
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Publication of DE102008011613A1 publication Critical patent/DE102008011613A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B37/00Engines characterised by provision of pumps driven at least for part of the time by exhaust
    • F02B37/12Control of the pumps
    • F02B37/18Control of the pumps by bypassing exhaust from the inlet to the outlet of turbine or to the atmosphere
    • F02B37/183Arrangements of bypass valves or actuators therefor
    • F02B37/186Arrangements of actuators or linkage for bypass valves
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
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    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Turbolader mit einer Betätigungseinrichtung zum Öffnen und Schließen eines Wastegate-Kanals, wobei die Betätigungseinrichtung ein Hubmagnetelement aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Turbolader mit einer Betätigungseinrichtung zum Öffnen und Schließen eines Wastegatekanals, beispielsweise eines Wastegate-Kanals eines Turbinengehäuses.
  • Die aktuelle Diskussion um CO2-Emissionen der Fahrzeuge, sowie ständig steigende Kraftstoffpreise bewirken, dass der Fahrzeug-Endkunde verstärkt auf einen geringeren Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs achtet. Eine geeignete Maßnahme zum Erreichen dieses Ziels ist zum Beispiel das sog. „Turbo-Downsizing”. Dieser Begriff steht für die Strategie einen kleinvolumigeren Motor zu verwenden, diesen jedoch durch Aufladung, zum Beispiel durch einen Abgasturbolader, zu verstärken. Dies bewirkt eine Verschiebung des Motorbetriebspunktes im normalen Fahrbetrieb hin zu höheren Lasten und vermindert somit vor allem Drosselverluste, außerdem kann das Gewicht des Motors bei gleicher Leistung reduziert werden, was ebenfalls zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch beiträgt. Um die Motorleistung zu erhöhen verdichtet der Abgasturbolader die vom Motor angesaugte Luft, dadurch gelangt mehr Luft in den Zylinder, diesem kann nun mehr Kraftstoff zugemessen werden und somit erhöht sich das Drehmoment, dass der Motor liefert. Da der Motor allerdings nicht immer sein maximales Drehmoment zur Verfügung stellen muss ist es sinnvoll den Grad dieser Aufladung zu variieren.
  • Aus diese Grund ist es zur Zeit gängig die Leistung an der Turbine, d. h. die Abgasseite des Turboladers, so einzustellen, dass der Verdichter, d. h. die Frischluftseite des Turboladers, den gewünschten Druck aufbaut. Zum Einstellen der Turbinenleistung gibt es mehrere Verfahren. Ein solches Verfahren basiert auf einer variablen Turbinengeometrie (VTG) Hierbei wird durch eine Veränderung in der Anströmung des Turbinenrades der Staudruck im Abgastrakt vor der Turbine verändert. Unterschiedliche Varianten dieser Technologie sind beispielsweise die variable Leitschaufel-Verstellung (VNT = Variable Nozzle Turbine). Diese wird derzeit oft bei Turboladern im Dieselbereich verwendet. Ein andere Variante dieser Technologie ist die variable Schiebehülsen Turbine (VST). Neben Turboladern die nach dem Prinzip der variablen Turbinengeometrie aufgebaut sind gibt es auch Turbolader die beispielsweise ein Wastegate aufweisen. Bei dieser Anordnung wird der Druck vor der Turbine eingestellt, indem ein Teil des Abgasstroms um die Turbine herumgeleitet und abgeblasen wird. Diese Technologie findet zur Zeit vor allem Anwendung zur Aufladung von Ottomotoren. Der Vorteil liegt hierbei in der besseren Verträglichkeit des Systems gegenüber hohen Abgastemperaturen.
  • Aus dem Stand der Technik ist bekannt, das Wastegate bzw. den Wastegate-Kanal mittels einer Wastegate-Klappe zu betätigen bzw. zu öffnen und zu schließen. Das Öffnen und Schließen der Wastegate-Klappe erfolgt dabei mittels eines pneumatischen Aktuators. Die Regelung mittels einem pneumatischen Aktuator birgt einige Nachteile. Dies sind beispielsweise das Flattern der Klappe im Abgasstrom kurz vor dem Öffnen der Klappe und die damit verbundene Zertrümmerung des Klappensitzes. Außerdem ist es mit einer Überdruckdose nur möglich zu regeln, wenn genügend Ladedruck vorhanden ist.
  • Aus diesem Grund soll die Regelung durch einen elektrischen Aktuator übernommen werden. Aufgrund der geringeren Leistungsdichte des elektrischen Aktuators bezogen auf die Druckdose würde die bisherige Größe des Stellgebers deutlich überschritten werden. Die bisherige Schließkinematik der Wastegate-Klappe mit ihrem hohen Stellmoment hat bei der Regelung mit einem elektrischen Aktuator eine hohe Dauerbestromung und eine hohe Energieaufnahme von einem Boardnetz des Pkws zur Folge.
  • Es gibt derzeit unterschiedliche Entwicklungsprojekte, bei denen das Wastegate zum Beispiel durch eine Elektromotor betätigt wird. Dabei wird die Drehbewegung mit Hilfe einer Gewindestange in eine Linearbewegung umgesetzt. Das Problem hierbei ist jedoch, dass der Motor/Getriebeverbund auf den Punkt der höchsten Stellkraft des Wastegates ausgelegt sein muss, um es in jedem Fall schließen zu können. Das heißt, der Antrieb ist für den größten Teil des Arbeitsbereichs sehr stark überdimensioniert, da diese Art von Aktuator in allen Bereichen die gleiche Kraft aufbringen kann.
  • Demnach ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Betätigungseinrichtung für ein Wastegate eines Turboladers bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Turbolader mit einer Betätigungseinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Demgemäß wird erfindungsgemäß ein Turbolader mit einer Betätigungseinrichtung zum Öffnen und Schließen eines Wastegate-Kanals bereitgestellt, wobei die Betätigungseinrichtung ein Hubmagnetelement aufweist.
  • Der Turbolader mit der Betätigungseinrichtung zum Öffnen und Schließen eines Wastegates hat dabei den Vorteil, dass dessen Hubmagnetelement den Weg/Kraftanforderungen zum Öffnen und Schließen des Wastegates, beispielsweise mittels einer Wastegate-Klappe, entgegenkommt. Das heißt, das Hubmagnetelement kann bei einem geschlossenen Wastegate-Kanal beispielsweise eine große Kraft aufbringen und bei einem geöffneten Wastegate-Kanal geringere Kräfte bereitstellen. Im Gegensatz zum Stand der Technik, wo der Elektromotor auf die größte Stellkraft einer Wastegate-Klappe ausgelegt werden muss.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen.
  • In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform ist das Hubmagnetelement derart angeordnet, dass es den Wastegate-Kanal schließt, wobei das Hubmagnetelement beispielsweise mit einer Wastagte-Klappe verbunden ist, zum Schließen des Wastegate-Kanals. Grundsätzlich ist es aber auch möglich ein oder mehrere Hubmagnetelemente vorzusehen zum Schließen und/oder Öffnen des Wastegate-Kanals. Der Vorteil des Hubmagnetelementen beim weitgehend geschlossenen Wastegate-Kanal ist es, dass das Hubmagnetelement in diesem Fall die größte Kraft aufbringen kann, während es beim weitgehend geöffneten Wastgate-Kanal eine geringere Kraft zur Verfügung stellen kann und so den Weg/Kraftanforderungen einer Wastegate-Klappe entgegenkommt.
  • In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform weist die Betätigungseinrichtung einen Aktuator zum Öffnen des Wastegate-Kanals auf, beispielsweise ein Federelement. Da das Hubmagnetelement eine Kraft nur in einer Richtung aufbringt, kann das Federelement zum Öffnen des Wastegate-Kanals genutzt werden, wenn beispielsweise der Strom bei dem Hubmagnetelement abgeschaltet wird. Das Federelement hat hierbei den Vorteil, dass es sehr kostengünstig ist und außerdem keinen großen Bauraum benötigt.
  • In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform weist das Hubmagnetelement beispielsweise wenigstens ein erstes und zweites Eiskernelement auf, wobei das erste Eisenkernelement mit wenigstens einer Spule versehen ist an welche ein Strom anlegbar ist. Mittels der Stromstärke kann dabei ein Luftspalt zwischen den beiden Eisenkernelementen eingestellt werden, wobei beispielsweise wenigstens einer der Eisenkernelemente beweglich ist, um den Wastegate-Kanal zumindest teilweise oder vollständig zu schließen.
  • Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform ist das Federelement derart vorgesehen und ausgebildet, dass wenn ein entsprechender Strom an das Hubmagnetelement angelegt wird, das Federelement teilweise oder vollständig zusammengedrückt wird und, dass wenn der Strom an dem Hubmagnetelement abgeschaltet wird, das Federelement sich auseinander bewegt bzw. drückt und hierbei den Wastgate-Kanal öffnet. Auf diese Weise kann sehr einfach ein Öffnen und Schließen des Wastegate-Kanals sichergestellt werden.
  • In einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform wird die Größe des Luftspalts beispielsweise durch wenigstens einen oder mehrere Positionssensoren bestimmt, welche die Position der Eisenkernelemente zueinander und/oder die Position der Wastegate-Klappe bestimmen. Auf diese Weise kann die Wastegate-Klappe genauer angesteuert werden, wenn ihre Position bzw. die damit verbundene Größe des Luftspalts des Hubmagnetelements bekannt ist.
  • In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform kann die Größe des Luftspalts auch indirekt bestimmt werden, beispielsweise durch eine Messeinrichtung zur Messung des Stroms, der an das Hubmagnetenelement bzw. dessen Spule angelegt ist. Dies stellt eine besonders einfache und kostengünstige Möglichkeit der Luftspaltbestimmung dar.
  • Gemäß einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform ist ein Minimal-Anschlag vorgesehen, um im Wesentlichen eine Berührung der Eisenkernelemente des Hubmagnetelements zu verhindern bzw. einen vorbestimmten, minimalen Luftspalt zwischen den Eisenkernelementen zu gewährleisten, da die Kraft des Hubmagnetelements hin zu geringeren Luftspalten überproportional zunimmt.
  • In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform ist ein Maximal-Anschlag vorgesehen. Dieser dient dazu die Größe des Luftspalts so zu begrenzen, dass das Hubmagnetelement eine vorbestimmte bzw. ausreichende Kraft aufbringen kann, um ein Funktionieren des Hubmagnetelements zu gewährleisten. Dies hat den Vorteil, dass die Eisenkernelemente des Hubmagnetelements nicht ungewollt soweit auseinander bewegt werden kön nen, dass das Hubmagnetelement beispielsweise keine ausreichende Kraft mehr aufbringen kann, um den Wastegate-Kanal zu schließen.
  • In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform ist das zweite Eisenkernelement beweglich vorgesehen und beispielsweise über eine Wastgate-Regelstange mit der Wastegate-Klappe zum Öffnen und Schließen des Wastegate-Kanals verbunden. Durch das Bewegen des zweiten Eisenkernelements kann mittels der Übertragung durch die Wastgate-Regelstange die Wastgate-Klappe einfach zwischen einer geöffneten und geschlossenen Position geschwenkt werden. Zum Schwenken der Wastegate-Klappe kann diese beispielsweise mit einer drehbaren Lagerung versehen sein.
  • In einer anderen Ausführungsform ist die Kraft der Betätigungseinrichtung, die auf das Wastegate einwirken kann, gleich der Kraft, die durch das Hubmagnetelement erzeugt wird minus der Kraft des Aktuators zum Öffnen des Wastegates, beispielsweise des Federelement. Die Kraft der Betätigungseinrichtung ist dabei vorzugsweise größer als die Kraft des Abgasmassenstroms und besonders bevorzugt größer als die Kraft des Abgasmassenstroms plus einer vorbestimmten, dynamischen Kraft. Das hat den Vorteil, dass zusätzlich noch Beschleunigungskräfte ausgeübt werden können, so dass eine dynamische Regelung möglich ist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den schematischen Figuren der Zeichnungen angegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Ansicht eines Turbinengehäuses und seines Wastegate-Kanals, wobei der Wastegate-Kanal über eine Wastegate-Klappe und eine entsprechende Regelstange gemäß dem Stand der Technik geöffnet und geschlossen wird;
  • 2 ein Weg-Kraft Diagramm der Schließkräfte einer Wastegate-Klappe;
  • 3 eine schematische Ansicht einer Steuerdose mit einem elektropneumatischen Wandler (EPW);
  • 4 ein schematische Ansicht eines Topfmagnets bzw. Hubmagnets;
  • 5 Eine schematische Ansicht einer Anordnung eines Hubmagnets zur Ansteuerung einer Wastegate-Klappe gemäß der Erfindung; und
  • 6 ein Weg-Kraft Diagramm eines Hubmagneten und einer Rückstellfeder bei der Betätigungseinrichtung zur Betätigung der Wastgate-Klappe gemäß der Erfindung.
  • In allen Figuren sind gleiche bzw. funktionsgleiche Elemente und Vorrichtungen – sofern nichts anderes angegeben ist – mit denselben Bezugszeichen versehen worden.
  • Im Folgenden soll exemplarisch auf eine Turbine mit einem Wastegate bzw. Wastegate-Kanal eingegangen werden. Die Erfindung bietet vor allem hier ein besonderes Verbesserungspotential. Grundsätzlich kann die Erfindung aber auf jede Art von Einrichtung mit einem Wastegate angewendet werden.
  • Im Allgemeinen funktioniert ein Wastegate 10, wie es in 1 dargestellt ist, derart, dass wenn eine Wastegate-Klappe 12 zum Öffnen und Schließen eines Wastegate-Kanals 14 geschlossen ist, der gesamte Abgasmassenstrom über eine Turbine bzw. deren Turbinenrad 16 und Turbinenschaufeln 17 geleitet wird. Soll nun die Leistung an der Turbine verringert werden, beispielsweise um den Grad der Aufladung zu verringern, so wird die Wastegate-Klappe 12 entsprechend geöffnet und ein Teil des Abgasmassenstroms fließt durch den Wastegate-Kanal 14 des Turbinengehäuses 15 an der Turbine vorbei. Dies bewirkt, dass sich der Druck vor der Turbine verringert. Daraus ergibt sich wiederum, dass bei einem geschlossenen Wastegate 10, die Schließkräfte an der Wastegate-Klappe 12 sehr viel größer sind als bei einem geöffneten Wastegate 10. Ein Aktuator der also für die maximal nötige Kraft dimensioniert ist, ist daher gleichzeitig für den gesamten übrigen Arbeitsbereich der Wastegate-Klappe 12 überdimensioniert. In 1 ist als Aktuator 18 beispielsweise eine Wastegate-Regelstange 20 vorgesehen, die mit der Wastegate-Klappe 12 über eine drehbare Lagerung 22 gekoppelt ist, um die Wastegate-Klappe 12 zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position hin- und her zu schwenken.
  • In 2 ist ein Weg-Kraft Diagramm der Schließkräfte der Wastegate-Klappe 12 gezeigt. Darin ist gezeigt, dass die Kraft bei geschlossener Wastegate-Klappe 12 am größten ist. Mit dem schrittweisen Öffnen der Wastegate-Klappe 12 kann die Kraft reduziert werden, bis die Wastegate-Klappe 12 am Ende in einer vollständig geöffneten Position ist.
  • Bisher ist es aus dem Stand der Technik bekannt, wie in 3 gezeigt ist, die Kraft zum Schließen der Wastegate-Klappe 12 über eine Wastegate-Regelstange 20 durch eine sog. Steuerdose 24 aufzubringen. Die Steuerdose 24 wird dabei über einen elektropneumatischen Wandler (EPW) 26 mit einem Steuerdruck beaufschlagt. Dieser elektropneumatische Wandler 26 moduliert aus dem Umgebungsdruck und einem von dem Verdichter (nicht dargestellt) bereitgestellten Überdruck einen entsprechenden Steuerdruck, der in einer Druckkammer 28 der Steuerdose 24 eingestellt wird. In 3 ist eine Steuerdose 24 mit einem elektropneumatischen Wandler 26 und einem solchen Überdrucksystem dargestellt. Wenn in der Druckkammer 28 der Steuerdose 24 ein Umgebungsdruck herrscht, so wird das Wastegate durch das Federelement 30 bzw. hier die Feder geschlossen gehalten. Die Druckkammer 28 ist dabei durch eine Membran 29 begrenzt. Hinter der Membran 29 ist das Federelement 30 angeordnet. Um nun das Wastegate zu öffnen, muss durch den Verdichter ein wenn auch geringer – Ladedruck erzeugt werden. Im Falle eines Ottomotors wird der Ladedruck im Teillastbetrieb, der der am meisten vorherrschende Betriebszustand des Motors ist, allerdings wieder weggedrosselt. Damit ist die Arbeit zum Verdichten der Luft jedoch verloren. Somit wird die Gesamteffizienz des Motors verringert.
  • Hierzu analog kann das Wastegate auch mit Hilfe einer Steuerdose durch ein sog. Unterdrucksystem betätigen werden. Bei diesem Unterdrucksystem ist das Federelement bzw. hier die Feder anders herum verbaut, so dass sie das Wastegate offen hält. Nun wird zwischen dem Umgebungsdruck und einem Unterdruck durch einen elektropneumatischen Wandler EPW ein Steuerdruck eingestellt, der das Wastegate aktiv zuzieht. Der Vorteil ist hierbei, dass keine Leistung benötigt wird um das Wastegate zu öffnen, außerdem ist beim Motorstart das Wastegate ebenfalls offen, so dass das Abgas nicht über die Turbine fließt und somit der Katalysator schneller erwärmt werden kann. Ein Nachteil ist aber, dass eine spezielle Unterdruckpumpe benötig wird, sowie ein Druckreservoir und entsprechende Verschlauchungen. Diese zusätzlichen Bauteile verursachen jedoch weitere Kosten. Außerdem führen sie zu zusätzlichem Gewicht. Des Weiteren verursacht die zusätzliche Unterdruckpumpe wiederum Reibungsverluste und verringert somit die Gesamteffizienz des Motors.
  • Die Erfindung sieht nun vor, einen elektrischen Aktuator 32 für die Ansteuerung des Wastegates 10 zu verwenden, der durch seine Charakteristik den speziellen Weg/Kraftanforderungen der Wastegate-Klappe 12 entgegen kommt, d. h. der bei geschlossener Wastegate-Klappe 12 eine große Kraft aufbringen kann. Der dafür aber bei einer geöffneten Wastegate-Klappe 12 keine großen Kräfte zur Verfügung zu stellen braucht. Für diesen Einsatzzweck eignet sich sehr gut ein sog. Hubmagnetelement 34 oder auch Topfmagnet, wie es in 4 dargestellt ist.
  • Bei dem Hubmagnetelement 34, wie es in 4 gezeigt ist, wird mit Hilfe von Wicklungen 36 einer Spule 37, durch die ein elektrischer Strom fließt, ein Magnetfeld erzeugt. Die Feldlinien werden dabei durch ein erstes Einsenkernelement 38 geführt. Ein weiteres, zweites Eisenkernelement 40, das beweglich gelagert ist, schließt die magnetischen Feldlinien zu einem Ring. Es gibt jedoch einen Bereich in dem die Feldlinien durch die Luft gehen. Da diese Magnetfeldlinien das Bestreben haben den Luftspalt 42 zwischen dem ersten und zweiten Eisenkernelement 38, 40 zu verkleinern, wird dadurch eine Kraft generiert, wie sie in 4 mit einem Pfeil eingezeichnet ist.
  • Je kleiner der Luftspalt 42 zwischen den beiden Eisenkernelementen 38, 40 ist, desto höher ist die Induktivität der Spule 37 und desto stärker ist das Magnetfeld bei gleichem Strom und umso stärker wird die Kraft. Daraus ergibt sich eine Weg-Kraft Charakteristik für das Hubmagnetelement 34, die der des Wastegates 10 sehr ähnlich ist. Mit anderen Worten, das Hubmagnetelement 34 kann dann die größte Kraft erzeugen, wenn die beiden Eisenkernelemente 38, 40 möglichst nahe beieinander sind bzw. der Luftspalt 42 zwischen ihnen möglichst klein ist. Entsprechend benötigt die Wastegate-Klappe 12 die größte Kraft, wenn sie den Wastegate-Kanal 14 des Wastegates 10 schließt. Des Weiteren wird die Kraft des Hubmagnetelements 34 umso kleiner je weiter die beiden Eisenkernelemente 38, 40 voneinander entfernt sind bzw. je größer der Luftspalt 42 zwischen ihnen ist. Entsprechend benötig die Wastegate-Klappe 12 eine geringer werdende Kraft je weiter sie in eine geöffnete Position bewegt wird, bis sie den Wastegate-Kanal 14 vollständig geöffnet hat.
  • In 5 ist nun schematisch ein Beispiel für eine Anordnung zur Ansteuerung eines Wastegates 10 bei einem Turbolader gezeigt. Die Wastegate-Regelstange 20 ist dabei mit einer Betätigungseinrichtung 44 verbunden. Die Betätigungseinrichtung 44 besteht dabei beispielsweise aus einem Federelement 30, dem Hubmagnetelement 34, sowie z. B. einer Führungsschiene 46 für das beweglichen Eisenkernelement 40 des Hubmagnetelements 34. Die Führungsschiene 46 ist dabei schematisch und stark vereinfacht mit einer gestrichelten Linie in 5 eingezeichnet. Sie kann beispielsweise auch eine Führung des Aktuators bilden durch die Stange zwischen den Punkten 48 und 50. Wahlweise kann die Betätigungseinrichtung 44 zusätzlich mit wenigstens einem Minimal-Anschlag 48 und/oder einem Maximal-Anschlag 50 versehen sein. Die Betätigungseinrichtung 44 ist durch die Wastegate-Regelstange 20 so mit der Wastegate-Klappe 12 verbunden, dass die magnetische Kraft des Hubmagnetelements 34 das Wastegate 10 schließt. Die Wastegate-Klappe 12 wird dabei über eine drehbare Lagerung 22 zwischen einer geöffneten und geschlossenen Position hin- und hergeschwenkt.
  • Da durch das Hubmagnetelement 34 nur Kraft in eine Richtung erzeugt wird, wird eine Möglichkeit vorgesehen, um das Wastegate 10 zu öffnen. Dies kann zum Beispiel durch ein Federelement 30 geschehen, das durch die magnetischen Kräfte, die beim Anlegen eines Stroms an die Wicklung 36 der Spule 37 des Hubmagnetelements erzeugt werden, zusammengedrückt wird und beim Abschalten des Stroms das Hubmagnetelement 34 bzw. dessen Einsenkernelemente 38, 40 wieder auseinanderdrückt und damit das Wastegate 10 öffnet bzw. die Wastgate-Klappe 12 in eine geöffnete Position bewegt.
  • Die Wastegate-Klappe 12 ist hierbei beispielsweise schwenkbar ausgebildet, in dem die Wastegate-Klappe 12 mit einer drehbaren Lagerung 22 versehen ist. Zum Bewegen bzw. Schwenken der Wastegate-Klappe 12 zwischen einer geöffneten Position, in welcher der Wastegate-Kanal 14 vollständig geöffnet ist und einer geschlossenen Position, in welcher der Wastegate-Kanal 14 vollständig geschlossen ist, ist die Wastegate-Klappe 12 beispielsweise über die Wastegate-Regelstange 20 mit dem Hubmagnetelement 34 verbunden. Zum Schließen des Wastegates 10 bewegt sich das bewegliche, zweite Eisenkernelement 40 des Hubmagnetelements 34, infolge eines Anlegens eines ausreichenden Stroms an die Wicklung 36 der Spule 37, in 4 nach links, so dass der Luftspalt 42 kleiner wird. Dabei wird die Wastegate-Klappe 12 über die Wastegate-Regelstange 20 in eine geschlossene Position bewegt. Je nachdem, wie groß der Strom ist der an die Wicklungen 36 der Spule 37 angelegt wird, kann der Luftspalt 42 zwischen den beiden Eisenkernelementen 38, 40 eingestellt werden und damit die Öffnung bzw. Schließposition der Wastegate-Klappe 12, so dass der Wastegate-Kanal 14 beispielsweise nur in einem bestimmten Verhältnis geöffnet bzw. nur teilweise geschlossen ist, so dass beispielsweise ein Ladedruck geeignet eingestellt werden kann.
  • Aufgrund der speziellen Weg-Kraft Charakteristik des Hubmagnetelements 34 handelt es sich bei diesem Aufbau um ein instabiles System, es ist somit erforderlich die Bestromung der Wicklungen 36 der Spule 37 des Hubmagnetelements 34 mit einer geeigneten Regelung zu unterlegen. Um die Betätigungseinrichtung 44 erfolgreich regeln zu können, ist es erforderlich, die Position des Wastegates 10 bzw. der Wastegate-Klappe 12 zu kennen und damit die Größe des Luftspalts 42 zwischen den beiden Eisenkernen 38, 40.
  • Dies kann auf verschiedene Arten erfolgen. Einmal kann die Größe des Luftspalts 42 bzw. die Position der Eisenkernelemente 38, 40 und/oder die der Wastegate-Klappe 12 direkt durch wenigstens einen oder mehrere Sensoren, z. B. Positionssensoren, bestimmt werden. Eine weitere Möglichkeit ist beispielsweise die Größe des Luftspalts 42 bzw. die Position der Eisenkernelemente 38, 40 zueinander indirekt zu bestimmen, durch die Messung des Stroms, der an die Spule 37 angelegt wird, wenn das Hubmagnetelement 34 beispielsweise mit einer pulsweise modulierten Spannung (PWM) angesteuert wird. Auf diese Weise kann man durch das Verhalten des Stromflusses in der Spule 37 auf deren Induktivität schließen.
  • Da der Abstand des beweglichen, zweiten Eisenkernelements 40 Einfluss auf die Induktivität hat kann man durch diese Messung auf den Abstand bzw. den Luftspalt 42 zwischen den beiden Eisenkernelementen 38, 40 des Hubmagnetelements 34 schließen. Aus diesem Grund ist in 5 beispielsweise eine Regelungseinrichtung des Stroms 52 in der Spule 37 sowie eine Auswerteeinrichtung 54 zum Auswerten des gemessenen Stroms in der Spule 37 vorgesehen, die beispielsweise Teil der Motorsteuerung ist oder mit dieser gekoppelt ist, die die Wastegate-Klappe 12 derart ansteuert, so dass diese den Wastegate-Kanal 14 schließt bzw. teilweise oder vollständig öffnet, wobei die Größe des Luftspalts 42 dabei mit berücksichtigt wird, wie er durch die Mess- und Auswerteeinrichtung 54 bestimmt wird.
  • 6 zeigt nun das Weg-Kraft Diagramm des Federelements 30 und des Hubmagnetelements 34. Das Federelement 30 übt bei angezogenem Magneten bzw. Eisenkernelementen 38, 40 eine größere Kraft aus als bei entspanntem Magneten bzw. Einsenkernelementen 38, 40. Die Kraft FSteller mit der die Betätigungseinrichtung 44 nun auf das Wastegate 10 einwirken kann ergibt sich aus der Magnetkraft FMagnet minus der Federkraft FFeder. Diese Kraft FSteller der Betätigungseinrichtung 44 muss nun beispielsweise größer sein als die Kraft des Abgasmassenstroms FGas auf die Wastegate-Klappe 12 und beispielsweise ein Kraftüberschuss FDyn vorhanden sein, so dass zusätzlich noch Beschleunigungskräfte auf die Wastegate-Klappe 12 ausgeübt werden könnten, damit eine dynamische Regelung möglich ist.
  • Da die Kraft des Hubmagnetelements 34 hin zu geringeren Luftspalten 42 überproportional zunimmt, ist es sinnvoll kurz vor dem Schließen des Luftspalts 42 einen Minimal-Anschlag 48 vorzusehen, um eine Berührung der beiden Eisenkernelemente 38, 40 des Hubmagnetelements 34 zu verhindern. Weiterhin ist es sinnvoll in der Betätigungseinrichtung 44 einen maximalen Anschlag 50 vorzusehen, so dass die Wastegate-Klappe 12 nicht beliebig weit öffnen kann. Dies hat den Vorteil, dass verhindert werden kann, dass sich der Luftspalt 42 zu weit vergrößert und das Hubmagnetelement 34 keine Kraft mehr aufbringen kann, um das Wastegate 10 zu schließen bzw. die Wastegate-Klappe (12) geeignet zu betätigen.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung vorstehend anhand der bevorzugten Ausführungsbeispiele beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige Art und Weise modifizierbar. Die zuvor beschriebenen Ausführungsformen sind dabei miteinander kombinierbar, insbesondere einzelne Merkmale davon.
  • Die Anordnung und Verbindung des Hubmagnetenelements 34 mit der Wastegate-Klappe 12 zum Betätigen derselben ist in 5 lediglich beispielhaft dargestellt. Hierbei ist eine Wastegate-Regelstange 20 und eine drehbare Lagerung 22 vorgesehen. Es kann jedoch auch jede andere Anordnung und Einrichtung(en) vorgesehen werden, um das Hubmagnetelement 34 mit der Wastgate-Klappe 12 derart zu koppeln, dass die Wastegate-Klappe 12 über das Hubmagnetelement 34 in eine geschlossene bzw. geöffnete Position bewegt wird. Dabei kann statt einer Schwenkbewegung der Wastegate-Klappe 12 auch ein anderer Bewegungsablauf vorgesehen sein, zum Bewegen der Wastegate-Klappe 12 zwischen einer geöffneten und geschlossenen Position. Des Weiteren kann das Federelement 30 aus einer Feder oder aus mehreren Federn zusammengesetzt sein. Ebenso kann statt einem Federelement zusätzlich oder alternativ jede andere Einrichtung vorgesehen werden, um die Wastegate-Klappe 12 in eine geöffnete Position zu bewegen. Eine solche Einrichtung kann beispielsweise auch ein elektrischer, pneumatische und/oder mechanischer Aktuator sein, um nur ein Beispiel zu nennen. Ebenso ist die Hubmagnetelement-Anordnung mit den beiden Eisenkernelementen 38, 40 lediglich beispielhaft und die Erfindung nicht darauf beschränkt. So kann nicht nur eines der Eisenkernelemente 38, 40 des Hubmagnetenelements 34 beweglich gestaltet sein, sondern auch beide. Des Weiteren können beide Eisenkernelemente 38, 40 mit wenigstens einer Spule 37 zum Anlegen eines Stroms versehen sein. Weiter können auch mehr als zwei Eisenkernelemente 38, 40 bei dem Hubmagnetenelement 34 eingesetzt werden.

Claims (16)

  1. Turbolader mit einer Betätigungseinrichtung (44) zum Öffnen und Schließen eines Wastegate-Kanals (14), wobei die Betätigungseinrichtung (44) ein Hubmagnetelement (34) aufweist.
  2. Turbolader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hubmagnetelement (34) derart angeordnet ist, dass es den Wastegate-Kanal (14) schließt, wobei das Hubmagnetelement beispielsweise mit einer Wastagte-Klappe (12) gekoppelt ist, zum Schließen des Wastegate-Kanals (14).
  3. Turbolader nach wenigstens einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (44) einen Aktuator (30) zum Öffnen des Wastegate-Kanals (14) aufweist, wobei der Aktuator (30) beispielsweise ein Federelement (30) aufweist.
  4. Turbolader nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hubmagnetelement (34) beispielsweise wenigstens ein erstes und zweites Eiskernelement (38, 40) aufweist, wobei das erste Eisenkernelement (38) eine Spule (37) aufweist an welche ein Strom anlegbar ist, um eine geeignete Kraft zwischen den Eisenkernelementen (38, 40) einzustellen.
  5. Turbolader nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (30) derart angeordnet ist, dass wenn ein entsprechender Strom an das Hubmagnetelement (34) angelegt ist, das Federelement (30) teilweise oder vollständig zusammengedrückt ist und, dass wenn der Strom an dem Hubmagnetelement (34) abgeschaltet ist, das Federelement (30) auseinander bewegt ist und hierbei den Wastgate-Kanal (14) öffnet.
  6. Turbolader nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe des Luftspalts (42) beispielsweise durch wenigstens einen oder mehrere Positionssensoren bestimmt wird, welche die Position der Eisenkernelemente (38, 40) zueinander und/oder die Position der Wastegate-Klappe (12) bestimmen.
  7. Turbolader nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe des Luftspalts (42) beispielsweise durch eine Messeinrichtung (52) zur Messung des Stroms der an das Hubmagnetenelement (34) angelegt ist bestimmt wird.
  8. Turbolader nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe des Luftspalts (42) durch die Messeinrichtung (52) zur Messung des Stroms der an das Hubmagnetenelement (34) angelegt ist bestimmt wird, wenn das Hubmagnetelement (34) beispielsweise mit einer pulsweiten modulierten Spannung angesteuert wird.
  9. Turbolader nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mess- und Auswerteeinrichtung (52) vorgesehen ist, zum Auswerten des gemessenen Stroms und zur Bestimmen der Größer des Luftspalts (42).
  10. Turbolader nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung (54) vorgesehen ist, die das Öffnen und Schließen des Wastegate-Kanals (14) unter Berücksichtigung der Größe des Luftspalts (42) durchführt.
  11. Turbolader nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Minimal-Anschlag (48) vorgesehen ist, um im Wesentlichen eine Berührung der Eisenkernelemente (38, 40) des Hubmagnetelements (34) zu verhindern bzw. einen vorbestimmten, minimalen Luftspalt (42) zwischen den Eisenkernelementen (38, 40) zu gewährleisten.
  12. Turbolader nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Maximal-Anschlag (50) vorgesehen ist, um einen vorbestimmten maximalen Luftspalt (42) zu gewährleisten, bei welchem das Hubmagnetelement (34) eine vorbestimmte Kraft aufbringen kann, welche beispielsweise ausreichend ist, um ein Funktionieren des Hubmagnetelements (34) zu gewährleisten.
  13. Turbolader nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Eisenkernelement (40) beweglich vorgesehen ist und beispielsweise über eine Wastgate-Regelstange (20) mit der Wastegate-Klappe (12) zum Öffnen und Schließen des Wastegate-Kanals (14) verbunden ist.
  14. Turbolader nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Wastegate-Klappe (12) zwischen einer geöffneten und geschlossenen Position des Wastegate-Kanals (14) schwenkbar ist, wobei die Wastgate-Klappe (12) beispielsweise mit einer drehbaren Lagerung (22) versehen ist.
  15. Turbolader nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft (FSteller) der Betätigungseinrichtung (44) die auf die Wastegate-Klappe (12) einwirken kann gleich der Kraft (FMagnet) ist, die durch das Hubmagnetelement (34) erzeugt wird minus der Kraft (FFeder) des Federelements (30).
  16. Turbolader nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft (FSteller) der Betätigungseinrichtung (44) beispielsweise größer als die Kraft (FGas) des Abgasmassenstroms ist und beispielsweise größer als die Kraft (FGas) des Abgasmassenstroms plus einer vorbestimmten Kraft (FDyn).
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