-
Die
Erfindung betrifft einen Flächenreinigungskopf zur Reinigung
einer Fläche, mit einem haubenförmigen, einseitig
offenen Gehäuse, in dem zumindest ein Sprüharm
mit einer Düse um eine Drehachse drehbar gelagert ist,
wobei die Düse mit unter Druck stehender Reinigungsflüssigkeit
beaufschlagbar ist und zusammen mit dem Sprüharm um die
Drehachse umläuft zur Beaufschlagung der zu reinigenden
Fläche mit einem Flüssigkeitsstrahl.
-
Derartige
Flächenreinigungsköpfe sind aus der deutschen
Patentschrift
DE 102
06 013 C1 bekannt. Sie eignen sich insbesondere zur Reinigung von
Hartflächen, beispielsweise Stein- oder Holzterrassen,
Garageneinfahrten und auch Garagentoren. Zur Reinigung der Hartflächen
kann an den Flächenreinigungskopf die Druckleitung eines
Hochdruckreinigungsgerätes angeschlossen werden. Unter
Druck stehende Reinigungsflüssigkeit kann somit der an dem
mindestens einen Sprüharm angeordneten Düse zugeführt
werden. Mit Hilfe der Düse kann die Reinigungsflüssigkeit
auf die zu reinigende Fläche aufgebracht werden. Die Düse
erfährt hierbei einen Rückstoß, unter
dessen Wirkung der Sprüharm um die Drehachse in Drehung
versetzt wird. Dies ermöglicht es, eine verhältnismäßig
große Fläche innerhalb kurzer Zeit mit Reinigungsflüssigkeit
zu beaufschlagen. Üblicherweise kommen mindestens zwei
Sprüharme zum Einsatz, die jeweils eine Düse tragen,
wobei sämtliche Düsen gleichzeitig mit unter Druck
stehender Reinigungsflüssigkeit beaufschlagbar sind. Die
Düsen führen im Betrieb des Flächenreinigungskopfes
eine kreisförmige Bewegung aus. Dies ermöglicht
es zwar eine verhältnismäßig große
Fläche inner halb kurzer Zeit zu reinigen, die Reinigung
von Eckbereichen einer Fläche wird dadurch allerdings erschwert.
-
Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen
Flächenreinigungskopf derart weiterzubilden, dass auch
Eckbereiche der zu reinigenden Fläche auf einfache Weise
mit unter Druck stehender Reinigungsflüssigkeit beaufschlagbar sind.
-
Diese
Aufgabe wird bei einem Flächenreinigungskopf der eingangs
genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
dass der Flächenreinigungskopf zumindest eine drehfest
gehaltene Zusatzdüse aufweist, die mit unter Druck stehender
Reinigungsflüssigkeit beaufschlagbar ist und der ein Prallelement
zugeordnet ist, das von der Zusatzdüse mit Reinigungsflüssigkeit
beaufschlagt werden kann.
-
Zusätzlich
zu der mindestens einen Düse, die an einem Sprüharm
angeordnet ist und zusammen mit dem Sprüharm um die Drehachse
umläuft, kommt beim erfindungsgemäßen
Flächenreinigungskopf zumindest eine drehfest gehaltene
Zusatzdüse zum Einsatz, der ein Prallelement zugeordnet
ist. Mit Hilfe der Zusatzdüse kann der Benutzer einen bestimmten
Bereich der zu reinigenden Fläche, insbesondere einen Eckbereich,
gezielt mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlagen. Der von
der Zusatzdüse abgegebene Flüssigkeitsstrahl trifft
außerhalb des kreisförmigen Bereichs, der von
der zusammen mit dem jeweiligen Sprüharm rotierenden Düse
definiert wird, teilweise unmittelbar auf die zu reinigende Fläche,
teilweise trifft er auf ein der Zusatzdüse zugeordnetes
Prallelement. Das Auftreffen von Reinigungsflüssigkeit
auf das Prallelement hat zur Folge, dass das Prallelement mit einer
Kraft in Richtung auf die zu reinigende Fläche beaufschlagt
wird. Diese Kraft kann von dem Prallelement auf das Gehäuse
des Flächenreinigungskopfes übertragen werden.
Dies hat zur Folge, dass bei der Abgabe von Reinigungsflüssigkeit
durch die Zusatzdüse der Flächenreinigungskopf
eine Kraft in Richtung auf die zu reinigende Fläche erfährt.
Diese Kraft ist der Rückstoßkraft, die von der
Zusatzdüse ausgeübt wird, entgegengerichtet. Es
wird somit bei der Abgabe von Reinigungsflüssigkeit über
die Zusatzdüse vermieden, dass der Flächenreinigungskopf
aufgrund der Rückstoßkraft der Zusatzdüse
von der zu reinigenden Fläche abhebt.
-
Der
erfindungsgemäße Flächenreinigungskopf
zeichnet sich somit dadurch aus, dass auch Eckbereiche zuverlässig
gereinigt werden können. Hierzu weist der Flächenreinigungskopf
eine oder mehrere drehfeste Zusatzdüsen auf. Zumindest
einer Zusatzdüse ist ein Prallelement zugeordnet, so dass
die von der Zusatzdüse bei Abgabe von Reinigungsflüssigkeit
auf das Gehäuse ausgeübte Rückstoßkraft durch
eine von der Reinigungsflüssigkeit auf das Prallelement
ausgeübte Gegenkraft zumindest teilweise kompensiert wird
und demzufolge keine Gefahr besteht, dass der Flächenreinigungskopf
von der Rückstoßkraft angehoben wird. In Ergänzung
zu der mindestens einen Zusatzdüse mit zugeordnetem Prallelement
kann noch mindestens eine Zusatzdüse zum Einsatz kommen,
der kein Prallelement zugeordnet ist. Es kann auch vorgesehen sein,
dass mindestens einer Zusatzdüse mehrere Prallelemente
zugeordnet sind.
-
Es
kann vorgesehen sein, dass die jeweils an einem rotierenden Sprüharm
gehaltenen Düsen gleichzeitig mit der mindestens einen
Zusatzdüse mit unter Druck stehender Reinigungsflüssigkeit
beaufschlagbar sind, so dass sämtliche Düsen des
Flächenreinigungskopfes gleichzeitig einen Flüssigkeitsstrahl
auf die zu reinigende Fläche richten.
-
Alternativ
kann vorgesehen sein, dass der Flächenreinigungskopf eine
Umschalteinrichtung aufweist, mit deren Hilfe wahlweise die zusammen mit
einem Sprüharm rotierenden Düsen und/oder die mindestens
eine Zusatzdüse mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlagbar
sind. Dies gibt dem Benutzer die Möglichkeit, die zu reinigenden
Fläche wahlweise mit einem Flüssigkeitsstrahl
zu beaufschlagen, der um die Drehachse der Sprüharme umläuft,
und/oder mit einem Flüssigkeitsstrahl ausgehend von der
Zusatzdüse. Insbesondere Eckbereiche der zu reinigenden Fläche
können dadurch gezielt mit Reinigungsflüssigkeit
aus einer Zusatzdüse beaufschlagt werden.
-
Die
Umschalteinrichtung kann mindestens ein Betätigungsglied
aufweisen, beispielsweise zumindest ein Fußpedal, mit dessen
Hilfe der Benutzer die mindestens eine Zusatzdüse und/oder
die rotierenden Düsen zur Reinigung der Fläche
auswählen kann. Es kann beispielsweise vorgesehen sein,
dass die Umschalteinrichtung eine erste Schaltstellung aufweist,
bei der lediglich die zusammen mit einem Sprüharm rotierenden
Düsen mit unter Druck stehender Reinigungsflüssigkeit
beaufschlagt werden, sowie eine zweite Schaltstellung, bei der nur
die mindestens eine Zusatzdüse mit unter Druck stehender Reinigungsflüssigkeit
beaufschlagt wird. Günstig ist es, wenn die Umschalteinrichtung
zusätzlich noch eine dritte Schaltstellung aufweist, in
der sowohl die zusammen mit einem Sprüharm rotierenden
Düsen als auch die mindestens eine Zusatzdüse
mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt werden. Die jeweilige Schaltstellung
kann vom Benutzer mittels des mindestens einen, am Gehäuse
vorzugsweise beweglich gehaltenen Betätigungsglieds ausgewählt
werden.
-
Das
mindestens einer Zusatzdüse zugeordnete Prallelement, das
mit dem Gehäuse verbunden ist, ist bei einer vorteilhaften
Ausführungsform senkrecht zur Drehachse des Sprüharms
ausgerichtet. Bei einer derartigen Ausrichtung verläuft
das vorzugsweise platten- oder stegförmige Prallelement
im Wesentlichen parallel zu der zu reinigenden Fläche. Wird
das Prallelement mit unter Druck stehender Reinigungsflüssigkeit
beaufschlagt, die von der zugeordneten Zusatzdüse abgegeben
wird, so hat dies bei einem senkrecht zur Drehachse ausgerichteten
Prallelement eine maximale Gegenkraft zu der von der Zusatzdüse
hervorgerufenen Rückstoßkraft zur Folge.
-
Bei
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ragt das
Prallelement seitlich in den Strahlbereich der von der zugeordneten
Zusatzdüse abgegebenen Reinigungsflüssigkeit hinein.
Unter dem Strahlbereich wird hierbei der Winkelbereich verstanden, über
den die von der Zusatzdüse abgegebene Reinigungsflüssigkeit
verteilt wird. Der Strahlbereich kann beispielsweise mindestens
40°, vorzugsweise 50° bis 60° betragen.
Das Prallelement ragt seitlich in den Strahlbereich hinein, so dass
ein Teil der von der Zusatzdüse abgegebenen Reinigungsflüssigkeit
vom Prallelement erfasst wird. Ausgehend von der Zusatzdüse
trifft dieser Teil der Reinigungsflüssigkeit unmittelbar
auf das Prallelement und tropft anschließend von dieser
herunter.
-
Bevorzugt
ragt das Prallelement bis in die Mitte des Strahlbereichs der von
der Zusatzdüse abgegebenen Reinigungsflüssigkeit
hinein. Günstig ist es, wenn ein freier Endbereich des
Prallelements ungefähr in Höhe der Längsachse
der zugeordneten Zusatzdüse angeordnet ist.
-
Günstigerweise
ragt das Prallelement auf der dem Sprüharm zugewandten
Seite des Strahlbereichs in den Strahlbereich hinein. Das Prallelement ist
bei einer derartigen Ausgestaltung auf der Seite des Strahlbereichs
angeordnet, die dem mindestens einen, um die Drehachse rotierenden
Sprüharm zugeordnet ist.
-
Bei
einer vorteilhaften Ausführungsform definiert der mindestens
eine, um die Drehachse umlaufende Sprüharm einen Sprühbereich,
der von einer ringförmigen Zylinderwand umgeben ist, an
deren Außenseite ein Ansatzteil angesetzt ist, das sich über einen
Teilbereich des Außenumfangs der Zylinderwand erstreckt
und zusammen mit der Zylinderwand einen Zusatzraum definiert, in
dem zumindest die Auslassöffnung einer Zusatzdüse
und im Abstand zu dieser das zugeordnete Prallelement angeordnet sind.
Bei einer derartigen Ausgestaltung wird der Innenraum des Gehäuses
unterteilt in einen Bereich, der von der Zylinderwand umgeben ist
und den mindestens einen Sprüharm aufnimmt, und einen Bereich,
der zumindest die Auslassöffnung einer Zusatzdüse
aufnimmt sowie auch das dieser Zusatzdüse zugeordnete Prallelement.
Hierbei kann vorgesehen sein, dass die gesamte Zusatzdüse
im Zusatzraum positioniert ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
des Flächenreinigungskopfes taucht lediglich ein Endbereich
der Zusatzdüse, der deren Auslassöffnung aufweist,
in den Zusatzraum hinein.
-
Von
Vorteil ist es, wenn das Ansatzteil in der Draufsicht V-förmig
ausgestaltet ist. Der vom Ansatzteil definierte Zusatzraum ist bei
einer derartigen Ausführungsform in der Draufsicht im Wesentlichen
dreiecksförmig ausgebildet und weist eine bogenförmige Grundseite
auf, die von der den Sprühbereich umgebenden Zylinderwand
gebildet wird, sowie zwei vom Ansatzteil gebildete Sei ten, die bevorzugt
konvex oder konkav gekrümmt sind. Die dreiecksförmige Ausgestaltung
erleichtert das Reinigen von Eckbereichen einer Fläche.
-
Günstigerweise
ist das Prallelement an der dem Sprüharm abgewandten Außenseite
der Zylinderwand gehalten.
-
Es
kann vorgesehen sein, dass das Prallelement mit der Zylinderwand
einstückig verbunden ist.
-
Vorzugsweise
ist das Prallelement platten- oder stegförmig ausgestaltet.
-
Die
Zylinderwand und das Ansatzteil tragen an ihren freien Kanten bevorzugt
jeweils einen Spritzschutz. Als Spritzschutz kann beispielsweise
ein Borstenstreifen zum Einsatz kommen oder auch eine Spritzlippe
aus einem elastischen Material.
-
Zumindest
eine Zusatzdüse ist bevorzugt als Sprühdüse
ausgebildet. Es kann jedoch auch eine Flachstrahldüse oder
eine Rotordüse zum Einsatz kommen.
-
Das
Prallelement weist bei einer vorteilhaften Ausgestaltung eine Verstärkungsrippe
auf, so dass sie auch verhältnismäßig
großen Kräften standhalten kann. Die Verstärkungsrippe
ist vorzugsweise an der der zugeordneten Zusatzdüse zugewandten Oberseite
des Prallelements der Prallplatte angeordnet.
-
Die
nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren
Erläuterung. Es zeigen:
-
1:
eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Flächenreinigungskopfes;
-
2:
eine Längsschnittansicht des Flächenreinigungskopfes
aus 1.
-
In
der Zeichnung ist schematisch ein erfindungsgemäßer
Flächenreinigungskopf 10 dargestellt mit einem
haubenförmigen, einseitig offenen Gehäuse 11,
das ein Gehäuseunterteil 12 und ein Gehäuseoberteil 13 aufweist.
Das Gehäuseunterteil 12 umfasst eine in der Draufsicht
kreisringförmige, in sich geschlossene Zylinderwand 15,
die von einer Zwischenwand 16 nach unten absteht und an
ihrer freien Kante 17 einen umlaufenden Spritzschutz 18 trägt. Das
Gehäuseunterteil 12 umfasst außerdem
ein außenseitig an die Zylinderwand 15 angesetztes
Ansatzteil 20, das in der Draufsicht im Wesentlichen V-förmig
ausgebildet ist mit einem ersten Schenkel 21 und einem
zweiten Schenkel 22, die eine Gehäusespitze 23 definieren
und an ihrer unteren freien Kante 24 ebenfalls einen Spritzschutz 25 tragen.
-
Die
umlaufende Zylinderwand 15 definiert in Kombination mit
der Zwischenwand 16 einen Sprühraum 27 des
Gehäuses 11, und das Ansatzteil 20 definiert
in Kombination mit dem vom Ansatzteil 20 überdeckten
Bereich der Zylinderwand 15 einen Zusatzraum 28 des
Gehäuses 11.
-
Das
Gehäuseoberteil 13 umfasst eine Abdeckung 30,
die sich in Längsrichtung des Flächenreinigungskopfes 10 praktisch über
die gesamte Länge des Gehäuseunterteils 12 bis
in den Bereich der Gehäusespitze 23 erstreckt,
die sich aber quer zur Längserstreckung des Flächenreinigungskopfes 10 nur über
ei nen Teilbereich des Gehäuseunterteils 12 erstreckt.
Außerdem umfasst das Gehäuseoberteil 13 zwei
bogenförmige Handgriffe 31, 32, die mit
der Abdeckung 30 einstückig verbunden sind und
vom Benutzer mit der Hand ergriffen werden können. Die Abdeckung 30 definiert
in Kombination mit dem von der Abdeckung 30 überdeckten
Bereich der Zwischenwand 16 eine Verteilerkammer 34 des
Gehäuses 11. In der Verteilerkammer 34 ist
ein zentrales Verteilerteil 37 angeordnet, in das ein Zufuhrrohr 38 einmündet,
welches um eine quer zur Rohrlängsachse 39 ausgerichtete
Schwenkachse 40 verschwenkbar im Verteilerteil 37 gelagert
ist. An seinem dem Verteilerteil 37 abgewandten freien
Ende trägt dass Zufuhrrohr 38 ein Verbindungselement 42,
so dass an das Zufuhrrohr 38 eine an sich bekannte und
deshalb in der Zeichnung nicht dargestellte Druckleitung eines Hochdruckreinigungsgerätes
angeschlossen werden kann.
-
Das
Verteilerteil 37 steht über eine erste Zuleitung 45 mit
zwei einander diametral gegenüberliegenden Sprüharmen 47, 48 in
Strömungsverbindung, die jeweils einen Strömungskanal 49 bzw. 50 aufweisen
und an ihrem freien Ende eine Düse 52 bzw. 53 tragen.
Die Düsen sind über das Zufuhrrohr 38 und das
Verteilerteil 37 sowie die sich an das Verteilerteil 37 anschließende
erste Zuleitung 45 mit unter Druck stehender Reinigungsflüssigkeit
beaufschlagbar und erzeugen einen schräg nach unten gerichteten
Flüssigkeitsstrahl einer Reinigungsflüssigkeit,
die beim Austritt aus den Düsen 52, 53 durch
Reaktionskräfte ein Drehmoment auf die Sprüharme 47, 48 ausüben und
diese dadurch in Drehung versetzen. Die Drehachse 55 ist
koaxial zur Längsachse der ersten Zuleitung 45 ausgerichtet.
-
Ausgehend
vom Verteilerteil 37 verläuft innerhalb der Verteilerkammer 34 eine
zweite Zuleitung 57, die oberseitig in den Zusatzraum 28 eintaucht
und an ihrem freien Ende eine Zusatzdüse 60 trägt.
Die Zusatzdüse 60 ist in Form einer Sprühdüse ausgebildet
und im Gegensatz zu den rotierenden Düsen 52 und 53 ortsfest
am Gehäuse 11 gehalten. Von der Zusatzdüse 60 kann
unter Druck gesetzte Reinigungsflüssigkeit abgegeben werden,
die sich über einen in 2 schematisch
dargestellten Strahlbereich 61 verteilt.
-
Die
Zuführung von Reinigungsflüssigkeit ausgehend
vom Zufuhrrohr 38 über das Verteilerteil 37 erfolgt
wahlweise entweder nur zu den jeweils an einem Sprüharm 47 bzw. 48 angeordneten
Düsen 52 und 53 oder zu der Zusatzdüse 60.
Das Verteilerteil 37 bildet hierzu eine Umschalteinrichtung
aus, die einen in der Zeichnung zur Erzielung einer besseren Übersicht
nicht dargestellten Ventilkolben aufweist, der mittels oberseitig
am Gehäuse 11 angeordneter Fußpedale 64 und 65 zwischen
einer ersten und einer zweiten Schaltstellung hin und her verschoben werden
kann. In seiner ersten Schaltstellung gibt der Ventilkolben des
Verteilerteils 37 den Strömungsweg zwischen dem
Zufuhrrohr 38 und der ersten Zuleitung 45 frei
und sperrt gleichzeitig den Strömungsweg zwischen dem Zufuhrrohr 38 und
der zweiten Zuleitung 57, und in seiner zweiten Schaltstellung gibt
der Ventilkolben des Verteilerteils 37 die Strömungsverbindung
zwischen dem Zufuhrrohr 38 und der zweiten Zuleitung 57 frei
und sperrt gleichzeitig die Strömungsverbindung zwischen
dem Zufuhrrohr 38 und der ersten Zuleitung 45.
-
Durch
Betätigen der Fußpedale 64 und 65 kann
der Benutzer somit auswählen, ob er unter Druck zugeführte
Reinigungsflüssigkeit über die rotierenden Düsen 52 und 53 abgibt
oder über die Zusatzdüse 60. Der Einsatz
der Zusatzdüse 60 erfolgt bevorzugt zur Reinigung
von Eckbereichen einer Fläche.
-
Unterhalb
der Zusatzdüse 60 ist im Abstand zu dieser an
die Außenseite der Zylinderwand 15 ein der Zusatzdüse 60 zugeordnetes
Prallelement in Form einer Prallplatte 68 angeformt, die
oberseitig, d. h. auf ihrer der Zusatzdüse 60 zugewandten
Oberseite eine Verstärkungsrippe 69 trägt
und nach Art eines Stegs nach außen von der Zylinderwand 14 absteht. Die
Prallplatte 68 ist senkrecht zur Drehachse 55 der Sprüharme 47 und 48 ausgerichtet
und ragt auf der den Sprüharmen 47, 48 zugewandten
Seite des Strahlbereichs 61 in den Strahlbereich 61 hinein,
wobei das freie Ende der Prallplatte 68 ungefähr
in Höhe der Längsachse der Zusatzdüse 60 angeordnet
ist. Wird unter Druck gesetzte Reinigungsflüssigkeit von der
Zusatzdüse 60 abgegeben, so übt die Zusatzdüse 60 eine
der zu reinigenden Fläche abgewandte Rückstoßkraft
auf das Gehäuse 11 aus. Ein Teil der von der Zusatzdüse 60 abgegebenen
Reinigungsflüssigkeit trifft auf die Oberseite der Prallplatte 68,
so dass die Prallplatte 68 eine der Rückstoßkraft
der Zusatzdüse 60 entgegengerichtete Gegenkraft
auf das Gehäuse 11 ausübt. Dies hat zur
Folge, dass auch bei einer Abgabe von Reinigungsflüssigkeit über
die Zusatzdüse 60 keine Gefahr besteht, dass der
Flächenreinigungskopf 10 mit seinem vorderen,
der Gehäusespitze benachbarten Bereich von der zu reinigenden
Fläche abhebt.
-
Eine
zu reinigende Fläche kann mittels des Flächenreinigungsgerätes 10 wahlweise
mit Reinigungsflüssigkeit aus den um die Drehachse 55 umlaufenden
Düsen 52 und 53 oder mit Reinigungsflüssigkeit
aus der Zusatzdüse 60 beaufschlagt werden. Mittels
der umlaufenden Düsen 52, 53 kann eine
verhältnismäßig große Fläche
innerhalb kurzer Zeit gereinigt werden, und durch den Einsatz der
Zusatzdüse 60 können insbesondere Eckbereiche
der zu reinigenden Fläche zuverlässig mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt
werden.
-
Bei
der Abgabe von Reinigungsflüssigkeit über die
Zusatzdüse 60 besteht durch den Einsatz der Prallplatte 68 keine
Gefahr, dass das Gehäuse 11 aufgrund der Rückstoßkraft
der Zusatzdüse 60 von der zu reinigenden Fläche
abgehoben wird.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-