-
HINTERGRUND
-
Die
Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf das Gebiet der Speicherung
von medizinischen Bilddaten. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf
eine Technik zur Reduktion der Menge von medizinischen Bilddaten
einen Satzes von medizinischen Daten, die in einem Langzeitspeicher
gespeichert sind.
-
Bildarchivierungs-
und Kommunikationssysteme oder PACS sind zu einer extrem wichtigen Komponente
bei der Handhabung von digitalisierten Bilddaten geworden, insbesondere
auf dem Gebiet der medizinischen Bildgebung. Solche Systeme fungieren
oft als zentrales Bilddatenlager, das die Daten aus verschiedenen
Quellen, wie beispielsweise medizinischen Bildgebungssystemen, empfängt. Die Bilddaten
werden gespeichert und Radiologen, diagnostizierenden und überweisenden Ärzten und
anderen Fachleuten über
Netzwerkverbindungen zur Verfügung
gestellt. Verbesserungen bei PACS haben zu enormen Fortschritten
in Bezug auf das Volumen der verfügbaren Bilddaten geführt, und
haben die Hochladung und Übertragung
von Dateivolumina sowohl innerhalb von Einrichtungen als auch zwischen
dem zentralen Speicherstandort und entfernten Clients ermöglicht.
-
Im
Bereich der medizinischen Diagnostik können je nach Bildgebungsmodalität digitalisierte Daten
für eine
enorme Anzahl von Bildern in einer einzigen Untersuchung erfasst
und verarbeitet werden, wobei jedes Bild einen gro ßen Datensatz
darstellt, der diskrete Bildelemente (Pixels) eines rekonstruierten
Bildes oder Volumenelemente (Voxels) in dreidimensionalen Datensätzen definiert.
Computertomographie(CT)-Bildgebungssysteme können beispielsweise mehrere
einzelne Bilder entlang der Anatomie von Interesse in einem sehr
kurzen Untersuchungszeitrahmen erzeugen. Ebenso sind andere Bildgebungsmodalitäten in der
Lage, große
Volumina von nützlichen
Bilddaten zu erzeugen, wozu Magnetresonanzbildgebung(MRI)-Systeme,
digitale Röntgensysteme,
Röntgen-Tomosynthesesysteme, Ultraschallsysteme,
Positronen-Emissions-Tomographie(PET)-Systeme
usw. gehören.
Idealerweise werden alle solchen Bilder zentral in PACS gespeichert und
Radiologen zur Einsicht und Diagnose zur Verfügung gestellt.
-
Es
sind verschiedene Techniken vorgeschlagen worden, die zurzeit für die Analyse
und Komprimierung von großen
Dateien wie medizinischen Bilddatendateien verwendet werden. Bilddateien
umfassen typischerweise Datenströme,
durch welche Bildcharakteristiken beschrieben werden, die typischerweise
Intensitäten
oder andere Charakteristiken von einzelnen Pixels oder Voxels in
einem rekonstruierten Bild betreffen. Im Bereich der medizinischen
Diagnostik werden diese Bilddateien typischerweise während einer
Bilderfassungs-, Bildkodierungs- oder Bildverarbeitungs-(z. B. Rekonstruktions-)sequenz erzeugt,
wie bei Röntgen,
MRI, CT oder einem anderen System, oder in einer Verarbeitungsstation,
die dazu gedacht ist, Bilddaten von solchen Systemen zu verarbeiten.
Die Bilddaten können
sequenziell verarbeitet oder wiederverarbeitet werden, so dass dynamische
Bereiche angepasst werden oder bestimmte in dem Bild gezeigte Merkmale
beispielsweise zum Zwecke der Speicherung, Übertragung oder zur Anzeige
verbessert werden.
-
Während Bilddateien
in einem rohen oder verarbeiteten Format gespeichert werden können, sind
viele Bilddateien ziemlich groß und
würden
auf einer Disk oder einer Speichervorrichtung beträchtlichen
Platz einnehmen. Die fast exponentielle Erhöhung bei der Auflösung der
Bildgebungssysteme, welche aufgetreten ist und scheinbar auch in
Zukunft andauern wird, führt
zu der Erzeugung von noch größeren Bilddateien,
die infolge des verwendbaren dynamischen Bereichs des Bildgebungssystems,
der Größe der Matrix
der Bildpixels und -voxels sowie der Anzahl von Bildern, die pro
Untersuchung gewonnen werden, mehr Daten umfasst. Zusätzlich beginnen die
Anforderungen für
die Verarbeitung und Speicherung bei aktuellen PACS-Systemen für neue klinische Anwendungen
und Techniken die aktuellen Systemmöglichkeiten zu strapazieren,
wie dies im Falle des stetig ansteigenden klinischen Bedarfs an über eine Zeit
abgetasteten volumetrischen Daten und bei der Verwendung von multiplen
Energievolumen zur besseren Visualisierung von anatomischen und
funktionalen Merkmalen der Fall ist.
-
Abgesehen
davon, dass sie große
Segmente des verfügbaren
Speicherplatzes einnehmen, kann es sein, dass die Übertragung
großer
Bilddateien von einem Standort zum anderen schwierig oder langwierig
ist. Bei einer typischen medizinischen Bildgebungsanwendung erzeugt
ein Scanner oder eine andere Bildgebungsvorrichtung Rohdaten, die zumindest
teilweise vom Scanner verarbeitet werden können. Die Daten werden dann
an einen anderen Bildverarbeitungsschaltkreis übertragen, der typischerweise
einen programmierten Computer umfasst, in dem die Bilddaten weiterverarbeitet
und verbessert werden. Schließlich
werden die Bilddaten entweder lokal in dem System oder im PACS zur
späteren
Abrufung und Analyse gespeichert. Bei all diesen Datenübertragungsschritten
muss die große Bilddatei
abgerufen und von einer Vorrichtung zur anderen übertragen werden.
-
Gängige Bildhandhabungstechniken
umfassen die Komprimierung von Bilddaten innerhalb einer PACS-Umgebung,
um die Speicheranforderungen und Übertragungszeiten zu reduzieren.
Allerdings werden bei solchen Techniken im Allgemeinen ganze Dateien
komprimiert, welche beschreibende Dateikopfinformationen umfassen,
welche beim Zugriff auf oder bei der Korrelation von Bildern zum
Zwecke der Betrachtung nützlich
sein könnten.
Außerdem
kann es sein, dass bei gängigen
Techniken keine ausreichend schnelle Komprimierung oder Dekomprimierung
von Bilddaten ermöglicht
wird, um dadurch die steigenden Anforderungen an Systemdurchgangsraten
und Zugriffszeiten zu erfüllen.
Schließlich
bieten alternative Komprimierungs- und Dekomprimierungstechniken
nicht die gewünschten
Komprimierungsverhältnisse
in Kombination mit der schnellen Komprimierung und Dekomprimierung
in einer Client-Server-Umgebung.
-
Ein
weiterer Nachteil von existierenden Komprimierungstechniken besteht
in der Speicherung, dem Zugriff auf und der Übertragung von großen Dateien,
selbst wenn ein Benutzer das rekonstruierte Bild nicht in allen
verfügbaren
Details sehen kann oder will. Beispielsweise können bei der medizinischen
Bildgebung sehr detaillierte Bilder erfasst und gespeichert werden,
während
einem Radiologen oder Arzt, der die Bilder ansehen will, eventuell
kein Ansichtsport zur Verfügung
steht, der die Bilder in der Auflösung anzeigen könnte, in
der sie gespeichert sind. Daher kann die Übertragung von ganzen Bildern
zu einer entfernten Ansichtsstation in relativ zeitaufwendigen Operationen
keinen wirk lichen Vorteil bieten und kann das Lesen oder eine andere
Verwendung der Bilder verlangsamen. Ferner können nur bestimmte Abschnitte
eines medizinischen Bildes für
die Diagnose und Behandlung relevant sein. Daher kann ein enormer
Speicherraum in einem PACS der Speicherung von medizinischen Daten
zugeteilt werden, die für
die Diagnose und Behandlung des Patienten irrelevant sind. Dies
Problem wird sogar noch akuter, wenn Bildgebungssysteme immer stärkere Auflösungen erreichen,
die einem noch höheren Bedarf
an Datenspeicherplatz entsprechen.
-
Daher
besteht der Bedarf an einer verbesserten Bilddatenkomprimierungs-
und Dekomprimierungstechnik, die eine schnelle Komprimierung und Dekomprimierung
der Bilddateien ermöglicht
und bei welcher verbesserte Komprimierungsverhältnisse und Übertragungszeiten
erzielt werden. Zusätzlich besteht
der Bedarf an einer Technik, die es ermöglicht, dass komprimierte Bilddateien
je nach Bandweite und gewünschter
oder verfügbarer
Auflösung in
verschiedenen Auflösungen
und Größen erzeugt und
an einen Clientstandort übertragen
werden. Ferner besteht ein besonderer Bedarf an einer Technik, durch
die es ermöglicht
wird, dass Bilddaten-Speichersysteme den Datenzuwachs aufnehmen
können,
der notwendig ist, um medizinische Bilder zu speichern, welche im
Zuge der steigenden Auflösungen
der Bildgebungssysteme erfasst werden.
-
KURZBESCHREIBUNG
-
Es
wird eine Technik zur Auswahl von Ausschnitten eines medizinischen
Bilddatensatzes, die gespeichert werden sollen, und Abschnitten
eines medizinischen Bilddatensatzes, die verworfen werden sollen,
vorgestellt, um die Gesamtmenge der Bilddaten zu reduzieren, welche
für jeden
Bilddatensatz gespeichert werden. Die Auswahl beruht auf dem klinischen
Zweck der Erfassung der medizinischen Bilddaten. Der klinische Zweck
für die
Erfassung des medizinischen Bildes wird verwendet, um einen Atlas
auszuwählen.
Der Atlas ist mit Informationen versehen, welche die relative Relevanz
von verschiedenen Regionen des Atlas festlegen. Der Atlas wird auf
das Bild angepasst und die Kennzeichnungsinformationen werden vom
Atlas zum medizinischen Bild übertragen.
Jede Region des medizinischen Bildes wird dann auf der Grundlage
der Kennzeichnungsinformationen verarbeitet, welche von dem Atlas
empfangen wurden. Die Regionen mit der größten Relevanz werden in ihrer
vollen Auflösung gespeichert.
Regionen mit geringerer Relevanz werden mit weniger als der vollen
Auflösung
gespeichert. Schließlich
werden Regionen, die keine Relevanz haben, verworfen und überhaupt
nicht gespeichert.
-
ZEICHNUNGEN
-
Diese
und andere Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung
können
besser nachvollzogen werden, wenn die nachfolgende detaillierte
Beschreibung im Zusammenhang mit den dazugehörigen Zeichnungen gelesen wird,
in denen die gleichen Ziffern durchgehend dieselben Teile bezeichnen,
wobei gilt:
-
1 ist
eine schematische Ansicht eines beispielhaften Bildgebungssystems,
in diesem Fall eines Computertomographie(CT)-Bildgebungssystems,
das so eingestellt ist, dass es den verbesserten Bilddaten-Speicherplan
gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Technik implementiert;
-
2 ist
eine Diagrammdarstellung eines Bilderfassungs- und Kommunikationssystems
oder PACS zum Empfang und Speicherung von Bilddaten vom Bildgebungsbereich
von 1 gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Technik;
-
3 ist
ein Blockdiagramm einer Technik zur selektiven Speicherung von medizinischen
Bilddaten auf der Grundlage eines Atlas gemäß einer beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
4 ist
eine Darstellung einer medizinischen Bildschicht des Gehirns eines
Patienten gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
5 ist
eine Darstellung einer medizinischen Bildschicht eines Atlas des
Gehirns gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
6 ist
eine Darstellung einer anfänglichen Ausrichtung
des Gehirns des Patienten aus 4 am Atlas
des Gehirns aus 5 gemäß einer beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
7 ist
eine Darstellung einer abschließenden
Ausrichtung des Gehirns des Patienten aus 4 am Atlas
des Gehirns aus 5 gemäß einer beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
-
8 ist
eine Darstellung des Abschnitts der medizinischen Bildschicht aus 4,
die in einem Lang zeitspeicher gespeichert wird, gemäß einer
beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
-
Die
vorliegende Erfindung, wie sie im Zusammenhang mit einem beispielhaften
Bildgebungssystem im Falle eines Computertomographie (CT) Bildgebungssystems
angewendet werden kann, wird nun unter Verweis auf 1 beschrieben.
Im Allgemeinen sollte man sich allerdings darüber im Klaren sein, dass die
vorliegenden Techniken im Zusammenhang mit Bilddaten verwendet werden
können, die
von einer beliebigen geeigneten Bildgebungsmodalität erzeugt
wurden. In einer typischen Anwendung kann das Bildgebungssystem
so entworfen sein, dass es sowohl Originalbilddaten erfasst als auch
die Bilddaten zur Anzeige und Analyse verarbeitet. Wie unten gesagt,
können
die Bilddatenerfassung und die nachfolgende Verarbeitung (z. B.
für die unten
beschriebenen Umwandlungen und Komprimierung) in bestimmten Anwendungen
in physisch separaten Systemen und Arbeitsplätzen ausgeführt werden. Die illustrierte
Ausführungsform
des CT-Bildgebungssystems 20 weist einen Frame 22,
eine Gantry 24 und eine Öffnung (Bildgebungsvolumen
oder CT-Öffnungsvolumen) 26 auf.
In Öffnung 26 des
Frame 22 und der Gantry 24 ist ein Patiententisch 28 positioniert.
Der Patiententisch 28 ist so angepasst, dass ein Patient 30 während des
Untersuchungsprozesses bequem darauf liegen kann.
-
Die
illustrierte Ausführungsform
des CT-Bildgebungssystems 20 ist mit einer Röntgenquelle 32 ausgestattet,
die neben einem Kollimator 34 positioniert ist, der die
Größe und Form
eines Röntgenstrahls 36 definiert,
der aus der Röntgenquelle 32 austritt.
Bei dem typischen Be trieb projiziert die Röntgenquelle 32 einen
aus Strahlung bestehenden Strahl (einen Röntgenstrahl) 36 zu
einer Detektoranordnung 38 hin, die auf der gegenüberliegenden
Seite der Gantry 24 montiert ist. Der Röntgenstrahl 36 dringt
vollständig
oder teilweise durch das Objekt, wie den Patienten 30,
bevor er auf die Detektoranordnung 38 auftrifft. Es sei
darauf hingewiesen, dass der Röntgenstrahl 36 eine
bestimmte Region des Körpers
des Patienten 30, wie beispielsweise die Leber, den Pankreas,
das Herz, usw. vollständig
oder teilweise durchdringen kann, so dass eine Abtastung der Region
durchgeführt
werden kann. Bei der Detektoranordnung 38 kann es sich
um einen Einschichtdetektor oder einen Mehrschichtdetektor handeln, wobei
er im Allgemeinen von einer Vielzahl von Detektorelementen gebildet
wird. Jedes Detektorelement erzeugt ein elektrisches Signal, das
die Intensität
des an dem Detektorelement auftreffenden Röntgenstrahls 36 darstellt,
wenn der Röntgenstrahl 36 auf
der Detektoranordnung 38 auftrifft. Diese Signale werden
erfasst und verarbeitet, um ein Bild der Formen innerhalb des Körpers des
Patienten 30 zu rekonstruieren.
-
Die
Gantry 24 kann um den Patienten 30 herum gedreht
werden, so dass eine Vielzahl von radiographischen Ansichten entlang
einer Bildgebungsverlaufsbahn erfasst werden kann, die durch die
Bewegung der Röntgenquelle 32 in
Relation zum Patienten 30 beschrieben wird. Genauer gesagt
drehen sich eine Röntgenquelle 32 und
eine Detektoranordnung 38 zusammen mit der Gantry 24,
die Detektoranordnung 38 sammelt Protonen, die aus der
Röntgenstrahlsabschwächung resultieren,
bei verschiedenen Ansichtswinkeln in Relation zum Patienten 30 und
erzeugt Signale oder Daten, welche die auftreffenden Protonen darstellen.
Die Daten, die von der Detektoranordnung 38 erfasst werden,
werden dann einer Vor verarbeitung und Filterung unterzogen, um die
Daten zu konditionieren, um die Linie von Integralen der Abschwächungskoeffizienten
des abgetasteten Patienten 30 darzustellen. Die verarbeiteten
Daten, die im Allgemeinen Projektionen genannt werden, werden dann
gefiltert und rückprojiziert,
um ein Bild des abgetasteten Bereichs zu bilden. So wird ein Bild
oder eine Schicht erfasst, die in bestimmten Modi zur Erzeugung
eines Bildes Projektionsdaten von weniger oder mehr als 360 Grad
umfassen kann.
-
Die
Drehung der Gantry 24 und der Betrieb der Röntgenquelle 32 werden
durch einen Systemregler 40 kontrolliert, der sowohl Stromstärke- als auch
Kontrollsignale für
die CT-Untersuchungssequenzen liefert. Außerdem ist die Detektoranordnung 38 mit
dem Systemregler verbunden, der die Erfassung der Signale steuert,
die in der Detektoranordnung 38 generiert werden. Der Systemregler 40 kann auch
verschiedene Signalverarbeitungs- und -filterungsfunktionen, wie
z. B. für
die anfängliche
Anpassung der dynamischen Bereiche, die Verzahnung der digitalen
Bilddaten usw., ausführen.
Im Allgemeinen steuert der Systemregler 40 den Betrieb
des Bildgebungssystems 20, um Untersuchungsprotokolle auszuführen und
die erfassten Daten zu verarbeiten. Im vorliegenden Kontext umfasst
der Systemregler 40 auch Signalverarbeitungsschaltkreise,
die typischerweise auf einem Mehrzweck- oder einem anwendungsspezifischen
digitalen Computer, dazugehörigen
Speicherschaltkreisen zur Speicherung von Programmen und von durch
einen Computer ausgeführten
Programmen sowie auf Konfigurationsparameter und Bilddaten, Schnittstellenschaltkreisen
usw. basieren. Der Systemregler 40 umfasst einen Gantrymotorregler 42,
der die Rotationsgeschwindigkeit und die Position der Gantry 24 und
des Tischmotorreglers 44 kontrolliert, welcher die lineare Verschiebung
des Patiententisches innerhalb der Öffnung 26 steuert.
Auf diese Weise dreht der Gantrymotorregler 42 die Gantry 24,
wodurch die Röntgenquelle 32,
der Kollimator 34 und die Detektoranordnung 38 für eine oder
mehrere Umdrehungen um den Patienten 30 herum gedreht wird.
Ebenso verschiebt der Tischmotorregler 44 den Patiententisch 28,
und somit den Patienten 30, in linearer Richtung innerhalb
der Öffnung 26.
Zusätzlich
kann die Röntgenquelle 32 durch
einen Röntgenregler 46 kontrolliert
werden, der innerhalb des Systemreglers 40 angeordnet ist.
Insbesondere kann der Röntgenregler 46 so
konfiguriert werden, dass er Stromstärke- und Zeitgebungssignale an
die Röntgenquelle 32 liefert.
-
In
der illustrierten Ausführungsform
umfasst der Systemregler 40 auch ein Datenerfassungssystem 48.
In dieser beispielhaften Ausführungsform
ist die Detektoranordnung 38 mit dem Systemregler 40 und
genauer gesagt mit dem Datenerfassungssystem 48 verbunden.
Das Datenerfassungssystem 48 empfängt typischerweise abgetastete
analoge Signale von der Detektoranordnung 38 und wandelt
diese Daten zur nachfolgenden Verarbeitung in digitale Signale um.
Ein Bildrekonstruierer 50, der mit dem Computer 52 verbunden
ist, kann abgetastete und digitalisierte Daten vom Datenerfassungssystem 48 empfangen
und führt
eine Hochgeschwindigkeitsbildrekonstruktion durch. Alternativ kann
die Rekonstruktion des Bildes vom Computer 52 ausgeführt werden.
Sobald das vom Bildgebungssystem 10 erzeugte Bild rekonstruiert
ist, zeigt es innere Merkmale des Patienten 30.
-
Die
vom Datenerfassungssystem 48 gesammelten Daten oder rekonstruierten
Bilder können
an den Computer 52 und an einen Datenspeicher 54 übertragen
werden. Es sei darauf hingewiesen, dass ein beliebiger Typ von Datenspei cher,
der eine große Datenmenge
speichern kann, bei solch einem beispielhaften Bildgebungssystem 10 verwendet
werden kann. Auch kann der Computer 52 so konfiguriert werden,
dass er über
einen Bedienerarbeitsstation 56, die typischerweise mit
einer Tastatur und anderen Eingabevorrichtungen ausgestattet ist,
Befehle und Abtastparameter von einem Benutzer empfängt. Ein Bediener
kann das CT-Bildgebungssystem 20 über den Bedienerarbeitsplatz 56 steuern.
So kann der Bediener das rekonstruierte Bild und andere für das System
relevante Daten von Computer 52 einsehen, die Bildgebung
initiieren usw.
-
Das
CT-Bildgebungssystem 20 ist auch mit einem Display 58 ausgestattet,
das mit dem Bedienerarbeitsplatz 56 und dem Computer 52 verbunden
ist, und kann von einem Benutzer verwendet werden, um das rekonstruierte
Bild einzusehen, sowie um eine Schnittstelle zur Kontrolle des Betriebs
des CT-Bildgebungssystems 20 zu liefern. In dieser Ausführungsform
ist ein Drucker 60 vorhanden, so dass ein Ausdruck eines
medizinischen Bildes gedruckt werden kann. In der illustrierten
Ausführungsform
ist das CT-Bildgebungssystem 20 zur Langzeitspeicherung von
Bilddaten über
einen Bedienerarbeitsplatz 56 mit einem Bilderfassungs-
und Kommunikationssystem (PACS) 62 verbunden. Es sei darauf
hingewiesen, dass das PACS 62 mit einem entfernten System 64, wie
einem Radiologieabteilungs-Informationssystem (RIS), einem Krankenhausinformationssystem
(KIS) oder mit einem internen oder externen Netzwerk verbunden werden
kann, so dass andere Personen an anderen Standorten auf das Bild
und die Bilddaten zugreifen können.
Allerdings kann der Zugriff auf die Bilddaten auch durch das PACS 62 von
entfernten Standorten aus erfolgen.
-
Es
sei ferner darauf hingewiesen, dass der Computer und der Bedienerarbeitsplatz 56 mit
anderen Eingabevorrichtungen wie einem Standard- oder Spezialcomputermonitor
und den dazugehörigen Verarbeitungsschaltkreisen
verbunden werden kann. Einer oder mehrere Computerarbeitsplätze 56 können ferner
zur Ausgabe von Systemparametern, zur Anforderung von Untersuchungen,
Betrachtung von Bildern usw. mit dem CT-Bildgebungssystem 20 verbunden
sein. Im Allgemeinen können
Displays, Drucker, Arbeitsplätze
und ähnliche
Vorrichtungen, die innerhalb des CT-Bildgebungssystems 20 vorhanden sind,
in Bezug auf die Datenerfassungskomponenten lokal oder entfernt
sein, sich beispielsweise an einem anderen Standort innerhalb der
Einrichtung oder des Krankenhauses oder an einem vollkommen anderen Standort
befinden, der über
ein oder mehrere konfigurierbare Netzwerke wie dem Internet, virtuellen
privaten Netzwerken usw. mit dem CT-Bildgebungssystem verbunden
ist.
-
Wie
oben festgestellt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es
sich bei dem hier beschriebenen CT-System lediglich um eine beispielhafte
Quelle für
Bilddaten handelt, welche gemäß den vorliegenden
Techniken gehandhabt werden können.
Die meisten solchen Systeme umfassen Bedienerschnittstellen und
Software, die speziell für
die Erfassung von Bilddaten und zumindest für die teilweise Verarbeitung
der Daten gemäß der spezifischen
physischen Eigenschaften der Bildgebungsmodalität angepasst sind. In der Tat
können
andere Anordnungen von CT-Systemen, andere Rekonstruktionstechniken
usw. Bilddaten erzeugen, die auf die hier beschriebe Weise gehandhabt
werden können.
-
Was
nun allgemein 2 anbelangt, wird eine beispielhafte
Ausführungsform
eines PACS zum Empfang, der Komprimierung und Dekomprimierung von
Bilddaten vorgestellt. In der illustrierten Ausführungsform wird das CT-Bildgebungssystem 20 nur für die Kurzzeitspeicherung
von Bilddaten verwendet. Der Datenspeicher 54 des CT-Bildgebungssystems 20 ist
begrenzt und kann nicht für
die Datenspeicherung mit einem beliebigen Grad an Permanenz gespeichert
werden, insbesondere wenn das System dazu verwendet wird, Untersuchungen
für eine
große
Anzahl von Patienten in einer Klinik, einem Krankenhaus oder einer
anderen Institution auszuführen.
Beispielsweise kann Datenraum, der von alten Bilddaten eingenommen
wird, durch neue Bilddaten überschrieben
werden. Das PACS 62 wird für die Langzeitspeicherung von
medizinischen Bilddaten verwendet. In der illustrierten Ausführungsform empfängt PACS 62 Bilddaten
vom CT-Bildgebungssystem 20 sowie von einigen anderen separaten
Bildgebungssystemen, was durch die Referenzziffer 66 markiert
wird. Wie auf diesem Gebiet fachkundigen Personen bewusst sein wird,
kann es sich bei dem Bildgebungssystemen um verschiedene Typen und Modalitäten wie
MRI-Systeme, PET-Systeme,
Radiofluoroskopie(RF), Computertomographie(CT), Ultraschallsysteme,
digitale Röntgensysteme,
Röntgen-Tomosynthesesysteme,
Ultraschallsysteme usw. handeln. Außerdem können die Systeme Verarbeitungsstationen
oder Digitalisierungsstationen umfassen, wie beispielsweise Gerätschaften,
die dazu dienen, digitalisierte Bilddaten auf der Grundlage von vorhandenen
Film- oder Ausdruckbildern zu liefern. Es sei darauf hingewiesen,
dass die Systeme, welche die Bilddaten an das PACS liefern, in Bezug
auf das PACS lokal sein können,
wie beispielsweise in derselben Institution oder Einrichtung, oder
sich entfernt von dem PACS angeordnet sein können, wie beispielsweise in
einer außerhalb
liegenden Klinik oder einer angebundenen Institution. Im letzteren Fall
können
Bilddaten über
eine beliebige ge eignete Netzwerkverbindung übertragen werden, wozu offene
Netzwerke, betriebseigene Netzwerke, virtuelle private Netzwerke
usw. zu zählen
sind.
-
PACS 62 umfasst
einen oder mehrere Dateiserver 68, die dazu dienen, Bilddaten
zu empfangen und zu verarbeiten und die Bilddaten zur Dekomprimierung
und Einsicht verfügbar
zu machen. Dateiserver 68 empfängt die Bilddaten über eine
Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle 70. Die Bilddaten können in Programmen
komprimiert werden, auf die über
die Komprimierungs-/Dekomprimierungs-Schnittstelle 72 zugegriffen
werden kann. Wie im Folgenden umfassender beschrieben wird, dient
die Komprimierungs-/Dekomprimierungs-Schnittstelle 72 dazu,
die eingehenden Bilddaten schnell und optimal zu komprimieren, während beschreibende
Bilddaten zur Referenz für
den Dateiserver 68 und andere Komponenten des PACS verfügbar gehalten
werden. Falls dies gewünscht
ist, kann die Komprimierungs-/Dekomprimierungs-Schnittstelle 72 auch
dazu dienen, Bilddaten zu dekomprimieren, auf die über den
Dateiserver 68 zugegriffen werden kann. Der Dateiserver 68 ist auch
mit internen Clients verbunden, wie dies durch Referenzziffer 74 angezeigt
wird, wobei jeder Client typischerweise einen Arbeitsplatz umfasst,
an dem ein Radiologe, Arzt oder Klinker auf die Bilddaten von Server
zugreifen, die Bilddaten dekomprimieren oder Bilddaten wie gewünscht einsehen
oder ausgeben kann. Clients 74 können auch Informationen ausgeben,
wie beispielsweise die Diktierung eines Radiologen nach der Durchsicht
der Untersuchungssequenzen. Ebenso kann der Dateiserver 68 mit
einer oder mehreren Schnittstellen wie einer Druckschnittstelle 76,
verbunden sein, die dazu dienen, auf Bilddaten zuzugreifen oder
sie zu dekomprimieren, und Ausdruckbilder über den Drucker 78 oder
eine andere Peripherievorrichtung auszugeben.
-
Ein
Datenbankserver 80 wird verwendet, um Bilddaten und andere
Arbeitsflussinformationen innerhalb des PACS durch Bezug auf einen
oder mehrere Dateiserver 68 miteinander in Verbindung zu bringen.
In der zurzeit in Betracht gezogenen Ausführungsform kann der Datenbankserver 80 Querverweisinformationen
zu spezifischen Bildsequenzen, Informationen zum überweisenden
oder diagnostizierenden Arzt, Patienteninformationen, Hintergrundinformationen,
Arbeitslisten-Querverweise usw. enthalten. Die Informationen innerhalb
des Datenbankservers 80 dienen dazu, die Speicherung sowie
die Verbindung der Bilddateien miteinander zu erleichtern und es
den anfragenden Clients zu ermöglichen, schnell
und präzise
auf die in System gespeicherten Bilddateien zuzugreifen. Ebenso
ist der Dateiserver 68 mit einem oder mehreren Archiven 82,
wie beispielsweise einem optischen Speichersystem verbunden, die
als Lager für
große
Bilddaten-Volumen für
Backup- und Archivierungszwecke dienen. Techniken zur Übertragung
von Bilddaten zwischen Dateiserver 68 und einem beliebigen
mit dem Dateiserver 68 verbundenen Datenspeicher, der ein
Kurzzeitspeichersystem bildet, und Archiv 82, kann unter
Befolgung eines beliebigen Datenmanagementplanes erfolgen, um beispielsweise
Bilddaten nach der Durchsicht und Diktierung durch einen Radiologen
zu archivieren, wenn nach dem Empfang oder der Durchsicht der Bilddateien
eine ausreichende Zeit vergangen ist.
-
In
der illustrierten Ausführungsform
können andere
Komponenten des PACS-Systems oder der Institution innerhalb der
vorangegangenen Komponenten integriert werden, um die Systemfunktionen zu
verbessern. Beispielsweise ist eine Komprimierungs-/Dekomprimierungs-Bibliothek 84 mit
der Komprimierungs-/Dekomprimierungs-Schnittstelle 72 verbunden und
dient dazu, Komprimierungs-Programme, Algorithmen, Referenztabellen
usw. zum Zugriff durch eine Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle 70 (oder
andere Systemkomponenten) bei der Ausführung von Komprimierungs- und
Dekomprimierungsprogrammen zu speichern (d. h. verschiedene Programme,
Softwareversionen, Codetabellen usw. zu speichern). In der Praxis
kann die Komprimierungs-/Dekomprimierungs-Schnittstelle 72 ein
Teil der Komprimierungs-/Dekomprimierungs-Bibliothek 84 sein. Die Bibliothek 84 kann
auch mit anderen Komponenten des Systems verbunden sein, wie beispielsweise
internen Clients 74 oder einer Druckerschnittstelle 76,
wobei sie ebenso als Bibliothek wie auch als Speicher für Komprimierungs-
und Dekomprimierungsprogramme und Algorithmen dient. Obwohl sie
als separate Komponente illustriert wird, sei darauf hingewiesen,
dass die Komprimierungs-/Dekomprimierungs-Bibliothek 84 in
einer beliebigen geeigneten Server- oder Datenspeichervorrichtung, also
auch innerhalb des Dateiservers 68, integriert werden kann.
Außerdem
kann ein Code, der den unten beschriebenen Komprimierungs- und Dekomprimierungs-Prozess
definiert, direkt auf die Komprimierungs-/Dekomprimierungs-Schnittstelle 72 oder
die Komprimierungs-/Dekomprimierungs-Bibliothek 84 geladen
werden, oder kann über
Netzwerkverbindungen hochgeladen oder aktualisiert werden, wozu Großraumnetzwerke,
offene Netzwerke usw. gehören.
-
Es
können
zusätzliche
Systeme mit PACS verbunden werden, beispielsweise direkt zu Server 80 oder über Schnittstellen
wie die Eingabe-/Ausgabe-Schnittstelle 70. In der in 2 illustrierten
Ausführungsform
ist ein Radiologieabteilungs-Informationsystem oder RIS 86 an
einen Dateiserver 68 verbunden, um den Datenaustausch zu
ermöglichen, wobei
typischerweise Daten innerhalb des Datenbank servers 80 und
einem zentralen oder Abteilungs-Informationssystem bzw. einer Abteilungs-Datenbank
miteinander in Verbindung gebracht werden. Ebenso kann ein Krankenhausinformationssystem oder
KIS 88 mit dem Datenbankserver 80 verbunden werden,
um auf die gleiche Weise Datenbankinformationen, Arbeitsflussinformationen
usw. auszutauschen. Wenn erforderlich, können solche Systeme durch Datenaustauschsoftware
verknüpft
werden, oder sie können
teilweise oder vollständig
innerhalb des PACS-Systems integriert werden, um zwischen der PACS-Datenbank
und der Radiologieabteilung oder Krankenhausdatenbanken Zugriff
auf Daten zu ermöglichen
oder um eine einzelne Querverweis-Datenbank zu liefern. Ebenso können externe
Clients, wie sie durch Referenzziffer 90 gekennzeichnet
werden, mit dem PACS verbunden werden, so dass die Betrachtung von
Bildern an entfernten Standorten ermöglicht wird. Bei solchen externen
Clients kann Dekomprimierungs-Software verwendet werden, oder sie
können
Bilddateien empfangen, die bereits von der Komprimierungs-/Dekomprimierungs-Schnittstelle 72 dekomprimiert
worden sind. Auch hier können die
Verbindungen zu solchen externen Clients über geeignete Verbindungen
wie Großraumnetzwerke, virtuelle
private Netzwerke usw. hergestellt werden.
-
In
der illustrierten Ausführungsform
sorgt das PACS 62 für
Multiauflösungs-(oder
Mehrfachgrößen)-Bilddatenkomprimierung.
Wo ein Benutzer nicht das ganze Bild mit der maximalen Auflösung sehen will,
oder wo der Benutzeransichtsport eingeschränkt ist, ermöglicht solche
eine Multiauflösungs-Bildkomprimierung
die Übertragung
eines Bildes mit reduzierter Größe zum Benutzer,
so dass dieser es mit ausgezeichneter Bildqualität ansehen kann. Allerdings kann
es die Multiauflösungs-Bildkomprimierung
einem Benutzer er möglichen,
ein Bild mit reduzierter Größe oder
reduzierter Auflösung
relativ schnell zu sehen und das Bild danach durch die Übertragung nur
eines Teils der komprimierten Daten zu vergrößern, welche Komponenten des
größeren Bildes
entsprechen, das noch nicht übertragen
wurde. Die zusätzlichen
Daten werden dann verarbeitet und mit den Daten des Bildes mit reduzierter
Größe kombiniert,
um ein größeres Bild
zu erhalten. Zusätzlich werden
bei der im Folgenden beschriebenen Techniken zweckbetriebene Bilddatenspeicher
verwendet, um die Menge der gespeicherten Bilddaten zu reduzieren,
die zum im PACS 62 gespeicherten Bild gehören.
-
Es
sei darauf hingewiesen, dass die Verarbeitung und Speicherung der
Bilddaten, wie unten beschrieben, durch das PACS 62 oder
in einer beliebigen anderen geeigneten Systemkomponente bzw. Systemkomponenten
ausgeführt
werden kann. Die Verarbeitung ist typischerweise in einem Computercode
enthalten, der auf einem beliebigen des einen oder der mehreren
zur Erfassung dienenden Computer des PACS, einem Bedienerarbeitsplatz,
Server usw. gespeichert und ausgeführt werden kann, solange das
System in der Lage ist, die entsprechenden Berechnungen vorzunehmen.
-
Die
Multiauflösungs-Implementierung
kann teilweise auf verlustfreie integer Wavelet-Dekomprimierung
beruhen. Insbesondere beinhaltet die Wavelet-Dekomprimierung eine
dyadische Filterung und einen Subabtastungsprozess, wie auf diesem
Gebiet fachkundigen Personen bekannt sein wird. Dadurch wird ein
hierarchischer Satz von Subbändern
erzeugt. Wie im Folgenden genauer besprochen werden wird, umfasst
ein wavelet-transformierter Bilddatensatz Niederfrequenzkomponenten
zusammen mit Hochfrequenzkomponenten, die als Rauschen oder Variationen
der Niederfrequenzkompo nenten betrachtet werden können. Eine
Wavelet-Zerlegung eines einzelnen Levels resultiert in einem zerlegten Datensatz,
der einen Niederfrequenzsubband LL zusammen mit den drei hochfrequenten
Subbändern LH,
Hl und HH enthält.
Die nachfolgende Zerlegung kann einen weiteren Datensatz erzeugen,
in dem das Niederfrequenzsubband in einen weiteren Satz aus Subbändern aufgeteilt
wird, zu dem ein Niederfrequenzband zusammen mit drei zusätzlichen
Hochfrequenzsubbändern
gehört.
Die Wavelet-Transformations-Technik kann bei zweidimensionalen oder
dreidimensionalen Datensätzen
(oder bei Datensätzen
mit mehr Dimensionen) ausgeführt
werden.
-
Was
allgemein 3 anbelangt, wird eine Technik
zur selektiven Speicherung von Bilddaten auf der Grundlage eines
Atlas vorgestellt, der als Referenz für Bilddaten-Komprimierung dient,
was allgemein mir Referenzziffer 92 bezeichnet wird. Durch diese
Technik wird die Reduzierung der Menge an medizinischen Bilddaten
ermöglicht,
die in dem PACS 62 für
jeden Satz von medizinischen Bilddaten gespeichert werden. Diejenigen
Regionen des Bildes, die laut klinischem Zweck der Abtastung als
am stärksten
relevant definiert sind, werden in ihrer vollen Auflösung im
PACS 94 gespeichert. Dagegen werden weniger relevante Regionen
des medizinischen Bilddatensatzes mit einer niedrigeren Auflösung gespeichert,
wodurch sie weniger Datenspeicherraum einnehmen. Weitere Regionen
des medizinischen Bildes, die irrelevant sind, werden verworfen und
daher gar nicht im PACS 62 gespeichert, wodurch die Menge
des Datenspeicherraums, welcher für die Speicherung des Bilddatensatzes
erforderlich ist, weiter reduziert wird. Das Bild kann weiter in
lineare Auflösungsniveaus
aufgeteilt werden.
-
Wie
im Folgenden genauer beschrieben werden wird, wird ein anatomischer
Atlas verwendet, um jeder Region des Bildes einen Qualitätsfaktor
zuzuordnen. Der Qualitätsfaktor
bestimmt die Menge der Datenkomprimierung, der eine bestimmte Region
unterzogen wird, bevor die Region gespeichert wird. In dieser Ausführungsform
würde ein
Qualitätsfaktor von
100 in Bilddaten resultieren, die mittels verlustloser Komprimierung
und daher in voller Auflösung komprimiert
werden. Medizinische Bilddaten mit einem Qualitätsfaktor von 0 würden nicht
komprimiert oder gespeichert werden. Stattdessen würden diese medizinischen
Bilddaten vom PACS verworfen werden. Medizinische Bilddaten mit
einem Qualitätsfaktor
zwischen 100 und 0 würden
mit einer Verlust-Komprimierung bei weniger als der vollen Auflösung komprimiert
werden. Diese Technik kann durch das zuvor beschriebene CT-Bildgebungssystem 20 und
das PACS 62 durchgeführt
werden.
-
Die
Technik erfordert die Identifizierung des klinischen Zweckes zur
Erfassung der medizinischen Bilddaten, was allgemein durch Block 94 dargestellt wird.
Bei dem klinischen Zweck der Abtastung kann es sich um eine Vielzahl
von klinischen Zwecken wie einer Angiografie, ein Mammografie, einer
Perfusion zur Lokalisierung eines Tumors, eines Aneurysmas, verstopften
Blutgefäßen etc.
handeln, die in einem beliebigen der verschiedenen Körperteile
durchgeführt
wird. Dadurch wird es einem Benutzer ermöglicht festzustellen, welcher
Abschnitt des Körpers
abgetastet werden soll. Zusätzlich
bestimmt der klinische Zweck der Erfassung von Bilddaten die relative Bedeutung
der anatomischen Merkmale oder Regionen, die in dem medizinische
Bilddatensatz enthalten sein werden, und somit den zu verwendenden
Atlas.
-
Es
wird ein Bildgebungssystem wie das CT-Bildgebungssystem 20 verwendet,
um den Patienten abzutasten, so dass die gewünschten medizinischen Bilddaten
gewonnen werden, was allgemein durch Block 96 dargestellt
wird. In dieser Ausführungsform
wird das CT-Bildgebungssystem 20 nicht für die Langzeitspeicherung
von medizinischen Bilddaten verwendet. Stattdessen findet die Langzeitspeicherung
von medizinischen Bilddaten in PACS 62 statt. Allerdings
kann ein Bildgebungssystem in anderen Ausführungsformen der vorliegenden
Technik für
die Langzeitspeicherung von medizinischen Bilddaten verwendet werden.
Die medizinischen Bilddaten, die im Zuge der Abtastung des Patienten
gewonnen werden, werden bei einer einzigen Auflösung, typischerweise der höchsten oder
größten beim
CT-Bildgebungssystem 20 verfügbaren Auflösung, gewonnen. Wie oben festgestellt,
kann diese Technik bei der Verwendung mit solchen Bildgebungssystemen
eingesetzt werden, bei denen es sich nicht um CT-Bildgebungssystem 20 handelt.
-
Auf
die medizinischen Bilddaten mit der vollen Auflösung, die vom Bildgebungssystem
erfasst wurden, wird zur Verarbeitung für die Langzeitspeicherung zugegriffen,
was allgemein durch Block 98 dargestellt wird. In der illustrierten
Ausführungsform wird
auf die medizinischen Bilddaten beim CT-Bildgebungssystem 20 durch
einen Bediener am Bedienerarbeitsplatz 56 zugegriffen.
-
Der
Benutzer wählt
aus einer Vielzahl von Atlanten einen Atlas auf der Grundlage des
klinischen Zweckes der Abtastung aus, wie durch Block 100 dargestellt.
Die Vielzahl von Atlanten kann im CT-Bildgebungssystem 20 oder
dem PACS 62 gespeichert werden. In der illustrierten Ausführungsform
wählt ein
Benutzer am Bedienerarbeitsplatz 56 des CT-Bildgebungssystems 20 den
Atlas aus einem Menü von
Atlanten aus. Der Atlas wird dann aus einem Datenspeicher entweder
aus dem CT-Bildgebungssystem 20 oder dem PACS abgerufen.
Alternativ kann ein Systembediener den Zweck der Erfassung von Bilddaten
aus einem Menü oder
einer Liste [von] Zwecken auswählen,
wodurch er dem System die Anweisung gibt, einen geeigneten Atlas
zu identifizieren und die Schritte der Technik auszuführen. In der
illustrierten Ausführungsform
umfasst der Atlas Bilddaten von mindesten drei Dimensionen von Bilddaten.
-
Jeder
der Atlanten ist mit Informationen versehen, die auf das medizinische
Bild übertragen
werden können.
In dieser Ausführungsform
umfassen die Kennzeichnungsinformationen im Atlas die Qualitätsfaktoren
für verschiedene
anatomische Merkmale. Das anatomische Merkmal oder die anatomischen Merkmale,
die das Ziel der Abtastung darstellen, bestimmen den zu verwendenden
Atlas. Je nach klinischem Zweck der Abtastung kann ein anatomisches Merkmal
in einem medizinischen Bild von großem Interesse und in einem
anderen medizinischen Bild von geringem oder gar keinem Interesse
sein. Wenn der Zweck einer Abtastung darin besteht, es einem Radiologen
zu ermöglichen,
nach Tumoren im Hirn zu suchen, würden Hirngewebe die relevantesten
anatomischen Merkmale sein, und andere anatomische Merkmale wie
Knochen würden
weniger relevant sein. Daher könnte
in diesem Beispiel ein Atlas ausgesucht werden, der einer Abtastung
des Hirngewebes entspricht. In diesem Beispiel wurden die Hirngewebe
in diesem Atlas mit einem Qualitätsfaktor
von 100 versehen und gekennzeichnet werden, während andere anatomische Merkmale
wie Knochen mit geringeren Qualitätsfaktoren gekennzeichnet werden würden. Wenn
der Zweck der Abtastung allerdings darin besteht, mögliche Schädelfrakturen
zu lo kalisieren, könnte
ein Atlas ausgewählt
werden, der einer Abtastung des Schädels entspricht. In diesem Beispiel
würde der
Schädel
in diesem Atlas mit Qualitätsfaktoren
von 100 gekennzeichnet werden, während
andere anatomische Merkmale wie das Hirn mit geringeren Qualitätsfaktoren
gekennzeichnet werden würden.
Zusätzlich
kann der Atlas aus zweidimensionalen oder dreidimensionalen Bilddaten
bestehen.
-
Der
Atlas wird auf die Bilddaten registriert, um die anatomischen Merkmale
im Atlas an den entsprechenden anatomischen Merkmalen in den medizinischen
Bilddaten auszurichten, was allgemein durch Block 102 dargestellt
wird. Die Größe und Form
der anatomischen Merkmale im medizinischen Bild kann sich von denen
im Atlas unterscheiden. Daher wird der Atlas so umgeformt, dass
die anatomischen Merkmale im Atlas auf die entsprechenden anatomischen
Formen im medizinischen Bild angepasst werden. In einigen Fällen ist
die Anpassung des Atlas auf das Bild nicht erforderlich, beispielsweise
wenn die Bilddaten unter Verwendung des Atlas erfasst werden.
-
Sobald
sie angepasst sind, werden die Kennzeichnungsinformationen im Atlas
auf die medizinischen Bilddaten übertragen,
was allgemein durch Block 104 dargestellt wird. Die Registrierung
wird mittels eines Registrierungsalgorithmus durchgeführt. Der
Algorithmus kann auf dem CT-Bildgebungssystem 20 oder dem
PACS 62 gespeichert werden. Bei der illustrierten Ausführungsform
initiiert ein Bediener am Bedienerarbeitsplatz 56 die Ausführung des
Registrierungsalgorithmus.
-
Nach
der Registrierung wird jedem Bildblock oder jeder Bildregion des
medizinischen Bildes ein Quali tätsfaktor
zugeordnet, was allgemein durch Block 106 dargestellt wird.
Die Bildblöcke
enthalten medizinische Bilddaten, und es kann sich dabei um einzelne
Voxels oder Voxelgruppen handeln, die anatomische Merkmale oder
Regionen des medizinischen Bildes darstellen.
-
Jeder
Bildblock wird dann auf der Grundlage des zugeordneten Qualitätsfaktors
komprimiert, was allgemein durch Block 108 dargestellt
wird. Auf der Grundlage dieses Qualitätsfaktors kann jeder Bildblock
mit verlustfreier Komprimierung oder Verlust-Komprimierung komprimiert
oder einfach verworfen werden. Die Datenkomprimierung wird durch einen
Komprimierungsalgorithmus durchgeführt. Die Datenkomprimierung
kann die Multiauflösungs-Zerlegung
der Bilddaten umfassen. In der illustrierten Ausführungsform
wird die Datenkomprimierung in dem PACS 62 durchgeführt. Zusätzlich können vor der
Komprimierung die gekennzeichneten medizinischen Bilddaten unter
Verwendung der Wavelet-Zerlegung in eine Vielzahl von Auflösungsstufen
zerlegt werden.
-
Die
komprimierten Bilddaten werden dann im Langzeitspeicher, wie beispielsweise
in dem PACS 62, gespeichert, was allgemein durch Block 110 dargestellt
wird. Die medizinischen Bilddaten können dann wieder abgerufen
und zu einem späteren
Zeitpunkt vom einem Radiologen oder einem anderen Mitglied des medizinischen
Personals betrachtet werden.
-
Was
allgemein 4 anbelangt, so wird eine medizinische
Bildschicht des Hirns eines Patienten dargestellt, das entlang einer
Querebene aufgenommen wurde und das allgemein durch die Referenzziffer 112 bezeichnet
wird. Die Hirnbildschicht 112 umfasst weiße Substanz 114 und graue
Substanz 116. Der Schädel 118 umgibt
und schützt
die weiße
Substanz 114 und die graue Substanz 116. Innerhalb
des Hirns gibt es Räume,
in welchen die zerebrospinale Flüssigkeit 120 enthalten
ist. Mit Hinblick auf die Kürze
der Darlegung werden andere im Hirn vorhandene anatomische Merkmale
nicht besprochen.
-
Was
allgemein 5 anbelangt, wird ein Atlas
des Gehirns dargestellt, der allgemein mit Referenzziffer 122 bezeichnet
wird. Der Atlas 122 umfasst auch Regionen, die jeweils
weißer
Substanz 124, grauer Substanz 126, einem Schädel 128 und
zerebrospinaler Flüssigkeit 130 entsprechen.
Die Bildblöcke
des Atlas 122 sind mit Qualitätsfaktoren gekennzeichnet.
In dieser Ausführungsform
wurde der Atlas auf der Grundlage des klinischen Zweckes zur Untersuchung
des Hirngewebes ausgewählt.
Die Bildblöcke,
die weißer
Substanz 124 und grauer Substanz 126 entsprechen,
sind jeweils mit einem Qualitätsfaktor
gekennzeichnet, um anzuzeigen, dass es sich dabei um die am stärksten relevanten
Gewebe handelt. Die Bildblöcke,
die den Schädel 128 umfassen,
sind mit einem Qualitätsfaktor
gekennzeichnet, der anzeigen soll, dass der Schädel im Vergleich zum Hirngewebe
weniger relevant ist. Schließlich
sind die Bildblöcke,
die der zerebrospinalen Flüssigkeit 130 entsprechen,
mit einem Qualitätsfaktor
gekennzeichnet, der anzeigt, dass diese irrelevant sind.
-
Was
allgemein 6 und 7 angeht,
wird gezeigt, wie die Hirnbildschicht 112 und der Atlas 122 aufeinander
abgestimmt werden. In 6 wird gezeigt, wie die Hirnbildschicht 112 und
der Atlas 122 vor der Anpassung übereinander gelegt werden.
In 7 wurde der Atlas 122 umgeformt, um ihn
auf die Hirnbildschicht 112 anzupassen.
-
Die
Qualitätsfaktoren
werden dann auf die medizinischen Bilddaten in der Hirnbildschicht 112 übertragen.
Sobald die medizinischen Bilddaten gekennzeichnet sind, können sie
auf der Grundlage der Qualitätsfaktoren
komprimiert und im Langzeitdatenspeicher gespeichert werden.
-
Was
allgemein 8 anbelangt, wird eine Hirnbildschicht
dargestellt, die aus den medizinischen Bilddaten erzeugt wurde und
die allgemein mit der Referenzziffer 134 bezeichnet wird.
Die weiße Substanz 114 und
die graue Substanz 115 werden mit derselben Auflösung erzeugt
wie in den originalen medizinischen Bilddaten, die vom CT-Bildgebungssystem 20 erfasst
wurden. Allerdings werden die Regionen der Hirnbildschicht 134,
die dem Schädel 136 entsprechen,
mit geringerer Auflösung
reproduziert. Zusätzlich
wird die Region 138 der Hirnbildschicht 134, die
der zerebrospinalen Flüssigkeit
entspricht, nicht reproduziert. Stattdessen ist dieser Abschnitt der
Hirnbildschicht leer. Folglich war weniger Datenspeicherraum zur
Speicherung des Bildes notwendig, als wenn alle Regionen des Bildes
mit voller Auflösung
gespeichert worden wären.
Wie auch immer, diejenigen Regionen des Bildes, die für den angestrebten
klinischen Zweck bei der Betrachtung am wichtigsten sind, werden
bei voller Auflösung
angezeigt.
-
Obwohl
hier nur bestimmte Merkmale der Erfindung illustriert und beschrieben
worden sind, werden auf diesem Gebiet fachkundigen Personen viele Modifikationen
und Veränderungen
einfallen. Es sei daher darauf hingewiesen, dass die angehängten Patentansprüche alle
solchen Modifikationen und Veränderungen
einschließen
sollen, die der Wesensart der Erfindung entsprechen.
-
Eine
Technik 92 zur Auswahl von Abschnitten eines Satzes von
medizinischen Bilddaten, die gespeichert werden sollen, und Abschnitten
eines Satzes von medizinischen Bilddaten, die verworfen werden sollen,
um die Gesamtmenge der Bilddaten zu reduzieren, die für jeden
Bilddatensatz gespeichert wird. Die Auswahl beruht auf dem klinischen Zweck
zur Erfassung der medizinischen Bilddaten. Der klinische Zweck zur
Erfassung des medizinischen Bildes wird verwendet, um einen Atlas 122 auszuwählen. Der
Atlas 122 ist mit Informationen gekennzeichnet, welche
die relative Relevanz von verschiedenen Regionen des Atlas 122 bestimmen.
Der Atlas 122 wird an dem Bild 112 ausgerichtet
und die Kennzeichnungsinformationen werden vom Atlas 122 auf
das medizinische Bild 112 übertragen. Jede Region des
medizinischen Bildes 112 wird dann auf der Grundlage der
vom Atlas 122 empfangenen Kennzeichnungsinformationen verarbeitet.
Die Regionen mit der größten Relevanz
werden mit voller Auflösung
gespeichert. Regionen mit geringerer Relevanz werden mit weniger
als der vollen Auflösung
gespeichert. Schließlich
werden Regionen, die keinerlei Relevanz haben, verworfen und überhaupt
nicht gespeichert.
-
- 20
- CT-Bildgebungssystem
- 22
- Frame
- 24
- Gantry
- 26
- Öffnung
- 28
- Patiententisch
- 30
- Patient
- 32
- Röntgenquelle
- 34
- Kollimator
- 36
- Röntgenstrahl
- 38
- Detektoranordnung
- 40
- Systemregler
- 42
- Gantrymotorregler
- 44
- Tischmotorregler
- 46
- Röntgenregler
- 48
- Datenerfassungssystem
- 50
- Bildrekonstruierer
- 52
- Computer
- 54
- Datenspeicher
- 56
- Bedienerarbeitsplatz
- 58
- Display
- 60
- Drucker
- 62
- Bilderfassungs-
und Kommunikationssystem (PACS)
- 64
- entferntes
System
- 66
- andere
separate Bildgebungssysteme
- 68
- Dateiserver
- 70
- Eingabe-/Ausgabe-Vorrichtung
- 72
- Komprimierungs-/Dekomprimierungs-Schnittstelle
- 74
- interne
Clients
- 76
- Druckerschnittstelle
- 78
- Drucker
- 80
- Datenbankserver
- 82
- Archiv
- 84
- Komprimierungs-/Dekomprimierungs-Bibliothek
- 86
- Radiologieabteilungs-Infformationssystem
- 88
- Krankenhausinformationssystem
- 90
- externe
Clients
- 92
- Technik
zur selektiven Speicherung von Bilddaten auf der Grundlage des Atlas
- 94
- Identifizierung
des klinischen Zweckes der Erfassung von medizinischen Bilddaten
- 96
- Bildgebungssystem
wird zur Abtastung eines Patienten verwendet
- 98
- Zugriff
auf die medizinischen Bilddaten mit voller Auflösung, die vom Bildgebungssystem
gewonnen wurden
- 100
- Benutzer
wählt Atlas
aus einer Vielzahl von Atlanten auf der Grundlage des klinischen Zweckes
der Abtastung aus
- 102
- Atlas
wird auf die Bilddaten registriert, um die anatomischen Merkmale
im Atlas auf die entsprechenden anatomischen Merkmale in dem medizinischen
Bild anzupassen
- 104
- nach
der Anpassung werden die Kennzeichnungsinformationen im Atlas auf
die medizinischen Bilddaten übertragen
- 106
- nach
der Registrierung werden jedem Bildblock oder jeder Region des medizinischen Bildes
Qualitätsfaktoren
zugeordnet
- 108
- jeder
Bildblock wird dann auf der Grundlage des zugeordneten Qualitätsfaktors
komprimiert
- 110
- komprimierte
Bilddaten werden im Langzeitspeicher gespeichert
- 112
- medizinische
Bildschicht des Hirns eines Patienten entlang Querebene aufgenommen
- 114
- weiße Substanz
im Bild
- 116
- graue
Substanz im Bild
- 118
- Schädel im Bild
- 120
- zerebrospinale
Flüssigkeit
im Bild
- 122
- Atlas
- 124
- Region
im Atlas, die weißer
Substanz entspricht
- 126
- Region
im Atlas, die grauer Substanz entspricht
- 128
- Region
im Atlas, die Schädel
entspricht
- 130
- Region
im Atlas, die zerebrospinaler Flüssigkeit
entspricht
- 132
- umgeformter
Atlas
- 134
- Hirnbildschicht,
die anhand der komprimierten medizinischen Bilddaten erzeugt wurde
- 136
- Region
der Hirnbildschicht, die dem Schädel entspricht
- 138
- Region
der Hirnbildschicht, die der zerebrospinalen Flüssigkeit entspricht