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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Motorrad, umfassend einen
Lenkmechanismus zum Lenken eines Vorderrads und einen sich von einem
Karosserie-Gehäuse oder einem Motor erstreckenden Schwingmechanismus
um den Lenkmechanismus vertikal beweglich zu tragen.
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Ein
Motorrad, bei welchem ein Vorderrad durch einen Schwinghebel an
ein Karosserie-Gehäuse befestigt ist, ist in
JP 2002-500133 A offenbart. Hauptteile
des Motorrads werden hier im Folgenden unter Bezugnahme auf die
19 und
20 beschrieben.
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Wie
in 19 dargestellt erstrecken sich in dem Motorrad 200 ein
unterer Schwinghebel 203 und ein mittlerer Schwinghebel 204 nach
vorne von einem Karosserie-Gehäuse 201 oder einem
Motor 202. Ein Distalende des unteren Schwinghebels 203 und
ein Distalende des mittleren Schwinghebels 204 sind durch
V-förmige Platten 205 verbunden.
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Eine
Steuergriffstange 208 ist in ein Kopfrohr 207 eingepasst,
welches an einem vorderen Teil des Karosserie-Gehäuses
zu Verfügung gestellt ist. Ein Griffstangenbindeglied 209,
welches abwinkelbar ist, ist mit einem unteren Ende der Steuergriffstange 208 verbunden.
Ein Spurstangenhebel 210 ist mit einem unteren Ende des
Griffstangenbindeglieds 209 verbunden. Der Spurstangenhebel 210 ist
ein Element für das direkte Steuern (Schwenken) eines Vorderrads 211.
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Ein
oberer Schwinghebel 212 erstreckt sich von dem Karosserie-Gehäuse 201 nach
vorne, und ein oberer Teil des Spurstangenhebels 210 ist
mit einem Distalende des oberen Schwinghebels 212 verbunden.
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Das
Vorderrad 211 umfasst, wie in 20 dargestellt,
einen Reifen 214; eine Felge 215 für
das direkte Tragen des Reifens 214; Speichen 216,
welche sich von der Felge 215 erstrecken; und eine mit den
Speichen 216 verbundene Nabe 217.
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Ein
Nabengehäuse 219 ist innerhalb der Nabe 217 über
ein Achslager 218 untergebracht, so dass es relativ rotierbar
ist. Ein sich von einer Achse 220 erstreckender Gelenkstift 221 ist
in das Nabengehäuse 219 eingepasst. Ein unteres
Ende des Spurstangenhebels 210 ist mit dem Nabengehäuse 219 verbunden.
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Eine
Keilverzahnung 222 ist an einem Endstück der Achse 220 ausgebildet.
Eine Kupplung 223 ist auf die Keilverzahnung 222 angepasst
und an den V-förmigen Platten 205 gesichert. Das
Distalende des oberen Schwinghebels 212 ist mit dem Spurstangenhebel 210 über
ein Kugellager 224 verbunden.
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Der
Gelenkstift 221 ist in der Zeichnung feststehend, da die
Achse 220 durch die V-fömigen Platten 205, 205 gesichert
ist. Das Nabengehäuse 219 rotiert um den Gelenkstift 221,
wodurch das Vorderrad 211 gesteuert wird. Das Vorderrad 211 rotiert
um den Gelenkstift 221 und um die Achse 220.
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In 19 ändert
sich die Länge des oberen Schwinghebels 212 wenn
der untere Schwinghebel 203 und der mittlere Schwinghebel 204 gemeinsam in
vertikaler Richtung schwingen. Im Speziellen ändert sich
die Entfernung zwischen einem an dem Karosserie-Gehäuse 201 zu
Verfügung gestellten Stift 225 und dem Kugellager 224,
welches im Spurstangenhebel zu Verfügung gestellt ist.
Der obere Schwinghebel 212 ist mit dem Stift 225 über
einen Zwischenstift 226 und einem Hilfsglied 227 verbunden,
um diese Änderungen der Entfernung zu berücksichtigen.
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Wie
aus obiger Beschreibung offensichtlich ist, muss das Motorrad 200 mit
dem unteren Schwinghebel 203, dem mittleren Schwinghebel 204, dem
oberen Schwinghebel 212, dem Zwischenstift 226 und
dem Hilfsglied 227 ausgestattet sein. Daher entstehen die
Probleme, dass die Struktur des Motorrads 200 komplex ist,
und die mit der Herstellung des Motorrads 200 verbundenen
Kosten hoch sind.
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Dementsprechend
ist der Bedarf nach einem Motorrad mit einem an ein Karosserie-Gehäuse über Schwinghebel
befestigtes Vorderrad angestiegen, welches eine einfachere Struktur
hat und das die Erniedrigung der Produktionskosten ermöglicht.
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Entsprechend
der vorliegenden Erfindung wird ein Motorrad vorgeschlagen, mit
einem Steuermechanismus zum Steuern einen Vorderrads durch die Bedienung
einer Steuergriffstange, und einem Schwingmechanismus, welcher sich
von einem Karosserie-Gehäuse oder einem Motor erstreckt,
um den Steuermechanismus vertikal-beweglich zu tragen, wobei der
Steuermechanismus umfasst: ein Nabengehäuse zum rotierbaren
Tragen des Vorderrads; von dem Nabengehäuse sich nach vorne
erstreckende Spurstangen; ein mit einem oberen Ende der Spurstangen
verbundenes Griffstangenbindeglied, welches sich vertikal abwinkeln
kann; und die an dem oberen Ende des Griffstangenbindeglieds zu
Verfügung gestellte Steuergriffstange, und der Schwingmechanismus
umfasst untere Hebel, schwingbar mit dem Karosserie-Gehäuse oder
dem Motor verbunden, und sich zu dem Nabengehäuse erstreckend; ein
an den Distalenden der unteren Schwinghebel zu Verfügung
gestelltes und das Nabengehäuse durchtretendes Kreuzungselement;
ein am Kreuzungselement zu Verfügung gestelltes unteres
Pendelkugellager für das drei-dimensional rotierbare Tragen
des Nabengehäuses; an das Karosserie-Gehäuse oder den
Motor vertikal schwingbar befestigte obere Schwinghebel, welche
sich zu oberen Teilen der Spurstangen erstrecken; und ein an den
Distalenden der oberen Schwinghebel zu Verfügung gestelltes oberes
Pendelkugellager für das drei-dimensional schwingbare Tragen
der Spurstangen.
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Das
Nabengehäuse wird drei-dimensional rotierbar durch das
untere Pendelkugellager auf dem Distalende des unteren Schwinghebels
gehalten, welcher sich von dem Karosserie-Gehäuse oder
dem Motor erstreckt. Daher kann das Vorderrad gesteuert werden.
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Das
Vorderrad wird über die Steuergriffstange, das Griffstangenbindeglied
und die Spurstange gesteuert. Unter diesen ist die Spurstange, welche mit
dem Nabengehäuse verbunden ist, drei-dimensional und rotierbar
durch das obere Pendelkugellager auf dem Distalende des oberen Schwinghebels
gestützt, welcher sich von dem Karosserie-Gehäuse oder
dem Motor erstreckt. Die Spurstange kann daher gesteuert werden.
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Das
Verwenden des unteren Pendelkugellagers und des oberen Pendelkugellagers
ermöglicht es, nur einen unteren Schwinghebel und einen
oberen Schwinghebel zu verwenden. In anderen Worten, bei einem Motorrad,
in welchem ein Vorderrad an ein Karosserie-Gehäuse durch
einen Schwinghebel verbunden ist, ist es möglich eine vereinfachte
Struktur zu Verfügung zu stellen und die Herstellungskosten zu
senken.
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Bevorzugter
Weise ist das Kugellager zwischen einer Nabe des Vorderrads und
dem Nabengehäuse angeordnet. Das Kugellager ist zwischen
dem Nabengehäuse, welches ein nichtrotierendes Element
ist, und der Nabe angeordnet, welche ein rotierendes Element ist.
Entsprechend kann die Nabe reibungslos rotieren und Reibungswiderstand
kann reduziert werden.
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Bevorzugter
Weise hat das Nabengehäuse einen Innendurchmesser, der
größer ist als der Außendurchmesser des
Kreuzungselements. Entsprechend kann das Kreuzungselement in das
Nabengehäuse inkorporiert werden, und die äußere
Erscheinung der Naben-Peripherie kann verbessert werden.
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Es
ist erstrebenswert, dass die Spurstangen abnehmbar an das Nabengehäuse
durch ein erstes Befestigungselement befestigt sind, dass die unteren Schwinghebel
abnehmbar an das Kreuzungselement durch ein zweites Befestigungselement
befestigt sind, und dass das erste und das zweite Befestigungselement
sich parallel zu dem Kreuzungselement erstrecken. Wenn ein Reifen
gewechselt wird, muss das Vorderrad von dem unteren Schwinghebel entfernt
werden. In diesem Fall wird das erste Befestigungselement gelöst,
wodurch die Spurstange von dem Nabengehäuse separiert wird.
Als nächstes wird das zweite Befestigungselement gelöst,
wodurch das Kreuzungselement von dem unteren Schwinghebel separiert
wird. Das Vorderrad kann dadurch entfernt werden.
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Das
erste Befestigungselement und das zweite Befestigungselement erstrecken
sich parallel zu dem Kreuzungselement. Die Durchführung
des Lösens des ersten Befestigungselements und des zweiten
Befestigungselements kann daher von der Seite des Fahrzeug-Aufbaus
durchgeführt werden. Entsprechend ist die Durchführung
des Entfernens des Vorderrads stark vereinfacht.
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Bestimmte
bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
werden im Folgenden detailliert und nur beispielhaft unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, wobei:
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1 ist
eine linke Seitenansicht eine Motorrads entsprechend der vorliegenden
Erfindung;
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2 ist
eine Front-Ansicht des Motorrads;
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3 ist
eine Explosionsdarstellung eines Vorderteils des Motorrads;
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4 ist
eine perspektivische Ansicht des Vorderteils des Motorrads;
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5 ist
eine Ansicht von oben auf das Vorderteil des Motorrads;
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6 ist
eine Schnittdarstellung entlang Linie 6-6 in 5;
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7 ist
eine Schnittdarstellung entlang Linie 7-7 in 5;
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8A und 8B sind
schematische Darstellungen, die eine Operation eines unteren Pendelkugellagers
und eines oberen Pendelkugellagers zeigen;
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9A bis 9B sind
Darstellungen, die eine Lenkersperre veranschaulichen;
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10 ist
eine Explosionsdarstellung, die eine Operation eines Reifenwechsels
veranschaulicht;
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11A bis 11B sind
schematische Darstellungen, die eine Operation eines vorderen Dämpfungselements
zeigen;
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12 ist
eine Darstellung, die eine Beziehung zwischen einem oberen Schwinghebel
und dem vorderen Dämpfungselement zeigt;
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13 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine separate Ausführungsform
des in 4 dargestellten Motorrad-Vorderteils zeigt;
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14 ist
eine schematische Ansicht, die eine separate Ausführungsform
des in 1 dargestellten Motorrads zeigt;
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15 ist
eine perspektivische Ansicht der Steuergriffstange und ihr zugeordneter
Teile;
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16 ist
eine Schnittdarstellung entlang Linie 16-16 der 15;
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17 ist
eine Explosionsdarstellung der Steuergriffstange und ihr zugeordneter
Teile;
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18A bis 18C sind
schematische Ansichten, die eine Zusammenbauweise der Steuergriffstange
zeigen;
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19 ist
eine linke Seitenansicht eines konventionellen Motorrads; und
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20 ist
eine perspektivische Ansicht eines Vorderrads des konventionellen
Motorrads.
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Ein
allgemeiner Aufbau des Motorrads wird unter Bezugnahme auf die 1 und 2 beschrieben.
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In
einem Vorderteil 10F eines Motorrads 10, wie in 1 dargestellt,
sind angeordnet Hauptgehäuse 11a als Bestandteile
eines Motorrad-Karosserie-Gehäuses 11; ein oberer Schwinghebel 13L,
der sich von einem oberen Teil der Hauptgehäuse 11a nach
vorne erstreckt, und welcher vertikal schwingbar durch einen oberen
vorderen Gelenkbolzen 12L getragen ist; einen unteren Schwinghebel 15L,
der sich von einem unteren Teil der Hauptgehäuse 11a nach
vorne erstreckt, und welcher vertikal schwingbar durch einen unteren
vorderen Gelenkbolzen 14L getragen ist, so dass dieser
in vertikaler Richtung schwingen kann; ein Naben-Steuermechanismus 20, welcher
an einem Distalende des unteren Schwinghebels 15L ausgebildet
ist, und welcher das Vorderrad 16 steuerbar trägt;
ein Spurstangenhebel 21L, welcher oberhalb des Naben-Steuermechanismusses 20 ausgebildet
ist und welcher steuerbar das Vorderrad 16 stützt;
ein Griffstangenbindeglied 22, welches an ein oberes Ende
des Spurstangenhebels 21L angebracht ist, und welches in
vertikaler Richtung abwinkelbar ist; eine Steuergriffstange 23,
welche an ein oberes Endteil 22t des Griffstangenbindeglieds 22 angebracht
ist und welche von einem Fahrer gesteuert wird; und ein Vorderteil-Dämpfungsmechanismus 25,
welcher zwischen dem oberen Schwingebel 13L und den Hauptgehäusen 11a zu Verfügung
gestellt ist und welcher Kraft absorbiert, welche auf das Vorderrad 16 wirkt.
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Der
Naben-Steuermechanismus 20 ist definiert als eine Konstruktion,
in der ein Mechanismus, der das Schwenken eines Rades ermöglicht,
an die Radnabe zu Verfügung gestellt ist.
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Wie
in 2 dargestellt ist ein oberer vorderer Gelenkbolzen 12R angeordnet
um ein Paar mit dem oberen vorderen Schwingbolzen 12L zu
bilden. Ein oberer Schwinghebel 13R, ein unterer Schwingebel 15R und
ein Spurstangenhebel 21R sind auf ähnliche Weise
angeordnet.
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Wie
in 1 dargestellt erstreckt sich ein Griffstangenabstützungsgehäuse 27 von
einem Motor 26 nach vorne. Ein Kopfrohr 28 ist
an einem vorderen Endteil des Griffstangenabstützungsgehäuses 27 angebracht
und eine Steuergriffstange 23 ist rotierbar an das Kopfrohr 28 angebracht.
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Ein
Griffstangenbindeglied 22 ist zwischen dem Spurstangenhebel 21L und
der Steuergriffstange 23 verbunden, und der Spurstangenhebel 21L ist in
vertikaler Richtung bewegbar. Im speziellen wird eine auf den Spurstangenhebel 21L ausgeübte
Kraft nicht direkt auf die Steuergriffstange 23 übertragen, da
das Griffstangenbindeglied 22 zwischen diesen beiden angeordnet
ist. Entsprechend ist es möglich das Gewicht des Griffstangenabstützungsgehäuses 27 zu
reduzieren.
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Angeordnet
in einem hinteren Teil 10R des Motorrads 10 sind
obere und untere Hebelelemente 33L, 34L, welche
sich von den Hauptgehäusen 11a nach hinten erstrecken,
und welche an die Hauptgehäuse 11a mit oberen
und unteren Gelenkbolzen 31L, 32L so befestigt
sind, dass diese nach oben und unten schwingen können;
ein Schwingengehäuse 37, welches sich von hinteren
Endteilen der oberen und unteren Hebelelemente 33L, 34L nach
hinten erstreckt, und welches durch hintere Abstützungsachsen 35, 36L schwingend
verbunden ist; ein Hinterrad 39, welches rotierbar mittels
einer Hinterachse 38 an ein hinteres Endteil des Hebelgehäuses 37 angebracht
ist; und ein hinterer Dämpfungsmechanismus 41,
welcher zwischen dem Hebelgehäuse 37 und den Hauptgehäusen 11a zu
Verfügung gestellt ist, und welcher Kraft absorbiert, die
auf das Hinterrad 39 ausgeübt wird.
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Das
obere Hebelelement 33L erstreckt sich von einem oberen
Teil eines hinteren Endteils der Hauptgehäuse 11a,
und das untere Hebelelement 34L erstreckt sich von einem
unteren Teil des hinteren Endteils der Hauptgehäuse 11a.
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Der
Motor 26 ist an den Hauptgehäusen 11a als
Antriebsquelle aufgehängt, und eine Antriebsachse 42,
welche das Hinterrad 39 antreibt, erstreckt sich von einem
hinteren Endteil des Motors 26.
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Der
Motor 26 ist ausgestattet mit einem Luftfilter 44 als
ein Bestandteil eines Ansaugsystems; und ein Abgasrohr 45 als
Bestandteil eines Abgassystems, durch welches Abgase des Motors 26 laufen.
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Eine
vordere Scheibenbremse 47L ist an das Vorderrad 16 befestigt.
Die vordere Scheibenbremse 47L umfasst eine Vorderrad-Bremsscheibe 48L,
welche an das Vorderrad 16 befestigt ist; und ein Vorderrad-Scheibenbremssattel 49L,
welcher an dem Spurstangenhebel 21L befestigt ist, und
welcher die Vorderrad-Bremsscheibe 48L beim Bremsen zwischen sich
einklemmt.
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Eine
hintere Scheibenbremse 51 ist an das Hinterrad 39 befestigt.
Die hintere Scheibenbremse 51 umfasst eine Hinterrad-Bremsscheibe 52,
welche an das Hinterrad 39 befestigt ist; und ein Hinterrad-Scheibenbremssattel 53,
welcher an dem Hebelelement 37 befestigt ist, und welcher
die Hinterrad-Bremsscheibe 52 beim Bremsen zwischen sich einklemmt.
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Zwei
vertikal angeordnete obere und untere Radiatoren 55T, 55B,
welche den Motor 26 kühlen, sind zwischen dem
Motor 26 und dem Vorderrad 16 angeordnet. Der
obere Radiator 55T ist zwischen dem oberen Schwinghebel 13L und
dem unteren. Schwinghebel 15L angeordnet. Der untere Radiator 55B ist
unter dem unteren Schwinghebel 15L angeordnet.
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Obere
und untere Kanäle 56T, 56B zur Führung
von angesaugter Luft zu den Radiatoren 55T, 55B sind
vor dem oberen und dem unteren Radiator 55T, 55B zu
Verfügung gestellt. Die oberen und unteren Radiatoren 55T, 55B und
die oberen und unteren Kanäle 56T, 56B sind
an dem unteren Schwinghebel 15L angebracht. Eine durch
eine imaginäre Linie gekennzeichnete Frontverkleidung 57 ist
vor der Steuergriffstange 23 angeordnet. Ein Treibstofftank 58 ist
hinter der Steuergriffstange 23 angeordnet. Ein Sitz 59 ist
hinter dem Treibstofftank 58 angeordnet.
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Im
Speziellen sind das Karosserie-Gehäuse 11 und
das Vorderrad 16 durch vier Hebel verbunden, umfassend
die oberen Schwinghebel 13L, 13R (siehe 2)
und die unteren Schwinghebel 15L, 15R (siehe 2).
Entsprechend kann ein Raum vor dem Motor 26 erhalten werden.
Stellt man das Vorhandensein dieses Raumes sicher, so können
die Komponenten mit einem größeren Freiheitsgrad
angeordnet werden. Zum Beispiel können die oberen und unteren
Radiatoren 55T, 55B in diesem Raum angeordnet
werden. Die beiden Radiatoren 55T, 55B ermöglichen
angemessen robuste Kühlleistung wie zu zeigen sein wird.
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In
der vorliegenden Ausführungsform ist der Motor 26 ein
V-Typ-Motor, in welchem die Zylinder in V-Form angeordnet sind.
Jedoch kann der Motor 26 auch ein Reihenmotor sein, in
welchem die Zylinder in einer Reihe angeordnet sind. Der Motor hat
eine sogenannte Transversal-Anordnung, in welcher eine Kurbelwelle
in einer Richtung der Breite des Fahrzeugs angeordnet ist. Jedoch
kann der Motor auch eine sogenannte Vertikal-Anordnung haben, in
welcher die Kurbelwelle in longitudinaler Richtung des Fahrzeugs
angeordnet ist. Der Motor ist nicht auf Kühlung durch Wasser
limitiert, er kann auch durch Luft gekühlt werden. In anderen
Worten, der Typ und die Anordnung des Motors ist nicht auf die Ausführungsformen
limitiert und kann nach Anforderung aufgebaut werden.
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Ein
vorderes Dämpfungselement 61 für die Absorption
von Kraft ist dem vorderen Dämpfungsmechanismus 25 zur
Verfügung gestellt. Das Abgasrohr 45, durch welches
Abgase des Motors 26 laufen, ist außerhalb bezüglich
des vorderen Dämpfungselements 61 angeordnet.
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Das
Abgasrohr 45, durch welches Abgase des Motors 26 laufen,
ist außerhalb bezüglich des vorderen Dämpfungselements 61 oder
vor diesem angeordnet. Das Abgasrohr 45 dient auch zum Schutz
des teuren vorderen Dämpfungselements 61.
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Der
Aufbau des Vorderteils 10F des Motorrads 10 wird
im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen detailliert beschrieben.
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Das
Vorderteil 10F des Motorrads umfasst, wie in 3 dargestellt,
einen Steuermechanismus 60A, durch welchen das Vorderrad 16 auf
Grundlage der Bedienung der Steuergriffstange 23 gesteuert wird;
und einen Schwingmechanismus 60B, welcher sich von dem
Karosserie-Gehäuse oder dem Motor erstreckt, und welcher
direkt am Steuermechanismus 60A gelagert ist, so dass sich
dieser in vertikaler Richtung bewegen kann.
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Der
Steuermechanismus 60A umfasst ein Nabegehäuse 76 (siehe 6),
das das Vorderrad 16 rotierbar trägt; von dem
Nabengehäuse 76 sich nach oben erstreckende Spurstangen 21L, 21R;
das mit oberen Enden der Spurstangen 21L, 21R verbundene
Griffstangenbindeglied 22, welches vertikal abwinkelbar
ist; und die an einem oberen Ende des Griffstangenbindeglieds 22 zu
Verfügung gestellte Steuergriffstange 23.
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Der
Schwingmechanismus 60B umfasst zu dem Nabengehäuse 76 (siehe 6)
erstreckende und mit dem Karosserie-Gehäuse oder dem Motor
so verbundene untere Schwinghebel 15L, 15R, dass diese
in vertikaler Richtung rotieren können; ein an den Distalenden
der unteren Schwinghebel 15L, 15R zu Verfügung
gestelltes und durch das Nabengehäuse 76 tretendes
Kreuzungselement 62; ein am Kreuzungselement 62 zu
Verfügung gestelltes unteres Pendelkugellager 82,
welches das Nabengehäuses 76 dreidimensional und
rotierbar trägt; an das Karosserie-Gehäuse oder
den Motor befestigte obere Schwinghebel 13L, 13R,
welche in vertikaler Richtung rotieren können, und welche
sich zu einem oberen Teil der Spurstangen 21L, 21R erstrecken;
und ein an den Distalenden der oberen Schwinghebel 13L, 13R zu
Verfügung gestelltes oberes Pendelkugellager 91,
welches die Spurstangen 21L, 21R drei-dimensional
und rotierbar trägt. Das Kreuzungselement 62 erstreckt
sich bevorzugt über das Paar der unteren Schwinghebel 15L, 15R,
aber kann sich auch nur von dem unteren Schwinghebel 15L oder nur
von dem unteren Schwinghebel 15R erstrecken. In Fällen
in denen es nur einen unteren Schwinghebel gibt, erstreckt sich
das Kreuzungselement 62 von dem einen unteren Schwinghebel.
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Das
Griffstangenbindeglied 22 umfasst einen unteren Bindegliedhebel 64,
und einen oberen Bindegliedhebel 66, welcher mit dem unteren
Bindegliedhebel 64 mit einem Verbindungsstift 65 verbunden
ist. Ein oberes Ende 22t ist mit der Steuergriffstange 23 verbunden,
und ein unteres Ende 22b ist mit der Spurstange 21L verbunden.
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Ein
oberes Endteil 69t eines Stabelements 69 ist an
ein Frontteil der oberen Schwinghebel 13L, 13R verbunden.
Das Stabelement 69 erstreckt sich geneigt nach unten, und
ein unteres Ende 69b ist mit einem Ende 71a eines
L-förmigen Bindeglieds verbunden. Das andere Ende 71b des
L-förmigen Bindeglieds 71 ist mit einem ersten
Ende 61a des vorderen Dämpfungselements 61 verbunden.
Ein zweites Ende 61b des vorderen Dämpfungselements 61 ist mit
dem Karosserie-Gehäuse oder dem Motor über eine
Dämpferhalterung 73 verbunden. Ein Zwischenpunkt 74 des
L-förmigen Bindeglieds 71 ist durch das Karosserie-Gehäuse
oder den Motor gehalten.
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Wie
in 4 dargestellt ist der Schwingmechanismus 60B mit
dem Steuermechanismus 60A verbunden.
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Wie
in 5 dargestellt ist das vordere Dämpfungselement 61 zwischen
den Hauptgehäusen 11a, 11a so angeordnet,
dass es sich in die Richtung der Breite des Fahrzeugs erstreckt.
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Die
unteren Schwinghebel 15L, 15R, welche links und
rechts angeordnet sind, sind so ausgebildet, dass sie von dem Fahrzeug
weg stehen, um eine Überschneidung mit den Bremsscheiben
oder ähnlichen während des Steuerns zu vermeiden.
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Das
untere Pendelkugellager wird im Folgenden beschrieben.
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Wie
in 6 dargestellt ist das Nabengehäuse 76 in
der Nabe 17 des Vorderrads mittels eines Kugellagers 77 als
ein Achslager untergebracht. Das Achslager kann Metall umfassen
und das Kugellager hat bevorzugt einen geringen Widerstand bei Rotation.
Ein Innendurchmesser Ri des Kugellagers 77 ist wesentlich
größer als ein Außendurchmesser S des Kreuzungselements 62.
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Da
der Innendurchmesser Ri des Kugellagers 77 größer
ist als die Größe S des Kreuzungselements 62,
kann die von dem Vorderrad 16 ausgehende Belastung auf
eine große Oberfläche verteilt werden. Entsprechend
kann die Belastung des Kugellagers 77 reduziert werden.
Da die Belastung auf eine große Oberfläche verteilt
wird, wird die Kühlleistung des Kugellagers 77 vergrößert,
und die Haltbarkeit des Kugellagers 77 kann verbessert
werden.
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Eine
untere Steuerachse 63 ist vertikal in das Nabengehäuse 76 an
einer Position eingeführt, die von einem Mittelpunkt 79 des
Nabengehäuses um eine Entfernung P in Richtung des Hecks
des Fahrzeug-Gehäuses abgesetzt ist. Das untere Pendelkugellager 82 ist
auf einer Teilstrecke entlang der unteren Steuerachse 63 befestigt.
Eine äußere Umfangsfläche des unteren
Pendelkugellagers 82 ist eine sphärische Fläche
und die sphärische Fläche ist rotierbar an das
Kreuzungselement 62 eingepasst. Die untere Steuerachse 63 wird
von einer Mutter 81 am Platz gehalten, und die untere Steuerachse 63 kann von
dem Nabengehäuse 76 durch Lösen der Mutter 81 ausgebaut
werden.
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Die
untere Steuerachse 63 kann durch den Betrieb des unteren
Pendelkugellagers 82 um drei Dimensionen rotiert werden,
mit dem Kreuzungselement 62 als eine Referenz. Der Mittelpunkt 79 des Nabengehäuses 76 ist
um eine Entfernung P von der Mitte 78 der unteren Steuerachse 63 abgesetzt.
Entsprechend können sich das Nabengehäuse 76,
das Kugellager 77 und die Nabe 17 zusammen um
die Mitte 78 drehen.
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Das
obere Pendelkugellager wird im Folgenden beschrieben.
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Wie
in 7 dargestellt sind obere Enden der linken und
der rechten Spurstange 21L, 21R durch ein Hebel-Verbindungsteil 83 verbunden.
Das Hebel-Verbindungsteil 83 umfasst ein Bodenteil 84 in der
Mitte; linke und rechte Wandteile 85L, 85R, welche
von dem Bodenteil 84 aufragen; ein Dachteil 86, welches
die oberen Teile der Wandteile 85L, 85R bedeckt;
und linke und rechte äußere Wandteile 87L, 87R,
die unter den linken und rechten Wandteilen 85L, 85R angeordnet
sind, und die von dem Bodenteil 84 aufragen.
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Eine
obere Steuerachse 88 ist vertikal zwischen dem Bodenteil 84 und
dem Dachteil 86 ausgerichtet. Das obere Pendelkugellager 91 ist
auf die obere Steuerachse 88 eingepasst, Abstandhalter 92, 92 zur
Begrenzung der Position des oberen Pendelkugellagers 91 in vertikaler
Richtung sind zu Verfügung gestellt, und konkave Teile 93,
welche an den Distalenden der oberen Schwinghebel 13L, 13R ausgebildet
sind, sind auf die Außenfläche 91g des
oberen Pendelkugellagers 91 angepasst. Die obere Steuerachse 88 umfasst
ein Achs-Teil 88t und ein Mutter-Teil 88n.
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Das
obere Pendelkugellager 91, die Abstandhalter 92, 92,
die Spurstangen 21L, 21R und das Griffstangenbindeglied 22 können
um drei Dimensionen rotieren, wobei die oberen Schwinghebel 13L, 13R als
Referenz dienen.
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Die
Funktion des unteren Pendelkugellagers 82 und des oberen
Pendelkugellagers 91 wird im Folgenden beschrieben.
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Eine
imaginäre Linie, wie in 8A dargestellt,
welche das untere Pendelkugellager 82 und das obere Pendelkugellager 91 verbindet,
repräsentiert einen Gelenkachse 95. Wenn das Vorderrad nicht
irgendeiner Kraft ausgesetzt ist, ist der Winkel, der durch den
oberen Schwinghebel 13L und der Gelenkachse 95 gebildet
wird gleich θa11, und der Winkel, der durch die Gerade,
welche durch das obere Pendelkugellager 82 sich zum Mittelpunkt 79 erstreckt,
und der Gelenkachse 95 gebildet wird ist gleich θa12.
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Wenn
Kraft auf das Vorderrad ausgeübt wird ändert sich
der Winkel θa12 zu einem Winkel θa22, wie in 8B dargestellt.
Als Antwort auf diese Änderung ändert sich der
Winkel θa11 zu einem Winkel θa21. Diese Änderungen
sind nicht auf zwei-dimensionale Änderungen innerhalb der
Ebene der Zeichnung limitiert, sondern können auch dreidimensionale Änderungen
sein, welche die Richtung senkrecht auf die Zeichenebene umfassen.
Dies liegt daran, dass sich das untere Pendelkugellager 82 und
das obere Pendelkugellager 91 entlang einer sphärischen
Oberfläche ändern können. Das untere
Pendelkugellager 82 und das obere Pendelkugellager 91 können
sich unabhängig voneinander in drei Dimensionen ändern.
Entsprechend muss die untere Steuerachse 63 nicht mit der
Gelenkachse 95 ausgerichtet sein, und die obere Steuerachse 88 muss
nicht mit der Gelenkachse 95 ausgerichtet sein.
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Der
in 19 dargestellte Stand der Technik muss einen unteren
Schwinghebel 203, einen mittleren Schwinghebel 204,
einen oberen Schwinghebel 212, einen mittleren Stift 226 und
ein Hilfsglied 227 haben. Im Gegensatz dazu werden in der
vorliegenden Erfindung nur der untere Schwinghebel 15L und der
obere Schwinghebel 13L benötigt, wie in 1 dargestellt.
In anderen Worten sind entsprechend der vorliegenden Erfindung der
mittleren Schwinghebel 204, der mittleren Stift 226 und
das Hilfsglied 227 nicht notwendig. Als Ergebnis kann bei
einem Motorrad, in welchem ein Vorderrad an ein Karosserie-Gehäuse
durch einen Schwinghebel verbunden ist, eine vereinfachte Struktur
zu Verfügung gestellt werden und die Herstellungskosten
können gesenkt werden.
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Der
Lenkungsanschlag wird im Folgenden beschrieben.
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Wie
in 9A dargestellt sind Anschlagteile 96, 96 an
einer oberen Oberfläche 62a des Kreuzungselements 62 zu
Verfügung gestellt. Die Anschlagteile 96, 96 begrenzen
den Lenkwinkel des Nabengehäuses 76, so dass α auf
einer Seite nicht überschritten wird. Wie in 9B dargestellt,
ist ein Stiftteil 97 an dem Nabengehäuse 76 zu
Verfügung gestellt, und das Stiftteil kommt mit den Anschlagteilen 96, 96 in
Kontakt.
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Im
Speziellen ist ein Steueranschlag 98 in dem Naben-Steuermechanismus 20 eingebaut
(siehe 6). Der Steueranschlag umfasst die Anschlagteile 96, 96 und
das Stiftteil 97.
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Ein
Steueranschlag ist üblicherweise außerhalb des
Naben-Steuermechanismus 20 angeordnet. Wenn der Steueranschlag
in dem Naben-Steuermechanismus 20 eingebaut ist, ist die äußere
Erscheinung besser als in einem Fall, in dem der Steueranschlag
Außen angeordnet ist. Zusätzlich werden das Kreuzungselement 62 und
das Nabengehäuse 76 vorteilhaft verwendet, was
es ermöglicht einen Anstieg der Anzahl an Bauteilen zu
verhindern.
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Der
Ablauf des Ausbaus des Vorderrads um einen Reifen zu wechseln oder ähnliches
wird im Folgenden beschrieben.
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Wie
in 10 dargestellt wird ein erstes Befestigungselement 101 gelöst,
welches an einem unteren Teil der Spurstange 21R angeordnet
ist. Der untere Teil der Spurstange 21R wird dann von dem
Nabengehäuse 76 entfernt. Ein Dichtungselement 80 wird
auch entfernt.
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Ein
drittes Befestigungselement 103, welches an einem oberen
Teil der Spurstange 21R angeordnet ist, wird gelöst.
Der obere Teil der Spurstange 21R wird dann von dem Hebel-Verbindungsteil 83 entfernt.
Dadurch wird die Spurstange 21R komplett ausgebaut.
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Ein
zweites Befestigungselement 102, welches an den Distalenden
der unteren Schwinghebel 15L, 15R angeordnet ist,
wird dann gelöst. Das Kreuzungselement 62 kann
dadurch von den unteren Schwinghebeln 15L, 15R entfernt
werden. Das Nabengehäuse 76, das Kugellager 77,
die Nabe 104, die Speichen 105, die Felge 106 und
der Reifen 107 können dann zusammen mit dem Kreuzungselement 62 gesenkt
werden. Das Kreuzungselement 62 und dergleichen werden
dadurch komplett von den unteren Schwinghebeln 15L, 15R entfernt.
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Der
Reifen 107 wird dann von der 106 entfernt und
durch einen neuen Reifen ersetzt. Die Wiederherstellungsarbeit kann
auch in umgekehrter Reihenfolge wie oben dargestellt durchgeführt
werden.
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Wie
durch die Zeichnungen ersichtlich ist erstrecken sich erste bis
dritte Befestigungselemente 101 bis 103 entlang
der Richtung der Breite des Fahrzeugs, d. h. entlang der longitudinalen
Richtung des Kreuzungselements 62. Entsprechend können
das erste bis dritte Befestigungselement 101 bis 103 von der
Seite des Fahrzeuggehäuses gedreht oder anders gehandhabt
werden. Als Ergebnis kann ein Reifenwechsel oder andere Arbeiten
leicht durchgeführt werden.
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Die
Funktion des vorderen Dämpfungselements wird im Folgenden
unter Bezugnahme auf die 11A und 11B beschrieben.
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Wenn
Kraft auf das Vorderrad 16 in Richtung des Pfeils b ausgeübt
wird, wie in 11A dargestellt, wird Kraft
auf die Spurstange 21L in Richtung des Pfeils p ausgeübt.
Der obere Schwinghebel 13L schwingt um den oberen vorderen
Gelenkbolzen 12L, und der untere Schwinghebel 15L schwingt
um den unteren vorderen Gelenkbolzen 14L. In diesem Moment
wird Kraft auf das Stabelement 69 in Richtung des Pfeils
q ausgeübt.
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Da
Kraft auf das Stabelement 69 in Richtung des Pfeils q ausgeübt
wird, wie in 11B dargestellt, wird als Ergebnis
Kraft über das L-förmige Bindeglied 71 ausgeübt,
so dass das vordere Dämpfungselement 61 veranlasst
wird sich in Richtung des Pfeils r einzufahren. Das vordere Dämpfungselement 61 absorbiert
Kompressionskräfte.
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Das
vordere Dämpfungselement 61 ist einer Richtung
angeordnet, die um 90° zu der Richtung gedreht ist, in
welcher der Fahrer sitzt, d. h. so dass dieses parallel zu einer
Richtung der Breite des Fahrzeugs ist. Die auf das Vorderrad 16 ausgeübte
Kraft wird im Wesentlichen um 90° durch das L-förmige Bindeglied
verändert und wird in die Richtung der Breite des Fahrzeugs
ausgeübt. Wenn die auf das Vorderrad 16 ausgeübte
Kraft im Wesentlichen um 90° geändert wird anstatt
direkt auf den Fahrer zu wirken, wird der Effekt durch die auf den
Fahrer ausgeübte Kraft verringert. Als Ergebnis kann die
Manövrierfähigkeit des Fahrzeugs weiter verbessert
werden.
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Die
Beziehung zwischen dem oberen Schwinghebel und dem oberen Dämpfungselement wird
im Folgenden beschrieben.
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Wie
in 12 dargestellt ist das oberes Endteil 69t des
Stabelements 69 mit der Mitte des im wesentlichen V-förmigen
Gebildes verbunden, das durch die oberen Schwinghebel 13L, 13R gebildet wird.
Entsprechend wird die auf die oberen Schwingarme 13L, 13R ausgeübte
Kraft F auf die Mitte des Fahrzeugs ausgeübt. Das untere
Endstück 69b des Stabelements 69 ist
mit dem L-förmigen Bindeglied 71 verbunden. Entsprechend
wird die Kraft F auf das vordere Dämpfungselement 61 durch
das Stabelement 69 übertragen. In diesem Fall
wird die auf die oberen Schwinghebel 13L, 13R ausgeübte
Kraft F auf die Mitte des Fahrzeugs ausgeübt; Daher kann die
Kraft F im Wesentlichen gleichmäßig nach links und
nach rechts absorbiert werden.
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Die
oberen Schwinghebel 13L, 13R bilden von oben gesehen
ein im Wesentlichen V-förmiges Gebilde, sind in einer links-rechts-symmetrischen Beziehung
in der Richtung der Breite des Fahrzeugs angeordnet, und sind einer
Kraft (oder Belastung) in der Mitte der V-Form ausgesetzt. Entsprechend
werden keine Bedenken dargelegt, dass eine ungleichmäßige
Belastung auf die oberen Schwinghebel 13L, 13R ausgeübt
wird. Da keine Bedenken dargelegt werden, dass eine ungleichmäßige
Belastung auf die oberen Schwinghebel 13L, 13R ausgeübt
wird, ist eine niedrigere Steifigkeit der oberen Schwinghebel 13L, 13R notwendig,
als in einem Fall in dem ungleichmäßige Belastungen
berücksichtigt werden. Die Reduzierung der Steifigkeit
der oberen Schwinghebel 13L, 13R ermöglicht
die Reduzierung der Größe und des Gewichts der
oberen Schwinghebel 13L, 13R.
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Eine
ausgereifte Modifizierung mit speziellem Fokus auf das Stabelement 69 wird
im Folgenden beschrieben.
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Die
Modifizierung ist in 13 dargestellt. Im Speziellen
unterscheidet sich 13 von der 4 darin,
dass das Stabelement 69 in ein linkes Stabelement 69L und
ein rechtes Stabelement 69R verändert ist; das
L-förmige Bindeglied 71 ist in ein linkes vorderes Bindeglied 71L und
ein rechtes vorderes Bindeglied 71R verändert.
Das linke Stabelement 69L ist mit einem ersten Ende 61a des
vorderen Dämpfungselements 61 über das
linke vordere Bindeglied 71L verbunden. Das rechte Stabelement 69R ist
mit einem zweiten Ende 61b über das rechte vordere
Bindeglied 71R verbunden.
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Im
Speziellen wird das vordere Dämpfungselement 61 zwischen
dem linken vorderen Bindeglied 71L und dem rechten vorderen
Bindeglied 71R gehalten. Die durch die oberen Schwinghebel 13L, 13R übertragene
Kraft wird auf die rechten und linken Stabelemente 69L, 69R ausgeübt.
Die auf die linke und rechte Stabelemente 69L, 69R ausgeübte
Kraft wird auf das erste Ende 61a und das zweite Ende 61b des vorderen
Dämpfungselements 61 ausgeübt, und die auf
das Vorderrad 16 ausgeübte Kraft kann gleichmäßig
auf den linken und rechten Seiten absorbiert werden.
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Eine
separate Ausführungsform des Motorrads von 1 wird
im Folgenden unter Bezugnahme auf die 14 beschrieben.
Im Speziellen unterscheidet sich die separate Ausführungsform
von der in 1 darin, dass die Hauptgehäuse
weggelassen werden und der obere Schwinghebel 13L, der
untere Schwinghebel 15L und die oberen und unteren Hebelelemente 33L, 34L direkt
am Motor 26 angebracht sind.
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Der
Motor 26 fungiert als Hauptgehäuse, wodurch das
Gewicht des Fahrzeugs reduziert werden kann.
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Die
Steuergriffstange und ein Peripherie-Teil von dieser wird im Folgenden
beschrieben.
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Wie
in 15 unter Bezugnahme auf das Griffstangenbindeglied 22 dargestellt,
ist das untere Endteil 22b an die linken und rechten Spurstangen 21L, 21R über
Stiftelemente 94, 94 befestigt; und das obere
Endteil 22a ist mit der Steuergriffstange 23 verbunden.
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Wie
in 16 dargestellt sind obere und untere Kopfrohre 28t, 28b,
welche die Steuergriffstange rotierbar halten, an einem Distalende
des Griffstangenabstützungsgehäuses 27 zu
Verfügung gestellt. Ein Zylinderelement 113 ist
zwischen den oberen und dem unteren Kopfrohr 28t, 28b angeordnet.
Das Zylinderelement befestigt die Steuergriffstange 23 und das
Griffstangenbindeglied 22 zusammen über ein Befestigungsbolzen 112,
welcher als ein horizontales Element 111 benutzt wird.
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Im
Speziellen wird eine Vorderrad-Steuer-Vorrichtung 124 zu
Verfügung gestellt mit dem horizontalen Element 111,
welches horizontal entlang der Richtung der Breite des Fahrzeugkörpers
zu Verfügung gestellt ist, und auf die Steuergriffstange 23 ausgeübte
Steuerkraft auf das Griffstangenbindeglied 22 überträgt;
und Eingrifflöcher 119, 125b, welche
an der Steuergriffstange 23 und dem Griffstangenbindeglied 22 zu
Verfügung gestellt sind, und welche ausgebildet sind um
in das horizontale Element 111 einzugreifen.
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Runde
Vorsprünge 114, 114 (siehe 17) sind
auf beiden lateralen Oberflächen des Zylinderelements 113 ausgebildet.
Zweite Eingrifflöcher 115, 115 sind in
den runden Vorsprüngen 114, 114 als Gewindelöcher
ausgebildet, so dass die Befestigungsbolzen 112, 112 in
diese geschraubt werden können.
-
Die
Steuergriffstange 23 ist ausgebildet mit einem Steuerbolzen 116,
welcher in die Kopfrohre 28t, 28b eingeführt
wird und in diesen rotierbar zu Verfügung gestellt ist;
einem lateralen Teil 117, welcher horizontal an einem oberen
Ende des Steuerbolzens 116 zu Verfügung gestellt
ist; und oberen Stift-Befestigungsteilen 118, 118,
welche an beiden Enden des lateralen Teils 117 zu Verfügung
gestellt sind, so dass diese im Wesentlichen parallel zu dem Steuerbolzen 116 sind.
Die Lochteile 119, 119, durch welche die Befestigungsbolzen 112, 112 eingeführt werden,
sind in den oberen Stift-Befestigungsteilen 118,118 ausgebildet.
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Die
Steuergriffstange 23 ist mit dem Steuerbolzen 116 zu
Verfügung gestellt, welcher rotierbar durch die Kopfrohre 28t, 28b gehalten
wird. Der Steuerbolzen 116 ist auf den Kopfrohren 28t, 28b rotierbar
befestigt, so dass dieser ober- und unterhalb des Zylinderelements 113 rotierbar
ist, welches als ein Verbindungsstück des horizontalen
Elements 111 dient. Als Ergebnis wird die Steifigkeit des
Steuerbolzens 116 vergrößert, die Stärke
und Steifigkeit von anderen Elementen kann reduziert werden, und
das Gewicht kann reduziert werden.
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Der
Steuerbolzen 116 und die Steuergriffstange 23 sind
durch das horizontale Element 111 verbunden. Im Speziellen
sind die Steuergriffstange 23, das Griffstangenbindeglied 22 und
der Steuerbolzen 116 durch das horizontale Element 111 verbunden.
Folglich kann die Abstützungssteifigkeit des Griffstangenbindeglieds 22 vergrößert
werden. Als Ergebnis kann die notwendige Steifigkeit von anderen
Elementen reduziert werden, und das Gewicht kann reduziert werden.
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In
der vorliegenden Ausführungsform wurden Befestigungsbolzen
als horizontale Elemente benutzt, es können aber auch Stifte,
Keile oder andere solche Elemente verwendet werden.
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Wie
in 17 dargestellt ist das Zylinderelement 113,
welches ein Einpassloch 120 aufweißt, in welches
der Steuerbolzen 116 eingepasst ist, zwischen den oberen
und unteren Kopfrohren 28t, 28b positioniert.
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In
dem oberen Endstück 22t des Griffstangenbindeglieds 22 ausgebildete
erste Eingrifflöcher 121, 121 sind mit
den zweiten Eingrifflöchern 115, 115 des
Zylinderelements 113 ausgerichtet. Die Lochteile 119, 119 der
Steuergriffstange 23 sind mit den zweiten Eingrifflöchern 115, 115 ausgerichtet. Die
als horizontales Element 111 verwendeten Befestigungsbolzen 112, 112 sind
in die zweiten Eingrifflöcher 115, 115 von
außen auf den rechten und linken Seiten eingeschraubt.
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Das
Verbinden des Griffstangenbindeglieds 22 mit der Steuergriffstange 23 ermöglicht
es, die Steuergriffstange 23 an den Steuerbolzen 116 zu
befestigen ohne einen Keil in dem Steuerbolzen 116 auszubilden.
Da ein Keil nicht notwendig ist, können die mit der Herstellung
des Steuerbolzens 116 verbundenen Kosten reduziert werden.
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Ein
Lenkungsanschlag 98B zum Begrenzen des Steuerwinkels des
Vorderrads kann an der Steuergriffstange 23 zu Verfügung
gestellt werden.
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Im
Speziellen ragt ein Stiftteil 97B nach vorne und nach unten
von dem lateralen Teil 117 hervor. Zwei linke und rechte
Anschlagteile 96B, 96B sind auf dem oberen Kopfrohr 22t ausgebildet.
Das Stiftteil 97B kommt mit den linken und rechten Anschlagteilen
in Kontakt und der Steuerwinkel der Steuergriffstange 23 wird
begrenzt.
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Es
ist auch möglich, dass ein Lenkungsanschlag 98C anstelle
des Lenkungsanschlags 98B zu Verfügung gestellt
wird. In dem Lenkungsanschlag 98C, welcher durch die imaginären
Linien dargestellt ist, ist ein Stiftteil 97C an ein äußeres
peripheres vorderes Endstück des Zylinderelements 113 auf
dem oberen Teil des Griffstangenbindeglieds 22 zu Verfügung
gestellt, und rechts und links ausgebildete Anschlagteile 96C, 96C,
mit welchen das Stiftteil 97C in Kontakt kommt, sind an
den unteren Kopfrohren 28t, 28b zu Verfügung
gestellt.
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Der
Ablauf des Anbringens der Steuergriffstange an das Griffstangenbindeglied
wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die 18A bis 18C detailliert beschrieben.
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Wie
in 18A dargestellt ist ein unteres Endteil 22b des
Griffstangenbindeglieds 22 an die Spurstangen 21L, 21R befestigt.
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Wie
in 18B dargestellt ist ein Zylinderelement 113 zwischen
den oberen und unteren Kopfrohren 28t, 28b angeordnet,
das obere Endstück 22t des Griffstangenbindeglieds 22 wird
erhöht, und der Steuerbolzen 116 der Steuergriffstange 23 wird
in ein Steuerloch 122 eingeführt. Die ersten Eingrifflöcher 121, 121,
welche in dem oberen Ende des Griffstangenbindeglieds 22 als
Eingrifflöcher 125 ausgebildet sind, und die Lochteile 119, 119 der
Steuergriffstange 23 sind mit den zweiten Eingrifflöchern 115, 115 des Zylinderelements 113 ausgerichtet.
Die Befestigungsbolzen 112, 112 werden in diese
Löcher von Außen links und rechts eingeschraubt.
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Wie
in 18C dargestellt ist die Steuergriffstange 23 mit
dem Griffstangenbindeglied 22 verbunden.
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Die
Befestigungselemente 112 sind in die Eingrifflöcher 119 der
Steuergriffstange 23 und in die Eingrifflöcher 121 des
Griffstangenbindeglieds 22 eingeführt, und das
Griffstangenbindeglied 22 ist in dem zweiten Eingriffloch 115 des
Zylinderelements 113 durch das Befestigungselement 112 befestigt. Die
Phase des Griffstangenbindeglieds 22 kann gleichzeitig
mit der Phase der Steuergriffstange 23 ausgerichtet werden.
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Im
Speziellen ist es möglich Arbeit zu eliminieren, welche
bei der Feineinstellung der Phasen-Ausrichtung des Steuerwinkels
der Steuergriffstange 23 entsteht.
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Ein
Motorrad umfasst ein Vorderteil (10F) mit einem Steuermechanismus
(60A), mit welchem ein Vorderrad (16) auf Grundlage
der Bedienung der Steuerung einer Steuergriffstange (23)
gesteuert wird, und ein Schwingmechanismus (60B), welcher sich
von einem Karosserie-Gehäuse oder einem Motor erstreckt,
um den Steuermechanismus in vertikaler Richtung beweglich zu tragen.
Der Steuermechanismus ist mit dem Schwingmechanismus über
ein unteres Pendelkugellager (82) und ein oberes Pendelkugellager
(91) verbunden.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2002-500133
A [0002]