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Die
Erfindung betrifft ein Aufzugsystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 sowie eine Kombination aus Abschlussvorrichtung und Zugelement, insbesondere
für Aufzugsysteme.
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Ein
Aufzugsystem gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 ist beispielsweise aus der
DE 699 33 107 T2 bekannt.
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Bei üblicherweise
von einem runden Seil als Zugelement angetriebenen Aufzugsystemen
werden Klemmeinrichtungen als Abschlussvorrichtungen verwendet,
um die Enden des Seiles zu befestigen. Dies können beispielsweise
Keilklemmeinrichtungen, verpresste Kauschen oder Seilschlösser
sein. Bei dem Seil handelt es sich üblicherweise um ein Stahlseil,
das eine hohe Druckfestigkeit besitzt, so dass eine hohe Klemmkraft
keine schädigenden Auswirkungen auf das Seil, beispielsweise
ein Quetschen oder Kriechen, hat.
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Da
herkömmliche runde Stahlseile bei der Verwendung in Aufzugsystemen
Nachteile hinsichtlich der Flexibilität und Langlebigkeit
aufweisen, wurden beschichtete Zugelemente, die ein relativ flaches Zugelement
umfassen, entwickelt. Das flache Zugelement weist eine Mehrzahl
von einzelnen Last tragenden Strängen auf, die innerhalb
einer gemeinsamen Ummantelungsschicht eingeschlossen sind. Die Ummantelungsschicht
umgibt und/oder separiert die einzelnen Stränge. Infolge
der Ausgestaltung des Zugelements kann der Seildruck gleichmäßiger über das
Zugelement verteilt werden. Bei diesen flachen Zugelementen handelt
es sich üblicherweise um Flachriemen. Bei von einem Flachriemen
als Zugelement angetriebenen Aufzugsystemen werden ebenfalls Klemmeinrichtungen
als Ab schlussvorrichtungen verwendet, um die Enden des Flachriemens
zu befestigen. Dies können beispielsweise Keilklemmeinrichtungen
oder auch Klemmeinrichtungen in Form zweier miteinander verbindbarer
Platten sein. Nachteilig bei der Verwendung von Flachriemen ist, dass
diese nur eine geringe Druckfestigkeit haben, so dass eine hohe
Klemmkraft schädigende Auswirkungen auf das Zugelement,
beispielsweise ein Quetschen oder ein Kriechen, insbesondere der
Seile, haben kann. Da der Anpressdruck üblicherweise über
die gesamte Zugelementbreite gleich ist, kann der Flachriemen nachteilig
breitgedrückt werden. Dadurch werden die äußeren
im Flachriemen eingebetteten Seile nachteilig höher belastet
als die inneren, und die Verteilung des Drucks über das
Zugelement ist nicht mehr gleichmäßig. Eine derart
nachteilige Endbefestigung wird beispielsweise in der
WO 01/53186 A1 beschrieben.
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In
der bisher unveröffentlichten
DE 102007031092 A wird
ein Aufzugssystem und eine Kombination aus Abschlussvorrichtung
und Zugelement beschrieben, bei der ein Verbundseil als Zugelement
verwendet wird und diejenige Fläche der Abschlussvorrichtung,
auf welcher die Zugträger des Zugelementes aufliegen, mit
Vertiefungen versehen sind, welche mit der Anordnung der einzelnen
Zugträger korrespondieren, so dass die Zugträger
in diesen Vertiefungen aufnehmbar sind.
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Ausgehend
von dem Gegenstand der
WO 01/53186
A1 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Aufzugsystem
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Kombination aus Abschlussvorrichtung
und Zugelement, insbesondere für ein Aufzugsystem, sicherer
zu machen.
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Diese
Aufgabe wird bei einem Aufzugsystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 und bei einer
Kombination aus Abschlussvorrichtung und Zugelement durch die Merkmale
des Anspruchs 9 gelöst. Weiterbildungen und vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den jeweiligen Unteransprüchen.
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Das
erfindungsgemäße Aufzugsystem weist eine Kabine,
ein Gegengewicht, ein relativ flaches Zugelement aus einer Mehrzahl
von einzelnen Last tragenden Seilen, die jeweils mit einer elastomeren Ummantelungsschicht
umgeben und durch eine elastomere Rückenschicht miteinander
verbunden sind, zum Aufhängen und Bewegen der Kabine und des
Gegengewichts und eine Abschlussvorrichtung zum Befestigen eines
Endes des Zugelements auf, wobei die Abschlussvorrichtung mindestens
zwei Flächen aufweist, zwischen denen das Zugelement geklemmt
ist.
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Erfindungsgemäß ist
vorgesehen, dass das Zugelement ein Verbundseil mit einer flachen
elastomeren Rückenschicht ist, die an einer Breitseite
mehrere nebeneinander angeordnete, in Zugelementlängsrichtung
verlaufende, jeweils mit einem Elastomer ummantelte und voneinander
beabstandete Seile aufweist.
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Erfindungsgemäß ist
weiterhin vorgesehen, dass diejenige Fläche der Abschlussvorrichtung,
die der genannten einen Breitseite der Rückenschicht zugewandt
ist, mehrere nebeneinander angeordnete, in Zugelementlängsrichtung
verlaufende und voneinander beabstandete Vertiefungen aufweist,
die derart ausgebildet sind, dass sie beim Klemmen des Zugelements
jeweils ein Seil teilweise aufnehmen und dass die Querschnittsfläche
der Vertiefung kleiner als die Querschnittsfläche des in
dieser Vertiefung anzuordnenden, unummantelten Seiles ist.
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Durch
die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Zugelements
und der Abschlussvorrichtung wird das Aufzugssystem noch sicherer
gemacht. Es hat sich nämlich gezeigt, dass beim Klemmen
des erfindungsgemäßen Zugelements in der erfindungsgemäßen
Abschlussvorrichtung ein Herausrutschen des Zugelements sicher verhindert
wird. Dadurch, dass die Seile des Zugelements von den Vertiefungen
der Abschlussvorrichtungsfläche teilweise aufgenommen werden,
wird verhindert, dass die Seile seitlich auswandern bzw. sich unter
dem beim Klemmen einwirkenden Anpressdruck verschieben. Dies führt
zu einer gleichmäßigeren Spannungsverteilung. Durch
die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Zugelements
und der Abschlussvorrichtung wird der Anpressdruck auf die Zugträger
konzentriert.
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Ferner
hat sich herausgestellt, dass vorhandenes Elastomer, welches die
einzelnen Seile umgibt, beim Klemmen aufgrund der erfindungsgemäßen
Ausgestaltung des Zugelements und der Abschlussvorrichtung, tief
in die Seile druckbar ist. Dadurch wird die Ausziehkraft des Zugelements
aus der Abschlussvorrichtung weiter erhöht. Als Elastomer findet
vorzugsweise Polyurethan Verwendung.
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Insbesondere
bei großer Hitzeentwicklung, wie beispielsweise im Fall
eines Feuers, ist das erfindungsgemäße Aufzugssystem
und die Kombination aus Abschlussvorrichtung und Zugelement auch
bei Schmelzen und Abtropfen des Ummantelungsmaterials sicher dadurch
geklemmt, dass die Querschnittsfläche der Vertiefung kleiner
als die Querschnittsfläche des in dieser Vertiefung angeordneten,
unummantelten, blanken Seiles ist. Somit ist sichergestellt, dass
das Zugelement dauerhaft und sicher, auch bei einer Beschädigung
des elastomeren Ummantelungsmaterials, geklemmt ist.
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Vorteilhafterweise
beträgt für diese sichere Klemmung die Querschnittsfläche
der Vertiefung der einen Fläche der Abschlussvorrichtung
50%–95% der Querschnittsfläche des unummantelten,
blanken Seiles des klemmbaren Verbundseiles.
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Hierbei
kann jede Querschnittsfläche der Vertiefung kleiner als
die Querschnittsfläche des blanken, unummantelten Seiles
sein. In einer weiteren Ausgestaltung können auch nur einige
Vertiefungen der einen Fläche der Abschlussvorrichtung
eine kleinere Querschnittsfläche als die Querschnittsfläche
des blanken Seiles aufweisen.
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Vorzugsweise
handelt es sich bei den einzelnen Seilen um Rundseile. Vorzugsweise
setzen sich die einzelnen Seile aus Rundlitzen zusammen.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass jede Vertiefung in ihrer
Querschnittskontur halbrund, trapezförmig, parabelförmig,
rechteckig oder elliptisch ist.
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Eine
vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Abschlussvorrichtung
eine Basis mit mindestens einer Backenfläche und einen Keil
mit mindestens einer Klemmfläche aufweist, wobei der Keil
in der Basis angeordnet ist, die mindestens eine Klemmfläche
neben der Backenfläche liegt und das Zugelement zwischen
der Klemmflä che und der Backenfläche angeordnet
ist, wobei vorzugsweise die Klemmfläche die Vertiefungen
aufweist.
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Derartige
Abschlussvorrichtungen sind dem Fachmann mit Ausnahme der erfindungsgemäß in der
Klemmfläche angeordneten Vertiefungen bekannt.
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Gemäß einer
Weiterbildung der Erfindung umfasst die Abschlussvorrichtung drei
plattenförmige Elemente, nämlich ein mittleres
plattenförmiges Element, um das das Ende des Zugelements
herumlegt ist, und zwei äußere plattenförmige
Elemente, die mit dem mittleren plattenförmigen Element
derart verbindbar sind, dass das Ende des Zugelements zwischen den
plattenförmigen Elementen geklemmt ist, wobei vorzugsweise
das mittlere plattenförmigen Element die mit Vertiefungen
versehenen Flächen aufweist.
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Derartige
Abschlussvorrichtungen sind dem Fachmann mit Ausnahme der erfindungsgemäß in der
Fläche angeordneten Vertiefungen bekannt.
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Vorzugsweise
weisen die Flächen eine Rauhigkeit von 5 bis 50 μm,
besonders bevorzugt von 10 bis 20 μm auf. Es hat sich gezeigt,
dass eine derartige Rauhigkeit den Reibungskoeffizienten der Flächen
derart einstellt, dass die Ausziehkraft des Zugelements aus der
Abschlussvorrichtung weiter erhöht wird.
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Ferner
ist vorgesehen, dass die Abschlussvorrichtung eine Durchrutschsicherung
aufweist. Dadurch wird die Sicherheit des Aufzugsystems weiter erhöht,
insbesondere wenn gemäß einer Weiterbildung der
Erfindung die Durchrutschsicherung mit einem elektronischen Überwachungssystem
verbunden ist. Dieses Überwachungssystem kann beispielsweise
bei einer Fehlfunktion Alarm auslösen und steigert so die
Qualität des Aufzugsystems.
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Die
Erfindung betrifft außerdem eine Kombination aus Abschlussvorrichtung
und Zugelement, die insbesondere daran angepasst ist, an ein Aufzugsystem
angeschlossen zu werden.
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Die
vorgenannten Vorteile gelten entsprechend bei den nachfolgenden
Weiterbildungen und vorteilhaften Ausgestaltungen.
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Erfindungsgemäß ist
das Zugelement ein Verbundseil mit einer flachen elastomeren Rückenschicht,
die an einer Breitseite mehrere nebeneinander angeordnete, in Zugelementlängsrichtung
verlaufende, jeweils mit einem Elastomer ummantelte und voneinander
beabstandete Seile aufweist. Die Abschlussvorrichtung weist erfindungsgemäß mindestens
eine Klemmfläche auf, die der zuvor genannten einen Breitseite
der Rückenschicht zugewandt ist und mehrere nebeneinander
angeordnete, in Zugelementlängsrichtung verlaufende und
voneinander beabstandete Vertiefungen aufweist, die derart ausgebildet
sind, dass sie beim Klemmen des Zugelements jeweils ein Seil teilweise
aufnehmen und dass die Querschnittsfläche der Vertiefung
kleiner als die Querschnittsfläche des in dieser Vertiefung
aufgenommenen, unummantelten, blanken Seiles ist.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Querschnittskontur
der Vertiefung der einen Fläche der Abschlussvorrichtung
halbrund, trapezförmig, parabelförmig, rechteckig
oder elliptisch ist.
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Eine
vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Abschlussvorrichtung
eine Basis mit mindestens einer Backenfläche und einen Keil
mit mindestens einer Klemmfläche aufweist, wobei der Keil
in der Basis angeordnet ist, die mindestens eine Klemmfläche
neben der Backenfläche liegt und das Zugelement zwischen
der Klemmfläche und der Backenfläche angeordnet
ist, wobei vorzugsweise die Klemmfläche die Vertiefungen
aufweist.
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Gemäß einer
Weiterbildung der Erfindung umfasst die Abschlussvorrichtung drei
plattenförmige Elemente, nämlich ein mittleres
plattenförmiges Element, um das das Ende des Zugelements
herumgelegt ist, und zwei äußere plattenförmige
Elemente, die mit dem mittleren plattenförmigen Element
derart verbindbar sind, dass das Ende des Zugelements zwischen den
plattenförmigen Elementen geklemmt ist, wobei vorzugsweise
das mittlere plattenförmigen Element die mit Vertiefungen
versehenen Flächen aufweist.
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Vorzugsweise
weisen die Flächen eine Rauhigkeit von 5 bis 50 μm,
besonders bevorzugt von 10 bis 20 μm auf.
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Ferner
ist vorgesehen, dass die Abschlussvorrichtung eine Durchrutschsicherung
aufweist. Vorzugsweise ist die Durchrutschsicherung mit einem elektronischen Überwachungssystem
verbunden.
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Als
Zugelemente werden Verbundseile verwendet. Die Verbundseile können
unterschiedlich ausgestaltet sein. So ist ein Verbundseil mit einer
einseitigen Rückenfläche als Beispiel für
ein Verbundseil genannt. Ebenso können beispielsweise die
einzelnen Seile mittels Stegen verbunden sein, welche – im
Querschnitt des Verbundseiles betrachtet – auf in etwa
mittiger Höhe oder auf mittiger bis oberer Höhe angeordnet
sind. Wesentlich ist, dass das Verbundseil und die Fläche
mit den Vertiefungen derart ausgestaltet sind, dass die ummantelten
Seile in entsprechende Vertiefungen der Fläche der Abschlussvorrichtung
eingreifen können, wobei die Querschnittsfläche
der Vertiefung kleiner als die Querschnittsfläche des in
dieser Vertiefung angeordneten, unummantelten, blanken Seiles ist.
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Nachfolgend
wird die Erfindung anhand einiger Ausführungsbeispiele
erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. In dieser
zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen
Kombination aus Abschlussvorrichtung in Form einer Keilklemmung
und Zugelement in Form eines Verbundseils,
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2 eine
schematische Querschnittsansicht der in 1 oder 4 dargestellten
Kombination entlang des Schnittes A-A,
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3 eine
schematische Teilansicht des in 2 dargestellten
Querschnitts und
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4 eine
schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen
Kombination aus Abschlussvorrichtung in Form einer Plattenklemmung
und Zugelement in Form eines Verbundseils.
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In 1 ist
rein schematisch eine erfindungsgemäße Kombination
aus Abschlussvorrichtung 2 in Form einer Keilklemmung und
Zugelement 1 in Form eines Verbundseils dargestellt. Diese
Kombination kann an ein hier nicht dargestelltes Aufzugsystem angeschlossen
werden.
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Die
Abschlussvorrichtung 2 weist eine Basis 13 mit
zwei Backenflächen 5, 7 und einen Keil 14 mit zwei
Klemmflächen 4, 6 auf. Der Keil 14 ist
in der Basis 13 angeordnet. Jede Klemmfläche 4, 6 liegt
neben einer Backenfläche 5, 7. Das Zugelement 1 ist zwischen
der jeweiligen Klemmfläche 4, 6 und der Backenfläche 5, 7 angeordnet,
wobei die Klemmflächen 4, 6 die erfindungsgemäßen
Vertiefungen 12 aufweist, die deutlich in den 2 und 3 zu
sehen sind. Wesentlich ist, dass die Querschnittsfläche (A)
der Vertiefung 12 kleiner als die Querschnittsfläche
(B) des in dieser Vertiefung 12 angeordneten, unummantelten,
blanken Seiles 11 ist.
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Ferner
weist die Abschlussvorrichtung 2 noch eine Durchrutschsicherung 18 aus,
die vorzugsweise mit einem elektronischen Überwachungssystem 19 verbunden
ist, so dass rechtzeitig Alarm ausgelöst wird, falls eine
Fehlfunktion auftreten sollte.
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2 zeigt
eine schematische Querschnittsansicht der in den 1 oder 4 dargestellten Kombination
entlang des Schnittes A-A. 3 zeigt eine
schematische Teilansicht des in 2 dargestellten
Querschnitts in Vergrößerung. Nachfolgend werden 2 und 3 in
einem Zuge beschrieben, wobei gleiche in den Figuren enthaltene
Bezugsziffern gleiche Bauteile bezeichnen.
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Das
Zugelement 1 ist ein Verbundseil mit einer flachen elastomeren
Rückenschicht 8, die an einer Breitseite 9 mehrere
nebeneinander angeordnete, in Zugelementlängsrichtung verlaufende,
jeweils mit einem Elastomer 10 ummantelte und voneinander
beabstandete Seile 11 aufweist. Die Verbindung zwischen
der elastomeren Ummantelung 10 und der elastomeren Rückenschicht 8 ist
vorzugsweise stoffschlüssig. Der Werkstoff der Ummantelung 10 kann gleich
oder unterschiedlich zum elastomeren Werkstoff der Rückenschicht 8 sein.
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Die
Abschlussvorrichtung umfasst mindestens eine Klemmfläche 4, 6,
die der genannten einen Breitseite 9 der Rückenschicht 8 zugewandt
ist und mehrere nebeneinander angeordnete, in Zugelementlängsrichtung
verlaufende und voneinander beabstandete Vertiefungen 12 aufweist.
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Diese
Vertiefungen 12 sind die derart ausgebildet, dass sie beim
Klemmen des Zugelements 1 jeweils ein Seil 11 teilweise
aufnehmen, wobei die Querschnittsfläche (A) der Vertiefung 12 kleiner
als die Querschnittsfläche (B) des in dieser Vertiefung angeordneten,
unummantelten, blanken Seiles 11 ist. Somit ist auch im
Fall einer großen Hitzeentwicklung, wie beispielsweise
bei einem Feuer, durch die das Ummantelungsmaterial schmelzen und
abtropfen kann, eine sichere Klemmwirkung erreicht.
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Insbesondere
in 3 ist deutlich zu erkennen, dass jede Vertiefung 12 in
ihrer Querschnittskontur halbrund ist, wobei der Radius größer
als der Radius des ummantelten Seiles ist.
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4 zeigt
schließlich eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen
Kombination aus Abschlussvorrichtung in Form einer Plattenklemmung
und Zugelement in Form eines Verbundseils.
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Die
Abschlussvorrichtung 2 umfasst drei plattenförmige
Elemente 15, 16, 17 sowie eine Haltestange 20.
Das Ende 3 des Zugelements 1 ist um ein mittleres
plattenförmiges Element 15 herumlegt, wobei unterhalb
des mittleren plattenförmigen Elements 15 auch
noch die Haltestange 20 von dem Ende 3 des Zugelements 1 umschlungen
wird. Zwei äußere plattenförmige Elemente 16, 17 sind
nun mit dem mittleren plattenförmigen Element 15 derart
verbunden, dass das Ende 3 des Zugelements 1 zwischen den
plattenförmigen Elementen 15, 16, 17 geklemmt ist,
wobei das mittlere plattenförmigen Element 15 die mit
Vertiefungen 12 versehenen Flächen 4, 6 aufweist,
wobei die Querschnittsfläche (A) der Vertiefung 12 kleiner
als die Querschnittsfläche (B) des in dieser Vertiefung 12 angeordneten,
unummantelten, blanken Seiles 11 ist.
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Auch
hier weist die Abschlussvorrichtung 2 noch eine Durchrutschsicherung 18 auf,
die mit einem elektronischen Überwachungssystem 19 verbunden
ist.
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- 1
- Zugelement
- 2
- Abschlussvorrichtung
- 3
- Ende
- 4
- Fläche
- 5
- Fläche
- 6
- Fläche
- 7
- Fläche
- 8
- elastomere
Rückenschicht
- 9
- Breitseite
- 10
- elastomere
Ummantelung
- 11
- Seil
- 12
- Vertiefung
- 13
- Basis
- 14
- Keil
- 15
- mittleres
plattenförmiges Element
- 16
- äußeres
plattenförmiges Element
- 17
- äußeres
plattenförmiges Element
- 18
- Durchrutschsicherung
- 19
- Überwachungssystem
- 20
- Haltestange
- A
- Querschnittsfläche
der Vertiefung
- B
- Querschnittsfläche
des blanken Seiles
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 69933107
T2 [0002]
- - WO 01/53186 A1 [0004, 0006]
- - DE 102007031092 A [0005]