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DE102008010835A1 - Einstellanordnung und Verfahren zum Einstellen einer vorgebbaren Winkellage einer Kurbelwelle - Google Patents

Einstellanordnung und Verfahren zum Einstellen einer vorgebbaren Winkellage einer Kurbelwelle Download PDF

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DE102008010835A1
DE102008010835A1 DE200810010835 DE102008010835A DE102008010835A1 DE 102008010835 A1 DE102008010835 A1 DE 102008010835A1 DE 200810010835 DE200810010835 DE 200810010835 DE 102008010835 A DE102008010835 A DE 102008010835A DE 102008010835 A1 DE102008010835 A1 DE 102008010835A1
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DE
Germany
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crankshaft
braking
angular position
crank shaft
internal combustion
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200810010835
Other languages
English (en)
Inventor
Detlef Dipl.-Ing. Schnitzer
Alexander Dr. Ing. Weidler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
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Publication of DE102008010835A1 publication Critical patent/DE102008010835A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D17/00Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling
    • F02D17/04Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling rendering engines inoperative or idling, e.g. caused by abnormal conditions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einstellanordnung (10) zum Einstellen einer vorgebbaren Winkellage einer Kurbelwelle (12) beim Abschalten einer Verbrennungskraftmaschine eines Kraftfahrzeugs, welche eine Erfassungseinrichtung (16) zum Erfassen der Winkellage der Kurbelwelle (12) aufweist, wobei Mittel zum Abbremsen der Kurbelwelle (12) vorgesehen sind, und wobei die Mittel zum Abbremsen eine Einkoppeleinrichtung (20, 24) umfassen, mittels welcher die Kurbelwelle (12) zumindest mittelbar festlegbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einstellanordnung zum Einstellen einer vorgebbaren Winkellage einer Kurbelwelle beim Abschalten einer Verbrennungskraftmaschine eines Kraftfahrzeugs, welche eine Erfassungseinrichtung zum Erfassen der Winkellage der Kurbelwelle aufweist, wobei Mittel zum Abbremsen der Kurbelwelle vorgesehen sind.
  • Die DE 100 30 001 A1 beschreibt eine Einstellanordnung zum Einstellen einer vorgebbaren Winkellage einer Kurbelwelle beim Abschalten einer Verbrennungskraftmaschine eines Kraftfahrzeugs. Die Einstellanordnung kann eine Bremseinrichtung umfasssen, mittels welcher eine Drehbewegung der Kurbelwelle beim Abschalten der Verbrennungskraftmaschine abbremsbar ist. Durch das Abbremsen kann die Kurbelwelle in einer Winkellage zum Stehen kommen, in welcher ein Starten der Verbrennungskraftmaschine durch zylinderrichtiges Einspritzen und Zünden ermöglicht ist. Die Brennkraftmaschine kann also ohne Betätigen eines Starters gestartet werden
  • Als nachteilig bei einer derartigen Einstellanordnung ist der Umstand anzusehen, dass die gewünschte Winkellage der Kurbelwelle durch die Bremseinrichtung vergleichsweise wenig präzise einstellbar ist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Einstellanordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, mittels welcher ein besonders präzises Einstellen der Winkellage der Kurbelwelle ermöglicht ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Einstellanordnung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 9 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
  • Bei der erfindungsgemäßen Einstellanordnung zum Einstellen einer vorgebbaren Winkellage einer Kurbelwelle beim Abschalten einer Verbrennungskraftmaschine eines Kraftfahrzeugs, welche eine Erfassungseinrichtung zum Erfassen der Winkellage der Kurbelwelle und Mittel zum Abbremsen der Kurbelwelle aufweist, ist vorgesehen, dass die Mittel zum Abbremsen eine Einkoppeleinrichtung umfassen, mittels welcher die Kurbelwelle zumindest mittelbar festlegbar ist.
  • Durch das zumindest mittelbare Festlegen der Kurbelwelle ist die vorgebbare Winkellage der Kurbelwelle besonders präzise einstellbar. Die Winkellage der Kurbelwelle beim Abschalten der Verbrennungskraftmaschine ist bevorzugt so vorzugeben, dass ein Kolben eines Zylinders der Verbrennungskraftmaschine kurz hinter einem oberen Totpunkt des Kolbens zum Stehen kommt. Durch Einspritzen von Kraftstoff in diesen Zylinder und Zünden des Luft-Kraftstoff-Gemischs ist somit ein Starten der Verbrennungskraftmaschine ermöglicht, ohne dass von einem Starter oder Startergenerator Gebrauch gemacht werden muss.
  • Dadurch ist es ermöglicht, den Starter oder Startergenerator zu entlasten und somit dessen Lebensdauer zu verlängern, ohne dass ein vergleichsweise aufwendiger, eine besonders hohe Lebensdauer aufweisender Starter oder Startergenerator vorzusehen ist. Dies ist insbesondere im Hinblick auf ein Betreiben der Verbrennungskraftmaschine mit einer Start- Stopp-Automatik von Vorteil. Durch ein Verzichten auf ein Betätigen des Starters oder Startergenerators zum Anlassen der Verbrennungskraftmaschine ist ein Verbrauch elektrischer Energie zum Starten der Verbrennungskraftmaschine verringert.
  • Durch eine geringere Bauteilbelastung des Starters oder Startergenerators infolge seines selteneren Betätigens kann, insbesondere beim Betreiben der Verbrennungskraftmaschine mit Start-Stopp-Automatik, auf Einsetzen eines lebensdauergesteigerten Starters oder Startergenerators verzichtet werden.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei Verbrennungskraftmaschinen mit acht oder mehr Zylindern immer einer der Kolben der Zylinder sich in einer Position kurz hinter dem oberen Totpunkt befindet, so dass durch Einspritzen von Kraftstoff in diesen Zylinder und anschließendes Zünden die Verbrennungskraftmaschine gestartet werden kann.
  • Ein Starten der Verbrennungskraftmaschine durch gezieltes Einspritzen des Kraftstoffs und Zünden ist bei Verwendung der vorliegend beschriebenen Einstellanordnung auch für Verbrennungskraftmaschinen mit weniger als acht Zylindern, also beispielsweise mit vier, fünf oder sechs Zylindern, ermöglicht. Somit können auch derartige Verbrennungskraftmaschinen mit Start-Stopp-Automatik betrieben werden.
  • Des Weiteren ist eine Funktionalität der Verbrennungskraftmaschine durch Nutzen eines alternativen Startkonzepts erhöhbar, ohne dass zusätzliche Bauteile vorzusehen sind.
  • Die für die erfindungsgemäße Einstellanordnung beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen und Vorurteile gelten auch für das erfindungsgemäße Verfahren zum Einstellen einer vorgegebenen Winkellage einer Kurbelwelle beim Abschalten einer Verbrennungskraftmaschine.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen, in welchen gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen sind.
  • Dabei zeigen:
  • 1 eine schematisierte Einstellanordnung zum Einstellen einer vorgegebenen Winkellage einer Kurbelwelle beim Abschalten einer Verbrennungskraftmaschine eines Kraftfahrzeugs; und
  • 2 eine schematisierte Ansicht eines der Einstellanordnung gemäß 1 zugeordneten Sperrklinkenrads, und eine mit dem Sperrklinkenrad in Eingriff zu bringende Sperrklinke.
  • 1 zeigt schematisch eine Einstellanordnung 10 zum Einstellen einer vorgebbaren Winkellage einer Kurbelwelle 12. Die Kurbelwelle 12 ist einer Verbrennungskraftmaschine eines Kraftfahrzeugs zugeordnet, wobei von der Verbrennungskraftmaschine vorliegend ein Zylinder 14 schematisch gezeigt ist.
  • Zum Erfassen der Winkellage der Kurbelwelle 12 bzw. zum Überwachen eines Drehwinkels der Kurbelwelle 12 ist der Einstellanordnung 10 eine Erfassungseinrichtung 16 zugeordnet. Messgrößen der Erfassungseinrichtung 16 sind einer Regelungseinrichtung 18 zuführbar. Die Regelungseinrichtung 18 ist zum Betreiben der Verbrennungskraftmaschine in einem kraftstoffsparenden Start-Stopp-Betrieb im Sinne einer Start-Stopp-Automatik ausgelegt.
  • So kann bei einem Stillstand des Kraftfahrzeugs die Verbrennungskraftmaschine abgeschaltet und so ein Kraftstoffverbrauch der Verbrennungskraftmaschine reduziert werden.
  • Die Einstellanordnung 10 umfasst des Weiteren eine Kupplung 20. Die Kupplung 20 kann als automatisierte Kupplung, welche mittels eines dem Kraftfahrzeug zugeordneten Aktors zu betätigen ist, oder als Wandlerüberbrückungskupplung ausgebildet sein.
  • Zum Ein- oder Auskuppeln kann die Kupplung 20 von der Regelungseinrichtung 18 angesteuert werden.
  • Die Einstellanordnung 10 umfasst des Weiteren ein Getriebe 22, welches vorliegend als vollautomatisches Getriebe 22 ausgebildet ist. Das vollautomatische Getriebe 22 kann ein automatisiertes Schaltgetriebe, ein, bevorzugt einen Drehmomentwandler aufweisendes, gestuftes Automatikgetriebe, ein Doppelkupplungsgetriebe oder Direktschaltgetriebe oder ein stufenloses Automatikgetriebe umfassen.
  • Ist das vollautomatische Getriebe 22 als gestuftes Automatikgetriebe mit einem Drehmomentwandler ausgebildet, so wirkt die Kupplung 20 als Wandlerüberbrückungskupplung.
  • Die Regelungseinrichtung 18 ist gemäß 1 zum Übermitteln und Empfangen von Signalen der Kupplung 20 sowie des vollautomatischen Getriebes 22 ausgelegt.
  • Die Einstellanordnung 10 ist dazu ausgelegt, die Kurbelwelle 12 in derjenigen Winkellage beim Abschalten der Verbrennungskraftmaschine festzulegen, in welcher ein Kolben eines der Zylinder 14 der Verbrennungskraftmaschine kurz hinter dem oberen Totpunkt zum Stehen kommt. Durch Einspritzen von Kraftstoff in den Zylinder 14, dessen Kolben kurz hinter dem oberen Totpunkt steht, und Zünden des Kraftstoffs ist ein Starten der Verbrennungskraftmaschine ermöglicht, ohne dass ein Starter bzw. Startergenerator benötigt wird.
  • Zum Einstellen der gewünschten Winkellage der Kurbelwelle 12 wird beim Stillstand des Kraftfahrzeugs mittels des vollautomatischen Getriebes 22 ein Gang eingelegt und anschließend die Kupplung 20 geschlossen. Zum Einlegen des Gangs kann das vollautomatische Getriebe 22 von der Regelungseinrichtung 18 angesteuert werden.
  • Das geregelte oder gesteuerte Schließen der Kupplung 20 beim Abschalten der Verbrennungskraftmaschine kann dadurch besonders präzise erfolgen, dass mittels der Erfassungseinrichtung 16 kontinuierlich ein Drehwinkel der Kurbelwelle 12 überwacht wird. Das gezielte Festlegen der Kurbelwelle 12 in der gewünschten Winkellage kann insbesondere dadurch besonders präzise erfolgen, dass ein möglichst hoher Gang des vollautomatischen Getriebes 22 eingelegt wird.
  • Wird von unterschiedliche Übersetzungen aufweisenden Gängen des vollautomatischen Getriebes 22 der höhere Gang eingelegt, welcher ein besonders geringes Stützmoment auf die Antriebsachse aufbringt, so wird durch ein Reaktionsmoment gegen den eingelegten, bevorzugt besonders hohen, Gang im vollautomatischen Getriebe 22 und gegen eine vorliegend nicht gezeigte Betriebsbremse des Kraftfahrzeugs die Kurbelwelle 12 gezielt abgebremst.
  • Durch das präzise Festlegen der Kurbelwelle 12 kann gewährleistet werden, dass ein Kolben eines Zylinders 14 der Verbrennungskraftmaschine knapp hinter dem oberen Totpunkt zum Stehen kommt. Zum Wiederanfahren des Kraftfahrzeugs nach dem Stillstand des Kraftfahrzeugs wird die Kupplung 20 geöffnet, in den Zylinder 14 Kraftstoff eingespritzt und gezündet, und so die Verbrennungskraftmaschine gestartet.
  • Die Kupplung 20 wirkt somit als geregelte Bremseinrichtung zum Abbremsen der Kurbelwelle 12, mittels welcher die Kurbelwelle 12 besonders präzise festlegbar ist. Die als Einkoppeleinrichtung zum zumindest mittelbaren Festlegen der Kurbelwelle 12 wirkende Kupplung 20 kann auch bei einem Kraftfahrzeug mit einem teilautomatischen Getriebe von der Regelungseinrichtung 18 geregelt betrieben werden. Hierbei muss dann zum präzisen Abbremsen der Kurbelwelle 12 manuell ein Gang eingelegt sein.
  • Alternativ oder ergänzend kann als Einkoppeleinrichtung eine in 1 gezeigte Sperrklinke 24 vorgesehen sein, welche mit einem der Kurbelwelle 12 zugeordneten Sperrklinkenrad 26 in Eingriff bringbar ist. Durch ein formschlüssiges Verbinden der Sperrklinke 24 mit dem Sperrklinkenrad 26 ist ebenfalls ein besonders präzises Einstellen der Winkellage der Kurbelwelle 12 zu erreichen.
  • Die Sperrklinke 24 wird bevorzugt drehzahlgesteuert betätigt. Informationen über eine Drehzahl der Kurbelwelle 12 sind der Sperrklinke 24, wie in 1 schematisch gezeigt, mittels der Regelungseinrichtung 18 übermittelbar. Das In-Eingriff-Bringen der Sperrklinke 24 mit dem Sperrklinkenrad 26 kann durch magnetische, hydraulische, pneumatische und/oder elektromechanische Kraftbeaufschlagung erfolgen.
  • 2 zeigt das in 1 schematisch dargestellte Sperrklinkenrad 26 in einer schematischen, für eine Verbrennungskraftmaschine mit vier Zylindern 14 geeigneten, Ausführungsform. Das Sperrklinkenrad 26 weist gemäß 2 vier außenumfangseitig angeordnete, und voneinander gleichmäßig beabstandete Aussparungen 28 auf, in welche ein korrespondierender Zahn 30 der Sperrklinke 24 in Eingriff zu bringen ist. Der Zahn 30 der Sperrklinke 24 ist hierbei so ausgebildet, dass er beim formschlüssigen In-Eingriff-Stehen mit einer der korrespondierenden Aussparungen 28 des Sperrklinkenrads 26 die Aussparung 28 ausfüllend ausgebildet ist.
  • Die Anordnung der vier Aussparungen 28 ist vorliegend so gewählt, dass bei einem Eingriff von Sperrklinke 24 und Sperrklinkenrad 26 jeweils ein Kolben eines Zylinders 14 der Verbrennungskraftmaschine sich in einer Position befindet, welcher ein Starten der Verbrennungskraftmaschine durch Einspritzen von Kraftstoff in den Zylinder 14 und durch anschließendes Zünden ermöglicht.
  • Selbstverständlich können, insbesondere bei einer Verbrennungskraftmaschine mit mehr oder weniger als vier Zylindern 14, mehr oder weniger als die vorliegend gezeigte Anzahl an Aussparungen 28 an dem Sperrklinkenrad 26 vorgesehen sein. Bevorzugt entspricht jedoch die Anzahl der Aussparungen 28 einer Zahl an Zylindern 14 der Verbrennungskraftmaschine.
  • Eine Vorrichtung 32 zum magnetischen oder elektromechanischen Kraftbeaufschlagen der Sperrklinke 24 ist in 2 schematisch dargestellt. Durch Kraftbeaufschlagen der Sperrklinke 24 wird diese drehzahlgesteuert in eine Verriegelungsstellung bewegt, in welcher der Zahn 30 mit der Aussparung 28 sich in Eingriff befindet.
  • Der Zahn 30 der Sperrklinke 24 ist vorliegend in Richtung auf eine Drehachse A des Sperrklinkenrads 26 hin abgeschrägt ausgebildet. Durch eine derartige, abweisende Geometrie des Zahns 30 der Sperrklinke 24 ist ein Festlegen des Sperrklinkenrads 26 mittels der Sperrklinke 24 und damit ein Blockieren der Kurbelwelle 12 erst beim Unterschreiten einer Grenzdrehzahl der Kurbelwelle 12 ermöglicht.
  • Mittels der Einkoppeleinrichtung, welche das Sperrklinkenrad 26 und die mit diesem in Eingriff zu bringende Sperrklinke 24 umfasst, kann die Kurbelwelle 12 auch bei einem Kraftfahrzeug mit einer konventionellen, also von einem Fahrer des Kraftfahrzeugs zu betätigenden Kupplung in der vorgegebenen Winkellage festgelegt werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10030001 A1 [0002]

Claims (9)

  1. Einstellanordnung zum Einstellen einer vorgebbaren Winkellage einer Kurbelwelle (12) beim Abschalten einer Verbrennungskraftmaschine eines Kraftfahrzeugs, welche eine Erfassungseinrichtung (16) zum Erfassen der Winkellage der Kurbelwelle (12) aufweist, wobei Mittel zum Abbremsen der Kurbelwelle (12) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Abbremsen eine Einkoppeleinrichtung (20, 24) umfassen, mittels welcher die Kurbelwelle (12) zumindest mittelbar festlegbar ist.
  2. Einstellanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkoppeleinrichtung eine mit einem Sperrklinkenrad (26) in Eingriff zu bringende Sperrklinke (24) umfasst.
  3. Einstellanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrklinkenrad (26) wenigstens eine außenumfangsseitige Aussparung (28) aufweist, in welche ein korrespondierender Zahn (30) der Sperrklinke (24), insbesondere beim Unterschreiten einer Drehzahl des Sperrklinkenrads (26), in Eingriff zu bringen ist.
  4. Einstellanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke (24) durch eine magnetische, hydraulische, pneumatische und/oder elektromechanische Kraftbeaufschlagung mit dem Sperrklinkenrad (26) in Eingriff zu bringen ist.
  5. Einstellanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkoppeleinrichtung eine Kupplung (20) umfasst, welche mittels eines dem Kraftfahrzeug zugeordneten Aktors zu betätigen ist.
  6. Einstellanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellanordnung (10) ein vollautomatisches Getriebe (22), insbesondere ein automatisiertes Schaltgetriebe, ein, bevorzugt einen Drehmomentwandler aufweisendes, gestuftes Automatikgetriebe, ein Doppelkupplungsgetriebe oder ein stufenloses Automatikgetriebe umfasst.
  7. Einstellanordnung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (20) als Wandlerüberbrückungskupplung zum Überbrücken des Drehmomentwandlers ausgebildet ist.
  8. Einstellanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellanordnung (10) dazu ausgelegt ist, bei einem Stillstand des Kraftfahrzeugs von wenigstens zwei unterschiedliche Übersetzungen aufweisenden Gängen des vollautomatischen Getriebes (22) den höheren Gang einzulegen.
  9. Verfahren zum Einstellen einer vorgegebenen Winkellage einer Kurbelwelle (12) beim Abschalten einer Verbrennungskraftmaschine eines Kraftfahrzeugs, bei welchem eine Erfassungseinrichtung (16) die Winkellage der Kurbelwelle (12) erfasst, und bei welchem Mittel zum Abbremsen der Kurbelwelle (12) diese abbremsen, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Abbremsen die Kurbelwelle (12) mittels einer Einkoppeleinrichtung (20, 24) abbremsen, wobei die Kurbelwelle (12) zumindest mittelbar in ihrer Winkellage festgelegt wird.
DE200810010835 2008-02-23 2008-02-23 Einstellanordnung und Verfahren zum Einstellen einer vorgebbaren Winkellage einer Kurbelwelle Withdrawn DE102008010835A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103388527A (zh) * 2013-07-30 2013-11-13 长城汽车股份有限公司 一种汽车发动机熄火后曲轴位置限定系统
CN115461240A (zh) * 2020-04-28 2022-12-09 雷诺股份公司 用于将道路车辆固定在静止状态的方法和装置

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DE10030001A1 (de) 1999-12-28 2001-07-12 Bosch Gmbh Robert Vorrichtung und Verfahren zum kontrollierten Abstellen einer Brennkraftmaschine

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