DE102008017133B4 - Einfüllstutzen mit einem Verschlussdeckel - Google Patents
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Abstract
Einfüllstutzen mit einem Verschlussdeckel, insbes. für ein Kraftfahrzeug, wobei der Verschlussdeckel (2) verschwenkbar an dem Einfüllstutzen (1) angelenkt ist und mit einer vorzugsweise formschlüssigen Deckelsicherung versehen ist, welche ein unbeabsichtigtes Lösen des Verschlussdeckels (2) verhindert, wobei an dem Verschlussdeckel (2) eine elastisch verformbare Lasche (4) angeordnet ist, die unter ein am Einfüllstutzen (1) angeordnetes und nach außen vorstehendes Riegelelement (7) schwenkbar ist und die Lasche (4) an ihrem freien Ende mit einem Griffteil (5) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (4) einen quer zu ihrer Längserstreckung verlaufenden Knebel (6) aufweist, der in der Verriegelungsstellung das Riegelelement (7) untergreift, dass das Riegelelement (7) ein abgekröpftes, vorderes Ende (8) aufweist, hinter das der Knebel (6) in der Verriegelungsstellung zu liegen kommt, und dass das Riegelelement (7) im Wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und mit seinen freien vorderen Enden (8) radial von dem Einfüllstutzen (1) absteht.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Einfüllstutzen mit einem Verschlussdeckel, insbes. für ein Kraftfahrzeug, wobei der Verschlussdeckel verschwenkbar an dem Einfüllstutzen angelenkt ist und mit einer vorzugsweise formschlüssigen Deckelsicherung versehen ist, welche ein unbeabsichtigtes Lösen des Verschlussdeckels verhindert, wobei an dem Verschlussdeckel eine elastisch verformbare Lasche angeordnet ist, die unter ein am Einfüllstutzen angeordnetes und nach außen vorstehendes Riegelelement schwenkbar ist und die Lasche an ihrem freien Ende mit einem Griffteil versehen ist.
- Ein derartiger Einfüllstutzen mit einem Verschlussdeckel ist beispielsweise aus der
DE 36 20 519 A1 bekannt. - In einem Kraftfahrzeug ist in der Regel eine Vielzahl von Einfüllstützen mit einem Verschlussdeckel vorhanden. Genannt seien beispielhaft der Wasserbehälter für die Scheibenwaschanlage, der Tank, der Kühler usw.
- Diese Verschlussdeckel sind vielfach über eine Verliersicherung mit dem Einfüllstützen verbunden und werden, um den Einfüllstutzen zu verschließen, auf den Einfüllstutzen geclipst. Jedoch kann es unter extremen Belastungen oder bei zu großen Fertigungstoleranzen vorkommen, dass sich der Verschlussdeckel von dem Einfüllstutzen löst.
- Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen auch unter extremen Belastungen oder bei zu großen Fertigungstoleranzen sicheren Verschluss des Einfüllstutzens zu gewährleisten.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Einfüllstutzen mit einem Verschlussdeckel, insbes. für ein Kraftfahrzeug, wobei der Verschlussdeckel verschwenkbar an dem Einfüllstutzen angelenkt ist und mit einer vorzugsweise formschlüssigen Deckelsicherung versehen ist, welche ein unbeabsichtigtes Lösen des Verschlussdeckels verhindert, wobei an dem Verschlussdeckel eine elastisch verformbare Lasche angeordnet ist, die unter ein am Einfüllstutzen angeordnetes und nach außen vorstehendes Riegelelement schwenkbar ist und die Lasche an ihrem freien Ende mit einem Griffteil versehen ist, dadurch gelöst, dass die Lasche einen quer zu ihrer Längserstreckung verlaufenden Knebel aufweist, der in der Verriegelungsstellung das Riegelelement untergreift, dass das Riegelelement ein abgekröpftes, vorderes Ende aufweist, hinter das der Knebel in der Verriegelungsstellung zu liegen kommt, und dass das Riegelelement im Wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und mit seinen freien vorderen Enden radial von dem Einfüllstutzen absteht.
- Infolge dieser Ausgestaltung ist es möglich, einen absolut sicheren und dichten Verschluss des Einfüllstutzens auch unter extremen Bedingungen und ebenso bei großen Bauteiltoleranzen zu gewährleisten.
- Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Zeichnungen. Es zeigen:
-
1 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Deckelsicherung, und -
2 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Verschlussdeckels von unten. - Die Erfindung wird im Folgenden am Beispiel eines Einfüllstutzens
1 für eine Scheibenwaschanlage eines Kraftfahrzeuges beschrieben. Sie kann jedoch ebenso bei beliebigen anderen Einfüllstützen jedweder Art Verwendung finden. - In allen Figuren ist das obere Ende des Einfüllstutzens
1 dargestellt, der mit einem Verschlussdeckel2 verschlossen werden kann. - Bei den Ausführungsformen nach den
1 und2 ist der Verschlussdeckel2 über eine Gelenkverbindung3 mit dem Einfüllstutzen1 verbunden. Zudem besteht der Verschlussdeckel aus mindestens 2 Werkstoff-Komponenten. Die Hartkomponente sichert die (formschlüssige) Verrastung und den Festsitz des Deckels auf dem Befüllkanal. Die Weichkomponente erfüllt die Dichtanforderungen des Deckels. Die Weichkomponente kann zusätzlich die auf dem Deckel dargestellten Symbole abbilden. -
1 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Deckelsicherung. - Gemäß dieser Ausführungsform ist der Verschlussdeckel
2 mit einer im Wesentlichen parallel zum Einfüllstützen1 verlaufenden Lasche4 versehen, welche elastisch verformbar ist. Am freien Ende der Lasche4 ist ein Griffteil5 angeordnet. Weiterhin ist die Lasche4 mit einem quer zu ihrer Längserstreckung verlaufenden Knebel6 versehen, welcher zum sicheren Befestigen des Verschlussdeckels2 ein Riegelelement7 untergreifen kann. Das Riegelelement7 ist im Wesentlichen U-förmig ausgebildet und steht mit seinen freien vorderen Enden8 radial von dem Einfüllstutzen1 ab. Die vorderen Enden8 sind zusätzlich abgekröpft. - Zum Verriegeln wird an dem Griffteil
5 gezogen, wodurch sich die Lasche4 elastisch auslenkt. Jetzt kann der Knebel6 unter das vordere Ende8 des Riegelelements7 eingeschwenkt werden, wobei die Lasche4 in den Freiraum zwischen den beiden vorderen Enden8 des Riegelelementes7 zu liegen kommt. Wird nun das Griffteil5 wieder los gelassen, zieht sich die Lasche4 auf Grund ihrer Eigenelastizität wieder zusammen, wodurch der Knebel6 hinter das vordere abgekröpftes Ende8 des Riegelelementes7 zu liegen kommt. Diese Stellung ist in1 gezeigt. - Somit steht die Lasche
4 im verriegelten Zustand permanent unter Zug und verhindert dadurch ein selbstständiges Öffnen des Verschlussdeckels2 . - Zum Öffnen des Verschlussdeckels
2 wird an der Lasche4 zu lange gezogen, bis der Riegel6 unter dem vorderen Ende8 des Riegelelementes7 vorbeibewegt werden kann. Jetzt kann der Verschlussdeckel2 über die Gelenkverbindung3 aufgeklappt werden. -
2 zeigt eine Ansicht des Verschlussdeckels2 von unten. Dabei ist zu sehen, dass der Verschlussdeckel2 aus zwei Werkstoffkomponenten besteht, nämlich einer Hartkomponente21 und einer Weichkomponente22 . Die Hartkomponente21 sichert die formschlüssige Verrastung und den Festsitz des Verschlussdeckels2 an dem Einfüllstutzen1 , während die Weichkomponente22 die Dichtigkeitsanforderungen des Verschlussdeckels2 erfüllt. - Die erfindungsgemäße Ausführungsform gewährleistet einen sicheren Verschluss des Einfüllstutzens auch unter extremen Bedingungen und großen Fertigungstoleranzen.
- Die vorhergehende Beschreibung der vorliegenden Erfindung dient nur zu illustrativen Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung. Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne den Umfang der Erfindung sowie ihrer Äquivalente zu verlassen.
- Bezugszeichenliste
-
- 1
- Einfüllstutzen
- 2
- Verschlussdeckel
- 4
- Lasche
- 5
- Griffteil
- 6
- Knebel
- 7
- Riegelelement
- 8
- vorderes Ende
- 21
- Hartkomponente
- 22
- Weichkomponente
Claims (1)
- Einfüllstutzen mit einem Verschlussdeckel, insbes. für ein Kraftfahrzeug, wobei der Verschlussdeckel (
2 ) verschwenkbar an dem Einfüllstutzen (1 ) angelenkt ist und mit einer vorzugsweise formschlüssigen Deckelsicherung versehen ist, welche ein unbeabsichtigtes Lösen des Verschlussdeckels (2 ) verhindert, wobei an dem Verschlussdeckel (2 ) eine elastisch verformbare Lasche (4 ) angeordnet ist, die unter ein am Einfüllstutzen (1 ) angeordnetes und nach außen vorstehendes Riegelelement (7 ) schwenkbar ist und die Lasche (4 ) an ihrem freien Ende mit einem Griffteil (5 ) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (4 ) einen quer zu ihrer Längserstreckung verlaufenden Knebel (6 ) aufweist, der in der Verriegelungsstellung das Riegelelement (7 ) untergreift, dass das Riegelelement (7 ) ein abgekröpftes, vorderes Ende (8 ) aufweist, hinter das der Knebel (6 ) in der Verriegelungsstellung zu liegen kommt, und dass das Riegelelement (7 ) im Wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und mit seinen freien vorderen Enden (8 ) radial von dem Einfüllstutzen (1 ) absteht.
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