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DE102008019697A1 - Näherungsschalter - Google Patents

Näherungsschalter Download PDF

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DE102008019697A1
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Georg Gungl
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Wenglor Sensoric Elektronische Geraete GmbH
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Abstract

Bei einem Näherungsschalter (1) zur Bestimmung des Abstandes zwischen diesem und einem sich an diesen annähernden Objekt (2), mit einem den elektrisch betriebenen Näherungsschalter (1) aufnehmenden Gehäuse (3) und mit mindestens einer elektrischen Leitung (4), die in das Gehäuse (3) einmündet und durch die der Näherungsschalter (1) mit einer Stromquelle (5) verbunden ist, soll der Näherungsschalter (1) in einer sterilen Umgebung einsetzbar sein und die für den Betrieb des Näherungsschalters (1) notwendige elektrische Leitung (4) und dessen Bauteile sollen luft- und/oder wasserdicht gekapselt sein, um diese vor Reinigungsmitteln und Hochdruckdampf zu schützen. Dies wird dadurch erreicht, dass auf das Gehäuse (3) ein Hohlkörper (11) ganz oder teilweise aufgesetzt ist, der wasser- und/oder luftdicht mit dem Gehäuse (3) abschließt, dass durch den Hohlkörper (11) der Übergangsbereich (6) der Leitung (4) in das Innere des Gehäuses (3) verschlossen ist und dass die Leitung (4) im Inneren des Hohlkörpers (11) verläuft.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Näherungsschalter zur Bestimmung des Abstandes zwischen diesem und einem sich an diesen annähernden Objekt mit einem den elektrisch betriebenen Näherungsschalter aufnehmenden Gehäuse und mit mindestens einer elektrischen Leitung, die in das Gehäuse einmündet und durch die der Näherungsschalter mit einer Stromquelle verbunden ist.
  • Derartige Näherungsschalter bestehen üblicherweise aus einem Sender und einem Empfänger, die über die elektrische Leitung mit der Stromquelle verbunden sind. Durch den Sender werden impulsweise, beispielsweise Lichtwellen emittiert, die von der Oberfläche des Objektes auf den Empfänger zurückreflektiert werden. Üblicherweise sind zur impulsweisen Ansteuerung des Senders elektrisch betriebene Steuerelektroniken und für die Auswertung des von dem Empfänger aufgefangenen und reflektierten Lichtes Auswerteeinheiten in dem Näherungsschalter vorgesehen, die ebenfalls über die elektrische Leitung mit der Stromquelle verbunden sind und durch diese mit Strom versorgt werden. Die Sender und Empfänger sind als Photodioden ausgebildet.
  • Als nachteilig bei den bekannten Näherungsschaltern hat sich herausgestellt, dass die elektrische Leitung für den Betrieb des Näherungsschalters über eine in eine der Stirnseiten des Gehäuses eingesetzte Steckverbindung verläuft. Derartige Steckverbindungen sind jedoch nicht zu säubern, denn wenn diese mit aggressiven Reinigungsmitteln oder mit einem Hochdruckreiniger mit heißen Wasser beaufschlagt werden, dringt das Reinigungsmittel bzw. das Wasser in die Steckverbindung ein, so dass diese korrodiert und mit der Zeit zersetzt wird.
  • Des Weiteren ist eine Steckverbindung nicht Wasser- oder luftdicht, so dass durch diese Keime, Bakterien, Reinigungsmittel und Wasser eindringen kann, durch die die Bauteile des Näherungsschalters angegriffen werden. Die Bakterien breiten sich möglicherweise im Inneren des Gehäuses aus, in dem der Näherungsschalter angeordnet ist. Der Zwischenraum zwischen der Innenseite des Gehäuses und des Näherungsschalters kann nicht unmittelbar mit Reinigungsmitteln und einem Hochdruckwasserstrahl gesäubert werden, da diese Maßnahme die elektrischen Bauteile des Näherungsschalters beschädigen würde.
  • Die bekannten Näherungsschalter können aus den genannten Gründen in einer sterilen Umgebung, die regelmäßig von Keimen und Bakterien zu säubern ist, nicht eingesetzt werden.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Näherungsschalter der eingangs genannten Gattung bereitzustellen, der in einem Wasser- und/oder luftdicht geschlossenen Gehäuse angeordnet ist, um diesen in einer sterilen Umgebung, die in regelmäßigen zeitlichen Abständen mit aggressiven Reinigungsmitteln oder einem Hochdruckwasserstrahl zu säubern ist, betrieben werden kann und gleichzeitig soll die für die Stromversorgung des Näherungsschalters notwendige elektrische Leitung derart gekapselt sein, dass sowohl der Übergangsbereich zwischen dem Gehäuse und der Einmündung der elektrischen Leitung in das Gehäuse als auch die gesamte elektrische Leitung Wasser- und luftdicht in der sterilen Umgebung verläuft.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass auf das Gehäuse ein Hohlkörper ganz oder teilweise aufgesetzt ist, der Wasser- und/oder luftdicht mit dem Gehäuse abschließt, dass durch den Hohlkörper der Übergangsbereich der Leitung in das Innere des Gehäuses verschlossen ist und dass die Leitung im Inneren des Hohlkörpers verläuft.
  • Um die Leitung aus der sterilen Umgebung, in der der Näherungsschalter betrieben wird, vollständig gekapselt herauszuführen, ist vorgesehen, dass eine Vielzahl von Hohlkörpern Wasser- und/oder luftdicht miteinander verbunden sind, dass durch die Aneinanderreihung der Hohlkörper die Leitung aus einer sterilen Umgebung in einen Zugangsbereich geführt ist und dass die Stromquelle in dem Zugangsbereich angeordnet ist.
  • Zur Fixierung des Gehäuses mit einem der Hohlkörper ist es besonders vorteilhaft, wenn im Übergangsbereich an der Außenseite des Gehäuses eine oder mehrere Rastnasen, Vorsprünge oder dgl. angeordnet ist bzw. sind, die beim Aufschieben des Hohlkörpers in eine L-förmige in die Innenwand des Hohlkörpers eingearbeitete Ausnehmung eingreifen und die durch Verdrehen des Hohlkörpers relativ zu dem Gehäuse zusammen mit der jeweiligen Ausnehmung eine Verrastung in Form von einer Hinterschneidung oder in Form eines Bajonettverschlusses bilden.
  • Da die insbesondere horizontal verlaufenden Flächen innerhalb der sterilen Umgebung das eingesetzte Reinigungsmittel oder den Heißwasserdampf unzureichend ableiten, ist es erforderlich, diese Flächen aus der Horizontalen geneigt verlaufend auszurichten, in denen der Hohlkörper und/oder das Gehäuse des Näherungsschalters eingesetzt und somit an diesem gehalten ist. Durch die Neigung der Flächen wird jedoch auch die Ausrichtung des Näherungsschalters beeinflusst. Um daher den Näherungsschalter in eine gewünschte räumliche Position ausrichten zu können, ist es besonders vorteilhaft, wenn das Gehäuse oder der Hohlkörper in einem Kugelgelenk als Teil eines Maschinenrahmens angeordnet ist und wenn durch das Kugelgelenk das Gehäuse oder der Hohlkörper in seiner Position ausrichtbar ist. Der Maschinenrahmen bildet dabei die räumliche Trennebene zwischen der sterilen Umgebung, in der der Näherungsschalter betrieben wird und einer äußeren Umgebung, in der die Stromquelle und dgl. vorgesehen sind.
  • Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Dadurch, dass die elektrischen Bauteile des Näherungsschalter in einem wasser- und/oder luftdichten Gehäuse angeordnet sind und dass die elektrische Leitung über die die Bauteile des Näherungsschalters mit einer Stromquelle verbunden sind, wasser- und/oder luftdicht in einem Hohlkörper verschlossen sind, kann der Näherungsschalter in einer sterilen Umgebung betrieben werden, denn die zur Reinigung der Umgebung notwendigen aggressiven Reinigungsmittel bzw. der Hochdruckheißwasserstrahl, können nicht auf die elektrischen Bauteile des Näherungsschalters einwirken.
  • Ferner sind die Flächen des Näherungsschalters derart ausgerichtet, dass keine horizontal verlaufenden Ebenen entstehen, auf denen sich Wassertropfen oder dgl. bilden und ablagern können; vielmehr sind die Flächen des Näherungsschalters geneigt aus der Horizontalen angeordnet, um das Abfließen der verwendeten Reinigungsmittel sicherzustellen.
  • In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel eines Näherungsschalters in einer sterilen Umgebung dargestellt, das nachfolgend näher erläutert wird. Im einzelnen zeigt:
  • 1 den Näherungsschalter, durch den der Abstand zwischen diesem und einem sich annähernden Objekt feststellbar ist, der zusammen mit der elektrischen Leitung in einen Hohlkörper einschiebbar ist, der in einem die sterile Umgebung abschließenden Maschinenrahmen in einem Kugelgelenk verschwenkbar arretiert ist, in Seitenansicht,
  • 2 den Näherungsschalter nach 1 in einer perspektivischen Ansicht,
  • 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie III-III in 2,
  • 4 einen Schnitt entlang der Schnittlinie IV-IV der 2,
  • 5 einen Reflektor, der in einem Hohlkörper einschiebbar ist, zur Bildung einer Lichtschranke mit dem in der 1 dargestellten Näherungsschalter.
  • In den 1 und 2 ist ein Näherungsschalter 1 abgebildet, durch den der Abstand zu einem sich bewegenden Objekt 2 ermittelt werden soll, um bei Annäherung des Objektes 2 an eine bestimmte voreinstellbare Position ein Schaltsignal durch den Näherungsschalter 1 zu generieren, durch das eine Maschinenanlage oder dgl. gesteuert werden kann. Die Maschinenanlage und der Näherungsschalter 1 sollen dabei in einer sterilen Umgebung 9 betrieben werden, die in regelmäßigen zeitlichen Abständen mit aggressiven Reinigungsmitteln oder mittels Hochdruckreinigung mit Heißwasserdampf gesäubert wird. Um daher den Näherungsschalter 1 und die für den Betrieb des Näherungsschalters 1 erforderlichen elektrischen Bauteile vor den Reinigungsmitteln und dem Heißwasserdampf zu schützen, ist der Näherungsschalter 1 in einem Wasser- und/oder luftdichten Gehäuse 3 angeordnet.
  • Üblicherweise besteht der Näherungsschalter 1 aus einem Sender und einem Empfänger, die als Photodioden ausgebildet sind. Die Sender und Empfänger werden über einen elektronischen Steuerkreis oder eine elektrische Auswerteeinheit betrieben, so dass der Sender impulsweise Lichtwellen emittiert, die von dem Objekt 2 zurückreflektiert und von dem Empfänger aufgenommen werden, um derart den Abstand zwischen dem Näherungsschalter 1 und dem Objekt 2 festzustellen. Über ein Bedienfeld 8, das auf der oberen Stirnseite des Gehäuses 3 vorgesehen ist, wird dabei der Näherungsschalter 1 kalibriert oder manuell eingestellt. Für den Durchtritt der Lichtwellen ist in dem Gehäuse 3 ein transparentes Fenster 7 vorgesehen, das in Richtung des Objektes 2 ausgerichtet ist.
  • Zur Versorgung der elektrischen Bauteile des Näherungsschalters 1 mit Strom ist eine oder auch mehrere elektrischen Leitungen 4 vorgesehen, die demnach in das Innere des Gehäuses 3 einmünden und an einer der Stirnseiten des Gehäuses 3 austritt. Die elektrische Leitung 4 ist dabei an einer Stromquelle 5, die in einem Zugangsbereich 10 mit den üblichen Umgebungsparametern vorgesehen ist, angeschlossen.
  • Der Näherungsschalter 1 soll dabei insbesondere innerhalb der sterilen Umgebungen 9, die in der Lebensmittel- oder in der Pharmabranche vorherrscht, betrieben werden.
  • Um die elektrische Leitung 4 sowie einen Übergangsbereich 6 zwischen dem Gehäuse 3 und dem Austritt der elektrischen Leitung 4 aus diesem Wasser- und/oder luftdicht zu kapseln, ist ein Hohlkörper 11 vorgesehen, der auf den Übergangsbereich 6 des Gehäuses 3 aufgeschoben ist. Folglich ist der Übergangsbereich 6 und die aus diesem austretende Leitung 4 im Inneren des Hohlkörpers 11 angeordnet, so dass diese und der Übergangsbereich 6 durch den Hohlkörper 11 nach außen vollständig wasser- und/oder luftdicht verschlossen sind.
  • Zur Befestigung des Hohlkörpers 11 an dem Gehäuse 3 ist im Übergangsbereich 6 eine Rastnase 15 an der Außenseite des Gehäuses 3 angeformt. Aus 3 ist ersichtlich, dass die Rastnase 5 des Gehäuses 3 in eine L-förmig gestaltete Ausnehmung 16, die in die Innenwand des Hohlkörpers 11 eingearbeitet ist, eingeschoben werden kann. Zunächst wird daher der Hohlkörper 11 auf das Gehäuse 3 aufgesteckt, und zwar derart, dass die Rastnase 15 in die Ausnehmung 16 eintaucht. Anschließend wird der Hohlkörper 11 in Richtung des Gehäuses 3 verschoben, wodurch die Rastnase 15 in der parallel zu der Längsachse des Hohlkörpers 11 verlaufenden Teilbereich der Ausnehmung 16 verschoben wird. Sobald die parallel zu der Längsachse des Hohlkörpers 11 verlaufender Teilbereich der Ausnehmung 16 beendet ist, kann der Hohlkörper 11 nicht weiter auf das Gehäuse 3 aufgeschoben werden. Die Fixierung des Hohlkörpers 11 an dem Gehäuse 3 wird nunmehr dadurch bewerkstelligt, dass der Hohlkörper 11 im gezeigten Ausführungsbeispiel der 3 entgegen des Uhrzeigersinns verdreht wird, so dass die Rastnase 15 in den senkrecht zu der Längsachse des Hohlkörpers 11 verlaufenden Teilbereich der Ausnehmung 16 eintaucht und in diesem in Form eines Bajonettverschlusses fixiert ist. Der senkrecht verlaufende Teilbereich der Ausnehmung 16 weist dabei eine Noppe 21 auf. Wenn demnach die Rastnase 15 über die Noppe 21 verdreht ist, wird der Hohlkörper 11 mit dem Gehäuse 3 fest arretiert. Ein Lösen des Hohlkörpers 11 von dem Gehäuse 3 kann ausschließlich dadurch erreicht werden, wenn die Rastnase 15 durch Verdrehen über die Noppe 21 verfahren und anschließend parallel zu der Längsachse des Gehäuses 3 und des Hohlkörpers 11 verschoben wird.
  • Um nunmehr die Position des Näherungsschalters 1 im Raum der sterilen Umgebung 9 zu fixieren, und zwar unabhängig von einem die sterile Umgebung 9 begrenzenden geneigt verlaufenden Maschinenrahmen 12, sind eine Vielzahl von Hohlkörpern 11 vorgesehen, die in der in 3 dargestellten Art und Weise miteinander verbunden sind und in deren Inneren die elektrische Leitung 4 verläuft. Folglich kann die elektrische Leitung 4 im gesamten Bereich der sterilen Umgebung 9 durch die Hohlkörper 11 gekapselt werden, so dass an die Außenfläche der elektrischen Leitung 4 keine Reinigungsmittel oder sonstige diese zerstörenden Medien gelangen.
  • Da die Oberflächen, die in der sterilen Umgebung 9 vorzusehen sind, keine Ebenen bilden dürfen, auf denen sich Wassertropfen sammeln können und die besonders keim- und bakterienbelastet sind, werden in sterilen Umgebungen 9 derartige Maschinenrahmen 12 aus der Horizontalen geneigt verlaufend ausgerichtet. Dies führt jedoch dazu, dass die durch die Hohlkörper 11 gebildete Befestigungsvorrichtung aus der Vertikalen geneigt ist, so dass die von dem Näherungsschalter 1 abgestrahlten Lichtwellen, die senkrecht zu der Längsachse des Gehäuses 3 ausgestrahlt werden, schräg, also nicht unter einem 90° Winkel, auf die Oberfläche des Objektes 2 auftreffen. Eine solche geometrische Ausrichtung des Näherungsschalters 1 ist daher fehlerbehaftet und nicht gewünscht.
  • In dem Maschinenrahmen 12 ist daher ein Kugelgelenk 13 eingebaut, das in der 4 dargestellt ist. Der Hohlkörper 11 oder das Gehäuse 3 sind dabei über einen O-Ring 18 fest in einer Bohrung 22 des Kugelgelenkes eingeschoben.
  • Das Kugelgelenk 13 besteht aus einer fest mit dem Maschinenrahmen 12 verbundenen Aufnahmetasche 19, in die in Richtung des Zugangsbereiches 10 eine Kugelpfanne 20 eingesetzt ist, in der der Hohlkörper 11 bzw. das Gehäuse 3 über den O-Ring 18 in Längsrichtung verschiebbar, also relativ bewegbar zu dem Maschinenrahmen 12, gelagert ist. Die Kugelpfanne 20 wird über eine Kontermutter 14, die in eine in die Innenwand der Kugelpfanne 20 eingearbeitete Gewindebohrung 23 eindrehbar, abgestützt und in Längsrichtung des Hohlkörpers 11 gehalten ist.
  • Die in die sterile Umgebung 9 abstehenden Bauteile, nämlich das Kugelgelenk 13 und die diese aufnehmende Kugelpfanne 20, sind dabei derart auszugestalten, dass zwischen diesen keine Fugen und dass an diesen Bauteilen keine horizontalen Flächen entstehen. Die in Richtung des Zugangsbereiches 10 weisenden Bauteile müssen nicht in besonderer Weise gekapselt werden.
  • In 5 ist gezeigt, dass an dem Maschinenrahmen 12 über das Kugelgelenk 13 ein Hohlkörper 11 befestigt werden kann, an dessen freien Ende ein Reflektor 17 eingeschoben wird, der an dem Hohlkörper 11 in der 3 beschriebenen Art und Weise arretiert ist. Der Reflektor 17 wird dabei zu dem in den 1 und 2 dargestellten Näherungsschalter 1 beabstandet und fluchtend zu diesem ausgerichtet, so dass durch den Näherungsschalter 1 der 1 und 2 und dem Reflektor 17 eine Lichtschranke gebildet ist. Wenn nunmehr Objekte 2 durch die derart gebildete Lichtschranke bewegt werden, wird ein Schaltsignal generiert. Der Reflektor 17 kann auch als Linse zur Fokussierung der Lichtwellen oder als sonstiges optisches Bauteil ausgestaltet sein.

Claims (7)

  1. Näherungsschalter (1) zur Bestimmung des Abstandes zwischen diesem und einem sich an diesen annähernden Objekt (2), mit einem den elektrisch betriebenen Näherungsschalter (1) aufnehmenden Gehäuse (3) und mit mindestens einer elektrischen Leitung (4), die in das Gehäuse (3) einmündet und durch die der Näherungsschalter (1) mit einer Stromquelle (5) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Gehäuse (3) ein Hohlkörper (11) ganz oder teilweise aufgesetzt ist, der Wasser- und/oder luftdicht mit dem Gehäuse (3) abschließt, dass durch den Hohlkörper (11) der Übergangsbereich (6) der Leitung (4) in das Innere des Gehäuses (3) verschlossen ist und dass die Leitung (4) im Inneren des Hohlkörpers (11) verläuft.
  2. Näherungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Hohlkörpern (11) zur Kapselung der Leitung (4) wasser- und/oder luftdicht miteinander verbunden sind, dass durch die Aneinanderreihung der Hohlkörper (11) die Leitung (4) aus einer sterilen Umgebung (9) in einen Zugangsbereich (10) geführt ist und dass die Stromquelle (5) in dem Zugangsbereich (10) angeordnet ist.
  3. Näherungsschalter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkontur des Gehäuses (3) im Übergangsbereich (6) mit dem Hohlkörper (11) zu dessen Fixierung an dem Gehäuse (3) rund, rechteck-, dreieck- oder ellipsenförmig ausgebildet ist und dass die Innenkontur des Hohlkörpers (11) an die jeweilige Außenkontur des Gehäuses (3) angepasst ist.
  4. Näherungsschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Übergangsbereich (6) an der Außenseite des Gehäuse (3) eine oder mehrere Rastnasen (15), Vorsprünge oder dgl. angeformt ist bzw. sind, die beim Aufschieben des Hohlkörpers (11) in eine L-förmige in die Innenwand des Hohlkörpers (11) eingearbeitete Ausnehmung (16) eingreifen und die durch Verdrehen des Hohlkörpers (11) relativ zu dem Gehäuse (3) zusammen mit der jeweiligen Ausnehmung (16) eine Verrastung in Form von einer Hinterschneidung oder in Form eines Bajonettverschlusses bilden.
  5. Näherungsschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) oder der Hohlkörper (11) in einem Kugelgelenk (13) als Teil eines Maschinenrahmens (12) angeordnet ist und dass durch das Kugelgelenk (13) das Gehäuse (3) oder der Hohlkörper (11) in seiner räumlichen Position ausrichtbar ist.
  6. Näherungsschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) oder der Hohlkörper (11) in dem Kugelgelenk (13) relativ zu diesem in Längsrichtung (24) des Gehäuses (3) oder des Hohlkörpers (11) schiebbar ist.
  7. Näherungsschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse (3) oder an dem Hohlkörper (11) ein Reflektor (17), eine Linse od. dgl. angebracht ist und dass der Reflektor (17) oder die Linse fluchtend und beabstandet zu dem Näherungsschalter (1) zur Bildung einer Lichtschranke angeordnet ist.
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